Notebookcheck

Hinweis: Im Test befand sich eine Konfiguration von Xotic PC USA. Bei den eingesetzten Komponenten (Speicher, RAM, CPU, GPU,...) als auch deren Konfiguration kann es zu Unterschieden zu den originalen Herstellermodellen (einzelne Komponenten möglicherweise übertaktet), und in Folge zu abweichenden Ergebnissen bei Performance, Emissionen und Akkulaufzeit kommen. Auch die Optik der Geräte kann abweichen.

Test MSI GS60 6QE Ghost Pro Notebook

Gaming mit Skylake. Das MSI GS60 geht in die nächste Runde und kleidet sich mit neuem Skylake Prozessor. Doch das soll nicht die einzige Neuerung im frischen Modell sein. Die Schwachstellen der älteren Varianten bleiben allerdings auch im aktuellen Gaming-Partner erhalten.

MSI präsentiert uns in seiner schlanken GS60 Reihe die neuste Skylake Generation von Intel. Auch in der aktuellen Version des Spiele-Notebooks sorgt eine Nvidia Geforce GTX 970M für die Grafikleistung. Weiterhin an Bord ist ein 4K-Display, eine 256-GB-SSD, eine 1 TB große HDD und 16-GB-DDR4-Arbeitsspeicher. Da sich am Gehäuse und anderen Punkten nichts geändert hat, wollen wir an dieser Stelle an das bereits getestete Modell verweisen. Preislich liegt unser Notebook bei rund 2.100 Euro. 

Der Artikel konzentriert sich hauptsächlich auf die Unterschiede zur Haswell Variante dieses Notebooks. Dennoch sollen hier und da Notebooks der Konkurrenz nicht fehlen. Zu den Vergleichsmodellen gehören das Schenker XMG P506, das für 2.000 Euro eine äquivalente CPU und GPU wie unser Testkandidat verwendet. Das XMG P506 muss allerdings mit einem Full-HD-Display auskommen. Ebenfalls ähnlich ausgestattet ist das Acer Predator 15 G9, das rund 100 Euro teurer als unser Testmodell ist. Zwar muss man auch hier auf ein hochauflösendes 4k-Display verzichten, dafür kann man Nvidias Top-Grafikkarte, die Geforce GTX 980M, sein Eigen nennen.

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MSI GS60-6QE4K16H21 (GS60 Serie)
Prozessor
Intel Core i7-6700HQ (Intel Core i7), 4 Kerne, TDP: 45 W
Grafikkarte
NVIDIA GeForce GTX 970M - 3072 MB, Kerntakt: 924 MHz, Speichertakt: 1250 MHz, ForceWare 353.74, Nividia Optimus
Hauptspeicher
16384 MB 
, 2x 8 GB DDR4-2133, Dual-Channel, alle Slots belegt, max. 32 GB
Bildschirm
15.6 Zoll 16:9, 3840 x 2160 Pixel, Samsung 156FL02-P01 (SDC424B), IPS, 4K / UHD, spiegelnd: ja
Mainboard
Intel HM170 (Skylake PCH-H)
Massenspeicher
Hynix HFS256G3MND, 256 GB 
, M.2-SSD + HGST HTS721010A9E630, 1TB HDD @ 7.200 RPM
Soundkarte
Realtek ALC899 @ Intel Sunrise Point PCH - High Definition Audio Controller
Anschlüsse
2 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 1 USB 3.1 Gen2, 1 Thunderbolt, 1 HDMI, 2 DisplayPort, 1 Kensington Lock, Audio Anschlüsse: Kopfhörerausgang (S/PDIF), Mikrofoneingang, Card Reader: SD, SDHC, SDXC
Netzwerk
Qualcomm/Atheros e2400 PCI-E Gigabit Ethernet Controller (10/100/1000MBit), Killer Wireless-n/a/ac 1525 Wireless Network Adapter (a/b/g/n/ac), Bluetooth 4.1
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 20 x 390 x 266
Akku
47 Wh, 4150 mAh Lithium-Ion, 6 Zellen
Betriebssystem
Microsoft Windows 10 Home 64 Bit
Kamera
Webcam: 1080p
Primary Camera: 2 MPix
Sonstiges
Lautsprecher: 4.0 Dynaudio, Tastatur: Chiclet, Tastatur-Beleuchtung: ja, Netzteil: 150 Watt, 24 Monate Garantie
Gewicht
2 kg, Netzteil: 512 g
Preis
2123 Euro
Hinweis: Der Hersteller kann abweichende Bauteile wie Bildschirme, Laufwerke und Speicherriegel mit ähnlichen Spezifikationen unter dem gleichen Modellnamen einsetzen.

 

Ausstattung

Wir können bei den Anschlüssen den ersten Unterschied zum Vorgänger erkennen. Es steht von nun an ein USB 3.1 Typ-C Port auf der rechten Seite zur Verfügung. Dafür musste allerdings ein USB 3.0 Port weichen, weshalb sich alle verbliebenen Typ-A-Schnittstellen nur auf der linken Seite befinden. Diese Positionierungsstrategie könnte den Einsatz von herkömmlichen Typ-A-USB-Geräten erschweren.

hinten
hinten
links: Kensington Lock, Netzanschluss, 2x USB 3.0, Mikrofoneingang, Kopfhörerausgang
links: Kensington Lock, Netzanschluss, 2x USB 3.0, Mikrofoneingang, Kopfhörerausgang
rechts: 1x USB 3.1, SD-Kartenlesegerät,  HDMI, Mini-DisplayPort, Ethernet-Anschluss
rechts: 1x USB 3.1, SD-Kartenlesegerät, HDMI, Mini-DisplayPort, Ethernet-Anschluss
vorne
vorne

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Display

Pixelanordnung
Pixelanordnung

Analog zum GS60 2QE beschert uns MSI ein hochauflösendes 4K-Display. Dies bedeutet, dass der Monitor mit 3.840 x 2.160 Pixel auflöst. Hierbei stammt das eingesetzte IPS-Panel aus dem Hause Samsung und besitzt eine spiegelnde Oberfläche. Wie schon beim Vorgänger existiert eine weitere Displayoption. Der Preis für die Full-HD-Alternative ist derzeit jedoch noch nicht bekannt.

Das 4K-Display macht unter Windows 10 einen guten Eindruck. Wir finden recht selten viel zu klein skalierte Objekte und Fenster, was im letzten Jahr bei Windows 8.1 noch gang und gäbe war.

Leider hat sich hinsichtlich der geringen Leuchtkraft und des schwachen Kontrasts nichts geändert. Die durchschnittliche Helligkeit liegt nur bei rund 200 cd/m². Das entspricht einer Verschlechterung von 30 cd/m². Insgesamt sind diese Werte nicht mehr zeitgemäß. Auch die Ausleuchtung fällt von 87 % auf 78 % im aktuellen Modell.

197
cd/m²
215
cd/m²
211
cd/m²
193
cd/m²
212
cd/m²
212
cd/m²
167
cd/m²
187
cd/m²
177
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 215 cd/m² Durchschnitt: 196.8 cd/m²
Ausleuchtung: 78 %
Helligkeit Akku: 212 cd/m²
Kontrast: 433:1 (Schwarzwert: 0.49 cd/m²)
ΔE Color 7.8 | 0.4-29.43 Ø6.2
ΔE Greyscale 5.23 | 0.64-98 Ø6.4
80% sRGB (Argyll 3D) 50% AdobeRGB 1998 (Argyll 3D)
Gamma: 3.05
MSI GS60-6QE4K16H21
Samsung 156FL02-P01 (SDC424B)
MSI GS60 2QE Ghost Pro 4K (2QEUi716SR51G)
Samsung SDC4852
Schenker XMG P506
Samsung 156HL01-102 (SDC324C)
Acer Predator 15 G9-591-74ZV
LG LP156WF6-SPP1 (LGD04D5)
Response Times
13%
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
40 (12, 28)
31 (10, 21)
22%
Response Time Black / White *
26 (8, 18)
25 (7, 18)
4%
PWM Frequency
1316 (20)
Bildschirm
20%
36%
39%
Helligkeit Bildmitte
212
241
14%
310
46%
310
46%
Brightness
197
228
16%
299
52%
287
46%
Brightness Distribution
78
87
12%
84
8%
86
10%
Schwarzwert *
0.49
0.45
8%
0.35
29%
0.36
27%
Kontrast
433
536
24%
886
105%
861
99%
DeltaE Colorchecker *
7.8
3.73
52%
4.1
47%
3.83
51%
DeltaE Graustufen *
5.23
3.23
38%
5.7
-9%
2.53
52%
Gamma
3.05 72%
2.3 96%
2.53 87%
2.42 91%
CCT
6693 97%
6610 98%
7454 87%
6934 94%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
50
47
-6%
63
26%
56
12%
Color Space (Percent of sRGB)
80
96
20%
86
8%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
20% / 20%
36% / 36%
26% / 34%

* ... kleinere Werte sind besser

Der analysierte Schwarzwert von 0,49 cd/m² ist ziemlich hoch angesetzt, weshalb dunkle Töne nur mäßig satt wirken. Der daraus resultierende Kontrast liegt bei 430:1 und könnte ebenfalls besser ausfallen.

Als Nächstes wollen wir die Abweichung der Graustufen und der Farben genauer untersuchen. Die CalMAN Analyse ermittelt einen deltaE-Wert von 5,23 (Grayscale) bzw. 7,8 (Color Checker). Dies sind recht hohe Abweichungen für ein IPS-Panel. Bessere Ergebnisse sind vom Vorgängermodell bekannt. Nach einer Kalibrierung können wir auch bei unserem Testkandidaten bessere Werte der Graustufen (0,95) und Farben (2,18) feststellen.

Die Farbraumabdeckung liegt im sRGB-Raum bei 80 % und im AdobeRGB-Raum bei 50 %, was vor allem professionelle Grafiker interessiert.

CalMAN Graustufen unkalibriert
CalMAN Graustufen unkalibriert
CalMAN Graustufen kalibriert
CalMAN Graustufen kalibriert
CalMAN Farben unkalibriert
CalMAN Farben unkalibriert
CalMAN Farben kalibriert
CalMAN Farben kalibriert
CalMAN Sättigung unkalibriert
CalMAN Sättigung unkalibriert
CalMAN Sättigung kalibriert
CalMAN Sättigung kalibriert
sRGB-Farbraumabdeckung
sRGB-Farbraumabdeckung
AdobeRGB-Farbraumabdeckung
AdobeRGB-Farbraumabdeckung

Der Outdoor-Einsatz ist für einen Gaming-Partner zwar nicht von Bedeutung, sollte aber kurz angesprochen werden. Die Kombination aus dunklem Display und spiegelndem Panel gestaltet den Außengebrauch schwierig. Direkte oder indirekte Lichtquellen stören und hindern den Betrieb. Nur in sehr schattigen Umgebungen ist ein Einsatz denkbar.

im winterlich bewölkten Außeneinsatz
im winterlich bewölkten Außeneinsatz
bei freiem Himmel stören Spiegelungen
bei freiem Himmel stören Spiegelungen

Die Verwendung eines IPS-Panels lässt auf gute Blickwinkel schließen. Farben und Helligkeiten werden weder bei Kippbewegungen noch bei seitlicher Betrachtung verfälscht. Durch einen angemessenen großen Neigungswinkel kann das Display selbst auf den Oberschenkeln in eine angenehme Arbeitsposition justiert werden.

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
26 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 8 ms steigend
↘ 18 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind mittelmäßig und dadurch für Spieler eventuell zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 45 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten durchschnittlich (25.6 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
40 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 12 ms steigend
↘ 28 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 43 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten durchschnittlich (41 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM festgestellt 1316 Hz ≤ 20 % Helligkeit

Das Display flackert mit 1316 Hz (höchstwahrscheinlich durch Pulsweitenmodulation PWM) bei einer eingestellten Helligkeit von 20 % und darunter. Darüber sollte es zu keinem Flackern kommen.

Die Frequenz von 1316 Hz ist sehr hoch und sollte daher auch bei empfindlichen Personen zu keinen Problemen führen.

Im Vergleich: 52 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 9297 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

Leistung

MSI präsentiert mit dem GS60 ein schmales Gaming Notebook, das sich leistungsbereit zeigt. Die Kombination aus einem Intel-Core-i7-Prozessor der aktuellen Skylake Generation und einer dedizierten GeForce GTX 970M zählen als Leistungsträger, die selbst aktuelle Spiele zum Laufen bringen. Weiterhin stockt MSI auf DDR4-Speicher auf. Mit 16 GB RAM  ist das Test-Notebook mehr als ausreichend bestückt. Das System wird mit einer schnellen 256-GB-SSD und einer großen 1-TB-HDD abgerundet. Preislich liegt unser Modell bei rund 2.100 Euro.

HWInfo
HWInfo
LatencyMon
LatencyMon
vornstallierte Software
vornstallierte Software

Prozessor

Der wohl entscheidende Unterschied zum GS60 2QE ist der Core i7-6700HQ. Der eingesetzte Prozessor entstammt Intels neuster Skylake Architektur und gehört der oberen Leistungsklasse an.

Die CPU verfügt über vier Kerne mit einem Grundtakt von 2.600 MHz. Mittels Turbo Boost können die Taktraten bis zu 3,5 GHz erreichen (vier Kerne: 3,1 GHz; zwei Kerne: 3,3 GHz). Für den Leistungsvergleich zu dem im GS60 2QE verwendeten Intel Core i7-4720HQ nutzen wir den Cinebench R15. Im Multi-Core-Test verzeichnen wir keinen echten Unterschied zwischen den beiden Recheneinheiten. Insgesamt schneidet der Prozessor unseres Testkandidaten auf dem erwarteten Niveau ab. Andere, ähnlich ausgestattete Geräte erzielen fast gleich viele Punkte.

Um noch ein paar Worte über die Effizienz zu verlieren: Während des Cinebenchs R15 rechnet das Testnotebook anfangs konstant mit 3,1 GHz. Ab der Mitte des Tests schwankt die Taktrate zwischen 3,0 und 3,1 GHz. Auch nach mehrmaliger Ausführungen änderte sich nichts an diesem Verhalten.  

Werfen wir zuletzt noch einen Blick auf die Performance im mobilen Einsatz. Leider muss man ohne Netzteil eine Verschlechterung um fast 25 % (505 Punkte @Multi-Core-Test) hinnehmen.

Weitere Infos und Benchmarks zu verschiedenen CPUs finden sich in unserer Tabelle aktueller Notebook-Prozessoren.

Cinebench R10 Shading 32Bit
6828
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 32Bit
20355
Cinebench R10 Rendering Single 32Bit
5454
Cinebench R11.5 OpenGL 64Bit
51.81 fps
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
7.33 Points
Cinebench R11.5 CPU Single 64Bit
1.47 Points
Cinebench R15 Ref. Match 64Bit
99.6 %
Cinebench R15 OpenGL 64Bit
64.42 fps
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
663 Points
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
128 Points
Hilfe
Cinebench R15
CPU Single 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
MSI GS60-6QE4K16H21
Intel Core i7-6700HQ
128 Points ∼59%
MSI GS60 2QE Ghost Pro 4K (2QEUi716SR51G)
Intel Core i7-4720HQ
108 Points ∼50% -16%
Asus G752VT
Intel Core i7-6700HQ
135 Points ∼62% +5%
MSI GE72-6QF8H11
Intel Core i7-6700HQ
137 Points ∼63% +7%
Schenker XMG P506
Intel Core i7-6700HQ
146 Points ∼67% +14%
CPU Multi 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
MSI GS60-6QE4K16H21
Intel Core i7-6700HQ
663 Points ∼15%
MSI GS60 2QE Ghost Pro 4K (2QEUi716SR51G)
Intel Core i7-4720HQ
653 Points ∼15% -2%
Asus G752VT
Intel Core i7-6700HQ
680 Points ∼16% +3%
MSI GE72-6QF8H11
Intel Core i7-6700HQ
667 Points ∼15% +1%
Schenker XMG P506
Intel Core i7-6700HQ
680 Points ∼16% +3%
Cinebench R11.5
CPU Single 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
MSI GS60-6QE4K16H21
Intel Core i7-6700HQ
1.47 Points ∼60%
MSI GS60 2QE Ghost Pro 4K (2QEUi716SR51G)
Intel Core i7-4720HQ
1.56 Points ∼64% +6%
Asus G752VT
Intel Core i7-6700HQ
1.69 Points ∼69% +15%
MSI GE72-6QF8H11
Intel Core i7-6700HQ
1.57 Points ∼64% +7%
Schenker XMG P506
Intel Core i7-6700HQ
1.69 Points ∼69% +15%
CPU Multi 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
MSI GS60-6QE4K16H21
Intel Core i7-6700HQ
7.33 Points ∼27%
MSI GS60 2QE Ghost Pro 4K (2QEUi716SR51G)
Intel Core i7-4720HQ
7.16 Points ∼26% -2%
Asus G752VT
Intel Core i7-6700HQ
7.48 Points ∼28% +2%
MSI GE72-6QF8H11
Intel Core i7-6700HQ
7.37 Points ∼27% +1%
Schenker XMG P506
Intel Core i7-6700HQ
7.48 Points ∼28% +2%

System Performance

PCMark 7
PCMark 7

Das Gaming Notebook macht genau das, was es soll: Es arbeitet sehr flott. Dies hat es seiner potenten CPU und dem reaktionsschnellen Festspeicher zu verdanken. Der PCMark 7 bekräftigt das eher subjektive Gefühl. Ein Gesamtscore von 5.941 Punkten ist überdurchschnitttlich. Das Schenker XMG P506 erreicht mit gleicher Ausstattung jedoch rund 8 % bessere Ergebnisse. Das Vorgängermodell des GS60 erzielt mit knapp 5.800 Punkten derweil ähnliche Werte.

PCMark 7 Score
5941 Punkte
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
3134 Punkte
Hilfe
PCMark 7 - Score (nach Ergebnis sortieren)
MSI GS60-6QE4K16H21
GeForce GTX 970M, 6700HQ, Hynix HFS256G3MND
5941 Points ∼69%
MSI GS60 2QE Ghost Pro 4K (2QEUi716SR51G)
GeForce GTX 970M, 4720HQ, 2x Kingston RBU-SNS8100S3256GD (RAID 0)
5794 Points ∼67% -2%
Schenker XMG P506
GeForce GTX 970M, 6700HQ, Samsung SM951 MZHPV256HDGL m.2 PCI-e
6228 Points ∼72% +5%
Acer Predator 15 G9-591-74ZV
GeForce GTX 980M, 6700HQ, Lite-On CV1-8B256
6021 Points ∼70% +1%
HP Pavilion 15-ak003ng
GeForce GTX 950M, 6700HQ, Samsung CM871 MZNLF128HCHP
5628 Points ∼65% -5%
MSI GE62-6QD16H11
GeForce GTX 960M, 6700HQ, Samsung SSD 850 EVO M.2 250 GB
5839 Points ∼68% -2%
PCMark 8
Work Score Accelerated v2 (nach Ergebnis sortieren)
MSI GS60 2QE Ghost Pro 4K (2QEUi716SR51G)
GeForce GTX 970M, 4720HQ, 2x Kingston RBU-SNS8100S3256GD (RAID 0)
3444 Points ∼53%
Acer Predator 15 G9-591-74ZV
GeForce GTX 980M, 6700HQ, Lite-On CV1-8B256
5069 Points ∼78%
HP Pavilion 15-ak003ng
GeForce GTX 950M, 6700HQ, Samsung CM871 MZNLF128HCHP
4823 Points ∼74%
MSI GE62-6QD16H11
GeForce GTX 960M, 6700HQ, Samsung SSD 850 EVO M.2 250 GB
4797 Points ∼74%
Creative Score Accelerated v2 (nach Ergebnis sortieren)
MSI GS60 2QE Ghost Pro 4K (2QEUi716SR51G)
GeForce GTX 970M, 4720HQ, 2x Kingston RBU-SNS8100S3256GD (RAID 0)
4445 Points ∼47%
Acer Predator 15 G9-591-74ZV
GeForce GTX 980M, 6700HQ, Lite-On CV1-8B256
4965 Points ∼52%
HP Pavilion 15-ak003ng
GeForce GTX 950M, 6700HQ, Samsung CM871 MZNLF128HCHP
4551 Points ∼48%
MSI GE62-6QD16H11
GeForce GTX 960M, 6700HQ, Samsung SSD 850 EVO M.2 250 GB
4610 Points ∼48%
Home Score Accelerated v2 (nach Ergebnis sortieren)
MSI GS60-6QE4K16H21
GeForce GTX 970M, 6700HQ, Hynix HFS256G3MND
3134 Points ∼51%
MSI GS60 2QE Ghost Pro 4K (2QEUi716SR51G)
GeForce GTX 970M, 4720HQ, 2x Kingston RBU-SNS8100S3256GD (RAID 0)
3174 Points ∼52% +1%
Acer Predator 15 G9-591-74ZV
GeForce GTX 980M, 6700HQ, Lite-On CV1-8B256
4045 Points ∼66% +29%
HP Pavilion 15-ak003ng
GeForce GTX 950M, 6700HQ, Samsung CM871 MZNLF128HCHP
3665 Points ∼60% +17%
MSI GE62-6QD16H11
GeForce GTX 960M, 6700HQ, Samsung SSD 850 EVO M.2 250 GB
3703 Points ∼61% +18%

Massenspeicher

CrystalDiskBench der eingebauten SSD
CrystalDiskBench der eingebauten SSD
Geschwindigkeit des SD-Kartenlesers
Geschwindigkeit des SD-Kartenlesers

Gleich zwei verschiedene Speichertypen kommen in unserem Testkandidaten zum Einsatz. Per PCIe wird eine schnelle M.2-SSD angeschlossen. Diese sorgt für flotte Reaktionszeiten und besitzt eine Kapazität von 256 GB. Als zweites Speichermedium nutzt MSI eine klassische HDD. Das 1.000-GB-Modell läuft mit 7.200 RPM und ist für größere Datenmengen ideal.

Mittels des AS SSD Benchmarks möchten wir einen genaueren Blick auf die Performance des Solid State Drives werfen. Obwohl der Speicher mit sequentiellen Leseraten von knapp 520 MB/s und Schreibraten von rund 400 MB/s ordentlich abschneidet, liegen die erzielten Ergebnisse unter denen des MSI GS60 2QE. Das Vorgängermodell erreicht mit seinem RAID-0-Verbund teils deutlich höhere Werte (Read @889 MB/s, Write @501 MB/s).

Bevor wir diesen Abschnitt verlassen, sei noch die Übertragungsgeschwindigkeit des integrierten SD-Kartenlesers erwähnt. Für unseren Test nutzen wir eine Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II. Die Übertragungsrate von 250 jpg-Dateien (je 5 MB) liegt bei 145 MB/s. Der AS SSD liefert uns sequentielle Werte von 188 MB/s (Lesen) und 164 MB/s (Schreiben).

Hynix HFS256G3MND
Sequential Read: 518.1 MB/s
Sequential Write: 407.2 MB/s
512K Read: 388 MB/s
512K Write: 392.2 MB/s
4K Read: 31.83 MB/s
4K Write: 96.65 MB/s
4K QD32 Read: 308.4 MB/s
4K QD32 Write: 318 MB/s

Grafikkarte

Wie schon im Vorgängermodell kommt auch hier ein potenter Nvidia Chip zum Einsatz. Die GeForce GTX 970M zählt als High-End-Grafikkarte und gewährt selbst bei aktuellen Spielen flüssige Bildraten. Genutzt wird eine Version mit 3 GB Videospeicher und einem Grundtakt von 924 MHz. Der Takt kann via Turbo auf bis zu 1.038 MHz ansteigen. Für den Vergleich zur alten Variante des MSI GS60 wählen wir den 3DMark 11. Hierbei erreicht unser Testgerät mit 9.536 Punkten rund 200 Punkte mehr als der mit Haswell CPU ausgestattete Vorgänger. Dieser Unterschied könnte auch am GPU-Treiber oder der Varianz der Tests liegen.

Im Akku-Betrieb kann das GS60 nicht die volle Performance abrufen. Der 3DMark 11 schneidet mit 7.210 Punkten deutlich schlechter ab.

Diverse Benchmarks zur eingesetzten GPU entnehmen Sie unserer Tabelle aktueller Notebook-Grafikkarten.

3DMark 11 Performance
9536 Punkte
3DMark Ice Storm Standard Score
75735 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
13453 Punkte
3DMark Fire Strike Score
5982 Punkte
Hilfe
3DMark 11 - 1280x720 Performance (nach Ergebnis sortieren)
MSI GS60-6QE4K16H21
NVIDIA GeForce GTX 970M
9536 Points ∼31%
MSI GS60 2QE Ghost Pro 4K (2QEUi716SR51G)
NVIDIA GeForce GTX 970M
9312 Points ∼30% -2%
Asus G752VT
NVIDIA GeForce GTX 970M
9656 Points ∼31% +1%
MSI GE72-6QF8H11
NVIDIA GeForce GTX 970M
8533 Points ∼27% -11%
MSI GS70 6QE-036XPL
NVIDIA GeForce GTX 970M
9612 Points ∼31% +1%
Schenker XMG P506
NVIDIA GeForce GTX 970M
9627 Points ∼31% +1%
3DMark - 1920x1080 Fire Strike Score (nach Ergebnis sortieren)
MSI GS60-6QE4K16H21
NVIDIA GeForce GTX 970M
5982 Points ∼22%
MSI GS60 2QE Ghost Pro 4K (2QEUi716SR51G)
NVIDIA GeForce GTX 970M
6548 Points ∼24% +9%
Asus G752VT
NVIDIA GeForce GTX 970M
6598 Points ∼25% +10%
MSI GE72-6QF8H11
NVIDIA GeForce GTX 970M
6487 Points ∼24% +8%
MSI GS70 6QE-036XPL
NVIDIA GeForce GTX 970M
6669 Points ∼25% +11%
Schenker XMG P506
NVIDIA GeForce GTX 970M
6672 Points ∼25% +12%

Gaming Performance

Die Welt der Spiele ist dem 15-Zöller in die Wiege gelegt worden. Die kräftige Hardware kann selbst neue Games auf einem hohen Qualitätsniveau flüssig darstellen. Das 2014 getestete GS60 liegt etwa auf Augenhöhe mit dem frischen Modell. Bei hohen Grafikeinstellungen in Watch Dogs und Dragon Age Inquisition erzielt der Nachfolger rund 9 % mehr Bilder pro Sekunde. Welche Titel sonst noch mit der GTX 970M ruckelfrei laufen, erfahren Sie in unserer Spieleliste.

min. mittel hoch max.4K
Watch Dogs (2014) 92.681.449.434fps
Middle-earth: Shadow of Mordor (2014) 157.7125.46952.4fps
Alien: Isolation (2014) 217176.22111.378.1fps
Dragon Age: Inquisition (2014) 148.2123.155.437.2fps
FIFA 16 (2015) 240.5211.3176.2fps
Anno 2205 (2015) 133.4113.654.71719.8fps
Fallout 4 (2015) 135.2103.455.544.618.6fps
Star Wars Battlefront (2015) 191.8141.970.160.219fps
Rainbow Six Siege (2015) 228.6150.182.862.825.2fps
Dragon Age: Inquisition
1920x1080 Ultra Graphics Quality AA:2x MS (nach Ergebnis sortieren)
MSI GS60-6QE4K16H21
GeForce GTX 970M, 6700HQ
37.2 fps ∼22%
MSI GS60 2QE Ghost Pro 4K (2QEUi716SR51G)
GeForce GTX 970M, 4720HQ
34 fps ∼20% -9%
MSI GS70-2QE16SR51
GeForce GTX 970M, 4720HQ
33 fps ∼19% -11%
1920x1080 High Graphics Quality (nach Ergebnis sortieren)
MSI GS60-6QE4K16H21
GeForce GTX 970M, 6700HQ
55.4 fps ∼32%
MSI GS60 2QE Ghost Pro 4K (2QEUi716SR51G)
GeForce GTX 970M, 4720HQ
43 fps ∼25% -22%
MSI GS70-2QE16SR51
GeForce GTX 970M, 4720HQ
48 fps ∼28% -13%
Watch Dogs
1920x1080 Ultra Overall Quality, Ultra Textures AA:4x MS (nach Ergebnis sortieren)
MSI GS60-6QE4K16H21
GeForce GTX 970M, 6700HQ
34 fps ∼46%
MSI GS60 2QE Ghost Pro 4K (2QEUi716SR51G)
GeForce GTX 970M, 4720HQ
36 fps ∼48% +6%
Schenker XMG P505
GeForce GTX 970M, 4870HQ
34.4 fps ∼46% +1%
1920x1080 High Overall Quality, High Textures AA:2x MS (nach Ergebnis sortieren)
MSI GS60-6QE4K16H21
GeForce GTX 970M, 6700HQ
49.4 fps ∼58%
MSI GS60 2QE Ghost Pro 4K (2QEUi716SR51G)
GeForce GTX 970M, 4720HQ
45 fps ∼53% -9%
Schenker XMG P505
GeForce GTX 970M, 4870HQ
49.4 fps ∼58% 0%
Star Wars Battlefront
1920x1080 Ultra Preset AA:FX (nach Ergebnis sortieren)
MSI GS60-6QE4K16H21
GeForce GTX 970M, 6700HQ
60.2 fps ∼31%
Schenker W504
GeForce GTX 970M, 4700MQ
59 (min: 50) fps ∼30% -2%
1920x1080 High Preset AA:FX (nach Ergebnis sortieren)
MSI GS60-6QE4K16H21
GeForce GTX 970M, 6700HQ
70.1 fps ∼35%
Schenker W504
GeForce GTX 970M, 4700MQ
70.8 (min: 61) fps ∼36% +1%
Fallout 4
1920x1080 Ultra Preset AA:T AF:16x (nach Ergebnis sortieren)
MSI GS60-6QE4K16H21
GeForce GTX 970M, 6700HQ
44.6 fps ∼27%
Schenker W504
GeForce GTX 970M, 4700MQ
43.4 (min: 33) fps ∼26% -3%
1920x1080 High Preset AA:T AF:16x (nach Ergebnis sortieren)
MSI GS60-6QE4K16H21
GeForce GTX 970M, 6700HQ
55.5 fps ∼32%
Schenker W504
GeForce GTX 970M, 4700MQ
49.4 (min: 38) fps ∼28% -11%

Emissionen

Geräuschemissionen

Geräuschentwicklung Idle
Geräuschentwicklung Idle
Geräuschentwicklung Last
Geräuschentwicklung Last

Nachdem wir einige Zeit mit dem MSI GS60 verbracht haben, fallen die sehr unruhigen Lüfter auf, die stetig ihre Frequenz wechseln. Schon im Idle ist der rechte Lüfter konstant aktiv und wahrnehmbar. Unter Last können die Lüfter eine extrem laute Geräuschkulisse erzeugen (bis zu 50 dB). Wechseln wir von einem Lastzustand zu einem normalen Betriebsmodus, reduziert sich die Lüfterdrehzahl rapide. Dieses Verhalten ist durchaus als positiv anzumerken.

Lautstärkediagramm

Idle
35 / 36 / 37 dB(A)
Last
40 / 50 dB(A)
  red to green bar
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   Audix TM1 (aus 15 cm gemessen)
MSI GS60-6QE4K16H21
GeForce GTX 970M, 6700HQ
MSI GS60 2QE Ghost Pro 4K (2QEUi716SR51G)
GeForce GTX 970M, 4720HQ
Schenker XMG P506
GeForce GTX 970M, 6700HQ
Acer Predator 15 G9-591-74ZV
GeForce GTX 980M, 6700HQ
Geräuschentwicklung
-1%
3%
-1%
aus / Umgebung *
Idle min *
35
32.6
7%
30.8
12%
31
11%
Idle avg *
36
34.8
3%
32.8
9%
32
11%
Idle max *
37
38
-3%
35.9
3%
42
-14%
Last avg *
40
43.4
-9%
42.2
-6%
47
-18%
Last max *
50
52
-4%
51
-2%
48
4%

* ... kleinere Werte sind besser

Temperatur

Zwar bleibt unser Testgerät im Idle stets kühl und wärmt sich kaum auf, bei Beanspruchung ändert sich die Lage jedoch deutlich. Unter Last fällt das GS60 mit viel zu heißen Werten von bis zu 69 °C an der Unterseite negativ auf. Das Notebook sollte stets auf einem festen Untergrund stehen und nicht auf den Oberschenkeln einer Lastsituation ausgesetzt werden. Dieses Manko haben wir bereits beim Vorgänger bemängeln müssen. Die flachen Lüfter können die erzeugte Wärme im schmalen Chassis nicht hinreichend gut abtragen. Die Tastatureinheit erhitzt sich weniger krass. Hier halten wir Temperaturen von bis zu 51 °C fest (Durchschnitt 43 °C).

Beim Netzteil messen wir im Idle eine Temperatur von 23,5 °C und unter Last bis zu 54,7 °C. Das Netzteil sollte daher nicht unter Decken oder Kissen verschwinden.

Im nächsten Schritt widmen wir uns der Hardware. Um die Komponenten möglichst stark auszulasten, verwenden wir die Programme FurMark und Prime95. Nach einer Stunde Stresstest rechnet die CPU größtenteils mit 3 GHz und damit über ihren Basistakt. Im Durchschnitt lagen alle Kerntemperaturen unter 80 °C. Die GPU erreicht maximal 87 °C.

Das MSI GS60 hinterlässt ...
Das MSI GS60 hinterlässt ...
... im Stresstest einen ...
... im Stresstest einen ...
... guten Eindruck.
... guten Eindruck.
Max. Last
 51.4 °C45.5 °C41.7 °C 
 42.6 °C43.8 °C43 °C 
 38.3 °C41.3 °C40.6 °C 
Maximal: 51.4 °C
Durchschnitt: 43.1 °C
61.6 °C68.9 °C62.8 °C
52.3 °C59.4 °C53.8 °C
43.2 °C43.4 °C40.4 °C
Maximal: 68.9 °C
Durchschnitt: 54 °C
Netzteil (max.)  54.7 °C | Raumtemperatur 22 °C | Voltcraft IR-900
(-) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 43.1 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Gaming auf 32.9 °C.
(-) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 51.4 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 39.3 °C (von 21.6 bis 68.8 °C für die Klasse Gaming).
(-) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 68.9 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 41.7 °C).
(+) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 26.3 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 32.9 °C.
(-) Die Handballen und der Touchpad-Bereich können sehr heiß werden mit maximal 41.3 °C.
(-) Die durchschnittliche Handballen-Temperatur anderer getesteter Geräte war 28.7 °C (-12.6 °C).
MSI GS60-6QE4K16H21
GeForce GTX 970M, 6700HQ
MSI GS60 2QE Ghost Pro 4K (2QEUi716SR51G)
GeForce GTX 970M, 4720HQ
Schenker XMG P506
GeForce GTX 970M, 6700HQ
Acer Predator 15 G9-591-74ZV
GeForce GTX 980M, 6700HQ
Hitze
-4%
-2%
3%
Last oben max *
51.4
48
7%
49.3
4%
49.8
3%
Last unten max *
68.9
65.1
6%
60.4
12%
59.2
14%
Idle oben max *
27.1
29.9
-10%
31.4
-16%
32.2
-19%
Idle unten max *
30.4
36.1
-19%
32.3
-6%
26.9
12%

* ... kleinere Werte sind besser

Lautsprecher

Lautsprecherpegel
Lautsprecherpegel

Das Klangverhalten der eingesetzten Lautsprecher macht eine ordentlichen Figur. Mittels der Audio Software von Nahimic lässt sich der Sound optimal abstimmen. Es fehlt dennoch an Präsenz und satten Bässen. Außerdem könnten die vier Lautsprecher etwas kräftiger sein. Wir messen 72 dB Pink Noise und 70 dB White Noise.

Energieverwaltung

Energieaufnahme

Der Energiebedarf des aktuellen GS60 liegt im typischen Rahmen eines Gaming Notebooks. Im Idle genehmigt sich der 15-Zöller zwischen 17 und 28 Watt. Wirklich wenig verbrauchen die eingesetzten Komponenten nie, was sich entsprechend auf die Akkulaufzeit auswirkt. 

Unter Last messen wir eine maximale Leistungsaufnahme von knapp 150 Watt. Das mitgelieferte Netzteil bietet laut Angaben ebenfalls 150 Watt. Ein Notebook mit dieser Ausstattung sollte jedoch mindestens ein 170-Watt-Netzteil enthalten. Darüber hinaus müssen wir negativ anmerken, dass sich der Akku unter Volllast entlädt. Ein stärkeres Netzteil könnte hier Abhilfe schaffen. Besonders bei einem Gaming Notebook, das häufig unter leistungsfordernden Bedingungen arbeitet, sollte ein derartiges Problem nicht auftreten. Leider sieht man dieses Phänomen bei zahlreichen MSI Laptops.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.5 / 1 Watt
Idledarkmidlight 17 / 22 / 28 Watt
Last midlight 91 / 149 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy

Akkulaufzeit

Gaming Notebooks sind aufgrund ihrer hohen Energieaufnahme für mäßige Laufzeiten bekannt. Dies konnten wir auch im Zuge des alten GS60 feststellen. MSI bleibt laut HWInfo seiner Linie nicht treu und verbaut einen anderen Akku als beim Vorgänger. Das Lithium-Ionen-Modell besitzt nur noch eine Kapazität von 47 statt 52 Wh.

Um die maximale Laufzeit festzustellen, schalten wir die Kommunikationsmodule aus und regeln die Helligkeit auf ihr Minimum. Nach gerade einmal 3,5 h muss das Testgerät seinen Betrieb beenden. Das ist eine ganze Stunde weniger als beim Modell von 2014. Auch das Schenker XMG P506 steht mit 5 h und 14 min besser da. Spitzenreiter ist das Acer Predator mit über 11 h. 

Eine realistische Laufzeit soll mittels unseres WLAN-Tests errechnet werden. Hierbei stellen wir die Helligkeit auf knapp 150 cd/m² und simulieren das Surfen im Internet. Nach nur 2,5 h begibt sich der Gaming-Spross in den Ruhemodus.

Die minimale Betriebsdauer stellen wir mithilfe des Classic Tests von Battery Eater fest. Bei voller Helligkeit genügt eine Akkuladung für lediglich eine Stunde. Dies ist bei High-End-Notebooks allerdings üblich.

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
3h 33min
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3
2h 37min
Last (volle Helligkeit)
1h 01min
Battery Runtime - WiFi Websurfing 1.3 (nach Ergebnis sortieren)
MSI GS60-6QE4K16H21
47 Wh
157 min ∼6%
MSI GS40-6QE16H11
61 Wh
297 min ∼11% +89%
MSI GS70-6QE16H21
56 Wh
180 min ∼7% +15%
MSI GE72-6QF8H11
51 Wh
154 min ∼6% -2%

Fazit

Pro

+ individuelle Tastaturbeleuchtung
+ hohe Systempower
+ Aluminiumgehäuse
+ schmales Design
+ kein Throttling

Contra

- eingeschränkte Wartungsmöglichkeiten
- Akku entlädt sich unter Last
- Touchpad reagiert verzögert
- magere Laufzeit
- unruhige Lüfter
MSI GS60 6QE Ghost Pro, Testgerät zur Verfügung gestellt von:
MSI GS60 6QE Ghost Pro, Testgerät zur Verfügung gestellt von:

MSI liefert erneut ein schickes und schmales Gaming Notebook. In der aktuellen Version finden wir erfreulicherweise einen USB 3.1 Port. Als zweite Neuerung wäre der DDR4-Speicher zu nennen. Das Hauptaugenmerk galt jedoch dem Skylake Prozessor, der insgesamt solide Ergebnisse liefert. Einen echten Leistungsschub gibt es allerdings nicht.

Obwohl das neue Modell keinen Raid-0-Verbund aus mehreren SSDs enthält, sorgt der frische Prozessor und der DDR4-RAM für etwas bessere Ergebnissen in den System-Benchmarks.

Neben diesen Neuerungen verzeichnen wir leider keine Verbesserungen hinsichtlich der altbekannten Probleme: Das Display verfügt über eine magere Helligkeit und einen zu hohen Schwarzwert. Hier können wir einen vollständigen 4k-Genuss nicht ausschöpfen.

Das MSI GS60 ist auch in der aktuellen Edition ein interessanter und potenter Gaming-Begleiter. Dank hochwertiger Materialien und dünner Bauweise kann das High-End-Notebook stets transportiert werden.

Wir hoffen, dass der Hersteller in Zukunft die letzten Schwachstellen ausbessert. Ein Blick auf die Kontrahenten ist dennoch ratsam. Mit einer immensen Akkulaufzeit und noch mehr Leistung ist das Acer Predator 15 für 2.200 Euro erhältlich. Das Schenker XMG P506 erweist sich ebenfalls als ebenbürtig. Wer noch ein günstiges Modell aus der Haswell Reihe ergattern kann, ist sich sicherlich gut bedient.  

MSI GS60-6QE4K16H21 - 08.03.2016 v5
Nino Ricchizzi

Gehäuse
80 / 98 → 82%
Tastatur
79%
Pointing Device
78%
Konnektivität
66 / 81 → 81%
Gewicht
63 / 10-66 → 95%
Akkulaufzeit
67%
Display
76%
Leistung Spiele
85%
Leistung Anwendungen
90%
Temperatur
70 / 95 → 74%
Lautstärke
64 / 90 → 71%
Audio
75%
Kamera
68 / 85 → 80%
Durchschnitt
74%
79%
Gaming - gewichteter Durchschnitt
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Autor: Nino Ricchizzi, 23.12.2015 (Update: 15.05.2018)
Florian Glaser
Florian Glaser - Managing Editor Gaming
In den frühen 90er-Jahren mit MS-DOS und Windows 3.1 aufgewachsen entdeckte ich schon im Kindesalter mein Interesse für den Bereich Computer. Speziell Computerspiele strahlten bereits damals eine große Faszination auf mich aus. Von Monkey Island über Lands of Lore bis hin zu Doom wurde alles gezockt, was man so unter die Finger bekam. Für Notebookcheck bin ich seit 2009 tätig mit Schwerpunkt auf leistungsstarke Gaming-Notebooks.