Notebookcheck

Test MSI GS40 6QE Phantom Notebook

Heißer Kraftzwerg. Skylake-Vierkerner, GTX 970M und ein ordentliches 14-Zoll-Display: MSIs Beitrag zur dünn besetzten Liga der ultrakompakten Spielenotebooks kann in Sachen Leistung vollauf überzeugen. So viel Power auf engstem Raum fordert allerdings an anderen Stellen ihren Tribut.

Unterhalb der 15,4-Zoll-Klasse finden sich nur wenige Geräte, die auch mit den technisch anspruchsvollsten Games fertig werden. Leistungsstarke Grafikchips, die viel Energie schlucken und eine Menge Abwärme produzieren, lassen sich eben in größeren Chassis leichter (und günstiger) integrieren. Eine GeForce GTX 970M in ein 14-Zoll-Gehäuse zu quetschen, erfordert dagegen einen gewissen Mehraufwand in Bezug auf die Stromversorgung und Kühlung. MSI hat es riskiert und schickt mit dem GS40 einen 14-Zöller ins Rennen, der sich zumindest auf dem Papier nicht hinter der großformatigen Konkurrenz verstecken muss. Neben besagter Oberklasse-GeForce sind folgende Komponenten mit an Bord: ein Core i7-6700HQ, 16 Gigabyte DDR4-RAM und eine Kombination aus ultraschneller NVMe-SSD und konventioneller Terabyte-HDD. Das alles verpackt in ein hübsch anzusehendes, gerade einmal 1,8 Kilo schweres Chassis – macht dann 1.700 Euro, bitte.

Allenthalben ist zu lesen, dass ultrakompakte Spielesysteme stark im Kommen seien. Man kann die Tatsache, dass Gaming-Spezialist MSI hier seit Längerem wieder ein 14-zölliges Oberklasse-Notebook präsentiert, sicher als Indiz für einen gewissen Trend werten. Allerdings ist das GS40 keineswegs so alternativlos, wie es zunächst erscheinen mag. In derselben Größen-, Leistungs- und auch Preisklasse spielt etwa Gigabyte mit dem P34W schon seit einigen Monaten. Da es das Skylake-Update noch nicht in unsere Testredaktion geschafft hat, muss das P34W v3 als Referenz herhalten. Hier verrichtet ebenfalls eine GTX 970M ihren Dienst, allerdings in Kombination mit einer Haswell-CPU (Core i7-4720HQ). Die Leistungsunterschiede zu Skylake sind natürlich vorhanden, aber außerhalb von CPU-zentrierten Benchmarks dürfte die Vergleichbarkeit gewahrt bleiben. Gleiches gilt für das Schenker XMG C405, das wir ebenfalls in der Haswell-Konfiguration mit Core i7-4720HQ sowie einer GeForce GTX 965M testen konnten.

Mit 13,3 Zoll Bilddiagonale, einem stromsparenden Skylake-Zweikerner (Core i7-6500U) und einer GeForce 940M zählt das Asus Zenbook UX303UB zu den Multimedia-Subnotebooks. Es bietet zwar deutlich weniger Leistung, gleichzeitig jedoch ein Plus an Mobilität – das Ganze für weniger als 1.000 Euro. Wer also Kompromisse „nach unten“ eingehen möchte, könnte hier fündig werden. Wen es dagegen nach noch mehr Power gelüstet, der sollte einen Blick auf das Alienware 15 R2 werfen. Core i7-6700HQ und GeForce GTX 980M, kombiniert mit einem 15,6-Zoll-Display, gibt es für knapp über 2.000 Euro.

MSI GS40-6QE16H11 (GS40 Serie)
Grafikkarte
NVIDIA GeForce GTX 970M - 3072 MB, Kerntakt: 924 MHz, Speichertakt: 2500 MHz, GDDR5, 10.18.13.5374 (ForceWare 353.74), Optimus
Hauptspeicher
16384 MB 
, DDR4-2133, Dual-Channel (zwei von zwei Speicherbänken belegt), max. 32 GB
Bildschirm
14 Zoll 16:9, 1920 x 1080 Pixel, LG Philips LP140WF3-SPD1 (LGD046D), IPS, Full HD, spiegelnd: nein
Mainboard
Intel HM170 (Skylake PCH-H)
Massenspeicher
Samsung MZFLV128 NVMe, 128 GB 
, M.2-SSD + HGST Travelstar 7K1000 HTS721010A9E630, 1 TB HDD @ 7200 rpm
Soundkarte
Realtek ALC899 @ Intel Sunrise Point PCH - High Definition Audio Controller
Anschlüsse
2 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 1 USB 3.1 Gen2, 1 Thunderbolt, 1 HDMI, 2 DisplayPort, 1 Kensington Lock, Audio Anschlüsse: Mic-In, Line-Out inkl. S/PDIF (vergoldete Anschlüsse), Card Reader: SD/SDHC/SDXC
Netzwerk
Qualcomm/Atheros e2400 PCI-E Gigabit Ethernet Controller (10/100/1000/2500/5000MBit/s), Killer Wireless-n/a/ac 1525 Wireless Network Adapter (a/b/g/n = Wi-Fi 4/ac = Wi-Fi 5), Bluetooth 4.1
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 23 x 345 x 245
Akku
61 Wh Lithium-Ion, 4 Zellen
Betriebssystem
Microsoft Windows 10 Home 64 Bit
Kamera
Webcam: 1080p @ 30 fps (FHD)
Primary Camera: 2 MPix
Sonstiges
Lautsprecher: 2.0 Dynaudio (Nahimic Audio Enhancer), Tastatur: Chiclet (SteelSeries), Tastatur-Beleuchtung: ja, Netzteil: 150 Watt, Zubehör: Stofftasche zum Transport, Keyboard-Abdeckung, Quick Start Guide, Garantiekarte, Treiber-DVD, MS Office 365 Trial, diverse Hersteller-Tools, 24 Monate Garantie
Gewicht
1.84 kg, Netzteil: 514 g
Preis
1700 Euro
Hinweis: Der Hersteller kann abweichende Bauteile wie Bildschirme, Laufwerke und Speicherriegel mit ähnlichen Spezifikationen unter dem gleichen Modellnamen einsetzen.

 

Gehäuse

oben: MSI GS40 | unten: MSI GE62
oben: MSI GS40 | unten: MSI GE62

Im Großen und Ganzen bleibt MSI der Designlinie seiner Gaming-Sparte treu. Auch das GS40 weist einen „sportwagen-artigen“ Look auf – matt glänzendes Schwarz mit wenigen roten Akzenten wird dominiert vom G-Series-Logo. Während Displayaußen- und Gehäuseoberseite aus gebürstetem Aluminium bestehen, kommt ansonsten Plastik zum Einsatz. Das macht allerdings nur einen optischen Unterschied – unter Druck gibt die Außenhülle im „Alu-Bereich“ genauso schnell nach wie die Plastikverkleidung.

Der Displayrahmen des GS40 ist nicht sonderlich verwindungssteif. Schwach fallen auch die Displayscharniere aus; das Panel wippt beim Aufklappen nicht nur stark nach, sondern bleibt erst ab einem Öffnungswinkel von mehr als 10 Grad offen. Das mag in der Praxis keine Bedeutung haben, weist jedoch auf eine mögliche Schwachstelle hin. Immerhin knarzt nichts am Gehäuse, und die Spaltmaße fallen sehr gering aus.

1,8 Kilogramm für ein leistungsstarkes Gaming-Gerät – das muss nicht unbedingt zulasten der Robustheit gehen, wie Gigabyte und Schenker unter Beweis stellen. Rein äußerlich hätte man eine derartige „Weichheit“ auch nicht unbedingt erwartet; im direkten Vergleich mit dem 15-zölligen MSI GE62 wirkt das GS40 jedenfalls keineswegs zerbrechlich oder übermäßig schlank, obwohl nach jeder Seite hin ein ganzes Stückchen fehlt.

Ausstattung

Schnittstellen

Das GS40 bietet für seine Größe ein recht ordentliches Angebot an Ein- und Ausgängen. HDMI, zweimal USB 3.0 und ein USB 3.1 Type-C-Port (im MSI-Marketingsprech „Super Port“ genannt“) können bei aktuellen Geräten als Norm gelten. An der Gehäuserückseite findet sich zudem ein Mini-DisplayPort – also genau dort, wo man einen Extra-Monitor gemeinhin am besten anschließt. Auch die Verteilung der Anschlüsse an den Seiten erscheint clever: Der vordere Bereich bleibt komplett frei, wodurch der Bewegungsspielraum bei der Verwendung einer Maus nicht eingeschränkt wird.

linke Seite: Gigabit-Ethernet, Netzanschluss, USB 3.0, Speicherkartenleser, Mikrofoneingang, Kopfhörerausgang
linke Seite: Gigabit-Ethernet, Netzanschluss, USB 3.0, Speicherkartenleser, Mikrofoneingang, Kopfhörerausgang
rechte Seite: USB 3.1 Type C, USB 3.0, HDMI-Ausgang
rechte Seite: USB 3.1 Type C, USB 3.0, HDMI-Ausgang
Rückseite: Mini-DisplayPort
Rückseite: Mini-DisplayPort

Cardreader

Cardreader-Performance
Cardreader-Performance

Der Speicherkartenleser ist gähnend langsam. Mit unserer Referenz-Karte (einer Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II) messen wir lediglich 25 MB/s im Durchschnitt; das deutet darauf hin, dass irgendwo auf dem Signalweg noch USB-2.0-Technik zum Einsatz kommt. Unsere Messwerte lagen damit noch einmal einige Megabyte unter jenen des Cardreaders, der im neuen GE62 verbaut ist. Bereits dort lautete das Fazit: viel zu wenig in dieser Preisklasse.

Webcam

integrierte Webcam
integrierte Webcam

Die Kamera des GS40 löst mit 1.920 x 1.080 Bildpunkten auf. Dass die Bilder in der Praxis nicht gestochen scharf sind, dürfte bei der typischen Verwendung (nämlich als Webcam) nicht weiter störten. Die Farbwiedergabe ist allemal wichtiger – wer möchte sich schon gerne von Videochat-Partnern dauernd auf eine ungesunde Gesichtsfarbe hin ansprechen lassen? Und hier kann die Webcam durchaus punkten; die Unterschiede zum Referenzbild (aufgenommen mit einer Kompaktkamera) erscheinen marginal. Selbst stark kontrastierendes Licht führt „nur“ zu Detailverlusten im dunklen Bereich, nicht aber zum Verlust der farblichen Brillanz. Ob Bewegtbild oder Still-Image macht dabei keinen Unterschied.

Kunstlicht, Indoor: MSI GS40
Kunstlicht, Indoor: MSI GS40
Vergleichsbild: Sony Alpha 6000
Vergleichsbild: Sony Alpha 6000
Dämmerung, Gegenlicht: MSI GS40
Dämmerung, Gegenlicht: MSI GS40
Vergleichsbild: Sony Alpha 6000
Vergleichsbild: Sony Alpha 6000

Kommunikation

Ein Ethernet-Adapter von Qualcomm Atheros zeichnet für kabelgebunde Netzwerkverbindungen in GBit-Geschwindigkeit verantwortlich. Drahtlosverbindungen nach IEEE 802.11ac (867 MBit/s.) sowie Bluetooth 4.1 serviert ein Adapter aus der sogenannten Killer-Reihe. Es lieferte im Test konstant stabile Verbindungen sowohl im 2,4-GHz- als auch im 5-GHz-Band, egal ob sich das Notebook nun direkt neben dem Router oder zwei Stockwerke und drei geschlossene Türen entfernt befand. Eine 1 GB-Videodatei wurde bei letzterem Setting mit durchschnittlich 13 MB pro Sekunde und kaum nennenswerten Schwankungen übertragen. Damit dürfte es sich in der Praxis gut leben lassen.

Zubehör

Neben der obligatorischen Schnellstartanleitung und der Garantiekarte finden sich eine Treiber- und Software-DVD, eine Tastaturabdeckung sowie eine Stoffhülle für das Notebook im Karton. Das kann heutzutage fast schon als „umfangreich“ bezeichnet werden.

Betriebssystem 

Vorinstalliert ist Windows 10 64 Bit in der Home Edition. Auf der HDD des Geräts steckt die Recovery-Partition, mit deren Hilfe sich das System zurücksetzen sowie ein Setup-USB-Stick erstellen lässt. Eine Windows-DVD wird nicht mitgeliefert – sie kann auch nicht per MSI-Shop bestellt werden, wie es zuvor noch bei Windows 7/8.1-basierten Systemen möglich war.

Wartung

Hardware
Hardware

Acht Schrauben muss man an der Gehäuseunterseite lösen, um die Bodenplatte zu entfernen und an das Innenleben zu gelangen. Eine der Schrauben wird dabei vom Garantiesiegel verdeckt, was in Deutschland jedoch keine großen Auswirkungen hat. Unter der Haube ergibt sich folgendes Bild: Ein m.2-Slot, ein 2,5-Zoll-Schacht sowie zwei RAM-Bänke stehen bereit. Ab Werk sind alle Plätze belegt. Manuelle Lüfterreinigung und der Austausch des intern verbauten Akkus sind ebenfalls möglich.

Garantie

MSI gewährt seinen Notebooks 24 Monate Garantie (12 Monate auf den Akku)  – das GS40 stellt dabei keine Ausnahme dar. Die Garantie umfasst auch einen kostenlosen Pickup&Return-Service. Eine Verlängerung gegen Aufpreis ist nicht vorgesehen.

Eingabegeräte

Tastatur

Das GS40 ist mit einer einfarbig rot hintergrundbeleuchteten Tastatur von SteelSeries ausgestattet. Sie ist vom Aufbau her den Keyboards der größeren MSI-Gamer ähnlich, wenn man vom Nummernblock absieht, der hier aus Platzgründen fehlt. Das Tippgefühl entspricht aber leider nicht ganz der gewohnten Qualität. Tastendruckpunkt und Hub sind zwar sehr gut gewählt; die gesamte Tastatur biegt sich jedoch schon bei leichtem Druck auf einzelne Tasten durch. Diese ungewollte Federung ergibt ein insgesamt recht schwammiges Tippgefühl.

Touchpad

Beim Clickpad fällt die „flexible“ Oberflächenstruktur weniger stark ins Gewicht. Klicken resultiert zwar auch hier im Nachwippen des Pads (sowie der halben Tastatur darüber), allerdings wirkt das eben „nur“ etwas billig und hat kaum Einfluss aufs praktische Arbeiten. Die Finger gleiten nämlich gut über die glatte Oberfläche, und Berührungen sowie Gesten werden auch in den Randbereichen präzise erkannt und umgesetzt. 

Mehrfarbig hintergrundbeleuchtete SteelSeries-Tastatur...
Mehrfarbig hintergrundbeleuchtete SteelSeries-Tastatur...
...plus multitouchfähiges Clickpad.
...plus multitouchfähiges Clickpad.

Display

Subpixel-Raster des MSI GS40
Subpixel-Raster des MSI GS40

MSI spendiert dem GS40 ein 14 Zoll großes FHD-Panel von LG Philips. Das matte IPS-Display liefert eine ordentliche Helligkeit bei recht gleichmäßiger Ausleuchtung – lediglich in den unteren beiden Ecken sinkt die  Leuchtkraft etwas stärker ab. Bei komplett schwarzem Bild zeigen sich keine Lichthöfe. Gegenüber der 14-Zoll-Konkurrenz schlägt sich das vorliegende Panel gut, bis auf eine nicht ganz unwesentliche Ausnahme.

292
cd/m²
278
cd/m²
283
cd/m²
289
cd/m²
304
cd/m²
280
cd/m²
266
cd/m²
274
cd/m²
269
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
LG Philips LP140WF3-SPD1 (LGD046D)
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 304 cd/m² Durchschnitt: 281.7 cd/m²
Ausleuchtung: 88 %
Helligkeit Akku: 304 cd/m²
Kontrast: 822:1 (Schwarzwert: 0.37 cd/m²)
ΔE Color 7.47 | 0.6-29.43 Ø6
ΔE Greyscale 6.51 | 0.64-98 Ø6.2
86% sRGB (Argyll 3D) 56% AdobeRGB 1998 (Argyll 3D)
Gamma: 3.71
MSI GS40-6QE16H11
LG Philips LP140WF3-SPD1 (LGD046D), IPS, 14, 1920x1080
Schenker XMG P406
LG Philips 140WF1 (LGD040A), IPS, 14, 1920x1080
Gigabyte P34W V3
AU Optronics B140HAN01.1, IPS, 14, 1920x1080
Schenker XMG C405
AU Optronics B140HAN01.1 (AUO113ED), AHVA, 14, 1920x1080
Asus Zenbook UX303UB-R4100T
ChiMei N133HSE-EA3, IPS, 13.3, 1920x1080
Alienware 15 R2 (Skylake)
Samsung 4NDDJ_156HL (SDC4C48), IPS, 15.6, 1920x1080
Response Times
-56%
-86%
-40%
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
31 (12, 19)
56 (22, 34)
-81%
68 (25, 43)
-119%
48.8 (15.6, 33.2)
-57%
Response Time Black / White *
23 (5, 18)
30 (8, 22)
-30%
35 (15, 20)
-52%
28 (6.8, 21.2)
-22%
PWM Frequency
178 (90)
200 (25)
Bildschirm
15%
-1%
7%
20%
-8%
Helligkeit Bildmitte
304
282
-7%
305.4
0%
280
-8%
385
27%
180
-41%
Brightness
282
266
-6%
277
-2%
267
-5%
394
40%
179
-37%
Brightness Distribution
88
81
-8%
84
-5%
85
-3%
89
1%
83
-6%
Schwarzwert *
0.37
0.22
41%
0.72
-95%
0.32
14%
0.41
-11%
0.19
49%
Kontrast
822
1282
56%
424
-48%
875
6%
939
14%
947
15%
DeltaE Colorchecker *
7.47
4.98
33%
2.81
62%
4.75
36%
3.84
49%
6.74
10%
DeltaE Graustufen *
6.51
4.08
37%
1.92
71%
5.91
9%
3.79
42%
6.44
1%
Gamma
3.71 59%
2.51 88%
2.21 100%
2.52 87%
2.23 99%
2.29 96%
CCT
7840 83%
5877 111%
6384 102%
5742 113%
6499 100%
6465 101%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
56
54
-4%
60.4
8%
59
5%
60
7%
38
-32%
Color Space (Percent of sRGB)
86
83
-3%
92
7%
60
-30%
Colorchecker DeltaE2000 max. *
10.2
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
-21% / 3%
-1% / -1%
7% / 7%
-33% / 0%
-24% / -14%

* ... kleinere Werte sind besser

Abdeckung sRGB: 86%
Abdeckung sRGB: 86%
Abdeckung AdobeRGB1998: 56%
Abdeckung AdobeRGB1998: 56%

Die Farbwiedergabe ist im Auslieferungszustand suboptimal. Unkalibrierte Durchschnittsabweichungen von 6,51 (Greyscale) bzw. 7,47 (ColorChecker) liegen teils deutlich über der Konkurrenz und tragen dazu bei, dass das GS40 im obigen Display-Vergleich eher mäßig abschneidet. Denn um Waffengleichheit zwischen den Kontrahenten zu gewährleisten, ziehen wir die unkalibrierten Werte heran – und die kann das Panel auch durch seinen hohen Kontrast und den ordentlichen Schwarzwert nicht ganz aufwiegen. Wer sich allerdings die Mühe macht und den Screen manuell kalibriert, der wird massiv belohnt: Auf 0,93 (Graustufen) respektive 2,71 (Farben) lässt sich das DeltaE dadurch drücken. Und anschließend passt auch alles: Kräftige Farben und ein sattes Schwarz lassen das händisch eingestellte Display des GS40 überaus gelungen wirken.

MSI bietet mittlerweile bei vielen seiner Gaming-Notebooks eine Reihe an vordefinierten Farbprofilen: Über eine Software lässt sich die Bildabstimmung schnell auf wechselnde Situationen (Spiele, Filmwiedergabe etc.) anpassen. Unsere Bildmessungen erfolgten im Modus „sRGB“, der sich an Bildbearbeiter richtet und eine hohe Abdeckung des entsprechenden Farbraumes liefern soll. Die von uns gemessenen 86% sRGB-Abdeckung sind ordentlich; in Verbindung mit einer 56-prozentigen Abdeckung des AdobeRGB-Farbraumes reicht es für den professionellen Einsatz allerdings nicht. 

CalMAN - Graustufen unkalibriert
CalMAN - Graustufen unkalibriert
CalMAN - Color Checker unkalibriert
CalMAN - Color Checker unkalibriert
CalMAN - Farbsättigung unkalibriert
CalMAN - Farbsättigung unkalibriert
CalMAN - Graustufen kalibriert
CalMAN - Graustufen kalibriert
CalMAN - Color Checker kalibriert
CalMAN - Color Checker kalibriert
CalMAN - Farbsättigung kalibriert
CalMAN - Farbsättigung kalibriert

Im Freien lässt es sich mit dem GS40 auch dann passabel arbeiten, wenn mal kein Schattenplätzchen in Reichweite ist. Eine hohe, auch im Akkubetrieb voll abrufbare Displayhelligkeit macht’s möglich.

Outdoor-Einsatz
Outdoor-Einsatz
Outdoor-Einsatz
Outdoor-Einsatz
Blickwinkel
Blickwinkel

Das IPS-Display ist insgesamt aus allen Winkeln heraus gut abzulesen. Der Farbeindruck bleibt konstant; bei frontaler Draufsicht gilt das auch für die Helligkeit. Von schräg oben oder unten betrachtet, erscheint das Bild im direkten Vergleich spürbar dunkler. Für sich genommen geht das Helligkeitsniveau aber auch in diesen Fällen vollkommen in Ordnung.

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
23 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 5 ms steigend
↘ 18 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind gut, für anspruchsvolle Spieler könnten der Bildschirm jedoch zu langsam sein.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 30 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten durchschnittlich (24.9 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
31 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 12 ms steigend
↘ 19 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 20 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten besser als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (39.7 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM nicht festgestellt

Im Vergleich: 51 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 9365 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

Leistung

Das MSI GS40 ist ausschließlich in der Variante erhältlich, die uns zum Test vorliegt (die "Listenbezeichnung" lautet übrigens GS40-6QE16H11): mit Intel Core i7-6700HQ, Nvidia GeForce GTX 970M, 16 Gigabyte DDR4-Speicher und einer Kombination aus NVMe-SSD und 1-TB-HDD. Entsprechend sollte es für nahezu jedes aktuelle Spiel bei hohen bis maximalen Details reichen. In weniger anspruchsvollen Situationen übernimmt die prozessorinterne HD Graphics 530, welche im Optimus-Verbund u. a. für stromsparendes Videodecoding sorgt.

 

Prozessor

Der Core i7-6700HQ ist eine mobile Highend-CPU aus Intels aktueller Skylake-Generation. 2,6 GHz Basistakt können mittels Turbo Boost auf 3,5 GHz angehoben werden (bei Verwendung eines einzigen Prozessorkerns; bei zweien sind es 3,3 GHz, alle vier Cores lassen sich gleichzeitig auf maximal 3,1 GHz übertakten). Dank Hyperthreading stehen außerdem vier virtuelle Kerne zur Verfügung. Die Fertigung im 14nm-Prozess erlaubte es, die TDP im Vergleich zu den äquivalenten Haswell- bzw. Broadwell-Vorgängern wie etwa dem Core i7-4720HQ geringfügig von 47 auf 45 Watt abzusenken.

Betrachtet man CPUs desselben Leistungsspektrums, sprich Intel-Quadcores mit etwa 2,5 GHz Basistakt, dann fallen die Unterschiede zwischen den Generationen Skylake, Broadwell und Haswell nicht allzu groß aus. Der i7-4720HQ des Gigabyte P34W rechnet in den Cinebench-Tests nur ein paar Prozent langsamer als sein Skylake-Pendant. Anders sieht es im Vergleich mit dem ULV-Prozessor des Zenbook UX303 aus, der nur zwei Kerne besitzt. Folge: Deutlich weniger Leistung bei Multicore-Anwendungen. 

Mit identischen CPUs, etwa jener im Alienware 15 R2, liegt der Testkandidat wenig überraschend gleichauf. Leistungsstärkere Prozessoren sind derzeit kaum zu finden. Der Intel Core i7-6820HK, welcher in diversen 17-Zoll-Modellen wie dem MSI GT72S 6QF steckt, ist per default kaum schneller – er kann allerdings manuell übertaktet werden.

Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
7.46 Points
Cinebench R11.5 OpenGL 64Bit
49.6 fps
Cinebench R11.5 CPU Single 64Bit
1.62 Points
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
677 Points
Cinebench R15 OpenGL 64Bit
60.17 fps
Cinebench R15 Ref. Match 64Bit
99.6 %
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
139 Points
Hilfe
Cinebench R15
CPU Single 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
MSI GS40-6QE16H11
Intel Core i7-6700HQ
139 Points ∼64%
Schenker XMG P406
Intel Core i7-6700HQ
141 Points ∼65% +1%
Gigabyte P34W V3
Intel Core i7-4720HQ
130 Points ∼60% -6%
Schenker XMG C405
Intel Core i7-4720HQ
135 Points ∼62% -3%
Asus Zenbook UX303UB-R4100T
Intel Core i7-6500U
129 Points ∼59% -7%
Alienware 15 R2 (Skylake)
Intel Core i7-6700HQ
146 Points ∼67% +5%
MSI GT72S 6QF
Intel Core i7-6820HK
138 Points ∼63% -1%
CPU Multi 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
MSI GS40-6QE16H11
Intel Core i7-6700HQ
677 Points ∼15%
Schenker XMG P406
Intel Core i7-6700HQ
680 Points ∼16% 0%
Gigabyte P34W V3
Intel Core i7-4720HQ
636 Points ∼15% -6%
Schenker XMG C405
Intel Core i7-4720HQ
610 Points ∼14% -10%
Asus Zenbook UX303UB-R4100T
Intel Core i7-6500U
278 Points ∼6% -59%
Alienware 15 R2 (Skylake)
Intel Core i7-6700HQ
677 Points ∼15% 0%
MSI GT72S 6QF
Intel Core i7-6820HK
703 Points ∼16% +4%
Cinebench R11.5
CPU Single 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
MSI GS40-6QE16H11
Intel Core i7-6700HQ
1.62 Points ∼66%
Schenker XMG P406
Intel Core i7-6700HQ
1.6 Points ∼66% -1%
Gigabyte P34W V3
Intel Core i7-4720HQ
1.47 Points ∼60% -9%
Schenker XMG C405
Intel Core i7-4720HQ
1.51 Points ∼62% -7%
Asus Zenbook UX303UB-R4100T
Intel Core i7-6500U
1.47 Points ∼60% -9%
Alienware 15 R2 (Skylake)
Intel Core i7-6700HQ
1.67 Points ∼68% +3%
MSI GT72S 6QF
Intel Core i7-6820HK
1.58 Points ∼65% -2%
CPU Multi 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
MSI GS40-6QE16H11
Intel Core i7-6700HQ
7.46 Points ∼17%
Schenker XMG P406
Intel Core i7-6700HQ
7.45 Points ∼17% 0%
Gigabyte P34W V3
Intel Core i7-4720HQ
6 Points ∼14% -20%
Schenker XMG C405
Intel Core i7-4720HQ
6.47 Points ∼15% -13%
Asus Zenbook UX303UB-R4100T
Intel Core i7-6500U
3.14 Points ∼7% -58%
Alienware 15 R2 (Skylake)
Intel Core i7-6700HQ
7.43 Points ∼17% 0%
MSI GT72S 6QF
Intel Core i7-6820HK
7.74 Points ∼18% +4%

System Performance

Die Kombination aus i7-CPU, 16 GB DDR4-Arbeitsspeicher im Dualchannel-Betrieb, leistungsstarker GPU und NVMe-Systemlaufwerk garantiert eine reibungslose Verwendung des GS40 im Alltag. Nach ungefähr 8 Sekunden ist Windows 10 hochgefahren; sämtliche Anwendungen werden ohne Verzögerung gestartet.

Der Blick auf die PCMark8-Scores offenbart kaum Unterschiede zwischen Haswell- und Skylake-Plattformen. Unser Testkandidat sowie das Alienware 15 R2 liegen mal leicht vor den älteren Systemen von Gigabyte und Schenker, mal knapp dahinter. 

PCMark 7 Score
5451 Punkte
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
3776 Punkte
PCMark 8 Creative Score Accelerated v2
4742 Punkte
PCMark 8 Work Score Accelerated v2
4831 Punkte
Hilfe
PCMark 7 - Score (nach Ergebnis sortieren)
MSI GS40-6QE16H11
GeForce GTX 970M, 6700HQ, Samsung MZFLV128 NVMe
5451 Points ∼60%
Schenker XMG P406
GeForce GTX 970M, 6700HQ, Samsung SM951 MZHPV256HDGL m.2 PCI-e
6147 Points ∼67% +13%
Gigabyte P34W V3
GeForce GTX 970M, 4720HQ, Lite-On LMT-128L9M
6182 Points ∼68% +13%
Asus Zenbook UX303UB-R4100T
GeForce 940M, 6500U, Micron M600 MTFDDAK512MBF
5162 Points ∼56% -5%
Alienware 15 R2 (Skylake)
GeForce GTX 980M, 6700HQ, Samsung PM951 NVMe MZ-VLV256D
5846 Points ∼64% +7%
PCMark 8
Work Score Accelerated v2 (nach Ergebnis sortieren)
MSI GS40-6QE16H11
GeForce GTX 970M, 6700HQ, Samsung MZFLV128 NVMe
4831 Points ∼74%
Schenker XMG P406
GeForce GTX 970M, 6700HQ, Samsung SM951 MZHPV256HDGL m.2 PCI-e
5023 Points ∼77% +4%
Gigabyte P34W V3
GeForce GTX 970M, 4720HQ, Lite-On LMT-128L9M
4443 Points ∼68% -8%
Schenker XMG C405
GeForce GTX 965M, 4720HQ, Crucial M550 CT256M550SSD3
4813 Points ∼74% 0%
Asus Zenbook UX303UB-R4100T
GeForce 940M, 6500U, Micron M600 MTFDDAK512MBF
4353 Points ∼67% -10%
Alienware 15 R2 (Skylake)
GeForce GTX 980M, 6700HQ, Samsung PM951 NVMe MZ-VLV256D
5011 Points ∼77% +4%
Creative Score Accelerated v2 (nach Ergebnis sortieren)
MSI GS40-6QE16H11
GeForce GTX 970M, 6700HQ, Samsung MZFLV128 NVMe
4742 Points ∼45%
Gigabyte P34W V3
GeForce GTX 970M, 4720HQ, Lite-On LMT-128L9M
4895 Points ∼46% +3%
Schenker XMG C405
GeForce GTX 965M, 4720HQ, Crucial M550 CT256M550SSD3
4759 Points ∼45% 0%
Asus Zenbook UX303UB-R4100T
GeForce 940M, 6500U, Micron M600 MTFDDAK512MBF
4042 Points ∼38% -15%
Alienware 15 R2 (Skylake)
GeForce GTX 980M, 6700HQ, Samsung PM951 NVMe MZ-VLV256D
4541 Points ∼43% -4%
Home Score Accelerated v2 (nach Ergebnis sortieren)
MSI GS40-6QE16H11
GeForce GTX 970M, 6700HQ, Samsung MZFLV128 NVMe
3776 Points ∼62%
Schenker XMG P406
GeForce GTX 970M, 6700HQ, Samsung SM951 MZHPV256HDGL m.2 PCI-e
3371 Points ∼55% -11%
Gigabyte P34W V3
GeForce GTX 970M, 4720HQ, Lite-On LMT-128L9M
4006 Points ∼66% +6%
Schenker XMG C405
GeForce GTX 965M, 4720HQ, Crucial M550 CT256M550SSD3
3869 Points ∼63% +2%
Asus Zenbook UX303UB-R4100T
GeForce 940M, 6500U, Micron M600 MTFDDAK512MBF
3320 Points ∼54% -12%
Alienware 15 R2 (Skylake)
GeForce GTX 980M, 6700HQ, Samsung PM951 NVMe MZ-VLV256D
3822 Points ∼63% +1%

Massenspeicher

Die verbaute Samsung NVMe gehört aktuell zu den schnellsten SSDs überhaupt. Im CrystalDiskMark schlägt das 128 GB große Laufwerk sämtliche Konkurrenten und liegt sogar noch ein Stück vor dem PCIe-Drive von Samsung, das im Alienware 15 R2 verbaut ist. Bei den Messwerten des AS SSD Benchmarks offenbaren sich teilweise überraschend schlechte Ergebnisse beim Schreibzugriff, deren Ursache nicht ganz eindeutig ist. Vier Sekunden sind definitiv ein Messfehler – Schreiboperationen werden in der Praxis verzögerungsfrei begonnen. Die miserablen Übertragungsraten beim Schreiben sehr kleiner Dateien lassen sich jedoch auch „händisch“ reproduzieren: Durchschnittlich 10 Megabyte pro Sekunde beim Kopieren von rund 10.000 Dateien im KB-Bereich vermeldete der Windows Explorer auf unserem Testsystem. Wer nicht dauernd abertausende Mikro-Dateien hin und her kopiert, wird es im Alltag kaum bemerken, aber möglicherweise ist doch etwas dran am Treiberproblem, das derzeit im Web diskutiert wird.

Samsung MZFLV128 NVMe
Sequential Read: 1332 MB/s
Sequential Write: 686.6 MB/s
512K Read: 935.8 MB/s
512K Write: 650.1 MB/s
4K Read: 49.57 MB/s
4K Write: 138.8 MB/s
4K QD32 Read: 559.4 MB/s
4K QD32 Write: 247.3 MB/s
MSI GS40-6QE16H11
Samsung MZFLV128 NVMe
Schenker XMG P406
Samsung SM951 MZHPV256HDGL m.2 PCI-e
Gigabyte P34W V3
Lite-On LMT-128L9M
Schenker XMG C405
Crucial M550 CT256M550SSD3
Asus Zenbook UX303UB-R4100T
Micron M600 MTFDDAK512MBF
Alienware 15 R2 (Skylake)
Samsung PM951 NVMe MZ-VLV256D
CrystalDiskMark 3.0
20%
-48%
-36%
-44%
-19%
Write 4k
138.8
110.3
-21%
75.04
-46%
111.3
-20%
90.48
-35%
143.7
4%
Read 4k
49.57
43.82
-12%
33.13
-33%
33.03
-33%
28.74
-42%
42.62
-14%
Write Seq
686.6
1290
88%
337.4
-51%
496.6
-28%
444.9
-35%
306
-55%
Read Seq
1332
1634
23%
503.7
-62%
517
-61%
484.2
-64%
1213
-9%
AS SSD
165%
64%
98%
62%
Access Time Write *
4.234
0.042
99%
0.054
99%
0.046
99%
0.064
98%
Access Time Read *
0.062
0.061
2%
0.094
-52%
0.063
-2%
0.11
-77%
4K-64 Write
34.73
351.2
911%
256.3
638%
304.54
777%
254
631%
4K-64 Read
737.65
707.02
-4%
366.8
-50%
384.76
-48%
308.13
-58%
4K Write
102.45
92
-10%
67.93
-34%
97.58
-5%
76.09
-26%
4K Read
45.54
39.68
-13%
30.97
-32%
30.61
-33%
26.51
-42%
Seq Write
289.11
1251.98
333%
322.94
12%
475.56
64%
399.94
38%
Seq Read
1834.13
1875.39
2%
486.99
-73%
523.45
-71%
514.03
-72%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
93% / 117%
8% / 26%
31% / 53%
9% / 26%
-19% / -19%

* ... kleinere Werte sind besser

Grafikkarte

Die GeForce GTX 970M ist eine mobile Oberklasse-GPU, die in zahlreichen Gaming-Notebooks zum Einsatz kommt. Mit 924 MHz Kerntakt und 3 Gigabyte GDDR5-VRAM, die über einen 192 Bit breiten Speicherbus angebunden sind, liefert die GPU selbst bei anspruchsvollen Spielen ordentliche Frameraten. Für weniger grafikintensive Aufgaben ist die CPU-interne HD Graphics 530 zuständig, welche im Bedarfsfall automatisch das Ruder übernimmt.

Die Auswertung der 3D-Mark-Scores zeigt: Unser Testkandidat liegt auf dem Niveau eines typischen Spiele-Notebooks mit GeForce GTX 970M. Ob die GPU dabei nun von einem Skylake-, Broadwell-  oder Haswell-Prozessor unterstützt wird, macht in Sachen 3D-Leistung kaum einen Unterschied. Eine GTX 965M, wie sie etwa im Schenker XMG C405 zu finden ist, erbringt rund ein Viertel weniger Leistung. Die GeForce 940M im Asus fällt ca. 75 % zurück, während die GTX 980M des Alienware je nach Setting 10 bis 25% mehr Punkte erreicht.

Im Akkubetrieb wird die abrufbare GPU-Leistung selbst im Höchstleistungs-Profil massiv gedrosselt. Die GTX 970M taktet dann nur noch auf ein paar hundert MHz hoch, rund 50% weniger Leistung im Vergleich zum Netzbetrieb sind die Folge.

3DMark 11 Performance
9544 Punkte
3DMark Ice Storm Standard Score
87313 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
21133 Punkte
3DMark Fire Strike Score
6530 Punkte
Hilfe
3DMark
1920x1080 Fire Strike Score (nach Ergebnis sortieren)
MSI GS40-6QE16H11
NVIDIA GeForce GTX 970M
6530 Points ∼24%
Schenker XMG P406
NVIDIA GeForce GTX 970M
6564 Points ∼25% +1%
Gigabyte P55 V4
NVIDIA GeForce GTX 970M
6746 Points ∼25% +3%
Gigabyte P34W V3
NVIDIA GeForce GTX 970M
6644 Points ∼25% +2%
Schenker XMG C405
NVIDIA GeForce GTX 965M
4851 Points ∼18% -26%
Asus Zenbook UX303UB-R4100T
NVIDIA GeForce 940M
1428 Points ∼5% -78%
Alienware 15 R2 (Skylake)
NVIDIA GeForce GTX 980M
8107 Points ∼30% +24%
1280x720 Cloud Gate Standard Score (nach Ergebnis sortieren)
MSI GS40-6QE16H11
NVIDIA GeForce GTX 970M
21133 Points ∼34%
Schenker XMG P406
NVIDIA GeForce GTX 970M
21052 Points ∼34% 0%
Gigabyte P55 V4
NVIDIA GeForce GTX 970M
20807 Points ∼34% -2%
Gigabyte P34W V3
NVIDIA GeForce GTX 970M
21105 Points ∼34% 0%
Schenker XMG C405
NVIDIA GeForce GTX 965M
16148 Points ∼26% -24%
Asus Zenbook UX303UB-R4100T
NVIDIA GeForce 940M
6223 Points ∼10% -71%
Alienware 15 R2 (Skylake)
NVIDIA GeForce GTX 980M
22947 Points ∼37% +9%
3DMark 11 - 1280x720 Performance (nach Ergebnis sortieren)
MSI GS40-6QE16H11
NVIDIA GeForce GTX 970M
9544 Points ∼27%
Schenker XMG P406
NVIDIA GeForce GTX 970M
9332 Points ∼27% -2%
Gigabyte P55 V4
NVIDIA GeForce GTX 970M
8699 Points ∼25% -9%
Gigabyte P34W V3
NVIDIA GeForce GTX 970M
9320 Points ∼27% -2%
Schenker XMG C405
NVIDIA GeForce GTX 965M
7291 Points ∼21% -24%
Asus Zenbook UX303UB-R4100T
NVIDIA GeForce 940M
2488 Points ∼7% -74%
Alienware 15 R2 (Skylake)
NVIDIA GeForce GTX 980M
10623 Points ∼30% +11%

Gaming Performance

Hier können wir uns recht kurz fassen: Eine GeForce GTX 970M bewältigt so ziemlich jedes Spiel, das aktuell mit Top-Grafik aufwarten kann. The Witcher 3 beispielsweise läuft in der nativen FHD-Auflösung auch dann flüssig, wenn sämtliche Grafikoptionen auf "High" stehen. Für das gerade erst begonnene Spielejahr sollten Besitzer des GS40 ebenfalls gut aufgestellt sein.

Anhand der Tomb-Raider-Benchmarks wird deutlich, dass sich die synthetischen Benchmark-Ergebnisse grob mit der Spielepraxis decken. Denn MSI GS40 und Gigabyte P34W v3 liegen bei identischer Grafikeinheit und unterschiedlicher CPU fast auf einer Höhe. Und während die etwas langsamere GTX 965M (Schenker C405) für anspruchsvolle Games durchaus noch ausreicht, geht einer 940M schon bei älteren Titeln bald die die Puste aus. 

min. mittel hoch max.
Tomb Raider (2013) 307.5270.318586.6fps
The Witcher 3 (2015) 134.584.638.926.4fps
Fallout 4 (2015) 135.5101.353.543.7fps
Tomb Raider - 1920x1080 Ultra Preset AA:FX AF:16x (nach Ergebnis sortieren)
MSI GS40-6QE16H11
GeForce GTX 970M, 6700HQ
86.6 fps ∼31%
Gigabyte P34W V3
GeForce GTX 970M, 4720HQ
81.3 fps ∼29% -6%
Schenker XMG C405
GeForce GTX 965M, 4720HQ
59 fps ∼21% -32%
Asus Zenbook UX303UB-R4100T
GeForce 940M, 6500U
16.2 fps ∼6% -81%
Alienware 15 R2 (Skylake)
GeForce GTX 980M, 6700HQ
110.8 fps ∼40% +28%
The Witcher 3
1920x1080 Ultra Graphics & Postprocessing (HBAO+) (nach Ergebnis sortieren)
MSI GS40-6QE16H11
GeForce GTX 970M, 6700HQ
26.4 fps ∼20%
Alienware 15 R2 (Skylake)
GeForce GTX 980M, 6700HQ
31.3 fps ∼23% +19%
1920x1080 High Graphics & Postprocessing (Nvidia HairWorks Off) (nach Ergebnis sortieren)
MSI GS40-6QE16H11
GeForce GTX 970M, 6700HQ
38.9 fps ∼16%
Alienware 15 R2 (Skylake)
GeForce GTX 980M, 6700HQ
54.9 fps ∼22% +41%
Fallout 4
1920x1080 Ultra Preset AA:T AF:16x (nach Ergebnis sortieren)
MSI GS40-6QE16H11
GeForce GTX 970M, 6700HQ
43.7 fps ∼26%
Schenker XMG P406
GeForce GTX 970M, 6700HQ
42.2 fps ∼25% -3%
Asus Zenbook UX303UB-R4100T
GeForce 940M, 6500U
9.8 fps ∼6% -78%
1920x1080 High Preset AA:T AF:16x (nach Ergebnis sortieren)
MSI GS40-6QE16H11
GeForce GTX 970M, 6700HQ
53.5 fps ∼31%
Schenker XMG P406
GeForce GTX 970M, 6700HQ
53.1 fps ∼30% -1%
Asus Zenbook UX303UB-R4100T
GeForce 940M, 6500U
11.5 fps ∼7% -79%

Emissionen

Geräuschemissionen

Die reinen Daten weisen das GS40 als relativ leises Gaming-Gerät aus – nicht lauter jedenfalls als die Konkurrenz (das Zenbook mit seinem ULV-Prozessor mal außen vor gelassen). In der Praxis zeigen die Lüfter jedoch Verhaltensweisen, die mitunter sehr stören können. Im Idle-Betrieb herrscht meist Ruhe, lediglich die HDD ist zu hören. Wenn sich das GS40 aber entscheidet, Dampf abzulassen (was im „Ausbalanciert“-Modus alle paar Minuten vorkommt), dann tut es das richtig – die Lüfter rauschen schlagartig mit 38 dB.

Unter Last operiert die Kühlung selten konstant; sie arbeitet vielmehr schubweise. Hinzu kommt, dass die Lüfter bei flotten Drehzahlen in einem höheren Frequenzbereich tönen, was den subjektiven Lautstärkeeindruck verstärkt. Nerviges Spulenfiepen wies das Testgerät immerhin nicht auf.

Geräuschentwicklung Idle
Geräuschentwicklung Idle
Geräuschentwicklung unter Last
Geräuschentwicklung unter Last
Pink & White Noise (Speaker)
Pink & White Noise (Speaker)

Lautstärkediagramm

Idle
33 / 34 / 38 dB(A)
HDD
34 dB(A)
Last
44 / 52 dB(A)
  red to green bar
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   Audix TM1 (aus 15 cm gemessen)
MSI GS40-6QE16H11
GeForce GTX 970M, 6700HQ
Schenker XMG P406
GeForce GTX 970M, 6700HQ
Gigabyte P34W V3
GeForce GTX 970M, 4720HQ
Schenker XMG C405
GeForce GTX 965M, 4720HQ
Asus Zenbook UX303UB-R4100T
GeForce 940M, 6500U
Alienware 15 R2 (Skylake)
GeForce GTX 980M, 6700HQ
Geräuschentwicklung
1%
-2%
-4%
15%
4%
aus / Umgebung *
Idle min *
33
30
9%
34.2
-4%
29.2
12%
31.5
5%
33.6
-2%
Idle avg *
34
32
6%
34.3
-1%
34.6
-2%
31.5
7%
33.8
1%
Idle max *
38
40
-5%
38
-0%
38.8
-2%
31.5
17%
34
11%
Last avg *
44
47
-7%
43.8
-0%
54
-23%
35.9
18%
39.3
11%
Last max *
52
51
2%
55
-6%
54.4
-5%
38.2
27%
51.4
1%

* ... kleinere Werte sind besser

Temperatur

Stresstest: Furmark + Prime95
Stresstest: Furmark + Prime95

Im Idle-Modus bleibt das GS40 fast durchweg kühler als 40 Grad Celsius. Unter Last fällt es dem Kühlsystem dagegen schwer, der Hitze Herr zu werden. Das hat wohl auch damit zu tun, dass die CPU nur in geringem Maße von Throttling betroffen ist und nicht allzu weit unter den Basistakt von 2,6 GHz sinkt. Der Preis: Bis auf knapp 70 Grad klettert das Chassis im Verlauf unseres Stresstests, der dem System alles abverlangt. Im Alltagsgebrauch wird das Gerät zwar nicht ganz so heiß, beim Zocken sollte man es jedoch trotzdem nicht auf den Schoß nehmen. Die Handballenauflage ist derweil auch bei Höchstleistung noch angenehm.

Max. Last
 56.6 °C56.5 °C57.4 °C 
 50.3 °C53.4 °C49.3 °C 
 33.4 °C33.7 °C35.3 °C 
Maximal: 57.4 °C
Durchschnitt: 47.3 °C
65.3 °C68.8 °C55.8 °C
54.4 °C60.7 °C54.4 °C
34.1 °C39.5 °C31.4 °C
Maximal: 68.8 °C
Durchschnitt: 51.6 °C
Netzteil (max.)  59.7 °C | Raumtemperatur 22 °C | Voltcraft IR-900
(-) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 47.3 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Gaming v7 auf 33.2 °C.
(-) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 57.4 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 39.6 °C (von 21.6 bis 68.8 °C für die Klasse Gaming v7).
(-) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 68.8 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 42.2 °C).
(±) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 34.1 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 33.2 °C.
(+) Die Handballen und der Touchpad-Bereich erreichen maximal 35.3 °C und damit die typische Hauttemperatur und fühlen sich daher nicht heiß an.
(-) Die durchschnittliche Handballen-Temperatur anderer getesteter Geräte war 28.8 °C (-6.5 °C).
MSI GS40-6QE16H11
GeForce GTX 970M, 6700HQ
Schenker XMG P406
GeForce GTX 970M, 6700HQ
Gigabyte P34W V3
GeForce GTX 970M, 4720HQ
Schenker XMG C405
GeForce GTX 965M, 4720HQ
Asus Zenbook UX303UB-R4100T
GeForce 940M, 6500U
Alienware 15 R2 (Skylake)
GeForce GTX 980M, 6700HQ
Hitze
4%
9%
4%
24%
16%
Last oben max *
57.4
55
4%
45.2
21%
47.8
17%
56.6
1%
48
16%
Last unten max *
68.8
58.7
15%
56.8
17%
60.4
12%
54.3
21%
57.3
17%
Idle oben max *
36.3
36.9
-2%
34.6
5%
37.7
-4%
24
34%
31.9
12%
Idle unten max *
41.2
41.7
-1%
43.6
-6%
44.8
-9%
24.2
41%
33.4
19%

* ... kleinere Werte sind besser

Lautsprecher

Das Dynaudio-System des GS40 ist uns bereits von anderen MSI-Gamern bekannt. Der Sound der Stereospeaker geht auch hier in Ordnung, wenngleich es ein wenig an Bassdruck mangelt. Der fehlende Subwoofer macht aber kaum einen Unterschied, wie der Direktvergleich zum GE62 offenbart. Mehr Wumms versprechen externe Lautsprecher, die über den vergoldeten Kopfhörerausgang oder via HDMI angeschlossen werden.

Die beiden Speaker sind an der Front des Gehäusebodens angebracht.
Die beiden Speaker sind an der Front des Gehäusebodens angebracht.

Energieverwaltung

Energieaufnahme

das unterdimensionierte 150-Watt-Netzteil
das unterdimensionierte 150-Watt-Netzteil

Das GS40 überzeugt mit einem recht niedrigen Durchschnittsbedarf – sowohl im Ruhezustand als auch unter Last. Kritisch ist einzig der sehr hohe Maximalverbrauch, denn er liegt weit über den 150 Watt, welche das Netzteil auf dem Papier heranschaffen kann (allerdings ist der Wirkungsgrad nicht eingerechnet). Dieses Problem kennen wir schon von etlichen MSI-Notebooks: Der Akku leert sich unter Volllast auch im Netzbetrieb. Und wieder bleibt uns nichts anderes als anzumerken, dass so etwas in dieser Preisklasse nicht passieren sollte – die paar Euro für ein potenteres Powersupply müssen einfach drin sein.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.8 / 1.2 Watt
Idledarkmidlight 10 / 14 / 24 Watt
Last midlight 90 / 172 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy
MSI GS40-6QE16H11
GeForce GTX 970M, 6700HQ
Schenker XMG P406
GeForce GTX 970M, 6700HQ
MSI GS60-6QE4K16H21
GeForce GTX 970M, 6700HQ
Schenker XMG C405
GeForce GTX 965M, 4720HQ
Asus Zenbook UX303UB-R4100T
GeForce 940M, 6500U
Alienware 15 R2 (Skylake)
GeForce GTX 980M, 6700HQ
Stromverbrauch
-5%
-26%
-28%
59%
-8%
Idle min *
10
12
-20%
17
-70%
15.8
-58%
3.2
68%
11.4
-14%
Idle avg *
14
16
-14%
22
-57%
22.8
-63%
7.6
46%
16.5
-18%
Idle max *
24
22
8%
28
-17%
27.3
-14%
8
67%
22
8%
Last avg *
90
90
-0%
91
-1%
106.8
-19%
47
48%
94.2
-5%
Last max *
172
170
1%
149
13%
152
12%
55
68%
192.2
-12%

* ... kleinere Werte sind besser

Akkulaufzeit

Gemessen an der leistungsfähigen Ausstattung bei gleichzeitig geringer Größe sind die Akkulaufzeiten des GS40 ordentlich. Gute 300 Minuten werden in unserem praxisnahen Surftest erzielt, bei dem ein Script kontinuierlich Webseiten aufruft, während die Displayhelligkeit auf ein mittleres Niveau heruntergeregelt ist. Klar – ULV-basierte Systeme wie das Asus Zenbook oder 15-Zoll-Boliden wie das Alienware 15 R2 mit dickerem Akku schaffen mehr. Innerhalb seiner speziellen Klasse – 14 Zoll, High-End-Komponenten – können sich die Ergebnisse aber durchweg sehen lassen.

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
5h 13min
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3
4h 57min
Big Buck Bunny H.264 1080p
5h 02min
Last (volle Helligkeit)
1h 00min
MSI GS40-6QE16H11
GeForce GTX 970M, 6700HQ, 61 Wh
Schenker XMG P406
GeForce GTX 970M, 6700HQ, 45 Wh
MSI GS60-6QE4K16H21
GeForce GTX 970M, 6700HQ, 47 Wh
Schenker XMG C405
GeForce GTX 965M, 4720HQ, 61 Wh
Asus Zenbook UX303UB-R4100T
GeForce 940M, 6500U, 50 Wh
Alienware 15 R2 (Skylake)
GeForce GTX 980M, 6700HQ, 96 Wh
Akkulaufzeit
-9%
-26%
-21%
98%
84%
Idle
313
275
-12%
213
-32%
997
219%
769
146%
H.264
302
413
37%
456
51%
WLAN
297
197
-34%
157
-47%
236
-21%
410
38%
446
50%
Last
60
72
20%
61
2%
118
97%
114
90%

Fazit


Pro

+ für die Größenklasse enorme Leistung
+ tolles Display (nach Kalibrierung)
+ schnelle Kombination aus SSD und HDD
+ gute Anschlussausstattung
+ Ordentliche Akkulaufzeit

Contra

- nicht sehr stabiles Chassis
- schwammige Tastatur
- Netzteil unterdimensioniert
- pulsierendes Lüfterverhalten
Das MSI GS40 6QE Phantom wurde uns zur Verfügung gestellt von MSI Deutschland.
Das MSI GS40 6QE Phantom wurde uns zur Verfügung gestellt von MSI Deutschland.

Das GS40 präsentiert sich als gelungener Kompromiss aus Leistung und Kompaktheit. Die wenigen Schwächen sind überwiegend dem "MiniMax"-Konzept geschuldet; mit ihnen kann man aber durchaus leben. Die (Spiele-)Power steht ohnehin außer Frage – das GS40 wird selbst mit anspruchsvollen Titeln fertig. Daneben überzeugt auch das Display, der Stromverbrauch hält sich in Grenzen und die Akkulaufzeit ist relativ gut.

Das geringe Gewicht musste wohl mit einem etwas instabilen Gehäuse erkauft werden, das sich bei (Tasten-)Druck schnell durchbiegt. Zudem haben die Lüfter Mühe, die hohe Temperaturentwicklung zu bewältigen – vielleicht sollten sie einfach konsequent durchlaufen, anstatt pulsweise zu schuften? Akustisch wäre es jedenfalls angenehmer.

Doch rüttelt das nicht am guten Gesamtbild, das wir vom GS40 erhalten haben. Ohnehin gibt es derzeit nur wenige Alternativen im 14-Zoll-Bereich, so denn auf aktuelle Ausstattungsmerkmale – Skylake-CPU, DDR4-RAM, USB 3.1 – Wert gelegt wird. Das dürfte sich zwar bald ändern (in Kürze kommt der Test des Schenker XMG P406), zum jetzigen Zeitpunkt besteht jedoch praktisch nur die Option auf noch kompaktere, aber auch leistungsschwächere Systeme, oder schwerere 15- bis 17-Zoll-Gamer.

Mit rund 1.700 Euro ist das GS40 keineswegs ein Schnäppchen, doch bewegt sich der Preis auf dem Niveau der Konkurrenz.

MSI GS40-6QE16H11 - 08.03.2016 v5(old)
Oliver Moebel

Gehäuse
75 / 98 → 77%
Tastatur
75%
Pointing Device
77%
Konnektivität
65 / 81 → 80%
Gewicht
65 / 10-66 → 98%
Akkulaufzeit
81%
Display
85%
Leistung Spiele
88%
Leistung Anwendungen
91%
Temperatur
68 / 95 → 72%
Lautstärke
64 / 90 → 71%
Audio
77%
Kamera
63 / 85 → 74%
Durchschnitt
75%
81%
Gaming - gewichteter Durchschnitt
Weitere Informationen über unsere Bewertung finden sie hier.
Erfahren Sie hier mehr über die Änderungen der neuen Bewertung mit Version 5

Preisvergleich

Alle 14 Beträge lesen / Antworten
static version load dynamic
Loading Comments
Diesen Artikel kommentieren / Antworten
Teilen Sie diesen Artikel um uns zu unterstützen. Jeder Link hilft!
> Notebook Test, Laptop Test und News > Tests > Notebook Testberichte > Test MSI GS40 6QE Phantom Notebook
Autor: Oliver Moebel, 12.01.2016 (Update: 15.05.2018)
Florian Glaser
Florian Glaser - Managing Editor Gaming
In den frühen 90er-Jahren mit MS-DOS und Windows 3.1 aufgewachsen entdeckte ich schon im Kindesalter mein Interesse für den Bereich Computer. Speziell Computerspiele strahlten bereits damals eine große Faszination auf mich aus. Von Monkey Island über Lands of Lore bis hin zu Doom wurde alles gezockt, was man so unter die Finger bekam. Für Notebookcheck bin ich seit 2009 tätig mit Schwerpunkt auf leistungsstarke Gaming-Notebooks.