Notebookcheck

Test Alienware 15 R2 Notebook

Neue Revision. Wir haben das Alienware 15 bereits zweimal überprüft. In diesem Test-Update erhält das Gaming Notebook einen frischen Skylake Prozessor und die schnelle Nvidia GTX 980M. Hat Alienware die Komponenten des 15-Zöllers im Griff?

Auf der diesjährigen CES in Las Vegas hat Dell das aktuelle Alienware 15 vorgestellt. Kurz darauf hatten wir das 15 Zoll große Gaming Notebook mit einer Nvidia GTX 970M bereits im Test. Im Juni folgte dann das erste Update mit der Grafikkarte AMD Radeon M295X, die uns allerdings nicht überzeugen konnte. Bei unserem heutigen Testgerät beschränken sich die Änderungen aber nicht nur auf die Grafikkarte; zusätzlich gibt es einen frischen Prozessor und erstmals DDR4-RAM. 

Unsere Testkonfiguration mit Core i7-6700HQ, GeForce GTX 980M, 16 GB DDR4-RAM, 256-GB-NVMe-SSD + 1-TB-HDD und einem matten FHD-IPS-Display kostet aktuell 2.300 Euro. Wir sind schon gespannt, ob Alienware den leistungsstarken Grafikchip unter Kontrolle hat, und wie sich der neue Skylake Prozessor gegenüber dem alten Haswell Modell schlägt.

Konkurrenten für das Alienware 15 sind andere leistungsfähige 15-Zoll Notebooks wie die beiden Schenker Geräte XMG U506 und XMG P506 sowie das Aorus X5. Zudem vergleichen wir die Ergebnisse natürlich mit den vorherigen Konfigurationen des AW 15 und sehen uns auch noch das 17 Zoll große MSI GT72S 6QE an. Letzteres ist mit einem Core i7-6820HK ausgestattet, der ebenfalls für das Alienware 15 verfügbar ist.

Im Vergleich zu unseren vorherigen Artikeln hat sich beim Gehäuse, der Ausstattung und den Eingabegeräten fast nichts geändert, weshalb wir diese Kapitel nicht weiter behandeln. Die entsprechenden Informationen sind in in den jeweiligen Testberichten (AW 15 GTX 970M/AW15 Radeon M295X) ersichtlich.

Alienware 15 R2 (Skylake) (15 Serie)
Grafikkarte
NVIDIA GeForce GTX 980M - 4096 MB, Kerntakt: 1038-1126 MHz, Speichertakt: 2500 MHz, GDDR5, ForceWare 353.54, Optimus
Hauptspeicher
16384 MB 
, 2x 8 GB DDR4-2133 (Dual-Channel), 2 von 2 Slots belegt
Bildschirm
15.6 Zoll 16:9, 1920 x 1080 Pixel, No, Samsung 4NDDJ_156HL (SDC4C48), IPS, Full HD, spiegelnd: nein
Mainboard
Intel HM170 (Skylake PCH-H)
Massenspeicher
Samsung PM951 NVMe MZ-VLV256D, 256 GB 
, SSD + HGST Travelstar 7K1000 HTS721010A9E630 (1 TB HDD @7200 rpm)
Soundkarte
Creative CA0132 @ Intel Sunrise Point PCH - High Definition Audio Controller
Anschlüsse
3 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 1 USB 3.1 Gen2, 1 Thunderbolt, 1 HDMI, 1 DisplayPort, 1 Kensington Lock, Audio Anschlüsse: Kopfhörerausgang, Mikrofoneingang, Card Reader: 3-in-1, Sensoren: Lichtsensor, Alienware Graphics Amplifier, Noble Lock, USB 3.1 Type-C (inkl. Thunderbolt 3)
Netzwerk
Qualcomm/Atheros e2400 PCI-E Gigabit Ethernet Controller (10/100/1000/2500/5000MBit/s), Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter (b/g/n = Wi-Fi 4/ac = Wi-Fi 5), Bluetooth 4.1
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 34 x 386 x 270
Akku
96 Wh Lithium-Ion, 8 Zellen
Betriebssystem
Microsoft Windows 10 Home 64 Bit
Kamera
Webcam: FHD (2 MP)
Primary Camera: 2 MPix
Sonstiges
Lautsprecher: 2.0 Klipsch, Tastatur-Beleuchtung: ja, Netzteil: 240 Watt, Schnellstartanleitung, USB-Recovery-Stick, Alienware Tools, Killer Network Manager, Sound Blaster Recon3Di System Control, Microsoft Office OneNote, 12-48 Monate Garantie
Gewicht
3.11 kg, Netzteil: 806 g
Preis
2309 Euro
Hinweis: Der Hersteller kann abweichende Bauteile wie Bildschirme, Laufwerke und Speicherriegel mit ähnlichen Spezifikationen unter dem gleichen Modellnamen einsetzen.

 

Neuerungen

Wohl nicht zuletzt dank dem neuen Chipsatz gibt es ein kleines Update bei der Anschlussausstattung. Der Mini-DisplayPort auf der Rückseite wurde gestrichen, und außerdem gibt es nur noch drei anstatt vier USB-3.0-Ports. Allerdings erhält man im Gegenzug einen modernen USB-C-3.1-Anschluss (10 Gbps) samt Thunderbolt Support. Über entsprechende Adapter lassen sich also beispielsweise auch DVI- oder VGA-Bildschirme ansteuern.

Die Netzwerkmodule wurden ebenfalls aktualisiert. Mit dem Killer e2400 Gigabit Adapter und dem Killer Wireless-AC 1535 sind die beiden neusten Modelle verbaut. Die maximale Transferrate der WLAN-Karte liegt bei 867 Mbit/s, wovon in einem AC-Netzwerk (Router Asus RT-AC56U) rund 500 Mbit/s erreicht werden (~100 Mbit/s 802.11n). Das ist ein sehr guter Wert, und auch bei der Reichweite hinterlässt das Modul subjektiv einen sehr guten Eindruck. Darüber hinaus wird jetzt im Vergleich zum Vorgängermodul, dem Wireless-AC 1525, Bluetooth 4.1 unterstützt.

Display

Alienware stattet sein 15-Zoll-Gaming-Notebook standardmäßig mit einem matten Full-HD IPS Display aus. Für einen Aufpreis von 380 Euro (unabhängig vom Preis der Grundkonfiguration) steht auch ein 4K-IPS-IGZO-Display zur Verfügung. Das Panel unseres Testgerätes stammt von Samsung und trägt die Bezeichnung 4NDDJ_156HL. Ein ähnlich klingendes Panel kam schon beim ersten Testgerät zum Einsatz (FYTXT_156HL). Allerdings gibt Alienware auf der Homepage selbst nur eine Helligkeit von 220 cd/m² an, was eine deutliche Verschlechterung zur ersten Revision (~300 cd/m²) bedeuten würde.

Subpixel-Anordnung
Subpixel-Anordnung
PWM bei 0 % Helligkeit
PWM bei 0 % Helligkeit
PWM bei 25 % Helligkeit
PWM bei 25 % Helligkeit

In unseren Messungen ist es sogar noch schlimmer, denn die durchschnittliche Helligkeit beträgt nur knapp 180 cd/m². Selbst in Innenräumen kann es so bei hellen Lichtverhältnissen zu Problemen kommen. Zumindest profitiert der Schwarzwert von der geringen Luminanz und liegt bei 0,19 cd/m², wodurch der Kontrast im Endeffekt dann doch noch bei üppigen 950:1 liegt. Subjektiv könnten die Farben etwas kräftiger sein, ansonsten gibt es abgesehen von der zu geringen Helligkeit aber keine offensichtlichen Schwächen. Wenn man das Notebook also nicht nur in einem dunklen Keller benutzen möchte, sollte man sich nach Möglichkeit für das 4K-Panel entscheiden, welches mit einer Leuchtkraft von 300 cd/m² beworben wird. Angesichts des hohen Preises ist das vorliegende Full-HD-Display aber schon eine ziemliche Enttäuschung. Bei einer Helligkeit zwischen 0-25 Prozent können wir zudem PWM (Pulsweitenmodulation) feststellen, welches manche Nutzer als störendes Flackern wahrnehmen.

192
cd/m²
187
cd/m²
169
cd/m²
190
cd/m²
180
cd/m²
160
cd/m²
187
cd/m²
180
cd/m²
169
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
Samsung 4NDDJ_156HL (SDC4C48)
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 192 cd/m² Durchschnitt: 179.3 cd/m²
Ausleuchtung: 83 %
Helligkeit Akku: 180 cd/m²
Kontrast: 947:1 (Schwarzwert: 0.19 cd/m²)
ΔE Color 6.74 | 0.6-29.43 Ø6
ΔE Greyscale 6.44 | 0.64-98 Ø6.2
60% sRGB (Argyll 3D) 38% AdobeRGB 1998 (Argyll 3D)
Gamma: 2.29
Alienware 15 R2 (Skylake)
Samsung 4NDDJ_156HL (SDC4C48)
Alienware 15
FYTXT_156HL (Samsung SDC4C48)
Alienware 15 (R9 M295X)
C3MWM_156WF6 (LGD046F)
Schenker XMG U506
LG Philips LP156WF6 (LGD046F)
Schenker XMG P506
Samsung 156HL01-102 (SDC324C)
Aorus X5
 
MSI GT72S-6QEG16SR421BW
LG Philips LP173WF4-SPF1 (LGD0469)
Response Times
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
48.8 (15.6, 33.2)
Response Time Black / White *
28 (6.8, 21.2)
PWM Frequency
200 (25)
Bildschirm
31%
28%
11%
25%
13%
35%
Helligkeit Bildmitte
180
308
71%
314
74%
298
66%
310
72%
324.3
80%
322
79%
Brightness
179
292
63%
294
64%
276
54%
299
67%
317
77%
315
76%
Brightness Distribution
83
83
0%
87
5%
85
2%
84
1%
87
5%
90
8%
Schwarzwert *
0.19
0.28
-47%
0.33
-74%
0.42
-121%
0.35
-84%
0.553
-191%
0.3
-58%
Kontrast
947
1100
16%
952
1%
710
-25%
886
-6%
586
-38%
1073
13%
DeltaE Colorchecker *
6.74
4.28
36%
4.14
39%
5.26
22%
4.1
39%
3.53
48%
3.78
44%
DeltaE Graustufen *
6.44
4.54
30%
2.8
57%
5
22%
5.7
11%
3.12
52%
2.43
62%
Gamma
2.29 96%
2.81 78%
3.19 69%
2.46 89%
2.53 87%
2.28 96%
2.54 87%
CCT
6465 101%
7497 87%
6540 99%
6965 93%
7454 87%
6600 98%
6706 97%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
38
60
58%
56
47%
55
45%
63
66%
55.4
46%
56
47%
Color Space (Percent of sRGB)
60
92.9
55%
85
42%
83
38%
96
60%
85.2
42%
85
42%
Colorchecker DeltaE2000 max. *
7.75
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
31% / 31%
28% / 28%
11% / 11%
25% / 25%
13% / 13%
35% / 35%

* ... kleinere Werte sind besser

Graustufen vor der Kalibrierung
Graustufen vor der Kalibrierung
Sättigung vor der Kalibrierung
Sättigung vor der Kalibrierung
ColorChecker vor der Kalibrierung
ColorChecker vor der Kalibrierung
Graustufen nach der Kalibrierung
Graustufen nach der Kalibrierung
Sättigung nach der Kalibrierung
Sättigung nach der Kalibrierung
ColorChecker nach der Kalibrierung
ColorChecker nach der Kalibrierung

Bei der weiteren Analyse mit einem Spektralfotometer und der Software CalMAN zeigen sich weitere Verschlechterungen gegenüber den letzten AW-15-Tests. Die DeltaE-Abweichungen liegen im Werkszustand bei 6,74 (ColorChecker) bzw. 6,44 (Graustufen). Insbesondere bei den Blautönen kommt es zu krassen Abweichungen von bis zu 14; Farbtemperatur (6.465 K) und ein Gamma-Wert von 2,29 gehen aber in Ordnung. Mit einer sRGB-Abdeckung von nur 60 Prozent und 38 Prozent beim AdobeRGB-Farbraum fällt das Alienware 15 deutlich hinter die Konkurrenz zurück. Die Situation lässt sich mit einer Kalibrierung ein wenig verbessern, vor allem bei den Graustufen sinkt die DeltaE-Abweichung auf extrem niedrige 0,92. Auch bei den Farben verringert sich der durchschnittliche Wert auf 4,06, aber die extremen Ausschläge (maximale 13) sind weiterhin vorhanden.

Alienware 15 R2 vs. sRGB
Alienware 15 R2 vs. sRGB
Alienware 15 R2 vs. AdobeRGB
Alienware 15 R2 vs. AdobeRGB

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
28 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 6.8 ms steigend
↘ 21.2 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind mittelmäßig und dadurch für Spieler eventuell zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 59 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten schlechter als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (24.9 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
48.8 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 15.6 ms steigend
↘ 33.2 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 81 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten schlechter als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (39.7 ms).

Trotz der geringen Leuchtkraft kann man den Bildschirminhalt aufgrund des hohen Kontrasts und der matten Oberfläche auch im Freien noch ganz ordentlich sehen. In einer zu hellen Umgebung oder gar unter direktem Sonnenlicht wird es für die Augen jedoch bald anstrengend. Zumindest wird die geringe Helligkeit im Akkubetrieb nicht weiter reduziert.

in der Sonne
in der Sonne
im Schatten
im Schatten

Die Blickwinkelstabilität des IPS-Bildschirms ist ziemlich gut, allerdings haben wir auch schon bessere Leistungen gesehen. Vor allem bei schrägen Blickwinkeln lässt die Helligkeit vergleichsweise schnell nach. Wir jammern hier jedoch auf einem hohen Niveau; in der Praxis sollte es keine Einschränkungen geben, und man kann den Inhalt auch problemlos mit mehreren Personen betrachten.

Blickwinkel Alienware 15 R2
Blickwinkel Alienware 15 R2

Leistung

Dell bietet aktuell sechs verschiedene Grundkonfigurationen des Alienware 15 in Deutschland an, die dann in einzelnen Kategorien angepasst werden können. Allerdings sind die Optionen eingeschränkt. Alle Modelle sind mit einem aktuellen Intel-Quad-Core-Prozessor der 6. Generation (Skylake) ausgerüstet, und man kann aus drei verschiedenen CPUs auswählen: dem Core i5-6300HQ, dem Core i7-6700HQ sowie dem Core i7-6820HK mit automatischer Übertaktung. Bei den Grafikkarten gibt es drei verschiedene Nvidia GPUs (GTX 965M, GTX 970M und GTX 980M) sowie eine AMD GPU (Radeon R9 M395X). Alle Konfigurationen werden standardmäßig nur mit einer 1 TB großen Festplatte geliefert, für schnellen SSD-Speicher muss man einen Aufpreis zahlen.

Prozessor

Unser Alienware 15 wird von einen Core i7-6700HQ angetrieben. Dieser Quad-Core-Prozessor basiert auf Intels aktueller Skylake Architektur und wird im 14-nm-Verfahren hergestellt. Der Basistakt liegt bei 2,6 GHz, kann via Turbo-Boost jedoch auf bis zu 3,5 GHz bei der Belastung eines Kerns (2 Kerne: 3,3 GHz, 4 Kerne: 3,1 GHz) angehoben werden. Der Prozessor unterstützt Hyperthreading für vier zusätzliche virtuelle Kerne und ist mit einer TDP von 45 Watt spezifiziert.

In den Single-Core Benchmarks der Cinebench Reihe wird der Core i7-6700HQ lediglich von dem Core i7-6820HK (welcher ebenfalls für das Alienware 15 erhältlich ist) und dem Desktop-Prozessor Core i5-6600K geschlagen, die sich zwischen 8-14 Prozent absetzen können. In den Multi-Tests hat allerdings nur noch der i7-6820HK einen Vorteil (+20 Prozent), der Desktop i5-6600K fällt aufgrund des fehlenden Hyperthreadings um 7 bis 11 Prozent zurück. Der neue Skylake Prozessor präsentiert sich also sehr gut, allerdings sind die Verbesserungen gegenüber den Haswell Chips im einstelligen Prozentbereich eher gering. Im Akkubetrieb gibt es keine Einschränkungen, und der Prozessor kann sein volles Turbo-Potenzial ausnutzen. Weitere Benchmarks und Vergleiche zum Core i7-6700HQ finden Sie hier.

Cinebench R11.5 CPU Single 64Bit
1.67 Points
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
7.43 Points
Cinebench R11.5 OpenGL 64Bit
51.6 fps
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
146 Points
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
677 Points
Cinebench R15 OpenGL 64Bit
65.6 fps
Cinebench R15 Ref. Match 64Bit
99.6 %
Hilfe
Cinebench R15
CPU Single 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
Alienware 15 R2 (Skylake)
Intel Core i7-6700HQ
146 Points ∼67%
Alienware 15
Intel Core i7-4710HQ
140 Points ∼64% -4%
Alienware 15 (R9 M295X)
Intel Core i7-4710HQ
135 Points ∼62% -8%
Schenker XMG U506
Intel Core i5-6600K
166 Points ∼76% +14%
Schenker XMG P506
Intel Core i7-6700HQ
146 Points ∼67% 0%
Aorus X5
Intel Core i7-5700HQ
144 Points ∼66% -1%
MSI GT72S-6QEG16SR421BW
Intel Core i7-6820HK
159 Points ∼73% +9%
CPU Multi 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
Alienware 15 R2 (Skylake)
Intel Core i7-6700HQ
677 Points ∼15%
Alienware 15
Intel Core i7-4710HQ
647 Points ∼15% -4%
Alienware 15 (R9 M295X)
Intel Core i7-4710HQ
661 Points ∼15% -2%
Schenker XMG U506
Intel Core i5-6600K
601 Points ∼14% -11%
Schenker XMG P506
Intel Core i7-6700HQ
680 Points ∼16% 0%
Aorus X5
Intel Core i7-5700HQ
668 Points ∼15% -1%
MSI GT72S-6QEG16SR421BW
Intel Core i7-6820HK
807 Points ∼18% +19%
Cinebench R11.5
CPU Single 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
Alienware 15 R2 (Skylake)
Intel Core i7-6700HQ
1.67 Points ∼68%
Alienware 15
Intel Core i7-4710HQ
1.56 Points ∼64% -7%
Alienware 15 (R9 M295X)
Intel Core i7-4710HQ
1.56 Points ∼64% -7%
Schenker XMG U506
Intel Core i5-6600K
1.88 Points ∼77% +13%
Schenker XMG P506
Intel Core i7-6700HQ
1.69 Points ∼69% +1%
Aorus X5
Intel Core i7-5700HQ
1.66 Points ∼68% -1%
MSI GT72S-6QEG16SR421BW
Intel Core i7-6820HK
1.8 Points ∼74% +8%
CPU Multi 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
Alienware 15 R2 (Skylake)
Intel Core i7-6700HQ
7.43 Points ∼17%
Alienware 15
Intel Core i7-4710HQ
7.04 Points ∼16% -5%
Alienware 15 (R9 M295X)
Intel Core i7-4710HQ
7.18 Points ∼16% -3%
Schenker XMG U506
Intel Core i5-6600K
6.93 Points ∼16% -7%
Schenker XMG P506
Intel Core i7-6700HQ
7.48 Points ∼17% +1%
Aorus X5
Intel Core i7-5700HQ
7.3 Points ∼17% -2%
MSI GT72S-6QEG16SR421BW
Intel Core i7-6820HK
8.88 Points ∼20% +20%

System Performance

Dank der SSD agiert das System sehr schnell und beinahe verzögerungsfrei. Dieser subjektive Eindruck wird auch in den synthetischen Benchmarks der PCMark Reihe bestätigt. Lediglich das Schenker XMG U506, das MSI GT72S sowie das Aorus X5 mit zwei SSDs in einem RAID-0-Verbund haben in manchen Tests einen Vorteil. In der Praxis macht sich das aber nicht bemerkbar. Unser Testgerät liegt etwa gleichauf mit dem AW15, welches mit der Nvidia GTX 970M ausgestattet war, die Konfiguration auf Basis der Radeon M295X und einer konventionellen Festplatte fällt aber wie erwartet zurück.

PCMark 7 Score
5846 Punkte
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
3822 Punkte
PCMark 8 Creative Score Accelerated v2
4541 Punkte
PCMark 8 Work Score Accelerated v2
5011 Punkte
Hilfe
PCMark 7 - Score (nach Ergebnis sortieren)
Alienware 15 R2 (Skylake)
GeForce GTX 980M, 6700HQ, Samsung PM951 NVMe MZ-VLV256D
5846 Points ∼64%
Alienware 15
GeForce GTX 970M, 4710HQ, Samsung SSD PM851 M.2 2280 128GB
5627 Points ∼61% -4%
Alienware 15 (R9 M295X)
Radeon R9 M295X, 4710HQ, WDC Scorpio Blue WD10JPVX-75JC3T0
3571 Points ∼39% -39%
Schenker XMG U506
GeForce GTX 980M, 6600K, Samsung SSD SM951 512 GB MZHPV512HDGL
7064 Points ∼77% +21%
Schenker XMG P506
GeForce GTX 970M, 6700HQ, Samsung SM951 MZHPV256HDGL m.2 PCI-e
6228 Points ∼68% +7%
Aorus X5
GeForce GTX 965M SLI, 5700HQ, 2x Lite-On IT L8T-256L9G (RAID 0)
6471 Points ∼71% +11%
MSI GT72S-6QEG16SR421BW
GeForce GTX 980M, 6820HK, Toshiba NVMe THNSN5256GPU7
6439 Points ∼70% +10%
PCMark 8
Work Score Accelerated v2 (nach Ergebnis sortieren)
Alienware 15 R2 (Skylake)
GeForce GTX 980M, 6700HQ, Samsung PM951 NVMe MZ-VLV256D
5011 Points ∼77%
Alienware 15
GeForce GTX 970M, 4710HQ, Samsung SSD PM851 M.2 2280 128GB
4851 Points ∼74% -3%
Aorus X5
GeForce GTX 965M SLI, 5700HQ, 2x Lite-On IT L8T-256L9G (RAID 0)
4578 Points ∼70% -9%
Creative Score Accelerated v2 (nach Ergebnis sortieren)
Alienware 15 R2 (Skylake)
GeForce GTX 980M, 6700HQ, Samsung PM951 NVMe MZ-VLV256D
4541 Points ∼43%
Alienware 15
GeForce GTX 970M, 4710HQ, Samsung SSD PM851 M.2 2280 128GB
4639 Points ∼44% +2%
Aorus X5
GeForce GTX 965M SLI, 5700HQ, 2x Lite-On IT L8T-256L9G (RAID 0)
5270 Points ∼50% +16%
Home Score Accelerated v2 (nach Ergebnis sortieren)
Alienware 15 R2 (Skylake)
GeForce GTX 980M, 6700HQ, Samsung PM951 NVMe MZ-VLV256D
3822 Points ∼63%
Alienware 15
GeForce GTX 970M, 4710HQ, Samsung SSD PM851 M.2 2280 128GB
3769 Points ∼62% -1%
Aorus X5
GeForce GTX 965M SLI, 5700HQ, 2x Lite-On IT L8T-256L9G (RAID 0)
4317 Points ∼71% +13%

Massenspeicher

Standardmäßig wird jede Variante des Alienware 15 nur mit einer konventionellen 1-TB-HDD ausgeliefert, welche auf 7.200 U/Min kommt. Das Laufwerk von HGST (HTS721010A9E630) erreicht mit sequentiellen Transferraten von rund 130 MB/s sehr gute Werte für eine herkömmliche Festplatte. 

Eine SSD gibt es nur gegen Aufpreis: Für 256 GB werden aktuell 160 Euro fällig, während 512 GB mit 310 Euro zu Buche schlagen. Die 1-TB-Festplatte bleibt aber in beiden Fällen erhalten. Alienware nutzt moderne NVMe-SSDs im M.2-Format, bei unserem Testgerät kommt ein Laufwerk von Samsung (PM951) mit 256 GB zum Einsatz. Bei den Leistungsmessungen machte uns das Solid State Drive einige Probleme, da die Benchmarks mit modernen NVMe-Laufwerken scheinbar noch Schwierigkeiten haben. AS SSD ermittelte in unserem Fall keine schlüssigen Ergebnisse, und die Werte in CrystalDiskMark waren vergleichbar mit den Scores, die dieses Laufwerk im Test des Microsoft Surface Book erreicht hatte. Während die sequentiellen Leseraten mit rund 1.200 MB/s sehr gut ausfallen, ist vor allem der sequentielle Schrteibwert vergleichsweise gering (nur 300 MB/s).

Weitere Informationen zu den beiden Laufwerken sind auch in unserem HDD-/SSD-Vergleich verfügbar.

CDM Samsung SSD
CDM Samsung SSD
PCMark 8 Storage
PCMark 8 Storage
CDM HGST HDD
CDM HGST HDD
HDTune HGST HDD
HDTune HGST HDD
Samsung PM951 NVMe MZ-VLV256D
Sequential Read: 1213 MB/s
Sequential Write: 306 MB/s
512K Read: 651.8 MB/s
512K Write: 304.8 MB/s
4K Read: 42.62 MB/s
4K Write: 143.7 MB/s
4K QD32 Read: 595.3 MB/s
4K QD32 Write: 153.1 MB/s

Grafikkarte

Nach dem Produktstart der Nvidia GTX 980 (hier im Test), ist die GTX 980M "nur" noch die zweitschnellste Single-GPU für Notebooks. In einem 15-Zoll-Gerät wie dem Alienware 15 wird sie aber vorerst weiterhin das Topmodell bleiben, da die Kühlanforderungen der GTX 980 für kleine Gehäuse einfach zu hoch sind. Die GTX 980M basiert weiterhin auf dem Maxwell Grafikchip GM204, welcher im 28-nm-Prozess hergestellt wird. Der Kern erreicht via GPU-Boost bis zu 1.127 MHz und die 4 GB GDDR5-VRAM (256-Bit-Interface) takten mit bis zu 1.250 MHz. Das Notebook unterstützt Nvidias Optimus Technologie, bei einfachen Aufgaben wie dem Surfen im Web oder der Videowiedergabe kommt also die sparsame Intel-GPU HD Graphics 530 zum Einsatz.

Bei den synthetischen Benchmarks erwarten uns keine großen Überraschungen: Im anspruchsvollen Fire-Strike-Test des aktuellen 3DMark (2013) wird unser Testgerät lediglich knapp vom Schenker XMG U506 und dem MSI GT72S überholt, die von den etwas schnelleren Prozessoren profitieren. Die GTX 965M SLI im Aorus X5 wird derweil knapp geschlagen. Der Vorsprung gegenüber der GTX 970M liegt bei etwa 25 Prozent, und die Radeon R9 M295X fällt um rund 30 Prozent zurück. Im Gegensatz zum Prozessor reduziert sich die Leistung der Grafikkarte im Akkubetrieb. Beim Unigine Heaven Test sinkt das Ergebnis abseits der Steckdose auf etwa die Hälfte des ursprünglichen Wertes (58,1 fps vs. 29,7 fps). Weitere Vergleiche und Benchmarks zur GeForce GTX 980M warten in unserer Technik-Sektion.

3DMark 06 Standard
26108 Punkte
3DMark 11 Performance
10623 Punkte
3DMark Ice Storm Standard Score
86651 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
22947 Punkte
3DMark Fire Strike Score
8107 Punkte
Hilfe
3DMark 11 - 1280x720 Performance (nach Ergebnis sortieren)
Alienware 15 R2 (Skylake)
NVIDIA GeForce GTX 980M
10623 Points ∼30%
Alienware 15
NVIDIA GeForce GTX 970M
8636 Points ∼25% -19%
Alienware 15 (R9 M295X)
AMD Radeon R9 M295X
7943 Points ∼23% -25%
Schenker XMG U506
NVIDIA GeForce GTX 980M
11079 Points ∼32% +4%
Schenker XMG P506
NVIDIA GeForce GTX 970M
9627 Points ∼27% -9%
Aorus X5
NVIDIA GeForce GTX 965M SLI
11638 Points ∼33% +10%
MSI GT72S-6QEG16SR421BW
NVIDIA GeForce GTX 980M
11488 Points ∼33% +8%
3DMark
1920x1080 Fire Strike Score (nach Ergebnis sortieren)
Alienware 15 R2 (Skylake)
NVIDIA GeForce GTX 980M
8107 Points ∼30%
Alienware 15
NVIDIA GeForce GTX 970M
6508 Points ∼24% -20%
Alienware 15 (R9 M295X)
AMD Radeon R9 M295X
5727 Points ∼21% -29%
Schenker XMG U506
NVIDIA GeForce GTX 980M
8246 Points ∼31% +2%
Schenker XMG P506
NVIDIA GeForce GTX 970M
6672 Points ∼25% -18%
Aorus X5
NVIDIA GeForce GTX 965M SLI
7815 Points ∼29% -4%
MSI GT72S-6QEG16SR421BW
NVIDIA GeForce GTX 980M
8414 Points ∼31% +4%
1280x720 Sky Diver Score (nach Ergebnis sortieren)
Alienware 15 R2 (Skylake)
NVIDIA GeForce GTX 980M
21839 Points ∼34%
Alienware 15
NVIDIA GeForce GTX 970M
18030 Points ∼28% -17%
Alienware 15 (R9 M295X)
AMD Radeon R9 M295X
15246 Points ∼24% -30%
Schenker XMG U506
NVIDIA GeForce GTX 980M
20874 Points ∼33% -4%
Schenker XMG P506
NVIDIA GeForce GTX 970M
19395 Points ∼30% -11%
MSI GT72S-6QEG16SR421BW
NVIDIA GeForce GTX 980M
22475 Points ∼35% +3%
1280x720 Cloud Gate Standard Score (nach Ergebnis sortieren)
Alienware 15 R2 (Skylake)
NVIDIA GeForce GTX 980M
22947 Points ∼37%
Alienware 15
NVIDIA GeForce GTX 970M
20182 Points ∼33% -12%
Alienware 15 (R9 M295X)
AMD Radeon R9 M295X
17182 Points ∼28% -25%
Schenker XMG U506
NVIDIA GeForce GTX 980M
19220 Points ∼31% -16%
Schenker XMG P506
NVIDIA GeForce GTX 970M
21881 Points ∼35% -5%
Aorus X5
NVIDIA GeForce GTX 965M SLI
22188 Points ∼36% -3%
MSI GT72S-6QEG16SR421BW
NVIDIA GeForce GTX 980M
25411 Points ∼41% +11%
1280x720 Ice Storm Standard Score (nach Ergebnis sortieren)
Alienware 15 R2 (Skylake)
NVIDIA GeForce GTX 980M
86651 Points ∼8%
Alienware 15
NVIDIA GeForce GTX 970M
80946 Points ∼7% -7%
Alienware 15 (R9 M295X)
AMD Radeon R9 M295X
72832 Points ∼7% -16%
Schenker XMG U506
NVIDIA GeForce GTX 980M
151181 Points ∼14% +74%
Schenker XMG P506
NVIDIA GeForce GTX 970M
91765 Points ∼8% +6%
Aorus X5
NVIDIA GeForce GTX 965M SLI
68846 Points ∼6% -21%
MSI GT72S-6QEG16SR421BW
NVIDIA GeForce GTX 980M
148970 Points ∼13% +72%

Gaming Performance

Die Leistung der Grafikkarte erfüllt die Erwartungen, und beinahe jeder aktuelle Titel lässt sich auch in den höchsten Settings flüssig zocken. Lediglich bei sehr anspruchsvollen Spielen wie Grand Theft Auto V oder The The Witcher 3 kann die Framerate schonmal unter die Marke von 30 fps einbrechen. Noch mehr Leistung wäre nur mit der GeForce GTX 980 (Notebook) möglich, die es aufgrund der enormen Kühlanforderungen aber kaum in ein 15-Zoll-Gehäuse schaffen wird. Im Gegensatz zu SLI-Kombinationen hat eine einzelne Grafikkarte nicht mit störenden Mikrorucklern zu kämpfen. Weitere Ergebnisse der GTX 980M gibt es hier

The Witcher 3
1920x1080 Ultra Graphics & Postprocessing (HBAO+) (nach Ergebnis sortieren)
Alienware 15 R2 (Skylake)
GeForce GTX 980M, 6700HQ
31.3 fps ∼23%
Alienware 15 (R9 M295X)
Radeon R9 M295X, 4710HQ
17.1 fps ∼13% -45%
Schenker XMG P506
GeForce GTX 970M, 6700HQ
25.7 fps ∼19% -18%
1920x1080 High Graphics & Postprocessing (Nvidia HairWorks Off) (nach Ergebnis sortieren)
Alienware 15 R2 (Skylake)
GeForce GTX 980M, 6700HQ
54.9 fps ∼22%
Alienware 15 (R9 M295X)
Radeon R9 M295X, 4710HQ
36.7 fps ∼15% -33%
Schenker XMG P506
GeForce GTX 970M, 6700HQ
45.8 fps ∼18% -17%
GTA V
1920x1080 Highest Settings possible AA:4xMSAA + FX AF:16x (nach Ergebnis sortieren)
Alienware 15 R2 (Skylake)
GeForce GTX 980M, 6700HQ
37.3 fps ∼28%
1920x1080 High/On (Advanced Graphics Off) AA:2xMSAA + FX AF:8x (nach Ergebnis sortieren)
Alienware 15 R2 (Skylake)
GeForce GTX 980M, 6700HQ
87.9 fps ∼52%
Metro: Last Light - 1920x1080 Very High (DX11) AF:16x (nach Ergebnis sortieren)
Alienware 15 R2 (Skylake)
GeForce GTX 980M, 6700HQ
66 fps ∼38%
Alienware 15 (R9 M295X)
Radeon R9 M295X, 4710HQ
42.6 fps ∼25% -35%
Tomb Raider - 1920x1080 Ultra Preset AA:FX AF:16x (nach Ergebnis sortieren)
Alienware 15 R2 (Skylake)
GeForce GTX 980M, 6700HQ
110.8 fps ∼40%
Alienware 15 (R9 M295X)
Radeon R9 M295X, 4710HQ
61.1 fps ∼22% -45%
BioShock Infinite - 1920x1080 Ultra Preset, DX11 (DDOF) (nach Ergebnis sortieren)
Alienware 15 R2 (Skylake)
GeForce GTX 980M, 6700HQ
88 fps ∼33%
Alienware 15 (R9 M295X)
Radeon R9 M295X, 4710HQ
65.4 fps ∼25% -26%
min. mittel hoch max.
Tomb Raider (2013) 243.3110.8fps
BioShock Infinite (2013) 155.688fps
Metro: Last Light (2013) 10966fps
GTA V (2015) 87.937.3fps
The Witcher 3 (2015) 54.931.3fps

Emissionen

Geräuschemissionen

Geräuschpegel Idle
Geräuschpegel Idle
Geräuschpegel Last
Geräuschpegel Last

Im Leerlauf oder bei anspruchslosen Aufgaben wie der Textverarbeitung, dem Surfen im Internet oder auch der Videowiedergabe stehen die beiden Lüfter in der Regel still. Man kann in diesem Fall lediglich das Betriebsgeräusch der Festplatte hören (~34 dB(A)). Allerdings drehen die beiden Lüfter ab und an aus unerklärlichem Grund auf und werden mit bis zu 51 dB(A) richtig laut. Da dieser Vorgang nur etwa 2 Sekunden dauert und sehr selten auftritt, ist es jedoch kein großes Problem. Ein Patch wäre aber nicht verkehrt.

Unter Last machen sich die beiden Lüfter deutlicher bemerkbar. Bei anspruchsvollen Spielen sind Werte von über 50 db(A) schon eindeutig hörbar und störend, weshalb man hier nach Möglichkeit Kopfhörer verwenden sollte. Nervige Eigenschaften wie Fiepen oder starkes Pulsieren konnten wir jedoch nicht feststellen.

Lautstärkediagramm

Idle
33.6 / 33.8 / 34 dB(A)
HDD
33.8 dB(A)
Last
39.3 / 51.4 dB(A)
  red to green bar
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   Audix TM1 (aus 15 cm gemessen)
Alienware 15 R2 (Skylake)
GeForce GTX 980M, 6700HQ
Alienware 15
GeForce GTX 970M, 4710HQ
Alienware 15 (R9 M295X)
Radeon R9 M295X, 4710HQ
Schenker XMG U506
GeForce GTX 980M, 6600K
Schenker XMG P506
GeForce GTX 970M, 6700HQ
Aorus X5
GeForce GTX 965M SLI, 5700HQ
MSI GT72S-6QEG16SR421BW
GeForce GTX 980M, 6820HK
Geräuschentwicklung
0%
3%
6%
-0%
-3%
-2%
aus / Umgebung *
Idle min *
33.6
29.4
12%
30.6
9%
31
8%
30.8
8%
32.5
3%
30.6
9%
Idle avg *
33.8
30.7
9%
31
8%
32.4
4%
32.8
3%
32.6
4%
31
8%
Idle max *
34
34
-0%
33.4
2%
33.8
1%
35.9
-6%
34.4
-1%
50.4
-48%
Last avg *
39.3
46.2
-18%
39.6
-1%
37.6
4%
42.2
-7%
44
-12%
35
11%
Last max *
51.4
53
-3%
52
-1%
44.8
13%
51
1%
56.8
-11%
46
11%

* ... kleinere Werte sind besser

Temperatur

Stresstest Phase 1
Stresstest Phase 1
Stresstest Phase 2
Stresstest Phase 2

Im Idle-Betrieb handelt es sich beim Alienware 15 mit durchschnittlich 29 °C bzw. 31 °C auf der Ober- und Unterseite um ein recht kühles Notebook. Heiß wird es erst unter Last, wobei sich die Erwärmung hauptsächlich auf die beiden oberen Drittel der Baseunit konzentriert. Die Handballenauflage bleibt hingegen angenehm kühl. Der Hotspot ist der zentrale obere Quadrant auf der Unterseite, wo wir im Stresstest 57 °C messen können. Die Oberseite bleibt mit bis zu 48 °C etwas kühler, beim Spielen bekommt man allerdings auf jeden Fall warme Finger.

Doch wie sieht es im Inneren des Notebooks aus? Bei der individuellen Belastung des Prozessors und der Grafikkarte gibt es keine Leistungsreduzierungen aufgrund der Temperaturen. Das Alienware schlägt sich auch im Stresstest (Prime95 und FurMark gleichzeitig) zunächst sehr gut, und die beiden Komponenten können ihre maximale Leistung aufrechterhalten. Erst nach rund 40 Minuten und dem Erreichen von 77 °C fällt der Takt der GPU von 1.126 MHz auf nur noch rund 500 MHz (Speicher von 1.253 MHz auf 800 MHz), während der Prozessor weiterhin mit einem Teil seines Turbo-Taktes (2,9 GHz) arbeitet und sich bei etwa 85 °C einpendelt. Im Gegensatz zu diesem unrealistischen Worst-Case-Szenario zeigt der Unigine Heaven Benchmark, welcher die Belastung beim Spielen besser abbildet, keine Einschränkungen. Ein 3DMark Test direkt im Anschluss an den Stresstest zeigte ebenfalls keine Leistungsreduzierung (3DMark 11: 10.564 Punkte vs. 10.716 Punkte im kalten Zustand). Alienware hat die schnellen Komponenten also gut im Griff.

Max. Last
 46.1 °C48 °C47.2 °C 
 44.6 °C47.6 °C43.9 °C 
 28.7 °C28.7 °C27.5 °C 
Maximal: 48 °C
Durchschnitt: 40.3 °C
51 °C57.3 °C47.3 °C
48.1 °C52.1 °C47.1 °C
29.7 °C34.8 °C31.5 °C
Maximal: 57.3 °C
Durchschnitt: 44.3 °C
Netzteil (max.)  45.7 °C | Raumtemperatur 22 °C | Voltcraft IR 900
(-) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 40.3 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Gaming v7 auf 33.2 °C.
(-) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 48 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 39.6 °C (von 21.6 bis 68.8 °C für die Klasse Gaming v7).
(-) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 57.3 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 42.2 °C).
(+) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 29.1 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 33.2 °C.
(+) Die Handballen und der Touchpad-Bereich sind mit gemessenen 28.7 °C kühler als die typische Hauttemperatur und fühlen sich dadurch kühl an.
(±) Die durchschnittliche Handballen-Temperatur anderer getesteter Geräte war 28.8 °C (+0.1 °C).
Alienware 15 R2 (Skylake)
GeForce GTX 980M, 6700HQ
Alienware 15
GeForce GTX 970M, 4710HQ
Alienware 15 (R9 M295X)
Radeon R9 M295X, 4710HQ
Schenker XMG U506
GeForce GTX 980M, 6600K
Schenker XMG P506
GeForce GTX 970M, 6700HQ
Aorus X5
GeForce GTX 965M SLI, 5700HQ
MSI GT72S-6QEG16SR421BW
GeForce GTX 980M, 6820HK
Hitze
10%
2%
-11%
-1%
-12%
4%
Last oben max *
48
43.2
10%
47.4
1%
49.7
-4%
49.3
-3%
55.6
-16%
45.2
6%
Last unten max *
57.3
53.3
7%
52.6
8%
62.1
-8%
60.4
-5%
57.6
-1%
56.9
1%
Idle oben max *
31.9
28
12%
31.2
2%
36.8
-15%
31.4
2%
36.2
-13%
30.7
4%
Idle unten max *
33.4
30.1
10%
34.9
-4%
38.7
-16%
32.3
3%
39.4
-18%
31.8
5%

* ... kleinere Werte sind besser

Lautsprecher

maximales Level
maximales Level

Alienware setzt weiterhin auf ein 2.0-Soundsystem von Klipsch in Verbindung mit der Creative Sound Blaster Recon 3Di. Die Module befinden sich hinter Gittern an der Vorderkante des Notebooks und erzeugen einen lauten (maximal 87 dB @White Noise, maximal 84 dB @Pink Noise) und klaren Klang bis etwa 75 Prozent des maximalen Pegels, danach kommt es zu Verzerrungen. Sogar ein gewisser Stereoeffekt ist vorhanden, für eine wirklich überzeugende Vorstellung fehlt es dem System allerdings an Bass. Die Sound-Blaster-Software bietet viele Einstellmöglichkeiten und beinhaltet auch einen vollständigen Equalizer.

Das Alienware 15 bietet zwei separate Anschlüsse für Kopfhörer und Mikrofone, womit sich auch hochwertige Headsets nutzen lassen. Die Audioausgabe am 3,5-mm-Klinkenstecker ist ausreichend laut, und die Qualität bietet keinen Anlass zur Kritik.

Energieverwaltung

Energieaufnahme

Dank der Optimus Technologie fallen die Verbrauchswerte im Leerlauf für solch ein leistungsstarkes Gerät sehr gut aus. Wir können zwischen 11,4 und 22 Watt messen, wobei der maximale Wert auch von der geringen Bildschirmhelligkeit profitiert. Unter Last machen sich die starken Komponenten mit einem Verbrauch von bis zu 192 Watt aber doch deutlich bemerkbar. Im Gegensatz zur GTX-970M-Version des Alienware 15 (180 Watt) legt der Hersteller unserem Testgerät ein massives 240-Watt-Netzteil (~800 Gramm) bei, welches keine Probleme mit dem maximalen Verbrauch hat. Es bietet zudem noch genügend Spielraum für den stärkeren Core-i7-6820HK-Prozessor. Ein weiterer Vorteil des stärkeren Netzteils ist die geringe Ladezeit des massiven 96-Wh-Akkus, denn bei einem eingeschalteten Gerät benötigt es nur etwa 1,5 Stunden zum vollständigen Aufladen.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.3 / 1 Watt
Idledarkmidlight 11.4 / 16.5 / 22 Watt
Last midlight 94.2 / 192.2 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy
Alienware 15 R2 (Skylake)
GeForce GTX 980M, 6700HQ
Alienware 15
GeForce GTX 970M, 4710HQ
Alienware 15 (R9 M295X)
Radeon R9 M295X, 4710HQ
Schenker XMG U506
GeForce GTX 980M, 6600K
Schenker XMG P506
GeForce GTX 970M, 6700HQ
MSI GT72S-6QEG16SR421BW
GeForce GTX 980M, 6820HK
Stromverbrauch
4%
-3%
-54%
13%
-47%
Idle min *
11.4
10.1
11%
10
12%
23.1
-103%
10.5
8%
21.3
-87%
Idle avg *
16.5
14.9
10%
15
9%
27.6
-67%
14.6
12%
26.3
-59%
Idle max *
22
26.2
-19%
28.2
-28%
35
-59%
20.7
6%
32.9
-50%
Last avg *
94.2
90.5
4%
117.2
-24%
110.2
-17%
81.8
13%
110.2
-17%
Last max *
192.2
165.9
14%
165.1
14%
237.2
-23%
146.3
24%
230.8
-20%

* ... kleinere Werte sind besser

Akkulaufzeit

Beim Blick auf die Akkulaufzeiten würde man eher ein Ultrabook vermuten, aber sicherlich kein Gaming Notebook. Alienware gibt eine Laufzeit von bis zu 7 Stunden an, was durch unsere beiden realitätsnahen WLAN- und Video-Tests (jeweils bei einer Helligkeit von 150 cd/m²) mit rund 7,5 Stunden eindrucksvoll bestätigt wird. Im Idealfall (Battery Eater Readers Test, minimale Helligkeit) läuft das Testgerät sogar fast 13 Stunden lang und unter Last (Battery Eater Classic Test, maximale Helligkeit) sind noch knapp 2 Stunden möglich. Mit diesen Ergebnissen können die Vergleichsgeräte nicht konkurrieren.

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
12h 49min
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3
7h 26min
Big Buck Bunny H.264 1080p
7h 36min
Last (volle Helligkeit)
1h 54min
Alienware 15 R2 (Skylake)
GeForce GTX 980M, 6700HQ
Alienware 15
GeForce GTX 970M, 4710HQ
Alienware 15 (R9 M295X)
Radeon R9 M295X, 4710HQ
Schenker XMG U506
GeForce GTX 980M, 6600K
Schenker XMG P506
GeForce GTX 970M, 6700HQ
Aorus X5
GeForce GTX 965M SLI, 5700HQ
MSI GT72S-6QEG16SR421BW
GeForce GTX 980M, 6820HK
Akkulaufzeit
-21%
-30%
-37%
-37%
-58%
-52%
Idle
769
696
-9%
647
-16%
210
-73%
314
-59%
165
-79%
261
-66%
H.264
456
305
-33%
WLAN
446
112
-75%
Last
114
91
-20%
64
-44%
113
-1%
98
-14%
91
-20%
71
-38%
WLAN (alt)
266

Fazit

Pro

+ herrvorragende Leistung mit guter Turbo-Ausnutzung
+ hochwertiges Gehäuse
+ gute Eingabegeräte
+ praktische Tools
+ umfangreiche Beleuchtung
+ lange Akkulaufzeiten
+ anständiger Klang
+ ordentliches Kühlsystem
+ optionaler Grafikverstärker
+ mattes IPS-Panel
+ sehr schnelles WLAN
+ USB 3.1 mit Thunderbolt-Unterstützung

Contra

- Display viel zu dunkel
- geringe Farbraumabdeckung
- laut unter Volllast
- GPU-Throttling in Extremsituationen
- etwas umständliche Wartung
- standardmäßig keine SSD oder Hybrid-Festplatte
Alienware 15 R2, Testgerät zur Verfügung gestellt von Dell Deutschland.
Alienware 15 R2, Testgerät zur Verfügung gestellt von Dell Deutschland.

Bereits im ersten Test konnte das Alienware 15 in Verbindung mit der Nvidia GeForce GTX 970M überzeugen und eine sehr gute Bewertung ergattern. Das Modell mit der Radeon R9 M295X hingegen hatte einige Probleme und stellte keine gute Alternative dar. Mit dem brandneuen Skylake Prozessor und der starken GeForce GTX 980M waren die Erwartungen für das aktuelle Testgerät daher hoch.

Bei der Leistung macht das Alienware 15 eigentlich alles richtig. Der neue Prozessor ist zwar nur wenig schneller als der Haswell Vorgänger, zeigt aber deutliche Fortschritte bei der Effizienz. Die GeForce GTX 980M ist auch nach dem Erscheinen der GeForce 980 für Notebooks weiterhin eine sehr schnelle Grafikkarte. Der Aufpreis zur GTX 970M ist mit rund 250 Euro zwar nach wie vor heftig, aber zumindest kann man die zusätzliche Leistung im Alienware 15 dank der guten Kühlung auch nutzen. Ein weiterer Vorteil sollte eigentlich auch die NVMe-SSD sein, allerdings hat das Laufwerk von Samsung mit vergleichsweise geringen Werten beim sequentiellen Schreiben zu kämpfen. 

Das Alienware ist eines der schnellsten 15-Zoll-Gaming-Notebooks und kann uns in vielen Bereichen überzeugen. Das relativ schlechte IPS-Display und die Tatsache, dass SSDs nur gegen Aufpreis erhältlich sind, lassen sich bei diesem Grundpreis allerdings nur schwer rechtfertigen.

Das wohl größte Problem ist das deutlich schwächere Display im Vergleich zu den Vorgängern. Wer das Notebook nicht nur in dunklen Räumen nutzen möchte, wird kaum um ein teures Upgrade (+380 Euro) auf den 4K-Bildschirm herumkommen. Die Situation ist bei den Festplatten ähnlich, denn unabhängig von der Grundkonfiguration gibt es standardmäßig keinen SSD-Speicher und noch nicht einmal eine Hybrid-Festplatte. Für die 256 GB große SSD verlangt Alienware noch einmal 160 Euro. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist bei der Konkurrenz oft besser, aufgrund der exzellenten Performance lautet das Urteil aber dennoch 87 %.

Alienware 15 R2 (Skylake) - 24.02.2016 v5(old)
Andreas Osthoff

Gehäuse
87 / 98 → 89%
Tastatur
85%
Pointing Device
89%
Konnektivität
69 / 81 → 85%
Gewicht
56 / 10-66 → 82%
Akkulaufzeit
89%
Display
81%
Leistung Spiele
90%
Leistung Anwendungen
93%
Temperatur
78 / 95 → 82%
Lautstärke
70 / 90 → 78%
Audio
80%
Durchschnitt
81%
85%
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Autor: Andreas Osthoff (Update: 15.05.2018)
Andreas Osthoff
Andreas Osthoff - Senior Editor Business
Ich bin mit Computern und moderner Unterhaltungselektronik aufgewachsen. Seit meinem ersten Computer, einem Commodore C64, habe ich mich für die Technik interessiert und angefangen, meine eigenen Computer zu bauen. Bei Notebookcheck kümmere ich mich schwerpunktmäßig um die Business-Geräte sowie die mobilen Workstations, doch ich mache auch gerne Abstecher in den mobilen Bereich. Es ist immer wieder eine tolle Erfahrung, neueste Geräte zu testen und miteinander zu vergleichen. Den passenden Ausgleich schafft der Sport, im Sommer vor allem mit dem Rad.