Notebookcheck

Test Aorus X5 Notebook

Allen Ngo, Tanja Hinum (übersetzt von Martina Osztovits), 17.08.2015

SLI und G-SYNC. Aorus mag weniger als einige Jahre alt sein, hat jedoch bereits einige der dünnsten Gaming-Notebooks mit neuester Hardware und aktuellsten Features auf den Markt gebracht. Sind die GTX 965M SLI GPUs und der G-SYNC-Bildschirm mit einer Auflösung von 2.880 x 1.620 eine ideale Kombination?

Vor nicht allzu langer Zeit hat Aorus das 17,3 Zoll große X7 auf den Markt gebracht, dem das viel kleinere 13,9 Zoll große X3 folgte. Daher war wohl vorhersehbar, dass der Hersteller die Lücke mit dem neuen 15,6-Zoll-X5 auffüllt.

Das X5 setzt Aorus' Tradition fort, eine enorme Leistung in ein dünnes und attraktives Chassis zu quetschen. Um noch weiter an die Grenze zu gehen, ist das X5 das erste Notebook mit zwei GTX 965M GPUs und einem hochauflösenden 3K (2.880 x 1.620) G-SYNC-Bildschirm. Diese Ausstattung wird mit vier Speicher-Schächten und vier Video-Ausgängen gekrönt.

Amazon hat das Aorus X5 mit 2.300 US-Dollar im Angebot, was ungefähr dem Verkaufspreis aktueller Gaming-Notebooks mit GTX 980M GPUs entspricht. Finden wir heraus, was dieses ehrgeizige Notebook genau zu bieten hat und wo die eingesetzte SLI-Lösung sich hinsichtlich Performance platziert. In Deutschland ist das Aorus X5 zur Zeit noch nicht verfügbar, soll lt. Gigabyte aber auch hier blad auf den Markt kommen.

Gut (82%) Aorus X5 Intel Core i7-5700HQNVIDIA GeForce GTX 965M SLI Gaming - 23/02/2016 - v5
Testgerät zur Verfügung gestellt von Aorus USA
Download der lizensierten Bewertungsgrafik als PNG / SVG
Aorus X5 (X5 Serie)
Grafikkarte
NVIDIA GeForce GTX 965M SLI - 4096 MB, Kerntakt: 924 MHz, Speichertakt: 5010 MHz, 348.10
Hauptspeicher
16384 MB 
, Dual-Channel, DDR3-1866, PC3-14900, 10-10-10-32
Bildschirm
15.6 Zoll 16:9, 2880 x 1620 Pixel, IPS, ID: Panasonic MEI96A2, Name: VVX16T028J00, spiegelnd: nein
Mainboard
Intel HM97
Massenspeicher
2x Lite-On IT L8T-256L9G (RAID 0), 500 GB 
, Sekundär: HGST HTS721010A9E630
Soundkarte
Intel 9-series Chipset
Anschlüsse
4 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 1 VGA, 1 HDMI, 1 DisplayPort, 1 Kensington Lock, Audio Anschlüsse: 3,5 mm Kopfhörer, 3,5 mm Mikrofon, Card Reader: SD-Kartenleser, Sensoren: Umgebungslicht
Netzwerk
Qualcomm Killer e2200 PCI-E Gigabit Ethernet Controller (10/100/1000/2500/5000MBit/s), Intel Dual Band Wireless-AC 7265 (a/b/g/h/n = Wi-Fi 4/ac = Wi-Fi 5), Bluetooth 4.0
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 22.9 x 390 x 272
Akku
73 Wh Lithium-Polymer
Betriebssystem
Microsoft Windows 8.1 64 Bit
Kamera
Webcam: 720p
Sonstiges
Lautsprecher: 1,5 W Stereo + Subwoofer, Tastatur: Chiclet, Tastatur-Beleuchtung: ja, Samt-Reinigungstuch, Abdeckung für die Touchpad-Oberfläche, Schnell-Start-Anleitung, Command&Control, MacroEngine, System Backup, Drivers Update, XSplit Gamecaster, CyberLink PowerDVD 10, 12 Monate Garantie
Gewicht
2.676 kg, Netzteil: 862 g
Preis
2600 Euro
Hinweis: Der Hersteller kann abweichende Bauteile wie Bildschirme, Laufwerke und Speicherriegel mit ähnlichen Spezifikationen unter dem gleichen Modellnamen einsetzen.

 

Gehäuse

Das Designkonzept der Aorus-Serie hat sich seit dem Debüt des X7 nicht verändert. Daher verfügt auch das X5 über die gleichen scharfen Features, ein Magnesium-Gehäuse und von oben bis unten über matte schwarze Oberflächen. Das ist keine schlechte Sache, da das Chassis mit seinem einzigartigen, wiedererkennbaren Aussehen verglichen mit der Fülle an Gaming-Notebooks am Markt unverwechselbar von Aorus stammt. Die dominierenden Lüftergrille und die Stealth-Anleihen erinnern bis zu einem Grad die beliebte Asus ROG-G751-Serie.

Während die schlanke Design-Philosophie unangetastet bleibt, hat sich die Verarbeitung des X5 nicht wesentlich verbessert und gleicht vorwiegend seinen Geschwistern. Das bedeutet, dass sich der Bildschirmdeckel leichter verwinden lässt als bei dickeren Gaming-Notebooks und die Basis ist ebenso nicht so solide. Trotzdem zeigt unser Testgerät keine Schwachstellen, Spalten oder größere Knarr-Probleme. Das einzelne Scharnier ist ziemlich stabil und lässt sich auf zirka 120 Grad öffnen. Es ist ausreichend straff, um ein Wackeln des Bildschirms beim Tippen zu verhindern. Der zentrale Bereich des Bildschirmdeckels gibt unter Druck immer noch mäßig nach, doch die Tastatureinheit zeigt mehr Widerstand.

In puncto Größe gehört das X5 zu den dünnsten 15,6-Zoll-Gaming-Notebooks. Es ist sogar ein klein wenig dünner als das Lenovo Y50, jedoch dicker als sowohl das Asus G501 als auch das super-schlanke MSI GS60. Seine Grundfläche (Länge x Breite) ist tatsächlich etwas größer als bei den meisten Konkurrenzmodellen einschließlich des Alienware 15. Mit zirka 2,6 kg, ist unser Aorus schwerer als das Asus G501 (2,0 kg), das MSI GS60 (2,0 kg) und das Lenovo Y50 (2,4 kg), jedoch leichter als das Alienware 15 (3,1 kg) und das Eurocom P5 Pro (3,4 kg).

386 mm 262 mm 35 mm 3.4 kg386 mm 270 mm 34 mm 3.1 kg380 mm 269 mm 34 mm 2.7 kg390 mm 272 mm 22.9 mm 2.7 kg387 mm 263.4 mm 23.9 mm 2.4 kg390 mm 266 mm 20 mm 2 kg383 mm 255 mm 21 mm 2 kg

Ausstattung

Die verfügbaren Schnittstellen wurden ziemlich gleichmäßig auf alle drei Seiten des Notebooks verteilt, wobei jede davon wenigstens einen USB-3.0-Port bietet. Bemerkenswerter ist möglicherweise, dass das X5 zwei HDMI-1.4-Ports, einen VGA-Ausgang und einen Mini-DisplayPort zur Unterstützung von bis zu drei externen Bildschirmen und Nvidia Vision Surround bietet, während bei den meisten 15-Zoll-Notebooks zwei Video-Ausgänge üblicher sind. Das dickere Eurocom P5 Pro liefert beispielsweise drei Video-Ausgänge.

Anderes als beim Asus G501, gibt es keine Option für Thunderbolt-Unterstütztung via des mDP-Ports. Weiters ist es etwas seltsam, dass der VGA-Ausgang, verglichen mit der Ausrichtung der meisten Notebooks, auf dem Kopf steht.

Vorderseite: keine Anschlüsse
Vorderseite: keine Anschlüsse
Rechte Seite: SD-Kartenleser, 2x USB 3.0, 1x HDMI
Rechte Seite: SD-Kartenleser, 2x USB 3.0, 1x HDMI
Rückseite: Stromanschluss, VGA-Ausgang, 1x USB 3.0, Gigabit Ethernet
Rückseite: Stromanschluss, VGA-Ausgang, 1x USB 3.0, Gigabit Ethernet
Linke Seite: 1x mDP, 1x HDMI (abgedeckt), 1x 3.5 mm Kopfhörer, 1x 3.5 mm Mikrofon, 1x USB 3.0
Linke Seite: 1x mDP, 1x HDMI (abgedeckt), 1x 3.5 mm Kopfhörer, 1x 3.5 mm Mikrofon, 1x USB 3.0

Kommunikation

WLAN wird durch ein Intel Dual-Band Wireless-AC 7265 M.2 Modul mit integriertem Bluetooth 4.0 und WiDi zur Verfügung gestellt. Die Karte unterstützt beide Bänder (2,4 GHz und 5 GHz) gleichzeitig, womit sich eine theoretische Übertragungsrate von bis zu 867 Mbit/s ergibt. Konfigurationen mit 1 Gbit/s WLAN-Modulen bietet Aorus nicht an, doch das Intel-Modul kann bei Bedarf leicht vom User ersetzt werden.

WWAN- und GPS-Funk werden vom X5-Gaming-Notebook nicht unterstützt.

Wartung

Aorus hat es sich zur guten Gewohnheit gemacht, Notebooks mit zugänglichem Innenleben herzustellen. Bei diesem Modell kann die Unterseite nach Lösen von 12 kleinen Torx-Schrauben, die ähnlich groß sind wie jene bei aktuellen Razer-Notebooks, entfernt werden. User erlangen, ähnlich wie bei vielen Clevo-Barbones, direkten Zugriff auf die Kühl-Komponenten, die Speicher-Schächte, die WLAN-Karte, den Akku und zwei von vier SODIMM-Slots.

Zubehör

Für das X5 gibt es kein spezielles Zubehör, da ein herstellerspezifischer Docking-Port fehlt. Stattdessen stehen optional Tastaturen, Mäuse und anderes Zubehör mit Aorus-Marke zur Auswahl.

Garantie

Aorus gehört zu den wenigen Notebook-Herstellern, die standardmäßig für US-Kunden eine Garantie von zwei Jahren inkludieren. Der interne Akku ist allerdings nur für ein Jahr abgedeckt. Bei einer beliebigen Anzahl an "Stuck"-Pixeln (Pixel, die nicht aktualisiert werden) gibt es Anspruch auf Tausch des LCD, während tote Pixel (stets dunkel) überhaupt nicht abgedeckt sind. Auch für Deutschland gelten 2 Jahre Gewährleistung.

Zugängliche Kernkomponenten
Zugängliche Kernkomponenten

Eingabegeräte

Tastatur

Die Chiclet-Tastatur mit Hintergrundbeleichtung (35,5 x 10,5 cm, ohne Macro-Tasten) liefert ein ausreichendes Feedback bei leisem Tippgeräusch. Der Hubweg ist leider ziemlich knapp, vor allem im Vergleich mit dem Gigabyte P55W und seinen einzigartig langhubigen Tasten. Es ist bedauerlich, dass Gigabyte seine ausgezeichnete P55W-Tastatur nicht auf die Aorus-Serie übertragen hat können. Die flachen Kunststoff-Tasten sammeln sehr schnell Schmutz und Fingerabdrücke.

Trotzdem fühlt sich die Tastatur mit ihren Pfeiltasten und einer Spalte spezieller Macro-Tasten solide an. Die MacroEngine-Software ermöglicht es dem User fünf verschiedene Macro-Gruppen zu konfigurieren, womit insgesamt 25 verschiedene Inputs möglich sind. Die gleiche Hardware und Software findet man bei den meisten Gigabyte-Modellen.

Touchpad

Das Touchpad (10 x 7 cm) ist die übliche Aorus-Ware. Die eigentliche Navigations-Oberfläche ist kleiner als sie aussieht, da die unteren 2 cm texturiert und für Maus-Klicks reserviert sind. Das bedeutet, dass das Touchpad nur 10 x 5 cm groß und somit gleich groß wie das Touchpad des aktuellen Gigabyte P55W ist. Die Elan-Software erkennt Eingaben mit bis zu drei Fingern und ermöglicht die üblichen Benutzereinstellungen.

Wir sind nicht das einzige Magazin, das über die schlechten Gleiteigenschaften von Aorus-Touchpads klagt. Offenbar ist dem Hersteller das einzigartige Aussehen der glänzenden Oberfläche wichtiger ist als die bessere Ergonomie einer einfachen, matten Oberfläche. Gewiss, das Touchpad sieht scharf aus, doch es fühlt sich immer noch so an, als ob wir den Cursor mit einer Fensterscheibe steuern würden.

Die beiden integrierten Maus-Tasten haben ebenso einen knappen Hubweg und hätten von einem solideren Feedback profitiert. Positiv ist, dass das weichere Feedback verglichen mit den meisten anderen Notebooks eine schnellere Betätigung ermöglicht. Allerdings sind die Maustasten selbst etwas wählerisch, wo sie Eingaben annehmen. User können nur nahe der unteren linken oder unteren rechten Ecke einen Klick auslösen. Unserer Meinung nach ist ein Doppel-Tippen auf die Touchpad-Oberfläche einfacher und zuverlässiger.

Unverkennbare Aorus-Macro-Tasten an der linken Kante
Unverkennbare Aorus-Macro-Tasten an der linken Kante
Die glänzende Oberfläche sieht schön aus, ist jedoch nicht sehr ergonomisch.
Die glänzende Oberfläche sieht schön aus, ist jedoch nicht sehr ergonomisch.

Display

Der 15,6-Zoll-Bildschirm mit 3K-Auflösung (2.880 x 1.620) mag nicht die höchste Pixelanzahl seiner Klasse bieten, doch er gehört sicherlich zu den schärfsten Bildschirmen für Gaming-Notebooks. Seine 212 DPI sind zirka 50 Prozent höher als bei einem 1080p-Bildschirm gleicher Größe. Subjektiv weisen die dargestellten Bilder satte Farben auf und Texte sind scharf und bei geeigneter Skalierung auch einfach abzulesen. Bei dieser hohen Pixeldichte gibt es keine Anzeichen eines Fliegengittereffekts (Screen-Door-Effekt), obwohl aus der Nähe eine leichte Körnigkeit erkennbar ist. Es ist erwähnenswert, dass exakt das gleiche 3K-Panel von Panasonic (MEI96A2, VVX16T028J00) auch im Gigabyte P35X v3, im Sony Vaio Fit multi-flip als auch im MSI GT60 mit etwas unterschiedlichen Modellnamen verwendet wird.

Während die Helligkeit mit vielen hochwertigen Gaming-Notebooks (Aorus gibt beim X5 350 cd/m² an) gleichauf ist, ist der Kontrast von rund 600:1 niedriger. Aorus unterstützt zudem Nvidia G-SYNC.

327.1
cd/m²
310.9
cd/m²
332.9
cd/m²
294.1
cd/m²
324.3
cd/m²
313.1
cd/m²
290.2
cd/m²
334.6
cd/m²
324.4
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro Basic 2
Maximal: 334.6 cd/m² Durchschnitt: 316.8 cd/m²
Ausleuchtung: 87 %
Helligkeit Akku: 324.3 cd/m²
Kontrast: 586:1 (Schwarzwert: 0.553 cd/m²)
ΔE Color 3.53 | 0.6-29.43 Ø6
ΔE Greyscale 3.12 | 0.64-98 Ø6.2
85.2% sRGB (Argyll 3D) 55.4% AdobeRGB 1998 (Argyll 3D)
Gamma: 2.28
Aorus X5Eurocom P5 Pro ExtremeGigabyte P55 V4Asus G501JW-CN168HAlienware 15 (R9 M295X)
Bildschirm
7%
10%
5%
10%
Helligkeit Bildmitte
324.3
347.3
7%
262.3
-19%
344
6%
314
-3%
Brightness
317
349
10%
265
-16%
337
6%
294
-7%
Brightness Distribution
87
91
5%
89
2%
95
9%
87
0%
Schwarzwert *
0.553
0.407
26%
0.259
53%
0.31
44%
0.33
40%
Kontrast
586
853
46%
1013
73%
1110
89%
952
62%
DeltaE Colorchecker *
3.53
3.49
1%
4.29
-22%
5.98
-69%
4.14
-17%
DeltaE Graustufen *
3.12
4.65
-49%
2.28
27%
5.75
-84%
2.8
10%
Gamma
2.28 96%
2.2 100%
2.31 95%
2.51 88%
3.19 69%
CCT
6600 98%
7060 92%
6350 102%
7366 88%
6540 99%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
55.4
58.49
6%
53
-4%
71
28%
56
1%
Color Space (Percent of sRGB)
85.2
80.3
-6%
100
17%
85
0%

* ... kleinere Werte sind besser

Die Farbabdeckung beträgt zirka 55,4 Prozent bzw. 85,2 Prozent des AdobeRGB bzw. sRGB-Standards. Diese Werte sind typisch für hochwertige IPS-Bildschirme und ähneln stark den Bildschirmen des Eurocom P5 Pro und des Alienware 15. Das Spektrum ist nicht so groß wie beim Asus UX501 oder G501, für welche der Hersteller mit 95-prozentiger sRGB-Abdeckung wirbt. Abgesehen für professionelle Grafikarbeit hat dies wenig Belang für Gaming oder Alltagsaufgaben.

vs. AdobeRGB
vs. AdobeRGB
vs. sRGB
vs. sRGB
vs. Asus G501 FHD
vs. Asus G501 FHD
vs. HP Omen Pro 15
vs. HP Omen Pro 15

Weitere Analysen mit einem X-Rite-Spectrophotometer zeigen ausreichend genaue Farben und Graustufen bereits mit Werkseinstellungen. Das X5 profitiert wenig von Kalibrierung, da die Farben bereits durchwegs ziemlich ausbalanciert sind. Orange und Gelb sind etwas ungenauer als die meisten anderen Farben, doch dies stellt für Gaming kaum ein Problem dar. 

Graustufen vor Kalibrierung
Graustufen vor Kalibrierung
Sättigung vor Kalibrierung
Sättigung vor Kalibrierung
ColorChecker vor Kalibrierung
ColorChecker vor Kalibrierung
Graustufen nach Kalibrierung
Graustufen nach Kalibrierung
Sättigung nach Kalibrierung
Sättigung nach Kalibrierung
ColorChecker nach Kalibrierung
ColorChecker nach Kalibrierung

Die Ablesbarkeit im Freien ist nicht schlecht, da das System über einen matten Bildschirm, ein blickwinkelstabiles IPS-Panel und eine helle Bildschirmbeleuchtung verfügt. Die maximale Helligkeit fällt im Akkubetrieb nicht. Daher können die User die gesamte Helligkeit im Freien nutzen. Für direktes Sonnenlicht ist der Bildschirm dennoch nicht annähernd hell genug und wird vom Umgebungslicht schnell überstrahlt.

Die Blickwinkel sind ausgezeichnet. Bei extremen Blickwinkeln gibt es nur minimale Helligkeits- und Farbveränderungen.

Durchschnittliche Lesbarkeit an einem bedeckten Tag
Durchschnittliche Lesbarkeit an einem bedeckten Tag
Weite IPS-Blickwinkel
Weite IPS-Blickwinkel

Leistung

Turbo Boost bis zu 3,5 GHz
Turbo Boost bis zu 3,5 GHz

Die uns vorliegende Aorus-X5-Konfiguration verfügt über einen Core i7-5700HQ Prozessor mit zwei GTX 965M (SLI) Grafikkarten an der Seite. Bis jetzt gibt es keine anderen Optionen, da die Hardware wahrscheinlich für eine sehr spezifische Kühllösung und eine eben solche Zielleistung gewählt wurde. Der Broadwell-Kern läuft mit einem Basistakt von 2,7 GHz und wird mit dem Stromsparprofil auf nur 800 MHz gedrosselt.

Während der i7-5700HQ mehr und mehr üblich wird, sind Systeme mit zwei GTX 965M GPUs selten. Das X5 ist unser erstes System mit solchen Lösung von Nvidia und unterstützt Optimus nicht. Die GPU-Kerne takten mit 949/1.252 MHz (Kern/Speicher) unter Last und mit 135/162 MHz im Idle-Modus mit Stromsparprofil. Für weitere technische Informationen und Benchmarks der GTX 965M SLI verweisen wir auf unseren GPU-Spezialartikel

Der Hauptspeicher wird durch zwei G.Skill PC3-14200 SODIMM-Module mit insgesamt 16 GB zur Verfügung gestellt. Für bis zu 32 GB stehen vier SODIMM-Slots zur Verfügung. Der LatencyMon zeigt keine Latenzspitzen bei aktivem WLAN-Funk.

Prozessor

Der i7-5700HQ unterstützt Turbo Boost offiziell bis zu 3,5 GHz für alle Kerne, doch das X5 schafft es nicht, dieses Maximum für mehr als einige Minuten beizubehalten. Glücklicherweise übertrifft der Broadwell-Kern den Core i7-4720HQ-Vorgänger, den man in den meisten Gaming-Notebooks wie dem dünnen Razer Blade Pro 17 antrifft, immer noch etwas. Laut CineBench ist er zirka 10 Prozent besser und sogar der i7-4710HQ liegt nicht soweit dahinter.

Verglichen mit dem Core i7-4700HQ beträgt der reine CPU-Leistungszuwachs des i7-5700HQ bis zu 30 Prozent. Der Leistungsunterschied zwischen Haswell und Broadwell ist bei Multi-Thread-Benchmarks immer größer als bei Single-Thread-Benchmarks, da Haswell-Kerne für Multi-Thread-Anwendungen generell einen niedrigeren maximalen Turbo-Boost haben. Natürlich übertrifft der sehr hochwertige i7-4790K Desktop-Prozessor den i7-5700HQ um weitere 20 bis 30 Prozent bei allen getesteten Benchmarks.

Für weitere Informationen über den Core i7-5700HQ verweisen wir auf unsere CPU-Spezialseite.

CineBench R10 64-bit
CineBench R10 64-bit
CineBench R11.5 64-bit
CineBench R11.5 64-bit
CineBench R15 64-bit
CineBench R15 64-bit
Cinebench R10 Shading 64Bit
6773 Points
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 64Bit
25941 Points
Cinebench R10 Rendering Single CPUs 64Bit
7138 Points
Cinebench R10 Shading 32Bit
6789
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 32Bit
20241
Cinebench R10 Rendering Single 32Bit
5579
Cinebench R11.5 OpenGL 64Bit
68.37 fps
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
7.3 Points
Cinebench R11.5 CPU Single 64Bit
1.66 Points
Cinebench R15 Ref. Match 64Bit
99.6 %
Cinebench R15 OpenGL 64Bit
116.35 fps
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
668 Points
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
144 Points
Hilfe
Cinebench R15
CPU Single 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
Aorus X5
144 Points ∼66%
Razer Blade Pro 17 inch 2015
139 Points ∼64% -3%
Aorus X3 Plus v3
135 Points ∼62% -6%
Lenovo IdeaPad Y50
125 Points ∼57% -13%
Eurocom P5 Pro Extreme
171 Points ∼78% +19%
CPU Multi 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
Aorus X5
668 Points ∼15%
Razer Blade Pro 17 inch 2015
597 Points ∼14% -11%
Aorus X3 Plus v3
608 Points ∼14% -9%
Lenovo IdeaPad Y50
490 Points ∼11% -27%
Eurocom P5 Pro Extreme
873 Points ∼20% +31%
Cinebench R10
Rendering Single CPUs 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
Aorus X5
7138 Points ∼69%
Razer Blade Pro 17 inch 2015
6964 Points ∼67% -2%
Aorus X3 Plus v3
6610 Points ∼64% -7%
Lenovo IdeaPad Y50
6493 Points ∼63% -9%
Eurocom P5 Pro Extreme
8911 Points ∼86% +25%
Rendering Multiple CPUs 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
Aorus X5
25941 Points ∼34%
Razer Blade Pro 17 inch 2015
24149 Points ∼32% -7%
Aorus X3 Plus v3
24459 Points ∼32% -6%
Lenovo IdeaPad Y50
18887 Points ∼25% -27%
Eurocom P5 Pro Extreme
33974 Points ∼45% +31%
Cinebench R11.5
CPU Single 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
Aorus X5
1.66 Points ∼68%
Razer Blade Pro 17 inch 2015
1.59 Points ∼65% -4%
Aorus X3 Plus v3
1.55 Points ∼64% -7%
Lenovo IdeaPad Y50
1.46 Points ∼60% -12%
Eurocom P5 Pro Extreme
2.07 Points ∼85% +25%
CPU Multi 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
Aorus X5
7.3 Points ∼17%
Razer Blade Pro 17 inch 2015
6.51 Points ∼15% -11%
Aorus X3 Plus v3
6.73 Points ∼15% -8%
Lenovo IdeaPad Y50
5.29 Points ∼12% -28%
Eurocom P5 Pro Extreme
9.4 Points ∼21% +29%
wPrime 2.0x - 1024m (nach Ergebnis sortieren)
Aorus X5
221.927 s * ∼3%
Razer Blade Pro 17 inch 2015
262.199 s * ∼3% -18%
Aorus X3 Plus v3
246.038 s * ∼3% -11%
Lenovo IdeaPad Y50
323 s * ∼4% -46%
Eurocom P5 Pro Extreme
174.76 s * ∼2% +21%
Super Pi Mod 1.5 XS 32M - --- (nach Ergebnis sortieren)
Aorus X5
565.637 Seconds * ∼3%
Razer Blade Pro 17 inch 2015
562.178 Seconds * ∼2% +1%
Aorus X3 Plus v3
575.629 Seconds * ∼3% -2%
Lenovo IdeaPad Y50
569.349 Seconds * ∼3% -1%
Eurocom P5 Pro Extreme
437 Seconds * ∼2% +23%
3DMark
Fire Strike Extreme Physics (nach Ergebnis sortieren)
Aorus X5
10026 Points ∼35%
Razer Blade Pro 17 inch 2015
9335 Points ∼32% -7%
Aorus X3 Plus v3
8881 Points ∼31% -11%
Lenovo IdeaPad Y50
6706 Points ∼23% -33%
Eurocom P5 Pro Extreme
12395 Points ∼43% +24%
1920x1080 Fire Strike Physics (nach Ergebnis sortieren)
Aorus X5
10138 Points ∼31%
Razer Blade Pro 17 inch 2015
9286 Points ∼29% -8%
Aorus X3 Plus v3
8871 Points ∼27% -12%
Lenovo IdeaPad Y50
6713 Points ∼21% -34%
Eurocom P5 Pro Extreme
12382 Points ∼38% +22%
1280x720 Cloud Gate Standard Physics (nach Ergebnis sortieren)
Aorus X5
7439 Points ∼19%
Razer Blade Pro 17 inch 2015
6563 Points ∼17% -12%
Aorus X3 Plus v3
5982 Points ∼15% -20%
Lenovo IdeaPad Y50
4710 Points ∼12% -37%
Eurocom P5 Pro Extreme
8811 Points ∼22% +18%
1280x720 offscreen Ice Storm Unlimited Physics (nach Ergebnis sortieren)
Aorus X5
57700 Points ∼67%
Razer Blade Pro 17 inch 2015
46222 Points ∼53% -20%
Aorus X3 Plus v3
44331 Points ∼51% -23%
Eurocom P5 Pro Extreme
58919 Points ∼68% +2%
1920x1080 Ice Storm Extreme Physics (nach Ergebnis sortieren)
Aorus X5
56359 Points ∼67%
Razer Blade Pro 17 inch 2015
44550 Points ∼53% -21%
Aorus X3 Plus v3
42771 Points ∼51% -24%
Eurocom P5 Pro Extreme
59800 Points ∼71% +6%
1280x720 Ice Storm Standard Physics (nach Ergebnis sortieren)
Aorus X5
56461 Points ∼36%
Razer Blade Pro 17 inch 2015
44082 Points ∼28% -22%
Aorus X3 Plus v3
42849 Points ∼28% -24%
Lenovo IdeaPad Y50
31331 Points ∼20% -45%
Eurocom P5 Pro Extreme
59430 Points ∼38% +5%

Legende

 
Aorus X5 Intel Core i7-5700HQ, NVIDIA GeForce GTX 965M SLI, 2x Lite-On IT L8T-256L9G (RAID 0)
 
Razer Blade Pro 17 inch 2015 Intel Core i7-4720HQ, NVIDIA GeForce GTX 960M, Samsung PM851 Series MZMTE256HMHP
 
Aorus X3 Plus v3 Intel Core i7-4710HQ, NVIDIA GeForce GTX 970M, 2x Lite-On LMT-256L9M (RAID 0)
 
Lenovo IdeaPad Y50 Intel Core i7-4700HQ, NVIDIA GeForce GTX 860M, Western Digital WD10S21X SSHD 1TB + 8GB SSD-Cache
 
Eurocom P5 Pro Extreme Intel Core i7-4790K, NVIDIA GeForce GTX 980M, 2x Micron M600 MTFDDAV128MBF (RAID 0)

* ... kleinere Werte sind besser

Systemleistung

Der PCMark-Benchmark reiht unser Aorus in unserer Datenbank im Spitzenbereich ein. Sein PCMark-7-Gesamtwert von 6.471 Punkten ist ungefähr 10 Prozent geringer als jener des aktuellen Spitzenreiters von 7.272 Punkten. Die RAID-0-SSDs haben einen großen Einfluss auf die PC-Mark-Ergebnisse und die Lite-On-Laufwerke sind, wie in dem nächsten Abschnitt im Detail ausgeführt wird, nicht die Langsamsten ihrer Art.

Subjektiv läuft das System reibungslos ohne Navigationsprobleme oder Verzögerungen. Die meisten Anwendungen starten fast unmittelbar, wie man es sich von SSD-Systemen erwartet. Die nützliche "Command & Control" System-Anzeige friert jedoch periodisch für ein, zwei Sekunden ein, wenn man ihr Fenster verschiebt. Die Beschwerde ist nur klein und wahrscheinlich nur ein Bug unserer Testversion.

PCMark 7
PCMark 7
PCMark 8 Home Accelerated
PCMark 8 Home Accelerated
PCMark 8 Creative Accelerated
PCMark 8 Creative Accelerated
PCMark 8 Work Accelerated
PCMark 8 Work Accelerated
PCMark 7 Score
6471 Punkte
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
4317 Punkte
PCMark 8 Creative Score Accelerated v2
5270 Punkte
PCMark 8 Work Score Accelerated v2
4578 Punkte
Hilfe

Speichergeräte

Drei von vier zugänglichen Speicherschächten. Man beachte, dass die AverMedia Live Streaming Engine einen der M.2-Slots einnimmt.
Drei von vier zugänglichen Speicherschächten. Man beachte, dass die AverMedia Live Streaming Engine einen der M.2-Slots einnimmt.

An Speicherschächten gibt es drei M.2 und einen 2,5 Zoll SATA-III. Nur die M.2-Laufwerke sind RAID-kompatibel, doch dies sollte für die meisten Enthusiasten mehr als genug sein. Es ist sehr unüblich für ein solch schlankes System, dass drei RAID-Schächte zugänglich sind. Das MSI GS60 beispielsweise liefert nur zwei M.2-Laufwerke und einen einzigen 2,5-Zoll-SATA-III-Slot.

Unsere Konfiguration nutzt zwei Lite-On L8T-256L9G SSDs im RAID-0-Verbund und eine HGST HTS721010A9E630 Festplatte mit 1 TB als sekundären Speicher. CrystalDiskMark zeichnet eine sequentielle Leserate von zirka 900 MB/s und eine Schreibrate von 800 MB/s auf. Während diese Ergebnisse für zwei SATA-III-Laufwerke normal sind, können sie von einem einzigen PCIe-x4-Slot, etwa im MacBook Pro und dem aktuellen Asus G501/UX501, übertroffen werden. Es ist möglich, dass zukünftige Aorus-Modelle diese schnellere Schnittstelle nutzen werden.

Schlussendlich ist auch die 7.200 U/min Festplatte mit einer durchschnittlichen Transferrate von 108 MB/s und einer Zugriffszeit von 15,4 ms laut HD Tune ziemlich schnell. Zum Vergleich: Die meisten 5.400 U/min Laufwerke liefern Transferraten im 80-MB/s-Bereich und noch langsamere Zugriffszeiten.

AS SSD Lite-On Primär
AS SSD Lite-On Primär
CDM Lite-On Primär
CDM Lite-On Primär
CDM HGST Sekundär
CDM HGST Sekundär
PCMark 8 Storage
PCMark 8 Storage
HD Tune Lite-On Primär
HD Tune Lite-On Primär
HD Tune HGST Sekundär
HD Tune HGST Sekundär
2x Lite-On IT L8T-256L9G (RAID 0)
Minimale Transferrate: 642.9 MB/s
Maximale Transferrate: 998.7 MB/s
Durchschnittliche Transferrate: 973.6 MB/s
Zugriffszeit:
Burst-Rate: 2515.7 MB/s
CPU Benutzung: 9.7 %

GPU-Leistung

Laut den 3DMark-Benchmarks schneiden die beiden GTX 965M GPUs etwa 50 bis 60 Prozent besser ab als eine einzelne Geforce GTX 965M. Einen Leistungsgewinn dieser Größenordnung haben wir uns beim Wechseln von einem Einzel-GPU-System auf ein Dual-GPU-Setup erwartet. Natürlich hätten wir gerne eine größere Verbesserung, doch die Endresultate konkurrieren mit der GTX 980M in unserem Gigabyte P37X und sind zirka 20 bis 25 Prozent niedriger als beim GTX 970M SLI in unserem Aorus X7 Pro.

3DMark 11
3DMark 11
Ice Storm Unlimited
Ice Storm Unlimited
Cloud Gate
Cloud Gate
Fire Strike
Fire Strike
Fire Strike Extreme
Fire Strike Extreme
Fire Strike Ultra
Fire Strike Ultra
3DMark 11 Performance
11638 Punkte
3DMark Ice Storm Standard Score
68846 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
22188 Punkte
3DMark Fire Strike Score
7815 Punkte
3DMark Fire Strike Extreme Score
4366 Punkte
Hilfe
3DMark 11 - 1280x720 Performance GPU (nach Ergebnis sortieren)
Aorus X5
14428 Points ∼28%
MSI GT80-2QES32SR311BW
21901 Points ∼43% +52%
Aorus X7 Pro
18249 Points ∼36% +26%
Gigabyte P37X
12655 Points ∼25% -12%
Razer Blade 14 2015
9571 Points ∼19% -34%
Schenker XMG P705
7136 Points ∼14% -51%
Asus Zenbook Pro UX501JW-FI218H
5135 Points ∼10% -64%
3DMark
Fire Strike Extreme Graphics (nach Ergebnis sortieren)
Aorus X5
4892 Points ∼25%
Gigabyte P37X
4479 Points ∼23% -8%
Razer Blade 14 2015
3367 Points ∼17% -31%
1920x1080 Fire Strike Graphics (nach Ergebnis sortieren)
Aorus X5
10207 Points ∼25%
MSI GT80-2QES32SR311BW
19121 Points ∼47% +87%
Aorus X7 Pro
14873 Points ∼37% +46%
Gigabyte P37X
9927 Points ∼24% -3%
Razer Blade 14 2015
7321 Points ∼18% -28%
Schenker XMG P705
5394 Points ∼13% -47%
Asus Zenbook Pro UX501JW-FI218H
4197 Points ∼10% -59%
1280x720 Cloud Gate Standard Graphics (nach Ergebnis sortieren)
Aorus X5
51182 Points ∼28%
MSI GT80-2QES32SR311BW
127465 Points ∼69% +149%
Aorus X7 Pro
95682 Points ∼52% +87%
Gigabyte P37X
67973 Points ∼37% +33%
Razer Blade 14 2015
38777 Points ∼21% -24%
Schenker XMG P705
34748 Points ∼19% -32%
Asus Zenbook Pro UX501JW-FI218H
21686 Points ∼12% -58%
1280x720 offscreen Ice Storm Unlimited Graphics Score (nach Ergebnis sortieren)
Aorus X5
250259 Points ∼47%
Gigabyte P37X
310112 Points ∼58% +24%
Razer Blade 14 2015
273460 Points ∼52% +9%
Cinebench R10 - Shading 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
Aorus X5
6773 Points ∼32%
Gigabyte P37X
6844 Points ∼32% +1%
Razer Blade 14 2015
6837 Points ∼32% +1%
Cinebench R11.5 - OpenGL 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
Aorus X5
68.37 fps ∼40%
MSI GT80-2QES32SR311BW
65.93 fps ∼39% -4%
Aorus X7 Pro
67.04 fps ∼39% -2%
Gigabyte P37X
62.48 fps ∼37% -9%
Razer Blade 14 2015
50.48 fps ∼30% -26%
Schenker XMG P705
60.14 fps ∼35% -12%
Asus Zenbook Pro UX501JW-FI218H
60.45 fps ∼35% -12%
Cinebench R15 - OpenGL 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
Aorus X5
116.35 fps ∼47%
MSI GT80-2QES32SR311BW
152.67 fps ∼61% +31%
Aorus X7 Pro
143.25 fps ∼57% +23%
Gigabyte P37X
110.03 fps ∼44% -5%
Razer Blade 14 2015
60.56 fps ∼24% -48%
Schenker XMG P705
103.02 fps ∼41% -11%
Asus Zenbook Pro UX501JW-FI218H
94.73 fps ∼38% -19%

Legende

 
Aorus X5 Intel Core i7-5700HQ, NVIDIA GeForce GTX 965M SLI, 2x Lite-On IT L8T-256L9G (RAID 0)
 
MSI GT80-2QES32SR311BW Intel Core i7-4980HQ, NVIDIA GeForce GTX 980M SLI, 4x Toshiba HG6 THNSNJ256G8NU (RAID 0)
 
Aorus X7 Pro Intel Core i7-4870HQ, NVIDIA GeForce GTX 970M SLI, 2x Lite-On LMT-256L9M (RAID 0)
 
Gigabyte P37X Intel Core i7-4720HQ, NVIDIA GeForce GTX 980M, 2x Lite-On LMT-128L9M (RAID 0)
 
Razer Blade 14 2015 Intel Core i7-4720HQ, NVIDIA GeForce GTX 970M, Lite-On IT L8T-256L9G
 
Schenker XMG P705 Intel Core i7-4720HQ, NVIDIA GeForce GTX 965M, Kingston SM2280S3120G
 
Asus Zenbook Pro UX501JW-FI218H Intel Core i7-4720HQ, NVIDIA GeForce GTX 960M, SanDisk SD7SN3Q128G1002

Gaming-Leistung

Können zwei GTX 965M GPUs eine einzelne GTX 980M übertreffen? Die Antwort hängt vom Titel ab. Unser Aorus ist in Spielen wie Thief und Sleeping Dogs besser, doch das Eurocom P7 Pro mit einer GTX 980M ist vergleichsweise schneller bei Metro: Last Light, Guild Wars 2 und Middle-earth: Shadow of Mordor.

Natürlich werden die meisten User mit der nativen Auflösung von 2.880 x 1.620 Pixeln spielen wollen, um den Bildschirm voll auszunutzen. Am Aorus X5 laufen die meisten Spiele mit 3K-Auflösung bei Ultra- oder nahezu maximalen Grafikeinstellungen. Die meisten Titel laufen mit knapp über 30 FPS, was in Kombination mit G-SYNC perfekt ist. Letzteres vermeidet Screen-Tearing und Ruckeln, die ansonsten naturgemäß bei SLI-System häufiger auftreten. Das ist wahrscheinlich das Attraktivste am X5 verglichen mit leistungsstärkeren Notebooks. Indes erweist sich Batman: Arkham Knight als zu fordernd für unsere Auflösung und Grafikeinstellungen, doch es sieht gut aus und spielt sich gut, wenn Nvidia-spezifische Features abgeschaltet werden.

Gibt es Einbußen bei der Framerate durch G-SYNC? Wir wiederholten unsere Spieletests mit 3K-Auflösung und Ultra-Settings zum Vergleich und es zeigte sich kein statistisch relevanter Unterschied bei den FPS-Ergebnissen.

Mehr Details über die Nvidia-Technologie befinden sich in unserem Testbericht des G-SYNC-fähigen Asus G751JY.

Batman: Arkham Knight
Batman: Arkham Knight
Starcraft II: Heart of the Swarm
Starcraft II: Heart of the Swarm
Middle-earth: Shadow of Mordor
Middle-earth: Shadow of Mordor
min. mittel hoch max.
Sleeping Dogs (2012) 159.962.8fps
Guild Wars 2 (2012) 64.557.3fps
Tomb Raider (2013) 244.5117.6fps
StarCraft II: Heart of the Swarm (2013) 14576.2fps
BioShock Infinite (2013) 165.393.1fps
Metro: Last Light (2013) 85.856.9fps
Thief (2014) 84.760.1fps
Middle-earth: Shadow of Mordor (2014) 89.569.2fps
Ryse: Son of Rome (2014) 61.258.8fps
F1 2014 (2014) 11590fps
Dragon Age: Inquisition (2014) 7249.8fps
Battlefield Hardline (2015) 105.271.9fps
Batman: Arkham Knight (2015) 694027fps
2880 x 1620 Resolution on Ultra Settings
Title FPS
Sleeping Dogs 26.3
Guild Wars 2 57
Tomb Raider 57.6
Starcraft II: Heart of the Swarm 60.3
Metro: Last Light 34.8
Thief 34.7
Middle-earth: Shadow of Mordor 35.4
Ryse: Son of Rome 34.5
F1 2014 59
Dragon Age: Inquisition 25.7
Battlefield Hardline 36.9
Batman: Arkham Knight 16
Thief
1920x1080 Very High Preset AA:FXAA & High SS AF:8x (nach Ergebnis sortieren)
Aorus X5
60.1 fps ∼42%
Eurocom X8
87 fps ∼61% +45%
Aorus X7 Pro
86.8 fps ∼61% +44%
Eurocom P7 Pro
49.8 fps ∼35% -17%
Gigabyte P55 V4
43.3 fps ∼31% -28%
Razer Blade Pro 17 inch 2015
28.3 fps ∼20% -53%
1366x768 High Preset AA:FXAA & Low SS AF:4x (nach Ergebnis sortieren)
Aorus X5
84.7 fps ∼58%
Eurocom X8
93 fps ∼64% +10%
Aorus X7 Pro
115.1 fps ∼79% +36%
Eurocom P7 Pro
78.8 fps ∼54% -7%
Gigabyte P55 V4
56.3 fps ∼39% -34%
Razer Blade Pro 17 inch 2015
54.1 fps ∼37% -36%
Metro: Last Light
1920x1080 Very High (DX11) AF:16x (nach Ergebnis sortieren)
Aorus X5
56.9 fps ∼33%
Eurocom X8
95 fps ∼55% +67%
Aorus X7 Pro
79.2 fps ∼46% +39%
Eurocom P7 Pro
67.9 fps ∼39% +19%
Gigabyte P55 V4
48.9 fps ∼28% -14%
Razer Blade Pro 17 inch 2015
32.2 fps ∼19% -43%
1366x768 High (DX11) AF:16x (nach Ergebnis sortieren)
Aorus X5
85.8 fps ∼45%
Eurocom X8
125 fps ∼65% +46%
Aorus X7 Pro
112.1 fps ∼58% +31%
Eurocom P7 Pro
124.2 fps ∼64% +45%
Gigabyte P55 V4
80 fps ∼41% -7%
Razer Blade Pro 17 inch 2015
61.9 fps ∼32% -28%
Sleeping Dogs
1920x1080 Extreme Preset AA:Extreme (nach Ergebnis sortieren)
Aorus X5
62.8 fps ∼42%
Eurocom X8
109 fps ∼74% +74%
Eurocom P7 Pro
58.4 fps ∼40% -7%
Gigabyte P55 V4
45.2 fps ∼31% -28%
Razer Blade Pro 17 inch 2015
24.3 fps ∼16% -61%
1366x768 High Preset AA:High (nach Ergebnis sortieren)
Aorus X5
159.9 fps ∼60%
Eurocom X8
178 fps ∼67% +11%
Eurocom P7 Pro
171.8 fps ∼64% +7%
Gigabyte P55 V4
112.5 fps ∼42% -30%
Razer Blade Pro 17 inch 2015
93.1 fps ∼35% -42%
Guild Wars 2
1920x1080 All Maximum / On AA:FX (nach Ergebnis sortieren)
Aorus X5
57.3 fps ∼62%
Eurocom X8
64 fps ∼70% +12%
Aorus X7 Pro
78.2 fps ∼85% +36%
Eurocom P7 Pro
70.6 fps ∼77% +23%
Gigabyte P55 V4
45.1 fps ∼49% -21%
Razer Blade Pro 17 inch 2015
36 fps ∼39% -37%
1366x768 Best Appearance Preset AA:FX (nach Ergebnis sortieren)
Aorus X5
64.5 fps ∼70%
Eurocom X8
69 fps ∼75% +7%
Aorus X7 Pro
85.6 fps ∼93% +33%
Eurocom P7 Pro
75.8 fps ∼83% +18%
Gigabyte P55 V4
57.3 fps ∼62% -11%
Razer Blade Pro 17 inch 2015
62.6 fps ∼68% -3%
StarCraft II: Heart of the Swarm
1920x1080 Ultra / Extreme AA:on (nach Ergebnis sortieren)
Aorus X5
76.2 fps ∼35%
Eurocom X8
92 fps ∼42% +21%
Eurocom P7 Pro
111.8 fps ∼51% +47%
Gigabyte P55 V4
76.4 fps ∼35% 0%
Razer Blade Pro 17 inch 2015
55.1 fps ∼25% -28%
1366x768 High AA:on (nach Ergebnis sortieren)
Aorus X5
145 fps ∼49%
Eurocom X8
141 fps ∼48% -3%
Eurocom P7 Pro
171.5 fps ∼58% +18%
Gigabyte P55 V4
118 fps ∼40% -19%
Razer Blade Pro 17 inch 2015
127.8 fps ∼43% -12%
BioShock Infinite
1920x1080 Ultra Preset, DX11 (DDOF) (nach Ergebnis sortieren)
Aorus X5
93.1 fps ∼35%
Eurocom X8
145 fps ∼55% +56%
Aorus X7 Pro
130.1 fps ∼49% +40%
Eurocom P7 Pro
94.5 fps ∼36% +2%
Gigabyte P55 V4
68.4 fps ∼26% -27%
Razer Blade Pro 17 inch 2015
46.8 fps ∼18% -50%
1366x768 High Preset (nach Ergebnis sortieren)
Aorus X5
165.3 fps ∼43%
Eurocom X8
212 fps ∼55% +28%
Aorus X7 Pro
233.7 fps ∼61% +41%
Eurocom P7 Pro
217.1 fps ∼56% +31%
Gigabyte P55 V4
128.4 fps ∼33% -22%
Razer Blade Pro 17 inch 2015
120 fps ∼31% -27%
Middle-earth: Shadow of Mordor
1920x1080 Ultra Preset (HD Package) (nach Ergebnis sortieren)
Aorus X5
69.2 fps ∼43%
Aorus X7 Pro
89.9 fps ∼56% +30%
Eurocom P7 Pro
69.7 fps ∼43% +1%
Gigabyte P55 V4
52.6 fps ∼33% -24%
Razer Blade Pro 17 inch 2015
31 fps ∼19% -55%
1920x1080 High Preset (nach Ergebnis sortieren)
Aorus X5
89.5 fps ∼48%
Aorus X7 Pro
105.2 fps ∼57% +18%
Eurocom P7 Pro
89.9 fps ∼48% 0%
Gigabyte P55 V4
69.2 fps ∼37% -23%
Razer Blade Pro 17 inch 2015
40.1 fps ∼22% -55%
Ryse: Son of Rome
1920x1080 Very High Texture Res. + High Graphics Quality (Motion Blur & Temporal AA On, Rest Off/Disabled) AF:8x (nach Ergebnis sortieren)
Aorus X5
58.8 fps ∼57%
Eurocom X8
103 fps ∼100% +75%
Aorus X7 Pro
61.1 fps ∼59% +4%
Eurocom P7 Pro
62.6 fps ∼61% +6%
Gigabyte P55 V4
46.1 fps ∼45% -22%
Razer Blade Pro 17 inch 2015
28.2 fps ∼27% -52%
1920x1080 High Texture Res. + High Graphics Quality (Rest Off/Disabled) AF:8x (nach Ergebnis sortieren)
Aorus X5
61.2 fps ∼55%
Eurocom X8
111 fps ∼100% +81%
Aorus X7 Pro
61.6 fps ∼55% +1%
Eurocom P7 Pro
68.6 fps ∼62% +12%
Gigabyte P55 V4
48.2 fps ∼43% -21%
Razer Blade Pro 17 inch 2015
30.5 fps ∼27% -50%
F1 2014
1920x1080 Ultra Preset AA:4x MS (nach Ergebnis sortieren)
Aorus X5
90 fps ∼75%
Eurocom X8
102 fps ∼85% +13%
Aorus X7 Pro
118 fps ∼98% +31%
Eurocom P7 Pro
120 fps ∼100% +33%
Gigabyte P55 V4
73 fps ∼61% -19%
Razer Blade Pro 17 inch 2015
94 fps ∼78% +4%
1920x1080 High Preset (nach Ergebnis sortieren)
Aorus X5
115 fps ∼86%
Eurocom X8
117 fps ∼88% +2%
Aorus X7 Pro
118 fps ∼89% +3%
Eurocom P7 Pro
120 fps ∼90% +4%
Gigabyte P55 V4
80 fps ∼60% -30%
Razer Blade Pro 17 inch 2015
113 fps ∼85% -2%
Dragon Age: Inquisition
1920x1080 Ultra Graphics Quality AA:2x MS (nach Ergebnis sortieren)
Aorus X5
49.8 fps ∼29%
Eurocom X8
85 fps ∼50% +71%
Eurocom P7 Pro
46.5 fps ∼27% -7%
1920x1080 High Graphics Quality (nach Ergebnis sortieren)
Aorus X5
72 fps ∼41%
Eurocom X8
119 fps ∼68% +65%
Eurocom P7 Pro
69.1 fps ∼40% -4%
Battlefield Hardline
1920x1080 Ultra Graphics Quality (DX11) AA:4x MS (nach Ergebnis sortieren)
Aorus X5
71.9 fps ∼41%
Eurocom P7 Pro
71.8 fps ∼41% 0%
Gigabyte P55 V4
53 fps ∼30% -26%
1920x1080 High Graphics Quality (DX11) (nach Ergebnis sortieren)
Aorus X5
105.2 fps ∼54%
Eurocom P7 Pro
98 fps ∼50% -7%
Gigabyte P55 V4
75.3 fps ∼39% -28%
Batman: Arkham Knight
1920x1080 High / On AA:SM AF:16x (nach Ergebnis sortieren)
Aorus X5
27 fps ∼19%
1920x1080 High / On (Interactive Smoke & Paper Debris Off) AA:SM AF:8x (nach Ergebnis sortieren)
Aorus X5
40 fps ∼25%
1366x768 Normal / Off AF:4x (nach Ergebnis sortieren)
Aorus X5
69 fps ∼34%

Legende

 
Aorus X5 Intel Core i7-5700HQ, NVIDIA GeForce GTX 965M SLI, 2x Lite-On IT L8T-256L9G (RAID 0)
 
Eurocom X8 Intel Core i7-4940MX, NVIDIA GeForce GTX 980M SLI, Samsung SSD 840 EVO 120GB mSATA
 
Aorus X7 Pro Intel Core i7-4870HQ, NVIDIA GeForce GTX 970M SLI, 2x Lite-On LMT-256L9M (RAID 0)
 
Eurocom P7 Pro Intel Core i7-5775C, NVIDIA GeForce GTX 980M, Samsung SSD SM951 512 GB MZHPV512HDGL
 
Gigabyte P55 V4 Intel Core i7-5700HQ, NVIDIA GeForce GTX 970M, Lite-On LMT-128L9M
 
Razer Blade Pro 17 inch 2015 Intel Core i7-4720HQ, NVIDIA GeForce GTX 960M, Samsung PM851 Series MZMTE256HMHP

Stresstest

Wir belasten das Notebook mit synthetischen Benchmarks, um die Systemstabilität und mögliche Throttling-Probleme aufzuzeigen.

Mit nur Prime95 für CPU-Last, laufen alle vier Kerne konsistent mit 3 GHz. Das ist 300 MHz über dem Basistakt und 500 MHz unter dem maximalen Nenn-Turbo-Boost. Die Kerntemperaturen springen schnell auf den 90- bis 95-°C-Bereich und das Lüftergeräusch erreicht mit 5.300 bis 5.400 RPM bereits das Maximum.

Mit FurMark testen wir die GPU-Last, hier läuft der Nvidia-Kern konstant mit 949 MHz oder nur 25 MHz oberhalb des Basistakts von 924 MHz. Gelegentlich gibt es kurze Einbrüche auf 924 MHz. Die GPU-Temperatur ordnet sich im niedrigen 80-°C-Bereich ein und der Speichertakt bleibt konsistent bei 1.252 MHz.

Volllast mit sowohl Prime95 und FurMark bremsen die CPU auf 1,4 bis 1,6 GHz. Überraschenderweise kann die GPU Taktraten von leicht über ihrem Basistakt von 924 MHz beibehalten. CPU- und GPU-Temperatur bleiben nach einer halben Stunde Stresstest bei 95 °C bzw. 86 °C stabil. Das System bleibt sogar bei 100-Prozent-Last stabil.

Als Nächstes führen wir Unigine Heaven 4.0 aus, um Last-Bedingungen bei Spielen besser zu simulieren. Hier läuft die CPU anfangs mit ihrer maximalen Turbo-Boost-Rate von 3,5 GHz, doch diese fällt in den ersten paar Minuten langsam auf stabile 3 GHz. Indes behält die GPU ihren Kerntakt von 949 MHz ohne Unterbrechungen bei. CPU- und GPU-Temperaturen pendeln sich bei 90 bis 95 °C bzw. 66 °C ein. Die Intel CPU wirkt anfälliger für Throttling als jede der beiden Nvidia-GPUs. Bei zehn Läufen des Metro: Last Light Benchmark hintereinander sinken die durchschnittlichen FPS von Anfang bis zum Schluss nicht.

Im Akkubetrieb  fallen CPU- und GPU-Leistung. Ein 3DMark-11-Lauf im Akkubetrieb liefert GPU- und Physics-Ergebnisse von 6.620 bzw. 6.873 Punkten verglichen mit 14.428 und 7.408 Punkten im Netzbetrieb. Die Ursache ist, dass die CPU maximal mit ihrem Basistakt von 2,7 GHz taktet, während der GPU-Speicher statt den regulären 1.252 MHz auf 800 MHz beschränkt wird. Es ist beeindruckend, dass beide GPU-Kerne ohne Probleme 949 MHz beibehalten.

Prime95 Last
Prime95 Last
FurMark Last
FurMark Last
Maximale Last
Maximale Last
Unigine Heaven Last
Unigine Heaven Last

Emissionen

Geräuschemissionen

Die Kühllösung des X5 erinnert an das schwerere Eurocom P5 Pro. Das Aorus nutzt zwei 50 mm Systemlüfter und insgesamt acht Heatpipes. Das Lüftergeräusch ist unvermeidlich und pulsiert beim X5 gelegentlich. Die Lüftersteuerung erlaubt folgende Modi: Quiet, Normal, Gaming und Benutzerdefiniert, doch die Lüfter bewegen sich sogar im Quiet-Modus mit ausgeschaltetem SLI und eingeschaltetem Stromspar-Modus konstant mit zirka 2100 RPM. Das aufgezeichnete Lüftergeräusch pulsiert zwischen 32 dB(A) und 34 dB(A) im leisesten Zustand.

Beim Gaming springt das Lüftergeräusch auf den 50 dB(A)-Bereich bis zu einem Maximum von fast 57 dB(A) (5.400 RPM). Damit ist das Aorus X5 eines der lautesten 15,6-Zoll-Gaming-Notebooks, da die anderen beim Gaming eher im mittleren 40-dB(A)- oder maximal niedrigen bis mittleren 50-dB(A)-Bereich bleiben. Das Razer Blade 14 fällt einem sofort ein, wenn man mit derart lauten Notebooks zu tun hat. Setzt man den Lüftermodus auf Quiet, werden sowohl CPU als auch GPU gedrosselt. Doch dies ist eine wertvolle Einstellung, wenn man das Notebook für Alltagsaufgaben oder irgendetwas anderes als Gaming nutzt.

Zwei 50 mm Lüfter
Zwei 50 mm Lüfter
Großes Kühlsystem
Großes Kühlsystem

Lautstärkediagramm

Idle
32.5 / 32.6 / 34.4 dB(A)
Last
44 / 56.8 dB(A)
  red to green bar
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   BK Precision 732A (aus 15 cm gemessen)

Temperatur

Die Oberflächentemperaturen sind in Anbetracht der SLI-Hardware und des dünnen Gehäuses vorhersehbar hoch. Die hintere Unterseite erreicht wegen der großen, umfassenden Heatpipes in diesem Bereich schon im Idle-Betrieb fast 40 °C verglichen mit den ~35 °C des MSI GS60 mit GTX 970M und den 25 - 30 °C des Asus ROG G501 mit GTX 960M. Im Allgemeinen haben sowohl Aorus- als auch Gigabyte-Notebooks überdurchschnittlich warme Oberflächentemperaturen.

Maximale CPU- und GPU-Last führt dazu, dass die Temperaturen in die Höhe schnellen. Wie bei den meisten Herstellern üblich, werden die Handballenablagen und die vorderen Quadranten für maximalen User-Komfort so kühl wie möglich gehalten. Bei solch leistungsstarker Hardware kann Aorus nicht viel tun, um die Temperaturen niedrig zu halten. Die Tasten auf der Tastatur erreichen hohe ~49 °C bei 100-Prozent-Last verglichen mit nur ~44 °C beim MSI GS60 oder ~35 °C beim Asus G501. Ist dies beim Spielen störend? Nicht unbedingt, doch die Wärme ist definitiv präsenter als bei anderen Gaming-Notebooks.

Max. Last
 45.8 °C52 °C55.6 °C 
 45.6 °C49.8 °C49.2 °C 
 36.6 °C32.8 °C39.2 °C 
Maximal: 55.6 °C
Durchschnitt: 45.2 °C
57.6 °C54.6 °C52.8 °C
53.6 °C55.6 °C49.8 °C
44.6 °C46.2 °C43 °C
Maximal: 57.6 °C
Durchschnitt: 50.9 °C
Netzteil (max.)  56.4 °C | Raumtemperatur 24 °C | Fluke 62 Mini IR Thermometer
(-) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 45.2 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Gaming v7 auf 33.2 °C.
(-) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 55.6 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 39.6 °C (von 21.6 bis 68.8 °C für die Klasse Gaming v7).
(-) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 57.6 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 42.2 °C).
(±) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 33.6 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 33.2 °C.
(±) Die Handballen und der Touchpad-Bereich können sehr heiß werden mit maximal 39.2 °C.
(-) Die durchschnittliche Handballen-Temperatur anderer getesteter Geräte war 28.8 °C (-10.4 °C).

Lautsprecher

Lautsprechergrille
Lautsprechergrille

Die Auslassöffnungen der beiden 1,5 W Lautsprecher befinden sich an der Vorderseite des Notebooks und können leicht mit Lüfterabdeckungen verwechselt werden. Das X5 inkludiert einen Subwoofer nahe der Rückseite.

Die Soundqualität ist für die Größe gut und die Lautsprecher sind bei hoher Lautstärkeeinstellung laut, was im Wesentlichen erforderlich ist, um das unvermeidliche Lüftergeräusch beim Gaming zu übertönen. Der Klang fühlt sich ausbalanciert an, doch wir ziehen immer noch Kopfhörer vor, um das Lüftergeräusch zu minimieren.

Im Gegensatz zu einer Handvoll Multimedia-Notebooks mit Sound-Blaster- oder DTS-Equalizern gibt es keine vorinstallierte Audio-Software.

Akkulaufzeit

Der nicht entfernbare 73-Wh-Akku hat eine höhere Kapazität als das ähnlich große MSI GS60 und Lenovo IdeaPad Y50. Schließlich muss es zwei GPUs und einen 3K-Bildschirm mit Strom versorgen. Abgesehen von unserem Last-Test, wurden unser Reader- und WiFi-Test mit abgeschaltetem SLI und normaler Lüftereinstellung ausgeführt.

Die Laufzeiten des X5 sind knapp unter zwei Stunden beim Web-Surfen bei einer Helligkeit von 150 cd/m² (Stufe 4/10) und unter drei Stunden im Idle-Betrieb mit minimaler Bildschirmhelligkeit. Die Ergebnisse sind verglichen mit anderen 15-Zoll-Gaming-Notebooks nicht sehr vielversprechend, obwohl dies bei einem System mit SLI ohne Optimus-Unterstützung wohl nicht anders zu erwarten ist.

Maximale Laufzeit (Readers Test)
Maximale Laufzeit (Readers Test)
Minimale Laufzeit (Classic Test)
Minimale Laufzeit (Classic Test)
WLAN-Laufzeit
WLAN-Laufzeit
Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
2h 45min
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3
1h 52min
Last (volle Helligkeit)
1h 31min
Aorus X5
73 Wh
Alienware 15
92 Wh
MSI GE60-2QEWi781
56 Wh
MSI GS60 2QE Ghost Pro 4K (2QEUi716SR51G)
52 Wh
Eurocom P5 Pro Extreme
82 Wh
Lenovo IdeaPad Y50-70-59441231
55 Wh
Akkulaufzeit
161%
65%
4%
-2%
69%
Idle
165
696
322%
386
134%
276
67%
163
-1%
388
135%
WLAN
112
222
98%
203
81%
Last
91
91
0%
58
-36%
36
-60%
89
-2%
84
-8%
WLAN (alt)
266
184
136

Pro

+ GPU-Leistung auf Niveau der GTX 980M
+ 3x M.2 RAID-Schächte, 1x 2.5-Zoll SATA III
+ 4x Video-Ausgang-Schnittstellen, 4x SODIMM -Slots
+ Qualitativ hochwertiger, matter 3K G-SYNC-Bildschirm
+ Sehr hoches Leistungs-Gewichts-Verhältnis
+ Live Streaming Engine
+ Kein GPU-Throttling
+ Leicht zugängliches Innenleben
+ Gute Klangqualität; eingebauter Subwoofer
+ Kein Optimus für verbesserte Unterstützung externer Monitore
+ Standardmäßig zwei Jahre Garantie

Contra

- Lautes Lüftergeräusch beim Gaming
- Sehr warme Oberflächen-Temperaturen beim Gaming
- Kein PCIe x4 Slot oder Unterstützung für externe Desktop-GPU
- Keine Thunderbolt-Unterstützung
- Verlötete CPU und GPUs
- Die Verarbeitung des Bildschirmdeckels könnte besser sein.
- Seichter Hubweg der Tasten
- Glänzendes Touchpad mit schlechten Gleiteigenschaften
- CPU kann den maximalen Turbo Boost nicht beibehalten
- Nur 2 SODIMM-Slots sind leicht erreichbar
- Nicht entfernbarer Akku; kurze Akkulaufzeit

Fazit

Im Test: Aorus X5. Testmodell zur Verfügung gestellt von Aorus US.
Im Test: Aorus X5. Testmodell zur Verfügung gestellt von Aorus US.

Das Aorus X5 bietet alles, was wir von Aorus kennen. Es ist ein Notebook für User, die mit der Leistung und den Features von ultraleichten Gaming-Notebooks wie dem Asus G501 oder dem MSI GS60 nicht zufrieden sind, doch auf jeden Fall die Performance und die Erweiterbarkeit von dickeren Modellen, etwa Clevo-Barbones (Eurocom P5 Pro) und der Alienware-Serie, ohne deren großes Gewicht wünschen. In manchen Fällen liefert das X5 mit seinem 3K G-SYNC-Bildschirm, einer großen Anzahl von Video-Ausgängen und zugänglichem Innenleben mehr als die Konkurrenz.

Alle Aorus-Notebooks teilen die selben Nachteile einschließlich eines lauten Lüftergeräusches beim Gaming, niedrigen Akkulaufzeiten, hoher wenngleich stabiler Temperaturen und einem schwächeren Gehäuse verglichen mit schweren Geschützen wie dem MSI GT72, dem Asus G751 und dem Alienware 17. Während die GTX 965M SLI eine sehr gute Leistung auf Niveau einer GTX 980M liefert, kann die Broadwell CPU ihren maximalen Turbo-Boost-Takt nicht für mehr als einige Minuten beibehalten. Zudem inkludiert das Notebook keinen PCIe-x4-Slot, der die beiden M.2 Lite-On SSDs noch übertreffen könnte.

Wenn Sie ein SLI-Notebook oder nur Leistung auf Niveau der GTX 980 im dünnstmöglichen 15-Zoll-Notebook wollen, dann ist das Aorus X5 ein, im wahrsten Sinne des Wortes, heißer Kandidat.

Der größte Trumpf des X5 ist möglicherweise seine Kombination aus 3K-Bildschirm, SLI und G-SYNC. Nvidias adaptive Refresh-Technologie ermöglicht eine flüssigere SLI-Funktion bei niedrigen oder unregelmäßigen Taktraten, die bei Dual-GPU-System mit höherer Auflösung häufiger auftreten. G-SYNC funktioniert bei 30 bis 60 FPS am besten, mit welchen die meisten Games bei hohen Einstellungen und 3K-Auflösung laufen. Es handelt sich um eine ausgezeichnete Nutzung der Technologie, um die Nachteile von SLI zu mildern.

Aorus X5 - 23.02.2016 v5(old)
Allen Ngo

Gehäuse
82 / 98 → 84%
Tastatur
82%
Pointing Device
56%
Konnektivität
60 / 81 → 74%
Gewicht
59 / 10-66 → 88%
Akkulaufzeit
60%
Display
87%
Leistung Spiele
92%
Leistung Anwendungen
93%
Temperatur
72 / 95 → 76%
Lautstärke
68 / 90 → 76%
Audio
80%
Durchschnitt
74%
82%
Gaming - gewichteter Durchschnitt
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Autor: Allen Ngo (Update: 15.05.2018)