Notebookcheck

Test Gigabyte P55W V4 Notebook

Allen Ngo, Stefanie Voigt (übersetzt von Martina Osztovits), 20.08.2015

Schritt vorwärts. Gigabytes neuestes Refresh der P55W-Reihe bringt Broadwell und aktuelle Geforce GPUs. In unserem Testbericht erfahren Sie, warum das P55 aktuell zu unseren bevorzugten Notebooks im Sortiment von Gigabyte gehört.

Die P55-Serie ist Gigabytes neuester Beitrag zur 15,6-Zoll-Gaming-Kategorie. Sie folgt sowohl der P25- als auch der P35-Serie und bringt Neuerungen bei Aussehen und Ausstattung. Unser aktuelles P55W-v4-Testmodel beherbergt eine Core i7-5700HQ CPU, eine GTX 970M GPU, 8 GB RAM und eine mattes IPS-Display mit einer 1080p-Auflösung. Der verwendete Broadwell-Kern ist ziemlich neu, und Gigabyte gehört zu den ersten, die ihn in ihren neuen PCs auf den Markt bringen. Im Übrigen sollte Fans von mobilem Gaming die Konfiguration bekannt vorkommen. Unterscheidet sich dieses Modell usreichend von der Konkurrenz im überlaufenen 15,6-Zoll-Gaming-Segment? Im Test befindet sich das US-Modell. Das P55W v4 ist mittlerweile aber auch in vergleichbarer Ausstattung in Deutschland verfügbar.

Gigabyte P55 V4 (P55 Serie)
Grafikkarte
NVIDIA GeForce GTX 970M - 3072 MB, Kerntakt: 924 MHz, Speichertakt: 5010 MHz, 348.1, Manuelle Umschaltung
Hauptspeicher
8192 MB 
, DDR3-1600, 11-11-11-28
Bildschirm
15.6 Zoll 16:9, 1920 x 1080 Pixel, LG Philips, ID: LGD040E, Name: 156WF4, IPS, spiegelnd: nein
Mainboard
Intel HM97
Massenspeicher
Lite-On LMT-128L9M, 128 GB 
, Sekundär: 1 TB HGST HTS721010A9E630 HDD
Soundkarte
Intel 9-series Chipset
Anschlüsse
4 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 1 VGA, 1 HDMI, 1 Kensington Lock, Audio Anschlüsse: 1x 3.5 mm headphones, 1x 3.5 mm microphone, Card Reader: SD-Kartenleser
Netzwerk
Realtek RTL8168/8111 Gigabit-LAN (10/100/1000/2500/5000MBit/s), Intel Wireless-N 7265 (b/g/n = Wi-Fi 4), Bluetooth 4.0
Optisches Laufwerk
MATSHITADVD-RAM UJ8G2
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 34 x 380 x 269
Akku
57 Wh Lithium-Polymer, 5400 mAh
Betriebssystem
Microsoft Windows 8.1 64 Bit
Kamera
Webcam: 720p
Sonstiges
Lautsprecher: 2 Watt Stereo, Doby Digital Plus Home Theater, Tastatur: Chiclet, Tastatur-Beleuchtung: ja, Benutzerhandbuch, Treiber- und Windows-DVDs, Reinigungstuch für den Bildschirm, SmartManger v3, Smart Switch, XSplit Gamecaster, CyberLink PowerDVD 10,SmartUpdate, 24 Monate Garantie
Gewicht
2.72 kg, Netzteil: 680 g
Preis
1260 Euro
Hinweis: Der Hersteller kann abweichende Bauteile wie Bildschirme, Laufwerke und Speicherriegel mit ähnlichen Spezifikationen unter dem gleichen Modellnamen einsetzen.

 

Gehäuse

In der Vergangenheit haben wir Gigabyte wiederholt für sein altbackenes Design kritisiert. Gigabyte hat beim P55 gut reagiert, indem es beim Gehäuse nun auf ein Wechselspiel von Formen und Farben setzt, ohne jedoch aufdringlich zu wirken. Uns gefallen die neuen scharfen Kanten und orangen Zierleisten, die dem Gigabyte etwas mehr Identität gegenüber ROG, Alienware und anderen auffälligen Modellen verleiht. Die glatten, mattschwarzen Oberflächen, im Besonderen Tastatur und Touchpad, sind immer noch anfällig für zurückbleibende Fingerabdrücke.

Das Design mag goldrichtig sein, doch hat sich auch die Qualität verbessert? Im Gegensatz zu den gebürsteten Aluminium-Oberflächen der aktuellen Asus-G501-Serie bleibt Gigabyte bei Kunststoff. Der zentrale Tastaturbereich gibt unter Druck immer noch leicht bis mäßig nach. In der Mitte des Bildschirmdeckels ist die Situation noch schlechter. Das Gehäuse könnte also durchaus fester sein. Andererseits funktionieren die beiden Scharniere bis zu einem maximalen Öffnungswinkel von ungefähr 135 Grad ausgezeichnet, und der Bildschirm wackelt beim Tippen nicht.

In puncto Größe ist das P55W v4 ungefähr so dick wie das Alienware 15 und das Asus GL551. Seine Frontkante ist abgeschrägt, sodass das Notebook dünner aussieht als es eigentlich ist. Viele andere 15-Zoll-Gaming-Notebooks sind schlanker als das P55, doch diese sind meist auch weniger leistungsstark und anfälliger für hohe Temperaturen oder Throttling-Probleme. Unser Gigabyte ist daher zirka 300 bis 700 Gramm schwerer als dünnere Gaming Notebooks wie das Asus G501, das Acer Aspire V15 und das Lenovo Y50. Allerdings ist es leichter als das Alienware 15 (2,7 kg vs. 3,0 kg), welches dafür ein robusteres Gehäuse aufweist.

386 mm 270 mm 34 mm 3.1 kg383 mm 255 mm 32 mm 2.7 kg380 mm 269 mm 34 mm 2.7 kg390 mm 258 mm 24 mm 2.4 kg387 mm 263.4 mm 23.9 mm 2.4 kg390 mm 266 mm 20 mm 2 kg385 mm 255 mm 22 mm 2.3 kg

Ausstattung

Für ein 15-Zoll-Gaming-Notebook ist es mittlerweile eher unüblich, sowohl über VGA als auch über ein optisches Laufwerk zu verfügen. User, die häufig eines dieser alternden Features verwenden, werden sicherlich am P55 Gefallen finden. Ansonsten bietet das Notebook die üblichen USB-3.0-, HDMI- und Gigabit-RJ-45-Ports, die man sich in dieser Kategorie erwartet. Anzumerken ist, dass es anders als bei den P35-Modellen keinen Mini-DisplayPort gibt.

Man bedenke, dass das optische Laufwerk und die Lüftergrille viel Platz an den Seiten des Notebooks einnehmen. Daher mussten die Schnittstellen weiter nach vorne verlagert werden, wo Kabel angesteckter Geräte eher stören und Platz am Schreibtisch belegen. Viele andere Notebooks haben die Schnittstellen im hinteren Bereich, um genau diese Probleme zu vermeiden.

Front: SD-Kartenleser
Front: SD-Kartenleser
links: 1x 3,5-mm-Mikrofon, 1x 3,5-mm-Kopfhörer, 2x USB 3.0, optisches Laufwerk, Stromanschluss
links: 1x 3,5-mm-Mikrofon, 1x 3,5-mm-Kopfhörer, 2x USB 3.0, optisches Laufwerk, Stromanschluss
Rückseite: keine Schnittstellen
Rückseite: keine Schnittstellen
rechts: Kensington Lock, VGA, Gigabit Ethernet, HDMI, 2x USB 3.0
rechts: Kensington Lock, VGA, Gigabit Ethernet, HDMI, 2x USB 3.0

Kommunikation

Ein Dual-Band-(2x2)-Intel-Wireless-AC-7265-M.2-Modul sorgt für WLAN, WiDi und Bluetooth 4.0. Theoretisch ist die maximale Transferrate 867 Mbps für 802.11ac-Netzwerke, daher handelt es sich nicht um eine Gigabit-WLAN-Karte, wie sie von bestimmten Killer Modulen geboten wird. Im Test traten keine Verbindungsprobleme auf. Für dieses Gaming Notebook gibt es keine WWAN- oder GPS-Optionen.

Wartung

Die Wartung ist benutzerfreundlich, denn man benötigt nur einen Kreuzschlitzschraubendreher. Allerdings geht sie nicht besonders schnell vonstatten, da der Unterboden von 13 Schrauben gehalten wird.

Die Nutzer können einfach Akku, beide System-Laufwerke, die beiden SODIMM-Slots, den M.2-Slot und die anderen Kernkomponenten erreichen. Achtung: Das Entfernen der Heatpipes führt zum Verlust des Garantieanspruchs.

Zubehör

Ein Benutzerhandbuch, Treiber-DVDs, Medien-DVDs und ein Reinigungstuch für den Bildschirm werden mitgeliefert. Gigabyte bietet wenig Zubehör an, und das P55W hat keine eigenständige Schnittstelle für spezialisierte Docking-Stationen.

Garantie

Gigabyte gehört zu den wenigen Laptop-Herstellern, die standardmäßig für US-Kunden eine 2-Jahres-Garantie einschließen. Der Akku und der Stromadapter sind nur im ersten Jahr abgedeckt, während Pixelfehler versichert sind, wenn es mehr als vier davon gibt. Auch in Deutschland wird das Gerät mit 2 Jahren Herstellergarantie angeboten.

relativ einfache Wartbarkeit und Zugänglichkeit
relativ einfache Wartbarkeit und Zugänglichkeit

Eingabegeräte

Tastatur

Gigabyte hat die Tastatur (34 x 10,5 cm) mit Hintergrundbeleuchtung erheblich verbessert. Nun gehört sie nach Meinung des Autors zu den komfortabelsten Tastaturen in 15,6-Zoll-Gaming-Notebooks. Der Hubweg beträgt nun 2,2 mm und damit spürbar länger als bei vielen anderen Notebooks und Ultrabooks. Im Vergleich liefert beispielsweise das Asus G501 einen Hubweg von nur 1,6 mm. Die Bilder unten zeigen, dass die Tasten sichtbar größer und weniger bündig mit dem Notebook-Gehäuse sind. Sollten Sie immer über darüber geklagt haben, dass sich Notebook-Tastaturen zu seicht anfühlen, wird Sie das P55 überraschen: Das Feedback ist solide und klackert nur minimal.

Der Nummerblock und Pfeiltasten in voller Größe sind auch vorhanden. Allerdings fehlen eigenständige Macro-Tasten und andere Spezial-Features. Größere Notebooks wie das MSI GT72 haben eine Spalte mit Tasten für Grafikumschaltung und Lüftersteuerung, während das kleinere Aorus X3 Plus gar eigenständige Macro-Tasten, die beim Gaming unterstützen sollen, liefert.

Touchpad

Das Touchpad hat mit 10 x 7 cm eine ausreichende Größe. Der vordere Teil ist für die integrierten Maustasten reserviert, daher ist die eigentliche Oberfläche für die Steuerung des Mauszeigers eher 10 x 5 cm groß. Exakt die gleiche Touchpad-Größe findet sich im unter 14 Zoll großen Aorus X3 Plus. Unserer Meinung nach hätte Gigabyte das Touchpad wenigstens etwas breiter machen können, um den verfügbaren Platz besser auszunutzen. Trotzdem ist die Oberfläche reaktionsfreudig, und Cursor-Störungen konnten wir nicht beobachten. Die Elan-Software unterstützt Multi-Toucheingaben mit bis zu drei Fingern.

Die integrierten Maustasten benötigen etwas mehr Druck als üblich um einen Mausklick auszulösen, und der Hubweg ist sehr seicht. Dabei gibt es ein festes Feedback mit einem lauten Klicken.

Standard-Tastaturlayout ohne Hilfs- oder Macro-Tasten
Standard-Tastaturlayout ohne Hilfs- oder Macro-Tasten
Der 2,2-mm-Hubweg fühlt sich fantastisch an.
Der 2,2-mm-Hubweg fühlt sich fantastisch an.

Display

Der matte 1080p-Bildschirm ist die Standardausstattung ohne optional höhere oder niedrigere Auflösungen. Genau das gleiche LG Philips LGD040E Panel wird auch im Gigabyte P25X V2 und P35W V2 vom Vorjahr verwendet. Damit ist es nicht das erste Mal, dass wir so ein Panel bei Gigabyte sehen. Subjektiv ist die Bildqualität ohne großes Bleeding oder Fliegengittereffekt sehr gut. Text und Bilder sind knackig, doch aus der Nähe betrachtet sind die Farben leicht körnig. 

Mit 260 cd/m² ist die maximale Helligkeit des P55 niedriger, als wir es uns erwartet haben. Die meisten konkurrierenden Gaming-Modelle erreichen spielend über 300 cd/m². Gigabyte wirbt mit 300 cd/m² für das P55. Dennoch ist die Helligkeit für Gaming in Innenräumen immer noch ausreichend. Daher müssen sich Nutzer nicht sorgen, dass der Bildschirm zu dunkel wäre. Der Schwarzwert ist niedrig, er sorgt für einen hohen Kontrast von zirka 1000:1 und ist mit anderen Gaming Notebooks im Vergleich unten ebenbürtig.

264.1
cd/m²
255
cd/m²
278.3
cd/m²
247.3
cd/m²
262.3
cd/m²
258.8
cd/m²
266.6
cd/m²
278
cd/m²
276.9
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
LG Philips, ID: LGD040E, Name: 156WF4
X-Rite i1Pro Basic 2
Maximal: 278.3 cd/m² Durchschnitt: 265.3 cd/m²
Ausleuchtung: 89 %
Helligkeit Akku: 209.8 cd/m²
Kontrast: 1013:1 (Schwarzwert: 0.259 cd/m²)
ΔE Color 4.29 | 0.6-29.43 Ø6
ΔE Greyscale 2.28 | 0.64-98 Ø6.3
80.3% sRGB (Argyll 3D) 53% AdobeRGB 1998 (Argyll 3D)
Gamma: 2.31
Gigabyte P55 V4Asus G501JW-CN168HAcer Aspire V15 Nitro VN7-571G-574HAlienware 15 (R9 M295X)Lenovo IdeaPad Y50-70-59441229Dell XPS 15 (9530-0538)
Bildschirm
-9%
-17%
-1%
-21%
10%
Helligkeit Bildmitte
262.3
344
31%
320
22%
314
20%
214
-18%
349
33%
Brightness
265
337
27%
283
7%
294
11%
227
-14%
365
38%
Brightness Distribution
89
95
7%
83
-7%
87
-2%
79
-11%
87
-2%
Schwarzwert *
0.259
0.31
-20%
0.32
-24%
0.33
-27%
0.23
11%
0.282
-9%
Kontrast
1013
1110
10%
1000
-1%
952
-6%
930
-8%
1238
22%
DeltaE Colorchecker *
4.29
5.98
-39%
5.31
-24%
4.14
3%
4.9
-14%
2.65
38%
DeltaE Graustufen *
2.28
5.75
-152%
4.73
-107%
2.8
-23%
4.13
-81%
3.77
-65%
Gamma
2.31 95%
2.51 88%
2.36 93%
3.19 69%
2.44 90%
2.41 91%
CCT
6350 102%
7366 88%
5980 109%
6540 99%
7239 90%
6786 96%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
53
71
34%
52.9
0%
56
6%
38
-28%
61.02
15%
Color Space (Percent of sRGB)
80.3
100
25%
85
6%
59
-27%
96.1
20%

* ... kleinere Werte sind besser

Die Farbraumabdeckung beträgt zirka 80 Prozent des sRGB-Farbraums und 53 Prozent von AdobeRGB. Für qualitativ hochwertige IPS-Bildschirme ist das üblich. Asus bewirbt das G501 und die UX501 Serie als Modelle mit sehr großem Farbraum. Besonders diese Bildschirme schneiden also noch besser ab als das P55. Für Gaming-Zwecke ist Farbpräzision allerdings kein Kaufhindernis.

vs. sRGB
vs. sRGB
vs. AdobeRGB
vs. AdobeRGB
vs. Asus G501JW
vs. Asus G501JW
vs. Lenovo Y50
vs. Lenovo Y50

Weitere Farbanalysen mit einem X-Rite Spektrophotometer zeigen ausreichend genaue Farben und Graustufen im Auslieferungszustand. Unsere Kalibrierung verbessert die Farbbalance nur leicht und hat insgesamt nur geringe Auswirkungen. Mit höherer Farbsättigung werden die Farben tendenziell ungenauer, was auf einen beschränkten Farbraum der Panels schließen lässt. Konkurrenz-Notebooks werden eher mit kühlerer Farbtemperatur ausgeliefert und benötigen eine Kalibrierung für genauere Graustufen.

Graustufen (unkalibriert)
Graustufen (unkalibriert)
Sättigung (unkalibriert)
Sättigung (unkalibriert)
ColorChecker (unkalibriert)
ColorChecker (unkalibriert)
Graustufen (kalibriert)
Graustufen (kalibriert)
Sättigung (kalibriert)
Sättigung (kalibriert)
ColorChecker (kalibriert)
ColorChecker (kalibriert)

Die Außeneinsatzfähigkeiten sind bestenfalls durchschnittlich, da die Helligkeit für direkte Sonneneinstrahlung nicht hoch genug ist. Ein bedeckter Tag reicht, damit der Bildschirm bereits ausgewaschen erscheint. Dass die maximale Helligkeit ohne Stromanschluss auf nur 200 cd/m² fällt, verschlimmert die Situation zudem.

Wie von einem IPS-Panel zu erwarten, sind die Blickwinkel ausgezeichnet, und die Farben verschlechtern sich auch bei extremen Winkeln nicht signifikant. Beim Außeneinsatz ist dies nützlich, um soviel Blendung wie möglich zu vermeiden.

Leistung

Turbo Boost bis zu 3,5 GHz für alle vier Kerne
Turbo Boost bis zu 3,5 GHz für alle vier Kerne

Die aktuelle und bis jetzt einzige Konfiguration des P55 nutzt einen Core i7-5700HQ CPU und eine Nvidia GTX 970M GPU mit 3 GB GDDR5 RAM. Dieser Broadwell Kern ist relativ neu in unserer Datenbank, indes findet man die GTX 970M häufig sowohl in dicken als auch in dünnen Gaming Notebooks. Bemerkenswerter ist wahrscheinlich, dass das P55 eine manuelle Grafikumschaltung für seine eigenständige Nvidia GPU und die CPU-integrierte Intel HD 5500 GPU nutzt. Nutzer müssen neustarten und im BIOS die Grafik umschalten - im Gegensatz zum MSI GT72 ist keine eigene Taste dafür vorgesehen. Während dies Optimus-eigene Probleme vermeidet, unterstützt das System trotzdem nicht 3D Vision.

Der Hauptspeicher wird von einem einzigen 8-GB-SODIMM-Modul von Crucial bereitgestellt. Es gibt insgesamt zwei Slots für RAM-Erweiterung als auch Dual-Channel-Leistung. Ein schneller Test mit LatencyMon zeigt keine wesentlichen Unterbrechungen bei aktivem WLAN.

Prozessor

Die CPU-Leistung entspricht unseren Erwartungen an einen i7-5700HQ-Prozessor. CineBench reiht den Broadwell Kern mit +20% vor der i7-4720HQ Haswell Top-CPU in der Multi-Core-Leistung ein, obwohl die beiden Prozessoren in der reinen Single-Core-Leistung fast gleichauf sind. Die Unterschiede ergeben sich vorwiegend aufgrund von Abweichungen beim Turbo Boost, da der i7-5700HQ schnellere Multi-Core-Taktraten länger aufrechterhalten kann als der i7-4720HQ der älteren Generation. Der i7-4720HQ verfügt bereits über einen hohen Single-Core Turbo-Boost, womit sich hier durch Wechsel auf einen i7-5700HQ ein viel geringerer Leistungsschub ergibt.

Die i7-4790K Desktop-CPU übertrifft unseren i7-5700HQ mit zirka 30 Prozent spielend, allerdings zu Lasten eines höheren Strombedarfs und größerer Abwärme. Weitere technische Details und Benchmarks des i7-5700HQ sind auf unserer eigenen CPU-Seite verfügbar.

CineBench R10 64-bit
CineBench R10 64-bit
CineBench R11.5 64-bit
CineBench R11.5 64-bit
CineBench R15 64-bit
CineBench R15 64-bit
Cinebench R10 Shading 64Bit
6821 Points
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 64Bit
24797 Points
Cinebench R10 Rendering Single CPUs 64Bit
6946 Points
Cinebench R10 Shading 32Bit
6846
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 32Bit
20801
Cinebench R10 Rendering Single 32Bit
5516
Cinebench R11.5 OpenGL 64Bit
58.52 fps
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
6.89 Points
Cinebench R11.5 CPU Single 64Bit
1.54 Points
Cinebench R15 Ref. Match 64Bit
99.6 %
Cinebench R15 OpenGL 64Bit
105.51 fps
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
721 Points
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
144 Points
Hilfe
Cinebench R15
CPU Single 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
Gigabyte P55 V4
144 Points ∼66%
Asus UX501JW-DS71T
137 Points ∼63% -5%
Lenovo IdeaPad Y50
125 Points ∼57% -13%
Eurocom P5 Pro Extreme
171 Points ∼78% +19%
CPU Multi 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
Gigabyte P55 V4
721 Points ∼16%
Asus UX501JW-DS71T
579 Points ∼13% -20%
Lenovo IdeaPad Y50
490 Points ∼11% -32%
Eurocom P5 Pro Extreme
873 Points ∼20% +21%
Cinebench R11.5
CPU Single 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
Gigabyte P55 V4
1.54 Points ∼63%
Asus UX501JW-DS71T
1.54 Points ∼63% 0%
Lenovo IdeaPad Y50
1.46 Points ∼60% -5%
Eurocom P5 Pro Extreme
2.07 Points ∼85% +34%
CPU Multi 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
Gigabyte P55 V4
6.89 Points ∼16%
Asus UX501JW-DS71T
6.44 Points ∼15% -7%
Lenovo IdeaPad Y50
5.29 Points ∼12% -23%
Eurocom P5 Pro Extreme
9.4 Points ∼21% +36%
Cinebench R10
Rendering Single CPUs 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
Gigabyte P55 V4
6946 Points ∼67%
Asus UX501JW-DS71T
6679 Points ∼65% -4%
Lenovo IdeaPad Y50
6493 Points ∼63% -7%
Eurocom P5 Pro Extreme
8911 Points ∼86% +28%
Rendering Multiple CPUs 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
Gigabyte P55 V4
24797 Points ∼33%
Asus UX501JW-DS71T
24104 Points ∼32% -3%
Lenovo IdeaPad Y50
18887 Points ∼25% -24%
Eurocom P5 Pro Extreme
33974 Points ∼45% +37%
wPrime 2.0x - 1024m (nach Ergebnis sortieren)
Gigabyte P55 V4
205.34 s * ∼2%
Asus UX501JW-DS71T
271.517 s * ∼3% -32%
Lenovo IdeaPad Y50
323 s * ∼4% -57%
Eurocom P5 Pro Extreme
174.76 s * ∼2% +15%
Super Pi Mod 1.5 XS 32M - --- (nach Ergebnis sortieren)
Gigabyte P55 V4
593.228 Seconds * ∼3%
Asus UX501JW-DS71T
570 Seconds * ∼3% +4%
Lenovo IdeaPad Y50
569.349 Seconds * ∼3% +4%
Eurocom P5 Pro Extreme
437 Seconds * ∼2% +26%

Legende

 
Gigabyte P55 V4 Intel Core i7-5700HQ, NVIDIA GeForce GTX 970M, Lite-On LMT-128L9M
 
Asus UX501JW-DS71T Intel Core i7-4720HQ, NVIDIA GeForce GTX 960M, Samsung SSD SM951 512 GB MZHPV512HDGL
 
Lenovo IdeaPad Y50 Intel Core i7-4700HQ, NVIDIA GeForce GTX 860M, Western Digital WD10S21X SSHD 1TB + 8GB SSD-Cache
 
Eurocom P5 Pro Extreme Intel Core i7-4790K, NVIDIA GeForce GTX 980M, 2x Micron M600 MTFDDAV128MBF (RAID 0)

* ... kleinere Werte sind besser

System Performance

Die primäre SSD ermöglicht es dem P55 nicht nur höhe Ergebnisse in den PCMark Benchmarks zu erreichen, auch subjektiv wirkt das System agil. Das PCMark-7-Ergebnis von 5.737 Punkten ist gleichauf mit dem älteren Alienware 18 und seiner GTX 780M SLI Grafik. Subjektiv ist Navigation im Betriebssystem schnell und fast unmittelbar. Gewiss braucht das Laden größerer Anwendungen wie Spiele, die tendenziell auf die sekundäre HDD ausgelagert werden, immer noch etwas Zeit.

PCMark 7
PCMark 7
PCMark 8 Home Accelerated
PCMark 8 Home Accelerated
PCMark 8 Creative Accelerated
PCMark 8 Creative Accelerated
PCMark 8 Work Accelerated
PCMark 8 Work Accelerated
PCMark 7 Score
5737 Punkte
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
3853 Punkte
PCMark 8 Creative Score Accelerated v2
4844 Punkte
PCMark 8 Work Score Accelerated v2
4992 Punkte
Hilfe

Massenspeicher

mSATA und 2,5-Zoll-SATA-III-Schächte
mSATA und 2,5-Zoll-SATA-III-Schächte

Es gibt insgesamt zwei SATA-III-Speichereinschübe für mSATA- und 2,5-Zoll-Laufwerke. Unserer Konfiguration nutzt eine primäre Lite-On LMT-128L9M SSD ombiniert mit einer sekundären 1 TB Hitachi Travelstar HTS721010A9E630 HDD. Erwähnenswert ist weiters, dass die dickeren 15,6 Zoll großen Clevo Modelle mehr interne Laufwerke beherbergen können als unser Gigabyte, falls Speicherplatz ein besonderes Anliegen ist. Das optische Laufwerk kann entfernt werden, um Gewicht zu sparen.

Die Leistung des Lite-On-Laufwerks ist mit sequentiellen Leseraten von maximal zirka 500 MB/S typisch für SATA-III-SSDs. Genau dieses Laufwerk findet sich in einigen Gaming Notebooks einschließlich dem Gigabyte P34W V3, dem Asus G751 und dem Razer Blade Pro in RAID-Konfiguration. Das 1-TB-Laufwerk zeigt dagegen eine durchschnittliche Transferrate von 106,7 MB/s, was für ein 7200-RPM-Laufwerk überdurchschnittlich ist. Die Zugriffszeit ist natürlich um Größenordnungen langsamer als bei seinem SSD-Gegenstück.

RAID wird vom P55W v4 nicht unterstützt. Daher sind so hohe Transferraten wie bei Systemen mit der neueren PCIe-x4-Schnittstelle nicht möglich. Das Asus UX501 und das G501 erreichen beispielsweise sequentielle Raten von gut über 1.000 MB/s.

Weitere Benchmarks von HDDs und SSDs sind in unserer Vergleichstabelle verfügbar.

CDM Lite-On SSD
CDM Lite-On SSD
CDM HGST HDD
CDM HGST HDD
HD Tune Lite-On SSD
HD Tune Lite-On SSD
HD Tune HGST HDD
HD Tune HGST HDD
Lite-On LMT-128L9M
Minimale Transferrate: 165.1 MB/s
Maximale Transferrate: 415.8 MB/s
Durchschnittliche Transferrate: 352.9 MB/s
Zugriffszeit: 0.1 ms
Burst-Rate: 334.5 MB/s
CPU Benutzung: 1.7 %

Grafikleistung

Die 3DMark Benchmarks positionieren das P55 an der Seite seines Aorus-X3-Plus-v3-Geschwistermodells. Da beide die GTX 970M GPU nutzen, ist das gut. Bezüglich reiner Leistung ordnet sich das Gigabyte zwischen der GTX 980M in unserem Eurocom P5 Pro und der Radeon R9 M295X in unserem Alienware 15 ein. Der Sprung von einer GTX 960M auf eine 970M bringt also einen enormen Schub bei der Grafikleistung.

3DMark 11
3DMark 11
3DMark Cloud Gate
3DMark Cloud Gate
3DMark Fire Strike
3DMark Fire Strike
3DMark Fire Strike Extreme
3DMark Fire Strike Extreme
3DMark 06 Standard
28380 Punkte
3DMark 11 Performance
8699 Punkte
3DMark Ice Storm Standard Score
64146 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
20807 Punkte
3DMark Fire Strike Score
6746 Punkte
3DMark Fire Strike Extreme Score
3439 Punkte
Hilfe
3DMark
Fire Strike Extreme Graphics (nach Ergebnis sortieren)
Gigabyte P55 V4
3544 Points ∼18%
Eurocom P5 Pro Extreme
4336 Points ∼22% +22%
Aorus X3 Plus v3
3432 Points ∼17% -3%
Asus G501JW
1865 Points ∼9% -47%
1920x1080 Fire Strike Graphics (nach Ergebnis sortieren)
Gigabyte P55 V4
7634 Points ∼19%
Eurocom P5 Pro Extreme
9358 Points ∼23% +23%
Aorus X3 Plus v3
7463 Points ∼18% -2%
Alienware 15 (R9 M295X)
6414 Points ∼16% -16%
Asus G501JW
3906 Points ∼10% -49%
1280x720 Cloud Gate Standard Graphics (nach Ergebnis sortieren)
Gigabyte P55 V4
44135 Points ∼24%
Eurocom P5 Pro Extreme
57597 Points ∼31% +31%
Aorus X3 Plus v3
42859 Points ∼23% -3%
Alienware 15 (R9 M295X)
32639 Points ∼18% -26%
Asus G501JW
21403 Points ∼12% -52%
3DMark 11 - 1280x720 Performance GPU (nach Ergebnis sortieren)
Gigabyte P55 V4
10053 Points ∼20%
Eurocom P5 Pro Extreme
11209 Points ∼22% +11%
Aorus X3 Plus v3
9862 Points ∼19% -2%
Alienware 15 (R9 M295X)
8234 Points ∼16% -18%
Asus G501JW
4860 Points ∼10% -52%
LuxMark v2.0 64Bit
Room GPUs-only (nach Ergebnis sortieren)
Gigabyte P55 V4
1247 Samples/s ∼24%
Eurocom P5 Pro Extreme
1215 Samples/s ∼23% -3%
Aorus X3 Plus v3
1132 Samples/s ∼21% -9%
Asus G501JW
667 Samples/s ∼13% -47%
Sala GPUs-only (nach Ergebnis sortieren)
Gigabyte P55 V4
2421 Samples/s ∼22%
Eurocom P5 Pro Extreme
2268 Samples/s ∼21% -6%
Aorus X3 Plus v3
2057 Samples/s ∼19% -15%
Asus G501JW
1097 Samples/s ∼10% -55%
ComputeMark v2.1
1024x600 Normal, QJuliaRayTrace (nach Ergebnis sortieren)
Gigabyte P55 V4
1580 Points ∼13%
Eurocom P5 Pro Extreme
2044 Points ∼17% +29%
Aorus X3 Plus v3
1587 Points ∼13% 0%
Asus G501JW
911 Points ∼7% -42%
1024x600 Normal, Mandel Scalar (nach Ergebnis sortieren)
Gigabyte P55 V4
1095 Points ∼17%
Eurocom P5 Pro Extreme
1379 Points ∼22% +26%
Aorus X3 Plus v3
1055 Points ∼17% -4%
Asus G501JW
771 Points ∼12% -30%
1024x600 Normal, Mandel Vector (nach Ergebnis sortieren)
Gigabyte P55 V4
1248 Points ∼25%
Eurocom P5 Pro Extreme
1550 Points ∼30% +24%
Aorus X3 Plus v3
1265 Points ∼25% +1%
Asus G501JW
684 Points ∼13% -45%
1024x600 Normal, Fluid 2DTexArr (nach Ergebnis sortieren)
Gigabyte P55 V4
589 Points ∼16%
Eurocom P5 Pro Extreme
760 Points ∼21% +29%
Aorus X3 Plus v3
573 Points ∼16% -3%
Asus G501JW
371 Points ∼10% -37%
1024x600 Normal, Fluid 3DTex (nach Ergebnis sortieren)
Gigabyte P55 V4
601 Points ∼16%
Eurocom P5 Pro Extreme
756 Points ∼19% +26%
Aorus X3 Plus v3
588 Points ∼15% -2%
Asus G501JW
401 Points ∼10% -33%
1024x600 Normal, Score (nach Ergebnis sortieren)
Gigabyte P55 V4
5114 Points ∼18%
Eurocom P5 Pro Extreme
6490 Points ∼23% +27%
Aorus X3 Plus v3
5067 Points ∼18% -1%
Asus G501JW
3139 Points ∼11% -39%

Legende

 
Gigabyte P55 V4 Intel Core i7-5700HQ, NVIDIA GeForce GTX 970M, Lite-On LMT-128L9M
 
Eurocom P5 Pro Extreme Intel Core i7-4790K, NVIDIA GeForce GTX 980M, 2x Micron M600 MTFDDAV128MBF (RAID 0)
 
Aorus X3 Plus v3 Intel Core i7-4710HQ, NVIDIA GeForce GTX 970M, 2x Lite-On LMT-256L9M (RAID 0)
 
Alienware 15 (R9 M295X) Intel Core i7-4710HQ, AMD Radeon R9 M295X, WDC Scorpio Blue WD10JPVX-75JC3T0
 
Asus G501JW Intel Core i7-4720HQ, NVIDIA GeForce GTX 960M, Samsung SSD SM951 512 GB MZHPV512HDGL

Gaming Performance

Wenig überraschend ist die realistische Leistung in Spielen ähnlich dem Aorus X3 Plus v3. Allerdings ist unser P55 in einigen Titeln wie Thief und F1 2014 etwas langsamer als erwartet. Während unser Aorus die gleiche GTX 970M GPU nutzt, gehört es zudem zu den wenigen Notebooks mit der 6-GB-GDDR5-VRAM-Variante. Damit ist die 3-GB-GTX-970M in unserem P55 etwas im Nachteil, wenn mit höheren Grafikeinstellungen/Auflösungen gespielt wird. Weiters ist es nicht hilfreich, dass unsere Konfiguration nur mit 8-GB-Single-Channel-RAM ausgestattet ist.

Trotzdem konkurriert die Gaming-Leistung mit der Radeon R9 M295X und liegt gut über der GTX 960M. Insgesamt ermöglicht die gebotene Leistung, dass die meisten aktuellen PC-Spiele in 1080p bei Ultra-Einstellungen flüssig laufen. 

Weitere Benchmarks und Details zur GTX 970M sind in unserer eigenen GPU-Seite verfügbar.

Battlefield: Hardline
Battlefield: Hardline
F1 2014
F1 2014
Middle-earth: Shadow of Mordor
Middle-earth: Shadow of Mordor
min. mittel hoch max.
Sleeping Dogs (2012) 112.545.2fps
Guild Wars 2 (2012) 57.345.1fps
Tomb Raider (2013) 188.688.8fps
StarCraft II: Heart of the Swarm (2013) 11876.4fps
BioShock Infinite (2013) 128.468.4fps
Metro: Last Light (2013) 8048.9fps
Thief (2014) 56.343.3fps
Middle-earth: Shadow of Mordor (2014) 69.252.6fps
Ryse: Son of Rome (2014) 48.246.1fps
F1 2014 (2014) 8073fps
Battlefield Hardline (2015) 75.353fps
BioShock Infinite
1920x1080 Ultra Preset, DX11 (DDOF) (nach Ergebnis sortieren)
Gigabyte P55 V4
68.4 fps ∼26%
Eurocom P5 Pro Extreme
85.8 fps ∼32% +25%
Aorus X3 Plus v3
72 fps ∼27% +5%
Alienware 15 (R9 M295X)
65.4 fps ∼25% -4%
Asus G501JW
41.6 fps ∼16% -39%
1366x768 High Preset (nach Ergebnis sortieren)
Gigabyte P55 V4
128.4 fps ∼33%
Eurocom P5 Pro Extreme
217.8 fps ∼56% +70%
Aorus X3 Plus v3
154.7 fps ∼40% +20%
Alienware 15 (R9 M295X)
142 fps ∼37% +11%
Asus G501JW
104.2 fps ∼27% -19%
Metro: Last Light
1920x1080 Very High (DX11) AF:16x (nach Ergebnis sortieren)
Gigabyte P55 V4
48.9 fps ∼28%
Eurocom P5 Pro Extreme
65 fps ∼38% +33%
Aorus X3 Plus v3
52.6 fps ∼31% +8%
Alienware 15 (R9 M295X)
42.6 fps ∼25% -13%
Asus G501JW
25.7 fps ∼15% -47%
1366x768 High (DX11) AF:16x (nach Ergebnis sortieren)
Gigabyte P55 V4
80 fps ∼41%
Eurocom P5 Pro Extreme
117.5 fps ∼61% +47%
Aorus X3 Plus v3
93.6 fps ∼49% +17%
Alienware 15 (R9 M295X)
71.2 fps ∼37% -11%
Asus G501JW
50.8 fps ∼26% -36%
Tomb Raider
1920x1080 Ultra Preset AA:FX AF:16x (nach Ergebnis sortieren)
Gigabyte P55 V4
88.8 fps ∼32%
Eurocom P5 Pro Extreme
102.6 fps ∼37% +16%
Aorus X3 Plus v3
79.3 fps ∼29% -11%
Alienware 15 (R9 M295X)
61.1 fps ∼22% -31%
Asus G501JW
47.9 fps ∼17% -46%
1366x768 High Preset AA:FX AF:8x (nach Ergebnis sortieren)
Gigabyte P55 V4
188.6 fps ∼37%
Eurocom P5 Pro Extreme
241.8 fps ∼48% +28%
Aorus X3 Plus v3
186.1 fps ∼37% -1%
Alienware 15 (R9 M295X)
110.9 fps ∼22% -41%
Asus G501JW
106.8 fps ∼21% -43%
Thief
1920x1080 Very High Preset AA:FXAA & High SS AF:8x (nach Ergebnis sortieren)
Gigabyte P55 V4
43.3 fps ∼31%
Eurocom P5 Pro Extreme
62.5 fps ∼44% +44%
Aorus X3 Plus v3
47.4 fps ∼33% +9%
Alienware 15 (R9 M295X)
32.2 fps ∼23% -26%
Asus G501JW
24 fps ∼17% -45%
1366x768 High Preset AA:FXAA & Low SS AF:4x (nach Ergebnis sortieren)
Gigabyte P55 V4
56.3 fps ∼39%
Eurocom P5 Pro Extreme
101 fps ∼69% +79%
Aorus X3 Plus v3
67.9 fps ∼47% +21%
Alienware 15 (R9 M295X)
51.3 fps ∼35% -9%
Asus G501JW
43.8 fps ∼30% -22%
F1 2014
1920x1080 Ultra Preset AA:4x MS (nach Ergebnis sortieren)
Gigabyte P55 V4
73 fps ∼61%
Eurocom P5 Pro Extreme
116 fps ∼97% +59%
Aorus X3 Plus v3
97 fps ∼81% +33%
Alienware 15 (R9 M295X)
70 fps ∼58% -4%
Asus G501JW
63 fps ∼53% -14%
1920x1080 High Preset (nach Ergebnis sortieren)
Gigabyte P55 V4
80 fps ∼60%
Eurocom P5 Pro Extreme
118 fps ∼89% +48%
Aorus X3 Plus v3
111 fps ∼83% +39%
Alienware 15 (R9 M295X)
86 fps ∼65% +8%
Asus G501JW
91 fps ∼68% +14%
Middle-earth: Shadow of Mordor
1920x1080 Ultra Preset (HD Package) (nach Ergebnis sortieren)
Gigabyte P55 V4
52.6 fps ∼33%
Eurocom P5 Pro Extreme
66.6 fps ∼41% +27%
Aorus X3 Plus v3
52.5 fps ∼33% 0%
Alienware 15 (R9 M295X)
44.6 fps ∼28% -15%
Asus G501JW
27.1 fps ∼17% -48%
1920x1080 High Preset (nach Ergebnis sortieren)
Gigabyte P55 V4
69.2 fps ∼37%
Eurocom P5 Pro Extreme
90.7 fps ∼49% +31%
Aorus X3 Plus v3
65.7 fps ∼35% -5%
Alienware 15 (R9 M295X)
58 fps ∼31% -16%
Asus G501JW
32.6 fps ∼18% -53%
Sleeping Dogs
1920x1080 Extreme Preset AA:Extreme (nach Ergebnis sortieren)
Gigabyte P55 V4
45.2 fps ∼31%
Eurocom P5 Pro Extreme
56.5 fps ∼38% +25%
Aorus X3 Plus v3
45.1 fps ∼31% 0%
Asus G501JW
21.1 fps ∼14% -53%
1366x768 High Preset AA:High (nach Ergebnis sortieren)
Gigabyte P55 V4
112.5 fps ∼42%
Eurocom P5 Pro Extreme
162.3 fps ∼61% +44%
Aorus X3 Plus v3
133.2 fps ∼50% +18%
Asus G501JW
77.3 fps ∼29% -31%
Ryse: Son of Rome
1920x1080 Very High Texture Res. + High Graphics Quality (Motion Blur & Temporal AA On, Rest Off/Disabled) AF:8x (nach Ergebnis sortieren)
Gigabyte P55 V4
46.1 fps ∼45%
Eurocom P5 Pro Extreme
56.6 fps ∼55% +23%
Aorus X3 Plus v3
45.3 fps ∼44% -2%
Alienware 15 (R9 M295X)
37.8 fps ∼37% -18%
Asus G501JW
24.4 fps ∼24% -47%
1920x1080 High Texture Res. + High Graphics Quality (Rest Off/Disabled) AF:8x (nach Ergebnis sortieren)
Gigabyte P55 V4
48.2 fps ∼43%
Eurocom P5 Pro Extreme
58 fps ∼52% +20%
Aorus X3 Plus v3
48.8 fps ∼44% +1%
Alienware 15 (R9 M295X)
41.7 fps ∼38% -13%
Asus G501JW
27.6 fps ∼25% -43%
Guild Wars 2
1920x1080 All Maximum / On AA:FX (nach Ergebnis sortieren)
Gigabyte P55 V4
45.1 fps ∼49%
Eurocom P5 Pro Extreme
68.4 fps ∼75% +52%
Aorus X3 Plus v3
51.7 fps ∼56% +15%
Asus G501JW
33.5 fps ∼37% -26%
1366x768 Best Appearance Preset AA:FX (nach Ergebnis sortieren)
Gigabyte P55 V4
57.3 fps ∼62%
Eurocom P5 Pro Extreme
81.7 fps ∼89% +43%
Aorus X3 Plus v3
60.6 fps ∼66% +6%
Asus G501JW
58.2 fps ∼63% +2%
StarCraft II: Heart of the Swarm
1920x1080 Ultra / Extreme AA:on (nach Ergebnis sortieren)
Gigabyte P55 V4
76.4 fps ∼35%
Eurocom P5 Pro Extreme
101.5 fps ∼46% +33%
Aorus X3 Plus v3
79.3 fps ∼36% +4%
Asus G501JW
46 fps ∼21% -40%
1366x768 High AA:on (nach Ergebnis sortieren)
Gigabyte P55 V4
118 fps ∼40%
Eurocom P5 Pro Extreme
123 fps ∼41% +4%
Aorus X3 Plus v3
116.6 fps ∼39% -1%
Asus G501JW
115.6 fps ∼39% -2%
Battlefield Hardline
1920x1080 Ultra Graphics Quality (DX11) AA:4x MS (nach Ergebnis sortieren)
Gigabyte P55 V4
53 fps ∼30%
Alienware 15 (R9 M295X)
38.9 fps ∼22% -27%
1920x1080 High Graphics Quality (DX11) (nach Ergebnis sortieren)
Gigabyte P55 V4
75.3 fps ∼39%
Alienware 15 (R9 M295X)
58.4 fps ∼30% -22%

Stresstest

Wir lasten das Notebook mit synthetischen Benchmarks aus, um Throttling- oder Stabilitätsprobleme feststellen zu können. Dazu haben wir die System-Fans während dieser Tests auf Maximum gestellt. Unter CPU-Last mit Hilfe von Prime95 kann die i7-5700HQ konstant mit ihrer maximalen Frequenz von 3,5 GHz takten und gleichzeitig eine relativ kühle Kerntemperatur von zirka 75 Grad Celsius beibehalten. Furmark verringert die GPU-Frequenz vom Basistakt von 924 MHz auf stabile 797 MHz bei wärmerer Kerntemperatur von 80 Grad Celsius.

Volllast mit sowohl Prime95 als auch Furmark lässt den CPU-Takt gleichmäßig auf 2,9 GHz fallen, was immer noch 200 MHz über dem Basistakt ist. Möglicherweise ist ungewöhnlicher, dass die Nvidia GPU nun mit 825 MHz etwas schneller läuft. Ungeachtet dessen erreichen CPU und GPU viel höhere Temperaturen von 95 bzw. 87 Grad Celsius. Es ist beeindruckend, dass das Notebook Turbo Boost selbst unter den unrealistischten Lastbedingungen bis zu einem gewissen Grad beibehält.

Prime95 Last
Prime95 Last
FurMark Last
FurMark Last
Volllast
Volllast

Als nächstes verwenden wir Unigine Heaven, um Gaming-Last realistischer zu simulieren. Das P55 schneidet unter diesen Bedingungen besser als erwartet ab. Die CPU kann ihren maximalen Turbo-Takt von 3,5 GHz und die GPU ihren maximalen Kerntakt von 1037,4 MHz beibehalten. CPU- sowie GPU-Temperaturen bleiben stetig bei 80 bis 85 bzw. 80 bis 82 Grad Celsius. Man beachte, dass der System-Lüfter auf Maximum eingestellt sein muss, damit die Prozessoren mit diesen Geschwindigkeiten laufen. Ansonsten steigen die Temperaturen höher, und die Taktraten schwanken beim Gaming.

Um auf einen etwaigen Leistungsverlust zu testen, ließen wir die Metro: Last Light Benchmarks zehn Mal hintereinander laufen, damit wir feststellen können, ob die Bildwiederholrate mit der Zeit fällt. Der erste und der letze Lauf erreichen durchschnittlich 78,1 bzw. 76,9 fps, womit der GPU-Boost-Vorteil während des Gamings konstant bleiben sollte.

Im Akkubetrieb verringert sich sowohl die CPU- als auch die GPU-Leistung. Alle Turbo-Boost-Vorteile fehlen, da die CPU nur im 2,3- bis 2,6-GHz-Bereich taktet, während der GPU-Takt im 860- bis 1012-MHz-Bereich schwankt. Der Speichertakt bricht auch von seinem Basistakt von 1252 MHz auf nur 799 MHz ein. Ein 3DMark-11-Lauf im Akkubetrieb liefert Physics- und Graphics Scores von 5.840 bzw. 7.766 Punkten, während im Netzbetrieb 6.464 bzw. 10.053 erreicht werden.

Unigine-Heaven-Last
Unigine-Heaven-Last
Metro: Last Light Run #1
Metro: Last Light Run #1
Metro: Last Light Run #10
Metro: Last Light Run #10

Emissionen

Geräuschemissionen

Das Kühlsystem des P55 ähnelt den älteren MSI-GT-Notebooks mehr als anderen aktuellen Gigabyte oder Aorus Modellen. Statt zwei kleinerer Lüfter verwendet das P55 einen einzigen großen mit drei dicken Heatpipes. Gigabytes eingebaute Lüftersteuerung erlaubt es dem Nutzer, die maximale Lüftergeschwindigkeit manuell auf bis zu 4.300 RPM einzustellen. Beim standardmäßig eingestellten "Automatic"-Modus dreht der Lüfter im 1.600- bis 2.600-RPM-Bereich.

Stellt man den Fan auf den "Quiet"-Modus, hört er für lautlosen Betrieb zu drehen auf (~ 30 dB(A)). Leider ist die sekundäre HDD in unserer Konfiguration mit 35 dB(A) sehr laut, sodass sie manche Nutzer diese wohl ausbauen oder ausschalten oder einfach durch eine SSD ersetzen werden wollen. Beim Gaming steigt das Lüftergeräusch und regelt sich auf zirka 52 dB(A) ein. User können dies niedriger einstellen, doch dabei leidet die Gaming-Leistung.

Lautstärkediagramm

Idle
28.8 / 28.9 / 29 dB(A)
HDD
35 dB(A)
DVD
37.6 / 40.1 dB(A)
Last
39 / 52.3 dB(A)
  red to green bar
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   BK Precision 732A (aus 15 cm gemessen)

Verglichen mit konkurrierenden 15,6-Zoll-Notebooks ist der 50-dB(A)-Bereich ähnlich zum Alienware 15 und MSI GE62. Systeme mit der schwächeren GTX 960M, beispielsweise das Asus G501, sind leiser, während dickere System wie das Asus G751 den Luxus sowohl leiserer Lüfter als auch besserer Leistung haben. Egal wie man es betrachtet ist das P55 ein eher lautes Gaming-Gerät.

drei große Heatpipes für CPU und GPU
drei große Heatpipes für CPU und GPU
70 mm Systemlüfter
70 mm Systemlüfter

Temperatur

SmartManager bietet eine schnellen Einblick in die lebenswichtigen Systemkomponenten.
SmartManager bietet eine schnellen Einblick in die lebenswichtigen Systemkomponenten.

Notebooks mit optischen Laufwerken tendieren zu ungleichmäßigeren Temperaturprofilen und dies trifft auch auf das P55 zu. Im Idle-Modus oder bei niedriger Last kann sich der zentrale Tastaturbereich deutlich wärmer anfühlen als die Seiten und die Handballenablagen, da sich dieser direkt oberhalb der CPU befindet. Im Idle-Betrieb könnten wir an der Unterseite des Notebooks bis zu 40 Grad Celsius messen. Andere 15-Zoll-Gaming-Notebooks wie das Asus G501 oder das Alienware 15 bleiben bei niedriger Last weit unter 40 Grad Celsius oder sogar 30 Grad Celsius.

Wenn der Laptop sehr hoher Last ausgesetzt wird, erwärmen sich die Oberflächen in der Nähe der Heatpipes am meisten, während sich die Temperaturen beim optischen Laufwerk kaum verändern. Da sich die Heatpipes und die Prozessoren auf der linken Seite des Notebooks konzentrieren, gibt es einen großen Temperaturunterschied. Die linke Seite und die WASD-Tasten werden beim Gaming garantiert wärmer als die rechte Seite. Dagegen erzeugt die Zwei-Lüfter-Lösung in den Aorus Modellen gleichmäßigere und günstigere Temperaturprofile.

Max. Last
 48.2 °C44.4 °C36.2 °C 
 45 °C46.6 °C34.2 °C 
 37.8 °C44.8 °C36 °C 
Maximal: 48.2 °C
Durchschnitt: 41.5 °C
32.8 °C36.6 °C40.4 °C
27.8 °C43.4 °C50.2 °C
28.8 °C37.6 °C48.4 °C
Maximal: 50.2 °C
Durchschnitt: 38.4 °C
Netzteil (max.)  50.2 °C | Raumtemperatur 22 °C | Fluke 62 Mini IR Thermometer
(-) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 41.5 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Gaming v7 auf 33.2 °C.
(-) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 48.2 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 39.6 °C (von 21.6 bis 68.8 °C für die Klasse Gaming v7).
(-) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 50.2 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 42.2 °C).
(±) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 32.9 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 33.2 °C.
(-) Die Handballen und der Touchpad-Bereich können sehr heiß werden mit maximal 44.8 °C.
(-) Die durchschnittliche Handballen-Temperatur anderer getesteter Geräte war 28.8 °C (-16 °C).

Lautsprecher

Stereo-Lautsprecher an der Unterseite der Vorderkante
Stereo-Lautsprecher an der Unterseite der Vorderkante

Die Klangqualität der 2-Watt-Stereo-Lautsprecher ist durchschnittlich. Dem P55 fehlt insbesondere ein Subwoofer, daher mangelt es dem Sound an gewissem Nachdruck und Fülle. Auffällig wird dies bei höheren Lautstärken, da der Klang wegen des schwachen Basses unausgewogener wird. Sicherlich schneidet das P55 besser ab als die meisten Ultrabooks, doch es liegt einige Stufen unterhalb der meisten Gaming Notebooks mit einem 2.1-Soundsystem.

Die integrierte Dolby Digital Plus Software holt das Beste aus den Lautsprechern heraus. Dennoch ist sie unserer Meinung nach weniger nützlich als die Sound Blaster X-Fi MB3 Software, die bei vielen Clevo Barebones inkludiert ist.

Akkulaufzeit

Ein interner 6-Zellen-Akku mit einer Kapazität von 57 Wh wird mitgeliefert, es stehen keine anderen Kapazitäten zur Auswahl. Die Kapazität ist ähnlich groß wie beim MSI GS60 und Lenovo IdeaPad Y50, während das Asus G501 zu Lasten des internen Speicherplatzes eine viel größere Kapazität bietet.

Die Akkulaufzeiten des P55 sind mit knapp 4 Stunden in unserem Standard-WLAN-Test (150 cd/m²-Einstellung, Profil "Ausgewogen", integrierte GPU aktiv) und mehr als 8 Stunden im Idle-Betrieb bei minimaler Bildschirmhelligkeit gut. Der große Unterschied bedeutet, dass Nutzer abhängig von Leistung und Bildschirmhelligkeit viel mehr als vier Stunden herausholen können.

Verglichen mit konkurrierenden 15,6-Zoll-Notebooks übertrifft das Gigabyte das MSI GE62, das MSI GS60 und das Lenovo Y50, fällt jedoch hinter das Acer Aspire V15 Nitro und das Asus G501 zurück. Trotz schwächerer 960M GPU liefert dass Y50 kürzere Akkulaufzeiten als das leistungsstärkere P55. 

minimale Akkulaufzeit (Classic Test)
minimale Akkulaufzeit (Classic Test)
maximale Akkulaufzeit (Readers Test)
maximale Akkulaufzeit (Readers Test)
WLAN-Laufzeit
WLAN-Laufzeit
Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
8h 37min
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3
3h 51min
Last (volle Helligkeit)
1h 35min
Gigabyte P55 V4
57 Wh
Acer Aspire V15 Nitro VN7-571G-574H
52 Wh
MSI GS60 2QE Ghost Pro 4K (2QEUi716SR51G)
52 Wh
MSI GE62-2QFUi716H11
51 Wh
Lenovo IdeaPad Y50-70-59441231
55 Wh
Asus G501JW
96 Wh
Akkulaufzeit
72%
-55%
-40%
-16%
39%
Idle
517
797
54%
276
-47%
234
-55%
388
-25%
415
-20%
WLAN
231
448
94%
162
-30%
203
-12%
286
24%
Last
95
161
69%
36
-62%
63
-34%
84
-12%
202
113%
WLAN (alt)
184

Pro

+ ausgezeichnete Turbo-Boost-Leistung
+ komfortable Tastatur mit Hintergrundbeleuchtung und langem Hubweg
+ einfache Wartbarkeit
+ gute Lüftersteuerung
+ elegantes Design
+ optisches Laufwerk
+ mSATA und 2,5-Zoll Speicherschächte
+ gute Akkulaufzeit
+ (manueller GPU-Switch)

Contra

- maximale Lüftereinstellung ist für maximale Leistung notwendig
- 3 GB GTX 970M statt 6 GB
- keine RAID-Unterstützung
- kein DisplayPort
- keine eigenständigen Macro-Tasten
- lauter Lüfter unter Last
- hohe Oberflächentemperaturen
- durchschnittliche Lautsprecher; kein Subwoofer
- Gehäuse und Bildschirmdeckel könnten fester sein
- glatte, matte Oberflächen ziehen Fingerabdrücke an

Fazit

Im Test: Gigabyte P55 V4. Testmodel zur Verfügung gestellt von Gigabyte US
Im Test: Gigabyte P55 V4. Testmodel zur Verfügung gestellt von Gigabyte US

In erster Linie liefert das P55W v4 die notwendige optische Aktualisierung. In puncto Leistung schneidet der neue Broadwell-Kern auch sehr gut im Vergleich mit den i7-4710HQ und i7-4700HQ CPUs, die in Gaming Notebooks von 2014 gängig waren, ab. Sowohl Turbo-Boost als auch GPU-Boost können ihre jeweiligen Maxima beim Gaming beibehalten, obwohl hohe Kerntemperaturen von über 80 Grad Celsius erreicht werden.

Der herausragendste Aspekt dieses Notebooks ist möglicherweise seine ausgezeichnete Tastatur. Der lange Hubweg macht die Nutzung verglichen mit anderen Chiclet-Tastaturen in konkurrierenden Gaming Notebooks viel angenehmer.

Zu den weiteren Eigenschaften zählen ein hochwertiger IPS-Bildschirm, hohe Oberflächentemperaturen und ein lautes Lüftergeräusch unter Last. Zudem ist das Notebook dicker und schwerer als das 15,6 Zoll große P35X. Sowohl GPU als auch CPU sind verlötet. Im Gegensatz zum MSI GT72 oder Eurocom P5 Pro ist also kein Prozessor-Upgrade möglich. User sollten zudem beachten, dass trotz großartiger Lüftersteuerung stets die maximale Einstellung notwendig ist, um CPU- oder GPU-Throttling zu vermeiden.

Die neue Optik steht dem P55W v4 gut und auch die Performance stimmt. Für einen absoluten Spitzenplatz reicht es aber dennoch nicht ganz.

Gibt es noch Raum für Verbesserungen? Absolut! Wir hoffen, dass es mehrere Konfigurationen mit mehr GPU-Optionen und alternativen 2K- oder 3K-Bildschirmen geben wird. Bei kompromissloser Betrachtung wäre ein weiter überarbeitetes Gehäuse für höhere Festigkeit, ein Subwoofer für bessere Sound-Qualität, eigenständige Macro-Tasten für effizientes Gaming, RAID und ein DisplayPort statt VGA wünschenswert. Immer mehr Gaming Notebooks setzen für verbesserte Kühlung bei niedriger Bauhöhe auf Zwei-Lüfter-Lösungen, insofern ist das Festhalten Gigabytes an einem einzelnen Lüfter interessant und wohl dem optischen Laufwerk geschuldet.

Gigabyte P55 V4 - 31.01.2017 v6(old)
Allen Ngo

Gehäuse
82 / 98 → 83%
Tastatur
81%
Pointing Device
75%
Konnektivität
45 / 81 → 55%
Gewicht
58 / 10-66 → 86%
Akkulaufzeit
74%
Display
87%
Leistung Spiele
89%
Leistung Anwendungen
91%
Temperatur
77 / 95 → 81%
Lautstärke
84 / 90 → 93%
Audio
75%
Durchschnitt
76%
82%
Gaming - gewichteter Durchschnitt
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Autor: Allen Ngo (Update: 15.02.2016)