Notebookcheck

Test HP Spectre x360 15 (i7-8705G, Radeon RX Vega M GL) Convertible

Allen Ngo, 👁 Allen Ngo (übersetzt von Andreas Osthoff), 29.08.2018

Super Hardware, mittelmäßige Leistung. Kaby Lake-G war bisher sehr eindrucksvoll, doch die Leistung hängt maßgeblich von der Implementierung durch die OEMs ab. Das HP Spectre x360 15 ist aufgrund der massiven Throttling-Probleme leider nicht das beste Beispiel für den Intel-AMD-Chip.

HP hat auf der diesjährigen CES zwei verschiedene Versionen seines High-End Spectre x360 15 vorgestellt. potenzielle Kunden haben die Auswahl zwischen Modellen mit Kaby Lake-R Prozessoren (Spezifikation entsprechen dem 2017er Spectre) oder dem neuen Kaby Lake-G Prozessor Core i7-8705G samt der dedizierten Grafikkarte Radeon RX Vega M GL GPU. Abgesehen von den Unterschieden beim Prozessor sind die Gehäuse inklusive der Eingabegeräte und dem Touchscreen aber praktisch identisch.

Für weitere Informationen zum Spectre x360 15 stehen natürlich auch unsere bisherigen Testberichte zur Verfügung. In diesem Test konzentrieren wir uns auf die Leistung des Kaby-Lake-G-Prozessors gegenüber den günstigeren Kaby-Lake-R-Optionen. Das Spectre x360 15 Kaby Lake-G konkurriert direkt mit dem Convertible Dell XPS 15 9575 sowie leistungsstarken Multimedia-Laptops wie dem Asus Zenbook Pro 15Apple MacBook Pro 15 und Gigabyte Aero 15.

HP Spectre x360 15-ch000 (Spectre x360 Serie)
Grafikkarte
AMD Radeon RX Vega M GL / 870 - 4096 MB, Kerntakt: 1011 MHz, Speichertakt: 700 MHz, HBM2, 1.0.2.1
Hauptspeicher
16384 MB 
, PC4-19200, 1300 MHz, 17-17-17-39, Dual-Channel
Bildschirm
15.6 Zoll 16:9, 3840 x 2160 Pixel 282 PPI, 10-point capacitive, Native Unterstützung für die Stifteingabe, BOE0730, IPS, spiegelnd: ja
Mainboard
Intel HM175 (Skylake PCH-H)
Massenspeicher
Toshiba XG5-P KXG50PNV2T04, 2048 GB 
Soundkarte
Intel Skylake PCH-H High Definition Audio Controller
Anschlüsse
3 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 2 USB 3.1 Gen2, 2 Thunderbolt, 1 HDMI, 2 DisplayPort, Audio Anschlüsse: 3.5 mm combo, Card Reader: SD reader, Helligkeitssensor, Sensoren: Gyroscope
Netzwerk
Intel Dual Band Wireless-AC 8265 (a/b/g/n/ac), Bluetooth 5.0
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 19.3 x 359 x 250
Akku
84 Wh Lithium-Polymer
Betriebssystem
Microsoft Windows 10 Pro 64 Bit
Kamera
Webcam: FHD IR
Sonstiges
Lautsprecher: Bang & Olufsen, Quad speakers, Tastatur: Chiclet, Tastatur-Beleuchtung: ja, Faux leather carrying case, Quick Start guide, Warranty card, WACOM stylus, HP Documentation, McAfee Anti-Virus, HP Pen Control, HP Audio Switch, Radeon Software, 12 Monate Garantie
Gewicht
2.14 kg, Netzteil: 423 g
Preis
1600 USD
Hinweis: Der Hersteller kann abweichende Bauteile wie Bildschirme, Laufwerke und Speicherriegel mit ähnlichen Spezifikationen unter dem gleichen Modellnamen einsetzen.

 

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Gehäuse

Es gibt keine oberflächlichen Unterschiede zwischen den Kaby Lake-G und Kaby Lake-R Modellen. Vollkommen identisch sind die beiden aber nicht, denn unser Kaby Lake-G Testgerät verfügt über zwei Thunderbolt-3-Anschlüsse und nicht nur einen. Es ist zudem rund 50 Gramm schwerer, was an internen Veränderungen für die neue CPU liegt.

SDCardreader Transfer Speed
average JPG Copy Test (av. of 3 runs)
HP Spectre x360 15-ch000
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
178.4 MB/s ∼100%
Dell XPS 15 9575 i7-8705G
  (Toshiba Exceria Pro M501 UHS-II)
138 MB/s ∼77% -23%
HP Spectre x360 15-bl002xx
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
126.3 MB/s ∼71% -29%
Asus Zenbook Pro UX550VE-DB71T
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
75.24 MB/s ∼42% -58%
MSI GE73 8RF-008 Raider RGB
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
26 MB/s ∼15% -85%
maximum AS SSD Seq Read Test (1GB)
HP Spectre x360 15-bl002xx
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
250.6 MB/s ∼100% +20%
HP Spectre x360 15-ch000
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
208.6 MB/s ∼83%
Dell XPS 15 9575 i7-8705G
  (Toshiba Exceria Pro M501 UHS-II)
200.36 MB/s ∼80% -4%
Asus Zenbook Pro UX550VE-DB71T
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
93.96 MB/s ∼37% -55%
MSI GE73 8RF-008 Raider RGB
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
32 MB/s ∼13% -85%

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Networking
iperf3 Client (receive) TCP 1 m 4M x10
MSI GE73 8RF-008 Raider RGB
Intel Wireless-AC 9560
693 MBit/s ∼100% +9%
Asus ZenBook Pro 15 UX580GE
Intel Wireless-AC 9560
662 MBit/s ∼96% +4%
Dell XPS 15 9575 i7-8705G
Killer Wireless-n/a/ac 1435 Wireless Network Adapter
640 MBit/s ∼92% +1%
HP Spectre x360 15-ch000
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
634 MBit/s ∼91%
HP Spectre x360 15-bl002xx
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
625 MBit/s ∼90% -1%
iperf3 Client (transmit) TCP 1 m 4M x10
MSI GE73 8RF-008 Raider RGB
Intel Wireless-AC 9560
662 MBit/s ∼100% +31%
Asus ZenBook Pro 15 UX580GE
Intel Wireless-AC 9560
584 MBit/s ∼88% +15%
Dell XPS 15 9575 i7-8705G
Killer Wireless-n/a/ac 1435 Wireless Network Adapter
521 MBit/s ∼79% +3%
HP Spectre x360 15-ch000
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
506 MBit/s ∼76%
HP Spectre x360 15-bl002xx
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
503 MBit/s ∼76% -1%

Sicherheit

Im Gegensatz zum 2017er-Modell besitzt das neue Spectre 15 einen Fingerabdruckscanner an der rechten Seite. Die Handhabung ist aber nicht ganz so komfortabel wie bei den Modellen, die auf der Oberseite der Baseunit sitzen. Der kombinierte Power-Button/Fingerabdruckscanner des XPS 9570 ist beispielsweise ein praktischerer Ansatz.

Zubehör

Im Lieferumfang befindet sich eine Schnellstartanleitung, eine Kunstlederhülle sowie der aktiven WACOM-Stylus, der separat rund 50 US-Dollar kostet. Allerdings gibt es am Convertible keinen Platz zum Verstauen und auch kein Etui für den Eingabestift.

Wartung

Die untere Abdeckung ist mit zwei Torx- und vier Kreuzschrauben gesichert, die sich unter den hinteren Gummifüßen verstecken. Selbst ohne die Schrauben sitzt die Abdeckung aber extrem fest und man muss aufpassen, das Gehäuse nicht zu beschädigen. Die Wartung durch den Endkunden stand hier definitiv nicht im Vordergrund. 

Sobald man einmal im Inneren angekommen ist, gibt es aber auch nicht viel zu tun. Wir finden mehr Kleber als erwartet und der M.2-Steckplatz ist unter Klebeband sowie Kabeln verborgen.

HP Spectre x360 15 (2018)
HP Spectre x360 15 (2018)
HP Spectre x360 15t-bl100 (2017)
HP Spectre x360 15t-bl100 (2017)

Display

Das Spectre x360 15 2018 wird standardmäßig mit einem 4K-Touchscreen ausgeliefert und es gibt auch keine Alternativen. Wenig überraschend unterscheidet sich das Panel unseres Testgerätes nicht von der Kaby-Lake-R-Version, weshalb die Messwerte wie der Kontrast, die Reaktionszeiten und PWM auch sehr ähnlich ausfallen. Das bedeutet aber leider auch, dass PWM zum Einsatz kommt. Wer also Probleme mit flackernden Bildschirmen hat, sollte das Convertible meiden. Für weitere Informationen zum Bildschirm verweisen wir auf unseren Testbericht der Kaby-Lake-R-Version.

In den Ecken gibt es Screen-Bleeding, was man auch auf dem nachfolgenden Bild erkennen kann. Es ist deutlicher ausgeprägt als bei unserem vorherigen Testgerät, aber selbst bei der Wiedergabe von Videos nicht störend.

Interessanterweise fällt die werksseitige Kalibrierung unseres heutigen Testgerätes etwas besser aus, doch für das bestmögliche Ergebnis sollte man den Bildschirm dennoch kalibrieren.

Subpixel-Anordnung (282 PPI)
Subpixel-Anordnung (282 PPI)
Leichtes Screen-Bleeding in den oberen Ecken
Leichtes Screen-Bleeding in den oberen Ecken
330.4
cd/m²
349.2
cd/m²
327.4
cd/m²
313.7
cd/m²
349.5
cd/m²
331.3
cd/m²
314.7
cd/m²
342.1
cd/m²
316.2
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 349.5 cd/m² Durchschnitt: 330.5 cd/m² Minimum: 18.6 cd/m²
Ausleuchtung: 90 %
Helligkeit Akku: 349.5 cd/m²
Kontrast: 1205:1 (Schwarzwert: 0.29 cd/m²)
ΔE Color 4.06 | 0.4-29.43 Ø6.3, calibrated: 4.22
ΔE Greyscale 4.4 | 0.64-98 Ø6.5
86.9% sRGB (Argyll 3D) 56.5% AdobeRGB 1998 (Argyll 3D)
Gamma: 2.11
HP Spectre x360 15-ch000
BOE0730, IPS, 15.6, 3840x2160
Asus ZenBook Pro 15 UX580GE
AU Optronics B156ZAN03.1, IPS, 15.6, 3840x2160
Dell XPS 15 9575 i7-8705G
Sharp SHP148D, IPS, 15.6, 3840x2160
HP Spectre x360 15-ch011nr
BOE0730, IPS, 15.6, 3840x2160
MSI GS65 8RF-019DE Stealth Thin
AU Optronics B156HAN08.0 (AUO80ED), IPS, 15.6, 1920x1080
Response Times
-10%
-25%
-8%
49%
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
36 (18, 18)
44 (22, 22)
-22%
48.4 (23.2, 25.2)
-34%
38 (20.4, 17.6)
-6%
17.6 (9.2, 8.4)
51%
Response Time Black / White *
23.6 (12, 11.6)
22.8 (12, 10.8)
3%
34.8 (19.2, 15.6)
-47%
27.6 (15.6, 12)
-17%
12.8 (7.6, 5.2)
46%
PWM Frequency
943.4 (99)
1000 (25)
6%
943.4 (99)
0%
Bildschirm
6%
17%
-15%
17%
Helligkeit Bildmitte
349.5
357.6
2%
488
40%
329.3
-6%
254
-27%
Brightness
331
350
6%
440
33%
316
-5%
262
-21%
Brightness Distribution
90
85
-6%
81
-10%
84
-7%
89
-1%
Schwarzwert *
0.29
0.35
-21%
0.3
-3%
0.31
-7%
0.22
24%
Kontrast
1205
1022
-15%
1627
35%
1062
-12%
1155
-4%
DeltaE Colorchecker *
4.06
4.12
-1%
3.16
22%
4.78
-18%
2.37
42%
Colorchecker DeltaE2000 max. *
7.68
9.91
-29%
8.8
-15%
11.75
-53%
4.71
39%
Colorchecker DeltaE2000 calibrated *
4.22
4.23
-0%
3.51
17%
1.84
56%
DeltaE Graustufen *
4.4
1.8
59%
3.3
25%
7.9
-80%
1.58
64%
Gamma
2.11 104%
2.17 101%
2.178 101%
2.24 98%
2.48 89%
CCT
7422 88%
6613 98%
6811 95%
8323 78%
6785 96%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
56.5
87.5
55%
71.7
27%
58.8
4%
60
6%
Color Space (Percent of sRGB)
86.9
100
15%
97.9
13%
90.4
4%
92
6%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
-2% / 4%
-4% / 7%
-12% / -13%
33% / 22%

* ... kleinere Werte sind besser

vs. sRGB
vs. sRGB
vs. AdobeRGB
vs. AdobeRGB
Graustufen vor der Kalibrierung
Graustufen vor der Kalibrierung
Sättigung vor der Kalibrierung
Sättigung vor der Kalibrierung
ColorChecker vor der Kalibrierung
ColorChecker vor der Kalibrierung
Graustufen nach der Kalibrierung
Graustufen nach der Kalibrierung
Sättigung nach der Kalibrierung
Sättigung nach der Kalibrierung
ColorChecker nach der Kalibrierung
ColorChecker nach der Kalibrierung

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
23.6 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 12 ms steigend
↘ 11.6 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind gut, für anspruchsvolle Spieler könnten der Bildschirm jedoch zu langsam sein.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 32 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten durchschnittlich (25.6 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
36 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 18 ms steigend
↘ 18 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 27 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten besser als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (41 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM festgestellt 943.4 Hz ≤ 99 % Helligkeit

Das Display flackert mit 943.4 Hz (höchstwahrscheinlich durch Pulsweitenmodulation PWM) bei einer eingestellten Helligkeit von 99 % und darunter. Darüber sollte es zu keinem Flackern kommen.

Die Frequenz von 943.4 Hz ist sehr hoch und sollte daher auch bei empfindlichen Personen zu keinen Problemen führen.

Im Vergleich: 52 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 8781 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

In der Sonne
In der Sonne
Im Schatten
Im Schatten
In der Sonne
In der Sonne
Blickwinkelstabilität des IPS-Panels
Blickwinkelstabilität des IPS-Panels

Leistung

Im Gegensatz zu dem XPS 15 9575 mit den beiden Kaby-Lake-G-CPUs ist das Spectre x360 15 nicht mit dem langsameren i5-8305G erhältlich. Die Zielgruppe ist aber identisch: hohe Multimedia-Leistung in einem vielseitigen 2-in-1-Formfaktor. Die meisten Convertibles sind ausschließlich mit integrierten GPUs erhältlich und bieten im Vergleich zu dem Spectre daher nicht besonders viel Leistung beim Spielen oder der Bearbeitung von Videos.

 

Prozessor

Der 65 Watt Core i7-8705G ist sowohl in den Single- als auch den Multi-Tests auf dem Niveau des 45 Watt Core i7-7700HQ. Bevor den Coffee-Lake-H-Modellen war der 7700HQ ein überaus beliebter Prozessor für Gaming-Laptops und es ist beeindruckend, diese Leistung auch in einem deutlich mobileren Formfaktor zu bekommen. Der kleinere i5-8305G ist allerdings nur einige Prozent langsamer, während sich der 100 Watt i7-8809G im Multi-Test um 22 % absetzt. Das günstigere Modell des Spectre mit dem i7-8550U ist 26 % langsamer als der Kaby Lake-G.

Leider bleibt es nicht lange bei diesem Leistungsniveau. Bei unserer Cinebench-Schleife (Multi) können wir schön beobachten, wie sich der Prozessor bei anhaltender Belastung schlägt. Das nachfolgende Diagramm zeigt einen kontinuierlichen Abfall von ursprünglichen 732 auf nur noch 593 Punkte (-19 %) im 10. Durchgang. Danach schwanken die Ergebnisse im Bereich von 600 bis 650 Punkte und kommen nicht mehr an das erste Ergebnis heran. Das ist schade, denn das Spectre mit dem i7-8550U ist zwar insgesamt langsamer als unser heutiges Testgerät, hat aber nicht so große Probleme mit Throttling.

Weitere technische Informationen und Benchmarks zum Core i7-8705G sind hier verfügbar.

Cinebench R11.5 64 Bit
Cinebench R11.5 64 Bit
Cinebench R15
Cinebench R15
0102030405060708090100110120130140150160170180190200210220230240250260270280290300310320330340350360370380390400410420430440450460470480490500510520530540550560570580590600610620630640650660670680690700710720730740Tooltip
Cinebench R15 CPU Multi 64 Bit
Cinebench R15
CPU Single 64Bit
Intel Hades Canyon NUC8i7HVK
Intel Core i7-8809G
178 Points ∼84% +8%
Dell G7 15-7588
Intel Core i7-8750H
176 Points ∼83% +7%
Dell XPS 15 9575 i7-8705G
Intel Core i7-8705G
174 Points ∼82% +5%
HP Omen 15-dc0001ng
Intel Core i5-8300H
173 Points ∼81% +5%
HP Spectre x360 15-ch000
Intel Core i7-8705G
165 Points ∼77%
HP Omen 15t-ce000
Intel Core i7-7700HQ
161 Points ∼76% -2%
Dell XPS 15 9575 i5-8305G
Intel Core i5-8305G
157 Points ∼74% -5%
HP Spectre x360 15-ch011nr
Intel Core i7-8550U
149 Points ∼70% -10%
Lenovo Legion Y520-15IKBA-80WY001VGE
Intel Core i5-7300HQ
147 Points ∼69% -11%
HP EliteBook 755 G5 3UN79EA
AMD Ryzen 7 2700U
134 Points ∼63% -19%
CPU Multi 64Bit
Dell G7 15-7588
Intel Core i7-8750H
1079 Points ∼35% +53%
Intel Hades Canyon NUC8i7HVK
Intel Core i7-8809G
864 Points ∼28% +22%
HP Omen 15-dc0001ng
Intel Core i5-8300H
805 Points ∼26% +14%
HP Omen 15t-ce000
Intel Core i7-7700HQ
730 Points ∼23% +3%
HP Spectre x360 15-ch000
Intel Core i7-8705G
707 Points ∼23%
Dell XPS 15 9575 i7-8705G
Intel Core i7-8705G
699 Points ∼22% -1%
Dell XPS 15 9575 i5-8305G
Intel Core i5-8305G
681 Points ∼22% -4%
HP EliteBook 755 G5 3UN79EA
AMD Ryzen 7 2700U
623 Points ∼20% -12%
HP Spectre x360 15-ch011nr
Intel Core i7-8550U
523 Points ∼17% -26%
Lenovo Legion Y520-15IKBA-80WY001VGE
Intel Core i5-7300HQ
501 Points ∼16% -29%
Cinebench R11.5
CPU Single 64Bit
Intel Hades Canyon NUC8i7HVK
Intel Core i7-8809G
1.99 Points ∼82% +5%
Dell G7 15-7588
Intel Core i7-8750H
1.99 Points ∼82% +5%
Dell XPS 15 9575 i7-8705G
Intel Core i7-8705G
1.97 Points ∼81% +4%
HP Omen 15-dc0001ng
Intel Core i5-8300H
1.94 Points ∼80% +3%
HP Spectre x360 15-ch000
Intel Core i7-8705G
1.89 Points ∼77%
HP Omen 15t-ce000
Intel Core i7-7700HQ
1.83 Points ∼75% -3%
Dell XPS 15 9575 i5-8305G
Intel Core i5-8305G
1.79 Points ∼73% -5%
CPU Multi 64Bit
Dell G7 15-7588
Intel Core i7-8750H
12.08 Points ∼45% +59%
Intel Hades Canyon NUC8i7HVK
Intel Core i7-8809G
9.41 Points ∼35% +24%
HP Omen 15-dc0001ng
Intel Core i5-8300H
8.68 Points ∼32% +14%
HP Omen 15t-ce000
Intel Core i7-7700HQ
8.08 Points ∼30% +6%
Dell XPS 15 9575 i7-8705G
Intel Core i7-8705G
7.65 Points ∼28% +1%
HP Spectre x360 15-ch000
Intel Core i7-8705G
7.59 Points ∼28%
Dell XPS 15 9575 i5-8305G
Intel Core i5-8305G
7.47 Points ∼28% -2%
Cinebench R11.5 CPU Single 64Bit
1.89 Points
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
7.59 Points
Cinebench R11.5 OpenGL 64Bit
104.31 fps
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
165 Points
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
707 Points
Cinebench R15 OpenGL 64Bit
124.1 fps
Cinebench R15 Ref. Match 64Bit
98 %
Hilfe

System Performance

In den PCMarks liegt das Kaby Lake-G Spectre je nach Test 5 - 26 % vor dem baugleichen Kaby Lake-R Spectre. Die Ergebnisse liegen ziemlich genau auf dem Niveau des XPS 15 9575 und rund 30 % über dem durchschnittlichen Wert für Multimedia-Laptops, was vor allem an der leistungsstarken Grafikkarte liegt.

Während des Tests gab es keine Probleme mit der Software, lediglich einen Crash nach dem Erwachen aus dem Standby, was wir jedoch nicht reproduzieren konnten.

PCMark 10
PCMark 10
PCMark 8 Home Accelerated
PCMark 8 Home Accelerated
PCMark 8 Work Accelerated
PCMark 8 Work Accelerated
PCMark 10 - Score
Asus ZenBook Pro 15 UX580GE
GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 8950HK, Samsung SSD PM961 1TB M.2 PCIe 3.0 x4 NVMe (MZVLW1T0)
5358 Points ∼69% +8%
Dell XPS 15 9575 i7-8705G
Vega M GL / 870, 8705G, SK hynix PC401 NVMe 500 GB
5001 Points ∼64% +1%
Durchschnittliche Intel Core i7-8705G, AMD Radeon RX Vega M GL / 870
  (4958 - 5001, n=2)
4980 Points ∼64% 0%
HP Spectre x360 15-ch000
Vega M GL / 870, 8705G, Toshiba XG5-P KXG50PNV2T04
4958 Points ∼64%
HP Spectre x360 15-ch011nr
GeForce MX150, 8550U, SK hynix PC401 NVMe 500 GB
3938 Points ∼51% -21%
Durchschnitt der Klasse Multimedia
  (2046 - 5358, n=66)
3824 Points ∼49% -23%
PCMark 8
Work Score Accelerated v2
Dell XPS 15 9575 i7-8705G
Vega M GL / 870, 8705G, SK hynix PC401 NVMe 500 GB
4469 Points ∼69% +3%
Asus ZenBook Pro 15 UX580GE
GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 8950HK, Samsung SSD PM961 1TB M.2 PCIe 3.0 x4 NVMe (MZVLW1T0)
4456 Points ∼68% +3%
Durchschnittliche Intel Core i7-8705G, AMD Radeon RX Vega M GL / 870
  (4329 - 4469, n=2)
4399 Points ∼68% +2%
HP Spectre x360 15-ch000
Vega M GL / 870, 8705G, Toshiba XG5-P KXG50PNV2T04
4329 Points ∼66%
HP Spectre x360 15-ch011nr
GeForce MX150, 8550U, SK hynix PC401 NVMe 500 GB
4323 Points ∼66% 0%
Durchschnitt der Klasse Multimedia
  (2213 - 5651, n=251)
4234 Points ∼65% -2%
Home Score Accelerated v2
Dell XPS 15 9575 i7-8705G
Vega M GL / 870, 8705G, SK hynix PC401 NVMe 500 GB
4235 Points ∼70% +7%
Durchschnittliche Intel Core i7-8705G, AMD Radeon RX Vega M GL / 870
  (3946 - 4235, n=2)
4091 Points ∼67% +4%
HP Spectre x360 15-ch000
Vega M GL / 870, 8705G, Toshiba XG5-P KXG50PNV2T04
3946 Points ∼65%
Asus ZenBook Pro 15 UX580GE
GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 8950HK, Samsung SSD PM961 1TB M.2 PCIe 3.0 x4 NVMe (MZVLW1T0)
3661 Points ∼60% -7%
HP Spectre x360 15-ch011nr
GeForce MX150, 8550U, SK hynix PC401 NVMe 500 GB
3482 Points ∼57% -12%
Durchschnitt der Klasse Multimedia
  (1740 - 4693, n=271)
3350 Points ∼55% -15%
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
3946 Punkte
PCMark 8 Work Score Accelerated v2
4329 Punkte
Hilfe

Massenspeicher

Der Zugang zum M.2-2280-Steckplatz ist schwierig.
Der Zugang zum M.2-2280-Steckplatz ist schwierig.

In unserem Testgerät steck eine NVMe-SSD von Toshiba mit einer gewaltigen Speicherkapazität von 2 TB. CrystalDiskMark ermittelt sequentielle Transferraten von 3.000 (Lesen) bzw. 1.000 MB/s (Schreiben), weshalb wir es mit einer PCIe-x4-Anbindung zu tun haben. Die Schreibgeschwindigkeit bei diesem Laufwerk liegt jedoch deutlich unter den beworbenen 2.200 MB/s von Toshiba.

Es gibt lediglich einen M.2-2280-Steckplatz, wohingegen viele 15-Zoll Multimedia-Laptops noch einen weiteren HDD-Schacht zur Erweiterung bieten.

Für weitere Benchmark-Vergleiche verweisen wir auf unsere HDD/SSD-Liste.

CDM 6
CDM 6
AS SSD
AS SSD
HP Spectre x360 15-ch000
Toshiba XG5-P KXG50PNV2T04
Asus ZenBook Pro 15 UX580GE
Samsung SSD PM961 1TB M.2 PCIe 3.0 x4 NVMe (MZVLW1T0)
Dell XPS 15 9575 i7-8705G
SK hynix PC401 NVMe 500 GB
HP Spectre x360 15-ch011nr
SK hynix PC401 NVMe 500 GB
Apple MacBook Pro 15 2018 (2.6 GHz, 560X)
Apple SSD AP0512
HP Omen 15t-ce000
Samsung PM961 NVMe MZVLW128HEGR
AS SSD
30%
1%
0%
-60%
-19%
Copy Game MB/s
697.83
728.25
4%
944.26
35%
1041.75
49%
735.83
5%
Copy Program MB/s
463.66
430.94
-7%
487.91
5%
486.79
5%
195.39
-58%
Copy ISO MB/s
1674.47
1045.16
-38%
1522.88
-9%
1667.62
0%
1086.72
-35%
Score Total
2720
4065
49%
2132
-22%
2037
-25%
2119
-22%
1515
-44%
Score Write
1145
1547
35%
807
-30%
757
-34%
347
-70%
361
-68%
Score Read
1087
1679
54%
921
-15%
859
-21%
1199
10%
789
-27%
Access Time Write *
0.065
0.036
45%
0.051
22%
0.051
22%
0.034
48%
Access Time Read *
0.047
0.04
15%
0.044
6%
0.054
-15%
0.225
-379%
0.071
-51%
4K-64 Write
950.02
1272.75
34%
637.4
-33%
544.89
-43%
163.46
-83%
175.85
-81%
4K-64 Read
839.57
1431.02
70%
649.44
-23%
646.23
-23%
965.14
15%
568.28
-32%
4K Write
96.87
100.89
4%
94.25
-3%
93.24
-4%
18.78
-81%
111.16
15%
4K Read
20.21
37.78
87%
41.38
105%
38.76
92%
9.46
-53%
43.09
113%
Seq Write
979.74
1728.67
76%
752.11
-23%
1188.51
21%
1643.8
68%
743.4
-24%
Seq Read
2268.6
2098.63
-7%
2302.4
1%
1738.6
-23%
2239.35
-1%
1774.03
-22%

* ... kleinere Werte sind besser

Toshiba XG5-P KXG50PNV2T04
CDM 5/6 Read Seq Q32T1: 3040.4 MB/s
CDM 5/6 Write Seq Q32T1: 1046 MB/s
CDM 5/6 Read 4K Q32T1: 893.8 MB/s
CDM 5/6 Write 4K Q32T1: 1037 MB/s
CDM 5 Read Seq: 344 MB/s
CDM 5 Write Seq: 288.2 MB/s
CDM 5/6 Read 4K: 16.29 MB/s
CDM 5/6 Write 4K: 127.3 MB/s

Grafikkarte

Von der reinen Leistungsfähigkeit sitzt die Radeon RX Vega M GL zwischen der GeForce GTX 1050 und der GTX 1050 Ti. Damit ist der Chip doppelt so schnell wie die GeForce MX150 im günstigeren Kaby-Lake-R-Modell und etwa 35 % hinter der Vega M GH sowie der GTX 1060 Max-Q. Wenn man bedenkt, dass Nvidia einen separaten Chip für die Leistung benötigt, ist der effiziente Intel-AMD-Chip sehr beeindruckend.

3DMark 11
3DMark 11
Cloud Gate
Cloud Gate
Fire Strike
Fire Strike
3DMark 11
1280x720 Performance Combined
Intel Hades Canyon NUC8i7HVK
AMD Radeon RX Vega M GH, 8809G
10391 Points ∼57% +24%
Razer Blade 15 GTX 1060
NVIDIA GeForce GTX 1060 Max-Q, 8750H
8935 Points ∼49% +6%
Acer Predator Helios 300 PH317-52-51M6
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 8300H
8786 Points ∼48% +5%
Dell XPS 15 9575 i7-8705G
AMD Radeon RX Vega M GL / 870, 8705G
8633 Points ∼48% +3%
HP Spectre x360 15-ch000
AMD Radeon RX Vega M GL / 870, 8705G
8405 Points ∼46%
Durchschnittliche AMD Radeon RX Vega M GL / 870
  (7788 - 8633, n=3)
8275 Points ∼46% -2%
Dell XPS 15 9575 i5-8305G
AMD Radeon RX Vega M GL / 870, 8305G
7788 Points ∼43% -7%
MSI GL63 8RC-069US
NVIDIA GeForce GTX 1050 (Notebook), 8300H
7385 Points ∼41% -12%
MSI GL62-6QFi781H11
NVIDIA GeForce GTX 960M, 6700HQ
5417 Points ∼30% -36%
HP Spectre x360 15-ch011nr
NVIDIA GeForce MX150, 8550U
4296 Points ∼24% -49%
HP Spectre x360 15-bl002xx
NVIDIA GeForce 940MX, 7500U
2609 Points ∼14% -69%
HP EliteBook 755 G5 3UN79EA
AMD Radeon RX Vega 10, 2700U
1837 Points ∼10% -78%
1280x720 Performance GPU
Intel Hades Canyon NUC8i7HVK
AMD Radeon RX Vega M GH, 8809G
14302 Points ∼28% +48%
Razer Blade 15 GTX 1060
NVIDIA GeForce GTX 1060 Max-Q, 8750H
14180 Points ∼28% +47%
Dell XPS 15 9575 i7-8705G
AMD Radeon RX Vega M GL / 870, 8705G
10118 Points ∼20% +5%
Durchschnittliche AMD Radeon RX Vega M GL / 870
  (9632 - 10118, n=3)
9871 Points ∼19% +2%
Dell XPS 15 9575 i5-8305G
AMD Radeon RX Vega M GL / 870, 8305G
9862 Points ∼19% +2%
HP Spectre x360 15-ch000
AMD Radeon RX Vega M GL / 870, 8705G
9632 Points ∼19%
Acer Predator Helios 300 PH317-52-51M6
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 8300H
9147 Points ∼18% -5%
MSI GL63 8RC-069US
NVIDIA GeForce GTX 1050 (Notebook), 8300H
7693 Points ∼15% -20%
MSI GL62-6QFi781H11
NVIDIA GeForce GTX 960M, 6700HQ
4938 Points ∼10% -49%
HP Spectre x360 15-ch011nr
NVIDIA GeForce MX150, 8550U
4708 Points ∼9% -51%
HP EliteBook 755 G5 3UN79EA
AMD Radeon RX Vega 10, 2700U
2728 Points ∼5% -72%
HP Spectre x360 15-bl002xx
NVIDIA GeForce 940MX, 7500U
2576 Points ∼5% -73%
3DMark
1920x1080 Fire Strike Graphics
Razer Blade 15 GTX 1060
NVIDIA GeForce GTX 1060 Max-Q, 8750H
11315 Points ∼28% +60%
Intel Hades Canyon NUC8i7HVK
AMD Radeon RX Vega M GH, 8809G
10248 Points ∼25% +45%
Acer Predator Helios 300 PH317-52-51M6
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 8300H
7610 Points ∼19% +8%
Dell XPS 15 9575 i5-8305G
AMD Radeon RX Vega M GL / 870, 8305G
7355 Points ∼18% +4%
Dell XPS 15 9575 i7-8705G
AMD Radeon RX Vega M GL / 870, 8705G
7348 Points ∼18% +4%
Durchschnittliche AMD Radeon RX Vega M GL / 870
  (7059 - 7355, n=3)
7254 Points ∼18% +3%
HP Spectre x360 15-ch000
AMD Radeon RX Vega M GL / 870, 8705G
7059 Points ∼17%
MSI GL63 8RC-069US
NVIDIA GeForce GTX 1050 (Notebook), 8300H
6145 Points ∼15% -13%
MSI GL62-6QFi781H11
NVIDIA GeForce GTX 960M, 6700HQ
4239 Points ∼10% -40%
HP Spectre x360 15-ch011nr
NVIDIA GeForce MX150, 8550U
3622 Points ∼9% -49%
HP Spectre x360 15-bl002xx
NVIDIA GeForce 940MX, 7500U
2115 Points ∼5% -70%
HP EliteBook 755 G5 3UN79EA
AMD Radeon RX Vega 10, 2700U
1713 Points ∼4% -76%
1280x720 Cloud Gate Standard Graphics
Razer Blade 15 GTX 1060
NVIDIA GeForce GTX 1060 Max-Q, 8750H
80748 Points ∼44% +113%
Intel Hades Canyon NUC8i7HVK
AMD Radeon RX Vega M GH, 8809G
59162 Points ∼32% +56%
Acer Predator Helios 300 PH317-52-51M6
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 8300H
51038 Points ∼28% +35%
Dell XPS 15 9575 i5-8305G
AMD Radeon RX Vega M GL / 870, 8305G
44796 Points ∼24% +18%
Dell XPS 15 9575 i7-8705G
AMD Radeon RX Vega M GL / 870, 8705G
42351 Points ∼23% +12%
Durchschnittliche AMD Radeon RX Vega M GL / 870
  (37915 - 44796, n=3)
41687 Points ∼23% +10%
MSI GL63 8RC-069US
NVIDIA GeForce GTX 1050 (Notebook), 8300H
38631 Points ∼21% +2%
HP Spectre x360 15-ch000
AMD Radeon RX Vega M GL / 870, 8705G
37915 Points ∼21%
MSI GL62-6QFi781H11
NVIDIA GeForce GTX 960M, 6700HQ
29742 Points ∼16% -22%
HP Spectre x360 15-ch011nr
NVIDIA GeForce MX150, 8550U
19900 Points ∼11% -48%
HP Spectre x360 15-bl002xx
NVIDIA GeForce 940MX, 7500U
11821 Points ∼6% -69%
HP EliteBook 755 G5 3UN79EA
AMD Radeon RX Vega 10, 2700U
10578 Points ∼6% -72%
3DMark 11 Performance
9380 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
19473 Punkte
3DMark Fire Strike Score
5951 Punkte
Hilfe

Gaming Performance

Beim Spielen sind die Ergebnisse aber deutlich größeren Schwankungen ausgesetzt. Das Fire-Strike-Ergebnis suggeriert zwar das Leistungsniveau einer GTX 1050, je nach Titel entsprechen die Frameraten aber eher der alten GTX 960M. Im Endeffekt kann man mit einem Leistungsvorsprung von etwa 50 % gegenüber der GeForce MX150 rechnen.

Weitere technische Informationen und Benchmarks zur Radeon RX Vega M GL gibt es hier.

BioShock Infinite - 1920x1080 Ultra Preset, DX11 (DDOF)
Intel Hades Canyon NUC8i7HVK
Vega M GH, 8809G, Intel Optane 120 GB SSDPEK1W120GA
81.4 fps ∼100% +57%
Alienware 13 R3 (i5-7300HQ, GTX 1050 Ti)
GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 7300HQ, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
69.8 fps ∼86% +35%
Asus Strix GL502VT-DS74
GeForce GTX 970M, 6700HQ, Lite-On CV1-8B128
69.5 fps ∼85% +34%
Dell G3 15 3579
GeForce GTX 1050 (Notebook), 8300H, Seagate Mobile HDD 1TB ST1000LX015-1U7172
65.4 fps ∼80% +26%
Durchschnittliche Intel Core i7-8705G, AMD Radeon RX Vega M GL / 870
  (51.7 - 52.5, n=2)
52.1 fps ∼64% +1%
HP Spectre x360 15-ch000
Vega M GL / 870, 8705G, Toshiba XG5-P KXG50PNV2T04
51.7 fps ∼64%
Asus GL552VW-DH74
GeForce GTX 960M, 6700HQ, Samsung SSD 850 EVO M.2 500GB
49.5 fps ∼61% -4%
HP Spectre x360 15-ch011nr
GeForce MX150, 8550U, SK hynix PC401 NVMe 500 GB
35.2 fps ∼43% -32%
Rise of the Tomb Raider - 1920x1080 Very High Preset AA:FX AF:16x
Asus Strix GL502VT-DS74
GeForce GTX 970M, 6700HQ, Lite-On CV1-8B128
42.8 fps ∼100% +59%
Intel Hades Canyon NUC8i7HVK
Vega M GH, 8809G, Intel Optane 120 GB SSDPEK1W120GA
40.8 fps ∼95% +52%
Dell G3 15 3579
GeForce GTX 1050 (Notebook), 8300H, Seagate Mobile HDD 1TB ST1000LX015-1U7172
33 fps ∼77% +23%
Durchschnittliche Intel Core i7-8705G, AMD Radeon RX Vega M GL / 870
  (26.9 - 32.8, n=2)
29.9 fps ∼70% +11%
Alienware 13 R3 (i5-7300HQ, GTX 1050 Ti)
GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 7300HQ, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
27.8 fps ∼65% +3%
HP Spectre x360 15-ch000
Vega M GL / 870, 8705G, Toshiba XG5-P KXG50PNV2T04
26.9 fps ∼63%
Asus GL552VW-DH74
GeForce GTX 960M, 6700HQ, Samsung SSD 850 EVO M.2 500GB
25.2 fps ∼59% -6%
HP Spectre x360 15-ch011nr
GeForce MX150, 8550U, SK hynix PC401 NVMe 500 GB
18.5 fps ∼43% -31%
min. mittel hoch max.4K
BioShock Infinite (2013) 208177.315751.7fps
The Witcher 3 (2015) 7940.821.513fps
Rise of the Tomb Raider (2016) 80.23526.912fps

Stresstest

Mit synthetischen Tools lasten wir das Gerät vollständig aus und beobachten, wie CPU und GPU mit dieser Belastung umgehen. Hier zeigen sich aber schnell die Grenzen des Testgerätes. In den ersten Sekunden mit Prime95 sehen wir bis zu 3,6 GHz, doch die Temperatur steigt schnell auf 97 °C. Danach schwankt der Prozessortakt zwischen 2,0 - 2,7 GHz und damit deutlich unter dem Basistakt von 3,1 GHz bei Temperaturen von 67 bis 74 °C. Dieses merkwürdige Verhalten bestätigt die Ergebnisse aus der Cinebench-Schleife. Bei vielen Notebooks fällt die anfängliche Leistung zwar auch ab, stabilisiert sich dann aber auf einem Niveau. Wenn wir zusätzlich noch die Grafikkarte via FurMark belasten wird das Throttling stärker, wobei die Temperatur für beide Prozessoren im niedrigen 70-°C-Bereich liegt.

Witcher 3 ist ein realistischerer Test für die Belastung beim Spielen. Leider kann das Spectre keine konstante Leistung bieten, was man auch an der Framerates sieht. Die nachfolgenden Screenshots zeigen einen GPU-Takt von 985 MHz zu Beginn des Tests, doch dann gibt es einen unerklärlichen Abfall auf 400 MHz. Daher fällt die Framerate von anfänglich 40 auf 20 FPS nach 10 - 15 Minuten Gameplay.

Diese Ergebnisse sind sehr ernüchternd und auch die aktuellsten Updates von HP, Windows und Intel bzw. die Deaktivierung der Radeon-Chill-Funktion haben geholfen. Wir haben den Witcher-3-Test insgesamt dreimal wiederholt, doch die Ergebnisse blieben gleich. Den Fire-Strike Stresstest besteht das Gerät mit 61,3 % ebenfalls nicht.

Im Akkubetrieb wird die Leistung reduziert. Ein 3DMark-11-Durchlauf abseits der Steckdose ergibt 8.273 (Physics) bzw. 6.030 Punkte (Graphics); im Netzbetrieb sind es 8.907 und 9.632 Punkte.

Prime95
Prime95
FurMark
FurMark
Prime95 + FurMark
Prime95 + FurMark
Witcher 3
Witcher 3
01234567891011121314151617181920212223242526272829303132333435363738394041Tooltip
The Witcher 3 high
CPU-Takt (GHz) GPU-Takt (MHz) durchschnittliche CPU-Temperatur (°C) durchschnittliche GPU-Temperatur (°C)
Last Prime95 2,0 - 2,7 -- 67 - 74 --
Last FurMark -- 400 - 464 -- 69
Last Prime95 + FurMark 1,5 400 74 68
Last Witcher 3 ~4,0 400 - 535 75 66
Der Fire Strike Stresstest wurde nicht bestanden.
Der Fire Strike Stresstest wurde nicht bestanden.

Emissionen

Geräuschemissionen

Wie erwartet ist das Testgerät beim Spielen lauter als das Kaby-Lake-R-Modell. Während Witcher 3 konnten wir 48 dB(A) messen, also deutlich mehr als die 38 dB(A) des anderen Modells. Hier muss man die Lautsprecher deutlich aufdrehen, um die Lüfter zu übertönen. Es handelt sich zwar nicht um einen Gaming-Laptop, aber die Lautstärke ist vergleichbar.

Unabhängig von der Belastung sind die Lüfter immer aktiv. Bei anspruchslosen Tätigkeiten wie dem Surfen im Internet oder dem Streamen von Videos sind sie aber kaum hörbar. Sobald die Last erhöht wird, beispielsweise bei der Installation von Windows-Updates drehen die Lüfter schnell auf und bewegen sich im mittleren 30-dB(A)-Bereich.

Wir konnten bei unserem Testgerät keine elektronischen Geräusche bzw. Spulenfiepen hören.

Zwei ~45-mm-Lüfter
Zwei ~45-mm-Lüfter
Die Lüfter laufen zu jeder Zeit und können beim Spielen auch recht laut werden.
Die Lüfter laufen zu jeder Zeit und können beim Spielen auch recht laut werden.

Lautstärkediagramm

Idle
30.8 / 30.9 / 30.9 dB(A)
Last
31.8 / 44.2 dB(A)
  red to green bar
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   Audix TM1, Arta (aus 15 cm gemessen)   Umgebungsgeräusche: 28.1 dB(A)
HP Spectre x360 15-ch000
Vega M GL / 870, 8705G, Toshiba XG5-P KXG50PNV2T04
Asus ZenBook Pro 15 UX580GE
GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 8950HK, Samsung SSD PM961 1TB M.2 PCIe 3.0 x4 NVMe (MZVLW1T0)
HP Spectre x360 15-ch011nr
GeForce MX150, 8550U, SK hynix PC401 NVMe 500 GB
Dell XPS 15 9575 i7-8705G
Vega M GL / 870, 8705G, SK hynix PC401 NVMe 500 GB
MSI GS65 8RF-019DE Stealth Thin
GeForce GTX 1070 Max-Q, 8750H, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
Dell G7 15-7588
GeForce GTX 1060 Max-Q, 8750H, SK hynix SC311 SATA
Geräuschentwicklung
-2%
6%
5%
-5%
-4%
aus / Umgebung *
28.1
28
-0%
28.6
-2%
28.2
-0%
30
-7%
28.1
-0%
Idle min *
30.8
28.6
7%
29.2
5%
28.2
8%
30
3%
29
6%
Idle avg *
30.9
29.9
3%
29.2
6%
28.2
9%
31
-0%
29
6%
Idle max *
30.9
30.5
1%
29.2
6%
28.2
9%
34
-10%
29.2
6%
Last avg *
31.8
42.5
-34%
29.2
8%
29
9%
43
-35%
40.6
-28%
Witcher 3 ultra *
48.1
44.8
7%
38.4
20%
44.7
7%
42
13%
49.8
-4%
Last max *
44.2
44.8
-1%
45.7
-3%
47.4
-7%
44
-0%
49.8
-13%

* ... kleinere Werte sind besser

Temperatur

Seitlicher Lüfterausgang unter Last
Seitlicher Lüfterausgang unter Last

Die Oberflächentemperaturen der beiden Spectre-15-Modelle sind trotz der unterschiedlichen Hardware sehr ähnlich. Die Kaby-Lake-G-Hardware ist zwar leistungsfähiger, im Gegenzug müssen die Lüfter aber stärker arbeiten. Die Handballenauflage kann recht warm werden, doch die WASD-Tasten bleiben unabhängig von der Last angenehm kühl. Die Hitzeverteilung ist sehr symmetrisch, während vor allem die linke Seite des XPS 15 9575 deutlich wärmer wurde.

Eine interessante Eigenheit des Spectre sind die Lüfterauslässe. Viele leistungsfähige Systeme transportieren die Hitze auf der Rückseite des Gerätes ab, doch beim Spectre gelangt die warme Abluft über die beiden Seiten nach außen. Das wird man vor allem merken, wenn man beim Spielen eine externe Maus verwendet.

Leerlauf (oben)
Leerlauf (oben)
Leerlauf (unten)
Leerlauf (unten)
Witcher 3 (oben)
Witcher 3 (oben)
Witcher 3 (unten)
Witcher 3 (unten)
Maximale Last (oben)
Maximale Last (oben)
Maximale Last (unten)
Maximale Last (unten)
Max. Last
 39.2 °C46.4 °C43.4 °C 
 34 °C42 °C35.2 °C 
 30.4 °C27 °C32 °C 
Maximal: 46.4 °C
Durchschnitt: 36.6 °C
47.4 °C49.2 °C41.4 °C
40 °C41 °C38.2 °C
35.2 °C34.2 °C34 °C
Maximal: 49.2 °C
Durchschnitt: 40.1 °C
Netzteil (max.)  43 °C | Raumtemperatur 21.2 °C | Fluke 62 Mini IR Thermometer
(±) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 36.6 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Multimedia auf 30.9 °C.
(-) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 46.4 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 36.4 °C (von 21.1 bis 71 °C für die Klasse Multimedia).
(-) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 49.2 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 38.8 °C).
(+) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 28 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 30.9 °C.
(±) Beim längeren Spielen von The Witcher 3 erhitzt sich das Gerät durchschnittlich auf 36.8 °C. Der Durchschnitt der Klasse ist derzeit 30.9 °C.
(+) Die Handballen und der Touchpad-Bereich erreichen maximal 32.4 °C und damit die typische Hauttemperatur und fühlen sich daher nicht heiß an.
(-) Die durchschnittliche Handballen-Temperatur anderer getesteter Geräte war 29.2 °C (-3.2 °C).

Lautsprecher

 

Bang & Olufsen Audio-Software
Bang & Olufsen Audio-Software
Pink-Noise bei maximaler Lautstärke
Pink-Noise bei maximaler Lautstärke
Die Lautsprecher bieten eine gute Klangqualität.
Die Lautsprecher bieten eine gute Klangqualität.
dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2038.837.32536.337.23135354031.835.15032.433.76332.9328030.631.510030.130.112528.933.516027.941.920027.651.725026.958.731526.86340025.666.650025.165.563024.673.78002577.6100024.771.5125024.668.5160024.476.7200024.373.2250024.169.5315023.569400023.671.6500023.477.1630023.378.6800023.374.31000023.273.11250023.172.51600023.171.2SPL36.386.1N2.768.4median 24.6median 71.2Delta1.67.235.335.132.931.831.83236.535.132.428.93328.936.328.848.32761.52752.924.860.92462.822.763.32269.521.267.82174.82075.919.472.718.97117.770.117.86917.671.817.668.117.671.417.673.717.670.417.571.617.671.617.669.617.459.717.583.630.662.51.5median 69.6median 17.84.62.4hearing rangehide median Pink NoiseHP Spectre x360 15-ch000Apple MacBook 12 (Early 2016) 1.1 GHz
Frequenzdiagramm (für Vergleiche die Checkboxen oben an-/abwählen)
HP Spectre x360 15-ch000 Audio Analyse

(±) | Mittelmäßig laut spielende Lautsprecher (78.57 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 24.7% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (12.3% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 3.7% abweichend
(±) | Linearität der Mitten ist durchschnittlich (10.1% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 3.2% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (5.9% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (18.9% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 50% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 10% vergleichbar, 40% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 18%, das schlechteste Gerät hat 41%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 36% aller getesteten Geräte waren besser, 6% vergleichbar, 58% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Apple MacBook 12 (Early 2016) 1.1 GHz Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (83.6 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(±) | abgesenkter Bass - 11.3% geringer als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (14.2% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 2.4% abweichend
(+) | lineare Mitten (5.5% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 2% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (4.5% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(+) | hörbarer Bereich ist sehr linear (9.3% Abstand zum Median
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 2% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 2% vergleichbar, 96% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 8%, durchschnittlich ist 19%, das schlechteste Gerät hat 50%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 2% aller getesteten Geräte waren besser, 1% vergleichbar, 98% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Energieverwaltung

Energieaufnahme

Im Leerlauf ist der Stromverbrauch des Spectre eigenartig, denn etwa alle 30 Sekunden gab es einen Anstieg der Energieaufnahme, möglicherweise bedingt durch Hintergrundprogramme. Dieses Verhalten konnten wir weder bei dem Kaby-Lake-R-Spectre noch dem XPS 15 9575 feststellen und insgesamt sind die Messwerte des Testgerätes höher.

Bei mittlerer bis hoher Belastung liegt der durchschnittliche Verbrauch nur 11 bis 22 % über dem Kaby-Lake-R-Modell, obwohl die Leistung des i7-8705G samt Vega M GL auf dem Papier deutlich höher ausfällt. Auch im Vergleich mit Laptops, die mit der GTX 1050 oder GTX 1050 Ti ausgestattet sind, ist die Leistung-pro-Watt beim Kaby-Lake-G sehr gut.

Im Gegensatz zum 90-Watt-Netzteil des Kaby-Lake-R-Modells liefert HP das Kaby Lake-G Spectre mit einem 150-Watt-Modell aus, obwohl die Größe mit ~13,8 x 6,5 x 2,3 cm identisch ist. Der kurzzeitige Maximalverbrauch liegt bei bis zu 160 Watt im Stresstest (Prime95 + FurMark).

Witcher 3: Der Verbraucht fällt von anfänglich 89 auf 79 Watt nach rund 5 Minuten. Das bestätigt den gedrosselten GPU-Takt beim Spielen.
Witcher 3: Der Verbraucht fällt von anfänglich 89 auf 79 Watt nach rund 5 Minuten. Das bestätigt den gedrosselten GPU-Takt beim Spielen.
Prime95 und FurMark nach 20s: Der Verbrauch schwankt in den ersten Minuten, bevor der Turbo Boost dann gar nicht mehr genutzt wird.
Prime95 und FurMark nach 20s: Der Verbrauch schwankt in den ersten Minuten, bevor der Turbo Boost dann gar nicht mehr genutzt wird.
Prime95 nach 20s: Der Verbrauch ist in den ersten Sekunden am höchsten und sinkt dann kontinuierlich aufgrund des Throttlings, was die Ergebnisse in unserer Cinebench-Schleife bestätigt.
Prime95 nach 20s: Der Verbrauch ist in den ersten Sekunden am höchsten und sinkt dann kontinuierlich aufgrund des Throttlings, was die Ergebnisse in unserer Cinebench-Schleife bestätigt.
FurMark nach 20s: Der Verbrauch wird mit der Zeit etwas höher.
FurMark nach 20s: Der Verbrauch wird mit der Zeit etwas höher.
Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.09 / 0.89 Watt
Idledarkmidlight 11.7 / 16.8 / 18.9 Watt
Last midlight 82.3 / 94.9 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy
HP Spectre x360 15-ch000
8705G, Vega M GL / 870, Toshiba XG5-P KXG50PNV2T04, IPS, 3840x2160, 15.6
Dell XPS 15 9575 i7-8705G
8705G, Vega M GL / 870, SK hynix PC401 NVMe 500 GB, IPS, 3840x2160, 15.6
HP Spectre x360 15-ch011nr
8550U, GeForce MX150, SK hynix PC401 NVMe 500 GB, IPS, 3840x2160, 15.6
Razer Blade 15 GTX 1060
8750H, GeForce GTX 1060 Max-Q, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ, IPS, 1920x1080, 15.6
Asus ZenBook Pro 15 UX580GE
8950HK, GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), Samsung SSD PM961 1TB M.2 PCIe 3.0 x4 NVMe (MZVLW1T0), IPS, 3840x2160, 15.6
Apple MacBook Pro 15 2018 (2.6 GHz, 560X)
8850H, Radeon Pro 560X, Apple SSD AP0512, IPS, 2880x1800, 15.4
Stromverbrauch
17%
30%
-23%
-14%
27%
Idle min *
11.7
6.2
47%
5.3
55%
14.9
-27%
11.7
-0%
3.4
71%
Idle avg *
16.8
12.9
23%
9.8
42%
17.5
-4%
18.5
-10%
11
35%
Idle max *
18.9
13.6
28%
12.6
33%
19.2
-2%
22.8
-21%
14.9
21%
Last avg *
82.3
76.1
8%
73
11%
103.2
-25%
97.5
-18%
78.9
4%
Last max *
94.9
99.4
-5%
80
16%
132.7
-40%
111.1
-17%
91.2
4%
Witcher 3 ultra *
87.2
84.3
3%
67.6
22%
123.1
-41%
102.9
-18%

* ... kleinere Werte sind besser

Akkulaufzeit

Die Akkulaufzeiten sind im Vergleich zum Kaby-Lake-R-Modell deutlich geringer. In unserem WLAN-Test sprechen wir von mehreren Stunden Unterschied, denn schon nach etwa 6 Stunden ist Schluss, wohingegen das Kaby Lake-R Spectre mehr als 10 Stunden schaffte.

Ein vollständiger Ladevorgang dauert etwas weniger als 2 Stunden.

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
9h 00min
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3
5h 44min
Last (volle Helligkeit)
1h 06min
HP Spectre x360 15-ch000
8705G, Vega M GL / 870, 84 Wh
Asus ZenBook Pro 15 UX580GE
8950HK, GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 71 Wh
Dell XPS 15 9575 i7-8705G
8705G, Vega M GL / 870, 75 Wh
HP Spectre x360 15-ch011nr
8550U, GeForce MX150, 84 Wh
Razer Blade 15 GTX 1060
8750H, GeForce GTX 1060 Max-Q, 80 Wh
Apple MacBook Pro 15 2018 (2.6 GHz, 560X)
8850H, Radeon Pro 560X, 83 Wh
Akkulaufzeit
27%
14%
86%
17%
78%
Idle
540
842
56%
673
25%
927
72%
WLAN
344
375
9%
420
22%
625
82%
402
17%
614
78%
Last
66
76
15%
63
-5%
135
105%
Witcher 3 ultra
88

Pro

+ hohe CPU/GPU-Leistung für ein Convertible
+ exzellente Verarbeitung
+ standardmäßig mit 4K UHD und Wacom-Stift
+ 2x Thunderbolt 3
+ straffe Tastatur
+ tolle Klangqualität
+ vollwertiger Nummernblock

Contra

- mittelmäßiges/deutliches Throttling beim Spielen
- PWM auf beinahe allen Helligkeitsstufen
- an den Fingerabdruckscanner muss man sich erst gewöhnen
- nervöse Lüfter; sehr laut beim Spielen
- benutzerfreundliche Wartung
- kürzere Akkulaufzeit

Fazit

Im Test: HP Spectre x360 15-ch000. Testgerät zur Verfügung gestellt von Computer Upgrade King.
Im Test: HP Spectre x360 15-ch000. Testgerät zur Verfügung gestellt von Computer Upgrade King.

Ein 15 Zoll großes Convertible ist kein leichtes Unterfangen, denn der große Bildschirm ist im Vergleich zu kleineren Geräten einfach nicht besonders komfortabel im Tablet-Modus. Das Spectre x360 15 ist ein wenig größer als der Konkurrent XPS 15 9575, doch das Design und die Qualität des HP sind in dieser Kategorie unerreicht.

Wenn man sich jedoch intensiver mit der Leistung des Kaby Lake-G Spectre beschäftigt, sind die Ergebnisse im Vergleich zum normalen Modell ein wenig enttäuschend. Auf dem Papier sollte der Core i7-8705G mit der Radeon RX Vega M GL deutlich schneller sein als die Kombination i7-8550U/GeForce MX150. In der Realität leidet das Kaby Lake-G Spectre aber unter deutlichem Throttling, weshalb man den eigentlichen Leistungsvorteil des Chips gar nicht richtig ausnutzen kann. Wer das Notebook nur für anspruchslose Dinge wie die Textverarbeitung, Streamen oder Surfen benutzen möchte wird das Throttling nicht bemerken, bei höherer Beanspruchung geht das System aber in die Knie.

Der geringere Verbrauch der i7-8550U/GeForce MX150 hat noch weitere Vorteile, denn unser Spectre mit dem Kaby Lake-G ist generell lauter und bietet nicht annähernd so lange Akkulaufzeiten im Vergleich zur Kaby Lake-R Konfiguration.

Wer gerne spielt oder nicht gut mit dem flackernden Bildschirm zurechtkommt ist mit dem XPS 15 9575 oder einen normalen Gaming-Laptop mit einer GTX 1050 Ti besser beraten, zumindest wenn das Convertible-Design nicht im Vordergrund steht. Wer das Spectre sowieso nur für normale Dinge wie leichte Multimedia-Aufgaben oder das Surfen im Internet benötigt wird auch mit dem Kaby Lake-R glücklich.

Kaby Lake-G ist ein beeindruckendes Stück Technik, wie man an den Beispielen Intel Hades Canyon NUC oder Dell XPS 15 9575 sieht. Das Spectre x360 15 ist jedoch die schlechteste Implementierung, die wir bisher gesehen haben. Wenn es unbedingt Kaby Lake-G sein soll, ist man mit dem Dell besser bedient. Ansonsten kann man die Throttling-Probleme umgehen, indem man einfach die günstigere Kaby-Lake-R-Konfiguration des Spectre x360 15 nimmt.

HP Spectre x360 15-ch000 - 20.08.2018 v6
Allen Ngo

Gehäuse
89 / 98 → 91%
Tastatur
85%
Pointing Device
86%
Konnektivität
69 / 81 → 85%
Gewicht
62 / 20-67 → 90%
Akkulaufzeit
86%
Display
81%
Leistung Spiele
80 / 85 → 94%
Leistung Anwendungen
91 / 92 → 99%
Temperatur
85%
Lautstärke
84 / 95 → 88%
Audio
63%
Kamera
40 / 85 → 46%
Durchschnitt
77%
86%
Multimedia - gewichteter Durchschnitt
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> Notebook Test, Laptop Test und News > Tests > Notebook Testberichte > Test HP Spectre x360 15 (i7-8705G, Radeon RX Vega M GL) Convertible
Autor: Allen Ngo, 29.08.2018 (Update: 29.08.2018)
Andreas Osthoff
Andreas Osthoff - Senior Editor Business
Ich bin mit Computern und moderner Unterhaltungselektronik aufgewachsen. Seit meinem ersten Computer, einem Commodore C64, habe ich mich für die Technik interessiert und angefangen, meine eigenen Computer zu bauen. Bei Notebookcheck kümmere ich mich schwerpunktmäßig um die Business-Geräte sowie die mobilen Workstations, doch ich mache auch gerne Abstecher in den mobilen Bereich. Es ist immer wieder eine tolle Erfahrung, neueste Geräte zu testen und miteinander zu vergleichen. Den passenden Ausgleich schafft der Sport, im Sommer vor allem mit dem Rad.