Notebookcheck

Test Alienware 13 R3 (FHD, i5, GTX 1050 Ti) Laptop

Mike Wobker, 👁 Andreas Osthoff, Tanja Hinum, 05.02.2018

Kompaktes Kraftpaket für Einsteiger. Wer ein 13-Zoll-Gaming-Notebook sucht, für den ist das Alienware 13 R3 praktisch alternativlos. Dennoch muss sich unser Testgerät auch anderen Gaming-Boliden stellen. Gleichzeitig vergleichen wir die Leistung unterschiedlicher Austattungsvarianten in unserem Testupdate zur 3. Generation des Alienware 13.

Bereits im Februar 2017 hatten wir das Alienware 13 R3 im Test. Mit einer GeForce GTX 1060 und Intels Core i7-7700HQ hatte das damalige Testexemplar die bis heute bestmögliche Ausstattung zu bieten. Für die gebotene Leistung mussten Gamer über 2.000 Euro investieren, erhielten dafür aber auch eines der zum Testzeitpunkt besten Gaming-Notebooks überhaupt.

Für unser Update wurde uns nun das etwas günstigere Alienware-13-R3-Modell mit Nvidias GeForce GTX 1050 Ti als Grafikkarte und Intels Core i5-7300HQ als Prozessor zur Verfügung gestellt. 8 GB Arbeitsspeicher und eine 256 GB große SSD runden die Ausstattung ab. Die Konfiguration unseres Testgeräts kann für derzeit 1.549 Euro im Online-Shop von Dell geordert werden.

Der Konkurrenzdruck ist für das Alienware 13 R3 gering. Lediglich Aorus hat mit dem X3 Plus v7 ein 13-Zoll-Gaming-Notebook im Angebot. Weitere mögliche Konkurrenten für unser Testgerät sind die etwas größeren 15-Zöller Legion Y520-15IKBN von Lenovo und Aspire V17 Nitro von Acer sowie das Razer Blade 2017. Beide Geräte weisen die gleiche CPU/GPU-Kombination wie unser Testobjekt auf. Das Hauptaugenmerk für diesen Bericht liegt allerdings auf dem Vergleich des Alienware 13 R3 mit GeForce GTX 1050 Ti und GeForce GTX 1060.

Alienware 13 R3 (i5-7300HQ, GTX 1050 Ti)
Grafikkarte
Hauptspeicher
8192 MB 
, Single-Channel
Bildschirm
13.3 Zoll 16:9, 1920 x 1080 Pixel 166 PPI, Chi Mei CMN1371, IPS, spiegelnd: nein
Mainboard
Intel Sunrise Point, Intel Kaby Lake-H
Massenspeicher
Samsung PM961 MZVLW256HEHP, 256 GB 
, 204 GB verfügbar
Soundkarte
Intel Skylake PCH-H High Definition Audio Controller
Anschlüsse
3 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 1 USB 3.1 Gen2, 1 Thunderbolt, 1 HDMI, 1 DisplayPort, Audio Anschlüsse: 1x Kopfhörer, 1x Mikrofon, Sensoren: Eye Tracking, Noble Lock, Graphics Amplifier
Netzwerk
Killer E2500 Gigabit Ethernet Controller (10/100/1000MBit), Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter (b/g/n/ac), Bluetooth 4.1
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 22 x 330 x 269
Akku
76 Wh Lithium-Ion
Betriebssystem
Microsoft Windows 10 Home 64 Bit
Kamera
Webcam: HD
Sonstiges
Lautsprecher: Stereo, Tastatur: 4 Zonen, Tastatur-Beleuchtung: ja, Alienware Sound Center, Alienware Command Center, 12 Monate Garantie
Gewicht
2.45 kg, Netzteil: 755 g
Preis
1600 Euro
Hinweis: Der Hersteller kann abweichende Bauteile wie Bildschirme, Laufwerke und Speicherriegel mit ähnlichen Spezifikationen unter dem gleichen Modellnamen einsetzen.

 

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Gehäuse

Alienware hat optisch alles beibehalten, was wir schon im Test vom Februar 2017 beschrieben haben. Unser Testgerät ist allerdings nicht mit einem berührungsempfindlichen OLED-Display ausgestattet, sondern verfügt über einen nicht spiegelnden IPS-Bildschirm. Für die restliche Beschreibung des Gehäuses verweisen wir auf den vorangegangenen Testbericht zum Alienware 13 R3.

Gaming-Notebooks bringen häufig etwas mehr Gewicht auf die Waage. So auch das Alienware 13 R3. Mit 2,5 kg ist es genau so schwer, wie einige 15-Zoll-Geräte. In Kombination mit den geringen Abmessungen des Gehäuses vermittelt unser Testgerät einen sehr kompakten Eindruck. Man sollte jedoch beachten, dass das Gehäuse aufgrund der Kühlung vergleichsweise tief ist.

Größenvergleich

422 mm 298 mm 25 mm 3.1 kg380 mm 265 mm 25.8 mm 2.4 kg345 mm 235 mm 17.9 mm 2 kg330 mm 269 mm 22 mm 2.5 kg330 mm 269 mm 22 mm 2.5 kg327 mm 263.5 mm 22.9 mm 1.8 kg

Ausstattung

Das Alienware 13 R3 bietet nahezu alle Anschlüsse, die man sich wünschen kann. Vor allem die Positionierung auf der Rückseite sorgt für freie Flächen auf dem Schreibtisch links und rechts vom Notebook. Eine Besonderheit ist der proprietäre Anschluss für Alienwares Graphics Amplifier. Dieser ermöglicht den Anschluss einer Zusatzbox für externe Grafikkarten. Auf einen SD-Kartenleser müssen Käufer allerdings verzichten. 

linke Seite: Noble Lock, USB 3.0 Typ A, Mikrofon, Kopfhörer
linke Seite: Noble Lock, USB 3.0 Typ A, Mikrofon, Kopfhörer
Rückseite: RJ45-LAN, Mini-DisplayPort 1.2, HDMI 2.0, Thunderbolt 3, Graphics Amplifier, Strom
Rückseite: RJ45-LAN, Mini-DisplayPort 1.2, HDMI 2.0, Thunderbolt 3, Graphics Amplifier, Strom
rechte Seite: USB 3.0 Typ C, USB 3.0 Typ A
rechte Seite: USB 3.0 Typ C, USB 3.0 Typ A

Kommunikation

Die Übertragunsgraten im WLAN sind hervorragend. Gegenüber der Konkurrenz braucht sich das Alienware 13 R3 mit keiner der verfügbaren WLAN-Module verstecken. Im Vergleich zu unserem Testgerät vom Februar 2017 fällt allerdings auf, dass der Killer-Wireless-n/a/ac-1435-Adapter ein wenig schneller ist als der Killer-Wireless-n/a/ac-1535-Adapter aus unserem aktuellen Testgerät. Den Aufpreis von 20 Euro für das 1535er-Modell können sich Käufer daher sparen.

Networking
iperf3 Client (receive) TCP 1 m 4M x10
Alienware 13 R3
Killer Wireless-n/a/ac 1435 Wireless Network Adapter
667 MBit/s ∼100% +7%
Aorus x3 Plus v7
Intel Dual Band Wireless-AC 8260
626 MBit/s ∼94% 0%
Alienware 13 R3 (i5-7300HQ, GTX 1050 Ti)
Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter
626 MBit/s ∼94%
Lenovo Legion Y520-15IKBN 80WK0042GE
Realtek 8821AE Wireless LAN 802.11ac PCI-E NIC
285 MBit/s ∼43% -54%
iperf3 Client (transmit) TCP 1 m 4M x10
Alienware 13 R3
Killer Wireless-n/a/ac 1435 Wireless Network Adapter
571 MBit/s ∼100% +2%
Alienware 13 R3 (i5-7300HQ, GTX 1050 Ti)
Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter
561 MBit/s ∼98%
Aorus x3 Plus v7
Intel Dual Band Wireless-AC 8260
502 MBit/s ∼88% -11%
Lenovo Legion Y520-15IKBN 80WK0042GE
Realtek 8821AE Wireless LAN 802.11ac PCI-E NIC
345 MBit/s ∼60% -39%

Zubehör

Als Zubehör erhalten Käufer nur einen Quick Start Guide und ein 660 Gramm schweres 180-Watt-Netzteil. Mit einer Größe von rund 15 x 7,5 x 3 cm ist die Stromversorgung nicht sehr klein.

Wartung

Die Wartungsmöglichkeiten des Alienware 13 R3 sind sehr begrenzt. Eine kurze Beschreibung der Möglichkeiten ist im vorangegangenen Test des Alienware 13 R3 zu lesen.

Garantie

Dell liefert das Alienware 13 R3 nur mit einer Basis-Garantie von 12 Monaten aus. Im Kaufpreis ist 1 Jahr Premium-Support mit Onsite Service enthalten. Gegen Aufpreis lässt sich die Supportdauer auf 2 bis 4 Jahre erweitern.

Eingabegeräte

Die Tastatur des Alienware 13 R3 hat ein angenehmes Layout. Der Druckpunkt der Tasten ist relativ weich, vermittelt aber ein deutliches Feedback. Als Mausersatz kommt ein Touchpad mit dedizierten Maustasten zum Einsatz. Die Oberfläche des Pads ist sehr glatt und reagiert präzise auf Eingaben. Für eine ausführlichere Beschreibung der Eingabegeräte verweisen wir an dieser Stelle auf den Testbericht zum Alienware 13 R3 vom Februar 2017.

Display

Subpixel
Subpixel
Screenbleeding
Screenbleeding

Unser Testgerät ist mit einem matten IPS-Panel ausgestattet und kann Bildschirminhalte mit einer Auflösung von 1.920 x 1.080 Bildpunkten darstellen. Mit diesem Bildschirm erfüllt das Alienware 13 R3 den üblichen Standard bei Gaming-Notebooks. Alternativ dazu kann das Notebook auch mit einem TN-Panel (1.366 x 768 Pixel) oder, wie unser Testgerät vom Februar 2017, mit einem OLED-Display (2.560 x 1.440 Pixel) geordert werden. Letzteres ist mit einer berührungsempfindlichen und spiegelnden Oberfläche ausgestattet.

An die extrem guten Messwerte des OLED-Panels kommt unser Testgerät verständlicherweise nicht heran, mit den Ergebnissen der übrigen Vergleichsgeräte kann das IPS-Display aber mithalten. Die durchschnittliche Helligkeit ist gut. Wie auf dem Screenbleeding-Bild zu sehen ist, wird das Panel aber nur ungleichmäßig ausgeleuchtet. Auf den Gaming-Alltag hat dieser Umstand keine spürbaren Auswirkungen.

312
cd/m²
291
cd/m²
311
cd/m²
315
cd/m²
363
cd/m²
331
cd/m²
319
cd/m²
331
cd/m²
321
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 363 cd/m² Durchschnitt: 321.6 cd/m² Minimum: 19.1 cd/m²
Ausleuchtung: 80 %
Helligkeit Akku: 359 cd/m²
Kontrast: 1171:1 (Schwarzwert: 0.31 cd/m²)
ΔE Color 5.1 | 0.4-29.43 Ø6.2
ΔE Greyscale 6.2 | 0.64-98 Ø6.4
90.7% sRGB (Argyll 3D) 59.2% AdobeRGB 1998 (Argyll 3D)
Gamma: 2.35
Alienware 13 R3 (i5-7300HQ, GTX 1050 Ti)
Chi Mei CMN1371, , 1920x1080, 13.3
Alienware 13 R3
JJT6C_133KL05 (SDCA029), , 2560x1440, 13.3
Lenovo Legion Y520-15IKBN 80WK0042GE
LG Philips LP156WF6-SPK3, , 1920x1080, 15.6
Aorus x3 Plus v7
Sharp SHP1401, , 3200x1800, 13.9
Razer Blade (2017)
LP140WF3-SPD1, , 1920x1080, 14
Response Times
-4%
-0%
-22%
15%
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
41.6 (22.8, 18.8)
39 (21, 18)
6%
38 (19.6, 18.4)
9%
25.2 (18, 17.2)
39%
Response Time Black / White *
32 (18, 14)
2.8 (1.2, 1.6)
91%
29 (16, 13)
9%
24.4 (11.2, 13.2)
24%
24.8 (13.2, 11.6)
22%
PWM Frequency
25000 (20)
240 (100)
-99%
21000 (90)
-16%
201.6 (50)
-99%
21370
-15%
Bildschirm
27%
-19%
18%
0%
Helligkeit Bildmitte
363
313
-14%
283
-22%
348
-4%
272
-25%
Brightness
322
310
-4%
281
-13%
359
11%
277
-14%
Brightness Distribution
80
87
9%
91
14%
73
-9%
84
5%
Schwarzwert *
0.31
0.39
-26%
0.29
6%
0.26
16%
Kontrast
1171
726
-38%
1200
2%
1046
-11%
DeltaE Colorchecker *
5.1
2.54
50%
6.1
-20%
2.4
53%
4.59
10%
Colorchecker DeltaE2000 max. *
8.9
3.94
56%
11.08
-24%
5.1
43%
8.49
5%
DeltaE Graustufen *
6.2
1.43
77%
5.69
8%
2.3
63%
4.28
31%
Gamma
2.35 94%
2.3 96%
2.44 90%
2.21 100%
2.23 99%
CCT
6827 95%
6337 103%
6702 97%
6206 105%
6848 95%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
59.2
78
32%
37
-37%
62
5%
55
-7%
Color Space (Percent of sRGB)
90.7
97
7%
58
-36%
96
6%
83
-8%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
12% / 21%
-10% / -15%
-2% / 8%
8% / 4%

* ... kleinere Werte sind besser

CalMAN: Farbsättigung
CalMAN: Farbsättigung
CalMAN: ColorChecker
CalMAN: ColorChecker
CalMAN: Graustufen
CalMAN: Graustufen
CalMAN: Farbsättigung (kalibriert)
CalMAN: Farbsättigung (kalibriert)
CalMAN: ColorChecker (kalibriert)
CalMAN: ColorChecker (kalibriert)
CalMAN: Graustufen (kalibriert)
CalMAN: Graustufen (kalibriert)

Das Alienware 13 R3 mit OLED-Display glänzt mit deutlich schnelleren Schaltzeiten und einer besseren Farbdarstellung als unser Testgerät. Teilweise waren die Messwerte so gut, dass unsere Messgeräte an ihre Grenzen stießen. Das IPS-Panel liefert im Vergleich zur Konkurrenz zwar nur mittelmäßige, insgesamt aber dennoch gute Ergebnisse. Die Farbraumabdeckung liegt bei knapp über 90 Prozent im sRGB-Farbraum und 59,2 Prozent im Adobe-Farbraum. Schwarzwert und Kontrast sind ebenfalls ordentlich, was sich in satten Farb- und tiefen Schwarztönen widerspiegelt.

Farbraumabdeckung sRGB: 90,7 Prozent
Farbraumabdeckung sRGB: 90,7 Prozent
Farbraumabdeckung Adobe RGB: 59,2 Prozent
Farbraumabdeckung Adobe RGB: 59,2 Prozent

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
32 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 18 ms steigend
↘ 14 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 81 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten schlechter als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (25.5 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
41.6 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 22.8 ms steigend
↘ 18.8 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 53 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten durchschnittlich (40.7 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM festgestellt 25000 Hz ≤ 20 % Helligkeit

Das Display flackert mit 25000 Hz (höchstwahrscheinlich durch Pulsweitenmodulation PWM) bei einer eingestellten Helligkeit von 20 % und darunter. Darüber sollte es zu keinem Flackern kommen.

Die Frequenz von 25000 Hz ist sehr hoch und sollte daher auch bei empfindlichen Personen zu keinen Problemen führen.

Im Vergleich: 52 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 9813 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

Ein großer Mangel des Alienware 13 R3 mit OLED-Display ist die spiegelnde Oberfläche, die sogar in geschlossenen Räumen unschöne Reflektionen erzeugt. Das matte IPS-Panel unseres aktuellen Testgeräts hat sehr stabile Blickwinkel und einen Helligkeitswert, mit dem es auch auf schattigen Plätzen im Freien verwendet werden kann. Ein weiterer Vorteil ist die sehr hohe PWM-Frequenz (25.000 Hz) des IPS-Panels, durch die auch empfindliche Augen auf Dauer nicht gereizt werden. Das OLED-Display flimmert dagegen sehr stark mit einer Frequenz von 240 Hz.

Blickwinkel
Blickwinkel
Außeneinsatz Frontansicht
Außeneinsatz Frontansicht
Außeneinsatz Seitenansicht
Außeneinsatz Seitenansicht

Leistung

Unser Testgerät bietet ausreichend Leistung um auch aktuelle Spiele flüssig darstellen zu können. Mit der vorliegenden Kombination aus Prozessor und Grafikkarte sind dabei zwar nicht immer die höchsten Einstellungen möglich, insgesamt ist die Gaming-Performance aber immer noch sehr gut. Für mehr Leistung ist das Alienware 13 R3 auch mit zwei weiteren GPU-Varianten und einem alternativen Prozessor erhältlich.

Prozessor

Der verbaute Intel Core i5-7300HQ ist ein Quad-Core-Prozessor auf Basis der Kaby-Lake-Architektur. Mit Taktraten zwischen 2,5 und 3,5 GHz pro Kern ist die CPU auch für anspruchsvolle Aufgaben geeignet. Zudem sorgt die dynamische Anpassung von Spannungen und Taktraten für eine hohe Energieeffizienz. Als Alternative dazu kann das Alienware 13 R3 auch mit Intels Core i7-7700HQ bestellt werden. Dieser bietet im Gegensatz zum i5-7300HQ Hyperthreading, wodurch mit 4 Kernen 8 Threads gleichzeitig bearbeitet werden können. Die CPU unseres Testgeräts kann hingegen mit 4 Kernen auch nur 4 Threads bearbeiten.

0102030405060708090100110120130140150160170180190200210220230240250260270280290300310320330340350360370380390400410420430440450460470480490500510520Tooltip
Cinebench R15 CPU Multi 64 Bit

Im Cinebench-Benchmark platziert sich die CPU unseres Testgeräts knapp unter der gleich ausgestatteten Konkurrenz. Die gebotene Leistung kann auch über einen längeren Zeitraum und ohne Einbrüche der Taktrate aufrechterhalten werden. Im Akkubetrieb sinkt die Taktrate auf 3 GHz ab, wodurch im Cinebench R15 40 Punkte weniger erreicht werden. Ein ähnliches Verhalten zeigte auch das Alienware 13 R3 mit Core i7-7700HQ, wobei die System-Performance hauptsächlich von der Belastung der Grafikkarte beeinflusst wurde. Das niedrigere Ergebnis kann außerdem durch das fehlende Hyperthreading erklärt werden.

Welche Leistung Intels Core i5-7300HQ-CPU in anderen System erreicht, kann auf unserer CPU-Benchmarkseite nachgelesen werden.

Cinebench R15
CPU Single 64Bit
Aorus x3 Plus v7
Intel Core i7-7820HK
181 Points ∼100% +33%
Alienware 13 R3
Intel Core i7-7700HQ
159 Points ∼88% +17%
Razer Blade (2017)
Intel Core i7-7700HQ
154 Points ∼85% +13%
Lenovo Legion Y520-15IKBN 80WK0042GE
Intel Core i5-7300HQ
143 Points ∼79% +5%
Alienware 13 R3 (i5-7300HQ, GTX 1050 Ti)
Intel Core i5-7300HQ
136 Points ∼75%
CPU Multi 64Bit
Aorus x3 Plus v7
Intel Core i7-7820HK
819 Points ∼100% +60%
Alienware 13 R3
Intel Core i7-7700HQ
737 Points ∼90% +44%
Razer Blade (2017)
Intel Core i7-7700HQ
729 Points ∼89% +42%
Lenovo Legion Y520-15IKBN 80WK0042GE
Intel Core i5-7300HQ
517 Points ∼63% +1%
Alienware 13 R3 (i5-7300HQ, GTX 1050 Ti)
Intel Core i5-7300HQ
512 Points ∼63%
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
136 Points
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
512 Points
Cinebench R15 OpenGL 64Bit
94.59 fps
Cinebench R15 Ref. Match 64Bit
99.6 %
Hilfe

System Performance

Die System Performance des Alienware 13 R3 ist ausgesprochen gut. Im PCMark8-Benchmark kann sich unser Testgerät sogar knapp unter dem besser ausgestattetem Modell aus unserem Test des 13 R3 vom Februar 2017 platzieren. Gut möglich, dass hier die schnellere Samsung SSD den entscheidenden Ausschlag gegeben hat. Der Abstand zu den weiteren Konkurrenzgeräten ist allerdings nur gering. Im täglichen Betrieb dürften die Unterschiede kaum zu bemerken sein.

PCMark 8
Work Score Accelerated v2
Razer Blade (2017)
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Samsung PM951 NVMe MZVLV256
5008 Points ∼100% +6%
Alienware 13 R3
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Toshiba NVMe THNSN5256GPUK
4799 Points ∼96% +2%
Lenovo Legion Y520-15IKBN 80WK0042GE
GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 7300HQ, Samsung PM961 NVMe MZVLW128HEGR
4746 Points ∼95% +1%
Alienware 13 R3 (i5-7300HQ, GTX 1050 Ti)
GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 7300HQ, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
4721 Points ∼94%
Aorus x3 Plus v7
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7820HK, Toshiba NVMe THNSN5512GPU7
4605 Points ∼92% -2%
Home Score Accelerated v2
Razer Blade (2017)
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Samsung PM951 NVMe MZVLV256
3958 Points ∼100% +8%
Alienware 13 R3
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Toshiba NVMe THNSN5256GPUK
3894 Points ∼98% +6%
Alienware 13 R3 (i5-7300HQ, GTX 1050 Ti)
GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 7300HQ, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
3664 Points ∼93%
Lenovo Legion Y520-15IKBN 80WK0042GE
GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 7300HQ, Samsung PM961 NVMe MZVLW128HEGR
3651 Points ∼92% 0%
Aorus x3 Plus v7
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7820HK, Toshiba NVMe THNSN5512GPU7
3266 Points ∼83% -11%
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
3664 Punkte
PCMark 8 Work Score Accelerated v2
4721 Punkte
Hilfe

Massenspeicher

Dell verbaut im Alienware 13 R3 eine Samsung-PM961-SSD mit 256 GB Speicherplatz. Ihre Performance reicht aus, um das Topmodell des 13 R3 hinter sich zu lassen. Obwohl dieses ebenfalls mit einer 256-GB-SSD ausgestattet war, wurde dort auf eine Toshiba-NVMe-SSD gesetzt. Scheinbar hat der Käufer im Dell-Online-Shop keine Möglichkeit, den genauen Typ der SSD zu erkennen. Es ist lediglich die Auswahl der Größe möglich. Wir können daher keine Aussage darüber treffen, mit welcher SSD das 13 R3 am Ende ausgeliefert wird.

Wie die verbaute SSD im Vergleich mit anderen Massenspeichern abschneidet, kann auf unserer HDD/SSD-Benchmarkseite nachgelesen werden.

Alienware 13 R3 (i5-7300HQ, GTX 1050 Ti)
Samsung PM961 MZVLW256HEHP
Alienware 13 R3
Toshiba NVMe THNSN5256GPUK
Lenovo Legion Y520-15IKBN 80WK0042GE
Samsung PM961 NVMe MZVLW128HEGR
Aorus x3 Plus v7
Toshiba NVMe THNSN5512GPU7
Razer Blade (2017)
Samsung PM951 NVMe MZVLV256
CrystalDiskMark 3.0
-21%
-30%
8%
-35%
Write 4k QD32
410.2
311.2
-24%
170.6
-58%
516.7
26%
308
-25%
Read 4k QD32
492
593.1
21%
480.9
-2%
699.8
42%
565
15%
Write 4k
146.1
140.2
-4%
154.8
6%
156
7%
134.3
-8%
Read 4k
58.7
37.65
-36%
46.07
-22%
44.8
-24%
34.8
-41%
Write 512
850.1
405.6
-52%
196.7
-77%
1221
44%
310
-64%
Read 512
1089
1070
-2%
455.6
-58%
966.3
-11%
682
-37%
Write Seq
1210
789.4
-35%
796.1
-34%
1324
9%
311
-74%
Read Seq
2018
1373
-32%
2127
5%
1498
-26%
1122
-44%
Samsung PM961 MZVLW256HEHP
Sequential Read: 2018 MB/s
Sequential Write: 1210 MB/s
512K Read: 1089 MB/s
512K Write: 850.1 MB/s
4K Read: 58.7 MB/s
4K Write: 146.1 MB/s
4K QD32 Read: 492 MB/s
4K QD32 Write: 410.2 MB/s

Grafikkarte

Nvidias GeForce GTX 1050 Ti ist eine Mittelklasse-GPU, die sich mit entsprechender Kühlung auch für anspruchsvolle 3D-Anwendungen eignet. Die maximal 4 GB Grafikspeicher werden mit einer Geschwindigkeit von 112 GB/s angesprochen. Unser Testgerät enthält die 2-GB-Variante der GTX 1050 Ti und kann für 80 Euro Aufpreis auch mit 4 GB Grafikspeicher geordert werden. Für 180 Euro mehr wird das Alienware 13 R3 mit einer GeForce GTX 1060 mit 6GB Grafikspeicher ausgestattet.

Die 3D-Benchmark-Ergebnisse unseres Testgeräts fallen sehr gut aus und können sich auch im Konkurrenzvergleich sehen lassen. Im Akkubetrieb können Spiele flüssig dargestellt werden. Einen Performanceeinbruch konnten wir auch nach längerer Spielzeit ohne Netzanschluss nicht feststellen. Welche Benchmark-Ergebnisse Nvidias GeForce GTX 1050 Ti in anderen Notebooks erreicht, haben wir auf unserer GPU-Benchmarkseite dargestellt.

3DMark 11 - 1280x720 Performance GPU
Alienware 13 R3
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), Intel Core i7-7700HQ
14275 Points ∼100% +38%
Razer Blade (2017)
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), Intel Core i7-7700HQ
13870 Points ∼97% +34%
Alienware 13 R3 (i5-7300HQ, GTX 1050 Ti)
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), Intel Core i5-7300HQ
10325 Points ∼72%
Lenovo Legion Y520-15IKBN 80WK0042GE
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), Intel Core i5-7300HQ
9904 Points ∼69% -4%
3DMark
1920x1080 Fire Strike Graphics
Aorus x3 Plus v7
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), Intel Core i7-7820HK
12298 Points ∼100% +52%
Alienware 13 R3
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), Intel Core i7-7700HQ
11323 Points ∼92% +40%
Razer Blade (2017)
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), Intel Core i7-7700HQ
10853 Points ∼88% +35%
Alienware 13 R3 (i5-7300HQ, GTX 1050 Ti)
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), Intel Core i5-7300HQ
8066 Points ∼66%
Lenovo Legion Y520-15IKBN 80WK0042GE
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), Intel Core i5-7300HQ
7795 Points ∼63% -3%
1280x720 Cloud Gate Standard Graphics
Alienware 13 R3
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), Intel Core i7-7700HQ
54974 Points ∼100% +7%
Lenovo Legion Y520-15IKBN 80WK0042GE
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), Intel Core i5-7300HQ
51473 Points ∼94% 0%
Alienware 13 R3 (i5-7300HQ, GTX 1050 Ti)
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), Intel Core i5-7300HQ
51416 Points ∼94%
Aorus x3 Plus v7
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), Intel Core i7-7820HK
43388 Points ∼79% -16%
3DMark 11 Performance
8864 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
15979 Punkte
3DMark Fire Strike Score
6590 Punkte
Hilfe

Gaming Performance

Für anspruchsvolle Spiele ist das Alienware 13 R3 in jeder Ausstattungsvariante geeignet. Die meisten Spiele laufen auch mit höheren Grafikeinstellungen flüssig. Daher konnten wir bei den von uns getesteten Spielen auch keine Auffälligkeiten feststellen. Das Alienware-13-R3-Topmodell bietet natürlich noch einiges mehr an Leistung, wer aktuelle Titel flüssig spielen möchte, ist aber auch mit unserem Testgerät gut versorgt. Die Unterschiede zu ähnlich ausgestatteten Konkurrenzgeräten sind nur minimal, wobei sich das 13 R3 vor allem gegenüber dem Aorus X3 Plus v7 einen Vorsprung erarbeiten kann.

Da unser Testgerät nur über 2 GB VRAM verfügt, reicht die Leistung aber bei vielen Spielen nicht mehr für die höchsten Grafik-Einstellungen. Käufer sollten hier lieber zum 13-R3-Modell mit GTX 1050 Ti in der 4GB-Variante greifen oder gleich auf die GeForce GTX 1060 setzen. Damit ist das Notebook auch für zukünftige Titel gut gerüstet.

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The Witcher 3 ultra

Wir haben den Titel Witcher 3 eine Stunde lang mit den Ultra-Settings laufen lassen, um zu sehen, ob die Leistung bei längeren Gaming-Sessions reduziert wird. Das ist aber nicht der Fall. Abgesehen von den normalen Schwankungen, die durch den Tag/Nacht-Zyklus verursacht werden, gibt es keine Probleme. Welche Spiele mit Nvidias GeForce GTX 1050 Ti sonst noch flüssig laufen, kann auf unserer Gaming-Benchmark-Seite nachgelesen werden.

BioShock Infinite
1920x1080 Ultra Preset, DX11 (DDOF)
Aorus x3 Plus v7
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7820HK, Toshiba NVMe THNSN5512GPU7
109 fps ∼100% +56%
Lenovo Legion Y520-15IKBN 80WK0042GE
GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 7300HQ, Samsung PM961 NVMe MZVLW128HEGR
70 fps ∼64% 0%
Alienware 13 R3 (i5-7300HQ, GTX 1050 Ti)
GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 7300HQ, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
69.8 fps ∼64%
1366x768 High Preset
Alienware 13 R3 (i5-7300HQ, GTX 1050 Ti)
GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 7300HQ, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
166.4 fps ∼100%
Lenovo Legion Y520-15IKBN 80WK0042GE
GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 7300HQ, Samsung PM961 NVMe MZVLW128HEGR
165.2 fps ∼99% -1%
1366x768 Medium Preset
Lenovo Legion Y520-15IKBN 80WK0042GE
GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 7300HQ, Samsung PM961 NVMe MZVLW128HEGR
188.5 fps ∼100% +1%
Alienware 13 R3 (i5-7300HQ, GTX 1050 Ti)
GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 7300HQ, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
187.4 fps ∼99%
1280x720 Very Low Preset
Alienware 13 R3 (i5-7300HQ, GTX 1050 Ti)
GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 7300HQ, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
229.2 fps ∼100%
Lenovo Legion Y520-15IKBN 80WK0042GE
GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 7300HQ, Samsung PM961 NVMe MZVLW128HEGR
222.2 fps ∼97% -3%
Thief
1920x1080 Very High Preset AA:FXAA & High SS AF:8x
Alienware 13 R3 (i5-7300HQ, GTX 1050 Ti)
GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 7300HQ, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
50.3 fps ∼100%
Aorus x3 Plus v7
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7820HK, Toshiba NVMe THNSN5512GPU7
42 fps ∼83% -17%
1366x768 High Preset AA:FXAA & Low SS AF:4x
Alienware 13 R3 (i5-7300HQ, GTX 1050 Ti)
GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 7300HQ, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
65.3 fps ∼100%
1366x768 Normal Preset AA:FX
Alienware 13 R3 (i5-7300HQ, GTX 1050 Ti)
GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 7300HQ, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
66.4 fps ∼100%
1024x768 Very Low Preset
Alienware 13 R3 (i5-7300HQ, GTX 1050 Ti)
GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 7300HQ, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
66 fps ∼100%
Rise of the Tomb Raider
1920x1080 Very High Preset AA:FX AF:16x
Aorus x3 Plus v7
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7820HK, Toshiba NVMe THNSN5512GPU7
65 fps ∼100% +134%
Razer Blade (2017)
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Samsung PM951 NVMe MZVLV256
57 fps ∼88% +105%
Alienware 13 R3 (i5-7300HQ, GTX 1050 Ti)
GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 7300HQ, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
27.8 fps ∼43%
1920x1080 High Preset AA:FX AF:4x
Razer Blade (2017)
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Samsung PM951 NVMe MZVLV256
71 fps ∼100% +53%
Alienware 13 R3 (i5-7300HQ, GTX 1050 Ti)
GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 7300HQ, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
46.5 fps ∼65%
1366x768 Medium Preset AF:2x
Alienware 13 R3 (i5-7300HQ, GTX 1050 Ti)
GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 7300HQ, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
70.6 fps ∼100%
1024x768 Lowest Preset
Razer Blade (2017)
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Samsung PM951 NVMe MZVLV256
158 fps ∼100% +89%
Alienware 13 R3 (i5-7300HQ, GTX 1050 Ti)
GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 7300HQ, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
83.8 fps ∼53%
min. mittel hoch max.
BioShock Infinite (2013) 229.2187.4166.469.8fps
Thief (2014) 6666.465.350.3fps
Dragon Age: Inquisition (2014) 88.6825438.5fps
The Witcher 3 (2015) 119.59040.528.3fps
Rise of the Tomb Raider (2016) 83.870.646.527.8fps

Emissionen

Geräuschemissionen

Im Alltagsbetrieb ist das Alienware 13 R3 praktisch geräuschlos. Unter Last dauert es ca. 70 Sekunden, bis die Lüfter während des 3DMark-Benchmarks zu hören sind. Bei Spielen, wie z.B. The Witcher 3, startet der Lüfter bereits nach 37 Sekunden. Das anschließende Geräusch ist deutlich hörbar, bleibt aber gleichmäßig. Für ein so kompaktes Gaming-Notebook ist die Lautstärke mehr als vertretbar. Eine detailliertere Einschätzung der Geräuschentwicklung ist im Test zum Alienware 13 R3 vom Februar 2017 zu finden.

Lautstärkediagramm

Idle
29.7 / 29.7 / 29.7 dB(A)
Last
32.7 / 50 dB(A)
  red to green bar
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   Audix TM1, Arta (aus 15 cm gemessen)   Umgebungsgeräusche: 29.7 dB(A)
dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2035.13831.134.135.835.12530.430.429.630.829.630.43130.631.731.930.431.430.64029.729.528.52928.629.75028.729.229.528.531.428.76328.626.226.524.229.528.68030.83225.725.725.630.810028.427.926.625.727.428.412526.325.225.125.425.726.316028.726.327.125.725.528.720027.526.224.923.123.827.525029.128.12422.222.929.131531.429.923.720.522.231.440031.330.223.119.12231.350031.729.42318.121.431.763034.33326.218.123.534.38003635.126.217.123.736100036.235.1261721.536.2125038.836.727.516.822.238.8160040.237.627.216.722.640.2200038.436.525.216.420.938.425003936.523.716.718.839315040.237.223.316.918.640.2400039.736.622.217.218.539.7500039.235.62117.51839.2630036.833.619.517.918.136.8800032.829.218.41818.332.81000029.425.418.518.218.229.41250023.92118.118.118.123.9160002119.317.817.817.821SPL5047.436.429.732.850N6.95.82.51.31.86.9median 32.8median 30.2median 23.7median 18median 21.5median 32.8Delta4.64.731.92.64.6hearing rangehide median Fan NoiseAlienware 13 R3 (i5-7300HQ, GTX 1050 Ti)

Temperatur

Stresstest
Stresstest

Im Office-Betrieb erwärmt sich das Alienware 13 R3 kaum und die Oberflächentemperatur steigt nicht über 25 °C. Unter Last steigen die Temperaturen vor allem auf der Unterseite des Notebooks auf bis zu 55 °C. Die Hanballenauflagen bleiben dabei angenehm kühl und auch auf den Oberschenkeln lässt sich das Gerät noch gut benutzen. Während eines Spiels sind die Temperaturen sogar noch etwas niedriger, als in unserem Test mit maximaler Auslastung.

Mit unserem Stresstest-Szenario haben wir das Alienware 13 R3 richtig herausgefordert. Nach nicht einmal 10 Minuten erreichte die Kerntemperatur die 80-Grad-Marke. Danach drehten die Lüfter immer weiter auf und verhinderten, dass die Temperatur für den Rest des einstündigen Tests auf über 80 °C stieg. Dafür sanken die Taktraten kurzzeitig unter den Basistakt des Core i5-7300HQ, stiegen nach einiger Zeit aber wieder an. Anschließend konnte ein CPU-Takt von ca. 3 GHz für den Rest des einstündigen Testzeitraums gehalten werden. Auch mit intensiven Gaming-Phasen sollte die Belastung unseres Stresstest-Szenarios nicht erreicht werden können. Daher dürfte es nicht zu Einschränkungen durch Throttling wegen zu hoher Temperaturen kommen.

Max. Last
 41.9 °C46.1 °C43.6 °C 
 38.4 °C43.8 °C43.2 °C 
 27.9 °C28.3 °C32.7 °C 
Maximal: 46.1 °C
Durchschnitt: 38.4 °C
44.2 °C55 °C46.9 °C
41.6 °C43.9 °C36.7 °C
32.9 °C33.2 °C30.4 °C
Maximal: 55 °C
Durchschnitt: 40.5 °C
Netzteil (max.)  40.2 °C | Raumtemperatur 20.7 °C | Voltcraft IR-900
(-) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 38.4 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Gaming auf 32.9 °C.
(-) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 46.1 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 39.3 °C (von 21.6 bis 68.8 °C für die Klasse Gaming).
(-) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 55 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 41.7 °C).
(+) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 23.6 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 32.9 °C.
(±) Beim längeren Spielen von The Witcher 3 erhitzt sich das Gerät durchschnittlich auf 36.2 °C. Der Durchschnitt der Klasse ist derzeit 32.9 °C.
(+) Die Handballen und der Touchpad-Bereich erreichen maximal 32.7 °C und damit die typische Hauttemperatur und fühlen sich daher nicht heiß an.
(-) Die durchschnittliche Handballen-Temperatur anderer getesteter Geräte war 28.7 °C (-4 °C).
Wärmebild Witcher 3 - Oberseite
Wärmebild Witcher 3 - Oberseite
Wärmebild Witcher 3 - Unterseite
Wärmebild Witcher 3 - Unterseite
Wärmebild Witcher 3 - Lüfter
Wärmebild Witcher 3 - Lüfter
Wärmebild Stresstest - Oberseite
Wärmebild Stresstest - Oberseite
Wärmebild Stresstest - Unterseite
Wärmebild Stresstest - Unterseite
Wärmebild Stresstest - Lüfter
Wärmebild Stresstest - Lüfter

Energieverwaltung

Energieaufnahme

Der Energieverbrauch unseres Testgeräts liegt im üblichen Bereich von Gaming-Notebooks. Mit 6 bis 12 Watt ist das Alienware 13 R3 mit GeForce GTX 1050 Ti im Leerlauf noch etwas sparsamer als mit GeForce GTX 1060. Auch unter Last wird weniger Energie verbraucht als bei unserem Testgerät vom Februar 2017. Im Vergleich mit anderen Gaming-Notebooks mit GTX 1050 Ti ist der Verbrauch unter Last allerdings deutlich höher.

Mit den von uns gemessenen max. 146,6 Watt besitzt das mitgelieferte 180-Watt-Netzteil genug Reserven, um das Alienware 13 R3 ausreichend mit Energie zu versorgen.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.26 / 0.75 Watt
Idledarkmidlight 6.6 / 9.5 / 12.7 Watt
Last midlight 64 / 146.6 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy
Alienware 13 R3 (i5-7300HQ, GTX 1050 Ti)
7300HQ, GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), Samsung PM961 MZVLW256HEHP, IPS, 1920x1080, 13.3
Alienware 13 R3
7700HQ, GeForce GTX 1060 (Laptop), Toshiba NVMe THNSN5256GPUK, OLED, 2560x1440, 13.3
Lenovo Legion Y520-15IKBN 80WK0042GE
7300HQ, GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), Samsung PM961 NVMe MZVLW128HEGR, IPS, 1920x1080, 15.6
Aorus x3 Plus v7
7820HK, GeForce GTX 1060 (Laptop), Toshiba NVMe THNSN5512GPU7, IGZO TFT, 3200x1800, 13.9
Razer Blade (2017)
7700HQ, GeForce GTX 1060 (Laptop), Samsung PM951 NVMe MZVLV256, IPS, 1920x1080, 14
Stromverbrauch
-21%
16%
-57%
-8%
Idle min *
6.6
7
-6%
5.2
21%
15.1
-129%
7.5
-14%
Idle avg *
9.5
12
-26%
8.3
13%
15.8
-66%
12.1
-27%
Idle max *
12.7
18
-42%
10.1
20%
16.7
-31%
14.3
-13%
Last avg *
64
76
-19%
62.7
2%
110.9
-73%
73.5
-15%
Last max *
146.6
161
-10%
100
32%
170.4
-16%
110.2
25%
Witcher 3 ultra *
105
94
10%
135
-29%
108
-3%

* ... kleinere Werte sind besser

Akkulaufzeit

Wie schon das vorherige Modell des Alienware 13 R3 bei uns im Test kann sich auch unser aktuelles Testgerät im Punkt Akkulaufzeit an die Spitze der Vergleichsgeräte setzen. In unserem praxisnahen WLAN-Test hält das Gaming-Notebook über sieben Stunden lang Browsen im Internet durch. Die Helligkeit war dabei auf 40 Prozent bzw. 150 cd/m² eingestellt. Ausgiebige Gaming-Sessions ohne Netzanschluss darf man aber vom Alienware 13 R3 nicht erwarten. Bei voller Last hält der Akku nur 90 Minuten durch.

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
12h 49min
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3
7h 40min
Last (volle Helligkeit)
1h 37min
Alienware 13 R3 (i5-7300HQ, GTX 1050 Ti)
7300HQ, GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 76 Wh
Alienware 13 R3
7700HQ, GeForce GTX 1060 (Laptop), 76 Wh
Lenovo Legion Y520-15IKBN 80WK0042GE
7300HQ, GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 45 Wh
Aorus x3 Plus v7
7820HK, GeForce GTX 1060 (Laptop), 74 Wh
Razer Blade (2017)
7700HQ, GeForce GTX 1060 (Laptop), 70 Wh
Akkulaufzeit
-23%
-22%
-24%
18%
Idle
769
524
-32%
634
-18%
477
-38%
WLAN
460
320
-30%
310
-33%
293
-36%
545
18%
Last
97
90
-7%
81
-16%
100
3%
H.264
358
272

Fazit

Pro

+ hochwertiges Gehäuse
+ kühle Handballenauflage
+ sehr kompakte Bauweise
+ blickwinkelstabiles IPS-Panel
+ gute Akkulaufzeit
+ viele Anschlussmöglichkeiten

Contra

- für ein 13-Zoll-Gerät groß und schwer
- nur 12 Monate Basis-Garantie
- kaum Wartungsmöglichkeiten
- kein Kartenleser
im Test: Alienware 13. Testgerät zur Verfügung gestellt von:
im Test: Alienware 13. Testgerät zur Verfügung gestellt von:

Unser Eindruck des Alienware 13 R3 wird durch das aktuelle Testgerät bestätigt. In Extremfällen kann das Notebook sehr heiß werden, was aber auf den Gaming-Alltag keine spürbaren Auswirkungen hat. Das Gehäuse ist hochwertig verarbeitet und bietet das für Alienware typische Design mit vielen Beleuchtungselementen. Die Hardwareausstattung bietet genug Leistung für den flüssigen Betrieb aktueller Spiele, wobei sich die hochwertigen Komponenten auch in dem hohen Gewicht des Alienware 13 R3 widerspiegeln.

Das verbaute IPS-Panel bietet eine gute Farbdarstellung und hat gegenüber dem optionalen OLED-Display den Vorteil, dass es nicht spiegelt und somit auch in hell beleuchteten Umgebungen verwendbar ist. Käufer sollten sich darüber im Klaren sein, dass die Wartungsmöglichkeiten beschränkt sind und vor allem das Reinigen der Lüfter nur mit großem Aufwand möglich ist. Für wen dieser Umstand keine Rolle spielt, ist das Alienware 13 R3 mit GeForce GTX 1050 Ti und Intel Core i5-7300HQ ein kompaktes und solides Gaming-Gerät für zu Hause und unterwegs.

Das Alienware 13 R3 ist auch mit der günstigeren GeForce GTX 1050 Ti ein hochwertiges Gaming-Notebook, mit dem auch aktuelle Spiele flüssig dargestellt werden können. Lediglich die Wartungsmöglichkeiten lassen zu wünschen übrig.

Alienware 13 R3 (i5-7300HQ, GTX 1050 Ti) - 04.02.2018 v6
Mike Wobker

Gehäuse
91 / 98 → 93%
Tastatur
85%
Pointing Device
86%
Konnektivität
71 / 81 → 87%
Gewicht
60 / 10-66 → 89%
Akkulaufzeit
90%
Display
86%
Leistung Spiele
89%
Leistung Anwendungen
90%
Temperatur
86 / 95 → 91%
Lautstärke
89 / 90 → 99%
Audio
75%
Kamera
53 / 85 → 63%
Durchschnitt
81%
87%
Gaming - gewichteter Durchschnitt
Weitere Informationen über unsere Bewertung finden sie hier.

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Autor: Mike Wobker,  5.02.2018 (Update: 15.05.2018)
Mike Wobker
Mike Wobker - Editor
Meine ersten IT-Gehversuche habe ich auf einem 386er mit ganzen 4 MB Arbeitsspeicher gemacht. Danach folgten diverse PCs und Notebooks, die ich im Freundes- und Bekanntenkreis betreut und repariert habe. Nach einer Ausbildung zum Fernmeldeanlagentroniker und einigen Jahren Berufserfahrung, folgte der Bachelorabschluss zum Wirtschaftsingenieur. Heute lebe ich meine Faszination für IT, Technik und mobile Geräte über das Schreiben von Testberichten aus. In meiner Freizeit widme ich mich gerne der veganen Küche und verbringe Zeit mit meiner Familie, zu der auch eine ganze Reihe tierischer Mitbewohner zählen.