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Test Alienware 17 R4 (7820HK, QHD, GTX 1080) Laptop

Allen Ngo, Stefanie Voigt (übersetzt von Andreas Osthoff), 06.05.2017

Größer, schneller, lauter. Es ist nicht oft der Fall, dass Notebook-Generationen mit der Zeit schwerer und größer werden. Das Alienware 17 R4 nutzt den zusätzlichen Platz aber sinnvoll aus und bietet ein überzeugendes Gesamtpaket.

Der originale englische Testbericht steht hier zur Verfügung.

Seit der ersten Generation des Alienware 17 im Jahr 2008 haben sich die Notebooks stark verändert. Dank der hohen Verarbeitungsqualität sowie der Zuverlässigkeit gehören Alienware Laptops zu den beliebtesten Gaming-Systemen. Das aktuelle Alienware 17 R4 unterscheidet sich deutlich vom alten 17 R3, denn das neue Modell ist größer, schwerer und dank aktualisierten Komponenten (in diesem Fall i7-7820HK & GTX 1080) natürlich schneller. Damit tritt das Notebook in Konkurrenz zu anderen Modellen für Enthusiasten, inklusive dem MSI GT73VRAcer Predator 17 X, Asus G701VI/G752VS sowie verschiedenen Clevo-Barebones. Der i7-7820HK ist eher selten, denn viele Gaming-Laptops setzen auf den beliebten i7-7700HQ bzw. den i7-6700HQ

Bei dem Testgerät handelt es sich um eine US-Konfiguration, doch das Modell ist auch in Deutschland erhältlich. Die getestete Konfiguration kostet im Online-Shop des Herstellers aktuell 3.229 Euro. Das Einstiegsmodell mit einem i7-7700HQ, der AMD Radeon R9 470, 8 GB RAM, Full-HD-IPS-Display und einer 1-TB-Festplatte beginnt bei 1.849 Euro.

Für weitere Informationen zu den verfügbaren Konfigurationen empfehlen wir die entsprechende Produktseite von Dell.

Alienware 17 R4 (17 Serie)
Grafikkarte
NVIDIA GeForce GTX 1080 (Laptop) - 8192 MB, Kerntakt: 1582 MHz, Speichertakt: 10010 MHz, GDDR5X, 381.78
Hauptspeicher
16384 MB 
, SK Hynix PC4-19200, DDR4-2400, Dual-Channel, 1300 MHz, 17-17-17-39, 2x SODIMM
Bildschirm
17.3 Zoll 16:9, 2560 x 1440 Pixel 170 PPI, TN LED, ID: AU Optronics AUO1496, Name: B173QTN, Dell P/N: JYWWF, spiegelnd: nein
Mainboard
Intel CM238
Massenspeicher
SK Hynix PC300 NVMe 512 GB, 512 GB 
, Secondary: 1 TB 7200 RPM HGST HTS721010A9E630 HDD
Soundkarte
Intel Skylake PCH-H High Definition Audio Controller
Anschlüsse
3 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 1 USB 3.1 Gen2, 1 Thunderbolt, 1 HDMI, 1 DisplayPort, Audio Anschlüsse: 3.5 mm earphones, 3.5 mm microphone, Helligkeitssensor, Graphics Amplifier
Netzwerk
Killer E2500 Gigabit Ethernet Controller (10/100/1000MBit), Killer Wireless-n/a/ac 1435 Wireless Network Adapter (a/b/g/n/ac), Bluetooth 4.1
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 29.9 x 424 x 332
Akku
99 Wh Lithium-Ion
Betriebssystem
Microsoft Windows 10 Home 64 Bit
Kamera
Webcam: FHDSecondary Camera: Tobii Eye Tracking
Sonstiges
Lautsprecher: 2.1 + subwoofer, Tastatur: TactX, beveled, Tastatur-Beleuchtung: ja, Tobii Eye Tracking, Killer Control Center, Alienware Sound Center, Alienware Command Center, 12 Monate Garantie
Gewicht
4.42 kg, Netzteil: 1.45 kg
Preis
3000 USD
Hinweis: Der Hersteller kann abweichende Bauteile wie Bildschirme, Laufwerke und Speicherriegel mit ähnlichen Spezifikationen unter dem gleichen Modellnamen einsetzen.

 

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Gehäuse

Alienware hat sich mächtig ins Zeug gelegt, um das Gehäuse so hochwertig wie möglich zu machen. Wie bereits beim 17 R3 kommen auch bei dem neuen 17 R4 eine Kombination aus Magnesium, Metall sowie gummierten Oberflächen zum Einsatz. Zusammen mit dem eloxierten Aluminium auf dem Bildschirmdeckel, das wir bereits von den XPS-Modellen kennen, bekommen wir einen der stabilsten Gaming-Laptops in dieser Größenklasse. Das hat zwar Auswirkungen auf das Gewicht sowie die Zugänglichkeit zu den Komponenten (worauf wir gleich noch eingehen werden), doch die Qualität des Systems ist zweifellos sehr hoch. Gebürstete Aluminium-Oberflächen, glänzende Kunststoffteile oder auffällige Design-Merkmale sind nicht notwendig.

Der größte Unterschied in dieser Revision ist die neue Kühlung am Heck. Mittlerweile setzen einige Gaming-Laptops auf dieses Design, unter anderem auch das Asus G752/G701, das MSI GT80/GT83VR, das Aorus X und auch Acers Predator Baureihe. Das Prinzip bringt zwei Vorteile – Hersteller halten die Wärme von der Tastatur fern, und zugleich gibt es mehr Platz für eine stärkere Kühlung. Ein Nachteil ist jedoch der eingeschränkte Öffnungswinkel des Displays von nur 140 Grad.

Die Baseunit ist sehr massiv und lässt sich nicht eindrücken, selbst Verwindungsversuche führen nur zu minimalen Knarzgeräuschen. Der Bildschirmdeckel ist an den vorderen Ecken verständlicherweise etwas schwächer, doch insgesamt ist die Stabilität auch hier gut und hinterlässt auch einen besseren Eindruck als bei den Konkurrenten von MSI (GT-Serie) und Asus (ROG-Serie). Ein Problem sind jedoch die Knarzgeräusche, wenn man den Bildschirm öffnet bzw. schließt. Es ist nicht besorgniserregend, doch in dieser Preisklasse sollte das eigentlich kein Problem sein. Ansonsten können wir aber keine überstehenden Kanten oder ungleichmäßigen Spalte erkennen, lediglich der innere Bildschirmrand liegt nicht perfekt auf, weshalb ein wenig Licht von dem beleuchteten Alienware Logo durchscheint. Es ist aber auf keinen Fall so ausgeprägt wie bei dem Testgerät des GT72VR und im Alltag nicht störend.

Im Gegensatz zum Bildschirmdeckel sind die dunklen Tasten und die Handballenauflage sehr anfällig für Fingerabdrücke. Hier dürften häufig benutzte Tasten und die Base mit der Zeit ein wenig speckig werden.

Aufgrund der neuen Kühlung im Heck ist das Gehäuse schwerer und größer geworden.
Aufgrund der neuen Kühlung im Heck ist das Gehäuse schwerer und größer geworden.
Unterhalb des Bildschirms dringt etwas Licht des Logos aus dem Gehäuse.
Unterhalb des Bildschirms dringt etwas Licht des Logos aus dem Gehäuse.

Aufgrund der neuen Kühlung am Heck ist das neue 17 R4 deutlich größer und schwerer als zuvor. Wir messen rund 700 Gramm mehr Gewicht sowie 40 Millimeter mehr Tiefe als beim 17 R3, dafür ist die neue Konstruktion aber zumindest 4 Millimeter dünner. Dadurch fühlt sich das Gehäuse solider an also zuvor; zudem ist es neben dem Asus G752VY (Vapor-Chamber-Kühlung) eines der schwersten 17-Zoll-Gaming-Notebooks. Tatsächlich haben diese beiden Modelle praktisch identische Stellflächen, während die Konkurrenten von MSI deutlich kompakter sind. Uns gefällt die Tatsache, dass der Hersteller mehr Gewicht in Kauf nimmt und nicht auf ein sehr dünnes Gehäuse setzt, bei dem es Probleme mit der Leistung geben könnte.

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Ausstattung

Gaming-Notebooks sind oftmals vollgestopft mit Anschlüssen, was alleine schon an dem verfügbaren Platz liegt. Daher sind wir über die Anschlusssituation am Alienware 17 R4 ein wenig enttäuscht. Es gibt lediglich zwei normale USB-Anschlüsse (im Vergleich zu sechs am MSI GT72), zwei Videoausgänge (im Vergleich zu drei am Eurocom Sky X7E2) und nur zwei Audio-Anschlüsse (im Vergleich zu vier am MSI GT62VR). Der Hersteller hat auch den SD-Leser des alten 17 R3 gestrichen; wie schon beim Razer Blade Pro oder dem EVGA SC17 muss man also auf externe Lösungen zurückgreifen. Ein Vorteil sind jedoch die beiden USB-C-Stecker, denn bei vielen Modellen findet man nur einen vor. Hier kann man die Anschlussvielfalt mit passenden Thunderbolt-3-Adaptern also erweitern.

HDMI 2.0 ist standardmäßig verfügbar und unterstützt die 4K-Wiedergabe bei 60 Hz. Der Mini-DisplayPort entspricht jedoch nur dem Standard 1.2 und nicht 1.3, weshalb die 4K-Ausgabe nicht bei 120 Hz möglich ist.

Der proprietäre Graphics-Amplifier-Anschluss ist auch bei dem 17 R4 wieder vorhanden. Dieser macht vielleicht bei den kleineren Konfigurationen Sinn, doch die Grafikkarten GTX 1070 oder GTX 1080 sollten auch in den nächsten Jahren noch genügend Leistung bieten. Laut den Aussagen von Dell leidet die Docking-Lösung, die über PCIe-x4 (Gen.3) angeschlossen ist, nicht über die dramatischen Leistungseinbußen des kürzlich getesteten Razer Core, wenn das Signal wieder an das interne Panel zurückgeleitet wird.

vorne: keine Anschlüsse
vorne: keine Anschlüsse
links: Noble Lock, USB Type-C Gen. 1, USB 3.0, 3,5-mm-Mikrofon, 3,5-mm-Kopfhörer
links: Noble Lock, USB Type-C Gen. 1, USB 3.0, 3,5-mm-Mikrofon, 3,5-mm-Kopfhörer
hinten: Gigabit-Ethernet, Mini-DisplayPort 1.2, HDMI 2.0, Thunderbolt 3, Alienware Graphics Amplifier, Netzteil
hinten: Gigabit-Ethernet, Mini-DisplayPort 1.2, HDMI 2.0, Thunderbolt 3, Alienware Graphics Amplifier, Netzteil
rechts: USB 3.0
rechts: USB 3.0

Software

AlienFX ist das Kontrollzentrum für die Makrotasten, die Tastaturbeleuchtung, die Systemüberwachung sowie verschiedene Leistungsprofile. Insgesamt stehen neun Makrotasten zur Verfügung, von denen fünf dreifach belegt werden können. Die Überwachungsfunktionen sind jedoch sehr eingeschränkt und können auch nicht verkleinert dargestellt werden. Hoffentlich werden Einstellungen für die Lüftersteuerung noch mit Updates nachgereicht.

Tastatur & Beleuchtung
Tastatur & Beleuchtung
überarbeitete Windows Energieeinstellungen
überarbeitete Windows Energieeinstellungen
TactX Makrotasten
TactX Makrotasten
begrenzte Überwachungsfunktionen
begrenzte Überwachungsfunktionen
umgestaltete Alienware-Audio-Software
umgestaltete Alienware-Audio-Software
Mikrofon-Einstellungen
Mikrofon-Einstellungen
Audio-Launchpad
Audio-Launchpad
"Radar" Audio-Visualisierung für Spiele
"Radar" Audio-Visualisierung für Spiele
überarbeitete Einstellungen für das Elan Trackpad
überarbeitete Einstellungen für das Elan Trackpad

Kommunikation

Alle Konfigurationen werden standardmäßig mit dem Killer-1435-WLAN-Modul ausgestattet. Das Modul Killer 1535 steht optional als Upgrade zur Verfügung. Abgesehen von einigen kleinen Unterschieden bei den Funktionen ist die reine Leistung aber praktisch identisch, inklusive der Unterstützung für Bluetooth 4.1. In unserem WLAN-Test lag die durchschnittliche Transferrate bei 606 Mbit/s (theoretisches Maximum 867 Mbit/s) und in Verbindung mit dem Testrouter Linksys EA8500 gab es auch keine Verbindungsprobleme.

Das Control Center von Killer ist vorinstalliert. Es erlaubt die Überwachung des Netzwerkverkehrs und das Priorisieren von bestimmten Anwendungen. Weitere Informationen über die Leistung und die Funktionen der Killer 1535 stehen in unserem separaten Testbericht zur Verfügung.

Networking
iperf3 Client (receive) TCP 1 m 4M x10
MSI GT62VR 7RE-223
Killer Wireless-n/a/ac 1435 Wireless Network Adapter
669 MBit/s ∼100% +10%
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter
648 MBit/s ∼97% +7%
Alienware 17 R4
Killer Wireless-n/a/ac 1435 Wireless Network Adapter
606 MBit/s ∼91%
iperf3 Client (transmit) TCP 1 m 4M x10
Alienware 17 R4
Killer Wireless-n/a/ac 1435 Wireless Network Adapter
589 MBit/s ∼100%
MSI GT62VR 7RE-223
Killer Wireless-n/a/ac 1435 Wireless Network Adapter
579 MBit/s ∼98% -2%
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter
529 MBit/s ∼90% -10%

Zubehör

Abgesehen von dem Netzteil und einer Schnellstartanleitung gibt es keine Beigaben. Noch nicht einmal ein Reinigungstuch liegt dem teuren Laptop bei, obwohl das bei vielen anderen High-End-Systemen der Fall ist. Optional bietet Dell aber Zubehörartikel mit dem Alienware Logo, passende Taschen und natürlich die Graphics-Amplifier-Docking-Station an. Andere Thunderbolt-3-Docks wie das Dell DA200 sollten aber ebenfalls kompatibel sein.

Wartung

Für das Entfernen der unteren Abdeckung benötigt man nur einen Kreuz-Schraubendreher sowie einen spitzen Gegenstand. Allerdings sitzt die Abdeckung recht fest und lässt sich nicht so leicht entfernen wie bei den meisten Notebooks von Clevo oder MSI. Wenn der Deckel einmal entfernt ist, erhält man Zugang zu allen vier Festplatten-Steckplätzen, dem WLAN-Modul, den Lüftern sowie den beiden DDR4-SODIMM-Steckplätzen. Der Zugang zu dem Akku und dem Mainboard gestaltet sich jedoch schwierig, da die Kernkomponenten unter einer dicken Platte sitzen. Diese hilft zwar der Stabilität, erschwert dafür aber die Wartung.

Dell stellt einen umfangreichen Service-Guide zur Verfügung, wenn man das Notebook weiter zerlegen möchte. Die Grafikkarte ist aber verlötet und kann daher nicht aufgerüstet werden (kein MXM-3.0-Steckplatz).

Alienware 17 R4
Alienware 17 R4
Alienware 17 R2/R3
Alienware 17 R2/R3

Garantie

Standardmäßig bietet Dell nur einen einjährigen Premium-Service. Hier bieten andere Hersteller (z. B. Gigabyte) oft zwei Jahre. Optional lässt sich die Garantie jedoch auf bis zu vier Jahre samt Unfallschutz erweitern. Der umfangreiche Support, den man bereits aus Dells Business-Sparte kennt, ist also auch für die Gaming-Systeme verfügbar.

Eingabegeräte

Tastatur

Das Tippgefühl unterscheidet sich nicht von dem alten 17 R3. Im Gegensatz zu vielen anderen Gaming-Laptops setzt Dell weiterhin auf ein klassisches Layout (kein Chiclet) mit geringen Abständen zwischen den einzelnen Tasten. Die Rückmeldung der normalen QWERTZ-Tasten ist sehr straff, aber gleichzeitig leise, was auch für die anderen Tasten gilt. Die Funktions- & Pfeiltasten sind beispielsweise nicht schwammiger, obwohl sie kleiner sind. Es gibt nur minimales Klappern, und die Tasten wackeln auch nicht herum. Interessanterweise bewirbt Dell die Alienware Tastatur als "einzige Tastatur mit 2,2 mm Tastenhub", doch das ist schlichtweg falsch. Das ältere Gigabyte P55W V4 wurde ebenfalls mit 2,2 mm beworben. Dennoch ist der Hub länger als bei den meisten anderen Gaming-Systemen oder gar Ultrabooks, die meist bei 2 mm oder weniger liegen.

Die AlienFX Software erlaubt die Individualisierung der Hintergrundbeleuchtung in vier Zonen. Zusätzlich werden noch das Trackpad, das Alienware Logo sowie die Leisten an den Außenkanten des Notebooks beleuchtet. Im Gegensatz zu Notebooks mit individuell beleuchteten Tasten und 16,7 Millionen Farben ist man hier auf 20 Farben begrenzt. Andere Notebooks wie das Lenovo Y900 bieten beispielsweise auch mehr Beleuchtungszonen (7), und auch bei den aktuellen Aorus Laptops können die Tasten einzeln beleuchtet werden. Komischerweise lässt sich die Intensität der Beleuchtung nicht mit der Funktionstaste verändern, das ist nur via Schieberegler in der Software möglich (Rechtsklick auf das AlienFX-Symbol).

Touchpad

Auch das kleine Touchpad (10 x 5,5 cm) des neuen Alienware entspricht mit den guten Gleiteigenschaften weitestgehend dem Vorgänger 17 R3. Die Oberfläche ist fest und lässt sich nicht eindrücken. Eine größere Oberfläche wäre gut gewesen, doch die kleine Fläche war vermutlich nötig, um die Stabilität nicht zu beeinflussen. Für Einstellungen steht der Synaptics Treiber mit einem speziellen Alienware Design bereit. Gesten werden mit bis zu vier Fingern unterstützt.

Die dedizierten Tasten sind beim Klicken relativ leise und bieten einen langen Hub samt angemessenem Feedback. Damit stehen sie im starken Gegensatz zu den Maustasten in MSIs GT-Systemen, bei denen die Tasten weniger Hub bieten und gleichzeitig fester sowie lauter sind. Die Tasten des Alienware sind dennoch recht komfortabel, auch wenn sie etwas schwammiger agieren als bei vielen anderen Gaming-Systemen. Bei längeren Einsätzen ist es aber schneller, einfach doppelt auf das Touchpad zu tippen.

"TactX"-Tastatur mit N-key-Technik, 20 Farben in 4 Zonen, 2,2 mm Tastenhub
"TactX"-Tastatur mit N-key-Technik, 20 Farben in 4 Zonen, 2,2 mm Tastenhub
Das Layout der angewinkelten Tasten entspricht dem 17 R3.
Das Layout der angewinkelten Tasten entspricht dem 17 R3.

Display

Bei den Bildschirmen hat man mehr Auswahlmöglichkeiten als bei vielen Konkurrenten. Modelle wie das MSI GT73VR oder das Asus G701 sind entweder mit FHD- bzw. UHD-Panels verfügbar, doch Alienware bietet zusätzlich noch ein QHD-Modell an. Die Sache wird jedoch ein wenig kompliziert, da sich die technischen Daten in Bezug auf G-Sync, der Bildwiederholfrequenz (120/60 Hz), der Helligkeit sowie der Nutzung der integrierten HD-Graphics-620-GPU unterscheiden. Auch bei dem Kontrast sowie der Farbraumabdeckung wird es aller Voraussicht nach deutliche Unterschiede geben, hier sollte man also vor dem Kauf gut überlegen, für welches Panel man sich entscheidet. Die kleine Tabelle weiter unten gibt einen Überblick über die drei verfügbaren Displays.

Doch warum bietet man nicht einfach ein 4K-Panel an, welches alle Funktionen wie 120 Hz, G-Sync, volle sRGB-Abdeckung und die manuelle/automatische Grafikumschaltung unterstützt? Wir haben mehreren Herstellern genau diese Frage gestellt und die Antwort war immer die gleiche – es gibt aktuell einfach keinen Zulieferer, der solche Panels in ausreichender Anzahl liefern kann.

Unser Testgerät verwendet das matte QHD-Panel von AU Optronics (AUO1496), das wir bisher noch nicht getestet haben. Dell verspricht eine Helligkeit von 400 cd/m², was wir bei unserer Messung mit dem X-Rite Spektralfotometer zumindest für die Mitte des Bildschirms bestätigen können. In den Ecken lässt die Helligkeit jedoch nach, und der durchschnittliche Wert liegt bei rund 370 cd/m². Der Kontrast ist mit etwa 700:1 aber nicht besonders hoch, vor allem im Vergleich zu dem Chi-Mei-Panel im MSI GT73VR (>1.200:1). Diese Werte gelten aber nur für das QHD-Panel, die anderen Bildschirme für das Alienware 17 R4 erreichen vermutlich andere Werte.

Subjektiv sind die Inhalte auf dem QHD-Bildschirm sehr scharf, und die Kombination aus 120 Hz sowie kurzen Reaktionszeiten ermöglicht eine butterweiche Darstellung von bewegten Inhalten. Einfache Aktionen wie beispielsweise Zeigerbewegungen oder das Verschieben von Fenstern fühlen sich schneller an. Allerdings erkennt man vor allem auf hellen Hintergründen eine leichte Körnung. Dieses Phänomen kennen wir von vielen matten Bildschirmen; bei glänzenden Touchscreens ist das hingegen kein Problem. Auffälliges Screen Bleeding an den Ecken oder Kanten können wir nicht feststellen.

minimales Screen-Bleeding
minimales Screen-Bleeding
RGB-Subpixel-Anordnung (170 ppi)
RGB-Subpixel-Anordnung (170 ppi)
FHD-Option QHD-Option 4K-UHD-Option
IPS TN IPS
300 cd/m² 400 cd/m² 300 cd/m²
kein 120 Hz 120 Hz kein 120 Hz
integrierte GPU keine integrierte GPU integrierte GPU
kein G-Sync G-Sync kein G-Sync
358.8
cd/m²
391.8
cd/m²
373.9
cd/m²
379.2
cd/m²
402.3
cd/m²
364.5
cd/m²
345.2
cd/m²
369.4
cd/m²
361.5
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro Basic 2
Maximal: 402.3 cd/m² Durchschnitt: 371.8 cd/m² Minimum: 19.19 cd/m²
Ausleuchtung: 86 %
Helligkeit Akku: 402.3 cd/m²
Kontrast: 649:1 (Schwarzwert: 0.62 cd/m²)
ΔE Color 5.6 | 0.4-29.43 Ø6.2
ΔE Greyscale 4.7 | 0.64-98 Ø6.4
82.2% sRGB (Argyll 3D) 53.7% AdobeRGB 1998 (Argyll 3D)
Gamma: 2.14
Alienware 17 R4
TN LED, 17.3, 2560x1440
Alienware 17 R3 (A17-9935)
CV69H_173WF4 (LGD0459), IPS, 17.3, 1920x1080
MSI GT73VR 7RF-296
N173HHE-G32 (CMN1747), TN LED, 17.3, 1920x1080
Acer Predator 17 X GX-792-76DL
LP173WF4-SPF5 (LGD056D), IPS, 17.3, 1920x1080
Aorus X7 DT v6
AUO1096, TN LED, 17.3, 2560x1440
Response Times
-45%
29%
-85%
13%
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
30 (18.8, 11.2)
33 (13, 20)
-10%
26 (12, 14)
13%
45 (18, 27)
-50%
21.6 (12.4, 9.2)
28%
Response Time Black / White *
12.8 (10.8, 2)
23 (5, 18)
-80%
7 (4, 3)
45%
28 (6, 22)
-119%
13.2 (4.4, 8.8)
-3%
PWM Frequency
59.52
Bildschirm
7%
-9%
16%
-6%
Helligkeit Bildmitte
402.3
360
-11%
307
-24%
380
-6%
339.5
-16%
Brightness
372
336
-10%
284
-24%
362
-3%
309
-17%
Brightness Distribution
86
90
5%
85
-1%
91
6%
80
-7%
Schwarzwert *
0.62
0.44
29%
0.25
60%
0.37
40%
0.45
27%
Kontrast
649
818
26%
1228
89%
1027
58%
754
16%
DeltaE Colorchecker *
5.6
4.76
15%
9.65
-72%
4.12
26%
6.88
-23%
Colorchecker DeltaE2000 max. *
9.8
10.8
-10%
16.36
-67%
8.19
16%
9.99
-2%
DeltaE Graustufen *
4.7
3.69
21%
10.07
-114%
3.95
16%
6.57
-40%
Gamma
2.14 103%
2.24 98%
2.12 104%
2.47 89%
2.04 108%
CCT
7519 86%
6091 107%
12145 54%
6539 99%
8608 76%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
53.7
55
2%
75
40%
55
2%
54
1%
Color Space (Percent of sRGB)
82.2
84
2%
100
22%
84
2%
82
0%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
-19% / -2%
10% / -3%
-35% / -1%
4% / -3%

* ... kleinere Werte sind besser

Die Farbraumabdeckung liegt bei 54 % AdobeRGB bzw. 82 % sRGB, womit das Alienware auf dem Niveau des Acer Predator 17 X und dem alten Alienware 17 R3 liegt. Insgesamt sind das durchschnittliche Ergebnisse für einen High-End-Gaming-Laptop. Einige Konkurrenten wie das MSI GT73VR oder das Razer Blade Pro decken sRGB vollständig ab, bieten dafür aber auch keine Panels mit QHD/120Hz/G-Sync. Beim Spielen sind die Reaktionszeiten aber in der Regel wichtiger als möglichst akkurate Farben.

vs. AdobeRGB
vs. AdobeRGB
vs. sRGB
vs. sRGB
vs. Alienware 17 R3
vs. Alienware 17 R3

In den weiteren Messungen zeigen sich bereits im Werkszustand ordentliche Werte für die Graustufen sowie die Farben. Eine Kalibrierung reduziert die Abweichung ein wenig (siehe CalMAN-Screenshots), doch sie ist nicht zwingend notwendig. Die größten Abweichungen sehen wir bei Blau und Orange. Mit zunehmender Sättigung werden aber alle Farben ungenauer, was an der unvollständigen sRGB-Abdeckung liegt.

Graustufen vor der Kalibrierung
Graustufen vor der Kalibrierung
Sättigung vor der Kalibrierung
Sättigung vor der Kalibrierung
ColorChecker vor der Kalibrierung
ColorChecker vor der Kalibrierung
Graustufen nach der Kalibrierung
Graustufen nach der Kalibrierung
Sättigung nach der Kalibrierung
Sättigung nach der Kalibrierung
ColorChecker nach der Kalibrierung
ColorChecker nach der Kalibrierung

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
12.8 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 10.8 ms steigend
↘ 2 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind gut, für anspruchsvolle Spieler könnten der Bildschirm jedoch zu langsam sein.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 10 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten besser als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (25.7 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
30 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 18.8 ms steigend
↘ 11.2 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 15 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten besser als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (41 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM nicht festgestellt

Im Vergleich: 52 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 9173 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

Das 17 Zoll große Alienware wurde natürlich nicht dafür konzipiert, für längere Zeit mobil im Freien benutzt zu werden. Die Helligkeit des normalen Panels (300 cd/m²) reicht für Innenräume bereits aus. Die höhere Helligkeit des QHD-Modells bringt daher nicht so viele Vorteile, denn auch knapp 400 cd/m² sind bei so einem großen Display nicht ausreichend, um den Inhalt komfortabel zu erkennen. Zudem wirken die Farben von TN-Panels auch schneller ausgewaschen als bei IPS-Modellen. Die Blickwinkel sind ebenfalls eingeschränkt, und es kommt schnell zu Farbveränderungen.

im Schatten
im Schatten
im Schatten
im Schatten
in der Sonne
in der Sonne
Blickwinkel des TN-Panels
Blickwinkel des TN-Panels

Leistung

Die beiden Kernkomponenten i7-7820HK und die GeForce GTX 1080 gehören aktuell zu den schnellsten Produkten im mobilen Segment, und die Kombination ist nur in wenigen Gaming-Notebooks zu finden. Ähnlich wie bei der alten GeForce 980M (wurde Ende 2015 durch die 980 ergänzt) erwarten wir zwar eine schnellere GTX 1080 Ti für Laptops, doch gerade bei der 1440p-Auflösung sollte die GTX 1080 locker ausreichen. Wer noch mehr Leistung benötigt, muss auf Clevo SLI-Systeme, das Asus GX800 oder aber das 18,4 Zoll große MSI GT83VR Titan mit dem i7-7920HQ-Prozessor umsteigen.

Wie wir bereits in der Display-Sektion angesprochen haben, können Modelle ohne G-Sync-Unterstützung entweder automatisch (Optimus) oder über eine Taste manuell auf die integrierte Grafikkarte HD Graphics 620 umgestellt werden (je nach GPU). Bei unserem Testgerät ist die iGPU des Prozessors aber deaktiviert, und ein Druck auf die entsprechende Taste führt nur zu einer kleinen Fehlermeldung.

Prozessor

Der i7-7820HK ist einer der schnellsten mobilen Kaby-Lake-Prozessoren, und die Leistung ist erwartungsgemäß sehr hoch. In den Cinebench-Single- und Multi-Tests liegt der Chip rund 10 bzw. 25 % vor dem i7-6820HQ im aktuellen MacBook Pro 15 und gleichauf mit dem Desktop-Prozessor i7-6700K (nicht übertaktet). Das Asus G701VIK mit dem gleichen Prozessor ist bei der Belastung von nur einem Kern jedoch noch einmal 8 % schneller. Beim Spielen wird man die zusätzliche Leistung aber nicht bemerken, hier ist der beliebte i7-7700HQ eigentlich vollkommen ausreichend.

Eine Schleife des Cinebench-R15-Multi-Tests zeigt keinen Leistungsabfall mit zunehmender Testdauer. Das erste Ergebnis (867 Punkte) bleibt selbst nach 40 Durchläufen ziemlich konstant. Zum Vergleich: Der i7-7700HQ im extrem dünnen MSI GS63VR büßt nach einigen Durchläufen rund 10-15 % Leistung ein.

Weitere Informationen und Benchmarks zu dem Core i7-7820HK sind in unserer Techniksektion verfügbar.

Cinebench R10 32 Bit
Cinebench R10 32 Bit
Cinebench R11.5 64 Bit
Cinebench R11.5 64 Bit
Cinebench R15
Cinebench R15
0102030405060708090100110120130140150160170180190200210220230240250260270280290300310320330340350360370380390400410420430440450460470480490500510520530540550560570580590600610620630640650660670680690700710720730740750760770780790800810820830840850860870880Tooltip
Cinebench R15 CPU Multi 64 Bit
Cinebench R15
CPU Single 64Bit
Eurocom Tornado F5
Intel Core i7-7700K
190 Points ∼87% +11%
Asus G701VIK-BA049T
Intel Core i7-7820HK
184 Points ∼84% +8%
Alienware 17 R4
Intel Core i7-7820HK
171 Points ∼78%
Eurocom Sky X7E2
Intel Core i7-6700K
160 Points ∼73% -6%
Samsung Odyssey NP800G5M-X01US
Intel Core i7-7700HQ
155 Points ∼71% -9%
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.7 GHz, 455)
Intel Core i7-6820HQ
154 Points ∼71% -10%
EVGA SC17 GTX 1070
Intel Core i7-6820HK
152 Points ∼70% -11%
MSI GT80 Titan SLI
Intel Core i7-5700HQ
143 Points ∼66% -16%
MSI GE72VR-6RF16H21
Intel Core i7-6700HQ
140 Points ∼64% -18%
CPU Multi 64Bit
Asus G701VIK-BA049T
Intel Core i7-7820HK
899 Points ∼21% +4%
Eurocom Tornado F5
Intel Core i7-7700K
897 Points ∼20% +3%
Eurocom Sky X7E2
Intel Core i7-6700K
874 Points ∼20% +1%
Alienware 17 R4
Intel Core i7-7820HK
867 Points ∼20%
Samsung Odyssey NP800G5M-X01US
Intel Core i7-7700HQ
738 Points ∼17% -15%
MSI GT80 Titan SLI
Intel Core i7-5700HQ
724 Points ∼17% -16%
EVGA SC17 GTX 1070
Intel Core i7-6820HK
706 Points ∼16% -19%
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.7 GHz, 455)
Intel Core i7-6820HQ
704 Points ∼16% -19%
MSI GE72VR-6RF16H21
Intel Core i7-6700HQ
676 Points ∼15% -22%
Cinebench R11.5
CPU Single 64Bit
Eurocom Tornado F5
Intel Core i7-7700K
2.19 Points ∼90% +30%
Asus G701VIK-BA049T
Intel Core i7-7820HK
2.08 Points ∼85% +23%
Samsung Odyssey NP800G5M-X01US
Intel Core i7-7700HQ
1.83 Points ∼75% +8%
Eurocom Sky X7E2
Intel Core i7-6700K
1.72 Points ∼70% +2%
Alienware 17 R4
Intel Core i7-7820HK
1.69 Points ∼69%
EVGA SC17 GTX 1070
Intel Core i7-6820HK
1.68 Points ∼69% -1%
MSI GT80 Titan SLI
Intel Core i7-5700HQ
1.67 Points ∼68% -1%
MSI GE72VR-6RF16H21
Intel Core i7-6700HQ
1.55 Points ∼64% -8%
CPU Multi 64Bit
Asus G701VIK-BA049T
Intel Core i7-7820HK
9.91 Points ∼37% +4%
Eurocom Tornado F5
Intel Core i7-7700K
9.78 Points ∼36% +3%
Alienware 17 R4
Intel Core i7-7820HK
9.53 Points ∼35%
Eurocom Sky X7E2
Intel Core i7-6700K
8.55 Points ∼32% -10%
Samsung Odyssey NP800G5M-X01US
Intel Core i7-7700HQ
8.17 Points ∼30% -14%
MSI GT80 Titan SLI
Intel Core i7-5700HQ
7.94 Points ∼29% -17%
EVGA SC17 GTX 1070
Intel Core i7-6820HK
7.75 Points ∼29% -19%
MSI GE72VR-6RF16H21
Intel Core i7-6700HQ
7.39 Points ∼27% -22%
Cinebench R10
Rendering Single 32Bit
Eurocom Tornado F5
Intel Core i7-7700K
7222 Points ∼67% +10%
Alienware 17 R4
Intel Core i7-7820HK
6566 Points ∼61%
Eurocom Sky X7E2
Intel Core i7-6700K
6434 Points ∼59% -2%
Samsung Odyssey NP800G5M-X01US
Intel Core i7-7700HQ
5954 Points ∼55% -9%
EVGA SC17 GTX 1070
Intel Core i7-6820HK
5632 Points ∼52% -14%
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.7 GHz, 455)
Intel Core i7-6820HQ
5580 Points ∼51% -15%
MSI GT80 Titan SLI
Intel Core i7-5700HQ
5550 Points ∼51% -15%
MSI GE72VR-6RF16H21
Intel Core i7-6700HQ
4720 Points ∼44% -28%
Rendering Multiple CPUs 32Bit
Eurocom Tornado F5
Intel Core i7-7700K
28189 Points ∼57% +8%
Alienware 17 R4
Intel Core i7-7820HK
26081 Points ∼52%
Eurocom Sky X7E2
Intel Core i7-6700K
23815 Points ∼48% -9%
Samsung Odyssey NP800G5M-X01US
Intel Core i7-7700HQ
22512 Points ∼45% -14%
MSI GT80 Titan SLI
Intel Core i7-5700HQ
21755 Points ∼44% -17%
EVGA SC17 GTX 1070
Intel Core i7-6820HK
21313 Points ∼43% -18%
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.7 GHz, 455)
Intel Core i7-6820HQ
21079 Points ∼42% -19%
MSI GE72VR-6RF16H21
Intel Core i7-6700HQ
19720 Points ∼40% -24%
wPrime 2.0x - 1024m
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.7 GHz, 455)
Intel Core i7-6820HQ
241 s * ∼3% -34%
EVGA SC17 GTX 1070
Intel Core i7-6820HK
224.726 s * ∼3% -25%
Samsung Odyssey NP800G5M-X01US
Intel Core i7-7700HQ
211.321 s * ∼2% -18%
Eurocom Sky X7E2
Intel Core i7-6700K
205.867 s * ∼2% -15%
Alienware 17 R4
Intel Core i7-7820HK
179.449 s * ∼2%
Eurocom Tornado F5
Intel Core i7-7700K
176.329 s * ∼2% +2%
Super Pi Mod 1.5 XS 32M - ---
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.7 GHz, 455)
Intel Core i7-6820HQ
581 Seconds * ∼3% -18%
EVGA SC17 GTX 1070
Intel Core i7-6820HK
572.296 Seconds * ∼3% -17%
MSI GT80 Titan SLI
Intel Core i7-5700HQ
565.334 Seconds * ∼3% -15%
Samsung Odyssey NP800G5M-X01US
Intel Core i7-7700HQ
519.371 Seconds * ∼2% -6%
Alienware 17 R4
Intel Core i7-7820HK
490.548 Seconds * ∼2%
Eurocom Sky X7E2
Intel Core i7-6700K
484.635 Seconds * ∼2% +1%
Eurocom Tornado F5
Intel Core i7-7700K
440.036 Seconds * ∼2% +10%

* ... kleinere Werte sind besser

Cinebench R10 Shading 32Bit
13027
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 32Bit
26081
Cinebench R10 Rendering Single 32Bit
6566
Cinebench R11.5 OpenGL 64Bit
79.86 fps
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
9.53 Points
Cinebench R11.5 CPU Single 64Bit
1.69 Points
Cinebench R15 Ref. Match 64Bit
99.6 %
Cinebench R15 OpenGL 64Bit
140.8 fps
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
867 Points
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
171 Points
Hilfe

System Performance

In den PCMarks gibt es keine Überraschungen, denn das Alienware 17 R4 liegt auf dem Niveau der Konkurrenten. Subjektiv gibt es ebenfalls keinen Grund zur Kritik, denn das System fährt sehr schnell hoch, und auch Anwendungen werden fast verzögerungsfrei gestartet. Während des Tests gab es auch ansonsten keine Probleme.

PCMark 8 Home Accelerated
PCMark 8 Home Accelerated
PCMark 8 Work Accelerated
PCMark 8 Work Accelerated
PCMark 8 Creative Accelerated
PCMark 8 Creative Accelerated
PCMark 8
Work Score Accelerated v2
Aorus X7 DT v6
GeForce GTX 1080 (Laptop), 6820HK, Samsung SM951 MZVPV512HDGL m.2 PCI-e
5353 Points ∼82% +5%
Alienware 17 R4
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK, SK Hynix PC300 NVMe 512 GB
5088 Points ∼78%
Eurocom Tornado F5 Killer Edition
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7600K, Samsung SSD 960 Evo 250GB m.2 NVMe
4831 Points ∼74% -5%
Creative Score Accelerated v2
Aorus X7 DT v6
GeForce GTX 1080 (Laptop), 6820HK, Samsung SM951 MZVPV512HDGL m.2 PCI-e
8478 Points ∼89% +2%
Eurocom Tornado F5 Killer Edition
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7600K, Samsung SSD 960 Evo 250GB m.2 NVMe
8420 Points ∼88% +2%
Alienware 17 R4
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK, SK Hynix PC300 NVMe 512 GB
8272 Points ∼87%
Home Score Accelerated v2
Aorus X7 DT v6
GeForce GTX 1080 (Laptop), 6820HK, Samsung SM951 MZVPV512HDGL m.2 PCI-e
5096 Points ∼84% +1%
Alienware 17 R4
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK, SK Hynix PC300 NVMe 512 GB
5064 Points ∼83%
Eurocom Tornado F5 Killer Edition
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7600K, Samsung SSD 960 Evo 250GB m.2 NVMe
4821 Points ∼79% -5%
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
5064 Punkte
PCMark 8 Creative Score Accelerated v2
8272 Punkte
PCMark 8 Work Score Accelerated v2
5088 Punkte
Hilfe

Massenspeicher

Insgesamt kann man im Alienware 17 R4 vier Festplatten verbauen – bei dem letztjährigen 17 R3 waren es noch fünf. Der Nutzer bekommt zwei M.2-2280-Steckplätze (NVMe), einen 2,5-Zoll-SATA-III-Schacht sowie einen eher ungewöhnlichen M.2-2242-Steckplatz. In unserem Testgerät befindet sich eine 512 GB große NVMe-SSD (SK Hynix PC300) samt einer zusätzlichen 1-TB-Festplatte von Hitachi HGST. Der 2,5-Zoll-Steckplatz kann sowohl 7 als auch 9,5 mm hohe Laufwerke aufnehmen, und der CM238-Chipsatz unterstützt RAID-0/1-Konfigurationen.

Die sequentiellen Transferraten der SSD sind zwar nicht schlecht, im Vergleich mit anderen NVMe-SSDs aber nur durchschnittlich. Die Laufwerke im Acer Predator 17 X (Toshiba THNSN5512GPU7) und Aorus X7 DT v6 (Samsung SM951) erreichen jedoch teilweise doppelt so hohe Werte. Die Ergebnisse sind immer noch besser als bei dem alten Alienware 17 R3, doch hier hätte Dell sicherlich ein schnelleres Laufwerk verbauen können. Die zusätzliche HDD erreicht laut HD Tune eine durchschnittliche Transferrate von 111 MB/s – ein ordentlicher Wert für ein Laufwerk mit 7.200 U/Min.

Weitere Benchmarks stehen in unserer umfangreichen HDD-/SSD-Liste bereit.

AS SSD
AS SSD
CDM (primäre SSD)
CDM (primäre SSD)
CDM (sekundäre HDD)
CDM (sekundäre HDD)
HD Tune (sekundäre HDD)
HD Tune (sekundäre HDD)
PCMark 8 Storage
PCMark 8 Storage
 
Alienware 17 R4
SK Hynix PC300 NVMe 512 GB
Alienware 17 R3 (A17-9935)
Samsung PM951 NVMe 512 GB
MSI GT73VR 7RF-296
2x Samsung SM951 MZVPV256HDGL (RAID 0)
Acer Predator 17 X GX-792-76DL
Toshiba NVMe THNSN5512GPU7
Aorus X7 DT v6
Samsung SM951 MZVPV512HDGL m.2 PCI-e
CrystalDiskMark 3.0
-20%
100%
30%
43%
Write 4k QD32
531.3
232.8
-56%
553.5
4%
552.2
4%
419.1
-21%
Read 4k QD32
628.3
610
-3%
657.8
5%
668.6
6%
676.4
8%
Write 4k
128.5
140.6
9%
141.3
10%
161.6
26%
161.1
25%
Read 4k
38.11
42.59
12%
51.06
34%
43.82
15%
52.86
39%
Write 512
659.3
265.2
-60%
2445
271%
1273
93%
1507
129%
Read 512
894
568.7
-36%
1776
99%
898.3
0%
1064
19%
Write Seq
785.5
587.2
-25%
2572
227%
1371
75%
1588
102%
Read Seq
1277
1263
-1%
3219
152%
1494
17%
1829
43%
SK Hynix PC300 NVMe 512 GB
Sequential Read: 1277 MB/s
Sequential Write: 785.5 MB/s
512K Read: 894 MB/s
512K Write: 659.3 MB/s
4K Read: 38.11 MB/s
4K Write: 128.5 MB/s
4K QD32 Read: 628.3 MB/s
4K QD32 Write: 531.3 MB/s

Grafikkarte

Das Ergebnis im 3DMark Fire Strike Test liegt rund 30 % über dem der GTX 1070 im Asus GL702VS sowie unserer Desktop-Karte GTX 980 Ti. Das Alienware ist zudem schneller als das Eurocom Tornado F5 mit der gleichen GTX 1080, doch hier kann auch die höhere Auflösung des 4K-UHD-Panels des Eurocom eine Rolle spielen. Unsere Desktop GTX 1080 liegt derweil nur einige Prozentpunkte vor dem Alienware, während die Desktop GTX 1080 Ti noch einmal rund 30 % schneller ist.

Für weitere technische Informationen zur GTX 1080 und der Pascal Architektur verweisen wir auf unseren Testbericht.

3DMark 11
3DMark 11
Ice Storm Unlimited
Ice Storm Unlimited
Cloud Gate
Cloud Gate
Fire Strike
Fire Strike
Fire Strike Extreme
Fire Strike Extreme
Fire Strike Ultra
Fire Strike Ultra
3DMark
3840x2160 Fire Strike Ultra Graphics
Nvidia GeForce GTX 1080 Ti Founders Edition
NVIDIA GeForce GTX 1080 Ti (Desktop), 4790K
6722 Points ∼66% +32%
Alienware 17 R4
NVIDIA GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK
5101 Points ∼50%
Eurocom Tornado F5 Killer Edition
NVIDIA GeForce GTX 1080 (Laptop), 7600K
4851 Points ∼48% -5%
Asus Strix GTX 980 Ti Desktop PC
NVIDIA GeForce GTX 980 Ti, 4790K
3918 Points ∼39% -23%
Asus G701VO-CS74K
NVIDIA GeForce GTX 980 (Laptop), 6820HK
3009 Points ∼30% -41%
MSI GS63VR 7RF-228US
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ
2549 Points ∼25% -50%
Fire Strike Extreme Graphics
Alienware 17 R4
NVIDIA GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK
10344 Points ∼52%
Eurocom Tornado F5 Killer Edition
NVIDIA GeForce GTX 1080 (Laptop), 7600K
9927 Points ∼50% -4%
Asus Strix GL702VSK
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ
8223 Points ∼41% -21%
Asus Strix GTX 980 Ti Desktop PC
NVIDIA GeForce GTX 980 Ti, 4790K
7817 Points ∼39% -24%
Asus G701VO-CS74K
NVIDIA GeForce GTX 980 (Laptop), 6820HK
6123 Points ∼31% -41%
MSI GS63VR 7RF-228US
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ
5348 Points ∼27% -48%
1920x1080 Fire Strike Graphics
Nvidia GeForce GTX 1080 Ti Founders Edition
NVIDIA GeForce GTX 1080 Ti (Desktop), 4790K
28366 Points ∼70% +30%
MSI Gaming X GeForce GTX 1080 Desktop PC
NVIDIA GeForce GTX 1080 (Desktop), 4790K
22555 Points ∼56% +3%
Alienware 17 R4
NVIDIA GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK
21846 Points ∼54%
Eurocom Tornado F5 Killer Edition
NVIDIA GeForce GTX 1080 (Laptop), 7600K
20532 Points ∼51% -6%
Asus Strix GL702VSK
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ
17131 Points ∼42% -22%
Asus Strix GTX 980 Ti Desktop PC
NVIDIA GeForce GTX 980 Ti, 4790K
16961 Points ∼42% -22%
Asus G701VO-CS74K
NVIDIA GeForce GTX 980 (Laptop), 6820HK
13018 Points ∼32% -40%
MSI GS63VR 7RF-228US
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ
11261 Points ∼28% -48%
3DMark 11
1280x720 Performance Combined
Nvidia GeForce GTX 1080 Ti Founders Edition
NVIDIA GeForce GTX 1080 Ti (Desktop), 4790K
11584 Points ∼64% +12%
Asus Strix GTX 980 Ti Desktop PC
NVIDIA GeForce GTX 980 Ti, 4790K
11511 Points ∼63% +11%
MSI Gaming X GeForce GTX 1080 Desktop PC
NVIDIA GeForce GTX 1080 (Desktop), 4790K
11498 Points ∼63% +11%
Alienware 17 R4
NVIDIA GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK
10349 Points ∼57%
Asus G701VO-CS74K
NVIDIA GeForce GTX 980 (Laptop), 6820HK
9017 Points ∼50% -13%
MSI GS63VR 7RF-228US
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ
8873 Points ∼49% -14%
Eurocom Tornado F5 Killer Edition
NVIDIA GeForce GTX 1080 (Laptop), 7600K
8513 Points ∼47% -18%
Asus Strix GL702VSK
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ
7516 Points ∼41% -27%
1280x720 Performance GPU
Nvidia GeForce GTX 1080 Ti Founders Edition
NVIDIA GeForce GTX 1080 Ti (Desktop), 4790K
38959 Points ∼76% +47%
MSI Gaming X GeForce GTX 1080 Desktop PC
NVIDIA GeForce GTX 1080 (Desktop), 4790K
32126 Points ∼63% +22%
Eurocom Tornado F5 Killer Edition
NVIDIA GeForce GTX 1080 (Laptop), 7600K
26874 Points ∼53% +2%
Alienware 17 R4
NVIDIA GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK
26438 Points ∼52%
Asus Strix GTX 980 Ti Desktop PC
NVIDIA GeForce GTX 980 Ti, 4790K
23057 Points ∼45% -13%
Asus Strix GL702VSK
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ
22825 Points ∼45% -14%
Asus G701VO-CS74K
NVIDIA GeForce GTX 980 (Laptop), 6820HK
16946 Points ∼33% -36%
MSI GS63VR 7RF-228US
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ
14450 Points ∼28% -45%

Gaming Performance

Die gute Leistung in den synthetischen Tests bestätigt sich auch in unseren Gaming-Benchmarks. In der 1080p-Auflösung und dem Ultra-Setting entspricht die Leistung der GTX 1080 im Alienware praktisch unserer Referenzkarte der GTX 1080 Founders Edition. Das Testgerät liegt abhängig vom Titel rund 30 % vor der GTX 980 Ti und satte 80 % vor der beliebten GTX 1060. Viele ältere oder weniger anspruchsvolle Titel können selbst bei maximalen Details mit mehr als 120 fps gespielt werden, hier kann man das 120-Hz-Panel also voll ausnutzen.

Die Ergebnisse in der 1440p-Auflösung und dem Ultra-Preset haben wir in einer extra Tabelle weiter unten aufgeführt, da wir in dieser Auflösung normalerweise keine Benchmarks durchführen. In vielen Titeln sehen wir eine deutliche Reduzierung der Leistung, darunter Fallout 4 (120,7 vs. 81,6 fps) oder Tomb Raider (118,3 vs. 81,6 fps). Dennoch liegen wir weit über den wichtigen 60 Bildern pro Sekunde und G-Sync reduziert das Tearing in Spielen, die im Bereich zwischen 50-60 fps liegen.

Weitere Benchmarks zur GTX 1080 sind hier verfügbar.

Rise of the Tomb Raider - 1920x1080 Very High Preset AA:FX AF:16x
Nvidia GeForce GTX 1080 Ti Founders Edition
GeForce GTX 1080 Ti, 4790K, Samsung SSD 840 Pro 256GB MZ7PD256HAFV-0Z000
161 (min: 148, max: 173) fps ∼100% +36%
Alienware 17 R4
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK, SK Hynix PC300 NVMe 512 GB
118.3 fps ∼73%
Eurocom Tornado F5 Killer Edition
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7600K, Samsung SSD 960 Evo 250GB m.2 NVMe
112.2 fps ∼70% -5%
Nvidia GeForce GTX 1080 Founders Edition
GeForce GTX 1080 (Desktop), 4790K, Samsung SSD 840 Pro 256GB MZ7PD256HAFV-0Z000
112 (min: 105, max: 124) fps ∼70% -5%
Nvidia GeForce GTX 1080 Founders Edition
GeForce GTX 1080 (Desktop), 4790K, Samsung SSD 840 Pro 256GB MZ7PD256HAFV-0Z000
112 (min: 105) fps ∼70% -5%
Nvidia GeForce GTX 1080 Founders Edition
GeForce GTX 1080 (Desktop), 4790K, Samsung SSD 840 Pro 256GB MZ7PD256HAFV-0Z000
112 fps ∼70% -5%
Asus Strix GL702VSK
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ, HGST Travelstar 7K1000 HTS721010A9E630
92 fps ∼57% -22%
Asus Strix GTX 980 Ti Desktop PC
GeForce GTX 980 Ti, 4790K, Samsung SSD 840 Pro 256GB MZ7PD256HAFV-0Z000
88 (min: 81, max: 95) fps ∼55% -26%
MSI GS63VR 7RF-228US
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Samsung SM961 MZVKW512HMJP m.2 PCI-e
64.1 fps ∼40% -46%
Asus G701VO-CS74K
GeForce GTX 980 (Laptop), 6820HK, 2x Samsung SM951 MZVPV512HDGL (RAID 0)
60.4 fps ∼38% -49%
BioShock Infinite - 1920x1080 Ultra Preset, DX11 (DDOF)
Nvidia GeForce GTX 1080 Ti Founders Edition
GeForce GTX 1080 Ti, 4790K, Samsung SSD 840 Pro 256GB MZ7PD256HAFV-0Z000
215 fps ∼100% +32%
Nvidia GeForce GTX 1080 Founders Edition
GeForce GTX 1080 (Desktop), 4790K, Samsung SSD 840 Pro 256GB MZ7PD256HAFV-0Z000
181 fps ∼84% +11%
Alienware 17 R4
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK, SK Hynix PC300 NVMe 512 GB
162.9 fps ∼76%
Asus Strix GTX 980 Ti Desktop PC
GeForce GTX 980 Ti, 4790K, Samsung SSD 840 Pro 256GB MZ7PD256HAFV-0Z000
160 fps ∼74% -2%
Eurocom Tornado F5 Killer Edition
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7600K, Samsung SSD 960 Evo 250GB m.2 NVMe
152.3 fps ∼71% -7%
Asus Strix GL702VSK
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ, HGST Travelstar 7K1000 HTS721010A9E630
121 fps ∼56% -26%
Asus G701VO-CS74K
GeForce GTX 980 (Laptop), 6820HK, 2x Samsung SM951 MZVPV512HDGL (RAID 0)
106.2 fps ∼49% -35%
MSI GS63VR 7RF-228US
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Samsung SM961 MZVKW512HMJP m.2 PCI-e
100.6 fps ∼47% -38%
Metro: Last Light - 1920x1080 Very High (DX11) AF:16x
Nvidia GeForce GTX 1080 Ti Founders Edition
GeForce GTX 1080 Ti, 4790K, Samsung SSD 840 Pro 256GB MZ7PD256HAFV-0Z000
149 (min: 38, max: 254) fps ∼100% +13%
Nvidia GeForce GTX 1080 Founders Edition
GeForce GTX 1080 (Desktop), 4790K, Samsung SSD 840 Pro 256GB MZ7PD256HAFV-0Z000
140 fps ∼94% +6%
Alienware 17 R4
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK, SK Hynix PC300 NVMe 512 GB
132.2 fps ∼89%
Asus Strix GTX 980 Ti Desktop PC
GeForce GTX 980 Ti, 4790K, Samsung SSD 840 Pro 256GB MZ7PD256HAFV-0Z000
119 fps ∼80% -10%
Eurocom Tornado F5 Killer Edition
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7600K, Samsung SSD 960 Evo 250GB m.2 NVMe
110.2 fps ∼74% -17%
Asus Strix GL702VSK
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ, HGST Travelstar 7K1000 HTS721010A9E630
89 fps ∼60% -33%
Asus G701VO-CS74K
GeForce GTX 980 (Laptop), 6820HK, 2x Samsung SM951 MZVPV512HDGL (RAID 0)
88.3 fps ∼59% -33%
MSI GS63VR 7RF-228US
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Samsung SM961 MZVKW512HMJP m.2 PCI-e
78.1 fps ∼52% -41%
Thief - 1920x1080 Very High Preset AA:FXAA & High SS AF:8x
Eurocom Tornado F5 Killer Edition
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7600K, Samsung SSD 960 Evo 250GB m.2 NVMe
115 fps ∼100% +7%
Alienware 17 R4
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK, SK Hynix PC300 NVMe 512 GB
107.2 fps ∼93%
Asus Strix GL702VSK
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ, HGST Travelstar 7K1000 HTS721010A9E630
80 fps ∼70% -25%
MSI GS63VR 7RF-228US
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Samsung SM961 MZVKW512HMJP m.2 PCI-e
74.9 fps ∼65% -30%
Asus G701VO-CS74K
GeForce GTX 980 (Laptop), 6820HK, 2x Samsung SM951 MZVPV512HDGL (RAID 0)
67.9 fps ∼59% -37%
The Witcher 3 - 1920x1080 Ultra Graphics & Postprocessing (HBAO+)
Nvidia GeForce GTX 1080 Ti Founders Edition
GeForce GTX 1080 Ti, 4790K, Samsung SSD 840 Pro 256GB MZ7PD256HAFV-0Z000
98 (min: 83, max: 112) fps ∼100% +25%
Alienware 17 R4
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK, SK Hynix PC300 NVMe 512 GB
78.1 fps ∼80%
Nvidia GeForce GTX 1080 Founders Edition
GeForce GTX 1080 (Desktop), 4790K, Samsung SSD 840 Pro 256GB MZ7PD256HAFV-0Z000
76.4 (min: 64, max: 85) fps ∼78% -2%
Eurocom Tornado F5 Killer Edition
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7600K, Samsung SSD 960 Evo 250GB m.2 NVMe
74.2 fps ∼76% -5%
Asus Strix GTX 980 Ti Desktop PC
GeForce GTX 980 Ti, 4790K, Samsung SSD 840 Pro 256GB MZ7PD256HAFV-0Z000
59.3 (min: 51, max: 67) fps ∼61% -24%
Asus Strix GL702VSK
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ, HGST Travelstar 7K1000 HTS721010A9E630
58 fps ∼59% -26%
MSI GS63VR 7RF-228US
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Samsung SM961 MZVKW512HMJP m.2 PCI-e
39.4 fps ∼40% -50%
Batman: Arkham Knight - 1920x1080 High / On AA:SM AF:16x
Alienware 17 R4
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK, SK Hynix PC300 NVMe 512 GB
93 fps ∼100%
Eurocom Tornado F5 Killer Edition
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7600K, Samsung SSD 960 Evo 250GB m.2 NVMe
92 fps ∼99% -1%
Asus G701VO-CS74K
GeForce GTX 980 (Laptop), 6820HK, 2x Samsung SM951 MZVPV512HDGL (RAID 0)
63 fps ∼68% -32%
MSI GS63VR 7RF-228US
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Samsung SM961 MZVKW512HMJP m.2 PCI-e
58 fps ∼62% -38%
Fallout 4 - 1920x1080 Ultra Preset AA:T AF:16x
Nvidia GeForce GTX 1080 Ti Founders Edition
GeForce GTX 1080 Ti, 4790K, Samsung SSD 840 Pro 256GB MZ7PD256HAFV-0Z000
149 (min: 121, max: 211) fps ∼100% +23%
Nvidia GeForce GTX 1080 Founders Edition
GeForce GTX 1080 (Desktop), 4790K, Samsung SSD 840 Pro 256GB MZ7PD256HAFV-0Z000
129 (min: 104, max: 176) fps ∼87% +7%
Alienware 17 R4
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK, SK Hynix PC300 NVMe 512 GB
120.7 fps ∼81%
Asus Strix GTX 980 Ti Desktop PC
GeForce GTX 980 Ti, 4790K, Samsung SSD 840 Pro 256GB MZ7PD256HAFV-0Z000
106 (min: 86, max: 132) fps ∼71% -12%
Asus Strix GL702VSK
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ, HGST Travelstar 7K1000 HTS721010A9E630
105 fps ∼70% -13%
Asus G701VO-CS74K
GeForce GTX 980 (Laptop), 6820HK, 2x Samsung SM951 MZVPV512HDGL (RAID 0)
79.3 fps ∼53% -34%
MSI GS63VR 7RF-228US
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Samsung SM961 MZVKW512HMJP m.2 PCI-e
64 fps ∼43% -47%
Ashes of the Singularity - 1920x1080 high
Nvidia GeForce GTX 1080 Ti Founders Edition
GeForce GTX 1080 Ti, 4790K, Samsung SSD 840 Pro 256GB MZ7PD256HAFV-0Z000
87.5 fps ∼100% +32%
Asus Strix GTX 980 Ti Desktop PC
GeForce GTX 980 Ti, 4790K, Samsung SSD 840 Pro 256GB MZ7PD256HAFV-0Z000
74 fps ∼85% +11%
Alienware 17 R4
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK, SK Hynix PC300 NVMe 512 GB
66.5 fps ∼76%
Eurocom Tornado F5 Killer Edition
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7600K, Samsung SSD 960 Evo 250GB m.2 NVMe
65.9 fps ∼75% -1%
Asus Strix GL702VSK
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ, HGST Travelstar 7K1000 HTS721010A9E630
49 fps ∼56% -26%
Doom - 1920x1080 Ultra Preset AA:SM
Nvidia GeForce GTX 1080 Ti Founders Edition
GeForce GTX 1080 Ti, 4790K, Samsung SSD 840 Pro 256GB MZ7PD256HAFV-0Z000
200 fps ∼100% +43%
Nvidia GeForce GTX 1080 Ti Founders Edition
GeForce GTX 1080 Ti, 4790K, Samsung SSD 840 Pro 256GB MZ7PD256HAFV-0Z000
162 fps ∼81% +16%
Alienware 17 R4
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK, SK Hynix PC300 NVMe 512 GB
140.1 fps ∼70%
Nvidia GeForce GTX 1080 Founders Edition
GeForce GTX 1080 (Desktop), 4790K, Samsung SSD 840 Pro 256GB MZ7PD256HAFV-0Z000
137 (min: 112, max: 191) fps ∼69% -2%
Asus Strix GTX 980 Ti Desktop PC
GeForce GTX 980 Ti, 4790K, Samsung SSD 840 Pro 256GB MZ7PD256HAFV-0Z000
127 (min: 107, max: 163) fps ∼64% -9%
Asus Strix GL702VSK
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ, HGST Travelstar 7K1000 HTS721010A9E630
110 fps ∼55% -21%
MSI GS63VR 7RF-228US
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Samsung SM961 MZVKW512HMJP m.2 PCI-e
92.3 fps ∼46% -34%
Asus G701VO-CS74K
GeForce GTX 980 (Laptop), 6820HK, 2x Samsung SM951 MZVPV512HDGL (RAID 0)
84.3 fps ∼42% -40%
Overwatch - 1920x1080 Epic (Render Scale 100 %) AA:SM AF:16x
Nvidia GeForce GTX 1080 Ti Founders Edition
GeForce GTX 1080 Ti, 4790K, Samsung SSD 840 Pro 256GB MZ7PD256HAFV-0Z000
263 (min: 210, max: 302) fps ∼100% +40%
Nvidia GeForce GTX 1080 Founders Edition
GeForce GTX 1080 (Desktop), 4790K, Samsung SSD 840 Pro 256GB MZ7PD256HAFV-0Z000
196 (min: 164, max: 231) fps ∼75% +4%
Alienware 17 R4
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK, SK Hynix PC300 NVMe 512 GB
188 fps ∼71%
Asus Strix GTX 980 Ti Desktop PC
GeForce GTX 980 Ti, 4790K, Samsung SSD 840 Pro 256GB MZ7PD256HAFV-0Z000
154 (min: 129, max: 183) fps ∼59% -18%
Asus G701VO-CS74K
GeForce GTX 980 (Laptop), 6820HK, 2x Samsung SM951 MZVPV512HDGL (RAID 0)
118.2 fps ∼45% -37%
MSI GS63VR 7RF-228US
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Samsung SM961 MZVKW512HMJP m.2 PCI-e
104.6 fps ∼40% -44%
Mafia 3 - 1920x1080 High Preset
Eurocom Tornado F5 Killer Edition
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7600K, Samsung SSD 960 Evo 250GB m.2 NVMe
95.1 fps ∼100% +31%
Nvidia GeForce GTX 1080 Ti Founders Edition
GeForce GTX 1080 Ti, 4790K, Samsung SSD 840 Pro 256GB MZ7PD256HAFV-0Z000
91 (min: 73, max: 112) fps ∼96% +26%
Alienware 17 R4
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK, SK Hynix PC300 NVMe 512 GB
72.5 fps ∼76%
Nvidia GeForce GTX 1080 Founders Edition
GeForce GTX 1080 (Desktop), 4790K, Samsung SSD 840 Pro 256GB MZ7PD256HAFV-0Z000
63 (min: 55, max: 71) fps ∼66% -13%
Asus Strix GL702VSK
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ, HGST Travelstar 7K1000 HTS721010A9E630
58 fps ∼61% -20%
Asus Strix GTX 980 Ti Desktop PC
GeForce GTX 980 Ti, 4790K, Samsung SSD 840 Pro 256GB MZ7PD256HAFV-0Z000
47.1 (min: 43, max: 52) fps ∼50% -35%
MSI GS63VR 7RF-228US
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Samsung SM961 MZVKW512HMJP m.2 PCI-e
43.6 fps ∼46% -40%
3DMark 11 Performance
19125 Punkte
3DMark Ice Storm Standard Score
171837 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
32871 Punkte
3DMark Fire Strike Score
16931 Punkte
3DMark Fire Strike Extreme Score
9422 Punkte
Hilfe
min. mittel hoch max.
BioShock Infinite (2013) 162.9fps
Metro: Last Light (2013) 132.2fps
Thief (2014) 107.2fps
The Witcher 3 (2015) 78.1fps
Batman: Arkham Knight (2015) 93fps
Metal Gear Solid V (2015) 60fps
Dota 2 Reborn (2015) 119.9fps
Fallout 4 (2015) 120.7fps
Rise of the Tomb Raider (2016) 118.3fps
Ashes of the Singularity (2016) 66.5fps
Doom (2016) 140.1fps
Overwatch (2016) 188fps
Mafia 3 (2016) 72.5fps
Ultra-Preset bei 2.560 x 1.440 Pixeln
Titel FPS>
BioShock Infinite 123,3
Metro: Last Light 95,5
Thief 91
The Witcher 3 57,3
Batman: Arkham Knight 73
Metal Gear Solid V 60
Dota 2 Reborn 114,4
Fallout 4 81,6
Rise of the Tomb Raider 81,6
Ashes of the Singularity 63,2
Doom 108
Overwatch 133
Mafia 3 54,5

Stresstest

Um die Stabilität des Laptops zu überprüfen, lasten wir die Komponenten zu 100 % aus. Bei Last durch Prime95 kann der Prozessor einen Takt von 4,0 GHz aufrechterhalten und liegt damit 1,1 GHz über dem Basistakt. Das ist beeindruckend, allerdings wird der Chip mit 83 °C auch recht warm. FurMark wird von der Grafikkarte mit 1.519 MHz bearbeitet, was knapp unter dem Basistakt (1.582 MHz) liegt. Sobald wir beide Tools gleichzeitig ausführen, wird der Turbo des Prozessors deaktiviert, und es liegen nur noch die normalen 2,9 GHz an, wobei sich die Temperatur bei knapp unter 90 °C einpendelt. Zum Vergleich: Das MSI GT73VR kann unter denselben Bedingungen einen höheren Turbo nutzen (3,5 GHz) und bleibt dabei auch ein wenig kühler (86 °C).

Abseits der Steckdose wird die Leistung der beiden Komponenten reduziert. Ein 3DMark Fire-Strike-Test im Akkubetrieb ermittelt 9.105 (Physics) und 6.902 Punkte (Graphics), im Netzbetrieb sind es 12.592 bzw. 21.846 Punkte. Die Framerate wird im Akkubetrieb automatisch auf 30 fps begrenzt, um den Stromverbrauch zu reduzieren.

Last Prime95
Last Prime95
Last FurMark
Last FurMark
Last Prime95+FurMark
Last Prime95+FurMark
Last Witcher 3
Last Witcher 3

Mit dem Titel The Witcher 3 können wir die tatsächliche Belastung beim Spielen besser abbilden als mit Unigine Valley oder dem Stresstest. Im Laufe unseres einstündigen Tests fällt die Framerate von 79 auf 72 fps, was man auch in dem nachfolgenden Diagramm sieht. Die Grafikkarte kann ihren vollen Turbo-Spielraum also nicht für längere Zeit ausnutzen. Der Takt fällt bei The Witcher 3 von den anfänglichen 1.848 MHz auf stabile 1.771 MHz (laut GPU-Z).

Sowohl der Prozessor als auch die Grafikkarte werden mit 100 °C bzw. 88 °C jedoch alarmierend hoch, die Schwankungen des Takts sind also notwendig, um die Temperaturen im Griff zu behalten. Der Vorteil der hohen Temperaturen ist jedoch die hohe Leistung, denn beim Spielen fallen die Takraten niemals unter den jeweiligen Basistakt von 2,9 GHz bzw. 1.582 MHz. Hier dürften "kleinere" Konfigurationen des 17 R4 vermutlich kühler bleiben.

01234567891011121314151617181920212223242526272829303132333435363738394041424344454647484950515253545556575859606162636465666768697071727374757677787980818283Tooltip
The Witcher 3 ultra
CPU-Takt (GHz) GPU-Takt (MHz) durchschnittliche CPU-Temperatur (°C) durchschnittliche GPU-Temperatur (°C)
Last Prime95 4,0 -- 83 46
Last FurMark -- 1.519 97 82
Last Prime95 + FurMark 2,9 1.519 89 86
Last Witcher 3 2,9+ ~1.771 101 88

Emissionen

Geräuschemissionen

Um die Kühlung kümmern sich zwei 60-mm-Lüfter mit insgesamt drei Heatpipes, was im Vergleich zum Eurocom Sky DLX7 (sieben) oder dem GT73VR (mindestens acht) nicht sehr großzügig erscheint. Wir hatten eigentlich gehofft, dass die Lüfter in dem größeren Gehäuse leiser arbeiten als zuvor, doch das ist leider nicht der Fall. Die Lüfter im neuen Alienware sind immer aktiv und damit unabhängig von der Belastung stets hörbar. Zumindest reagieren sie nicht auf leichte Belastung, beispielsweise beim Surfen im Internet oder der Wiedergabe von Videos. Nerviges Auftouren der Lüfter gibt es daher nicht.

Sobald wir das System jedoch mit 3DMark 06 oder The Witcher 3 belasten, steigern die Lüfter langsam ihre Drehzahl und erreichen schließlich konstante 50,2 dB(A). Das ist deutlich lauter als beispielsweise beim GT73VR oder dem Predator 17 X und fast auf dem Niveau des Aorus X7 DT. Letzteres ist jedoch auch eines der dünnsten Notebooks mit der GeForce GTX 1080, was nicht gerade für das größere und schwerere Alienware 17 R4 spricht. Bei High-End-Gaming-Laptops erwarten wir eigentlich Werte im 40-dB(A)-Bereich, denn ab 50 dB(A) wird es beim Spielen störend. Besonders bei Titeln wie MGS V, wo die Geräusche im Spiel wichtig sind, wird es problematisch. Hier sollte man nach Möglichkeit Kopfhörer verwenden.

Selbst nach einem kurzen Spiel brauchen die Lüfter noch einige Zeit, bevor sie ihre Drehzahl wieder verringern. Nachdem wir beispielsweise 30 Minuten lang The Witcher 3 gespielt haben, laufen die Lüfter noch etwa 5 Minuten bei rund 40 dB(A) nach. Abgesehen davon können wir aber keine störenden Geräusche wie Spulenfiepen bemerken.

Die Lüfter sind immer aktiv, und es gibt keine manuelle Lüftersteuerung.
Die Lüfter sind immer aktiv, und es gibt keine manuelle Lüftersteuerung.
Der Zugang zu den Lüftern ist im Vergleich zum Vorgänger leichter.
Der Zugang zu den Lüftern ist im Vergleich zum Vorgänger leichter.
Alienware 17 R4 (Weiß: Umgebung, Rot: Leerlauf, Blau: 3DMark06, Orange: Witcher 3, Grün: Prime95+FurMark)
Alienware 17 R4 (Weiß: Umgebung, Rot: Leerlauf, Blau: 3DMark06, Orange: Witcher 3, Grün: Prime95+FurMark)
MSI GS73VR 6RF
MSI GS73VR 6RF
MSI GT72VR 6RE
MSI GT72VR 6RE
Dell XPS 15 9560
Dell XPS 15 9560

Lautstärkediagramm

Idle
35.6 / 35.6 / 35.7 dB(A)
HDD
35.7 dB(A)
Last
50.2 / 50.2 dB(A)
  red to green bar
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   BK Precision 732A (aus 15 cm gemessen)   Umgebungsgeräusche: 28.2 dB(A)
Alienware 17 R4
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK, SK Hynix PC300 NVMe 512 GB
Alienware 17 R3 (A17-9935)
GeForce GTX 980M, 6700HQ, Samsung PM951 NVMe 512 GB
MSI GT72VR 7RE-433
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ, Kingston RBU-SNS8152S3256GG5
MSI GT73VR 7RF-296
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK, 2x Samsung SM951 MZVPV256HDGL (RAID 0)
Acer Predator 17 X GX-792-76DL
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK, Toshiba NVMe THNSN5512GPU7
Aorus X7 DT v6
GeForce GTX 1080 (Laptop), 6820HK, Samsung SM951 MZVPV512HDGL m.2 PCI-e
Geräuschentwicklung
8%
5%
1%
3%
-1%
aus / Umgebung *
28.2
30
-6%
31
-10%
30
-6%
30
-6%
28.6
-1%
Idle min *
35.6
31
13%
34
4%
34
4%
33
7%
32.2
10%
Idle avg *
35.6
32
10%
35
2%
35
2%
35
2%
35.2
1%
Idle max *
35.7
33
8%
37
-4%
37
-4%
37
-4%
35.2
1%
Last avg *
50.2
38
24%
37
26%
39
22%
40
20%
51.7
-3%
Witcher 3 ultra *
50.2
Last max *
50.2
50
-0%
44
12%
56
-12%
50
-0%
55.7
-11%

* ... kleinere Werte sind besser

Temperatur

Schon im Leerlauf werden die Oberflächen mit rund 27 °C ein wenig warm. Bei der maximalen Belastung durch Prime95 & FurMark messen wir sogar mehr als 50 °C, allerdings beschränken sich die Hotspots auf den Bereich oberhalb der Tastatur, wo sich die Finger sowieso nicht oft aufhalten. Die wichtigen WASD-Tasten, der Nummernblock sowie die Handballenauflage sind aber niemals unangenehm warm, was nicht bei allen Gaming-Notebooks der Fall ist. Die wichtigen Komponenten befinden sich hauptsächlich im hinteren Bereich, während der Akku weiter vorne positioniert ist. Die Abwärme wird an den hinteren Ecken aus dem Gehäuse transportiert und stört damit nicht bei der Nutzung einer Maus.

Last Prime95+FurMark (Oberseite)
Last Prime95+FurMark (Oberseite)
Last Prime95+FurMark (Unterseite)
Last Prime95+FurMark (Unterseite)
Last Witcher 3 (Oberseite)
Last Witcher 3 (Oberseite)
Last Witcher 3 (Unterseite)
Last Witcher 3 (Unterseite)
Max. Last
 44.2 °C49.6 °C43.2 °C 
 33 °C45.8 °C32.8 °C 
 26.4 °C22.2 °C24.2 °C 
Maximal: 49.6 °C
Durchschnitt: 35.7 °C
56 °C50.2 °C52.2 °C
28.7 °C46.4 °C31 °C
24.4 °C28.6 °C26 °C
Maximal: 56 °C
Durchschnitt: 38.2 °C
Netzteil (max.)  44 °C | Raumtemperatur 20 °C | Fluke 62 Mini IR Thermometer
(±) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 35.7 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Gaming auf 32.9 °C.
(-) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 49.6 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 39.2 °C (von 21.6 bis 68.8 °C für die Klasse Gaming).
(-) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 56 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 41.6 °C).
(+) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 27.5 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 32.9 °C.
(±) Beim längeren Spielen von The Witcher 3 erhitzt sich das Gerät durchschnittlich auf 37.2 °C. Der Durchschnitt der Klasse ist derzeit 32.9 °C.
(+) Die Handballen und der Touchpad-Bereich sind mit gemessenen 27.4 °C kühler als die typische Hauttemperatur und fühlen sich dadurch kühl an.
(±) Die durchschnittliche Handballen-Temperatur anderer getesteter Geräte war 28.7 °C (+1.3 °C).

Lautsprecher

dedizierter Subwoofer im Bereich der rechten vorderen Ecke
dedizierter Subwoofer im Bereich der rechten vorderen Ecke

Laut Dell befindet sich in dem neuen Gehäuse ein überarbeitetes 2.1-Soundsystem. Tatsächlich ist die Klangqualität sehr gut, denn es gibt deutlich mehr Bass als bei vielen normalen oder dünnen Geräten. Da sich die Lautsprecher sowie der Subwoofer jedoch im vorderen Bereich der Baseunit befinden, vibriert die Handballenauflage schon bei 50 % der maximalen Lautstärke. Der maximale Pegel ist sehr hoch, und es gibt keine Verzerrungen. Aufgrund der lauten Lüfter kann man den guten Sound beim Spielen jedoch kaum genießen. Wir empfehlen die Sample-Rate innerhalb des Alienware Sound Tools auf 192 kHz zu stellen und den Bass zu verstärken, um das meiste aus den Boxen zu holen.

Es gibt keinen dedizierten 3,5-mm-S/PDIF-Ausgang; für den Anschluss eines 7.1-Soundsystems muss man also auf den HDMI-Ausgang ausweichen.

Alienware 17 R4 (Rot: Leerlauf, Pink: Pink Noise)
Alienware 17 R4 (Rot: Leerlauf, Pink: Pink Noise)
MSI GS73VR 6RF
MSI GS73VR 6RF
dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2038.4382534.534.23135.135.24031.833.2503334.46331.733.28031.234.710031.341.112530.248.41602853.120027.551.425027.851.53152753.540027.455.850027.166.963026.67180026.672100026.671.8125026.473.1160025.569.7200024.865.6250023.868315022.772.3400022.475500022.172.5630021.865.1800021.763.61000021.658.11250021.659.51600021.754.9SPL36.782.6N2.753.7median 26.4median 65.1Delta2.58.935.335.132.931.831.83236.535.132.428.93328.936.328.848.32761.52752.924.860.92462.822.763.32269.521.267.82174.82075.919.472.718.97117.770.117.86917.671.817.668.117.671.417.673.717.670.417.571.617.671.617.669.617.459.717.583.630.662.51.5median 69.6median 17.84.62.4hearing rangehide median Pink NoiseAlienware 17 R4Apple MacBook 12 (Early 2016) 1.1 GHz
Alienware 17 R4 Audio Analyse

(±) | Mittelmäßig laut spielende Lautsprecher (74.99 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 15.3% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (9.6% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(±) | zu hohe Mitten, vom Median 5.5% abweichend
(±) | Linearität der Mitten ist durchschnittlich (8.9% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(±) | zu hohe Hochtöne, vom Median nur 5.1% abweichend
(±) | durchschnittlich lineare Hochtöne (9.7% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (21% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 73% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 6% vergleichbar, 20% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 6%, durchschnittlich ist 17%, das schlechteste Gerät hat 37%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 47% aller getesteten Geräte waren besser, 9% vergleichbar, 44% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Apple MacBook 12 (Early 2016) 1.1 GHz Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (83.6 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(±) | abgesenkter Bass - 11.3% geringer als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (14.2% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 2.4% abweichend
(+) | lineare Mitten (5.5% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 2% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (4.5% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(+) | hörbarer Bereich ist sehr linear (9.3% Abstand zum Median
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 2% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 2% vergleichbar, 97% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 8%, durchschnittlich ist 20%, das schlechteste Gerät hat 50%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 2% aller getesteten Geräte waren besser, 1% vergleichbar, 98% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Frequenzdiagramm im Vergleich (Checkboxen oben an-/abwählbar!)

Energieverwaltung

Energieaufnahme

Das Alienware 17 R4 benötigt in allen Testsituationen mehr Strom als die Konkurrenz. Der minimale Verbrauch (mit aktivierter AlienFX-Beleuchtung) liegt bei rund 37 Watt. Hier war das alte Alienware 17 R3 mit 12 Watt deutlich sparsamer, und auch das MSI GT73VR ist genügsamer. Durchschnittliche Last (z. B. 3Dmark 06) zieht 122 Watt aus der Steckdose, bei dem Spielen von The Witcher 3 sind es sogar 180 Watt.

Im Stresstest mit den Tools Prime95 & FurMark messen wir maximal 277 Watt, womit das große 330-Watt-Netzteil (20 x 10 x 4,5 cm) ausreichend dimensioniert ist. Dell hat hier nicht gespart und vermeidet damit Throttling durch ein zu schwaches Netzteil. Zum Vergleich: Das Aorus X7 DT wird mit einem deutlich schwächeren (und kleineren) 230-Watt-Modul ausgeliefert.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.23 / 1.46 Watt
Idledarkmidlight 37.5 / 37.6 / 37.6 Watt
Last midlight 122.4 / 277.4 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy
Alienware 17 R4
7820HK, GeForce GTX 1080 (Laptop), SK Hynix PC300 NVMe 512 GB, TN LED, 2560x1440, 17.3
Alienware 17 R3 (A17-9935)
6700HQ, GeForce GTX 980M, Samsung PM951 NVMe 512 GB, IPS, 1920x1080, 17.3
MSI GT73VR 7RF-296
7820HK, GeForce GTX 1080 (Laptop), 2x Samsung SM951 MZVPV256HDGL (RAID 0), TN LED, 1920x1080, 17.3
Acer Predator 17 X GX-792-76DL
7820HK, GeForce GTX 1080 (Laptop), Toshiba NVMe THNSN5512GPU7, IPS, 1920x1080, 17.3
Aorus X7 DT v6
6820HK, GeForce GTX 1080 (Laptop), Samsung SM951 MZVPV512HDGL m.2 PCI-e, TN LED, 2560x1440, 17.3
Stromverbrauch
41%
7%
12%
-5%
Idle min *
37.5
12
68%
29
23%
27
28%
31.5
16%
Idle avg *
37.6
18
52%
35
7%
32
15%
33.9
10%
Idle max *
37.6
26
31%
40
-6%
41
-9%
34.6
8%
Last avg *
122.4
95
22%
94
23%
102
17%
205.6
-68%
Last max *
277.4
188
32%
315
-14%
248
11%
250.8
10%
Witcher 3 ultra *
180.3

* ... kleinere Werte sind besser

Akkulaufzeit

Alienware bietet zwei verschiedene Akkus für das 17 R4 an: 67 Wattstunden (4 Zellen) oder 99 Wattstunden (6 Zellen). Unser Testgerät verwendet das größere Modul, welches auch etwas mehr Kapazität als der Vorgänger (91 Wh) bietet. Bei den 99 Wh handelt es sich laut unseren Informationen um das Limit für Lithium-Ionen-Akkus aufgrund von Sicherheitsbestimmungen für den kommerziellen Flugverkehr. Das Razer Blade Pro und das Aorus X7 DT sind mit 99- bzw. 94-Wh-Akkus ausgestattet.

Trotz der hohen Kapazität sind die Laufzeiten des Alienware 17 R4 unterdurchschnittlich, sogar für ein Gaming-Notebook. Mit dem Energieprofil Ausbalanciert kann man etwa 3 Stunden im Internet surfen; die maximale Laufzeit (Energiesparmodus, Leerlauf) liegt bei gerade einmal 4,5 Stunden. Hier sehen wir die Auswirkungen des i7-7820HK-Prozessores, des hochaufgelösten Bildschirmes sowie der GTX-1080-GPU ohne Optimus Unterstützung. Das alte Alienware 17 R3 schaffte noch mehr als 7 Stunden im WLAN-Betrieb, und selbst das neue Acer Predator 17 X hält eine Stunde länger durch. Modelle mit aktivierter integrierter GPU sollten hier deutlich besser abschneiden.

Ein kompletter Ladevorgang nimmt weniger als 2 Stunden in Anspruch, was angesichts der hohen Akkukapazität ziemlich wenig ist.

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
4h 36min
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3
3h 01min
Last (volle Helligkeit)
1h 9min
Alienware 17 R4
7820HK, GeForce GTX 1080 (Laptop), 99 Wh
Alienware 17 R3 (A17-9935)
6700HQ, GeForce GTX 980M, 92 Wh
MSI GT73VR 7RF-296
7820HK, GeForce GTX 1080 (Laptop), 75.2 Wh
Acer Predator 17 X GX-792-76DL
7820HK, GeForce GTX 1080 (Laptop), 88.8 Wh
Aorus X7 DT v6
6820HK, GeForce GTX 1080 (Laptop), 94 Wh
Akkulaufzeit
124%
-12%
27%
-6%
Idle
276
758
175%
313
13%
182
-34%
WLAN
181
444
145%
160
-12%
251
39%
144
-20%
Last
69
105
52%
90
30%
94
36%

Pro

+ viele Display-Optionen (FHD, QHD, UHD, 120 Hz, G-Sync, IPS, TN)
+ 2x USB Typ-C, Thunderbolt 3, Graphics Amplifier
+ kein CPU- oder GPU-Throttling; extreme Leistung
+ sehr hochwertiges Gehäuse; stabile Baseunit & Deckel
+ sehr schnelle Reaktionszeiten
+ intuitive AlienFX-Software
+ heller Bildschirm
+ dedizierte Makrotasten

Contra

- sehr hohe CPU- & GPU-Temperaturen beim Spielen
- Lüfter sind stets aktiv und beim Spielen sehr laut
- leichte Knarzgeräusche beim Öffnen/Schließen des Displays
- weniger Festplatten-Steckplätze als beim 17 R3
- Tasten sind nicht individuell beleuchtet; nur 20 Farben zur Auswahl
- wenig USB-A-Anschlüsse, kein SD-Kartenleser
- aufgelötete GPU
- größer und schwerer als das 17 R3
- schlechte Akkulaufzeit
- kleines Touchpad

Fazit

Im Test: Alienware 17 R4. Testgerät zur Verfügung gestellt von Dell USA
Im Test: Alienware 17 R4. Testgerät zur Verfügung gestellt von Dell USA

Wir verbinden die Laptops der Alienware-17-Serie mit sehr hohen Qualitätsstandards, was sich auch bei der neuesten Generation nicht geändert hat. Bei einem Notebook geht es um mehr als nur den Prozessor sowie die Grafikkarte, denn auch die Verarbeitung und das Design spielen eine wichtige Rolle. In dieser Hinsicht hat das Alienware einen Vorteil gegenüber Geräten wie dem 17-Zoll Aorus oder dem älteren MSI GT72.

Bei unserer High-End-Konfiguration kommt das Notebook jedoch an seine Grenzen. Unser Testgerät ist mit den schnellsten Komponenten ausgestattet, die es aktuell für das 17 R4 gibt, und die Kühlung reicht gerade so für die jeweiligen Turbo-Bereiche. Selbst bei extremer Belastung gibt es zwar kein Throttling, doch die Kerntemperaturen übersteigen beim Spielen 90 °C, obwohl die Lüfter schon auf höchster Stufe (mehr als 50 dB(A)) laufen. Hier haben dickere Gaming-Systeme mit besseren Kühlungen (z. B. MSI GT73VR oder Acer Predator 17 X) Vorteile.

Diese Erkenntnisse und der vorhandene Anschluss für den Graphics Amplifier machen die Konfigurationen mit schwächeren Grafikkarten interessanter. Es ist gut möglich, dass die Lüfter aufgrund der geringeren Wärmeentwicklung leiser arbeiten, die Temperaturen geringer ausfallen oder die Laufzeiten besser sind, vielleicht treffen sogar alle drei Dinge zu. Falls man in Zukunft mehr Grafikleistung benötigt, kann man einfach den Graphics-Amplifier-Anschluss nutzen. Das ist ein Vorteil der Alienware Notebooks gegenüber den Konkurrenten. Wir werden versuchen, auch schwächere Modelle des Alienware 17 R4 zu testen, um mehr Ergebnisse zu erhalten.

Abgesehen von den angesprochenen Problemen gibt es aber nur wenig zu kritisieren. Individuell beleuchtete Tasten, mehr USB-Anschlüsse sowie ein SD-Leser wären zwar nett gewesen, doch das sind keine Ausschlusskriterien. Gaming-Enthusiasten, die an dem hochwertigen Gehäuse sowie dem optionalen Graphics Amplifier interessiert sind, sollten sich die Einstiegskonfigurationen ansehen. Andernfalls gibt es aber leisere (und dickere) Systeme, wenn man unbedingt einen Laptop mit einer GTX-1080-GPU haben möchte.

Das neue Gehäusedesign ist sehr gut gelungen und hinterlässt einen überaus hochwertigen Eindruck. Allerdings bringt die GeForce GTX 1080 die Kühlung an ihre Grenzen.

Alienware 17 R4 - 03.05.2017 v6
Allen Ngo

Gehäuse
87 / 98 → 89%
Tastatur
89%
Pointing Device
83%
Konnektivität
56 / 81 → 69%
Gewicht
45 / 10-66 → 62%
Akkulaufzeit
69%
Display
84%
Leistung Spiele
99%
Leistung Anwendungen
97%
Temperatur
83 / 95 → 87%
Lautstärke
61 / 90 → 68%
Audio
80%
Kamera
53 / 85 → 62%
Durchschnitt
76%
85%
Gaming - gewichteter Durchschnitt
Weitere Informationen über unsere Bewertung finden sie hier.

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Autor: Allen Ngo,  6.05.2017 (Update:  6.05.2017)
Andreas Osthoff
Andreas Osthoff - Senior Editor Business
Ich bin mit Computern und moderner Unterhaltungselektronik aufgewachsen. Seit meinem ersten Computer, einem Commodore C64, habe ich mich für die Technik interessiert und angefangen, meine eigenen Computer zu bauen. Bei Notebookcheck kümmere ich mich schwerpunktmäßig um die Business-Geräte sowie die mobilen Workstations, doch ich mache auch gerne Abstecher in den mobilen Bereich. Es ist immer wieder eine tolle Erfahrung, neueste Geräte zu testen und miteinander zu vergleichen. Den passenden Ausgleich schafft der Sport, im Sommer vor allem mit dem Rad.