Notebookcheck

Test Asus ROG G701VIK Laptop

Auf Leistung getrimmt. Für extrem anspruchsvolle Gamer, denen die Performance des 17-Zoll-Boliden G752 (GeForce GTX 1060 & GTX 1070) nicht genügen sollte, hat Asus das G701 im Angebot, welches mit Nvidias Topmodell, der GeForce GTX 1080, bestückt ist. Wir testen das übertaktete High-End-Notebook auf Herz und Nieren.

Im Zuge der Veröffentlichung von Intels Kaby-Lake-Generation überschlagen sich die Notebook-Hersteller mit Updates ihrer Produktpalette. In den letzten Wochen und Monaten konnten wir bereits sehr viele Neuerscheinungen unter die Lupe nehmen. Von kompakten 13-Zöllern wie dem Alienware 13 R3 bis hin zu wuchtigen 17-Zoll-Kolossen wie dem MSI GT73VR 7RF war im Gaming-Bereich fast alles dabei.

Das Asus G701 tendiert eindeutig zum oberen Spektrum, sowohl was die Abmessungen und das Gewicht als auch den Preis und die Performance betrifft. Während die meisten Spielevertreter auf einen Core i7-7700HQ und eine GeForce GTX 1060 bzw. GTX 1070 setzen, verpasst Asus dem G701 die Topmodelle Core i7-7820HK und GeForce GTX 1080, welche sogar zusätzlich übertaktet sind.

Entsprechend kostspielig ist das Gesamtpaket allerdings: Über 3.000 Euro muss man für den 17-Zöller hinblättern. Die von uns getestete Version mit der Modellendung VIK-BA049T enthält ansonsten noch 32 GB DDR4-RAM (2x 16 GB @2.400 MHz) und ein SSD-RAID, das aus zwei jeweils 256 GB großen M.2-Drives besteht. Als Display kommt nur ein Full-HD-Panel zum Einsatz, welches jedoch auf 120 Hz und Nvidias G-Sync-Technik zurückgreift.

Ob sich der Aufpreis zu günstigeren Gaming-Notebooks lohnt, überprüfen wir im Laufe des Artikels.

Asus G701VIK-BA049T (G701 Serie)
Prozessor
Grafikkarte
NVIDIA GeForce GTX 1080 (Laptop) - 8192 MB, Kerntakt: 1681 MHz, Speichertakt: 2578 MHz, GDDR5X, ForceWare 369.59 (378.66 for Games)
Hauptspeicher
32768 MB 
, 2 x 16 GB DDR4-2400, Dual Channel, 2 von 4 Slots belegt, max. 64 GB
Bildschirm
17.3 Zoll 16:9, 1920 x 1080 Pixel 127 PPI, B173HAN01.1 (AUO119D), IPS, Full HD, G-Sync, 120 Hz, spiegelnd: nein
Mainboard
Intel CM238
Massenspeicher
2x Samsung SM961 MZVPW256HEGL NVMe (RAID 0), 512 GB 
, Schächte: 2 x M.2 Typ 2280
Soundkarte
Realtek ALC286
Anschlüsse
3 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 2 USB 3.1 Gen2, 1 Thunderbolt, 1 HDMI, 2 DisplayPort, 1 Kensington Lock, Audio Anschlüsse: Kopfhörer (S/PDIF), Mikrofon, Card Reader: SD, SDHC, SDXC
Netzwerk
Realtek PCIe GBE Family Controller (10/100/1000/2500/5000MBit/s), Intel Dual Band Wireless-AC 8260 (a/b/g/n = Wi-Fi 4/ac = Wi-Fi 5), Bluetooth 4.2
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 38 x 429 x 309
Akku
93 Wh, 8040 mAh Lithium-Polymer, 6 Zellen
Betriebssystem
Microsoft Windows 10 Home 64 Bit
Kamera
Webcam: HD
Sonstiges
Lautsprecher: 2.0, Tastatur: Chiclet, Tastatur-Beleuchtung: ja, 330 Watt Netzteil, Handbuch, Garantiekarte, Reinigungstuch, Kabelbinder, MS Office 365 Trial, XSplit Gamecaster Trial, diverse Hersteller-Tools, 24 Monate Garantie
Gewicht
3.99 kg, Netzteil: 1.3 kg
Preis
3130 Euro
Hinweis: Der Hersteller kann abweichende Bauteile wie Bildschirme, Laufwerke und Speicherriegel mit ähnlichen Spezifikationen unter dem gleichen Modellnamen einsetzen.

 

Gehäuse

Auf den ersten Blick ähnelt das G701 sehr stark dem 17-Zoll-Bruder G752. Im Außenbereich dominieren silberne Oberflächen, die entweder aus gebürstetem Aluminium (Deckel) oder aus texturiertem Kunststoff (Unterseite) bestehen. Klappt man das Gerät auf, erwartet den Nutzer eine Mischung aus Silber und Schwarz. Um den Komfort zu erhöhen respektive das Hautgefühl zu verbessern, wurde die Handballenablage mit einem Soft-Touch-Finish überzogen, das wie üblich schnell verschmutzt (Fingerabdrücke etc.).

Beim Design sind wir etwas zwiegespalten. Einerseits sorgen die Farbakzente für einen frischen und freundlichen Auftritt, andererseits wirken viele Elemente recht verspielt und zusammengewürfelt. Die nicht minder auffälligen Alienware-Notebooks (man vergleiche zum Beispiel das 15 R3) machen in unseren Augen eine edlere und stimmigere Figur. Dieser Eindruck hängt auch mit der Verarbeitung zusammen, welche beim Asus G701 etwas zu wünschen übrig lässt. Im Falle des Testgeräts schloss die Bodenplatte an mehreren Stellen nicht sauber mit der metallenen Seitenfläche ab, was zu unschönen Kanten führte. Apropos Kanten: Die Portöffnungen sind zum Teil derart scharf, dass man sich theoretisch die Finger verletzen oder Kabel beschädigen könnte. Um den Luxuspreis zu rechtfertigen, sollte Asus hier nachbessern.

In Bezug auf die Stabilität liefert das Gehäuse eine prima Vorstellung ab. Auch bei kräftigerem Druck lässt sich die Baseunit kaum eindrücken. Die Scharniere haben uns ebenfalls gefallen. Obwohl der Deckel problemlos mit einer Hand aufgeklappt werden kann (maximaler Öffnungswinkel 130°), wird der Bildschirm bei Erschütterungen gut in Position gehalten.

Eine der größten Schwächen des G701 ist sein happiges Gewicht. Mit rund 4,0 kg gehört der 17-Zöller zu den schwersten Gaming-Notebooks auf dem Markt, wenngleich manche Konkurrenten wie das MSI GT73VR und das Acer Predator 17 noch mehr erreichen. Die Abmessungen sind ebenfalls nicht von schlechten Eltern. Im Vergleich zu Slim-Gamern wie dem Aorus X7 DT v6 erscheint das G701 ungemein dick. Plus Gehäusefüße messen wir 4,5 cm.

Größenvergleich

428 mm 333 mm 51 mm 4.5 kg428 mm 287 mm 49 mm 4.1 kg428 mm 294 mm 48 mm 3.8 kg429 mm 309 mm 38 mm 4 kg423 mm 322 mm 40 mm 4.2 kg426 mm 308 mm 25 mm 3.3 kg

Ausstattung

Schnittstellen

Bei den Schnittstellen hat Asus an alles Wichtige gedacht. Neben dem Notebook-typischen Pflichtprogramm (3x USB 3.0 Typ A, RJ45-LAN, Kartenleser, Kopfhörerausgang, Mikrofoneingang) bietet das G701 auch zwei USB 3.1 Gen2 Typ C Ports, von denen einer Thunderbolt 3 beherrscht. Falls der eingebaute Grafikchip irgendwann zu langsam sein sollte, könnte man der Power mit externen Lösungen auf die Sprünge helfen. Klassische Monitore wandern an den HDMI-Port oder den Mini-DisplayPort.

Weniger überzeugend fällt die Anordnung der Schnittstellen aus. Da sich – abgesehen von der Kensington-Lock-Öffnung und dem (sehr hakelig zu bedienenden) Stromeingang – alle Anschlüsse im mittleren oder vorderen Bereich der Seitenflächen tummeln, wird der Aktionsradius einer Maus sowohl bei Links- als auch bei Rechtshändern unter Umständen deutlich eingeschränkt. In der hinteren Hälfte oder am Heck wären die meisten Ports besser aufgehoben. Andere Gaming-Notebooks verfügen über eine durchdachtere Anschlussverteilung.

linke Seite: Kensington Lock, 2x USB 3.0 Typ A, Mikrofon, Headset, Kartenleser
linke Seite: Kensington Lock, 2x USB 3.0 Typ A, Mikrofon, Headset, Kartenleser
Rückseite: Stromeingang
Rückseite: Stromeingang
rechte Seite: USB 3.0 Typ A, HDMI, Mini-DisplayPort, Thunderbolt 3, USB 3.1 Typ C, RJ45-LAN
rechte Seite: USB 3.0 Typ A, HDMI, Mini-DisplayPort, Thunderbolt 3, USB 3.1 Typ C, RJ45-LAN

SDCardreader

Beim Cardreader erlaubt sich Asus keine Patzer. Mit maximal 246 MB/s (sequenzielles Lesen) wird unsere Referenzkarte von Toshiba, die angeblich bis zu 260 MB/s schafft, fast komplett ausgereizt. Die meisten Kontrahenten, sei es nun das Aorus X7 DT v6, das Acer Predator 17 oder das hauseigene G752VS müssen hier den Hut ziehen. Selbst der pfeilschnelle Kartenleser des MSI GT72VR bzw. GT73VR fällt etwas zurück.

SDCardreader Transfer Speed
average JPG Copy Test (av. of 3 runs)
Asus G701VIK-BA049T
 
168 MB/s ∼100%
MSI GT73VR 7RF-296
 
166 MB/s ∼99% -1%
MSI GT72VR 7RE-433
 
125 MB/s ∼74% -26%
Aorus X7 DT v6
 
83.25 MB/s ∼50% -50%
Acer Predator 17 G9-793-77LG
 
78 MB/s ∼46% -54%
Asus G752VS-XB78K
 
76 MB/s ∼45% -55%
maximum AS SSD Seq Read Test (1GB)
Asus G701VIK-BA049T
 
246 MB/s ∼100%
MSI GT73VR 7RF-296
 
224 MB/s ∼91% -9%
MSI GT72VR 7RE-433
 
205 MB/s ∼83% -17%
Aorus X7 DT v6
 
90.59 MB/s ∼37% -63%
Acer Predator 17 G9-793-77LG
 
88 MB/s ∼36% -64%
Asus G752VS-XB78K
 
86 MB/s ∼35% -65%

Kommunikation

Die Funkleistung siedelt sich im Mittelfeld an. Während 675 MBit/s beim Empfangen einen sehr guten Wert darstellen, sind 354 MBit/s beim Senden (1 m Abstand zum Router) nur zweitklassig. Das MSI GT72VR und das MSI GT73VR erreichen mit ihren Killer-Chips beinahe doppelt so viel. Im G701 steckt das Intel Dual Band Wireless-AC 8260, das – wie es der Name bereits andeutet – WLAN 802.11 a/b/g/n/ac mit einer Maximalgeschwindigkeit von 867 MBit/s unterstützt. Bluetooth 4.2 ist ebenfalls an Bord.

Networking
iperf3 Client (receive) TCP 1 m 4M x10
MSI GT73VR 7RF-296
Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter
682 MBit/s ∼100% +1%
Asus G701VIK-BA049T
Intel Dual Band Wireless-AC 8260
675 MBit/s ∼99%
MSI GT72VR 7RE-433
Killer Wireless-n/a/ac 1435 Wireless Network Adapter
672 MBit/s ∼99% 0%
iperf3 Client (transmit) TCP 1 m 4M x10
MSI GT73VR 7RF-296
Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter
624 MBit/s ∼100% +76%
MSI GT72VR 7RE-433
Killer Wireless-n/a/ac 1435 Wireless Network Adapter
618 MBit/s ∼99% +75%
Asus G701VIK-BA049T
Intel Dual Band Wireless-AC 8260
354 MBit/s ∼57%

Zubehör

Um den Stromhunger der GeForce GTX 1080 zu befriedigen, wird der 17-Zöller mit einem gigantischen 330-Watt-Netzteil ausgeliefert, das rund 20 x 10 x 4 cm groß ist und 1,3 kg auf die Waage bringt. Darüber hinaus findet man im Karton noch ein kleines Handbuch, eine Garantiekarte, ein Reinigungstuch und Kabelbinder. Dass Recovery- und Treiber-DVDs fehlen, ist inzwischen normal (kein optisches Laufwerk). Allerdings sparen sich die meisten Hersteller auch passende USB-Sticks.

Wartung

Die Wartung des G701 würden wir nicht unbedingt als komfortabel bezeichnen. Bevor man die Unterseite abnehmen kann, müssen erst 10 Gummiabdeckungen und die darunter liegenden Schrauben entfernt werden. Zusätzlich ist noch eine Demontage der „Republic of Gamers“-Leiste nötig, die sich hinter den Scharnieren befindet und in der Mitte zwei weitere Befestigungsschrauben preisgibt (siehe letztes Foto in der Galerie). Erst danach lässt sich der Boden mühevoll aus der Verankerung drücken.

Der Aufwand lohnt sich allerdings, denn neben dem verschraubten Akku und dem Funkmodul sind dann auch das Kühlsystem (insgesamt 6 Heatpipes) und die beiden Lüfter zugänglich. Außerdem entdeckt man einen M.2-Slot und zwei leere RAM-Bänke. Der sekundäre M.2-Slot und die restlichen RAM-Bänke dürften auf der anderen Seite des Mainboards angebracht sein (unter der Tastatur).

Software

Damit Tuning-Fans auf ihre Kosten kommen, bietet das G701 jede Menge Tools. Die meisten Programme laufen dabei im Gaming Center zusammen. Hier lässt sich nicht nur die Beleuchtung der Tastatur (Hot Zone) und des Gehäuses (Light Bar) ändern, sondern auch der Bildmodus (Splendid), die Lüftergeschwindigkeit, der Sound (Sonic Rader II + Sonic Studio II), das Spielprofil, die Speicherverwaltung und der Datenverkehr (Gamefirst IV) anpassen. Die Sondertasten oberhalb des Keyboards werden per MacroKey eingestellt.

Weiteres Highlight ist die optionale Übertaktung. Wenn man das Turbo-Gear-Setting „Extreme“ statt „Standard“ wählt, erhöht sich der CPU-Takt von 2,9 bis 3,9 GHz auf sage und schreibe 4,3 GHz. Die GeForce GTX 1080 wird von 1.582 - 1.771 MHz (Kern) respektive 5.000 MHz (Speicher) auf 1.681 - 1.870 MHz und 5.150 MHz beschleunigt. Fortgeschrittene Nutzer können die Details auch manuell regeln. Unsere Emissions- und Energietests wurden alle im Standard-Modus durchgeführt. Lediglich die Benchmarks sind mit aktiviertem Overclocking entstanden.

Garantie

Die Garantie erstreckt sich über 2 Jahre.

Eingabegeräte

Tastatur

Das Keyboard hinterlässt gemischte Gefühle. Auf der einen Seite punkten die im Chiclet-Design gehaltenen Tasten mit einer brauchbaren Dimensionierung (15 x 15 mm), auf der anderen Seite erscheinen uns manche Details verbesserungswürdig. Da hätten wir einmal das Tippverhalten, das ähnlich weich wie bei den Alienware-Notebooks ist, sich allerdings weniger präzise anfühlt und sich einen Tick lauter anhört. Die rote (und recht ungleichmäßige) Beleuchtung kann es aufgrund der bescheidenen Intensität ebenfalls nicht mit der Konkurrenz aufnehmen.

Dass die Tasten rot beschriftet sind, ist auch keine besonders gute Entscheidung. Selbst tagsüber lässt sich die Schrift nicht perfekt erkennen. Am Layout (kombinierte Einfg-/Entf-Taste) könnte Asus ebenfalls noch schrauben. Schön finden wir dagegen die abgesetzten Richtungspfeile, welche bei vielen Notebooks arg mickrig und in den Haupt-/Nummernblock hineingequetscht sind. Core-Gamer dürfen sich zudem über 5 konfigurierbare Makro-Tasten freuen.

Touchpad

Beim Touchpad muss sich Asus kaum Kritik anhören. Mit 11,5 x 6,5 cm ist der Mausersatz erfreulich groß. Dank der angenehm glatten Oberfläche bietet das Touchpad eine sehr gute Gleitfähigkeit. Eine spezielle Software zum Anpassen der Gesten konnten wir auf dem Testgerät nicht finden. Allerdings unterstützt Windows 10 von Haus aus das Zoomen und Scrollen mit zwei Fingern, was in der Praxis ordentlich funktioniert.

Da das Touchpad ohne Beleuchtung auskommen muss, werden sich die meisten Käufer über die dezente Absenkung freuen. So kann man den Mausersatz auch im Dunklen eingermaßen schnell orten. Weniger glücklich waren wir mit den dedizierten Maustasten. Das schwammige Feedback und das klapprige Geräusch werden dem Premiumanspruch nicht gerecht.

Display

Das Asus G701 zählt zu den ersten Notebooks, die ein 120-Hz-Panel auf IPS-Basis besitzen. Größter Vorteil der IPS-Technik sind die stabilen Blickwinkel. Wenngleich OLED-Panels noch höhere Blickwinkel bieten, zieht das eingesetzte Full-HD-Display mit der Kennung B173HAN01.1 (AUO119D) merklich an klassischen TN-Panels vorbei.

292
cd/m²
302
cd/m²
292
cd/m²
282
cd/m²
306
cd/m²
284
cd/m²
308
cd/m²
311
cd/m²
310
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
B173HAN01.1 (AUO119D)
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 311 cd/m² Durchschnitt: 298.6 cd/m² Minimum: 35 cd/m²
Ausleuchtung: 91 %
Helligkeit Akku: 306 cd/m²
Kontrast: 1133:1 (Schwarzwert: 0.27 cd/m²)
ΔE Color 3.98 | 0.6-29.43 Ø6.1
ΔE Greyscale 4.15 | 0.64-98 Ø6.3
89% sRGB (Argyll 3D) 58% AdobeRGB 1998 (Argyll 3D)
Gamma: 2.45
Asus G701VIK-BA049T
B173HAN01.1 (AUO119D), 1920x1080
MSI GT73VR 7RF-296
N173HHE-G32 (CMN1747), 1920x1080
Aorus X7 DT v6
AUO1096, 2560x1440
Asus G752VS-XB78K
LG Philips LP173WF4-SPF3 (LGD04E8), 1920x1080
MSI GT72VR 7RE-433
Chi Mei N173HHE-G32 (CMN1747), 1920x1080
Acer Predator 17 G9-793-77LG
AU Optronics B173ZAN01.0 (AUO109B), 3840x2160
Response Times
49%
39%
-5%
45%
-9%
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
38 (13, 25)
26 (12, 14)
32%
21.6 (12.4, 9.2)
43%
38 (14, 24)
-0%
29 (13, 16)
24%
37 (13, 24)
3%
Response Time Black / White *
20 (4, 16)
7 (4, 3)
65%
13.2 (4.4, 8.8)
34%
22 (4, 18)
-10%
7 (4, 3)
65%
24 (5, 19)
-20%
PWM Frequency
59.52
Bildschirm
-37%
-28%
1%
-36%
12%
Helligkeit Bildmitte
306
307
0%
339.5
11%
328
7%
299
-2%
336
10%
Brightness
299
284
-5%
309
3%
317
6%
277
-7%
320
7%
Brightness Distribution
91
85
-7%
80
-12%
88
-3%
87
-4%
88
-3%
Schwarzwert *
0.27
0.25
7%
0.45
-67%
0.3
-11%
0.27
-0%
0.25
7%
Kontrast
1133
1228
8%
754
-33%
1093
-4%
1107
-2%
1344
19%
DeltaE Colorchecker *
3.98
9.65
-142%
6.88
-73%
3.74
6%
9.65
-142%
3.61
9%
Colorchecker DeltaE2000 max. *
7.29
16.36
-124%
9.99
-37%
8.97
-23%
15.43
-112%
6.02
17%
DeltaE Graustufen *
4.15
10.07
-143%
6.57
-58%
2.67
36%
9.68
-133%
4.78
-15%
Gamma
2.45 90%
2.12 104%
2.04 108%
2.41 91%
1.89 116%
2.32 95%
CCT
7386 88%
12145 54%
8608 76%
6861 95%
11652 56%
6185 105%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
58
75
29%
54
-7%
56
-3%
75
29%
88
52%
Color Space (Percent of sRGB)
89
100
12%
82
-8%
85
-4%
100
12%
100
12%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
6% / -22%
6% / -17%
-2% / -0%
5% / -23%
2% / 8%

* ... kleinere Werte sind besser

Auch die Farbgenauigkeit ist bisher getesteten 120-Hz-Modellen überlegen. Kamen das MSI GT73VR und das GT72VR auf einen DeltaE-2000-Wert von rund 10, sind es beim Asus G701 nur knapp 4 (ideal wären unter 3). Mittels Kalibrierung konnten wir das Ergebnis auf sehr gute 0,8 (Grayscale) bis 1,93 (ColorChecker) drücken. In diesem Zuge verschwand auch der leicht vorhandene Blaustich. Die Farbraumabdeckung entpuppt sich als unspektakulär. 89 % sRGB und 58 % AdobeRGB sind typisch für ein Notebook.

CalMAN: Grayscale
CalMAN: Grayscale
CalMAN: Grayscale (kalibriert)
CalMAN: Grayscale (kalibriert)
CalMAN: Saturation Sweeps
CalMAN: Saturation Sweeps
CalMAN: Saturation Sweeps (kalibriert)
CalMAN: Saturation Sweeps (kalibriert)
CalMAN: ColorChecker
CalMAN: ColorChecker
CalMAN: ColorChecker (kalibriert)
CalMAN: ColorChecker (kalibriert)
Asus ROG G701 vs. sRGB (89 %)
Asus ROG G701 vs. sRGB (89 %)
Asus ROG G701 vs. AdobeRGB (58 %)
Asus ROG G701 vs. AdobeRGB (58 %)

Beim Outdoor-Einsatz schlägt sich das G701 recht wacker. Die Kombination aus Anti-Glare-Oberfläche und anständiger Leuchtkraft (ca. 300 cd/m²) hilft bei direkter oder indirekter Sonneneinstrahlung. Der Schwarzwert ist für IPS-Verhältnisse ebenfalls prima. 0,27 cd/m² lassen dunkle Szenen und Hintergründe nicht allzu gräulich erscheinen. Umgerechnet beträgt der Kontrast mehr als 1.100:1. Dieser Wert orientiert sich an den 120-Hz-Panels des MSI GT72VR und GT73VR.

Subpixel
Subpixel
Outdoor
Outdoor
Blickwinkel
Blickwinkel

Wenn es um die Reaktionszeit geht, schneiden letztere Notebooks deutlich besser ab. Für den Wechsel von Schwarz zu Weiß benötigt das Asus G701 gut 3x so lang (20 vs. 7 ms). Ein weiterer Minuspunkt ist die mittelprächtige Ausleuchtung. An den Rändern hatte unser Testgerät teils unschöne Lichthöfe.

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
20 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 4 ms steigend
↘ 16 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind gut, für anspruchsvolle Spieler könnten der Bildschirm jedoch zu langsam sein.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 21 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten besser als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (25.1 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
38 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 13 ms steigend
↘ 25 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 36 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten durchschnittlich (40 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM nicht festgestellt

Im Vergleich: 51 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 9440 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

Leistung

Bei der Performance geht Asus keine Kompromisse ein. Übertaktete Quad-Core-CPU und High-End-GPU hier, 32 GB RAM und SSD-RAID dort: Die Hardware des G701 lässt keine Wünsche offen und verspricht eine hohe Zukunftssicherheit.

Prozessor

Wie im Kapitel Software angesprochen, läuft der Core i7-7820HK beim Turbo-Gear-Setting Extreme mit 4,3 GHz. In Single-Core-Anwendungen wird der Takt auch konstant aufrechterhalten. Bei Multi-Core-Anwendungen schwankt der Wert zwischen 3,8 und 4,3 GHz, was immer noch sehr beachtlich ist. Deaktiviert man die Zusatzübertaktung und wählt den Standard-Modus, rechnet der 45-Watt-Chip – je nach Kernbelastung – mit 3,5 bis 3,9 GHz. Zum Vergleich: Der günstigere Kaby-Lake-Bruder Core i7-7700HQ, der nur 6 statt 8 MB L3-Cache und keinen freien Multiplikator enthält, erreicht unter Last höchstens 3,8 GHz.

Singlecore-Rendering (Turbo Gear Standard)
Singlecore-Rendering (Turbo Gear Standard)
Multicore-Rendering (Turbo Gear Standard)
Multicore-Rendering (Turbo Gear Standard)
CPU- & GPU-Belastung (Turbo Gear Standard)
CPU- & GPU-Belastung (Turbo Gear Standard)
Singlecore-Rendering (Turbo Gear Extreme)
Singlecore-Rendering (Turbo Gear Extreme)
Multicore-Rendering (Turbo Gear Extreme)
Multicore-Rendering (Turbo Gear Extreme)
CPU- & GPU-Belastung (Turbo Gear Extreme)
CPU- & GPU-Belastung (Turbo Gear Extreme)
Cinebench R11.5 CPU Single 64Bit
2.08 Points
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
9.91 Points
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
184 Points
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
899 Points
Hilfe

In CPU-Benchmarks spielt das Asus G701 dank Overclocking ganz vorne mit. Sowohl beim Cinebench R15 als auch beim Cinebench R11.5 ergattert der 17-Zöller den ersten Platz. Auf Platz 2 folgt das MSI GT73VR, dessen Core i7-7820HK auf 4,0 GHz übertaktet ist. Notebooks mit Core i7-6820HK rechnen gut 10 % langsamer, Laptops mit Core i7-7700HQ sind fast 20 % schwächer. Die integrierte Grafikeinheit (HD Graphics 630) lässt sich wegen G-Sync übrigens nicht zu Stromsparzwecken nutzen. Die GeForce GTX 1080 ist dauernd aktiv.

Cinebench R15
CPU Single 64Bit
Asus G701VIK-BA049T
Intel Core i7-7820HK
184 Points ∼100%
MSI GT73VR 7RF-296
Intel Core i7-7820HK
172 Points ∼93% -7%
Aorus X7 DT v6
Intel Core i7-6820HK
169 Points ∼92% -8%
Asus G752VS-XB78K
Intel Core i7-6820HK
160 Points ∼87% -13%
MSI GT72VR 7RE-433
Intel Core i7-7700HQ
159 Points ∼86% -14%
Acer Predator 17 G9-793-77LG
Intel Core i7-6700HQ
141 Points ∼77% -23%
CPU Multi 64Bit
Asus G701VIK-BA049T
Intel Core i7-7820HK
899 Points ∼100%
MSI GT73VR 7RF-296
Intel Core i7-7820HK
864 Points ∼96% -4%
Aorus X7 DT v6
Intel Core i7-6820HK
832 Points ∼93% -7%
Asus G752VS-XB78K
Intel Core i7-6820HK
789 Points ∼88% -12%
MSI GT72VR 7RE-433
Intel Core i7-7700HQ
736 Points ∼82% -18%
Acer Predator 17 G9-793-77LG
Intel Core i7-6700HQ
656 Points ∼73% -27%
Cinebench R11.5
CPU Single 64Bit
Asus G701VIK-BA049T
Intel Core i7-7820HK
2.08 Points ∼100%
MSI GT73VR 7RF-296
Intel Core i7-7820HK
1.95 Points ∼94% -6%
Aorus X7 DT v6
Intel Core i7-6820HK
1.92 Points ∼92% -8%
MSI GT72VR 7RE-433
Intel Core i7-7700HQ
1.81 Points ∼87% -13%
Asus G752VS-XB78K
Intel Core i7-6820HK
1.77 Points ∼85% -15%
CPU Multi 64Bit
Asus G701VIK-BA049T
Intel Core i7-7820HK
9.91 Points ∼100%
MSI GT73VR 7RF-296
Intel Core i7-7820HK
9.6 Points ∼97% -3%
Aorus X7 DT v6
Intel Core i7-6820HK
9.14 Points ∼92% -8%
Asus G752VS-XB78K
Intel Core i7-6820HK
8.63 Points ∼87% -13%
MSI GT72VR 7RE-433
Intel Core i7-7700HQ
8.17 Points ∼82% -18%

System Performance

Die topmodernen und bärenstarken Komponenten garantieren eine erstklassige Systemleistung. Weder im PCMark 7 noch im PCMark 8 sprintet ein Vergleichsgerät am Asus G701 vorbei. Wie man es von Notebooks mit SSD kennt, bootet das Betriebssystem äußerst flott und reagiert auch sonst sehr schnell (Programmstarts, Ladezeiten usw.).

PCMark 8
Work Score Accelerated v2
Asus G701VIK-BA049T
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK, 2x Samsung SM961 MZVPW256HEGL NVMe (RAID 0)
5846 Points ∼100%
Asus G752VS-XB78K
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6820HK, Toshiba NVMe THNSN5512GPU7
5778 Points ∼99% -1%
MSI GT72VR 7RE-433
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ, Kingston RBU-SNS8152S3256GG5
5404 Points ∼92% -8%
Aorus X7 DT v6
GeForce GTX 1080 (Laptop), 6820HK, Samsung SM951 MZVPV512HDGL m.2 PCI-e
5353 Points ∼92% -8%
Home Score Accelerated v2
Asus G701VIK-BA049T
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK, 2x Samsung SM961 MZVPW256HEGL NVMe (RAID 0)
5662 Points ∼100%
Asus G752VS-XB78K
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6820HK, Toshiba NVMe THNSN5512GPU7
5575 Points ∼98% -2%
Aorus X7 DT v6
GeForce GTX 1080 (Laptop), 6820HK, Samsung SM951 MZVPV512HDGL m.2 PCI-e
5096 Points ∼90% -10%
MSI GT72VR 7RE-433
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ, Kingston RBU-SNS8152S3256GG5
5009 Points ∼88% -12%
Acer Predator 17 G9-793-77LG
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ, Toshiba NVMe THNSN5256GPU7
4060 Points ∼72% -28%
PCMark 7 - Score
Asus G701VIK-BA049T
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK, 2x Samsung SM961 MZVPW256HEGL NVMe (RAID 0)
7903 Points ∼100%
MSI GT73VR 7RF-296
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK, 2x Samsung SM951 MZVPV256HDGL (RAID 0)
7635 Points ∼97% -3%
Asus G752VS-XB78K
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6820HK, Toshiba NVMe THNSN5512GPU7
6803 Points ∼86% -14%
MSI GT72VR 7RE-433
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ, Kingston RBU-SNS8152S3256GG5
6618 Points ∼84% -16%
PCMark 7 Score
7903 Punkte
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
5662 Punkte
PCMark 8 Work Score Accelerated v2
5846 Punkte
Hilfe

Massenspeicher

Beim Massenspeicher schnappt sich Asus ebenfalls die Performance-Krone. Um andere High-End-Geräte auszustechen, vereint der Hersteller zwei PCIe-SSDs zu einem RAID-0-Verbund. Als Basis dient die taufrische Samsung SM961, welche uns schon beim Nexoc G734IV begeistern konnte. Im Doppelpack ist die Leistung nochmal eine ganze Ecke höher. Sequenziell schaffen die M.2-Drives über 3.000 MB/s (Lesen) bzw. 2.000 MB/s (Schreiben). Normale SATA-III-SSDs wie im MSI GT72VR erreichen nur einen Bruchteil davon.

Etwas unverständlich ist die Tatsache, dass Asus – trotz genügend Platz im Innenraum – auf 2,5-Zoll-Schächte verzichtet. So könnte man das Speichervolumen bei Bedarf günstig mit HDDs oder SSHDs erweitern. Zwar gibt es das G701 auch mit insgesamt 1.024 statt 512 GB, in Zeiten größerer Film- und Spielsammlungen (Call of Duty Infinite Warfare verbraucht allein rund 70 GB) werden manche Käufer jedoch mehr erwarten und/oder benötigen. Schließlich möchte nicht jeder ständig eine externe Festplatte mit sich herumschleppen.

Asus G701VIK-BA049T
2x Samsung SM961 MZVPW256HEGL NVMe (RAID 0)
MSI GT73VR 7RF-296
2x Samsung SM951 MZVPV256HDGL (RAID 0)
Aorus X7 DT v6
Samsung SM951 MZVPV512HDGL m.2 PCI-e
Asus G752VS-XB78K
Toshiba NVMe THNSN5512GPU7
MSI GT72VR 7RE-433
Kingston RBU-SNS8152S3256GG5
Acer Predator 17 G9-793-77LG
Toshiba NVMe THNSN5256GPU7
AS SSD
-8%
-19%
-57%
-38%
Score Total
4088
3310
-19%
2695
-34%
1142
-72%
2320
-43%
4K Write
120.89
123.79
2%
149.13
23%
95.75
-21%
105.22
-13%
4K Read
50.96
46.75
-8%
48.93
-4%
40.04
-21%
35.5
-30%
Seq Write
2520.45
2331.66
-7%
1493.99
-41%
282.15
-89%
836.91
-67%
Seq Read
3247.45
2987.89
-8%
1971.14
-39%
508.7
-84%
2016.06
-38%
2x Samsung SM961 MZVPW256HEGL NVMe (RAID 0)
Sequential Read: 3487 MB/s
Sequential Write: 2690 MB/s
512K Read: 1499 MB/s
512K Write: 2493 MB/s
4K Read: 53.69 MB/s
4K Write: 133.2 MB/s
4K QD32 Read: 794.9 MB/s
4K QD32 Write: 699 MB/s

Grafikkarte

Das teuerste Bauteil des G701 ist wohl die Grafikkarte. Nvidias GeForce GTX 1080 bietet derart viel Leistung, dass ein Full-HD-Bildschirm tendenziell unterdimensioniert ist. Für 1.920 x 1.080 Bildpunkte würde in den meisten Fällen auch locker eine GeForce GTX 1070 reichen. Wer stets 120 Hz und maximale Settings ausreizen oder einen externen 4K-Monitor anschließen möchte, ist bei der GTX 1080 allerdings goldrichtig. Das DirectX-12-Modell verfügt wie sein Desktop-Pendant über 2.560 Rechenwerke sowie einen 8 GB großen GDDR5X-Speicher, der per 256-Bit-Interface angebunden ist. 

3DMark - 1920x1080 Fire Strike Graphics
Asus G701VIK-BA049T
NVIDIA GeForce GTX 1080 (Laptop)
23091 Points ∼100%
Aorus X7 DT v6
NVIDIA GeForce GTX 1080 (Laptop)
21928 Points ∼95% -5%
MSI GT73VR 7RF-296
NVIDIA GeForce GTX 1080 (Laptop)
21026 Points ∼91% -9%
MSI GT72VR 7RE-433
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop)
17625 Points ∼76% -24%
Asus G752VS-XB78K
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop)
16757 Points ∼73% -27%
Acer Predator 17 G9-793-77LG
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop)
15718 Points ∼68% -32%
3DMark 11 - 1280x720 Performance GPU
Asus G701VIK-BA049T
NVIDIA GeForce GTX 1080 (Laptop)
31412 Points ∼100%
MSI GT73VR 7RF-296
NVIDIA GeForce GTX 1080 (Laptop)
28675 Points ∼91% -9%
Aorus X7 DT v6
NVIDIA GeForce GTX 1080 (Laptop)
27135 Points ∼86% -14%
MSI GT72VR 7RE-433
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop)
23170 Points ∼74% -26%
Asus G752VS-XB78K
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop)
22282 Points ∼71% -29%
Acer Predator 17 G9-793-77LG
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop)
21228 Points ∼68% -32%
Unigine Heaven 4.0 - Extreme Preset DX11
Asus G701VIK-BA049T
NVIDIA GeForce GTX 1080 (Laptop)
140.2 fps ∼100%
MSI GT73VR 7RF-296
NVIDIA GeForce GTX 1080 (Laptop)
132.3 fps ∼94% -6%
Asus G752VS-XB78K
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop)
110.4 fps ∼79% -21%

Dank des mächtigen Kühlsystems kommt die GeForce GTX 1080 voll zur Geltung. Maximal 1.974 MHz beim Render-Test des Tools GPU-Z und durchschnittlich 1.910 MHz im Unigine Heaven 4.0 Benchmark sind exzellente Werte (1.873 bzw. 1.820 MHz @Turbo Gear Standard).

Kommen wir zu den Grafiktests, bei denen sich das Asus G701 wieder an die Spitze des Vergleichsfelds setzt. Durch die starke GPU-Übertaktung ist das Gerät mehrere Prozent flotter als das MSI GT73VR respektive das Aorus X7 DT v6 und ca. 30 bis 50 % schneller als Notebooks mit GeForce GTX 1070.

Was der Extreme-Modus genau an Performance-Plus bringt, haben wir mithilfe des 3DMark 11 überprüft. Statt 19.860 Punkten (Gesamtscore @Standard) waren es 9 % mehr, genauer gesagt 21.727 Punkte.

3DMark 11 Performance
21727 Punkte
3DMark Ice Storm Standard Score
193915 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
32489 Punkte
3DMark Fire Strike Score
17700 Punkte
Hilfe

Gaming Performance

Neben der synthetischen Grafikleistung ist auch die Gaming-Performance über jeden Zweifel erhaben. Alle von uns getesteten Spiele liefen in der nativen Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixel auch mit maximalen Settings und eingeschalteter Kantenglättung flüssig. Oft wird dabei die 100-fps-Marke geknackt, so dass das 120-Hz-Display nicht unterfordert ist. Wie die untere Tabelle und die Spieleliste zeigt, bringt das Topmodell aus Nvidias Pascal-Reihe meist sogar genug Reserven für den UHD-Bereich mit, also für 3.840 x 2.160 Pixel.

Auf den Extreme-Modus des Gaming Centers würden wir eher verzichten. Der Leistungszuwachs steht in keinem Verhältnis zur krassen Geräuschentwicklung. Die Performance der Standard-Settings reicht für Full-HD völlig.

Anmerkung: Weil der vorinstallierte GPU-Treiber (369.59) von einigen Titeln wegen seines Alters bemängelt wurde, griffen wir für die Spieletests auf die zum Testzeitpunkt aktuelle ForceWare 378.66 zurück. 

Far Cry Primal
3840x2160 High Preset AA:SM
Asus G701VIK-BA049T
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK
51 fps ∼100%
Asus G752VS-XB78K
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6820HK
37 fps ∼73% -27%
Acer Predator 17 G9-793-77LG
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ
35 fps ∼69% -31%
1920x1080 Ultra Preset AA:SM
Asus G701VIK-BA049T
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK
110 fps ∼100%
Asus G752VS-XB78K
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6820HK
89 fps ∼81% -19%
Acer Predator 17 G9-793-77LG
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ
75 fps ∼68% -32%
XCOM 2
3840x2160 High Preset AA:FX AF:8x
Asus G701VIK-BA049T
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK
31.7 fps ∼100%
1920x1080 Maximum Preset (8xMSAA instead of FXAA) AA:8xMS AF:16x
Asus G701VIK-BA049T
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK
51.4 fps ∼100%
The Division
3840x2160 High Preset AF:8x
Asus G701VIK-BA049T
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK
51.4 fps ∼100%
Acer Predator 17 G9-793-77LG
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ
36.9 fps ∼72% -28%
1920x1080 Ultra Preset AF:16x
Asus G701VIK-BA049T
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK
103 fps ∼100%
Acer Predator 17 G9-793-77LG
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ
73.2 fps ∼71% -29%
Mirror's Edge Catalyst
3840x2160 High Preset AF:16x
Asus G701VIK-BA049T
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK
49.9 fps ∼100%
Acer Predator 17 G9-793-77LG
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ
35.2 fps ∼71% -29%
1920x1080 Ultra Preset AF:16x
Asus G701VIK-BA049T
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK
122 fps ∼100%
Acer Predator 17 G9-793-77LG
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ
90.9 fps ∼75% -25%
Deus Ex Mankind Divided
3840x2160 High Preset AF:4x
Asus G701VIK-BA049T
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK
37.4 fps ∼100%
MSI GT73VR 7RF-296
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK
35.5 fps ∼95% -5%
1920x1080 Ultra Preset AA:2xMS AF:8x
MSI GT73VR 7RF-296
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK
57.1 fps ∼100% +1%
Asus G701VIK-BA049T
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK
56.8 fps ∼99%
MSI GT72VR 7RE-433
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ
43.7 fps ∼77% -23%
FIFA 17
3840x2160 High Preset
Asus G701VIK-BA049T
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK
222 fps ∼100%
MSI GT73VR 7RF-296
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK
208 fps ∼94% -6%
1920x1080 Ultra Preset AA:4xMS
MSI GT73VR 7RF-296
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK
360 fps ∼100% +9%
Asus G701VIK-BA049T
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK
330 fps ∼92%
Mafia 3
3840x2160 High Preset
Asus G701VIK-BA049T
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK
28.4 fps ∼100%
1920x1080 High Preset
Asus G701VIK-BA049T
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK
80.9 fps ∼100%
Battlefield 1
3840x2160 High Preset AA:T
Asus G701VIK-BA049T
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK
60 fps ∼100%
MSI GT73VR 7RF-296
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK
57.9 fps ∼97% -3%
1920x1080 Ultra Preset AA:T
Asus G701VIK-BA049T
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK
138 fps ∼100%
MSI GT73VR 7RF-296
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK
135 fps ∼98% -2%
MSI GT72VR 7RE-433
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ
106 fps ∼77% -23%
Titanfall 2
3840x2160 High / Enabled AA:TS AF:8x
MSI GT73VR 7RF-296
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK
58.4 fps ∼100% +1%
Asus G701VIK-BA049T
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK
57.8 fps ∼99%
1920x1080 Very High (Insane Texture Quality) / Enabled AA:TS AF:16x
MSI GT73VR 7RF-296
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK
141 fps ∼100% +4%
Asus G701VIK-BA049T
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK
135 fps ∼96%
MSI GT72VR 7RE-433
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ
121.5 fps ∼86% -10%
Call of Duty Infinite Warfare
3840x2160 High / On AA:FX
Asus G701VIK-BA049T
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK
77.7 fps ∼100%
MSI GT73VR 7RF-296
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK
75.7 fps ∼97% -3%
1920x1080 Ultra / On AA:T2X SM
MSI GT73VR 7RF-296
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK
125 fps ∼100% 0%
Asus G701VIK-BA049T
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK
125 fps ∼100%
Dishonored 2
3840x2160 High Preset AA:TX
Asus G701VIK-BA049T
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK
55.2 fps ∼100%
MSI GT73VR 7RF-296
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK
49.2 fps ∼89% -11%
1920x1080 Ultra Preset AA:TX
Asus G701VIK-BA049T
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK
84 fps ∼100%
MSI GT73VR 7RF-296
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK
79.9 fps ∼95% -5%
Watch Dogs 2
3840x2160 High Preset
Asus G701VIK-BA049T
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK
45.1 fps ∼100%
MSI GT73VR 7RF-296
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK
41.4 fps ∼92% -8%
1920x1080 Ultra Preset
Asus G701VIK-BA049T
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK
78.6 fps ∼100%
MSI GT73VR 7RF-296
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK
71.7 fps ∼91% -9%
Resident Evil 7
3840x2160 High / On AA:FXAA+T
Asus G701VIK-BA049T
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK
59 fps ∼100%
1920x1080 Very High / On AA:FXAA+T
Asus G701VIK-BA049T
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK
175 fps ∼100%
For Honor
3840x2160 High Preset AA:T AF:8x
Asus G701VIK-BA049T
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK
61.1 fps ∼100%
1920x1080 Extreme Preset AA:T AF:16x
Asus G701VIK-BA049T
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK
140 fps ∼100%
min. mittel hoch max.4K
XCOM 2 (2016) 95.251.431.7fps
Far Cry Primal (2016) 12511051fps
The Division (2016) 13010351.4fps
Mirror's Edge Catalyst (2016) 13212249.9fps
Deus Ex Mankind Divided (2016) 10556.837.4fps
FIFA 17 (2016) 335330222fps
Mafia 3 (2016) 80.928.4fps
Battlefield 1 (2016) 15513860fps
Titanfall 2 (2016) 14413557.8fps
Call of Duty Infinite Warfare (2016) 12512577.7fps
Dishonored 2 (2016) 1048455.2fps
Watch Dogs 2 (2016) 10578.645.1fps
Resident Evil 7 (2017) 21217559fps
For Honor (2017) 18614061.1fps

Emissionen

Geräuschemissionen

Während das Asus G752 mit deaktivierter Zusatzübertaktung eines der leisesten Gaming-Notebooks auf dem Markt ist, macht das G701 im 3D-Betrieb deutlich stärker auf sich aufmerksam. Mit 45 bis 48 dB beim 3DMark 06 siedelt sich das High-End-Notebook zwischen den GTX-1080-Konkurrenten MSI GT73VR (39 dB) und Aorus X7 DT v6 (52 dB) an. Geräuschempfindliche Nutzer, die kein Headset verwenden möchten, sollten sich lieber ein Gerät mit GeForce GTX 1070 kaufen. Unter Volllast sind die drei GTX-1080-Modelle ähnlich präsent: 56 dB bedeuten einen störend lauten Pegel.

Geräuschpegel Idle
Geräuschpegel Idle
Geräuschpegel Last
Geräuschpegel Last
Geräuschpegel Speaker
Geräuschpegel Speaker

Im Idle verhält sich das G701 bedeutend ruhiger. Entweder stellen die Gehäuselüfter ihren Betrieb komplett ein oder laufen mit einem sehr dezenten Pegel von 31 dB. Das stellenweise eintretende Auftouren ist mit rund 36 dB noch akzeptabel. Vom Extreme-Modus kann man das nicht behaupten. Hier tourt die Kühlung im Idle-Betrieb oft unnötig stark auf, was sehr nerven kann. Auch unter Last sorgt die Übertaktung für einen höheren Pegel als die von uns gemessenen Werte.

Lautstärkediagramm

Idle
30 / 31 / 36 dB(A)
Last
47 / 56 dB(A)
  red to green bar
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   Audix TM1, Arta (aus 15 cm gemessen)   Umgebungsgeräusche: 30 dB(A)
Asus G701VIK-BA049T
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK
MSI GT73VR 7RF-296
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK
Aorus X7 DT v6
GeForce GTX 1080 (Laptop), 6820HK
Asus G752VS-XB78K
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6820HK
MSI GT72VR 7RE-433
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ
Acer Predator 17 G9-793-77LG
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ
Geräuschentwicklung
-2%
-4%
6%
2%
-3%
aus / Umgebung *
30
30
-0%
28.6
5%
30
-0%
31
-3%
31
-3%
Idle min *
30
34
-13%
32.2
-7%
31
-3%
34
-13%
33
-10%
Idle avg *
31
35
-13%
35.2
-14%
32
-3%
35
-13%
34
-10%
Idle max *
36
37
-3%
35.2
2%
33
8%
37
-3%
40
-11%
Last avg *
47
39
17%
51.7
-10%
40
15%
37
21%
44
6%
Last max *
56
56
-0%
55.7
1%
47
16%
44
21%
50
11%

* ... kleinere Werte sind besser

Temperatur

Die Temperaturen fallen größtenteils erwartungsgemäß aus, wenngleich das Gehäuse – im Gegensatz zu den meisten Notebooks – an der Oberseite wärmer als auf der Unterseite wird. Maximal 51 bzw. 45 °C sind weder extrem viel noch besonders wenig. Etwas enttäuscht waren wir nur von der Handballenauflage, die im Bereich des Touchpads an der 40-°C-Marke kratzen kann. Optimal wären hier unter 30 °C. Im Leerlauf bleibt das Chassis auf der gesamten Fläche angenehm kühl. 24 bis 30 °C sind ein überaus guter Wert.

Stresstest
Stresstest
Volllast oben (Optris PI 640)
Volllast oben (Optris PI 640)
Volllast unten (Optris PI 640)
Volllast unten (Optris PI 640)

Als nicht ganz so toll erweist sich die Temperaturentwicklung der Komponenten. Selbst ohne Extreme-Einstellung werden CPU und GPU unter Volllast knapp 90 °C heiß. Allerdings handelt es sich bei unserem Stresstest mit den Tools Furmark und Prime95 um ein Extremszenario, das in der Praxis nicht auftreten sollte. Außerdem muss man dem G701 anrechnen, dass es nie throttelt. Mit Ausnahme von kurzen Einbrüchen auf 800 MHz, die nur Sekundenbruchteile dauern, erreicht der Core i7-7820HK ca. 3,1 GHz. Die GeForce GTX 1080 pendelt sich im Stresstest auf 1.650 bis 1.670 MHz ein.

Max. Last
 46.8 °C50.9 °C47.7 °C 
 46.7 °C49.7 °C42.6 °C 
 39.4 °C39.2 °C30.3 °C 
Maximal: 50.9 °C
Durchschnitt: 43.7 °C
44.6 °C38.8 °C43.2 °C
39 °C38.9 °C32 °C
27.5 °C28.8 °C26.1 °C
Maximal: 44.6 °C
Durchschnitt: 35.4 °C
Netzteil (max.)  50 °C | Raumtemperatur 20 °C | Voltcraft IR-900
(-) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 43.7 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Gaming v7 auf 33.1 °C.
(-) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 50.9 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 39.5 °C (von 21.6 bis 68.8 °C für die Klasse Gaming v7).
(±) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 44.6 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 42.1 °C).
(+) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 28.7 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 33.1 °C.
(±) Die Handballen und der Touchpad-Bereich können sehr heiß werden mit maximal 39.4 °C.
(-) Die durchschnittliche Handballen-Temperatur anderer getesteter Geräte war 28.8 °C (-10.6 °C).
Asus G701VIK-BA049T
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK
MSI GT73VR 7RF-296
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK
Aorus X7 DT v6
GeForce GTX 1080 (Laptop), 6820HK
Asus G752VS-XB78K
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6820HK
MSI GT72VR 7RE-433
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ
Acer Predator 17 G9-793-77LG
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ
Hitze
7%
-1%
4%
7%
1%
Last oben max *
50.9
39.8
22%
45.4
11%
42.9
16%
41.5
18%
42.6
16%
Last unten max *
44.6
47.8
-7%
58.2
-30%
41.5
7%
50.6
-13%
44.9
-1%
Idle oben max *
29.9
27.1
9%
27.4
8%
31.6
-6%
26.4
12%
33.1
-11%
Idle unten max *
28.8
27.4
5%
27.2
6%
29.5
-2%
25.4
12%
28.9
-0%

* ... kleinere Werte sind besser

Lautsprecher

Die Soundqualität des G701 dürfte niemanden vom Hocker hauen. Zwar vergibt unsere Audio-Analyse keine schlechte Wertung, subjektiv wirkt der Klang bei mittleren und hohen Tönen jedoch recht matschig und blechern. Tiefe Töne sind allgemein unterrepräsentiert. Das betrifft fast jedes Notebook und ist nicht nicht zuletzt auf den fehlenden Subwoofer zurückzuführen. Ein weiterer Nachteil ist die relativ geringe Maximallautstärke. Mit 73 dB eignet sich das G701 tendenziell nur für kleinere Räume. MSIs GT73VR, das insgesamt einen besseren Sound bietet, schafft bis zu 93 dB.

Immerhin punktet Asus mit einer umfangreichen Audio-Software namens Sonic Studio II. Diese enthält mehrere Profile, einen Equalizer, eine Mikrofonanpassung und spezielle Modi für Video- und Streamingaufnahmen (siehe Screenshots).

dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2035.935.32532.435.13126.729.24035.5385032.740.5632728.38034.334.610028.934.712524.535.516022.641.120021.948.325023.45231521.553.940018.95750018.456.363017.562.180017.161.6100018.862.5125017.360.6160017.961.1200017.363.1250017.260.1315017.464.5400017.360.2500017.353.5630017.656.9800017.557.11000017.5601250017.660.81600017.550.3SPL3072.8N1.431.5median 17.6median 57.1Delta1.75.632.236.529.236.429.638.427.337.22640.525.544.225.347.824.55724.66425.267.222.169.821.865.82171.520.474.719.57418.874.118.677.61981.119.481.118.979.117.88317.784.517.684.917.582.617.47917.478.517.478.517.572.217.363.617.253.630.593.11.4102median 18.8median 74.71.56.8hearing rangehide median Pink NoiseAsus G701VIK-BA049TMSI GT73VR 7RF-296
Asus G701VIK-BA049T Audio Analyse

(±) | Mittelmäßig laut spielende Lautsprecher (73 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(±) | abgesenkter Bass - 12.9% geringer als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (8.1% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 3.7% abweichend
(+) | lineare Mitten (4.8% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 2.9% abweichend
(±) | durchschnittlich lineare Hochtöne (9% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (15.1% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 37% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 5% vergleichbar, 57% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 6%, durchschnittlich ist 17%, das schlechteste Gerät hat 37%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 15% aller getesteten Geräte waren besser, 4% vergleichbar, 80% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

MSI GT73VR 7RF-296 Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (93 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(±) | abgesenkter Bass - 8.8% geringer als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (9.5% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 3.7% abweichend
(+) | lineare Mitten (3.8% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(±) | zu hohe Hochtöne, vom Median nur 6.1% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (3.7% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(+) | hörbarer Bereich ist sehr linear (12.2% Abstand zum Median
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 15% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 5% vergleichbar, 79% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 6%, durchschnittlich ist 17%, das schlechteste Gerät hat 37%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 6% aller getesteten Geräte waren besser, 2% vergleichbar, 92% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Frequenzdiagramm im Vergleich (Checkboxen oben an-/abwählbar!)

Energieverwaltung

Energieaufnahme

Weil das G701 nicht zum Grafikchip des Prozessors wechseln kann, ist der Stromverbrauch bereits im Idle-Betrieb überdurchschnittlich hoch. 24 bis 38 Watt werden von Geräten mit Nvidias Optimus-Technik meist klar unterboten.

Richtig zu Sache geht es allerdings erst unter Last. Mit maximal 320 Watt genehmigte sich der 17-Zöller im Stresstest deutlich mehr Energie als die drei Vergleichs-Notebooks auf GTX-1070-Basis (184 bis 223 Watt). Im normalen 3D-Betrieb hält sich der Unterschied in Grenzen. Beim 3DMark 06 benötigte das G701 knapp 100 Watt. Etwas kurios ist hingegen, dass sich unter Volllast der Akku leert. Das 330-Watt-Netzteil bringt eigentlich genug Power mit.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.6 / 1.2 Watt
Idledarkmidlight 24 / 31 / 38 Watt
Last midlight 98 / 320 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy
Asus G701VIK-BA049T
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK
MSI GT73VR 7RF-296
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK
Aorus X7 DT v6
GeForce GTX 1080 (Laptop), 6820HK
Asus G752VS-XB78K
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6820HK
MSI GT72VR 7RE-433
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ
Acer Predator 17 G9-793-77LG
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ
Stromverbrauch
-7%
-24%
9%
20%
-3%
Idle min *
24
29
-21%
31.5
-31%
24
-0%
20
17%
25
-4%
Idle avg *
31
35
-13%
33.9
-9%
31
-0%
27
13%
35
-13%
Idle max *
38
40
-5%
34.6
9%
36
5%
31
18%
46
-21%
Last avg *
98
94
4%
205.6
-110%
94
4%
86
12%
103
-5%
Last max *
320
315
2%
250.8
22%
204
36%
184
42%
223
30%

* ... kleinere Werte sind besser

Akkulaufzeit

Gaming-Kolosse wie das G701 sind nicht unbedingt für eine hohe Akkulaufzeit bekannt. Obwohl Asus dem 17-Zöller einen sehr kräftigen Akku mit 93 Wh verpasst, muss das Gerät recht schnell zurück an die Steckdose. Im Tool Battery Eater konnten zwischen 1:23 h (3D-Test bei maximaler Luminanz) und 5:42 h (Idle-Test bei minimaler Leuchtkraft) ermitteln. Rund 4 Stunden Internetsurfen per WLAN bei mittlerer Helligkeit sind ebenfalls nicht berauschend, wobei man sagen muss, dass viele Konkurrenten noch schlechter abschneiden. So lief das MSI GT73VR im WLAN-Test nur knapp 2,5 Stunden. Kein Wunder, bietet der Akku doch lediglich 75 Wh.

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
5h 42min
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3
4h 01min
Last (volle Helligkeit)
1h 23min
Asus G701VIK-BA049T
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK, 93 Wh
MSI GT73VR 7RF-296
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK, 75.2 Wh
Aorus X7 DT v6
GeForce GTX 1080 (Laptop), 6820HK, 94 Wh
Asus G752VS-XB78K
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6820HK, 90 Wh
MSI GT72VR 7RE-433
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ, 83 Wh
Acer Predator 17 G9-793-77LG
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ, 88 Wh
Akkulaufzeit
-34%
-25%
-7%
-1%
-10%
Idle
342
182
-47%
311
-9%
316
-8%
278
-19%
WLAN
241
160
-34%
144
-40%
210
-13%
230
-5%
200
-17%
Last
83
94
13%
84
1%
91
10%
89
7%
H.264
145
186
228

Fazit

Pro

+ im Idle-Betrieb angenehm leise und kühl
+ optionale CPU- & GPU-Übertaktung
+ 120-Hz-Display mit G-Sync
+ praktisches Gaming Center
+ exzellente Leistung
+ großes Touchpad
+ Thunderbolt 3
+ Macro-Keys
+ PCIe-SSDs

Contra

- hohe Temperatur- und Geräuschentwicklung im 3D-Betrieb
- Wartung nicht sehr kundenfreundlich
- schweres und dickes Chassis
- ungünstige Anschlussverteilung
- schwache Tastaturbeleuchtung
- kleinere Verarbeitungsmängel
- Sound könnte besser sein
- riesiges Netzteil
Im Test: Asus ROG G701VIK. Testgerät zur Verfügung gestellt von Asus Deutschland.
Im Test: Asus ROG G701VIK. Testgerät zur Verfügung gestellt von Asus Deutschland.

Wenn man einzig und allein die Performance beurteilt, macht Asus beim G701 alles richtig. Inklusive CPU- und GPU-Übertaktung wischt der 17-Zoll-Koloss mit den meisten Kontrahenten den Boden auf. Alle Spiele lassen sich problemlos mit maximalen Details und mehrfachem Anti-Aliasing auf dem Full-HD-Bildschirm genießen (120 Hz + G-Sync). Oft würde die Leistung sogar für UHD, sprich 3.840 x 2.160 Pixel, genügen.

Für sonstige Anwendungen ist das G701 ebenfalls gut gerüstet. 32 GB DDR4-RAM und ein SSD-RAID aus zwei PCIe-Modellen (Gesamtkapazität 512 GB) garantieren ein sehr flink laufendes System. Dank Thunderbolt 3 erhalten Käufer in Zukunft noch viele Möglichkeiten (Stichwort eGPU).

Entscheidender Nachteil der High-End-Technik sind die happigen Emissionen. Intels Core i7-7820HK und Nvidias GeForce GTX 1080 werden unter Last ziemlich heiß und führen zu einem lauten Lüftergeräusch (selbst ohne Extreme-Modus). Am Sound, der Anschlussverteilung, der Tastatur und dem Chassis sollte Asus ebenfalls noch schrauben. Neben dem Tippverhalten bewegt sich auch die Verarbeitung nicht auf einem Toplevel. Hinzu kommt, dass sich das Gehäuse nur umständlich warten lässt.

Wer kompromisslose Leistung sucht, dürfte mit dem G701 trotzdem glücklich werden.

Asus G701VIK-BA049T - 21.02.2017 v6
Florian Glaser

Gehäuse
79 / 98 → 81%
Tastatur
77%
Pointing Device
86%
Konnektivität
64 / 81 → 79%
Gewicht
50 / 10-66 → 72%
Akkulaufzeit
75%
Display
87%
Leistung Spiele
100%
Leistung Anwendungen
100%
Temperatur
85 / 95 → 89%
Lautstärke
67 / 90 → 74%
Audio
75%
Durchschnitt
79%
86%
Gaming - gewichteter Durchschnitt
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Preisvergleich

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> Notebook Test, Laptop Test und News > Tests > Notebook Testberichte > Test Asus ROG G701VIK Laptop
Autor: Florian Glaser, 21.02.2017 (Update: 15.05.2018)
Florian Glaser
Florian Glaser - Managing Editor Gaming
In den frühen 90er-Jahren mit MS-DOS und Windows 3.1 aufgewachsen entdeckte ich schon im Kindesalter mein Interesse für den Bereich Computer. Speziell Computerspiele strahlten bereits damals eine große Faszination auf mich aus. Von Monkey Island über Lands of Lore bis hin zu Doom wurde alles gezockt, was man so unter die Finger bekam. Für Notebookcheck bin ich seit 2009 tätig mit Schwerpunkt auf leistungsstarke Gaming-Notebooks.