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Test Alienware 15 R3 Laptop

Die Aliens sind zurück. Nachdem es bei der ersten Edition des Alienware 15 R3 (Skylake + Pascal) leider nicht mit einem Testgerät geklappt hat, konnten wir im Zuge des Kaby-Lake-Updates endlich einen Blick auf das vielversprechende Gaming-Notebook werfen. Wie schlägt sich der 15-Zoll-Spross im Vergleich zur Konkurrenz?

Obwohl Mutterkonzern Dell einen Konfigurator für das Alienware 15 R3 anbietet, lässt sich nicht jede Wunsch-Hardware miteinander kombinieren. Im deutschen Shop werden aktuell vier Grundmodelle auf Kaby-Lake-Basis verkauft, die zwischen 1.649 und 2.459 Euro kosten, mit den entsprechenden Upgrades aber deutlich teurer sein können.

Grundsätzlich hat sich der Hersteller für folgende Komponenten entschieden. Als Prozessor dient ein leistungsfähiger Intel Quad-Core, der entweder mit (i7-7700HQ) oder ohne Hyper-Threading (i5-7300HQ) läuft. Der DDR4-Arbeitsspeicher reicht von 8 bis maximal 32 GB (2.400 bzw. 2.666 MHz), wohingegen der Massenspeicher aus einer reinen HDD oder einer Mischung aus Solid State Drive und Festplatte besteht. Um die Bildwiedergabe kümmert sich ein Full-HD-Panel, das abhängig von der Frequenz (60 respektive 120 Hz) auf IPS- oder TN-Technik zurückgreift, in jedem Fall aber G-Sync unterstützt.

Passend dazu verbaut Dell eine High-End-GPU aus Nvidias Pascal-Generation. Während die GeForce GTX 1060 mit 6 GB GDDR5-VRAM ausgestattet ist, verfügt die GeForce GTX 1070 über 8 GB GDDR5. Das derzeitige Spitzenmodell, die GeForce GTX 1080, gibt es nur im 17-Zoll-Bruder Alienware 17 R4, der optional von einer AMD-GPU angetrieben wird (R9 470).

Doch zurück zum 15er-Modell. Für die drahtlose Kommunikation ist ein Killer-Chip des Typs 1435 oder 1535 zuständig. Letzterer kostet keinen Aufpreis (Stand: Anfang Februar 2017). Gleiches gilt für den Wechsel vom deutschen zum englischen Keyboard. Sehr wohl aufpreispflichtig wäre ein Upgrade von Windows 10 Home auf Windows 10 Pro. Die restlichen Optionen beziehen sich auf die Garantie und die Software (Office, Security).

Unsere Testkonfiguration entspricht der Topvariante für 2.459 Euro.

Alienware 15 R3 (15 Serie)
Grafikkarte
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop) - 8192 MB, Kerntakt: 1443 MHz, Speichertakt: 4000 MHz, GDDR5, ForceWare 378.49
Hauptspeicher
16384 MB 
, 2 x 8 GB SO-DIMM DDR4-2666, Dual Channel, 2 von 2 Slots belegt, max. 32 GB
Bildschirm
15.6 Zoll 16:9, 1920 x 1080 Pixel 141 PPI, HPJGK_B156HTN (AUO51ED), TN, Full HD, 120 Hz, G-Sync, spiegelnd: nein
Mainboard
Intel CM238
Massenspeicher
,  GB 
, SK hynix PC300 HFS256GD9MND, 256 GB NVMe-SSD + HGST Travelstar 7K1000 HTS721010A9E630, 1 TB HDD @ 7200 rpm. Schächte: 2 x m.2 Typ 2280 & 1 x 2,5-Zoll
Soundkarte
Realtek ALC298 @ High Definition Audio-Controller
Anschlüsse
3 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 1 USB 3.1 Gen2, 1 Thunderbolt, 1 HDMI, 2 DisplayPort, Audio Anschlüsse: Kopfhörer, Mikrofon, Sensoren: Eye Tracking, Noble Lock, Graphics Amplifier
Netzwerk
Killer E2500 Gigabit Ethernet Controller (10/100/1000MBit), Killer Wireless-n/a/ac 1435 Wireless Network Adapter (a/b/g/n/ac), Bluetooth 4.1
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 25 x 389 x 305
Akku
99 Wh Lithium-Ion
Betriebssystem
Microsoft Windows 10 Home 64 Bit
Kamera
Webcam: HD+
Sonstiges
Lautsprecher: 2.0 , Tastatur: 4 Zonen + Makro-Bereich, Tastatur-Beleuchtung: ja, 240 Watt Netzteil, Quick Start Guide, weitere Infohefte, McAfee Security Trial, MS Office 2016 Trial, Killer Performance Suite, Tobii Eye Tracking, diverse Hersteller-Tools, 12 Monate Garantie
Gewicht
3.548 kg, Netzteil: 810 g
Preis
2459 Euro
Hinweis: Der Hersteller kann abweichende Bauteile wie Bildschirme, Laufwerke und Speicherriegel mit ähnlichen Spezifikationen unter dem gleichen Modellnamen einsetzen.

 

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Gehäuse

Das Beste gleich vorweg: Wer sich den Gaming-Boliden gönnt, erhält auch bei der neuen Inkarnation die gewohnte Alienware-Qualität. Diese Aussage betrifft vor allem das Gehäuse, welches laut Hersteller zum Teil aus eloxiertem Aluminium und einer Magnesiumlegierung besteht. Dank des Metalleinsatzes auf Deckel und Notebook-Unterseite punktet der 15-Zöller mit einer tollen Stabilität, die den meisten Kontrahenten in dieser Form nicht vergönnt ist. Als Nachteil entpuppt sich das Gewicht: Rund 3,5 Kilogramm sind selbst für ein High-End-Laptop viel. Neben dem alten Alienware 15 R2 (3,1 Kilogramm) sind auch die GTX-1070-Gegenspieler MSI GT62VR 6RE und Schenker XMG P507 deutlich leichter (je 2,9 Kilogramm). Das Asus GL502VS wiegt sogar nur 2,6 Kilogramm.

Die Tiefe des Gehäuses müssen wir ebenfalls ankreiden. Während die Konkurrenz auf ca. 27 Zentimeter kommt, misst das Alienware 15 R3 über 30 Zentimeter, was eher an ein 17-Zoll-Gerät denken lässt. Zumal der aus Kühlungsgründen herausstehende Lüfterbereich (der Deckel startet gut 3,5 Zentimeter versetzt) optisch nicht sehr ansprechend ist.

Ansonsten würden wir das Design als gelungen bezeichnen. Trotz der Tatsache, dass manche Elemente recht verspielt sind und ganz klar auf ein Gaming-Produkt hindeuten, wirkt der Gesamtauftritt sehr edel und hochwertig. Auf eines der wichtigsten Markenzeichen, die umfangreiche Beleuchtung, wurde natürlich nicht verzichtet. Im ersten Moment mögen beleuchtete Seitenflächen (siehe Fotos) wie ein »Poser-Gimmick« erscheinen, allerdings hat dieses Feature im Dunkeln durchaus seine Vorteile (bessere Sichtbarkeit der Ports und der Maus). Apropos Maus: Um Nutzern die Eingabe zu erleichtern, ist nicht nur die Tastatur, sondern auch das Touchpad beleuchtet.

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Ob man den gummierten Handballenbereich zu schätzen weiß, hängt vom individuellen Geschmack ab. Zwar fühlt sich die Oberfläche sehr angenehm an, neigt jedoch auch schnell zu Verschmutzungen. Positiv ist indes die geringe Bauhöhe. Mit rund 2,5 Zentimetern wirkt das Alienware 15 R3 überraschend flach. Überraschend gut sind auch die Scharniere, welche das Display ordentlich in Position halten und einen stabilen bzw. festen Eindruck hinterlassen (Öffnung mit einer Hand möglich). Beinahe konkurrenzlos fällt der Neigungswinkel aus: So lässt sich der Deckel fast um 180° aufklappen.

Größenvergleich

Ausstattung

Schnittstellen

Wenngleich zwei USB 3.0 Typ A Ports für Gaming-Verhältnisse recht mager sind, wird die Anschlussausstattung dem Kaufpreis gerecht. Zusammen mit dem USB 3.0 Typ C Port (links) und dem Thunderbolt-3-Port (hinten), der auch USB 3.1 und DisplayPort beherrscht, kann man jede Menge Peripherie anstecken. Ähnlich sieht es mit externen Monitoren aus, welche an den Mini-DisplayPort oder den HDMI-2.0-Ausgang wandern. Der RJ45-Port und der Stromstecker befinden sich ebenfalls an der Rückseite. Das Noble Lock (Pendant zum Kensington Lock) und die beiden Audio-Anschlüsse (3,5 mm Klinke für Headset und Mikrofon) hat Dell auf der linken Seite untergebracht.

Größtes Highlight ist in unseren Augen der proprietäre Eingang für Alienwares Graphics Amplifier. Dabei handelt es sich um eine optional erhältliche Box, die eine Desktop-GPU beherbergt. Aufgrund der enormen Power der GeForce GTX 1070 dürfte sich dieser Schritt jedoch erst in ein paar Jahren lohnen. Dass der Hersteller kein optisches Laufwerk integriert, ist in Zeiten von Steam und Co. verständlich, zumal ein DVD- oder Blu-ray-Brenner viel Platz wegnehmen und die Stabilität des Gehäuses gefährden würde. Das Fehlen eines Kartenlesers können wir derweil nicht nachvollziehen.

linke Seite: Noble Lock, USB 3.0 Typ-C, USB 3.0 Typ-A, Mikrofon, Kopfhörer
linke Seite: Noble Lock, USB 3.0 Typ-C, USB 3.0 Typ-A, Mikrofon, Kopfhörer
Rückseite: RJ45-LAN, Mini-DisplayPort 1.2, HDMI 2.0, Thunderbolt 3, Graphics Amplifier, Strom
Rückseite: RJ45-LAN, Mini-DisplayPort 1.2, HDMI 2.0, Thunderbolt 3, Graphics Amplifier, Strom
rechte Seite: USB 3.0 Typ-A
rechte Seite: USB 3.0 Typ-A

Kommunikation

Bei der Kommunikation vertraut Dell auf Produkte von Rivet Networks. Der Gigabyte-Ethernet-Chip Killer E2500 und das Funkmodul Killer 1435 (WLAN 802.11 a/b/g/n/ac, Bluetooth 4.1, max. 867 MBit/s) sollen speziell für Gamer zugeschnitten sein, was die mächtige Killer-Software untermauert (diverse Kontroll- und Einstellungsmöglichkeiten). In unserem standardisierten WiFi-Test aus einem Meter Entfernung zum Router macht das Alienware 15 R3 eine gute bis sehr gute Figur. Mit durchschnittlich 560 MBit/s beim Senden und 681 MBit/s beim Empfangen sprintet das Killer 1435 geringfügig am Intel Dual Band Wireless-AC 8265 des Schenker XMG P507 vorbei (513 respektive 674 MBit/s).

Networking
iperf3 Client (receive) TCP 1 m 4M x10
Alienware 15 R3
Killer Wireless-n/a/ac 1435 Wireless Network Adapter
681 MBit/s ∼100%
Schenker XMG P507 PRO
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
674 MBit/s ∼99% -1%
iperf3 Client (transmit) TCP 1 m 4M x10
Alienware 15 R3
Killer Wireless-n/a/ac 1435 Wireless Network Adapter
560 MBit/s ∼100%
Schenker XMG P507 PRO
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
513 MBit/s ∼92% -8%

Zubehör

Der Lieferumfang beschränkt sich auf einen Quick Start Guide und die nötige Stromversorgung. Das 240-Watt-Netzteil ist wie das Gerät selbst erfreulich flach (2,5 cm), bringt im Gegenzug jedoch recht hohe Grundabmessungen mit (20 x 10 cm). Bei der GTX-1060-Version ist das Netzteil schätzungsweise kompakter.

Wartung

Die meisten Core-Gamer wünschen sich nicht nur im Grafikmenü von Spielen maximale Freiheit, sondern auch, wenn es um die Upgrade- und Reinigungsmöglichkeiten unter der Haube geht. Hier schneidet das Alienware 15 R3 im Vergleich zum Vorgänger besser ab. Konnte man beim Alienware 15 R2 über die Wartungsklappe nur den Arbeitsspeicher, die Festplatten und das Funkmodul sehen, gelangt man jetzt – mit gewissen Einschränkungen – auch an die Lüfter und das Kühlsystem.

Um das komplette Innenleben und den Akku zu erreichen, müsste man das Chassis erneut weiter zerlegen. Die Wartungsklappe an sich ist recht schnell entfernt, da sie »nur« von 7 Schrauben gehalten wird (wobei man die Platte danach noch heraushebeln muss). Insgesamt bietet das Alienware 15 R3 zwei DDR4-RAM-Slots, einen 2,5-Zoll-Schacht, zwei m.2-Slots des Typs 2280 mit NVMe/PCIe-Support und einen kleineren m.2-Slot, der laut Beschriftung ebenfalls eine SSD aufnimmt. Prozessor und Grafikkarte lassen sich – wie inzwischen gang und gäbe – nicht auswechseln.

Garantie

12 Monate Basis-Garantie (Premium Support mit Onsite) sind recht spärlich. Ein Upgrade auf 2, 3 oder 4 Jahre schlägt mit 375 bis 1.124 Euro zu Buche, was nach Meinung des Autors etwas heftig ist. Der optionale Unfallschaden-Service kostet deutlich weniger.

Software

Die Software-Installation fällt ziemlich umfangreich aus. Neben Trial-Versionen für Microsofts Office 2016 und McAfees LiveSafe sowie der bereits genannten Killer Performance Suite entdeckt man auch mehrere Tools des Herstellers.

Als zentrale Anlaufstelle dient dabei das Command Center, welches in vier Menüs unterteilt ist. Angefangen mit AlienFX, das dem Nutzer bei der Individualisierung der verschiedenen Beleuchtungszonen hilft. Weiter geht es mit AlienFusion (Energiesparpläne) und AlienTactX (Konfiguration der Makro-Tasten). Abgerundet wird das Paket von AlienAdrenaline, mit dem sich der Status des Graphics Amplifiers überprüfen lässt. Eine manuelle Lüftersteuerung oder ein Overclocking-Menü für CPU und GPU sucht man vergebens. Andere Notebooks-Firmen (z. B. MSI, Asus & Clevo) liefern in dieser Beziehung oft mehr.

Eingabegeräte

Tastatur

Mit Ausnahme des fehlenden Nummernblocks, der durchaus Platz gehabt hätte, lässt Dell bei der Tastatur nichts anbrennen. Die matt-schwarzen, dicht aneinandergereihten und dezent gummiert wirkenden Tasten (kein Chiclet-Design) zeigen das von Alienware-Notebooks bekannte Tippverhalten, das sich recht weich, aber trotzdem präzise und zuverlässig anfühlt. Druckpunkt und Anschlag geben keinen Anlass zur Kritik. Lediglich ein paar der breiteren Tasten (allen voran Backspace) bieten ein etwas seltsames Feedback. Bezüglich der Größe können wir Dell nichts vorwerfen. So kommen Buchstaben und Zahlen auf durchschnittlich 18 x 18 Millimeter. Selbst die abgesetzten Pfeiltasten sind halbwegs ordentlich dimensioniert. Das deutsche Layout können Sie anhand der unteren Bilder begutachten.

Weniger glücklich sind wir mit der Position des Keyboards. Zwar wurde die Tastatur sehr weit oben angebracht, was für eine riesige Handballenauflage sorgt, durch den links eingebauten Makro-Bereich (5 Tasten in 3 Ebenen) und die Abwesenheit eines Nummernblocks liegt das Hauptfeld jedoch viel mittiger, als man es von den meisten Notebooks kennt. Infolgedessen erwischten wir zu Beginn häufig die falsche Taste. Ergo: Es bedarf einer längeren Einarbeitungszeit und Eingewöhnungsphase. Im Bezug auf die Beleuchtung gibt es fast keine Grenzen. Vier Zonen, dutzende Farben, Profile und Modi: Tuning-Fans können sich austoben.

Touchpad

Das über die komplette Fläche beleuchtete Touchpad ist mit 10 x 5,7 cm nicht allzu groß. Speziell vertikal hätten wir uns einige Millimeter mehr gewünscht. Auch deshalb, weil oben und unten noch Platz vorhanden wäre. Ansonsten macht der Mausersatz eine gute Figur. Dank des glatten Finish sind die Gleiteigenschaften brauchbar. Die Präzision überzeugt ebenfalls. Die Multi-Touch-Funktion (Gesten mit 2 bis 4 Fingern) wird mithilfe der Dell-eigenen Touchpad-Software geregelt. Zoomen und Scrollen funktionierte im Test meist einwandfrei.

Schön finden wir auch, dass der Hersteller auf eine Clickpad-Mechanik verzichtet und ein konventionelles Touchpad mit dedizierten Tasten verbaut. Analog zum Keyboard lösen diese recht weich und leise aus, ohne an Feedback vermissen zu lassen. Bei der Positionierung achtet Dell auf Symmetrie: Das Touchpad sitzt mittig im Handballenbereich. Die spürbare Absenkung, welche an das Acer Predator 15 erinnert, ist für unseren Geschmack etwas zu intensiv.

Display

Nachdem jahrelang 60 Hz der Standard bei Displays waren, erscheinen nun immer mehr Panels mit höheren Hz-Zahlen. Auch Alienware vertraut auf die moderne Technik und spendiert manchen 15er-Modellen ein pfeilschnelles 120-Hz-Display. Dessen größte Stärke ist die geringe Reaktionszeit. Während die meisten Notebooks beim Wechsel von Schwarz zu Weiß über 20 ms und beim Wechsel von Grau zu Grau über 30 ms benötigen, schafft das AW 15 R3 kurze 12 bzw. 25 ms. Diese Werte könnten auch vom Schenker XMG P507 stammen, das auf ein fast identisches 120-Hz-Panel zurückgreift (AUO52ED vs. AUO51ED).

392
cd/m²
393
cd/m²
395
cd/m²
377
cd/m²
386
cd/m²
388
cd/m²
366
cd/m²
369
cd/m²
374
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 395 cd/m² Durchschnitt: 382.2 cd/m² Minimum: 18 cd/m²
Ausleuchtung: 93 %
Helligkeit Akku: 386 cd/m²
Kontrast: 990:1 (Schwarzwert: 0.39 cd/m²)
ΔE Color 10.2 | 0.4-29.43 Ø6.2
ΔE Greyscale 11.28 | 0.64-98 Ø6.4
90% sRGB (Argyll 3D) 59% AdobeRGB 1998 (Argyll 3D)
Gamma: 2.23
Alienware 15 R3
HPJGK_B156HTN (AUO51ED), 1920x1080
Alienware 15 R2 (Skylake)
Samsung 4NDDJ_156HL (SDC4C48), 1920x1080
Asus Strix GL502VS-FY032T
LG Philips LP156WF6-SPB6 (LGD046F), 1920x1080
MSI GT62VR-6RE16H21
LG Philips LP156WF6 (LGD046F), 1920x1080
Schenker XMG P507 PRO
AUO B156HTN05.2 (AUO52ED), 1920x1080
Response Times
-114%
-72%
-60%
2%
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
25 (12, 13)
48.8 (15.6, 33.2)
-95%
38 (16, 22)
-52%
34 (14, 20)
-36%
24 (12, 12)
4%
Response Time Black / White *
12 (4, 8)
28 (6.8, 21.2)
-133%
23 (5, 18)
-92%
22 (5, 17)
-83%
12 (4, 8)
-0%
PWM Frequency
200 (25)
Bildschirm
-7%
11%
15%
-6%
Helligkeit Bildmitte
386
180
-53%
315
-18%
273
-29%
357
-8%
Brightness
382
179
-53%
290
-24%
278
-27%
365
-4%
Brightness Distribution
93
83
-11%
85
-9%
88
-5%
85
-9%
Schwarzwert *
0.39
0.19
51%
0.32
18%
0.27
31%
0.5
-28%
Kontrast
990
947
-4%
984
-1%
1011
2%
714
-28%
DeltaE Colorchecker *
10.2
6.74
34%
4.88
52%
3.67
64%
9.93
3%
Colorchecker DeltaE2000 max. *
15.81
8.88
44%
8.33
47%
14.87
6%
DeltaE Graustufen *
11.28
6.44
43%
4.17
63%
2.73
76%
10.32
9%
Gamma
2.23 99%
2.29 96%
2.53 87%
2.49 88%
2.11 104%
CCT
11383 57%
6465 101%
6683 97%
7029 92%
10096 64%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
59
38
-36%
55
-7%
55
-7%
58
-2%
Color Space (Percent of sRGB)
90
60
-33%
83
-8%
84
-7%
89
-1%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
-61% / -26%
-31% / -3%
-23% / 2%
-2% / -5%

* ... kleinere Werte sind besser

Beim Thema Leuchtkraft schlägt sich der 15-Zoll-Spross wacker. Durchschnittlich 382 cd/m2 garantieren einen stressfreien Outdoor-Einsatz. Die Ausleuchtung ist mit 93 % ebenfalls prima. Subjektiv konnten wir keine Lichthöfe erkennen. Obwohl der Schwarzwert mit 0,39 cd/m2 kein Topniveau erreicht, messen wir als Kontrast 990:1 – ein gutes Ergebnis.

Kritik gibt es für die mäßige Farbgenauigkeit. Eine DeltaE-2000-Abweichung von über 10 (Grayscale & ColorChecker) steht nicht gerade für ein naturgetreues Bild. Durch eine Kalibrierung konnten wir die Werte jedoch unter 3 drücken, so dass sich ein nachträgliches Tuning empfiehlt (unsere ICC-Datei ist weiter oben verlinkt). Beim Farbraum rangiert das Alienware 15 R3 im Mittelfeld. 90 % sRGB und 59 % AdobeRGB sind typisch für ein Laptop-Display.

CalMAN: Grayscale
CalMAN: Grayscale
CalMAN: Grayscale (kalibriert)
CalMAN: Grayscale (kalibriert)
CalMAN: Saturation Sweeps
CalMAN: Saturation Sweeps
CalMAN: Saturation Sweeps (kalibriert)
CalMAN: Saturation Sweeps (kalibriert)
CalMAN: ColorChecker
CalMAN: ColorChecker
CalMAN: ColorChecker (kalibriert)
CalMAN: ColorChecker (kalibriert)
Alienware 15 R3 vs. sRGB (90 %)
Alienware 15 R3 vs. sRGB (90 %)
Alienware 15 R3 vs. AdobeRGB (59 %)
Alienware 15 R3 vs. AdobeRGB (59 %)

Die Blickwinkel siedeln sich zwischen einem günstigen TN-Panel und einem ordentlichen IPS-Panel an. Sofern man alleine vor dem Bildschirm sitzt, ist die Blickwinkelstabilität noch akzeptabel. OLED-Displays wird das verbaute Panel nicht ansatzweise gefährlich. Mehr zur OLED-Technik erfahren Sie in unserem Sonderartikel oder dem bald erscheinenden Test zum Alienware 13 R3.

Outdoor
Outdoor
Subpixel
Subpixel
Blickwinkel
Blickwinkel

Anmerkung: Wegen G-Sync ist eine Nutzung der Prozessor-GPU (HD Graphics 630) nicht möglich. Die entsprechende iGFX-Umschaltung (Fn + F7) bleibt deshalb ohne Funktion. Dass es auch anders geht, zeigen viele Clevo-Barebones, bei denen man per Software/BIOS zwischen G-Sync und Optimus wählt. Als kleines Trostpflaster bietet das Alienware 15 R3 eine zusätzliche Kamera für Eye-Tracking.

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
12 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 4 ms steigend
↘ 8 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind gut, für anspruchsvolle Spieler könnten der Bildschirm jedoch zu langsam sein.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 9 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten besser als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (25.6 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
25 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 12 ms steigend
↘ 13 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind mittelmäßig und dadurch für Spieler eventuell zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 11 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten besser als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (40.9 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM nicht festgestellt

Im Vergleich: 52 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 9254 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

Leistung

Die Komponenten der Testvariante sind auf Zukunftssicherheit ausgelegt. Ein Vierkern-Prozessor von Intel und eine High-End-GPU mit 8 GB VRAM dürften für die nächsten Jahre genug Power bereithalten. 16 GB DDR4-RAM und insgesamt 1,25 TB Festplattenkapazität sind auch nicht von schlechten Eltern.

Prozessor

Obwohl der Core i5-7300HQ eine überaus gute und schnelle Notebook-CPU ist, sollten passionierte Gamer gleich zum Core i7-7700HQ greifen. Durch die Hyper-Threading-Technik kann das Kaby-Lake-Modell 8 statt 4 Threads gleichzeitig bearbeiten, was von einigen Spielen bereits jetzt honoriert wird. Der Takt des i7-7700HQ ist mit 2,8 – 3,8 statt 2,5 – 3,5 GHz ebenfalls höher.

Singlecore-Rendering (Netzbetrieb)
Singlecore-Rendering (Netzbetrieb)
Multicore-Rendering (Netzbetrieb)
Multicore-Rendering (Netzbetrieb)
CPU- & GPU-Belastung (Netzbetrieb)
CPU- & GPU-Belastung (Netzbetrieb)
Singlecore-Rendering (Akkubetrieb)
Singlecore-Rendering (Akkubetrieb)
Multicore-Rendering (Akkubetrieb)
Multicore-Rendering (Akkubetrieb)
CPU- & GPU-Belastung (Akkubetrieb)
CPU- & GPU-Belastung (Akkubetrieb)

Beim Alienware 15 R3 kommt der CPU-Turbo schön zur Geltung. Solange das Gerät am Stromnetz bleibt und nicht künstlich voll ausgelastet wird, erreicht der 14-nm-Chip – je nach Kernbeanspruchung – zwischen 3,4 und 3,8 GHz. Ohne Netzteil hängt der Wert sehr stark von der GPU-Belastung ab. Wenn nur die CPU gefordert ist, schafft der Core i7-7700HQ 3,2 – 3,8 GHz. In 3D-Anwendungen sinkt der Takt auf durchschnittlich 2,7 GHz. Letzteres Verhalten ist bei Notebooks normal.

Cinebench R11.5 CPU Single 64Bit
1.82 Points
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
8.16 Points
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
160 Points
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
737 Points
Hilfe

Die Benchmark-Ergebnisse zeigen keine Auffälligkeiten. Sowohl im Cinebench R15 als auch im Cinebench R11.5 orientiert sich das Alienware 15 R3 an anderen 7700HQ-Laptops wie dem Schenker XMG P507. Ältere Geräte mit dem Skylake-Modell Core i7-6700HQ rechnen im Schnitt knapp 10 % langsamer, wobei man in der Praxis keine Unterschiede merkt.

Cinebench R15
CPU Single 64Bit
Schenker XMG P507 PRO
Intel Core i7-7700HQ
161 Points ∼100% +1%
Alienware 15 R3
Intel Core i7-7700HQ
160 Points ∼99%
Asus Strix GL502VS-FY032T
Intel Core i7-6700HQ
147 Points ∼91% -8%
Alienware 15 R2 (Skylake)
Intel Core i7-6700HQ
146 Points ∼91% -9%
MSI GT62VR-6RE16H21
Intel Core i7-6700HQ
143 Points ∼89% -11%
CPU Multi 64Bit
Schenker XMG P507 PRO
Intel Core i7-7700HQ
742 Points ∼100% +1%
Alienware 15 R3
Intel Core i7-7700HQ
737 Points ∼99%
Alienware 15 R2 (Skylake)
Intel Core i7-6700HQ
677 Points ∼91% -8%
Asus Strix GL502VS-FY032T
Intel Core i7-6700HQ
676 Points ∼91% -8%
MSI GT62VR-6RE16H21
Intel Core i7-6700HQ
673 Points ∼91% -9%
Cinebench R11.5
CPU Single 64Bit
Schenker XMG P507 PRO
Intel Core i7-7700HQ
1.82 Points ∼100% 0%
Alienware 15 R3
Intel Core i7-7700HQ
1.82 Points ∼100%
Alienware 15 R2 (Skylake)
Intel Core i7-6700HQ
1.67 Points ∼92% -8%
MSI GT62VR-6RE16H21
Intel Core i7-6700HQ
1.61 Points ∼88% -12%
Asus Strix GL502VS-FY032T
Intel Core i7-6700HQ
1.56 Points ∼86% -14%
CPU Multi 64Bit
Schenker XMG P507 PRO
Intel Core i7-7700HQ
8.16 Points ∼100% 0%
Alienware 15 R3
Intel Core i7-7700HQ
8.16 Points ∼100%
Alienware 15 R2 (Skylake)
Intel Core i7-6700HQ
7.43 Points ∼91% -9%
MSI GT62VR-6RE16H21
Intel Core i7-6700HQ
7.41 Points ∼91% -9%
Asus Strix GL502VS-FY032T
Intel Core i7-6700HQ
7.3 Points ∼89% -11%

System Performance

Dank der ausgewogenen Hardware-Zusammenstellung spielt der 15-Zöller bei den Systemtests ganz oben mit. Neben dem PCMark 7 sieht auch der PCMark 8 das Alienware 15 R3 an der Spitze des Vergleichsfelds. Im Windows-Alltag reagiert das Gerät erfreulich schnell und bootet innerhalb kürzester Zeit. Bei Lade- bzw. Übertragungsvorgängen und Installationen spürt man ebenfalls den Vorteil zu Notebooks mit reiner HDD-Bestückung.

PCMark 8
Work Score Accelerated v2
Alienware 15 R3
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ
5299 Points ∼100%
Schenker XMG P507 PRO
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ, Samsung SSD 960 Evo 500GB m.2 NVMe
5180 Points ∼98% -2%
Alienware 15 R2 (Skylake)
GeForce GTX 980M, 6700HQ, Samsung PM951 NVMe MZ-VLV256D
5011 Points ∼95% -5%
Asus Strix GL502VS-FY032T
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ, SanDisk SD8SNAT256G1002
5011 Points ∼95% -5%
MSI GT62VR-6RE16H21
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ, Toshiba HG6 THNSNJ256G8NY
4924 Points ∼93% -7%
Home Score Accelerated v2
Alienware 15 R3
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ
4966 Points ∼100%
Asus Strix GL502VS-FY032T
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ, SanDisk SD8SNAT256G1002
4651 Points ∼94% -6%
MSI GT62VR-6RE16H21
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ, Toshiba HG6 THNSNJ256G8NY
4541 Points ∼91% -9%
Schenker XMG P507 PRO
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ, Samsung SSD 960 Evo 500GB m.2 NVMe
4320 Points ∼87% -13%
Alienware 15 R2 (Skylake)
GeForce GTX 980M, 6700HQ, Samsung PM951 NVMe MZ-VLV256D
3822 Points ∼77% -23%
PCMark 7 - Score
Alienware 15 R3
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ
6886 Points ∼100%
Schenker XMG P507 PRO
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ, Samsung SSD 960 Evo 500GB m.2 NVMe
6390 Points ∼93% -7%
MSI GT62VR-6RE16H21
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ, Toshiba HG6 THNSNJ256G8NY
5926 Points ∼86% -14%
Alienware 15 R2 (Skylake)
GeForce GTX 980M, 6700HQ, Samsung PM951 NVMe MZ-VLV256D
5846 Points ∼85% -15%
PCMark 7 Score
6886 Punkte
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
4966 Punkte
PCMark 8 Creative Score Accelerated v2
7678 Punkte
PCMark 8 Work Score Accelerated v2
5299 Punkte
Hilfe

Massenspeicher

Nichtsdestotrotz waren wir von der Leistung der SSD etwas enttäuscht. Im Topmodell verbaut Dell ein 256-GB-Drive der Marke SK Hynix PC300, das auf dem Papier zwar mit PCIe/NVMe auftrumpft, diese Technik aber nur bedingt ausreizt oder ausreizen kann. Während 1.123 MB/Sek beim sequentiellen Lesen (CrystalDiskMark) Respekt verdienen, bleiben 429 MB/Sek im sequentiellen Schreibtest hinter den Erwartungen zurück. Dieser Wert lässt eher an ein SATA-III-Modell denken, das ab rund 500 MB/Sek limitiert.

CrystalDiskMark SSD
CrystalDiskMark SSD
HDTune HDD
HDTune HDD
CrystalDiskMark HDD
CrystalDiskMark HDD

Viele andere PCIe/NVMe-Produkte (zum Beispiel die Samsung 960 Evo, welche im XMG P507 getestet wurde) knacken auch beim Schreiben die 1.000-MB-Marke. Kurzum: Dell sollte angesichts des Kaufpreises auf ein stärkeres SSD-Modell umsatteln (ähnliche Performance bei kleinen Dateien hin oder her). Der sekundäre Massenspeicher muss sich keine Kritik anhören. Die HGST Travelstar 7K1000 ist eine ausreichend flotte und extrem beliebte 1-TB-HDD, welche mit 7.200 U/Min läuft.

Alienware 15 R3
 
Alienware 15 R2 (Skylake)
Samsung PM951 NVMe MZ-VLV256D
Asus Strix GL502VS-FY032T
SanDisk SD8SNAT256G1002
MSI GT62VR-6RE16H21
Toshiba HG6 THNSNJ256G8NY
Schenker XMG P507 PRO
Samsung SSD 960 Evo 500GB m.2 NVMe
CrystalDiskMark 3.0
-7%
-44%
-23%
104%
Write 4k
122.9
143.7
17%
75.74
-38%
98.84
-20%
177.5
44%
Read 4k
37.8
42.62
13%
21.44
-43%
21.86
-42%
59.11
56%
Write 512
428.1
304.8
-29%
287.8
-33%
471.2
10%
1216
184%
Read 512
833.2
651.8
-22%
294.8
-65%
444.7
-47%
872.6
5%
Write Seq
429.2
306
-29%
312.4
-27%
485.5
13%
1635
281%
Read Seq
1123
1213
8%
485.4
-57%
523
-53%
1718
53%
Sequential Read: 1123 MB/s
Sequential Write: 429.2 MB/s
512K Read: 833.2 MB/s
512K Write: 428.1 MB/s
4K Read: 37.8 MB/s
4K Write: 122.9 MB/s
4K QD32 Read: 541.7 MB/s
4K QD32 Write: 429.8 MB/s

Grafikkarte

Bei der GPU hat man die Qual der Wahl zwischen einer GeForce GTX 1060 und einer GeForce GTX 1070. Wer nur auf einem Full-HD-Bildschirm zockt, wird aktuell auch mit dem günstigeren Pascal-Modell glücklich. Core-Gamer, die stets maximale Details, aktivierte Bildverbesserungen und eventuell 3K- oder 4K-Auflösungen genießen möchten, sind dagegen bei der GTX 1070 richtig. Der DirectX-12-Chip enthält mit 2.048 Shadern sogar etwas mehr Recheneinheiten als das Desktop-Pedant (1.920 Shader).

Dass die Notebook-Variante trotzdem leicht ins Hintertreffen gerät, liegt an den etwas schwächeren Taktraten respektive der geringeren Turbo-Ausnutzung. Zwar nennt Nvidia als Turbo-Spektrum »nur« 1.443 - 1.645 MHz, theoretisch wären jedoch bis zu 1.900 MHz möglich (Render-Test des Tools GPU-Z). Wenn es nach dem Unigine Heaven 4.0 Benchmark geht, pendelt sich die GeForce GTX 1070 unter Last auf 1.600 MHz ein (Akkumodus: ca. 1.100 MHz). Im Test mit Battlefield 1 waren es rund 100 MHz mehr.

3DMark - 1920x1080 Fire Strike Graphics
Alienware 15 R3
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop)
17675 Points ∼100%
MSI GT62VR-6RE16H21
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop)
17066 Points ∼97% -3%
Schenker XMG P507 PRO
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop)
16873 Points ∼95% -5%
Asus Strix GL502VS-FY032T
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop)
16525 Points ∼93% -7%
Alienware 15 R2 (Skylake)
NVIDIA GeForce GTX 980M
9293 Points ∼53% -47%
3DMark 11 - 1280x720 Performance GPU
Alienware 15 R3
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop)
22810 Points ∼100%
MSI GT62VR-6RE16H21
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop)
22195 Points ∼97% -3%
Asus Strix GL502VS-FY032T
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop)
22022 Points ∼97% -3%
Schenker XMG P507 PRO
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop)
21922 Points ∼96% -4%
Alienware 15 R2 (Skylake)
NVIDIA GeForce GTX 980M
11509 Points ∼50% -50%
Unigine Heaven 4.0 - Extreme Preset DX11
Alienware 15 R3
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop)
109.6 fps ∼100%
Schenker XMG P507 PRO
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop)
109.1 fps ∼100% 0%
MSI GT62VR-6RE16H21
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop)
104.3 fps ∼95% -5%
Alienware 15 R2 (Skylake)
NVIDIA GeForce GTX 980M
58.1 fps ∼53% -47%

Zum Throttling, also einer Drosselung unter den Standardwert, kam es wie üblich nur beim Stresstest mit den Tools Furmark und Prime95. Der Speichertakt des 8 GByte großen GDDR5-VRAMs (256-Bit-Interface) beläuft sich im 3D-Betrieb auf 4.000 MHz.

Dass Nvidia mit der Pascal-Architektur ein großer Wurf gelungen ist, wird bei synthetischen Grafiktests deutlich. Im Vergleich zur GTX 980M des Alienware 15 R2 rechnet das neue Modell fast 100 % schneller. Der Abstand zur GTX-1070-Konkurrenz hält sich – Trommelwirbel – in Grenzen, wenngleich das Alienware 15 R3 beim 3DMark 13, 3DMark 11 und dem Unigine Heaven 4.0 Benchmark den ersten Platz ergattert. Der minimale Vorsprung könnte auch mit dem Treiber zusammenhängen. Auf dem Testgerät war die brandneue ForceWare 378.49 installiert.

3DMark 11 Performance
16435 Punkte
3DMark Ice Storm Standard Score
135715 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
26672 Punkte
3DMark Fire Strike Score
13728 Punkte
Hilfe

Gaming Performance

Unser Spiele-Check mit 6 Titeln aus dem Jahr 2016 bzw. 2017 brachte die GeForce GTX 1070 nicht zum Schwitzen. Selbst volle Details wirken in der nativen Auflösung von 1.920 x 1.080 angenehm flüssig. Sei es nun bei Ego-Shootern (Battlefield 1, Titanfall 2, Call of Duty Infinite Warfare), Open-World-Giganten (Watch Dogs 2) oder Horror-Games (Resident Evil 7). Auch das mehr schlecht als recht optimierte Stealth-Abenteuer Dishonored 2 läuft im Ultra-Preset mit über 60 fps. Eng kann es erst im 3K- und 4K-Bereich werden, ab dem sich unter Umständen eine GeForce GTX 1080 lohnt.

Titanfall 2
1920x1080 Very High (Insane Texture Quality) / Enabled AA:TS AF:16x
Alienware 15 R3
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ
121 fps ∼100%
Schenker XMG P507 PRO
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ
111 fps ∼92% -8%
1920x1080 High / Enabled AA:TS AF:8x
Alienware 15 R3
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ
132 fps ∼100%
Schenker XMG P507 PRO
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ
123 fps ∼93% -7%
Call of Duty Infinite Warfare
1920x1080 Ultra / On AA:T2X SM
Alienware 15 R3
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ
114 fps ∼100%
Schenker XMG P507 PRO
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ
112 fps ∼98% -2%
1920x1080 High / On AA:FX
Alienware 15 R3
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ
121 fps ∼100%
Schenker XMG P507 PRO
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ
114 fps ∼94% -6%
Dishonored 2
1920x1080 Ultra Preset AA:TX
Alienware 15 R3
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ
73.3 fps ∼100%
Schenker XMG P507 PRO
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ
62.1 fps ∼85% -15%
1920x1080 High Preset AA:TX
Schenker XMG P507 PRO
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ
85.4 fps ∼100% 0%
Alienware 15 R3
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ
85 fps ∼100%
Watch Dogs 2
1920x1080 Ultra Preset
Alienware 15 R3
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ
62.9 fps ∼100%
Schenker XMG P507 PRO
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ
55.1 fps ∼88% -12%
1920x1080 High Preset
Alienware 15 R3
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ
83.2 fps ∼100%
Schenker XMG P507 PRO
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ
75.3 fps ∼91% -9%
Resident Evil 7
1920x1080 Very High / On AA:FXAA+T
Alienware 15 R3
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ
130 fps ∼100%
1920x1080 High / On AA:FXAA+T
Alienware 15 R3
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ
156 fps ∼100%
Battlefield 1
1920x1080 Ultra Preset AA:T
Alienware 15 R3
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ
109 fps ∼100%
1920x1080 High Preset AA:T
Alienware 15 R3
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ
121 fps ∼100%
min. mittel hoch max.
Battlefield 1 (2016) 121109fps
Titanfall 2 (2016) 132121fps
Call of Duty Infinite Warfare (2016) 121114fps
Dishonored 2 (2016) 8573.3fps
Watch Dogs 2 (2016) 83.262.9fps
Resident Evil 7 (2017) 156130fps

Emissionen

Geräuschemissionen

Als problematisch erwies sich die Geräuschentwicklung des Testgeräts. Egal, ob 3DMark 06, Battlefield 1 oder ein Volllast-Szenario mit Prime95 und Furmark: Im 3D-Betrieb dröhnte das Alienware 15 R3 dauernd mit rund 50 dB(A), was sehr deutlich hörbar und ohne Headset für viele Nutzer störend laut ist.

Zuerst hatten wir die Lüftersteuerung im Verdacht (zu aggressives Verhalten), allerdings zeigte sich bei den Temperaturmessungen, dass die CPU-Kerne unterschiedlich heiß werden. Eine Differenz von gut 20 °C deutet auf einen nicht optimal sitzenden Kühler (optisch gab es hier keine Auffälligkeiten) oder einen schlechten »Paste-Job« hin. Einen Software-Bug, welcher das System falsch auslastet, können wir tendenziell ausschließen, da im Taskmanager alle Kerne gleich beansprucht wurden.

Geräuschpegel Idle
Geräuschpegel Idle
Geräuschpegel Last
Geräuschpegel Last
Geräuschpegel Speaker
Geräuschpegel Speaker

Im Leerlauf ist das Verhalten ebenfalls nicht perfekt. Zwar stellen die Lüfter ihren Betrieb manchmal komplett ein, so dass man nur ein dezentes Rauschen der HDD vernimmt, hin und wieder kommt es jedoch zu einem unnötigen und recht nervigen Auftouren Richtung 40 dB(A), das für Alienware-Geräte untypisch ist und sonst hauptsächlich Clevo-Barebones betrifft (dort lässt sich das Phänomen mithilfe der manuellen Lüftergeschwindigkeit lösen oder zumindest abmildern).

Zwischenstufen kennt das Alienware 15 R3 kaum. Der CPU-Lüfter ist entweder ganz aus oder gibt subjektiv gleich Vollgas. Möglicherweise schafft Dell die krassen Drehzahlwechsel mit einem BIOS-Update aus der Welt (das Update-Tool bot uns bereits ein frisches BIOS an, das wir – genügend Zeit vorausgesetzt – noch nachtesten).

Lautstärkediagramm

Idle
31 / 32 / 42 dB(A)
HDD
32 dB(A)
Last
49 / 50 dB(A)
  red to green bar
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   Audix TM1, Arta (aus 15 cm gemessen)   Umgebungsgeräusche: 30 dB(A)
Alienware 15 R3
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ
Alienware 15 R2 (Skylake)
GeForce GTX 980M, 6700HQ
Asus Strix GL502VS-FY032T
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ
MSI GT62VR-6RE16H21
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ
Schenker XMG P507 PRO
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ
Geräuschentwicklung
4%
5%
7%
-3%
aus / Umgebung *
30
30
-0%
30
-0%
31
-3%
Idle min *
31
33.6
-8%
32
-3%
32
-3%
33
-6%
Idle avg *
32
33.8
-6%
33
-3%
33
-3%
34
-6%
Idle max *
42
34
19%
34
19%
34
19%
44
-5%
Last avg *
49
39.3
20%
39
20%
40
18%
46
6%
Last max *
50
51.4
-3%
51
-2%
46
8%
52
-4%

* ... kleinere Werte sind besser

Temperatur

Bei der Temperaturentwicklung des Chassis gibt es keine seltsamen Ausreißer. Durchschnittlich 32-34 °C im Leerlauf und maximal 46 °C (Oberseite) bzw. 52 °C (Unterseite) im 3D-Betrieb sind weder besonders hoch noch besonders niedrig. Längere Gaming-Sessions werden dank der kühlen Handballenauflage (maximal 27 °C) nicht zur Tortur.

Die Komponenten müssen unter Last deutlich mehr aushalten. Wie vorhin angesprochen, weist der Core i7-7700HQ sehr unterschiedliche Temperaturen auf. Während des Stresstests gab das Tool HWMonitor bei Core #0 rund 97 °C (Höchstwert: 99 °C), bei Core #3 jedoch nur 74 °C aus (Höchstwert: 78 °C).

Gaming
Gaming
Stresstest
Stresstest
Volllast oben (Optris PI 640)
Volllast oben (Optris PI 640)
Volllast unten (Optris PI 640)
Volllast unten (Optris PI 640)

Differenzen von über 10 °C sind nach unseren Erfahrungen eher ungewöhnlich. Beim Schenker XMG P507 trennten die Kerne zum Beispiel nur 4 °C. Immerhin trat – abgesehen von sehr kurzen Einbrüchen auf 700 MHz (laut HWiNFO) – kein starkes Throttling auf. Den Stresstest absolvierte der Core i7-7700HQ mit ordentlichen 2,6 GHz.

Nvidias Pascal-Generation begeistert derweil durch eine merklich verbesserte Energieeffizienz, was sich auch bei den Temperaturen äußert. Mehr als 70 °C konnten wir der GeForce GTX 1070 nie entlocken. Intel hat bezüglich des Wärmehaushalts in den letzten Jahren kaum Fortschritte gemacht.

Max. Last
 44.1 °C46 °C42.8 °C 
 39.5 °C42.4 °C43.9 °C 
 26.6 °C25.3 °C26.4 °C 
Maximal: 46 °C
Durchschnitt: 37.4 °C
50.4 °C50 °C44.5 °C
50.9 °C51.8 °C46 °C
30 °C30.6 °C28.9 °C
Maximal: 51.8 °C
Durchschnitt: 42.6 °C
Netzteil (max.)  41.2 °C | Raumtemperatur 20 °C | Voltcraft IR-900
(±) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 37.4 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Gaming auf 32.9 °C.
(-) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 46 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 39.3 °C (von 21.6 bis 68.8 °C für die Klasse Gaming).
(-) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 51.8 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 41.7 °C).
(+) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 31.7 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 32.9 °C.
(+) Die Handballen und der Touchpad-Bereich sind mit gemessenen 26.6 °C kühler als die typische Hauttemperatur und fühlen sich dadurch kühl an.
(+) Die durchschnittliche Handballen-Temperatur anderer getesteter Geräte war 28.7 °C (+2.1 °C).
Alienware 15 R3
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ
Alienware 15 R2 (Skylake)
GeForce GTX 980M, 6700HQ
Asus Strix GL502VS-FY032T
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ
MSI GT62VR-6RE16H21
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ
Schenker XMG P507 PRO
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ
Hitze
3%
9%
12%
-1%
Last oben max *
46
48
-4%
48
-4%
44
4%
49.2
-7%
Last unten max *
51.8
57.3
-11%
46.8
10%
53.1
-3%
62
-20%
Idle oben max *
36.5
31.9
13%
33.7
8%
28.8
21%
32.4
11%
Idle unten max *
38.2
33.4
13%
30.5
20%
28.2
26%
33
14%

* ... kleinere Werte sind besser

Lautsprecher

Die Soundqualität hinkt dem Luxus-Image etwas hinterher. Obwohl der Klang für ein Notebook keineswegs schlecht ist, werden sich anspruchsvolle Nutzer nach einem kräftigeren Bass und generell einer höheren Präzision sehnen. Mit einem Subwoofer hätte man tiefe Töne vermutlich besser realisieren können.

Immerhin spielt das 2.0-System lauter als beim 15-Zoll-Kontrahenten Asus GL502VS (82 vs. 77 dB), das Mitten präziser und Hochtöne einen Tick ungenauer abbildet. Wer Feintuning betreiben möchte, startet einfach das Alienware Sound Center, welches zur Anpassung des Mikrofons und der Lautsprecher dient. Darunter sind mehrere Voreinstellungen wie Musik und Film.

dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2037.638.22533.436.43126.529.14028.429.95024.926.76325.2268025.527.110023.131.11252336.716021.543.42002150.125021.353.331518.955.640019.359.250018.662.163019.366.480019.672.4100018.275.2125018.372.6160018.870.8200017.774.3250017.470.931501768.9400017.269.9500017.368.7630017.564.1800017.465.31000017.3621250017.455.31600017.549.7SPL30.282.5N1.452.3median 18.3median 64.1Delta1.68.939.943.135.734.630.530.635.33632.334.234.733.132.83329.930.325.933.622.842.723.656.523.559.520.859.719.264.119.465.318.763.818.363.318.264.818.663.318.963.417.863.617.364.517.16317.164.117.269.717.368.717.160.517.255.417.151.417.249.730.376.91.441median 18.3median 63.32.86.1hearing rangehide median Pink NoiseAlienware 15 R3Asus Strix GL502VS-FY032T
Alienware 15 R3 Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (82 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 19.1% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (10.4% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(±) | zu hohe Mitten, vom Median 6.7% abweichend
(±) | Linearität der Mitten ist durchschnittlich (7.5% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 3.6% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (5.2% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (20.6% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 72% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 8% vergleichbar, 20% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 6%, durchschnittlich ist 17%, das schlechteste Gerät hat 37%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 45% aller getesteten Geräte waren besser, 10% vergleichbar, 46% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Asus Strix GL502VS-FY032T Audio Analyse

(±) | Mittelmäßig laut spielende Lautsprecher (77 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 16.2% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (11.9% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 0.7% abweichend
(+) | lineare Mitten (3.1% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 3.5% abweichend
(±) | durchschnittlich lineare Hochtöne (7.4% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(+) | hörbarer Bereich ist sehr linear (14.8% Abstand zum Median
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 38% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 5% vergleichbar, 57% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 6%, durchschnittlich ist 17%, das schlechteste Gerät hat 37%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 15% aller getesteten Geräte waren besser, 4% vergleichbar, 81% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Frequenzdiagramm im Vergleich (Checkboxen oben an-/abwählbar!)

Energieverwaltung

Energieaufnahme

Der Energieverbrauch richtet sich nach anderen GTX-1070-Notebooks ohne Grafikumschaltung. 19 – 29 Watt im Idle-Modus und 85 – 192 Watt unter Last decken sich fast 1:1 mit den Werten des Asus GL502VS. Das MSI GT62VR genehmigt sich über alle Tests hinweg mehr Strom, das Schenker XMG P507 ist durch die Optimus-Technik meist sparsamer. Interessant ist auch der Vergleich zum Alienware 15 R2, das trotz deutlich geringerer Leistung im 3D-Betrieb einen höheren Energiebedarf aufweist.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 1.2 / 1.4 Watt
Idledarkmidlight 19 / 23 / 29 Watt
Last midlight 85 / 192 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Voltcraft VC 940
Alienware 15 R3
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ
Alienware 15 R2 (Skylake)
GeForce GTX 980M, 6700HQ
Asus Strix GL502VS-FY032T
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ
MSI GT62VR-6RE16H21
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ
Schenker XMG P507 PRO
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ
Stromverbrauch
16%
-1%
-10%
12%
Idle min *
19
11.4
40%
20
-5%
20
-5%
14
26%
Idle avg *
23
16.5
28%
24
-4%
26
-13%
18
22%
Idle max *
29
22
24%
29
-0%
32
-10%
24
17%
Last avg *
85
94.2
-11%
86
-1%
100
-18%
87
-2%
Last max *
192
192.2
-0%
183
5%
202
-5%
201
-5%

* ... kleinere Werte sind besser

Akkulaufzeit

Im Normalfall bieten Non-Optimus-Gamer keine gute Akkulaufzeit. Dell umschifft das Problem allerdings gekonnt und verpasst dem 15-Zöller einen sehr kräftigen Akku mit 99 Wh. Dieser hält bei optimalen Bedingungen (keine Auslastung, geringe Display-Helligkeit) bis zu 6,5 Stunden durch. Rund 4,5 Stunden Internet-Surfen per WLAN und 4,5 Stunden HD-Videos sind auch passabel und zeigen der Konkurrenz, wo der Hammer hängt.

Selbst das XMG P507 ist mit deaktivierter GeForce chancenlos. Kein Wunder, enthält das Gerät doch nur einen 60-Wh-Akku. Die Konkurrenz von Asus (62 Wh @GL502VS) und MSI (75 Wh @GT62VR) setzt hier ebenfalls den Rotstift an. Zu welcher Laufzeit eine Kombination aus Grafikumschaltung und potentem Akku imstande wäre, beweist das Alienware 15 R2. Dort konnten wir bis zu 13 Stunden messen (knapp 7,5 Stunden @WiFi & HD-Wiedergabe).

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
6h 22min
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3
4h 24min
Big Buck Bunny H.264 1080p
4h 26min
Last (volle Helligkeit)
1h 42min
Alienware 15 R3
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ, 99 Wh
Alienware 15 R2 (Skylake)
GeForce GTX 980M, 6700HQ, 96 Wh
Asus Strix GL502VS-FY032T
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ, 62 Wh
MSI GT62VR-6RE16H21
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ, 75.24 Wh
Schenker XMG P507 PRO
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ, 60 Wh
Akkulaufzeit
63%
-35%
-11%
-23%
Idle
382
769
101%
243
-36%
300
-21%
H.264
266
456
71%
213
-20%
WLAN
264
446
69%
196
-26%
246
-7%
195
-26%
Last
102
114
12%
58
-43%
97
-5%

Fazit

Pro

+ jede Menge Features (Makro-Tasten, Eye Tracking, ...)
+ clevere Anordnung der Schnittstellen
+ viele Konfigurationsmöglichkeiten
+ zahlreiche Beleuchtungselemente
+ Gehäusequalität referenzwürdig
+ praktische Alienware-Tools
+ gute Eingabegeräte
+ sehr hohe Leistung
+ 120-Hz-Option
+ kräftiger Akku
+ Thunderbolt 3
+ G-Sync

Contra

- hohe Geräuschentwicklung unter Last
- Temperaturprobleme bei der CPU
- nur 12 Monate Basis-Garantie
- Lüfterausgänge unästhetisch
- Sound könnte besser sein
- happiges Gewicht
- kein Cardreader
Alienware 15 R3, Testgerät zur Verfügung gestellt von Dell Deutschland
Alienware 15 R3, Testgerät zur Verfügung gestellt von Dell Deutschland

Rein äußerlich ist die dritte Revision des Alienware 15 R3 (bis auf den »Lüftungs-Hintern«) über jeden Zweifel erhaben. Kein uns bekanntes Gaming-Notebook bietet aktuell ein vergleichbar hochwertiges, stabiles und sauber verarbeitetes Chassis. Hinzu kommen das einzigartige Design, die tollen Eingabegeräte und die vielen Beleuchtungselemente.

Für die Zukunft ist ebenfalls gesorgt. Sollte eines Tages die GPU zu schwach sein, kann man per Thunderbolt 3 oder den Graphics-Amplifier-Port komfortabel eine externe Lösung anschließen. Das 120-Hz-Display hinterlässt gemischte Gefühle. Während die Reaktionszeit, die Helligkeit und der Kontrast hervorragend ausfallen, sind die Blickwinkel, der Schwarzwert und die Farbgenauigkeit nur zweitklassig. Hier rächt sich die Verwendung eines schnöden TN-Panels (das 60-Hz-Modell basiert auf IPS).

Hauptproblem war beim Testgerät jedoch die Temperatur- und Geräuschentwicklung unter Last, welche – wie bei den »Emissionen« erörtert – wohl mit der ungleichmäßigen Erhitzung der CPU-Kerne zusammenhängt. Knapp 50 dB(A) im 3D-Betrieb sind recht viel, auch wenn das Alienware 15 R3 mit 2,5 Zentimetern überraschend flach ist. Vielleicht werden wir den 15-Zoll-Boliden noch in einer anderen Konfiguration durchchecken, um herauszufinden, ob es nur ein Bug des Testsamples war oder ein grundsätzliches Problem vorliegt. Aufgrund der Lüfter- und Temperatur-Thematik ziehen wir von der Gesamtwertung 1 % ab.

Klammert man dieses Detail und den mittelprächtigen Sound aus, überzeugt das Alienware 15 R3 fast auf ganzer Linie. Der Core i7-7700HQ und die GeForce GTX 1070 stemmen alle modernen Titel mit 1.920 x 1.080 Pixeln und Ultra-Settings.

Alienware 15 R3 - 08.02.2017 v6
Florian Glaser

Gehäuse
91 / 98 → 93%
Tastatur
87%
Pointing Device
86%
Konnektivität
72 / 81 → 89%
Gewicht
53 / 10-66 → 77%
Akkulaufzeit
77%
Display
83%
Leistung Spiele
96%
Leistung Anwendungen
96%
Temperatur
85 / 95 → 90%
Lautstärke
67 / 90 → 74%
Audio
70%
Auf- / Abwertung
-1%
Durchschnitt
74%
86%
Gaming - gewichteter Durchschnitt
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Autor: Florian Glaser,  8.02.2017 (Update: 15.05.2018)
Florian Glaser
Florian Glaser - Managing Editor Gaming
In den frühen 90er-Jahren mit MS-DOS und Windows 3.1 aufgewachsen entdeckte ich schon im Kindesalter mein Interesse für den Bereich Computer. Speziell Computerspiele strahlten bereits damals eine große Faszination auf mich aus. Von Monkey Island über Lands of Lore bis hin zu Doom wurde alles gezockt, was man so unter die Finger bekam. Für Notebookcheck bin ich seit 2009 tätig mit Schwerpunkt auf leistungsstarke Gaming-Notebooks.