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Test Acer Predator 15 G9-593 Laptop

Pascal-Upgrade. Für das aktuelle Predator 15 setzt Acer nun auch auf die neuen Pascal-GPUs von Nvidia. Des Weiteren gibt es einige zusätzliche Funktionen, die wir bei den Vorgängern noch vermissten. Das Design des wuchtigen 15-Zoll-Gaming-Notebooks ist aber nach wie vor Geschmacksache.

Mittlerweile geht das Predator 15 von Acer in die dritte Runde. Die beiden Vorgänger (G9-591 & G9-592) konnten in unseren Tests gute Wertungen (86 bzw. 84 %) einfahren. Heute werfen wir einen Blick auf das aktuelle Predator 15 G9-593. Neben kleinen optischen Änderungen wurde hauptsächlich die Hardware aktualisiert, allen voran die Grafikkarte. Auch Acer setzt nun auf die neuen Pascal-GPUs von Nvidia.

Unsere Testkonfiguration mit der Bezeichnung Predator 15 G9-593-765Q ist aktuell das High-End-Modell der Baureihe. Für rund 2.500 Euro erhält der Käufer einen Quad-Core-Prozessor von Intel und die leistungsstarke GeForce GTX 1070 in Verbindung mit einem G-Sync Full-HD-IPS-Display (15,6 Zoll). Auch bei der Speicherausstattung muss sich der Bolide nicht verstecken, denn mit insgesamt 16 GB RAM (DDR4-2400) und einer Dual-Speicherlösung bestehend aus einer 512 GB großen SSD samt 1-TB-HDD ist man gut aufgestellt.

Mittlerweile bieten alle namhaften Hersteller ihre Gaming-Notebooks mit den neuen Pascal-Grafikkarten an und wir konnten die meisten bereits testen. Zu den 15,6-Zoll-Konkurrenten gehören das MSI GT62VR, das Asus ROG Strix GL502VS, das Schenker XMG P507 und das Aorus x5 v6. Das Alienware 15 R3 ist ebenfalls ein passender Rivale, dem im Zuge des Pascal-Updates gleich ein komplett neues Gehäuse spendiert wurde, doch wir konnten den Gaming-Sprössling von Dell bisher noch nicht testen.

Acer Predator 15 G9-593-765Q (Predator 15 Serie)
Grafikkarte
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop) - 8192 MB, Kerntakt: 1443 MHz, Speichertakt: 4000 MHz, GDDR5, ForceWare 369.22
Hauptspeicher
16384 MB 
, 2x 8 GB DDR4-2400, Dual-Channel, 2/4 Slots belegt, max. 64 GB
Bildschirm
15.6 Zoll 16:9, 1920 x 1080 Pixel 141 PPI, LG Philips LP156WF6-SPP1 (LGD04D5), IPS, Full HD, G-Sync, spiegelnd: nein
Mainboard
Intel HM170 (Skylake PCH-H)
Massenspeicher
LiteOn CV1-8B512, 512 GB 
, SSD + Toshiba MQ01ABD100, 1 TB HDD, 5400 rpm
Soundkarte
Realtek ALC255 @ Intel Sunrise Point PCH - High Definition Audio Controller
Anschlüsse
4 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 1 USB 3.1 Gen2, 1 Thunderbolt, 1 HDMI, 1 DisplayPort, 1 Kensington Lock, Audio Anschlüsse: 3.5 mm Köpfhörer + Mikrofon, Card Reader: SD-Kartenleser
Netzwerk
Qualcomm/Atheros e2400 PCI-E Gigabit Ethernet Controller (10/100/1000MBit), Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter (b/g/n/ac), Bluetooth 4.1
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 39 x 391 x 300
Akku
6000 mAh Lithium-Ion, 8 Zellen
Betriebssystem
Microsoft Windows 10 Home 64 Bit
Kamera
Webcam: HD
Sonstiges
Lautsprecher: 2.1, Tastatur: Chiclet, Tastatur-Beleuchtung: ja, 230-Watt-Netzteil, Frost Core, Servicehefte, diverse Hersteller-Tools, Dolby Audio, XSplit Gamecaster (6-monatige Premiumlizenz), Office 365 (30-Tage Testversion), 24 Monate Garantie
Gewicht
3.72 kg, Netzteil: 930 g
Preis
2500 Euro
Hinweis: Der Hersteller kann abweichende Bauteile wie Bildschirme, Laufwerke und Speicherriegel mit ähnlichen Spezifikationen unter dem gleichen Modellnamen einsetzen.

 

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Gehäuse

Am sehr aggressiven Design mit den roten Zierelementen und der roten Beleuchtung hat sich mit dem Update nicht viel verändert. Lediglich im Heckbereich wurden die Lüftungsgitter etwas umgestaltet. Hier muss man aber schon beide Geräte gegenüberstellen, um die Unterschiede zu sehen. 

Auch nach dem Aufklappen des Bildschirms wird es nicht unbedingt besser. Die WASD- sowie die Pfeiltasten sind rot abgesetzt, das Touchpad leuchtet und auch die Makrotasten sowie der Power-Button leuchten immer rot – selbst wenn man die Farben der Tastatur ändert. Uns persönlich gefällt das Design nicht, doch über den Geschmack lässt sich bekanntlich streiten.

Richtig gut fällt weiterhin die Stabilität der dicken Baseunit aus, der Druck nur wenig ausmacht. Etwas mehr Vorsicht muss man beim Bildschirm walten lassen. Dieser lässt sich recht leicht verwinden und auch Druck von hinten führt zu Wellenbildung auf dem Panel. Der maximale Öffnungswinkel liegt bei ausreichenden 140 Grad.

Trotz des hohen Gewichts setzt Acer "nur" auf ein Kunststoffgehäuse. Dank der leichten Soft-Touch-Oberflächen wirkt das Gehäuse aber dennoch wertig. Auf der Unterseite gibt es zwar eine Wartungsklappe, doch die Lüfter und der Akku sind nicht zugänglich. Störend waren zudem die vielen Aufkleber auf der Handballenauflage.

Der Blick auf unseren Größenvergleich zeigt ganz deutlich das wuchtige Gehäuse des Acer Predator 15 G9. Es nimmt mit Abstand die größte Stellfläche ein und gehört außerdem zu den dicksten Modellen im Vergleich. Mit einer Bauhöhe von 3,9 cm sowie einem Gewicht von 3,7 kg (+900 Gramm für das Netzteil) ist das Testgerät nicht wirklich mobil.

Größenvergleich

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Ausstattung

Schnittstellen

Auf der Höhe der Zeit ist das Predator 15 G9-593 bei der Anschlussausstattung. Acer integriert hier nicht nur vier reguläre USB-3.0-Anschlüsse, sondern auch einen modernen USB 3.1 Type-C-Stecker (Gen. 2) samt Thunderbolt-3-Unterstützung. In Verbindung mit dem HDMI-2.0-Ausgang und dem DisplayPort lassen sich somit bis zu drei externe Monitore (bis zu 4K) anschließen, wobei Nvidia Surround und G-Sync unterstützt werden. 

Probleme konnten wir im Test keine feststellen. Die Ports sind ordentlich auf die beiden Seiten aufgeteilt, da das Heck komplett von der Kühlung beansprucht wird. Lediglich die beiden USB-Anschlüsse auf der linken Seite sind recht eng beisammen, hier könnte es bei dicken USB-Sticks oder Kabeln zu Problemen kommen.

vorne: keine Anschlüsse
vorne: keine Anschlüsse
rechts: USB 3.1 Typ-C mit TB3, 2x USB 3.0, HDMI 2.0, DisplayPort, Gigabit-Ethernet, Kensington Lock
rechts: USB 3.1 Typ-C mit TB3, 2x USB 3.0, HDMI 2.0, DisplayPort, Gigabit-Ethernet, Kensington Lock
links: Strom, 2x USB 3.0, Kopfhörer, Mikrofon, SD-Kartenleser, optisches Laufwerk/Zusatzlüfter
links: Strom, 2x USB 3.0, Kopfhörer, Mikrofon, SD-Kartenleser, optisches Laufwerk/Zusatzlüfter

SDCardreader

SD-Kartenleser
SD-Kartenleser

Wie schon bei den Vorgängern setzt Acer wohl auf den identischen Kartenleser, der leider nicht sehr schnell arbeitet. In Verbindung mit unserer Referenzkarte von Toshiba (Exceria Pro SDXC UHS-II 64 GB, bis zu 260 MB/s) ermitteln wir lediglich Werte zwischen 79-89 MB/s. Das ist jedoch auch bei der Konkurrenz der Fall, einzig das MSI GT62VR ist mit bis zu 190 MB/s deutlich schneller.

SDCardreader Transfer Speed
average JPG Copy Test (av. of 3 runs)
MSI GT62VR-6RE16H21
 
140 MB/s ∼100% +77%
Aorus X5 v6
 
79.9 MB/s ∼57% +1%
Acer Predator 15 G9-593-765Q
 
79 MB/s ∼56%
Schenker XMG P507
 
77 MB/s ∼55% -3%
Asus Strix GL502VS-FY032T
 
74 MB/s ∼53% -6%
maximum AS SSD Seq Read Test (1GB)
MSI GT62VR-6RE16H21
 
190 MB/s ∼100% +113%
Aorus X5 v6
 
90.3 MB/s ∼48% +1%
Acer Predator 15 G9-593-765Q
 
89 MB/s ∼47%
Schenker XMG P507
 
86 MB/s ∼45% -3%
Asus Strix GL502VS-FY032T
 
84 MB/s ∼44% -6%

Kommunikation

Acer verwendet bei den Kommunikationsmodulen weiterhin Produkte von Qualcomm/Atheros. Um kabelgebundene Verbindungen kümmert sich die Gigabit-Ethernet-Karte e2400. Das Funkmodul Wireless-n/a/ac 1535 unterstützt alle gängigen Standards samt Bluetooth 4.1. Aufgrund von vielen Optimierungen ist das Modul vor allem bei Gaming-Notebooks beliebt. Für weitere Informationen möchten wir gerne auf unseren Testbericht des 1535-Moduls verweisen.

In unserem standardisierten WLAN-Test mit dem Router Linksys EA8500 (1 Meter entfernt) gibt sich das WLAN-Modul keine Blöße und erreicht 670 Mbit/s (Empfangen) bzw. 608 Mbit/s (Senden) der theoretisch möglichen 866 Mbit/s. Hier gibt es also keine Einschränkungen.

Networking
iperf3 Client (receive) TCP 1 m 4M x10
Acer Predator 15 G9-593-765Q
Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter
670 MBit/s ∼100%
MSI GT73VR 6RF
Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter
654 MBit/s ∼98% -2%
EVGA SC17 GTX 1070
Intel Dual Band Wireless-AC 8260
647 MBit/s ∼97% -3%
Razer Blade (2016)
Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter
646 MBit/s ∼96% -4%
iperf3 Client (transmit) TCP 1 m 4M x10
MSI GT73VR 6RF
Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter
660 MBit/s ∼100% +9%
Acer Predator 15 G9-593-765Q
Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter
608 MBit/s ∼92%
Razer Blade (2016)
Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter
591 MBit/s ∼90% -3%
EVGA SC17 GTX 1070
Intel Dual Band Wireless-AC 8260
506 MBit/s ∼77% -17%

Software

Acer liefert das Predator 15 G9 mit einer recht sauberen Installation von Windows 10 Home 64 Bit aus. Es gibt zwar die üblichen Verdächtigen wie beispielsweise eine Testversion von Office 365, doch nichts wirklich Störendes.

Die zentrale Anlaufstelle für Gamer ist Predator Sense, welches wir bereits von den Vorgängern kennen. Auf einer leicht zu bedienenden Oberfläche können das Taktverhalten der Grafikkarte, die Makrotasten und auch die Tastaturbeleuchtung angepasst werden. Zudem werden die Kerntemperaturen sowie die Lüfterdrehzahlen angezeigt. Die bekannte Funktion Dust-Defender, bei der die Lüfter von Staub befreit werden sollen, konnten wir bei unserem Testgerät übrigens nicht mehr finden. Allerdings können die Lüfter manuell auf die maximale Stufe gestellt werden.

Predator Sense
Predator Sense
vorinstallierte Software
vorinstallierte Software

Zubehör

Neben dem wuchtigen 230-Watt-Netzteil und den üblichen Serviceheftchen wird das Acer Predator 15 G9 mit dem Zusatzlüfter namens Frost Core ausgeliefert. Dieser kann anstelle des optischen Laufwerks in das Gehäuse geschoben werden und soll die Temperaturentwicklung positiv beeinflussen.

Wartung

eingeschränkte Wartungsmöglichkeiten
eingeschränkte Wartungsmöglichkeiten

Die Wartungsmöglichkeiten des Acer Predator 15 sind trotz der großen Wartungsklappe recht eingeschränkt. Zugang bekommt man lediglich zu den Festplatten und zwei leeren RAM-Slots, womit zumindest das Aufrüsten in dieser Hinsicht leicht ist. Für den Zugang zu weiteren Komponenten müsste man das Gehäuse allerdings komplett auseinandernehmen. Sowohl der Prozessor als auch die Grafikkarte sind wie schon beim Vorgänger verlötet.

Garantie

Der Garantiezeitraum für das Acer Predator 15 G9-593 liegt bei 24 Monaten (12 Monate International). Es handelt sich um einen Pickup- & Return Service.

Eingabegeräte

Tastatur

Die Eingabegeräte unterscheiden sich nicht von den Vorgängern, weshalb wir hier nur noch einmal die wichtigsten Informationen aufführen möchten: Die beleuchtete Chiclet-Tastatur gehört zu den besseren Eingaben auf dem Markt und überzeugt dank des guten Tastenhubs mit ordentlichem Schreibkomfort. 

Acer integriert zudem einen Nummernblock und eine mehrfarbige Tastaturbeleuchtung. Diese lässt sich in 4 Zonen anpassen und schaltet sich nach einer gewissen Zeit der Nichtbenutzung automatisch ab. Leider gibt es aber keine unterschiedlichen Helligkeitslevel. Zusätzlich befinden sich über der Tastatur noch fünf beleuchtete Makrotasten, die dreifach belegt werden können.

Touchpad

Der Mausersatz des Acer Predator 15 ist ein klassisches Touchpad mit dedizierten Maustasten. Die Oberfläche bietet ordentliche Gleiteigenschaften und ist ausreichend dimensioniert, nur sehr kleine Zeigerbewegungen werden nicht immer perfekt umgesetzt. Multi-Touch-Gesten bereiten dem Pad hingegen keine Probleme.  

Die beiden Maustasten gefallen uns grundsätzlich besser als Clickpads, allerdings könnte Acer in Bezug auf die Klickgeräusche ein wenig nachbessern, da sie etwas zum Klappern neigen. An der Funktion gibt es aber nichts auszusetzen.

Eingabegeräte
Eingabegeräte
standardmäßige Beleuchtung
standardmäßige Beleuchtung

Display

Subpixel
Subpixel

Das Acer Predator 15 G9 ist im Gegensatz zu seinem größeren Bruder Predator 17 ausschließlich mit Full-HD-IPS-Panels verfügbar. In Verbindung mit der Bildschirmdiagonale von 15,6-Zoll ergeben die 1.920 x 1.080 Pixel eine Pixeldichte von 141 PPI, die in der Praxis einen ordentlichen Kompromiss aus Bildschärfe und Größe darstellt. Wie schon bei den Vorgängern setzt Acer auf ein IPS-Panel von LG Philips (LP156WF6-SPP1, ID: LGD04D5), welches im 15-Zoll-Segment nach wie vor zu den besten Bildschirmen gehört. Eine Änderung gegenüber den Vorgängern gibt es aber, denn beim neuen Modell unterstützt nun auch das interne Panel G-Sync.

Glücklicherweise setzt Acer kein PWM zur Kontrolle der Hintergrundbeleuchtung ein. Die Reaktionszeiten fallen für ein IPS-Panel ebenfalls ordentlich aus und auch bei dunklen Inhalten können wir kein störendes Screen Bleeding erkennen.

292
cd/m²
287
cd/m²
294
cd/m²
259
cd/m²
273
cd/m²
267
cd/m²
244
cd/m²
244
cd/m²
245
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 294 cd/m² Durchschnitt: 267.2 cd/m² Minimum: 19 cd/m²
Ausleuchtung: 83 %
Helligkeit Akku: 273 cd/m²
Kontrast: 1011:1 (Schwarzwert: 0.27 cd/m²)
ΔE Color 3.77 | 0.4-29.43 Ø6.2
ΔE Greyscale 2.48 | 0.64-98 Ø6.4
84% sRGB (Argyll 3D) 55% AdobeRGB 1998 (Argyll 3D)
Gamma: 2.37
Acer Predator 15 G9-593-765Q
LG Philips LP156WF6-SPP1 (LGD04D5), , 1920x1080, 15.6
MSI GT62VR-6RE16H21
LG Philips LP156WF6 (LGD046F), , 1920x1080, 15.6
Asus Strix GL502VS-FY032T
LG Philips LP156WF6-SPB6 (LGD046F), , 1920x1080, 15.6
Schenker XMG P507
LG Philips LP156WF6 (LGD046F), , 1920x1080, 15.6
Aorus X5 v6
2880x1620, 15.6
Acer Predator 15 G9-592-7925
LG Philips LP156WF6-SPP1 (LGD04D5), , 1920x1080, 15.6
Response Times
8%
-1%
3%
-13%
-10%
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
35 (14, 21)
34 (14, 20)
3%
38 (16, 22)
-9%
36 (12, 24)
-3%
34 (19, 25)
3%
43 (18, 25)
-23%
Response Time Black / White *
25 (5, 20)
22 (5, 17)
12%
23 (5, 18)
8%
23 (5, 18)
8%
32 (8, 24)
-28%
24 (4, 20)
4%
PWM Frequency
198.4
Bildschirm
3%
-8%
-10%
-9%
-11%
Helligkeit Bildmitte
273
273
0%
315
15%
288
5%
280.4
3%
302
11%
Brightness
267
278
4%
290
9%
292
9%
271
1%
287
7%
Brightness Distribution
83
88
6%
85
2%
87
5%
83
0%
91
10%
Schwarzwert *
0.27
0.27
-0%
0.32
-19%
0.3
-11%
0.249
8%
0.36
-33%
Kontrast
1011
1011
0%
984
-3%
960
-5%
1126
11%
839
-17%
DeltaE Colorchecker *
3.77
3.67
3%
4.88
-29%
5.1
-35%
4.94
-31%
4.93
-31%
Colorchecker DeltaE2000 max. *
10.64
8.33
22%
8.88
17%
9.44
11%
8.13
24%
12.34
-16%
DeltaE Graustufen *
2.48
2.73
-10%
4.17
-68%
4.43
-79%
5.13
-107%
3.47
-40%
Gamma
2.37 93%
2.49 88%
2.53 87%
2.46 89%
2.26 97%
2.16 102%
CCT
6854 95%
7029 92%
6683 97%
6687 97%
7433 87%
6622 98%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
55
55
0%
55
0%
55
0%
55.9
2%
54
-2%
Color Space (Percent of sRGB)
84
84
0%
83
-1%
83
-1%
85.9
2%
82
-2%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
6% / 3%
-5% / -7%
-4% / -8%
-11% / -9%
-11% / -11%

* ... kleinere Werte sind besser

Mit einer durchschnittlichen Helligkeit von knapp 270 cd/m² ist das Panel des Testgerätes minimal dunkler als die Konkurrenz, kann dafür aber mit guten Ergebnissen beim Schwarzwert, dem Kontrast und den Farbabweichungen auftrumpfen. Eine Kalibrierung ist hier nicht unbedingt notwendig, denn bereits im Werkszustand liegen die durchschnittlichen DeltaE-Abweichungen gegenüber dem sRGB-Referenzfarbraum bei etwa 3. Eine Kalibrierung verbessert vor allem die Graustufendarstellung. Bei der Farbraumabdeckung liegen fast alle Vergleichsgeräte gleichauf, wobei die Ergebnisse für ein Gaming-Notebook nur eine untergeordnete Rolle spielen.

CalMAN: Grayscale
CalMAN: Grayscale
CalMAN: Grayscale (kalibriert)
CalMAN: Grayscale (kalibriert)
CalMAN: Saturation Sweeps
CalMAN: Saturation Sweeps
CalMAN: Saturation Sweeps (kalibriert)
CalMAN: Saturation Sweeps (kalibriert)
CalMAN: ColorChecker
CalMAN: ColorChecker
CalMAN: ColorChecker (kalibriert)
CalMAN: ColorChecker (kalibriert)
Acer Predator 15 vs. sRGB (84 %)
Acer Predator 15 vs. sRGB (84 %)
Acer Predator 15 vs. AdobeRGB (55 %)
Acer Predator 15 vs. AdobeRGB (55 %)

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
25 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 5 ms steigend
↘ 20 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind mittelmäßig und dadurch für Spieler eventuell zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 39 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten durchschnittlich (25.7 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
35 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 14 ms steigend
↘ 21 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 25 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten besser als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (41 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM nicht festgestellt

Im Vergleich: 52 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 9173 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

Abgesehen von der eingeschränkten Mobilität eignet sich das Predator 15 auch aufgrund der Helligkeit nur bedingt für den Außeneinsatz. Im Schatten ist noch alles in Ordnung und Spiegelungen sind dank der matten Bildschirmoberfläche kein Problem, doch an hellen Tagen oder gar direkter Sonneneinstrahlung wirkt das Bild schnell ausgewaschen. Erwartungsgemäß hat das IPS-Panel keine Probleme mit der Blickwinkelstabilität.

im Freien
im Freien
im Freien
im Freien
Blickwinkel
Blickwinkel

Leistung

Acer bietet im deutschsprachigen Raum aktuell fünf verschiedene Konfigurationen des Predator 15 G9-593 an. Allen gemein ist der Quad-Core-Prozessor Intel Core i7-6700HQ. Die Unterschiede liegen bei der Grafikkarte (GeForce GTX 1060 oder GTX 1070) und der Größe der Speicherausstattung. Jedes Modell wird aber mit einem Dual-Drive-System bestehend aus einer SSD und einer HDD ausgeliefert. Der Einstiegspreis liegt bei rund 1.900 Euro, für unser Topmodell mit GTX-1070-GPU, 16 GB RAM und 512-GB-SSD werden 2.500 Euro fällig. Dank der leistungsstarken GPU ist das System jetzt auch VR-Ready.

Hinweis: Alle Leistungs- und Verbrauchsmessungen wurden mit dem zusätzlichen Frost Core und der Predator-Sense-Einstellung "Normal" durchgeführt.

Funkverbindungen deaktiviert
Funkverbindungen deaktiviert
Funkverbindungen aktiviert
Funkverbindungen aktiviert

Prozessor

Viel gibt es über den Intel Core i7-6700HQ nicht zu sagen, denn wir haben ihn bereits unzählige Male getestet. Da die neuen Kaby-Lake-Chips noch auf sich warten lassen, ist solch ein Skylake-Quad-Core aktuell immer noch die beste Lösung für ein Gaming-Notebook.

In der Praxis kommt es auf die Turbo-Ausnutzung an, und hier schneidet das Predator 15 ordentlich ab. Bei dem Cinebench R15 Single-Test variiert der Turbo zwischen 3,1 und 3,5 GHz, was aber auch an Hintergrundprozessen liegen kann. Bei der Belastung von allen vier Kernen wird der Maximaltakt von 3,1 GHz konstant aufrechterhalten. Die Übertaktungsfunktion von Predator Sense hat übrigens keine Auswirkungen auf den Prozessor.

Auch abseits der Steckdose steht die volle Prozessorleistung zur Verfügung. Weitere Informationen und Benchmarks zum Intel Core i7-6700HQ stehen hier zur Verfügung.

Singlecore-Rendering
Singlecore-Rendering
Multicore-Rendering
Multicore-Rendering
CPU- & GPU-Belastung
CPU- & GPU-Belastung
Cinebench R15
CPU Single 64Bit
Aorus X5 v6
Intel Core i7-6820HK
171 Points ∼78% +20%
Schenker XMG P507
Intel Core i7-6700HQ
148 Points ∼68% +3%
Asus Strix GL502VS-FY032T
Intel Core i7-6700HQ
147 Points ∼67% +3%
MSI GT62VR-6RE16H21
Intel Core i7-6700HQ
143 Points ∼66% 0%
Acer Predator 15 G9-593-765Q
Intel Core i7-6700HQ
143 Points ∼66%
Acer Predator 15 G9-592-7925
Intel Core i7-6700HQ
142 Points ∼65% -1%
CPU Multi 64Bit
Aorus X5 v6
Intel Core i7-6820HK
790 Points ∼18% +20%
Schenker XMG P507
Intel Core i7-6700HQ
682 Points ∼16% +3%
Acer Predator 15 G9-592-7925
Intel Core i7-6700HQ
676 Points ∼15% +2%
Asus Strix GL502VS-FY032T
Intel Core i7-6700HQ
676 Points ∼15% +2%
MSI GT62VR-6RE16H21
Intel Core i7-6700HQ
673 Points ∼15% +2%
Acer Predator 15 G9-593-765Q
Intel Core i7-6700HQ
661 Points ∼15%
Cinebench R11.5 CPU Single 64Bit
1.63 Points
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
7.29 Points
Cinebench R11.5 OpenGL 64Bit
66.48 fps
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
143 Points
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
661 Points
Cinebench R15 OpenGL 64Bit
112.27 fps
Cinebench R15 Ref. Match 64Bit
99.6 %
Hilfe

System Performance

Für die Bewertung der Systemleistung greifen wir auf die PCMarks zurück. Wie anhand der schnellen Komponenten bereits zu erwarten war, fallen die Ergebnisse sehr gut aus und teilweise kann sich das Predator 15 sogar an die Spitze unseres Vergleichsfeldes setzten. Auch subjektiv gibt es hier keinen Grund für Beschwerden.

PCMark 7 - Score
Acer Predator 15 G9-593-765Q
6700HQ, GeForce GTX 1070 (Laptop), LiteOn CV1-8B512, 16384
6520 Points ∼100%
Schenker XMG P507
6700HQ, GeForce GTX 1060 (Laptop), Samsung SM951 MZVPV256HDGL m.2 PCI-e, 16384
6138 Points ∼94% -6%
Acer Predator 15 G9-592-7925
6700HQ, GeForce GTX 970M, Samsung SSD PM871 MZNLN512HCJH, 16384
5974 Points ∼92% -8%
MSI GT62VR-6RE16H21
6700HQ, GeForce GTX 1070 (Laptop), Toshiba HG6 THNSNJ256G8NY, 16384
5926 Points ∼91% -9%
PCMark 8
Work Score Accelerated v2
Acer Predator 15 G9-593-765Q
6700HQ, GeForce GTX 1070 (Laptop), LiteOn CV1-8B512, 16384
5088 Points ∼100%
Aorus X5 v6
6820HK, GeForce GTX 1070 (Laptop), Samsung SM951 MZVPV256 m.2, 16384
5053 Points ∼99% -1%
Asus Strix GL502VS-FY032T
6700HQ, GeForce GTX 1070 (Laptop), SanDisk SD8SNAT256G1002, 32768
5011 Points ∼98% -2%
MSI GT62VR-6RE16H21
6700HQ, GeForce GTX 1070 (Laptop), Toshiba HG6 THNSNJ256G8NY, 16384
4924 Points ∼97% -3%
Home Score Accelerated v2
Aorus X5 v6
6820HK, GeForce GTX 1070 (Laptop), Samsung SM951 MZVPV256 m.2, 16384
4828 Points ∼100% +3%
Acer Predator 15 G9-593-765Q
6700HQ, GeForce GTX 1070 (Laptop), LiteOn CV1-8B512, 16384
4692 Points ∼97%
Asus Strix GL502VS-FY032T
6700HQ, GeForce GTX 1070 (Laptop), SanDisk SD8SNAT256G1002, 32768
4651 Points ∼96% -1%
MSI GT62VR-6RE16H21
6700HQ, GeForce GTX 1070 (Laptop), Toshiba HG6 THNSNJ256G8NY, 16384
4541 Points ∼94% -3%
PCMark 7 Score
6520 Punkte
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
4692 Punkte
PCMark 8 Creative Score Accelerated v2
7680 Punkte
PCMark 8 Work Score Accelerated v2
5088 Punkte
Hilfe

Massenspeicher

Wie bereits erwähnt werden alle Modelle des aktuellen Predator 15 G9-593 mit einer SSD-/HDD-Kombination ausgeliefert. Im Alltag lassen sich damit die Vorteile einer schnellen SSD nutzen, während die konventionelle Festplatte ausreichend Speicherplatz zur Verfügung stellt.

Selbst bei unserem Topmodell verzichtet Acer aber leider auf eine schnelle PCIe-SSD und verbaut eine herkömmliche SATA-3-SSD (M.2-2280) mit einer Speicherkapazität von 512 GB. Es handelt sich bei dem Modell um die LiteOn CV1-8B512, die in unseren Benchmarks auf dem erwarteten Niveau liegt. Aufgrund der Schnittstelle sind die Transferraten auf etwa 500-550 MB/s begrenzt. Im Windows-Alltag gibt es jedoch keine großen Nachteile gegenüber den moderneren PCIe-Laufwerken.

Zusätzlich steckt in unserem Testgerät eine 2,5-Zoll-HDD von Toshiba. Dank der Kapazität von 1 TB finden hier auch umfangreiche Spielesammlungen Platz. Das Laufwerk arbeitet mit 5.400 U/Min und erreicht laut HD Tune eine durchschnittliche Transferrate von rund 90 MB/s.

Acer Predator 15 G9-593-765Q
LiteOn CV1-8B512
MSI GT62VR-6RE16H21
Toshiba HG6 THNSNJ256G8NY
Asus Strix GL502VS-FY032T
SanDisk SD8SNAT256G1002
Schenker XMG P507
Samsung SM951 MZVPV256HDGL m.2 PCI-e
Aorus X5 v6
Samsung SM951 MZVPV256 m.2
Acer Predator 15 G9-592-7925
Samsung SSD PM871 MZNLN512HCJH
CrystalDiskMark 3.0
5%
-20%
150%
140%
13%
Write 4k QD32
273.8
162.2
-41%
256.3
-6%
386.8
41%
358.7
31%
329.1
20%
Read 4k QD32
290.9
350.3
20%
149.4
-49%
694.7
139%
687.9
136%
358.6
23%
Write 4k
72.93
98.84
36%
75.74
4%
167.4
130%
158.8
118%
92.53
27%
Read 4k
27.69
21.86
-21%
21.44
-23%
54.08
95%
52.95
91%
32.46
17%
Write 512
433.7
471.2
9%
287.8
-34%
1239
186%
1221
182%
422.3
-3%
Read 512
355.3
444.7
25%
294.8
-17%
971
173%
989.5
178%
415.9
17%
Write Seq
449.7
485.5
8%
312.4
-31%
1240
176%
1275
184%
455.3
1%
Read Seq
516.5
523
1%
485.4
-6%
1857
260%
1565
203%
509.8
-1%
LiteOn CV1-8B512
Sequential Read: 516.5 MB/s
Sequential Write: 449.7 MB/s
512K Read: 355.3 MB/s
512K Write: 433.7 MB/s
4K Read: 27.69 MB/s
4K Write: 72.93 MB/s
4K QD32 Read: 290.9 MB/s
4K QD32 Write: 273.8 MB/s

Grafikkarte

Die GeForce GTX 1070 stammt aus Nvidias aktueller Pascal-Generation, welche erst in diesem Sommer vorgestellt wurde. Mit der neuen Architektur konnte Nvidia endgültig die Lücke zu den Desktop-Chips schließen. Falls es zu Leistungsunterschieden kommt, sind diese normalerweise auf die Kühlleistung und das Taktverhalten zurückzuführen.

Mit 8 GB GDDR5-VRAM ist die GTX 1070 auch für anspruchsvollste Titel gerüstet. Noch schneller geht es aktuell nur mit der GTX 1080 oder SLI-Gespannen, wobei man dann auf größere 17-Zoll-Geräte ausweichen muss. 

In den Benchmarks schneidet das Testgerät sehr gut ab und muss sich innerhalb der Vergleichsgruppe normalerweise nur dem Aorus x5 v6 (leicht) geschlagen geben. Die GTX 1080 ist noch einmal rund 25 % schneller, während die GTX 1060 je nach Test um etwa 30-35 % abfällt. Welchen Leistungssprung die neuen GPUs gemacht haben, wird beim Vergleich mit dem Vorgänger Predator 15 G9-592 deutlich. Die ehemalige High-End-GPU GeForce GTX 970M wird in den Benchmarks nämlich sehr deutlich distanziert (minus 50-56 %).

Im Gegensatz zum Prozessor hat der Turbo-Modus des Predator-Sense-Tools einen leichten Einfluss auf die Grafikkarte. Der Kerntakt ist etwas höher (bis zu 100 MHz), wodurch man die Leistung noch ein wenig steigern kann.

Im Akkubetrieb wird die Grafikleistung um rund 40 % reduziert (22.246 vs. 13.353 Punkte @3DMark 11 Graphics). Weitere Informationen und Benchmarks zur GeForce GTX 1070 finden Sie hier.

3DMark 11 - 1280x720 Performance GPU
MSI GT73VR 6RF
NVIDIA GeForce GTX 1080 (Laptop)
27685 Points ∼100% +24%
Aorus X5 v6
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop)
23723 Points ∼86% +7%
Acer Predator 15 G9-593-765Q
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop)
22246 Points ∼80%
MSI GT62VR-6RE16H21
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop)
22195 Points ∼80% 0%
Asus Strix GL502VS-FY032T
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop)
22022 Points ∼80% -1%
Schenker XMG P507
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop)
14222 Points ∼51% -36%
Acer Predator 15 G9-592-7925
NVIDIA GeForce GTX 970M
9845 Points ∼36% -56%
3DMark
2560x1440 Time Spy Graphics
Acer Predator 15 G9-593-765Q
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop)
5294 Points ∼100%
MSI GT62VR-6RE16H21
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop)
5247 Points ∼99% -1%
Schenker XMG P507
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop)
3529 Points ∼67% -33%
1920x1080 Fire Strike Graphics
MSI GT73VR 6RF
NVIDIA GeForce GTX 1080 (Laptop)
21270 Points ∼100% +24%
Aorus X5 v6
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop)
17869 Points ∼84% +4%
Acer Predator 15 G9-593-765Q
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop)
17175 Points ∼81%
MSI GT62VR-6RE16H21
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop)
17066 Points ∼80% -1%
Asus Strix GL502VS-FY032T
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop)
16525 Points ∼78% -4%
Schenker XMG P507
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop)
11045 Points ∼52% -36%
Acer Predator 15 G9-592-7925
NVIDIA GeForce GTX 970M
7624 Points ∼36% -56%
3DMark 11 Performance
15768 Punkte
3DMark Ice Storm Standard Score
118595 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
24262 Punkte
3DMark Fire Strike Score
12973 Punkte
3DMark Time Spy Score
5013 Punkte
Hilfe

Gaming Performance

Eigentlich ist die GeForce GTX 1070 mit dem Full-HD-Display fast schon ein wenig unterfordert. Wir wollen uns aber nicht beschweren, denn auch in näherer Zukunft sollte die Grafikkarte alle Titel mit den maximalen Details flüssig darstellen können. Zudem kommt man in den Genuss von G-Sync, welches ein nochmal weicheres Spielerlebnis ermöglicht.

Mit unseren getesteten Spielen konnten wir das Predator 15 zumindest nicht aus der Reserve locken. Selbst mit höchster Qualität liefen fast alle Titel mit mehr als 60 fps, lediglich Deus Ex: Mankind Divided fiel auf 40 fps. Der Kerntakt liegt beim Zocken bei etwa 1.600 MHz (max. 1.785 MHz), womit die GTX 1070 ihr Turbo-Potenzial ordentlich ausnutzen kann (Basistakt: 1.443 MHz). Im Vergleich zu den anderen GTX-1070-Systemen liegt das Testgerät daher auch meistens im oberen Bereich der Ergebnislisten.

Weitere Gaming-Benchmarks mit der GTX 1070 und vielen anderen Grafikkarten sind in unserer Spieleliste verfügbar.

The Witcher 3 - 1920x1080 Ultra Graphics & Postprocessing (HBAO+)
Acer Predator 15 G9-593-765Q
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ
60 fps ∼100%
MSI GT62VR-6RE16H21
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ
58 fps ∼97% -3%
Asus Strix GL502VS-FY032T
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ
55.2 fps ∼92% -8%
Schenker XMG P507
GeForce GTX 1060 (Laptop), 6700HQ
37.7 fps ∼63% -37%
Rise of the Tomb Raider - 1920x1080 Very High Preset AA:FX AF:16x
Aorus X5 v6
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6820HK
97.4 fps ∼100% +1%
Acer Predator 15 G9-593-765Q
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ
96.7 fps ∼99%
Asus Strix GL502VS-FY032T
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ
88.7 fps ∼91% -8%
MSI GT62VR-6RE16H21
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ
84.6 fps ∼87% -13%
Schenker XMG P507
GeForce GTX 1060 (Laptop), 6700HQ
59.1 fps ∼61% -39%
min. mittel hoch max.
The Witcher 3 (2015) 110.860fps
Rise of the Tomb Raider (2016) 116.296.7fps
Deus Ex Mankind Divided (2016) 81.343.2fps
Call of Duty Infinite Warfare (2016) 120.3116.1fps

Emissionen

Geräuschemissionen

Im Idealfall handelt es sich bei dem Predator 15 G9 um ein nahezu lautloses System, allerdings sind die Lüfter immer im Betrieb. Das gilt jedoch nur für den Leerlauf und bei deaktivierter mechanischer Festplatte. Sobald diese anläuft, ist sie mit 34 dB(A) durchaus hörbar. Allgemein reagieren die Lüfter recht schnell auf Lastspitzen.  

Im 3D-Betrieb erreichen die Lüfter die klassenüblichen 40-45 dB(A), wobei das Rauschen zwar hörbar ist, wir aber keine unangenehmen Frequenzen feststellen konnten. Insgesamt würden wir für Spiele dennoch Kopfhörer empfehlen. Im Stresstest drehen die Lüfter dann richtig auf und erreichen bis zu 49 dB(A).

Der Zusatzlüfter Froster Core mag beim Spielen zwar helfen, doch ansonsten ist er eher störend. Sobald er anspringt, fällt er nämlich mit einer recht unangenehmen Frequenz auf und tendiert zum Brummen. Das ist gerade bei wenig anspruchsvollen Tätigkeiten nervig, da sich die anderen beiden Lüfter hier zurückhalten.

Zudem konnten wir ein leichtes elektronisches Surren hören, wenn wir die SSD belastet haben. Das war zum Beispiel beim Kopieren von vielen Dateien der Fall. Ansonsten blieb das System aber unauffällig.

Geräuschpegel Idle
Geräuschpegel Idle
Geräuschpegel Last
Geräuschpegel Last
Geräuschpegel Speaker
Geräuschpegel Speaker

Lautstärkediagramm

Idle
31 / 35 / 38 dB(A)
HDD
34 dB(A)
Last
43 / 49 dB(A)
  red to green bar
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   Audix TM1, Arta (aus 15 cm gemessen)   Umgebungsgeräusche: 30 dB(A)
Acer Predator 15 G9-593-765Q
6700HQ, GeForce GTX 1070 (Laptop)
Acer Predator 15 G9-592-7925
6700HQ, GeForce GTX 970M
MSI GT62VR-6RE16H21
6700HQ, GeForce GTX 1070 (Laptop)
Asus Strix GL502VS-FY032T
6700HQ, GeForce GTX 1070 (Laptop)
Schenker XMG P507
6700HQ, GeForce GTX 1060 (Laptop)
Aorus X5 v6
6820HK, GeForce GTX 1070 (Laptop)
Geräuschentwicklung
5%
5%
3%
0%
-7%
aus / Umgebung *
30
30
-0%
30
-0%
30
-0%
29.3
2%
Idle min *
31
31
-0%
32
-3%
32
-3%
31
-0%
33.4
-8%
Idle avg *
35
32
9%
33
6%
33
6%
32
9%
35.2
-1%
Idle max *
38
36
5%
34
11%
34
11%
38
-0%
35.2
7%
Last avg *
43
40
7%
40
7%
39
9%
46
-7%
53.3
-24%
Last max *
49
47
4%
46
6%
51
-4%
49
-0%
57.6
-18%

* ... kleinere Werte sind besser

Temperatur

Die Temperaturentwicklung des Testgerätes ist selbst unter Last absolut unbedenklich. Lediglich der hintere Bereich des Laptops wärmt sich spürbar auf, wobei maximal 40,5 °C auf der Oberseite bzw. 42 °C auf der Unterseite gerade in Anbetracht der Leistung sehr gute Ergebnisse sind. Die Handballenauflage erwärmt sich überhaupt nicht und auch die Tastatur wird nur lauwarm.

Im Stresstest mit den Tools Prime95 und FurMark schlägt sich vor allem der Prozessor sehr gut. Der Takt pendelt sich bei etwa 3,0 GHz ein, die Temperatur bei unbedenklichen ~85 °C. Unser Extremszenario führt allerdings zu leichtem GPU-Throttling der GTX 1070, denn der Kern arbeitet nur noch mit ~1.200 MHz und fällt damit unter den Basistakt von 1.443 MHz. 

Zusätzlich zum Stresstest haben wir das Verhalten der Komponenten im Benchmark Unigine Heaven 4.0 überprüft, der die Belastung beim Spielen realistischer abbildet. Hierbei gibt es keine Einschränkungen und sowohl der Prozessor (~3,2 GHz) als auch die Grafikkarte (~1.600 MHz) können den jeweiligen Turbo-Spielraum ordentlich ausnutzen.

Stresstest
Stresstest
Volllast oben (Optris PI 640)
Volllast oben (Optris PI 640)
Volllast unten (Optris PI 640)
Volllast unten (Optris PI 640)
Max. Last
 39.2 °C39.6 °C40.5 °C 
 30.2 °C37.3 °C35.5 °C 
 25.7 °C29.9 °C29.9 °C 
Maximal: 40.5 °C
Durchschnitt: 34.2 °C
42 °C37.4 °C40.1 °C
35.2 °C35.6 °C26 °C
26.1 °C26.5 °C23.8 °C
Maximal: 42 °C
Durchschnitt: 32.5 °C
Netzteil (max.)  43.2 °C | Raumtemperatur 20 °C | Voltcraft IR-900
(±) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 34.2 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Gaming auf 32.9 °C.
(±) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 40.5 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 39.2 °C (von 21.6 bis 68.8 °C für die Klasse Gaming).
(±) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 42 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 41.6 °C).
(+) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 25.6 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 32.9 °C.
(+) Die Handballen und der Touchpad-Bereich sind mit gemessenen 29.9 °C kühler als die typische Hauttemperatur und fühlen sich dadurch kühl an.
(±) Die durchschnittliche Handballen-Temperatur anderer getesteter Geräte war 28.7 °C (-1.2 °C).
Acer Predator 15 G9-593-765Q
6700HQ, GeForce GTX 1070 (Laptop)
Acer Predator 15 G9-592-7925
6700HQ, GeForce GTX 970M
MSI GT62VR-6RE16H21
6700HQ, GeForce GTX 1070 (Laptop)
Asus Strix GL502VS-FY032T
6700HQ, GeForce GTX 1070 (Laptop)
Schenker XMG P507
6700HQ, GeForce GTX 1060 (Laptop)
Aorus X5 v6
6820HK, GeForce GTX 1070 (Laptop)
Hitze
3%
-13%
-19%
-21%
-39%
Last oben max *
40.5
42.6
-5%
44
-9%
48
-19%
49.3
-22%
57
-41%
Last unten max *
42
38.7
8%
53.1
-26%
46.8
-11%
52.7
-25%
54
-29%
Idle oben max *
28.2
27.2
4%
28.8
-2%
33.7
-20%
32.6
-16%
36.2
-28%
Idle unten max *
24.3
22.8
6%
28.2
-16%
30.5
-26%
29.5
-21%
38
-56%

* ... kleinere Werte sind besser

Lautsprecher

Das Soundsystem des Acer Predator 15 G9 kann sehr laut werden und bietet auch recht lineare Mitten sowie Höhen, doch dem System fehlt es trotz des dedizierten Subwoofers auf der Unterseite an Druck. Trotz der 90 dB(A) und der Dolby-Audio-Software, die verschiedene Presets zur Verfügung stellt, ist das Ergebnis daher etwas enttäuschend.

Im Gegensatz zu manch anderen Gaming-Notebooks zeigt sich Acer beim Predator 15 recht zurückhaltend, was die Audioausgänge angeht. Wir bekommen nämlich nur einen Anschluss für Kopfhörer und einen für Mikrofone, womit sich zumindest hochwertige Headsets anschließen lassen. Qualitativ geben die vergoldeten 3,5-mm-Stecker keinen Anlass zur Kritik.

dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2037.740.12540.243.93141.840.54032.737.85030.744.46327.339.58025.541.41002445.412522.852.516025.76120022.564.725021.865.131520.2704001969.450019.272.463020.276.680018.979.3100018.277.2125018.380.4160018.376.8200017.973.4250017.880.4315017.980.1400017.879.350001879.5630018.279.4800018.3781000018.575.11250018.668.21600018.765SPL30.690.3N1.490median 18.6median 75.1Delta1.87.141.64638.439.828.231.130.836.431.234.927.934.928.338.327.134.723.340.323.643.221.15421.156.120.259.219.164.319.46518.366.919.365.718.367.219.966.619.469.51874.217.665.417.567.217.363.517.458.817.353.117.357.817.255.717.258.317.151.130.479.11.442.1median 18.3median 59.21.66.4hearing rangehide median Pink NoiseAcer Predator 15 G9-593-765QMSI GT62VR-6RE16H21
Acer Predator 15 G9-593-765Q Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (90 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 15.3% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (8.4% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 3.1% abweichend
(+) | lineare Mitten (5% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 3.7% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (3.2% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(+) | hörbarer Bereich ist sehr linear (12.3% Abstand zum Median
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 17% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 7% vergleichbar, 76% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 6%, durchschnittlich ist 17%, das schlechteste Gerät hat 37%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 7% aller getesteten Geräte waren besser, 2% vergleichbar, 91% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

MSI GT62VR-6RE16H21 Audio Analyse

(±) | Mittelmäßig laut spielende Lautsprecher (79 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(±) | abgesenkter Bass - 11.3% geringer als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (11.4% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(±) | zu hohe Mitten, vom Median 8.3% abweichend
(+) | lineare Mitten (5.7% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 4.3% abweichend
(±) | durchschnittlich lineare Hochtöne (11% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (18.4% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 60% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 5% vergleichbar, 35% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 6%, durchschnittlich ist 17%, das schlechteste Gerät hat 37%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 32% aller getesteten Geräte waren besser, 6% vergleichbar, 61% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Frequenzdiagramm im Vergleich (Checkboxen oben an-/abwählbar!)

Energieverwaltung

Energieaufnahme

Aufgrund des G-Sync-Displays kann das System nicht auf die prozessoreigene Grafikkarte zurückgreifen und verwendet stattdessen immer die dedizierte Nvidia GeForce GTX 1070. Im Vergleich zu Optimus-Geräten sind die Leerlaufwerte daher etwas höher, wobei 18-29 Watt immer noch in Ordnung gehen. 

Unter mittlerer Last gehört das Testsample mit durchschnittlich 86 Watt zu den sparsamsten Geräten, doch spätestens beim maximalen Verbrauch machen sich die schnellen Komponenten bemerkbar. Wir messen hier bis zu 201 Watt. Erfreulich ist, dass sich Acer anscheinend die Kritik am 180-Watt-Netzteil zu Herzen genommen hat. Das 230-Watt-Modell des aktuellen Predator 15 G9-593 (alle Konfigurationen) ist zwar rund 300 Gramm schwerer, doch auch bei maximaler Belastung wird der Akku im Gegensatz zum vorherigen Modell nicht entleert. 

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.1 / 0.2 Watt
Idledarkmidlight 18 / 24 / 29 Watt
Last midlight 86 / 201 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Voltcraft VC 940
Acer Predator 15 G9-593-765Q
6700HQ, GeForce GTX 1070 (Laptop)
MSI GT62VR-6RE16H21
6700HQ, GeForce GTX 1070 (Laptop)
Asus Strix GL502VS-FY032T
6700HQ, GeForce GTX 1070 (Laptop)
Schenker XMG P507
6700HQ, GeForce GTX 1060 (Laptop)
Aorus X5 v6
6820HK, GeForce GTX 1070 (Laptop)
Acer Predator 15 G9-592-7925
6700HQ, GeForce GTX 970M
Stromverbrauch
-9%
-0%
24%
-34%
19%
Idle min *
18
20
-11%
20
-11%
11
39%
25
-39%
12
33%
Idle avg *
24
26
-8%
24
-0%
16
33%
28.9
-20%
16
33%
Idle max *
29
32
-10%
29
-0%
21
28%
30.1
-4%
22
24%
Last avg *
86
100
-16%
86
-0%
80
7%
167.3
-95%
96
-12%
Last max *
201
202
-0%
183
9%
174
13%
222.6
-11%
166
17%

* ... kleinere Werte sind besser

Akkulaufzeit

Bei unseren Akkutests hatten wir zunächst ein recht ungewöhnliches Problem, denn ohne Netzteil ging das Testgerät einfach aus oder ließ sich nicht einschalten. Im Nachhinein stellte sich der zusätzliche Frost Core als Übeltäter heraus, wobei wir das Problem nicht reproduzieren konnten. Manchmal funktionierte der Akkubetrieb mit dem eingesetzten Frost Core, manchmal nicht. Die nachfolgenden Laufzeitmessungen wurden aber mit dem Zusatzlüfter durchgeführt. Da wir dieses Problem bei Predator-Laptops bisher noch nie hatten, gehen wir hier von einem Einzelfall aus.

Die fehlende Optimus-Unterstützung macht sich vor allem in den praktischen Tests mit einer angepassten Helligkeit bemerkbar. Wo der Vorgänger noch knapp 8 Stunden durchhielt, muss das aktuelle Modell nun bereits nach 4:45 Stunden (WLAN-Test) wieder an die Steckdose. Aufgrund der ohnehin eingeschränkten Mobilität des Predator 15 halten wir diesen Kompromiss aber für vertretbar. Im Vergleich mit den anderen Konkurrenten sind die Ergebnisse zudem gar nicht so schlecht. Unter Last ist der 8-Zellen-Akku nach knapp 2 Stunden leer, wobei hier wie weiter oben beschrieben weniger GPU-Leistung zur Verfügung steht.

Nicht gefallen hat uns die lange Ladedauer des Akkus. Bei eingeschaltetem Gerät vergingen mehr als 3,5 Stunden, bevor der Akku wieder vollständig aufgeladen war (90 % nach 3 Stunden).

Akkulaufzeit
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3
4h 45min
Big Buck Bunny H.264 1080p
4h 58min
Last (volle Helligkeit)
1h 54min
Acer Predator 15 G9-593-765Q
6700HQ, GeForce GTX 1070 (Laptop)
MSI GT62VR-6RE16H21
6700HQ, GeForce GTX 1070 (Laptop)
Asus Strix GL502VS-FY032T
6700HQ, GeForce GTX 1070 (Laptop)
Schenker XMG P507
6700HQ, GeForce GTX 1060 (Laptop)
Aorus X5 v6
6820HK, GeForce GTX 1070 (Laptop)
Acer Predator 15 G9-592-7925
6700HQ, GeForce GTX 970M
Akkulaufzeit
-15%
-40%
2%
-24%
67%
H.264
298
WLAN
285
246
-14%
196
-31%
274
-4%
182
-36%
476
67%
Last
114
97
-15%
58
-49%
123
8%
100
-12%

Fazit

Pro

+ optisches Laufwerk oder Zusatzlüfter
+ hohe Leistung
+ 8 GB VRAM
+ gutes IPS-Display mit G-Sync
+ moderne Anschlüsse
+ immer angenehme Temperaturen
+ ordentliche Eingabegeräte mit Beleuchtung und Makrotasten
+ praktische Tools
+ VR-Ready

Contra

- eingeschränkte Wartung
- leichtes GPU-Throttling in Extremsituationen
- großes und schweres Gehäuse
- mittelmäßige Akkulaufzeiten
- Sound könnte besser sein (kaum Bass)
- fragwürdige Design-Elemente
- lange Ladezeit
Acer Predator 15 G9-593. Testgerät zur Verfügung gestellt von:
Acer Predator 15 G9-593. Testgerät zur Verfügung gestellt von:

Mit dem neuen Predator 15 G9-593 bietet Acer eine solide Weiterentwicklung der beiden Vorgänger – zumindest was die Komponenten angeht. Für ausreichend Leistung sorgt die frische GeForce GTX 1070, das gute IPS-Display unterstützt endlich G-Sync und auch die Anschlüsse sind auf dem aktuellen Stand der Technik. Dass die Akkulaufzeiten nun kürzer ausfallen, ist unserer Meinung nach kein großes Problem.

Nachbessern könnte Acer beim Soundsystem. In den Messungen schneidet es zwar nicht schlecht ab und die Module können auch sehr laut werden, doch aufgrund des fehlenden Basses ist der resultierende Klang leider nicht sehr überzeugend. Ein weiterer kleinerer Kritikpunkt ist die Anbindung der SSD, denn Acer setzt hier weiterhin auf ein SATA-3-Laufwerk. Bei zukünftigen Modellen könnte man aufgrund der gestiegenen GPU-Leistung zudem über höher auflösende Displays nachdenken.

Viel Leistung, geringe Temperaturen, gutes Display und ordentliche Eingabegeräte – wer kein Problem mit dem Design hat und sein Gaming-Notebook hauptsächlich stationär betreibt, kann beim Predator 15 G9-593 zuschlagen.

Abgesehen vom Design – bei dem die Meinungen weiterhin auseinandergehen werden – ist das Gehäuse sogar für ein Gaming-Notebook extrem wuchtig und groß. Dann wäre da noch der Frost Core, der zwar beim Spielen für eine kühle Handballenauflage sorgt, doch im Alltag ein wenig mit seinem Lüfter nervt. Falls man also nicht spielt, sollte man ihn lieber herausnehmen. Alles in allem sind das jedoch nur kleine Kritikpunkte und nach dem Test überwiegen auf jeden Fall die positiven Aspekte. Beim Predator 15 G9-593 handelt es sich um einen guten Gaming-Laptop, in unserer getesteten Topversion mit der großen SSD ist das Notebook im Vergleich allerdings kein Schnäppchen.

Acer Predator 15 G9-593-765Q - 10.12.2016 v6
Andreas Osthoff

Gehäuse
72 / 98 → 74%
Tastatur
81%
Pointing Device
78%
Konnektivität
65 / 81 → 80%
Gewicht
52 / 10-66 → 75%
Akkulaufzeit
80%
Display
87%
Leistung Spiele
96%
Leistung Anwendungen
93%
Temperatur
92 / 95 → 97%
Lautstärke
70 / 90 → 78%
Audio
75%
Durchschnitt
78%
85%
Gaming - gewichteter Durchschnitt
Weitere Informationen über unsere Bewertung finden sie hier.

Preisvergleich

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Autor: Andreas Osthoff, 10.12.2016 (Update: 15.05.2018)
Andreas Osthoff
Andreas Osthoff - Senior Editor Business
Ich bin mit Computern und moderner Unterhaltungselektronik aufgewachsen. Seit meinem ersten Computer, einem Commodore C64, habe ich mich für die Technik interessiert und angefangen, meine eigenen Computer zu bauen. Bei Notebookcheck kümmere ich mich schwerpunktmäßig um die Business-Geräte sowie die mobilen Workstations, doch ich mache auch gerne Abstecher in den mobilen Bereich. Es ist immer wieder eine tolle Erfahrung, neueste Geräte zu testen und miteinander zu vergleichen. Den passenden Ausgleich schafft der Sport, im Sommer vor allem mit dem Rad.