Notebookcheck

Test Schenker XMG P507 (Clevo P651HS-G) Laptop

Florian Glaser, Sven Kloevekorn, 19.01.2017

Kaby Lake trifft Pascal. Wie alle anderen Gaming-Laptop-Firmen updatet auch Schenker Technologies seine Produkte mit Intels aktueller CPU-Architektur. Das 15-zöllige XMG P507 macht in unserer Redaktion den Anfang. Mit im Gepäck sind ein 120-Hz-Panel und Nvidias Bildverbesserung G-Sync.

Bei der 2017er-Ausgabe des kompakten 15-Zoll-Gamers XMG P507 konzentriert sich Schenker Technologies auf Intels brandneue Prozessor-Generation Kaby Lake. Statt einem Core i7-6700HQ (Skylake-Architektur) kommen jetzt die um ein paar hundert MHz flotteren Vierkern-Modelle Core i7-7700HQ und Core i7-7820HK zum Einsatz.

Als Grafikkarte dient erneut ein High-End-Chip von Nvidia. Neben der GeForce GTX 1060 lässt sich im hauseigenen Konfigurator auch die deutlich kräftigere, wenngleich sehr teure GeForce GTX 1070 auswählen. Wie es sich für ein aktuelles Gaming-Notebook gehört, ist außerdem Nvidias G-Sync-Technologie an Bord. Zusammen mit dem 120-Hz-Display verspricht das XMG P507 eine butterweiche Bildwiedergabe. Passend dazu werden maximal 64 GB DDR4-RAM und bis zu vier Massenspeicher verbaut. Beim Funkmodul, der Tastatursprache und dem Betriebssystem gibt es ebenfalls mehrere Varianten. Ein optisches Laufwerk sucht man – die meisten Konkurrenten lassen grüßen – indes vergebens.

Preislich startet das XMG P507 ab 1.499 Euro. Inklusive Windows 10, PCIe/NVMe-SSD und mindestens 16 GB RAM werden jedoch schnell 2.000 Euro fällig. Uns Testgerät schlägt sogar mit über 2.400 Euro zu Buche.

Schenker XMG P507 PRO
Grafikkarte
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop) - 8192 MB, Kerntakt: 1480 MHz, Speichertakt: 4000 MHz, GDDR5, ForceWare 376.20, Optimus
Hauptspeicher
16384 MB 
, 2x 8 GB SO-DIMM DDR4-2400, Dual Channel, 2 von 4 Slots belegt, max. 64 GB
Bildschirm
15.6 Zoll 16:9, 1920 x 1080 Pixel 141 PPI, AUO B156HTN05.2 (AUO52ED), TN LED, Full-HD, 120 Hz, G-Sync, spiegelnd: nein
Mainboard
Intel HM175
Massenspeicher
Samsung SSD 960 Evo 500GB m.2 NVMe, 500 GB 
, + Seagate FireCuda ST1000LX015, 1 TB SSHD @5400 rpm. Schächte: 2x m.2 2280 SATA (oder 1x m.2 2280 PCIe/NVMe) & 2x 2,5 Zoll
Soundkarte
Realtek ALC899 @ High Definition Audio-Controller
Anschlüsse
3 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 2 USB 3.1 Gen2, 1 HDMI, 2 DisplayPort, 1 Kensington Lock, Audio Anschlüsse: Kopfhörer (S/PDIF), Mikrofon, Line out, Card Reader: MMC, RSMMC, SD, miniSD, SDHC, SDXC, 1 Fingerprint Reader, Helligkeitssensor, SIM-Kartenslot
Netzwerk
Realtek PCIe GBE Family Controller (10/100/1000/2500/5000MBit/s), Intel Dual Band Wireless-AC 8265 (a/b/g/n = Wi-Fi 4/ac = Wi-Fi 5), Bluetooth 4.2
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 29 x 385 x 271
Akku
60 Wh Lithium-Ion, 4 Zellen
Betriebssystem
Microsoft Windows 10 Home 64 Bit
Kamera
Webcam: Full-HD (2 MP)
Sonstiges
Lautsprecher: 2.0 Onkyo (Sound Blaster X-Fi MB5), Tastatur: Chiclet, Tastatur-Beleuchtung: ja, 230 Watt Netzteil, Reinigungstuch, Treiber-DVD, Handbuch, Schrauben, Recovery-DVD, XMG-Aufkleber, Abdecktuch, Control Center, 24 Monate Garantie
Gewicht
2.948 kg, Netzteil: 732 g
Preis
2441 EURO
Hinweis: Der Hersteller kann abweichende Bauteile wie Bildschirme, Laufwerke und Speicherriegel mit ähnlichen Spezifikationen unter dem gleichen Modellnamen einsetzen.

 

Gehäuse

Je nach Grafikkarte basiert der 15-Zöller auf einem anderen Chassis. Während das Gehäuse bei der GTX 1060 2,5 Zentimeter dick ist, kommt die GTX-1070-Version auf 2,9 Zentimeter, was für Gaming-Verhältnisse immer noch recht flach erscheint. Auch das Gewicht kann sich mit knapp 2,9 Kilogramm sehen lassen. Andere 15-Zoll-Boliden wie das Acer Predator 15 sind deutlich schwerer. Entsprechend haben wir als Konkurrenten nur Geräte gewählt, die ebenfalls unter 3,0 Kilogramm wiegen. Neben dem Vorgänger von 2016 wären das einmal die MSI-Notebooks GT62VR und GS63VR und zum anderen das Asus GL502VS.

Qualitativ macht das XMG P507 eine gute Figur. Abgesehen vom Gehäuseboden, der bei der GTX-1070-Edition nur aus Kunststoff besteht, ist ein Großteil des Gehäuses aus Metall gefertigt, das sich wie gewohnt sehr wertig anfühlt, aufgrund der dunklen Farbe allerdings schnell verschmutzt (Fingerabdrücke etc.).

Dank des Metalleinsatzes weiß auch die Stabilität zu überzeugen. Mit Ausnahme des nicht ganz verwindungssteifen Covers gibt das XMG P507 selbst bei stärkeren Druck kaum nach. Die gute Verarbeitung untermauert den positiven Eindruck. Bei unserem Testgerät gingen alle Elemente sauber ineinander über. Kritik hagelt es erneut für die Deckel-Konstruktion, die unabhängig vom verwendeten Display an den Rändern für teils massives Clouding/Screen Bleeding sorgt (es wird anscheinend zu viel oder ungleichmäßiger Druck ausgeübt).

Ansonsten gibt es wenig zu bemängeln. Dem Autor hat insbesondere das relativ schlichte Design gefallen, welches ganz bewusst auf rote Elemente verzichtet und sich dadurch schön von der knalligen Masse abhebt, die optisch auf eine Zielgruppe zwischen 10 und 16 Jahren ausgerichtet ist.

Größenvergleich

390 mm 266 mm 40 mm 2.9 kg390 mm 266 mm 30 mm 2.6 kg385 mm 271 mm 29 mm 2.9 kg385 mm 271 mm 25 mm 2.8 kg380 mm 249 mm 18 mm 1.9 kg

Ausstattung

Schnittstellen

Wenn man das XMG P507 mit dem Modell des letzten Jahres vergleicht, entdeckt man auf den ersten Blick kaum Unterschiede. Erst bei genauerem Hinsehen offenbart sich die eine oder andere Änderung. Bestes Beispiel ist die neue Verteilung der Schnittstellen. So hat Gehäusehersteller Clevo die USB-3.1-Typ-C-Ports von der rechten auf die linke Seite verlegt. Gleiches gilt für den USB-3.0-Port des Hecks. Im Gegenzug sind der HDMI-2.0-Port (4K @60 Hz) und einer der beiden Mini DisplayPorts nach hinten gewandert, was wir auch begrüßen.

Die drei Audio-Ports (Kopfhörer, Mikrofon, Line-out), der SIM-Kartenslot (optionales UMTS/LTE-Modul), der Cardreader, der Gigabit-Ethernet-Port und die Kensington-Lock-Öffnung bleiben unangetastet. Ärgerlich dürfte für viele Nutzer die Tatsache sein, dass das XMG P507 immer noch kein Thunderbolt 3 beherrscht. Letzteres sollte 2017 zum Pflichtprogramm eines jeden Gaming-Notebooks gehören. Speziell dann, wenn die GPU verlötet ist und sich in mehreren Jahren eine externe Lösung aufdrängen würde.

linke Seite: Mini DisplayPort, 2x USB 3.1 Gen2 Typ C (ohne Thunderbolt), 2x USB 3.0
linke Seite: Mini DisplayPort, 2x USB 3.1 Gen2 Typ C (ohne Thunderbolt), 2x USB 3.0
rechte Seite: 3x Audio, SIM-Kartenslot, Kartenleser, USB 3.0, RJ45-LAN, Kensington Lock
rechte Seite: 3x Audio, SIM-Kartenslot, Kartenleser, USB 3.0, RJ45-LAN, Kensington Lock
Rückseite: Strom, HDMI, Mini DisplayPort
Rückseite: Strom, HDMI, Mini DisplayPort

SDCardreader

Der integrierte Kartenleser, welcher die Formate MMC, RSMMC, SD, miniSD, SDHC und SDXC unterstützt, liefert eine mittelprächtige Vorstellung ab. Mit rund 88 MB/s beim sequentiellen Lesen und 78 MB/s beim Übertragen einer Fotosammlung im jpg-Format orientiert sich das XMG P507 am Asus GL502VS, das fast identische Zahlen erreicht. Deutlich flotter geht das MSI GT62VR zu Werke (140 - 190 MB/s), Schlusslicht bildet das MSI GS63VR mit mageren 26 - 28 MB/s.

SDCardreader Transfer Speed
average JPG Copy Test (av. of 3 runs)
MSI GT62VR-6RE16H21
 
140 MB/s ∼100% +79%
Schenker XMG P507 PRO
 
78 MB/s ∼56%
Schenker XMG P507
 
77 MB/s ∼55% -1%
Asus Strix GL502VS-FY032T
 
74 MB/s ∼53% -5%
MSI GS63VR-6RF16H22 Stealth Pro
 
26 MB/s ∼19% -67%
maximum AS SSD Seq Read Test (1GB)
MSI GT62VR-6RE16H21
 
190 MB/s ∼100% +116%
Schenker XMG P507 PRO
 
88 MB/s ∼46%
Schenker XMG P507
 
86 MB/s ∼45% -2%
Asus Strix GL502VS-FY032T
 
84 MB/s ∼44% -5%
MSI GS63VR-6RF16H22 Stealth Pro
 
28 MB/s ∼15% -68%

Kommunikation

Für die drahtlose Kommunikation ist ein Produkt von Intel zuständig. Das Wireless-AC 8265 schafft im XMG P507 ziemlich gute Werte. Bei unserem standardisierten Wi-Fi-Test (ein Meter Abstand zum Router) konnten wir zwischen 513 und 674 MBit/s messen. Kein Wunder, gibt Intel auf der Homepage doch bis zu 867 MBit/s an (5-GHz-Support). Wer bei Online-Spielen nicht auf WLAN vertrauen möchte, darf auch konventionell per RJ45-Kabel ins Internet. Der passende Netzwerkcontroller stammt Realtek.

Networking
iperf3 Client (receive) TCP 1 m 4M x10
Schenker XMG P507 PRO
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
674 MBit/s ∼100%
iperf3 Client (transmit) TCP 1 m 4M x10
Schenker XMG P507 PRO
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
513 MBit/s ∼100%

Sicherheit

An die Sicherheit wurde ebenfalls gedacht. Neben einem Fingerabdrucksensor, der zwischen den Maustasten sitzt, enthält das XMG P507 noch einen TPM-2.0-Chip.

Zubehör

Als Zubehör packt Schenker ein Reinigungstuch, eine Treiber-DVD, ein mehrsprachiges Handbuch und einen XMG-Aufkleber in den Karton. Des Weiteren gibt es vier kleine Schrauben, die im Bedarfsfall zum Einbau einer sekundären HDD dienen. Größe und Leistung des Netzteils hängen wiederum von der Grafikkarte ab (200 Watt @GTX 1060, 230 Watt @GTX 1070). Top: Wer ein Betriebssystem ordert, erhält eine vollwertige Recovery-DVD.

Wartung

Nachdem das Chassis von 14 Schrauben befreit wurde (zwei davon halten die Tastatur), lässt sich die komplette Unterseite abnehmen. Oder besser gesagt heraushebeln, denn ohne Kraftaufwand bleibt der Gehäuseboden fest verankert (am besten man beginnt mit der Ausbuchtung des Ethernet-Ports). Wie beim Vorgänger sind danach alle Komponenten zugänglich, sei es nun der verschraubte Akku, der Massen- respektive Arbeitsspeicher, das Funkmodul oder das Kühlsystem, welches aus drei Lüftern und sechs Heatpipes besteht. Weil CPU und GPU verlötet sind, fällt ein späteres Upgrade flach. Die Tastatur muss man übrigens nur entfernen, wenn RAM-Slot #3 und #4 benötigt werden.

Garantie

Die Basis-Garantie beläuft sich auf 24 Monate. 36 Monate kosten ebenso extra wie ein Geräte-Check-Up und eine Verlängerung der Schnell-Reparatur.

Software

Bei der Software hält sich Schenker angenehm zurück und installiert – anders als viele Konkurrenten – keine Bloatware. Die wichtigsten Features lassen sich komfortabel mit dem Control Center steuern (siehe Screenshots). Pluspunkte gibt es dabei nicht nur für die manuelle Lüftersteuerung, sondern auch für eine Funktion namens GPU-Schalter, mit der man zwischen der G-Sync- und der Optimus-Technik wechselt. Letztere kann die Akkulaufzeit drastisch erhöhen, weshalb man unterwegs »MSHybrid« statt »Separat«  nutzen sollte. Tuning- bzw. Styling-Fans werden außerdem mit »GPU Overlock« (hier ist der Titel Programm) und »Flexikey« (Makros, Anpassung der Tastaturbeleuchtung) glücklich.

Control Center - Systemprogramm
Control Center - Systemprogramm
Control Center - Gerät
Control Center - Gerät
Control Center - Gaming
Control Center - Gaming
Lüftergeschwindigkeit
Lüftergeschwindigkeit
GPU Overclock
GPU Overclock
Flexikey
Flexikey

Eingabegeräte

Tastatur

Während die Umverteilung einiger Ports vor allem kosmetischer Natur ist, äußert sich das neue Tastaturmodell in der Praxis viel stärker. Angefangen beim Tippgefühl, das trotz ähnlicher Grundeigenschaften (knackiges Feedback, präsentes Tippgeräusch) etwas präziser hinsichtlich des Anschlags wirkt. An der mehrstufig regelbaren Beleuchtung wurde ebenfalls geschraubt. Musste das alte XMG P507 noch mit einer Farbe vorliebnehmen, lässt sich das 3-Zonen-Keyboard des neuen Chassis mit verschiedenen Farben beleuchten. Dazu gesellen sich auf Wunsch diverse Aktivitätsmodi wie Atmen oder Wellen, welche uns auf Dauer jedoch genervt hätten und hauptsächlich Spielerei sind.

Darüber hinaus hat sich auch die Tastenbeschriftung geändert. Dank der gestrichenen roten und blauen Elemente (WASD-Tasten, F-Reihe) sieht das Keyboard nun einheitlicher und hochwertiger aus. Ob man die futuristisch angehauchte Schrift zu schätzen weiß, hängt vom persönlichen Geschmack ab. Ansichtssache ist auch das Layout, das sich zwar größtenteils an den Standard hält, stellenweise aber noch verbessert werden könnte. So ist zum Beispiel die linke Shift-Taste sehr schmal. Ansonsten wurden die Tasten ausreichend dimensioniert – selbst im Falle der Richtungspfeile und des Nummernblocks.

Touchpad

Das Touchpad wurde nach unseren Erfahrungen 1:1 vom Vorgänger übernommen. Die 10,8 x 6,3 Zentimeter große und minimal abgesenkte Oberfläche verfügt über eine brauchbare Präzision und – in Kombination mit dem glatten Finish – recht gute Gleiteigenschaften. Multi-Touch-Gesten wie Scrollen und Zoomen funktionieren ebenfalls ordentlich. Die dedizierten Maustasten, mit welchen Drag-and Drop-Aktionen viel angenehmer als bei Clickpads sind, lassen auch nur wenig Raum für Kritik. Wer zum Zocken eine Maus anschließt und keine Fehleingaben riskieren möchte, kann das unter der Leertaste und Alt Gr angebrachte Touchpad natürlich deaktivieren. Die Steuerung von Lautstärke und Displayhelligkeit etc. gelingt wie üblich per Fn-Kombination.

Tastatur
Tastatur
Touchpad
Touchpad

Display

Das 120-Hz-Display vom Typ AUO B156HTN05.2 (AUO52D) hinterlässt gemischte Gefühle. Auf der positiven Seite wären unter anderem die üppige Leuchtkraft (durchschnittlich 365 cd/m² bei maximaler Helligkeit) und die kurzen Reaktionszeiten zu nennen. 12 ms black-to-white und 24 ms grey-to-grey sind für ein Notebook sehr gut. IPS-Panels erreichen oft doppelt so hohe Werte, was Core-Gamer vom Kauf abhalten könnte (potenzielle Schlieren bei schnellen Bewegungen).

366
cd/m²
366
cd/m²
400
cd/m²
361
cd/m²
357
cd/m²
390
cd/m²
341
cd/m²
340
cd/m²
365
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
AUO B156HTN05.2 (AUO52ED)
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 400 cd/m² Durchschnitt: 365.1 cd/m² Minimum: 11 cd/m²
Ausleuchtung: 85 %
Helligkeit Akku: 357 cd/m²
Kontrast: 714:1 (Schwarzwert: 0.5 cd/m²)
ΔE Color 9.93 | 0.6-29.43 Ø6
ΔE Greyscale 10.32 | 0.64-98 Ø6.2
89% sRGB (Argyll 3D) 58% AdobeRGB 1998 (Argyll 3D)
Gamma: 2.11
Schenker XMG P507 PRO
AUO B156HTN05.2 (AUO52ED), 1920x1080
Schenker XMG P507
LG Philips LP156WF6 (LGD046F), 1920x1080
MSI GT62VR-6RE16H21
LG Philips LP156WF6 (LGD046F), 1920x1080
MSI GS63VR-6RF16H22 Stealth Pro
Samsung 156HL01-104 (SDC324C) , 1920x1080
Asus Strix GL502VS-FY032T
LG Philips LP156WF6-SPB6 (LGD046F), 1920x1080
Response Times
-71%
-63%
-117%
-75%
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
24 (12, 12)
36 (12, 24)
-50%
34 (14, 20)
-42%
38 (16, 22)
-58%
Response Time Black / White *
12 (4, 8)
23 (5, 18)
-92%
22 (5, 17)
-83%
26 (8, 18)
-117%
23 (5, 18)
-92%
PWM Frequency
202 (100)
Bildschirm
17%
21%
22%
18%
Helligkeit Bildmitte
357
288
-19%
273
-24%
293
-18%
315
-12%
Brightness
365
292
-20%
278
-24%
279
-24%
290
-21%
Brightness Distribution
85
87
2%
88
4%
84
-1%
85
0%
Schwarzwert *
0.5
0.3
40%
0.27
46%
0.33
34%
0.32
36%
Kontrast
714
960
34%
1011
42%
888
24%
984
38%
DeltaE Colorchecker *
9.93
5.1
49%
3.67
63%
3.59
64%
4.88
51%
Colorchecker DeltaE2000 max. *
14.87
9.44
37%
8.33
44%
5.79
61%
8.88
40%
DeltaE Graustufen *
10.32
4.43
57%
2.73
74%
3.86
63%
4.17
60%
Gamma
2.11 104%
2.46 89%
2.49 88%
2.53 87%
2.53 87%
CCT
10096 64%
6687 97%
7029 92%
7229 90%
6683 97%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
58
55
-5%
55
-5%
63
9%
55
-5%
Color Space (Percent of sRGB)
89
83
-7%
84
-6%
97
9%
83
-7%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
-27% / 2%
-21% / 7%
-48% / 9%
-29% / 3%

* ... kleinere Werte sind besser

Doch 120 Hz lohnen sich auch abseits der Reaktionszeit, da das Bild in Spielen generell flüssiger erscheint – solange die GPU genug Power mitbringt. Die Farbraum-Abdeckung des XMG P507 beträgt 89 % sRGB und 58 % AdobeRGB – ordentliche Werte, die die meisten Nutzer zufriedenstellen dürften.

In den restlichen Disziplinen reicht es nur für einen Platz im Mittelfeld. Aufgrund des suboptimalen Schwarzwerts (0,5 cd/m²) leiden dunkle Spiel-und Filmszenen unter einem leichten Grautouch. Der Kontrast wird dem Kaufpreis ebenfalls nicht gerecht: Rund 714:1 sind im Konkurrenz-Vergleich mager.

CalMAN: Grayscale
CalMAN: Grayscale
CalMAN: Grayscale (kalibriert)
CalMAN: Grayscale (kalibriert)
CalMAN: Saturation Sweeps
CalMAN: Saturation Sweeps
CalMAN: Saturation Sweeps (kalibriert)
CalMAN: Saturation Sweeps (kalibriert)
CalMAN: ColorChecker
CalMAN: ColorChecker
CalMAN: ColorChecker (kalibriert)
CalMAN: ColorChecker (kalibriert)
Schenker XMG P507 vs. sRGB (89 %)
Schenker XMG P507 vs. sRGB (89 %)
Schenker XMG P507 vs. AdobeRGB (58 %)
Schenker XMG P507 vs. AdobeRGB (58 %)

Größtes Problem ist allerdings die Farbgenauigkeit. Im Auslieferungszustand zeigt das Panel einen krassen Blaustich, der allerdings durch eine Kalibrierung beseitigt werden kann. Auch die schlechten Graustufen- und ColorChecker-Werte lassen sich mittels Kalibrierung stark verbessern (von knapp 10 auf unter 3, ICC-Datei ist verlinkt).

Outdoor
Outdoor
Subpixel
Subpixel
Blickwinkel
Blickwinkel

Mit den eingeschränkten Blickwinkeln muss man sich dagegen abfinden. Geschulte Augen merken sofort den Unterschied zu einem IPS-Modell. Nimmt man alle Ergebnisse zusammen, fällt die Bildqualität des TN-Panels etwas enttäuschend aus – 120 Hz und gute Outdoor-Tauglichkeit hin oder her.

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
12 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 4 ms steigend
↘ 8 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind gut, für anspruchsvolle Spieler könnten der Bildschirm jedoch zu langsam sein.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 12 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten besser als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (24.9 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
24 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 12 ms steigend
↘ 12 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind gut, für anspruchsvolle Spieler könnten der Bildschirm jedoch zu langsam sein.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 13 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten besser als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (39.7 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM nicht festgestellt

Im Vergleich: 51 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 9354 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

Leistung

Schenker Technologies stattet unser Testgerät sehr reichhaltig aus. 16 GB DDR4-RAM treiben den Grundpreis ebenso nach oben wie eine 500-GB-SSD mit PCIe-x4-Anbindung und NVMe-Technik. Am teuersten ist jedoch das Upgrade von der GTX 1060 auf die GTX 1070, für welches der Hersteller fast 400 Euro verlangt. Ein Upgrade der CPU bringt aus Gamer-Sicht kaum Vorteile, weil meist die GPU limitiert.

Prozessor

Obwohl der Core i7-7700HQ keinen freien Multiplikator enthält, ist der 14-nm-Chip das »vernünftigste« und preis-leistungs-mäßig beste Vierkern-Modell aus Intels Kabe-Lake-Generation. Letztere unterscheidet in den meisten Belangen kaum von der Vorgänger-Architektur Skylake. Analog zum Core i7-6700HQ werden erneut 6 MB L3-Cache verbaut und die Technologien Hyper-Threading und Turbo Boost unterstützt. Die TDP ist mit 45 Watt ebenfalls identisch.

Singlecore-Rendering
Singlecore-Rendering
Multicore-Rendering
Multicore-Rendering
CPU- & GPU-Belastung
CPU- & GPU-Belastung
Cinebench R11.5 CPU Single 64Bit
1.82 Points
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
8.16 Points
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
161 Points
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
742 Points
Hilfe

Um eine höhere Leistung zu erzielen, hat Intel etwas an der Taktschraube gedreht. So rechnet der Core i7-7700HQ unter Last mit 2,8-3,8 statt 2,6-3,5 GHz. Das XMG P507 nutzt den Turbo-Spielraum auch adäquat aus. In den CPU- und GPU-Benchmarks ließen sich dem Kaby-Lake-Chip zwischen 3,4 und 3,8 GHz entlocken (abhängig von der Kernbelastung).

Dank der üppigen Taktraten sprintet das XMG P507 an Skylake-Notebooks mit Core i7-6700HQ mit Vorsprüngen von rund 10 % vorbei (siehe Cinebench R15 und R11.5). Sofern Optimus aktiv ist, kann das System dynamisch von der Nvidia-GPU auf den Grafikchip des Prozessor wechseln (HD Graphics 630). Für unsere Messungen war die Grafikumschaltung stets eingeschaltet.

Cinebench R15
CPU Single 64Bit
Schenker XMG P507 PRO
Intel Core i7-7700HQ
161 Points ∼100%
Schenker XMG P507
Intel Core i7-6700HQ
148 Points ∼92% -8%
Asus Strix GL502VS-FY032T
Intel Core i7-6700HQ
147 Points ∼91% -9%
MSI GT62VR-6RE16H21
Intel Core i7-6700HQ
143 Points ∼89% -11%
MSI GS63VR-6RF16H22 Stealth Pro
Intel Core i7-6700HQ
139 Points ∼86% -14%
CPU Multi 64Bit
Schenker XMG P507 PRO
Intel Core i7-7700HQ
742 Points ∼100%
Schenker XMG P507
Intel Core i7-6700HQ
682 Points ∼92% -8%
Asus Strix GL502VS-FY032T
Intel Core i7-6700HQ
676 Points ∼91% -9%
MSI GT62VR-6RE16H21
Intel Core i7-6700HQ
673 Points ∼91% -9%
MSI GS63VR-6RF16H22 Stealth Pro
Intel Core i7-6700HQ
667 Points ∼90% -10%
Cinebench R11.5
CPU Single 64Bit
Schenker XMG P507 PRO
Intel Core i7-7700HQ
1.82 Points ∼100%
MSI GS63VR-6RF16H22 Stealth Pro
Intel Core i7-6700HQ
1.65 Points ∼91% -9%
MSI GT62VR-6RE16H21
Intel Core i7-6700HQ
1.61 Points ∼88% -12%
Schenker XMG P507
Intel Core i7-6700HQ
1.6 Points ∼88% -12%
Asus Strix GL502VS-FY032T
Intel Core i7-6700HQ
1.56 Points ∼86% -14%
CPU Multi 64Bit
Schenker XMG P507 PRO
Intel Core i7-7700HQ
8.16 Points ∼100%
Schenker XMG P507
Intel Core i7-6700HQ
7.45 Points ∼91% -9%
MSI GT62VR-6RE16H21
Intel Core i7-6700HQ
7.41 Points ∼91% -9%
MSI GS63VR-6RF16H22 Stealth Pro
Intel Core i7-6700HQ
7.33 Points ∼90% -10%
Asus Strix GL502VS-FY032T
Intel Core i7-6700HQ
7.3 Points ∼89% -11%

System Performance

Die Systemgeschwindigkeit siedelt sich erwartungsgemäß im High-End-Bereich an. Beim PCMark 7 ergattert die Testkonfiguration mit 6.390 Punkten den Spitzenplatz im Vergleichsfeld. Ein Home-Score von 4.320 Punkten beim PCMark 8 ist ebenfalls prima, wenngleich das MSI GT62VR und das Asus GL502VS etwas vorne liegen.

PCMark 8 - Home Score Accelerated v2
Asus Strix GL502VS-FY032T
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ, SanDisk SD8SNAT256G1002
4651 Points ∼100% +8%
MSI GT62VR-6RE16H21
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ, Toshiba HG6 THNSNJ256G8NY
4541 Points ∼98% +5%
Schenker XMG P507 PRO
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ, Samsung SSD 960 Evo 500GB m.2 NVMe
4320 Points ∼93%
MSI GS63VR-6RF16H22 Stealth Pro
GeForce GTX 1060 (Laptop), 6700HQ, Samsung SM951 MZVPV256HDGL m.2 PCI-e
4060 Points ∼87% -6%
PCMark 7 - Score
Schenker XMG P507 PRO
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ, Samsung SSD 960 Evo 500GB m.2 NVMe
6390 Points ∼100%
Schenker XMG P507
GeForce GTX 1060 (Laptop), 6700HQ, Samsung SM951 MZVPV256HDGL m.2 PCI-e
6138 Points ∼96% -4%
MSI GT62VR-6RE16H21
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ, Toshiba HG6 THNSNJ256G8NY
5926 Points ∼93% -7%
MSI GS63VR-6RF16H22 Stealth Pro
GeForce GTX 1060 (Laptop), 6700HQ, Samsung SM951 MZVPV256HDGL m.2 PCI-e
5321 Points ∼83% -17%
PCMark 7 Score
6390 Punkte
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
4320 Punkte
PCMark 8 Creative Score Accelerated v2
5412 Punkte
PCMark 8 Work Score Accelerated v2
5180 Punkte
Hilfe

Massenspeicher

Das tolle Abschneiden in den Systemtests hängt in erster Linie mit dem pfeilschnellen Solid State Drive zusammen. Schenker verpasste unserem Gerät die 500-GB-Version der Samsung 960 EVO, die alle Features beherrscht, welche man sich von einer modernen SSD wünscht. Durch den Wegfall des 500-MB-Limits (SATA III) schaffen PCIe-Drives bisher unerreichte Performance-Level.

Nehmen wir zum Beispiel den AS SSD Benchmark. Rund 2.600 MB/s beim sequentiellen Lesen und fast 1.700 MB/s beim sequentiellen Schreiben zeigen eindrucksvoll, was heutzutage möglich ist. Wer keine speziellen Programme verwendet oder nur selten größere Datenmengen überträgt, kann jedoch auch getrost zu einer günstigeren SSD greifen. Im Windows-Alltag, der von kleinen Dateien dominiert wird, verhalten sich SATA- und PCIe-Modelle sehr ähnlich.

Um Engpässe beim Speicherplatz zu verhindern, sollte man zusätzlich eine HDD oder SSHD wie die von uns getestete Seagate FireCuda (1 TB, 5.400 U/Min) konfigurieren. Maximal kann das XMG P507 zwei m.2-Drives (bei PCIe nur 1x m.2) und zwei 2,5-Zoll-Drives betreiben.

Schenker XMG P507 PRO
Samsung SSD 960 Evo 500GB m.2 NVMe
Schenker XMG P507
Samsung SM951 MZVPV256HDGL m.2 PCI-e
MSI GT62VR-6RE16H21
Toshiba HG6 THNSNJ256G8NY
MSI GS63VR-6RF16H22 Stealth Pro
Samsung SM951 MZVPV256HDGL m.2 PCI-e
Asus Strix GL502VS-FY032T
SanDisk SD8SNAT256G1002
AS SSD
-18%
-66%
-75%
Score Total
3629
2566
-29%
915
-75%
598
-84%
4K Write
160.27
144.06
-10%
89.94
-44%
65.49
-59%
4K Read
49.2
50
2%
20.08
-59%
16.31
-67%
Seq Write
1678.12
1199.69
-29%
455.5
-73%
309.94
-82%
Seq Read
2603.8
1982.56
-24%
502.04
-81%
504.01
-81%
Samsung SSD 960 Evo 500GB m.2 NVMe
Sequential Read: 1718 MB/s
Sequential Write: 1635 MB/s
512K Read: 872.6 MB/s
512K Write: 1216 MB/s
4K Read: 59.11 MB/s
4K Write: 177.5 MB/s
4K QD32 Read: 667.8 MB/s
4K QD32 Write: 546.3 MB/s

Grafikkarte

Da AMD im Notebook-Segment derzeit keine High-End-GPUs verkauft (die recht ineffiziente R9 M395X wird/wurde unseres Wissens nur von Alienware angeboten), hat Nvidia bei der Preisgestaltung freies Spiel und nutzt die Marktposition entsprechend aus. Ja, manche Firmen schnüren durchaus attraktive Pakete (z. B. HP mit dem Omen 15 bzw. 17), für ein GTX-1060-Gerät werden jedoch meist über 1.500 Euro fällig. Eine GTX 1070 gibt es oft erst ab 2.000 Euro.

Passionierte Gamer müssen wohl oder übel in den sauren Apfel beißen, denn für maximale Settings und mehrfache Kantenglättung reicht die Leistung der GTX 1060 nicht immer aus – zumindest bei extrem anspruchsvollen und/oder schlecht optimieren Games wie Deus Ex Mankind Divided. Wobei man dazusagen sollte, dass die Performance-Unterschiede erst im 3K- und 4K-Bereich eklatant werden. Mit 1.920 x 1.080 Pixeln kommt auch eine GTX 1060 noch gut zurecht.

Pascal-Grafikkarte ...
Pascal-Grafikkarte ...
... mit G-Sync ...
... mit G-Sync ...
... oder Optimus
... oder Optimus
3DMark - 1920x1080 Fire Strike Graphics
MSI GT62VR-6RE16H21
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop)
17066 Points ∼100% +1%
Schenker XMG P507 PRO
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop)
16873 Points ∼99%
Asus Strix GL502VS-FY032T
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop)
16525 Points ∼97% -2%
MSI GS63VR-6RF16H22 Stealth Pro
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop)
11730 Points ∼69% -30%
Schenker XMG P507
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop)
11045 Points ∼65% -35%
3DMark 11 - 1280x720 Performance GPU
MSI GT62VR-6RE16H21
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop)
22195 Points ∼100% +1%
Asus Strix GL502VS-FY032T
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop)
22022 Points ∼99% 0%
Schenker XMG P507 PRO
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop)
21922 Points ∼99%
MSI GS63VR-6RF16H22 Stealth Pro
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop)
15075 Points ∼68% -31%
Schenker XMG P507
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop)
14222 Points ∼64% -35%
Unigine Heaven 4.0 - Extreme Preset DX11
Schenker XMG P507 PRO
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop)
109.1 fps ∼100%
MSI GT62VR-6RE16H21
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop)
104.3 fps ∼96% -4%
Schenker XMG P507
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop)
70.8 fps ∼65% -35%

Bei unseren GPU-Benchmarks zeigten sich keine Überraschungen. Die Testvariante des XMG P507 rechnet meist auf dem Niveau der GTX-1070-Konkurrenz MSI GT62VR und Asus GL502VS. Laptops auf GTX-1060-Basis sind im Schnitt rund 30 % langsamer. Das Taktverhalten des Pascal-Chips war ebenfalls unauffällig. Im Benchmark Unigine Heaven 4.0 pendelte sich der Kern der GTX 1070 auf satte 1.700 MHz ein (Nvidia verspricht unter Last 1.480 bis 1.695 MHz). Beim Render-Test des Tools GPU-Z waren es sogar bis zu 1.900 MHz.

3DMark 11 Performance
16383 Punkte
3DMark Ice Storm Standard Score
91859 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
24365 Punkte
3DMark Fire Strike Score
13129 Punkte
Hilfe

Gaming Performance

Die Gaming-Benchmarks wurden mit dem vorinstallierten GPU-Treiber ForceWare 376.20 durchgeführt. Dank der brachialen Power konnte das XMG P507 in der nativen Auflösung alle sechs Titel flüssig wiedergeben, darunter auch optische Kracher wie das kürzlich veröffentlichte Watch Dogs 2.

XCOM 2
1920x1080 Maximum Preset (8xMSAA instead of FXAA) AA:8xMS AF:16x
Schenker XMG P507 PRO
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ
41.7 fps ∼100%
MSI GT62VR-6RE16H21
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ
38.5 fps ∼92% -8%
Schenker XMG P507
GeForce GTX 1060 (Laptop), 6700HQ
29.1 fps ∼70% -30%
1920x1080 High Preset AA:FX AF:8x
Schenker XMG P507 PRO
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ
71.3 fps ∼100%
MSI GT62VR-6RE16H21
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ
58.7 fps ∼82% -18%
Schenker XMG P507
GeForce GTX 1060 (Laptop), 6700HQ
56.1 fps ∼79% -21%
FIFA 17
1920x1080 Ultra Preset AA:4xMS
Schenker XMG P507 PRO
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ
196 fps ∼100%
1920x1080 High Preset
Schenker XMG P507 PRO
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ
200 fps ∼100%
Titanfall 2
1920x1080 Very High (Insane Texture Quality) / Enabled AA:TS AF:16x
Schenker XMG P507 PRO
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ
111 fps ∼100%
1920x1080 High / Enabled AA:TS AF:8x
Schenker XMG P507 PRO
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ
123 fps ∼100%
Call of Duty Infinite Warfare
1920x1080 Ultra / On AA:T2X SM
Schenker XMG P507 PRO
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ
112 fps ∼100%
1920x1080 High / On AA:FX
Schenker XMG P507 PRO
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ
114 fps ∼100%
Dishonored 2
1920x1080 Ultra Preset AA:TX
Schenker XMG P507 PRO
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ
62.1 fps ∼100%
1920x1080 High Preset AA:TX
Schenker XMG P507 PRO
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ
85.4 fps ∼100%
Watch Dogs 2
1920x1080 Ultra Preset
Schenker XMG P507 PRO
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ
55.1 fps ∼100%
1920x1080 High Preset
Schenker XMG P507 PRO
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ
75.3 fps ∼100%
min. mittel hoch max.
XCOM 2 (2016) 71.341.7fps
FIFA 17 (2016) 200196fps
Titanfall 2 (2016) 123111fps
Call of Duty Infinite Warfare (2016) 114112fps
Dishonored 2 (2016) 85.462.1fps
Watch Dogs 2 (2016) 75.355.1fps

Emissionen

Geräuschemissionen

Die Lüftersteuerung gehört seit jeher zu den größten Baustellen der Clevo-Barebones. Auch das vorliegende Chassis P651HS-G macht in dieser Hinsicht keine besonders gute Figur. Während andere Notebooks im Idle-Betrieb einen recht konstanten Pegel erzeugen, kann es beim XMG P507 hin und wieder passieren, dass die Lüfter grundlos auftouren (speziell im Modus Höchstleistung). Immerhin lässt sich dieses Problem mithilfe der manuellen Lüftergeschwindigkeit lösen. Normalerweise hört man den 15-Zöller im Leerlauf kaum. 33 - 34 dB richten sich nach der Konkurrenz.

Wenn das System stärker belastet wird, machen die Lüfter generell auf sich aufmerksam. Durchschnittlich 46 dB beim 3DMark 06 und 52 dB unter Volllast sind nichts für geräuschempfindliche Nutzer. Falls Sie den Spielesound hoch aufdrehen oder grundsätzlich ein Headset verwenden, ist die Situation im 3D-Betrieb entspannter. Bei der Konkurrenz gab unser Messgerät über fast alle Tests hinweg ein paar dB weniger aus, sodass sensible Personen bessere Alternativen finden.

Lautstärkediagramm

Idle
33 / 34 / 44 dB(A)
HDD
34 dB(A)
Last
46 / 52 dB(A)
  red to green bar
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   Audix TM1, Arta (aus 15 cm gemessen)   Umgebungsgeräusche: 31 dB(A)
Schenker XMG P507 PRO
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ
Schenker XMG P507
GeForce GTX 1060 (Laptop), 6700HQ
MSI GT62VR-6RE16H21
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ
MSI GS63VR-6RF16H22 Stealth Pro
GeForce GTX 1060 (Laptop), 6700HQ
Asus Strix GL502VS-FY032T
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ
Geräuschentwicklung
6%
10%
11%
8%
aus / Umgebung *
31
30
3%
30
3%
30
3%
30
3%
Idle min *
33
31
6%
32
3%
32
3%
32
3%
Idle avg *
34
32
6%
33
3%
33
3%
33
3%
Idle max *
44
38
14%
34
23%
34
23%
34
23%
Last avg *
46
46
-0%
40
13%
37
20%
39
15%
Last max *
52
49
6%
46
12%
46
12%
51
2%

* ... kleinere Werte sind besser

dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs203630.937.834.731.72542.233.839.437.339.43138.332.236.33535.54031.831.133.128.630.85030.935.937.731.929.16329.341.84127.728.28027.236.537.32640.610025.932.132.925.63312527.130.329.324.328.416028.634.734.225.63020028.630.731.422.530.825028.628.628.221.830.631530.428.625.821.535.340030.127.123.220.83650031.728.122.720.736.463031.928.122.420.13780034.229.421.119.538.5100034.630.920.51939.1125035.233.22019.441160034.833.219.419.441200036.736.219.519.242.1250041.53819.619.543.2315034.533.219.919.64340003029.219.719.938.1500026.725.819.920.333.5630024.123.220.320.531.580002221.520.62128.11000021.721.420.921.425.51250021.821.521.422.223.91600022.321.821.922.824.2SPL46.844.433.532.251.6N54.42.11.77.5median 30median 29.2median 21.1median 20.7median 35.3Delta4.23.23.11.44.5hearing rangehide median Fan NoiseSchenker XMG P507 PRO

Temperatur

Auch bei der Temperaturentwicklung hat es das XMG P507 schwer gegen die Konkurrenten. Das gilt nicht nur für dickere und damit leichter zu kühlende High-End-Notebooks wie das MSI GT62VR, sondern auch für manch flacheren Zeitgenossen wie das MSI GS63VR, das sowohl im Idle-Betrieb als auch unter Last tendenziell kühler bleibt. Zum Zocken auf dem Schoß sollte man jedoch beide Geräte nicht nutzen, da der Gehäuseboden im Extremfall über 60 °C heiß wird.

Positiv wäre die Temperaturverteilung hervorzuheben. Zwar erwärmt sich das Chassis eher auf der linken statt der rechten Seite, was für Spieler etwas ungünstig ist, allerdings klettert die Handballenauflage nie über 32 °C. Auf einer festen Unterlage sind längere Tipp- oder Gaming-Sessions also kein Thema.

Unter der Haube erweist sich mal wieder die Intel-CPU als Hitzkopf (Kaby Lake hat hier anscheinend nichts geändert). In unserem Stresstest mit den Tools FurMark und Prime95 erreichte der Core i7-7700HQ bis zu 100 °C bei einem Takt von durchschnittlich 2,9 - 3,0 GHz (ganz kurze Einbrüche auf 800 MHz). Der Nvidia-Chip kam mit 80 °C auf einen deutlich geringeren Höchstwert, allerdings neigte die GeForce GTX 1070 auch zu Throttling (Kern rund 100 MHz unter dem Basistakt).

Stresstest
Stresstest
Volllast oben (Optris PI 640)
Volllast oben (Optris PI 640)
Volllast unten (Optris PI 640)
Volllast unten (Optris PI 640)
Max. Last
 47.9 °C49.2 °C43.2 °C 
 46.3 °C47.1 °C36.6 °C 
 31.6 °C29.7 °C30.7 °C 
Maximal: 49.2 °C
Durchschnitt: 40.3 °C
47.4 °C53.2 °C62 °C
38.6 °C61.1 °C45.1 °C
36 °C36.5 °C28.2 °C
Maximal: 62 °C
Durchschnitt: 45.3 °C
Netzteil (max.)  51.3 °C | Raumtemperatur 20 °C | Voltcraft IR-900
(-) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 40.3 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Gaming v7 auf 33.2 °C.
(-) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 49.2 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 39.6 °C (von 21.6 bis 68.8 °C für die Klasse Gaming v7).
(-) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 62 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 42.2 °C).
(+) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 29.1 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 33.2 °C.
(+) Die Handballen und der Touchpad-Bereich sind mit gemessenen 31.6 °C kühler als die typische Hauttemperatur und fühlen sich dadurch kühl an.
(-) Die durchschnittliche Handballen-Temperatur anderer getesteter Geräte war 28.8 °C (-2.8 °C).
Schenker XMG P507 PRO
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ
Schenker XMG P507
GeForce GTX 1060 (Laptop), 6700HQ
MSI GT62VR-6RE16H21
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ
MSI GS63VR-6RF16H22 Stealth Pro
GeForce GTX 1060 (Laptop), 6700HQ
Asus Strix GL502VS-FY032T
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ
Hitze
6%
13%
12%
8%
Last oben max *
49.2
49.3
-0%
44
11%
45.3
8%
48
2%
Last unten max *
62
52.7
15%
53.1
14%
62.6
-1%
46.8
25%
Idle oben max *
32.4
32.6
-1%
28.8
11%
25.3
22%
33.7
-4%
Idle unten max *
33
29.5
11%
28.2
15%
27.3
17%
30.5
8%

* ... kleinere Werte sind besser

Lautsprecher

Die Soundqualität ist weder besonders gut noch besonders schlecht. Während Mitten und Höhen halbwegs authentisch abgebildet werden, mangelt es dem XMG P507 aufgrund des fehlenden Subwoofers an Bass. Diese Kritik betrifft jedoch auch einen Großteil der Konkurrenz (z. B. das vergleichbar dicke Asus GL502VS). Da man bei Notebooks nicht allzu anspruchsvoll in Bezug auf den Klang sein sollte/darf, vergeben wir noch ein »Befriedigend«. Mit externen Lautsprechern oder einem Headset ist man natürlich besser beraten. Als Notlösung bietet sich ein Tuning der Soundblaster-X-Fi-MB5-Software an, die mehrere Profile, einen Equalizer und weitere Features enthält.

Unser Testgerät hatte übrigens einen interessanten Bug: Wenn längere Zeit keine Soundaktivität vorlag, dauerte es beim Abspielen von Audio-Inhalten 1 - 2 Sekunden, bis man den ersten Ton hören konnte.

dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2034.736.52537.342.33135404028.6345031.939.66327.741.3802637.810025.635.112524.336.316025.63920022.542.525021.843.131521.55140020.856.150020.761.363020.165.180019.564.810001963.4125019.463.8160019.461.4200019.262.1250019.564.5315019.663.8400019.963.3500020.362.1630020.564.680002163.31000021.459.21250022.258.41600022.855.6SPL32.275.1N1.736.2median 20.7median 61.4Delta1.46.439.943.135.734.630.530.635.33632.334.234.733.132.83329.930.325.933.622.842.723.656.523.559.520.859.719.264.119.465.318.763.818.363.318.264.818.663.318.963.417.863.617.364.517.16317.164.117.269.717.368.717.160.517.255.417.151.417.249.730.376.91.441median 18.3median 63.32.86.1hearing rangehide median Pink NoiseSchenker XMG P507 PROAsus Strix GL502VS-FY032T
Schenker XMG P507 PRO Audio Analyse

(±) | Mittelmäßig laut spielende Lautsprecher (75 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 20.2% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (7.6% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 2.2% abweichend
(+) | lineare Mitten (5.9% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 2.2% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (4.4% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (17.4% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 55% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 5% vergleichbar, 40% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 6%, durchschnittlich ist 17%, das schlechteste Gerät hat 37%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 27% aller getesteten Geräte waren besser, 6% vergleichbar, 67% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Asus Strix GL502VS-FY032T Audio Analyse

(±) | Mittelmäßig laut spielende Lautsprecher (77 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 16.2% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (11.9% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 0.7% abweichend
(+) | lineare Mitten (3.1% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 3.5% abweichend
(±) | durchschnittlich lineare Hochtöne (7.4% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(+) | hörbarer Bereich ist sehr linear (14.8% Abstand zum Median
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 36% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 5% vergleichbar, 59% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 6%, durchschnittlich ist 17%, das schlechteste Gerät hat 37%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 14% aller getesteten Geräte waren besser, 4% vergleichbar, 81% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Frequenzdiagramm im Vergleich (Checkboxen oben an-/abwählbar!)

Energieverwaltung

Energieaufnahme

Die Grafikumschaltung sorgt im Leerlauf für einen recht sparsamen Betrieb. Mit 14 - 24 Watt verbraucht das XMG P507 deutlich weniger Strom als viele andere Gaming-Laptops. So sind es beim GT62VR zum Beispiel 20 - 32 Watt. Unter Last fällt der Energiebedarf sehr typisch für ein GTX-1070-Notebook aus. Maximal 201 Watt belegen, dass ein 230-Watt-Netzteil völlig ausreicht.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.2 / 0.6 Watt
Idledarkmidlight 14 / 18 / 24 Watt
Last midlight 87 / 201 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Voltcraft VC 940
Schenker XMG P507 PRO
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ
Schenker XMG P507
GeForce GTX 1060 (Laptop), 6700HQ
MSI GT62VR-6RE16H21
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ
MSI GS63VR-6RF16H22 Stealth Pro
GeForce GTX 1060 (Laptop), 6700HQ
Asus Strix GL502VS-FY032T
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ
Stromverbrauch
13%
-27%
-9%
-17%
Idle min *
14
11
21%
20
-43%
18
-29%
20
-43%
Idle avg *
18
16
11%
26
-44%
22
-22%
24
-33%
Idle max *
24
21
12%
32
-33%
30
-25%
29
-21%
Last avg *
87
80
8%
100
-15%
77
11%
86
1%
Last max *
201
174
13%
202
-0%
165
18%
183
9%

* ... kleinere Werte sind besser

Akkulaufzeit

Von den moderaten Idle-Werten bleibt in der Praxis nur bedingt etwas übrig, denn der Akku ist mit 60 Wh eher schwach bemessen, wobei auch die Konkurrenz hier zu Einsparungen tendiert. 3 Stunden 15 Minuten im WLAN-Test und 3 Stunden 33 Minuten beim HD-Video-Test (Display-Leuchtkraft jeweils auf rund 150 cd/m²) sind definitiv keine Topwerte. Im G-Sync-Modus dürften die Resultate noch geringer sein.

Akkulaufzeit
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3
3h 15min
Big Buck Bunny H.264 1080p
3h 33min
Schenker XMG P507 PRO
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ, 60 Wh
Schenker XMG P507
GeForce GTX 1060 (Laptop), 6700HQ, 60 Wh
MSI GT62VR-6RE16H21
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ, 75.24 Wh
MSI GS63VR-6RF16H22 Stealth Pro
GeForce GTX 1060 (Laptop), 6700HQ, 65 Wh
Asus Strix GL502VS-FY032T
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ, 62 Wh
Akkulaufzeit
41%
26%
18%
1%
H.264
213
271
27%
WLAN
195
274
41%
246
26%
210
8%
196
1%

Fazit

Pro

+ mehrfarbige Tastaturbeleuchtung
+ G-Sync oder Optimus nach Wahl
+ recht kompakt für einen Gamer
+ Gehäuse teils aus Aluminium
+ bis zu vier Massenspeicher
+ mächtiges Control Center
+ jede Menge Schnittstellen
+ individuelle Konfiguration
+ umfangreiche Wartungsmöglichkeiten
+ Recovery-DVD
+ dezente Optik
+ hohe Leistung
+ 120 Hz

Contra

- unnötiges Auftouren im Idle-Betrieb
- manche Displaywerte enttäuschen
- empfindliche Gehäuseoberflächen
- hoher Geräuschpegel unter Last
- Akku könnte stärker sein
- Screen Bleeding deluxe
- mittelmäßiger Sound
- kein Thunderbolt 3
XMG P507, Testgerät zur Verfügung gestellt von Schenker Technologies.
XMG P507, Testgerät zur Verfügung gestellt von Schenker Technologies.

Für Core-Gamer, die ein schnelles und verhältnismäßig kompaktes High-End-Notebook möchten, ist das XMG P507 von Schenker Technologies eine gute Wahl. In den zwei wichtigsten Kategorien, der Ausstattung und der Leistung, erlaubt sich das 15-Zoll-Gerät keine Patzer. Inklusive NVMe-SSD und GeForce GTX 1070 kommen alle Anwendungen erstklassig zur Geltung.

Respekt gebührt dem Hersteller auch für die Kombination aus G-Sync und 120 Hz. Leider bleibt das Display sonst hinter den Erwartungen zurück. Neben dem Schwarzwert, der Farbgenauigkeit und den Blickwinkeln gibt auch der Kontrast Grund zur Beanstandung. Bemängeln müssen wir außerdem das starke Screen Bleeding, die Lüftersteuerung im Idle-Betrieb, die happige Geräuschentwicklung unter Last sowie die mittelprächtige Akkulaufzeit. An der Soundqualität könnte man ebenfalls noch schrauben.

Insgesamt reicht es dennoch für eine hohe Platzierung in unserer mobilen Gaming-Top-10.

Das schlicht designte Gehäuse ist sauber verarbeitet, macht eine relativ schlanke Figur und besitzt jede Menge Upgrade- und Wartungsmöglichkeiten. Weitere Highlights sind die guten Eingabegeräte und die vielen Anschlüsse. Schade allerdings, dass die USB-3.1-Gen2-Ports erneut ohne Thunderbolt 3 auskommen müssen.

Schenker XMG P507 PRO - 19.01.2017 v6(old)
Florian Glaser

Gehäuse
80 / 98 → 82%
Tastatur
83%
Pointing Device
78%
Konnektivität
71 / 81 → 88%
Gewicht
57 / 10-66 → 84%
Akkulaufzeit
71%
Display
80%
Leistung Spiele
95%
Leistung Anwendungen
95%
Temperatur
82 / 95 → 86%
Lautstärke
60 / 90 → 67%
Audio
70%
Durchschnitt
77%
84%
Gaming - gewichteter Durchschnitt
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Autor: Florian Glaser, 19.01.2017 (Update: 15.05.2018)
Florian Glaser
Florian Glaser - Managing Editor Gaming
In den frühen 90er-Jahren mit MS-DOS und Windows 3.1 aufgewachsen entdeckte ich schon im Kindesalter mein Interesse für den Bereich Computer. Speziell Computerspiele strahlten bereits damals eine große Faszination auf mich aus. Von Monkey Island über Lands of Lore bis hin zu Doom wurde alles gezockt, was man so unter die Finger bekam. Für Notebookcheck bin ich seit 2009 tätig mit Schwerpunkt auf leistungsstarke Gaming-Notebooks.