Notebookcheck

Test Aorus X7 DT v6 Notebook

Steve Schardein, Tanja Hinum (übersetzt von Andreas Osthoff), 01.12.2016

Leistung satt. Mit dem neuem X7 DT v6 hebt Gigabyte die Gaming-Notebooks der Aorus-Baureihe auf ein neues Level. Dank erstklassiger Grafik- und Prozessorleistung, schnellem SSD-Speicher sowie hochwertigen Netzwerkprodukten und Displays ist das System für alle Aufgaben gewappnet.

Gigabyte versucht schon seit einiger Zeit mit hochwertigen Systemen im Segment der Gaming-Notebooks Fuß zu fassen, welches neben einigen Neueinsteigern hauptsächlich von den Marken Alienware, ASUS ROG und MSI beherrscht wird. Heute haben wir es mit dem bisher interessantesten Produkt zu tun: das X7 DT v6 mit Vollausstattung – hat mit 3.099 US-Dollar aber auch einen hohen Preis. Allerdings scheint das X7 DT v6 keinerlei Kompromisse einzugehen. Dazu gehört ein übertaktbarer Intel Core i7-6820HK, Nvidias GeForce GTX 1080, 32 GB DDR4-RAM sowie eine 512 GB große M.2-PCIe-NVMe-SSD. Im Test befindet sich eine US-Konfiguration. In Deutschland ist das entsprechende Modell Aorus X7 v6 DT-DE326 für 3.499 Euro erhältlich. Alternativ gibt es aber auch noch das X7 v6 DT-DE326TH für 2.999 Euro mit 16 GB RAM und der GTX-1070-GPU, welches wir bereits testen konnten.

Das System ist zudem deutlich schnittiger und ansprechender, als es bisher bei Laptops von Aorus der Fall war. Mit 3,25 kg ist es für diese Geräteklasse auch vergleichsweise leicht, was natürlich Bedenken bezüglich den Temperaturen und der Lautstärke hervorruft. Der direkte Konkurrent ist das neue Razer Blade Pro mit beinahe identischen Komponenten und Abmessungen – bisher konnten wir das Razer allerdings noch nicht testen. In unserem gewohnt umfangreichen Test werden wir dem Aorus natürlich genau auf den Zahn fühlen.

Aorus X7 DT v6 (X7 Serie)
Grafikkarte
NVIDIA GeForce GTX 1080 (Laptop) - 8192 MB MB, Kerntakt: 1566 - 1733 MHz, Speichertakt: 10000 MHz MHz, 21.21.13.6926 - ForceWare 369.26, no
Hauptspeicher
32768 MB 
, DDR4-2400
Bildschirm
17.3 Zoll 16:9, 2560 x 1440 Pixel 170 PPI, AUO1096, TN LED, spiegelnd: nein
Mainboard
Intel Sunrise Point HM170
Massenspeicher
Samsung SM951 MZVPV512HDGL m.2 PCI-e, 512 GB 
Soundkarte
Realtek ALC255 @ Intel Sunrise Point PCH - High Definition Audio Controller
Anschlüsse
3 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 1 USB 3.1 Gen2, 2 HDMI, 1 DisplayPort, 1 Kensington Lock, Audio Anschlüsse: Headphones (S/PDIF), Microphone, Card Reader: SD, SDHC, SDXC
Netzwerk
Killer e2200 (10/100/1000MBit), Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter (b/g/n/ac), Bluetooth 4.1
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 25 x 426 x 308
Akku
94 Wh Lithium-Polymer
Betriebssystem
Microsoft Windows 10 Home 64 Bit
Kamera
Webcam: HD
Sonstiges
Lautsprecher: 2.0 + 2 subwoofers, Tastatur: Chiclet, Tastatur-Beleuchtung: ja, 12 Monate Garantie
Gewicht
3.25 kg, Netzteil: 900 g
Hinweis: Der Hersteller kann abweichende Bauteile wie Bildschirme, Laufwerke und Speicherriegel mit ähnlichen Spezifikationen unter dem gleichen Modellnamen einsetzen.

 

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Gehäuse

Das Aorus X7 DT v6 besitzt ein ansprechendes Magnesium-Gehäuse mit vorwiegend flachen Oberflächen. Die große Ausnahme stellt der Bildschirm dar, bei dem die leicht angewinkelten Bereiche das silberfarbene Logo flankieren – ein nettes Design-Element, aber nicht zu verspielt. Ansonsten fällt das Gehäuse aber sehr dezent aus; lediglich der beleuchtete Startknopf und die mehrfarbige Tastaturbeleuchtung fallen wirklich auf. Das AORUS Logo auf dem Touchpad verschwindet in dunklen Umgebungen beinahe vollständig und ist nur in hellen Umgebungen deutlich zu erkennen. Unser einziger Kritikpunkt betrifft die Schmutzanfälligkeit der Oberflächen, die sich auch nicht leicht reinigen lassen. Zumindest befindet sich ein Mikrofasertuch im Lieferumfang.

Auch beim Anfassen hinterlassen die Oberflächen ebenfalls einen hochwertigen Eindruck. Das Metall ist kühl (zumindest im Leerlauf) und insgesamt ist die Oberfläche weicher als bei spiegelnden Materialien. Auch dank der großen Gummifüße steht das Gerät sehr sicher auf festen Oberflächen. Abgesehen von dem zentralen Bereich (und das nur mit einigem Druck) lässt sich die Baseunit nicht eindrücken. Der Bildschirm ist ebenfalls recht fest, doch Druck von hinten führt zu sichtbaren Bildstörungen – hier sollte man also etwas aufpassen.

Neben dem recht geringen Gewicht (3,25 kg) ist das System mit gerade einmal 30 Millimetern auch nicht sehr wuchtig – insgesamt also ein noch recht mobiles Paket. Die strammen Scharniere helfen ebenfalls, wenn man das Notebook unterwegs nutzen möchte. Sie sind gut kalibriert und der Bildschirm lässt sich immer noch komfortabel mit einer Hand öffnen, ohne die Baseunit gleichzeitig anzuheben.

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Ausstattung

Anschlusstechnisch erfüllt das X7 DT v6 fast all unsere Erwartungen: insgesamt vier USB-Anschlüsse (3x USB 3.0 & 1x USB 3.1 Typ-C ohne Thunderbolt-3-Unterstützung) und ausreichend Videoanschlüsse (2x HDMI + DisplayPort). Von der Gummiabdeckung auf der linken Seite sollte man sich aber nicht täuschen lassen. Der Umriss suggeriert zwar einen VGA-Ausgang, doch das ist nicht der Fall (was auch von den Mainboard-Fotos bestätigt wird). Die Anschlussverteilung ist insgesamt zufriedenstellend. Die USB-Anschlüsse sind auf drei Gehäuseseiten verteilt und auch die beiden HDMI-Anschlüsse sind auf den gegenüberliegenden Seiten. Die Abstände könnten etwas größer ausfallen, doch bei den meisten Kabeln und Adaptern sollte es in der Praxis keine Probleme geben.

vorne: keine Anschlüsse
vorne: keine Anschlüsse
hinten: Netzteil, USB 3.0
hinten: Netzteil, USB 3.0
links: Kensington Lock, Gigabit-Ethernet, HDMI, USB 3.0, Kopfhörer, Mikrofon
links: Kensington Lock, Gigabit-Ethernet, HDMI, USB 3.0, Kopfhörer, Mikrofon
rechts: SD-Kartenleser (Fullsize), USB 3.0, USB 3.1 Typ-C Gen.1, HDMI, Mini-DisplayPort
rechts: SD-Kartenleser (Fullsize), USB 3.0, USB 3.1 Typ-C Gen.1, HDMI, Mini-DisplayPort
SDCardreader Transfer Speed
average JPG Copy Test (av. of 3 runs)
MSI GT73VR 6RF
 
155.1 MB/s ∼100% +86%
Aorus X7 DT v6
 
83.25 MB/s ∼54%
Aorus X7 v6
 
78 MB/s ∼50% -6%
HP Omen 17-w110ng
 
76 MB/s ∼49% -9%
Asus Strix GL502VS-FY032T
 
74 MB/s ∼48% -11%
maximum AS SSD Seq Read Test (1GB)
MSI GT73VR 6RF
 
209.4 MB/s ∼100% +131%
Aorus X7 DT v6
 
90.59 MB/s ∼43%
HP Omen 17-w110ng
 
87 MB/s ∼42% -4%
Aorus X7 v6
 
87 MB/s ∼42% -4%
Asus Strix GL502VS-FY032T
 
84 MB/s ∼40% -7%

Kommunikation

die interne WLAN-Karte von Killer
die interne WLAN-Karte von Killer

Das WLAN Modul Killer Wireless-n/a/ac 1535 im X7 DT v6 erreicht Transferraten von bis zu 867 Mbit/s in 2,4-GHz (20/40 MHz) und 5-GHz-Netzen (20/20/80 MHz). In unserem Test schlägt sich der Adapter gut. Dank der DoubleShot-Pro-Technologie kann der Laptop sogar den Killer Ethernet-Adapter in Verbindung mit dem WLAN-Modul nutzen, womit die Transferrate theoretisch auf bis zu 1.867 Mbit/s steigt. Gleichzeitig wird der Inhalt priorisiert und das System wählt automatisch den jeweils schnelleren Adapter aus. Das hat während unseres Tests gut funktioniert. Bluetooth 4.1 beherrscht der WLAN-Adapter ebenfalls.

Zubehör

Das X7 DT v6 wird mit einem ziemlich schweren 230-Watt-Netzteil (Delta Electronics ADP-230EB T) ausgeliefert. Dieses Netzteil ist recht beliebt und kommt auch bei einigen ASUS-ROG-Laptops zum Einsatz. Unsere Waage zeigt 900 Gramm an, was in dieser Klasse aber üblich ist. Neben dem Netzteil befindet sich nur noch ein Mikrofasertuch sowie ein USB-Stick mit Treibern in der Verpackung.

Software

Gigabytes vorinstallierte Command-&-Control-Software (Name und Logo ähneln einem alten Strategie-Titel) ist ein wirklich nützliches Tool. Grundsätzlich bietet es schnellen Zugang zu Einstellungen wie der Lautstärke, der Bildschirmhelligkeit, den Funkverbindungen usw.

Darüber hinaus kann die Software aber noch viel mehr. Zunächst einmal wäre da die simple Lüftersteuerung mit vordefinierten Profilen, bei denen der Anwender das Verhalten des Systems von "leise" (Leistung wird zugunsten von Temperaturen und Lüftergeräuschen reduziert) bis "Gaming" (ziemlich laut, aber nur begrenztes Throttling) oder einer manuellen Kontrolle auf seine Bedürfnisse anpassen kann. Danach kommen die OC-Funktionen mit einem einfachen Interface für die Überwachung der Temperaturen und/oder für die Erhöhung der standardmäßigen CPU- und GPU-Takte.

Die Audioeinstellungen haben keinen großen Einfluss auf die Klangqualität, während die integrierte Treiberaktualisierung sowie die Systemsicherung die Wartung ziemlich einfach machen. Es gibt noch zahlreiche weitere Optionen, beispielsweise für die Ladefunktion des USB-Anschlusses oder die Videoausgänge. Abschließend bietet das "Fusion"-Modul sehr komplexe Einstellungsmöglichkeiten für die Tastaturbeleuchtung. Jede Taste lässt sich individuell ansteuern und man kann aus 16,7 Millionen Farben auswählen. Es gibt vordefinierte Animationen (mit anpassbaren Parametern, wie der Geschwindigkeit, der Richtung und der Helligkeit). Zudem können einzelne Tasten aktiviert bzw. deaktiviert werden, um beispielsweise Tasten für bestimmte Anwendungen hervorzuheben.

Das AORUS Command & Control Hauptmenü
Das AORUS Command & Control Hauptmenü
AORUS OC Anzeigen
AORUS OC Anzeigen

Wartung

Vorausgesetzt man besitzt den richtigen Torx-Scharubendreher, sind Upgrades für das AORUS X7 keine allzu große Herausforderung. Die Bodenplatte ist mit zwölf Schrauben gesichert, wobei die beiden zentralen Schrauben mit einer dünnen Schicht überzogen sind, die vermutlich zeigen, wenn das Gerät geöffnet wurde. Im Inneren sind die beiden Lüfter leicht zugänglich und auch die folgenden Komponenten können getauscht werden: zwei M.2-2280-SSDs (ein Slot bei unserem Modell belegt), ein 2,5-Zoll-Schacht (7 mm, ebenfalls in Gebrauch) vier DDR4-SODIMM-Slots (zwei belegt), das WLAN-Modul, die BIOS-Batterie und natürlich der interne Akku.

Unter 12 Schrauben und dem Gehäuseboden...
Unter 12 Schrauben und dem Gehäuseboden...
verbergen sich praktisch alle austauschbaren internen Komponenten.
verbergen sich praktisch alle austauschbaren internen Komponenten.

Garantie

Das X7 DT v6 besitzt eine zweijährige weltweite Garantie, der Akku ist allerdings nur ein Jahr lang abgedeckt.

Eingabegeräte

Tastatur

Die Tastatur des X7 v6 ist deutlich besser als bei den vorherigen Modellen. Die Tasten haben einen mittleren Anschlag mit guter Rückmeldung, sind sauber integriert und auch die benötigte Kraft zum Auslösen ist gering. Das Layout ist akzeptabel, allerdings benötigt die vertikale Reihe mit Makrotasten auf der linken Seite etwas Eingewöhnung. Wie schon bei den ThinkPads mit den vertauschten Fn/Strg-Tasten wird man sich in der ersten Zeit wohl häufiger mal vertippen. Es handelt sich um ein großes 17,3-Zoll-System, ein separater Nummernblock auf der rechten Seite darf also nicht fehlen. Wie bei vielen anderen Modellen ragen die Pfeiltasten auch in diesem Fall etwas in den Nummernblock hinein, was zu Beginn ebenfalls etwas verwirrend sein kann (da sie sich auch nicht von den anderen Tasten unterscheiden).

Abgesehen von dem Layout ist die Tastatur allerdings sehr gut. Die zuvor beschriebene konfigurierbare Hintergrundbeleuchtung ist ein nettes Extra, und gleichermaßen stylish wie praktisch.

Touchpad

Das große ELAN-Touchpad ist ebenfalls ein nettes Upgrade gegenüber den alten Modellen. Die neue matte Oberfläche besitzt ein Soft-Touch-Finish und bietet den Fingern gute Gleiteigenschaften. Während des Tests haben die dedizierten Tasten ordentlich funktioniert, und auch wenn wir ab und an Probleme mit Drag-&-Drop-Befehlen hatten, funktionieren sie besser als bei vielen Vorgängermodellen. Auch die Gesten wurden zufriedenstellend umgesetzt.

Die Tastatur ist insgesamt sehr gut.
Die Tastatur ist insgesamt sehr gut.
Tasten mit ausreichend Hub und toller Rückmeldung
Tasten mit ausreichend Hub und toller Rückmeldung
Das Touchpad ist nicht ganz so überzeugend, aber dennoch ausreichend.
Das Touchpad ist nicht ganz so überzeugend, aber dennoch ausreichend.

Display

Subpixel-Anordnung
Subpixel-Anordnung

Das AORUS X7 DT v6 besitzt ein 17,3 Zoll großes TN-LED-Display mit der 1440p-Auflösung (2.560 x 1.440 Pixel). Doch warum verwendet Gigabyte kein IPS-Panel? Die Antwort: Die Reaktionszeiten sind verantwortlich. Für das X7 v6 sollen sie gerade einmal bei 5 ms liegen, ein typisches IPS-Panel ist hier drei bis viermal langsamer. Zudem unterstützt der Bildschirm 120 Hz für ein butterweiches Bild praktisch ohne jegliche Schlierenbildung bei Bewegungen. Der Nachteil der Paneltechnologie ist natürlich die Blickwinkelstabilität, die beim X7 nur mittelmäßig ausfällt.

308.7
cd/m²
319.9
cd/m²
294.9
cd/m²
320.6
cd/m²
339.5
cd/m²
296.3
cd/m²
307.6
cd/m²
322.3
cd/m²
270.5
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 339.5 cd/m² Durchschnitt: 308.9 cd/m² Minimum: 17.9 cd/m²
Ausleuchtung: 80 %
Helligkeit Akku: 339.5 cd/m²
Kontrast: 754:1 (Schwarzwert: 0.45 cd/m²)
ΔE Color 6.88 | 0.4-29.43 Ø6.2
ΔE Greyscale 6.57 | 0.64-98 Ø6.4
82% sRGB (Argyll 3D) 54% AdobeRGB 1998 (Argyll 3D)
Gamma: 2.04
Aorus X7 DT v6
AUO1096, TN LED, 17.3, 2560x1440
Aorus X7 v6
B173QTN01.0 (AUO1096), TN LED, 17.3, 2560x1440
Asus Strix GL502VS-FY032T
LG Philips LP156WF6-SPB6 (LGD046F), IPS, 15.6, 1920x1080
HP Omen 17-w110ng
LG Philips LGD046E, IPS, 17.3, 1920x1080
MSI GT73VR 6RF
IPS, 17.3, 3840x2160
Response Times
-10%
-75%
-77%
-92%
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
21.6 (12.4, 9.2)
31 (11, 20)
-44%
38 (16, 22)
-76%
37 (13, 24)
-71%
33.6 (13.2, 20.4)
-56%
Response Time Black / White *
13.2 (4.4, 8.8)
10 (3, 7)
24%
23 (5, 18)
-74%
24 (4, 20)
-82%
30 (5.2, 24.8)
-127%
PWM Frequency
59.52
Bildschirm
-5%
13%
21%
13%
Helligkeit Bildmitte
339.5
343
1%
315
-7%
362
7%
334.8
-1%
Brightness
309
312
1%
290
-6%
342
11%
316
2%
Brightness Distribution
80
80
0%
85
6%
87
9%
87
9%
Schwarzwert *
0.45
0.5
-11%
0.32
29%
0.31
31%
0.422
6%
Kontrast
754
686
-9%
984
31%
1168
55%
793
5%
DeltaE Colorchecker *
6.88
7.33
-7%
4.88
29%
4.5
35%
4.11
40%
Colorchecker DeltaE2000 max. *
9.99
10.79
-8%
8.88
11%
9.31
7%
7.8
22%
DeltaE Graustufen *
6.57
7.6
-16%
4.17
37%
3.48
47%
5.74
13%
Gamma
2.04 108%
2.19 100%
2.53 87%
2.23 99%
2.3 96%
CCT
8608 76%
9024 72%
6683 97%
6144 106%
5987 109%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
54
55
2%
55
2%
55
2%
60.5
12%
Color Space (Percent of sRGB)
82
84
2%
83
1%
84
2%
96
17%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
-8% / -5%
-31% / -1%
-28% / 4%
-40% / -5%

* ... kleinere Werte sind besser

Subjektiv fallen sowohl die Farben, der Kontrast als auch die Helligkeit gut aus. Wir können jedoch deutliches Interlacing feststellen (Helligkeit variiert zwischen den horizontalen Linien), was einige Nutzer vermutlich in den Wahnsinn treiben dürfte. Gigabyte hat das Problem in Community-Foren bereits bestätigt und kommuniziert, dass es keine Lösung bzw. Workaround gibt. Andere Laptops mit diesem Panel (AUO1096) weisen das Problem aber auch auf. Glücklicherweise haben viele Nutzer keine Probleme damit, und die anderen Vorteile des Panels (schnelle Reaktionszeiten, 120 Hz) lassen sich nur schwer ignorieren. Beim Spielen oder jeglicher Art von Bewegung bemerkt man das Problem sowieso kaum – in diesen Situationen kann man die Vorzüge der hohen Bildwiederholfrequenz von 120 Hz genießen.

Wir ermitteln eine durchschnittliche Helligkeit von 309 cd/m² und maximal 339,5 cd/m² in der Bildmitte, womit die Ausleuchtung (80 %) nur durchschnittlich ausfällt. Das ist kein tolles Ergebnis, aber es ist auch noch kein problematischer Wert. Der Kontrast ist mit 754:1 gut für ein TN-Bildschirm und wird durch den niedrigen Schwarzwert von 0,45 cd/m² ermöglicht.

Die Farbraumabdeckung des X7 DT v6 liegt bei nur 82 % sRGB und 54 % AdobeRGB 1998. Diese Werte werden für Fotografen kaum ausreichen und einige Premium-Panels der Konkurrenz (z. B. MSI & Dell) bieten bessere Ergebnisse, zum Spielen ist das Panel aber dennoch gut geeignet.

vs. sRGB
vs. sRGB
vs. Omen 17
vs. Omen 17
vs. GT73VR
vs. GT73VR
vs. GL502
vs. GL502

Die Farbgenauigkeit ist unspektakulär. Standardmäßig ist das Profil »Native Color« im Command-&-Control-Modul aktiviert, welches gleichzeitig auch das ausgewogenste Profil darstellt. Wir ermitteln eine DeltaE-2000-Abweichung von 7,33 für die Farben bzw. 7,6 für die Graustufen. Beide Werte sind recht hoch (und weniger genau als bei den Vergleichsgeräten, die im Bereich zwischen 4-5 liegen) und auch der Gammawert ist mit 2,04 etwas zu gering (ideal 2,2). Die Farbtemperatur liegt bei etwas kühlen 8.608 K (ideal 6.500 K), und auch hier haben die Konkurrenten einen Vorteil.

Mischfarben
Mischfarben
Sättigung
Sättigung
Graustufen
Graustufen
Mischfarben nach der Kalibrierung
Mischfarben nach der Kalibrierung
Sättigung nach der Kalibrierung
Sättigung nach der Kalibrierung
Graustufen nach der Kalibrierung
Graustufen nach der Kalibrierung

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
13.2 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 4.4 ms steigend
↘ 8.8 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind gut, für anspruchsvolle Spieler könnten der Bildschirm jedoch zu langsam sein.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 12 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten besser als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (25.6 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
21.6 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 12.4 ms steigend
↘ 9.2 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind gut, für anspruchsvolle Spieler könnten der Bildschirm jedoch zu langsam sein.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 9 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten besser als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (40.9 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM festgestellt 59.52 Hz

Das Display flackert mit 59.52 Hz (höchstwahrscheinlich durch Pulsweitenmodulation PWM) .

Die Frequenz von 59.52 Hz ist sehr gering und daher kann es bei allen Usern zu sichtbaren Flackern, brennenden Augen oder Kopfweh kommen.

Im Vergleich: 52 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 9254 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

Wie wir bereits erwähnt, sind die Reaktionszeiten gut. Bei dem Wechsel von 50 % Grau zu 80 % Grau ermitteln wir 21,6 ms (halb so viel wie bei vielen Konkurrenten) und 13,2 ms für den Schwarz-/Weiß-Wechsel (erneut halb so viel im Vergleich). Gamer werden sich über diese Ergebnisse sicherlich freuen.

Im Freien lässt sich das Panel dank der hohen Helligkeit und insbesondere dem matten Panel gut verwenden. Die Blickwinkelstabilität fällt ordentlich aus, kann es aber nicht mit einem IPS-Display aufnehmen.

im Schatten
im Schatten
in der Sonne
in der Sonne

Leistung

LatencyMon
LatencyMon

Natürlich darf es keinem hochwertigen Gaming-Notebook an Leistung mangeln, was beim X7 DT v6 aber auch nicht der Fall ist. Ausgestattet mit dem Intel Core i7-6820HK (standardmäßig auf 4,0 GHz übertaktet), eine NVIDIA GeForce GTX 1080 (auch übertaktet), 32 GB DDR4-RAM, sowie eine SSD-/HDD-Kombination für ausreichend Leistung und Kapazität. Wie wir bereits gesehen haben, lassen sich der Arbeitsspeicher und die Festplatten leicht aufrüsten. Bei unserem Testgerät kamen zwei RAM-Riegel mit jeweils 16 GB in einer Dual-Channel-Konfiguration zum Einsatz. Es sind noch zwei weitere Slots vorhanden und das System kann mit bis zu 64 GB umgehen.

Aufgrund des Verbrauches ist die Leistung abseits der Steckdose erwartungsgemäß deutlich eingeschränkt. Ein 3DMark-06-Durchlauf im Akkubetrieb ermittelte mit 10.243 Punkten ein geringeres Ergebnis gegenüber dem Netzbetrieb (34.143 Punkte).

LatencyMon zeigt keine Probleme bei dem Umgang mit Echtzeit Audio- und Video-Streaming.

CPU-Z CPU
CPU-Z CPU
CPU-Z Caches
CPU-Z Caches
CPU-Z Mainboard
CPU-Z Mainboard
CPU-Z Memory
CPU-Z Memory
CPU-Z RAM SPD
CPU-Z RAM SPD
GPU-Z
GPU-Z
ComputeMark
ComputeMark
SPECViewperf 12
SPECViewperf 12

Prozessor

Der Core i7-6820HK gehört zu Intels schnellsten Quad-Core-CPUs aus der Skylake-Generation – es ist der einzige Chip mit einem freien Multiplikator (wie bei früheren Extreme Editions). Der Prozessor wird in einem 14-nm-Prozess hergestellt und rechnet standardmäßig mit 2,7-3,6 GHz (4/2 Kerne: 3,2/3,4 GHz). Mit 45 Watt liegt die TDP auf dem Niveau des Core i7-6700HQ, der in vielen Notebooks zum Einsatz kommt. In anderen Tests konnte uns der i7-6820HK bereits mit seiner Leistung überzeugen, doch kann er auch im X7 DT v6 sein volles Potenzial ausschöpfen?

Die kurze Antwort lautet ja. Dank der einfachen Übertaktbarkeit durch die vorinstallierte Software konnten wir den Takt problemlos auf den Maximalwert von 4,0 GHz setzen, der im Alltag auch gehalten wurde. In den Benchmarks kann sich das System damit locker vor die Konkurrenz setzen, denn selbst der Core i7-6820HK im MSI GT73VR 6RF wird normalerweise um ein paar Prozentpunkte distanziert. Angeblich hat Intel diesen Prozessor in Verbindung mit Luftkühlung intern mit 4,2 GHz betrieben – es handelt sich also um einen effizienten und schnellen Chip. Weitere Informationen und Benchmarks zu diesem Prozessor sind in unserer Techniksektion verfügbar.

In den nachfolgenden Benchmarks haben wir die Vergleichsgeräte etwas angepasst. Anstatt des X7 mit der GTX 1070 haben wir das Eurocom Sky X7E2 aufgeführt, welches unseren GPU-Tests aktuell an der Spitze liegt. Daran lässt sich schon erkennen, in welchem Leistungsbereich sich das X7 bewegt.

Cinebench R11.5
Cinebench R11.5
Cinebench R15
Cinebench R15
Cinebench R11.5
CPU Single 64Bit
Aorus X7 DT v6
Intel Core i7-6820HK
1.92 Points ∼79%
MSI GT73VR 6RF
Intel Core i7-6820HK
1.88 Points ∼77% -2%
Eurocom Sky X7E2
Intel Core i7-6700K
1.72 Points ∼70% -10%
HP Omen 17-w110ng
Intel Core i7-6700HQ
1.69 Points ∼69% -12%
Asus Strix GL502VS-FY032T
Intel Core i7-6700HQ
1.56 Points ∼64% -19%
CPU Multi 64Bit
MSI GT73VR 6RF
Intel Core i7-6820HK
9.24 Points ∼34% +1%
Aorus X7 DT v6
Intel Core i7-6820HK
9.14 Points ∼34%
Eurocom Sky X7E2
Intel Core i7-6700K
8.55 Points ∼32% -6%
HP Omen 17-w110ng
Intel Core i7-6700HQ
7.47 Points ∼28% -18%
Asus Strix GL502VS-FY032T
Intel Core i7-6700HQ
7.3 Points ∼27% -20%
Cinebench R15
CPU Single 64Bit
Aorus X7 DT v6
Intel Core i7-6820HK
169 Points ∼78%
MSI GT73VR 6RF
Intel Core i7-6820HK
164 Points ∼75% -3%
Eurocom Sky X7E2
Intel Core i7-6700K
160 Points ∼73% -5%
HP Omen 17-w110ng
Intel Core i7-6700HQ
148 Points ∼68% -12%
Asus Strix GL502VS-FY032T
Intel Core i7-6700HQ
147 Points ∼67% -13%
CPU Multi 64Bit
Eurocom Sky X7E2
Intel Core i7-6700K
874 Points ∼20% +5%
MSI GT73VR 6RF
Intel Core i7-6820HK
836 Points ∼19% 0%
Aorus X7 DT v6
Intel Core i7-6820HK
832 Points ∼19%
HP Omen 17-w110ng
Intel Core i7-6700HQ
679 Points ∼16% -18%
Asus Strix GL502VS-FY032T
Intel Core i7-6700HQ
676 Points ∼15% -19%
wPrime 2.0x - 1024m
Aorus X7 DT v6
Intel Core i7-6820HK
296.6 s * ∼4%
Eurocom Sky X7E2
Intel Core i7-6700K
205.867 s * ∼2% +31%
Super Pi Mod 1.5 XS 32M - ---
Aorus X7 DT v6
Intel Core i7-6820HK
498 Seconds * ∼2%
Eurocom Sky X7E2
Intel Core i7-6700K
484.635 Seconds * ∼2% +3%

* ... kleinere Werte sind besser

Cinebench R11.5 CPU Single 64Bit
1.92 Points
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
9.14 Points
Cinebench R11.5 OpenGL 64Bit
79.49 fps
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
169 Points
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
832 Points
Cinebench R15 OpenGL 64Bit
122.7 fps
Cinebench R15 Ref. Match 64Bit
99.6 %
Hilfe

System Performance

Auch in den synthetischen PCMark-Tests überzeugt das X7 DT v6 und liegt mindestens einige Prozentpunkte vor den anderen Vergleichsgeräten. 8.478 Punkte (PCMark 8 Creative Accelerated), 5.096 Punkte (Work Accelerated) bzw. 5.353 Punkte (Home Accelerated) sind exzellent und bestätigen ein sehr schnelles System.

Auch subjektiv ist das der Fall: Beinahe keine Wartezeiten, doch wir hatten gelegentlich Probleme mit der sekundären Festplatte, die zum Auswurf des Laufwerks führten. Allerdings haben wir hier vermutlich nur ein schlechtes Laufwerk erwischt.

PCMark 8 Home Accelerated
PCMark 8 Home Accelerated
PCMark 8 Creative Accelerated
PCMark 8 Creative Accelerated
PCMark 8 Work Accelerated
PCMark 8 Work Accelerated
PCMark 8
Work Score Accelerated v2
HP Omen 17-w110ng
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ, Samsung PM951 NVMe MZVLV256
5394 Points ∼83% +1%
Aorus X7 DT v6
GeForce GTX 1080 (Laptop), 6820HK, Samsung SM951 MZVPV512HDGL m.2 PCI-e
5353 Points ∼82%
Asus Strix GL502VS-FY032T
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ, SanDisk SD8SNAT256G1002
5011 Points ∼77% -6%
Eurocom Sky X7E2
GeForce GTX 1080 (Laptop), 6700K, Samsung SM951 MZVPV512HDGL m.2 PCI-e
4816 Points ∼74% -10%
MSI GT73VR 6RF
GeForce GTX 1080 (Laptop), 6820HK, 2x SanDisk X400 1TB M.2 SD8SN8U1T001122 (RAID 0)
4378 Points ∼67% -18%
Creative Score Accelerated v2
Eurocom Sky X7E2
GeForce GTX 1080 (Laptop), 6700K, Samsung SM951 MZVPV512HDGL m.2 PCI-e
8576 Points ∼90% +1%
Aorus X7 DT v6
GeForce GTX 1080 (Laptop), 6820HK, Samsung SM951 MZVPV512HDGL m.2 PCI-e
8478 Points ∼89%
MSI GT73VR 6RF
GeForce GTX 1080 (Laptop), 6820HK, 2x SanDisk X400 1TB M.2 SD8SN8U1T001122 (RAID 0)
8227 Points ∼86% -3%
HP Omen 17-w110ng
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ, Samsung PM951 NVMe MZVLV256
7128 Points ∼75% -16%
Home Score Accelerated v2
Aorus X7 DT v6
GeForce GTX 1080 (Laptop), 6820HK, Samsung SM951 MZVPV512HDGL m.2 PCI-e
5096 Points ∼84%
HP Omen 17-w110ng
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ, Samsung PM951 NVMe MZVLV256
4833 Points ∼79% -5%
Asus Strix GL502VS-FY032T
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ, SanDisk SD8SNAT256G1002
4651 Points ∼76% -9%
Eurocom Sky X7E2
GeForce GTX 1080 (Laptop), 6700K, Samsung SM951 MZVPV512HDGL m.2 PCI-e
4579 Points ∼75% -10%
MSI GT73VR 6RF
GeForce GTX 1080 (Laptop), 6820HK, 2x SanDisk X400 1TB M.2 SD8SN8U1T001122 (RAID 0)
4252 Points ∼70% -17%
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
5096 Punkte
PCMark 8 Creative Score Accelerated v2
8478 Punkte
PCMark 8 Work Score Accelerated v2
5353 Punkte
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Massenspeicher

Unser Testgerät des X7 DT v6 ist mit zwei Festplatten ausgestattet: eine M.2-SSD und eine 2,5-Zoll-HDD. Die SSD ist eine Samsung SM951 (PCIe-SSD), die extrem schnell ist. AS SSD ermittelt sequentielle Transferraten von 1.971,14 MB/s (Lesen) bzw. 1.493,99 MB/s (Schreiben) und 1.106,67 MB/s bzw. 366,91 MB/s (Lesen/Schreiben) in den 4K-64-Tests. Damit wird die Konkurrenz deutlich geschlagen und das erklärt auch die hohen Ergebnisse in den PCMarks. Die Ergebnisse wurden allerdings erst nach der Installation von Samsungs Pro NVMe-Treiber erreicht, zuvor waren die Transferraten beim Schreiben in AS SSD viel zu gering.

Die mechanische Festplatte (HGST Travelstar 7K1000, #HTS721010A9E630) ist keine Besonderheit, aber es handelt sich zumindest um ein Modell mit 7.200 U/Min. Die Geschwindigkeit liegt also über den üblichen 5.400er-Modellen. Wie wir zuvor bereits erwähnten, hatten wir kleine Probleme mit dem Laufwerk, was aber an dem Laufwerk selbst und nicht dem Laptop liegt.

Zukünftige Upgrades sind kein Problem – es gibt insgesamt zwei M.2-NVMe-Slots (ein freier Slot) und den 2,5-Zoll-Steckplatz, der Laufwerke mit einer Höhe von 7 Millimetern aufnimmt.

CrystalDiskMark
CrystalDiskMark
AS SSD
AS SSD
AS SSD Copy Benchmark
AS SSD Copy Benchmark
PCMark 8 Storage
PCMark 8 Storage
CrystalDiskMark (HDD)
CrystalDiskMark (HDD)
HDTune (HDD)
HDTune (HDD)
die M.2-NVMe-SSD
die M.2-NVMe-SSD
die Festplatte von HGST
die Festplatte von HGST
Aorus X7 DT v6
Samsung SM951 MZVPV512HDGL m.2 PCI-e
Asus Strix GL502VS-FY032T
SanDisk SD8SNAT256G1002
HP Omen 17-w110ng
Samsung PM951 NVMe MZVLV256
MSI GT73VR 6RF
2x SanDisk X400 1TB M.2 SD8SN8U1T001122 (RAID 0)
Eurocom Sky X7E2
Samsung SM951 MZVPV512HDGL m.2 PCI-e
CrystalDiskMark 3.0
-67%
-38%
-37%
-1%
Write 4k QD32
419.1
256.3
-39%
295.3
-30%
441.8
5%
422.1
1%
Read 4k QD32
676.4
149.4
-78%
600.2
-11%
425
-37%
693.5
3%
Write 4k
161.1
75.74
-53%
153.3
-5%
65.68
-59%
144
-11%
Read 4k
52.86
21.44
-59%
42.7
-19%
31.37
-41%
51.54
-2%
Write 512
1507
287.8
-81%
294.7
-80%
915.8
-39%
1561
4%
Read 512
1064
294.8
-72%
616.2
-42%
698.1
-34%
1180
11%
Write Seq
1588
312.4
-80%
294.9
-81%
916.1
-42%
1576
-1%
Read Seq
1829
485.4
-73%
1156
-37%
914.3
-50%
1673
-9%
Samsung SM951 MZVPV512HDGL m.2 PCI-e
Sequential Read: 1829 MB/s
Sequential Write: 1588 MB/s
512K Read: 1064 MB/s
512K Write: 1507 MB/s
4K Read: 52.86 MB/s
4K Write: 161.1 MB/s
4K QD32 Read: 676.4 MB/s
4K QD32 Write: 419.1 MB/s

Grafikkarte

Und nun zum wichtigsten Teil: der Grafikleistung. Dank der Nvidia GeForce GTX 1080 handelt es sich bei dem AORUS X7 DT v6 aktuell um eines der stärksten Gaming-Notebooks. Kann dieses Pascal-Wunder trotz der dünnen Konstruktion (mehr als 1 Kilo leichter als das Eurocom Sky X7E2) neue Rekorde in den Benchmarks erreichen?

Es kann. Mit der vollen GPU-Übertaktung ermitteln wir im 3DMark Fire Strike Extreme Graphics 10.551 Punkte (2% vor dem Eurocom Sky mit 10.382 Punkten und 3% vor dem MSI GT73VR mit 10.246 Punkten). Damit ist das AORUS X7 DT v6 eines der schnellsten Gaming-Notebooks, die wir bis dato getestet haben. Auch im Ice-Storm-Graphics-Test ist das Ergebnis mit 340.743 Punkten extrem hoch – 59 % vor dem MSI (214.758), aber 7 % hinter dem Eurocom Sky (356.079). 3DMark 11 produzierte beeindruckende 27.135 Punkte – allerdings knapp hinter dem MSI (- 2%) und dem Eurocom (- 4%). Wenn jedoch auch der Prozessor gefordert wird, landet das AORUS mit einem Combined Score von (3DMark 11) 10.854 Punkten jedoch an der Spitze.

3DMark
3DMark
3DMark Fire Strike Extreme
3DMark Fire Strike Extreme
3DMark Ice Storm Extreme
3DMark Ice Storm Extreme
3DMark 11
1280x720 Performance Combined
Aorus X7 DT v6
NVIDIA GeForce GTX 1080 (Laptop), 6820HK
10854 Points ∼60%
Eurocom Sky X7E2
NVIDIA GeForce GTX 1080 (Laptop), 6700K
10419 Points ∼57% -4%
Aorus X7 v6
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop), 6820HK
10344 Points ∼57% -5%
MSI GT73VR 6RF
NVIDIA GeForce GTX 1080 (Laptop), 6820HK
8705 Points ∼48% -20%
Asus Strix GL502VS-FY032T
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ
8396 Points ∼46% -23%
HP Omen 17-w110ng
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ
7137 Points ∼39% -34%
1280x720 Performance GPU
Eurocom Sky X7E2
NVIDIA GeForce GTX 1080 (Laptop), 6700K
28321 Points ∼56% +4%
MSI GT73VR 6RF
NVIDIA GeForce GTX 1080 (Laptop), 6820HK
27685 Points ∼54% +2%
Aorus X7 DT v6
NVIDIA GeForce GTX 1080 (Laptop), 6820HK
27135 Points ∼53%
Aorus X7 v6
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop), 6820HK
23591 Points ∼46% -13%
Asus Strix GL502VS-FY032T
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ
22022 Points ∼43% -19%
HP Omen 17-w110ng
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ
20656 Points ∼41% -24%
3DMark
Fire Strike Extreme Graphics
Aorus X7 DT v6
NVIDIA GeForce GTX 1080 (Laptop), 6820HK
10551 Points ∼53%
Eurocom Sky X7E2
NVIDIA GeForce GTX 1080 (Laptop), 6700K
10382 Points ∼52% -2%
MSI GT73VR 6RF
NVIDIA GeForce GTX 1080 (Laptop), 6820HK
10246 Points ∼52% -3%
HP Omen 17-w110ng
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ
7579 Points ∼38% -28%
1920x1080 Fire Strike Graphics
Aorus X7 DT v6
NVIDIA GeForce GTX 1080 (Laptop), 6820HK
21928 Points ∼54%
Eurocom Sky X7E2
NVIDIA GeForce GTX 1080 (Laptop), 6700K
21781 Points ∼54% -1%
MSI GT73VR 6RF
NVIDIA GeForce GTX 1080 (Laptop), 6820HK
21270 Points ∼52% -3%
Aorus X7 v6
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop), 6820HK
17068 Points ∼42% -22%
Asus Strix GL502VS-FY032T
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ
16525 Points ∼41% -25%
HP Omen 17-w110ng
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ
15806 Points ∼39% -28%
1280x720 Cloud Gate Standard Graphics
Eurocom Sky X7E2
NVIDIA GeForce GTX 1080 (Laptop), 6700K
125447 Points ∼68% +3%
Aorus X7 DT v6
NVIDIA GeForce GTX 1080 (Laptop), 6820HK
122172 Points ∼66%
MSI GT73VR 6RF
NVIDIA GeForce GTX 1080 (Laptop), 6820HK
103913 Points ∼56% -15%
Aorus X7 v6
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop), 6820HK
101012 Points ∼55% -17%
HP Omen 17-w110ng
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ
86780 Points ∼47% -29%
Asus Strix GL502VS-FY032T
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ
64973 Points ∼35% -47%
1920x1080 Ice Storm Extreme Graphics
Eurocom Sky X7E2
NVIDIA GeForce GTX 1080 (Laptop), 6700K
365079 Points ∼50% +7%
Aorus X7 DT v6
NVIDIA GeForce GTX 1080 (Laptop), 6820HK
340743 Points ∼47%
MSI GT73VR 6RF
NVIDIA GeForce GTX 1080 (Laptop), 6820HK
214758 Points ∼29% -37%
HP Omen 17-w110ng
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ
187717 Points ∼26% -45%
3DMark 06 Standard
34143 Punkte
3DMark 11 Performance
19769 Punkte
3DMark Ice Storm Standard Score
169818 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
31695 Punkte
3DMark Fire Strike Score
16908 Punkte
3DMark Fire Strike Extreme Score
9557 Punkte
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Gaming Performance

Wenig überraschend sind selbst moderne Titel mit den maximalen Details in der nativen 1440p-Auflösung spielbar. Und mit dem 120-Hz-Panel macht das gleich nochmal mehr Spaß.

Ein kurzer Hinweis: Die 3DMarks wurden mit der GPU-Übertaktungstufe 4 (Maximum) durchgeführt, die Gaming-Benchmarks mit Stufe 2. Theoretisch ist also noch etwas mehr Leistung möglich als in den nachfolgenden Gaming-Benchmarks.

Sleeping Dogs - 1920x1080 Extreme Preset AA:Extreme (nach Ergebnis sortieren)
Aorus X7 DT v6
GeForce GTX 1080 (Laptop), 6820HK, Samsung SM951 MZVPV512HDGL m.2 PCI-e
140.6 fps ∼95%
Eurocom Sky X7E2
GeForce GTX 1080 (Laptop), 6700K, Samsung SM951 MZVPV512HDGL m.2 PCI-e
147.8 fps ∼100% +5%
BioShock Infinite - 1920x1080 Ultra Preset, DX11 (DDOF) (nach Ergebnis sortieren)
Aorus X7 DT v6
GeForce GTX 1080 (Laptop), 6820HK, Samsung SM951 MZVPV512HDGL m.2 PCI-e
164.7 fps ∼62%
HP Omen 17-w110ng
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ, Samsung PM951 NVMe MZVLV256
103.8 (min: 19.8, max: 180.2) fps ∼39% -37%
Eurocom Sky X7E2
GeForce GTX 1080 (Laptop), 6700K, Samsung SM951 MZVPV512HDGL m.2 PCI-e
168.7 fps ∼64% +2%
Metro: Last Light - 1920x1080 Very High (DX11) AF:16x (nach Ergebnis sortieren)
Aorus X7 DT v6
GeForce GTX 1080 (Laptop), 6820HK, Samsung SM951 MZVPV512HDGL m.2 PCI-e
130 fps ∼76%
Eurocom Sky X7E2
GeForce GTX 1080 (Laptop), 6700K, Samsung SM951 MZVPV512HDGL m.2 PCI-e
131.6 fps ∼76% +1%
Thief - 1920x1080 Very High Preset AA:FXAA & High SS AF:8x (nach Ergebnis sortieren)
Aorus X7 DT v6
GeForce GTX 1080 (Laptop), 6820HK, Samsung SM951 MZVPV512HDGL m.2 PCI-e
125 fps ∼88%
Eurocom Sky X7E2
GeForce GTX 1080 (Laptop), 6700K, Samsung SM951 MZVPV512HDGL m.2 PCI-e
125.5 fps ∼88% 0%
Batman: Arkham Knight - 1920x1080 High / On AA:SM AF:16x (nach Ergebnis sortieren)
Aorus X7 DT v6
GeForce GTX 1080 (Laptop), 6820HK, Samsung SM951 MZVPV512HDGL m.2 PCI-e
141 fps ∼100%
Eurocom Sky X7E2
GeForce GTX 1080 (Laptop), 6700K, Samsung SM951 MZVPV512HDGL m.2 PCI-e
105 fps ∼74% -26%
Fallout 4 - 1920x1080 Ultra Preset AA:T AF:16x (nach Ergebnis sortieren)
Aorus X7 DT v6
GeForce GTX 1080 (Laptop), 6820HK, Samsung SM951 MZVPV512HDGL m.2 PCI-e
124 fps ∼74%
Eurocom Sky X7E2
GeForce GTX 1080 (Laptop), 6700K, Samsung SM951 MZVPV512HDGL m.2 PCI-e
133.7 fps ∼80% +8%
Rise of the Tomb Raider - 1920x1080 Very High Preset AA:FX AF:16x (nach Ergebnis sortieren)
Aorus X7 DT v6
GeForce GTX 1080 (Laptop), 6820HK, Samsung SM951 MZVPV512HDGL m.2 PCI-e
118 fps ∼63%
Aorus X7 v6
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6820HK, Toshiba NVMe THNSN5512GPU7
97 fps ∼52% -18%
Asus Strix GL502VS-FY032T
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ, SanDisk SD8SNAT256G1002
88.7 fps ∼47% -25%
HP Omen 17-w110ng
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ, Samsung PM951 NVMe MZVLV256
89.7 (min: 80, max: 102) fps ∼48% -24%
Eurocom Sky X7E2
GeForce GTX 1080 (Laptop), 6700K, Samsung SM951 MZVPV512HDGL m.2 PCI-e
119.4 fps ∼64% +1%
Doom - 1920x1080 Ultra Preset AA:SM (nach Ergebnis sortieren)
Aorus X7 DT v6
GeForce GTX 1080 (Laptop), 6820HK, Samsung SM951 MZVPV512HDGL m.2 PCI-e
153 fps ∼77%
Aorus X7 v6
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6820HK, Toshiba NVMe THNSN5512GPU7
128 fps ∼64% -16%
Asus Strix GL502VS-FY032T
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ, SanDisk SD8SNAT256G1002
125.1 fps ∼63% -18%
HP Omen 17-w110ng
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ, Samsung PM951 NVMe MZVLV256
116.6 (min: 81, max: 183) fps ∼58% -24%
Eurocom Sky X7E2
GeForce GTX 1080 (Laptop), 6700K, Samsung SM951 MZVPV512HDGL m.2 PCI-e
144.2 fps ∼72% -6%
Mafia 2 - 1920x1080 high AA:0x AF:16x (nach Ergebnis sortieren)
Aorus X7 DT v6
GeForce GTX 1080 (Laptop), 6820HK, Samsung SM951 MZVPV512HDGL m.2 PCI-e
214.6 fps ∼97%
min. mittel hoch max.
Mafia 2 (2010) 214.6fps
Sleeping Dogs (2012) 140.6fps
BioShock Infinite (2013) 164.7fps
Metro: Last Light (2013) 130fps
Thief (2014) 125fps
Batman: Arkham Knight (2015) 141fps
Fallout 4 (2015) 124fps
Rise of the Tomb Raider (2016) 118fps
Doom (2016) 153fps

Gaming Benchmarks @ 2.560 x 1.440, Ultra-Settings

durchschnittliche FPS
Sleeping Dogs 90,6
Bioshock Infinite 165,76
Metro: Last Light 98
Thief 99
Batman: Arkham Knight 112
Fallout 4 89
Rise of the Tomb Raider 83,5
DOOM 112
Mafia 2 196,7

Stresstest

Um das System maximal auszulasten und die Stabilität zu überprüfen, nutzen wir die Tools Prime95 sowie FurMark. Wir sind schon gespannt, wie sich das AORUS mit dem dünnen Gehäuse hier schlägt.

Auf 4,0 GHz übertaktet (der Maximalwert in der Software) kann das AORUS zunächst 3,8 GHz für alle vier Kerne aufrechterhalten, wobei einzelne Kerne aber auf 3,4-3,6 GHz fallen können. Nach etwa 45 Sekunden erreichen der Prozessor laut HWiNFO und der Takt pendelt sich bei ordentlichen 3,3-3,4 GHz ein und liegt damit weiterhin über dem normalen Turbo-Takt. Die Lüfter erreichen die maximale Drehzahl immer nur für einige Sekunden.

Bei Stufe 2 der GPU-Übertaktung beginnt die Grafikkarte nahe dem maximalen Boost-Takt bei 1.733 MHz, fällt dann aber schnell in den Bereich von etwa 1.550 MHz. Die Temperaturen steigen schnell auf bis zu 77 °C an, bleiben danach aber in diesem Bereich. Mit Stufe 4 der Übertaktung erhöht sich der Takt um etwa 100 MHz. Die GPU arbeitet dann in der Regel mit 1.620-1.650 MHz und steigt gelegentlich auf bis zu 1.800 MHz. Dennoch überschreitet die Temperatur niemals 79 °C, eine gute Vorstellung.

Wenn wir beide Komponenten im übertakteten Zustand (maximal) vollständig auslasten, bleibt die GPU-Temperatur bei 78 °C und auch der Takt ist stabil, allerdings sprengt die CPU-Temperatur auf 99 °C, was beinahe unmittelbar zu einer Leistungsreduzierung auf 2,6 GHz für alle vier Kerne führt. Ab und an gibt es noch Sprünge auf 3,6 GHz, aber 2,6 GHz sind in diesem Fall die Norm. Das ist nicht weiter überraschend, wir haben aber das Limit des AORUS X7 DT v6 gefunden.

maximale CPU-Last
maximale CPU-Last
maximale GPU-Last
maximale GPU-Last
kombinierte Last CPU + GPU
kombinierte Last CPU + GPU
CPU-Takt (GHz) GPU-Takt (MHz) durchschnittliche CPU-Temperatur (°C) durchschnittliche GPU-Temperatur (°C)
Last Prime95 3,3 - 3,4 -- 80 --
Last FurMark -- 1620 - 1650 -- 79
Last Prime95 + FurMark 2,6 1620 - 1650 99 78

Emissionen

Geräuschemissionen

Wie man sich vermutlich schon denken kann, wird das AORUS X7 DT v6 unter Last sehr laut. Wir messen beim Spielen durchschnittlich 51,7 dB(A). Hierbei bleiben die Konkurrenten leiser – 3 % weniger Krach beim MSI GT73VR 6RF, bis zu 25 % beim Asus GL502VS. Das von uns getestete Aorus X7 v6 mit der GTX 1070 bleibt ebenfalls deutlich ruhiger (43 dB(A)), aufgrund des deutlich höheren Verbrauches (etwa 30 Watt) und damit der höheren Temperaturentwicklung ist das aber auch kein Wunder. Maximal liegen beide Systeme von AORUS bei etwa 55,7 dB(A) und unterscheiden sich damit kaum von den Konkurrenten – abgesehen von dem MSI GT73VR, bei dem es im Turbo-Fan-Modus mit bis zu 64 dB(A) extrem laut wird.

Im Leerlauf ist die Situation mit etwa 32-35 dB(A) deutlich entspannter und auf dem Niveau der anderen Vergleichsgeräte. Wir wollen noch einmal hervorheben, dass Gigabyte dem Nutzer via Command-&-Control-Software viel Kontrolle über die Geräuschentwicklung gibt, was sich jedoch auf die Leistung auswirken kann. Im Modus "Gaming" sind die Lüfter sogar bei wenig Last stets gut hörbar und sie schalten sich niemals ab.

Lüftermessungen
Lüftermessungen
Das Kühlsystem mit zwei Lüftern ist ziemlich effektiv...
Das Kühlsystem mit zwei Lüftern ist ziemlich effektiv...
...mit zwei großen Lüfterauslässen sowie der Frischluftzufuhr von oben und unten.
...mit zwei großen Lüfterauslässen sowie der Frischluftzufuhr von oben und unten.

Lautstärkediagramm

Idle
32.2 / 35.2 / 35.2 dB(A)
Last
51.7 / 55.7 dB(A)
  red to green bar
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   BK Precision 732A (aus 15 cm gemessen)   Umgebungsgeräusche: 28.6 dB(A)
Aorus X7 DT v6
GeForce GTX 1080 (Laptop), 6820HK, Samsung SM951 MZVPV512HDGL m.2 PCI-e
Aorus X7 v6
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6820HK, Toshiba NVMe THNSN5512GPU7
Asus Strix GL502VS-FY032T
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ, SanDisk SD8SNAT256G1002
HP Omen 17-w110ng
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ, Samsung PM951 NVMe MZVLV256
MSI GT73VR 6RF
GeForce GTX 1080 (Laptop), 6820HK, 2x SanDisk X400 1TB M.2 SD8SN8U1T001122 (RAID 0)
Geräuschentwicklung
0%
6%
3%
-1%
aus / Umgebung *
28.6
30
-5%
30
-5%
30
-5%
29.2
-2%
Idle min *
32.2
33
-2%
32
1%
33
-2%
32
1%
Idle avg *
35.2
35
1%
33
6%
34
3%
32
9%
Idle max *
35.2
40
-14%
34
3%
35
1%
35
1%
Last avg *
51.7
43
17%
39
25%
45
13%
50
3%
Last max *
55.7
54
3%
51
8%
52
7%
64
-15%

* ... kleinere Werte sind besser

Temperatur

Abgesehen von einigen Hotspots im hinteren Bereich der Bodenplatte schlägt sich das AORUS X7 DT v6 bei den Temperaturen erstaunlich gut. Natürlich gibt es im Leerlauf mit durchschnittlichen Oberflächentemperaturen von 25-26 °C keine Probleme (Raumtemperatur 20 °C). Unter Last machen sich dann die Hotspots bemerkbar, aber trotzdem beschränken sie sich hauptsächlich auf die Unterseite. Auch der hintere Bereich der Oberseite erreicht irgendwann 45,4 °C, doch dieser Bereich ist beim Spielen nicht so wichtig. Der restliche Bereich der Tastatur wird mit 33 °C und weniger (beeindruckend) ansonsten aber nur lauwarm, während die Handballenauflage 30,8 °C nicht übersteigt.

Die durchschnittlichen Lasttemperaturen liegen mit gerade einmal 33,6 °C (oben) bzw. 39,8 °C (unten) insgesamt deutlich unter den Konkurrenten (vor allem auf der Oberseite). Die einzige Ausnahme ist hierbei das MSI GT73VR (~35 °C oben/unten), was aber aufgrund der lauten Lüfter (Turbo Fan) keine Überraschung darstellt. Die kühle Handballenauflage und Tastatur verdankt das X7 einem cleveren Belüftungssystem, bei dem die frische Luft oben links und rechts angesaugt wird. Dadurch wird ein guter Luftstrom sichergestellt (in Verbindung mit den Lüfteröffnungen auf der Unterseite) und gleichzeitig bleibt der Bereich um die Tastatur kühler. Das Konzept zahlt sich also bei den Temperaturen aus.

Hitzeverteilung (Oberseite)
Hitzeverteilung (Oberseite)
Hitzeverteilung (Unterseite)
Hitzeverteilung (Unterseite)
Max. Last
 34.2 °C45.4 °C37.2 °C 
 31.2 °C36.8 °C33 °C 
 27.6 °C26.6 °C30.8 °C 
Maximal: 45.4 °C
Durchschnitt: 33.6 °C
46.8 °C58.2 °C40.8 °C
38.6 °C39.4 °C36 °C
33 °C34.2 °C31.6 °C
Maximal: 58.2 °C
Durchschnitt: 39.8 °C
Netzteil (max.)  53 °C | Raumtemperatur 20 °C | Fluke 62 Mini IR Thermometer
(±) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 33.6 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Gaming auf 32.9 °C.
(-) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 45.4 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 39.3 °C (von 21.6 bis 68.8 °C für die Klasse Gaming).
(-) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 58.2 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 41.7 °C).
(+) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 25.9 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 32.9 °C.
(+) Die Handballen und der Touchpad-Bereich sind mit gemessenen 30.8 °C kühler als die typische Hauttemperatur und fühlen sich dadurch kühl an.
(-) Die durchschnittliche Handballen-Temperatur anderer getesteter Geräte war 28.7 °C (-2.1 °C).

Lautsprecher

Die internen Lautsprecher des X7 sind nicht Besonderes, wenn man die Größe des Systems berücksichtigt. Gute Kopfhörer sind hier also nicht verkehrt. Bei den tiefen Tönen sind die Module sehr schwach aufgestellt und legen den Fokus eher auf die Mitten und Höhen. Durch die zugehörige Realtek-Software konnten wir jedoch ein etwas ausgewogeneres Ergebnis erzielen. Der Screenshot zeigt unsere bevorzugte Einstellung.

Unsere Audioeinstellungen
Unsere Audioeinstellungen
dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs203835.6382534.937.534.9313533.2354032.733.732.75034.632.934.6633332.8338033.831.533.810037.830.337.812539.230.939.21604730.34720050.629.150.625052.32852.331555.628.255.640058.227.758.250058.927.858.963054.827.354.880053.127.653.1100054.126.854.1125058.527.758.516006125.661200055.924.355.9250057.123.857.1315059.423.559.4400057.923.957.9500063.623.563.6630066.123.366.1800063.523.163.51000059.623.159.61250051.723.151.71600046.823.346.8SPL72.337.572.3N30.4330.4median 55.9median 26.8median 55.9Delta3.92.23.937.942.234.836.927.730.132.740.628.630.426.427.629.530.826.131.424.627.922.336.523.755.322.662.320.563.219.562.519.262.91967.818.668.91868.418.363.91970.518.171.118.268.818.470.618.374.718.474.518.577.818.67518.678.818.57618.665.730.8851.562.2median 18.6median 68.41.66.6hearing rangehide median Pink NoiseAorus X7 DT v6HP Omen 17-w110ng
Aorus X7 DT v6 Audio Analyse

(±) | Mittelmäßig laut spielende Lautsprecher (72.34 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(±) | abgesenkter Bass - 8.8% geringer als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (12.5% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 2.3% abweichend
(±) | Linearität der Mitten ist durchschnittlich (9.5% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(±) | zu hohe Hochtöne, vom Median nur 5.1% abweichend
(±) | durchschnittlich lineare Hochtöne (9.6% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (18% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 59% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 6% vergleichbar, 36% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 6%, durchschnittlich ist 17%, das schlechteste Gerät hat 37%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 30% aller getesteten Geräte waren besser, 6% vergleichbar, 63% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

HP Omen 17-w110ng Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (85 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 22.3% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (13.2% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 2.7% abweichend
(+) | lineare Mitten (4.9% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(±) | zu hohe Hochtöne, vom Median nur 5.9% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (5.3% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (18.1% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 59% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 6% vergleichbar, 36% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 6%, durchschnittlich ist 17%, das schlechteste Gerät hat 37%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 31% aller getesteten Geräte waren besser, 6% vergleichbar, 63% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Frequenzdiagramm im Vergleich (Checkboxen oben an-/abwählbar!)
Wert 1: Pink Noise 100 % Vol.; Wert 2: Audio aus

Energieverwaltung

Energieaufnahme

Wenig überraschend verbraucht das X7 DT v6 viel Strom. Bereits im Leerlauf sind die Werte sehr hoch, was hauptsächlich an der fehlenden Grafikumschaltung liegt (die GTX 1080 ist immer aktiv). Unter Last konnten wir bis zu 250,8 Watt messen, womit das Limit des 230-Watt-Netzteil überstiegen wird – der durchschnittliche Wert liegt jedoch bei nur 205,6 Watt, also unter der Grenze. Damit ist das System deutlich sparsamer als das MSI GT73VR 6RF (durchschnittlich: 224,4 Watt), allerdings bietet das MSI auch ein höher aufgelöstes 4K-IPS-Panel, welches mehr Strom benötigt als der TN-Bildschirm des AORUS.

Im ausgeschalteten Zustand oder im Standby ist der Verbrauch des Testgerätes ungewöhnlich hoch.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 6.6 / 12.6 Watt
Idledarkmidlight 31.5 / 33.9 / 34.6 Watt
Last midlight 205.6 / 250.8 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy
Aorus X7 DT v6
6820HK, GeForce GTX 1080 (Laptop), Samsung SM951 MZVPV512HDGL m.2 PCI-e, TN LED, 2560x1440, 17.3
Aorus X7 v6
6820HK, GeForce GTX 1070 (Laptop), Toshiba NVMe THNSN5512GPU7, TN LED, 2560x1440, 17.3
Asus Strix GL502VS-FY032T
6700HQ, GeForce GTX 1070 (Laptop), SanDisk SD8SNAT256G1002, IPS, 1920x1080, 15.6
HP Omen 17-w110ng
6700HQ, GeForce GTX 1070 (Laptop), Samsung PM951 NVMe MZVLV256, IPS, 1920x1080, 17.3
MSI GT73VR 6RF
6820HK, GeForce GTX 1080 (Laptop), 2x SanDisk X400 1TB M.2 SD8SN8U1T001122 (RAID 0), IPS, 3840x2160, 17.3
Stromverbrauch
10%
33%
31%
-2%
Idle min *
31.5
29
8%
20
37%
19
40%
28.9
8%
Idle avg *
33.9
31
9%
24
29%
25
26%
30.6
10%
Idle max *
34.6
38
-10%
29
16%
31
10%
33.1
4%
Last avg *
205.6
111
46%
86
58%
90
56%
224.4
-9%
Last max *
250.8
253
-1%
183
27%
193
23%
302.6
-21%

* ... kleinere Werte sind besser

Akkulaufzeit

Bei einem Gaming-Notebook spielen die Akkulaufzeiten eigentlich nur eine untergeordnete Rolle. Schließlich steht die volle Leistung abseits der Steckdose sowieso nicht zur Verfügung und die Mobilität bezieht sich eher auf Transporte von einem Raum zum anderen, bevor man wieder eine Steckdose findet. Da die dedizierte GPU beim X7 DT v6 immer aktiv ist, rechnen wir mit Kompromissen bei der Laufzeit, doch die ständig aktive Nvidia GPU bringt auch Vorteile wie G-Sync oder HDR-Gaming mit sich. Gerade einmal 94 Minuten unter Last und 2:24 Stunden beim Surfen im Internet sind nur wenig beeindruckend. Viele Konkurrenten halten zwar etwas länger durch, aber das ist sicherlich kein Ausschlusskriterium.

Classic Test
Classic Test
Readers Test
Readers Test
WLAN-Test
WLAN-Test
Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
3h 02min
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3
2h 24min
Last (volle Helligkeit)
1h 34min
Aorus X7 DT v6
6820HK, GeForce GTX 1080 (Laptop), 94 Wh
Aorus X7 v6
6820HK, GeForce GTX 1070 (Laptop), 94 Wh
Asus Strix GL502VS-FY032T
6700HQ, GeForce GTX 1070 (Laptop), 62 Wh
HP Omen 17-w110ng
6700HQ, GeForce GTX 1070 (Laptop), 95 Wh
MSI GT73VR 6RF
6820HK, GeForce GTX 1080 (Laptop), 75.2 Wh
Akkulaufzeit
26%
11%
77%
25%
Idle
182
243
34%
432
137%
306
68%
WLAN
144
182
26%
196
36%
247
72%
198
38%
Last
94
58
-38%
115
22%
65
-31%

Pro

+ rekordverdächtige Grafikleistung
+ extrem schneller Prozessor
+ exzellente Speichergeschwindigkeit
+ simples Übertakten der CPU und GPU
+ einfache und leistungsstarke Lüfterkontrolle
+ innovative Kühlung
+ ansprechendes (und vergleichsweise leichtes) Gehäuse
+ 120-Hz-Display, gute Reaktionszeiten
+ tolle Tastatur
+ jede Menge Beleuchtungsoptionen und Makros der Tastatur
+ einfache Wartung und Aufrüstung

Contra

- leichte horizontale Linien auf dem Display
- TN-Panel mit mittelmäßigen Blickwinkeln und Farben
- laut unter Last (mit ausreichender Kühlung)
- schwache Lautsprecher
- kurze Akkulaufzeit

Fazit

im Test: AORUS X7 DT v6
im Test: AORUS X7 DT v6

Das AORUS X7 DT v6 ist eines der stärksten Gaming-Notebooks, die wir bisher getestet haben, zugleich aber spürbar leichter als viele Konkurrenten. Dank der extremen Leistung der Nvidia GeForce GTX 1080 und dem übertakteten Intel Core i7-6820HK – unterstützt durch Gigabytes exzellente Kontrollsoftware – kann man die Leistungsfähigkeit des AORUS X7 DT v6 noch kinderleicht steigern. Dazu spendiert Gigabyte eine effektive und innovative Kühlung, weshalb die Benchmark-Ergebnisse erstklassig ausfallen.

Dabei wiegt das ganze Gerät nur 3,25 kg und das Magnesiumgehäuse ist gerade einmal 30 Millimeter hoch. Das X7 kommt mit jedem Spiel zurecht, meistens sogar mit den höchsten Details und in der nativen 1440p-Auflösung. Der Bildschirm ist übrigens ein weiteres Highlight: Obwohl es ich nur um ein TN-Panel mit durchschnittlichen Blickwinkeln und Farben handelt, bietet es kurze Reaktionszeiten und eine Bildwiederholfrequenz von 120 Hz für ein butterweiches Bild. Der einzige wirkliche Nachteil – der jedoch von Nutzer zu Nutzer unterschiedlich empfunden wird – sind die sichtbaren horizontalen Linien bedingt durch die verwendete Bildschirmtechnologie. Das ist allerdings nur bei statischen Inhalten problematisch, bei Bewegungen (wie Videos oder Spiele) tritt es nicht auf. Falls man hiermit also keine Probleme hat, eignet sich das X7 auch gut für die Videobearbeitung.

Die Eingabegeräte sind ebenfalls sehr gut und die Stabilität des Gehäuses fällt exzellent aus. In vielerlei Hinsicht ist das v6 ein deutlicher Fortschritt gegenüber den alten Modellen von AORUS. Die festgestellten Probleme sind ziemlich klein bzw. unbedeutend: Die Lautsprecher sind etwas enttäuschend, obwohl die Software hier ein wenig hilft. Unter Last ist das System zudem sehr laut – hier hat der Nutzer dank der Command-&-Control-Software aber Einfluss auf das Verhältnis Leistung/Lautstärke. Abschließend bleibt noch die kurze Akkulaufzeit aufgrund des hohen Stromverbrauches und der fehlenden Grafikumschaltung – für die Zielgruppe dürfte die Akkulaufzeit des X7 aber keine entscheidende Rolle spielen.

Kurzum: Das AORUS X7 DT v6 ist eines der besten Gaming-Systeme, die wir bisher getestet haben. Wer den hohen Kaufpreis nicht scheut, wird sicherlich nicht enttäuscht werden.

Aorus X7 DT v6 - 05.12.2016 v6
Steve Schardein

Gehäuse
83 / 98 → 85%
Tastatur
87%
Pointing Device
78%
Konnektivität
66 / 81 → 81%
Gewicht
55 / 10-66 → 80%
Akkulaufzeit
65%
Display
82%
Leistung Spiele
100%
Leistung Anwendungen
96%
Temperatur
85 / 95 → 89%
Lautstärke
57 / 90 → 63%
Audio
70%
Kamera
65 / 85 → 76%
Auf- / Abwertung
+1%
Durchschnitt
71%
86%
Gaming - gewichteter Durchschnitt
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Autor: Steve Schardein,  1.12.2016 (Update: 15.05.2018)
Andreas Osthoff
Andreas Osthoff - Senior Editor Business
Ich bin mit Computern und moderner Unterhaltungselektronik aufgewachsen. Seit meinem ersten Computer, einem Commodore C64, habe ich mich für die Technik interessiert und angefangen, meine eigenen Computer zu bauen. Bei Notebookcheck kümmere ich mich schwerpunktmäßig um die Business-Geräte sowie die mobilen Workstations, doch ich mache auch gerne Abstecher in den mobilen Bereich. Es ist immer wieder eine tolle Erfahrung, neueste Geräte zu testen und miteinander zu vergleichen. Den passenden Ausgleich schafft der Sport, im Sommer vor allem mit dem Rad.