Notebookcheck

Test Dell XPS 15 2017 9560 (i7-7700HQ, UHD) Laptop

Allen Ngo (übersetzt von Andreas Osthoff), 15.03.2017

Schnellere Grafik. Der Wechsel vom i7-6700HQ zum i7-7700HQ bringt nur einen minimalen Leistungsschub. Die neue GeForce GTX 1050 hebt das XPS 15 aber auf ein komplett neues Leistungsniveau. Wir testen hier die neuste High-End-Konfiguration des Dell XPS 9560 aus 2017.

Jobs

Wir erweitern unser Team und suchen engagierte Redakteure mit besonderen Kenntnissen im Bereich mobiler Technologien.

» Übersetzer (Deutsch <-> Englisch)


Nach der Veröffentlichung von Nvidias neuen GPUs GTX 1050 sowie 1050 Ti hat Dell nur wenig Zeit verschwendet und das aktualisierte XPS 15 9560 auf den Markt gebracht. Abgesehen von der neuen Pascal Grafikkarte spendiert der amerikanische Hersteller dem Laptop auch einen modernen Kaby-Lake-Prozessor.

In den anderen Bereichen weist das XPS 15 9560 jedoch viele Gemeinsamkeiten mit dem letztjährigen Modell auf. Für weitere Details zum Gehäuse und den anderen Bereichen verweisen wir daher auch auf unseren ersten Testbericht des XPS 15 9560 sowie die bisherigen XPS-15-9550-Tests. Im Gegensatz zu unserem ersten Testgerät (i5-7300HQ, mattes FHD-Panel, 56-Wh-Akku) ist unser heutiges XPS 15 mit dem schnellen i7-7700HQ-Prozessor, dem hochauflösenden 4K-Touchscreen und einem größeren 97-Wh-Akku ausgestattet. Der Preis liegt 600 Euro über dem Einstiegsmodell, doch lohnt sich der Aufpreis? Hinweis: Im Test befindet sich das US-Modell, welches der Top-Konfiguration (2.099 Euro) im deutschen Online Store von Dell entspricht.

Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD) (XPS 15 Serie)
Grafikkarte
NVIDIA GeForce GTX 1050 (Notebook) - 4096 MB, Kerntakt: 1354 MHz, Speichertakt: 7008 MHz, GDDR5, 373.06, Optimus
Hauptspeicher
16384 MB 
, 1300 MHz, Dual-Channel, 17-17-17-39, 2x SODIMM
Bildschirm
15.6 Zoll 16:9, 3840x2160 Pixel 282 PPI, 10-point capacitive, IGZO IPS, ID: Sharp SHP1476, Name: LQ156D1, Dell P/N: Y2XND, spiegelnd: ja
Mainboard
Intel HM175
Massenspeicher
Lite-on CX2-8B512-Q11 NVMe SSD, 512 GB 
Anschlüsse
2 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 1 USB 3.1 Gen2, 1 Thunderbolt, 1 HDMI, 1 DisplayPort, 1 Kensington Lock, Audio Anschlüsse: 3.5 mm combo, Card Reader: SD reader, Helligkeitssensor
Netzwerk
Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter (b/g/n/ac), Bluetooth 4.1
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 17 x 357 x 235
Akku
97 Wh Lithium-Ion
Betriebssystem
Microsoft Windows 10 Home 64 Bit
Kamera
Webcam: HD 720p
Sonstiges
Lautsprecher: Stereo, Tastatur: Chiclet, Tastatur-Beleuchtung: ja, McAfee Anti-Virus, 12 Monate Garantie
Gewicht
2.07 kg, Netzteil: 430 g
Preis
1600 USD

 

Gehäuse - kompakt und wertig dank InfinityEdge Design

Das Gehäuse hat sich im Vergleich zu den letzten Modellen nicht geändert. Das ist jedoch kein Vorwurf, da sich die Verarbeitung auf einem sehr hohen Level befindet, und an unserem Testgerät gibt es in dieser Hinsicht auch keine Mängel. Druck ist kein großes Problem, weder für die Baseunit noch den Bildschirmdeckel. Die zusätzliche Schicht aus Cornings Gorilla Glass bei Modellen mit Touchscreen erhöht die Stabilität noch weiter. Die Oberflächen sind nicht ganz so stabil wie beispielsweise beim MacBook Pro 15 oder gewissen Latitude Modellen mit Dells Tri-Metal-Design, trotzdem schlägt sich das Gehäuse im Multimedia-Segment sehr gut.

Die Schwächen der Konstruktion sind eher oberflächlicher Natur. Sowohl das Trackpad, die Handballanauflage aus Kohlefaser und die schwarzen Kunststofftasten sind sehr schmutzanfällig. Zudem ist die Positionierung der Webcam noch immer recht ungewöhnlich; möglicherweise kann hier ein 360-Grad-Gelenk wie beim kürzlich vorgestellten XPS 13 2-in-1 Abhilfe schaffen.

Dank dem InfinityEdge Bildschirm gehört das XPS 15 zu den kompaktesten Geräten in seinem Segment. Allerdings übernehmen immer mehr Hersteller die schmalen Bildschirmränder. Hierzu gehören beispielsweise das HP Spectre, das Lenovo Yoga oder auch einige Zenbooks von Asus; Dells Vorteil verschwindet also langsam. Zudem ist das XPS 15 nicht das leichteste 15-Zoll-Notebook, da die zusätzliche Leistung der dedizierten Nvidia GPU viele andere Multimedia-Notebooks übertrifft und auch vernünftig gekühlt werden muss.

Ausstattung - USB Type C Thunderbolt & Killer WiFi

Die Anschlussausstattung beinhaltet weiterhin zwei vollwertige USB-Typ-A-Stecker. Der Mini-DisplayPort wurde zwar gestrichen, doch dafür gibt es einen USB-C-Anschluss samt Thunderbolt-3-Unterstützung. Erst die Zukunft wird zeigen, ob sich die reduzierte Geschwindigkeit in Verbindung mit externen Grafikkarten negativ bemerkbar macht. Die Anschlüsse sind leicht zu erreichen, allerdings auch recht nah beieinander. Ein breites HDMI-Kabel könnte beispielsweise den benachbarten USB-Anschluss auf der linken Seite blockieren.

vorne: keine Anschlüsse
vorne: keine Anschlüsse
links: Netzteil, USB 3.0, HDMI, USB Type-C Gen. 2 + Thunderbolt 3, 3,5-mm Combo-Audio
links: Netzteil, USB 3.0, HDMI, USB Type-C Gen. 2 + Thunderbolt 3, 3,5-mm Combo-Audio
hinten: keine Anschlüsse
hinten: keine Anschlüsse
rechts: SD-Kartenleser, USB 3.0, Akku-Anzeige, Kensington Lock
rechts: SD-Kartenleser, USB 3.0, Akku-Anzeige, Kensington Lock

SD-Kartenleser

Dell setzt bei dieser XPS-Generation glücklicherweise nicht auf einen langsameren integrierten Kartenleser, und die Transferraten beim Lesen fallen weiterhin sehr gut aus. AS SSD ermittelt in Verbindung mit unserer Referenzkarte von Toshiba (Exceria Pro SDXC UHS-II) rund 253 MB/s, womit viele günstigere Modelle (<100 MB/s) deutlich überboten werden. Toshiba gibt die maximale Transferrate der Speicherkarte mit 260 MB/s an, hier sind wir also schon sehr nah am Limit. Bei dem vorherigen Testgerät des XPS 15 9560 sind wir noch an das Leistungslimit der konventionellen HDD gestoßen, doch mit der NVMe-SSD gibt es keine Probleme. Das Kopieren von einem 1 GB großen Ordner mit Bildern hat etwa 9 Sekunden gedauert.

Der Kartenleser selbst nimmt die Karte nicht vollständig auf; etwa ein Drittel der SD-Karte ragt hinaus.

SDCardreader Transfer Speed
average JPG Copy Test (av. of 3 runs)
HP Spectre x360 15-bl002xx
126.3 MB/s ∼100% +5%
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
120.5 MB/s ∼95%
Asus FX502VM-AS73
78.8 MB/s ∼62% -35%
maximum AS SSD Seq Read Test (1GB)
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
252.6 MB/s ∼100%
HP Spectre x360 15-bl002xx
250.6 MB/s ∼99% -1%
Asus FX502VM-AS73
86.9 MB/s ∼34% -66%

Kommunikation

Wie schon bei den neuen XPS-13-Laptops stattet Dell das XPS 13 mit dem WLAN-Modul Killer 1535 aus, welches zusätzlich Bluetooth 4.1 unterstützt. Dieses 2x2-WLAN-Modul ist eher auf den Gaming-Sektor ausgerichtet und bietet daher mehr Funktionen als die weit verbreitete Intel-8260-Karte, doch für viele Nutzer ist das im Alltag eher unwichtig. Unser WLAN-Test ermittelt sehr gute Transferraten von durchschnittlich 648 Mbit/s; das theoretische Maximum der Karte liegt bei 867 Mbit/s.

Weitere Informationen zu der Killer 1535 stehen in unserem ausführlichen Testbericht zur Verfügung.

Networking
iperf3 Client (receive) TCP 1 m 4M x10
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter
648 MBit/s ∼100%
HP Spectre x360 15-bl002xx
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
625 MBit/s ∼96% -4%
Asus FX502VM-AS73
Intel Dual Band Wireless-AC 8260
541 MBit/s ∼83% -17%
iperf3 Client (transmit) TCP 1 m 4M x10
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter
529 MBit/s ∼100%
Asus FX502VM-AS73
Intel Dual Band Wireless-AC 8260
513 MBit/s ∼97% -3%
HP Spectre x360 15-bl002xx
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
503 MBit/s ∼95% -5%

Zubehör

Abgesehen von den üblichen Beigaben wie der Schnellstartanleitung und dem Netzteil finden wir in der Verpackung kein weiteres Zubehör. Optional bietet Dell noch weitere USB-C- bzw. Thunderbolt-3-Adapter (Dell DA200) an.

Wartung

Für das Öffnen des Gehäuses benötigt man einen normalen Kreuzschraubendreher und einen kleinen T5-Torxschrauber. Sobald die Abdeckung entfernt ist, hat man Zugang zu den beiden DDR4-SODIMM-Steckplätzen und einem bzw. zwei Festplattensteckplätzen, je nachdem, welcher Akku verbaut ist. Unserer beiden Vergleichsbilder zeigen den Unterschied sehr deutlich.

XPS 15 9560 ohne sekundären SATA-III-Steckplatz
XPS 15 9560 ohne sekundären SATA-III-Steckplatz
XPS 15 9560 mit sekundärem SATA-III-Steckplatz
XPS 15 9560 mit sekundärem SATA-III-Steckplatz

Garantie

Die Garantie beläuft sich auf 12 Monate Premium-Support mit On-Site-Service. Optional bietet der Hersteller jedoch Erweiterungen auf bis zu vier Jahre mit zusätzlichem Unfallschutz an.

Eingabegeräte - Chiclet Keyboard mit Beleuchtung

Tastatur und Touchpad

Das Tippgefühl unterscheidet sich nicht von den bisherigen XPS-15-Modellen. Mit nur 1,3 mm ist der Tastenhub kürzer als bei den Konkurrenten HP Pavilion 14t (1,5 mm), Asus ZenBook UX310 (1,6 mm) oder Precision 3510 und Gigabyte P55W (jeweils 2,2 mm). Wer also an Desktop-Tastaturen gewöhnt ist, wird sich mehr Hub von der beleuchteten Chiclet-Tastatur wünschen. Dennoch ist das Feedback ordentlich und das Tippgeräusch ist ziemlich ruhig, lediglich die kleinen F-Tasten und die Pfeiltasten haben einen etwas weicheren Anschlag. Lenovos AccuType Tastatur bei den meisten modernen ThinkPads bietet noch etwas mehr Rückmeldung und mehr Tastenhub.

Das integrierte Touchpad (10,5 x 8,5 cm) macht bei Zeigerbewegungen keine Probleme. Die integrierten Maustasten sind jedoch sehr kurzhubig. Eingaben werden mit einem gut hör- und fühlbaren Klicken bestätigt. Hier hätten wir uns ein etwas deutlicheres Feedback gewünscht, doch das ist nur ein kleines Problem.

etwas größere Tastatur und höheres Touchpad als beim XPS 13
etwas größere Tastatur und höheres Touchpad als beim XPS 13
immer noch keine Sondertasten und kein Nummernblock
immer noch keine Sondertasten und kein Nummernblock

Display - Infinity Edge Touch 4K

Die XPS Baureihe begeistert nicht nur mit den schmalen Bildschirmrändern (InfinityEdge), sondern auch mit den hochwertigen Bildschirmen. Der spiegelnde 4K-Touchscreen basiert weiterhin auf der IGZO-Technologie von Sharp und bietet eine sehr hohe Farbraumabdeckung sowie extrem scharfe Bilder. Ähnliche IGZO-Panels kommen auch in anderen hochwertigen bzw. professionellen Modellen wie dem Precision 7510Precision 3510 oder sogar dem Razer Blade zum Einsatz. Unsere Messergebnisse weisen nur geringe Unterschiede zum letztjährigen XPS 15 9550 (4K) auf, das bereits exzellente Display wurde also nicht noch weiter verbessert.

Zu den Schwachstellen des UHD-Bildschirms mit Touch Funktionalität gehören die durchschnittlichen Reaktionszeiten sowie minimales Screen Bleeding an der unteren Kante. Zudem ist die Ausleuchtung nicht perfekt: Im oberen linken Bereich messen wir 381 cd/m², unten rechts jedoch nur 334 cd/m². Subjektiv überzeugt das Display jedoch mit satten Farben und extrem scharfen Inhalten.

minimales Screen Bleeding am unteren Rand (die weißen Streifen gehören zur Task-Leiste)
minimales Screen Bleeding am unteren Rand (die weißen Streifen gehören zur Task-Leiste)
Subpixel-Anordnung (282 dpi)
Subpixel-Anordnung (282 dpi)
381.3
cd/m²
352.1
cd/m²
357.6
cd/m²
365.3
cd/m²
370.1
cd/m²
332.1
cd/m²
363.1
cd/m²
344.1
cd/m²
334.1
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro Basic 2
Maximal: 381.3 cd/m² Durchschnitt: 355.5 cd/m² Minimum: 31.78 cd/m²
Ausleuchtung: 87 %
Helligkeit Akku: 370.1 cd/m²
Kontrast: 1000:1 (Schwarzwert: 0.37 cd/m²)
ΔE Color 5.3 | - Ø
ΔE Greyscale 4.6 | - Ø
100% sRGB (Argyll) 88.3% AdobeRGB 1998 (Argyll)
Gamma: 2.31
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
IGZO IPS, 15.6, 3840x2160
Asus FX502VM-AS73
TN LED, 15.6, 1920x1080
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.9 GHz, 460)
Apple APPA030, IPS, 15.4, 2880x1800
HP Spectre x360 15-bl002xx
UHD UWVA eDP BrightView WLED-backlit , IPS, 15.6, 3840×2160
Dell XPS 15 2017 9560 (7300HQ, Full-HD)
Sharp SHP1453 LQ156M1, LED IGZO IPS InfinityEdge, 15.6, 1920x1080
Response Times
47%
4084%
9%
-14%
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
57.2 (27.2, 30)
28.4 (11.2, 17.2)
50%
46 (18, 28)
20%
44 (20.4, 23.6)
23%
54 (33.2, 20)
6%
Response Time Black / White *
39.2 (23.6, 15.6)
22.4 (6, 16.4)
43%
56 (11, 45)
-43%
38.8 (6.4, 32.4)
1%
52.4 (33.2, 19.2)
-34%
PWM Frequency
961.5
119000 (80)
12276%
1000 (99)
4%
Bildschirm
-28%
18%
16%
2%
Brightness
356
205
-42%
401
13%
336
-6%
392
10%
Brightness Distribution
87
92
6%
90
3%
83
-5%
89
2%
Schwarzwert *
0.37
0.69
-86%
0.3
19%
0.24
35%
0.26
30%
Kontrast
1000
304
-70%
1400
40%
1465
47%
1538
54%
DeltaE Colorchecker *
5.3
4.7
11%
3.33
37%
3.3
38%
4.9
8%
DeltaE Graustufen *
4.6
1.8
61%
2.73
41%
1.9
59%
7.2
-57%
Gamma
2.31 104%
2.23 108%
2.48 97%
2.09 115%
2.11 114%
CCT
6284 103%
6975 93%
6457 101%
6784 96%
6911 94%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
88.3
36.2
-59%
78.09
-12%
64.4
-27%
64.2
-27%
Color Space (Percent of sRGB)
100
56.6
-43%
99.97
0%
88.2
-12%
98.9
-1%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
10% / -13%
2051% / 1127%
13% / 14%
-6% / -1%

* ... kleinere Werte sind besser

Laut Dell handelt es sich bei dem XPS 15 um "den einzigen Laptop mit 100 % AdobeRGB-Abdeckung". Unsere Messungen zeigen jedoch einen leichten Versatz gegenüber dem AdobeRGB-Standard, die ermittelte Abdeckung des 4K-UHD-Panels liegt also bei etwas weniger als 100 %. Dennoch schlägt das 4K-Modell damit das FHD XPS 15 und praktisch alle andere Multimedia-Laptops, die wir bisher getestet haben, inklusive dem neuen MacBook Pro 15.

vs. AdobeRGB
vs. AdobeRGB
vs. sRGB
vs. sRGB
vs. MacBook Pro 15 2016
vs. MacBook Pro 15 2016

Bereits im Werkszustand liegt die Genauigkeit der Farben und auch der Graustufen auf einem guten Niveau. Eine Kalibrierung verbessert den Gammawert auf 2,19 (2,2 ideal für sRGB), und auch die Graustufen profitieren, doch die Farbgenauigkeit verändert sich nur minimal. Mit weiteren Feintuning sollte hier noch etwas mehr möglich sein, da der sRGB-Standard vollständig abgedeckt wird.

Graustufen (vor der Kalibrierung)
Graustufen (vor der Kalibrierung)
Sättigung (vor der Kalibrierung)
Sättigung (vor der Kalibrierung)
ColorChecker (vor der Kalibrierung)
ColorChecker (vor der Kalibrierung)
Graustufen (nach der Kalibrierung)
Graustufen (nach der Kalibrierung)
Sättigung (nach der Kalibrierung)
Sättigung (nach der Kalibrierung)
ColorChecker (nach der Kalibrierung)
ColorChecker (nach der Kalibrierung)

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
39.2 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 23.6 ms steigend
↘ 15.6 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 95 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten schlechter als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (26.6 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
57.2 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 27.2 ms steigend
↘ 30 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 92 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten schlechter als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (42.5 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM festgestellt 961.5 Hz

Das Display flackert mit 961.5 Hz (höchstwahrscheinlich durch Pulsweitenmodulation PWM) .

Die Frequenz von 961.5 Hz ist sehr hoch und sollte daher auch bei empfindlichen Personen zu keinen Problemen führen.

Im Vergleich: 54 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 8586 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

Hoher Kontrast, weite Blickwinkel, recht hell – alle diese Eigenschaften helfen, wenn man das Notebook im Schatten nutzt. In noch helleren Umgebungen macht jedoch das extrem spiegelnde Display Probleme. Die Hintergrundbeleuchtung ist hier einfach nicht stark genug, um Reflexionen durch direkte Sonneneinstrahlung zu kompensieren. In diesem Fall schlägt sich das matte FHD-Panel besser. Die Blickwinkel sind sehr gut, und lediglich aus extremen Positionen kommt es zu minimalem Kontrastabfall sowie leichten Farbverfälschungen.

im Freien (Sonnenschein)
im Freien (Sonnenschein)
weite Blickwinkel des IPS-Displays
weite Blickwinkel des IPS-Displays

Leistung - Gaming ready mit Geforce GTX 1050

Der 2,8 GHz schnelle Core i7-7700HQ ist derzeit der leistungsstärkste Prozessor für das XPS 15. Optional stehen noch die langsameren Modelle i3-7100H (nur USA) oder i5-7300HQ zur Auswahl. Der i7-7700HQ in unserem Testgerät ist auch eine beliebte Wahl für hochwertige Gaming-Laptops wie das MSI GE72 7RE oder das Gigabyte P57X v7, der 45-Watt-Prozessor ist damit zweifellos für alle Anwendungsbereiche gewappnet. Der DDR4-Arbeitsspeicher ist zwischen 8-32 GB groß, während die GeForce GTX 1050 mit 4 GB GDDR5-VRAM bei allen Modellen zum Einsatz kommt. In einigen Märkten bietet Dell das XPS 15 auch ohne dedizierte Grafikkarte an, in Deutschland ist das jedoch nicht der Fall. Beim Konfigurieren muss man zudem ein wenig aufpassen, da die Komponenten nicht beliebig miteinander kombiniert werden können.

Nvidias Optimus Technologie wird unterstützt und in anspruchslosen Situationen wechselt das XPS 15 automatisch zur integrierten HD Graphics 630.

Prozessor

In den Cinebench Tests liegt der neue Kaby Lake i7-7700HQ lediglich 5 % vor dem Skylake i7-6700HQ, welcher seinerseits nur 5 % schneller ist als der Broadwell i7-5700HQ. Die Unterschiede werden etwas größer, wenn man nur einen Kern belastet, doch wirklich groß sind die Sprünge zwischen den Generationen auch nicht. Im Vergleich zum alten Haswell i7-4700HQ arbeitet der neue i7-7700HQ zwischen 20-30 % (Single bzw. Multi) schneller. Auffälligkeiten gibt es nicht, denn das Dell liegt auf dem Niveau des Gaming-Laptops MSI GT62VR mit dem gleichen Prozessor. Der optionale i5-7300HQ aus den günstigeren Modellen is beinahe 50 % langsamer, wenn man alle Kerne belastet. Das reicht natürlich immer noch locker für das Surfen im Internet und auch Spiele, doch Power User, die das Notebook auch für anspruchsvollere Anwendungen einsetzen möchten, sollten sich für den i7-7700HQ entscheiden.

Weitere technische Informationen und Benchmarks zum i7-7700HQ stehen hier zur Verfügung.

Cinebench R10 32 Bit
Cinebench R10 32 Bit
Cinebench R11.5 64 Bit
Cinebench R11.5 64 Bit
Cinebench R15
Cinebench R15

Wie bereits den XPS-15-Kollegen mit i5-7300-CPU testen wir auch die hier vorliegende Topausstattung mit einer Benchmark-Schleife über einen längeren Zeitraum hinweg. Bei dauerhafter Belastung mit einer Cinebench-R15-Multi-Schleife bricht die Leistung des XPS 15 folglich um etwa 10 % ein (von 735 auf ~670 Punkte). Das ist etwas enttäuschend, dennoch bleibt die 7700HQ auch unter Dauerlast deutlich vor der Version mit der 7300HQ CPU (508 Punkte, ca. -25%).

0102030405060708090100110120130140150160170180190200210220230240250260270280290300310320330340350360370380390400410420430440450460470480490500510520530540550560570580590600610620630640650660670680690700710720730740Tooltip
Cinebench R15 CPU Multi 64 Bit
Cinebench R15
CPU Single 64Bit
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.9 GHz, 460)
Intel Core i7-6920HQ
163 Points ∼82% +4%
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.9 GHz, 460)
Intel Core i7-6920HQ
156 Points ∼78% -1%
Eurocom Sky X7E2
Intel Core i7-6700K
160 Points ∼80% +2%
MSI GT62VR 7RE-223
Intel Core i7-7700HQ
160 Points ∼80% +2%
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
Intel Core i7-7700HQ
157 Points ∼79%
Dell XPS 15 2017 9560 (7300HQ, Full-HD)
Intel Core i5-7300HQ
146 Points ∼73% -7%
MSI GE62 2QC-468XPL
Intel Core i7-5700HQ
144 Points ∼72% -8%
Asus GL702VM-GC102D
Intel Core i7-6700HQ
134 Points ∼67% -15%
Toshiba Satellite S70-B-106
Intel Core i7-4700HQ
131 Points ∼66% -17%
CPU Multi 64Bit
Eurocom Sky X7E2
Intel Core i7-6700K
874 Points ∼41% +19%
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.9 GHz, 460)
Intel Core i7-6920HQ
740 Points ∼34% +1%
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.9 GHz, 460)
Intel Core i7-6920HQ
729 Points ∼34% -1%
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
Intel Core i7-7700HQ
735 Points ∼34%
MSI GT62VR 7RE-223
Intel Core i7-7700HQ
731 Points ∼34% -1%
MSI GE62 2QC-468XPL
Intel Core i7-5700HQ
719 Points ∼33% -2%
Asus GL702VM-GC102D
Intel Core i7-6700HQ
678 Points ∼32% -8%
Toshiba Satellite S70-B-106
Intel Core i7-4700HQ
566 Points ∼26% -23%
Dell XPS 15 2017 9560 (7300HQ, Full-HD)
Intel Core i5-7300HQ
508 Points ∼24% -31%
Cinebench R11.5
CPU Single 64Bit
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.9 GHz, 460)
Intel Core i7-6920HQ
1.85 Points ∼81% +4%
MSI GT62VR 7RE-223
Intel Core i7-7700HQ
1.81 Points ∼80% +2%
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
Intel Core i7-7700HQ
1.78 Points ∼78%
Eurocom Sky X7E2
Intel Core i7-6700K
1.72 Points ∼76% -3%
MSI GE62 2QC-468XPL
Intel Core i7-5700HQ
1.68 Points ∼74% -6%
Asus GL702VM-GC102D
Intel Core i7-6700HQ
1.5 Points ∼66% -16%
Toshiba Satellite S70-B-106
Intel Core i7-4700HQ
1.49 Points ∼66% -16%
CPU Multi 64Bit
Eurocom Sky X7E2
Intel Core i7-6700K
8.55 Points ∼4% +5%
MSI GT62VR 7RE-223
Intel Core i7-7700HQ
8.15 Points ∼3% 0%
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
Intel Core i7-7700HQ
8.14 Points ∼3%
MSI GE62 2QC-468XPL
Intel Core i7-5700HQ
7.96 Points ∼3% -2%
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.9 GHz, 460)
Intel Core i7-6920HQ
7.9 Points ∼3% -3%
Asus GL702VM-GC102D
Intel Core i7-6700HQ
7.47 Points ∼3% -8%
Toshiba Satellite S70-B-106
Intel Core i7-4700HQ
6.02 Points ∼3% -26%
Cinebench R10
Rendering Single 32Bit
Eurocom Sky X7E2
Intel Core i7-6700K
6434 Points ∼73% +10%
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.9 GHz, 460)
Intel Core i7-6920HQ
5906 Points ∼67% +1%
MSI GT62VR 7RE-223
Intel Core i7-7700HQ
5906 Points ∼67% +1%
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
Intel Core i7-7700HQ
5825 Points ∼66%
MSI GE62 2QC-468XPL
Intel Core i7-5700HQ
5567 Points ∼63% -4%
Asus GL702VM-GC102D
Intel Core i7-6700HQ
5126 Points ∼58% -12%
Rendering Multiple CPUs 32Bit
Eurocom Sky X7E2
Intel Core i7-6700K
23815 Points ∼48% +10%
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.9 GHz, 460)
Intel Core i7-6920HQ
22527 Points ∼45% +4%
MSI GT62VR 7RE-223
Intel Core i7-7700HQ
22171 Points ∼45% +2%
MSI GE62 2QC-468XPL
Intel Core i7-5700HQ
21681 Points ∼44% 0%
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
Intel Core i7-7700HQ
21671 Points ∼44%
Asus GL702VM-GC102D
Intel Core i7-6700HQ
20111 Points ∼40% -7%
wPrime 2.0x - 1024m
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.9 GHz, 460)
Intel Core i7-6920HQ
326.01 s * ∼4% -52%
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
Intel Core i7-7700HQ
214.927 s * ∼3%
MSI GE62 2QC-468XPL
Intel Core i7-5700HQ
206.294 s * ∼2% +4%
Eurocom Sky X7E2
Intel Core i7-6700K
205.867 s * ∼2% +4%
Super Pi Mod 1.5 XS 32M - ---
MSI GE62 2QC-468XPL
Intel Core i7-5700HQ
573.691 Seconds * ∼3% -10%
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.9 GHz, 460)
Intel Core i7-6920HQ
559.333 Seconds * ∼2% -7%
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
Intel Core i7-7700HQ
522.024 Seconds * ∼2%
Eurocom Sky X7E2
Intel Core i7-6700K
484.635 Seconds * ∼2% +7%

* ... kleinere Werte sind besser

Cinebench R10 Shading 32Bit
6835
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 32Bit
21671
Cinebench R10 Rendering Single 32Bit
5825
Cinebench R11.5 OpenGL 64Bit
65.23 fps
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
8.14 Points
Cinebench R11.5 CPU Single 64Bit
1.78 Points
Cinebench R15 Ref. Match 64Bit
99.6 %
Cinebench R15 OpenGL 64Bit
95.49 fps
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
735 Points
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
157 Points
Hilfe

System Performance

Im synthetischen PCMark 8 liegt das XPS 15 auf Augenhöhe mit dem MacBook Pro 15 sowie dem HP Spectre x360 15. Aufgrund der geringeren Bildschirmauflösung schneidet das "kleinere" XPS 15 mit dem i7-7300HQ und der konventionellen Festplatte sogar noch minimal besser ab. Die gefühlte Arbeitsgeschwindigkeit ist sehr gut, und wir konnten im Testzeitraum keine Probleme mit den Komponenten oder der Software feststellen.

PCMark 8 Home Accelerated
PCMark 8 Home Accelerated
PCMark 8 Work Accelerated
PCMark 8 Work Accelerated
PCMark 8 Creative Accelerated
PCMark 8 Creative Accelerated
PCMark 8
Work Score Accelerated v2
Dell XPS 15 2017 9560 (7300HQ, Full-HD)
GeForce GTX 1050 (Notebook), 7300HQ, WDC WD10SPCX-75KHST0 + SanDisk Z400s M.2 2242 32 GB Cache
4884 Points ∼75% +10%
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.9 GHz, 460)
Radeon Pro 460, 6920HQ, Apple SSD SM1024L
4755 Points ∼73% +8%
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
GeForce GTX 1050 (Notebook), 7700HQ, Lite-on CX2-8B512-Q11 NVMe SSD
4422 Points ∼68%
HP Spectre x360 15-bl002xx
GeForce 940MX, 7500U, Toshiba XG4 NVMe (THNSN5512GPUK)
4016 Points ∼62% -9%
Asus FX502VM-AS73
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, SK Hynix HFS256G39TND-N210A
2722 Points ∼42% -38%
Creative Score Accelerated v2
Asus FX502VM-AS73
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, SK Hynix HFS256G39TND-N210A
7220 Points ∼78% +41%
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
GeForce GTX 1050 (Notebook), 7700HQ, Lite-on CX2-8B512-Q11 NVMe SSD
5114 Points ∼55%
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.9 GHz, 460)
Radeon Pro 460, 6920HQ, Apple SSD SM1024L
4984 Points ∼54% -3%
HP Spectre x360 15-bl002xx
GeForce 940MX, 7500U, Toshiba XG4 NVMe (THNSN5512GPUK)
4542 Points ∼49% -11%
Home Score Accelerated v2
Asus FX502VM-AS73
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, SK Hynix HFS256G39TND-N210A
4765 Points ∼80% +33%
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.9 GHz, 460)
Radeon Pro 460, 6920HQ, Apple SSD SM1024L
4066 Points ∼68% +13%
Dell XPS 15 2017 9560 (7300HQ, Full-HD)
GeForce GTX 1050 (Notebook), 7300HQ, WDC WD10SPCX-75KHST0 + SanDisk Z400s M.2 2242 32 GB Cache
3659 Points ∼61% +2%
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
GeForce GTX 1050 (Notebook), 7700HQ, Lite-on CX2-8B512-Q11 NVMe SSD
3588 Points ∼60%
HP Spectre x360 15-bl002xx
GeForce 940MX, 7500U, Toshiba XG4 NVMe (THNSN5512GPUK)
3249 Points ∼54% -9%
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
3588 Punkte
PCMark 8 Creative Score Accelerated v2
5114 Punkte
PCMark 8 Work Score Accelerated v2
4422 Punkte
Hilfe

Massenspeicher

NVMe-M.2-Steckplatz neben dem 97-Wh-Akku
NVMe-M.2-Steckplatz neben dem 97-Wh-Akku

Insgesamt bewegt sich die 512 GB große NVMe-SSD von Lite-On (CX2-8B512) auf dem Niveau der Apple SM1024L-SSD im MacBook sowie der Toshiba XG3 im HP Spectre x360 15, wobei es leichte Unterschiede gibt. Vor allem bei kleinen QD32-Blöcken schneidet das Dell laut CrystalDiskMark etwas schlechter ab als das MacBook. Ansonsten erfüllt das Lite-On-Laufwerk aber die Erwartungen an eine NVMe-SSD. Bei Modellen mit einer Speicherkapazität von 256 GB oder 1 TB dürften sich die Ergebnisse ein wenig ändern.

Für weitere Benchmarks steht unser stetig wachsender HDD-/SSD-Vergleich zur Verfügung.

CrystalDiskMark 3.0
CrystalDiskMark 3.0
AS SSD
AS SSD
PCMark 8 Storage
PCMark 8 Storage
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
Lite-on CX2-8B512-Q11 NVMe SSD
Asus FX502VM-AS73
SK Hynix HFS256G39TND-N210A
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.9 GHz, 460)
Apple SSD SM1024L
HP Spectre x360 15-bl002xx
Toshiba XG4 NVMe (THNSN5512GPUK)
Dell Latitude 15 E5570
Samsung SSD PM871 MZ7LN128HCHP
CrystalDiskMark 3.0
-62%
-11%
-11%
-58%
Write 4k QD32
398.1
99.74
-75%
562.1
41%
395.2
-1%
100.2
-75%
Read 4k QD32
509.1
369.9
-27%
679.3
33%
527.2
4%
383.3
-25%
Write 4k
134.1
70.91
-47%
10.9
-92%
139.4
4%
96.59
-28%
Read 4k
45.14
29.36
-35%
9.786
-78%
40.72
-10%
34
-25%
Write 512
1119
137.8
-88%
1058
-5%
713.9
-36%
119.7
-89%
Read 512
977.4
343.5
-65%
913.7
-7%
834.2
-15%
393.6
-60%
Write Seq
1106
138.2
-88%
1440
30%
981.5
-11%
155
-86%
Read Seq
1684
502.5
-70%
1458
-13%
1266
-25%
474.7
-72%
Lite-on CX2-8B512-Q11 NVMe SSD
Sequential Read: 1684 MB/s
Sequential Write: 1106 MB/s
512K Read: 977.4 MB/s
512K Write: 1119 MB/s
4K Read: 45.14 MB/s
4K Write: 134.1 MB/s
4K QD32 Read: 509.1 MB/s
4K QD32 Write: 398.1 MB/s

Grafikkarte

Ein wichtiger Aspekt des letztjährigen XPS 15 war die GTX-960M-Grafikkarte, die auch weiterhin eine ziemlich leistungsstarke GPU für Multimedia-Laptops ist. Das aktuelle 2017er-Modell ist jetzt allerdings mit der deutlich schnelleren GTX 1050 aus der Pascal Generation ausgestattet.

Laut den 3DMark-Fire-Strike-Benchmarks bringt das GPU-Upgrade einen Leistungssprung von 35-45 % mit sich. Die Radeon Pro 460 in dem aktuellen MacBook Pro 15 fällt um etwa 30 % zurück. Damit liegt die Grafikkarte komfortabel zwischen der GTX 960M und der GTX 970M, wobei letztere ein beliebter Chip für Gaming-Laptops aus dem letzten Jahr war. Im Vergleich zu unserer Desktop-Version der GTX 1050 mit 2 GB VRAM fällt die mobile 4-GB-Version im Dell um 10-15 % zurück.

Ice Storm Extreme
Ice Storm Extreme
Ice Storm Unlimited
Ice Storm Unlimited
Cloud Gate
Cloud Gate
Fire Strike
Fire Strike
Fire Strike Extreme
Fire Strike Extreme
Fire Strike Ultra
Fire Strike Ultra
3DMark
3840x2160 Fire Strike Ultra Graphics
Gigabyte P57X v7
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ
4005 Points ∼40% +250%
Asus FX502VM-AS73
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ
2565 Points ∼25% +124%
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
NVIDIA GeForce GTX 1050 (Notebook), 7700HQ
1145 Points ∼11%
Fire Strike Extreme Graphics
Gigabyte P57X v7
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ
8236 Points ∼50% +205%
Asus FX502VM-AS73
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ
5463 Points ∼33% +102%
Asus Strix GL502VT-DS74
NVIDIA GeForce GTX 970M, 6700HQ
3517 Points ∼21% +30%
Zotac GeForce GTX 1050 2GB
NVIDIA GeForce GTX 1050 (Desktop), 4790K
3199 Points ∼19% +19%
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
NVIDIA GeForce GTX 1050 (Notebook), 7700HQ
2699 Points ∼16%
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.9 GHz, 460)
AMD Radeon Pro 460, 6920HQ
2049 Points ∼12% -24%
Asus Zenbook UX510UW-CN044T
NVIDIA GeForce GTX 960M, 6500U
1988 Points ∼12% -26%
1920x1080 Fire Strike Graphics
Gigabyte P57X v7
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ
17170 Points ∼42% +183%
Asus FX502VM-AS73
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ
11633 Points ∼29% +92%
MSI GE72 7RE-046
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 7700HQ
8086 Points ∼20% +33%
Asus Strix GL502VT-DS74
NVIDIA GeForce GTX 970M, 6700HQ
7321 Points ∼18% +21%
Zotac GeForce GTX 1050 2GB
NVIDIA GeForce GTX 1050 (Desktop), 4790K
6797 Points ∼17% +12%
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
NVIDIA GeForce GTX 1050 (Notebook), 7700HQ
6074 Points ∼15%
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.9 GHz, 460)
AMD Radeon Pro 460, 6920HQ
4584 Points ∼11% -25%
Asus Zenbook UX510UW-CN044T
NVIDIA GeForce GTX 960M, 6500U
4133 Points ∼10% -32%
1280x720 Cloud Gate Standard Graphics
Asus FX502VM-AS73
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ
80496 Points ∼49% +157%
Gigabyte P57X v7
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ
75190 Points ∼46% +140%
Asus Strix GL502VT-DS74
NVIDIA GeForce GTX 970M, 6700HQ
50205 Points ∼31% +61%
MSI GE72 7RE-046
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 7700HQ
49223 Points ∼30% +57%
Zotac GeForce GTX 1050 2GB
NVIDIA GeForce GTX 1050 (Desktop), 4790K
40922 Points ∼25% +31%
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
NVIDIA GeForce GTX 1050 (Notebook), 7700HQ
31274 Points ∼19%
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.9 GHz, 460)
AMD Radeon Pro 460, 6920HQ
27064 Points ∼17% -13%
Asus Zenbook UX510UW-CN044T
NVIDIA GeForce GTX 960M, 6500U
25986 Points ∼16% -17%
3DMark Ice Storm Standard Score
31054 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
18212 Punkte
3DMark Fire Strike Score
5524 Punkte
3DMark Fire Strike Extreme Score
2686 Punkte
Hilfe

Gaming Performance

Ein Multimedia-Laptop, der die meisten modernen Titel mit hohen Details und der 1080p-Auflösung flüssig darstellen kann, verdient Respekt. Im Schnitt liegt die Leistung unseres XPS 15 9560 ~40-50 % über dem Vorgänger. Wir empfehlen jedoch nicht, in der nativen 4K-Auflösung zu spielen, da man die Details hier deutlich reduzieren müsste. Bei schnellen Shootern wie Fallout 4 und Overwatch ist leichtes Ghosting sichtbar. Für Gaming-Enthusiasten ist das XPS 15 daher nicht unbedingt die erste Wahl, vor allem angesichts der 5-ms-/120-Hz-Displays in modernen Gaming-Notebooks.

Weitere technische Informationen und Benchmarks zur GeForce GTX 1050 sind in unserer Techniksektion verfügbar.

Rise of the Tomb Raider - 1920x1080 Very High Preset AA:FX AF:16x
Asus FX502VM-AS73
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, SK Hynix HFS256G39TND-N210A
61.3 fps ∼100% +86%
MSI GE72 7RE-046
GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 7700HQ, Toshiba HG6 THNSNJ256G8NY
39.7 fps ∼65% +21%
Zotac GeForce GTX 1050 2GB
GeForce GTX 1050 (Desktop), 4790K, Samsung SSD 840 Pro 256GB MZ7PD256HAFV-0Z000
36.9 (min: 34) fps ∼60% +12%
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
GeForce GTX 1050 (Notebook), 7700HQ, Lite-on CX2-8B512-Q11 NVMe SSD
32.9 fps ∼54%
Dell XPS 15 9550 i7 FHD
GeForce GTX 960M, 6700HQ, Samsung PM951 NVMe 512 GB
21.2 fps ∼35% -36%
Metro: Last Light - 1920x1080 Very High (DX11) AF:16x
Asus FX502VM-AS73
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, SK Hynix HFS256G39TND-N210A
79.3 fps ∼100% +76%
Aorus X3 Plus v5
GeForce GTX 970M, 6700HQ, Samsung SM951 MZVPV512HDGL m.2 PCI-e
53.6 fps ∼68% +19%
Zotac GeForce GTX 1050 2GB
GeForce GTX 1050 (Desktop), 4790K, Samsung SSD 840 Pro 256GB MZ7PD256HAFV-0Z000
49 (min: 25) fps ∼62% +9%
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
GeForce GTX 1050 (Notebook), 7700HQ, Lite-on CX2-8B512-Q11 NVMe SSD
45.1 fps ∼57%
Dell XPS 15 9550 i7 FHD
GeForce GTX 960M, 6700HQ, Samsung PM951 NVMe 512 GB
30.9 fps ∼39% -31%
BioShock Infinite - 1920x1080 Ultra Preset, DX11 (DDOF)
Asus FX502VM-AS73
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, SK Hynix HFS256G39TND-N210A
103.1 fps ∼100% +56%
Aorus X3 Plus v5
GeForce GTX 970M, 6700HQ, Samsung SM951 MZVPV512HDGL m.2 PCI-e
71.8 fps ∼70% +9%
Zotac GeForce GTX 1050 2GB
GeForce GTX 1050 (Desktop), 4790K, Samsung SSD 840 Pro 256GB MZ7PD256HAFV-0Z000
71.6 (min: 46) fps ∼69% +8%
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
GeForce GTX 1050 (Notebook), 7700HQ, Lite-on CX2-8B512-Q11 NVMe SSD
66 fps ∼64%
Dell XPS 15 9550 i7 FHD
GeForce GTX 960M, 6700HQ, Samsung PM951 NVMe 512 GB
44.1 fps ∼43% -33%
Thief - 1920x1080 Very High Preset AA:FXAA & High SS AF:8x
Asus FX502VM-AS73
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, SK Hynix HFS256G39TND-N210A
77.3 fps ∼100% +84%
Aorus X3 Plus v5
GeForce GTX 970M, 6700HQ, Samsung SM951 MZVPV512HDGL m.2 PCI-e
46.5 fps ∼60% +11%
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
GeForce GTX 1050 (Notebook), 7700HQ, Lite-on CX2-8B512-Q11 NVMe SSD
41.9 fps ∼54%
Dell XPS 15 9550 i7 FHD
GeForce GTX 960M, 6700HQ, Samsung PM951 NVMe 512 GB
26.6 fps ∼34% -37%
Batman: Arkham Knight - 1920x1080 High / On AA:SM AF:16x
MSI GE72 7RE-046
GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 7700HQ, Toshiba HG6 THNSNJ256G8NY
41 fps ∼100% +24%
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
GeForce GTX 1050 (Notebook), 7700HQ, Lite-on CX2-8B512-Q11 NVMe SSD
33 fps ∼80%
Dell XPS 15 9550 i7 FHD
GeForce GTX 960M, 6700HQ, Samsung PM951 NVMe 512 GB
19 fps ∼46% -42%
Fallout 4 - 1920x1080 Ultra Preset AA:T AF:16x
Asus FX502VM-AS73
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, SK Hynix HFS256G39TND-N210A
73.7 fps ∼100% +113%
MSI GE72 7RE-046
GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 7700HQ, Toshiba HG6 THNSNJ256G8NY
46.2 fps ∼63% +34%
Aorus X3 Plus v5
GeForce GTX 970M, 6700HQ, Samsung SM951 MZVPV512HDGL m.2 PCI-e
42.4 fps ∼58% +23%
Zotac GeForce GTX 1050 2GB
GeForce GTX 1050 (Desktop), 4790K, Samsung SSD 840 Pro 256GB MZ7PD256HAFV-0Z000
41.1 (min: 33) fps ∼56% +19%
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
GeForce GTX 1050 (Notebook), 7700HQ, Lite-on CX2-8B512-Q11 NVMe SSD
34.6 fps ∼47%
Dell XPS 15 9550 i7 FHD
GeForce GTX 960M, 6700HQ, Samsung PM951 NVMe 512 GB
24.2 fps ∼33% -30%
Doom - 1920x1080 Ultra Preset AA:SM
Asus FX502VM-AS73
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, SK Hynix HFS256G39TND-N210A
95.1 fps ∼100% +77%
MSI GE72 7RE-046
GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 7700HQ, Toshiba HG6 THNSNJ256G8NY
63.8 fps ∼67% +19%
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
GeForce GTX 1050 (Notebook), 7700HQ, Lite-on CX2-8B512-Q11 NVMe SSD
53.8 fps ∼57%
Zotac GeForce GTX 1050 2GB
GeForce GTX 1050 (Desktop), 4790K, Samsung SSD 840 Pro 256GB MZ7PD256HAFV-0Z000
46.5 (min: 35) fps ∼49% -14%
Overwatch - 1920x1080 Epic (Render Scale 100 %) AA:SM AF:16x
Asus FX502VM-AS73
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, SK Hynix HFS256G39TND-N210A
107.3 fps ∼100% +97%
MSI GE72 7RE-046
GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 7700HQ, Toshiba HG6 THNSNJ256G8NY
72.6 fps ∼68% +33%
Zotac GeForce GTX 1050 2GB
GeForce GTX 1050 (Desktop), 4790K, Samsung SSD 840 Pro 256GB MZ7PD256HAFV-0Z000
63 (min: 53) fps ∼59% +16%
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
GeForce GTX 1050 (Notebook), 7700HQ, Lite-on CX2-8B512-Q11 NVMe SSD
54.5 fps ∼51%
Mafia 3 - 1920x1080 High Preset
Asus FX502VM-AS73
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, SK Hynix HFS256G39TND-N210A
46.7 fps ∼100% +122%
MSI GE72 7RE-046
GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 7700HQ, Toshiba HG6 THNSNJ256G8NY
28.7 fps ∼61% +37%
Zotac GeForce GTX 1050 2GB
GeForce GTX 1050 (Desktop), 4790K, Samsung SSD 840 Pro 256GB MZ7PD256HAFV-0Z000
26.1 (min: 22) fps ∼56% +24%
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
GeForce GTX 1050 (Notebook), 7700HQ, Lite-on CX2-8B512-Q11 NVMe SSD
21 fps ∼45%
min. mittel hoch max.4K
StarCraft II: Heart of the Swarm (2013) 71fps
BioShock Infinite (2013) 152.566fps
Metro: Last Light (2013) 83.945.1fps
Thief (2014) 7641.9fps
The Witcher 3 (2015) 64.938.219.8fps
Batman: Arkham Knight (2015) 83483315fps
Metal Gear Solid V (2015) 6053.424.8fps
Dota 2 Reborn (2015) 34fps
Fallout 4 (2015) 41.734.614fps
Rise of the Tomb Raider (2016) 71.939.832.913.1fps
Ashes of the Singularity (2016) 34.929.8fps
Doom (2016) 5753.817.5fps
Overwatch (2016) 90.754.530.2fps
Mafia 3 (2016) 21fps

Stresstest

Mit unserem Stresstest untersuchen wir, wie sich das Gerät bei dauerhafter maximaler Belastung schlägt. Mit Prime95 kann der Prozessor einen Takt von 3,1 GHz aufrechterhalten. Damit liegt er 300 MHz über dem Basistakt und erwärmt sich auf 74 °C. FurMark hingegen führt zu einem schwankenden GPU-Takt von ~532-1.481 MHz. Der Takt fällt jedes Mal ab, sobald der Kern 73 °C erreicht, vermutlich um umliegende Komponenten zu schützen. Hier haben richtige Gaming-Laptops mehr Spielraum; die GTX 1060 im Asus FX502VM erreicht unter diesen Bedingungen beispielsweise 80 °C.

Beide Tools gleichzeitig führen zu einem reduzierten GPU-Takt von lediglich 519 MHz, während die CPU unbeeindruckt mit 3,3 GHz arbeitet und sich bei 87 °C einpendelt. Unigine Valley ist ein realistischerer Test für die Belastung beim Spielen. Die Grafikkarte arbeitet mit stabilen 1.709 MHz, doch die Temperatur liegt bei 69 °C – für unseren Geschmack etwas zu nah an der 73-°C-Grenze. Vor allem bei höheren Umgebungstemperaturen könnte Throttling durchaus ein Thema sein.

Last Prime95
Last Prime95
Last FurMark
Last FurMark
Last Prime95+FurMark
Last Prime95+FurMark
Last Unigine Valley
Last Unigine Valley
CPU-Takt (GHz) GPU-Takt (MHz) durchschnittliche CPU-Temperatur (°C) durchschnittliche GPU-Temperatur (°C)
Last Prime95 3,1 -- 74 56
Last FurMark -- 532-1.481 75-80 65-73
Last Prime95 + FurMark 3,3 519 87 67
Last Unigine Valley 1,5+ 1.709 67 69
0123456789101112131415161718192021Tooltip
The Witcher 3 ultra

Gaming Stresstest

Zusätzlich haben wir das Notebook mit dem Spiel The Witcher 3 getestet. Während des einstündigen Tests arbeitet der Prozessor mit einem Takt zwischen 3,3-3,5 GHz. Die Nvidia GPU startet in den ersten Minuten mit 1.695 MHz, bevor die Kerntemperatur 77-78 °C erreicht. Danach schwankt der Takt zwischen ~1.350-1.600 MHz und damit weiterhin über dem Basistakt von 1.354 MHz. Throttling ist hier also kein Thema. Laut GPU-Z liegt die Leistungsreduzierung an der GPU-Auslastung und dem Power Limit.

Nach über einer Stunde The Witcher 3 (1080p, Ultra) stabilisieren sich CPU und GPU bei 80 bzw. 73 °C. In der nachfolgenden Grafik sieht man, dass die Framerate ohne Ausreißer bei 18-20 FPS liegt. Wir können auch keine FPS-Einbrüche bemerken, die das Gameplay beeinflussen. Variierende GPU-Takte oberhalb des Basistaktes sind bei Gaming-Notebooks normal, wenn man moderne Titel spielt.

Witcher 3, Last nach 3 Minuten
Witcher 3, Last nach 3 Minuten
Witcher 3, Last nach 60 Minuten
Witcher 3, Last nach 60 Minuten

Emissionen

Geräuschemissionen

Beim Hochfahren und in den ersten Betriebsminuten bleiben die beiden Lüfter üblicherweise deaktiviert. Die längere Videowiedergabe oder das Surfen im Internet führt jedoch schnell zu hörbaren 32 dB(A). Glücklicherweise ist das Geräusch immer noch sehr leise, doch wir empfehlen den Energiesparmodus samt iGPU für einen möglichst ruhigen Betrieb. Die überwiegende Zeit sind die beiden Lüfter aber aktiv.

Sobald man ein Spiel startet, erhöhen die Lüfter langsam ihre Geschwindigkeit, bevor sie schließlich bei konstanten 47 dB(A) ankommen. Für ein Multimedia-Laptop ist das ein sehr hoher Wert und vergleichbar mit dem XPS 15 mit i5-7300HQ. Tatsächlich orientieren sich die Lüfter des XPS 15 eher an einem Gaming-Laptop wie dem Asus GL502VM anstatt an Systemen wie dem HP Envy oder Lenovo IdeaPad. Die Kombination aus kompaktem Gehäuse und leistungsstarker Grafikkarte führt hier zu lauteren Lüftern.

Sobald wir unser Ohr direkt an die Tastatur halten, können wir Spulenfiepen hören. Selbst in einer ruhigen Umgebung ist es jedoch sehr leise und sollte im Alltag daher nicht negativ auffallen.

zwei 50-mm-Lüfter
zwei 50-mm-Lüfter
Die Lüftergitter verstecken sich unter dem Gelenk.
Die Lüftergitter verstecken sich unter dem Gelenk.
XPS 15 9560 (weiß: Umgebung, rot: Leerlauf, blau: 3DMark, grün: Prime95+FurMark)
XPS 15 9560 (weiß: Umgebung, rot: Leerlauf, blau: 3DMark, grün: Prime95+FurMark)
HP Spectre x360 15
HP Spectre x360 15
XPS 13 9360
XPS 13 9360

Lautstärkediagramm

Idle
29 / 29 / 32.2 dB(A)
Last
47.1 / 47.1 dB(A)
 
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   BK Precision 732A (aus 15 cm gemessen)   Umgebungsgeräusche: 28.4 dB(A)
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)Asus FX502VM-AS73Apple MacBook Pro 15 2016 (2.9 GHz, 460)Dell XPS 15 2017 9560 (7300HQ, Full-HD)Dell XPS 15 9550 i7 FHD
Geräuschentwicklung
-3%
4%
-5%
6%
aus / Umgebung *
28.4
28.7
-1%
29
-2%
30.3
-7%
Idle min *
29
30.6
-6%
30.3
-4%
31.6
-9%
29.2
-1%
Idle avg *
29
30.6
-6%
30.3
-4%
31.6
-9%
29.3
-1%
Idle max *
32.2
31
4%
30.3
6%
33.4
-4%
29.5
8%
Last avg *
47.1
46.2
2%
35.1
25%
47.8
-1%
36.5
23%
Witcher 3 ultra *
52
Last max *
47.1
52.3
-11%
46
2%
47.8
-1%
47.7
-1%

* ... kleinere Werte sind besser

Temperatur

Die symmetrische Kühlung führt zu einer recht gleichmäßigen Erwärmung. Der Hotspot auf der Oberseite wärmt die umliegenden Bereich auf, und wir können hier im Extremfall maximal 49 °C (zwischen den Tasten 6 & 7) messen. Zum Vergleich: Bei den weniger leistungsfähigen Konkurrenten HP Spectre x360 15 und dem MacBook Pro 15 sind es 47 bzw. 44 °C. Trotz der hohen Messwerte ist die Handhabung des Dell aber niemals problematisch, denn der Bereich der Handballenauflage bleibt auch unter Last kühl. XPS-15-Modelle mit einer konventionellen HDD könnten im rechten Bereich der Handballenauflage ein wenig wärmer werden.

maximale Last (Oberseite)
maximale Last (Oberseite)
maximale Last (Unterseite)
maximale Last (Unterseite)
Max. Last
 36 °C48.8 °C33.6 °C 
 34.6 °C41.4 °C25.4 °C 
 23.4 °C23.4 °C22.4 °C 
Maximal: 48.8 °C
Durchschnitt: 32.1 °C
33.6 °C42.6 °C34.4 °C
31.4 °C40.8 °C33.4 °C
28 °C30.4 °C30.8 °C
Maximal: 42.6 °C
Durchschnitt: 33.9 °C
Netzteil (max.)  46 °C | Raumtemperatur 20 °C | Fluke 62 Mini IR Thermometer

Lautsprecher

Mit den Standardeinstellungen sind die Stereolautsprecher wenig beeindruckend. Die Module des Spectre x360 15 sind deutlich lauter und können tiefe Frequenzen besser abbilden. Unsere Messungen zeigen beim Dell einen steilen Abfall bei 500 Hz (250 Hz beim HP). Auch bei hohen Pegeln verzerrt der Klang nicht, und das Chassis vibriert nicht, doch wir empfehlen aufgrund der lauten Lüfter gerade beim Spielen die Verwendung von Kopfhörern.

Wir haben die Lautsprecher noch einmal mit dem aktivierten MaxxAudio-Pro-Equalizer vermessen und konnten konnten deutliche Verbesserungen bei der Dynamik sowie der maximalen Lautstärke feststellen. Damit liegt das Dell nun näher an dem Spectre und schlägt sich unterhalb von 250 Hz sogar ein wenig besser. Ab Werk klingen die Lautsprecher nur durchschnittlich, weshalb man mit sich mit der Audio-Software beschäftigen sollte. Bei der maximalen Lautstärke (Equalizer aktiv) vibriert das Gehäuse leicht mit.

Der 3,5-mm-Ausgang war im Test unauffällig. Das Einstecken von externen Lautsprechern führt zu einer unnötigen Pop-up-Meldung der vorinstallierten MaxxAdioPro Software, die den Nutzer fragt, welches Ausgabegerät angeschlossen wurde (Headset, Kopfhörer, 2.1, usw.).

Stereolautsprecher an der unteren Kante
Stereolautsprecher an der unteren Kante
Der MaxxAudio-Pro-Equalizer sollte für die maximale Lautstärke aktiviert sein.
Der MaxxAudio-Pro-Equalizer sollte für die maximale Lautstärke aktiviert sein.
XPS 15 9560 (rot: Leerlauf, pink: Pink Noise)
XPS 15 9560 (rot: Leerlauf, pink: Pink Noise)
XPS 15 9560 mit aktiviertem MaxxAudio-Pro-Equalizer
XPS 15 9560 mit aktiviertem MaxxAudio-Pro-Equalizer
Asus GL502VM
Asus GL502VM
HP Spectre x360 15
HP Spectre x360 15
dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2040.938.62534.735.8313434.84033.632.85033.331.7633534.88031.83510031.742.51253049.616028.657.120027.152.625026.949.431526.65440025.857.550025.456.663024.466.18002469.2100024.162.2125023.861.5160023.565.1200023.265.3250023.463.8315023.270.9400023.370.7500023.263.1630023.263.8800023.265.41000023.163.81250023.165.51600023.267SPL35.978.6N2.643.3median 23.8Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)median 63.8Delta1.84.535.335.132.931.831.83236.535.132.428.93328.936.328.848.32761.52752.924.860.92462.822.763.32269.521.267.82174.82075.919.472.718.97117.770.117.86917.671.817.668.117.671.417.673.717.670.417.571.617.671.617.669.617.459.717.583.630.662.51.5median 69.6Apple MacBook 12 (Early 2016) 1.1 GHzmedian 17.84.62.4hearing rangehide median Pink Noise
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD) Audio Analyse

(-) | Nicht sonderlich laut spielende Lautsprecher (70.93 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(±) | abgesenkter Bass - 12.9% geringer als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (14.3% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 3.5% abweichend
(±) | Linearität der Mitten ist durchschnittlich (8.9% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 2.3% abweichend
(±) | durchschnittlich lineare Hochtöne (7.3% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(+) | hörbarer Bereich ist sehr linear (13.8% Abstand zum Median
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 27% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 4% vergleichbar, 69% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 17%, das schlechteste Gerät hat 35%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 12% aller getesteten Geräte waren besser, 4% vergleichbar, 84% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Apple MacBook 12 (Early 2016) 1.1 GHz Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (83.6 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(±) | abgesenkter Bass - 11.3% geringer als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (14.2% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 2.4% abweichend
(+) | lineare Mitten (5.5% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 2% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (4.5% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(+) | hörbarer Bereich ist sehr linear (9.3% Abstand zum Median
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 1% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 1% vergleichbar, 97% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 9%, durchschnittlich ist 19%, das schlechteste Gerät hat 41%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 2% aller getesteten Geräte waren besser, 0% vergleichbar, 98% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Frequenzdiagramm im Vergleich (Checkboxen oben an-/abwählbar!)

Energieverwaltung - Mehr Verbrauch, höhere Akkulaufzeit

Energieaufnahme

Unser XPS 15 mit dem 7700HQ sowie dem 4K-Display benötigt deutlich mehr Strom als das vorherige Testgerät (7300HQ/FHD), sowohl im Leerlauf als auch bei 3DMark 06. Maximal ermitteln wir in unserem Stresstest mit Prime95 und FurMark 122 Watt, womit das 130-Watt-Netzteil (~14 x 6,4 x 2,25 cm) kaum noch Spielraum hat. Gaming-Laptops wie das Asus FX502VM mit dem identischen Prozessor, aber einer schnelleren GPU, benötigen noch einmal zwischen 10-30 Watt mehr Strom beim Spielen.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.35 / 0.72 Watt
Idledarkmidlight 11.9 / 17.1 / 17.3 Watt
Last midlight 94.7 / 122 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
7700HQ, GeForce GTX 1050 (Notebook), Lite-on CX2-8B512-Q11 NVMe SSD, IGZO IPS, 3840x2160, 15.6
Asus FX502VM-AS73
7700HQ, GeForce GTX 1060 (Laptop), SK Hynix HFS256G39TND-N210A, TN LED, 1920x1080, 15.6
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.9 GHz, 460)
6920HQ, Radeon Pro 460, Apple SSD SM1024L, IPS, 2880x1800, 15.4
HP Spectre x360 15-bl002xx
7500U, GeForce 940MX, Toshiba XG4 NVMe (THNSN5512GPUK), IPS, 3840×2160 , 15.6
Dell XPS 15 2017 9560 (7300HQ, Full-HD)
7300HQ, GeForce GTX 1050 (Notebook), WDC WD10SPCX-75KHST0 + SanDisk Z400s M.2 2242 32 GB Cache, LED IGZO IPS InfinityEdge, 1920x1080, 15.6
Stromverbrauch
-7%
39%
38%
28%
Idle min *
11.9
14.9
-25%
3
75%
8.14
32%
6.6
45%
Idle avg *
17.1
15.1
12%
9.9
42%
10.91
36%
9
47%
Idle max *
17.3
15.2
12%
12.5
28%
12.26
29%
10.7
38%
Last avg *
94.7
105.8
-12%
70.6
25%
45.67
52%
77.5
18%
Last max *
122
148.8
-22%
90.8
26%
74.94
39%
130
-7%
Witcher 3 ultra *
104.8

* ... kleinere Werte sind besser

Akkulaufzeit

Wie schon bei dem 15 Zoll großen Asus UX501 sowie den vorherigen XPS-15-Laptops wird das neue XPS 15 9560 entweder mit zwei Festplattensteckplätzen in Kombination mit einem 56-Wh-Akku oder nur einer Festplatte in Verbindung mit einem größeren 97-Wh-Akku ausgeliefert. Letzteres trifft für das US-Modell zu, und die ermittelten Laufzeiten fallen in der Tat deutlich länger aus als bei dem ersten Testgerät, trotz der höheren Bildschirmauflösung und dem schnelleren Prozessor. Beim Surfen im Internet kann man rund 7 Stunden erwarten; hier musste das "kleinere" Modell schon nach 5 Stunden wieder an die Steckdose. ULV-Modelle wie das HP Spectre x360 15 halten mit ihren effizienten Kaby-Lake-Chips und älteren Maxwell-GPUs noch länger durch.

Mit dem beiliegenden Netzteil dauert ein kompletter Ladevorgang rund 3 Stunden. Die meisten Notebooks schaffen das in 2-2,5 Stunden, allerdings sind deren Akkus in den meisten Fällen auch kleiner. Offiziell hat der Akku des XPS 15 eine Kapazität von 97 Wattstunden, doch laut BatteryEater sind es nur 93 Wh.

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
13h 51min
Surfen über WLAN v1.3
7h 14min
Last (volle Helligkeit)
1h 43min
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
7700HQ, GeForce GTX 1050 (Notebook), 97 Wh
Asus FX502VM-AS73
7700HQ, GeForce GTX 1060 (Laptop), 64 Wh
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.9 GHz, 460)
6920HQ, Radeon Pro 460, 76 Wh
HP Spectre x360 15-bl002xx
7500U, GeForce 940MX, 79.2 Wh
Dell XPS 15 2017 9560 (7300HQ, Full-HD)
7300HQ, GeForce GTX 1050 (Notebook), 56 Wh
Akkulaufzeit
-43%
-4%
24%
-24%
Idle
831
363
-56%
866
4%
565
-32%
WLAN
434
277
-36%
619
43%
535
23%
334
-23%
Last
103
64
-38%
52
-50%
148
44%
84
-18%

Pro

+ zugängliche Komponenten; 2x SODIMM, max. 2 Festplatten
+ große Farbraumabdeckung; fast 100 % AdobeRGB
+ Thunderbolt 3 (allerdings nur 2 PCIe-Lanes)
+ Akkus mit 56 oder 97 Wattstunden
+ schnelle GPU für diese Geräteklasse
+ keine großen CPU- oder GPU-Throttling Probleme
+ hochwertiges Alu-Gehäuse
+ kompaktes Design; kleine Stellfläche
+ schneller SD-Kartenleser

Contra

- Ausleuchtung könnte besser sein; etwas dunkler als das FHD-Modell
- großer Akku nicht in Verbindung mit SATA-III-Steckplatz
- Lüftergeräusche bei geringer und mittlerer Belastung; laut beim Spielen
- Handballenbereich und Tastatur anfällig für Fingerabdrücke
- durchschnittliche Reaktionszeiten des Displays
- Tastatur mit geringem Hub
- Webcam nicht optimal platziert
- PWM bei der Tastaturbeleuchtung
- durchschnittliche Lautsprecher
- vergleichsweise schwer

Fazit - Bekannt-bewährtes mit GTX 1050 Grafik-Boost

Im Test: Dell XPS 15 9560 i7-7700HQ 4K UHD. Testgerät zur Verfügung gestellt von Dell USA.
Im Test: Dell XPS 15 9560 i7-7700HQ 4K UHD. Testgerät zur Verfügung gestellt von Dell USA.

In unserem Test des XPS 13 9360 haben wir noch geschrieben, dass die Leistungs- und Laufzeitvorteile gegenüber dem Skylake XPS 9350 sehr gering sind, und es sich lohnt, das ältere Modell zu kaufen und dabei Geld zu sparen. Das gilt für das XPS 9560 nur für den i7-7700HQ Prozessor, der kaum Vorteile gegenüber dem i7-6700HQ des XPS 9550 mit sich bringt, vor allem angesichts des Preisunterschiedes.

Das neue XPS 15 9560 zeichnet sich vor allem durch seine erheblich schnellere Grafikkarte aus. 

Der große Vorteil des neuen XPS 15 ist die GTX-1050-GPU, die ihren Vorgänger GTX 960M deutlich überflügelt. Die Leistung ist beinahe schon zu hoch, wenn man den Laptop nur für die Textbearbeitung und das Abspielen von Videos benutzen möchte. Gelegenheitsspieler bekommen ein sehr vielseitiges Windows Notebook für Office und Gaming, welches sowohl den Vorgänger als auch das aktuelle MacBook Pro 15 und andere Konkurrenten in diesem Segment leistungstechnisch aktuell klar hinter sich lässt. Es gibt auch günstigere Alternativen wie das Pavilion 15 UHD mit der GTX 1050, doch dann muss man deutliche Kompromisse bei der Verarbeitung hinnehmen. Interessant könnte auch die kleinere Version mit i5-7300HQ CPU sein, die wir hier ausführlichst getestet haben.

Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD) - 15.03.2017 v6
Allen Ngo

Gehäuse
96 / 98 → 98%
Tastatur
89%
Pointing Device
94%
Konnektivität
67 / 81 → 82%
Gewicht
63 / 67 → 90%
Akkulaufzeit
89%
Display
84%
Leistung Spiele
84 / 85 → 98%
Leistung Anwendungen
90 / 92 → 98%
Temperatur
90%
Lautstärke
70 / 95 → 74%
Audio
75%
Kamera
56 / 85 → 66%
Durchschnitt
81%
89%
Multimedia - gewichteter Durchschnitt
Weitere Informationen über unsere Bewertung finden sie hier.

Preisvergleich

Alle 56 Beträge lesen / Antworten
static version load dynamic
Loading Comments
Diesen Artikel kommentieren / Antworten
Teilen Sie diesen Artikel um uns zu unterstützen. Jeder Link hilft, ob im privaten Blog, Foren oder per social Media!
> Notebook Test, Laptop Test und News > Tests > Notebook Testberichte > Test Dell XPS 15 2017 9560 (i7-7700HQ, UHD) Laptop
Autor: Allen Ngo, 15.03.2017 (Update: 22.03.2017)
Andreas Osthoff
Andreas Osthoff - Senior Editor Business
Ich bin mit Computern und moderner Unterhaltungselektronik aufgewachsen. Seit meinem ersten Computer, einem Commodore C64, habe ich mich für die Technik interessiert und angefangen, meine eigenen Computer zu bauen. Bei Notebookcheck kümmere ich mich schwerpunktmäßig um die Business-Geräte sowie die mobilen Workstations, doch ich mache auch gerne Abstecher in den mobilen Bereich. Es ist immer wieder eine tolle Erfahrung, neueste Geräte zu testen und miteinander zu vergleichen. Den passenden Ausgleich schafft der Sport, im Sommer vor allem mit dem Rad.