Notebookcheck

Test MSI GE72 7RE Apache Pro Laptop

Gaming-Einstieg. Die 2017er-Auflage des MSI GE72 ist gleich aus mehreren Gründen interessant. Zum einen hält mit dem Core i7-7700HQ Intels taufrische Prozessor-Architektur Einzug im Notebook-Segment, und andererseits ist Nvidias brandneuer Spiele-Chip GTX 1050 Ti an Bord, welcher den Übergang von der Mittel- zur Oberklasse markiert. Wir überprüfen das 17-Zoll-Modell auf seine Zockerqualitäten.

Preisbewusste Käufer, die keinesfalls mehr als 2.000 Euro für ein Gaming-Notebook ausgeben möchten, sind beim MSI GE62 respektive GE72 genau an der richtigen Adresse. Als eine der ersten Redaktionen hatten wir die Gelegenheit, einen Blick auf die aktuelle Generation zu werfen.

Angefangen mit dem 17-Zöller, der in der vorliegenden Variante GE72 7RE-046 um die 1.550 Euro kostet, was im Vergleich zu anderen High-End-Laptops fast schon ein Schnäppchen ist. Okay, die GTX 1050 Ti rechnet auch deutlich langsamer als beispielsweise eine GTX 1070 oder GTX 1080. Doch benötigt man im Full-HD-Bereich überhaupt solch brachiale Power? Dieser Frage gehen wir im Laufe des Artikels nach.

Unabhängig von der GPU findet sich im GE72 7RE-046 fast alles, was das Zockerherz beim Neukauf begehrt. 16 GB DDR4-RAM sollten für die nächsten 1-3 Jahre ebenso ausreichen wie eine Kombination aus 256-GB-SSD und 1-TB-HDD. Spannend erscheint uns vor allem das Display. Ein 120-Hz-Modell ist selbst bei weitaus teureren Gaming-Boliden keine Selbstverständlichkeit.

Aufgrund seines moderaten Gewichts von 2,98 Kilogramm gehört das GE72 zu den leichteren 17-Zoll-Notebooks. Als Hauptkonkurrenz sehen wir insbesondere das HP Omen 17, das Asus GL702VM und das hauseigene MSI GS73VR 6RF, die größtenteils unter den anfangs erwähnten 2.000 Euro bleiben und – bis auf das HP – allesamt eine GTX 1060 enthalten. Eine ganze Ecke teurer wird es beim Aorus X7 v6 mit GTX 1070, das uns ebenfalls als Kontrahent durch den Testbericht begleitet.

MSI GE72 7RE-046 (GE72 Serie)
Grafikkarte
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Laptop) - 4096 MB, Kerntakt: 1493 MHz, Speichertakt: 3500 MHz, GDDR5, ForceWare 373.06, Optimus
Hauptspeicher
16384 MB 
, DDR4-2400 SO-DIMM, Single Channel, 1 von 2 Slots belegt, max. 32 GB
Bildschirm
17.3 Zoll 16:9, 1920 x 1080 Pixel 127 PPI, N173HHE-G32 (CMN1747), TN LED, Full HD, 120 Hz, spiegelnd: nein
Mainboard
HM175
Massenspeicher
Toshiba HG6 THNSNJ256G8NY, 256 GB 
, SSD + HGST Travelstar HTS721010A9E630, 1 TB HDD @ 7200 rpm. Schächte: 1x m.2 Typ 2280 (optional NVMe/PCIe) & 1x 2,5 Zoll
Soundkarte
Realtek ALC899 @ High Definition Audio-Controller
Anschlüsse
1 USB 2.0, 2 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 1 USB 3.1 Gen2, 1 HDMI, 1 DisplayPort, 1 Kensington Lock, Audio Anschlüsse: Kopfhörer (S/PDIF), Mikrofon, Card Reader: SD, SDHC, SDXC
Netzwerk
Killer E2500 Gigabit Ethernet Controller (10/100/1000MBit), Intel Dual Band Wireless-AC 3168 (a/b/g/n/ac), Bluetooth 4.2
Optisches Laufwerk
HL-DT-ST DVDRAM GUD0N
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 32 x 420 x 288
Akku
51.4 Wh, 4730 mAh Lithium-Ion, 6 Zellen
Betriebssystem
Microsoft Windows 10 Home 64 Bit
Kamera
Webcam: HD (720p @ 30 fps)
Sonstiges
Lautsprecher: 4.1 Dynaudio (Nahimic Audio Enhancer), Tastatur: Chiclet by SteelSeries, Tastatur-Beleuchtung: ja, Netzteil: 150 Watt, Zubehör: Quick Start Guide, Garantieheft, Recovery-Anleitung, Software: CyberLink PowerDVD 12, Killer Performance Suite, Magix Suite, MS Office 365 Trial, Norton Security Trial, XSplit Gamecaster 1 Jahr Premium , 24 Monate Garantie
Gewicht
2.98 kg, Netzteil: 516 g
Preis
1550 EUR
Hinweis: Der Hersteller kann abweichende Bauteile wie Bildschirme, Laufwerke und Speicherriegel mit ähnlichen Spezifikationen unter dem gleichen Modellnamen einsetzen.

 

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Neuerungen

An der Außenseite muss man Neuerungen mit der Lupe suchen. Das Chassis hat sich – wenn man die Aufkleber ausklammert – überhaupt nicht verändert. Entsprechend verzichten wir auf eine Beurteilung des Gehäuses, der Ausstattung und der Eingabegeräte und konzentrieren uns auf die Upgrades unter der Haube. Passende Infos zu den fehlenden Kategorien entdecken Sie beim erst kürzlich getesteten Vorgänger GE72VR 6RF.

Vom Kartenleser und dem Funkmodul sollte man übrigens nicht allzu viel erwarten. Während ersterer nur USB-2.0-Speed schafft, schneidet das Intel Wireless-AC 3168 teils deutlich schlechter als das Wireless-AC 7265 (HP Omen 17) und das Killer Wireless-n/a/ac 1535 (Aorus X7 v6) ab. Kein Wunder, erreicht das AC 3168 laut Intel-Homepage doch höchstens 433 Mbit/s.

SDCardreader Transfer Speed
average JPG Copy Test (av. of 3 runs)
Aorus X7 v6
 
78 MB/s ∼100% +200%
HP Omen 17-w110ng
 
76 MB/s ∼97% +192%
Asus GL702VM-GC102D
 
72.6 MB/s ∼93% +179%
MSI GE72 7RE-046
 
26 MB/s ∼33%
MSI GS73VR 6RF
 
23.8 MB/s ∼31% -8%
maximum AS SSD Seq Read Test (1GB)
HP Omen 17-w110ng
 
87 MB/s ∼100% +211%
Aorus X7 v6
 
87 MB/s ∼100% +211%
Asus GL702VM-GC102D
 
84.6 MB/s ∼97% +202%
MSI GE72 7RE-046
 
28 MB/s ∼32%
MSI GS73VR 6RF
 
27.6 MB/s ∼32% -1%
Networking
iperf3 Client (receive) TCP 1 m 4M x10
HP Omen 17-w110ng
Intel Dual Band Wireless-AC 7265
676 MBit/s ∼100% +96%
Aorus X7 v6
Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter
496 MBit/s ∼73% +44%
MSI GE72 7RE-046
Intel Dual Band Wireless-AC 3168
345 MBit/s ∼51%
iperf3 Client (transmit) TCP 1 m 4M x10
Aorus X7 v6
Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter
554 MBit/s ∼100% +88%
HP Omen 17-w110ng
Intel Dual Band Wireless-AC 7265
529 MBit/s ∼95% +80%
MSI GE72 7RE-046
Intel Dual Band Wireless-AC 3168
294 MBit/s ∼53%

Software

Im Bezug auf die Software hatten wir – das parallel getestete GT73VR 7RF lässt grüßen – mit einigen Problemen zu kämpfen. Selbst wenn der Shift-Modus des Dragon Centers auf »Power Options« gestellt wurde (reguliert das Taktverhalten der Komponenten anhand der Windows-Energiespar-Settings und nicht per MSI-Tool), hing die CPU stets auf ihrem Multi-Core-Level von 3,4 GHz fest. Der maximale Single-Core-Turbo (3,8 GHz) war nie möglich. Zumindest taktete sich der Core i7-7700HQ im Modus »ECO« bzw. »Power Saver« für unsere Idle-Messungen korrekt herunter.

Schwerer wog, dass die CPU bei manchen 3D-Anwendungen zum Throttling neigte. Mit letzterem sind wir uns allerdings nicht ganz sicher, weil die Benchmark-Ergebnisse normal ausfielen und selbst der Stresstest mit den Tools Furmark und Prime95 ohne Drosselung absolviert wurde. Beide »Bugs« sollten sich durch ein frisches BIOS respektive EC und/oder ein Update des Dragon Centers beheben lassen (war zumindest in der Vergangenheit der Fall).

Display

Subpixel
Subpixel

Rein aus Spielersicht ist das verbaute Full-HD-Panel N173HHE-G32 ein absoluter Volltreffer. 120 Hz sorgen – ausreichend fps vorausgesetzt –  für ein ungemein »fluffiges« und angenehmes Bild. Dank des hohen Kontrasts (rund 1.050:1) und des anständigen Schwarzwerts (0,24 cd/m²) kommen sowohl helle als auch dunkle Szenen prima zur Geltung.

Dass die Leuchtkraft niedriger als bei anderen Notebooks mit diesem Display ausfällt, hängt mit der MSI-Software True-Color zusammen, die das Bild per voreingestellter Szenarien optimiert und entsprechend an vielen Werten schraubt. Durchschnittlich 230m cd/m² genügen zwar für die meisten Innenräume, beim Outdoor-Einsatz wünscht man sich jedoch schnell mehr. Immerhin ist die Display-Oberfläche matt, so dass es kaum Reflexionen gibt.

217
cd/m²
251
cd/m²
226
cd/m²
225
cd/m²
253
cd/m²
228
cd/m²
218
cd/m²
231
cd/m²
217
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 253 cd/m² Durchschnitt: 229.6 cd/m² Minimum: 14 cd/m²
Ausleuchtung: 86 %
Helligkeit Akku: 253 cd/m²
Kontrast: 1054:1 (Schwarzwert: 0.24 cd/m²)
ΔE Color 5.01 | 0.4-29.43 Ø6.2
ΔE Greyscale 7.26 | 0.64-98 Ø6.4
100% sRGB (Argyll 3D) 76% AdobeRGB 1998 (Argyll 3D)
Gamma: 2.09
MSI GE72 7RE-046
N173HHE-G32 (CMN1747), 1920x1080
Aorus X7 v6
B173QTN01.0 (AUO1096), 2560x1440
HP Omen 17-w110ng
LG Philips LGD046E, 1920x1080
MSI GS73VR 6RF
1920x1080
Asus GL702VM-GC102D
LG Philips LP173WF4-SPF3, 1920x1080
Response Times
-13%
-102%
-6%
-99%
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
27 (13, 14)
31 (11, 20)
-15%
37 (13, 24)
-37%
28 (13.2, 14.8)
-4%
38 (12, 26)
-41%
Response Time Black / White *
9 (6, 3)
10 (3, 7)
-11%
24 (4, 20)
-167%
9.6 (5.2, 4.4)
-7%
23 (5, 18)
-156%
PWM Frequency
Bildschirm
-18%
10%
20%
-16%
Helligkeit Bildmitte
253
343
36%
362
43%
337.2
33%
326
29%
Brightness
230
312
36%
342
49%
315
37%
312
36%
Brightness Distribution
86
80
-7%
87
1%
86
0%
91
6%
Schwarzwert *
0.24
0.5
-108%
0.31
-29%
0.308
-28%
0.5
-108%
Kontrast
1054
686
-35%
1168
11%
1095
4%
652
-38%
DeltaE Colorchecker *
5.01
7.33
-46%
4.5
10%
2.96
41%
6.3
-26%
Colorchecker DeltaE2000 max. *
10.4
10.79
-4%
9.31
10%
5.45
48%
11.69
-12%
DeltaE Graustufen *
7.26
7.6
-5%
3.48
52%
2.57
65%
7.37
-2%
Gamma
2.09 105%
2.19 100%
2.23 99%
2.25 98%
2.37 93%
CCT
6329 103%
9024 72%
6144 106%
7114 91%
7116 91%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
76
55
-28%
55
-28%
74.3
-2%
55
-28%
Color Space (Percent of sRGB)
100
84
-16%
84
-16%
100
0%
83
-17%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
-16% / -17%
-46% / -8%
7% / 16%
-58% / -30%

* ... kleinere Werte sind besser

Für professionelle Nutzer ist das GE72 7RE nach einer Kalibrierung durchaus eine Option. Neben den Graustufen kann man auch die DeltaE-Abweichung der Farben unter 3 drücken. 100 % sRGB und 76 % AdobeRGB sind für Foto- und Videoexperten ebenfalls ein Pluspunkt.

Gamer freuen sich derweil hauptsächlich über die geringe Reaktionszeit. 9 ms beim Wechsel von Schwarz auf Weiß und 27 ms beim Umschalten von Grau zu Grau messen wir bei Notebooks eher selten. Abstriche muss man bei den Blickwinkeln machen. Bauartbedingt können TN-Panels wie das N173HHE-G32 nicht an Modelle mit IPS-Technik heranreichen. Die Ausleuchtung des Testgeräts war subjektiv recht gleichmäßig. Starkes Screen-Bleeding dürfte kein Thema sein.

CalMAN: Grayscale
CalMAN: Grayscale
CalMAN: Grayscale (kalibriert)
CalMAN: Grayscale (kalibriert)
CalMAN: Saturation Sweeps
CalMAN: Saturation Sweeps
CalMAN: Saturation Sweeps (kalibriert)
CalMAN: Saturation Sweeps (kalibriert)
CalMAN: ColorChecker
CalMAN: ColorChecker
CalMAN: ColorChecker (kalibriert)
CalMAN: ColorChecker (kalibriert)
MSI GE72 vs. sRGB (100 %)
MSI GE72 vs. sRGB (100 %)
MSI GE72 vs. AdobeRGB (76 %)
MSI GE72 vs. AdobeRGB (76 %)

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
9 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 6 ms steigend
↘ 3 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind kurz wodurch sich der Bildschirm auch für Spiele gut eignen sollte.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 6 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten besser als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (25.5 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
27 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 13 ms steigend
↘ 14 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind mittelmäßig und dadurch für Spieler eventuell zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 12 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten besser als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (40.7 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM nicht festgestellt

Im Vergleich: 52 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 9813 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

Leistung

Bevor wie uns der Leistungs-Analyse widmen, folgen ein paar System-Screenshots mit den wichtigsten Komponenten.

Prozessor

Der Kaby-Lake-Prozessor Core i7-7700HQ stellt die Wachablösung des extrem erfolgreichen Skylake-Vierkerners Core i7-6700HQ dar. Wie schon der Testbericht des GT73VR 7RF gezeigt hat, bringt die neue Architektur bei identischem Takt nur geringfügig mehr Leistung. Das überrascht nicht wirklich, denn sowohl der Fertigungsprozess (14 nm) als auch die TDP (45 Watt) sind gleich geblieben.

Single-Core Rendering
Single-Core Rendering
Multi-Core Rendering
Multi-Core Rendering
Throttling im Unigine Heaven Benchmark
Throttling im Unigine Heaven Benchmark
keine Drosselung im 3DMark 11
keine Drosselung im 3DMark 11

Wenn man beide CPUs auf dem Standardwert belässt, offenbart sich hingegen ein größerer Performance-Sprung. Bestes Beispiel ist der Multi-Core-Test des Cinebench R15 respektive R11.5. Hier kann sich der Core i7-7700HQ knapp 10 % von 6700HQ-Notebooks absetzen. Im Alltag merkt man jedoch kaum bis gar keinen Unterschied, vor allem in 3D-Anwendungen wie Games. Ergo: Wer jetzt noch ein günstiges Skylake-Notebook findet, kann bedenkenlos zugreifen.

Cinebench R15
CPU Single 64Bit
Aorus X7 v6
Intel Core i7-6820HK
170 Points ∼100% +17%
HP Omen 17-w110ng
Intel Core i7-6700HQ
148 Points ∼87% +2%
MSI GE72 7RE-046
Intel Core i7-7700HQ
145 Points ∼85%
MSI GS73VR 6RF
Intel Core i7-6700HQ
134 Points ∼79% -8%
Asus GL702VM-GC102D
Intel Core i7-6700HQ
134 Points ∼79% -8%
CPU Multi 64Bit
Aorus X7 v6
Intel Core i7-6820HK
807 Points ∼100% +10%
MSI GE72 7RE-046
Intel Core i7-7700HQ
732 Points ∼91%
HP Omen 17-w110ng
Intel Core i7-6700HQ
679 Points ∼84% -7%
Asus GL702VM-GC102D
Intel Core i7-6700HQ
678 Points ∼84% -7%
MSI GS73VR 6RF
Intel Core i7-6700HQ
671 Points ∼83% -8%
Cinebench R11.5
CPU Single 64Bit
Aorus X7 v6
Intel Core i7-6820HK
1.93 Points ∼100% +17%
HP Omen 17-w110ng
Intel Core i7-6700HQ
1.69 Points ∼88% +2%
MSI GE72 7RE-046
Intel Core i7-7700HQ
1.65 Points ∼85%
MSI GS73VR 6RF
Intel Core i7-6700HQ
1.5 Points ∼78% -9%
Asus GL702VM-GC102D
Intel Core i7-6700HQ
1.5 Points ∼78% -9%
CPU Multi 64Bit
Aorus X7 v6
Intel Core i7-6820HK
8.88 Points ∼100% +10%
MSI GE72 7RE-046
Intel Core i7-7700HQ
8.1 Points ∼91%
HP Omen 17-w110ng
Intel Core i7-6700HQ
7.47 Points ∼84% -8%
Asus GL702VM-GC102D
Intel Core i7-6700HQ
7.47 Points ∼84% -8%
MSI GS73VR 6RF
Intel Core i7-6700HQ
7.41 Points ∼83% -9%
Cinebench R10 Shading 32Bit
10841
Cinebench R11.5 CPU Single 64Bit
1.65 Points
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
8.1 Points
Cinebench R11.5 OpenGL 64Bit
63.81 fps
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
145 Points
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
732 Points
Cinebench R15 OpenGL 64Bit
108.28 fps
Hilfe

System Performance

Erwartungsgemäß schlägt sich das GE72 7RE bei System-Tests recht wacker. Mit 5.810 Punkten ordnet sich der 17-Zöller im PCMark 7 zwischen dem HP Omen 17 und dem Aorus X7 v6 ein. Dass ein Solid State Drive als Windows-Laufwerk heutzutage fast schon Pflicht ist, erkennt man gut an der Testkonfiguration des Asus GL702VM, welche mit einer HDD vorliebnehmen muss und lediglich 4.114 Punkte erreicht (-29 %).

PCMark 7 Score
5810 Punkte
Hilfe
PCMark 7 - Score
Aorus X7 v6
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6820HK, Toshiba NVMe THNSN5512GPU7
5946 Points ∼100% +2%
MSI GE72 7RE-046
GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 7700HQ, Toshiba HG6 THNSNJ256G8NY
5810 Points ∼98%
HP Omen 17-w110ng
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ, Samsung PM951 NVMe MZVLV256
5556 Points ∼93% -4%
Asus GL702VM-GC102D
GeForce GTX 1060 (Laptop), 6700HQ, HGST Travelstar 7K1000 HTS721010A9E630
4114 Points ∼69% -29%

Massenspeicher

Während teurere Gaming-Notebook meist mit einer SSD auf PCIe- bzw. NVMe-Basis bestückt sind, enthält das GE72 7RE »nur« ein klassisches SATA-III-Modell von Toshiba (256 GB), das wie üblich ab 500-550 MB/Sek limitiert. Da es in der Praxis primär auf die Performance bei kleinen Dateien ankommt, reagiert das Betriebssystem trotzdem sehr flott und öffnet Programme und Spiele deutlich schneller als eine HDD.

CrystalDiskMark SSD
CrystalDiskMark SSD
AS SSD Benchmark SSD
AS SSD Benchmark SSD
CrystalDiskMark HDD
CrystalDiskMark HDD
HDTune HDD
HDTune HDD

Apropos HDD: Als Sekundärspeicher ist eine HGST Travelstar 7K1000 vorhanden, die mit 7.200 U/Min läuft und 1 TB beherbergt.

MSI GE72 7RE-046
Toshiba HG6 THNSNJ256G8NY
Aorus X7 v6
Toshiba NVMe THNSN5512GPU7
HP Omen 17-w110ng
Samsung PM951 NVMe MZVLV256
MSI GS73VR 6RF
SanDisk SD8SN8U1T001122
Asus GL702VM-GC102D
HGST Travelstar 7K1000 HTS721010A9E630
CrystalDiskMark 3.0
124%
49%
-37%
-86%
Write 4k
112.9
155.5
38%
153.3
36%
42.51
-62%
1.146
-99%
Read 4k
22.7
44.33
95%
42.7
88%
20.3
-11%
0.602
-97%
Write Seq
495.7
1411
185%
294.9
-41%
319
-36%
130.6
-74%
Read Seq
539.6
1499
178%
1156
114%
334.3
-38%
134.6
-75%
Toshiba HG6 THNSNJ256G8NY
Sequential Read: 539.6 MB/s
Sequential Write: 495.7 MB/s
512K Read: 455.1 MB/s
512K Write: 481.4 MB/s
4K Read: 22.7 MB/s
4K Write: 112.9 MB/s
4K QD32 Read: 372.5 MB/s
4K QD32 Write: 212.9 MB/s

Grafikkarte

Kommen wir endlich zum für Gamer entscheidenden Aspekt: der Grafikkarte. Im Gegensatz zum Desktop-Pendant, das bereits seit einigen Wochen auf dem Markt ist, hat sich die mobile Version der GeForce GTX 1050 Ti etwas mehr Zeit gelassen. Ob sich das Warten gelohnt hat, können Laptops-Fans, die stets ein Auge auf das Preis-Leistungs-Verhältnis haben, jetzt selbst herausfinden.

Dass der DirectX-12-Chip mehr zur Mittelklasse als zum High-End-Bereich tendiert, wird schon beim Check der Spezifikationen klar. Mit 768 zu 1.280 Shadern fällt die GTX 1050 Ti deutlich hinter den derzeitigen Hersteller-Liebling GTX 1060 zurück. Um die Kosten zu senken, sind auch das Speicherinterface (128 vs. 192 Bit) und die Menge des VRAMs (4 vs. 6 GB GDDR5) kleiner. Im Bezug auf die Taktraten ist die Differenz nicht ganz so groß. So werkelt die GTX 1050 Ti mit 1.493 statt 1.506 MHz (Kern) und 3.500 statt 4000 MHz (Speicher).

3DMark Vantage P Result
30690 Punkte
3DMark 11 Performance
9269 Punkte
3DMark Ice Storm Standard Score
69304 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
20933 Punkte
3DMark Fire Strike Score
6959 Punkte
Hilfe

Problematisch dürfte in Zukunft vor allem die Größe des VRAMs sein. Viele Spiele sehnen sich bei maximalen Details inzwischen nach mehr als 4 GB (z. B. Call of Duty Infinite Warfare, Watch Dogs 2 & Deus Ex Mankind Divided), wobei der GTX 1050 Ti – je nach Titel – auch aus anderen Gründen die Puste ausgehen kann. Im Preisbereich um 1.500 Euro würden wir den Pascal-Chip jedoch vorbehaltlos empfehlen – nicht zuletzt wegen der besseren Energieeffizienz im Vergleich zur Vorgänger-Architektur Maxwell.

Wenn es nach den synthetischen Benchmarks und unserem Spiele-Parcours geht, schafft die GTX 1050 Ti ungefähr das Performance-Niveau einer GTX 970M (mit leichten Vorteilen zugunsten des Neulings). Gegen Notebooks mit GTX 1060 hat es das GE72 7RE derweil schwer. Im Fire-Strike-Test des aktuellen 3DMark heißt es ca. -30 %. Der Rückstand zur GTX 1070 beträgt etwa 50 %.

3DMark
1920x1080 Fire Strike Graphics
Aorus X7 v6
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop)
17068 Points ∼100% +111%
HP Omen 17-w110ng
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop)
15806 Points ∼93% +95%
MSI GS73VR 6RF
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop)
11506 Points ∼67% +42%
Asus GL702VM-GC102D
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop)
11311 Points ∼66% +40%
MSI GE72 7RE-046
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Laptop)
8086 Points ∼47%
1280x720 Sky Diver Graphics
Aorus X7 v6
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop)
55278 Points ∼100% +103%
HP Omen 17-w110ng
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop)
53469 Points ∼97% +97%
Asus GL702VM-GC102D
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop)
37413 Points ∼68% +38%
MSI GE72 7RE-046
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Laptop)
27202 Points ∼49%
3DMark 11 - 1280x720 Performance GPU
Aorus X7 v6
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop)
23591 Points ∼100% +132%
HP Omen 17-w110ng
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop)
20656 Points ∼88% +103%
MSI GS73VR 6RF
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop)
14904 Points ∼63% +46%
Asus GL702VM-GC102D
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop)
14317 Points ∼61% +41%
MSI GE72 7RE-046
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Laptop)
10186 Points ∼43%
Unigine Heaven 4.0 - Extreme Preset DX11
Aorus X7 v6
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop)
109.1 fps ∼100% +125%
HP Omen 17-w110ng
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop)
103.1 (min: 24.3, max: 206.9) fps ∼95% +113%
MSI GE72 7RE-046
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Laptop)
48.5 fps ∼44%

Gaming Performance

Wer im Bedarfsfall auf die höchsten Grafikeinstellungen verzichten kann, erhält mit der GeForce GTX 1050 Ti einen ordentlichen Full-HD-Begleiter. Von 29 getesteten Spielen wollte nur das sehr schlecht optimierte Mafia 3 im Preset High nicht ruckelfrei laufen. Ansonsten pendelte sich das System meist auf über 40 fps ein.

Da Battlefield 1 den Start mit dem vorinstallierten Treiber (ForceWare 373.06) verweigerte, griffen wir für den Weltkriegs-Shooter auf die brandneue ForceWare 376.33 zurück. Davon abgesehen leistete der Standard-Treiber gute Dienste. So hatten wir weder Abstürze noch irgendwelche Grafikfehler oder dergleichen. Als GPU-Takt wurden im 3D-Betrieb durchschnittlich 1.700 MHz ausgegeben. Der Maximalwert betrug 1.785 MHz.

Battlefield 1
1920x1080 Ultra Preset AA:T
Aorus X7 v6
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6820HK
124 fps ∼100% +144%
HP Omen 17-w110ng
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ
110.1 fps ∼89% +117%
Asus GL702VM-GC102D
GeForce GTX 1060 (Laptop), 6700HQ
79 fps ∼64% +56%
MSI GE72 7RE-046
GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 7700HQ
50.8 fps ∼41%
1920x1080 High Preset AA:T
Aorus X7 v6
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6820HK
136 fps ∼100% +140%
HP Omen 17-w110ng
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ
118.9 fps ∼87% +110%
Asus GL702VM-GC102D
GeForce GTX 1060 (Laptop), 6700HQ
87.4 fps ∼64% +54%
MSI GE72 7RE-046
GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 7700HQ
56.7 fps ∼42%
#ff7777;">45 (windowed)45.8#ff7777;">0 Spiel startete nicht
min. mittel hoch max.4K
Dirt Rally (2015) 93.465.757.8fps
The Witcher 3 (2015) 48.726.917.6fps
Batman: Arkham Knight (2015) 604119fps
Mad Max (2015) 89.782.728.6fps
Anno 2205 (2015) 63.720.624fps
Fallout 4 (2015) 5646.218.5fps
Star Wars Battlefront (2015) 72.462.722.4fps
Assassin's Creed Syndicate (2015) 47.823.517.1fps
Rainbow Six Siege (2015) 92.274.428.4fps
Just Cause 3 (2015) 58.952.722.1fps
Rise of the Tomb Raider (2016) 47.439.717.6fps
XCOM 2 (2016) 37.71910.3fps
Far Cry Primal (2016) 534017fps
The Division (2016) 4534.916.6fps
Hitman 2016 (2016) 38.436.616.3fps
Need for Speed 2016 (2016) 60.446.421.3fps
Doom (2016) 68.363.821.2fps
Overwatch (2016) 1187138.3fps
Mirror's Edge Catalyst (2016) 50.345.116.2fps
No Man's Sky (2016) 44.62218.1fps
Deus Ex Mankind Divided (2016) 38.319.712.3fps
FIFA 17 (2016) 13012866.1fps
Mafia 3 (2016) 28.79.8fps
Battlefield 1 (2016) 56.750.819.8fps
Farming Simulator 17 (2016) 13011759.7fps
Titanfall 2 (2016) 6256.218.7fps
Call of Duty Infinite Warfare (2016) 67.458.827.4fps
Dishonored 2 (2016) 48.739.618.2fps
Watch Dogs 2 (2016) 42.426.614.4fps
Resident Evil 7 (2017) 64.524.3fps
For Honor (2017) 66 (windowed mode only)62 (windowed)fps
Ghost Recon Wildlands (2017) 10646.140.39.8fps
Mass Effect Andromeda (2017) 10550.227.923fps
Warhammer 40.000: Dawn of War III (2017) 11246.629.825.8fps
Rocket League (2017) 15861fps
Dirt 4 (2017) 74.239.2fps
Team Fortress 2 (2017) 10574.4fps
Playerunknown's Battlegrounds (PUBG) (2017) 54.145.2fps
F1 2017 (2017) 664016fps
Ark Survival Evolved (2017) 8931.621.8fps
FIFA 18 (2017) 14962.3fps
Middle-earth: Shadow of War (2017) 12162432912fps
The Evil Within 2 (2017) 61.836.132.9312fps
ELEX (2017) 10252.241.9316.6fps
Destiny 2 (2017) 11665.562.151.117.8fps
Assassin´s Creed Origins (2017) 774538284fps
Call of Duty WWII (2017) 19112967.842.418.9fps
Need for Speed Payback (2017) 1156654.750.99.7fps
Star Wars Battlefront 2 (2017) 1357565435.7fps
Fortnite (2018) 6145.18.8fps
Final Fantasy XV Benchmark (2018) 7437.123.4fps
Kingdom Come: Deliverance (2018) 10749.540.5286fps
X-Plane 11.11 (2018) 77.369.961.245.3fps
Far Cry 5 (2018) 9547433912fps
The Crew 2 (2018) 5144.1fps
Monster Hunter World (2018) 9341.235.527.9fps
F1 2018 (2018) 14681623715fps
Shadow of the Tomb Raider (2018) 973831258fps
FIFA 19 (2018) 19216915715051.3fps
Forza Horizon 4 (2018) 122625540fps
Assassin´s Creed Odyssey (2018) 77413117fps
Call of Duty Black Ops 4 (2018) 35.510.2fps
Hitman 2 (2018) 55.63929.723.6fps
Fallout 76 (2018) 48.445.3fps

Emissionen

Geräuschemissionen

Die Geräuschkulisse richtet sich im Großen und Ganzen nach dem restlichen 17-Zoll-Feld. Mit 34-36 dB ist das GE72 7RE im Idle-Betrieb zwar hörbar (der linke Lüfter scheint immer zu laufen), allerdings noch nicht störend.

Geräuschpegel Idle
Geräuschpegel Idle
Geräuschpegel Last
Geräuschpegel Last
Geräuschpegel Speaker
Geräuschpegel Speaker

Auffällig wird die Kühlung erst unter Last, wenngleich 38 bis 43 dB im 3DMark 06 (Mittelwert 41 dB) und maximal 49 dB im Stresstest keine krassen Ausreißer sind. Neben dem HP Omen 17 und dem MSI GS73VR vernimmt man auch das Aorus X7 v6 stärker, die allesamt jedoch von einem potenteren Grafikchip befeuert werden.

Lautstärkediagramm

Idle
34 / 35 / 36 dB(A)
DVD
40 / dB(A)
Last
41 / 49 dB(A)
  red to green bar
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   Audix TM1, Arta (aus 15 cm gemessen)   Umgebungsgeräusche: 30 dB(A)
MSI GE72 7RE-046
GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 7700HQ
Aorus X7 v6
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6820HK
HP Omen 17-w110ng
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ
MSI GS73VR 6RF
GeForce GTX 1060 (Laptop), 6700HQ
Asus GL702VM-GC102D
GeForce GTX 1060 (Laptop), 6700HQ
Geräuschentwicklung
-4%
-1%
2%
6%
aus / Umgebung *
30
30
-0%
30
-0%
28.4
5%
30.5
-2%
Idle min *
34
33
3%
33
3%
31.9
6%
31.4
8%
Idle avg *
35
35
-0%
34
3%
32
9%
31.4
10%
Idle max *
36
40
-11%
35
3%
34
6%
31.5
12%
Last avg *
41
43
-5%
45
-10%
47
-15%
40.9
-0%
Last max *
49
54
-10%
52
-6%
49.4
-1%
46.2
6%

* ... kleinere Werte sind besser

Temperatur

Die Gehäuse-Temperaturen gehen über weite Strecken in Ordnung. Während das Chassis im Leerlauf maximal 32 °C heiß wird, zeigte unser Messgerät unter Volllast bis zu 46 °C an. Kräftigere Gaming-Notebooks knacken im Stresstest häufig die 50-°C-Marke. Allerdings könnte MSI die Verteilung der Komponenten verbessern. Im Gegensatz zum dickeren 17-Zoll-Bruder GT73VR wird der Handballenbereich schon im Idle-Betrieb etwas warm. Das hängt unter anderem mit der Position der HDD zusammen.

Stresstest
Stresstest
Volllast oben (Optris PI 640)
Volllast oben (Optris PI 640)
Volllast unten (Optris PI 640)
Volllast unten (Optris PI 640)

Werfen wir noch kurz einen Blick auf das Innenleben. »Dank« des bei 3,4 GHz festhängenden CPU-Turbos erhitzte sich der Core i7-7700HQ unter Volllast recht stark. Nach einer Stunde sprach das Tool HWMonitor von rund 90 °C. Die GPU blieb wie so oft deutlich kühler: Maximal 69 °C geben – mit Ausnahme des leichten Throttlings – keinen Grund zur Beanstandung.

Max. Last
 45.4 °C44.8 °C39 °C 
 45.1 °C45.8 °C38.6 °C 
 40.3 °C39.8 °C28.1 °C 
Maximal: 45.8 °C
Durchschnitt: 40.8 °C
34.7 °C38.4 °C45.2 °C
30.5 °C37.5 °C40.4 °C
24.7 °C30.2 °C36.6 °C
Maximal: 45.2 °C
Durchschnitt: 35.4 °C
Netzteil (max.)  47.4 °C | Raumtemperatur 20 °C | Voltcraft IR-900
(-) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 40.8 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Gaming auf 32.9 °C.
(-) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 45.8 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 39.3 °C (von 21.6 bis 68.8 °C für die Klasse Gaming).
(-) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 45.2 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 41.7 °C).
(+) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 26.7 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 32.9 °C.
(-) Die Handballen und der Touchpad-Bereich können sehr heiß werden mit maximal 40.3 °C.
(-) Die durchschnittliche Handballen-Temperatur anderer getesteter Geräte war 28.7 °C (-11.6 °C).
MSI GE72 7RE-046
GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 7700HQ
Aorus X7 v6
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6820HK
HP Omen 17-w110ng
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ
MSI GS73VR 6RF
GeForce GTX 1060 (Laptop), 6700HQ
Asus GL702VM-GC102D
GeForce GTX 1060 (Laptop), 6700HQ
Hitze
-3%
-2%
-7%
-8%
Last oben max *
45.8
47.5
-4%
45
2%
50.8
-11%
53.1
-16%
Last unten max *
45.2
54.5
-21%
54.3
-20%
60
-33%
44.9
1%
Idle oben max *
31.7
28.6
10%
29.6
7%
27.4
14%
32.9
-4%
Idle unten max *
29.9
28.8
4%
28.6
4%
28.8
4%
33.4
-12%

* ... kleinere Werte sind besser

Lautsprecher

dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs203237.12541.243.53142.143.54028.531.35027.431.96325.336.58024.438.310023.846.612522.150.916023.755.22002258.525020.860.931518.968.940019.372.850018.376.263018.175.280017.172.910001774125017.477.3160017.182.2200017.682.9250017.883.231501881.1400018.377.2500018.573.3630018.875.4800019.273.81000019.675.51250020.173.81600020.567.9SPL30.491N1.486.8median 18.8median 73.8Delta1.25.239.334.639.341.739.641.742.839.942.837.235.237.237.532.337.541.828.241.830.32630.340.72640.748.325.448.349.623.349.647.623.847.65222.75258.221.658.263.920.263.95719.65756.618.656.657.218.657.256.51856.554.817.454.857.117.957.158.117.558.158.217.858.26017.96066.21866.259.818.359.853.418.453.448.518.448.548.918.448.948.718.248.743.418.443.471.330.571.328.31.428.3median 56.5median 18.4median 56.54.424.4hearing rangehide median Pink NoiseMSI GE72 7RE-046Asus GL702VM-GC102D
MSI GE72 7RE-046 Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (91 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 16.9% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (9.3% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 3.4% abweichend
(+) | lineare Mitten (4.7% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 3.4% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (4.1% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(+) | hörbarer Bereich ist sehr linear (12.6% Abstand zum Median
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 20% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 7% vergleichbar, 73% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 6%, durchschnittlich ist 17%, das schlechteste Gerät hat 37%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 8% aller getesteten Geräte waren besser, 2% vergleichbar, 90% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Asus GL702VM-GC102D Audio Analyse

(-) | Nicht sonderlich laut spielende Lautsprecher (64 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(±) | abgesenkter Bass - 7.7% geringer als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (14% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 1.5% abweichend
(+) | lineare Mitten (6.3% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(±) | verringerte Hochtöne, 5.3% geringer als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Hochtöne (9.8% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(+) | hörbarer Bereich ist sehr linear (13.3% Abstand zum Median
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 27% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 9% vergleichbar, 65% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 6%, durchschnittlich ist 17%, das schlechteste Gerät hat 37%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 10% aller getesteten Geräte waren besser, 3% vergleichbar, 87% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Frequenzdiagramm im Vergleich (Checkboxen oben an-/abwählbar!)

Die getrennten Anschlüsse für Line-Out und Line-In zeigen im Test ein gutes Ergebnis. THD und THD+N zeigen gute Messwerte mit Arta und auch das Frequenzdiagramm beim Sinus-Sweep zeigt ein relativ flaches Diagramm mit Abfall erst bei 20 kHz.

Energieverwaltung

Energieaufnahme

Weil das GE72 7RE etwas mehr auf Mobilität als seine dickeren Geschwister ausgelegt ist, spart sich MSI einen G-Sync-Support und verpasst dem Gerät lieber eine automatische Grafikumschaltung. Nvidias Optimus-Technik nutzt – je nach Programm – entweder die GTX 1050 Ti oder den GPU-Chip des Prozessors (Intel HD Graphics 630). Dies hat den Vorteil, dass bei simplen Tätigkeiten wie Office oder Web nicht unnötig Energie verschleudert wird.

Der Strombedarf unterscheidet sich dennoch kaum von manchen GTX-1060-Notebooks – zum Beispiel dem Asus GL702VM, das zusammengerechnet fast gleichauf liegt. Als Netzteil packt MSI ein 150-Watt-Modell ins Paket, das moderate 516 Gramm wiegt und für die verbauten Komponenten ausreichen sollte.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.2 / 0.8 Watt
Idledarkmidlight 14 / 20 / 25 Watt
Last midlight 82 / 135 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Voltcraft VC 940
MSI GE72 7RE-046
GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 7700HQ
Aorus X7 v6
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6820HK
HP Omen 17-w110ng
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ
MSI GS73VR 6RF
GeForce GTX 1060 (Laptop), 6700HQ
Asus GL702VM-GC102D
GeForce GTX 1060 (Laptop), 6700HQ
Stromverbrauch
-67%
-28%
-44%
-3%
Idle min *
14
29
-107%
19
-36%
22.6
-61%
15.6
-11%
Idle avg *
20
31
-55%
25
-25%
32.7
-64%
20.2
-1%
Idle max *
25
38
-52%
31
-24%
32.8
-31%
21.4
14%
Last avg *
82
111
-35%
90
-10%
114.7
-40%
90
-10%
Last max *
135
253
-87%
193
-43%
167.9
-24%
147
-9%

* ... kleinere Werte sind besser

Akkulaufzeit

Die Grafikumschaltung des GE72 7RE kann nur bedingt über die mäßige Akkukapazität von 51 Wh hinwegtrösten. 3:04 Stunden Internetsurfen per WLAN und 3:15 Stunden HD-Film-Wiedergabe bei mittlerer Leuchtkraft sind für reisefreudige Nutzer nicht besonders viel. Wer häufig unterwegs ist, sollte deshalb eher zum HP Omen 17 (95 Wh) oder zum Asus GL702VM (76 Wh) greifen.

Akkulaufzeit
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3
3h 04min
Big Buck Bunny H.264 1080p
3h 15min
MSI GE72 7RE-046
51.4 Wh
Aorus X7 v6
94 Wh
HP Omen 17-w110ng
95 Wh
MSI GS73VR 6RF
65 Wh
Asus GL702VM-GC102D
76 Wh
Akkulaufzeit
-1%
27%
16%
35%
H.264
195
233
19%
262
34%
WLAN
184
182
-1%
247
34%
213
16%
250
36%

Fazit

Pro

+ Dragon Center mit vielen Funktionen (z. B. Lüftersteuerung)
+ topmoderne Hardware dank Kaby Lake und Pascal
+ umfangreich anpassbare Tastaturbeleuchtung
+ Grafikumschaltung via Optimus
+ 120-Hz-Panel
+ SSD plus HDD

Contra

- Displayrahmen beim Testgerät sehr schlecht verklebt/befestigt
- seltsames Taktverhalten der CPU
- Cardreader auf USB-2.0-Niveau
- GPU-Throttling unter Volllast
- kein Thunderbolt 3
- schwacher Akku
MSI GE72 7RE Apache Pro, Testgerät zur Verfügung gestellt von MSI Deutschland.
MSI GE72 7RE Apache Pro, Testgerät zur Verfügung gestellt von MSI Deutschland.

Obwohl dem GE72 7RE eine Zertifizierung für Virtual Reality fehlt, kann man durchaus von einem Gaming-Notebook sprechen. Nvidias brandneue GeForce GTX 1050 Ti bietet in den meisten Fällen genug Leistung, um 1.920 x 1.080 Pixel und hohe Details mit halbwegs ordentlichen Framerates zu stemmen.

Erst im 3K- bis 4K-Bereich würde die Performance stark einknicken und anspruchsvolle Titel unspielbar machen. Allerdings sollten Gamer grundsätzlich den Aufpreis zur GTX 1060 in Erwägung ziehen. 6 GB VRAM sind auf lange Sicht einfach zukunftssicherer als 4 GB, zumal passende Geräte oft kaum mehr kosten.

Intels Kaby-Lake-Architektur ist unserer Meinung nach relativ unspektakulär und lässt die CPU-Power nur geringfügig ansteigen.

Wer sich nicht so recht zwischen einem günstigen Multimedia- und einem waschechten High-End-Laptop entscheiden kann, dürfte mit dem GE72 7RE glücklich werden.

MSI GE72 7RE-046 - 28.12.2016 v6
Florian Glaser

Gehäuse
74 / 98 → 75%
Tastatur
81%
Pointing Device
78%
Konnektivität
57 / 81 → 71%
Gewicht
57 / 10-66 → 83%
Akkulaufzeit
69%
Display
83%
Leistung Spiele
90%
Leistung Anwendungen
91%
Temperatur
87 / 95 → 91%
Lautstärke
70 / 90 → 78%
Audio
75%
Durchschnitt
76%
82%
Gaming - gewichteter Durchschnitt
Weitere Informationen über unsere Bewertung finden sie hier.

Preisvergleich

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Autor: Florian Glaser,  3.01.2017 (Update: 15.05.2018)
Florian Glaser
Florian Glaser - Managing Editor Gaming
In den frühen 90er-Jahren mit MS-DOS und Windows 3.1 aufgewachsen entdeckte ich schon im Kindesalter mein Interesse für den Bereich Computer. Speziell Computerspiele strahlten bereits damals eine große Faszination auf mich aus. Von Monkey Island über Lands of Lore bis hin zu Doom wurde alles gezockt, was man so unter die Finger bekam. Für Notebookcheck bin ich seit 2009 tätig mit Schwerpunkt auf leistungsstarke Gaming-Notebooks.