Notebookcheck

Test Nexoc G739 (Clevo N870HK1) Laptop

Großer Einstiegsgamer. Das Nexoc G739 ist ein 17,3-Zoll-Laptop mit einem starken Kaby-Lake-Core-i7 und der neuen Pascal-GPU GeForce GTX 1050 Ti. Die Kehrseite der guten Leistung sind allerdings hohe Emissionen.

Das Nexoc G739 ist ein großes 17,3-Zoll-Notebook auf Basis des N870HK1-Barebones von Clevo. Je nach Variante bietet der Laptop für 1.200-1.500 Euro einen Einstieg in das Gaming-Segment. Nexoc stattet alle Konfigurationen mit einem leistungsstarken Kaby-Lake-Quad-Core-Prozessor sowie der neuen Mittelklasse-Grafikkarte Nvidia GeForce GTX 1050 Ti (4 GB) aus, die mit dem Full-HD-Panel gut zurechtkommt. Die Unterschiede zwischen den verschiedenen Konfigurationen beschränken sich auf die Speicherausstattung. In unserem Testgerät, welches im Nexoc-Shop für 1.360 Euro angeboten wird, sind 16 GB DDR4-RAM sowie ein Dual-Storage-System (SSD/HDD) verbaut.

Preislich gesehen befindet sich das Nexoc G739 damit in einem durchaus umkämpften Bereich, denn andere Gaming-Laptops bieten für diesen Preis teilweise sogar die stärkere GTX 1060. Wir verwenden für den Testbericht die folgenden Vergleichsgeräte: Asus ROG Strix GL753VD, HP Omen 17, MSI GE72 7RE sowie das dünnere Asus GL702VM. Bietet das G739 ein gutes Paket, oder sollte man sich lieber für ein anderes Gaming-Notebook entscheiden?

Nexoc G739
Grafikkarte
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Laptop) - 4096 MB, Kerntakt: 1493 MHz, Speichertakt: 3500 MHz, GDDR5, ForceWare 378.92, Optimus
Hauptspeicher
16384 MB 
, DDR4-2400, Dual-Channel, 2/2 Slots belegt, max. 32 GB
Bildschirm
17.3 Zoll 16:9, 1920 x 1080 Pixel 127 PPI, CMN1738, IPS, Full HD, spiegelnd: nein
Mainboard
Intel HM175
Massenspeicher
Samsung PM961 MZVLW256HEHP, 256 GB 
, m.2-SSD Typ 2280 PCIe 3.0 x4 + Seagate Mobile ST1000LM035, 1TB HDD @5400 rpm, 2,5 Zoll
Soundkarte
Realtek ALC269
Anschlüsse
1 USB 2.0, 3 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 1 HDMI, 2 DisplayPort, 1 Kensington Lock, Audio Anschlüsse: 3.5 mm Kopfhörer, 3.5 mm Mikrofon, Card Reader: 6-in-1 (MMC, RSMMC, SD, Mini SD, SDHC, SDXC), 1 Fingerprint Reader, TPM 2.0
Netzwerk
Realtek RTL8168/8111 Gigabit-LAN (10/100/1000MBit), Intel Dual Band Wireless-AC 8260 (a/b/g/n/ac), Bluetooth 4.2
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 27 x 419 x 289
Akku
62 Wh Lithium-Ion, 6 Zellen
Betriebssystem
Microsoft Windows 10 Home 64 Bit
Kamera
Webcam: 2.0 MP
Sonstiges
Lautsprecher: Stereo, Sound Blaster Cinema 3, Tastatur: Chiclet, Tastatur-Beleuchtung: ja, 120-Watt-Netzteil, Treiber DVD, Control Center, MS Office (Testversion), 24 Monate Garantie
Gewicht
2.865 kg, Netzteil: 464 g
Preis
1360 EUR
Hinweis: Der Hersteller kann abweichende Bauteile wie Bildschirme, Laufwerke und Speicherriegel mit ähnlichen Spezifikationen unter dem gleichen Modellnamen einsetzen.

 

Gehäuse

Für einen Gaming-Laptop ist das Nexoc G739 auffällig unauffällig. Wenn man die bunte Tastaturbeleuchtung deaktiviert, könnte das dunkelgraue Kunststoffgehäuse auch glatt als Office-Gerät durchgehen. Uns gefällt das zurückhaltende Design des Clevo-Barebones, doch wer ein aggressiveres Aussehen mit beleuchteten Elementen bevorzugt, muss sich bei den Konkurrenten umsehen.

Vor allem die Stabilität der Baseunit fällt sehr gut aus. Druck führt nur im Bereich oberhalb der Tastatur zu leichten Knarzgeräuschen. Die beiden Scharniere sind fest, doch der große Bildschirm wippt sehr schnell nach. Zum Öffnen des Deckels benötigt man zudem beide Hände. Druck ist auch für den Bildschirmdeckel kein Problem und wir können keine Wellenbildung auf dem Panel sehen. Beim Verwinden hellt sich das Bild allerdings sehr schnell auf.

Wartungsklappen bietet der Clevo-Barebone nicht – für den Zugang zu den Komponenten muss die gesamte untere Abdeckung entfernt werden. Zumindest der Akku lässt sich von außen entnehmen. Leider befindet sich einer der Standfüße auf dem Akku, das Gehäuse kippelt also, wenn man ihn entfernt.

Im Vergleich zu den anderen Konkurrenten wirkt das G739 ein wenig wie zusammengepresst. Mit Ausnahme des sehr dünnen Asus GL702VM sind die Vergleichsnotebooks dicker, dafür gehört das Testgerät aber auch zu den größten Gamern im Hinblick auf die Stellfläche. Mit 2,9 kg ist es jedoch eines der leichtesten Modelle innerhalb unserer Vergleichsgruppe.

Größenvergleich

420 mm 288 mm 32 mm 3 kg416 mm 279 mm 33 mm 3.2 kg416 mm 274 mm 32 mm 2.9 kg419 mm 289 mm 27 mm 2.9 kg415 mm 280 mm 24 mm 2.7 kg

Ausstattung

Schnittstellen

Das Nexoc G739 bietet viele Anschlüsse, allerdings ist die Positionierung an den beiden Seiten nicht optimal. Die Anschlüsse befinden sich entweder in der Mitte oder auf der rechten Seite sogar sehr weit vorne. Insgesamt lassen sich über die beiden Mini-Displayports (1.2) und den HDMI-Ausgang drei externe Monitore anschließen. Zusammen mit dem internen Display können insgesamt 4 Bildschirme gleichzeitig angesteuert werden. 

Bei den USB-Anschlüssen ist das Testgerät nicht ganz auf der Höhe der Zeit. Von den drei regulären Typ-A-Ports entspricht einer nur dem langsamen 2.0-Standard und auch der USB-Typ-C-Stecker bietet abgesehen von dem USB-3.1-Protokoll (Gen1) keine weiteren Funktionen. Auf Thunderbolt 3 müssen Kunden daher ebenfalls verzichten. Die Leistung der USB-3.0-Anschlüsse ist mit ~320 MB/s in Ordnung (Samsung SSD T3), könnte aber noch höher ausfallen.

vorne: keine Anschlüsse
vorne: keine Anschlüsse
rechts: Kopfhörer, Mikrofon, USB 2.0, USB 3.0
rechts: Kopfhörer, Mikrofon, USB 2.0, USB 3.0
links: Kensington Lock, Netzteil, RJ45-LAN, 2x Mini-DisplayPort 1.2, HDMI, USB Typ-C (Gen1), USB 3.0, SD-Kartenleser
links: Kensington Lock, Netzteil, RJ45-LAN, 2x Mini-DisplayPort 1.2, HDMI, USB Typ-C (Gen1), USB 3.0, SD-Kartenleser
hinten: keine Anschlüsse
hinten: keine Anschlüsse

SDCardreader

Der SD-Kartenleser arbeitet mit durchschnittlicher Geschwindigkeit. Mit unserer Referenzkarte von Toshiba (Exceria Pro SDHC UHS-II 64 GB, max. 260 MB/s) ermitteln wir Transferraten von 80-90 MB/s. Damit liegen die Konkurrenten beinahe gleichauf, lediglich das MSI GE72 7RE fällt hier deutlich zurück.

SDCardreader Transfer Speed
average JPG Copy Test (av. of 3 runs)
Nexoc G739
 
78 MB/s ∼100%
Asus Strix GL753VD-GC045T
 
76.3 MB/s ∼98% -2%
HP Omen 17-w100ng
 
73 MB/s ∼94% -6%
Asus GL702VM-GC102D
 
72.6 MB/s ∼93% -7%
MSI GE72 7RE-046
 
26 MB/s ∼33% -67%
maximum AS SSD Seq Read Test (1GB)
HP Omen 17-w100ng
 
87 MB/s ∼100% 0%
Nexoc G739
 
87 MB/s ∼100%
Asus Strix GL753VD-GC045T
 
85.8 MB/s ∼99% -1%
Asus GL702VM-GC102D
 
84.6 MB/s ∼97% -3%
MSI GE72 7RE-046
 
28 MB/s ∼32% -68%

Kommunikation

Im Gegensatz zu vielen anderen Gaming-Notebooks setzt Nexoc im G739 nicht auf Netzwerkprodukte von Killer, die spezielle Funktionen für Spieler bieten. Stattdessen kümmert sich ein Realtek-Modul um kabelgebundene Netzwerkverbindungen, für kabellose Netzwerke zeigt sich die bekannte Intel 8260 verantwortlich. Sie unterstützt alle aktuellen Standards und lieferte in der Praxis stets eine stabile Verbindung. In unserem WLAN-Test mit dem Router Linksys EA8500 (1m entfernt) sehen wir allerdings sehr schwankende Ergebnisse. Die durchschnittlichen Werte liegen bei 443 Mbit/s (Empfangen, max. 656 Mbit/s) bzw. 388 Mbit/s (Senden, max. 508 Mbit/s).

Networking
iperf3 Client (receive) TCP 1 m 4M x10
HP Omen 17-w100ng
Intel Dual Band Wireless-AC 7265
674 MBit/s ∼100% +52%
Asus Strix GL753VD-GC045T
Intel Wireless-AC 7265
666 MBit/s ∼99% +50%
Nexoc G739
Intel Dual Band Wireless-AC 8260
443 MBit/s ∼66%
MSI GE72 7RE-046
Intel Dual Band Wireless-AC 3168
345 MBit/s ∼51% -22%
iperf3 Client (transmit) TCP 1 m 4M x10
Asus Strix GL753VD-GC045T
Intel Wireless-AC 7265
543 MBit/s ∼100% +40%
HP Omen 17-w100ng
Intel Dual Band Wireless-AC 7265
524 MBit/s ∼97% +35%
Nexoc G739
Intel Dual Band Wireless-AC 8260
388 MBit/s ∼71%
MSI GE72 7RE-046
Intel Dual Band Wireless-AC 3168
294 MBit/s ∼54% -24%

Sicherheit

Fingerabdruckscanner
Fingerabdruckscanner

Obwohl es sich um ein Gaming-Notebook handelt, kommt die Sicherheit nicht zu kurz. Neben einem eigenen Trusted Platform Modul befindet sich unter dem Touchpad noch ein Fingerabdruckscanner, der zum Entsperren des Gerätes genutzt werden kann. Der Finger muss über den schmalen Sensor gezogen werden und ist damit nicht ganz so komfortabel wie die modernen Touch-Modelle, doch in der Praxis klappte die Erkennung ordentlich. Hinten links finden wir dann auch noch einen Steckplatz für ein Kensington Lock, damit das Gerät an seinem Platz bleibt.

Zubehör & Garantie

Abgesehen von dem Notebook selbst wird das Testgerät nur mit einem 120-Watt-Netzteil, einer Treiber-DVD sowie den üblichen Servicebroschüren ausgeliefert. Spezielles Zubehör für das Nexoc G739 gibt es nicht.

Der Garantiezeitraum liegt bei 24 Monaten.

Software

Die Installation von Windows 10 Home in der 64-Bit-Variante ist sehr sauber, denn Nexoc verzichtet mit Ausnahme der üblichen Microsoft Office Testversion auf jegliche Bloatware. Alle wichtigen Einstellungen für das System sind übersichtlich im Control Center zusammengefasst. Die Tastaturbeleuchtung lässt sich ebenfalls umfangreich konfigurieren.

vorinstallierte Software
vorinstallierte Software
Control Center
Control Center
Tastatubeleuchung
Tastatubeleuchung

Wartung

Spezielle Wartungsklappen gibt es nicht, somit muss man die gesamte Unterseite der Baseunit entfernen. Dazu müssen aber zunächst ein Dutzend Schrauben gelöst werden, was etwas Zeit in Anspruch nimmt. Sobald der Deckel entfernt ist, sieht man, dass es relativ viel ungenutzten Platz im Gehäuse gibt. Alle Komponenten sind erreichbar, Grafikkarte und Prozessor sind aber aufgelötet.

GPU-Lüfter
GPU-Lüfter
CPU-Lüfter
CPU-Lüfter
M.2-SSD
M.2-SSD
2,5-Zoll-HDD
2,5-Zoll-HDD

Eingabegeräte

Tastatur

Die große Chiclet-Tastatur (eigener Nummernblock) erinnert uns am ehesten an die SteelSeries-Modelle in vielen MSI-Laptops. Das Tippgefühl ist ordentlich, allerdings könnte der Tastenhub – vor allem angesichts der Gehäusedicke – etwas großzügiger ausfallen. Zudem ist das Tippgeräusch ein wenig laut. Gut gefallen haben uns dagegen die Pfeiltasten, da sie nicht verkleinert wurden.

Die Helligkeit der Hintergrundbeleuchtung lässt sich in drei Stufen einstellen. Ansonsten kann man die Beleuchtung umfangreich konfigurieren, sowohl in Bezug auf die Farben (drei Zonen) als auch die verschiedenen Lichteffekte (Muster, Pulsieren, usw.).

Tastaturbeleuchtung einfarbig
Tastaturbeleuchtung einfarbig
Tastaturbeleuchtung mehrfarbig
Tastaturbeleuchtung mehrfarbig

Touchpad

Der Mausersatz ist ein traditionelles Touchpad mit dedizierten Tasten. Das Synaptics-Pad bietet eine 10,5 x 6,5 cm große Oberfläche, die sich optisch kaum von der Handballanablage unterscheidet. Allerdings sitzt es minimal vertieft in der Oberfläche, sodass man die Grenzen mit den Fingern gut spürt. Die Präzision ist auch in den Randbereichen in Ordnung, allerdings ist die Oberfläche etwas angeraut und bietet daher nur mittelmäßige Gleiteigenschaften. Die beiden dedizierten Maustasten erzeugen ein ziemlich lautes Klickgeräusch. Nach Möglichkeit sollte man eine externe Maus nutzen.

Eingabegeräte
Eingabegeräte

Display

Subpixel
Subpixel

Das Nexoc G739 ist ausschließlich mit einem matten Full-HD-Display ausgestattet, das auf der IPS-Technologie basiert. Die Full-HD-Auflösung passt zwar sehr gut zur Leistung der GTX-1050-Ti-Grafikkarte, doch auf der großen 17,3-Zoll-Oberfläche ergeben die 1.920 x 1.080 Pixel nur eine Pixeldichte von 127 PPI. Hier sieht man ganz klar einen Unterschied zu hochauflösenden Bildschirmen, die einfach ein schärferes Bild erzeugen. Schnelle 120-Hz/5-ms-Panels sind ebenfalls nicht verfügbar.

In den Messungen schneidet das Panel von ChiMei (CMN1783) gut ab. Die durchschnittliche Helligkeit liegt bei etwas mehr als 300 cd/m² und dank dem geringen Schwarzwert (0,23) ergibt sich ein sehr hohes Kontrastverhältnis von mehr als 1.300:1. Subjektiv sind wir mit dem Bild zufrieden. Screen-Bleeding gibt es nur minimal am unteren Rand, allerdings könnte das PWM-Flimmern für einige Nutzer zum Problem werden. Bis 90 % der Leuchtkraft messen wir eine Frequenz von 450 Hz.

277
cd/m²
324
cd/m²
297
cd/m²
294
cd/m²
312
cd/m²
308
cd/m²
301
cd/m²
315
cd/m²
310
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 324 cd/m² Durchschnitt: 304.2 cd/m² Minimum: 27 cd/m²
Ausleuchtung: 85 %
Helligkeit Akku: 312 cd/m²
Kontrast: 1357:1 (Schwarzwert: 0.23 cd/m²)
ΔE Color 4.19 | 0.6-29.43 Ø6.1
ΔE Greyscale 3.72 | 0.64-98 Ø6.3
91% sRGB (Argyll 3D) 59% AdobeRGB 1998 (Argyll 3D)
Gamma: 2.29
Nexoc G739
CMN1738, 1920x1080, 17.3
Asus Strix GL753VD-GC045T
LP173WF4-SPF3, 1920x1080, 17.3
HP Omen 17-w100ng
LG Philips LGD046E, 1920x1080, 17.3
MSI GE72 7RE-046
N173HHE-G32 (CMN1747), 1920x1080, 17.3
Asus GL702VM-GC102D
LG Philips LP173WF4-SPF3, 1920x1080, 17.3
Response Times
12%
17%
54%
17%
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
45 (20, 25)
33.2 (14.4, 18.8)
26%
35 (14, 21)
22%
27 (13, 14)
40%
38 (12, 26)
16%
Response Time Black / White *
28 (7, 21)
28.8 (7.6, 21.2)
-3%
25 (4, 21)
11%
9 (6, 3)
68%
23 (5, 18)
18%
PWM Frequency
450 (90)
Bildschirm
-21%
-6%
-16%
-35%
Helligkeit Bildmitte
312
349
12%
342
10%
253
-19%
326
4%
Brightness
304
337
11%
331
9%
230
-24%
312
3%
Brightness Distribution
85
91
7%
84
-1%
86
1%
91
7%
Schwarzwert *
0.23
0.58
-152%
0.32
-39%
0.24
-4%
0.5
-117%
Kontrast
1357
602
-56%
1069
-21%
1054
-22%
652
-52%
DeltaE Colorchecker *
4.19
4.5
-7%
4.35
-4%
5.01
-20%
6.3
-50%
Colorchecker DeltaE2000 max. *
8.7
10.2
-17%
9.24
-6%
10.4
-20%
11.69
-34%
DeltaE Graustufen *
3.72
3.3
11%
3.73
-0%
7.26
-95%
7.37
-98%
Gamma
2.29 96%
2.15 102%
2.23 99%
2.09 105%
2.37 93%
CCT
7104 91%
6103 107%
6801 96%
6329 103%
7116 91%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
59
55.7
-6%
57
-3%
76
29%
55
-7%
Color Space (Percent of sRGB)
91
75.7
-17%
86
-5%
100
10%
83
-9%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
-5% / -16%
6% / -2%
19% / -5%
-9% / -27%

* ... kleinere Werte sind besser

Die Analyse mit einem X-Rite i1Pro2 Spektralphotometer in Verbindung mit der professionellen Software CalMAN zeigt bereits im Werkszustand ordentliche Werte für die durchschnittlichen DeltaE-2000-Abweichungen der Farben und Graustufen, die auch nur einen minimalen Blaustich erzeugen. Per Kalibrierung (icc-Profil oben verlinkt) lässt sich die Leistung noch einmal verbessern, bei vereinzelten Farben gibt es aber immer noch recht hohe Abweichungen. Die sRGB-Farbraumabdeckung ist mit 91 % ziemlich gut, allerdings spielen diese Werte für Gaming-Laptops eine eher untergeordnete Rolle.

CalMAN: Grayscale
CalMAN: Grayscale
CalMAN: Grayscale (kalibriert)
CalMAN: Grayscale (kalibriert)
CalMAN: Saturation Sweeps
CalMAN: Saturation Sweeps
CalMAN: Saturation Sweeps (kalibriert)
CalMAN: Saturation Sweeps (kalibriert)
CalMAN: ColorChecker
CalMAN: ColorChecker
CalMAN: ColorChecker (kalibriert)
CalMAN: ColorChecker (kalibriert)
Nexoc G739 vs. sRGB (91 %)
Nexoc G739 vs. sRGB (91 %)
Nexoc G739 vs. AdobeRGB (59 %)
Nexoc G739 vs. AdobeRGB (59 %)

Im Freien hilft natürlich die matte Bildschirmoberfläche und auch die Helligkeit wird abseits der Steckdose nicht reduziert. Dennoch ist die Hintergrundbeleuchtung nicht stark genug, um direkter Sonneneinstrahlung entgegenzuwirken. Im Schatten gibt es jedoch keine Probleme.

im Freien (Sonnenschein)
im Freien (Sonnenschein)
im Freien (Sonnenschein)
im Freien (Sonnenschein)

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
28 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 7 ms steigend
↘ 21 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind mittelmäßig und dadurch für Spieler eventuell zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 59 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten schlechter als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (25.2 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
45 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 20 ms steigend
↘ 25 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 69 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten schlechter als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (40.2 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM festgestellt 450 Hz ≤ 90 % Helligkeit

Das Display flackert mit 450 Hz (höchstwahrscheinlich durch Pulsweitenmodulation PWM) bei einer eingestellten Helligkeit von 90 % und darunter. Darüber sollte es zu keinem Flackern kommen.

Die Frequenz von 450 Hz ist relativ hoch und sollte daher auch bei den meisten Personen zu keinen Problemen führen. Empfindliche User sollen laut Berichten aber sogar noch bei 500 Hz und darüber ein Flackern wahrnehmen.

Im Vergleich: 51 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 9429 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

Die Blickwinkelstabilität des IPS-Bildschirms fällt wie erwartet sehr gut aus. Selbst bei größeren Abweichungen sind die Farben stabil und der Kontrast verringert sich nur minimal.

Blickwinkel
Blickwinkel

Leistung

Alle Konfigurationen des Nexoc G739 verwenden den schnellen Intel Core i7-7700HQ-Prozessor in Verbindung mit der Pascal-Grafikkarte Nvidia GeForce GTX 1050 Ti mit 4 GB VRAM. Die Unterschiede beschränken sich auf die Speicherausstattung. Insgesamt ist das G739 damit auch für anspruchsvolle Aufgaben gerüstet. Bei Modellen ohne SSD kann sich die subjektive Arbeitsgeschwindigkeit jedoch spürbar unterscheiden.

Prozessor

Wie schon der Skylake-Vorgänger Core i7-6700HQ ist auch der aktuelle Kaby-Lake-Chip i7-7700HQ eine beliebte Wahl für leistungsstarke Multimedia- & Gaming-Laptops. Dank vier Kernen inklusive Hyperthreading und einem maximalen Takt von bis zu 3,8 GHz ist er auch für anspruchsvolle Aufgaben geeignet und sollte in den nächsten Jahren nicht zu Einschränkungen im Spielbetrieb führen. Abgesehen von dem höheren Takt hat sich im Vergleich zu den alten Skylake-Chips kaum etwas geändert, große Leistungssprünge gibt es daher nicht.

Singlecore-Rendering
Singlecore-Rendering
Multicore-Rendering
Multicore-Rendering
CPU- & GPU-Belastung
CPU- & GPU-Belastung

In den Cinebench-Tests kann das Nexoc G739 die Leistung des Prozessors sehr gut ausnutzen und das Testgerät setzt sich in den Versionen R11.5 sowie R15 an die Spitze des Vergleichsfeldes. Auch bei dauerhafter Belastung (Cinebench-Schleife) sehen wir nur minimale Schwankungen. Der alte Core i7-6700HQ fällt im Multi-Test um etwa 10 % zurück. Weitere Informationen und Benchmarks zum i7-7700HQ gibt es in unserer Techniksektion.

0102030405060708090100110120130140150160170180190200210220230240250260270280290300310320330340350360370380390400410420430440450460470480490500510520530540550560570580590600610620630640650660670680690700710720730740Tooltip
Cinebench R15 CPU Multi 64 Bit
Cinebench R11.5 CPU Single 64Bit
1.82 Points
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
8.15 Points
Cinebench R11.5 OpenGL 64Bit
69.37 fps
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
161 Points
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
743 Points
Cinebench R15 OpenGL 64Bit
105.81 fps
Cinebench R15 Ref. Match 64Bit
99.6 %
Hilfe
Cinebench R15
CPU Single 64Bit
Nexoc G739
Intel Core i7-7700HQ
161 Points ∼100%
Asus Strix GL753VD-GC045T
Intel Core i7-7700HQ
151 Points ∼94% -6%
MSI GE72 7RE-046
Intel Core i7-7700HQ
145 Points ∼90% -10%
Asus GL702VM-GC102D
Intel Core i7-6700HQ
134 Points ∼83% -17%
HP Omen 17-w100ng
Intel Core i5-6300HQ
132 Points ∼82% -18%
CPU Multi 64Bit
Nexoc G739
Intel Core i7-7700HQ
743 Points ∼100%
Asus Strix GL753VD-GC045T
Intel Core i7-7700HQ
741 Points ∼100% 0%
MSI GE72 7RE-046
Intel Core i7-7700HQ
732 Points ∼99% -1%
Asus GL702VM-GC102D
Intel Core i7-6700HQ
678 Points ∼91% -9%
HP Omen 17-w100ng
Intel Core i5-6300HQ
464 Points ∼62% -38%
Cinebench R11.5
CPU Single 64Bit
Nexoc G739
Intel Core i7-7700HQ
1.82 Points ∼100%
Asus Strix GL753VD-GC045T
Intel Core i7-7700HQ
1.72 Points ∼95% -5%
MSI GE72 7RE-046
Intel Core i7-7700HQ
1.65 Points ∼91% -9%
Asus GL702VM-GC102D
Intel Core i7-6700HQ
1.5 Points ∼82% -18%
HP Omen 17-w100ng
Intel Core i5-6300HQ
1.49 Points ∼82% -18%
CPU Multi 64Bit
Nexoc G739
Intel Core i7-7700HQ
8.15 Points ∼100%
Asus Strix GL753VD-GC045T
Intel Core i7-7700HQ
8.14 Points ∼100% 0%
MSI GE72 7RE-046
Intel Core i7-7700HQ
8.1 Points ∼99% -1%
Asus GL702VM-GC102D
Intel Core i7-6700HQ
7.47 Points ∼92% -8%
HP Omen 17-w100ng
Intel Core i5-6300HQ
5.32 Points ∼65% -35%

System Performance

In der Praxis ist die Bedienung vor allem dank der primären SSD und den schnellen Komponenten sehr flüssig. Unnötige Wartezeiten beim Starten von Anwendungen gibt es nicht und das System fährt auch schnell hoch. In den PCMark-8-Tests zeigen sich ebenfalls keine Einschränkungen; im PCMark 7 kann sich das Testgerät sogar an die Spitze setzen. Zu irgendwelchen Problemen kam es während unseres Testzeitraums nicht.

PCMark 8
Work Score Accelerated v2
HP Omen 17-w100ng
GeForce GTX 1060 (Laptop), 6300HQ, SanDisk Z400s SD8SNAT-128G
5252 Points ∼100% 0%
Nexoc G739
GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 7700HQ, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
5243 Points ∼100%
Asus GL702VM-GC102D
GeForce GTX 1060 (Laptop), 6700HQ, HGST Travelstar 7K1000 HTS721010A9E630
4809 Points ∼92% -8%
Home Score Accelerated v2
HP Omen 17-w100ng
GeForce GTX 1060 (Laptop), 6300HQ, SanDisk Z400s SD8SNAT-128G
4711 Points ∼100% +10%
Asus GL702VM-GC102D
GeForce GTX 1060 (Laptop), 6700HQ, HGST Travelstar 7K1000 HTS721010A9E630
4670 Points ∼99% +9%
Nexoc G739
GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 7700HQ, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
4270 Points ∼91%
Asus Strix GL753VD-GC045T
GeForce GTX 1050 (Laptop), 7700HQ, Micron SSD 1100 (MTFDDAV256TBN)
4088 Points ∼87% -4%
PCMark 7 - Score
Nexoc G739
GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 7700HQ, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
6331 Points ∼100%
HP Omen 17-w100ng
GeForce GTX 1060 (Laptop), 6300HQ, SanDisk Z400s SD8SNAT-128G
5990 Points ∼95% -5%
MSI GE72 7RE-046
GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 7700HQ, Toshiba HG6 THNSNJ256G8NY
5810 Points ∼92% -8%
Asus GL702VM-GC102D
GeForce GTX 1060 (Laptop), 6700HQ, HGST Travelstar 7K1000 HTS721010A9E630
4114 Points ∼65% -35%
PCMark 7 Score
6331 Punkte
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
4270 Punkte
PCMark 8 Creative Score Accelerated v2
5420 Punkte
PCMark 8 Work Score Accelerated v2
5243 Punkte
Hilfe

Massenspeicher

Als primärer Datenträger kommt eine schnelle PCIe-SSD von Samsung zum Einsatz. Das M.2-2280-Modell (PM961, NVMe) gehört aktuell zu den schnellsten Consumer-Modellen und erreicht auch in den Benchmarks sehr gute Transferraten. Moderne Spiele benötigen jedoch eine Menge Speicherplatz und würden die 256-GB-SSD schnell befüllen, weshalb Nexoc auch noch eine konventionelle 1-TB-HDD von Seagate verbaut. Diese arbeitet mit 5.400 U/Min und erreicht laut HD Tune eine gute durchschnittliche Transferrate von etwas mehr als 100 MB/s. Mehr Benchmarks zu vielen SSDs/HDDs sind in unserer Vergleichstabelle verfügbar.

Nexoc G739
Samsung PM961 MZVLW256HEHP
Asus Strix GL753VD-GC045T
Micron SSD 1100 (MTFDDAV256TBN)
HP Omen 17-w100ng
SanDisk Z400s SD8SNAT-128G
MSI GE72 7RE-046
Toshiba HG6 THNSNJ256G8NY
Asus GL702VM-GC102D
HGST Travelstar 7K1000 HTS721010A9E630
CrystalDiskMark 3.0
-60%
-70%
-51%
-96%
Write 4k QD32
544.4
234.9
-57%
170.8
-69%
212.9
-61%
1.186
-100%
Read 4k QD32
635.7
247.6
-61%
141.6
-78%
372.5
-41%
1.106
-100%
Write 4k
154.5
76.8
-50%
76.14
-51%
112.9
-27%
1.146
-99%
Read 4k
60.74
24.7
-59%
20.25
-67%
22.7
-63%
0.602
-99%
Write 512
826.7
346.6
-58%
172.4
-79%
481.4
-42%
63.33
-92%
Read 512
856.5
336.1
-61%
315.5
-63%
455.1
-47%
44.85
-95%
Write Seq
1192
419.1
-65%
180.2
-85%
495.7
-58%
130.6
-89%
Read Seq
1666
475.7
-71%
495
-70%
539.6
-68%
134.6
-92%
Samsung PM961 MZVLW256HEHP
Sequential Read: 1666 MB/s
Sequential Write: 1192 MB/s
512K Read: 856.5 MB/s
512K Write: 826.7 MB/s
4K Read: 60.74 MB/s
4K Write: 154.5 MB/s
4K QD32 Read: 635.7 MB/s
4K QD32 Write: 544.4 MB/s

Grafikkarte

GPU-Z Nvidia GeForce GTX 1050 Ti
GPU-Z Nvidia GeForce GTX 1050 Ti

Die interessanteste Komponente in einem Gaming-Notebook ist natürlich die Grafikkarte. Im Nexoc G739 kümmert sich Nvidias aktuelles Mittelklasse-Modell GeForce GTX 1050 Ti mit 4 GB VRAM um anfallende Berechnungen. Der Wechsel von der Maxwell- auf die Pascal-Architektur hat für satte Leistungssprünge gesorgt, und die direkten Vorgänger werden deutlich überboten. Insgesamt ordnet sich die GTX 1050 Ti sogar auf dem Niveau des alten High-End-Chips GTX 970M an, die zumeist kostspieliegeren Gaming-Laptops vorbehalten war.

Nvidia gibt einen Kerntakt von 1.493 bis maximal 1.620 MHz (Boost) an, doch im Durchschnitt sehen wir sogar ~1.700 MHz. Insgesamt ergeben die Benchmarks keine Überraschungen. Die kleinere GTX 1050 fällt um ~30 % zurück, während die GTX 1060 noch einmal weitere 40 % schneller agiert.

Das Nexoc G739 unterstützt eine Grafikumschaltung via Optimus, bei simplen Anwendungen kommt also der integrierte Prozessorchip HD Graphics 630 zum Einsatz, um Strom zu sparen.

Weitere Benchmarks der GTX 1050 Ti und anderen mobilen Grafikkarten finden Sie in unserer GPU-Liste.

3DMark 11 - 1280x720 Performance GPU
HP Omen 17-w100ng
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop)
14642 Points ∼100% +46%
Asus GL702VM-GC102D
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop)
14317 Points ∼98% +43%
MSI GE72 7RE-046
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Laptop)
10186 Points ∼70% +2%
Nexoc G739
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Laptop)
10008 Points ∼68%
Asus Strix GL753VD-GC045T
NVIDIA GeForce GTX 1050 (Laptop)
7360 Points ∼50% -26%
3DMark
1920x1080 Fire Strike Graphics
HP Omen 17-w100ng
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop)
11326 Points ∼100% +41%
Asus GL702VM-GC102D
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop)
11311 Points ∼100% +41%
MSI GE72 7RE-046
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Laptop)
8086 Points ∼71% +1%
Nexoc G739
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Laptop)
8027 Points ∼71%
Asus Strix GL753VD-GC045T
NVIDIA GeForce GTX 1050 (Laptop)
5784 Points ∼51% -28%
Asus Strix GL753VD-GC045T
NVIDIA GeForce GTX 1050 (Laptop)
5421 Points ∼48% -32%
1280x720 Cloud Gate Standard Graphics
Asus GL702VM-GC102D
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop)
79107 Points ∼100% +52%
HP Omen 17-w100ng
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop)
74982 Points ∼95% +44%
Nexoc G739
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Laptop)
51987 Points ∼66%
MSI GE72 7RE-046
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Laptop)
49223 Points ∼62% -5%
Asus Strix GL753VD-GC045T
NVIDIA GeForce GTX 1050 (Laptop)
35884 Points ∼45% -31%
3DMark 11 Performance
9687 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
22876 Punkte
3DMark Fire Strike Score
6950 Punkte
3DMark Time Spy Score
2519 Punkte
Hilfe

Gaming Performance

Wie wir bereits erwähnt haben ist die GeForce GTX 1050 Ti eine sehr gute Wahl für die Full-HD-Auflösung. Selbst moderne und sehr anspruchsvolle Titel lassen sich mit hohen oder oftmals sogar maximalen Details spielen. In den Gaming-Benchmarks zeigt sich ein ähnliches Bild wie schon bei den synthetischen Tests. Die GTX 1050 Ti liegt erneut zwischen der kleineren GTX 1050 und der schnelleren GTX 1060, allerdings ist der Abstand zur GTX 1060 hier tendenziell etwas größer. 

Für weitere Gaming-Benchmarks verweisen wir auf unsere umfangreiche Spieleliste.

Battlefield 1
1920x1080 Ultra Preset AA:T
Asus GL702VM-GC102D
GeForce GTX 1060 (Laptop), 6700HQ
79 fps ∼100% +56%
HP Omen 17-w100ng
GeForce GTX 1060 (Laptop), 6300HQ
78.5 fps ∼99% +55%
MSI GE72 7RE-046
GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 7700HQ
50.8 fps ∼64% 0%
Nexoc G739
GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 7700HQ
50.8 fps ∼64%
Asus Strix GL753VD-GC045T
GeForce GTX 1050 (Laptop), 7700HQ
41.1 fps ∼52% -19%
1920x1080 High Preset AA:T
Asus GL702VM-GC102D
GeForce GTX 1060 (Laptop), 6700HQ
87.4 fps ∼100% +57%
HP Omen 17-w100ng
GeForce GTX 1060 (Laptop), 6300HQ
86.6 fps ∼99% +55%
MSI GE72 7RE-046
GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 7700HQ
56.7 fps ∼65% +2%
Nexoc G739
GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 7700HQ
55.7 fps ∼64%
Asus Strix GL753VD-GC045T
GeForce GTX 1050 (Laptop), 7700HQ
46.5 fps ∼53% -17%
The Witcher 3
1920x1080 Ultra Graphics & Postprocessing (HBAO+)
Nexoc G739
GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 7700HQ
27.6 fps ∼100%
MSI GE72 7RE-046
GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 7700HQ
26.9 fps ∼97% -3%
Asus Strix GL753VD-GC045T
GeForce GTX 1050 (Laptop), 7700HQ
19.7 fps ∼71% -29%
1920x1080 High Graphics & Postprocessing (Nvidia HairWorks Off)
Nexoc G739
GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 7700HQ
50.4 fps ∼100%
MSI GE72 7RE-046
GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 7700HQ
48.7 fps ∼97% -3%
Asus Strix GL753VD-GC045T
GeForce GTX 1050 (Laptop), 7700HQ
29.1 fps ∼58% -42%
Rise of the Tomb Raider
1920x1080 Very High Preset AA:FX AF:16x
Nexoc G739
GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 7700HQ
40.7 fps ∼100%
MSI GE72 7RE-046
GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 7700HQ
39.7 fps ∼98% -2%
Asus Strix GL753VD-GC045T
GeForce GTX 1050 (Laptop), 7700HQ
31.2 fps ∼77% -23%
1920x1080 High Preset AA:FX AF:4x
Nexoc G739
GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 7700HQ
47.6 fps ∼100%
MSI GE72 7RE-046
GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 7700HQ
47.4 fps ∼100% 0%
Asus Strix GL753VD-GC045T
GeForce GTX 1050 (Laptop), 7700HQ
37.1 fps ∼78% -22%
For Honor
1920x1080 Extreme Preset AA:T AF:16x
Nexoc G739
GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 7700HQ
46.1 fps ∼100%
MSI GE72 7RE-046
GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 7700HQ
45.8 (min: 33, max: 64) fps ∼99% -1%
1920x1080 High Preset AA:T AF:8x
MSI GE72 7RE-046
GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 7700HQ
62.9 (min: 51, max: 77) fps ∼100% +1%
Nexoc G739
GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 7700HQ
62.1 fps ∼99%
BioShock Infinite - 1920x1080 Ultra Preset, DX11 (DDOF)
HP Omen 17-w100ng
GeForce GTX 1060 (Laptop), 6300HQ
99.1 fps ∼100% +37%
Asus GL702VM-GC102D
GeForce GTX 1060 (Laptop), 6700HQ
98.9 fps ∼100% +36%
Nexoc G739
GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 7700HQ
72.5 fps ∼73%
min. mittel hoch max.
BioShock Infinite (2013) 72.5fps
The Witcher 3 (2015) 89.850.427.6fps
Rise of the Tomb Raider (2016) 84.247.640.7fps
Battlefield 1 (2016) 79.255.750.8fps
For Honor (2017) 65.862.146.1fps

Emissionen

die Kühlung des Nexoc G739
die Kühlung des Nexoc G739

Geräuschemissionen

Auf dem Bild oben sieht man die beiden Lüfter für die CPU (rechts) bzw. die GPU (links). Sie sind allerdings relativ klein und jeweils nur über eine Heatpipe mit den Komponenten verbunden. Hier wäre im Gehäuse noch deutlich mehr Platz für eine leistungsfähigere Kühlung gewesen. 

Im Idealfall sind die beiden Lüfter bei wenig Last deaktiviert, allerdings macht sich hier das Rauschen der konventionellen Festplatte bemerkbar. Zudem kommt es auch bei wenig Last oft zu einem unnötigen Auftouren, was mit maximal 38 dB(A) deutlich hörbar ist. Auch beim Spielen (40-48 dB(A)) sowie maximaler Belastung (50 dB(A)) ist das Nexoc G739 eines der lauteren Geräte, wobei die Werte noch im Rahmen sind. Die beiden Lüfter agieren zudem unabhängig voneinander und der GPU-Lüfter wird spürbar lauter, während der CPU-Lüfter vor allem bei geringen Drehzahlen leicht rattert.

Geräuschpegel Idle
Geräuschpegel Idle
Geräuschpegel Last
Geräuschpegel Last
Geräuschpegel Speaker
Geräuschpegel Speaker

Lautstärkediagramm

Idle
31 / 32 / 38 dB(A)
HDD
31 dB(A)
Last
44 / 50 dB(A)
  red to green bar
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   Audix TM1, Arta (aus 15 cm gemessen)   Umgebungsgeräusche: 30 dB(A)
Nexoc G739
GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 7700HQ
Asus Strix GL753VD-GC045T
GeForce GTX 1050 (Laptop), 7700HQ
HP Omen 17-w100ng
GeForce GTX 1060 (Laptop), 6300HQ
MSI GE72 7RE-046
GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 7700HQ
Asus GL702VM-GC102D
GeForce GTX 1060 (Laptop), 6700HQ
Geräuschentwicklung
-0%
-6%
-1%
5%
aus / Umgebung *
30
28.8
4%
31
-3%
30
-0%
30.5
-2%
Idle min *
31
33.9
-9%
35
-13%
34
-10%
31.4
-1%
Idle avg *
32
33.9
-6%
36
-13%
35
-9%
31.4
2%
Idle max *
38
37.8
1%
37
3%
36
5%
31.5
17%
Last avg *
44
42.7
3%
44
-0%
41
7%
40.9
7%
Last max *
50
47.4
5%
54
-8%
49
2%
46.2
8%

* ... kleinere Werte sind besser

Temperatur

Auch bei den Gehäusetemperaturen schneidet das große Nexoc G739 nicht besonders gut ab. Bei wenig Last ist zwar alles noch im grünen Bereich, doch unter Last wärmt sich fast das gesamte Gerät deutlich auf und wir ermitteln durchschnittliche Werte von beinahe 45 °C auf der Ober- & Unterseite. Das Netzteil erreicht ebenfalls mehr als 50 °C.

Der Stresstest mit den beiden synthetischen Tools Prime95 und FurMark resultiert in einer Deaktivierung des CPU-Turbos mit gelegentlichen Einbrüchen auf 700 MHz und auch der Kerntakt der Grafikkarte fällt mit ~1.300 MHz unter die Basisfrequenz (Throttling). Der Prozessor erreicht hierbei zeitweise eine Temperatur von bis zu 100 °C und liegt damit am Limit. Auch hier wäre eine stärkere Kühlung eine gute Idee.

Diese extreme Belastung wird beim Spielen aber in der Regel nicht erreicht. Der Benchmark Unigine Heaven wird beispielsweise mit höheren Takten bearbeitet; beim Spielen sollte es also keine Einschränkungen geben. Auch ein 3DMark-11-Durchlauf direkt im Anschluss an den Stresstest zeigt keine Auffälligkeiten.

Stresstest
Stresstest
Volllast oben (Optris PI 640)
Volllast oben (Optris PI 640)
Volllast unten (Optris PI 640)
Volllast unten (Optris PI 640)
Max. Last
 48.5 °C50.6 °C43.3 °C 
 48.7 °C50.1 °C44 °C 
 42.5 °C42.8 °C31.3 °C 
Maximal: 50.6 °C
Durchschnitt: 44.6 °C
46.5 °C50 °C50.8 °C
45.8 °C48.9 °C40.9 °C
37 °C39.2 °C39.4 °C
Maximal: 50.8 °C
Durchschnitt: 44.3 °C
Netzteil (max.)  51 °C | Raumtemperatur 20 °C | Voltcraft IR-900
(-) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 44.6 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Gaming auf 33.1 °C.
(-) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 50.6 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 39.5 °C (von 21.6 bis 68.8 °C für die Klasse Gaming).
(-) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 50.8 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 42 °C).
(+) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 25.6 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 33.1 °C.
(-) Die Handballen und der Touchpad-Bereich können sehr heiß werden mit maximal 42.8 °C.
(-) Die durchschnittliche Handballen-Temperatur anderer getesteter Geräte war 28.8 °C (-14 °C).
Nexoc G739
GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 7700HQ
Asus Strix GL753VD-GC045T
GeForce GTX 1050 (Laptop), 7700HQ
HP Omen 17-w100ng
GeForce GTX 1060 (Laptop), 6300HQ
MSI GE72 7RE-046
GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 7700HQ
Asus GL702VM-GC102D
GeForce GTX 1060 (Laptop), 6700HQ
Hitze
19%
2%
0%
-8%
Last oben max *
50.6
37.7
25%
41.5
18%
45.8
9%
53.1
-5%
Last unten max *
50.8
36.3
29%
45.5
10%
45.2
11%
44.9
12%
Idle oben max *
28.7
25.7
10%
31.8
-11%
31.7
-10%
32.9
-15%
Idle unten max *
27.1
24.4
10%
29.6
-9%
29.9
-10%
33.4
-23%

* ... kleinere Werte sind besser

Lautsprecher

einer der beiden Lautsprecher
einer der beiden Lautsprecher

Das Soundsystem besteht aus zwei kleinen Stereolautsprechern im vorderen Bereich der Unterseite. Einen eigenen Subwoofer gibt es – trotz der üppigen Platzverhältnisse – aber nicht. Klanglich können uns die Module nicht überzeugen. Aufgrund des fehlenden Basses fehlt einfach Kraft und bei der Wiedergabe von Filmen oder beim Zocken kommt wenig Freude auf. Hieran kann auch die SoundBlaster-Cinema-Software nicht viel ändern. Wir empfehlen externe Lautsprecher oder Kopfhörer, vor allem beim Spielen (Stichwort Lüftergeräusche).

dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2036.839.42531.632.43133.328.2403433.95034.132.16329.628.98032.831.710029.729.912527.6251602625.320024.227.425024.235.531521.647.740021.749.150021.450.963019.251.880018.157.8100018.266.8125018.16816001866.9200017.764.7250017.861.2315017.566.3400017.865.1500017.663.3630017.855800017.758.51000017.849.91250017.953.51600017.755.4SPL30.776N1.532.9median 18.1median 55Delta2.211.336.839.132.432.930.731.229.530.328.630.628.13126.932.425.132.624.231.323.347.122.557.521.661.720.859.819.95919.660.218.971.718.268.817.964.117.764.617.162.917.165.81767.51768.11768.517.371.41775.617.373.817.667.917.560.317.561.229.981.51.352.1median 17.7median 64.11.85.5hearing rangehide median Pink NoiseNexoc G739Asus Strix GL753VD-GC045T
Nexoc G739 Audio Analyse

(±) | Mittelmäßig laut spielende Lautsprecher (76 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 23.2% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (13.3% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(±) | zu hohe Mitten, vom Median 7.8% abweichend
(±) | Linearität der Mitten ist durchschnittlich (8% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(±) | zu hohe Hochtöne, vom Median nur 6.4% abweichend
(±) | durchschnittlich lineare Hochtöne (12.4% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (29.2% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 95% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 2% vergleichbar, 2% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 6%, durchschnittlich ist 17%, das schlechteste Gerät hat 37%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 86% aller getesteten Geräte waren besser, 4% vergleichbar, 10% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Asus Strix GL753VD-GC045T Audio Analyse

(±) | Mittelmäßig laut spielende Lautsprecher (81.5 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 15.8% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (12.2% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 3.1% abweichend
(±) | Linearität der Mitten ist durchschnittlich (7% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(±) | zu hohe Hochtöne, vom Median nur 6.3% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (5.4% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (15.9% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 43% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 5% vergleichbar, 51% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 6%, durchschnittlich ist 17%, das schlechteste Gerät hat 37%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 19% aller getesteten Geräte waren besser, 4% vergleichbar, 77% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Frequenzdiagramm im Vergleich (Checkboxen oben an-/abwählbar!)

Energieverwaltung

Energieaufnahme

Das 120-Watt-Netzteil ist zu schwach.
Das 120-Watt-Netzteil ist zu schwach.

Das Nexoc G739 benötigt im Leerlauf mit maximal 23 Watt recht viel Energie, vor allem in Anbetracht der Grafikumschaltung. Hier zeigt sich beispielsweise das Asus GL753VD deutlich effizienter. Beim Spielen ermitteln wir 82 Watt, womit das Testgerät im Rahmen liegt, doch der maximale Verbrauch fällt mit 163 Watt sehr hoch aus. Hier ist auch das 120-Watt-Netzteil zu schwach ausgelegt (selbst mit eingerechnetem Wirkungsungsgrad); 150 Watt sollten es mindestens sein.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.6 / 1 Watt
Idledarkmidlight 7 / 14 / 23 Watt
Last midlight 82 / 163 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy
Nexoc G739
GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 7700HQ
Asus Strix GL753VD-GC045T
GeForce GTX 1050 (Laptop), 7700HQ
HP Omen 17-w100ng
GeForce GTX 1060 (Laptop), 6300HQ
MSI GE72 7RE-046
GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 7700HQ
Asus GL702VM-GC102D
GeForce GTX 1060 (Laptop), 6700HQ
Stromverbrauch
16%
-40%
-27%
-32%
Idle min *
7
6.2
11%
17
-143%
14
-100%
15.6
-123%
Idle avg *
14
12.2
13%
22
-57%
20
-43%
20.2
-44%
Idle max *
23
14.8
36%
29
-26%
25
-9%
21.4
7%
Last avg *
82
84.9
-4%
72
12%
82
-0%
90
-10%
Last max *
163
120.7
26%
141
13%
135
17%
147
10%

* ... kleinere Werte sind besser

Akkulaufzeit

6-Zellen-Akku
6-Zellen-Akku

Der 6-Zellen-Akku auf der Rückseite (62 Wh) ermöglicht trotz der etwas hohen Verbrauchswerte passable Laufzeiten. In den praxisnahen Tests mit einer angepassten Helligkeit von 150 cd/m² hält das große 17-Zoll-Notebook knapp 5 (WLAN-Test) bzw. 5,5 Stunden (Video-Test) durch. Unter Last ist nach etwas mehr als zwei Stunden Schluss, allerdings steht hier auch nicht die volle Leistung zur Verfügung. Ein 3DMark-11-Durchlauf abseits der Steckdose ermittelt 6.231 Punkte und damit 1/3 weniger als im Netzbetrieb (9.687 Punkte). Ein kompletter Ladevorgang des Akkus dauert rund 2 Stunden.

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
10h 13min
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3 (Edge 38.14393.0.0)
4h 48min
Big Buck Bunny H.264 1080p
5h 22min
Last (volle Helligkeit)
2h 08min
Nexoc G739
GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 7700HQ, 62 Wh
Asus Strix GL753VD-GC045T
GeForce GTX 1050 (Laptop), 7700HQ, 48 Wh
HP Omen 17-w100ng
GeForce GTX 1060 (Laptop), 6300HQ, 95.8 Wh
MSI GE72 7RE-046
GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 7700HQ, 51.4 Wh
Asus GL702VM-GC102D
GeForce GTX 1060 (Laptop), 6700HQ, 76 Wh
Akkulaufzeit
-30%
6%
-38%
-27%
Idle
613
515
-16%
543
-11%
353
-42%
H.264
322
313
-3%
195
-39%
262
-19%
WLAN
288
261
-9%
363
26%
184
-36%
250
-13%
Last
128
45
-65%
145
13%
87
-32%

Fazit

Pro

+ alle Komponenten sind zugänglich
+ kontrastreiches FHD-IPS-Display
+ beleuchtete Tastatur
+ gute Leistung
+ stabile Baseunit

Contra

- hohe Chassis-Temperaturen bei starker Last
- laute Lüfter im 3D-Betrieb
- Netzteil unterdimensioniert
- schwache Lautsprecher
- kein Thunderbolt 3
Nexoc G739. Testgerät zur Verfügung gestellt von Nexoc Deutschland.
Nexoc G739. Testgerät zur Verfügung gestellt von Nexoc Deutschland.

Das Nexoc G739 ist dank der potenten Hardware ein fähiges Gaming-Notebook der Einsteigerklasse. Die Grafikkarte harmoniert sehr gut mit dem Full-HD-Bildschirm, der zudem ausreichend hell ist und auch ansonsten ordentliche Ergebnisse erzielt. In vielen anderen Bereichen ist das Testgerät aber nur durchschnittlich, dazu gehören beispielsweise die Anschlüsse, das Gehäuse und auch die Eingabegeräte.

Bei der Leistung erlaubt sich das Nexoc G739 keine Schwächen und kommt auch mit anspruchsvollen Spielen zurecht, doch die Emissionen des Clevo-N870HK1-Barebones sind verbesserungswürdig.

Zu den Schwachstellen gehören ganz klar die Temperatur- und Geräuschentwicklung. Das Gehäuse würde ausreichend Platz für eine stärkere Kühlung bieten, doch die beiden kleinen Lüfter machen viel Lärm und auch das Gehäuse wird sehr warm. Verbesserungsbedarf gibt es auch bei den Schnittstellen (kein Thunderbolt). Spezielle Gaming-Features wie G-Sync sucht man hier ebenfalls vergebens.

Insgesamt ist das Nexoc G739 sicherlich kein schlechtes Gaming-Notebook, doch ein Blick auf die Konkurrenz schadet nicht.

Nexoc G739 - 23.06.2018 v6
Andreas Osthoff

Gehäuse
76 / 98 → 78%
Tastatur
81%
Pointing Device
75%
Konnektivität
60 / 81 → 74%
Gewicht
57 / 10-66 → 85%
Akkulaufzeit
81%
Display
87%
Leistung Spiele
89%
Leistung Anwendungen
96%
Temperatur
82 / 95 → 86%
Lautstärke
72 / 90 → 80%
Audio
45%
Kamera
50 / 85 → 59%
Durchschnitt
73%
81%
Gaming - gewichteter Durchschnitt
Weitere Informationen über unsere Bewertung finden sie hier.

Preisvergleich

static version load dynamic
Loading Comments
Diesen Artikel kommentieren / Antworten
Teilen Sie diesen Artikel um uns zu unterstützen. Jeder Link hilft!
> Notebook Test, Laptop Test und News > Tests > Notebook Testberichte > Test Nexoc G739 (Clevo N870HK1) Laptop
Autor: Andreas Osthoff,  1.04.2017 (Update: 15.05.2018)
Andreas Osthoff
Andreas Osthoff - Senior Editor Business
Ich bin mit Computern und moderner Unterhaltungselektronik aufgewachsen. Seit meinem ersten Computer, einem Commodore C64, habe ich mich für die Technik interessiert und angefangen, meine eigenen Computer zu bauen. Bei Notebookcheck kümmere ich mich schwerpunktmäßig um die Business-Geräte sowie die mobilen Workstations, doch ich mache auch gerne Abstecher in den mobilen Bereich. Es ist immer wieder eine tolle Erfahrung, neueste Geräte zu testen und miteinander zu vergleichen. Den passenden Ausgleich schafft der Sport, im Sommer vor allem mit dem Rad.