Notebookcheck

Test Gigabyte P57X v7 Gaming Laptop

Steve Schardein, Stefanie Voigt (übersetzt von Martina Osztovits), 09.03.2017

Update. Seit dem vorigen, von uns getesteten Gigabyte P57X hat sich nicht viel verändert. Doch vielleicht handelt es sich bei den Upgrades hin zu einer Kaby-Lake-CPU, mehr RAM und einem stark verbesserten 4K-Display genau um jene Punkte die dem P57X nun den letzte Schliff geben?

Vor einigen Monaten haben wir das Gigabyte’s P57X v6 begutachtet, ein überraschend portables Gaming-Gerät. Zusätzlich zur - in dieser Klasse ungewöhnlichen - Portabilität haben uns die starke Leistung und die extensive Systemmanagement-Software gefallen, doch hatten wir die niedrige 1080p-Auflösung des Bildschirms, starke Hitze- und Geräuschentwicklung, das mäßige Touchpad und das Kunststoffgehäuse zu beklagen. Heute werden wir das P57X v7 unter die Lupe nehmen, bei welchem es sich insgesamt um ein sehr ähnliches Gerät handelt. Gehäuse und Design haben sich kaum verändert, doch es verfügt über das neue Kaby-Lake-Chipset und einen 4K-Bildschirm und verdoppelt die RAM-Kapazität.

Im Besonderen weist dieses Notebook einen Intel Core i7-7700HQ, kombiniert mit einer Nvidia GeForce GTX 1070, einer 256-GB-M.2-SSD und einem 32-GB-DDR4-2400-RAM, auf. Zudem gibt es einige andere Varianten, doch diese unterscheiden sich nicht wesentlich. Die größten Unterschiede, die wir heute untersuchen wollen, sind jene bezüglich Leistung, Wärmeentwicklung und Bildschirm.

Gigabyte P57X v7 (P57 Serie)
Grafikkarte
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop) - 8192 MB, Kerntakt: 1443 - 1645 MHz, Speichertakt: 8000 MHz, 21.21.13.7586 - nVIDIA ForceWare 375.86
Hauptspeicher
32768 MB 
, DDR4-2400, dual-channel (16 GB x 2)
Bildschirm
17.3 Zoll 16:9, 3840 x 2160 Pixel 255 PPI, no, SHP145E, IPS, spiegelnd: nein
Massenspeicher
Transcend MTS800 256GB M.2 (TS256GMTS800), 256 GB 
Soundkarte
Realtek ALC255 @ Intel Sunrise Point PCH - High Definition Audio Controller
Anschlüsse
3 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 1 USB 3.1 Gen2, 1 VGA, 1 HDMI, 1 DisplayPort, 1 Kensington Lock, Audio Anschlüsse: Kopfhörer- / Mikrofon-Ports, Card Reader: SD
Netzwerk
Realtek Gaming GBE Family Controller (10/100/1000/2500/5000MBit/s), Intel Dual Band Wireless-AC 8260 (a/b/g/n = Wi-Fi 4/ac = Wi-Fi 5), Bluetooth 4.2
Optisches Laufwerk
HL-DT-ST DVDRAM GUD0N
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 31 x 418 x 296
Akku
75.81 Wh Lithium-Polymer
Kamera
Webcam: HD 720p
Primary Camera: 1 MPix
Sonstiges
Lautsprecher: 2 x 2 W Lautsprecher, Tastatur: Chiclet, Tastatur-Beleuchtung: ja, 24 Monate Garantie
Gewicht
3.412 kg, Netzteil: 938 g
Hinweis: Der Hersteller kann abweichende Bauteile wie Bildschirme, Laufwerke und Speicherriegel mit ähnlichen Spezifikationen unter dem gleichen Modellnamen einsetzen.

 

Gehäuse

Das P57X v7 behält den extrem portablen Formfaktor (in Anbetracht der 17,3-Zoll-Notebook-Klasse) und das Gehäusedesign seiner Vorgänger. Mit einem Gewicht von nur 3,412 kg mit optischem Laufwerk und kleinerem Fußabdruck sowie schlankerem Design als alle Konkurrenten in unserer Vergleichsgruppe (abgesehen vom kompakten EVGA SC17) kommt das Gerät einem portablen 17,3-Zoll-Gaming-Notebook am nächsten.

Obwohl das Gehäuse immer noch vorwiegend aus Kunststoff besteht, sieht es schön, jedoch unaufdringlich aus, was sich für einen Gaming-PC gut macht. Abgesehen von neon-orangen Highlights an beiden Seiten ist es großteils mattschwarz. Das Material ist nicht besonders empfänglich für Fingerabdrücke, und die matte Oberfläche lenkt die Aufmerksamkeit auf die wichtigsten Dinge: Bildschirm und Performance.

Was die Stabilität betrifft, so sitzt das Gerät dank seiner Gummifüße an der Unterseite sicher auf flachen Oberflächen. Allerdings gibt es im zentralen Bereich der Basiseinheit (vorwiegend aufgrund des Kunststoffgehäuses) deutlich nach. Zudem gibt unser Testgerät ein irritierendes Knarren von sich, sobald leichter Druck auf die rechte Handballenablage (wie das Ablegen der Hände an der Oberfläche) ausgeübt wird. Wir konnten das Geräusch nicht beseitigen - auch nicht durch Entfernen und Neubefestigen der Unterseite.

Die Scharniere sind gut eingestellt und unterstützen den großen und attraktiven Bildschirm gut. Der Bildschirmdeckel ist ebenfalls aus Kunststoff und reagiert empfindlich auf Verwindungskräfte und Durckeinwirkung von hinten, welche beide Bildstörungen verursachen. Der Bildschirm kann auf bis zu 135 Grad geöffnet werden, was, vor allem in Kombination mit den weiten Blickwinkeln des IPS-Bildschirms (siehe unten), relativ vielseitige Einblicke ermöglicht.

428 mm 287 mm 49 mm 4.1 kg423 mm 322 mm 40 mm 4.2 kg418 mm 296 mm 31 mm 3.4 kg418 mm 296 mm 31 mm 3.2 kg408 mm 295.5 mm 26.6 mm 4.1 kg

Ausstattung

Die Ausstattung bei den Schnittstellen hat sich seit dem vorigen Test nicht verändert. Sie enthalten weiterhin vier USB-Ports, drei davon USB 3.0 und einer 3.1 Gen 2/USB Type-C. Ebenso blieben die gleichen drei Video-Ausgänge (VGA, HDMI und Mini-DP). Sogar das Schnittstellen-Layout wurde beibehalten. Da wir diesbezüglich keine Beschwerden hatten, ist das nicht als Problem zu verbuchen.

vorne: DVD-RAM (Hot-Swap-Bay)
vorne: DVD-RAM (Hot-Swap-Bay)
hinten: keine Schnittstellen
hinten: keine Schnittstellen
links: Kensington Lock, Gigabit Ethernet, USB 3.0 x 2, SD-Kartenleser, Kopfhörer, Mikrofon
links: Kensington Lock, Gigabit Ethernet, USB 3.0 x 2, SD-Kartenleser, Kopfhörer, Mikrofon
rechts: USB 3.0, USB 3.1 Type-C, HDMI, Mini-DP (unter entfernbarer Abdeckung), VGA, Ladeschnittstelle
rechts: USB 3.0, USB 3.1 Type-C, HDMI, Mini-DP (unter entfernbarer Abdeckung), VGA, Ladeschnittstelle
SDCardreader Transfer Speed
average JPG Copy Test (av. of 3 runs)
MSI GT73VR 7RF-296
 
166 MB/s ∼100% +112%
Gigabyte P57X v7
 
78.2 MB/s ∼47%
Acer Predator 17 G9-793-77LG
 
78 MB/s ∼47% 0%
Gigabyte P57X v6
 
76.4 MB/s ∼46% -2%
maximum AS SSD Seq Read Test (1GB)
MSI GT73VR 7RF-296
 
224 MB/s ∼100% +148%
Gigabyte P57X v7
 
90.4 MB/s ∼40%
Gigabyte P57X v6
 
89.9 MB/s ∼40% -1%
Acer Predator 17 G9-793-77LG
 
88 MB/s ∼39% -3%

Kommunikation

Auch die kabellose Kommunikation sowie die möglichen Netzwerkverbindungen bleiben gleich wie beim P57X v6. Verbaut ist ein GBE-Gaming-Ethernet-Adapter von Realtek und ein Intel Dual-Band Wireless-AC 8260 WLAN-Adapter (der auch Bluetooth unterstützt). In unseren WLAN-Tests haben wir Sende- und Empfangsraten von 619 MB/s bzw. 487 MB/s ermittelt.

Networking
iperf Server (receive) TCP 1 m 512KB
Gigabyte P57X v6
Intel Dual Band Wireless-AC 8260
507 MBit/s ∼100% +4%
Gigabyte P57X v7
Intel Dual Band Wireless-AC 8260
487 MBit/s ∼96%
iperf Client (transmit) TCP 1 m 512KB
Gigabyte P57X v7
Intel Dual Band Wireless-AC 8260
619 MBit/s ∼100%
Gigabyte P57X v6
Intel Dual Band Wireless-AC 8260
497 MBit/s ∼80% -20%

Zubehör

Das Gigabyte P57X v7 inkludiert einen großen 200-W-Stromadapter mit einem Gewicht von 938 g. Es handelt sich um den gleichen Adapter wie beim v6, und er erhöht das Gesamtgewicht auf zirka 4,35 kg. Abgesehen davon erhalten User einen 2,5-Zoll-Laufwerksschacht-Adapter, der das optische Laufwerk ersetzen kann. Installiert man kein Laufwerk, kann man damit auch das Gewicht etwas senken. Schließlich befindet sich in der Schachtel noch ein kleines Mikrofaser-Reinigungstuch.

Software

Das P57X v7 bietet weiterhin die gleiche praktische Gigabyte-Software-Suite zur Steuerung der Lüftergeschwindigkeit, GPU-Overclocking und Steuerung anderer Aspekte des Systems wie das v6. Das Herz davon wird SmartManager genannt. Zu den anderen Apps an seiner Seite gehören Smart Update und Smart USB Backup. Für weitere Informationen über die Funktionalität dieser Programme verweisen wir auf unsere vorigen Testberichte.

Wartung

Auch die Vorgehensweise zur Wartung des Gerätes blieb gegenüber dem P57X v6 Vorgänger unverändert. Zwar ist die Unterseite mit vielen Schrauben (insgesamt 16) befestigt, doch Entfernen dieser ermöglicht Zugriff auf den Großteil der austauschbaren Komponenten, einschließlich aller Speichergeräte (bis zu 3 - oder 4, wenn man den Wechselschacht anstatt des optischen Laufwerks mitzählt), den Akku, beide RAM-SODIMMs, die Lüfter und die CMOS-Batterie.

Garantie

Das Gigabyte P57X v7 kommt mit zwei Jahren Garantie inklusive Serviceleistung beim Hersteller.

Eingabegeräte

Tastatur

Die offenkundig mit dem v6 übereinstimmende Tastatur des P57X v7 bleibt ohne besondere Auffälligkeiten. Der Hubweg ist weiterhin ziemlich kurz, doch Feedback und Betätigungskraft sind angenehm. Die Abstände und das Layout gehen in Ordnung. Dank eines Hintergrundlichts bleibt die Tastatur auch im Dunkeln ablesbar. Ihre Schwächen sind teilweise dem (für ein 17,3-Zoll-Notebook) extrem dünnen Formfaktor geschuldet. Zumindest wird weiterhin die Anti-Ghosting-Technologie angewendet und funktioniert gut.

Touchpad

Während die Tastatur passabel ist, bleibt das ELAN-Touchpad höchst gewöhnungsbedürftig. Die eigentliche Steuerung des Mauszeigers ist kein Problem; damit hatten wir keine Schwierigkeiten. Es liegt vielmehr an den integrierten Buttons. Diese liefern weiterhin das gleiche schwammige, unbestimmte Feedback wie beim Vorgänger, und Rechts-Klicks und Drag-und-Drop bleiben weiterhin eine Herausforderung.

Obwohl die Gesten vorwiegend wie erwartet funktionieren, fühlt sich beispielsweise Zwei-Finger-Scrollen nicht so fein abgestimmt an wie mit typischen Synaptics oder sogar Alps-Electric-Treibern.

Die Tastatur ist gut, doch für diese Kategorie unterdurchschnittlich.
Die Tastatur ist gut, doch für diese Kategorie unterdurchschnittlich.
Das Touchpad ist vorwiegend wegen seiner unglücklichen integrierten Buttons mangelhaft.
Das Touchpad ist vorwiegend wegen seiner unglücklichen integrierten Buttons mangelhaft.

Display

Subpixelraster, P57X v7
Subpixelraster, P57X v7

Einer der wichtigsten Upgrades vom P57X v6 zum v7 ist der Bildschirm. Während das v6 ein solides, jedoch eher bodenständiges 1080p-Panel nutzte, verfügt das v7 über einen Bildschirm mit 4K-Auflösung (3.840 x 2.160 Pixel). Es handelt sich ebenso um ein Display mit IPS-typischen weiten Blickwinkeln und einer matten Oberfläche (obwohl Gigabyte seltsamerweise IPS nicht in der Spezifikation dieses Modells listet). Zudem ist es deutlich heller als das im v6. Subjektiv wirken die Farben zudem ziemlich lebendig. Unsere Messungen werden zeigen, wie sich dies in harten Zahlen niederschlägt.

Der Bildschirm sieht zwar sehr gut aus, doch bei dunklen/schwarzen Bildern werden in der linken unteren Ecke des Bildschirms Lichthöfe (Backlight Bleeding) stark sichtbar. 

385.3
cd/m²
430.2
cd/m²
407.3
cd/m²
380.5
cd/m²
441.3
cd/m²
402.6
cd/m²
395.9
cd/m²
425.8
cd/m²
400
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
SHP145E
X-Rite i1Pro Basic 2
Maximal: 441.3 cd/m² Durchschnitt: 407.7 cd/m² Minimum: 14.29 cd/m²
Ausleuchtung: 86 %
Helligkeit Akku: 441.3 cd/m²
Kontrast: 1003:1 (Schwarzwert: 0.44 cd/m²)
ΔE Color 5.1 | 0.6-29.43 Ø6
ΔE Greyscale 4.3 | 0.64-98 Ø6.2
100% sRGB (Argyll 3D) 87% AdobeRGB 1998 (Argyll 3D)
Gamma: 2.08
Gigabyte P57X v7
SHP145E, IPS, 17.3, 3840x2160
Gigabyte P57X v6
LGD0469, IPS, 17.3, 1920x1080
Acer Predator 17 G9-793-77LG
AU Optronics B173ZAN01.0 (AUO109B), IPS, 17.3, 3840x2160
MSI GT73VR 7RF-296
N173HHE-G32 (CMN1747), TN LED, 17.3, 1920x1080
EVGA SC17 GTX 1070
IPS, 17.3, 3840x2160
Response Times
43%
41%
69%
16%
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
55.6 (18.4, 37.2)
33.6 (14, 19.6)
40%
37 (13, 24)
33%
26 (12, 14)
53%
45.6 (22.8, 22.8)
18%
Response Time Black / White *
46.8 (10.4, 36.4)
25.6 (5.2, 20.4)
45%
24 (5, 19)
49%
7 (4, 3)
85%
35.2 (9.2, 26)
25%
PWM Frequency
1000 (29)
1042 (29)
4%
Bildschirm
-11%
9%
-30%
2%
Helligkeit Bildmitte
441.3
329.2
-25%
336
-24%
307
-30%
399.1
-10%
Brightness
408
321
-21%
320
-22%
284
-30%
360
-12%
Brightness Distribution
86
93
8%
88
2%
85
-1%
81
-6%
Schwarzwert *
0.44
0.267
39%
0.25
43%
0.25
43%
0.4
9%
Kontrast
1003
1233
23%
1344
34%
1228
22%
998
0%
DeltaE Colorchecker *
5.1
5.93
-16%
3.61
29%
9.65
-89%
4.78
6%
Colorchecker DeltaE2000 max. *
9.8
11.07
-13%
6.02
39%
16.36
-67%
7.65
22%
DeltaE Graustufen *
4.3
6.72
-56%
4.78
-11%
10.07
-134%
3.8
12%
Gamma
2.08 106%
2.12 104%
2.32 95%
2.12 104%
2.03 108%
CCT
7345 88%
7611 85%
6185 105%
12145 54%
7288 89%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
87
57
-34%
88
1%
75
-14%
86.9
0%
Color Space (Percent of sRGB)
100
87
-13%
100
0%
100
0%
100
0%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
16% / -2%
25% / 14%
20% / -14%
9% / 5%

* ... kleinere Werte sind besser

Wie haben eine durchschnittliche Helligkeit von 407,7 cd/m² aufgezeichnet. Damit ist der Bildschirm 21 % heller als der des P57X v6 und der hellste Bildschirm, den wir in der Vergleichsgruppe gemessen haben. Die Ausleuchtung ist mit 86 % gut (etwas niedriger als beim v6), der zentrale Bildschirmbereich ist mit 441,3 cd/m² am hellsten. Dieser Unterschied ist aber nicht erkennbar. Ein Kontrast von 1.003:1 ist ein gutes Ergebnis, obwohl er hinter die meisten Konkurrenten einschließlich des v6 (1.233:1, 23 % besser) zurückfällt. Insgesamt handelt es sich um gute Ergebnisse.

Unsere Farbmessungen ergeben 100 Prozent sRGB-Abdeckung und mit 87 Prozent auch eine sehr gute AdobeRGB-1998-Abdeckung. Diese Leistung ist fast identisch mit jener des Acer Predator 17 G9-793-77LG (88 %) und EVGA SC17 GTX 1070 (87 %) und sie liegt deutlich über den 57 % des P57X v6. Gemeinsam mit Helligkeit und Auflösung trägt die verbesserte Farbwiedergabe zu einem deutlich aufgewerteten Bildschirm bei.

vs. sRGB
vs. sRGB
vs. Gigabyte P57X v6
vs. Gigabyte P57X v6
vs. Acer Predator 17
vs. Acer Predator 17

Die CalMAN-5-Ergebnisse können diese Leistung kaum trüben. Ein Gesamt-Gamma von 2,08 (ideal: 2,2) und ein CCT-Durchschnitt von 7.345 (ideal: 6.500) sind nicht perfekt, jedoch in Ordnung. Das Gleiche gilt für die DeltaE-Messungenn von 5,1 und 4,3 für Colorchecker bzw. Graustufen. Obwohl diese nicht ausgezeichnet sind, sind sie gleichauf mit den Konkurrenten.

Farben (unkalibriert)
Farben (unkalibriert)
Saturation Sweeps (unkalibriert)
Saturation Sweeps (unkalibriert)
Graustufen (unkalibriert)
Graustufen (unkalibriert)
Farben (kalibriert)
Farben (kalibriert)
Saturation Sweeps (kalibriert)
Saturation Sweeps (kalibriert)
Graustufen (kalibriert)
Graustufen (kalibriert)

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
46.8 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 10.4 ms steigend
↘ 36.4 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 99 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten schlechter als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (24.9 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
55.6 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 18.4 ms steigend
↘ 37.2 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 91 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten schlechter als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (39.7 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM festgestellt 1000 Hz ≤ 29 % Helligkeit

Das Display flackert mit 1000 Hz (höchstwahrscheinlich durch Pulsweitenmodulation PWM) bei einer eingestellten Helligkeit von 29 % und darunter. Darüber sollte es zu keinem Flackern kommen.

Die Frequenz von 1000 Hz ist sehr hoch und sollte daher auch bei empfindlichen Personen zu keinen Problemen führen.

Im Vergleich: 51 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 9361 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

Die Reaktionszeiten sind nicht ganz so niedrig, wir es uns für Gaming wünschen würden, was möglicherweise das einzige Enttäuschende an diesem 4K-Panel ist. Zudem konnte bei Helligkeitsstufen unter 29 Prozent PWM festgestellt werden. Positiv daran ist, dass es erst bei ziemlich niedriger Helligkeit auftritt, und die Frequenz von 1 kHz hoch genug ist, so dass die meisten Personen kein Flickern erkennen werden.

Im Freien schneidet das Gerät vortrefflich ab. Dank der matten Oberfläche, dem extrem hellen (400+ cd/m²) Panel und hohem Kontrast bleibt der Bildschirm auch in hellsten Umgebungen gut lesbar. Ebenso sind die Blickwinkel sehr gut.

in der Sonne
in der Sonne
im Schatten
im Schatten

Leistung

Alle P57X-v7-Modelle werden mit der gleichen CPU ausgeliefert: einem Kaby Lake Intel Core i7-7700HQ Quad-Core-Prozessor. In unserem Testmodell waren zudem 32 GB DDR4-2400 RAM, eine Nvidia GeForce GTX 1070 und eine Speicherkombination bestehend aus 256-GB-SSD und 1-TB-Festplatte verbaut. Dabei handelt es sich für praktisch alle Gamer um ein ziemlich optimales Setup, das in puncto GPU und CPU nur wenig Raum für deutliche Verbesserungen bietet.

Natürlich muss das P57X v7 für volle Leistung am Stromnetzwerk angeschlossen sein. Ein zweiter Lauf von 3DMark 11 auf Akku lieferte ein mageres Ergebnis von 6.764 Punkten. Außerdem konnten wir mit dem LatencyMon einige Probleme entdecken: Dieser zeigte höhere Latenzen, was möglicherweise an einem bestimmten Gerätetreiber liegt. Ein Deaktivieren des WLAN-Adapters konnte dieses Problem nicht lösen.

CPU-Z CPU
CPU-Z CPU
CPU-Z Caches
CPU-Z Caches
CPU-Z Mainboard
CPU-Z Mainboard
CPU-Z Memory
CPU-Z Memory
CPU-Z RAM SPD
CPU-Z RAM SPD
GPU-Z
GPU-Z
ComputeMark
ComputeMark
LantencyMon
LantencyMon

Processor

Der Kaby Lake Intel Core i7-7700HQ ist ein leistungsstarker Quad-Core-Chip. Er verfügt über einen Basistakt von 2,8 GHz und kann Turbo-Frequenzen von bis zu 3,8 GHz bei Single-Core-Last erreichen (3,6 GHz bei zwei Kernen und 3,4 GHz bei vier Kernen). Seine Leistung ist ungefähr gleichauf mit der des Core i7-6970HQ der letzten Generation, und in einigen unserer Tests (nämlich Cinebench R11.5 und R15) liegt er sehr oft auch nahe beim Core i7-6820HK. Mit einer TDP von 45 W ist dieser Prozessor keinesfalls stromfressender als seine Vorgänger, obwohl der effizientere 14-nm+-Herstellungsprozess höhere Frequenzen ermöglicht.

In unseren synthetischen Benchmarks hat das P57X v7 nicht enttäuscht: Meistens positioniert es sich nahe der Spitze innerhalb unserer Vergleichsgruppe. Nur das MSI GT73VR (mit übertaktetem Intel Core i7-7820HK) kann es im Allgemeinen um zirka 10 bis 20 % schlagen (obwohl das MSI die restlichen Konkurrenten in wPrime deutlich übertrifft).

Cinebench R11.5
Cinebench R11.5
Cinebench R15
Cinebench R15
Cinebench R11.5
CPU Single 64Bit
MSI GT73VR 7RF-296
Intel Core i7-7820HK
1.95 Points ∼80% +14%
Gigabyte P57X v7
Intel Core i7-7700HQ
1.71 Points ∼70%
EVGA SC17 GTX 1070
Intel Core i7-6820HK
1.68 Points ∼69% -2%
Gigabyte P57X v6
Intel Core i7-6700HQ
1.5 Points ∼61% -12%
CPU Multi 64Bit
MSI GT73VR 7RF-296
Intel Core i7-7820HK
9.6 Points ∼22% +19%
Gigabyte P57X v7
Intel Core i7-7700HQ
8.04 Points ∼18%
EVGA SC17 GTX 1070
Intel Core i7-6820HK
7.75 Points ∼18% -4%
Gigabyte P57X v6
Intel Core i7-6700HQ
7.44 Points ∼17% -7%
Cinebench R15
CPU Single 64Bit
MSI GT73VR 7RF-296
Intel Core i7-7820HK
172 Points ∼79% +13%
EVGA SC17 GTX 1070
Intel Core i7-6820HK
152 Points ∼70% 0%
Gigabyte P57X v7
Intel Core i7-7700HQ
152 Points ∼70%
Acer Predator 17 G9-793-77LG
Intel Core i7-6700HQ
141 Points ∼65% -7%
Gigabyte P57X v6
Intel Core i7-6700HQ
140 Points ∼64% -8%
CPU Multi 64Bit
MSI GT73VR 7RF-296
Intel Core i7-7820HK
864 Points ∼20% +17%
Gigabyte P57X v7
Intel Core i7-7700HQ
736 Points ∼17%
EVGA SC17 GTX 1070
Intel Core i7-6820HK
706 Points ∼16% -4%
Acer Predator 17 G9-793-77LG
Intel Core i7-6700HQ
656 Points ∼15% -11%
Gigabyte P57X v6
Intel Core i7-6700HQ
635 Points ∼15% -14%
wPrime 2.0x - 1024m
Gigabyte P57X v6
Intel Core i7-6700HQ
374.425 s * ∼4% -10%
Gigabyte P57X v7
Intel Core i7-7700HQ
340.3 s * ∼4%
EVGA SC17 GTX 1070
Intel Core i7-6820HK
224.726 s * ∼3% +34%
Super Pi Mod 1.5 XS 32M - ---
EVGA SC17 GTX 1070
Intel Core i7-6820HK
572.296 Seconds * ∼3% -5%
Gigabyte P57X v6
Intel Core i7-6700HQ
553 Seconds * ∼2% -1%
Gigabyte P57X v7
Intel Core i7-7700HQ
546 Seconds * ∼2%

* ... kleinere Werte sind besser

Cinebench R11.5 CPU Single 64Bit
1.71 Points
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
8.04 Points
Cinebench R11.5 OpenGL 64Bit
62.52 fps
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
152 Points
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
736 Points
Cinebench R15 OpenGL 64Bit
93.94 fps
Cinebench R15 Ref. Match 64Bit
99.6 %
Hilfe

System Performance

Das Gigabyte P57X v7 scheint durch die Bank flott zu arbeiten. Boot-Geschwindigkeiten und allgemeine Operationen sind so schnell wie bei Systemen, die mit SSD ausgestattet sind. Die synthetischen Benchmarks bestätigen diesen Eindruck mit durchweg guten Ergebnissen. Diese bleiben jedoch - wahrscheinlich ausschließlich aufgrund der höheren Bildschirmauflösung - hinter dem Vorgänger zurück (der Sprung von 1080p auf 4K schadet den Benchmark-Ergebnissen). Die Ergebnisse von 4.218 und 5.161 in PCMark 8 Work bzw. Creative sind sehr gut. Viel wichtiger ist jedoch, dass das Gerät während des Testzeitraums einwandfrei funktionierte und unsere Beobachtungen keine Vorbehalte bezüglich allgemeiner Leistung aufkommen ließen.

PCMark 8 Home Accelerated
PCMark 8 Home Accelerated
PCMark 8 Work Accelerated
PCMark 8 Work Accelerated
PCMark 8 Creative Accelerated
PCMark 8 Creative Accelerated
PCMark 8
Work Score Accelerated v2
Gigabyte P57X v6
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ, Transcend MTS800 256GB M.2 (TS256GMTS800)
5014 Points ∼77% +19%
EVGA SC17 GTX 1070
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6820HK, Samsung SM951 MZVPV256 m.2
4623 Points ∼71% +10%
Gigabyte P57X v7
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ, Transcend MTS800 256GB M.2 (TS256GMTS800)
4218 Points ∼65%
Creative Score Accelerated v2
EVGA SC17 GTX 1070
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6820HK, Samsung SM951 MZVPV256 m.2
7780 Points ∼74% +51%
Gigabyte P57X v6
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ, Transcend MTS800 256GB M.2 (TS256GMTS800)
5192 Points ∼49% +1%
Gigabyte P57X v7
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ, Transcend MTS800 256GB M.2 (TS256GMTS800)
5161 Points ∼49%
Acer Predator 17 G9-793-77LG
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ, Toshiba NVMe THNSN5256GPU7
2303 Points ∼22% -55%
Home Score Accelerated v2
EVGA SC17 GTX 1070
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6820HK, Samsung SM951 MZVPV256 m.2
4437 Points ∼73% +24%
Gigabyte P57X v6
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ, Transcend MTS800 256GB M.2 (TS256GMTS800)
4206 Points ∼69% +18%
Acer Predator 17 G9-793-77LG
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ, Toshiba NVMe THNSN5256GPU7
4060 Points ∼67% +14%
Gigabyte P57X v7
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ, Transcend MTS800 256GB M.2 (TS256GMTS800)
3569 Points ∼59%
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
3569 Punkte
PCMark 8 Creative Score Accelerated v2
5161 Punkte
PCMark 8 Work Score Accelerated v2
4218 Punkte
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Massenspeicher

Das Gigabyte P57X v7 verfügt über eine Konfiguration mit zwei Speichergeräten, nämlich einer 256-GB-M.2-SSD und einer herkömmlichen 1-TB-7200-U/min-Festplatte. Bei der SSD, einer Transcend MTS800, handelt es sich um das gleiche Modell, das wir im P57X v6 bewertet haben, - und sie gehört nicht zu den schnellsten Laufwerken. Obwohl das P57X v7 tatsächlich zwei PCIe-(NVMe)-SSDs unterstützt, handelt es sich bei der MTS800 um ein herkömmliches M.2-Laufwerk. Wir ermittelten sequentielle Lese-/Schreibraten von 305,7 MB/s und 516,8 MB/s, welche nahe bei den Werten vom v6 liegen. Insgesamt ist die Leistung bloß ein Bruchteil der NVMe-Konkurrenten, doch durchschnittliche Endverbraucher werden dies bei Alltagsaufgaben nie bemerken. Außerdem gestaltet sich ein Austausch/Upgrade beim P57X relativ einfach.

Die beiden M.2-Slots gibt es zusätzlich zum internen 2,5-Zoll-Schacht plus dem Wechselschacht. In unserem Testgerät besetzt eine 1 TB 7200 RPM HGST Travelstar 7K1000 eine dieser Schnittstellen. Das ist ein gutes Laufwerk zum Speichern von zusätzlichen Games oder weniger kritischen Daten, welche nicht eine derart hohe Zugriffsgeschwindigkeit erfordern wie von einer SSD. Es ist erfreulich, dass Gigabyte statt eines 5400-U/min-Modells, das man in dieser Anwendungsfeld häufig antrifft, ein 7200-RPM-Modell gewählt hat.

AS SSD (SSD)
AS SSD (SSD)
CrystalDiskMark 3.0 (SSD)
CrystalDiskMark 3.0 (SSD)
PCMark 8 Storage
PCMark 8 Storage
HD Tune (SSD)
HD Tune (SSD)
die interne M.2-SSD (und offener/unbenutzter zweiter Slot)
die interne M.2-SSD (und offener/unbenutzter zweiter Slot)
das mechanische Laufwerk
das mechanische Laufwerk
Gigabyte P57X v7
Transcend MTS800 256GB M.2 (TS256GMTS800)
Gigabyte P57X v6
Transcend MTS800 256GB M.2 (TS256GMTS800)
MSI GT73VR 7RF-296
2x Samsung SM951 MZVPV256HDGL (RAID 0)
EVGA SC17 GTX 1070
Samsung SM951 MZVPV256 m.2
CrystalDiskMark 3.0
-2%
352%
174%
Write 4k QD32
296
274.9
-7%
553.5
87%
386.8
31%
Read 4k QD32
281.3
273.9
-3%
657.8
134%
601.1
114%
Write 4k
82.25
84.59
3%
141.3
72%
145.2
77%
Read 4k
26.04
25.93
0%
51.06
96%
51.61
98%
Write 512
306.1
314.4
3%
2445
699%
1254
310%
Read 512
315
303.1
-4%
1776
464%
1044
231%
Write Seq
305.7
315.4
3%
2572
741%
1249
309%
Read Seq
516.8
481.7
-7%
3219
523%
1658
221%
Transcend MTS800 256GB M.2 (TS256GMTS800)
Minimale Transferrate: 359.5 MB/s
Maximale Transferrate: 411.8 MB/s
Durchschnittliche Transferrate: 400.7 MB/s
Zugriffszeit: 0.1 ms
Burst-Rate: 83.3 MB/s
CPU Benutzung: 2.3 %

GPU-Performance

Grafikleistung wird hier groß geschrieben, und natürlich enttäuscht die Nvidia GeForce GTX 1070 im P57X diesbezüglich nicht. Bevor wir fortsetzen, sollten wir erwähnen, dass wie alle Grafik-Benchmarks mit der SmartManager Einstellung GPU-Overclock auf Level 5 (Maximum) ausführten, um möglichst viel Leistung aus dem Notebook herauszuholen. Zudem erzwangen wir in den 3DMark Cloud Gate und Ice Storm Extreme Tests eine Ausgabe-Auflösung von 1080p (wie von Futuremark empfohlen), um den Aufwand, der zum Hinaufskalieren auf 4K/UHD-Auflösung nötig ist, auszugleichen.

In puncto Grafikleistung sind zwischen dem P57X v7 und seinem Vorgänger keine großen Unterschiede zu erwarten, und das ist tatsächlich so: In 3DMark Fire Strike Graphics erhielten wir ein Ergebnis von 17.170, also fast gleich mit den 17.106 des v6. Die übrige Reihung entspricht genau unseren Erwartungen. Das MSI GT73VR (und seine GTX 1080) führt in diesem Test mit +22 %. Das Acer Predator kämpft hier ein bisschen und fällt um zirka 8 % hinter die beiden P57X Notebooks zurück. Weiters erreichte das P57X v7 ein Ergebnis von 8.236 in 3DMark Fire Strike Extreme Graphics und 3.957 in Ultra - beides sehr respektable Ergebnisse.

Bei den 3DMark-11-Ergebnissen zeigt sich ein ziemlich ähnliches Bild, obwohl das P57X im Performance Combined Benchmark (9.116 vs. 8.366) etwas von seiner neueren CPU und besseren RAM-Konfiguration profitiert. Die Ergebnisse in Performance GPU sind dagegen fast identisch (wie wir es uns erwartet hatten: 23.243 vs. 23.356 beim v6). Wiederum ist das MSI GT73VR dank seiner leistungsstärkeren GTX 1080 GPU und Core i7-7820HK CPU in all diesen Tests zirka 20-23 % schneller. Natürlich ist das Notebook auch viel größer und teurer.

3DMark 11
3DMark 11
3DMark 06
3DMark 06
3DMark Ice Storm Extreme
3DMark Ice Storm Extreme
3DMark Cloud Gate
3DMark Cloud Gate
3DMark Fire Strike Extreme
3DMark Fire Strike Extreme
3DMark Fire Strike Ultra
3DMark Fire Strike Ultra
3DMark 11
1280x720 Performance Combined
MSI GT73VR 7RF-296
NVIDIA GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK
10945 Points ∼48% +20%
EVGA SC17 GTX 1070
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop), 6820HK
9550 Points ∼42% +5%
Gigabyte P57X v7
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ
9116 Points ∼40%
Gigabyte P57X v6
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ
8366 Points ∼37% -8%
Acer Predator 17 G9-793-77LG
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ
7795 Points ∼34% -14%
1280x720 Performance GPU
MSI GT73VR 7RF-296
NVIDIA GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK
28675 Points ∼56% +23%
Gigabyte P57X v6
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ
23356 Points ∼46% 0%
Gigabyte P57X v7
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ
23243 Points ∼46%
EVGA SC17 GTX 1070
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop), 6820HK
22427 Points ∼44% -4%
Acer Predator 17 G9-793-77LG
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ
21228 Points ∼42% -9%
3DMark
3840x2160 Fire Strike Ultra Graphics
Gigabyte P57X v7
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ
4005 Points ∼40%
EVGA SC17 GTX 1070
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop), 6820HK
3957 Points ∼39% -1%
Fire Strike Extreme Graphics
Gigabyte P57X v6
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ
8357 Points ∼42% +1%
Gigabyte P57X v7
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ
8236 Points ∼41%
EVGA SC17 GTX 1070
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop), 6820HK
8057 Points ∼41% -2%
1920x1080 Fire Strike Graphics
MSI GT73VR 7RF-296
NVIDIA GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK
21026 Points ∼52% +22%
Gigabyte P57X v7
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ
17170 Points ∼42%
EVGA SC17 GTX 1070
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop), 6820HK
17106 Points ∼42% 0%
Acer Predator 17 G9-793-77LG
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ
15718 Points ∼39% -8%
1280x720 Cloud Gate Standard Graphics
MSI GT73VR 7RF-296
NVIDIA GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK
127933 Points ∼69% +70%
EVGA SC17 GTX 1070
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop), 6820HK
100453 Points ∼54% +34%
Acer Predator 17 G9-793-77LG
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ
84341 Points ∼46% +12%
Gigabyte P57X v6
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ
79578 Points ∼43% +6%
Gigabyte P57X v7
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ
75190 Points ∼41%
1920x1080 Ice Storm Extreme Graphics
EVGA SC17 GTX 1070
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop), 6820HK
258199 Points ∼35% +123%
Gigabyte P57X v6
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ
123302 Points ∼17% +6%
Gigabyte P57X v7
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ
116033 Points ∼16%
3DMark 06 Standard
28053 Punkte
3DMark 11 Performance
16753 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
24337 Punkte
3DMark Fire Strike Score
13444 Punkte
3DMark Fire Strike Extreme Score
7498 Punkte
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Gaming Performance

Es sollte nicht überraschen, dass auch die Gaming-Leistung jener des P57X v6 Vorgängers sehr ähnlich ist. Was wir in Anbetracht des Upgrades auf einen Bildschirm mit 4K-Auflösung interessanter finden, ist, wie gut das P57X v7 mit 4K-Gaming zurecht kommt.

Während das v6 praktisch alles meisterte, was wir von ihm in 1080p-Auflösung forderten, findet das v7 in der 4K-Kategorie seine Grenzen. Beispielsweise laufen Mafia 2 und Sleeping Dogs mit Frame-Raten von 156 fps bzw. 116 fps in 1080p-Auflösung spielend, doch in 4K-Auflösung erreicht nur Mafia 2 eine großartige Leistung (von 101,6 fps), während Sleeping Dogs weit auf mäßige 31,4 fps zurückfällt.

Andere Spiele erreichen dennoch in 4K gute Leistung: Durchschnittlich 47 fps in Batman:Arkham Knight und 43 fps in Rise of the Tomb Raider sind beides insgesamt sehr gute Ergebnisse und absolut spielbar. Beide Resultate schlagen auch die ähnlich ausgestattete Konkurrenz mit kleinem Vorsprung.

Game benchmarks @ 3840x2160 (4K), Ultra settings

Average FPS
Sleeping Dogs31
Mafia 2102
Batman: Arkham Knight47
Rise of the Tomb Raider43
BioShock Infinite126
Metro: Last Light103
Thief42
Fallout 442
Batman: Arkham Knight - 3840x2160 High / On (Interactive Smoke & Paper Debris Off) AA:SM AF:8x (nach Ergebnis sortieren)
Gigabyte P57X v7
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ, Transcend MTS800 256GB M.2 (TS256GMTS800)
47 fps ∼81%
EVGA SC17 GTX 1070
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6820HK, Samsung SM951 MZVPV256 m.2
45 fps ∼78% -4%
Mafia 2 - 1920x1080 high AA:0x AF:16x (nach Ergebnis sortieren)
Gigabyte P57X v7
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ, Transcend MTS800 256GB M.2 (TS256GMTS800)
156.3 fps ∼71%
Rise of the Tomb Raider - 3840x2160 High Preset AA:FX AF:4x (nach Ergebnis sortieren)
Gigabyte P57X v7
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ, Transcend MTS800 256GB M.2 (TS256GMTS800)
43 fps ∼43%
Acer Predator 17 G9-793-77LG
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ, Toshiba NVMe THNSN5256GPU7
37.4 fps ∼38% -13%
EVGA SC17 GTX 1070
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6820HK, Samsung SM951 MZVPV256 m.2
40.6 fps ∼41% -6%
Sleeping Dogs - 1920x1080 Extreme Preset AA:Extreme (nach Ergebnis sortieren)
Gigabyte P57X v7
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ, Transcend MTS800 256GB M.2 (TS256GMTS800)
116.3 fps ∼79%
Fallout 4 - 3840x2160 High Preset AA:T AF:16x (nach Ergebnis sortieren)
Gigabyte P57X v7
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ, Transcend MTS800 256GB M.2 (TS256GMTS800)
42 fps ∼42%
EVGA SC17 GTX 1070
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6820HK, Samsung SM951 MZVPV256 m.2
44.3 fps ∼44% +5%
BioShock Infinite - 1920x1080 Ultra Preset, DX11 (DDOF) (nach Ergebnis sortieren)
Gigabyte P57X v7
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ, Transcend MTS800 256GB M.2 (TS256GMTS800)
130 fps ∼49%
Gigabyte P57X v6
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ, Transcend MTS800 256GB M.2 (TS256GMTS800)
123.8 fps ∼47% -5%
EVGA SC17 GTX 1070
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6820HK, Samsung SM951 MZVPV256 m.2
131.8 fps ∼50% +1%
min. mittel hoch max.4K
Mafia 2 (2010) 156.3fps
Sleeping Dogs (2012) 116.3fps
BioShock Infinite (2013) 130fps
Batman: Arkham Knight (2015) 47fps
Fallout 4 (2015) 42fps
Rise of the Tomb Raider (2016) 43fps

Stresstest

Als Teil unseres Testparcours nutzen wir Prime95 und FurMark, um künstlich maximale Lastbedingungen zu simulieren. Wir sollten erwähnen, dass wir während dieser Tests das Lüfterprofil auf Gaming und GPU Overclock auf Standard (Level 1) eingestellt hatten.

Das P57X bestand unseren CPU-Last-Test mit Bravour. Wir konnten während der gesamten Testdauer (30 Minuten) solide 3,4 GHz Taktfrequenz an allen vier CPU-Kernen beobachten, und die Temperaturen überschritten dabei nie 76 °C. Daher sollte sich dieses Gerät nie plagen, CPU-Anforderungen zu erfüllen. Auf ähnliche Weise erzeugte GPU-Last nie problematische thermische Bedingungen, doch Turbo-Taktraten konnten wir während des GPU-Lasttests mit FurMark nie beobachten.

Bei kombinierter Systemlast wird die GPU-Leistung bevorzugt (mit immer noch stabilen 1.430 MHz), doch die CPU-Leistung wird leicht auf die 3,2-GHz-Marke beschränkt. Das sind nur 200 MHz weniger, und die Temperatur ist weiterhin nicht schlecht und übersteigt während unseres Tests nie 80 °C. Das ist definitiv nicht besorgniserregend.

CPU-Volllast
CPU-Volllast
GPU-Volllast
GPU-Volllast
kombinierte CPU+GPU-Last
kombinierte CPU+GPU-Last
CPU-Takt (GHz) GPU-Takt (MHz) durchschnittliche CPU-Temperatur (°C) durchschnittliche GPU-Temperatur (°C)
Prime95 -Last 3.4 - 76 -
FurMark-Last - 1430 - 75
Prime95 + FurMark-Last 3,2 1430 79 80

Emissionen

Geräuschemissionen

Leistungsstarke Gaming-Notebooks und leise Geräuschprofile schließen sich grundsätzlich aus, doch das P57X schneidet in dieser Kategorie trotz seines relativ kompakten Formfaktors überraschend gut ab. Das Geräusch ist immer noch erheblich, doch mit einem Last-Maximum von 51,5 dB(A) und einem Durchschnitt von 45,6 dB(A) ist es einige Dezibel leiser als das v6 und gleichauf mit der restlichen Konkurrenz. Die Idle-Werte sind, wie vorherzusehen war, niedrig. Der Lüfter ist unter vielen Umständen nicht wahrnehmbar, falls das Lüfterprofil nicht auf eine der leistungsstärkeren Optionen eingestellt ist. An dieser Stelle möchten wir daran erinnern, dass die Parameter, welche die Lüftersteuerung beeinflussen, mit Hilfe der SmartManager Anwendung einstellbar sind, falls die Wahl des Systems nicht zufriedenstellend ist.

einer von zwei Lüftern
einer von zwei Lüftern
Analyse des Lüftergeräusches
Analyse des Lüftergeräusches

Lautstärkediagramm

Idle
30.4 / 32.1 / 32.1 dB(A)
Last
45.6 / 51.5 dB(A)
  red to green bar
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   BK Precision 732A (aus 15 cm gemessen)   Umgebungsgeräusche: 29 dB(A)
Gigabyte P57X v7
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ, Transcend MTS800 256GB M.2 (TS256GMTS800)
Gigabyte P57X v6
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ, Transcend MTS800 256GB M.2 (TS256GMTS800)
Acer Predator 17 G9-793-77LG
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ, Toshiba NVMe THNSN5256GPU7
MSI GT73VR 7RF-296
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK, 2x Samsung SM951 MZVPV256HDGL (RAID 0)
EVGA SC17 GTX 1070
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6820HK, Samsung SM951 MZVPV256 m.2
Geräuschentwicklung
-4%
-7%
-6%
-4%
aus / Umgebung *
29
29.7
-2%
31
-7%
30
-3%
29.2
-1%
Idle min *
30.4
33.2
-9%
33
-9%
34
-12%
33.9
-12%
Idle avg *
32.1
33.2
-3%
34
-6%
35
-9%
33.9
-6%
Idle max *
32.1
33.2
-3%
40
-25%
37
-15%
33.9
-6%
Last avg *
45.6
47.5
-4%
44
4%
39
14%
43.8
4%
Last max *
51.5
52.5
-2%
50
3%
56
-9%
53.4
-4%

* ... kleinere Werte sind besser

Temperatur

Obwohl der P57X v6 Vorgänger viel mehr von hohen Temperaturen geplagt war, blieben beim v7 die gleichen Hotspots wie zuvor. Es handelt sich um die oberen, zentralen Quadranten an Ober- sowie Unterseite der Basiseinheit und diese erreichen heiße Temperaturen von 51,2 °C und 56,8 °C. Dennoch liegt dies deutlich unter den versengenden 59 °C und 66 °C des v6 in den gleichen Bereichen. Daher handelt es sich eindeutig um eine Verbesserung - vor allem wenn man den niedrigeren Geräuschpegel berücksichtigt (Das v7 profitiert etwas von einer um zirka zwei Grad niedrigeren Raumtemperatur, doch das reicht nicht, um diese Ergebnisse zu verwerfen). Es gibt ein weiteres Ärgernis aufgrund der Wärmeentwicklung: Die rechte Seite der Tastatur erreicht laue 41,4 °C. Das reicht, dass die Handballen ziemlich schnell zu schwitzen beginnen, was passionierte Gamer sicherlich irritiert. Glücklicherweise handelt es sich um die rechte, wahrscheinlich weniger genutzte, Seite der Temperatur und nicht um die linke.

 Wenn Sie die Hotspots aushalten, so ist das übrige thermische Bild überwiegend positiv. Irgendwie schafft das P57X v7 die niedrigste durchschnittliche Gehäusetemperatur innerhalb der Vergleichsgruppe - während es beim EVGA SC17 (das einzige noch kompaktere Modell als das P57X) unangenehme 40,2/43,5 °C sind. Dagegen verbucht das P57X v7 ziemlich bemerkenswerte Ergebnisse von 32,3 °C und 29 °C. Wiederum machen wir auf unterschiedliche Raumtemperaturen bei den Messungen aufmerksam. Diese werden bei jedem Testbericht am Ende des Temperatur-Abschnitts erwähnt. Der einzige Außenseiter hier ist das Acer Predator, bei welchem die Raumtemperatur ganze 4 Grad höher als beim P57X war. Dennoch liefert das P57X eine ungefähr gleiche Kühl-Leistung. Für solch ein portables Gerät ist dies beeindruckend.

Max. Last
 26.8 °C51.2 °C39.2 °C 
 27.8 °C38.8 °C41.4 °C 
 23.6 °C21.6 °C20.4 °C 
Maximal: 51.2 °C
Durchschnitt: 32.3 °C
35.8 °C56.8 °C27 °C
27.4 °C28 °C21.8 °C
20.8 °C21 °C22.8 °C
Maximal: 56.8 °C
Durchschnitt: 29 °C
Netzteil (max.)  53 °C | Raumtemperatur 20 °C | Fluke 62 Mini IR Thermometer
(±) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 32.3 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Gaming v7 auf 33.2 °C.
(-) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 51.2 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 39.6 °C (von 21.6 bis 68.8 °C für die Klasse Gaming v7).
(-) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 56.8 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 42.2 °C).
(+) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 24.7 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 33.2 °C.
(+) Die Handballen und der Touchpad-Bereich sind mit gemessenen 23.6 °C kühler als die typische Hauttemperatur und fühlen sich dadurch kühl an.
(+) Die durchschnittliche Handballen-Temperatur anderer getesteter Geräte war 28.8 °C (+5.2 °C).
Temperaturbild - Oberseite
Temperaturbild - Oberseite
Temperaturbild - Unterseite
Temperaturbild - Unterseite

Lautsprecher

Das schlanke Profil und das vorwiegend aus Kunststoff gefertigte Gehäuse tun dem P57X v7 in puncto Audioqualität keinen Gefallen. Die integrierten Lautsprecher sind klein und unfähig, eine hohe Lautstärke zu erzeugen (gemessene maximale Lautstärke: 70,46 dB). Zudem werden tiefe Frequenzen schwach wiedergegeben. Unsere Datenbank positioniert die Bass-Wiedergabe 135 % unter dem Median dieser Kategorie. Insgesamt ist die Soundqualität unabhängig von dem gewählten Dolby-Post-Processing-Status (ein oder aus; Standardwert: ein) schwach. Zumindest die Höhen sind bei abgeschalteten Post-Processing knackig und klar, das Gerät liegt dennoch deutlich unter den konkurrierenden Führern dieser Kategorie - zirka 70 % aller Geräte, die wir bis jetzt getestet haben, schneiden besser ab. Mit eingeschaltetem Dolby wird zwar die Frequency-Response hörbar ausgeglichener, doch die Gesamtlautstärke sinkt, und der Sound wirkt bei lauteren Einstellungen etwas gedämpft, während die Software versucht, den unteren Teil des Spektrums künstlich zu verstärken.

Audio-Analyse
Audio-Analyse
dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2038.732.838.72535.332.235.33133.634.733.64032.634.332.65030.432.930.46331.23031.28030.929.930.910030.830.630.812532.332.432.316034.427.434.42003926.43925045.225.345.23154626.34640046.925.846.950051.325.451.363054.524.454.580051.424.551.4100054.423.554.4125059.123.559.116005924.359200058.623.258.6250061.922.661.9315061.422.861.4400061.322.961.35000582358630050.122.750.1800056.722.856.71000056.822.856.81250051.322.951.31600047.822.947.8SPL70.535.770.5N25.42.525.4median 51.4median 23.5median 51.4Delta5.82.15.843.943.736.635.230.130.332.638.131.634.529.941.530.947.829.550.9255322.758.922.568.521.769.720.771.820.27719.875.419.471.418.972.319.472.619.2712067.318.96818.474.718.473.618.166.518.365.618.468.118.46418.462.318.56118.555.831.183.11.560.7median 19.2median 68.11.64.837.13636.43734.735.734.53433.633.83234.130.53432.332.430.233.629.838.430.14328.245.127.747.826.651.526.552.125.753.426.254.324.957.824.75725.555.724.1552460.823.761.923.663.323.658.923.563.623.46523.564.723.764.423.655.536.872.72.829.4median 24.9median 55.52.36.8hearing rangehide median Pink NoiseGigabyte P57X v7Acer Predator 17 G9-793-77LGGigabyte P57X v6
Gigabyte P57X v7 Audio Analyse

(-) | Nicht sonderlich laut spielende Lautsprecher (70.46 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(±) | abgesenkter Bass - 13.5% geringer als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (9.2% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 4.1% abweichend
(±) | Linearität der Mitten ist durchschnittlich (8.8% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(±) | zu hohe Hochtöne, vom Median nur 7% abweichend
(±) | durchschnittlich lineare Hochtöne (11.2% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (26% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 89% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 3% vergleichbar, 7% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 6%, durchschnittlich ist 17%, das schlechteste Gerät hat 37%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 77% aller getesteten Geräte waren besser, 5% vergleichbar, 18% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Acer Predator 17 G9-793-77LG Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (83 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(±) | abgesenkter Bass - 7.8% geringer als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (8.2% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 4% abweichend
(+) | lineare Mitten (4.6% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 3.7% abweichend
(±) | durchschnittlich lineare Hochtöne (7.1% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(+) | hörbarer Bereich ist sehr linear (11.1% Abstand zum Median
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 10% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 3% vergleichbar, 87% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 6%, durchschnittlich ist 17%, das schlechteste Gerät hat 37%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 4% aller getesteten Geräte waren besser, 1% vergleichbar, 95% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Gigabyte P57X v6 Audio Analyse

(±) | Mittelmäßig laut spielende Lautsprecher (72.69 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 15.5% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (9.2% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 1.9% abweichend
(+) | lineare Mitten (5.2% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(±) | zu hohe Hochtöne, vom Median nur 7.1% abweichend
(±) | durchschnittlich lineare Hochtöne (8.9% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (23.6% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 84% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 4% vergleichbar, 12% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 6%, durchschnittlich ist 17%, das schlechteste Gerät hat 37%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 65% aller getesteten Geräte waren besser, 8% vergleichbar, 27% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Frequency Comparison (Checkbox selectable!)
Graph 1: Pink Noise 100% Vol.; Graph 2: Audio off

Energieverwaltung

Stromverbrauch

Überraschenderweise ist das P57X v7 im Idle-Betrieb energieeffizienter als alle anderen Notebooks, mit welchen wir es heute vergleichen. Dazu gehören das Acer Predator 17 und EVGA SC17, welche beide mit 4K-Bildschirmen und gleicher Grafikkarte, jedoch mit Skylake CPUs (im Gegensatz zur neueren Kaby-Lake-Ausgabe im v7) ausgestattet sind. Allerdings brauchen diese beiden Notebooks unter Last weniger Energie. Nur das MSI GT73VR mit seiner GTX 1080 und Dual-SSD-RAID-Konfiguration benötigt mehr Energie (+35 %, gänzlich der GPU zuzuschreiben). Sogar das Gigabyte P57X v6 mit seinem niedriger auflösenden 1080p-Panel, älterer CPU und ansonsten identischen Teilen, frisst unter maximaler Last nur 2 % weniger Energie. Das ist ein großartiges Ergebnis, wenn man das Upgrade auf das 4K-Panel mit viel besserer Farbqualität und Helligkeit berücksichtigt.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.37 / 0.8 Watt
Idledarkmidlight 15.7 / 23.4 / 23.5 Watt
Last midlight 184.6 / 233.1 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy
Gigabyte P57X v7
7700HQ, GeForce GTX 1070 (Laptop), Transcend MTS800 256GB M.2 (TS256GMTS800), IPS, 3840x2160, 17.3
Gigabyte P57X v6
6700HQ, GeForce GTX 1070 (Laptop), Transcend MTS800 256GB M.2 (TS256GMTS800), IPS, 1920x1080, 17.3
Acer Predator 17 G9-793-77LG
6700HQ, GeForce GTX 1070 (Laptop), Toshiba NVMe THNSN5256GPU7, IPS, 3840x2160, 17.3
MSI GT73VR 7RF-296
7820HK, GeForce GTX 1080 (Laptop), 2x Samsung SM951 MZVPV256HDGL (RAID 0), TN LED, 1920x1080, 17.3
EVGA SC17 GTX 1070
6820HK, GeForce GTX 1070 (Laptop), Samsung SM951 MZVPV256 m.2, IPS, 3840x2160, 17.3
Stromverbrauch
-2%
-31%
-38%
-32%
Idle min *
15.7
18.4
-17%
25
-59%
29
-85%
27.3
-74%
Idle avg *
23.4
22.8
3%
35
-50%
35
-50%
34.9
-49%
Idle max *
23.5
24
-2%
46
-96%
40
-70%
37.6
-60%
Last avg *
184.6
175.5
5%
103
44%
94
49%
164.4
11%
Last max *
233.1
229.5
2%
223
4%
315
-35%
202.5
13%

* ... kleinere Werte sind besser

Akkulaufzeit

Seltsamerweise waren die Akkulaufzeit-Ergebnisse des P57X v7 trotz niedriger gemessenem Stromverbrauch auf den ersten Blick ein bisschen enttäuschend. Allerdings erscheinen nur die Idle-Testergebnisse etwas ärgerlich (63 % kürzere Laufzeit als beim v6); Die anderen beiden Werte (Last: 5% niedriger, WiFi-Surfen: 30 % weniger) machen Sinn, wenn man den ansonsten höheren Stromverbrauch bei Verwendung des Computers berücksichtigt. Wiederum liegt das wahrscheinlich vorwiegend an der höheren Bildschirmauflösung, die unserer Meinung nach mehr Vorteile in der Verwendung bringt, als es marginal bessere Akkulaufzeiten könnten. Schließlich handelt es sich um ein Gaming-Notebook, und damit ist eine lange Akkulaufzeit für potentielle Käufer des P57X der am wenigsten wichtigste Aspekt.

Classic Test
Classic Test
Reader's Test
Reader's Test
WiFi Surfing v1.3
WiFi Surfing v1.3
der interne Akku
der interne Akku
Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
4h 16min
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3
2h 35min
Last (volle Helligkeit)
1h 38min
Gigabyte P57X v7
7700HQ, GeForce GTX 1070 (Laptop), 75.81 Wh
Gigabyte P57X v6
6700HQ, GeForce GTX 1070 (Laptop), 75.81 Wh
Acer Predator 17 G9-793-77LG
6700HQ, GeForce GTX 1070 (Laptop), 88 Wh
MSI GT73VR 7RF-296
7820HK, GeForce GTX 1080 (Laptop), 75.2 Wh
EVGA SC17 GTX 1070
6820HK, GeForce GTX 1070 (Laptop), 74.48 Wh
Akkulaufzeit
33%
10%
3%
-15%
Idle
256
418
63%
278
9%
242
-5%
WLAN
155
201
30%
200
29%
160
3%
160
3%
Last
98
103
5%
89
-9%
55
-44%

Pro

+ starke GPU-Leistung; die meisten Games sind in 4K und mit hohen Einstellungen spielbar
+ schnelle und reaktionsfreudige Systemleistung
+ verbessertes 4K-Display
+ verkraftbare Durchschnittstemperaturen
+ nützliche Systemmanagementsoftware
+ für ein 17,3-Zoll-Gerät relativ portabel
+ Erweiterungsschacht ist nützlich

Contra

- Kunststoff-Gehäuse (knarrt bei unserem Testgerät)
- schlechte Touchpad-Buttons
- zwei besondere Hotspots und eine warme Tastatur unter Last
- immer noch ziemlich laut, doch etwas besser als beim v6
- Akkulaufzeit ist deutlich schlechter als zuvor

Fazit

Im Test: Gigabyte P57X v7. Testmodell zur Verfügung gestellt von Gigabyte.
Im Test: Gigabyte P57X v7. Testmodell zur Verfügung gestellt von Gigabyte.

Zwischen dem P57X v6 und dem neueren v7 hat sich wahrlich nicht viel verändert: Beide verfügen über das gleiche Gehäuse (aus Kunststoff, jedoch relativ portabel), ähnliche Board-Layouts und interne Komponenten, die gleiche Schnittstellenauswahl und sogar die gleiche GPU und SSD. Der größten (und möglicherweise auffälligsten) Unterschiede beim v7 sind eine Kaby Lake Core i7-7700HQ CPU, eine höhere Auflösung, ein qualitativ hochwertigerer 4K-Bildschirm und die doppelte RAM-Kapazität (bei gleichzeitig schnellerer Speichergeschwindigkeit).

Das Gigabyte P57X v7 ist eine mobile und zugleich leistungsstarke Option mit einem überaus attraktiven 4K-Bildschirm.

All dies kommt in Kombination mit niedrigeren Lüftergeräuschen, geringerer Hitzeentwicklung (wenngleich in manchen Teilen immer noch ziemlich heiß) und einem dank einem deutlich verbesserten Display viel schönerem visuellen Erlebnis (bessere Helligkeit, Farbabdeckung, Auflösung). Ansonsten treffen viele der Punkte beim Vorgänger weiterhin zu: Das Gehäuse ist schlicht und der Bildschirmdeckel erscheint etwas instabil. Zudem ist das Gerät ziemlich laut (obwohl eine einfach zu verwendende Lüftersteuerung inkludiert ist), und das Touchpad nicht wirklich gelungen. Ebenso ist die Akkulaufzeit gefallen, was in Anbetracht der höheren Bildschirm-Auflösung/Helligkeit und der höherem RAM-Kapazität nicht überraschen würde, wenn unsere Stromverbrauchsmessungen nicht auf etwas anderes hindeuten würden. Allerdings handelt es sich um ein Gaming-Notebook, und daher nehmen wir die Akkulaufzeit wie sie ist und konzentrieren uns auf die für ein Spiele-Notebook wichtigsten Aspekte.

Die Reaktionszeiten des Bildschirms sind hier der einzig echte Nachteil, und das könnte sich für jene als problematisch erweisen, die auf extrem schnelle FPS-Games und andere Anwendungen, die schnelle Reaktionen fordern, setzen. Für alle anderen Arten von Spielen mag dies kein großes Problem darstellen. Die Wahl eines 1080p-Panels würde das Problem wahrscheinlich mildern (denn die Reaktionszeiten sind beim Panel des v6 besser), doch anscheinend kann man nicht das Beste aus beiden Welten haben.

Obwohl es schnellere und besser gebaute Gaming-Geräte gibt, ist das Gigabyte P57X v7 insgesamt dennoch eine leistungsstarke Option mit schönem Bildschirm. Es schafft starke Last mit Leichtigkeit und bietet viele Möglichkeiten zur Erweiterung oder Verbesserung für jene, die Interesse an nachträglichen Veränderungen haben. Vorausgesetzt, dass Sie das Gerät nicht auf Akku verwenden wollen und Ihnen die Schwächen von Gehäuse und Touchpad nichts ausmachen, handelt es sich um keine schlechte Wahl.

Update 25.4.2017: Aufgrund der Behebung eines Wertungsfehlers steigt das Rating des P57X v7 von 81 auf 82%.

Gigabyte P57X v7 - 25.04.2017 v6(old)
Steve Schardein

Gehäuse
74 / 98 → 76%
Tastatur
79%
Pointing Device
67%
Konnektivität
67 / 81 → 83%
Gewicht
54 / 10-66 → 79%
Akkulaufzeit
67%
Display
88%
Leistung Spiele
95%
Leistung Anwendungen
86%
Temperatur
88 / 95 → 93%
Lautstärke
76 / 90 → 84%
Audio
40%
Kamera
69 / 85 → 81%
Durchschnitt
73%
82%
Gaming - gewichteter Durchschnitt
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Autor: Steve Schardein,  9.03.2017 (Update: 15.05.2018)