Notebookcheck

Test Acer Predator Helios 300 (7700HQ, GTX 1060, Full-HD) Laptop

Sebastian Bade, 👁 Florian Glaser, Manuel Masiero, 19.08.2017

Flacher Gamer! Mit dem Predator Helios 300 schickt Acer ein Gaming-Notebook mit einem Gewicht von unter 3 kg ins Rennen. Ob die Kühlung mit der relativ kompakten Bauart zurechtkommt und für ausreichend Frischluft sorgt, erfahren Sie in unserem ausführlichen Review.

Die Predator-Serie von Acer steht für kompromisslose Gaming-Laptops. Nun präsentiert uns der Hersteller mit dem Acer Predator Helios 300 ein Gaming-Notebook, welches anders als die restliche Predator-Serie sehr flach daherkommt. Die Bauform verdankt das Helios 300 dem Kühlkonzept, welches mit den revolutionären AeroBlade-3D-Lüftern versehen ist, um die Wärme effektiv aus dem Gehäuse zu blasen.

Das Acer Predator Helios 300 gibt es sowohl als 17-Zöller als auch im 15-Zoll-Format. Unser Testgerät ist ein 17-Zoll-Gerät mit einem schnellen Intel Core i7-7700HQ, welcher der aktuellen Kaby-Lake-Familie angehört. Als dedizierte Grafikkarte dient eine Nvidia GeForce GTX 1060 mit eigenem 6 GB GDDR5 Video-RAM (VRAM). Des Weiteren bietet unser Testgerät einen matten IPS-Bildschirm mit 1.920 x 1.080 Pixeln sowie eine 512 GB fassende SSD und 16 GB DDR4-RAM. Acer verlangt für das Helios 300 in unserer Testkonfiguration 1.499 Euro.

Alternativen hinsichtlich der Ausstattung gibt es beim Prozessor als auch bei der Grafikkarte. Wer sich mit einem Intel Core i5-7300HQ sowie einer Nvidia GeForce GTX 1050 Ti zufrieden gibt, kann hier ordentlich sparen.

Das relativ flache Design sowie die attraktive Preisgestaltung sollen Käufer anlocken, was auch gelingt. Allerdings schläft die Konkurrenz nicht und wir haben uns aktuelle Gaming-Boliden herausgepickt, welche gegen das Acer Predator Helios 300 antreten. Die nachfolgende Tabelle gibt Ihnen einen Überblick, welche Vergleichsgeräte wir für diesen Test herausgesucht haben. Dabei ging es nicht vorrangig um Geräte mit einer Nvidia GeForce GTX 1060, denn auch die Nvidia GeForce GTX 1050 Ti ist als Kriterium wichtig, da diese in den günstigeren Ausstattungen des Helios 300 anzutreffen ist.

Acer Aspire V17 Nitro Asus ROG GL753VE MSI GE72VR 6RF HP Omen 17 Gigabyte P57X Nexoc G739
CPU Intel Core i7-7700HQ Intel Core i7-7700HQ Intel Core i7-6700HQ Intel Core i7-7700HQ Intel Core i7-7700HQ Intel Core i7-7700HQ
GPU Nvidia GeForce GTX 1060 Nvidia GeForce GTX 1050 Ti Nvidia GeForce GTX 1060 Nvidia GeForce GTX 1070 Nvidia GeForce GTX 1070 Nvidia GeForce GTX 1050 Ti
Panel 17.3 Zoll 3.820 x 2.160 17.3 Zoll 1.920 x 1.080 17.3 Zoll 1.920 x 1.080 17.3 Zoll 1.920 x 1.080 17.3 Zoll 3.820 x 2.160 17.3 Zoll 1.920 x 1.080
RAM 16 GB 16 GB 16 GB 16 GB 32 GB 16 GB
Speicher 512 GB SSD 512 GB SSD + 1 TB HDD 256 GB SSD + 1 TB HDD 256 GB SSD + 1 TB HDD 256 GB SSD + 1 TB HDD 256 GB SSD + 1 TB HDD
Wertung 88% 85% 83% 85% 82% 82%
Acer Predator Helios 300 (Predator Helios Serie)
Grafikkarte
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop) - 6144 MB, Kerntakt: 1455 MHz, Speichertakt: 8000 MHz, GDDR5, ForceWare 384.94, Nvidia Optimus
Hauptspeicher
16384 MB 
, DDR4-2400, 2 von 2 Slots belegt, max. 32 GB
Bildschirm
17.3 Zoll 16:9, 1920 x 1080 Pixel 127 PPI, LG LP173WF4-SPF5 (LGD056D), AH-IPS, WLED, 262K, 60Hz, LCM, a-Si TFT-LCD, spiegelnd: nein
Mainboard
HM175
Massenspeicher
Intel SSD 600p SSDPEKKW512G7, 512 GB 
, M.2 2280
Soundkarte
Realtek High Definition Audio
Anschlüsse
2 USB 2.0, 2 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 1 HDMI, 1 Kensington Lock, Audio Anschlüsse: 1x 3,5 mm Klinke, Card Reader: MMC, SD, SDHC, SDXC
Netzwerk
Realtek PCIe GBE Family Controller (10/100/1000/2500/5000MBit/s), Qualcomm Atheros QCA61x4 (a/g/n = Wi-Fi 4/ac = Wi-Fi 5), Bluetooth 4.0
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 29 x 432 x 290
Akku
48 Wh, 3220 mAh Lithium-Polymer, 4 Zellen
Betriebssystem
Microsoft Windows 10 Home 64 Bit
Kamera
Webcam: HD
Primary Camera: 0.9 MPix
Sonstiges
Lautsprecher: Stereo, Tastatur: Chiclet, Tastatur-Beleuchtung: ja, 180-Watt-Netzteil, 24 Monate Garantie
Gewicht
2.876 kg, Netzteil: 584 g
Preis
1499 EUR
Hinweis: Der Hersteller kann abweichende Bauteile wie Bildschirme, Laufwerke und Speicherriegel mit ähnlichen Spezifikationen unter dem gleichen Modellnamen einsetzen.

 

Gehäuse

Das Aussehen des Acer Predator Helios 300 passt ganz klar in die Predator-Schiene. Bekannterweise überwiegt die Farbe Schwarz, welche mit roten Akzenten aufgehübscht wird. Jedoch verzichtet Acer bei dem Helios 300 auf das ganze Leucht-Bling-Bling, was im Umkehrschluss bedeutet, dass die roten Akzente auf dem Gehäusedeckel sowie die Umrandung des Touchpads nicht beleuchtet sind. Wir finden das etwas zurückhaltende Design nicht weniger spannend als im Vergleich zu dem Acer Predator 17 X GX-792-76DL.

Bei der Materialauswahl überwiegen Kunststoff und Aluminiumakzente, welche die Oberseite der Base bedecken. Leider sind auf den schwarzen Oberflächen sehr schnell Fingerabdrücke sichtbar, welche sich aber mit einem Tuch schnell wieder entfernen lassen. Die Stabilität des 17-Zöllers ist gut. Verwindungsversuche der Base werden mit einem leisen Knarzen quittiert, wenngleich der Displaydeckel sich lautlos minimal verwinden lässt. Beim Drucktest ist ein leichtes Nachgeben mittig der Base zu beobachten. Der Deckel hingegen hält punktuelles Drücken gut vom Panel fern, sodass keine Wellenbildung auf dem Bildschirm sichtbar ist.

Acer Predator Helios 300
Acer Predator Helios 300
Acer Predator Helios 300
Acer Predator Helios 300
Acer Predator Helios 300
Acer Predator Helios 300
Acer Predator Helios 300
Acer Predator Helios 300
Acer Predator Helios 300
Acer Predator Helios 300
Acer Predator Helios 300
Acer Predator Helios 300
Acer Predator Helios 300
Acer Predator Helios 300

Größenvergleich

Die Stellfläche ist deutlich breiter als bei der Konkurrenz, wenngleich bei der Tiefe das Helios 300 nicht hervorsticht. Ebenso wird die Dicke von 29 Millimetern nur von dem Nexoc G739 (27 Millimeter) unterboten. Das Gewicht von 2,9 Kilogramm ist für ein Gaming-Laptop sehr gut. Mit Ausnahme des Nexoc G739 bringen alle restlichen Vergleichsgeräte mehr auf die Waage.

432 mm 290 mm 29 mm 2.9 kg423 mm 304 mm 33 mm 3.8 kg420 mm 288 mm 32 mm 3 kg423 mm 296 mm 27.62 mm 3.1 kg418 mm 296 mm 31 mm 3.4 kg414 mm 272 mm 33 mm 3 kg419 mm 289 mm 27 mm 2.9 kg

Ausstattung

Schnittstellen

Alle externen Anschlüsse des Acer Predator Helios 300 verteilen sich auf die beiden Flanken. Obwohl kein optisches Laufwerk vorhanden ist, wurde der freie Platz nicht für weitere Anschlüsse verwendet. Auf der hinteren Seite befinden sich nur Lüftungsschlitze, um die warme Luft aus dem Gehäuse zu befördern.

Insgesamt bietet das Laptop vier USB-Anschlüsse, wobei zwei davon den USB-2.0-Standard bieten. Ein USB-3.1-Typ-C-Anschluss ist auch mit dabei und befindet sich zwischen dem HDMI-Ausgang und der RJ-45-Buchse. Die Verteilung der Anschlüsse ist gut, sodass keine Kabel im Einzugsbereich der Maus liegen. Selbst das Kabel für den Stromanschluss besitzt einen gewinkelten Stecker, um das Stromkabel direkt nach hinten wegzuleiten. Gelungener wäre es jedoch, wenn die beiden rechten USB-Schnittstellen auch den schnelleren 3.0-Standard bieten würden.

links: Kensington Lock, RJ45, USB 3.1 Typ C, HDMI, USB 3.0, SD-Kartenleser
links: Kensington Lock, RJ45, USB 3.1 Typ C, HDMI, USB 3.0, SD-Kartenleser
rechts: Audio-Kombo (Mic-In, Line-Out), 2x USB 2.0, Status-LEDs, Netzanschluss
rechts: Audio-Kombo (Mic-In, Line-Out), 2x USB 2.0, Status-LEDs, Netzanschluss
vorne: keine Anschlüsse
vorne: keine Anschlüsse
hinten: keine Anschlüsse
hinten: keine Anschlüsse

SDCardreader

Den Speicherkartenleser finden wir ziemlich mittig auf der linken Seite. Dieser verarbeitet die gängigen Formate wie MMC, SD, SDHC und SDXC. Eingeschobene Speicherkarten ragen jedoch deutlich aus dem Kartenleser heraus, was unschön ist und gefährlich sein kann. Die Leistung des Speicherkartenlesers prüfen wir mit unserer Referenzkarte (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II). Beim Kopieren von JPG-Dateien erreicht das Helios 300 eine durchschnittliche Transferrate von 79 MB/s. Bei der sequenziellen Leserate erreichen wir mit AS SSD 84 MB/s. Alle Geräte, bei denen der Speicherkartenleser mit USB-3.0-Geschwindigkeit arbeitet, liegen auf Augenhöhe. Nur das Acer Aspire V17 sowie das MSI GE72VR sind deutlich abgeschlagen, denn deren Speicherkartenleser arbeitet nur mit USB-2.0-Geschwindigkeit. 

SDCardreader Transfer Speed
average JPG Copy Test (av. of 3 runs)
Acer Predator Helios 300
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
79 MB/s ∼100%
Gigabyte P57X v7
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
78.2 MB/s ∼99% -1%
Nexoc G739
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
78 MB/s ∼99% -1%
HP Omen 17-an014ng
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
76 MB/s ∼96% -4%
Asus GL753VE-DS74
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
66.1 MB/s ∼84% -16%
Acer Aspire V17 Nitro BE VN7-793-738J
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
23 MB/s ∼29% -71%
MSI GE72VR-6RF16H21
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
20 MB/s ∼25% -75%
maximum AS SSD Seq Read Test (1GB)
Asus GL753VE-DS74
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
92.3 MB/s ∼100% +10%
Gigabyte P57X v7
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
90.4 MB/s ∼98% +8%
Nexoc G739
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
87 MB/s ∼94% +4%
HP Omen 17-an014ng
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
87 MB/s ∼94% +4%
Acer Predator Helios 300
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
84 MB/s ∼91%
Acer Aspire V17 Nitro BE VN7-793-738J
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
23.3 MB/s ∼25% -72%
MSI GE72VR-6RF16H21
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
20 MB/s ∼22% -76%

Kommunikation

Für die externe Kommunikation bietet das Acer Predator Helios 300 wahlweise eine WLAN-Verbindung oder eine Gigabit-Ethernet-Verbindung. Erstere arbeitet mit dem IEEE-801.11ac-Standard und stammt von Qualcomm. Im Rahmen unserer Messungen erreichte das Helios 300 beim Empfangen eine durchschnittliche Datenrate von 696 MBit/s, wenngleich die durchschnittliche Datenrate beim Senden mit 545 MBit/s etwas geringer ausfällt. Im Vergleich liegt unser Testgerät auf einem guten zweiten Platz.

Während des Testzeitraumes gab es keine Auffälligkeiten, sowohl bei der WLAN- als auch bei der LAN-Verbindung.

Networking
iperf3 Client (receive) TCP 1 m 4M x10
HP Omen 17-an014ng
Intel Dual Band Wireless-AC 7265
702 MBit/s ∼100% +1%
Acer Predator Helios 300
Qualcomm Atheros QCA61x4
696 MBit/s ∼99%
Acer Aspire V17 Nitro BE VN7-793-738J
Qualcomm/Atheros QCA6174
638 MBit/s ∼91% -8%
Asus GL753VE-DS74
Intel Dual Band Wireless-AC 7265
618 MBit/s ∼88% -11%
Nexoc G739
Intel Dual Band Wireless-AC 8260
443 MBit/s ∼63% -36%
MSI GE72VR-6RF16H21
Intel Dual Band Wireless-AC 3165
308 MBit/s ∼44% -56%
iperf3 Client (transmit) TCP 1 m 4M x10
Acer Aspire V17 Nitro BE VN7-793-738J
Qualcomm/Atheros QCA6174
626 MBit/s ∼100% +15%
Acer Predator Helios 300
Qualcomm Atheros QCA61x4
545 MBit/s ∼87%
Asus GL753VE-DS74
Intel Dual Band Wireless-AC 7265
497 MBit/s ∼79% -9%
HP Omen 17-an014ng
Intel Dual Band Wireless-AC 7265
443 MBit/s ∼71% -19%
Nexoc G739
Intel Dual Band Wireless-AC 8260
388 MBit/s ∼62% -29%
MSI GE72VR-6RF16H21
Intel Dual Band Wireless-AC 3165
299 MBit/s ∼48% -45%

Sicherheit

Viele Sicherheitsfeatures bietet das Acer Predator Helios 300 nicht an. Somit beschränken sich die Sicherheitsoptionen auf ein Trusted Platform Module 2.0 (TPM) sowie einen Kensington-Lock-Anschluss. Ein Fingerabdruckscanner bietet das Helios leider nicht.

Software

Predator Sense
Predator Sense

Das hauseigene Tool "PredatorSense" finden wir auch bei unserem Testgerät, welches aber im Vergleich zu dem Acer Predator 17 X GX-792-76D in deutlich abgespeckter Form daherkommt. CPU und GPU lassen sich damit wunderbar überwachen. Zudem erlauben die drei verschiedenen Modi eine minimale Übertaktung der dedizierten Grafikkarte. Des Weiteren ist Acers Care-Center mit an Bord und bietet Optimierungen sowie weitere Systeminformationen. Ebenfalls finden wir auch die bekannte Dolby-Audio-Software, um die Lautsprecher nach eigenen Vorlieben zu konfigurieren.

Wartung

Auf eine große Wartungsklappe verzichtet der Hersteller und spendiert dem Acer Predator Helios 300 zwei kleinere. Unter diesen befinden sich zum einen die beiden RAM-Steckplätze und zum anderen ein 2,5-Zoll-Schacht, um das Gerät mit einem zusätzlichen Massenspeicher zu bestücken. Da unser Testgerät nur mit einer M.2-SSD ausgestattet ist, herrscht in dem 2,5-Zoll-Schacht gähnende Leere.

Ein weiteres Zerlegen des Testgerätes gestaltete sich äußerst schwierig. Selbst nach dem Entfernen der zahlreichen Schrauben ließ sich die Unterseite der Base nicht demontieren. Eine Vielzahl von Klammern und Kunststoffhaken machen die Demontage zur Tortur. Aus diesem Grund sind die Wartungsmöglichkeiten auf ein Minimum beschränkt, denn das Reinigen der Lüfter ist somit nicht möglich. Ebenfalls lässt sich die M.2-SSD nicht so einfach wechseln. Da es sich hierbei um ein Leihgerät handelt, haben wir von einer Demontage abgelassen, um etwaige Beschädigungen zu vermeiden.

Lieferumfang und Betriebssystem

Im Lieferumfang des Acer Predator Helios 300 befindet sich neben dem Gerät nur das 180-Watt-Netzteil sowie einige Servicebroschüren. Das Acer Predator Helios 300 wird mit Windows 10 64 Bit Home ausgeliefert. Auf der Seite des Herstellers werden derzeit keine anderen Treiber für das Gerät angeboten. 

Garantie

Der Garantiezeitraum umfasst 24 Monate (Pick-Up & Return).

Eingabegeräte

Tastatur

Tastatur des Acer Predator Helios 300
Tastatur des Acer Predator Helios 300
Tastatur des Acer Predator Helios 300 (beleuchtet)
Tastatur des Acer Predator Helios 300 (beleuchtet)

Acer spendiert dem Helios 300 eine Chiclet-Tastatur, welche leicht abgesenkt in die Oberseite der Base eingearbeitet ist und bündig mit der Handballenauflage abschließt. Mit einer Größe von 15 x 15 Millimetern bieten die einzelnen Tasten ausreichend Fläche und der Zwischenraum ist mit 3 Millimetern nicht zu groß. Alle Tasten sitzen fest an ihrer Position und nichts klappert. Der Hubweg ist angenehm kurz und wird von einem klaren Druckpunkt begleitet, welcher sich gut dosieren lässt. Beim Tippen erzeugen die Tasten kaum Geräusche und das Schreibgefühl ist angenehm, weshalb sich die Tastatur auch für Vieltipper eignet. Optisch sorgt das Zusammenspiel der dominierenden Farben Schwarz und Rot für Highlights. So sind beispielsweise die wichtigsten Tasten (W,A,S,D), welche bei Shootern zum Navigieren benutzt werden, farblich abgegrenzt. Außerdem kann die rote Hintergrundbeleuchtung wahlweise eingeschaltet werden. Dimmbar ist diese aber leider nicht.

Touchpad

Touchpad des Acer Predator Helios 300
Touchpad des Acer Predator Helios 300

Beim Touchpad, bei dem es sich vielmehr um ein Clickpad handelt, macht die dominierende Farbkombination nicht halt. Die glatte schwarze Eingabefläche ist am Rand mit einem roten Streifen versehen, welcher als optischer Akzent dient. Obwohl der zur Verfügung stehende Platz unterhalb der Tastatur nicht komplett ausgenutzt wurde, bietet das Touchpad mit 10,7 x 7,8 Zentimetern eine großzügige Eingabefläche. Das Navigieren durch die Menüs ist mit dem reaktionsfreudigen Clickpad problemlos möglich. Selbst an den Rändern und in den Ecken, welche oftmals die Problemzonen darstellen, macht das Eingabegerät nicht schlapp. Eingaben werden durch ein leises Klicken erwidert, welches aber nicht störend wirkt. Insgesamt hinterlässt das Touchpad einen wertigen Eindruck. 

Display

Subpixel
Subpixel
deutlich sichtbares Clouding
deutlich sichtbares Clouding

Unser Acer Predator Helios 300 im 17-Zoll-Format ist mit einem Full-HD-IPS-Display von LG ausgestattet. Alternative Displayvarianten, insbesondere ein 4K-Panel, bietet der Hersteller bis dato nicht an. Das matte Panel erreichte im Test eine gute durchschnittliche Helligkeit von 373 cd/m². Im Vergleich ist nur der Bildschirm des Gigabyte P57X noch etwas heller (408 cd/m²). Den Schwarzwert messen wir mit 0,35 cd/m², woraus in Verbindung mit der Helligkeit ein Kontrastverhältnis von 1.097:1 resultiert. IPS-typisch fallen die ermittelten Ergebnisse des Acer Predator Helios 300 aus. Bei der Ausleuchtung hingegen erreicht das LG-Panel jedoch mit sehr guten 93 Prozent den besten Wert. Trotzdem wird bei einer komplett schwarzen Darstellung das sogenannte "Clouding" deutlich sichtbar. In unserem Fall war dieses in den Ecken deutlich zu sehen. Bei der Regulierung der Displayhelligkeit stellen wir ein Bildschirmflackern (PWM) fest. Jedoch ist dessen Frequenz mit 119.000 Hz sehr hoch, was auch bei empfindlichen Personen zu keiner Beeinträchtigung führen sollte.

377
cd/m²
378
cd/m²
378
cd/m²
378
cd/m²
384
cd/m²
381
cd/m²
361
cd/m²
366
cd/m²
358
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
LG LP173WF4-SPF5 (LGD056D)
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 384 cd/m² Durchschnitt: 373.4 cd/m² Minimum: 33 cd/m²
Ausleuchtung: 93 %
Helligkeit Akku: 384 cd/m²
Kontrast: 1097:1 (Schwarzwert: 0.35 cd/m²)
ΔE Color 4.81 | 0.6-29.43 Ø6.1
ΔE Greyscale 5.33 | 0.64-98 Ø6.3
86% sRGB (Argyll 3D) 56% AdobeRGB 1998 (Argyll 3D)
Gamma: 2.45
Acer Predator Helios 300
LG LP173WF4-SPF5 (LGD056D), 1920x1080, 17.3
Acer Aspire V17 Nitro BE VN7-793-738J
AU Optronics B173ZAN01.0, 3840x2160, 17.3
Asus GL753VE-DS74
LG Philips LP173WF4-SPF3, 1920x1080, 17.3
MSI GE72VR-6RF16H21
N173HHE-G32 (CMN1747), 1920x1080, 17.3
HP Omen 17-an014ng
AUO149D, 1920x1080, 17.3
Gigabyte P57X v7
SHP145E, 3840x2160, 17.3
Nexoc G739
CMN1738, 1920x1080, 17.3
Response Times
-8%
-5%
41%
-39%
-96%
-55%
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
36 (18, 18)
29 (14, 15)
19%
36 (18.4, 17.6)
-0%
28 (12, 16)
22%
45.2 (20.8, 24.4)
-26%
55.6 (18.4, 37.2)
-54%
45 (20, 25)
-25%
Response Time Black / White *
20 (8.4, 11.6)
27 (16, 11)
-35%
22 (12.4, 9.6)
-10%
8 (5, 3)
60%
30.4 (16.4, 14)
-52%
46.8 (10.4, 36.4)
-134%
28 (7, 21)
-40%
PWM Frequency
119000 (85)
1000 (29)
-99%
450 (90)
-100%
Bildschirm
7%
2%
10%
6%
5%
7%
Helligkeit Bildmitte
384
380
-1%
366
-5%
270
-30%
314
-18%
441.3
15%
312
-19%
Brightness
373
336
-10%
348
-7%
254
-32%
309
-17%
408
9%
304
-18%
Brightness Distribution
93
81
-13%
90
-3%
86
-8%
88
-5%
86
-8%
85
-9%
Schwarzwert *
0.35
0.32
9%
0.35
-0%
0.26
26%
0.34
3%
0.44
-26%
0.23
34%
Kontrast
1097
1188
8%
1046
-5%
1038
-5%
924
-16%
1003
-9%
1357
24%
DeltaE Colorchecker *
4.81
5.32
-11%
4.4
9%
3.33
31%
3.19
34%
5.1
-6%
4.19
13%
Colorchecker DeltaE2000 max. *
8.69
7.63
12%
9.7
-12%
6.07
30%
6.1
30%
9.8
-13%
8.7
-0%
DeltaE Graustufen *
5.33
4.9
8%
3
44%
3.46
35%
3.49
35%
4.3
19%
3.72
30%
Gamma
2.45 90%
2.61 84%
2.1 105%
2.13 103%
2.34 94%
2.08 106%
2.29 96%
CCT
7137 91%
6558 99%
6362 102%
7419 88%
7261 90%
7345 88%
7104 91%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
56
87.2
56%
56
0%
75
34%
60
7%
87
55%
59
5%
Color Space (Percent of sRGB)
86
100
16%
86
0%
100
16%
93
8%
100
16%
91
6%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
-1% / 5%
-2% / 1%
26% / 15%
-17% / -1%
-46% / -18%
-24% / -8%

* ... kleinere Werte sind besser

Die gebotene Bildqualität ist trotz der kleinen Makel auf einem guten Level. Dass Acer das verbaute Panel unkalibriert veräußert, belegen die gemessenen DeltaE-2000-Werte, welche leicht erhöht sind (Colorchecker 4,81 und Graustufen 5,33). Nach unserer Kalibrierung haben wir deutlich geringere Farbabweichungen gegenüber dem sRGB-Farbraum messen können (Colorchecker 2,73 und Graustufen 0,74). Ebenfalls konnte der leichte Blaustich etwas minimiert werden.

Das LG-Display kann 86 Prozent des sRGB-Farbraumes und immerhin noch 56 Prozent des AdobeRGB-Farbraumes darstellen, was für die hobbymäßige Bildbearbeitung jedoch ausreichend ist. Grafiker sollten für den professionellen Einsatz lieber auf eine externe Lösung zurückgreifen.

CalMAN: Graustufen
CalMAN: Graustufen
CalMAN: Graustufen (kalibriert)
CalMAN: Graustufen (kalibriert)
CalMAN: Farbsättigung
CalMAN: Farbsättigung
CalMAN: Farbsättigung (kalibriert)
CalMAN: Farbsättigung (kalibriert)
CalMAN: ColorChecker
CalMAN: ColorChecker
CalMAN: ColorChecker (kalibriert)
CalMAN: ColorChecker (kalibriert)
Acer Predator Helios 300 vs. sRGB (86 %)
Acer Predator Helios 300 vs. sRGB (86 %)
Acer Predator Helios 300 vs. AdobeRGB (56 %)
Acer Predator Helios 300 vs. AdobeRGB (56 %)

Die Eigenschaften des verbauten Displays beeinflussen die Outdoor-Tauglichkeit positiv. Die matte Oberfläche verhindert störende Spiegelungen und die gute Bildschirmhelligkeit (373 cd/m²) sorgt selbst bei Sonnenschein für eine gute Lesbarkeit. Wir empfehlen trotz allem lieber ein schattiges Plätzchen. Wie auf den beiden Abbildungen zu erkennen ist, ist die Lesbarkeit im Schatten deutlich besser.

das Acer Predator Helios 300 bei Sonnenschein
das Acer Predator Helios 300 bei Sonnenschein
das Acer Predator Helios 300 im Schatten
das Acer Predator Helios 300 im Schatten

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
20 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 8.4 ms steigend
↘ 11.6 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind gut, für anspruchsvolle Spieler könnten der Bildschirm jedoch zu langsam sein.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 21 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten besser als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (25.1 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
36 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 18 ms steigend
↘ 18 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 29 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten durchschnittlich (40 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM festgestellt 119000 Hz ≤ 85 % Helligkeit

Das Display flackert mit 119000 Hz (höchstwahrscheinlich durch Pulsweitenmodulation PWM) bei einer eingestellten Helligkeit von 85 % und darunter. Darüber sollte es zu keinem Flackern kommen.

Die Frequenz von 119000 Hz ist sehr hoch und sollte daher auch bei empfindlichen Personen zu keinen Problemen führen.

Im Vergleich: 51 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 9428 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

Beim Blickwinkeltest verhält sich das LG-Panel IPS-typisch. Das Testbild kann aus allen neun verschiedenen Positionen sehr gut bis gut dargestellt werden. Bekannte Probleme zeigen sich wie so häufig bei den vier Eckbildern, welche eine leichte Farbveränderung aufweisen. Diese Problematik ist jedoch auch bei anderen Geräten zu beobachten und ist keine, welche nur das Acer Predator Helios 300 betrifft. Im Alltag gibt es hierdurch aber keine nennenswerten Einschränkungen.

die Blickwinkel des Acer Predator Helios 300
die Blickwinkel des Acer Predator Helios 300

Leistung

Das Acer Predator Helios 300 ist in unserer Testausstattung mit einem sehr schnellen Intel Core i7-7700HQ bestückt, welcher in Verbindung mit der Nvidia GeForce GTX 1060 für eine ordentliche Gaming-Leistung sorgt. Wer es etwas preiswerter mag, kann das Helios 300 wahlweise auch mit einer Nvidia GeForce GTX 1050 Ti oder einem Intel Core i5-7300HQ kombinieren. Leistungstechnisch bleibt die GeForce GTX 1050 Ti rund 1/3 hinter der Nvidia GeForce GTX 1060 zurück und macht es für flüssiges Spielen des Öfteren erforderlich, die Grafikdetails zu reduzieren. Wer sich dieses Gerät vorrangig zum Spielen kauft, sollte daher zu der Variante mit der GeForce GTX 1060 greifen.

RAM und Massenspeicher lassen sich im Vergleich zu den anderen Komponenten teilweise leicht erweitern. Mit 16 GB DDR4-RAM ist die Grundausstattung gut, kann aber nach Belieben auf bis zu 32 GB erweitert werden. Ebenfalls lässt sich der Massenspeicher, welcher sich bei unserem Test auf eine 512 GB große M.2-SSD beschränkt, durch eine weitere SSD oder HDD im 2,5-Zoll-Format erweitern.

CPU-Z
CPU-Z
CPU-Z
CPU-Z
CPU-Z
CPU-Z
CPU-Z
GPU-Z
GPU-Z
GPU-Z
GPU-Z
HWiNFO
DPC-Latenzen
Intel Extreme Utility
Intel Extreme Utility (Benchmark)
 

Prozessor

Obwohl der Prozessor bei einem Gaming-Gerät nicht die erste Geige spielt, so ist dieser dennoch nicht zu vernachlässigen. In unserem Testsample werkelt ein Ableger der Kaby-Lake-Serie und hört auf den Namen Intel Core i7-7700HQ. Der native Quad-Core-Prozessor unterstützt Hyperthreading und besitzt einen Basistakt von 2,8 GHz. Dieser kann mittels Turbo auf bis zu 3,8 GHz erhöht werden.

Die Leistungsentfaltung des Prozessors im Acer Predator Helios 300 ist gut und liegt gleichauf mit der Konkurrenz. Da das MSI GE72VR mit dem Vorgänger (Intel Core i7-6700HQ) bestückt ist, ist seine Leistung im Vergleich zum neueren Intel Core i7-7700HQ rund 10% schlechter.

Weitere Benchmarks zu dem Intel Core i7-7700HQ finden Sie hier.

Singlecore-Rendering
Singlecore-Rendering
Multicore-Rendering
Multicore-Rendering
GPU-Belastung
GPU-Belastung

Mit der Cinebench-R15-Dauerschleife prüfen wir die Leistung des Prozessors bei anhaltender Belastung. Das Diagramm zeigt keine großartigen Schwankungen bei den Ergebnissen. Damit bleibt die Leistung des Intel Core i7-7700HQ auch bei Dauerbelastung stabil.

0102030405060708090100110120130140150160170180190200210220230240250260270280290300310320330340350360370380390400410420430440450460470480490500510520530540550560570580590600610620630640650660670680690700710720730740Tooltip
Cinebench R15 CPU Multi 64 Bit
Cinebench R15
CPU Single 64Bit
Nexoc G739
Intel Core i7-7700HQ
161 Points ∼100% +1%
Acer Aspire V17 Nitro BE VN7-793-738J
Intel Core i7-7700HQ
161 Points ∼100% +1%
Asus GL753VE-DS74
Intel Core i7-7700HQ
159 Points ∼99% 0%
Acer Predator Helios 300
Intel Core i7-7700HQ
159 Points ∼99%
Gigabyte P57X v7
Intel Core i7-7700HQ
152 Points ∼94% -4%
HP Omen 17-an014ng
Intel Core i7-7700HQ
144 Points ∼89% -9%
MSI GE72VR-6RF16H21
Intel Core i7-6700HQ
140 Points ∼87% -12%
CPU Multi 64Bit
Nexoc G739
Intel Core i7-7700HQ
743 Points ∼100% +1%
Asus GL753VE-DS74
Intel Core i7-7700HQ
738 Points ∼99% 0%
Gigabyte P57X v7
Intel Core i7-7700HQ
736 Points ∼99% 0%
Acer Predator Helios 300
Intel Core i7-7700HQ
735 Points ∼99%
HP Omen 17-an014ng
Intel Core i7-7700HQ
735 Points ∼99% 0%
Acer Aspire V17 Nitro BE VN7-793-738J
Intel Core i7-7700HQ
734 Points ∼99% 0%
MSI GE72VR-6RF16H21
Intel Core i7-6700HQ
676 Points ∼91% -8%
Cinebench R11.5
CPU Single 64Bit
Nexoc G739
Intel Core i7-7700HQ
1.82 Points ∼100% +1%
Acer Predator Helios 300
Intel Core i7-7700HQ
1.81 Points ∼99%
Gigabyte P57X v7
Intel Core i7-7700HQ
1.71 Points ∼94% -6%
Asus GL753VE-DS74
Intel Core i7-7700HQ
1.61 Points ∼88% -11%
MSI GE72VR-6RF16H21
Intel Core i7-6700HQ
1.55 Points ∼85% -14%
CPU Multi 64Bit
Nexoc G739
Intel Core i7-7700HQ
8.15 Points ∼100% 0%
Acer Predator Helios 300
Intel Core i7-7700HQ
8.14 Points ∼100%
Asus GL753VE-DS74
Intel Core i7-7700HQ
8.06 Points ∼99% -1%
Gigabyte P57X v7
Intel Core i7-7700HQ
8.04 Points ∼99% -1%
MSI GE72VR-6RF16H21
Intel Core i7-6700HQ
7.39 Points ∼91% -9%
JetStream 1.1 - Total Score
Acer Aspire V17 Nitro BE VN7-793-738J
Intel Core i7-7700HQ
272.1 Points ∼100% +9%
Nexoc G739
Intel Core i7-7700HQ
268 Points ∼98% +7%
Asus GL753VE-DS74
Intel Core i7-7700HQ
258.9 Points ∼95% +3%
Acer Predator Helios 300
Intel Core i7-7700HQ
250.74 Points ∼92%
HP Omen 17-an014ng
Intel Core i7-7700HQ
221.52 Points ∼81% -12%
MSI GE72VR-6RF16H21
Intel Core i7-6700HQ
213.9 Points ∼79% -15%
Mozilla Kraken 1.1 - Total Score
MSI GE72VR-6RF16H21
Intel Core i7-6700HQ
1178.6 ms * ∼100% -22%
HP Omen 17-an014ng
Intel Core i7-7700HQ
1113.7 ms * ∼94% -16%
Acer Predator Helios 300
Intel Core i7-7700HQ
962.7 ms * ∼82%
Asus GL753VE-DS74
Intel Core i7-7700HQ
960.4 ms * ∼81% -0%
Nexoc G739
Intel Core i7-7700HQ
918.8 ms * ∼78% +5%
Octane V2 - Total Score
Nexoc G739
Intel Core i7-7700HQ
41110 Points ∼100% +13%
Asus GL753VE-DS74
Intel Core i7-7700HQ
40882 Points ∼99% +12%
Acer Predator Helios 300
Intel Core i7-7700HQ
36449 Points ∼89%
HP Omen 17-an014ng
Intel Core i7-7700HQ
32512 Points ∼79% -11%
MSI GE72VR-6RF16H21
Intel Core i7-6700HQ
30722 Points ∼75% -16%

* ... kleinere Werte sind besser

Cinebench R10
Cinebench R10
Cinebench R11.5
Cinebench R11.5
Cinebench R15
Cinebench R15
Jetstream 1.1
Jetstream 1.1
Octane V2
Octane V2
Mozilla Kraken 1.1
Mozilla Kraken 1.1
Cinebench R10 Shading 32Bit
6821
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 32Bit
22143
Cinebench R10 Rendering Single 32Bit
5874
Cinebench R10 Shading 64Bit
6821 Points
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 64Bit
28891 Points
Cinebench R10 Rendering Single CPUs 64Bit
7651 Points
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
8.14 Points
Cinebench R11.5 OpenGL 64Bit
66.09 fps
Cinebench R11.5 CPU Single 64Bit
1.81 Points
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
735 Points
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
159 Points
Cinebench R15 Ref. Match 64Bit
99.6 %
Cinebench R15 OpenGL 64Bit
99.93 fps
Hilfe

System Performance

Von der sehr stabilen CPU-Performance profitiert auch die System Performance, welche wir mit PCMark 8 messen. Beim Blick in die Vergleichstabelle wirkt unser Acer Predator Helios 300 leicht abgeschlagen, was aber täuscht, denn die Differenz zum HP Omen 17 beträgt nur 3 Prozentpunkte. Im direkten Vergleich macht unser Testgerät eine gute Figur, und die Performance empfanden wir auch im Testzeitraum subjektiv als hoch.

PCMark 8 Home
PCMark 8 Home
PCMark 8 Creative
PCMark 8 Creative
PCMark 8 Work
PCMark 8 Work
PCMark 8 Storage
PCMark 8 Storage
PCMark 10
PCMark 10
PCMark 8
Work Score Accelerated v2
HP Omen 17-an014ng
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
5289 Points ∼100% +3%
Nexoc G739
GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 7700HQ, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
5243 Points ∼99% +2%
Asus GL753VE-DS74
GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 7700HQ, Intel SSD 600p SSDPEKKW512G7
5171 Points ∼98% +1%
Acer Predator Helios 300
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Intel SSD 600p SSDPEKKW512G7
5116 Points ∼97%
MSI GE72VR-6RF16H21
GeForce GTX 1060 (Laptop), 6700HQ, Toshiba HG6 THNSNJ256G8NY
4831 Points ∼91% -6%
Gigabyte P57X v7
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ, Transcend MTS800 256GB M.2 (TS256GMTS800)
4218 Points ∼80% -18%
Acer Aspire V17 Nitro BE VN7-793-738J
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Intel SSD 600p SSDPEKKW512G7
4207 Points ∼80% -18%
Home Score Accelerated v2
HP Omen 17-an014ng
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
4989 Points ∼100% +2%
Acer Predator Helios 300
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Intel SSD 600p SSDPEKKW512G7
4874 Points ∼98%
Nexoc G739
GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 7700HQ, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
4270 Points ∼86% -12%
MSI GE72VR-6RF16H21
GeForce GTX 1060 (Laptop), 6700HQ, Toshiba HG6 THNSNJ256G8NY
3985 Points ∼80% -18%
Asus GL753VE-DS74
GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 7700HQ, Intel SSD 600p SSDPEKKW512G7
3570 Points ∼72% -27%
Gigabyte P57X v7
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ, Transcend MTS800 256GB M.2 (TS256GMTS800)
3569 Points ∼72% -27%
Acer Aspire V17 Nitro BE VN7-793-738J
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Intel SSD 600p SSDPEKKW512G7
3444 Points ∼69% -29%
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
4874 Punkte
PCMark 8 Creative Score Accelerated v2
7411 Punkte
PCMark 8 Work Score Accelerated v2
5116 Punkte
Hilfe

Massenspeicher

ein freier 2,5-Zoll-Schacht ist noch vorhanden
ein freier 2,5-Zoll-Schacht ist noch vorhanden

Acer hat unserem Testgerät eine M.2-SSD mit 512 GB Speicherplatz spendiert. Diese SSD stammt von Intel und kommuniziert über das schnelle PCIe-Interface. Die ermittelten Datenraten (AS SSD) liegen fast auf dem Niveau der Herstellerangaben. In unserem Test hat die SSD beim sequenziellen Lesen 1.557 MB/s und Schreiben immerhin noch 552 MB/s erreichen können. Gut gefällt uns das Ergebnis des 4K-Lesetest mit 29 MB/s.

Bei einem Gaming-Laptop dürften 512 GB Speicherplatz nicht lange ausreichen. Deshalb empfehlen wir auf jeden Fall den Einsatz eines zusätzlichen Datenträgers, der beim Acer Predator Helios 300 in den freien 2,5-Zoll-Schacht passt.

AS SSD
AS SSD
CrystalDiskMark 3.0
CrystalDiskMark 3.0
CrystalDiskInfo
CrystalDiskInfo
ATTO
ATTO
Acer Predator Helios 300
Intel SSD 600p SSDPEKKW512G7
Acer Aspire V17 Nitro BE VN7-793-738J
Intel SSD 600p SSDPEKKW512G7
Asus GL753VE-DS74
Intel SSD 600p SSDPEKKW512G7
MSI GE72VR-6RF16H21
Toshiba HG6 THNSNJ256G8NY
HP Omen 17-an014ng
Samsung PM961 MZVLW256HEHP
Gigabyte P57X v7
Transcend MTS800 256GB M.2 (TS256GMTS800)
Nexoc G739
Samsung PM961 MZVLW256HEHP
CrystalDiskMark 3.0
-3%
-21%
-39%
66%
-36%
64%
Write 4k QD32
404.5
496.9
23%
264
-35%
178.1
-56%
523.4
29%
296
-27%
544.4
35%
Read 4k QD32
457.7
459.2
0%
57.8
-87%
335.4
-27%
582.1
27%
281.3
-39%
635.7
39%
Write 4k
125.5
123.4
-2%
108
-14%
86.83
-31%
144.9
15%
82.25
-34%
154.5
23%
Read 4k
34.29
10.46
-69%
14.1
-59%
21.23
-38%
59.06
72%
26.04
-24%
60.74
77%
Write 512
425.9
429.3
1%
458
8%
247.2
-42%
853.5
100%
306.1
-28%
826.7
94%
Read 512
579.6
724.8
25%
583
1%
427.2
-26%
1044
80%
315
-46%
856.5
48%
Write Seq
568.6
580.8
2%
584
3%
274.6
-52%
1212
113%
305.7
-46%
1192
110%
Read Seq
899.2
880.4
-2%
1049
17%
509.7
-43%
1736
93%
516.8
-43%
1666
85%
Intel SSD 600p SSDPEKKW512G7
Sequential Read: 899.2 MB/s
Sequential Write: 568.6 MB/s
512K Read: 579.6 MB/s
512K Write: 425.9 MB/s
4K Read: 34.29 MB/s
4K Write: 125.5 MB/s
4K QD32 Read: 457.7 MB/s
4K QD32 Write: 404.5 MB/s

Grafikkarte

Unser Acer Predator Helios 300 ist mit einer Nvidia GeForce GTX 1060 ausgestattet, welche auf 6 GB GDDR5-VRAM zurückgreift. Zwar kann diese GPU nicht der schnelleren Nvidia GeForce GTX 1070 Paroli bieten, aber in der Riege der GeForce-GTX-1060-Geräte gibt unser Testgerät den Ton an. Der Vorsprung auf die beiden mit der GeForce GTX 1050 Ti befeuerten Geräte ist deutlich und zeigt, dass der Aufpreis für eine GeForce GTX 1060 gerechtfertigt ist. Die Predator-Sense-Software bietet einen kleinen Overclocking-Spielraum für die GPU, welcher aber nicht wirklich für eine spürbare Mehrleistung sorgt.

Im 2D-Betrieb übernimmt die Intel HD Graphics 630 die Bildausgabe und sorgt somit für deutlich längere Akkulaufzeiten. Das Umschalten mit Nvidia Optimus funktioniert tadellos und der Anwender bemerkt von der Prozedur rein gar nichts.

Weitere Informationen und Benchmarks zu den beiden Grafikadaptern (Intel HD Graphics 630, Nvidia GeForce GTX 1060) finden Sie hier.

3DMark
1920x1080 Fire Strike Graphics
HP Omen 17-an014ng
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop)
17289 Points ∼100% +44%
Gigabyte P57X v7
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop)
17170 Points ∼99% +43%
Acer Predator Helios 300
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop)
12009 Points ∼69%
MSI GE72VR-6RF16H21
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop)
11617 Points ∼67% -3%
Acer Aspire V17 Nitro BE VN7-793-738J
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop)
11546 Points ∼67% -4%
Nexoc G739
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Laptop)
8027 Points ∼46% -33%
Asus GL753VE-DS74
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Laptop)
7531 Points ∼44% -37%
1280x720 Cloud Gate Standard Graphics
HP Omen 17-an014ng
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop)
108657 Points ∼100% +31%
Acer Predator Helios 300
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop)
82678 Points ∼76%
Gigabyte P57X v7
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop)
75190 Points ∼69% -9%
MSI GE72VR-6RF16H21
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop)
66406 Points ∼61% -20%
Nexoc G739
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Laptop)
51987 Points ∼48% -37%
Asus GL753VE-DS74
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Laptop)
47807 Points ∼44% -42%
3DMark 11 - 1280x720 Performance GPU
Gigabyte P57X v7
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop)
23243 Points ∼100% +49%
HP Omen 17-an014ng
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop)
21918 Points ∼94% +40%
Acer Predator Helios 300
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop)
15607 Points ∼67%
MSI GE72VR-6RF16H21
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop)
15019 Points ∼65% -4%
Acer Aspire V17 Nitro BE VN7-793-738J
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop)
14556 Points ∼63% -7%
Nexoc G739
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Laptop)
10008 Points ∼43% -36%
3DMark Ice Storm
3DMark Ice Storm
3DMark Ice Storm Unlimited
3DMark Ice Storm Unlimited
3DMark Ice Storm Extreme
3DMark Ice Storm Extreme
3DMark Cloud Gate
3DMark Cloud Gate
3DMark Sky Diver
3DMark Sky Diver
3DMark Fire Strike
3DMark Fire Strike
3DMark Fire Strike Extreme
3DMark Fire Strike Extreme
3DMark Fire Strike Ultra
3DMark Fire Strike Ultra
3DMark Time Spy
3DMark Time Spy
3DMark 11
3DMark 11
3DMark 11 Performance
12812 Punkte
3DMark Ice Storm Standard Score
135605 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
26341 Punkte
3DMark Fire Strike Score
10144 Punkte
3DMark Fire Strike Extreme Score
5349 Punkte
3DMark Time Spy Score
3854 Punkte
Hilfe

Gaming Performance

Die Gaming-Leistung der Nvidia GeForce GTX 1060 in Verbindung mit dem Intel Core i7-7700HQ ist gut und reicht aus, um alle aktuellen Titel in nativer Auflösung mit einem hohen Detailgrad flüssig auf den Schirm zu bringen. Oftmals kann auch problemlos das "Ultra-Preset" gewählt werden. Bei der etwas schwächeren Nvidia GeForce GTX 1050 Ti, mit der das Acer Predator Helios 300 ebenfalls zu haben ist, muss überwiegend auf das "Medium-Preset" zurückgegriffen werden.

Wird das Acer Predator Helios 300 an einem externen Display betrieben, welches über eine 4K-Auflösung verfügt, so kommt aber auch die Nvidia GeForce GTX 1060 deutlich an ihre Grenzen. Mit dieser GPU lässt sich kein aktuelles Spiel in einer so hohen Auflösung flüssig zocken. Dafür braucht es mindestens eine Nvidia GeForce GTX 1070 als Grafikbeschleuniger.

01234567891011121314151617181920212223242526272829303132333435363738394041Tooltip
The Witcher 3 ultra

Beim Langzeittest mit dem Spiel "The Witcher 3" zeigt sich ein relativ stabiler Frameverlauf. Zwischen 40 bis 37 FPS liegen die meisten Ergebnisse, was darauf schließen lässt, dass die Nvidia GeForce GTX 1060 ihren Takt auch unter maximaler Belastung kontinuierlich halten kann. Würde dieser auf Grund von zu viel Hitze stark schwanken, so würden wir in dieser Grafik deutliche Framedrops (Ausreißer nach unten bis auf 10 oder 15 FPS) sehen.

The Witcher 3 - 1920x1080 Ultra Graphics & Postprocessing (HBAO+)
HP Omen 17-an014ng
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ
58 fps ∼100% +49%
Acer Predator Helios 300
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ
38.9 (min: 31, max: 45) fps ∼67%
MSI GE72VR-6RF16H21
GeForce GTX 1060 (Laptop), 6700HQ
37.2 (min: 25, max: 45) fps ∼64% -4%
Asus GL753VE-DS74
GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 7700HQ
32 fps ∼55% -18%
Nexoc G739
GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 7700HQ
27.6 fps ∼48% -29%
BioShock Infinite - 1920x1080 Ultra Preset, DX11 (DDOF)
Gigabyte P57X v7
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ
130 fps ∼100% +49%
Acer Aspire V17 Nitro BE VN7-793-738J
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ
108 fps ∼83% +23%
MSI GE72VR-6RF16H21
GeForce GTX 1060 (Laptop), 6700HQ
98 (min: 11.6, max: 188.3) fps ∼75% +12%
Asus GL753VE-DS74
GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 7700HQ
97 fps ∼75% +11%
Acer Predator Helios 300
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ
87.5 fps ∼67%
Nexoc G739
GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 7700HQ
72.5 fps ∼56% -17%
Ghost Recon Wildlands - 1920x1080 Ultra Preset AA:T AF:16x
Acer Predator Helios 300
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ
38.4 (min: 33.5, max: 42.9) fps ∼100%
Acer Aspire V17 Nitro BE VN7-793-738J
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ
36.2 fps ∼94% -6%
Battlefield 1 - 1920x1080 Ultra Preset AA:T
Acer Predator Helios 300
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ
83.6 (min: 75, max: 89) fps ∼100%
Nexoc G739
GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 7700HQ
50.8 fps ∼61% -39%
Far Cry Primal - 1920x1080 Ultra Preset AA:SM
Acer Predator Helios 300
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ
62 (min: 50, max: 75) fps ∼100%
Acer Predator Helios 300
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ
62 (min: 50, max: 75) fps ∼100% 0%
Acer Aspire V17 Nitro BE VN7-793-738J
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ
58 fps ∼94% -6%
Deus Ex Mankind Divided - 1920x1080 Ultra Preset AA:2xMS AF:8x
Acer Predator Helios 300
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ
31.2 (min: 24.4, max: 39.8) fps ∼100%
MSI GE72VR-6RF16H21
GeForce GTX 1060 (Laptop), 6700HQ
30.1 (min: 23.4, max: 38.6) fps ∼96% -4%
For Honor - 1920x1080 Extreme Preset AA:T AF:16x
Acer Predator Helios 300
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ
72.3 (min: 54.3, max: 99.8) fps ∼100%
Acer Aspire V17 Nitro BE VN7-793-738J
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ
71.3 fps ∼99% -1%
Nexoc G739
GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 7700HQ
46.1 fps ∼64% -36%
min. mittel hoch max.4K
BioShock Infinite (2013) 255.5204.6194.787.5fps
Battlefield 4 (2013) 199.9198.6195.910649.8fps
The Witcher 3 (2015) 198.313571.738.926.1fps
Rise of the Tomb Raider (2016) 203.1135.377.865.727.2fps
Far Cry Primal (2016) 12292826226fps
The Division (2016) 217.3146.373.357.426.9fps
Deus Ex Mankind Divided (2016) 140.4109.159.931.219.1fps
Battlefield 1 (2016) 177.8142.593.283.632.8fps
For Honor (2017) 226107.1101.172.330.2fps
Ghost Recon Wildlands (2017) 14073.667.238.425.3fps
Mass Effect Andromeda (2017) 131.485.759.353.821.5fps

Emissionen

Geräuschemissionen

Gerade bei Gaming-Laptops sollte man nicht gerade von einem leisen Arbeitsgerät ausgehen. Auch das Acer Predator Helios 300 ist deutlich zu hören, soviel schonmal vorweg. Aber im Leerlauf stehen die Lüfter still und das Gerät arbeitet lautlos. Anders verhält sich das Gerät unter Last. Sobald eine 3D-Anwendung gestartet wird, beginnen die beiden AeroBlade-3D-Lüfter mit ihrer Arbeit. Nach und nach erhöht sich die Drehzahl, und unter Volllast erzeugen diese beiden mit 50 dB(A) eine deutlich hörbare Geräuschkulisse. Unangenehm finden wir allerdings das hochfrequente Lüftergeräusch, welches auch schon bei Teillast deutlich hervorsticht.

Im direkten Vergleich schenken sich alle Geräte nichts. Mit 55 dB(A) ist das HP Omen 17 aber nochmals deutlich lauter, wenngleich das Acer Aspire V17, ebenfalls mit einer GeForce GTX 1060 ausgestattet, nur maximal 44,3 dB(A) erreicht.

Geräuschpegel Idle
Geräuschpegel Idle
Geräuschpegel Last
Geräuschpegel Last
Geräuschpegel Speaker
Geräuschpegel Speaker

Lautstärkediagramm

Idle
31 / 32 / 33 dB(A)
Last
44 / 50 dB(A)
  red to green bar
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   Audix TM1, Arta (aus 15 cm gemessen)   Umgebungsgeräusche: 31 dB(A)
Acer Predator Helios 300
7700HQ, GeForce GTX 1060 (Laptop)
Acer Aspire V17 Nitro BE VN7-793-738J
7700HQ, GeForce GTX 1060 (Laptop)
Asus GL753VE-DS74
7700HQ, GeForce GTX 1050 Ti (Laptop)
MSI GE72VR-6RF16H21
6700HQ, GeForce GTX 1060 (Laptop)
HP Omen 17-an014ng
7700HQ, GeForce GTX 1070 (Laptop)
Gigabyte P57X v7
7700HQ, GeForce GTX 1070 (Laptop)
Nexoc G739
7700HQ, GeForce GTX 1050 Ti (Laptop)
Geräuschentwicklung
5%
0%
-4%
-6%
1%
-2%
aus / Umgebung *
31
30.8
1%
29.1
6%
31
-0%
30
3%
29
6%
30
3%
Idle min *
31
31.4
-1%
33.3
-7%
34
-10%
30
3%
30.4
2%
31
-0%
Idle avg *
32
31.4
2%
33.3
-4%
35
-9%
37
-16%
32.1
-0%
32
-0%
Idle max *
33
31.4
5%
33.4
-1%
36
-9%
39
-18%
32.1
3%
38
-15%
Last avg *
44
38.6
12%
42.6
3%
40
9%
44
-0%
45.6
-4%
44
-0%
Witcher 3 ultra *
46
46.8
-2%
47
-2%
Last max *
50
44.3
11%
46.8
6%
51
-2%
55
-10%
51.5
-3%
50
-0%

* ... kleinere Werte sind besser

Temperatur

3DMark 11 nach Stresstest
3DMark 11 nach Stresstest

Obwohl das Kühlkonzept bei den Leistungstests bislang nicht negativ aufgefallen ist, zeigen sich bei genauerer Betrachtung der Wärmeentwicklung Defizite. Natürlich werden Gaming-Notebooks teilweise deutlich heißer als schlichte Office-Geräte, aber mit einer maximalen Gehäusetemperatur von 59 °C ist das Acer Predator Helios 300 teilweise deutlich heißer als die Konkurrenz. Da sich dieser Hotspot auf der Unterseite der Base befindet, kann ein Spielevergnügen auf dem Schoß schnell unangenehm werden.

Bei unserem Lasttest zeigt sich, dass die Abwärme von CPU und GPU nicht schnell genug aus dem Gehäuse geleitet werden kann. Die maximale CPU-Temperatur messen wir mit 97 °C. Und dennoch konnte der Basistakt von 2,8 GHz über den einstündigen Testzeitraum aufrechterhalten werden. Bei der Grafikkarte messen wir mit 84 °C den Spitzenwert. Vom Thermal Throttling bleibt diese allerdings verschont. Trotz der hohen Temperaturen erzielte das Testgerät direkt im Anschluss ein identisches Ergebnis beim 3DMark 11, im Vergleich zum Kaltstart.

Stresstest: Prime95 solo
Stresstest: Prime95 solo
Stresstest: Furmark solo
Stresstest: Furmark solo
Stresstest: Furmark + Prime95
Stresstest: Furmark + Prime95


Volllast oben (Optris PI 640)
Volllast oben (Optris PI 640)
Volllast unten (Optris PI 640)
Volllast unten (Optris PI 640)
Max. Last
 56 °C57 °C50 °C 
 56 °C56 °C36 °C 
 35 °C32 °C28 °C 
Maximal: 57 °C
Durchschnitt: 45.1 °C
59 °C55 °C53 °C
33 °C50 °C52 °C
28 °C30 °C30 °C
Maximal: 59 °C
Durchschnitt: 43.3 °C
Netzteil (max.)  50 °C | Raumtemperatur 24 °C | Voltcraft IR-900
(-) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 45.1 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Gaming v7 auf 33.1 °C.
(-) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 57 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 39.5 °C (von 21.6 bis 68.8 °C für die Klasse Gaming v7).
(-) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 59 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 42.1 °C).
(+) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 30.6 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 33.1 °C.
(-) Beim längeren Spielen von The Witcher 3 erhitzt sich das Gerät durchschnittlich auf 42.2 °C. Der Durchschnitt der Klasse ist derzeit 33.1 °C.
(+) Die Handballen und der Touchpad-Bereich erreichen maximal 35 °C und damit die typische Hauttemperatur und fühlen sich daher nicht heiß an.
(-) Die durchschnittliche Handballen-Temperatur anderer getesteter Geräte war 28.8 °C (-6.2 °C).
Acer Predator Helios 300
7700HQ, GeForce GTX 1060 (Laptop)
Acer Aspire V17 Nitro BE VN7-793-738J
7700HQ, GeForce GTX 1060 (Laptop)
Asus GL753VE-DS74
7700HQ, GeForce GTX 1050 Ti (Laptop)
MSI GE72VR-6RF16H21
6700HQ, GeForce GTX 1060 (Laptop)
HP Omen 17-an014ng
7700HQ, GeForce GTX 1070 (Laptop)
Gigabyte P57X v7
7700HQ, GeForce GTX 1070 (Laptop)
Nexoc G739
7700HQ, GeForce GTX 1050 Ti (Laptop)
Hitze
9%
35%
13%
2%
10%
15%
Last oben max *
57
56
2%
35.8
37%
48.8
14%
48
16%
51.2
10%
50.6
11%
Last unten max *
59
48.7
17%
36.4
38%
48.2
18%
54
8%
56.8
4%
50.8
14%
Idle oben max *
36
30.9
14%
22.2
38%
30.1
16%
35
3%
29.2
19%
28.7
20%
Idle unten max *
31
30.6
1%
22.2
28%
30.4
2%
37
-19%
29.2
6%
27.1
13%

* ... kleinere Werte sind besser

Lautsprecher

Dolby-Audio-Software
Dolby-Audio-Software

Beim Soundsystem enttäuscht uns das Acer Predator Helios 300. Nur ein Stereo-Soundsystem ohne Subwoofer in einem Gaming-Laptop ist einfach zu wenig. Zudem befinden sich die beiden Lautsprecherausgänge direkt unter dem Gerät, was den Klang bei einer weichen Auflage deutlich dämpft. Zwar lassen sich Musik und Sprache auch bei maximaler Lautstärke wunderbar verstehen, aber es fehlt den kleinen Speakern einfach an Volumen. Bässe sind nicht einmal ansatzweise zu hören. Daran ändern auch die verschiedenen Modi der Dolby-Audio-Softwarelösung nichts. Die Wiedergabe über den 3,5-mm-Klinkenanschluss ist rauschfrei und unsere Empfehlung für ein externes Soundsystem.

dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2039.542.22535.737.73132.530.24031.735.2502829.16328.330.78029.730.310026.938.312524.440.716022.436.920022.351.825022.462.731520.869.340019.970.750019.871.663018.975.880018.476.4100018.473.6125018.268.4160018.367.5200018.565.3250018.862.8315019.360.6400019.860.8500020.366.9630021.162.8800021.6601000022.261.9125002367.11600023.763SPL3281.3N1.650.5median 20.3median 63Delta1.85.542.636.242.640.432.240.443.931.743.945.22945.246.428.846.45030.85051.428.351.453.428.953.454.824.554.857.62457.658.724.658.761.222.161.265.32265.363.720.863.765.820.365.870.819.370.870.118.670.168.517.968.570.317.770.371.81771.86417.16466.116.966.163.31763.360.616.960.657.616.957.663.11763.168.617.268.66717.16754.717.254.751.317.451.379.53079.5481.448median 63.7median 17.7median 63.75.425.4hearing rangehide median Pink NoiseAcer Predator Helios 300Acer Aspire V17 Nitro BE VN7-793-738J
Acer Predator Helios 300 Audio Analyse

(±) | Mittelmäßig laut spielende Lautsprecher (81 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 15.1% niedriger als der Median
(-) | keine lineare Bass-Wiedergabe (18.3% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(±) | zu hohe Mitten, vom Median 8.2% abweichend
(+) | lineare Mitten (5.3% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 1.8% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (6.6% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (17.7% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 57% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 6% vergleichbar, 37% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 6%, durchschnittlich ist 17%, das schlechteste Gerät hat 37%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 28% aller getesteten Geräte waren besser, 7% vergleichbar, 65% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Acer Aspire V17 Nitro BE VN7-793-738J Audio Analyse

(±) | Mittelmäßig laut spielende Lautsprecher (72 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(±) | abgesenkter Bass - 5.7% geringer als der Median
(+) | lineare Bass-Wiedergabe (5% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 4.4% abweichend
(+) | lineare Mitten (6% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 3% abweichend
(±) | durchschnittlich lineare Hochtöne (7.2% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(+) | hörbarer Bereich ist sehr linear (10.6% Abstand zum Median
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 6% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 5% vergleichbar, 89% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 6%, durchschnittlich ist 17%, das schlechteste Gerät hat 37%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 2% aller getesteten Geräte waren besser, 2% vergleichbar, 96% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Frequenzdiagramm im Vergleich (Checkboxen oben an-/abwählbar!)

Energieverwaltung

Energieaufnahme

Das Netzteil wiegt knapp 600 g
Das Netzteil wiegt ...
Das Netzteil wiegt knapp 600 g
... knapp 600 g

Die Energieaufnahme des Acer Predator Helios 300 kann sich durchaus sehen lassen. Gerade im Leerlauf kann unser Testgerät mit niedrigen Werten (7 bis 20 Watt) wichtige Punkte sammeln. Gegen die anderen beiden Kontrahenten auf Basis der Nvidia GeForce GTX 1060 schneidet das Acer Predator Helios 300 mit Abstand deutlich besser ab. Leistungsbedingt verbrauchen die Geräte mit der GeForce GTX 1070 deutlich mehr Strom. In Spitzen messen wir bei unserem Testgerät 162 Watt Leistungsaufnahme, welche sich aber im Schnitt bei guten 81 Watt einpendelt. Das Netzteil kann maximal 180 Watt liefern. Ein Entladen des Akkus bei Volllast war bei unserem Testmuster nicht zu beobachten.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.3 / 0.6 Watt
Idledarkmidlight 7 / 13 / 20 Watt
Last midlight 81 / 162 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy
Acer Predator Helios 300
7700HQ, GeForce GTX 1060 (Laptop)
Acer Aspire V17 Nitro BE VN7-793-738J
7700HQ, GeForce GTX 1060 (Laptop)
Asus GL753VE-DS74
7700HQ, GeForce GTX 1050 Ti (Laptop)
MSI GE72VR-6RF16H21
6700HQ, GeForce GTX 1060 (Laptop)
HP Omen 17-an014ng
7700HQ, GeForce GTX 1070 (Laptop)
Gigabyte P57X v7
7700HQ, GeForce GTX 1070 (Laptop)
Nexoc G739
7700HQ, GeForce GTX 1050 Ti (Laptop)
Stromverbrauch
-25%
16%
-35%
-79%
-79%
-5%
Idle min *
7
10.5
-50%
7.5
-7%
13
-86%
22
-214%
15.7
-124%
7
-0%
Idle avg *
13
20.5
-58%
11.3
13%
20
-54%
28
-115%
23.4
-80%
14
-8%
Idle max *
20
22
-10%
11.8
41%
26
-30%
35
-75%
23.5
-18%
23
-15%
Last avg *
81
91
-12%
82.1
-1%
83
-2%
93
-15%
184.6
-128%
82
-1%
Last max *
162
155
4%
116.6
28%
169
-4%
208
-28%
233.1
-44%
163
-1%
Witcher 3 ultra *
127
96.3
24%
157
-24%

* ... kleinere Werte sind besser

Akkulaufzeit

3DMark 11 im Akkubetrieb
3DMark 11 im Akkubetrieb

Der 48-Wh-Lithium-Ionen-Akku ist fest verbaut und soll laut Herstellerangaben für eine Betriebsdauer von 7 Stunden reichen. In diversen Tests prüfen wir mit verschiedenen Szenarien die Akkulaufzeiten. Bei Last macht der Akku schon nach 54 Minuten schlapp und muss wieder aufgeladen werden. Deutlich praxisnäher ist unser WLAN-Test, bei dem skriptbasiert im 30-Sekunden-Takt verschiedene Webseiten geöffnet werden. Aber auch hier erreichen wir die Werksangaben nicht, denn nach 4:39 Stunden gehen bei unserem Acer Predator Helios 300 die Lichter aus. Nur im Idle-Betrieb läuft das Gerät satte 10:11 Stunden. Jedoch kann hierbei nicht von einem adäquaten Einsatz gesprochen werden. Vielmehr soll der Idle-Test verdeutlichen, was machbar ist.

Wer mit dem Acer Predator Helios 300 im Akkubetrieb zocken möchte, kann dies machen, aber die Leistung der Nvidia GeForce GTX 1060 wird deutlich gedrosselt. Dies zeigt sich beim erneuten Durchlauf des 3DMark 11. Das Ergebnis ist im Vergleich zum Netzbetrieb deutlich schlechter.

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
10h 11min
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3 (Edge 40.15063.0.0)
4h 39min
Big Buck Bunny H.264 1080p
4h 41min
Last (volle Helligkeit)
0h 54min
maximale Akkulaufzeit
maximale Akkulaufzeit
minimale Akkulaufzeit
minimale Akkulaufzeit
WLAN-Akkulaufzeit
WLAN-Akkulaufzeit
H.264-Akkulaufzeit
H.264-Akkulaufzeit
Aufladezeit
Aufladezeit
Acer Predator Helios 300
7700HQ, GeForce GTX 1060 (Laptop), 48 Wh
Acer Aspire V17 Nitro BE VN7-793-738J
7700HQ, GeForce GTX 1060 (Laptop), 69 Wh
Asus GL753VE-DS74
7700HQ, GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 48 Wh
MSI GE72VR-6RF16H21
6700HQ, GeForce GTX 1060 (Laptop), 51 Wh
HP Omen 17-an014ng
7700HQ, GeForce GTX 1070 (Laptop), 86 Wh
Gigabyte P57X v7
7700HQ, GeForce GTX 1070 (Laptop), 75.81 Wh
Nexoc G739
7700HQ, GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 62 Wh
Akkulaufzeit
-1%
-15%
-48%
0%
-7%
39%
Idle
611
520
-15%
196
-68%
349
-43%
256
-58%
613
0%
H.264
281
140
-50%
255
-9%
322
15%
WLAN
279
277
-1%
235
-16%
142
-49%
267
-4%
155
-44%
288
3%
Last
54
47
-13%
40
-26%
84
56%
98
81%
128
137%

Fazit

Pro

+ Hoher Wiedererkennungswert
+ Geringes Gewicht
+ Flaches Design
+ GeForce GTX 1060 mit 6 GB VRAM
+ Schneller Intel Core i7-7700HQ
+ Gute Eingabegeräte
+ 512 GB SSD
+ Mattes und blickwinkelstarkes Display
+ Hohe Systemleistung
+ Niedriger Energiebedarf
+ Durchdachte Anschlussverteilung
+ Faire Preisgestaltung

Contra

- Soundsystem bleibt hinter den Erwartungen zurück
- Hohe Temperaturen unter Last
- Lüfter erzeugen hochfrequente Töne unter Last
- Reinigung der Lüfter nur sehr schwer möglich
- Nur ein freier 2,5-Zoll-Schacht vorhanden
- Etwas magere Anschlussausstattung
Das Acer Predator Helios 300, zur Verfügung gestellt von Acer Deutschland
Das Acer Predator Helios 300, zur Verfügung gestellt von Acer Deutschland

Das Acer Predator Helios 300 ist ein gelungenes Einstiegsgerät für Gamer. Der 17-Zöller bietet mit dem schnellen Intel Core i7-7700HQ und der Nvidia GeForce GTX 1060 eine solide Basis, um aktuelle Titel in der nativen Auflösung von 1.080p zu zocken. Selbst mit maximalen Details sind die Frameraten oftmals noch im grünen Bereich. Im Kaufpreis von 1.499 Euro sind neben den schon erwähnten Komponenten noch 16 GB DDR4-RAM sowie eine schnelle 512-GB-NVMe-SSD enthalten. Damit bietet das Acer Predator Helios 300 alles, was ein Gaming-Laptop mindestens haben sollte.

Das Acer Predator Helios 300 bietet für den aufgerufenen Kaufpreis eine solide Gaming-Leistung. Jedoch verspielt der Hersteller wichtige Punkte beim Soundsystem, was so gar nicht zu einem Gaming-Laptop passt.

Insgesamt hinterlässt das Acer Predator Helios 300 einen positiven Eindruck. Das Gehäuse ist trotz der flachen Bauweise sehr stabil und die Farbkombination lässt schon von Weitem die Predator-Zugehörigkeit erkennen. Sehr gut gefallen haben uns die Eingabegeräte, welche kaum Anlass zur Kritik geben. Ebenso hat Acer bei der Wahl des Bildschirms nichts falsch gemacht.

Etwas ernüchternd fanden wir das Soundsystem, das man eher bei einem mittelklassigen Office-Gerät vermutet hätte. Etwaige Wartungsarbeiten gestalten sich beim Acer Predator Helios 300 schwierig. Eine deutlich größere Wartungsklappe wäre unserer Ansicht nach kundenfreundlicher gewesen.

Käufer des Acer Predator Helios 300 werden mit einer guten Leistung zu einem fairen Preis belohnt.

Acer Predator Helios 300 - 01.06.2018 v6
Sebastian Bade

Gehäuse
79 / 98 → 81%
Tastatur
79%
Pointing Device
78%
Konnektivität
53 / 81 → 65%
Gewicht
57 / 10-66 → 84%
Akkulaufzeit
79%
Display
86%
Leistung Spiele
94%
Leistung Anwendungen
95%
Temperatur
79 / 95 → 83%
Lautstärke
77 / 90 → 85%
Audio
55%
Kamera
47 / 85 → 56%
Durchschnitt
74%
82%
Gaming - gewichteter Durchschnitt
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Autor: Sebastian Bade, 19.08.2017 (Update:  4.09.2017)
Sebastian Bade
Sebastian Bade - Editor
Schon von klein auf interessierte ich mich für Technik und konnte dann auch den Wunschberuf „IT-Systemelektroniker“ erlernen. Im Anschluss begann meine 12-jährige Bundeswehrzeit, in der ich sehr viel dazugelernt habe und mein Wissen ständig auf dem neuesten Stand der Technik gehalten habe. Da ich dieses gerne teilen möchte, bietet Notebookcheck eine sehr gute Möglichkeit, dieses der breiten Masse anzubieten. Des Weiteren beschäftige ich mich viel mit Wasserkühlungen und Netzwerksicherheit.