Notebookcheck

Test Asus ZenBook Pro UX550VD (i7, GTX 1050, Full-HD) Laptop

Edler Multimedia-Laptop – Live-Test. Mit dem neuen ZenBook Pro UX550 greift Asus nach der Multimedia-Krone. Die Voraussetzungen sind dank leistungsfähiger Hardware und einem tollen Gehäuse vorhanden, doch die Kühlung ist mit den schnellen Komponenten ein wenig überfordert. Update: Eingabegeräte, Gaming, Lüfter, Lautsprecher

Auf der diesjährigen Computex hat Asus einen Nachfolger für das ZenBook Pro UX501 vorgestellt, welches immerhin schon seit mehr als zwei Jahren auf dem Markt ist und 2016 auch ein Skylake Update bekommen hat. Das neue Notebook hört auf den Namen ZenBook Pro UX550 und verfügt über ein sogenanntes "Nano-Edge-Display". Dahinter verbergen sich besonders schmale Bildschirmränder, wodurch das 15,6 Zoll große Display in ein 14-Zoll-Gehäuse verbaut werden kann.

Bei den Komponenten hat sich Asus für durchaus leistungsfähige Produkte entschieden, inklusive dem beliebten Intel Core i7-7700HQ Quad-Core und der modernen GTX-1050-GPU von Nvidia. Zunächst war das UX550 auch mit der schnelleren GTX 1050 Ti angekündigt, doch diese wird aktuell in Deutschland nicht gelistet. Unser Testgerät ist mit dem normalen Full-HD-IPS-Display ausgestattet, optional wäre auch ein 4K-Bildschirm verfügbar. Die Speicherausstattung mit 16 GB RAM und einer 512 GB großen PCIe-SSD kann sich ebenfalls sehen lassen. Preislich liegt unser Testgerät bei rund 1.800 Euro; das stärkere Modell ist bisher noch nicht erhältlich.

Einer der größten Konkurrenten ist ganz klar das Dell XPS 15, welches ebenfalls auf schmale Bildschirmränder und ähnliche Komponenten setzt. Wir werden beide getesteten Versionen (Core i7 & UHD; Core i5 & Full-HD) in den Vergleichstabellen aufführen. Ein weiterer direkter Konkurrent, der allerdings auch in einer anderen Preisliga angesiedelt ist, stammt von Apple: Das MacBook Pro 15 wurde gerade erst mit den Kaby-Lake-Chips ausgestattet und ist nach wie vor sehr beliebt. Ein weiterer möglicher Konkurrent mit einer stärkeren Grafikkarte ist das Gigabyte Aero 15. Dieses wird aufgrund der GTX 1060 zwar als Gaming-Laptop geführt, doch als Multimedia-Maschine kann man es genauso gut verwenden. Abschließend werden wir natürlich noch klären, ob sich auch ein Umstieg für Besitzer des alten ZenBook Pro UX501 lohnt.

  • Update 29.08: Gehäuse, PWM & Reaktionszeiten, PCMarks, Grafikkarte, Temperaturen Witcher 3, Akkulaufzeit
  • Update 13.09: Anschlüsse & Kommunikation, Eingabegeräte, Blickwinkel, Gaming Performance, Geräuschemissionen, Lautsprecher, Energieaufnahme

Hinweis: Aufgrund der beobachteten Probleme und dem Verhalten des Prozessors bei gleichzeitiger Belastung der Grafikkarte stehen wir in Kontakt mit dem Hersteller. Wir werden unsere Erkenntnisse mit einem zweiten Testgerät überprüfen, bis dahin verzichten wir auf ein endgültiges Urteil und die Wertung.

Asus ZenBook Pro UX550VD
Grafikkarte
NVIDIA GeForce GTX 1050 (Notebook) - 4096 MB, Kerntakt: 1493 MHz, Speichertakt: 1752 MHz, GDDR5, ForceWare 367.20, Optimus
Hauptspeicher
16384 MB 
, Dual-Channel, DDR4-2400, verlötet
Bildschirm
15.6 Zoll 16:9, 1920x1080 Pixel 141 PPI, CMN15E8 (N156HCE-EN1), IPS, spiegelnd: nein
Mainboard
Intel HM175
Massenspeicher
Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP, 512 GB 
, 439 GB verfügbar
Soundkarte
Intel Skylake PCH-H High Definition Audio Controller
Anschlüsse
2 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 2 USB 3.1 Gen2, 2 Thunderbolt, 1 HDMI, 2 DisplayPort, Audio Anschlüsse: 3.5 mm Audio, Card Reader: Micro-SD, 1 Fingerprint Reader
Netzwerk
Intel Dual Band Wireless-AC 8265 (a/b/g/n/ac), Bluetooth 4.2
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 18.9 x 365 x 251
Akku
73 Wh Lithium-Polymer, 8 Zellen, Akkulaufzeit (laut Hersteller): 14 h
Betriebssystem
Microsoft Windows 10 Home 64 Bit
Kamera
Webcam: VGA (0.3 MP)
Sonstiges
Lautsprecher: 4 Lautsprecher (Harman Kardon zertifiziert), Tastatur: Chiclet, Tastatur-Beleuchtung: ja, 120-Watt Netzteil, Tragetasche, Kabelbinder, Broschüren, Office (Testversion), McAfee LiveSafe (Testversion), Asus Tools, 24 Monate Garantie
Gewicht
1.853 kg, Netzteil: 580 g
Preis
1849 Euro

 

Gehäuse

Das Gehäuse des neuen ZenBook Pro UX550 wird aus einem Block Aluminium gefräst. Asus spricht hierbei von 40 Arbeitsschritten, inklusive dem Polieren für das ikonische Design mit den konzentrischen Kreisen auf dem Deckel. Die obere Kante der Baseunit ist zudem geschliffen und poliert, womit es einem sehr ansprechenden Kontrast zu dem ansonsten komplett mattschwarzen Gehäuse gibt. Die anderen beiden optischen Akzente sind die beiden silberfarbenen Asus-Logos unter dem Bildschirm und mittig auf dem Deckel. Letzteres lässt die Hintergrundbeleuchtung des Bildschirms durch und leuchtet daher im Betrieb. Die angeschliffene Kante der Baseunit bringt auch in der Praxis einen Vorteil, da sie sich nicht in die Handgelenke bohrt. Auch die Unterseite ist leicht abgerundet und insgesamt ist die Handhabung sehr gut. Das einzige Problem unseres schwarzen Modells ist die Anfälligkeit für Fingerabdrücke. Wer stets ein sauberes Gehäuse haben möchte, muss viele putzen (ein entsprechendes Tuch liegt aber leider nicht bei). Wir könnten uns vorstellen, dass das blaue Modell (Royal Blue) hier nicht ganz so pflegeintensiv ist.

Die Stabilität kann die hohen Erwartungen aber nicht ganz erfüllen. Die Baseunit ist im Bereich der Handballenauflage sowie den Seiten der Tastatur zwar sehr stabil, doch das ändert sich im mittleren Bereich. Schon mit mäßigem Druck lässt sich die Oberfläche sichtbar eindrücken. Die Unterseite kann man mittleren Bereich ebenfalls auf die darunterliegende Oberfläche drücken. Die gesamte untere Abdeckung lässt sich zu Wartungszwecken entfernen, dazu jedoch später mehr. Dank der vier großen gummierten Standfüße steht das Gerät aber sicher auf dem Tisch.

Das Display lässt sich aufgrund des strammen Scharniers nur schwer mit einer Hand öffnen. An der vorderen kante der Baseunit gibt es eine kleine Einbuchtung und hier sind auch clevererweise zwei Statusleuchten integriert, die man sowohl im offenen als auch geschlossenen Zustand sehr gut erkennen kann. Im Betrieb profitiert man von dem strammen Scharnier, denn Probleme mit dem Nachwippen des Displays gibt es nicht. Der maximale Öffnungswinkel liegt bei ~140 Grad, was in der Praxis ausreichen sollte. Der dünne Deckel ist überraschend stabil. Man kann ihn mit viel Kraft zwar ein wenig eindrücken und verwinden, doch zu Bildstörungen kommt es nicht und in Alltag schlägt sich die Konstruktion sehr gut.

Alles in allem bietet Asus mit dem neuen ZenBook Pro UX550 ein sehr elegantes und stylisches Gerät. Bei unserem Testgerät gab es keinerlei Qualitätsprobleme oder Verarbeitungsmängel. Bei der Stabilität haben vor allem die Alu-Gehäuse der MacBooks jedoch noch einen Vorteil.

Größenvergleich

Dank der dünnen Bildschirmränder kann Asus ein kompakteres Gehäuse benutzen, was man ganz klar im Vergleich mit dem alten ZenBook Pro UX501 sieht. Allerdings können das die Konkurrenten auch, und tatsächlich muss sich das neue UX550 den anderen Vergleichsgeräten (knapp) geschlagen geben. Beim Gewicht hat hingegen nur das MacBook Pro 15 einen Vorteil. Zu den 1.853 Gramm des Notebooks kommt allerdings auch noch das wuchtige Netzteil mit seinen 580 Gramm hinzu – im Endeffekt ist das Reisegewicht also auf einem ähnlichen Niveau wie bei der Windows Konkurrenz.

Ausstattung

Die Anschlüsse verteilen sich auf den hinteren Bereich der beiden Seiten. Asus setzt hier auf eine Mischung aus neuen und alten Schnittstellen. Neben zwei regulären USB-3.0-Anschlüssen (max. Transferrate: ~380 MB/s via Samsung SSD T3) integriert der Hersteller auch zwei moderne Thunderbolt-3-Schnittstellen mit einem USB-C-Stecker (Gen. 2). Ob die beiden Anschlüsse mit der vollen Geschwindigkeit angebunden sind können wir derzeit nicht sagen. Die Bildausgabe sowie die Netzwerkfunktion via Adapter funktioniert, doch die beiden Anschlüsse können nicht zum Laden verwendet werden. Das Layout ist prinzipiell in Ordnung, während des Tests hätten wir uns jedoch auch einen regulären USB-A-Anschluss auf der linken Seite gewünscht.

links: Netzteil, HDMI, 2x USB Typ-C 3.1 Gen.2 mit Thunderbolt 3
links: Netzteil, HDMI, 2x USB Typ-C 3.1 Gen.2 mit Thunderbolt 3
rechts: 3,5-mm-Audio, microSD, 2x USB Typ-A 3.1 Gen.1
rechts: 3,5-mm-Audio, microSD, 2x USB Typ-A 3.1 Gen.1

SD-Kartenleser

Auf der rechten Seite des Gehäuses befindet sich der Einschub für eine microSD-Karte. In Verbindung mit unserer Referenzkarte von Toshiba (Exceria Pro M501) können wir Bilder mit durchschnittlich 77,4 MB/s auf das Notebook kopieren. Die maximale Transferrate konnten wir jedoch nicht ermitteln, denn das Tool AS SSD brach den Test wiederholt mit einer Fehlermeldung ab.

SDCardreader Transfer Speed - average JPG Copy Test (av. of 3 runs)
Gigabyte Aero 15
(Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
78 MB/s ∼100% +1%
Asus ZenBook Pro UX550VD
(Toshiba Exceria Pro M501)
77.4 MB/s ∼99%
Dell XPS 15 2017 9560 (7300HQ, Full-HD)
(Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
57.3 MB/s ∼73% -26%

Kommunikation

Ein Ethernet-Steckplatz ist nicht vorhanden, weshalb man auf kabellose Netzwerke beschränkt ist. Asus setzt hier auf die aktuelle Lösung von Intel, die alle wichtigen Standards in 2,4 & 5-GHz-Netzen sowie Bluetooth 4.2 unterstützt. In unserem standardisierten WLAN-Test mit dem Linksys Router EA8500 (1 Meter entfernt) liegen die Transferraten der 8265 allerdings ein wenig hinter den Erwartungen und der Konkurrenz zurück. Im praktischen Betrieb gab es aber keine Probleme mit der Verbindung und auch größere Downloads liefen problemlos durch.

Abschließend findet man im oberen Bildschirmrahmen noch eine Webcam. Wieso man allerdings auch im Jahr 2017 noch eine VGA-Webcam mit der mickrigen Auflösung von 640 x 480 Pixeln setzt ist uns nicht klar. Die Bilder sind extrem pixelig und verrauscht. Bei Video-Chats via Skype kann man sein Gegenüber erkennen, aber das war es auch schon.

Networking
iperf3 Client (receive) TCP 1 m 4M x10
Apple MacBook Pro 15 2017 (2.8 GHz, 555)
Broadcom BCM15700A2 802.11ac
949 MBit/s ∼100% +60%
Gigabyte Aero 15
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
678 MBit/s ∼71% +14%
Dell XPS 15 2017 9560 (7300HQ, Full-HD)
Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter
674 MBit/s ∼71% +13%
Asus ZenBook Pro UX550VD
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
594 MBit/s ∼63%
iperf3 Client (transmit) TCP 1 m 4M x10
Apple MacBook Pro 15 2017 (2.8 GHz, 555)
Broadcom BCM15700A2 802.11ac
845 MBit/s ∼100% +124%
Dell XPS 15 2017 9560 (7300HQ, Full-HD)
Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter
641 MBit/s ∼76% +70%
Asus ZenBook Pro UX550VD
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
377 MBit/s ∼45%
Gigabyte Aero 15
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
346 MBit/s ∼41% -8%

Zubehör & Software

vorinstallierte Programme
vorinstallierte Programme

Die Verpackung des ZenBook Pro UX550 ist vergleichsweise reichhaltig gefüllt. Neben den üblichen Dingen wie dem Netzteil (120 Watt) und einigen Service-Broschüren erhalten Kunden zusätzlich einen Kabelbinder und eine passende schwarze Tragetasche für das Notebook. Softwareseitig gibt es die üblichen Testversionen für Microsoft Office, McAfee LiveSafe und einige Asus Tools, doch insgesamt hält sich der Hersteller mit zusätzlichen Programmen zurück. In der Verpackung liegt auch noch eine Hinweiskarte für eine Promotion-Aktion von McAfee. Bei Interesse kann der Kunde das einjährige Abo für 31,95 anstatt 89,95 Euro abschließen.

Wartung

Die Unterseite ist mit 10 Torx-Schrauben (T5) gesichert. Weitere Befestigungselemente wie Kunststoffhaken oder versteckte Schrauben gibt es nicht, weshalb die Demontage sehr einfach von der Hand geht. Allerdings sind die Wartungsmaßnahmen eingeschränkt, denn Zugriff hat man nur auf die M.2-SSD (2280, PCIe x4), das WLAN-Modul, die BIOS-Batterie und die beiden Lüfter. Der Arbeitsspeicher ist, ebenso wie die beiden Prozessoren, direkt auf das Mainboard gelötet.

Innenleben
Innenleben
untere Abdeckung
untere Abdeckung

Garantie

Asus gewährt Käufern des ZenBook Pro UX550 standardmäßig eine zweijährige Garantie, die einen Pick-up-&-Return-Service beinhaltet. Dieser gilt in Deutschland sowie in Österreich, international beläuft sich die Garantie auf 12 Monate (Bring-in). Der Akku ist nur für 12 Monate abgedeckt.

Eingabegeräte

Tastatur

Asus implementiert eine schwarze Chiclet-Tastatur mit weißen Buchstaben. Das ergibt einen guten Kontrast und in dunklen Umgebungen hilft eine weiße Hintergrundbeleuchtung, die drei Intensitätsstufen bietet. Trotz der recht großen Baseunit sind die Funktionstasten verkleinert, was leider auch für die Pfeiltasten gilt. Rechts befindet sich noch eine zusätzliche Spalte mit Zusatztasten (Bild auf/Bild ab usw.), weshalb man sich zunächst erst einmal an das Layout gewöhnen muss. 

Die Tasten bieten einen seichten Hubweg von 1,5 mm, doch der Tastenanschlag ist sehr gleichmäßig und auch das Feedback geht in Ordnung. Für Vielschreiber gibt es sicherlich bessere Alternativen, doch zum Schreiben von Mails ist die Eingabe vollkommen ausreichend. Wie wir in der Gehäuse-Sektion beschrieben haben, gibt der mittlere Tastaturbereich unter Druck sichtbar nach. Hier kommt es auch darauf an, wie viel kraft man benutzt, doch für uns gab es beim Tippen keine Einschränkungen.

Touchpad

Touchpad mit eingebautem Fingerabdruckscanner
Touchpad mit eingebautem Fingerabdruckscanner

Bei dem Mausersatz handelt es sich um ein Clickpad mit eingebauten Tasten. Die untere Hälfte des Pads lässt sich physikalisch herunterdrücken, was jedoch mit einem recht lauten Klickgeräusch quittiert wird. Wir haben das Antippen der Oberfläche bevorzugt, da es auch keine Klappern gibt. Es handelt sich um ein Precision-Touchpad (Gesten mit bis zu 4 Fingern), die Eingaben werden also direkt von Windows verarbeitet. Die Finger gleiten gut über die Oberfläche und es kommt nur selten zu ungewollten Zeigersprüngen.

Die Größe des Touchpads ist mit 10,5 x 7,5 cm ausreichend, es wäre jedoch noch mehr Platz vorhanden. Hinzu kommt noch, dass es in der oberen rechten Ecke einen Fingerabdrucksensor (Touch) gibt, der nicht auf Zeigerbewegungen reagiert. Diesen hätte man auch sicherlich noch ein wenig mehr in die Ecke schieben können.

Display

Subpixel-Anordnung
Subpixel-Anordnung
minimales Screen-Bleeding am unteren Rand
minimales Screen-Bleeding am unteren Rand

Asus bietet das ZenBook Pro UX550 mit einem 4K-Display (optional mit Touch) oder dem Full-HD-Bildschirm an, der auch in unserem Testgerät verbaut ist. Neben der höheren Auflösung (3.840 x 2.160 Pixel) gibt der Hersteller für das UHD-Panel eine vollständige sRGB-Abdeckung an. Angaben für das Full-HD-Panel werden aber nicht gemacht. Beide Panels basieren auf der IPS-Technologie.

In unserem Testgerät ist ein ChiMei Panel mit der Bezeichnung N156HCE-EN1 verbaut, welches wir bereits aus dem Gigabyte Aero 15 kennen. Auf der 15,6-Zoll-Diagonalen ergibt sich eine Pixeldichte von 141 dpi. Das ist in Zeiten von hochauflösenden 4K-Bildschirmen natürlich kein sehr hoher Wert mehr, doch Angst vor einem verschwommenen Bild muss man nicht haben. Hier kommt es sicherlich auch darauf an, ob man bereits an einen Monitor mit hoher Pixeldichte gewöhnt ist, insgesamt ist der subjektive Bildeindruck des Panels aber gut. Zudem bietet die Full-HD-Auflösung auch einige Vorteile, denn Skalierungsprobleme gibt es nicht, und in der Regel ist auch der Stromverbrauch geringer.

331
cd/m²
328
cd/m²
331
cd/m²
303
cd/m²
335
cd/m²
303
cd/m²
279
cd/m²
313
cd/m²
293
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 335 cd/m² Durchschnitt: 312.9 cd/m² Minimum: 17.9 cd/m²
Ausleuchtung: 83 %
Helligkeit Akku: 334 cd/m²
Kontrast: 1241:1 (Schwarzwert: 0.27 cd/m²)
ΔE Color 4.7 | - Ø
ΔE Greyscale 5.8 | - Ø
90.1% sRGB (Argyll) 58.7% AdobeRGB 1998 (Argyll)
Gamma: 2.06
Asus ZenBook Pro UX550VD
CMN15E8 (N156HCE-EN1), , 1920x1080, 15.6
Dell XPS 15 2017 9560 (7300HQ, Full-HD)
Sharp SHP1453 LQ156M1, , 1920x1080, 15.6
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
3840x2160, 15.6
Gigabyte Aero 15
N156HCA-EA1 (CMN15D7), , 1920x1080, 15.6
Apple MacBook Pro 15 2017 (2.8 GHz, 555)
APPA031, , 2880x1800, 15.4
Asus ZenBook Pro UX501VW-DS71T
3840x2160, 15.6
Response Times
-66%
-62%
-9%
104%
-6%
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
38.8 (20.4, 18.4)
54 (33.2, 20)
-39%
57.2 (27.2, 30)
-47%
42.8 (23.6, 19.2)
-10%
48 (23.6, 24.4)
-24%
43.2 (18, 25.2)
-11%
Response Time Black / White *
27.2 (14.8, 12.4)
52.4 (33.2, 19.2)
-93%
39.2 (23.6, 15.6)
-44%
32 (18.8, 13.2)
-18%
33.8 (19.6, 14.2)
-24%
27.2 (7.6, 19.6)
-0%
PWM Frequency
25910 (20)
961.5
-96%
26000 (20)
0%
119000 (80, 210)
359%
Bildschirm
6%
4%
-6%
24%
-23%
Brightness
313
392
25%
356
14%
316
1%
523
67%
250
-20%
Brightness Distribution
83
89
7%
87
5%
90
8%
86
4%
89
7%
Schwarzwert *
0.27
0.26
4%
0.37
-37%
0.36
-33%
0.44
-63%
0.5
-85%
Kontrast
1241
1538
24%
1000
-19%
889
-28%
1239
0%
506
-59%
DeltaE Colorchecker *
4.7
4.9
-4%
5.3
-13%
4.62
2%
1.6
66%
5.22
-11%
DeltaE Graustufen *
5.8
7.2
-24%
4.6
21%
6
-3%
1.9
67%
6.74
-16%
Gamma
2.06 117%
2.11 114%
2.31 104%
2.46 98%
2.26 106%
2.45 98%
CCT
6518 100%
6911 94%
6284 103%
6761 96%
6834 95%
6026 108%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
58.7
64.2
9%
88.3
50%
60
2%
58.4
-1%
Color Space (Percent of sRGB)
90.1
98.9
10%
100
11%
92
2%
89.7
0%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
-30% / -8%
-29% / -14%
-8% / -7%
64% / 50%
-15% / -20%

* ... kleinere Werte sind besser

Für die weiteren Messungen verwenden wir das Spektralfotometer X-Rite i1Pro2 in Verbindung mit der professionellen Software CalMAN. Die durchschnittliche Helligkeit liegt bei ordentlichen 313 cd/m², doch die Ausleuchtung ist mit 83 % nur mittelmäßig. Der Schwarzwert (wie hell schwarze Pixel leuchten) beträgt 0,27 cd/m². Das ist ein ordentlicher Wert für ein IPS-Panel, und die meisten Konkurrenten werden auch überboten. Lediglich einige TN-Panel und natürlich OLED-Bildschirme haben in dieser Hinsicht einen Vorteil. 

Aus der Helligkeit und dem Schwarzwert errechnen wir ein Kontrastverhältnis von 1.241:1, was für einen plastischen Bildeindruck sorgt. Erneut ist das Asus ZenBook Pro hier im oberen Bereich der Vergleichsgruppe, lediglich das Full-HD-Panel des Dell XPS 15 erreicht dank der höheren Helligkeit einen noch besseren Wert.

CalMAN Graustufen (vor der Kalibrierung)
CalMAN Graustufen (vor der Kalibrierung)
CalMAN Sättigung (vor der Kalibrierung)
CalMAN Sättigung (vor der Kalibrierung)
CalMAN Mischfarben (vor der Kalibrierung)
CalMAN Mischfarben (vor der Kalibrierung)

Asus installiert kein vorkalibriertes Profil oder Tool, mit dem man die Farbdarstellung beeinflussen kann. Im Werkszustand gibt es einen leichten Grünstich, den man mit dem bloßen Auge allerdings kaum erkennt. Im Vergleich zum sRGB-Referenzfarbraum messen wir durchschnittliche DeltaE-2000-Abweichungen von 5,8 für die Graustufen bzw. 4,7 bei den Farben, wobei hier besonders die Gruppe der Gelb-, Orange- und Brauntöne große Abweichungen aufweist. Das menschliche Auge kann diese Abweichungen etwa ab einem Wert von 3 sehen, weshalb der Zielbereich darunterliegt.

CalMAN Graustufen (nach der Kalibrierung)
CalMAN Graustufen (nach der Kalibrierung)
CalMAN Sättigung (nach der Kalibrierung)
CalMAN Sättigung (nach der Kalibrierung)
CalMAN Mischfarben (nach der Kalibrierung)
CalMAN Mischfarben (nach der Kalibrierung)

Vor allem den Graustufen hilft unsere Kalibrierung enorm. Die Abweichungen liegen nun deutlich im Soll, und auch der leichte Grünstich ist vollständig verschwunden. Die Genauigkeit der Farben kann ebenfalls verbessert werden, allerdings gibt es noch drei deutliche Ausreißer bei Gelb/Orange. In diesem Fall kann das Display diese Farbtöne trotz erfolgreicher Kalibrierung einfach nicht genauer darstellen. Wie gewohnt steht unser kalibriertes .icm-Profil in der Übersichtsbox weiter oben zum kostenfreien Download bereit.

sRGB-Abdeckung: 90,1 Prozent
sRGB-Abdeckung: 90,1 Prozent
AdobeRGB-Abdeckung: 58,7 Prozent
AdobeRGB-Abdeckung: 58,7 Prozent

Die Farbabweichungen nehmen mit steigender Sättigung leicht zu, was auf eine unvollständige Farbabdeckung hindeutet. Tatsächlich wird der sRGB-Farbraum zu 90 Prozent abgedeckt (AdobeRGB: 58 Prozent). In Verbindung mit den Farbabweichungen eignet sich das Full-HD-Panel also nicht für professionelle Nutzer, doch für die leichte Bearbeitung von einigen Urlaubsbildern reicht die Leistung allemal. Laut Asus schlägt sich das hochauflösende 4K-UHD-Panel mit vollständiger sRGB-Abdeckung etwas besser, doch überprüfen können wir diese Aussage an dieser Stelle nicht.

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
27.2 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 14.8 ms steigend
↘ 12.4 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind mittelmäßig und dadurch für Spieler eventuell zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 56 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten durchschnittlich (26.7 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
38.8 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 20.4 ms steigend
↘ 18.4 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 39 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten durchschnittlich (42.8 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM festgestellt 25910 Hz20 % Helligkeit

Das Display flackert mit 25910 Hz (höchstwahrscheinlich durch Pulsweitenmodulation PWM) bei einer eingestellten Helligkeit von 20 % und darunter. Darüber sollte es zu keinem Flackern kommen.

Die Frequenz von 25910 Hz ist sehr hoch und sollte daher auch bei empfindlichen Personen zu keinen Problemen führen.

Im Vergleich: 57 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 6285 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

Im Akkubetrieb wird die Helligkeit nicht reduziert und die matte Oberfläche ist ein Vorteil. Wenn man den Bildschirm vernünftig ausrichtet und direkte Lichteinstrahlung vermeidet lässt sich das System auch in hellen Umgebungen vernünftig nutzen. Auch bei den Blickwinkeln gibt es nur wenig zu kritisieren. Der Inhalt des IPS-Panels ist von allen Seiten vernünftig sichtbar und lediglich von schräg oben kommt es zu einem leichten Gelbstich. In der Praxis sind diese extremen Blickwinkel aber nicht besonders wichtig.

Leistung

LatencyMon mit deaktivierten Funkmodulen
LatencyMon mit deaktivierten Funkmodulen
LatencyMon bei der Wiedergabe eines YouTube Videos
LatencyMon bei der Wiedergabe eines YouTube Videos
 

Prozessor

Der Intel Core i7-7700HQ ist ein sehr beliebter Prozessor für hochwertige Multimedia- und auch Gaming-Laptops. Mit seinen vier Kernen, die unter Last bis zu 3,4 GHz via Turbo-Boost erreichen (2 Kerne: 3,6 GHz; 1 Kern: 3,8 GHz) bietet der Prozessor ausreichend Leistung für jegliche Art von Anwendung, was sich auch in den kommenden Jahren kaum ändern dürfte. Der große Unterschied zu dem optional erhältlichen Core i5-7300HQ ist neben dem etwas höheren Takt die Hyper-Threading-Funktion, die es dem Core i7-7700HQ erlaubt, bis zu 8 Threads parallel auszuführen. Beim Core i5-7300HQ sind es dagegen nur vier, da Hyper-Threading deaktiviert ist. Ansonsten unterscheiden sich die beiden 45-Watt-Chips aber kaum, da sie auf der identischen Kaby-Lake-Architektur basieren. Für weitere technische Informationen verweisen wir auf die CPU-Seite des i7-7700HQ sowie den Kaby-Lake-Übersichtsartikel.

Intel XTU
Intel XTU
Intel XTU Advanced
Intel XTU Advanced

Dank dem höheren Takt arbeitet der Core i7-7700HQ natürlich etwas schneller als der Core i5-7300HQ, doch seine wahre Stärke kann er nur dann ausspielen, wenn die Anwendung die zusätzlichen Threads (8 vs. 4) auch ausnutzen kann. Wie das Ergebnis im Optimalfall aussieht, zeigt der Multi-Test des aktuellen Cinebench-R15-Benchmarks. Hier kann sich der Core i7-7700HQ um 45 Prozent absetzen. Der alte Core i7-6700HQ des Vorgängers ZenBook Pro UX501 ist jedoch gerade einmal 11 Prozent langsamer; der neue Prozessor rechtfertigt ein Upgrade also nicht.

Insgesamt positioniert sich das ZenBook Pro UX550 in den Benchmarks sehr gut, was für eine optimale Leistungsentfaltung spricht. Im Akkubetrieb wird die Prozessorleistung nicht reduziert.

Asus hat die 45-Watt-Begrenzung für den Prozessor übrigens kurzzeitig aufgehoben, denn in den ersten 28 Sekunden darf der Prozessor bis zu 60 Watt verbrauchen. Um jedoch die Temperaturen im Griff zu halten, wird bei längerer Belastung dann wieder das übliche Limit aktiv. In dem Cinebench-Multi-Test begnügt sich der Prozessor bei den vollen 3,4 GHz mit 42 Watt. Lediglich bei noch extremerer Belastung, wie es beispielsweise mit dem Tool Prime95 der Fall ist, kann man den Verbrauch kurzzeitig in die Höhe treiben. Dazu jedoch später mehr.

Cinebench R15
CPU Single 64Bit
Asus ZenBook Pro UX550VD
Intel Core i7-7700HQ
162 Points ∼100%
Gigabyte Aero 15
Intel Core i7-7700HQ
161 Points ∼99% -1%
Apple MacBook Pro 15 2017 (2.8 GHz, 555)
Intel Core i7-7700HQ
159.95 Points ∼99% -1%
Apple MacBook Pro 15 2017 (2.8 GHz, 555)
Intel Core i7-7700HQ
156 Points ∼96% -4%
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
Intel Core i7-7700HQ
157 Points ∼97% -3%
Dell XPS 15 2017 9560 (7300HQ, Full-HD)
Intel Core i5-7300HQ
146 Points ∼90% -10%
Asus ZenBook Pro UX501VW-DS71T
Intel Core i7-6700HQ
113 Points ∼70% -30%
CPU Multi 64Bit
Gigabyte Aero 15
Intel Core i7-7700HQ
742 Points ∼100% 0%
Asus ZenBook Pro UX550VD
Intel Core i7-7700HQ
739 Points ∼100%
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
Intel Core i7-7700HQ
735 Points ∼99% -1%
Apple MacBook Pro 15 2017 (2.8 GHz, 555)
Intel Core i7-7700HQ
732 (min: 729) Points ∼99% -1%
Apple MacBook Pro 15 2017 (2.8 GHz, 555)
Intel Core i7-7700HQ
726.78 (min: 704.77) Points ∼98% -2%
Asus ZenBook Pro UX501VW-DS71T
Intel Core i7-6700HQ
656 Points ∼88% -11%
Dell XPS 15 2017 9560 (7300HQ, Full-HD)
Intel Core i5-7300HQ
508 Points ∼68% -31%
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
162 Points
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
739 Points
Hilfe
0102030405060708090100110120130140150160170180190200210220230240250260270280290300310320330340350360370380390400410420430440450460470480490500510520530540550560570580590600610620630640650660670680690700710720730740750Tooltip
Cinebench R15 CPU Multi 64 Bit

Vor allem bei dünnen Notebooks mit eingeschränktem Kühlungspotenzial ist es immer interessant, ob der Prozessor seine Leistung auch dauerhaft aufrechterhalten kann. Wir lassen dazu den Cinebench-Multi-Test in einer Schleife laufen. Das Ergebnis ist sehr positiv, denn auch nach 30 Durchgängen bleibt das Ergebnis stabil.

Für weitere Vergleiche mit anderen Prozessoren können Sie auch unsere CPU-Benchmarkliste verwenden.

System Performance

Der subjektive Geschwindigkeitseindruck ist dank der schnellen SSD und den starken Komponenten sehr gut, allerdings hatten wir jetzt innerhalb von zwei Tagen mehrere Abstürze bzw. Freezes. Zweimal blieb der Laptop beim Test von Witcher 3 (jeweils nach etwa 10 Minuten) und einmal beim Öffnen des Microsoft-Edge-Browsers komplett hängen. In diesen Fällen half nur ein langer Druck auf den Power Button, um das Gerät abzuschalten.

Da die ersten beiden Hänger beim Test mit Witcher 3 aufgetreten sind, hatten wir zunächst zu hohe Temperaturen im Verdacht, doch das ist nicht der Fall. Aktuell können wir die Abstürze nicht erklären, werden das Verhalten aber natürlich weiter beobachten. Das BIOS des Testgerätes ist aktuell (Version 300).

Update 13.09: In den knapp 3 Wochen mit dem Gerät gab es keine weiteren Abstürze mehr. Nach Rücksprache mit Asus könnte es sich hier um ein Treiberproblem (vermutlich Intel WLAN) handeln, welches automatisch mit einem Windows-Update behoben wurde. Wir erhalten ein weiteres Testgerät und werden dieses natürlich auch überprüfen.

In den synthetischen PCMarks wird unser guter subjektiver Leistungseindruck bestätigt und das Asus muss sich innerhalb unserer Vergleichsgruppe lediglich dem Gigabyte Aero 15 mit der stärkeren Grafikkarte geschlagen geben.

PCMark 8
Work Score Accelerated v2
Gigabyte Aero 15
7700HQ, GeForce GTX 1060 (Laptop), Lite-on CX2-8B512-Q11 NVMe SSD
5290 Points ∼100% +5%
Asus ZenBook Pro UX550VD
7700HQ, GeForce GTX 1050 (Notebook), Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP
5028 (min: 5001) Points ∼95%
Dell XPS 15 2017 9560 (7300HQ, Full-HD)
7300HQ, GeForce GTX 1050 (Notebook), WDC WD10SPCX-75KHST0 + SanDisk Z400s M.2 2242 32 GB Cache
4884 Points ∼92% -3%
Apple MacBook Pro 15 2017 (2.8 GHz, 555)
7700HQ, Radeon Pro 555, Apple SSD SM0256L
4648 Points ∼88% -8%
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
7700HQ, GeForce GTX 1050 (Notebook), Lite-on CX2-8B512-Q11 NVMe SSD
4422 Points ∼84% -12%
Asus ZenBook Pro UX501VW-DS71T
6700HQ, GeForce GTX 960M, Samsung SM951 MZVPV512HDGL m.2 PCI-e
3867 Points ∼73% -23%
Creative Score Accelerated v2
Asus ZenBook Pro UX550VD
7700HQ, GeForce GTX 1050 (Notebook), Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP
6408 (min: 6406) Points ∼100%
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
7700HQ, GeForce GTX 1050 (Notebook), Lite-on CX2-8B512-Q11 NVMe SSD
5114 Points ∼80% -20%
Apple MacBook Pro 15 2017 (2.8 GHz, 555)
7700HQ, Radeon Pro 555, Apple SSD SM0256L
4914 Points ∼77% -23%
Asus ZenBook Pro UX501VW-DS71T
6700HQ, GeForce GTX 960M, Samsung SM951 MZVPV512HDGL m.2 PCI-e
4357 Points ∼68% -32%
Home Score Accelerated v2
Gigabyte Aero 15
7700HQ, GeForce GTX 1060 (Laptop), Lite-on CX2-8B512-Q11 NVMe SSD
4248 Points ∼100% +1%
Asus ZenBook Pro UX550VD
7700HQ, GeForce GTX 1050 (Notebook), Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP
4207 (min: 4206) Points ∼99%
Apple MacBook Pro 15 2017 (2.8 GHz, 555)
7700HQ, Radeon Pro 555, Apple SSD SM0256L
4054 Points ∼95% -4%
Dell XPS 15 2017 9560 (7300HQ, Full-HD)
7300HQ, GeForce GTX 1050 (Notebook), WDC WD10SPCX-75KHST0 + SanDisk Z400s M.2 2242 32 GB Cache
3659 Points ∼86% -13%
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
7700HQ, GeForce GTX 1050 (Notebook), Lite-on CX2-8B512-Q11 NVMe SSD
3588 Points ∼84% -15%
Asus ZenBook Pro UX501VW-DS71T
6700HQ, GeForce GTX 960M, Samsung SM951 MZVPV512HDGL m.2 PCI-e
3077 Points ∼72% -27%
PCMark 10 - Score
Asus ZenBook Pro UX550VD
7700HQ, GeForce GTX 1050 (Notebook), Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP
4486 (min: 4409) Points ∼100%
Apple MacBook Pro 15 2017 (2.8 GHz, 555)
7700HQ, Radeon Pro 555, Apple SSD SM0256L
4122 Points ∼92% -8%
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
4207 Punkte
PCMark 8 Creative Score Accelerated v2
6408 Punkte
PCMark 8 Work Score Accelerated v2
5028 Punkte
Hilfe

Massenspeicher

Bei der SSD geht Asus keine Kompromisse ein und verbaut eine 512 GB große PCIe-x4-NVMe-SSD von Samsung. Die PM961 gehört zu den schnellsten Laufwerken auf dem Markt und erreicht sequentielle Transferraten von knapp 3.300 MB/s (Lesen) bzw. 1.600 MB/s (Schreiben). In den Benchmarks sieht man klar den Vorteil gegenüber SATA-Laufwerken, doch bei den 4K-Werten, die in der Praxis wichtiger sind, gibt es keine großen Differenzen. Daher wird man auch in der Praxis oftmals keine großen Vorteile gegenüber SATA-SSDs bemerken. 

die M.2-SSD
die M.2-SSD
CrystalDiskMark 5.2.1
CrystalDiskMark 5.2.1

Theoretisch lässt sich die M.2-2280-SSD gegen ein anders Modell austauschen. Aufgrund der guten Leistungswerte macht das zum aktuellen Zeitpunkt allerdings nur Sinn, wenn man eine SSD mit einer größeren Speicherkapazität verbauen möchte. Für Vergleiche mit anderen Festplatten steht unsere umfangreiche SSD-/HDD-Liste zur Verfügung.

Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP
Sequential Read: 1434.4 MB/s
Sequential Write: 1364.7 MB/s
512K Read: 613.93 MB/s
512K Write: 687.68 MB/s
4K Read: 60.63 MB/s
4K Write: 158.02 MB/s
4K QD32 Read: 617.36 MB/s
4K QD32 Write: 524.98 MB/s

Grafikkarte

GPU-Z: GeForce GTX 1050
GPU-Z: GeForce GTX 1050

Bei einfachen Aufgaben wie dem Surfen im Internet oder dem Abspielen von Videos kommt die integrierte HD Graphics 630 des Prozessors zum Einsatz, um Energie zu sparen. Sobald man das System jedoch mehr fordert, schaltet sich automatisch die Nvidia GeForce GTX 1050 ein. Es handelt sich hierbei um die aktuelle Mittelklasse-Grafikkarte des Herstellers auf Basis der Pascal-Architektur. Diese GPU besitzt 4 GB GDDR5-Speicher und ist eine sehr gute Wahl für ein Multimedia-Notebook. Weitere technische Details zur GTX 1050 stehen hier zur Verfügung.

In den synthetischen 3DMarks gehört die GTX 1050 unseres Testgerätes zu den langsameren Modellen. Vor allem im 3DMark 11 fällt der GPU-Wert doch recht deutlich hinter das XPS 15 (+10 %) zurück. Im aktuellen 3DMark 13 Fire-Strike-Test sehen wir ebenfalls einen kleinen Vorsprung für das Notebook von Dell (+6 %). Die GTX 1050 Ti, die optional ebenfalls für das ZenBook Pro UX550 verfügbar sein soll, ist je nach Test etwa 30-40 % schneller, während die GTX 1060 im Aero 15 teilweise mehr als doppelt so schnell rechnet.

Während sich das CPU-Upgrade kaum lohnt, ist die alte GTX 960M des Vorgängers ZenBook Pro UX501 deutlich unterlegen. Im Fire-Strike-Test ist die neue GTX 1050 mehr als 40 % schneller. In diesem Fall macht das neue Modell also schon mehr Sinn. Im Gegensatz zur Prozessorleistung wird die Grafikkarte im Akkubetrieb leicht gedrosselt (~10 %).

3DMark 11 - 1280x720 Performance GPU
Gigabyte Aero 15
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), Intel Core i7-7700HQ
14265 Points ∼100% +91%
Acer Aspire Nitro BE VN7-793G-5811
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), Intel Core i5-7300HQ
10270 Points ∼72% +38%
HP Omen 15-ax213ng
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), Intel Core i7-7700HQ
9909 Points ∼69% +33%
Dell XPS 15 2017 9560 (7300HQ, Full-HD)
NVIDIA GeForce GTX 1050 (Notebook), Intel Core i5-7300HQ
8201 Points ∼57% +10%
Asus ZenBook Pro UX550VD
NVIDIA GeForce GTX 1050 (Notebook), Intel Core i7-7700HQ
7461 (min: 7273) Points ∼52%
Asus ZenBook Pro UX501VW-DS71T
NVIDIA GeForce GTX 960M, Intel Core i7-6700HQ
5220 Points ∼37% -30%
Apple MacBook Pro 15 2017 (2.8 GHz, 555)
AMD Radeon Pro 555, Intel Core i7-7700HQ
5185 Points ∼36% -31%
3DMark
1920x1080 Fire Strike Graphics
Gigabyte Aero 15
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), Intel Core i7-7700HQ
11173 Points ∼100% +85%
Acer Aspire Nitro BE VN7-793G-5811
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), Intel Core i5-7300HQ
7883 Points ∼71% +31%
HP Omen 15-ax213ng
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), Intel Core i7-7700HQ
7821 Points ∼70% +30%
Dell XPS 15 2017 9560 (7300HQ, Full-HD)
NVIDIA GeForce GTX 1050 (Notebook), Intel Core i5-7300HQ
6393 Points ∼57% +6%
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
NVIDIA GeForce GTX 1050 (Notebook), Intel Core i7-7700HQ
6074 Points ∼54% +1%
Asus ZenBook Pro UX550VD
NVIDIA GeForce GTX 1050 (Notebook), Intel Core i7-7700HQ
6032 (min: 6004) Points ∼54%
Asus ZenBook Pro UX501VW-DS71T
NVIDIA GeForce GTX 960M, Intel Core i7-6700HQ
4290 Points ∼38% -29%
Apple MacBook Pro 15 2017 (2.8 GHz, 555)
AMD Radeon Pro 555, Intel Core i7-7700HQ
3721 Points ∼33% -38%
1280x720 Cloud Gate Standard Graphics
Gigabyte Aero 15
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), Intel Core i7-7700HQ
77755 Points ∼100% +109%
Acer Aspire Nitro BE VN7-793G-5811
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), Intel Core i5-7300HQ
50683 Points ∼65% +37%
HP Omen 15-ax213ng
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), Intel Core i7-7700HQ
47250 Points ∼61% +27%
Dell XPS 15 2017 9560 (7300HQ, Full-HD)
NVIDIA GeForce GTX 1050 (Notebook), Intel Core i5-7300HQ
39864 Points ∼51% +7%
Asus ZenBook Pro UX550VD
NVIDIA GeForce GTX 1050 (Notebook), Intel Core i7-7700HQ
37128 (min: 36802) Points ∼48%
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
NVIDIA GeForce GTX 1050 (Notebook), Intel Core i7-7700HQ
31274 Points ∼40% -16%
Asus ZenBook Pro UX501VW-DS71T
NVIDIA GeForce GTX 960M, Intel Core i7-6700HQ
25748 Points ∼33% -31%
Apple MacBook Pro 15 2017 (2.8 GHz, 555)
AMD Radeon Pro 555, Intel Core i7-7700HQ
22624 Points ∼29% -39%
3DMark 11 Performance
7652 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
20213 Punkte
3DMark Fire Strike Score
5490 Punkte
3DMark Time Spy Score
1774 Punkte
Hilfe

Gaming Performance

Wie wir später noch sehen werden reduziert sich die CPU-Leistung bei gleichzeitiger Beanspruchung der Grafikkarte, da die Kühlung hier an ihre Grenzen kommt. Wir haben daher mit einigen Titeln getestet, wie sich das beim Spielen auswirkt. Die positive Nachricht: Gerade bei hohen Details spielt die Grafikkarte bei modernen Titeln eine viele wichtigere Rolle und es gibt keine großen Einschränkungen.

Das ändert sich jedoch, wenn man mit niedrigen oder mittleren Details/Auflösungen spielt. Wir haben unseren Dirt 4 Benchmark gestartet und den Wagen dan einfach auf der Strecke stehen lassen. Mit dem Low-Preset bewegt sich die Framerate bei ~200-210 FPS, doch nach rund einer Minute (CPU auf 15 Watt gedrosselt) fällt der Wert auf nur noch 175-180 FPS. Bei mittleren Einstellungen ist der Abfall von 92 auf 85 FPS geringer, aber immer noch vorhanden. Erst bei hohen Details gibt es keine Veränderung mehr.

In Witcher 3 fällt die Framerate im mittleres Preset von 70 auf 61-63 FPS und auch bei hohen Details gibt es noch einen Abfall von 39 auf 35-36 FPS. Aktuell ist das zwar kein großes Problem, doch mit steigernden Anforderungen von Spielen wird sich die Einschränkung sicherlich irgendwann deutlicher bemerkbar machen.

FPS beim Spielen
volle Leistung nach Einsetzen der CPU-Limitierung
Dirt 4 Low 200 - 210 fps 175 - 180 fps
Dirt 4 Med 92 fps 85 fps
Dirt 4 High 53 fps 53 fps
Witcher 3 Med 70 fps 61 - 63 fps
Witcher 3 High 30 fps 35 - 36 fps

In den Gaming-Benchmarks liegen die Ergebnisse normalerweise am unteren Ende für eine GTX 1050. Nichtsdestotrotz lassen sich die meisten modernen Titel mit hohen Details in der nativen Full-HD-Auflösung flüssig spielen. Die GeForce GTX 1050 Ti, die es in einigen Ländern als Option gibt, ist noch einmal etwa 30 - 40 Prozent schneller. Weitere Gaming-Benchmarks sind in unserer Techniksektion verfügbar.

The Witcher 3
1920x1080 Ultra Graphics & Postprocessing (HBAO+)
Gigabyte Aero 15
GeForce GTX 1060 (Laptop)
37.7 fps ∼100% +89%
HP Omen 15-ax213ng
GeForce GTX 1050 Ti (Notebook)
26.6 fps ∼71% +33%
Acer Aspire Nitro BE VN7-793G-5811
GeForce GTX 1050 Ti (Notebook)
25 fps ∼66% +25%
Dell XPS 15 2017 9560 (7300HQ, Full-HD)
GeForce GTX 1050 (Notebook)
24.9 fps ∼66% +25%
Asus ZenBook Pro UX550VD
GeForce GTX 1050 (Notebook)
20 fps ∼53%
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
GeForce GTX 1050 (Notebook)
19.8 fps ∼53% -1%
Apple MacBook Pro 15 2017 (2.8 GHz, 555)
Radeon Pro 555
13.9 (min: 11) fps ∼37% -30%
1920x1080 High Graphics & Postprocessing (Nvidia HairWorks Off)
Gigabyte Aero 15
GeForce GTX 1060 (Laptop)
68.2 fps ∼100% +84%
HP Omen 15-ax213ng
GeForce GTX 1050 Ti (Notebook)
48.3 fps ∼71% +31%
Acer Aspire Nitro BE VN7-793G-5811
GeForce GTX 1050 Ti (Notebook)
46.7 fps ∼68% +26%
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
GeForce GTX 1050 (Notebook)
38.2 fps ∼56% +3%
Asus ZenBook Pro UX550VD
GeForce GTX 1050 (Notebook)
37 fps ∼54%
Dell XPS 15 2017 9560 (7300HQ, Full-HD)
GeForce GTX 1050 (Notebook)
34.6 fps ∼51% -6%
Apple MacBook Pro 15 2017 (2.8 GHz, 555)
Radeon Pro 555
23.2 (min: 20) fps ∼34% -37%
1366x768 Medium Graphics & Postprocessing
Acer Aspire Nitro BE VN7-793G-5811
GeForce GTX 1050 Ti (Notebook)
86.2 fps ∼100% +26%
HP Omen 15-ax213ng
GeForce GTX 1050 Ti (Notebook)
86.2 fps ∼100% +26%
Dell XPS 15 2017 9560 (7300HQ, Full-HD)
GeForce GTX 1050 (Notebook)
77.3 fps ∼90% +13%
Asus ZenBook Pro UX550VD
GeForce GTX 1050 (Notebook)
68.4 fps ∼79%
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
GeForce GTX 1050 (Notebook)
64.9 fps ∼75% -5%
Rise of the Tomb Raider
1920x1080 Very High Preset AA:FX AF:16x
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
GeForce GTX 1050 (Notebook)
32.9 fps ∼100% +6%
HP Omen 15-ax213ng
GeForce GTX 1050 Ti (Notebook)
32.5 fps ∼99% +5%
Asus ZenBook Pro UX550VD
GeForce GTX 1050 (Notebook)
31.1 fps ∼95%
1920x1080 High Preset AA:FX AF:4x
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
GeForce GTX 1050 (Notebook)
39.8 fps ∼100% +6%
HP Omen 15-ax213ng
GeForce GTX 1050 Ti (Notebook)
38.9 fps ∼98% +3%
Asus ZenBook Pro UX550VD
GeForce GTX 1050 (Notebook)
37.7 fps ∼95%
Apple MacBook Pro 15 2017 (2.8 GHz, 555)
Radeon Pro 555
23.5 (min: 21) fps ∼59% -38%
1366x768 Medium Preset AF:2x
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
GeForce GTX 1050 (Notebook)
71.9 fps ∼100% +5%
Asus ZenBook Pro UX550VD
GeForce GTX 1050 (Notebook)
68.5 fps ∼95%
HP Omen 15-ax213ng
GeForce GTX 1050 Ti (Notebook)
68.2 fps ∼95% 0%
Dirt 4
1920x1080 Ultra Preset AA:4xMS AF:16x
Asus ZenBook Pro UX550VD
GeForce GTX 1050 (Notebook)
27.9 fps ∼100%
Apple MacBook Pro 15 2017 (2.8 GHz, 555)
Radeon Pro 555
16.8 (min: 13) fps ∼60% -40%
1920x1080 High Preset AA:2xMS AF:8x
Asus ZenBook Pro UX550VD
GeForce GTX 1050 (Notebook)
46.2 fps ∼100%
Apple MacBook Pro 15 2017 (2.8 GHz, 555)
Radeon Pro 555
33.8 (min: 29) fps ∼73% -27%
For Honor
1920x1080 Extreme Preset AA:T AF:16x
Gigabyte Aero 15
GeForce GTX 1060 (Laptop)
70.1 fps ∼100% +93%
Acer Aspire Nitro BE VN7-793G-5811
GeForce GTX 1050 Ti (Notebook)
47.7 fps ∼68% +31%
Asus ZenBook Pro UX550VD
GeForce GTX 1050 (Notebook)
36.3 fps ∼52%
Apple MacBook Pro 15 2017 (2.8 GHz, 555)
Radeon Pro 555
22.8 (min: 17) fps ∼33% -37%
1920x1080 High Preset AA:T AF:8x
Gigabyte Aero 15
GeForce GTX 1060 (Laptop)
95.6 fps ∼100% +88%
Acer Aspire Nitro BE VN7-793G-5811
GeForce GTX 1050 Ti (Notebook)
65.9 fps ∼69% +30%
Asus ZenBook Pro UX550VD
GeForce GTX 1050 (Notebook)
50.8 fps ∼53%
Apple MacBook Pro 15 2017 (2.8 GHz, 555)
Radeon Pro 555
32.6 (min: 26) fps ∼34% -36%
min. mittel hoch max.
The Witcher 3 (2015) 68.43720fps
Rise of the Tomb Raider (2016) 68.537.731.1fps
For Honor (2017) 5550.836.3fps
Ghost Recon Wildlands (2017) 85.736.532.716.7fps
Dirt 4 (2017) 70.446.227.9fps

Emissionen

Geräuschemissionen

Die beiden Lüfter des ZenBook Pro UX550 sind bei wenig Last oftmals deaktiviert bzw. kaum hörbar. Komplette Stille herrscht aber dennoch nicht, da es elektronische Geräusche gibt. Hier erkennen wir zwei Arten: einmal ein leichtes Fiepen, was aktuell leider vielen Notebooks ein Problem ist. Sobald man das Notebook jedoch belastet, kommt es teilweise zu einem lauteren und ziemlich nervigen Geräusch bei rund 30,5 dB(A). Der Wert an sich ist zwar nicht sehr hoch, doch aufgrund der hochfrequenten Charakteristik sehr nervig. Neben Benchmarks konnten wir das Geräusch auch beim Spielen hören, bei alltäglichen Aufgaben, wie beispielsweise dem Surfen im Internet oder der Wiedergabe eines Videos kam es aber nur vereinzelt zu dem leiseren Geräusch.

Sobald man das Notebook belastet erhöhen auch die beiden Lüfter ihre Drehzahl stufenlos. Leider reagieren sie auch recht schnell auf Lastwechsel, was einen etwas nervösen Eindruck hinterlässt. Das Lüftergeräusch an sich ist aber in Ordnung und nicht besonders störend. Bei mittlerer Last (3DMark 06) arbeiten die Lüfter zunächst mit 36,8 und anschließend 38,3 dB(A). In unserem Stresstest und auch beim Spielen von Witcher 3 sind es jeweils 39,8 dB(A). Die Kühlung arbeitet unter Last also leiser als bei der Konkurrenz, doch hier muss man auch die CPU-Limitierung im Hinterkopf behalten, worauf wir in der nächsten Sektion genauer eingehen werden.

Wir werden das Verhalten in dieser Sektion noch einmal mit dem zweiten Testgerät überprüfen.

Lautstärkediagramm

Idle
29.4 / 29.9 / 29.9 dB(A)
Last
38.3 / 39.6 dB(A)
 
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   Audix TM1, Arta (aus 15 cm gemessen)   Umgebungsgeräusche: 29.4 dB(A)
Asus ZenBook Pro UX550VD
7700HQ, GeForce GTX 1050 (Notebook)
Dell XPS 15 2017 9560 (7300HQ, Full-HD)
7300HQ, GeForce GTX 1050 (Notebook)
Apple MacBook Pro 15 2017 (2.8 GHz, 555)
7700HQ, Radeon Pro 555
Gigabyte Aero 15
7700HQ, GeForce GTX 1060 (Laptop)
Asus ZenBook Pro UX501VW-DS71T
6700HQ, GeForce GTX 960M
Geräuschentwicklung
-12%
-5%
-11%
-3%
aus / Umgebung *
29.4
30.3
-3%
30.9
-5%
31
-5%
Idle min *
29.4
31.6
-7%
31.3
-6%
32
-9%
28.9
2%
Idle avg *
29.9
31.6
-6%
31.3
-5%
33
-10%
28.9
3%
Idle max *
29.9
33.4
-12%
31.7
-6%
34
-14%
30.2
-1%
Last avg *
38.3
47.8
-25%
39.7
-4%
39
-2%
41.8
-9%
Witcher 3 ultra *
39.8
35.5
11%
43
-8%
Last max *
39.6
47.8
-21%
48.6
-23%
50
-26%
43.9
-11%

* ... kleinere Werte sind besser

Temperatur

Kühlung der GPU & CPU
Kühlung der GPU & CPU

Das Kühlsystem besteht aus zwei Lüftern im äußeren Bereich und zwei Heatpipes, die die beiden zentral angeordneten Prozessoren abdecken. Die Lüfter ziehen die frische Luft von der Seite an und geben die warme Luft dann auf der Rückseite wieder ab, wo sie auf den unteren Bildschirmrand trifft. Das sieht man auch ganz deutlich an den beiden Infrarotaufnahmen weiter unten. Neben den beiden Hotspots am unteren Bildschirmrand (links: 44,4 °C; rechts 46 °C) gibt es interessanterweise nur einen weiteren Hotspot, nämlich im Bereich der Grafikkarte. Die Oberfläche am Prozessor bleibt hingegen auffällig unauffällig.

Wie wir in der nächsten Sektion noch sehen werden, wird der Prozessor unter Last gedrosselt. Im Test mit Witcher 3 erreicht die Grafikkarte höhere Takte als im Stresstest (Details im nächsten Abschnitt), weshalb hier auch die Oberflächentemperaturen insgesamt höher ausfallen. Auch die beiden Hotspots am unteren Displayrand sind beim Spielen noch einmal wärmer (links: 45,6 °C; rechts: 48,6 °C).

In der Praxis kann man sich aber über eine sehr kühle Handballenablage freuen, und auch weite Teile der Tastatur wärmen nur geringfügig auf. Auf der Unterseite messen wir im hinteren Bereich bis zu 44,7 °C, unter Last sollte man den Laptop also nicht unbedingt auf dem Schoß nutzen. Im Leerlauf und bei alltäglichen Aufgaben gibt es jedoch keine Einschränkungen.

Max. Last
 35.6 °C41.5 °C43.6 °C 
 32.4 °C40.6 °C37.1 °C 
 29 °C30.9 °C29.9 °C 
Maximal: 43.6 °C
Durchschnitt: 35.6 °C
44.3 °C44.5 °C41.2 °C
39.9 °C41 °C38.2 °C
30.8 °C31.8 °C30.5 °C
Maximal: 44.5 °C
Durchschnitt: 38 °C
Netzteil (max.)  42.2 °C | Raumtemperatur 22.8 °C | Voltcraft IR-900
maximale Last Oberseite
maximale Last Oberseite
maximale Last Unterseite
maximale Last Unterseite
Witcher 3 Oberseite
Witcher 3 Oberseite
Witcher 3 Unterseite
Witcher 3 Unterseite

Stresstest & Witcher 3

Das Verhalten des UX550 in unserem Stresstest ist interessant, weshalb wir auf unsere Ergebnisse etwas ausführlicher eingehen möchten. Mit reiner CPU-Last, die wir mit Prime95 simulieren, kommt das neue ZenBook Pro UX550 sehr gut zurecht. Zunächst sehen wir die vollen 3,4 GHz bei 60 Watt, woraufhin dann jedoch die Kerntemperaturen auf bis zu 95 °C steigen. Nach rund 15 Sekunden setzt daher das übliche 45-Watt-Limit ein, und der Prozessor pendelt sich bei 2,9-3,0 GHz und 89-90 °C ein. Asus hat die Wärmeentwicklung des Prozessors bei den (von Intel) spezifizierten 45 Watt also im Griff. 

Problematisch wird es allerdings, wenn man gleichzeitig die Grafikkarte belastet. Die CPU steigt in diesem Fall auf über 90 °C und reduziert den Takt weiter auf 2,6-2,7 GHz (91 °C & 35-36 Watt). Allerdings kann auch dieses Level nicht lange gehalten werden, denn schon ~2 Minuten später gib es einen krassen Abfall auf nur noch 1,4 GHz und einen Verbrauch von 15 Watt (75 °C), also nur noch 1/3 der ursprünglichen 45 Watt. Die Grafikkarte pendelt sich hingegen zunächst bei 1.300-1.380 MHz und später bei 1.150-1.250 MHz ein. Hierbei ist die Temperatur entscheidend, denn das Limit der GPU liegt bei 80 °C.

Stresstest
Stresstest
Verhalten CPU & GPU bei Witcher 3
Verhalten CPU & GPU bei Witcher 3

Jetzt kann man natürlich argumentieren, dass unser Stresstest ein extremes Szenario darstellt und in der Praxis kaum eine Rolle spielt. Allerdings sehen wir dieses Verhalten auch bei Witcher 3. In der Auswertung oben rechts erkennt man deutlich den Einbruch der Prozessorleistung nach wenigen Minuten, während die GPU etwas mehr Spielraum hat und durchschnittlich mit mehr als 1.400 MHz arbeitet. Viele moderne Spiele benötigen – insbesondere bei hohen Einstellungen – hauptsächlich GPU-Leistung. Das ist auch bei Witcher 3 (Ultra-Setting) der Fall, weshalb sich die Leistungsreduzierung des Prozessors in diesem Fall nicht wirklich negativ auf die Framerate auswirkt (minus 1-2 fps). Der 3DMark Time-Spy-Stresstest wird ebenfalls erfolgreich absolviert. Wir werden noch genauer testen, wie es sich bei CPU-lastigeren Titeln auswirkt. Auf jeden Fall werden die neu vorgestellten Quad-Core-ULVs für kommende Geräte damit noch einmal interessanter.

Ein 3DMark-11-Durchlauf direkt im Anschluss an den Stresstest ermittelt ein ~13 Prozent geringeres Ergebnis (7.757 vs. 6.758 Punkte), wobei sich die Einbußen gleichermaßen auf die CPU & GPU verteilen. Nach längeren Lastphasen steht die volle Leistung also nicht sofort wieder zur Verfügung.

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The Witcher 3 ultra

Lautsprecher

Das Soundsystem besteht aus vier Lautsprechern mit Harman-Kardon-Zertifizierung. Zwei der Lautsprecher befinden sich neben der Tastatur, die anderen beiden im vorderen Bereich der Unterseite. Wir sind positiv von den Modulen überrascht, denn der Klang, sowohl bei Filmen, Spielen und auch Musik, ist sehr räumlich und voll. Das wird auch von der Messung bestätigt, die uns sehr ausgewogenen Mitten und Höhen zeigt. Für ein noch besseres Ergebnis bräuchte man einen dedizierten Subwoofer, da die Wiedergabe in diesem Bereich ein wenig abfällt.

Insgesamt ist das Ergebnis, auch angesichts der kompakten Größe, aber sehr gut. Dazu passt auch die hohe maximale Lautstärke von knapp 82 dB(A). Bei hohen Pegeln fängt die Baseunit ein wenig an zu vibrieren, doch es gibt kein Rauschen. Mit den eingebauten Lautsprechern kann man auf jeden Fall einen Film oder das Spiel genießen, ohne eine externe Anlage zu benötigen. Der 3,5-mm-Anschluss bietet ein rauscharmes Signal.

dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2032.430.432.42532.330.132.33133.328.433.34033.527.333.55032.725.332.76336.224.936.28039.625.239.610042.821.742.812548.121.448.116055.819.655.820059.819.559.825057.218.757.231562.317.562.34006417.56450063.116.563.163061.616.361.680063.116.163.1100067.516.167.5125071.916.771.9160072.816.972.8200071.517.371.5250069.717.869.7315068.717.968.7400066.817.866.850006617.966630069.117.769.1800073.117.273.11000073.116.973.11250072.116.472.11600071.215.871.2SPL81.929.481.9N52.91.252.9median 66.8Asus ZenBook Pro UX550VDmedian 17.5median 66.8Delta5.21.15.240.938.634.735.83434.833.632.833.331.73534.831.83531.742.53049.628.657.127.152.626.949.426.65425.857.525.456.624.466.12469.224.162.223.861.523.565.123.265.323.463.823.270.923.370.723.263.123.263.823.265.423.163.823.165.523.26735.978.62.643.3median 23.8Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)median 63.81.84.5hearing rangehide median Pink Noise
Asus ZenBook Pro UX550VD Audio Analyse

(±) | Mittelmäßig laut spielende Lautsprecher (81.9 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(±) | abgesenkter Bass - 12.5% geringer als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (9.4% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 4% abweichend
(+) | lineare Mitten (4.2% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 2.9% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (3.6% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(+) | hörbarer Bereich ist sehr linear (12% Abstand zum Median
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 21% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 2% vergleichbar, 77% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 18%, das schlechteste Gerät hat 35%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 7% aller getesteten Geräte waren besser, 2% vergleichbar, 91% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 22%, das schlechteste Gerät hat 53%

Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD) Audio Analyse

(-) | Nicht sonderlich laut spielende Lautsprecher (70.93 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(±) | abgesenkter Bass - 12.9% geringer als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (14.3% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 3.5% abweichend
(±) | Linearität der Mitten ist durchschnittlich (8.9% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 2.3% abweichend
(±) | durchschnittlich lineare Hochtöne (7.3% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(+) | hörbarer Bereich ist sehr linear (13.8% Abstand zum Median
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 27% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 5% vergleichbar, 68% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 18%, das schlechteste Gerät hat 35%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 12% aller getesteten Geräte waren besser, 4% vergleichbar, 84% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 22%, das schlechteste Gerät hat 53%

Frequenzdiagramm im Vergleich (Checkboxen oben an-/abwählbar!)

Energieverwaltung

Energieaufnahme

Bei wenig Last ist das Testgerät sehr sparsam und benötigt weniger Energie als die Konkurrenz. Interessant ist hier auch der Einfluss der Tastaturbeleuchtung im Wert Idle Max. Die ermittelten 12,2 Watt sind mit der maximalen Stufe der Beleuchtung, ohne fällt der Wert auf 9,7 Watt. Auch bei den Last-Szenarien sind die Werte in der Tabelle die Maximalwerte vor dem Einsetzen der CPU-Drosselung. Der Wert im Stresstest fällt beispielsweise schnell von knapp 120 auf ~82 Watt. Diesen Level erreicht man auch bei Witcher 3, nachdem es anfänglich etwa 93 Watt sind.

Wenn man den maximalen Verbrauch betrachtet ist das 120-Watt-Netzteil gerade ausreichend, aufgrund der Drosselung gibt es aber im Dauerbetrieb keine Probleme. Für die Konfiguration mit der schnelleren GeForce GTX 1050 Ti sollte der Hersteller jedoch ein leistungsstärkeres Netzteil beilegen (auch hier wären 120 Watt ausreichend, wenn die CPU-Drosselung gewollt ist).

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.42 / 0.61 Watt
Idledarkmidlight 5.05 / 8.2 / 12.2 Watt
Last midlight 82 / 120 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy
Asus ZenBook Pro UX550VD
7700HQ, GeForce GTX 1050 (Notebook), 1920x1080
Apple MacBook Pro 15 2017 (2.8 GHz, 555)
7700HQ, Radeon Pro 555, 2880x1800
Dell XPS 15 2017 9560 (7300HQ, Full-HD)
7300HQ, GeForce GTX 1050 (Notebook), 1920x1080
Gigabyte Aero 15
7700HQ, GeForce GTX 1060 (Laptop), 1920x1080
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
7700HQ, GeForce GTX 1050 (Notebook), 3840x2160
Stromverbrauch
-1%
-6%
-56%
-53%
Idle min *
5.05
3.4
33%
6.6
-31%
12
-138%
11.9
-136%
Idle avg *
8.2
13.9
-70%
9
-10%
15
-83%
17.1
-109%
Idle max *
12.2
17.6
-44%
10.7
12%
20
-64%
17.3
-42%
Last avg *
82
71.1
13%
77.5
5%
82
-0%
94.7
-15%
Last max *
120
88.5
26%
130
-8%
161
-34%
122
-2%
Witcher 3 ultra *
93.1
57.9
38%
111
-19%
104.8
-13%

* ... kleinere Werte sind besser

Akkulaufzeit

Asus stattet das neue ZenBook Pro UX550 mit einem 73 Wattstunden großen Lithium-Polymer-Akku (8 Zellen) aus, der von außen nicht zugänglich ist. Innerhalb der Vergleichsgruppe ist das ein mittelmäßiger Wert, denn Akkus mit mehr als 90 Wh sind bei 15-Zoll-Notebooks keine Seltenheit.

In den ersten Akkutests schlägt sich der Laptop aber dennoch sehr gut. Unser praxisnaher WLAN-Test bei einer angepassten Helligkeit von ~150 cd/m² (in diesem Fall 62 %) läuft beinahe 9 Stunden lang. Damit muss sich das neue UX550 nur dem MacBook Pro 15 geschlagen geben, alle anderen Vergleichsgeräte werden aber deutlich abgehängt. Das Ergebnis im Videotest ist mit knapp 8 Stunden ebenfalls gut. Die maximale Laufzeit liegt sogar bei mehr als 17 Stunden, allerdings ist die minimale Helligkeit nur in dunklen Umgebungen nutzbar.

Laufzeit WLAN-Test
Laufzeit WLAN-Test
Laufzeit Witcher 3
Laufzeit Witcher 3
Ladevorgang
Ladevorgang

Bei unserem neuen Witcher-3-Laufzeittest überprüfen wir, wie lange man mit dem Multimedia-Notebook mobil spielen kann. In diesem Fall ist nach etwas mehr als einer Stunde Schluss. Dieses Ergebnis wird von dem Battery Eater Classic-Test bestätigt, der 70 Minuten lang läuft.

Der komplette Ladevorgang dauert bei eingeschaltetem Gerät 148 Minuten. Asus bewirbt, dass 60 % der Akkukapazität bereits nach 49 Minuten wieder zur Verfügung stehen. Auf dem Diagramm sehen wir tatsächlich, dass die Ladegeschwindigkeit bis ~65 % am höchsten ist. Die beworbenen 60 % waren bei unserem Testgerät bereits nach ~40 Minuten verfügbar; 95 % nach knapp 1,5 Stunden. Bei unserem Testgerät ist keine Software vorinstalliert, mit der man die Ladeschwellen einstellen kann.

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
17h 41min
Surfen über WLAN v1.3
8h 55min
Big Buck Bunny H.264 1080p
7h 45min
Last (volle Helligkeit)
1h 10min
Asus ZenBook Pro UX550VD
7700HQ, GeForce GTX 1050 (Notebook), 73 Wh, 1920x1080
Dell XPS 15 2017 9560 (7300HQ, Full-HD)
7300HQ, GeForce GTX 1050 (Notebook), 56 Wh, 1920x1080
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
7700HQ, GeForce GTX 1050 (Notebook), 97 Wh, 3840x2160
Gigabyte Aero 15
7700HQ, GeForce GTX 1060 (Laptop), 94.24 Wh, 1920x1080
Apple MacBook Pro 15 2017 (2.8 GHz, 555)
7700HQ, Radeon Pro 555, 76 Wh, 2880x1800
Asus ZenBook Pro UX501VW-DS71T
6700HQ, GeForce GTX 960M, 96 Wh, 3840x2160
Akkulaufzeit
-22%
2%
-0%
11%
1%
Idle
1061
565
-47%
831
-22%
638
-40%
689
-35%
H.264
465
464
0%
511
10%
WLAN
535
334
-38%
434
-19%
422
-21%
644
20%
379
-29%
Witcher 3 ultra
68
87
28%
Last
70
84
20%
103
47%
112
60%
60
-14%
117
67%

vorläufiges Fazit

Im Test: Asus ZenBook Pro UX550VD. Testgerät zur Verfügung gestellt von:
Im Test: Asus ZenBook Pro UX550VD. Testgerät zur Verfügung gestellt von:

Unser Eindruck von dem neuen ZenBook Pro UX550 ist gemischt. Asus präsentiert zweifellos einen ansprechenden Multimedia-Laptop mit schickem Gehäuse, ordentlichem Display, guter Ausdauer und schnellen Komponenten. Die reine Prozessorleistung ist sehr gut, und Asus hat die Wärmeentwicklung im Griff, was sich jedoch ändert, sobald man zusätzlich die Grafikkarte belastet. Neben dem Stresstest konnten wir die starke Leistungsreduzierung des Prozessors auch in den Gaming-Tests feststellen. Die gute Nachricht ist jedoch, dass es bei hohen Grafikdetails nur geringe Einschränkungen gibt. Die Lüfter sprechen ein wenig sensibel auf Laständerung an, doch die elektronischen Geräusche sind in der Praxis nerviger. 

Während des Tests ist es zu keinen weiteren Abstürzen gekommen, wir werden das Verhalten aber auch noch einmal mit einem weiteren Testgerät sowie einer neuen BIOS-Version überprüfen. Das gilt auch für die Drosselung der CPU-Leistung beim Spielen. Hier scheint die Kühlung am Limit zu sein, was auch der Grund für das Fehlen der stärkeren GTX 1050 Ti sein könnte.

Wir stehen bereits in Kontakt mit Asus und werden die Erkenntnisse mit einem weiteren Testgerät überprüfen. Bis dahin werden wir auch eine endgültige Wertung verzichten.

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Autor: Andreas Osthoff, 24.08.2017 (Update: 14.09.2017)
Andreas Osthoff
Andreas Osthoff - Senior Editor Business
Ich bin mit Computern und moderner Unterhaltungselektronik aufgewachsen. Seit meinem ersten Computer, einem Commodore C64, habe ich mich für die Technik interessiert und angefangen, meine eigenen Computer zu bauen. Bei Notebookcheck kümmere ich mich schwerpunktmäßig um die Business-Geräte sowie die mobilen Workstations, doch ich mache auch gerne Abstecher in den mobilen Bereich. Es ist immer wieder eine tolle Erfahrung, neueste Geräte zu testen und miteinander zu vergleichen. Den passenden Ausgleich schafft der Sport, im Sommer vor allem mit dem Rad.