Notebookcheck

Test Gigabyte Aero 15 (7700HQ, GTX 1060, FHD) Laptop

Flacher Performance-Künstler. Nach dem gelungenen Aero 14 präsentiert Gigabyte sein nächstes High-End-Notebook mit Style-Faktor. Auch das Aero 15 begeistert durch eine dünne Bauform und hohe Akkulaufzeiten. Erfahren Sie im Test, wie sich das Gerät im Vergleich zur Konkurrenz von Acer, Dell, MSI und Razer schlägt.

Multimedia-Notebook mit Spielequalitäten oder Gaming-Laptop mit Allround-Charakter? Je nach Betrachtungswinkel passt das brandneue Aero 15 in beide Kategorien. Analog zum kürzlich getesteten 14-Zoll-Bruder Aero 14, der 85 % einheimste, setzt der 15-Zoll-Spross auf eine Kombination aus Core i7-7700HQ und GeForce GTX 1060. Letztere Komponenten sind bei Laptops ab 1.000 Euro derzeit sehr beliebt und stellen (für Notebook-Verhältnisse) einen guten Kompromiss aus Preis und Leistung dar. Begleitet werden der Kaby-Lake-Prozessor und die Pascal Grafikkarte von 16 GB DDR4-RAM und einer 256 bis 512 GB großen M.2-SSD, die entweder auf SATA-III- oder PCIe-Technik zurückgreift.

Als Bildschirm kommt ein mattes 15,6-Zoll-Panel auf IPS-Basis zum Einsatz, das mit 1.920 x 1.080 Pixeln auflöst. Ob der (vorläufige) Verzicht auf 3K- bzw. 4K-Optionen eine gute Entscheidung ist, muss jeder Nutzer für sich wissen. Eine Pixeldichte von 141 ppi erscheint uns auf 15 Zoll noch ausreichend (kein sichtbares Gitter), zumal die GeForce GTX 1060 bei 2.560 x 1.440 respektive 3.840 x 2.160 Pixeln deutlich schneller an ihr Limit gelangen würde.

Zu den größten Alleinstellungsmerkmalen des Aero 15 zählt der potente Akku: 94 Wh sind sehr üppig und finden sich nur in wenigen Performance-Notebooks. Als weitere Highlights entpuppen sich der ungemein schlanke Displayrahmen, welcher dem Infinite-Edge-Design des Dell XPS 15 Konkurrenz macht, und der Thunderbolt-3-Port, welchen wir beim Aero 14 schmerzlich vermisst haben.

Nachteil der ganzen Features ist der hohe Preis: Für die deutsche Testedition des Aero 15 verlangt Gigabyte knapp 2.100 Euro. Dafür erhält man bei einigen Herstellern schon Geräte mit GTX 1070 (z. B. das HP Omen 17). Als ärgste Gegenspieler sehen wir die vergleichbar dünnen 14- bis 15-Zoll-Kontrahenten Acer Aspire VN7-593G, Dell XPS 15, MSI GS63VR und Razer Blade 2017

Gigabyte Aero 15
Grafikkarte
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop) - 6144 MB, Kerntakt: 1405 MHz, Speichertakt: 4000 MHz, GDDR5, ForceWare 376.67, Optimus
Hauptspeicher
16384 MB 
, 2x 8 GB SO-DIMM DDR4-2400, Dual Channel, 2 von 2 Slots belegt, max. 32 GB
Bildschirm
15.6 Zoll 16:9, 1920x1080 Pixel 141 PPI, N156HCA-EA1 (CMN15D7), IPS, X-Rite Pantone, 60 Hz, spiegelnd: nein
Mainboard
Intel HM175
Massenspeicher
Lite-on CX2-8B512-Q11 NVMe SSD, 512 GB 
, Slots: 2x M.2 Typ 2280
Soundkarte
Realtek ALC255 @ Intel Sunrise Point PCH - High Definition Audio Controller
Anschlüsse
3 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 1 USB 3.1 Gen2, 1 Thunderbolt, 1 HDMI, 2 DisplayPort, 1 Kensington Lock, Audio Anschlüsse: kombiniert (Kopfhörer/Mikrofon), Card Reader: SD, SDHC, SDXC, Helligkeitssensor
Netzwerk
Realtek Gaming GBE Family Controller (10/100/1000MBit), Intel Dual Band Wireless-AC 8265 (a/b/g/n/ac), Bluetooth 4.2
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 19 x 356 x 250
Akku
94.24 Wh, 6200 mAh Lithium-Polymer, 15.2V
Betriebssystem
Microsoft Windows 10 Pro 64 Bit
Kamera
Webcam: HD
Sonstiges
Lautsprecher: 2.0, Tastatur: Chiclet, Tastatur-Beleuchtung: ja, Netzteil: 150 Watt, Handbuch, Garantiekarte, Treiber-DVD, Adobe Reader XI, CyberLink PowerDVD 12, MS Office Trial, XSplit Broadcaster & Gamecaster Trial, 24 Monate Garantie
Gewicht
2.13 kg, Netzteil: 476 g
Preis
2100 EUR

 

Gehäuse

Mit seiner schlanken Linie gehört das Aero 15 definitiv zu den hübschesten Gaming-/Multimedia-Laptops auf dem Markt. Dank einer Höhe von lediglich 19 mm wirkt der 15-Zoll-Spross äußerst flach und lässt sich angenehm transportieren. Diese Aussage hängt auch mit dem geringen Gewicht zusammen: 2,1 kg deuten nicht unbedingt darauf hin, dass eine 45-Watt-CPU und eine Spiele-GPU unter der Haube stecken. Pluspunkte gibt es auch für das beinah randlose Display, dessen Rahmen oben, links und rechts nur etwa 5 mm misst. Entsprechend erinnert die Gehäusebreite (35,6 cm) eher an ein 14- statt ein 15-Zoll-Gerät.

Wie Sie auf den unteren Fotos erkennen können, existiert das Aero 15 oder besser gesagt der Deckel in gleich drei Farbvarianten. Neben klassischem Schwarz bietet Gigabyte auch ein dezentes Grün und ein mittelkräftiges Orange an. Unser Test wurde mit dem schwarzen Modell durchgeführt, das auf den restlichen Fotos im Detail abgelichtet ist.

Qualitativ hinterlässt der 15-Zöller – im Gegensatz zu manch anderem Gigabyte-Notebook aus der Vergangenheit (Stichwort wellige Tastatur) – einen sehr guten Eindruck. Das größtenteils aus Aluminium bestehende Chassis ist hochwertig, sauber verarbeitet und lässt sich – trotz der dünnen Bauweise – auch bei stärkerem Druck kaum durchbiegen. Knarz- oder Knackgeräusche konnten wir nur im Bereich des Ethernet-Ports und an manchen Stellen der Handballenauflage beobachten.

Das Display-Scharnier, welches sich fast über die komplette Breite erstreckt und einen Blick auf die Lüfterauslässe gewährt, zeigt sich unauffällig. Obwohl das Gerät locker mit einer Hand aufgeklappt werden kann, wackelt der Deckel bei Untergrunderschütterungen nicht übermäßig stark. Wenngleich die dunklen Oberflächen wie üblich zu Verschmutzungen neigen (Fingerabdrücke etc.), fühlt sich das Gehäuse insgesamt sehr edel an und muss sich keineswegs hinter der Konkurrenz verstecken.

Größenvergleich

Ausstattung

Schnittstellen

Thunderbolt-Fans aufgepasst: Während das Aero 14 ohne die moderne Technik auskommen muss, verfügt der 15-Zoll-Bruder über einen waschechten TB3-Port, der auch DisplayPort und USB 3.1 Gen2 beherrscht. Ansonsten tummeln sich auf der rechten Seite noch ein Kartenleser, zwei USB-3.0-Ports vom Typ A, der Netzteileingang und eine Öffnung für Kensington Locks. Auf der linken Seite hat Gigabyte einen dritten USB-3.0-Typ-A-Port, einen HDMI-2.0-Ausgang, einen Mini-DisplayPort und – anders als beim Aero 14 – einen RJ45-Port platziert, der Core Gamer freuen dürfte, die nicht auf WLAN vertrauen möchten. Etwas schade ist in unseren Augen der kombinierte Audio-Port. Getrennte Buchsen für Kopfhörer und Mikrofon eröffnen dem Nutzer mehr Möglichkeiten.

Die Verteilung der Schnittstellen fällt größtenteils gut aus. Da die meisten Anschlüsse in der hinteren Hälfte des Gehäuses sitzen und angesteckte Kabel so kaum im Weg umgehen, lässt sich sowohl links als auch rechts problemlos eine Maus verwenden. Vorder- und Rückseite des Aero 15 bleiben komplett frei.

linke Seite: RJ45-LAN, USB 3.0, HDMI 2.0, Mini-DisplayPort 1.3, 3,5-mm-Klinke
linke Seite: RJ45-LAN, USB 3.0, HDMI 2.0, Mini-DisplayPort 1.3, 3,5-mm-Klinke
rechte Seite: Kartenleser, Thunderbolt 3, 2x USB 3.0, DC-in, Kensington Lock
rechte Seite: Kartenleser, Thunderbolt 3, 2x USB 3.0, DC-in, Kensington Lock

SDCardreader

Die Performance des SD-Cardreaders siedelt sich mit gut 89 MB/Sek beim sequentiellen Lesen und 78 MB/Sek beim Übertragen einer von jpg-Fotos zwischen dem Acer Aspire VN7-593G respektive MSI GS63VR, welche nur USB-2.0-Geschwindigkeit erreichen (weniger als 30 MB/Sek), und dem in dieser Hinsicht pfeilschnellen Dell XPS 15 an, dessen Kartenleser mit maximal 253 MB/Sek am Limit unserer Testkarte kratzt.

SDCardreader Transfer Speed
average JPG Copy Test (av. of 3 runs)
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
120.5 MB/s ∼100% +54%
Gigabyte Aero 15
78 MB/s ∼65%
MSI GS63VR 7RF-228US
23.59 MB/s ∼20% -70%
Acer Aspire VN7-593G-73HP V15 Nitro BE
22.7 MB/s ∼19% -71%
maximum AS SSD Seq Read Test (1GB)
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
252.6 MB/s ∼100% +184%
Gigabyte Aero 15
89 MB/s ∼35%
Acer Aspire VN7-593G-73HP V15 Nitro BE
27.2 MB/s ∼11% -69%
MSI GS63VR 7RF-228US
20.96 MB/s ∼8% -76%

Kommunikation

Bei der drahtlosen Kommunikation gibt es kein eindeutiges Urteil. Während das Aero 15 beim Senden das Schlusslicht des Vergleichsfelds bildet (346 vs. 529 bis 618 Mbit/s), ergattert der 15-Zöller beim Empfangen den ersten Platz (678 vs. 541 bis 662 Mbit/s). Als Funkadapter werkelt Intels Dual Band 8265, der zwar nicht mit einer so umfangreichen Software wie die Konkurrenz von Rivet Networks (Killer 1535) auftrumpft, bei den Features jedoch auf der Höhe der Zeit ist (ac-Support, 5 GHz, maximal 867 Mbit/s, Bluetooth 4.2). Für Kabelverbindungen zeichnet sich ein Gigabit-Ethernet-Controller aus dem Hause Realtek verantwortlich.

Networking
iperf3 Client (receive) TCP 1 m 4M x10
Gigabyte Aero 15
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
678 MBit/s ∼100%
MSI GS63VR 7RF-228US
Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter
662 MBit/s ∼98% -2%
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter
648 MBit/s ∼96% -4%
Acer Aspire VN7-593G-73HP V15 Nitro BE
Atheros/Qualcomm QCA6174
541 MBit/s ∼80% -20%
iperf3 Client (transmit) TCP 1 m 4M x10
Acer Aspire VN7-593G-73HP V15 Nitro BE
Atheros/Qualcomm QCA6174
618 MBit/s ∼100% +79%
MSI GS63VR 7RF-228US
Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter
594 MBit/s ∼96% +72%
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter
529 MBit/s ∼86% +53%
Gigabyte Aero 15
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
346 MBit/s ∼56%

Zubehör

Als Zubehör sind ein 476 Gramm leichtes 150-Watt-Netzteil (17 x 6 x 2 cm), ein mehrsprachiges Handbuch, eine Garantiekarte und eine Treiber-DVD an Bord.

Wartung

Die Wartung des Aero 15 erzeugt gemischte Gefühle. Da keine spezielle Klappe existiert, muss zu Reinigungs- und Upgrade-Zwecken der komplette Gehäuseboden entfernt werden. Dieser ist mit insgesamt 13 Torx-Schrauben befestigt und lässt sich nur mit ordentlich Kraftaufwand aus der Verankerung drücken (man startet am besten beim Cardreader). Wer den Aufwand nicht scheut, erhält Zugriff auf das Kühlsystem (zwei Lüfter + zwei Heatpipes), das Funkmodul, die beiden RAM-Slots und die beiden M.2-Schächte. Der Akku ist ebenfalls nur von innen erreichbar. Ein Austausch von CPU und GPU fällt wie bei den meisten Notebooks wegen der Verlötung flach.

Software

Bei der vorinstallierten Software entdeckt man die üblichen Gigabyte Verdächtigen. Sei es nun Smart Update (Aktualisierung von Treibern und Tools), Fusion (Einrichtung von Makros, Konfiguration der Tastaturbeleuchtung) oder Smart Dashboard (Systemüberwachung). Viele der Bestandteile laufen im sogenannten Smart Manager zusammen, der auch zur Anpassung der Lautstärke bzw. Displayhelligkeit und zur (De-)Aktivierung der WiFi-Funkionen, der HD-Webcam, des Touchpads und der Windows Taste dient. Interessant sind vor allem die Punkte Smart Color und Fan Tweak. Mit Ersterem justiert man die Bildwiedergabe, mit Letzterem die Lüftersteuerung. Unsere Tests sind – sofern nicht anders erwähnt – in den Modi Native Color und Normal entstanden (siehe Screenshot).

Smart Manager
Smart Manager
Smart USB Backup
Smart USB Backup
Smart Dashboard
Smart Dashboard
Smart Update
Smart Update
Gigabyte Fusion
Gigabyte Fusion
LAN Optimizer
LAN Optimizer

Garantie

Die globale Garantie erstreckt sich laut Gehäuseaufkleber über 24 Monate.

Eingabegeräte

Tastatur

Das Chiclet-Keyboard des Aero 15 kommt mit einer zweistufig regelbaren und relativ gleichmäßigen RGB-Belechtung. Mit einer Größe von 15 x 15 mm sind Buchstaben und Zahlen ausreichend bemessen. Um einen dedizierten Nummernblock und den dünnen Displayrahmen ermöglichen zu können, hat sich Gigabyte die Makro-Spalte des Aero 14 gespart. Das Tippgefühl würden wir als gelungen bezeichnen. Das Keyboard liefert sowohl akustisch als auch haptisch ein gutes Feedback. Wobei man erwähnen muss, dass größere Tasten wie Space und Enter recht laut sind. Das Layout ist ebenfalls Geschmackssache. Uns hat es zum Beispiel etwas gestört, dass Einfg und Entf auf derselben Taste liegen.

Summa summarum dürften Vielschreiber dennoch zufrieden mit der Vorstellung sein. Spieler, die gerne die Richtungspfeile verwenden, können ebenfalls aufatmen: Im Gegensatz zu anderen Laptops wie dem Dell XPS 15 wurden die entsprechenden Tasten nicht verkleinert. Da Gigabyte beim Presse-Besuch neben der deutschen auch die englische Version dabei hatte, finden Sie auf den unteren Fotos beide Tastaturmodelle.

englisches Layout
englisches Layout
RGB-Beleuchtung
RGB-Beleuchtung
deutsches Layout
deutsches Layout

Touchpad

Ob man ein konventionelles Touchpad mit dedizierten Maustasten oder ein Clickpad präferiert, hängt von den persönlichen Vorlieben ab. Gigabyte vertraut – das Aero 14 lässt grüßen – auf letztere Technik. Die 10,5 x 7 cm große und geringfügig abgesenkte Oberfläche ist angenehm glatt, was zu erfreulich guten Gleiteigenschaften führt. An der Präzision gibt es für Clickpad-Verhältnisse auch kaum etwas zu bemängeln. Kritik muss sich derweil die rechte Mausfunktion anhören, welche beim Testgerät nicht immer zuverlässig auslöste (mehrmaliges Drücken nötig).

Die Gestensteuerung war bis auf ein paar Aussetzer unauffällig. Wie bei den meisten Geräten lassen sich Inhalte mit zwei Fingern zoomen, scrollen und (nach der Aktivierung im Touchpad-Treiber) drehen. Um Fehleingaben in Spielen bzw. bei der Nutzung des WASD-Bereichs vorzubeugen, ist der Mausersatz nicht ganz mittig unter der Leertaste angebracht, sondern wurde leicht nach rechts verschoben. Wer gar kein Risiko eingehen will, darf das Touchpad auch vollständig deaktivieren.

Display

Das im Testgerät eingebaute Full-HD-IPS-Display mit der Bezeichnung N156HCA-EA1 (CMN15D7) kann in den meisten Disziplinen überzeugen. Dank der guten Leuchtkraft von durchschnittlich 316 cd/m² lässt sich das Aero 15 auch im Outdoor-Bereich prima nutzen, solange die Sonne nicht direkt auf den Bildschirm knallt.

Der Kontrast fällt mit rund 890:1 ebenfalls anständig aus, wenngleich einige Konkurrenten hier die 1.000er-Marke knacken. Ähnliches gilt für den Schwarzwert, der sich mit 0,36 cd/m² auf einem brauchbaren, wenn auch nicht perfekten Niveau bewegt. Dass dunkle Areale leicht in den Graubereich abdriften, sieht man aufgrund des dünnen Displayrahmens jedoch kaum.

324
cd/m²
299
cd/m²
308
cd/m²
313
cd/m²
320
cd/m²
298
cd/m²
327
cd/m²
329
cd/m²
330
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 330 cd/m² Durchschnitt: 316.4 cd/m² Minimum: 10 cd/m²
Ausleuchtung: 90 %
Helligkeit Akku: 320 cd/m²
Kontrast: 889:1 (Schwarzwert: 0.36 cd/m²)
ΔE Color 4.62 | - Ø
ΔE Greyscale 6 | - Ø
92% sRGB (Argyll) 60% AdobeRGB 1998 (Argyll)
Gamma: 2.46
Gigabyte Aero 15
N156HCA-EA1 (CMN15D7), 1920x1080, 15.6
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
3840x2160, 15.6
MSI GS63VR 7RF-228US
3840x2160, 15.6
Acer Aspire VN7-593G-73HP V15 Nitro BE
LG Display LP156WF6-SPP1, 1920x1080, 15.6
Razer Blade (2017)
LP140WF3-SPD1, 1920x1080, 14
Response Times
-51%
-11%
-1%
15%
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
42.8 (23.6, 19.2)
57.2 (27.2, 30)
-34%
28 (15.6, 12.4)
35%
41 (21, 20)
4%
25.2 (18, 17.2)
41%
Response Time Black / White *
32 (18.8, 13.2)
39.2 (23.6, 15.6)
-23%
23.6 (15.2, 8.4)
26%
34 (21, 13)
-6%
24.8 (13.2, 11.6)
22%
PWM Frequency
26000 (20)
961.5
-96%
1351 (39)
-95%
21370
-18%
Bildschirm
10%
-30%
7%
5%
Brightness
316
356
13%
263
-17%
297
-6%
277
-12%
Brightness Distribution
90
87
-3%
92
2%
86
-4%
84
-7%
Schwarzwert *
0.36
0.37
-3%
0.44
-22%
0.31
14%
0.26
28%
Kontrast
889
1000
12%
623
-30%
1039
17%
1046
18%
DeltaE Colorchecker *
4.62
5.3
-15%
8
-73%
4.73
-2%
4.59
1%
DeltaE Graustufen *
6
4.6
23%
9.1
-52%
2.99
50%
4.28
29%
Gamma
2.46 98%
2.31 104%
2.24 107%
2.32 103%
2.23 108%
CCT
6761 96%
6284 103%
5020 129%
6905 94%
6848 95%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
60
88.3
47%
45.7
-24%
56
-7%
55
-8%
Color Space (Percent of sRGB)
92
100
9%
72.1
-22%
85
-8%
83
-10%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
-21% / -6%
-21% / -25%
3% / 5%
10% / 8%

* ... kleinere Werte sind besser

Bei der Ausleuchtung reicht es auf dem Papier für gute 90 %. Die kleinen Lichthöfe im linken und rechten Eck des unteren Displayrandes, welche beim Testgerät auftraten, störten uns in der Praxis eigentlich nie (dazu musste die Umgebung schon sehr dunkel und der Bildschirmhintergrund sehr gleichmäßig sein).

Während „Otto Normalanwender“, die das Aero 15 hauptsächlich zum Spielen, Schreiben oder Surfen einsetzen wollen, mit der Bildqualität glücklich sein dürften, gibt es für professionelle Nutzer ein paar Abstriche. Einerseits ist der Farbraum mit 92 % sRGB und 60 % AdobeRGB suboptimal. Zum anderen erweist sich das Display im Native-Color-Modus als nicht besonders farbtreu. Mit einer DeltaE-2000-Abweichung von 6 (Grayscale) bzw. 4,62 (ColorChecker) liegt das Full-HD-Panel teils deutlich über dem Idealbereich (<3).

CalMAN: Grayscale (Native Color)
CalMAN: Grayscale (Native Color)
CalMAN: Saturation Sweeps (Native Color)
CalMAN: Saturation Sweeps (Native Color)
CalMAN: ColorChecker (Native Color)
CalMAN: ColorChecker (Native Color)
Aero 15 vs. sRGB (92 %)
Aero 15 vs. sRGB (92 %)
CalMAN: Grayscale (X-Rite Pantone)
CalMAN: Grayscale (X-Rite Pantone)
CalMAN: Saturation Sweeps (X-Rite Pantone)
CalMAN: Saturation Sweeps (X-Rite Pantone)
CalMAN: ColorChecker (X-Rite Pantone)
CalMAN: ColorChecker (X-Rite Pantone)
Aero 15 vs. AdobeRGB (60 %)
Aero 15 vs. AdobeRGB (60 %)

Doch Entwarnung: Um Bild- und Videoexperten anzusprechen, verpasst Gigabyte dem Aero 15 ein X-Rite Pantone zertifiziertes Display mit speziellem Farbprofil, das einfach per Smart Manager aktiviert werden kann. Wie unsere Messungen offenbaren, verbessert sich die Farbgenauigkeit so extrem, dass keine weitere Kalibrierung nötig ist. 0,83 (Grayscale) bzw. 1,31 (ColorChecker) sind hervorragende Werte.

Subpixel
Subpixel
outdoor
outdoor
Blickwinkel
Blickwinkel

Als nicht ganz so herausragend präsentiert sich die Reaktionszeit: 32 ms beim Wechsel von Schwarz zu Weiß und 43 ms beim Umschalten von Grau zu Grau werden von TN- respektive OLED-Panels (Alienware 13 R3) massiv unterboten. Schlieren oder dergleichen konnten wir im Gaming-Parcours allerdings nicht feststellen. Bis 20 % Helligkeit tritt zudem ein Bildschirmflackern auf, dessen Frequenz mit 26.000 Hz jedoch sehr hoch ist und entsprechend niemandem auffallen sollte (selbst empfindlichen Personen nicht).

Dafür punktet die IPS-Technik bei der Blickwinkelstabilität. Auch aus sehr schrägen Betrachtungswinkeln heraus verändert sich die Bildwiedergabe nur unwesentlich.

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
32 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 18.8 ms steigend
↘ 13.2 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 80 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten schlechter als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (26.7 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
42.8 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 23.6 ms steigend
↘ 19.2 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 57 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten durchschnittlich (42.8 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM festgestellt 26000 Hz20 % Helligkeit

Das Display flackert mit 26000 Hz (höchstwahrscheinlich durch Pulsweitenmodulation PWM) bei einer eingestellten Helligkeit von 20 % und darunter. Darüber sollte es zu keinem Flackern kommen.

Die Frequenz von 26000 Hz ist sehr hoch und sollte daher auch bei empfindlichen Personen zu keinen Problemen führen.

Im Vergleich: 57 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 6272 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

Leistung

Wir beginnen das Performance-Kapitel mit einer Reihe von System-Screenshots, welche die wichtigsten Komponenten abbilden.

Prozessor

Trotz der kompakten Ausmaße muss das Aero 15 nicht auf leistungsfähige Hardware verzichten. Obwohl auch günstigere Quad-Core-Modelle wie der i5-7300HQ und stromsparende ULV-Chips genug Power für einen Großteil der Anwendungen liefern, verbaut Gigabyte eine vollwertige 45-Watt-CPU mit Hyperthreading-Support. Der Core i7-7700HQ stammt aus Intels Kaby-Lake-Generation und gehört aktuell zu den erfolgreichsten Notebook-CPUs.

Singlecore Rendering
Singlecore Rendering
Multicore Rendering
Multicore Rendering
CPU- & GPU-Belastung
CPU- & GPU-Belastung

Je nach Kernbeanspruchung und Kühlung taktet das 14-nm-Modell unter Last mit 2,8 bis 3,8 GHz. Der automatische Turbo wird beim Aero 15 auch adäquat ausgenutzt. Im CPU-lastigen Cinebench R15 und im GPU-lastigen Unigine Heaven 4.0 konnten wir zwischen 3,4 und 3,8 GHz ermitteln.

0102030405060708090100110120130140150160170180190200210220230240250260270280290300310320330340350360370380390400410420430440450460470480490500510520530540550560570580590600610620630640650660670680690700710720730740750Tooltip
Cinebench R15 CPU Multi 64 Bit
Cinebench R11.5 CPU Single 64Bit
1.84 Points
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
8.23 Points
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
161 Points
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
742 Points
Hilfe

Unsere Cinebench-Schleife (ca. 30 Minuten Multicore-Test) zeigte ebenfalls keine Auffälligkeiten: Die Ergebnisse waren bis auf die üblichen Schwankungen sehr konstant. So überrascht es auch nicht, dass sich das Aero 15 bei den CPU-Benchmarks auf dem Level der 7700HQ-Konkurrenz einpendelt. Das Dell XPS 15, das MSI GS63VR und das Razer Blade agieren auf Augenhöhe.

Cinebench R15
CPU Single 64Bit
MSI GS63VR 7RF-228US
Intel Core i7-7700HQ
162 Points ∼100% +1%
Gigabyte Aero 15
Intel Core i7-7700HQ
161 Points ∼99%
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
Intel Core i7-7700HQ
157 Points ∼97% -2%
Razer Blade (2017)
Intel Core i7-7700HQ
154 Points ∼95% -4%
Acer Aspire VN7-593G-73HP V15 Nitro BE
Intel Core i7-7700HQ
152 Points ∼94% -6%
CPU Multi 64Bit
MSI GS63VR 7RF-228US
Intel Core i7-7700HQ
742 Points ∼100% 0%
Gigabyte Aero 15
Intel Core i7-7700HQ
742 Points ∼100%
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
Intel Core i7-7700HQ
735 Points ∼99% -1%
Razer Blade (2017)
Intel Core i7-7700HQ
729 Points ∼98% -2%
Acer Aspire VN7-593G-73HP V15 Nitro BE
Intel Core i7-7700HQ
673 (min: 660) Points ∼91% -9%
Cinebench R11.5
CPU Single 64Bit
Gigabyte Aero 15
Intel Core i7-7700HQ
1.84 Points ∼100%
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
Intel Core i7-7700HQ
1.78 Points ∼97% -3%
MSI GS63VR 7RF-228US
Intel Core i7-7700HQ
1.77 Points ∼96% -4%
CPU Multi 64Bit
Gigabyte Aero 15
Intel Core i7-7700HQ
8.23 Points ∼100%
MSI GS63VR 7RF-228US
Intel Core i7-7700HQ
8.18 Points ∼99% -1%
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
Intel Core i7-7700HQ
8.14 Points ∼99% -1%

System Performance

Erwartungsgemäß kann das Aero 15 mit einer hohen Systemgeschwindigkeit aufwarten. Die PCMark Tests belohnen vor allem die Anwesenheit eines Solid State Drives. Mit 5.290 Punkten (Work Score) respektive 4.248 Punkten (Home Score) klettert das Gigabyte Notebook im PCMark 8 an die Spitze des Vergleichsfelds.

PCMark 8
Work Score Accelerated v2
Gigabyte Aero 15
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Lite-on CX2-8B512-Q11 NVMe SSD
5290 Points ∼100%
MSI GS63VR 7RF-228US
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Samsung SM961 MZVKW512HMJP m.2 PCI-e
5268 Points ∼100% 0%
Razer Blade (2017)
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Samsung PM951 NVMe MZVLV256
5008 Points ∼95% -5%
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
GeForce GTX 1050 (Notebook), 7700HQ, Lite-on CX2-8B512-Q11 NVMe SSD
4422 Points ∼84% -16%
Home Score Accelerated v2
Gigabyte Aero 15
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Lite-on CX2-8B512-Q11 NVMe SSD
4248 Points ∼100%
MSI GS63VR 7RF-228US
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Samsung SM961 MZVKW512HMJP m.2 PCI-e
4141 Points ∼97% -3%
Razer Blade (2017)
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Samsung PM951 NVMe MZVLV256
3958 Points ∼93% -7%
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
GeForce GTX 1050 (Notebook), 7700HQ, Lite-on CX2-8B512-Q11 NVMe SSD
3588 Points ∼84% -16%
PCMark 7 Score
6290 Punkte
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
4248 Punkte
PCMark 8 Work Score Accelerated v2
5290 Punkte
Hilfe

Massenspeicher

Um den happigen Verkaufspreis zu rechtfertigen, integriert der Hersteller eine M.2-SSD auf PCIe-Basis. Das 512 GB große NVMe-Modell Lite-on CX2-8B512 kennen wir bereits vom Dell XPS 15. Mit durchschnittlich 1.769 MB/s beim sequentiellen Lesen und 1.133 MB/s beim sequentiellen Schreiben kann die Lite-on im CrystalDiskMark zwar nicht an die Performance einiger Samsung SSDs heranreichen (siehe z. B. die SM961 des MSI GS63VR), subjektiv merkt man in den meisten Situationen jedoch keinen Unterschied. Das Betriebssystem bootet nicht nur äußerst flott, sondern reagiert auch ungemein schnell.

Wem 512 GB auf Dauer zu wenig sein sollten, kann bei Bedarf eine sekundäre M.2-SSD einbauen oder die vorhandene durch ein größeres Modell austauschen. Einen 2,5-Zoll-Schacht für HDDs sucht man übrigens vergebens. Gigabyte nutzt den Raum lieber für einen besonders kräftigen Akku, was wir nachvollziehen können.

Gigabyte Aero 15
Lite-on CX2-8B512-Q11 NVMe SSD
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
Lite-on CX2-8B512-Q11 NVMe SSD
MSI GS63VR 7RF-228US
Samsung SM961 MZVKW512HMJP m.2 PCI-e
Acer Aspire VN7-593G-73HP V15 Nitro BE
Seagate Mobile HDD 1TB ST1000LM035
Razer Blade (2017)
Samsung PM951 NVMe MZVLV256
CrystalDiskMark 3.0
-3%
15%
-96%
-33%
Write 4k QD32
490.5
398.1
-19%
526.9
7%
0.274
-100%
308
-37%
Read 4k QD32
644.8
509.1
-21%
631.7
-2%
1.133
-100%
565
-12%
Write 4k
123.3
134.1
9%
158.2
28%
0.313
-100%
134.3
9%
Read 4k
44.7
45.14
1%
54.2
21%
0.473
-99%
34.8
-22%
Write 512
1069
1119
5%
1531
43%
84.36
-92%
310
-71%
Read 512
890.7
977.4
10%
499.7
-44%
37.83
-96%
682
-23%
Write Seq
1133
1106
-2%
1621
43%
101.8
-91%
311
-73%
Read Seq
1769
1684
-5%
2141
21%
120.9
-93%
1122
-37%
Lite-on CX2-8B512-Q11 NVMe SSD
Sequential Read: 1769 MB/s
Sequential Write: 1133 MB/s
512K Read: 890.7 MB/s
512K Write: 1069 MB/s
4K Read: 44.7 MB/s
4K Write: 123.3 MB/s
4K QD32 Read: 644.8 MB/s
4K QD32 Write: 490.5 MB/s

Grafikkarte

Da Computerspiele in letzter Zeit immer mehr Videospeicher belegen, kommt eine Grafikkarte mit 6 GB VRAM genau richtig. Bei der GeForce GTX 1060 handelt es sich um ein topmodernes DirectX-12-Modell, das auf Nvidias Pascal Architektur basiert und sozusagen den High-End-Bereich eröffnet.

In Anlehnung an Intels Core-Prozessoren können sich auch die GeForce-GPUs dynamisch übertakten. Im Falle der GTX 1060 reicht das Turbo-Spektrum von 1.405 bis 1.671 MHz, wobei unter idealen Bedingungen bis zu 1.911 MHz erreicht werden (Render-Test des Tools GPU-Z). Wenn es nach unseren Messungen geht, darf man in der Praxis mit rund 1.550 MHz rechnen (Unigine Heaven 4.0), was einer mittleren Übertaktung entspricht.

3DMark - 1920x1080 Fire Strike Graphics
Acer Aspire VN7-593G-73HP V15 Nitro BE
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop)
11494 Points ∼100% +3%
MSI GS63VR 7RF-228US
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop)
11261 Points ∼98% +1%
Gigabyte Aero 15
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop)
11173 Points ∼97%
Razer Blade (2017)
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop)
10853 Points ∼94% -3%
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
NVIDIA GeForce GTX 1050 (Notebook)
6074 Points ∼53% -46%
3DMark 11 - 1280x720 Performance GPU
Acer Aspire VN7-593G-73HP V15 Nitro BE
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop)
14942 Points ∼100% +5%
MSI GS63VR 7RF-228US
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop)
14450 Points ∼97% +1%
Gigabyte Aero 15
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop)
14265 Points ∼95%
Razer Blade (2017)
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop)
13870 Points ∼93% -3%

Beim 3DMark 13 und 3DMark 11 macht es sich das Aero 15 zwischen dem Acer Aspire VN7-593G bzw. MSI GS63VR und dem etwas langsameren Razer Blade 2017 bequem. Der Abstand zur GTX 1050 des Dell XPS 15 fällt gewaltig aus. Die GeForce GTX 1060 ist im Fire-Strike-Test knapp 84 % flotter unterwegs.

3DMark 11 Performance
12471 Punkte
3DMark Ice Storm Standard Score
111791 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
25949 Punkte
3DMark Fire Strike Score
9546 Punkte
Hilfe

Gaming Performance

Kommen wir zur Spieleleistung, die ebenfalls nicht von schlechten Eltern ist. Alle 11 getesteten Titel wurden in der nativen Auflösung von 1.920 x 1.080 mit hohen bis sehr hohen Details flüssig dargestellt. Oft bleiben sogar genug Reserven für mehrfaches Anti-Aliasing. Von den Midrange-Modellen GTX 1050 und GTX 1050 Ti kann man das nicht immer behaupten. Wer gerne auf 3K- oder 4K-Bildschirmen zockt, sollte hingegen mindestens zu einer GeForce GTX 1070 greifen.

0123456789101112131415161718192021222324252627282930313233343536373839Tooltip
The Witcher 3 ultra

Um der Kühlung des Aero 15 auf den Zahn zu fühlen, ließen wir das Open-World-Rollenspiel The Witcher 3 rund 60 Minuten am Stück laufen (1.920 x 1.080, Ultra-Preset). Der obere Graph veranschaulicht dabei, dass es keine Performance-Einbrüche oder größere fps-Sprünge gab. Ergo: Im normalen 3D-Betrieb bleibt der 15-Zöller von Throttling verschont.

min. mittel hoch max.
The Witcher 3 (2015) 68.237.7fps
XCOM 2 (2016) 57.929.1fps
Far Cry Primal (2016) 7457fps
Mirror's Edge Catalyst (2016) 72.865.8fps
FIFA 17 (2016) 223213fps
Call of Duty Infinite Warfare (2016) 96.386.1fps
Watch Dogs 2 (2016) 60.942.8fps
Resident Evil 7 (2017) 98.981.5fps
For Honor (2017) 95.670.1fps
Ghost Recon Wildlands (2017) 62.934.5fps
Mass Effect Andromeda (2017) 51.446.4fps

Emissionen

Geräuschemissionen

Angesichts des ultradünnen Gehäuses erledigt die Kühlung einen guten Job. Mit durchschnittlich 39 dB im 3DMark 06 ordnet sich die Geräuschentwicklung des Aero 15 zwar etwas oberhalb des MSI GS63VR (37 dB), jedoch deutlich unterhalb des Dell XPS 15 (47 dB) und des Razer Blade (51 dB) ein. Während anspruchsvoller 3D-Programme (Spiele etc.) muss man mit ca. 43 dB rechnen, was für die meisten Nutzer immer noch akzeptabel ist. Die in der Tabelle aufgeführten 50 dB beziehen sich nur auf den Stresstest mit den Tools Furmark und Prime95.

Geräuschpegel Idle
Geräuschpegel Idle
Geräuschpegel Last
Geräuschpegel Last
Geräuschpegel Speaker
Geräuschpegel Speaker

Der Idle-Betrieb gibt ebenfalls kaum Anlass zur Kritik. Zwar neigen die Lüfter hier zum Surren, 32-34 dB sind jedoch grundsätzlich recht leise. Außerdem lässt sich das Aero 15 per Quiet-Modus (Smart Manager) zu einem komplett lautlosen Betrieb überreden, so dass der 15-Zöller auch in ruhigeren Umgebungen (Uni, Bibliothek, …) eine gute Figur macht. Ebenfalls schön: Spulenfiepen oder unnötiges Auftouren, wie es andere Geräte im Leerlauf zeigen, sind dem Gigabyte Laptop nach unseren Erfahrungen fremd. Sobald Last anliegt, nehmen die beiden Lüfter übrigens erst langsam an Fahrt auf.

Lautstärkediagramm

Idle
32 / 33 / 34 dB(A)
Last
39 / 50 dB(A)
 
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   Audix TM1, Arta (aus 15 cm gemessen)   Umgebungsgeräusche: 31 dB(A)
Gigabyte Aero 15
7700HQ, GeForce GTX 1060 (Laptop)
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
7700HQ, GeForce GTX 1050 (Notebook)
MSI GS63VR 7RF-228US
7700HQ, GeForce GTX 1060 (Laptop)
Acer Aspire VN7-593G-73HP V15 Nitro BE
7700HQ, GeForce GTX 1060 (Laptop)
Razer Blade (2017)
7700HQ, GeForce GTX 1060 (Laptop)
Geräuschentwicklung
-0%
1%
3%
-1%
aus / Umgebung *
31
28.4
8%
28.8
7%
30.4
2%
Idle min *
32
29
9%
33.1
-3%
30.9
3%
30
6%
Idle avg *
33
29
12%
33.1
-0%
30.9
6%
30
9%
Idle max *
34
32.2
5%
34
-0%
31.5
7%
30
12%
Last avg *
39
47.1
-21%
37.2
5%
40.7
-4%
51
-31%
Witcher 3 ultra *
43
52
-21%
46.1
-7%
45.5
-6%
Last max *
50
47.1
6%
47.1
6%
43.9
12%
51
-2%

* ... kleinere Werte sind besser

Temperatur

Abgesehen davon, dass man das Aero 15 beim Zocken nicht unbedingt auf den Schoß nehmen sollte (die Unterseite erhitzt sich auf maximal 61 °C), gehen die Gehäusetemperaturen in Ordnung. Nach einer Stunde Stresstest konnten wir der Oberseite im hinteren Drittel bis zu 56 °C entlocken. Letzterer Wert ist im Konkurrenzvergleich zwar recht hoch, allerdings bleiben der WASD-Bereich und die Handballenauflage merklich kühler.

Besonders gut schlägt sich das Chassis im Idle-Modus. Knapp 24 °C auf Ober- und Unterseite zeugen von einem angenehmen Office-Betrieb. Beim Internetsurfen und der Wiedergabe von Filmen halten sich die Werte auch in Grenzen.

Stresstest
Stresstest
Volllast oben (Optris PI 640)
Volllast oben (Optris PI 640)
Volllast unten (Optris PI 640)
Volllast unten (Optris PI 640)

Wagen wir noch kurz einen Blick unter die Haube. Mit maximal 92 bzw. 81 °C werden CPU und GPU bei längerer Volllast nicht übertrieben heiß. Allerdings kommt kam es im Stresstest auch zu einem leichten Throttling. So pendelte sich der Core i7-7700HQ auf 2,6 bis 2,7 GHz ein, wohingegen die GeForce GTX 1060 nur noch um die 1.250 MHz erreichte. Dieses Phänomen beschränkt sich jedoch auf unrealistische Szenarien.

Max. Last
 55 °C46 °C56 °C 
 43 °C45 °C41 °C 
 34 °C38 °C36 °C 
Maximal: 56 °C
Durchschnitt: 43.8 °C
58 °C61 °C50 °C
51 °C53 °C42 °C
38 °C39 °C38 °C
Maximal: 61 °C
Durchschnitt: 47.8 °C
Netzteil (max.)  46 °C | Raumtemperatur 20 °C | Voltcraft IR-900
Gigabyte Aero 15
7700HQ, GeForce GTX 1060 (Laptop)
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
7700HQ, GeForce GTX 1050 (Notebook)
MSI GS63VR 7RF-228US
7700HQ, GeForce GTX 1060 (Laptop)
Acer Aspire VN7-593G-73HP V15 Nitro BE
7700HQ, GeForce GTX 1060 (Laptop)
Razer Blade (2017)
7700HQ, GeForce GTX 1060 (Laptop)
Hitze
8%
-19%
-5%
Last oben max *
56
48.8
13%
51.9
7%
Last unten max *
61
42.6
30%
54.6
10%
Idle oben max *
25
26
-4%
28.4
-14%
29.1
-16%
Idle unten max *
24
25.4
-6%
29.6
-23%
29.3
-22%

* ... kleinere Werte sind besser

Lautsprecher

Der mittelprächtige Sound ist eine der wenigen Schwächen des Aero 15. Wie bei den meisten Slim-Notebooks eignet sich das verbaute Stereo-System tendenziell nur als Zwischenlösung. Stationär sollte man nach Möglichkeit externe Lautsprecher anschließen.

Zwar sind Mitten und Höhen laut unserer Audio-Analyse keineswegs schlecht und sogar besser als beim Dell XPS 15, dennoch hören sich Filme, Musikstücke und Games recht blechern und eindimensional an. Ganz zu schweigen vom mäßigen Bass. Ohne Subwoofer kommen tiefe Töne kaum zur Geltung. Immerhin spielen die Lautsprecher mit maximal 79 dB nicht allzu leise (71 dB @Dell XPS 15). Darüber hinaus muss man anmerken, dass bei solch flachen Gehäusen ein besserer Klang wohl nur schwer zu realisieren ist.

dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2040.245.22538.242.53133.735.74040.640.85031426332.939.78029.931.810026.935.812525.332.416023.935.420023.544.525025.149.931525.354.840021.558.850020.361.663020.165.980018.865.5100018.865.4125018.667.5160018.566.3200018.566250018.467.9315018.570.4400018.465.8500018.264.4630018.364800018.268.61000018.769.71250018.671.41600017.964.3SPL31.379.1N1.644.5median 18.7Gigabyte Aero 15median 65.4Delta1.66.340.938.634.735.83434.833.632.833.331.73534.831.83531.742.53049.628.657.127.152.626.949.426.65425.857.525.456.624.466.12469.224.162.223.861.523.565.123.265.323.463.823.270.923.370.723.263.123.263.823.265.423.163.823.165.523.26735.978.62.643.3median 23.8Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)median 63.81.84.5hearing rangehide median Pink Noise
Gigabyte Aero 15 Audio Analyse

(±) | Mittelmäßig laut spielende Lautsprecher (79 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 23.3% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (10.7% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 1.8% abweichend
(+) | lineare Mitten (4.1% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 2.6% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (5.1% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (16.7% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 43% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 7% vergleichbar, 50% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 18%, das schlechteste Gerät hat 35%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 24% aller getesteten Geräte waren besser, 6% vergleichbar, 70% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 22%, das schlechteste Gerät hat 53%

Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD) Audio Analyse

(-) | Nicht sonderlich laut spielende Lautsprecher (70.93 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(±) | abgesenkter Bass - 12.9% geringer als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (14.3% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 3.5% abweichend
(±) | Linearität der Mitten ist durchschnittlich (8.9% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 2.3% abweichend
(±) | durchschnittlich lineare Hochtöne (7.3% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(+) | hörbarer Bereich ist sehr linear (13.8% Abstand zum Median
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 27% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 5% vergleichbar, 68% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 18%, das schlechteste Gerät hat 35%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 12% aller getesteten Geräte waren besser, 4% vergleichbar, 84% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 22%, das schlechteste Gerät hat 53%

Frequenzdiagramm im Vergleich (Checkboxen oben an-/abwählbar!)

Energieverwaltung

Energieaufnahme

Gigabyte legt beim Aero 15 großen Wert auf die Themen Energieeffizienz und Akkulaufzeit. Damit der Allrounder möglichst lange ohne Netzteil durchhält, spart sich der Hersteller Nvidias G-Sync-Technik, die bei Gaming-Notebooks ihren Siegeszug antritt, und setzt lieber auf die Grafikumschaltung Optimus.

Wenn man alle Werte zusammenrechnet, deckt sich der Stromverbrauch im Idle-Modus fast 1:1 mit dem des Dell XPS 15 (12 bis 20 vs. 12 bis 17 Watt). Das Acer Aspire VN7-593G und das Razer Blade 2017 sind im Leerlauf trotz identischer CPU noch eine ganze Ecke sparsamer. Gigabyte gleicht diesen Nachteil mit einem deutlich größeren Akku aus. Statt 69 bzw. 70 Wh kommt das Aero 15 auf auf üppige 94 Wh. Lediglich das Dell XPS 15 kann hier mit seinen 97 Wh mithalten. In der ersten Szene des 3DMark 06 rangieren die GTX-1060-Notebooks zwischen 74 und 95 Watt. Mit einem Maximalwert von 161 Watt sollte das 150-Watt-Netzteil unter Volllast noch umgehen können.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 1.2 / 1.7 Watt
Idledarkmidlight 12 / 15 / 20 Watt
Last midlight 82 / 161 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy
Gigabyte Aero 15
7700HQ, GeForce GTX 1060 (Laptop)
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
7700HQ, GeForce GTX 1050 (Notebook)
MSI GS63VR 7RF-228US
7700HQ, GeForce GTX 1060 (Laptop)
Acer Aspire VN7-593G-73HP V15 Nitro BE
7700HQ, GeForce GTX 1060 (Laptop)
Razer Blade (2017)
7700HQ, GeForce GTX 1060 (Laptop)
Stromverbrauch
3%
-10%
14%
22%
Idle min *
12
11.9
1%
14.5
-21%
7.2
40%
7.5
37%
Idle avg *
15
17.1
-14%
17.3
-15%
10.5
30%
12.1
19%
Idle max *
20
17.3
13%
17.4
13%
16
20%
14.3
28%
Last avg *
82
94.7
-15%
93
-13%
82
-0%
73.5
10%
Last max *
161
122
24%
155
4%
110.2
32%
Witcher 3 ultra *
111
104.8
6%
128.8
-16%
124
-12%
108
3%

* ... kleinere Werte sind besser

Akkulaufzeit

Reisefreudige Nutzer, die häufig unterwegs sind, finden im Aero 15 einen tollen Begleiter. Anders als klassische Gaming-Notebooks, die bei alltäglichen Aufgaben wie Web oder Video – bis auf ein paar Ausreißer – nach spätestens 4-5 Stunden zurück ans Stromnetz wollen, schaffte das Aero 15 sowohl bei unserem Internet-Parcours als auch in unserem HD-Film-Test über 7 Stunden (Energieprofil Ausbalanciert, mittlere Display-Helligkeit).

Mit diesem Wert kann der 15-Zöller dem Dell XPS 15 Paroli bieten und an der Konkurrenz von MSI und Acer vorbeirauschen, die – wie erwähnt – einen viel kleineren Akku enthalten. Ausnahme bildet das Razer Blade 2017, das trotz 24 Wh weniger beim Internetsurfen erst nach 9 Stunden schlapp macht. Hinweis: Die 3D-Performance bricht im Akku-Modus um ca. 20 % ein (30 vs. 37 fps @The Witcher 3 Ultra).

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
10h 38min
Surfen über WLAN v1.3
7h 02min
Big Buck Bunny H.264 1080p
7h 44min
Last (volle Helligkeit)
1h 52min
Gigabyte Aero 15
7700HQ, GeForce GTX 1060 (Laptop), 94.24 Wh
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
7700HQ, GeForce GTX 1050 (Notebook), 97 Wh
MSI GS63VR 7RF-228US
7700HQ, GeForce GTX 1060 (Laptop), 65 Wh
Acer Aspire VN7-593G-73HP V15 Nitro BE
7700HQ, GeForce GTX 1060 (Laptop), 69 Wh
Razer Blade (2017)
7700HQ, GeForce GTX 1060 (Laptop), 70 Wh
Akkulaufzeit
8%
-39%
-2%
29%
Idle
638
831
30%
386
-39%
501
-21%
H.264
464
WLAN
422
434
3%
232
-45%
357
-15%
545
29%
Last
112
103
-8%
75
-33%
144
29%

Fazit

Pro

+ kompaktes Netzteil mit USB-Port
+ blickwinkelstabiles IPS-Panel
+ schmaler Displayrahmen
+ im Quiet-Modus lautlos
+ Bildschirm vorkalibriert
+ dünnes Alu-Gehäuse
+ Grafikumschaltung
+ sehr gute Leistung
+ hohe Akkulaufzeit
+ RGB-Beleuchtung
+ geringes Gewicht
+ praktische Tools
+ schickes Design
+ gute Stabilität
+ Thunderbolt 3
+ NVMe-SSD

Contra

- Reaktionszeit des Displays könnte besser sein
- Touchpad nimmt Rechtsklicks nicht immer an
- recht hoher Preis für ein GTX-1060-Gerät
- etwas schwacher Sound
Gigabyte Aero 15, Testgerät zur Verfügung gestellt von Gigabyte Deutschland.
Gigabyte Aero 15, Testgerät zur Verfügung gestellt von Gigabyte Deutschland.

Egal, ob man das Aero 15 nun primär als Allround- oder Spiele-Plattform betrachtet, geht Gigabyte bei seiner Notebook-Entwicklung einen wichtigen Schritt nach vorn. Das mit 19 mm extrem dünne 15-Zoll-Gerät würde sowohl in der Multimedia-Top-10 als auch in der mobilen Gaming-Top-10 ganz weit oben in der Liste landen.

Den positiven Gesamteindruck hat das Aero 15 dabei nicht nur der ausgewogenen Hardware-Zusammenstellung, sondern auch ein paar Features zu verdanken, die man bei der Konkurrenz nur selten entdeckt. Da hätten wir einmal den ungemein schmalen Displayrahmen, der für eine schicke Optik sorgt. Weiteres Lob gibt es für die Bildschirmkalibrierung (X-Rite Pantone) und den Thunderbolt-3-Port, welcher bei Gigabyte endlich Einzug hält. Der Akkulaufzeit gebührt ebenfalls Respekt. 7 bis 8 Stunden im Windows Alltag können nur wenige Performance-Notebooks übertreffen.

Echte Kritikpunkte finden sich kaum. Neben der etwas enttäuschenden Soundqualität müssen wir nur den happigen Preis und das nicht immer zuverlässige Touchpad bemängeln.

Insgesamt erweist sich das Aero 15 als ebenbürtige Konkurrenz zu den Multimedia-Platzhirschen Dell XPS 15, Razer Blade 2017 und Acer V15 Nitro.

Gigabyte Aero 15 - 02.05.2017 v6
Florian Glaser

Gehäuse
84 / 98 → 86%
Tastatur
83%
Pointing Device
78%
Konnektivität
68 / 81 → 84%
Gewicht
62 / 67 → 90%
Akkulaufzeit
89%
Display
86%
Leistung Spiele
92 / 85 → 100%
Leistung Anwendungen
94 / 92 → 100%
Temperatur
76%
Lautstärke
78 / 95 → 82%
Audio
70%
Durchschnitt
80%
87%
Multimedia - gewichteter Durchschnitt
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Autor: Florian Glaser,  2.05.2017 (Update:  2.05.2017)
Florian Glaser
Florian Glaser - Managing Editor Gaming
In den frühen 90er-Jahren mit MS-DOS und Windows 3.1 aufgewachsen entdeckte ich schon im Kindesalter mein Interesse für den Bereich Computer. Speziell Computerspiele strahlten bereits damals eine große Faszination auf mich aus. Von Monkey Island über Lands of Lore bis hin zu Doom wurde alles gezockt, was man so unter die Finger bekam. Für Notebookcheck bin ich seit 2009 tätig mit Schwerpunkt auf leistungsstarke Gaming-Notebooks.