Notebookcheck

Test Gigabyte Sabre 15 (i7-7700HQ, GTX 1050) Laptop

Allen Ngo, Stefanie Voigt (übersetzt von Martin Jungowski), 25.07.2017

Hervorragende Spieleleistung für unter 1.300 Euro. Gigabyte hat eines seiner besten Einsteiger-Gaming-Notebooks vorgestellt, das für knapp 1.300 Euro zu haben ist. Trotzdem gibt es auch hier wieder einige Punkte, an denen der Hersteller gespart hat und die man vor dem Kauf unbedingt wissen sollte.

Für den englischen Original-Artikel, siehe hier.

Mitten in einer Flut von High-End-Aorus-Notebooks und der bei Gamern beliebten Aero Serie hat Gigabyte während der CES 2017 die Sabre Serie vorgestellt. Anders als diese teureren Notebooks richtet sich das Sabre jedoch an Spieler mit geringerem Budget, indem anstelle der teuren GTX 1060 die günstigeren GTX 1050 und 1050 Ti verbaut werden.

Aktuell gibt es lediglich zwei Modelle der Sabre Reihe, das Sabre 15G und 15K. Beide sind ausgestattet mit einem Core i7-7700HQ, 16 GB DDR4-RAM, einem 1080p-IPS-Display, einer 256-GB-SSD sowie einer 1-TB-Festplatte. Die Unterschiede liegen in der GPU: Während das 15G mit einer GeForce GTX 1050 mit 2 GB VRAM ausgestattet ist, steckt im 15K eine GeForce GTX 1050 Ti mit 4 GB VRAM. Preislich liegen die zwei Geräte 100 Euro auseinander, das günstigere 15G ist in Deutschland derzeit ab 1.299 Euro erhältlich. In den USA liegen die Preise bei 1.000 und 1.200 US-Dollar, dafür verfügt das günstigere Einsteigermodell jedoch lediglich über eine 128-GB-SSD. Genau jenes Modell hatten wir im Test und lassen es gegen eine Vielzahl an vergleichbar teuren Gaming-Notebooks antreten: HP Omen 15HP Pavilion 15 PowerSamsung OdysseyLenovo Yoga 720Lenovo Legion Y520Asus FX553/GL553Acer Aspire VX5 und MSI GL62M. All diese Notebooks haben genau wie unser Testgerät die gleiche CPU (Core i7-7700HQ) und GPU (GTX 1050/1050 Ti) verbaut.

Wenn es um Gaming-Notebooks geht, ist Gigabyte kein Unbekannter, und unsere bisherigen Tests der Gaming-Notebooks dieses Herstellers haben vor allem eines gezeigt: Gigabytes Fokus liegt auf hoher Leistung gepaart mit reichhaltigen Anschlüssen bei gleichzeitig möglichst dünnem und nicht selten auch fragilem Design.

Gigabyte Sabre 15G (Sabre Serie)
Grafikkarte
NVIDIA GeForce GTX 1050 (Laptop) - 2048 MB, Kerntakt: 1354 MHz, Speichertakt: 7008 MHz, GDDR5, 375.72, Optimus
Hauptspeicher
16384 MB 
, DDR4-2400, PC4-19200, 17-17-17-39, 1300 MHz, Single-Channel
Bildschirm
15.6 Zoll 16:9, 1920 x 1080 Pixel 141 PPI, ID: LGD0533, Name: LG Display LP156WF6-SPK3, IPS, spiegelnd: nein
Mainboard
Intel HM175
Massenspeicher
Liteonit CV3-8D128, 128 GB 
, Secondary: 1 TB Hitachi HGST HTS721010A9E630
Soundkarte
Intel Skylake PCH-H High Definition Audio Controller
Anschlüsse
1 USB 2.0, 3 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 1 USB 3.1 Gen2, 1 HDMI, 2 DisplayPort, 1 Kensington Lock, Audio Anschlüsse: 3.5 mm earphones, 3.5 mm microphone, Card Reader: SD reader
Netzwerk
Realtek RTL8168/8111 Gigabit-LAN (10/100/1000MBit), Intel Dual Band Wireless-AC 3168 (a/b/g/n/ac), Bluetooth 4.2
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 26.9 x 378 x 267
Akku
47 Wh, 4200 mAh Lithium-Ion, wechselbar
Betriebssystem
Microsoft Windows 10 Home 64 Bit
Kamera
Webcam: HD
Sonstiges
Lautsprecher: 2 W stereo, Tastatur: Chiclet, Tastatur-Beleuchtung: ja, AC adapter, Drivers disc, PowerDVD 12 disc, Warranty card, User's manual, FlexiKey, Control Center, Sound Blaster Cinema 3, 12 Monate Garantie
Gewicht
2.495 kg, Netzteil: 635 g
Preis
1000 USD
Hinweis: Der Hersteller kann abweichende Bauteile wie Bildschirme, Laufwerke und Speicherriegel mit ähnlichen Spezifikationen unter dem gleichen Modellnamen einsetzen.

 

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Gehäuse

Im Vergleich mit der superdünnen Gigabyte-P37-Serie ist das Sabre deutlich auffälliger, kantiger und schnittiger gestaltet und könnte fast als Aorus Notebook durchgehen. Kanten und Ecken sind sehr ausgeprägt und aus rein ästhetischen Gründen mit optischen Akzenten um die Base herum sowie am Deckel versehen. Die zwei hinteren Lüftergitter sind an die Triebwerks-Lüftergitter der größeren Asus-ROG-Serie angelehnt, die Symmetrie ist jedoch auch hier wieder rein ästhetischer Natur: Lediglich das linke Lüftergitter ist echt. Anders als die teureren Aorus- und Aero Serien sind sowohl Base als auch Deckel aus mattem Plastik anstelle von edlerem Aluminium gefertigt. Die Oberflächen sind leicht angeraut und sehr empfänglich für Fingerabdrücke und fettige Spuren. Es liegt durchaus im Rahmen des Vorstellbaren, dass die Handballenablage im Laufe der Zeit aufgrund der Ablagerungen dauerhaft glänzend wird, ähnlich wie dies auch bei Tastaturen nach längerer Nutzung oftmals der Fall ist. Nichtsdestotrotz sieht das Sabre 15 deutlich potenter und kräftiger aus als das Odyssey 15 oder das Pavillion Power.

Die Gehäusequalität der Base ist hervorragend, und auch bei größerer Krafteinwirkung kam es zu keinerlei Verwindungen oder Verbiegungen. Handballenablage, Touchpad und Tastatur sind sehr robust und knarzen bei Verwindungsversuchen nur unerheblich. Wie so oft bei Notebooks ist der Deckel jedoch deutlich weniger beeindruckend. Im vorliegenden Fall lässt er sich relativ leicht verwinden und wippt beim Tippen zudem sichtbar nach. Die Verarbeitungsqualität unseres Testmodells war im Bereich des unteren Displayrahmens nur mittelmäßig, da der Kunststoff nicht bündig am Bildschirm anlag und dadurch ein Spalt sichtbar war. Auf dem Foto unten ist dies sehr gut zu erkennen.

In puncto Gewicht und Größe entspricht das Sabre 15 fast direkt dem Omen 15 oder Odyssey 15. Es liegt im Mittelfeld, zwischen den wesentlich dickeren und schwereren 15-Zoll-Gaming-Notebooks wie dem GT62VR oder dem Predator 15 sowie den wesentlich kleineren Alternativen wie dem XPS 15 oder dem Aero 15. Da beim Design des Sabre nicht allzu viel Gewicht auf dünne Bildschirmränder gelegt wurde, liegt es bei der Mobilität somit nur im Mittelfeld.

Der maximale Öffnungswinkel ist nicht sonderlich groß.
Der maximale Öffnungswinkel ist nicht sonderlich groß.
Der innere Bildschirmrand steht sichtbar vom Panel ab.
Der innere Bildschirmrand steht sichtbar vom Panel ab.
390 mm 266 mm 40 mm 2.9 kg389 mm 276 mm 25 mm 2.6 kg378 mm 267 mm 26.9 mm 2.5 kg378 mm 260.1 mm 23.9 mm 2.5 kg356 mm 250 mm 19 mm 2.1 kg357 mm 235 mm 17 mm 2.1 kg

Anschlüsse

Anzahl und Art der verfügbaren Anschlüsse sind beeindruckend. So stehen beispielsweise 3 Videoausgänge zur Verfügung, die alle gleichzeitig verwendet werden können. Die zwei MiniDisplayPort-Anschlüsse sind jedoch unterschiedlich ausgelegt, und der HDMI-Port ist auf 4k bei 30 Hz eingeschränkt, so dass 4k bei 60 Hz ausschließlich am MiniDisplayPort 1.3 möglich ist. Auch waren wir etwas enttäuscht, dass statt Thunderbolt 3 lediglich das vergleichsweise langsame USB Typ-C Gen. 2 zur Verfügung steht.

Die Platzierung der Anschlüsse ist nicht ganz optimal gelöst: Um bestmögliche Erreichbarkeit zu gewährleisten, wurden die Anschlüsse auf beiden Seiten recht weit vorne angebracht. Leider führt dies im Umkehrschluss zu störenden Kabeln links und rechts vom Notebook auf dem Schreibtisch.

vorne: keine Anschlüsse
vorne: keine Anschlüsse
links: Stromstecker, Gigabyte RJ-45, MiniDisplayPort 1.3, MiniDisplayPort 1.2, HDMI 1.4, USB 3.1 Typ-C Gen.2, USB 3.0, SD-Kartenleser
links: Stromstecker, Gigabyte RJ-45, MiniDisplayPort 1.3, MiniDisplayPort 1.2, HDMI 1.4, USB 3.1 Typ-C Gen.2, USB 3.0, SD-Kartenleser
hinten: keine Anschlüsse
hinten: keine Anschlüsse
rechts: 3,5-mm-Kopfhörer, 3,5-mm-Mikrofon, USB 2.0, USB 3.0, Kensington Lock
rechts: 3,5-mm-Kopfhörer, 3,5-mm-Mikrofon, USB 2.0, USB 3.0, Kensington Lock

Software

Vorinstalliert sind Programme wie Control Center und FlexiKey, wie wir sie auch auf den meisten Clevo Barebones vorfinden. Dies ist durchaus interessant, da Gigabyte bei der Aorus- und P-Serie bis dato eher auf die hauseigene Software gesetzt hatte. Im Vergleich mit der Software, die auf MSI- oder Alienware Notebooks vorinstalliert wird, ist sie jedoch eher rudimentär: Es gibt weder eine Echtzeit-Überwachung der Lüfterdrehzahl noch der Core-Temperaturen, der Taktraten oder anderer Kennzahlen, die für Gamer von Interesse sein könnten.

Die FlexiKey Software ermöglicht Makro-Einstellungen, Tastenaufzeichnung sowie die Einstellung der Drei-Zonen-16,8-Millionen-Farben-RGB-Hintergrundbeleuchtung der Tastatur. Einzeltastenbeleuchtung ist der teureren Aorus Serie vorbehalten.

Control Center
Control Center
manuelle Lüftersteuerung
manuelle Lüftersteuerung
FlexiKey
FlexiKey
Sound Blaster Cinema 3
Sound Blaster Cinema 3
Sound Blaster Cinema 3
Sound Blaster Cinema 3
 

SDCardreader

Der gefederte SD-Kartenleser erreicht mit unserer Toshiba UHS-II SDXC Referenzkarte nur mittelmäßige Transferraten. So dauert die Übertragung von 1 GB an Bildern von der Karte auf den Desktop rund 13 Sekunden, das XPS 15 9560 oder MSIs GT-Serie schafft dies in gerade mal 8 Sekunden. Eine vollständig eingesteckte SD-Karte steht etwa 1-2 mm aus dem Gehäuse raus und kann somit beim Transport bedenkenlos im Gehäuse verbleiben.

SDCardreader Transfer Speed
average JPG Copy Test (av. of 3 runs)
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
 
120.5 MB/s ∼100% +53%
Gigabyte Sabre 15G
 
78.76 MB/s ∼65%
Gigabyte Aero 15
 
78 MB/s ∼65% -1%
maximum AS SSD Seq Read Test (1GB)
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
 
252.6 MB/s ∼100% +192%
Gigabyte Aero 15
 
89 MB/s ∼35% +3%
Gigabyte Sabre 15G
 
86.53 MB/s ∼34%

Kommunikation

ungenutzter SIM-Karten-Slot
ungenutzter SIM-Karten-Slot

Intels 1x1 3168 WLAN-Modul mit integriertem Bluetooth 4.2 kümmert sich um die drahtlose Kommunikation. Der praxisnahe Test in etwa einem Meter Entfernung zu unserem Linksys-EA8500-Referenzrouter ergab eine eher mittelmäßige Übertragungsrate von 319 MBit/s (theoretisches Maximum: 433 MBit/s). Andere Gaming-Notebooks, insbesondere die mit der Killer-1535-WLAN-Karte ausgestatteten, erreichen höhere Transferraten und bieten zudem noch weitere Vorteile bei der Software.

Unterhalb der Batterie befindet sich in unserem Testgerät ein ungenutzter SIM-Karten-Slot. Zwar ist ein LTE-Modem derzeit bei keinem der beiden Modelle verfügbar, eine zukünftige Option ist jedoch durchaus denkbar. Falls dies tatsächlich der Fall sein sollte, wäre das Sabre 15 eines von ganz wenigen Gaming-Notebooks mit LTE-Modem.

Networking
iperf3 Client (receive) TCP 1 m 4M x10
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter
648 MBit/s ∼100% +170%
Samsung Odyssey NP800G5M-X01US
Qualcomm Atheros QCA9377 Wireless Network Adapter
343 MBit/s ∼53% +43%
Gigabyte Sabre 15G
Intel Dual Band Wireless-AC 3168
240 MBit/s ∼37%
iperf3 Client (transmit) TCP 1 m 4M x10
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter
529 MBit/s ∼100% +66%
Samsung Odyssey NP800G5M-X01US
Qualcomm Atheros QCA9377 Wireless Network Adapter
341 MBit/s ∼64% +7%
Gigabyte Sabre 15G
Intel Dual Band Wireless-AC 3168
319 MBit/s ∼60%

Zubehör

In der Schachtel befinden sich neben dem eigentlichen Laptop ein Datenträger mit Treibern, ein Datenträger mit PowerDVD 12, eine Garantiekarte sowie das Benutzerhandbuch. Besonders interessant sind die Beigaben in Anbetracht der Tatsache, dass das Sabre 15 über kein optisches Laufwerk verfügt und hierfür auf externe Lösungen angewiesen ist. Ein Mikrofasertuch wäre in Anbetracht der Empfindlichkeit des Gehäuses für Fingerabdrücke somit eine nützlichere Beigabe gewesen.

Wartung

Der untere Gehäusedeckel wird von insgesamt 17 Kreuzschlitzschrauben und mehreren Plastikhaken gehalten, was deutlich mehr ist als bei der Aorus- oder P-Serie. Wenngleich die Demontage kein großes Problem darstellt, ist sie durch die hohe Anzahl der Schrauben doch recht zeitaufwendig. Einmal geöffnet hat man vollen Zugriff auf beide Speicherschächte, beide DDR4-SODIMM-Slots, das WLAN-Modul und die BIOS-Pufferbatterie.

Wartungsarbeiten setzen einen Spachtel und etwas Geduld voraus.
Wartungsarbeiten setzen einen Spachtel und etwas Geduld voraus.

Garantie

Auf beiden Seiten des Atlantiks verkauft Gigabyte das Sabre 15 laut eigener Aussage mit zwei Jahren Herstellergarantie. Kurioserweise war auf dem Aufkleber auf unserem Testgerät jedoch nur von einem Jahr die Rede. Wir haben bei Gigabyte angefragt und um Klärung des Sachverhalts gebeten.

Eingabegeräte

Tastatur

Die Tastatur (ca. 34,2 x 10,5 cm) entspricht in etwa der SteelSeries Tastatur von MSIs GT-Baureihe. Mit 2 mm ist der Hub wesentlich länger als bei den meisten Ultrabooks, der Anschlag ist jedoch eher weich und das Klappern der Tasten ausgeprägter als bei MSIs GT-Serie. Für ein Gigabyte Notebook ist dies jedoch nicht untypisch. Das taktile Feedback ist dank stabiler Basis und angenehmer Größe bei allen Tasten gleich.

Ein kleines Ärgernis ist der fehlende Indikator für CAPS-LOCK. Falls FlexiKey nicht gerade zufällig geöffnet ist, gibt es keinerlei Anzeige für den Status der CAPS-LOCK-Taste – weder am Bildschirm noch auf der Tastatur selber. 

Touchpad

Im Vergleich mit dem XPS 15 (10,5 x 8,5 cm) oder Aero 15 (10,5 x 7 cm) fällt das Touchpad des Sabre 15 mit 10,2 x 5,8 cm verhältnismäßig klein aus; es macht diesen Nachteil jedoch durch seine dedizierten Maustasten wieder wett. Die Oberfläche ist leicht angeraut und kaum von der Handballenablage unterscheidbar. Druck in der Mitte des Touchpads führt zu minimalem Nachgeben; die Gleiteigenschaften sind insgesamt sehr gut und gleichmäßig.

Anders als das Touchpad fühlen sich die dedizierten Tasten jedoch recht minderwertig an. Das Geräusch beim Auslösen ist schwach, der Anschlag ist sehr schwammig und nicht so ausgeprägt wie bei MSIs GT-Serie, der Hub ist sehr gering. Obwohl sie angenehmer zu benutzen sind als die in das Touchpad integrierten Tasten („Clickpad“) der meisten Ultrabooks, hätten wir von dedizierten Tasten eigentlich mehr erwartet.

Standard-Chiclet-Keyboard-Layout mit Pfeiltasten in voller Größe
Standard-Chiclet-Keyboard-Layout mit Pfeiltasten in voller Größe
Um den langen Hub zu ermöglichen, stehen die Tasten etwas weiter raus.
Um den langen Hub zu ermöglichen, stehen die Tasten etwas weiter raus.

Display

Beide derzeit erhältlichen Sabre-15-Modelle sind mit demselben 15,6-Zoll-1080p-Panel ausgestattet. Andere Panel oder auf Spieler ausgerichtete Optionen sind nicht verfügbar, was bedeutet, dass weder 120-Hz- noch 5-ms-Panels noch G-Sync erhältlich sind. Wenngleich wir mit dem Fehlen einer 120-Hz-Option und der auf 1080p festgelegten Auflösung gut leben können (in Anbetracht der GPU wären höhere Auflösungen ohnehin nicht realistisch), stünden dem Sabre ein G-Sync-Panel oder eines mit niedrigeren Reaktionszeiten sehr gut zu Gesicht.

Das verbaute IPS-Panel von LG (LGD0533) ist baugleich mit dem des 15,6-zölligen Lenovo Y720. Konsequenterweise sind auch die Eigenschaften beider Displays sehr ähnlich, insbesondere in Bezug auf Farbbereich, Kontrast und Schwarz-Weiß-Reaktionszeit. Mit nur 240 cd2/m ist die maximale Helligkeit für ein Gaming-Notebook eher gering, der Kontrast geht mit 800:1 noch in Ordnung. Wir konnten bei reduzierter Helligkeit ein sehr hochfrequentes PWM-Flickern feststellen, was aufgrund der hohen Frequenz jedoch wahrscheinlich nur eine kleine Anzahl an Anwendern stören wird.

Unser Testgerät zeigte recht ausgeprägtes Backlight Bleeding im rechten oben Bereich des Bildschirms, das insbesondere bei der Filmwiedergabe mit Trauerrändern störend zum Vorschein trat. Glücklicherweise ist das matte Panel ansonsten sehr scharf und leidet anders als viele andere matte Panels, wie zum Beispiel das des Pavilion 17z, nicht unter Körnung.

sichtbares und ungleichmäßiges Backlight Bleeding
sichtbares und ungleichmäßiges Backlight Bleeding
Subpixel-Geometrie (141 ppi)
Subpixel-Geometrie (141 ppi)
255.2
cd/m²
227
cd/m²
259.2
cd/m²
248.4
cd/m²
248.4
cd/m²
252
cd/m²
222.7
cd/m²
237.2
cd/m²
218
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro Basic 2
Maximal: 259.2 cd/m² Durchschnitt: 240.9 cd/m² Minimum: 21 cd/m²
Ausleuchtung: 84 %
Helligkeit Akku: 248.4 cd/m²
Kontrast: 828:1 (Schwarzwert: 0.3 cd/m²)
ΔE Color 7.5 | 0.4-29.43 Ø6.2
ΔE Greyscale 6.5 | 0.64-98 Ø6.4
57.9% sRGB (Argyll 3D) 37% AdobeRGB 1998 (Argyll 3D)
Gamma: 2.19
Gigabyte Sabre 15G
ID: LGD0533, Name: LG Display LP156WF6-SPK3, IPS, 15.6, 1920x1080
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
IGZO IPS, 15.6, 3840x2160
Gigabyte Aero 15
N156HCA-EA1 (CMN15D7), IPS, 15.6, 1920x1080
HP Omen 15-ce002ng
AUO42ED, IPS, 15.6, 1920x1080
Samsung Odyssey NP800G5M-X01US
IPS, 15.6, 1920x1080
MSI GT62VR 7RE-223
LG Philips LP156WF6 (LGD046F), IPS, 15.6, 1920x1080
Response Times
-76%
-10%
-29%
-19%
-7%
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
32 (16.4, 15.6)
57.2 (27.2, 30)
-79%
42.8 (23.6, 19.2)
-34%
43.2 (21.2, 22)
-35%
38.8 (20.8, 18)
-21%
37 (16, 21)
-16%
Response Time Black / White *
25.6 (15.6, 10)
39.2 (23.6, 15.6)
-53%
32 (18.8, 13.2)
-25%
31.2 (16.4, 14.8)
-22%
33.6 (18.8, 14.8)
-31%
25 (4, 21)
2%
PWM Frequency
20000 (99)
961.5
-95%
26000 (20)
30%
19230 (99)
-4%
Bildschirm
43%
28%
40%
2%
30%
Helligkeit Bildmitte
248.4
370.1
49%
320
29%
304
22%
255.9
3%
310
25%
Brightness
241
356
48%
316
31%
289
20%
249
3%
311
29%
Brightness Distribution
84
87
4%
90
7%
86
2%
90
7%
85
1%
Schwarzwert *
0.3
0.37
-23%
0.36
-20%
0.26
13%
0.48
-60%
0.3
-0%
Kontrast
828
1000
21%
889
7%
1169
41%
533
-36%
1033
25%
DeltaE Colorchecker *
7.5
5.3
29%
4.62
38%
3.46
54%
5.9
21%
4.82
36%
Colorchecker DeltaE2000 max. *
25.2
9.9
61%
9.75
61%
7.72
69%
18.9
25%
10.14
60%
DeltaE Graustufen *
6.5
4.6
29%
6
8%
2.46
62%
5.6
14%
3.94
39%
Gamma
2.19 100%
2.31 95%
2.46 89%
2.38 92%
2.21 100%
2.45 90%
CCT
7852 83%
6284 103%
6761 96%
6915 94%
7250 90%
6877 95%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
37
88.3
139%
60
62%
59
59%
44.8
21%
54
46%
Color Space (Percent of sRGB)
57.9
100
73%
92
59%
91
57%
70.1
21%
83
43%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
-17% / 16%
9% / 19%
6% / 29%
-9% / -3%
12% / 24%

* ... kleinere Werte sind besser

Mit nur 58 % sRGB und 37 % AdobeRGB ist die Farbraumabdeckung für ein Gaming-Notebook enttäuschend. Vergleichbare Systeme, wie das Omen 15 oder Samsung Odyssey, schaffen deutlich mehr. Andere Systeme, wie das Dell XPS 15 9560 oder das Razer Blade, bieten gar vollständige sRGB-Abdeckung. Für den professionellen Einsatz ist der Bildschirm also nicht geeignet - wem dies wichtig ist, sollte zu anderen Geräten, wie zum Beispiel dem Aero 15, greifen.

vs. sRGB
vs. sRGB
vs. AdobeRGB
vs. AdobeRGB
vs. Samsung Odyssey 15
vs. Samsung Odyssey 15

Weitergehende Messungen mit dem X-Rite-Spektralfotometer ergaben insgesamt eine sehr ungenaue Darstellung von Farben und Graustufen mit einer zu kühlen Farbtemperatur. Durch Kalibrierung konnten wir dies erheblich verbessern, besonders bei niedrigerer Sättigung. Nichtsdestotrotz werden die Farben mit steigender Sättigung immer ungenauer, was auf die geringe Farbraumabdeckung des Panels zurückzuführen ist. Speziell Blau und Magenta werden sehr inakkurat wiedergegeben.

Graustufen (unkalibriert)
Graustufen (unkalibriert)
Sättigung (unkalibriert)
Sättigung (unkalibriert)
ColorChecker (unkalibriert)
ColorChecker (unkalibriert)
Grastufen (kalibriert)
Grastufen (kalibriert)
Sättigung (kalibriert)
Sättigung (kalibriert)
ColorChecker (kalibriert)
ColorChecker (kalibriert)

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
25.6 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 15.6 ms steigend
↘ 10 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind mittelmäßig und dadurch für Spieler eventuell zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 44 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten durchschnittlich (25.5 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
32 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 16.4 ms steigend
↘ 15.6 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 18 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten besser als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (40.8 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM festgestellt 20000 Hz ≤ 99 % Helligkeit

Das Display flackert mit 20000 Hz (höchstwahrscheinlich durch Pulsweitenmodulation PWM) bei einer eingestellten Helligkeit von 99 % und darunter. Darüber sollte es zu keinem Flackern kommen.

Die Frequenz von 20000 Hz ist sehr hoch und sollte daher auch bei empfindlichen Personen zu keinen Problemen führen.

Im Vergleich: 52 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 9868 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

Im Außeneinsatz schlägt sich das Sabre 15 aufgrund seiner geringen maximalen Bildschirmhelligkeit nur mittelmäßig. Farben und Kontrast wirken selbst im Schatten trotz mattem Panel und großen Blickwinkeln sehr schnell ausgewaschen. Das Sabre 15 wurde eindeutig nicht für den Außeneinsatz entwickelt.

draußen im Sonnenlight
draußen im Sonnenlight
draußen im Sonnenlicht
draußen im Sonnenlicht
draußen im Schatten
draußen im Schatten
großzügige IPS-Blickwinkel
großzügige IPS-Blickwinkel

Performance

Im System steckt in beiden Modellen ein Core i7-7700HQ samt Full-HD-Display. Der Unterschied zwischen den beiden verfügbaren Modellen liegt in der GPU: GeForce GTX 1050 mit 2 GB VRAM (15G) oder GeForce GTX 1050 Ti mit 4 GB VRAM (15K). Wir waren zwar etwas enttäuscht, keine GeForce GTX 1050 mit 4 GB VRAM zu sehen wie sie im Inspiron 15 7000 Gaming steckt, die 2 GB VRAM waren jedoch in Anbetracht der nativen Full-HD-Auflösung kein Problem. Beide Modelle sind standardmäßig mit Nvidia Optimus ausgestattet.

Eine weitere Besonderheit beider Modelle ist das einzelne 16-GB-DDR4-Modul im Single-Channel-Betrieb. Die meisten Gaming-Notebooks verfügen über eine performantere Dual-Channel-Konfiguration, der Vorteil ist hier jedoch die einfache und günstige Aufrüstbarkeit.

Prozessor

Der Core i7-7700HQ verhielt sich insgesamt unauffällig. Die Cinebench Ergebnisse attestieren ihm einen Spitzenplatz unter den mobilen Consumer-CPUs noch knapp vor seinen i7-6700HQ (Skylake) und i7-5700HQ (Broadwell) Vorgängern.

Wo das Sabre 15 schwächelt, ist bei langanhaltender Last. Der initiale Wert von 736 Punkten im Cinebench-R15-Multi-Thread-Test ist zwar vielversprechend, fällt jedoch bereits ab dem 2. Durchlauf stetig ab und erreicht mit 672 Punkten im 4. und 5. Durchlauf seinen Tiefpunkt. Dieser Verlust um 9–10 % entspricht auch in etwa dem des MSI GS73VR und ist für ein Gaming-Notebook eher enttäuschend. Im Vergleich dazu schafft es das Samsung Odyssey, das initiale Cinebench-R15-Multi-Thread-Ergebnis von 732 Punkten über den gesamten Test hinweg zu halten.

Weitere Informationen zum Core i7-7700HQ können der dieser CPU gewidmeten Seite entnommen werden.

CineBench R10 32-bit
CineBench R10 32-bit
CineBench R11.5 64-bit
CineBench R11.5 64-bit
CineBench R15
CineBench R15
0102030405060708090100110120130140150160170180190200210220230240250260270280290300310320330340350360370380390400410420430440450460470480490500510520530540550560570580590600610620630640650660670680690700710720730740Tooltip
Cinebench R15 CPU Multi 64 Bit
Cinebench R15
CPU Single 64Bit
Eurocom Tornado F5
Intel Core i7-7700K
190 Points ∼87% +18%
Gigabyte Sabre 15G
Intel Core i7-7700HQ
161 Points ∼74%
Gigabyte P56XT
Intel Core i7-7700HQ
160 Points ∼73% -1%
Eurocom Sky MX5 R3
Intel Core i7-7820HK
156 Points ∼72% -3%
Gigabyte P55 V4
Intel Core i7-5700HQ
144 Points ∼66% -11%
MSI GE72VR-6RF16H21
Intel Core i7-6700HQ
140 Points ∼64% -13%
Acer Aspire V17 Nitro BE VN7-793G-52XN
Intel Core i5-7300HQ
133 Points ∼61% -17%
Lenovo IdeaPad Y50
Intel Core i7-4700HQ
125 Points ∼57% -22%
CPU Multi 64Bit
Eurocom Tornado F5
Intel Core i7-7700K
897 Points ∼20% +22%
Eurocom Sky MX5 R3
Intel Core i7-7820HK
772 Points ∼18% +5%
Gigabyte P56XT
Intel Core i7-7700HQ
739 Points ∼17% 0%
Gigabyte Sabre 15G
Intel Core i7-7700HQ
736 Points ∼17%
Gigabyte P55 V4
Intel Core i7-5700HQ
721 Points ∼16% -2%
MSI GE72VR-6RF16H21
Intel Core i7-6700HQ
676 Points ∼15% -8%
Acer Aspire V17 Nitro BE VN7-793G-52XN
Intel Core i5-7300HQ
503 Points ∼11% -32%
Lenovo IdeaPad Y50
Intel Core i7-4700HQ
490 Points ∼11% -33%
Cinebench R11.5
CPU Single 64Bit
Eurocom Tornado F5
Intel Core i7-7700K
2.19 Points ∼90% +19%
Eurocom Sky MX5 R3
Intel Core i7-7820HK
1.84 Points ∼75% 0%
Gigabyte P56XT
Intel Core i7-7700HQ
1.84 Points ∼75% 0%
Gigabyte Sabre 15G
Intel Core i7-7700HQ
1.84 Points ∼75%
MSI GE72VR-6RF16H21
Intel Core i7-6700HQ
1.55 Points ∼64% -16%
Gigabyte P55 V4
Intel Core i7-5700HQ
1.54 Points ∼63% -16%
Acer Aspire V17 Nitro BE VN7-793G-52XN
Intel Core i5-7300HQ
1.51 Points ∼62% -18%
Lenovo IdeaPad Y50
Intel Core i7-4700HQ
1.46 Points ∼60% -21%
CPU Multi 64Bit
Eurocom Tornado F5
Intel Core i7-7700K
9.78 Points ∼36% +20%
Eurocom Sky MX5 R3
Intel Core i7-7820HK
8.44 Points ∼31% +3%
Gigabyte P56XT
Intel Core i7-7700HQ
8.17 Points ∼30% 0%
Gigabyte Sabre 15G
Intel Core i7-7700HQ
8.17 Points ∼30%
MSI GE72VR-6RF16H21
Intel Core i7-6700HQ
7.39 Points ∼27% -10%
Gigabyte P55 V4
Intel Core i7-5700HQ
6.89 Points ∼25% -16%
Acer Aspire V17 Nitro BE VN7-793G-52XN
Intel Core i5-7300HQ
5.81 Points ∼21% -29%
Lenovo IdeaPad Y50
Intel Core i7-4700HQ
5.29 Points ∼20% -35%
Cinebench R10
Rendering Single 32Bit
Eurocom Tornado F5
Intel Core i7-7700K
7222 Points ∼67% +18%
Eurocom Sky MX5 R3
Intel Core i7-7820HK
6182 Points ∼57% +1%
Gigabyte Sabre 15G
Intel Core i7-7700HQ
6107 Points ∼56%
Gigabyte P55 V4
Intel Core i7-5700HQ
5516 Points ∼51% -10%
Lenovo IdeaPad Y50
Intel Core i7-4700HQ
4999 Points ∼46% -18%
Acer Aspire V17 Nitro BE VN7-793G-52XN
Intel Core i5-7300HQ
4920 Points ∼45% -19%
MSI GE72VR-6RF16H21
Intel Core i7-6700HQ
4720 Points ∼44% -23%
Rendering Multiple CPUs 32Bit
Eurocom Tornado F5
Intel Core i7-7700K
28189 Points ∼57% +27%
Eurocom Sky MX5 R3
Intel Core i7-7820HK
23041 Points ∼46% +3%
Gigabyte Sabre 15G
Intel Core i7-7700HQ
22273 Points ∼45%
Gigabyte P55 V4
Intel Core i7-5700HQ
20801 Points ∼42% -7%
MSI GE72VR-6RF16H21
Intel Core i7-6700HQ
19720 Points ∼40% -11%
Acer Aspire V17 Nitro BE VN7-793G-52XN
Intel Core i5-7300HQ
17618 Points ∼35% -21%
Lenovo IdeaPad Y50
Intel Core i7-4700HQ
14329 Points ∼29% -36%
wPrime 2.0x - 1024m
Lenovo IdeaPad Y50
Intel Core i7-4700HQ
323 s * ∼4% -49%
Gigabyte Sabre 15G
Intel Core i7-7700HQ
217.072 s * ∼3%
Eurocom Sky MX5 R3
Intel Core i7-7820HK
213.193 s * ∼3% +2%
Gigabyte P55 V4
Intel Core i7-5700HQ
205.34 s * ∼2% +5%
Eurocom Tornado F5
Intel Core i7-7700K
176.329 s * ∼2% +19%
Super Pi Mod 1.5 XS 32M - ---
Gigabyte P55 V4
Intel Core i7-5700HQ
593.228 Seconds * ∼3% -8%
Lenovo IdeaPad Y50
Intel Core i7-4700HQ
569.349 Seconds * ∼3% -4%
Gigabyte Sabre 15G
Intel Core i7-7700HQ
549.204 Seconds * ∼2%
Eurocom Sky MX5 R3
Intel Core i7-7820HK
535.159 Seconds * ∼2% +3%
Eurocom Tornado F5
Intel Core i7-7700K
440.036 Seconds * ∼2% +20%

* ... kleinere Werte sind besser

Cinebench R10 Shading 32Bit
6831
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 32Bit
22273
Cinebench R10 Rendering Single 32Bit
6107
Cinebench R11.5 OpenGL 64Bit
65.8 fps
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
8.17 Points
Cinebench R11.5 CPU Single 64Bit
1.84 Points
Cinebench R15 Ref. Match 64Bit
99.6 %
Cinebench R15 OpenGL 64Bit
96.13 fps
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
736 Points
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
161 Points
Hilfe

System Performance

Die PCMark Ergebnisse sind im Vergleich mit anderen Gaming-Notebooks, die ausschließlich mit schneller NVMe-SSD ausgestattet sind, niedriger. Subjektiv fühlt sich das System jedoch jederzeit flüssig und flott an.

Während des Testzeitraums ist uns das Testgerät insgesamt 3x komplett eingefroren, ohne vorherigen Bluescreen. Dieser Fehler war jedoch nicht zuverlässig reproduzierbar.

PCMark 8 Home Accelerated
PCMark 8 Home Accelerated
PCMark 8 Creative Accelerated
PCMark 8 Creative Accelerated
PCMark 8 Work Accelerated
PCMark 8 Work Accelerated
PCMark 10 Standard
PCMark 10 Standard
PCMark 8
Work Score Accelerated v2
Samsung Odyssey NP800G5M-X01US
GeForce GTX 1050 (Laptop), 7700HQ, Samsung PM961 NVMe MZVLW128HEGR
5305 Points ∼81% +5%
Gigabyte Aero 15
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Lite-on CX2-8B512-Q11 NVMe SSD
5290 Points ∼81% +4%
Eurocom Sky MX5 R3
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7820HK, Samsung SSD 960 Evo 500GB m.2 NVMe
5192 Points ∼80% +3%
Gigabyte Sabre 15G
GeForce GTX 1050 (Laptop), 7700HQ, Liteonit CV3-8D128
5063 Points ∼78%
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
GeForce GTX 1050 (Laptop), 7700HQ, Lite-on CX2-8B512-Q11 NVMe SSD
4422 Points ∼68% -13%
Creative Score Accelerated v2
Eurocom Sky MX5 R3
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7820HK, Samsung SSD 960 Evo 500GB m.2 NVMe
8233 Points ∼86% +93%
Samsung Odyssey NP800G5M-X01US
GeForce GTX 1050 (Laptop), 7700HQ, Samsung PM961 NVMe MZVLW128HEGR
5362 Points ∼56% +25%
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
GeForce GTX 1050 (Laptop), 7700HQ, Lite-on CX2-8B512-Q11 NVMe SSD
5114 Points ∼54% +20%
Gigabyte Sabre 15G
GeForce GTX 1050 (Laptop), 7700HQ, Liteonit CV3-8D128
4274 Points ∼45%
Home Score Accelerated v2
Eurocom Sky MX5 R3
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7820HK, Samsung SSD 960 Evo 500GB m.2 NVMe
5065 Points ∼83% +48%
Gigabyte Aero 15
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Lite-on CX2-8B512-Q11 NVMe SSD
4248 Points ∼70% +24%
Samsung Odyssey NP800G5M-X01US
GeForce GTX 1050 (Laptop), 7700HQ, Samsung PM961 NVMe MZVLW128HEGR
4001 Points ∼66% +17%
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
GeForce GTX 1050 (Laptop), 7700HQ, Lite-on CX2-8B512-Q11 NVMe SSD
3588 Points ∼59% +5%
Gigabyte Sabre 15G
GeForce GTX 1050 (Laptop), 7700HQ, Liteonit CV3-8D128
3431 Points ∼56%
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
3431 Punkte
PCMark 8 Creative Score Accelerated v2
4274 Punkte
PCMark 8 Work Score Accelerated v2
5063 Punkte
Hilfe

Massenspeicher

2,5-Zoll-SATA-III-Laufwerk unterhalb der rechten Handballenablage
2,5-Zoll-SATA-III-Laufwerk unterhalb der rechten Handballenablage

Das Notebook verfügt über insgesamt zwei Speicherschächte, einmal im M.2-2280- und einmal im 2,5-Zoll-SATA-III-Format. Im Testgerät steckte neben der primären 128 GB Lite-On CV3-8D128 M.2 SSD eine zusätzliche 1 TB große Hitachi HGST HTS721010A9E630 Festplatte. Das Notebook unterstützt RAID0/1/5/10, NVMe sowie 9,5 mm dicke Festplatten.

Die Lite-On-SSD lieferte für eine SATA-III-SSD insgesamt hervorragende sequenzielle Lese- und Schreibraten um die 500 MB/s. Bei kleineren 4k-Blöcken tat sie sich jedoch sichtlich schwerer und fiel hinter die Samsung PM871 zurück. Die Festplatte war dank ihrer Drehzahl von 7.200 rpm vergleichsweise flott und lieferte in HD Tune eine Transferrate von 110 MB/s. Langsamer rotierende 5.400-rpm-Platten liegen hier in der Regel bei etwa 80 MB/s.

Für weitergehende Informationen empfehlen wir einen Blick in unsere SSD-/HDD-Vergleichstabelle.

CDM 5 (primäre SSD)
CDM 5 (primäre SSD)
CDM 5 (sekundäre HDD)
CDM 5 (sekundäre HDD)
AS SSD
AS SSD
HD Tune (sekundäre HDD)
HD Tune (sekundäre HDD)
PCMark 8 Storage
PCMark 8 Storage
 
Gigabyte Sabre 15G
Liteonit CV3-8D128
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
Lite-on CX2-8B512-Q11 NVMe SSD
Samsung Odyssey NP800G5M-X01US
Samsung PM961 NVMe MZVLW128HEGR
MSI GT62VR 7RE-223
Samsung SSD PM871a MZNLN256HMHQ
Aorus X5 v6
Samsung SM951 MZVPV256 m.2
AS SSD
195%
106%
25%
98%
Copy Game MB/s
323.54
539.5
67%
240.51
-26%
377.83
17%
1072.6
232%
Copy Program MB/s
195.3
411.54
111%
299.45
53%
198.98
2%
351.48
80%
Copy ISO MB/s
446.8
1272.4
185%
1559.86
249%
354.73
-21%
351.13
-21%
Score Total
752
2810
274%
1592
112%
1019
36%
1630
117%
Score Write
234
1022
337%
376
61%
304
30%
514
120%
Score Read
337
1206
258%
852
153%
472
40%
756
124%
Access Time Write *
0.073
0.034
53%
0.031
58%
0.037
49%
0.025
66%
Access Time Read *
0.141
0.034
76%
0.066
53%
0.1
29%
0.367
-160%
4K-64 Write
132.19
788.85
497%
176.44
33%
171.63
30%
272.53
106%
4K-64 Read
257.03
961.61
274%
563.62
119%
383.39
49%
521.36
103%
4K Write
53.75
112.15
109%
124.14
131%
104.01
94%
131.32
144%
4K Read
28.3
41.34
46%
44.75
58%
37.2
31%
44.6
58%
Seq Write
479.79
1206.58
151%
751.8
57%
288.18
-40%
1098.57
129%
Seq Read
515.92
2026.09
293%
2433.42
372%
510.07
-1%
1904.01
269%

* ... kleinere Werte sind besser

Liteonit CV3-8D128
CDM 5/6 Read Seq Q32T1: 562.3 MB/s
CDM 5/6 Write Seq Q32T1: 506.6 MB/s
CDM 5/6 Read 4K Q32T1: 357.9 MB/s
CDM 5/6 Write 4K Q32T1: 182 MB/s
CDM 5 Read Seq: 535.9 MB/s
CDM 5 Write Seq: 469.2 MB/s
CDM 5/6 Read 4K: 36.68 MB/s
CDM 5/6 Write 4K: 66.28 MB/s

Grafikkarte

Die 2 GB GeForce GTX 1050 lieferte quasi identsiche Ergebnisse zur 4 GB GeForce GTX 1050 des XPS 15 9560. Lediglich im Fire Strike Ultra bei 4k ging ihr der Videospeicher aus und das Ergebnis fiel dementsprechend wesentlich geringer aus. Folglich steht dem Spielgenuss bei einer Auflösung von maximal 1080p nichts im Wege.

Generell bietet die GTX 1050 im Vergleich zur weit verbreiteten GTX 960M einen Vorsprung von etwa 35 %, während die GTX 1050 Ti im Vergleich zur GTX 1050 ebenfalls rund 35 % schneller ist. Notebooks mit GTX 970M dürften die GTX 1050 jedoch im Schnitt um 20 bis 30 % übertreffen.

Weitere Informationen zur GTX 1050 können unserem ausführlichen Test der Karte entnommen werden.

3DMark 11
3DMark 11
Ice Storm Extreme
Ice Storm Extreme
Cloud Gate
Cloud Gate
Fire Strike
Fire Strike
Fire Strike Extreme
Fire Strike Extreme
Fire Strike Ultra
Fire Strike Ultra
3DMark
3840x2160 Fire Strike Ultra Graphics
EVGA SC15
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ
2571 Points ∼25% +246%
Asus Strix GL502VY-DS71
NVIDIA GeForce GTX 980M, 6700HQ
2299 Points ∼23% +210%
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
NVIDIA GeForce GTX 1050 (Laptop), 7700HQ
1145 Points ∼11% +54%
Gigabyte Sabre 15G
NVIDIA GeForce GTX 1050 (Laptop), 7700HQ
742 Points ∼7%
Fire Strike Extreme Graphics
EVGA SC15
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ
5441 Points ∼27% +100%
Asus Strix GL502VY-DS71
NVIDIA GeForce GTX 980M, 6700HQ
4623 Points ∼23% +70%
Lenovo Legion Y520-15IKBN-80WK001KUS
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 7700HQ
3662 Points ∼18% +35%
Asus Strix GL502VT-DS74
NVIDIA GeForce GTX 970M, 6700HQ
3517 Points ∼18% +29%
Gigabyte Sabre 15G
NVIDIA GeForce GTX 1050 (Laptop), 7700HQ
2716 Points ∼14%
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
NVIDIA GeForce GTX 1050 (Laptop), 7700HQ
2699 Points ∼14% -1%
Asus Zenbook UX510UW-CN044T
NVIDIA GeForce GTX 960M, 6500U
1988 Points ∼10% -27%
Acer Aspire E5-575G-549D
NVIDIA GeForce GTX 950M, 7200U
1657 Points ∼8% -39%
1920x1080 Fire Strike Graphics
EVGA SC15
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ
11453 Points ∼28% +86%
HP Omen 15-ce002ng
NVIDIA GeForce GTX 1060 Max-Q, 7700HQ
10349 Points ∼25% +68%
Asus Strix GL502VY-DS71
NVIDIA GeForce GTX 980M, 6700HQ
9608 Points ∼24% +56%
Lenovo Legion Y520-15IKBN-80WK001KUS
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 7700HQ
7682 Points ∼19% +25%
Asus Strix GL502VT-DS74
NVIDIA GeForce GTX 970M, 6700HQ
7321 Points ∼18% +19%
Gigabyte Sabre 15G
NVIDIA GeForce GTX 1050 (Laptop), 7700HQ
6166 Points ∼15%
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
NVIDIA GeForce GTX 1050 (Laptop), 7700HQ
6074 Points ∼15% -1%
Asus Zenbook UX510UW-CN044T
NVIDIA GeForce GTX 960M, 6500U
4133 Points ∼10% -33%
Acer Aspire E5-575G-549D
NVIDIA GeForce GTX 950M, 7200U
3574 Points ∼9% -42%
3DMark 11
1280x720 Performance Combined
EVGA SC15
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ
8876 Points ∼49% +32%
HP Omen 15-ce002ng
NVIDIA GeForce GTX 1060 Max-Q, 7700HQ
8762 Points ∼48% +31%
Asus Strix GL502VY-DS71
NVIDIA GeForce GTX 980M, 6700HQ
8343 Points ∼46% +24%
Asus Strix GL502VT-DS74
NVIDIA GeForce GTX 970M, 6700HQ
7952 Points ∼44% +19%
Gigabyte Sabre 15G
NVIDIA GeForce GTX 1050 (Laptop), 7700HQ
6707 Points ∼37%
Asus Zenbook UX510UW-CN044T
NVIDIA GeForce GTX 960M, 6500U
4466 Points ∼25% -33%
Acer Aspire E5-575G-549D
NVIDIA GeForce GTX 950M, 7200U
4113 Points ∼23% -39%
1280x720 Performance GPU
EVGA SC15
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ
15453 Points ∼30% +100%
HP Omen 15-ce002ng
NVIDIA GeForce GTX 1060 Max-Q, 7700HQ
13279 Points ∼26% +72%
Asus Strix GL502VY-DS71
NVIDIA GeForce GTX 980M, 6700HQ
12472 Points ∼24% +61%
Asus Strix GL502VT-DS74
NVIDIA GeForce GTX 970M, 6700HQ
9824 Points ∼19% +27%
Gigabyte Sabre 15G
NVIDIA GeForce GTX 1050 (Laptop), 7700HQ
7731 Points ∼15%
Asus Zenbook UX510UW-CN044T
NVIDIA GeForce GTX 960M, 6500U
4826 Points ∼9% -38%
Acer Aspire E5-575G-549D
NVIDIA GeForce GTX 950M, 7200U
4251 Points ∼8% -45%
3DMark 11 Performance
7609 Punkte
3DMark Ice Storm Standard Score
73178 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
20270 Punkte
3DMark Fire Strike Score
5582 Punkte
3DMark Fire Strike Extreme Score
2702 Punkte
Hilfe

Gaming Performance

Die meisten Spiele laufen mit maximalen Details und 1080p flüssig und liegen zwischen 35 und 55 fps. Nur wenige Spiele, wie beispielsweise Doom oder Batman Arkham Knight, laufen in diesen Einstellungen auf der 2 GB GTX 1050 langsamer als auf der 4 GB GTX 1050 des XPS 15 9560. Insgesamt liegt die Spieleleistung in etwa auf dem Niveau einer GTX 965M.

Weitere Benchmarks können unserer GTX-1050-Seite entnommen werden.

Batman: Arkham Knight
1920x1080 High / On AA:SM AF:16x
EVGA SC15
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Toshiba NVMe THNSN5256GPU7
62 fps ∼100% +148%
DogHouse Systems Mobius SS
GeForce GTX 980M, 6700K, Samsung SSD 850 EVO 1TB
52 fps ∼84% +108%
Lenovo Legion Y520-15IKBN-80WK001KUS
GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 7700HQ, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
41 fps ∼66% +64%
Gigabyte P55W v5
GeForce GTX 970M, 6700HQ, Samung SM951 MZVPV128 NVMe
36 fps ∼58% +44%
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
GeForce GTX 1050 (Laptop), 7700HQ, Lite-on CX2-8B512-Q11 NVMe SSD
33 fps ∼53% +32%
Gigabyte Sabre 15G
GeForce GTX 1050 (Laptop), 7700HQ, Liteonit CV3-8D128
25 fps ∼40%
HP Pavilion 17 FHD V3A33AV
GeForce GTX 960M, 6700HQ, SanDisk Z400s SD8SNAT-128G
23 fps ∼37% -8%
1920x1080 High / On (Interactive Smoke & Paper Debris Off) AA:SM AF:8x
EVGA SC15
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Toshiba NVMe THNSN5256GPU7
89 fps ∼100% +93%
DogHouse Systems Mobius SS
GeForce GTX 980M, 6700K, Samsung SSD 850 EVO 1TB
76 fps ∼85% +65%
Lenovo Legion Y520-15IKBN-80WK001KUS
GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 7700HQ, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
64 fps ∼72% +39%
Gigabyte P55W v5
GeForce GTX 970M, 6700HQ, Samung SM951 MZVPV128 NVMe
57 fps ∼64% +24%
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
GeForce GTX 1050 (Laptop), 7700HQ, Lite-on CX2-8B512-Q11 NVMe SSD
48 fps ∼54% +4%
Gigabyte Sabre 15G
GeForce GTX 1050 (Laptop), 7700HQ, Liteonit CV3-8D128
46 fps ∼52%
HP Pavilion 17 FHD V3A33AV
GeForce GTX 960M, 6700HQ, SanDisk Z400s SD8SNAT-128G
34 fps ∼38% -26%
Rise of the Tomb Raider
1920x1080 Very High Preset AA:FX AF:16x
EVGA SC15
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Toshiba NVMe THNSN5256GPU7
66.8 fps ∼100% +95%
DogHouse Systems Mobius SS
GeForce GTX 980M, 6700K, Samsung SSD 850 EVO 1TB
51.6 fps ∼77% +51%
Lenovo Legion Y520-15IKBN-80WK001KUS
GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 7700HQ, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
38 fps ∼57% +11%
Gigabyte P55W v5
GeForce GTX 970M, 6700HQ, Samung SM951 MZVPV128 NVMe
37.1 fps ∼56% +8%
Gigabyte Sabre 15G
GeForce GTX 1050 (Laptop), 7700HQ, Liteonit CV3-8D128
34.2 fps ∼51%
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
GeForce GTX 1050 (Laptop), 7700HQ, Lite-on CX2-8B512-Q11 NVMe SSD
32.9 fps ∼49% -4%
HP Pavilion 17 FHD V3A33AV
GeForce GTX 960M, 6700HQ, SanDisk Z400s SD8SNAT-128G
24.2 fps ∼36% -29%
1920x1080 High Preset AA:FX AF:4x
DogHouse Systems Mobius SS
GeForce GTX 980M, 6700K, Samsung SSD 850 EVO 1TB
60.4 fps ∼100% +56%
Lenovo Legion Y520-15IKBN-80WK001KUS
GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 7700HQ, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
45 fps ∼75% +17%
Gigabyte P55W v5
GeForce GTX 970M, 6700HQ, Samung SM951 MZVPV128 NVMe
44.6 fps ∼74% +16%
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
GeForce GTX 1050 (Laptop), 7700HQ, Lite-on CX2-8B512-Q11 NVMe SSD
39.8 fps ∼66% +3%
Gigabyte Sabre 15G
GeForce GTX 1050 (Laptop), 7700HQ, Liteonit CV3-8D128
38.6 fps ∼64%
HP Pavilion 17 FHD V3A33AV
GeForce GTX 960M, 6700HQ, SanDisk Z400s SD8SNAT-128G
30.2 fps ∼50% -22%
BioShock Infinite - 1920x1080 Ultra Preset, DX11 (DDOF)
EVGA SC15
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Toshiba NVMe THNSN5256GPU7
110 fps ∼100% +80%
DogHouse Systems Mobius SS
GeForce GTX 980M, 6700K, Samsung SSD 850 EVO 1TB
92.4 fps ∼84% +51%
Lenovo Legion Y520-15IKBN-80WK001KUS
GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 7700HQ, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
74 fps ∼67% +21%
Gigabyte P55W v5
GeForce GTX 970M, 6700HQ, Samung SM951 MZVPV128 NVMe
69.7 fps ∼63% +14%
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
GeForce GTX 1050 (Laptop), 7700HQ, Lite-on CX2-8B512-Q11 NVMe SSD
66 fps ∼60% +8%
Gigabyte Sabre 15G
GeForce GTX 1050 (Laptop), 7700HQ, Liteonit CV3-8D128
61 fps ∼55%
HP Pavilion 17 FHD V3A33AV
GeForce GTX 960M, 6700HQ, SanDisk Z400s SD8SNAT-128G
45 fps ∼41% -26%
min. mittel hoch max.
BioShock Infinite (2013) 13061fps
Metro: Last Light (2013) 7944fps
Thief (2014) 69.242.8fps
The Witcher 3 (2015) 4122fps
Batman: Arkham Knight (2015) 784625fps
Metal Gear Solid V (2015) 6053.2fps
Fallout 4 (2015) 42.835.5fps
Rise of the Tomb Raider (2016) 38.634.2fps
Ashes of the Singularity (2016) 34.129.4fps
Doom (2016) 4842fps
Overwatch (2016) 59fps
Mafia 3 (2016) 38.3fps
Prey (2017) 62.254.4fps

Stresstest

Wir belasten unsere Testsysteme mit synthetischen Benchmarks und bringen sie an ihre Grenzen, um mögliche Engpässe der Kühlung und Throttling offenzulegen. Mit Prime95 allein läuft die CPU für etwa eine Minute auf dem maximalen Quad-Core-Turbo-Takt von 3,4 GHz, ehe sie leicht abfällt und sich bei 3,2 GHz (400 MHz über dem Basistakt) einpendelt. Folglich müssen wir schlussfolgern, dass der Core i7-7700HQ im Sabre 15 nicht in der Lage ist, den maximalen Turbo-Takt bei dauerhaft hoher CPU-Last längerfristig zu halten. Die Temperaturen steigen auf bis zu 96 °C, in dickeren Notebooks wie dem GT72VR liegen sie bei ähnlichen Bedingungen mit 65 °C wesentlich niedriger. Bei Prime95 in Kombination mit FurMark reduziert die CPU ihre Frequenz auf den Basistakt von 2,8 GHz.

In Witcher 3 liegt die GPU bei konstanten 1.696 MHz (Basistakt: 1.354 MHz). Die Temperatur des Grafikchips steigt auf 78 °C, was für ein Gaming-Notebook jedoch normal ist. Der CPU-Takt schwankt zwischen 1,0 und 2,7 GHz, die CPU-Temperatur liegt im unteren 50-°C-Bereich.

Auf Akku werden sowohl CPU als auch GPU in ihrer Leistung spürbar gedrosselt. Die Ergebnisse des 3DMark 11 auf Akku liegen bei nur noch 4.974 (Physics) und 6.771 (Graphics) Punkten, verglichen mit 7.694 (Physics) und 7.731 (Grahpics) angesteckt am Strom.

Prime95, Last
Prime95, Last
FurMark, Last
FurMark, Last
Prime95+FurMark, Last
Prime95+FurMark, Last
Witcher 3, Last
Witcher 3, Last
012345678910111213141516171819202122232425Tooltip
The Witcher 3 ultra
CPU-Takt (GHz) GPU-Takt (MHz) durchschnittliche CPU-Temperatur (°C) durchschnittliche GPU-Temperatur (°C)
Prime95 Last 3,2 -- 96 --
FurMark Last -- 1.152 -- 64
Prime95+FurMark Last 2.8 1.152 80 63
Witcher 3 Last 1,0-2,8 1.696 49-55 78

Emissionen

Geräuschemissionen

Für standesgemäße Kühlung sorgen zwei 50-mm-Lüfter mit drei asymmetrischen Heatpipes. Interessanterweise hat man sich bei Gigabyte dazu entschieden, die CPU-Kühlung vollständig von der GPU-Kühlung zu trennen. Die meisten Hersteller haben zumindest eine der drei Heatpipes für beide Chips in Verwendung. Dies erklärt auch, warum die CPU bei Spielelast mit 50 °C vergleichsweise kühl bleibt, während die GPU sich auf 78 °C aufheizt.

Leider scheint diese Entscheidung keinerlei Vorteile in puncto Lautstärke mit sich zu bringen. Die Lüfter laufen ungeachtet des Lastzustands immer und sind auch noch dazu selbst bei niedriger Last, wie Streaming oder dem Surfen im Internet, lauter als beim XPS 15. Zudem drehen die Lüfter periodisch auf bis zu 34,7 dB(A) auf, um gleich darauf wieder auf die ursprünglichen 33 dB(A) zurückzufallen. Wir empfehlen daher dringend die Verwendung des Energiesparplans „Energiesparmodus“, um die Lautstärke möglichst gering zu halten.

Mittlere Last, wie sie 3DMark 06 erzeugt, führt bereits nach dem zweiten Durchlauf der ersten Szene („Return to Proxycon“) zu einer Lautstärke von 44,5 dB(A), was deutlich lauter ist als das Aero 15 aus demselben Hause. Bei Witcher 3 drehen die Lüfter gar auf 49,2 dB(A) auf. Wir empfinden den oberen 40-dB(A)-Bereich beim Spielen als sehr störend und empfehlen daher dringend die Verwendung von Kopfhörern. Stellt man die Lüfterdrehzahl im „Control Center“ auf „Maximum“, liegen stattliche 52,8 dB(A) an, was jedoch keinerlei Auswirkungen auf CPU- oder GPU-Takt hat. Dieses Feature war somit in der Praxis völlig nutzlos und wurde von uns während der Benchmarks deaktiviert.

Der GPU-Lüfter führt seine Heißluft nach rechts aus dem Gehäuse ab, ...
Der GPU-Lüfter führt seine Heißluft nach rechts aus dem Gehäuse ab, ...
... während der CPU-Lüfter nach hinten pustet.
... während der CPU-Lüfter nach hinten pustet.
Sabre 15 (Weiß: Hintergrund, Rot: Leerlauf, Blau: 3DMark 06, Orange: Witcher 3, Grün: Maximum)
Sabre 15 (Weiß: Hintergrund, Rot: Leerlauf, Blau: 3DMark 06, Orange: Witcher 3, Grün: Maximum)
XPS 15 9560
XPS 15 9560
Lenovo Legion Y520
Lenovo Legion Y520

Lautstärkediagramm

Idle
33 / 33.3 / 34.7 dB(A)
Last
44.5 / 52.8 dB(A)
  red to green bar
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   BK Precision 732A (aus 15 cm gemessen)   Umgebungsgeräusche: 28.2 dB(A)
Gigabyte Sabre 15G
GeForce GTX 1050 (Laptop), 7700HQ, Liteonit CV3-8D128
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
GeForce GTX 1050 (Laptop), 7700HQ, Lite-on CX2-8B512-Q11 NVMe SSD
Gigabyte Aero 15
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Lite-on CX2-8B512-Q11 NVMe SSD
HP Omen 15-ce002ng
GeForce GTX 1060 Max-Q, 7700HQ, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
Samsung Odyssey NP800G5M-X01US
GeForce GTX 1050 (Laptop), 7700HQ, Samsung PM961 NVMe MZVLW128HEGR
MSI GT62VR 7RE-223
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ, Samsung SSD PM871a MZNLN256HMHQ
Geräuschentwicklung
4%
4%
4%
7%
1%
aus / Umgebung *
28.2
28.4
-1%
31
-10%
30
-6%
28.1
-0%
30
-6%
Idle min *
33
29
12%
32
3%
30
9%
28.1
15%
34
-3%
Idle avg *
33.3
29
13%
33
1%
33
1%
29.1
13%
35
-5%
Idle max *
34.7
32.2
7%
34
2%
37
-7%
29.1
16%
36
-4%
Last avg *
44.5
47.1
-6%
39
12%
41
8%
49.2
-11%
40
10%
Witcher 3 ultra *
49.2
52
-6%
43
13%
42
15%
Last max *
52.8
47.1
11%
50
5%
50
5%
49.2
7%
46
13%

* ... kleinere Werte sind besser

Temperatur

Die Oberflächentemperaturen waren gleichmäßig, im Vergleich mit anderen Notebooks im Leerlauf jedoch leicht erhöht. Die rechte Handballenablage ist zudem aufgrund der direkt darunterliegenden Festplatten etwas wärmer als die linke. Wir raten davon ab, das Betriebssystem auf einem sich hier befindlichen Datenträger zu installieren, da die Temperaturdifferenz zwischen rechter und linker Handballenablage in dem Fall noch weiter steigen dürfte.

Bei maximaler Last mit zeitgleicher Ausführung von Prime95 und FurMark erwärmt sich die Tastatur im Bereich um die P-Taste auf bis zu 42 °C, während die Handballenablagen, die WASD-Tasten und der Ziffernblock wesentlich kühler bleiben. Die Oberflächen in direkter Umgebung der zwei Lüftergitter können ebenfalls sehr warm werden, bei normaler Benutzung sind diese jedoch glücklicherweise selten in Gebrauch. Im Vergleich mit dem Samsung Odyssey, welches sich links und rechts sehr ungleichmäßig erwärmt, bietet das Sabre 15 somit ein wesentlich angenehmeres Spieleerlebnis.

Rechtshänder wird es jedoch unter Umständen stören, dass die GPU direkt auf die rechte Seite hin entlüftet und das noch dazu genau dorthin, wo sich üblicherweise die Maus befindet. Dies kann recht schnell zu einer verschwitzten Hand führen.

maximale Last (Oberseite)
maximale Last (Oberseite)
maximale Last (Unterseite)
maximale Last (Unterseite)
Witcher 3 Last (Oberseite)
Witcher 3 Last (Oberseite)
Witcher 3 Last (Unterseite)
Witcher 3 Last (Unterseite)
Max. Last
 43.6 °C27.4 °C37 °C 
 32 °C42 °C36.8 °C 
 27.4 °C30.4 °C29 °C 
Maximal: 43.6 °C
Durchschnitt: 34 °C
34.2 °C29.4 °C38 °C
40.2 °C27.4 °C23.4 °C
22.6 °C22.4 °C22 °C
Maximal: 40.2 °C
Durchschnitt: 28.8 °C
Netzteil (max.)  46.2 °C | Raumtemperatur 20 °C | Fluke 62 Mini IR Thermometer
(±) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 34 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Gaming auf 32.9 °C.
(±) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 43.6 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 39.3 °C (von 21.6 bis 68.8 °C für die Klasse Gaming).
(±) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 40.2 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 41.7 °C).
(+) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 26.4 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 32.9 °C.
(+) Beim längeren Spielen von The Witcher 3 erhitzt sich das Gerät durchschnittlich auf 27.8 °C. Der Durchschnitt der Klasse ist derzeit 32.9 °C.
(+) Die Handballen und der Touchpad-Bereich sind mit gemessenen 30.4 °C kühler als die typische Hauttemperatur und fühlen sich dadurch kühl an.
(±) Die durchschnittliche Handballen-Temperatur anderer getesteter Geräte war 28.7 °C (-1.7 °C).

Lautsprecher

2-W-Stereo-Lautsprecher an der Vorderseite in den beiden Ecken
2-W-Stereo-Lautsprecher an der Vorderseite in den beiden Ecken

Die 2-W-Stereo-Lautsprecher sind einem Multimedia- oder Gaming-Notebook nicht angemessen. Die Wiedergabe von Bass ist unterdurchschnittlich, und Höhen sind zu betont, was zu einem sehr unausgeglichenen Klangbild führt. Wir haben zwar den Versuch unternommen, die Wiedergabe mit Hilfe der Sound Blaster Cinema 3 Software zu verbessern, mussten jedoch die Segel streichen: Keine einzige unserer Änderungen hat die Wiedergabe von Bass oder die allgemeine Qualität spürbar verbessern können. Unsere Pink-Noise-Messungen bestätigen diese Unausgewogenheit, insbesondere im Vergleich mit den deutlich ausbalancierteren Klangkurven des Odyssey 15 oder des größeren Eurocom X7E2. Kopfhörer oder externe Lautsprecher sind somit für ein Klangerlebnis, das diesen Namen auch verdient, dringend angeraten. Einziger Pluspunkt der eingebauten Lautsprecher: Sie sind laut genug, um einen kleinen Raum ohne Verzerrungen zu beschallen.

Sabre 15 (Rot: Leerlauf, Pink: Pink Noise)
Sabre 15 (Rot: Leerlauf, Pink: Pink Noise)
Eurocom Sky X7E2
Eurocom Sky X7E2
Samsung Odyssey
Samsung Odyssey
dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs204039.82538.1363137.237.94035.236.45034.136.26333.335.68031.93310032.232.71253132.616030.530.220029.3302502930.43152839.740027.44950026.747.563027.150.380026.753.1100025.959.5125025.865.2160025.772200024.968.6250024.965.4315024.362.5400024.560.3500024.363.2630023.968.6800023.868.61000023.759.31250023.755.91600023.758.9SPL37.477.9N336.1median 25.8median 58.9Delta1.712.235.335.132.931.831.83236.535.132.428.93328.936.328.848.32761.52752.924.860.92462.822.763.32269.521.267.82174.82075.919.472.718.97117.770.117.86917.671.817.668.117.671.417.673.717.670.417.571.617.671.617.669.617.459.717.583.630.662.51.5median 69.6median 17.84.62.4hearing rangehide median Pink NoiseGigabyte Sabre 15GApple MacBook 12 (Early 2016) 1.1 GHz
Gigabyte Sabre 15G Audio Analyse

(-) | Nicht sonderlich laut spielende Lautsprecher (71.97 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 26.3% niedriger als der Median
(+) | lineare Bass-Wiedergabe (6.3% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(±) | verringerte Mitten, vom Median 8.2% abweichend
(±) | Linearität der Mitten ist durchschnittlich (14.6% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(±) | zu hohe Hochtöne, vom Median nur 5.1% abweichend
(±) | durchschnittlich lineare Hochtöne (11.2% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(-) | hörbarer Bereich ist nur wenig linear (34.4% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 99% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 0% vergleichbar, 0% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 6%, durchschnittlich ist 17%, das schlechteste Gerät hat 37%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 95% aller getesteten Geräte waren besser, 1% vergleichbar, 3% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Apple MacBook 12 (Early 2016) 1.1 GHz Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (83.6 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(±) | abgesenkter Bass - 11.3% geringer als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (14.2% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 2.4% abweichend
(+) | lineare Mitten (5.5% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 2% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (4.5% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(+) | hörbarer Bereich ist sehr linear (9.3% Abstand zum Median
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 2% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 2% vergleichbar, 97% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 8%, durchschnittlich ist 20%, das schlechteste Gerät hat 50%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 2% aller getesteten Geräte waren besser, 1% vergleichbar, 98% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Frequenzdiagramm (Checkboxen auswählbar/abwählbar!)
Graph 1: Pink Noise 100 % Vol.; Graph 2: Audio aus

Energieverwaltung

Energiebedarf

Im Leerlauf bei ruhendem Desktop ist das System mit gerade mal 8–11 W, abhängig von gewähltem Energiesparplan und eingestellter Displayhelligkeit, sehr sparsam. Beim Spielen liegt der Energiebedarf mit 94 W auf vergleichbarem Niveau mit dem Samsung Osyssey, während sich das Omen 15 (Max-Q GTX 1060) und das Aero 15 (GTX 1060) 96 W, respektive 110 W, gönnen.

Bei maximaler Last mit Prime95 und FurMark gleichzeitig zog das Sabre 15 106 W aus seinem bis 120 W ausgelegten und recht kompakten (ca. 15 x 7,5 x 2,5 cm) Netzteil. Das Netzteil hat also ausreichend Luft, um unser Testgerät auch unter maximaler Last mit Strom zu versorgen. Das höherwertig ausgestattete Modell mit GTX 1050 Ti dürfte es jedoch an seine Grenzen bringen. In Anbetracht dessen wäre uns ein 140-W- oder gar 150-W-Netzteil lieber gewesen.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.37 / 0.7 Watt
Idledarkmidlight 8 / 10.9 / 11 Watt
Last midlight 76.7 / 106.4 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy
Gigabyte Sabre 15G
7700HQ, GeForce GTX 1050 (Laptop), Liteonit CV3-8D128, IPS, 1920x1080, 15.6
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
7700HQ, GeForce GTX 1050 (Laptop), Lite-on CX2-8B512-Q11 NVMe SSD, IGZO IPS, 3840x2160, 15.6
Gigabyte Aero 15
7700HQ, GeForce GTX 1060 (Laptop), Lite-on CX2-8B512-Q11 NVMe SSD, IPS, 1920x1080, 15.6
HP Omen 15-ce002ng
7700HQ, GeForce GTX 1060 Max-Q, Samsung PM961 MZVLW256HEHP, IPS, 1920x1080, 15.6
Samsung Odyssey NP800G5M-X01US
7700HQ, GeForce GTX 1050 (Laptop), Samsung PM961 NVMe MZVLW128HEGR, IPS, 1920x1080, 15.6
MSI GT62VR 7RE-223
7700HQ, GeForce GTX 1070 (Laptop), Samsung SSD PM871a MZNLN256HMHQ, IPS, 1920x1080, 15.6
Stromverbrauch
-35%
-41%
-78%
3%
-104%
Idle min *
8
11.9
-49%
12
-50%
18
-125%
6.7
16%
20
-150%
Idle avg *
10.9
17.1
-57%
15
-38%
23
-111%
8.9
18%
24
-120%
Idle max *
11
17.3
-57%
20
-82%
30
-173%
10.8
2%
29
-164%
Last avg *
76.7
94.7
-23%
82
-7%
85
-11%
81.8
-7%
82
-7%
Last max *
106.4
122
-15%
161
-51%
158
-48%
122.7
-15%
193
-81%
Witcher 3 ultra *
94.9
104.8
-10%
111
-17%
96
-1%
92.2
3%

* ... kleinere Werte sind besser

Akkulaufzeit

austauschbarer Akku
austauschbarer Akku

Mit nur 4,5 h in unserem realitätsnahen WLAN-Test (Energiesparplan „Ausbalanciert“ und Nvidia Auto-Select für die GPU) war die Akkulaufzeit unterdurchschnittlich. Bei einfacher Textverarbeitung und im „Energiesparmodus“ dürfte noch eine weitere Stunde drin sein. Trotzdem ist die Kapazität des Akkus verglichen mit anderen 15-Zoll-Notebooks, wie dem XPS 15 (97 Wh), dem Aero 15 (94 Wh) oder dem Omen 15 (70 Wh) mit nur 47 Wh ausgesprochen gering. Kein Wunder also, dass das XPS 15 oder Aero 15 im selben Test bis zu 7 h lang durchhalten.

Lob sprechen wir Gigabyte dafür aus, dass man sich dazu entschieden hat, den Akku austauschbar zu gestalten, während die meisten Gaming-Notebooks über fest verbaute Lithium-Ionen-Akkus verfügen. Der einfache Wechsel im Falle eines bei Austausch auf Garantie oder dem Einsatz eines Zweitakkus sehr nützlich werden. Der Ladevorgang von 0 auf 100 % dauert nur etwa 1,5 Stunden.

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
8h 13min
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3
4h 21min
Last (volle Helligkeit)
1h 17min
Gigabyte Sabre 15G
7700HQ, GeForce GTX 1050 (Laptop), 47 Wh
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
7700HQ, GeForce GTX 1050 (Laptop), 97 Wh
Gigabyte Aero 15
7700HQ, GeForce GTX 1060 (Laptop), 94.24 Wh
HP Omen 15-ce002ng
7700HQ, GeForce GTX 1060 Max-Q, 70 Wh
Samsung Odyssey NP800G5M-X01US
7700HQ, GeForce GTX 1050 (Laptop), 43 Wh
MSI GT62VR 7RE-223
7700HQ, GeForce GTX 1070 (Laptop), 75 Wh
Akkulaufzeit
56%
45%
-23%
8%
-1%
Idle
493
831
69%
638
29%
256
-48%
612
24%
377
-24%
WLAN
261
434
66%
422
62%
198
-24%
263
1%
246
-6%
Last
77
103
34%
112
45%
80
4%
76
-1%
98
27%

Pro

+ klares, mattes Display ohne sichtbare Körnung
+ 2,5-Zoll SATA III + M.2 NVMe
+ hervorragende Spieleleistung
+ verhältnismäßig einfache Wartung
+ schickes auffälliges Design
+ 3x Videoausgang
+ austauschbarer Akku

Contra

- leichtes Backlight-Bleeding; mangelhafte Gehäusekonstruktion
- Deckel könnte stabiler sein; mangelhafte Verarbeitungsqualität
- pulsierende Lüfter; Lüfter sind immer an
- kein Thunderbolt 3; beengte Platzverhältnisse bei den Anschlüssen
- voller Turbo-Boost kann nicht lange gehalten werden
- keine 120 Hz, 5 ms oder G-Sync-Option
- nur 2 statt 4 GB GDDR5 VRAM
- sehr laute Lüfter beim Spielen
- geringe Akkukapazität
- schlechte Lautsprecherqualität
- 1x1 802.11ac WLAN
- eingeschränkter Farbbereich

Fazit

im Test: Gigabyte Sabre 15G-NE2
im Test: Gigabyte Sabre 15G-NE2

Für ein Gaming-Notebook der Einsteiger-Klasse bietet das Sabre 15 einiges an Vorzügen: Der 2 mm tiefe Tastenhub, die Drei-Zonen-Hintergrundbeleuchtung der Tastatur, drei gleichzeitig verwendbare Videoausgänge, zwei Speicherschächte und ein dynamisches Design sprechen im Vergleich mit den vergleichbar teuren Pavilion 15 Power, Samsung Odyssey oder Asus FX553 für das Sabre 15. Der bei Einführung einer neuen Serie so wichtige erste Eindruck ist also durchaus gelungen.

Trotzdem ist das Notebook nicht ohne Schwächen, insbesondere bei der Lautstärke und den Lautsprechern. Obwohl die GTX 1050 sparsamer und langsamer ist als die GTX 1050 Ti oder gar die GTX 1060, ist das Sabre 15 lauter als mit letzteren beiden GPUs ausgestattete Konkurrenten. In Verbindung mit der hohen Lautstärke führt die miserable Wiedergabe von Bass bei Verwendung der internen Lausprecher zu einem minderwertigen Spieleerlebnis; ein ordentliches Paar Kopfhörer sind zwingend notwendig. Die Base ist stabil und deutlich fester als beim Asus FX553 und Samsung Odyssey, für den Bildschirm gilt dies jedoch nicht. Zudem litt unser Testgerät unter Backlight-Bleeding und ungleichmäßigem Abstand der Bildschirmränder vom Panel. Zu hoffen bleibt, dass zukünftige Revisionen eines Tages zusätzliche Optionen bei der Auswahl des Bildschirms (120 Hz, 5 ms, G-Sync) und Thunderbolt 3 bieten werden.

Wenn Größe eine Rolle spielt, ist das Sabre 15 eines der besseren Gaming-Notebooks für wenig Geld. Dickere 15-Zoll-Notebooks, wie das GT62VR, sind jedoch insbesondere im Blick auf Lautstärke und Lautsprecher empfehlenswerter.

Gigabyte Sabre 15G - 24.07.2017 v6
Allen Ngo

Gehäuse
78 / 98 → 79%
Tastatur
81%
Pointing Device
81%
Konnektivität
58 / 81 → 72%
Gewicht
60 / 10-66 → 89%
Akkulaufzeit
77%
Display
79%
Leistung Spiele
89%
Leistung Anwendungen
92%
Temperatur
92 / 95 → 96%
Lautstärke
69 / 90 → 77%
Audio
30%
Kamera
55 / 85 → 65%
Durchschnitt
72%
79%
Gaming - gewichteter Durchschnitt
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Autor: Allen Ngo, 25.07.2017 (Update: 31.07.2017)