Notebookcheck

Test Gigabyte P37X v5 Notebook

Heiße Kiste. Gigabyte aktualisiert sein dünnes 17,3-Zoll-Gaming-Notebook und stattet es mit einer aktuellen Skylake CPU aus. Die Kühlung hat jedoch Probleme mit den schnellen Komponenten und vor allem der Prozessor kommt ganz schön ins Schwitzen.

Das Gigabyte P37X v5 ist eines der dünnsten 17,3-Zoll-Gaming-Notebooks am Markt und geht keine Kompromisse bei der Leistung ein, wie wir bereits im Testbericht des Vorvorgängers P37X v3 sehen konnten. Unser aktuelles Testgerät ist erneut mit einer leistungsstarken GTX-980M-Grafikkarte ausgerüstet. Neben dem Update auf einen aktuellen Skylake Prozessor samt DDR4-RAM verbaut der Hersteller auch eine M.2-NVMe-SSD. Das taufrische Modell v5 wird derzeit noch nicht auf der deutschsprachigen Homepage von Gigabyte gelistet, ist für rund 2.600 Euro aber bereits bei einigen Shops vorbestellbar. Das Gerät sollte im März verfügbar sein.

In dieser Leistungsklasse gibt es einige Kontrahenten, auch wenn nicht alle Rivalen auf ein ähnlich dünnes Gehäuse setzen. Zu den direkten Konkurrenten gehört das MSI GS70 6QE. Von Schenker Technologies gibt es das XMG P706 und Alienware bietet das 17 R3. Wir vergleichen unser heutiges Testgerät natürlich auch mit dem P37X v3. Wer ein mobileres Gerät sucht, könnte am Gigabyte P35X v5 interessiert sein, welches die gleichen Komponenten in einem kleineren 15-Zoll-Gehäuse unterbringt.

Da die grundlegende Konstruktion gegenüber dem Vorgänger unverändert ist, werden wir in diesem Artikel nicht weiter auf das Gehäuse, die Ausstattung und die Eingabegeräte eingehen. Die entsprechenden Informationen sind im Testbericht des P37X v3 verfügbar.

Gigabyte P37X v5
Grafikkarte
NVIDIA GeForce GTX 980M - 8192 MB, Kerntakt: 1038 MHz, Speichertakt: 2500 MHz, GDDR5, ForceWare 354.35, Optimus
Hauptspeicher
16384 MB 
, 2x 8 GB DDR4-2133, Dual-Channel, 2 von 2 Slots belegt, bis zu 32 GB
Bildschirm
17.3 Zoll 16:9, 1920 x 1080 Pixel, LP173WF4-SPF1 (LGD0469), IPS, Full HD, spiegelnd: nein
Mainboard
Intel HM170 (Skylake PCH-H)
Massenspeicher
Samsung SM951 MZVPV256HDGL m.2 PCI-e, 256 GB 
, + HGST HTS721010A9E630, 1 TB HDD @ 7200 rpm
Soundkarte
Realtek ALC255 @ Intel Sunrise Point PCH - High Definition Audio Controller
Anschlüsse
3 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 1 USB 3.1 Gen2, 1 VGA, 1 HDMI, 1 DisplayPort, 1 Kensington Lock, Audio Anschlüsse: 1 Kopfhörer, 1 Mikrofon, Card Reader: SD bis zu 128 GB, Helligkeitssensor
Netzwerk
Realtek RTL8168B/8111B Family PCI-E Gigabit Ethernet NIC (10/100/1000/2500/5000MBit/s), Intel Dual Band Wireless-AC 8260 (a/b/g/n = Wi-Fi 4/ac = Wi-Fi 5), Bluetooth 4.2
Optisches Laufwerk
Matshita DVD-RAM UJ8G2
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 23 x 417 x 287
Akku
76 Wh Lithium-Polymer, 11.1V
Betriebssystem
Microsoft Windows 10 Home 64 Bit
Kamera
Webcam: HD
Sonstiges
Lautsprecher: 2x 1,5 Watt (Dolby Digital Plus Home Theater), Tastatur: Chiclet, Tastatur-Beleuchtung: ja, Zubehör: HDD-Käfig für optischen Schacht, 200-Watt-Netzteil, Garantieinformationen, Schnellstartanleitung, Reinigunsgtuch, Software: Adobe Reader XI, CyberLink PowerDVD 12, MS Office 365 (Trial), diverse Hersteller-Tools, 24 Monate Garantie
Gewicht
2.92 kg, Netzteil: 700 g
Preis
2600 Euro
Hinweis: Der Hersteller kann abweichende Bauteile wie Bildschirme, Laufwerke und Speicherriegel mit ähnlichen Spezifikationen unter dem gleichen Modellnamen einsetzen.

 

Veränderungen

Der neue USB-3.1-Type-C-Anschluss ist sehr auffällig.
Der neue USB-3.1-Type-C-Anschluss ist sehr auffällig.

Neben dem neuen Skylake Prozessor verwendet Gigabyte für das P37X v5 nun DDR4- anstelle von DDR3-RAM. Auch bei den Festplatten hat sich etwas getan, denn die beiden mSATA-Anschlüsse wurden durch zwei M.2-Slots (NVMe, 2280) ersetzt. Zudem befindet sich auf der rechten Seite des Gehäuses jetzt ein USB-3.1-Port (Type-C, 10 Gbit/s). Hier war vorher ein normaler USB-3.0-Anschluss und da sich das Gehäuse nicht geändert hat, verwendet Gigabyte ein Zwischenstück, um den Größenunterschied der beiden Anschlüsse auszugleichen. Das ist prinzipiell kein Problem, allerdings ist dieses Bauteil knallig-orange, was leider überhaupt nicht zum restlichen Design des Notebooks passt. Zu guter Letzt wurde der HDMI-Anschluss auf den 2.0-Standard aktualisiert, mit dem die 4K-Auflösung auch in 60 fps ausgegeben werden kann. Einige der nachfolgenden Bilder stammen vom baugleichen P37X v3.

Display

Subpixel-Anordnung
Subpixel-Anordnung

Optional bietet Gigabyte das P37X v5 mit einem UHD-Bildschirm an, bei unserem Testgerät kommt aber wie schon beim Vorgänger ein matter Full-HD-Bildschirm zum Einsatz. Zwar bietet das 4K-Panel ein noch schärferes Bild, für ein Gaming-Notebook sind 1.920 x 1.080 Pixel aus unserer Sicht aber nach wie vor ausreichend. Obwohl es sich um die identischen Panels von LG Philips handelt (LP173WF4-SPF1, ID: LGD0469), unterscheiden sich die Messergebnisse des P37X v3 und v5 recht stark. Während die durchschnittliche Helligkeit etwa 50 cd/m² niedriger ausfällt (294 vs. 345 cd/m²), profitiert der Kontrast (729:1 vs. 493:1) vom deutlich geringeren Schwarzwert (0,42 vs. 0,73 cd/m²). Subjektiv gibt es keine Beanstandungen und auch im Konkurrenzvergleich steht das P37X v5 gut da.

301
cd/m²
310
cd/m²
304
cd/m²
298
cd/m²
306
cd/m²
287
cd/m²
290
cd/m²
277
cd/m²
277
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
LP173WF4-SPF1 (LGD0469)
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 310 cd/m² Durchschnitt: 294.4 cd/m²
Ausleuchtung: 89 %
Helligkeit Akku: 306 cd/m²
Kontrast: 729:1 (Schwarzwert: 0.42 cd/m²)
ΔE Color 3.51 | 0.6-29.43 Ø6
ΔE Greyscale 2.23 | 0.64-98 Ø6.3
85% sRGB (Argyll 3D) 56% AdobeRGB 1998 (Argyll 3D)
Gamma: 2.51
Gigabyte P37X v5
LP173WF4-SPF1 (LGD0469)
MSI GS70-6QE16H21
Chi Mei N173HGE-E11 (CMN1735)
Schenker XMG P706
LG LP173WF4-SPD1
Alienware 17 R3 (A17-9935)
CV69H_173WF4 (LGD0459)
Gigabyte P37X
LG Philips LP173WF4-SPF1, ID: LGD0469
Gigabyte P35X v5
SHP144E
Response Times
20%
-33%
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
45 (17, 28)
33 (13, 20)
27%
51.2 (21.2, 30)
-14%
Response Time Black / White *
26 (5, 21)
23 (5, 18)
12%
39.2 (8.4, 30.8)
-51%
PWM Frequency
200 (20)
Bildschirm
-1%
-10%
-9%
-4%
-28%
Helligkeit Bildmitte
306
172
-44%
306
0%
360
18%
361.7
18%
278.9
-9%
Brightness
294
161
-45%
302
3%
336
14%
347
18%
272
-7%
Brightness Distribution
89
85
-4%
90
1%
90
1%
91
2%
80
-10%
Schwarzwert *
0.42
0.26
38%
0.34
19%
0.44
-5%
0.734
-75%
0.562
-34%
Kontrast
729
662
-9%
900
23%
818
12%
493
-32%
496
-32%
DeltaE Colorchecker *
3.51
2.06
41%
5.49
-56%
4.76
-36%
2.81
20%
4.47
-27%
Colorchecker DeltaE2000 max. *
8.39
10.8
-29%
8.64
-3%
DeltaE Graustufen *
2.23
2.42
-9%
3.97
-78%
3.69
-65%
1.92
14%
6.13
-175%
Gamma
2.51 88%
2.45 90%
2.15 102%
2.24 98%
2.21 100%
2.2 100%
CCT
6346 102%
6855 95%
6163 105%
6091 107%
6384 102%
7047 92%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
56
62
11%
55.5
-1%
55
-2%
57.95
3%
60.87
9%
Color Space (Percent of sRGB)
85
97
14%
84.5
-1%
84
-1%
95.43
12%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
-1% / -1%
-10% / -10%
6% / -5%
-4% / -4%
-31% / -28%

* ... kleinere Werte sind besser

CalMAN ColorChecker vor der Kalibrierung
CalMAN ColorChecker vor der Kalibrierung
CalMAN Graustufen vor der Kalibrierung
CalMAN Graustufen vor der Kalibrierung
CalMAN Sättigung vor der Kalibrierung
CalMAN Sättigung vor der Kalibrierung
CalMAN ColorChecker nach der Kalibrierung
CalMAN ColorChecker nach der Kalibrierung
CalMAN Graustufen nach der Kalibrierung
CalMAN Graustufen nach der Kalibrierung
CalMAN Sättigung nach der Kalibrierung
CalMAN Sättigung nach der Kalibrierung

Innerhalb des Smart Managers stellt Gigabyte verschiedene Profile für die Bilddarstellung zur Verfügung, mit denen man die Farbtemperatur beeinflussen kann. Unsere Messungen wurden mit dem Profil "Native Color" durchgeführt. Bereits im Werkszustand liegen die durchschnittlichen DeltaE-2000-Abweichungen gegenüber dem sRGB-Referenzfarbraum bei guten 2,23 für die Graustufen und 3,51 für die Farben, allerdings sehen wir hier einige Ausreißer von über 8. Eine Kalibrierung verbessert die Farbdarstellung nur geringfügig und auch die Ausreißer sind nach wie vor sichtbar, während sich die Graustufen mit nur noch 0,77 deutlich verbessern. Das Panel deckt AdobeRGB zu 56 Prozent und sRGB zu 85 Prozent ab.

sRGB-Abdeckung: 85 %
sRGB-Abdeckung: 85 %
AdobeRGB-Abdeckung: 56 %
AdobeRGB-Abdeckung: 56 %

Im Akkubetrieb wird die Bildschirmhelligkeit nicht eingeschränkt, dank der matten Oberfläche steht also auch einem Einsatz im Freien nichts im Weg. Solange man direkte Lichtquellen meidet, kann man das Gerät in hellen Umgebungen recht komfortabel nutzen. Dank der IPS-Technologie fallen auch die Blickwinkel großzügig aus.

Außeneinsatz
Außeneinsatz
Blickwinkel
Blickwinkel

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
26 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 5 ms steigend
↘ 21 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind mittelmäßig und dadurch für Spieler eventuell zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 46 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten durchschnittlich (25 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
45 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 17 ms steigend
↘ 28 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 70 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten schlechter als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (39.8 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM nicht festgestellt

Im Vergleich: 51 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 9418 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

Leistung

Unser Testgerät stellt eine sehr leistungsfähige Konfiguration des Gigabyte P37X v5 dar. Dank des modernen Skylake Prozessors und der schnellen GeForce GTX 980M reicht die Leistung auch für aktuelle Spiele aus. Maximal sind bis zu 32 GB Speicher möglich, allerdings gibt es nur zwei Steckplätze, die beide schon belegt sind. In den nachfolgenden Screenshots sind die wichtigsten Informationen zu den Komponenten und der Software aufgeführt.

 

Prozessor

Intels Core i7-6700HQ ist ein moderner Vierkern-Prozessor mit einer TDP von 45 Watt. Es handelt sich um ein sehr leistungsfähiges Modell, das aktuell in vielen Gaming- und Multimedia-Notebooks zum Einsatz kommt. Im Vergleich zu den Konkurrenten liegt die Leistung auf dem erwarteten Niveau. Für Besitzer des Vorvorgängers lohnt sich das Upgrade jedoch kaum, da der Vorsprung im einstelligen Prozentbereich liegt. Im Akkubetrieb sinkt die CPU-Leistung um etwa 30 Prozent (490 vs. 682 Punkte im Cinebench R15 Multi-Test). Weitere Benchmarks zum Prozessor finden Sie in unserer Technik-Sektion.

Cinebench R10 Shading 32Bit
6833
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 32Bit
20186
Cinebench R10 Rendering Single 32Bit
5548
Cinebench R11.5 OpenGL 64Bit
50.01 fps
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
7.47 Points
Cinebench R11.5 CPU Single 64Bit
1.67 Points
Cinebench R15 Ref. Match 64Bit
99.6 %
Cinebench R15 OpenGL 64Bit
62.89 fps
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
682 Points
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
142 Points
Hilfe
Cinebench R15
CPU Single 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
Gigabyte P37X v5
Intel Core i7-6700HQ
142 Points ∼94%
MSI GS70-6QE16H21
Intel Core i7-6700HQ
144 Points ∼95% +1%
Schenker XMG P706
Intel Core i7-6820HK
151 Points ∼100% +6%
Alienware 17 R3 (A17-9935)
Intel Core i7-6700HQ
146 Points ∼97% +3%
Gigabyte P37X
Intel Core i7-4720HQ
133 Points ∼88% -6%
Gigabyte P35X v5
Intel Core i7-6700HQ
147 Points ∼97% +4%
CPU Multi 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
Gigabyte P37X v5
Intel Core i7-6700HQ
682 Points ∼96%
MSI GS70-6QE16H21
Intel Core i7-6700HQ
633 Points ∼89% -7%
Schenker XMG P706
Intel Core i7-6820HK
709 Points ∼100% +4%
Alienware 17 R3 (A17-9935)
Intel Core i7-6700HQ
680 Points ∼96% 0%
Gigabyte P37X
Intel Core i7-4720HQ
662 Points ∼93% -3%
Gigabyte P35X v5
Intel Core i7-6700HQ
675 Points ∼95% -1%
Cinebench R11.5
CPU Single 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
Gigabyte P37X v5
Intel Core i7-6700HQ
1.67 Points ∼97%
MSI GS70-6QE16H21
Intel Core i7-6700HQ
1.64 Points ∼95% -2%
Schenker XMG P706
Intel Core i7-6820HK
1.73 Points ∼100% +4%
Alienware 17 R3 (A17-9935)
Intel Core i7-6700HQ
1.68 Points ∼97% +1%
Gigabyte P37X
Intel Core i7-4720HQ
1.52 Points ∼88% -9%
Gigabyte P35X v5
Intel Core i7-6700HQ
1.66 Points ∼96% -1%
CPU Multi 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
Gigabyte P37X v5
Intel Core i7-6700HQ
7.47 Points ∼96%
MSI GS70-6QE16H21
Intel Core i7-6700HQ
7.01 Points ∼90% -6%
Schenker XMG P706
Intel Core i7-6820HK
7.78 Points ∼100% +4%
Alienware 17 R3 (A17-9935)
Intel Core i7-6700HQ
7.5 Points ∼96% 0%
Gigabyte P37X
Intel Core i7-4720HQ
7.2 Points ∼93% -4%
Gigabyte P35X v5
Intel Core i7-6700HQ
7.41 Points ∼95% -1%

System Performance

Die Systemleistung ist dank der schnellen SSD exzellent. Programme starten sehr flott und die gesamte Bedienung klappt subjektiv einwandfrei, was auch von den recht hohen PCMark-Ergebnissen bestätigt wird.

PCMark 7 Score
5422 Punkte
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
4041 Punkte
PCMark 8 Creative Score Accelerated v2
4947 Punkte
PCMark 8 Work Score Accelerated v2
5061 Punkte
Hilfe
PCMark 7 - Score (nach Ergebnis sortieren)
Gigabyte P37X v5
GeForce GTX 980M, 6700HQ, Samsung SM951 MZVPV256HDGL m.2 PCI-e
5422 Points ∼86%
MSI GS70-6QE16H21
GeForce GTX 970M, 6700HQ, Toshiba HG6 THNSNJ256G8NU
5912 Points ∼94% +9%
Schenker XMG P706
GeForce GTX 980M, 6820HK, Samsung SM951 MZHPV512HDGL m.2 PCI-e
6054 Points ∼96% +12%
Alienware 17 R3 (A17-9935)
GeForce GTX 980M, 6700HQ, Samsung PM951 NVMe 512 GB
5938 Points ∼94% +10%
Gigabyte P37X
GeForce GTX 980M, 4720HQ, 2x Lite-On LMT-128L9M (RAID 0)
6302 Points ∼100% +16%
Gigabyte P35X v5
GeForce GTX 980M, 6700HQ, Samsung SM951 MZVPV256HDGL m.2 PCI-e
6176 Points ∼98% +14%
PCMark 8
Work Score Accelerated v2 (nach Ergebnis sortieren)
Gigabyte P37X v5
GeForce GTX 980M, 6700HQ, Samsung SM951 MZVPV256HDGL m.2 PCI-e
5061 Points ∼100%
MSI GS70-6QE16H21
GeForce GTX 970M, 6700HQ, Toshiba HG6 THNSNJ256G8NU
5043 Points ∼100% 0%
Schenker XMG P706
GeForce GTX 980M, 6820HK, Samsung SM951 MZHPV512HDGL m.2 PCI-e
5022 Points ∼99% -1%
Gigabyte P37X
GeForce GTX 980M, 4720HQ, 2x Lite-On LMT-128L9M (RAID 0)
4462 Points ∼88% -12%
Gigabyte P35X v5
GeForce GTX 980M, 6700HQ, Samsung SM951 MZVPV256HDGL m.2 PCI-e
3999 Points ∼79% -21%
Creative Score Accelerated v2 (nach Ergebnis sortieren)
Gigabyte P37X v5
GeForce GTX 980M, 6700HQ, Samsung SM951 MZVPV256HDGL m.2 PCI-e
4947 Points ∼99%
MSI GS70-6QE16H21
GeForce GTX 970M, 6700HQ, Toshiba HG6 THNSNJ256G8NU
4873 Points ∼97% -1%
Schenker XMG P706
GeForce GTX 980M, 6820HK, Samsung SM951 MZHPV512HDGL m.2 PCI-e
4893 Points ∼98% -1%
Gigabyte P37X
GeForce GTX 980M, 4720HQ, 2x Lite-On LMT-128L9M (RAID 0)
5002 Points ∼100% +1%
Home Score Accelerated v2 (nach Ergebnis sortieren)
Gigabyte P37X v5
GeForce GTX 980M, 6700HQ, Samsung SM951 MZVPV256HDGL m.2 PCI-e
4041 Points ∼99%
MSI GS70-6QE16H21
GeForce GTX 970M, 6700HQ, Toshiba HG6 THNSNJ256G8NU
4002 Points ∼98% -1%
Schenker XMG P706
GeForce GTX 980M, 6820HK, Samsung SM951 MZHPV512HDGL m.2 PCI-e
3961 Points ∼97% -2%
Gigabyte P37X
GeForce GTX 980M, 4720HQ, 2x Lite-On LMT-128L9M (RAID 0)
4070 Points ∼100% +1%
Gigabyte P35X v5
GeForce GTX 980M, 6700HQ, Samsung SM951 MZVPV256HDGL m.2 PCI-e
3301 Points ∼81% -18%

Massenspeicher

Transferraten SD-Kartenleser
Transferraten SD-Kartenleser

Die NVMe-SSD aus dem Hause Samsung bietet eine Kapazität von 256 GB und erreicht sehr hohe Transferraten von bis zu 1.570 MB/s beim sequentiellen Lesen. Damit wird sogar die RAID-0-Konfiguration des Vorvorgängers bestehend aus zwei mSATA-SSDs klar überholt. Super: Für noch mehr Leistung lässt sich eine weitere NVMe-SSD einbauen.

Für ausreichend Speicherplatz sorgt die 1-TB-Festplatte von HGST mit 7.200 U/Min, die ebenfalls gute Transferraten schafft (durchschnittlich 113 MB/s laut HD Tune). Etwas enttäuschend ist die Leistung des integrierten Kartenlesers, denn maximal 87 MB/s beim Lesen (64 MB/s Schreiben) liegen deutlich unter den Möglichkeiten unserer Referenzspeicherkarte (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS II, max. 260 MB/s). 

Für weitere Benchmarks und Vergleiche steht unsere HDD-/SSD-Liste zur Verfügung.

Samsung SM951 MZVPV256HDGL m.2 PCI-e
Sequential Read: 1570 MB/s
Sequential Write: 1256 MB/s
512K Read: 940.4 MB/s
512K Write: 1231 MB/s
4K Read: 51.97 MB/s
4K Write: 145.1 MB/s
4K QD32 Read: 630.6 MB/s
4K QD32 Write: 384 MB/s

Grafikkarte

Die GeForce GTX 980M ist eine High-End-Grafikkarte und bietet ausreichend Leistung, um auch anspruchsvolle Spiele mit hohen Details flüssig wiederzugeben. Da wir die Karte bereits mehrfach getestet haben, wollen wir an dieser Stelle nicht auf alle technischen Einzelheiten eingehen. Nennenswert ist jedoch die Tatsache, dass Gigabyte im Vergleich zu vielen Konkurrenten auf die größere Version mit 8-GB-VRAM setzt. Die Benchmark-Ergebnisse sind exzellent und positionieren das P37X v5 meist im vorderen Bereich des Vergleichsfeldes. Der kleinere Bruder P35X v5 liegt leistungstechnisch auf dem identischen Niveau. Im Akkubetrieb verringert sich die Geschwindigkeit um rund 50 Prozent (6.332 vs. 12.373 Graphics Score @3DMark 11). Weitere Benchmarks zur GTX 980M gibt es hier.

3DMark 11 Performance
11171 Punkte
3DMark Ice Storm Standard Score
87420 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
22845 Punkte
3DMark Fire Strike Score
8355 Punkte
Hilfe
3DMark
1920x1080 Fire Strike Graphics (nach Ergebnis sortieren)
Gigabyte P37X v5
NVIDIA GeForce GTX 980M
9673 Points ∼97%
MSI GS70-6QE16H21
NVIDIA GeForce GTX 970M
7486 Points ∼75% -23%
Schenker XMG P706
NVIDIA GeForce GTX 980M
9687 Points ∼98% 0%
Alienware 17 R3 (A17-9935)
NVIDIA GeForce GTX 980M
9227 Points ∼93% -5%
Gigabyte P37X
NVIDIA GeForce GTX 980M
9927 Points ∼100% +3%
Gigabyte P35X v5
NVIDIA GeForce GTX 980M
9677 Points ∼97% 0%
1920x1080 Fire Strike Score (nach Ergebnis sortieren)
Gigabyte P37X v5
NVIDIA GeForce GTX 980M
8355 Points ∼100%
MSI GS70-6QE16H21
NVIDIA GeForce GTX 970M
6555 Points ∼78% -22%
Schenker XMG P706
NVIDIA GeForce GTX 980M
8380 Points ∼100% 0%
Alienware 17 R3 (A17-9935)
NVIDIA GeForce GTX 980M
8099 Points ∼97% -3%
Gigabyte P37X
NVIDIA GeForce GTX 980M
8304 Points ∼99% -1%
Gigabyte P35X v5
NVIDIA GeForce GTX 980M
8345 Points ∼100% 0%
3DMark 11
1280x720 Performance GPU (nach Ergebnis sortieren)
Gigabyte P37X v5
NVIDIA GeForce GTX 980M
12373 Points ∼96%
MSI GS70-6QE16H21
NVIDIA GeForce GTX 970M
9962 Points ∼78% -19%
Schenker XMG P706
NVIDIA GeForce GTX 980M
12402 Points ∼96% 0%
Alienware 17 R3 (A17-9935)
NVIDIA GeForce GTX 980M
11388 Points ∼89% -8%
Gigabyte P37X
NVIDIA GeForce GTX 980M
12655 Points ∼98% +2%
Gigabyte P35X v5
NVIDIA GeForce GTX 980M
12853 Points ∼100% +4%
1280x720 Performance (nach Ergebnis sortieren)
Gigabyte P37X v5
NVIDIA GeForce GTX 980M
11171 Points ∼97%
MSI GS70-6QE16H21
NVIDIA GeForce GTX 970M
9421 Points ∼82% -16%
Schenker XMG P706
NVIDIA GeForce GTX 980M
11514 Points ∼100% +3%
Alienware 17 R3 (A17-9935)
NVIDIA GeForce GTX 980M
10464 Points ∼91% -6%
Gigabyte P37X
NVIDIA GeForce GTX 980M
10864 Points ∼94% -3%
Gigabyte P35X v5
NVIDIA GeForce GTX 980M
11433 Points ∼99% +2%

Gaming Performance

Die Leistung des Gigabyte P37X v5 ist selbst für maximale Details in aktuellen Titeln wie Rise of the Tomb Raider ausreichend. Beim Gaming in 4K (optionales UHD-Display) müssten die Details jedoch erfahrungsgemäß reduziert werden, um in allen Titeln flüssige Frameraten zu gewährleisten. Weitere Spiele und deren Anforderungen sind in unserer Technik-Sektion aufgelistet.

Rise of the Tomb Raider
1920x1080 Very High Preset AA:FX AF:16x (nach Ergebnis sortieren)
Gigabyte P37X v5
GeForce GTX 980M, 6700HQ
47.2 fps ∼96%
Alienware 17 R3 (A17-9935)
GeForce GTX 980M, 6700HQ
42.2 fps ∼86% -11%
Gigabyte P35X v5
GeForce GTX 980M, 6700HQ
49 fps ∼100% +4%
1920x1080 High Preset AA:FX AF:4x (nach Ergebnis sortieren)
Gigabyte P37X v5
GeForce GTX 980M, 6700HQ
55.6 fps ∼98%
Alienware 17 R3 (A17-9935)
GeForce GTX 980M, 6700HQ
52.9 fps ∼93% -5%
Gigabyte P35X v5
GeForce GTX 980M, 6700HQ
57 fps ∼100% +3%
The Witcher 3
1920x1080 Ultra Graphics & Postprocessing (HBAO+) (nach Ergebnis sortieren)
Gigabyte P37X v5
GeForce GTX 980M, 6700HQ
34.1 fps ∼100%
MSI GS70-6QE16H21
GeForce GTX 970M, 6700HQ
25.4 fps ∼74% -26%
1920x1080 High Graphics & Postprocessing (Nvidia HairWorks Off) (nach Ergebnis sortieren)
Gigabyte P37X v5
GeForce GTX 980M, 6700HQ
61.5 fps ∼100%
MSI GS70-6QE16H21
GeForce GTX 970M, 6700HQ
46.7 fps ∼76% -24%
BioShock Infinite - 1920x1080 Ultra Preset, DX11 (DDOF) (nach Ergebnis sortieren)
Gigabyte P37X v5
GeForce GTX 980M, 6700HQ
88.9 fps ∼98%
Gigabyte P37X
GeForce GTX 980M, 4720HQ
90.9 fps ∼100% +2%
min. mittel hoch max.
BioShock Infinite (2013) 189.1166.615588.9fps
The Witcher 3 (2015) 172.9112.361.534.1fps
Rise of the Tomb Raider (2016) 14095.355.647.2fps

Emissionen

Geräuschemissionen

Alle Messungen in diesem Kapitel wurden mit dem Smart-Manager-Modus "Normal" durchgeführt (Fan Tweak, man findet noch andere Modi wie Quiet, Gaming und Customize). Die Lüfter sind bereits im Idle immer aktiv und mit 32-36 dB(A) ordentlich hörbar. Die mechanische Festplatte ist dadurch nicht zu vernehmen. Im 3D-Betrieb drehen die Lüfter recht langsam auf und erreichen bei mittlerer Last 40-44 dB(A). Bei hoher Last können es bis zu 51 dB(A) werden. Das ist zwar viel, subjektiv geht das Rauschen aber noch halbwegs in Ordnung und ist frei von Nebengeräuschen. Nach der Lastphase verringert sich die Drehzahl relativ schnell wieder.

Geräuschpegel Idle
Geräuschpegel Idle
Geräuschpegel Last
Geräuschpegel Last

Lautstärkediagramm

Idle
32 / 34 / 36 dB(A)
DVD
37 / dB(A)
Last
40 / 51 dB(A)
  red to green bar
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   Audix TM1 (aus 15 cm gemessen)
Gigabyte P37X v5
GeForce GTX 980M, 6700HQ
MSI GS70-6QE16H21
GeForce GTX 970M, 6700HQ
Schenker XMG P706
GeForce GTX 980M, 6820HK
Alienware 17 R3 (A17-9935)
GeForce GTX 980M, 6700HQ
Gigabyte P37X
GeForce GTX 980M, 4720HQ
Gigabyte P35X v5
GeForce GTX 980M, 6700HQ
Geräuschentwicklung
0%
6%
5%
-8%
-1%
aus / Umgebung *
30
Idle min *
32
30.8
4%
30.9
3%
31
3%
36.3
-13%
32.2
-1%
Idle avg *
34
31.2
8%
31.2
8%
32
6%
36.4
-7%
32.3
5%
Idle max *
36
36.6
-2%
31.2
13%
33
8%
36.5
-1%
32.6
9%
Last avg *
40
41.8
-5%
40.5
-1%
38
5%
47
-18%
44.4
-11%
Last max *
51
53
-4%
47
8%
50
2%
51.1
-0%
54.6
-7%

* ... kleinere Werte sind besser

Temperatur

Stresstest
Stresstest

Die Temperaturentwicklung stellte sich schon beim Vorgänger als problematisch heraus. Im Leerlauf hat sich die Situation etwas verbessert, denn nun bleibt das gesamte Gerät angenehm kühl. Unter Last wird das P37X v5 hingegen deutlich wärmer. Durchschnittlich sind es 51,7 °C (!) an der Unterseite und viele Stellen klettern beinahe auf 70 °C. Diese Werte sind einfach zu hoch und könnten im Extremfall Verbrennungen verursachen. Auch der Tastaturbereich wird mit über 50 °C sehr warm. 

Bei der Hardware sieht die Situation leider nicht viel besser aus. Unser Stresstest (Prime95 und FurMark laufen für mindesten eine Stunde) zeigt ganz klar, dass die Kühlung mit den zwei Lüftern und den gemeinsamen Heatpipes nicht in der Lage ist, die Komponenten ausreichend zu kühlen. Der Prozessor erreicht sehr schnell Werte von bis zu 98 °C, was thermisches Throttling auf 2,2-2,3 GHz zur Folge hat. Auch bei der Grafikkarte gibt es leichte Takt-Einbußen. Ein 3DMark-11-Durchlauf direkt im Anschluss an den Stresstest ermittelte jedoch kein geringeres Ergebnis als im kalten Zustand.  

Zusätzlich überprüften wir die Leistung mit dem Unigine Heaven Benchmark in Version 4.0, der die Belastungen beim Spielen realistischer simuliert. Nach einigen Minuten erreicht der Prozessor auch hier um die 94 °C und es kommt zu Einschränkungen beim Turbo-Boost. Die GPU kann ihren maximalen Kerntakt von 1.126 MHz derweil aufrechterhalten. Viel Spielraum ist allerdings nicht mehr vorhanden und gerade in warmen Sommermonaten könnte es zu gewissen Einschränkungen kommen.

Max. Last
 48.1 °C52.7 °C49.1 °C 
 46.1 °C51.7 °C49.1 °C 
 31.7 °C35.2 °C34.6 °C 
Maximal: 52.7 °C
Durchschnitt: 44.3 °C
68.9 °C70 °C54.1 °C
66.9 °C68 °C46.4 °C
29.8 °C30.8 °C30.8 °C
Maximal: 70 °C
Durchschnitt: 51.7 °C
Netzteil (max.)  53.1 °C | Raumtemperatur 22 °C | Voltcraft IR-900
(-) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 44.3 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Gaming v7 auf 33.2 °C.
(-) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 52.7 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 39.6 °C (von 21.6 bis 68.8 °C für die Klasse Gaming v7).
(-) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 70 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 42.2 °C).
(+) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 27.8 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 33.2 °C.
(+) Die Handballen und der Touchpad-Bereich erreichen maximal 35.2 °C und damit die typische Hauttemperatur und fühlen sich daher nicht heiß an.
(-) Die durchschnittliche Handballen-Temperatur anderer getesteter Geräte war 28.8 °C (-6.4 °C).
Leerlauf Unterseite
Leerlauf Unterseite
Leerlauf Oberseite
Leerlauf Oberseite
Volllast Unterseite
Volllast Unterseite
Volllast Oberseite
Volllast Oberseite
Gigabyte P37X v5
GeForce GTX 980M, 6700HQ
MSI GS70-6QE16H21
GeForce GTX 970M, 6700HQ
Schenker XMG P706
GeForce GTX 980M, 6820HK
Alienware 17 R3 (A17-9935)
GeForce GTX 980M, 6700HQ
Gigabyte P37X
GeForce GTX 980M, 4720HQ
Gigabyte P35X v5
GeForce GTX 980M, 6700HQ
Hitze
-7%
15%
5%
-13%
11%
Last oben max *
52.7
53.8
-2%
44
17%
51.1
3%
50
5%
52.4
1%
Last unten max *
70
65.4
7%
42.3
40%
53.2
24%
66.8
5%
58
17%
Idle oben max *
30.9
36.3
-17%
31.7
-3%
31.7
-3%
36.2
-17%
26.6
14%
Idle unten max *
31
36.3
-17%
29.9
4%
32.2
-4%
45.2
-46%
27.4
12%

* ... kleinere Werte sind besser

Lautsprecher

Lautsprechermessungen
Lautsprechermessungen

Wie schon beim P37X v3 kommen zwei Lautsprecher mit jeweils 1,5 Watt zum Einsatz, die sich an der Vorderseite befinden und nach unten gerichtet sind. Trotz des fehlenden Subwoofers bieten sie einen recht ausgewogenen Klang, der mit maximal 78 dB(A) ausreichend laut ist. Die vorinstallierte Dolby-Software bietet zudem einige Profile, beispielsweise für die Film- und Musikwiedergabe. Für externe Lautsprecher oder Kopfhörer stehen zwei 3,5-mm-Klinkenstecker zur Verfügung, hier bieten die Konkurrenten teilweise mehr.

Energieverwaltung

Energieaufnahme

Zwar verbrauchen manche der Vergleichs-Notebooks etwas weniger Energie im Idle-Modus, allerdings gehen die Werte des P37X v5 insgesamt in Ordnung. Bei der ersten Szene des 3DMark 06 zeigt unser Messgerät 96 Watt und unter maximaler Last satte 217 Watt an. Das 200-Watt-Netzteil ist daher grenzwertig dimensioniert.

Bei unserem Testexemplar hatten wir ein Problem mit dem Aufladen des Akkus, denn das war nur bei aktiviertem Gerät möglich, aber nicht im Standby oder wenn das Notebook ausgeschaltet war. Bleibt zu hoffen, dass Gigabyte diesen Bug bis zum Verkaufsstart in den Griff bekommt.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.6 / 1.1 Watt
Idledarkmidlight 16 / 21 / 28 Watt
Last midlight 96 / 215 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy
Gigabyte P37X v5
GeForce GTX 980M, 6700HQ
MSI GS70-6QE16H21
GeForce GTX 970M, 6700HQ
Schenker XMG P706
GeForce GTX 980M, 6820HK
Alienware 17 R3 (A17-9935)
GeForce GTX 980M, 6700HQ
Stromverbrauch
5%
14%
12%
Idle min *
16
16.5
-3%
12
25%
12
25%
Idle avg *
21
23.1
-10%
17.9
15%
18
14%
Idle max *
28
26.1
7%
19.3
31%
26
7%
Last avg *
96
95.8
-0%
97.7
-2%
95
1%
Last max *
215
146.4
32%
213
1%
188
13%

* ... kleinere Werte sind besser

Akkulaufzeit

Im Gehäuse des Gigabyte P37X v5 steckt ein 75-Wh-Akku, der in Verbindung mit dem recht hohen Idle-Verbrauch jedoch nur mittelmäßige Laufzeiten garantiert. Unter Last sind rund 2 Stunden möglich und das Surfen mit angepasster Helligkeit (150 cd/m²) klappt für mehr als vier Stunden. Die Wiedergabe eines Full-HD-Videos (Big Buck Bunny, H.264) packt der 17-Zöller etwa 5,5 Stunden. Insgesamt wird die Konkurrenz mit diesen Ergebnissen geschlagen, lediglich das Alienware 17 R3 liegt hier uneinholbar vorn.

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
6h 23min
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3
4h 14min
Big Buck Bunny H.264 1080p
5h 34min
Last (volle Helligkeit)
1h 43min
Gigabyte P37X v5
76 Wh
MSI GS70-6QE16H21
56 Wh
Schenker XMG P706
60 Wh
Alienware 17 R3 (A17-9935)
92 Wh
Gigabyte P37X
76 Wh
Gigabyte P35X v5
76 Wh
Akkulaufzeit
-40%
-19%
58%
-4%
-3%
Idle
383
238
-38%
297
-22%
758
98%
332
-13%
345
-10%
H.264
334
154
-54%
220
-34%
WLAN
254
180
-29%
220
-13%
444
75%
237
-7%
261
3%
Last
103
64
-38%
97
-6%
105
2%
110
7%
101
-2%

Fazit

Pro

+ sehr dünn und leicht
+ Aluminium-Gehäuse mit stabiler Baseunit
+ manuelle Lüfter-Steuerung per vorinstallierter Software (Smart Manager)
+ moderne Schnittstellen dank NVMe, HDMI 2.0 und USB 3.1 Type-C
+ vier Massenspeicher-Plätze (2x M.2, 1x SATA III, 1x SATA ODD)
+ drei Videoausgänge
+ exzellente Leistung
+ hochwertiges und mattes 1080p-IPS-Display
+ komfortable Tastatur mit Makrotasten
+ leicht zugängliche Komponenten
+ 8 GB VRAM

Contra

- sehr hohe Chassis- und CPU-Temperaturen bei starker Last
- Akku wird nur bei eingeschaltetem Gerät geladen
- leichtes Throttling unter Extrembedingungen
- Geräuschpegel könnte im Idle geringer sein
- deutlich reduzierte Leistung im Akkubetrieb
- unangenehme Eingaben via Clickpad
- Bildschirmdeckel etwas instabil
- hoher Preis
Gigabyte P37X v5, Testgerät zur Verfügung gestellt von Gigabyte Deutschland.
Gigabyte P37X v5, Testgerät zur Verfügung gestellt von Gigabyte Deutschland.

Trotz der Aktualisierung ähnelt unser Fazit für das Gigabyte P37X v5 seinem Vorvorgänger P37X v3, dem es bereits nicht an Leistung mangelte. Bei der Kühlung hat sich leider kaum etwas verbessert, denn der Prozessor wird sehr warm und muss aufgrund der Temperaturen im Extremfall seine Leistung reduzieren. Zudem fallen die Oberflächentemperaturen mit bis zu 70 °C stellenweise sehr hoch aus. Insgesamt sind die Emissionen das größte Problem des dünnen Gaming-Notebooks. Hier haben dickere Geräte, wie beispielsweise das Alienware 17 R3 oder das Schenker XMG P706, einen Vorteil. Darüber hinaus wird die Leistung im Akkubetrieb deutlich reduziert und auch das hakelige Clickpad wurde vom Hersteller nicht überarbeitet.

Enorme Power und enorme Emissionswerte: Das flache Chassis des Gigabyte P37X v5 erfordert Kompromisse. Dennoch ist so viel Leistung in einem derart dünnen Gehäuse beeindruckend.

Positiv zu erwähnen sind erneut das Display, die Performance und auch die Tastatur. Wer unbedingt ein möglichst dünnes Notebook möchte und sich mit den hohen Emissionen arrangieren kann, für den lohnt sich ein Blick auf das Gigabyte P37X v5 definitiv. Allerdings hat es mit über 2.000 Euro auch seinen Preis.

Gigabyte P37X v5 - 27.02.2016 v5(old)
Andreas Osthoff

Gehäuse
82 / 98 → 84%
Tastatur
86%
Pointing Device
74%
Konnektivität
62 / 81 → 77%
Gewicht
57 / 10-66 → 84%
Akkulaufzeit
80%
Display
87%
Leistung Spiele
91%
Leistung Anwendungen
96%
Temperatur
74 / 95 → 78%
Lautstärke
70 / 90 → 78%
Audio
75%
Durchschnitt
78%
84%
Gaming - gewichteter Durchschnitt
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Autor: Andreas Osthoff, 27.02.2016 (Update: 15.05.2018)
Andreas Osthoff
Andreas Osthoff - Senior Editor Business
Ich bin mit Computern und moderner Unterhaltungselektronik aufgewachsen. Seit meinem ersten Computer, einem Commodore C64, habe ich mich für die Technik interessiert und angefangen, meine eigenen Computer zu bauen. Bei Notebookcheck kümmere ich mich schwerpunktmäßig um die Business-Geräte sowie die mobilen Workstations, doch ich mache auch gerne Abstecher in den mobilen Bereich. Es ist immer wieder eine tolle Erfahrung, neueste Geräte zu testen und miteinander zu vergleichen. Den passenden Ausgleich schafft der Sport, im Sommer vor allem mit dem Rad.