Notebookcheck

Test Gigabyte Sabre 17 (i7-8750H, GTX 1060) Laptop

Christian Hintze, 👁 Sebastian Jentsch, Felicitas Krohn, 02.11.2018

Zweischneidiges Schwert Das 17 Zoll große Sabre von Gigabyte scheint vielversprechend: Ein neuer, starker 6-Kern-Prozessor zusammen mit einer GTX 1060 versprechen einen vollwertigen Desktop-Ersatz mit reichlich Gaming-Ambitionen. Ob das Sabre 17 dieses Versprechen einhalten kann oder aber der Säbel auf halber Strecke stumpf wird, enthüllt dieser Test.

Die 17-Zoll-Version des Gigabyte Sabre hatten wir bislang noch nicht im Test. Das holen wir ausführlich nach und betrachten das aktuelle Modell mit dem recht neuen Intel Core i7-8750H und Nvidia Geforce GTX 1060. Als Vergleichgeräte ziehen wir das Asus Strix GL703GM-DS74 sowie das preiswertere Asus TUF FX705GM mit gleichem Prozessor heran, zusätzlich darf sich das neue Sabre gegen das MSI GP72VR 7RFX und den einstigen Platzhirsch Razer Blade Pro RZ09-0220 behaupten, welche jeweils mit einem älteren Prozessor, aber gleicher GPU ausgestattet sind.

Unser Test klärt auf, ob die Klinge des "Säbels" für Home-Office, Videoschnitt und Gaming gleichermaßen geschärft ist und wo die Schwachstellen des 17-Zoll-Boliden liegen.

Gigabyte Sabre 17-W8 (Sabre Serie)
Grafikkarte
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop) - 6144 MB, Geforce 398.82, Ja, UHD Graphics 630
Hauptspeicher
16384 MB 
, PC4-19200 DDR4, 1 Slot
Bildschirm
17.3 Zoll 16:9, 1920 x 1080 Pixel 127 PPI, No, Chi Mei CMN1747, TN, 120 Hz, spiegelnd: nein
Mainboard
Intel Cannon Lake HM370
Massenspeicher
Toshiba NVMe THNSN5256GPU7, 256 GB 
, plus 1 TB HDD HGST HTS721010A9E630 7200 RPM, 190 GB verfügbar
Soundkarte
Intel Cannon Lake-H/S - cAVS (Audio, Voice, Speech)
Anschlüsse
1 USB 2.0, 1 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 2 USB 3.1 Gen2, 1 HDMI, 2 DisplayPort, 1 Kensington Lock, Audio Anschlüsse: 1x Mic-in, 1x Kopfhörer-out, Card Reader: Full SD
Netzwerk
Realtek RTL8168/8111 Gigabit-LAN (10/100/1000MBit), Intel Cannon Lake-H/S CNVi: WiFi (a/b/g/n/ac), Bluetooth Bluetooth V5.0
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 29.9 x 418.5 x 288.7
Akku
62 Wh, 5500 mAh Lithium-Ion, wechselbar
Betriebssystem
Microsoft Windows 10 Home 64 Bit
Kamera
Webcam: HD Camera
Primary Camera: 1 MPix 720p
Sonstiges
Lautsprecher: Stereo, Tastatur: Chiclet, Tastatur-Beleuchtung: ja, 24 Monate Garantie
Gewicht
2.929 kg, Netzteil: 809 g
Preis
1500 Euro
Hinweis: Der Hersteller kann abweichende Bauteile wie Bildschirme, Laufwerke und Speicherriegel mit ähnlichen Spezifikationen unter dem gleichen Modellnamen einsetzen.

 

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Gehäuse - Großes Gigabyte

Gigabyte setzt beim großen Sabre auf ein recht kantiges Design. Nahezu das gesamte Gehäuse ist aus schwarzem Kunststoff gefertigt. Dieses ist mattiert, zieht jedoch Fingerabdrücke (Fettflecken) magisch an. Leises Knarzen kann bei Verwindungsversuchen durchaus vorkommen, größeres Knacken ist uns aber nicht aufgefallen, ebensowenig größere Spaltmaße, insgesamt scheint die Verarbeitungsqualität auf einem guten Niveau. Die Basis ist ebenfalls recht stabil, nur der mittlere Tastaturbereich gib beim Tippen etwas nach. 

Die Unterseite ist robust, hat eine Verdickung im hinteren Bereich und beherbergt die Lüftungsschlitze. An der rechten Seite sowie unten wird Luft eingesaugt, heiße Luft entweicht im hinteren Bereich links. Der optischen Symmetrie wegen gibt es rechts hinten einen Dummy-Lüfterschlitz. Großes Plus: Der Akku ist nicht fest verbaut, sondern kann herausgenommen und ggf. sogar getauscht werden.

Dummy-Lüfterschlitz
Dummy-Lüfterschlitz
Der Akku ist entnehmbar
Der Akku ist entnehmbar

Das Display reagiert optisch recht empfindlich auf Verwindungen und Druck auf den Displaydeckel. Auf dem Displaydeckel prangt der silberne Gigabyte-Schriftzug, zudem ist die Oberseite nicht eben, sondern hat aus Designgründen eine Art Einbuchtung. Der Bildschirm selbst hat relativ breite Ränder, im oberen Bereich sitzen Kamera und Mikrofon, unten ziert ein weiterer Gigabyte-Schriftzug den Rand.

Im Vergleich ist das neue Sabre 17 schon mit das größte und klobigste Gerät, nur das MSI ist etwa 2 mm dicker und ähnlich groß. Damit eignet sich das Sabre 17 eher als Desktop-Replacement, weniger für den mobilen Gebrauch. Ansonsten geben sich die Rivalen zumeist etwas weniger Raum einnehmend. Beim Gewicht wiederum nehmen sich die Konkurrenten quasi nichts, nur das Razer Blade tanzt mit über 3 kg etwas aus der Reihe.

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Größenvergleich

Ausstattung - Vielseitiges Sabre 17

Bei den gebotenen Anschlüssen gibt sich das Sabre vergleichsweise spendabel. Insbesondere Kunden, welche auf das Spielen oder Arbeiten mit mehreren externen Monitoren Wert legen, kommen auf ihre Kosten. So bietet das Gigabyte neben dem üblichen HDMI-Port noch zusätzlich zwei Mini DisplayPorts, sodass gleich drei externe Monitore angeschlossen werden können. Daneben gibt es vier USB-Slots, einer davon als Typ-C. Lobenswert ist außerdem, dass gleich zwei USB-Ports den Standard USB 3.1 Gen2 unterstützen. Einzig der eine USB 2.0-Port ist eigentlich überflüssig, hier hätte es gern ein weiterer USB 3.x oder am besten gleich ein Thunderbolt-Anschluss sein können, Letzteren haben wir vermisst. Für Headsets gibt es noch getrennte Slots für Mikrofon und Kopfhörer.

Durch die Anschlussvielfalt, zu den Genannten kommen noch LAN und ein vollwertiger SD-Kartenleser hinzu, sitzen die Ports doch recht nah beieinander. Für die meisten Anwendungsfälle und Geräte/Kabel sollten die Abstände aber ausreichen. Auf der rechten Seite sind nur wenige Ports verbaut, allerdings allesamt vorn im Bereich der Maus(hand), hier könnten sich Kabel oder eingesteckte USB-Geräte und die Maus in die Quere kommen.

Links: Kensington, Strom, 2x miniDP, HDMI, USB-C (3.1), USB-A (3.1)
Links: Kensington, Strom, 2x miniDP, HDMI, USB-C (3.1), USB-A (3.1)
Rechts: Kopfhörer, Mikro, USB-A (2.0), USB-A (3.1), Lüfterschlitz
Rechts: Kopfhörer, Mikro, USB-A (2.0), USB-A (3.1), Lüfterschlitz
Hinten: Lüfterschlitz
Hinten: Lüfterschlitz
Vorn: Nichts
Vorn: Nichts

SDCardreader

Die Übertragungsgeschwindigkeiten des Kartenlesers mit unserer Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II Referenz-Speicherkarte gehen in Ordnung. Damit reiht sich das Sabre in dieser Kategorie ins Mittelfeld ein.

SDCardreader Transfer Speed
average JPG Copy Test (av. of 3 runs)
Asus Strix GL703GM-DS74
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
84.8 MB/s ∼100% +12%
Gigabyte Sabre 17-W8
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
76 MB/s ∼90%
Razer Blade Pro RZ09-0220
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
69.2 MB/s ∼82% -9%
Durchschnitt der Klasse Multimedia
  (11.2 - 190, n=154)
57 MB/s ∼67% -25%
MSI GP72VR 7RFX
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
25.6 MB/s ∼30% -66%
maximum AS SSD Seq Read Test (1GB)
Asus Strix GL703GM-DS74
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
90.7 MB/s ∼100% +7%
Gigabyte Sabre 17-W8
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
84.8 MB/s ∼93%
Razer Blade Pro RZ09-0220
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
83.2 MB/s ∼92% -2%
Durchschnitt der Klasse Multimedia
  (10.2 - 253, n=151)
74.4 MB/s ∼82% -12%
MSI GP72VR 7RFX
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
26.85 MB/s ∼30% -68%

Kommunikation

Messtechnisch kann das Sabre 17 im Wi-Fi-Test keine Lorbeeren einheimsen. Lediglich das MSI liefert noch schlechtere Werte ab. Insgesamt schneidet das Notebook hier etwa 40 Prozent schlechter ab als der Klassendurchschnitt.

Im Alltag merkt man davon freilich wenig, wenn man nicht auf maximale Geschwindigkeiten angewiesen ist. Ansonsten funktionieren die WLAN-Verbindungen im Test einwandfrei, es kam nicht zu Unterbrechungen. In Zeiten von längst anstehenden Gigabit-Verbindungen hätte es aber gern etwas mehr sein können.

Networking
iperf3 Client (receive) TCP 1 m 4M x10
Asus TUF FX705GM
Intel Wireless-AC 9560
681 MBit/s ∼100% +93%
Asus Strix GL703GM-DS74
Intel Wireless-AC 9560
657 MBit/s ∼96% +86%
Durchschnitt der Klasse Multimedia
  (44 - 949, n=113)
494 MBit/s ∼73% +40%
Razer Blade Pro RZ09-0220
Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter
424 MBit/s ∼62% +20%
Gigabyte Sabre 17-W8
Intel Cannon Lake-H/S CNVi: WiFi
353 (min: 343, max: 359) MBit/s ∼52%
MSI GP72VR 7RFX
Intel Dual Band Wireless-AC 3168
330 MBit/s ∼48% -7%
iperf3 Client (transmit) TCP 1 m 4M x10
Asus TUF FX705GM
Intel Wireless-AC 9560
692 MBit/s ∼100% +111%
Razer Blade Pro RZ09-0220
Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter
589 MBit/s ∼85% +80%
Durchschnitt der Klasse Multimedia
  (46.1 - 949, n=112)
467 MBit/s ∼67% +42%
Asus Strix GL703GM-DS74
Intel Wireless-AC 9560
448 MBit/s ∼65% +37%
Gigabyte Sabre 17-W8
Intel Cannon Lake-H/S CNVi: WiFi
328 (min: 311, max: 338) MBit/s ∼47%
MSI GP72VR 7RFX
Intel Dual Band Wireless-AC 3168
309 (min: 33) MBit/s ∼45% -6%
0102030405060708090100110120130140150160170180190200210220230240250260270280290300310320330340350360Tooltip
; iperf3 Client (receive) TCP 1 m 4M x10; iperf 3.1.3: Ø353 (343-359)
; iperf3 Client (transmit) TCP 1 m 4M x10; iperf 3.1.3: Ø328 (311-338)

Sicherheit

Bei einem Gaming-Notebook steht der Sicherheitsaspekt nicht unbedingt im Vordergrund. Ein Fingerabdrucksensor oder ähnlicher Schnickschnak ist nicht voranden, auch Smartcard sucht man vergeblich. Selbstverständlich gibt es ein Kensington-Schloss und TPM ist auch mit an Bord.

Zubehör

Weiteres Zubehör wird nicht mit dem Sabre mitgeschickt. Der Packungsinhalt beschränkt sich auf das Netzteil, den Akku und das Gerät selbst.

Wartung

Zugriff auf das Innenleben des Sabre
Zugriff auf das Innenleben des Sabre

Über eine Wartungsklappe verfügt das Sabre 17 nicht, man muss also die Bodenplatte entfernen. Größtes Hindernis beim Abnehmen der Unterseite ist die Anzahl der vorhandenen Schrauben. Mit gleich 16 Kreuzschlitzschrauben ist die Platte gesichert, hinzu kommen noch diverse Plastikhaken im Gehäuseinneren. Hat man das zeitaufwändige Unterfangen erfolgreich hinter sich gebracht, so erhält man Zugriff auf beide Laufwerksschächte, die RAM-Slots sowie das WLAN-Modul.

Garantie

2 Jahre Garantie
2 Jahre Garantie

Die Herstellergarantie beträgt 2 Jahre bzw. 24 Monate. Da das Gerät noch sehr neu ist, wird es derzeit noch bei keinem Shop gelistet, daher gibt es bisher auch noch keine Angebote für Garantieverlängerungen.

Eingabegeräte - Ordentliches Gigabyte Sabre

Tastatur

Die Chiclet-Tastatur bietet ein eingängiges und aufgeräumtes Layout inklusive Ziffernpad auf der rechten Seite. Die ganze Tastatureinheit ist leicht vertieft in das Gehäuse eingearbeitet. Die Beschriftungen sind allesamt gut lesbar, außerdem ist die verbaute Beleuchtung sicher eines der Highlights. Diese kann nämlich in drei Zonen frei konfiguriert werden, die Farben lassen sich in diesen drei Bereichen unabhängig voneinander festlegen. Sogar ein Zufallswiedergabemodus der Farben sowie das Erstellen von Makros ist möglich, zudem lässt sich die Helligkeit in drei Stufen regeln. Die Bedienung erfolgt anhand von "fn" plus einiger Tasten vom Ziffernblock.

Der Power-Knopf ist separat und nicht in die Tastatur integriert, ein unabsichtliches Betätigen kommt damit glücklicherweise nicht vor.

Die Tastatur
Die Tastatur
Separater Power-Knopf
Separater Power-Knopf

Die Tasten selbst sind groß und bieten einen vergleichsweisen langen Hubweg, ohne dass der Anschlag jedoch allzu weich gerät. Dadurch sind schnelle Eingaben gut möglich, auch die Tipp-Lautstärke ist weitestgehend unauffällig, wenn auch die Leertaste minimal lauter ist als der Rest.

Touchpad

Das Touchpad
Das Touchpad

Das Touchpad misst etwa 11 x 6,3 cm und bietet somit vergleichsweise viel Raum zum Gleiten und für Fingergesten. Hinzu kommen die zwei dedizierten Tasten am unteren Rand. Diese heben sich nur nach unten hin haptisch ab, woran man sich zunächst kurz gewöhnen muss, da sie sich nicht selbst über das Touchpad erheben und man daher zu Beginn öfters blind nach ihnen sucht. Die Klickgeräusche sind recht leise, allerdings macht insbesondere die linke Taste einen leicht "klapprigen" Eindruck. Auf der glatten Oberfläche des Touchpads gleiten die Finger problemlos dahin, auch Gesten funktionieren wie sie sollen.

Display - Helles Gigabyte Notebook

Subpixel
Subpixel
Leichte Lichthöfe unten
Leichte Lichthöfe unten

Beim eingesetzten Display handelt es sich um ein mattes TN-Panel von Chi Mei mit Full-HD-Auflösung. Das hat den Nachteil, dass es etwas weniger blickwinkelstabil und farbenprächtig ist als seine IPS-Pendants, dafür gibt der Hersteller die Reaktionszeit mit schnellen 3 ms an, zudem unterstützt das Display eine Bildwiederholrate von 120 Hz. Also eigentlich gute Voraussetzungen für einen Gaming-Bildschirm. Als realistische Reaktionszeiten messen wir 8 ms von Schwarz zu Weiß.

Die durchschnittliche Helligkeit beträgt gute 309 cd/, von den Vergleichsgeräten ist nur das Panel des Razer Blade Pro heller. Dafür ist die Helligkeitsverteilung mit 82 % eher mittelmäßig, in der Mitte bietet es gar 326 cd/, zu den Rändern kann der Wert auf bis zu 277 cd/ abfallen.

Weniger schön ist auch das am unteren Rand wahrnehmbare Screen Bleeding. Die Leuchthöfe sind zwar nicht extrem ausgeprägt, in dunklen Szenen fallen sie aber durchaus auf.

333
cd/m²
323
cd/m²
336
cd/m²
289
cd/m²
326
cd/m²
286
cd/m²
277
cd/m²
306
cd/m²
302
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 336 cd/m² Durchschnitt: 308.7 cd/m² Minimum: 20.5 cd/m²
Ausleuchtung: 82 %
Helligkeit Akku: 327 cd/m²
Kontrast: 1207:1 (Schwarzwert: 0.27 cd/m²)
ΔE Color 9.11 | 0.4-29.43 Ø6.2, calibrated: 2.62
ΔE Greyscale 11.17 | 0.64-98 Ø6.4
100% sRGB (Argyll 3D) 76% AdobeRGB 1998 (Argyll 3D)
Gamma: 2.28
Gigabyte Sabre 17-W8
Chi Mei CMN1747, , 1920x1080, 17.3
Asus TUF FX705GM
AU Optronics B173HAN04.0 (AUO409D), , 1920x1080, 17.3
Asus Strix GL703GM-DS74
Chi Mei CMN1747 M173JJE-G32, , 1920x1080, 17.3
Razer Blade Pro RZ09-0220
ID: AUO169D, Name: AU Optronics B173HAN01.6, , 1920x1080, 17.3
MSI GP72VR 7RFX
CMN1747, , 1920x1080, 17.3
Response Times
-4%
4%
-337%
-53%
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
9 (5, 4)
7.4 (3.8, 3.6)
18%
8.8 (4.4, 4.4)
2%
36.8 (19.6, 17.2)
-309%
21.6 (12, 9.6)
-140%
Response Time Black / White *
8 (6, 2)
10 (4.8, 5.2)
-25%
7.4 (5.2, 2.2)
7%
37.2 (21.6, 15.6)
-365%
9.4 (7.6, 1.8)
-18%
PWM Frequency
25000 (20)
25510 (15)
2%
25000 (20)
0%
Bildschirm
18%
10%
13%
-72%
Helligkeit Bildmitte
326
234
-28%
297.8
-9%
367.4
13%
309
-5%
Brightness
309
228
-26%
285
-8%
363
17%
290
-6%
Brightness Distribution
82
85
4%
84
2%
86
5%
88
7%
Schwarzwert *
0.27
0.2
26%
0.33
-22%
0.32
-19%
0.22
19%
Kontrast
1207
1170
-3%
902
-25%
1148
-5%
1405
16%
DeltaE Colorchecker *
9.11
2.16
76%
3.68
60%
3.8
58%
7.2
21%
Colorchecker DeltaE2000 max. *
14.14
3.39
76%
7.71
45%
10.4
26%
12.8
9%
Colorchecker DeltaE2000 calibrated *
2.62
2.02
23%
2.71
-3%
DeltaE Graustufen *
11.17
2
82%
5
55%
3.5
69%
98
-777%
Gamma
2.28 96%
2.46 89%
2.06 107%
2.18 101%
1.96 112%
CCT
12475 52%
6394 102%
6728 97%
6467 101%
10963 59%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
76
58
-24%
84.77
12%
58.1
-24%
77
1%
Color Space (Percent of sRGB)
100
89
-11%
99.97
0%
89.3
-11%
100
0%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
7% / 14%
7% / 8%
-162% / -45%
-63% / -67%

* ... kleinere Werte sind besser

Der von uns gemessene Schwarzwert von 0,27 ist trotz TN-Panel gut und auch der Kontrast von 1.207 : 1 kann sich sehen lassen. Dafür schneidet der TFT erwartungsgemäß weniger gut bei den Farben ab: Der Colorchecker Delta bescheinigt bestenfalls mittelprächtige Werte, sie sind im Test die schlechtesten im Vergleich, per Kalibrierung lässt sich das Problem immerhin abmildern.

Bei der Farbraumabdeckung ist das Sabre dann wieder vorn mit dabei: Glatte 100 % sRGB und immerhin 76 % AdobeRGB können sich sehen lassen, nur das Asus Strix ist hier besser, das MSI zieht gleich.

Wir haben bei dem Bildschirm PWM festgestellt. Dies tritt jedoch nur bei einer Helligkeit von 20 Prozent und weniger auf und ist zudem mit 25.000 Hz so hochfrequent, dass sich auch empfindliche Personen nicht daran stören sollten.

Subjektiv geht der Bildschirm in Ordnung. Prächtigste Farben sollte man tatsächlich weniger erwarten, dennoch sind alle Darstellungen scharf, das Display reagiert zudem recht flott und es kommt daher selbst in schnellen Actiontiteln nicht zu störenden Schlieren. Für Spiele ist der Bildschirm also sehr gut geeignet.

sRGB: 100 %
sRGB: 100 %
AdobeRGB: 76 %
AdobeRGB: 76 %
Bei Sonneneinstrahlung
Bei Sonneneinstrahlung

Der Hersteller verbaut ein mattes Display. Das und die mittlere Helligkeit von 309 cd/ eignen sich durchaus auch für den Außengebrauch des Laptops. Etwas störend ist die stärkere Blickwinkelabhängigkeit, gerade von oben und unten. Ist das Display also nicht im perfekten Winkel aufgestellt, geht prompt Lichtausbeute verloren. Insgesamt lässt sich mit dem Sabre 17 aber auch im Freien spielen oder arbeiten, zumindest was den Bildschirm betrifft.

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
8 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 6 ms steigend
↘ 2 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind kurz wodurch sich der Bildschirm auch für Spiele gut eignen sollte.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 5 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten besser als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (25.6 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
9 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 5 ms steigend
↘ 4 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind kurz wodurch sich der Bildschirm auch für Spiele gut eignen sollte.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 5 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten besser als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (41 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM festgestellt 25000 Hz ≤ 20 % Helligkeit

Das Display flackert mit 25000 Hz (höchstwahrscheinlich durch Pulsweitenmodulation PWM) bei einer eingestellten Helligkeit von 20 % und darunter. Darüber sollte es zu keinem Flackern kommen.

Die Frequenz von 25000 Hz ist sehr hoch und sollte daher auch bei empfindlichen Personen zu keinen Problemen führen.

Im Vergleich: 52 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 9063 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

Bei einem TN-Panel ist die Blickwinkelstabilität naturgemäß weniger gut als bei einem IPS-Display. Das ist grundsätzlich auch beim Sabre 17 der Fall, wobei es durchaus positiv überrascht. Denn gerade von den Seiten lässt sich der Bildschirm doch recht gut betrachten, es gehen nur wenige Details verloren. Weniger gut ist der Blick von oben oder unten, hier gehen sehr schnell Helligkeit sowie viele Details verloren, sodass auf einen perfekten Aufklappwinkel des Displays geachtet werden sollte.

Blick aufs Display im 45-Grad-Winkel
Blick aufs Display im 45-Grad-Winkel

Leistung - Gaming-Notebook mit Schwächen

Ein Intel Core i7-8750H, eine Nvidia Geforce GTX 1060, 16 GB RAM und ein Dual-Speichergespann aus SSD und HDD, so liest sich die Grundausstattung des Gigabyte Sabre 17. Diese Merkmale qualifizieren das Notebook theoretisch für nahezu jeden Verwendungszweck. Allein die Größe des Gerätes limitiert ein wenig die mobilen Einsatzmöglichkeiten, als Desktop-Ersatz sollte das Sabre aber für alle Anwendungen gewappnet sein. Die Grafikkarte GTX 1060 eignet sich gleichermaßen zum Spielen und für Foto- und Videobearbeitung. Wir beurteilen im Folgenden, ob unser Testgerät das theoretisch vorhandene Potential auch stets ausschöpft.

Unser Test auf etwaig vorhandene Latenzen fiel negativ aus, sprich es traten keine störenden Latenzen auf.

 

Prozessor

Cinebench R15
Cinebench R15

Als Prozessor kommt ein leistungsstarker Intel Core i7-8750H zum Einsatz. Er erschien Anfang 2018 und besitzt 6 Kerne mit einem Takt zwischen 2,2 und 4,1 GHz (Einkern-Turbo) bzw. 3,9 GHz als Mehrkern-Turbo. Selbstverständlich unterstützt die Coffee-Lake-CPU Hyperthreading und kann somit bis zu 12 Threads gleichzeitig bearbeiten. Die maximale Leistungsaufnahme liegt bei 45 Watt. Er sollte für alle anstehenden Aufgaben gewappnet sein.

Beim Cinebench-R15-Loop zeigt sich, dass das Sabre im ersten Durchgang noch auf einen deutlich höheren Score kommt, dann innerhalb der ersten 3 Durchgänge stark absackt und sich schließlich nach 4 bis 10 Läufen einpegelt und dann konstant bleibt. Vom ersten bis zum stabilen Durchgang verliert das Notebook so etwa 14 Prozent an Leistung. Allerdings sieht man auch, dass das Verhalten der Konkurrenten ähnlich ist und dass das Sabre dabei aber noch die beste (Anfangs-)Leistung besitzt. Das Asus Strix mit gleichem Prozessor wird vom Sabre bspw. problemlos abgehängt, das Asus TUF ist beinahe gleich gut. Der Basistakt wird ebenfalls nie unterschritten.

Cinebench R15 im Akkumodus
Cinebench R15 im Akkumodus

Trennt man das Gigabyte vom Stromnetz, dann verliert es im Akkumodus erheblich an Leistung. Statt des Anfangswerts von etwa 1.200 kommen dann nur noch etwa 670 Punkte zustande. Die Leistung im Akkumodus ist also beinahe halbiert. Nimmt man die konstante Stromleistung als Vergleich (etwa 1.034 Punkte), dann kommt es über den portablen Energiespeicher trotzdem nur noch auf 65 % der Stromleistung.

01020304050607080901001101201301401501601701801902002102202302402502602702802903003103203303403503603703803904004104204304404504604704804905005105205305405505605705805906006106206306406506606706806907007107207307407507607707807908008108208308408508608708808909009109209309409509609709809901000101010201030104010501060107010801090110011101120113011401150116011701180119012001210Tooltip
Gigabyte Sabre 17-W8 Intel Core i7-8750H, Intel Core i7-8750H: Ø1041 (976.49-1204.86)
Asus TUF FX705GM Intel Core i7-8750H, Intel Core i7-8750H: Ø1022 (992.14-1137)
Asus Strix GL703GM-DS74 Intel Core i7-8750H, Intel Core i7-8750H: Ø935 (926.78-1026.8)

Als größter CPU-Konkurrent entpuppt sich das Asus TUF. Zumindest im Einzelkern-Test liegen beide auch in den Cinebench R11.5 und R10 nahezu gleichauf. Allerdings lässt das neue Sabre dann im Mehrkerntest seine Muskeln spielen und hängt auch das Asus TUF ab. Die anderen Vergleichsgeräte schneiden schlechter ab. Insgesamt liegt die CPU-Leistung des Sabre auf dem erwarteten Niveau für den i7-8750H, wenn nicht gar etwas darüber.

Cinebench R11.5
Cinebench R11.5
Cinebench R10
Cinebench R10
Cinebench R15
CPU Single 64Bit
Asus TUF FX705GM
Intel Core i7-8750H
175 Points ∼100% +3%
Durchschnittliche Intel Core i7-8750H
  (163 - 177, n=54)
173 Points ∼99% +2%
Gigabyte Sabre 17-W8
Intel Core i7-8750H
170 Points ∼97%
Asus Strix GL703GM-DS74
Intel Core i7-8750H
168 Points ∼96% -1%
Razer Blade Pro RZ09-0220
Intel Core i7-7700HQ
160 Points ∼91% -6%
MSI GP72VR 7RFX
Intel Core i7-7700HQ
158 Points ∼90% -7%
Durchschnitt der Klasse Multimedia
  (36 - 191, n=338)
125 Points ∼71% -26%
CPU Multi 64Bit
Gigabyte Sabre 17-W8
Intel Core i7-8750H
1239 Points ∼100%
Asus TUF FX705GM
Intel Core i7-8750H
1137 Points ∼92% -8%
Durchschnittliche Intel Core i7-8750H
  (863 - 1251, n=57)
1109 Points ∼90% -10%
Asus Strix GL703GM-DS74
Intel Core i7-8750H
1015 Points ∼82% -18%
Razer Blade Pro RZ09-0220
Intel Core i7-7700HQ
733 Points ∼59% -41%
MSI GP72VR 7RFX
Intel Core i7-7700HQ
714 Points ∼58% -42%
Durchschnitt der Klasse Multimedia
  (73 - 1550, n=349)
458 Points ∼37% -63%
Cinebench R11.5
CPU Single 64Bit
Asus TUF FX705GM
Intel Core i7-8750H
2 Points ∼100% 0%
Gigabyte Sabre 17-W8
Intel Core i7-8750H
2 Points ∼100%
Durchschnittliche Intel Core i7-8750H
  (1.89 - 2, n=34)
1.965 Points ∼98% -2%
Asus Strix GL703GM-DS74
Intel Core i7-8750H
1.92 Points ∼96% -4%
MSI GP72VR 7RFX
Intel Core i7-7700HQ
1.77 Points ∼89% -11%
Razer Blade Pro RZ09-0220
Intel Core i7-7700HQ
1.66 Points ∼83% -17%
Durchschnitt der Klasse Multimedia
  (0.39 - 2.16, n=410)
1.288 Points ∼64% -36%
CPU Multi 64Bit
Gigabyte Sabre 17-W8
Intel Core i7-8750H
13.5 Points ∼100%
Asus TUF FX705GM
Intel Core i7-8750H
12.79 Points ∼95% -5%
Durchschnittliche Intel Core i7-8750H
  (9.54 - 13.5, n=35)
12.3 Points ∼91% -9%
Asus Strix GL703GM-DS74
Intel Core i7-8750H
11.2 Points ∼83% -17%
MSI GP72VR 7RFX
Intel Core i7-7700HQ
7.99 Points ∼59% -41%
Razer Blade Pro RZ09-0220
Intel Core i7-7700HQ
7.14 Points ∼53% -47%
Durchschnitt der Klasse Multimedia
  (0.59 - 17.6, n=676)
3.7 Points ∼27% -73%
Cinebench R10
Rendering Single CPUs 64Bit
Gigabyte Sabre 17-W8
Intel Core i7-8750H
8594 Points ∼100%
Durchschnittliche Intel Core i7-8750H
  (8481 - 8665, n=4)
8560 Points ∼100% 0%
Durchschnitt der Klasse Multimedia
  (1011 - 8665, n=508)
4422 Points ∼51% -49%
Rendering Multiple CPUs 64Bit
Gigabyte Sabre 17-W8
Intel Core i7-8750H
45795 Points ∼100%
Durchschnittliche Intel Core i7-8750H
  (33944 - 45795, n=4)
41266 Points ∼90% -10%
Durchschnitt der Klasse Multimedia
  (1968 - 45795, n=508)
11903 Points ∼26% -74%
Cinebench R10 Shading 64Bit
7341 Points
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 64Bit
45795 Points
Cinebench R10 Rendering Single CPUs 64Bit
8594 Points
Cinebench R11.5 CPU Single 64Bit
2 Points
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
13.5 Points
Cinebench R11.5 OpenGL 64Bit
71.59 fps
Cinebench R15 OpenGL 64Bit
102.11 fps
Cinebench R15 Ref. Match 64Bit
99.6 %
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
1239 Points
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
170 Points
Hilfe

System Performance

Was das Gigabyte Sabre 17 den Konkurrenten im Cinebench voraus hat, scheint er beim PCMark einzubüßen. Im Work-Score vom PCMark 8 hat er 4-7 % Rückstand auf die beiden Asus-Geräte mit gleichem Prozessor, setzt sich aber knapp vor das Razer Blade Pro und das MSI. Beim Home-Score ist der Rückstand noch größer, 10 (Asus TUF) bzw. gar 27 % (Asus Strix) sind die beiden Konkurrenten schneller. 

PCMark 8: Home Score
PCMark 8: Home Score
PCMark 8: Work Score
PCMark 8: Work Score
PCMark 10
PCMark 10

Im Arbeitsalltag fällt dieser Unterschied aber nicht auf. Alle Anwendungen laufen flüssig von der Hand, Verzögerungen sind uns nicht untergekommen.

PCMark 8
Work Score Accelerated v2
Asus TUF FX705GM
GeForce GTX 1060 (Laptop), 8750H, WDC PC SN520 SDAPNUW-256G
5719 Points ∼100% +7%
Asus Strix GL703GM-DS74
GeForce GTX 1060 (Laptop), 8750H, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
5528 Points ∼97% +4%
Durchschnittliche Intel Core i7-8750H, NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop)
  (5111 - 5731, n=15)
5504 Points ∼96% +3%
Gigabyte Sabre 17-W8
GeForce GTX 1060 (Laptop), 8750H, Toshiba NVMe THNSN5256GPU7
5340 Points ∼93%
MSI GP72VR 7RFX
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Samsung SM961 MZVKW512HMJP m.2 PCI-e
5160 Points ∼90% -3%
Razer Blade Pro RZ09-0220
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Samsung SSD PM951 MZVLV256HCHP
5159 Points ∼90% -3%
Durchschnitt der Klasse Multimedia
  (2213 - 5651, n=255)
4241 Points ∼74% -21%
Home Score Accelerated v2
Asus Strix GL703GM-DS74
GeForce GTX 1060 (Laptop), 8750H, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
5371 Points ∼100% +27%
Asus TUF FX705GM
GeForce GTX 1060 (Laptop), 8750H, WDC PC SN520 SDAPNUW-256G
4660 Points ∼87% +10%
Durchschnittliche Intel Core i7-8750H, NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop)
  (4119 - 5371, n=15)
4511 Points ∼84% +7%
Gigabyte Sabre 17-W8
GeForce GTX 1060 (Laptop), 8750H, Toshiba NVMe THNSN5256GPU7
4231 Points ∼79%
Razer Blade Pro RZ09-0220
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Samsung SSD PM951 MZVLV256HCHP
4207 Points ∼78% -1%
MSI GP72VR 7RFX
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Samsung SM961 MZVKW512HMJP m.2 PCI-e
4075 Points ∼76% -4%
Durchschnitt der Klasse Multimedia
  (1740 - 4693, n=275)
3353 Points ∼62% -21%
PCMark 10
Digital Content Creation
Asus Strix GL703GM-DS74
GeForce GTX 1060 (Laptop), 8750H, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
6828 Points ∼100% +17%
Durchschnittliche Intel Core i7-8750H, NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop)
  (5452 - 6828, n=14)
6127 Points ∼90% +5%
Asus TUF FX705GM
GeForce GTX 1060 (Laptop), 8750H, WDC PC SN520 SDAPNUW-256G
6071 Points ∼89% +4%
Gigabyte Sabre 17-W8
GeForce GTX 1060 (Laptop), 8750H, Toshiba NVMe THNSN5256GPU7
5823 Points ∼85%
Razer Blade Pro RZ09-0220
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Samsung SSD PM951 MZVLV256HCHP
5819 Points ∼85% 0%
MSI GP72VR 7RFX
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Samsung SM961 MZVKW512HMJP m.2 PCI-e
5558 Points ∼81% -5%
Durchschnitt der Klasse Multimedia
  (1511 - 5823, n=69)
3611 Points ∼53% -38%
Productivity
Asus Strix GL703GM-DS74
GeForce GTX 1060 (Laptop), 8750H, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
7511 Points ∼100% +5%
Durchschnittliche Intel Core i7-8750H, NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop)
  (6917 - 7592, n=14)
7154 Points ∼95% 0%
Gigabyte Sabre 17-W8
GeForce GTX 1060 (Laptop), 8750H, Toshiba NVMe THNSN5256GPU7
7140 Points ∼95%
Asus TUF FX705GM
GeForce GTX 1060 (Laptop), 8750H, WDC PC SN520 SDAPNUW-256G
7025 Points ∼94% -2%
MSI GP72VR 7RFX
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Samsung SM961 MZVKW512HMJP m.2 PCI-e
6641 Points ∼88% -7%
Razer Blade Pro RZ09-0220
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Samsung SSD PM951 MZVLV256HCHP
6481 Points ∼86% -9%
Durchschnitt der Klasse Multimedia
  (3113 - 8020, n=70)
5981 Points ∼80% -16%
Essentials
Asus Strix GL703GM-DS74
GeForce GTX 1060 (Laptop), 8750H, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
8923 Points ∼100% +6%
Asus TUF FX705GM
GeForce GTX 1060 (Laptop), 8750H, WDC PC SN520 SDAPNUW-256G
8791 Points ∼99% +5%
Gigabyte Sabre 17-W8
GeForce GTX 1060 (Laptop), 8750H, Toshiba NVMe THNSN5256GPU7
8400 Points ∼94%
Durchschnittliche Intel Core i7-8750H, NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop)
  (7200 - 9101, n=14)
8386 Points ∼94% 0%
Razer Blade Pro RZ09-0220
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Samsung SSD PM951 MZVLV256HCHP
7724 Points ∼87% -8%
MSI GP72VR 7RFX
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Samsung SM961 MZVKW512HMJP m.2 PCI-e
7316 Points ∼82% -13%
Durchschnitt der Klasse Multimedia
  (3733 - 9360, n=70)
7200 Points ∼81% -14%
Score
Asus Strix GL703GM-DS74
GeForce GTX 1060 (Laptop), 8750H, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
5525 Points ∼100% +9%
Asus TUF FX705GM
GeForce GTX 1060 (Laptop), 8750H, WDC PC SN520 SDAPNUW-256G
5169 Points ∼94% +2%
Durchschnittliche Intel Core i7-8750H, NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop)
  (4646 - 5525, n=14)
5132 Points ∼93% +2%
Gigabyte Sabre 17-W8
GeForce GTX 1060 (Laptop), 8750H, Toshiba NVMe THNSN5256GPU7
5049 Points ∼91%
Razer Blade Pro RZ09-0220
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Samsung SSD PM951 MZVLV256HCHP
4752 Points ∼86% -6%
MSI GP72VR 7RFX
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Samsung SM961 MZVKW512HMJP m.2 PCI-e
4633 Points ∼84% -8%
Durchschnitt der Klasse Multimedia
  (2046 - 5358, n=70)
3814 Points ∼69% -24%
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
4231 Punkte
PCMark 8 Work Score Accelerated v2
5340 Punkte
Hilfe

Massenspeicher

Als Massenspeicher setzt unser Testmodell auf eine Zweifachlösung: Windows läuft auf einer 256 GB großen SSD von Toshiba, für größere Datenmengen gibt es zusätzlich noch eine herkömmliche Festplatte mit 1 GB Platz. In unserer Bestenliste belegt Erstere den 57. Platz. Damit ist sie zwar keine SSD aus den Top 10, sollte aber dennoch ausreichend schnell sein.

Unser Test mittels Crystaldiskmark 5 bescheinigt der SSD jedoch leicht unterdurchschnittliche Werte. AS SSD wiederum bescheinigt überdurchschnittliche Werte. Insgesamt also liegt die Toshiba im Soll. In der Praxis löst sie alle Aufgaben souverän.

Crystaldiskmark 5
Crystaldiskmark 5
AS SSD
AS SSD
Gigabyte Sabre 17-W8
Toshiba NVMe THNSN5256GPU7
Asus TUF FX705GM
WDC PC SN520 SDAPNUW-256G
Asus Strix GL703GM-DS74
Samsung PM961 MZVLW256HEHP
Razer Blade Pro RZ09-0220
Samsung SSD PM951 MZVLV256HCHP
MSI GP72VR 7RFX
Samsung SM961 MZVKW512HMJP m.2 PCI-e
Durchschnittliche Toshiba NVMe THNSN5256GPU7
 
CrystalDiskMark 5.2 / 6
9%
2%
-3%
51%
11%
Write 4K
104.7
104.2
0%
87.81
-16%
155.1
48%
186
78%
108 (105 - 110, n=2)
3%
Read 4K
37.39
41.46
11%
38.41
3%
44.22
18%
55.6
49%
38.8 (37.4 - 40.1, n=2)
4%
Write Seq
865.7
1295
50%
1177
36%
311.2
-64%
1599
85%
625 (384 - 866, n=2)
-28%
Read Seq
944.1
1325
40%
867.8
-8%
1247
32%
999.3
6%
733 (522 - 944, n=2)
-22%
Write 4K Q32T1
293.3
282.8
-4%
266.5
-9%
310.3
6%
493.3
68%
465 (293 - 638, n=2)
59%
Read 4K Q32T1
374.3
321.3
-14%
307.1
-18%
551.2
47%
556.2
49%
636 (374 - 898, n=2)
70%
Write Seq Q32T1
1064
1301
22%
1212
14%
311.5
-71%
1674
57%
1109 (1064 - 1154, n=2)
4%
Read Seq Q32T1
2616
1704
-35%
3006
15%
1560
-40%
3083
18%
2504 (2392 - 2616, n=2)
-4%
Toshiba NVMe THNSN5256GPU7
Sequential Read: 947.2 MB/s
Sequential Write: 881.3 MB/s
512K Read: 556.8 MB/s
512K Write: 597.4 MB/s
4K Read: 7.187 MB/s
4K Write: 84.3 MB/s
4K QD32 Read: 342.4 MB/s
4K QD32 Write: 255.2 MB/s

Grafikkarte

Als Grafikkarte kann unser Testgerät auf zwei Modelle zurückgreifen: Die in den Prozessor integrierte UHD Graphics 630 sorgt für einen stromsparenden Windowsbetrieb, die dedizierte GTX 1060 von Nvidia ist indes für alle anspruchsvollen Aufgaben zuständig. Letztere ist vor Erscheinen der neuen 2000er Generation die nominell drittstärkste (ohne Max-Q-Variationen) mobile Grafikkarte und sollte auch fürs Spielen anspruchsvollerer Titel gut geeignet sein.

Im 3DMark 11 erklimmt erstmals das MSI die Leistungsspitze, das Sabre folgt jedoch auf dem zweiten Platz. Insgesamt sind die Unterschiede zwischen den Geräten eher gering. Im Fire Strike Test des 3DMark sieht das Bild ähnlich aus, jedoch sind die Abstände von 2 Prozent zu vernachlässigen. Im Cloud Gate Test sind jedoch plötzlich alle Konkurrenten um 9 (Razer) bis 16 Prozent (Asus Strix) besser als das Sabre. Das Ergebnis konnte reproduziert werden, liegt allerdings trotzdem genau im Durchschnitt einer GTX 1060. Hier rufen die Konkurrenten scheinbar ein Plus an Leistung ab.

Für den Leistungstest im Akkumodus haben wir wieder den 3dMark 11 herangezogen. Hier sinkt der Score im Vergleich zur Steckdosenenergie um fast 30 Prozent. Abseits der Steckdose kann ein Spielen unter Umständen das Herunterschrauben der Detailstufe oder der Auflösung notwendig machen.

3DMark 11
3DMark 11
3DMark Cloud Gate
3DMark Cloud Gate
3DMark Fire Strike
3DMark Fire Strike
3DMark 11 - 1280x720 Performance GPU
MSI GP72VR 7RFX
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), Intel Core i7-7700HQ
15161 Points ∼100% +4%
Durchschnittliche NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop)
  (12620 - 15607, n=77)
14692 Points ∼97% +1%
Gigabyte Sabre 17-W8
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), Intel Core i7-8750H
14534 Points ∼96%
Asus Strix GL703GM-DS74
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), Intel Core i7-8750H
14528 Points ∼96% 0%
Asus TUF FX705GM
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), Intel Core i7-8750H
13722 Points ∼91% -6%
Razer Blade Pro RZ09-0220
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), Intel Core i7-7700HQ
13668 Points ∼90% -6%
Durchschnitt der Klasse Multimedia
  (352 - 18234, n=606)
2792 Points ∼18% -81%
3DMark
1920x1080 Fire Strike Graphics
MSI GP72VR 7RFX
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), Intel Core i7-7700HQ
11870 Points ∼100% +1%
Gigabyte Sabre 17-W8
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), Intel Core i7-8750H
11752 Points ∼99%
Durchschnittliche NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop)
  (10708 - 12298, n=77)
11547 Points ∼97% -2%
Asus Strix GL703GM-DS74
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), Intel Core i7-8750H
11469 Points ∼97% -2%
Razer Blade Pro RZ09-0220
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), Intel Core i7-7700HQ
11049 Points ∼93% -6%
Durchschnitt der Klasse Multimedia
  (337 - 14463, n=382)
2692 Points ∼23% -77%
1280x720 Cloud Gate Standard Graphics
Asus Strix GL703GM-DS74
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), Intel Core i7-8750H
81912 Points ∼100% +16%
MSI GP72VR 7RFX
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), Intel Core i7-7700HQ
81711 Points ∼100% +16%
Razer Blade Pro RZ09-0220
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), Intel Core i7-7700HQ
77354 Points ∼94% +10%
Durchschnittliche NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop)
  (26770 - 86193, n=68)
71237 Points ∼87% +1%
Gigabyte Sabre 17-W8
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), Intel Core i7-8750H
70496 Points ∼86%
Durchschnitt der Klasse Multimedia
  (2468 - 77755, n=384)
15940 Points ∼19% -77%
3DMark 11 Performance
12678 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
30202 Punkte
3DMark Fire Strike Score
10404 Punkte
Hilfe

Gaming Performance

Die Gaming-Performance des Sabre 17 kann als gut eingestuft werden. Selbst in anspruchsvollen Spielen reicht es in Full HD oftmals für die hohen Detaileinstellungen. Nur bei den Ultra-Optionen kommt das Gigabyte teilweise ins Stottern. So kann man bspw. The Witcher 3 problemlos in Full HD bei hohen Details spielen. Schaltet man auf Ultra, dann fällt die Framerate auf durchschnittlich 30 fps, Ruckler sind deutlich spürbar und trüben den Spielspaß. Unten sieht man unseren Graphen zum Frameratenverlauf in The Witcher 3 auf Ultra-Einstellungen. Dabei ist der Verlauf von Anfang bis Ende sehr konstant bei 29-30 fps. Allerdings steht unsere Spielfigur nur, in Bewegung fällt die Rate auf 24 fps.

Rise of the Tomb Raider lässt sich auch in maximalen Details bei Full HD noch flüssig spielen, die Bildwiederholrate liegt hier bei ca. 60 fps.

Doom läuft ebenso butterweich mit 66 fps in maximalen Details und Full HD.

The Witcher 3 Frameraten-Graph

010203040