Notebookcheck

Test MSI GP72VR 7RFX (i7-7700HQ, GTX 1060) Laptop

Steve Schardein (übersetzt von Martin Jungowski), 18.10.2017

Trügerische Leichtigkeit. MSIs neuestes 17,3-Zoll-Gaming-Notebook deckt die Grundlagen schon ganz gut ab, hat jedoch ein Ass im Ärmel: sein überraschend geringes Gewicht. Wie schlägt sich das 1.600-Dollar-Notebook im Vergleich mit der Konkurrenz?

Jobs
Wir erweitern unser Team und suchen Notebook-Enthusiasten für unsere News-Redaktion. Details

Für das originale Englische Review siehe hier.

Als großer Bruder des MSI GP62 Gaming-Notebooks setzt das GP72-7RFX Leopard Pro auf exakt dieselbe Philosophie: preiswertes hochleistungsfähiges Funktion-vor-Form-Gaming ohne Schnickschnack. Gleichzeitig kommt es jedoch mit einem für die Größe äußerst geringen Gewicht von gerade mal 2,836 kg daher – für ein 17,3-Zoll-Notebook mit optischem Laufwerk ist das ein hervorragender Wert. Die Frage ist daher: Können Leistung und andere Eigenschaften mithalten?

Unser Testgerät ist ausgestattet mit Core i7-7700HQGeForce GTX 1060 (3 GB GDDR5), 16 GB RAM und einer 512 GB NVMe-SSD. Außerdem steckt im Gehäuse neben der bekannten MSI-Gaming-Notebook-Ausstattung (SteelSeries-Tastatur mit RGB-Hintergrundbeleuchtung, Cooler Boost 4, Dragon Center Management-App usw.) ein 120 Hz Full-HD-IPS-Display. In den USA liegt der Kaufpreis hierfür bei etwa 1.600 US-Dollar zzgl. Mehrwertsteuer, der Preis für Europa ist zurzeit noch nicht bekannt.

MSI GP72VR 7RFX (GP72 Serie)
Grafikkarte
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop) - 3072 MB, Kerntakt: 1506 - 1708 MHz, Speichertakt: 8000 MHz, GDDR5, 6.14.13.8205 - nVIDIA ForceWare 382.05, yes
Hauptspeicher
16384 MB 
, DDR4
Bildschirm
17.3 Zoll 16:9, 1920 x 1080 Pixel 127 PPI, CMN1747, TN LED, spiegelnd: nein
Mainboard
Intel HM175
Massenspeicher
Samsung SM961 MZVKW512HMJP m.2 PCI-e, 512 GB 
, 512GB NVMe SSD
Soundkarte
Realtek ALC899 @ High Definition Audio-Controller
Anschlüsse
1 USB 2.0, 2 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 1 USB 3.1 Gen2, 1 HDMI, 1 DisplayPort, 1 Kensington Lock, Audio Anschlüsse: 3.5mm, Card Reader: SD, Type-C USB3.1 Gen2
Netzwerk
10/100/1000 LAN Card (10/100/1000MBit), Intel Dual Band Wireless-AC 3168 (a/b/g/n/ac), Bluetooth 4.2
Optisches Laufwerk
DVD +/- RW Double Layer
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 32 x 419 x 287
Akku
41 Wh Lithium-Ion, 6-cell Li-Ion
Betriebssystem
Microsoft Windows 10 Home 64 Bit
Kamera
Webcam: HD ([email protected])
Primary Camera: 1 MPix
Sonstiges
Lautsprecher: Stereo 4x 2W, Tastatur: Chiclet, Tastatur-Beleuchtung: ja, 12 Monate Garantie
Gewicht
2.836 kg, Netzteil: 752 g
Preis
1600 Euro

 

Gehäuse

Hauptbestandteil des GP72VR-Gehäuses ist matter Kunststoff, der Displaydeckel ist jedoch wie bei MSI in letzter Zeit üblich mit gebürstetem Aluminium überzogen. Nahezu das gesamte Gehäuse ist in Schwarz gehalten, lediglich das rote MSI-Dragon-Logo und die RGB-beleuchtete Tastatur sorgen für Abwechslung. Aus ästhetischer Sicht ist es ein typisches MSI-Gaming-Notebook.

Trotz Größe und dem erstaunlich geringen Gewicht von gerade mal 2,836 kg ist das Gehäuse recht stabil und robust. Die Base gibt nur geringfügig nach, wenn man in der Mitte der Tastatur direkt oberhalb des Touchpads Druck ausübt. Die Scharniere sind ordentlich eingestellt, halten das Display sehr gut und zuverlässig in Position und wippen fast nie nach. Als Folge dieser Straffheit lässt sich der Deckel jedoch nicht einhändig öffnen.

Unser größter Kritikpunkt ist die Anfälligkeit der Oberflächen für Fingerabdrücke und Fette. Innerhalb eines Tages sieht das Notebook bereits aus, als wäre es seit einer Woche in Verwendung. Empfindliche Naturen sollten das beiliegende Mikrofasertuch also jederzeit parat halten.

Anschlüsse

Das Gehäuse des GP72 bietet ausreichend Platz für eine Vielzahl von Anschlüssen und der Platz wird reichlich ausgenutzt. Neben dem optischen Laufwerk, einem fast schon verloren geglaubten Relikt, stehen insgesamt vier USB-Ports (1x USB 2.0, 2x USB 3.0, 1x USB 3.1 Gen2 Typ-C), mehrere Videoausgänge (HDMI, MiniDisplayPort), getrennte Mikrofon- und Kopfhöreranschlüsse und ein Kartenleser in voller Größe zur Verfügung. Die Abstände zwischen den Anschlüssen sind ausreichend und sämtliche Anschlüsse sind links- und rechtsseitig angebracht.

vorne: keine Anschlüsse
vorne: keine Anschlüsse
hinten: keine Anschlüsse
hinten: keine Anschlüsse
links: Kensington Lock, Gigabit Ethernet, USB 3.0, HDMI, MiniDisplayPort, USB 3.0, USB 3.1 Gen2 Typ-C, Mikrofon, Kopfhörer
links: Kensington Lock, Gigabit Ethernet, USB 3.0, HDMI, MiniDisplayPort, USB 3.0, USB 3.1 Gen2 Typ-C, Mikrofon, Kopfhörer
rechts: DVD Super-Multi, USB 2.0, SD-Kartenleser, Strom
rechts: DVD Super-Multi, USB 2.0, SD-Kartenleser, Strom

Qualitäts-Journalismus wird durch Werbung bezahlt. Wir zeigen Lesern die geringst-mögliche Menge an Ads. Adblock-Nutzer sehen mehr Werbung. Bitte schalten Sie Ad-Blocker ab.

SDCardreader

Leider ist besagter Kartenleser sehr langsam. Wir konnten lediglich 26,85 und 25,6 MB/s ermitteln (Lesen/Schreiben), was gerade mal knapp einem Drittel dessen entspricht, was gute Notebooks erreichen. Wohlgemerkt: gute Notebooks, nicht die Spitzenreiter. Zur Not ist ein langsamer Kartenleser aber trotzdem noch besser als gar keiner.

SDCardreader Transfer Speed
average JPG Copy Test (av. of 3 runs)
Acer Predator Helios 300
 
79 MB/s ∼100% +209%
Asus GL702ZC-GC104T
 
76 MB/s ∼96% +197%
Lenovo Legion Y920-17IKB
 
73.67 MB/s ∼93% +188%
MSI GP72VR 7RFX
 
25.6 MB/s ∼32%
MSI GP62 7REX-1045US
 
19.84 MB/s ∼25% -22%
maximum AS SSD Seq Read Test (1GB)
Asus GL702ZC-GC104T
 
90 MB/s ∼100% +235%
Lenovo Legion Y920-17IKB
 
88.21 MB/s ∼98% +229%
Acer Predator Helios 300
 
84 MB/s ∼93% +213%
MSI GP72VR 7RFX
 
26.85 MB/s ∼30%
MSI GP62 7REX-1045US
 
18.73 MB/s ∼21% -30%

Kommunikation

Viel schwerer wiegt da die schwache WLAN-Leistung des GP72VR. Es ist zwar bei Weitem nicht so lahm wie das GP62, die ermittelte Sende- und Empfangsleistung lag jedoch bei lediglich 309 / 330 MB/s und damit gerade mal bei der Hälfte dessen, was mit der Killer-WLAN-Karte oder vergleichbaren NICs ausgestattete Notebooks erreichen. Zumindest verfügt das Notebook über Gigabit Ethernet.

Networking
iperf3 Client (receive) TCP 1 m 4M x10
Acer Predator Helios 300
Qualcomm Atheros QCA61x4
696 MBit/s ∼100% +111%
Lenovo Legion Y920-17IKB
Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter
654 MBit/s ∼94% +98%
Asus GL702ZC-GC104T
Realtek 8822BE Wireless LAN 802.11ac PCI-E NIC
633 MBit/s ∼91% +92%
Alienware 17 R4
Killer Wireless-n/a/ac 1435 Wireless Network Adapter
606 MBit/s ∼87% +84%
MSI GP72VR 7RFX
Intel Dual Band Wireless-AC 3168
330 MBit/s ∼47%
Lenovo Legion Y520-15IKBN 80WK0042GE
Realtek 8821AE Wireless LAN 802.11ac PCI-E NIC
285 MBit/s ∼41% -14%
MSI GP62 7REX-1045US
Intel Dual Band Wireless-AC 3168
141 MBit/s ∼20% -57%
iperf3 Client (transmit) TCP 1 m 4M x10
Asus GL702ZC-GC104T
Realtek 8822BE Wireless LAN 802.11ac PCI-E NIC
613 MBit/s ∼100% +98%
Lenovo Legion Y920-17IKB
Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter
606 MBit/s ∼99% +96%
Alienware 17 R4
Killer Wireless-n/a/ac 1435 Wireless Network Adapter
589 MBit/s ∼96% +91%
Acer Predator Helios 300
Qualcomm Atheros QCA61x4
545 MBit/s ∼89% +76%
Lenovo Legion Y520-15IKBN 80WK0042GE
Realtek 8821AE Wireless LAN 802.11ac PCI-E NIC
345 MBit/s ∼56% +12%
MSI GP62 7REX-1045US
Intel Dual Band Wireless-AC 3168
316 MBit/s ∼52% +2%
MSI GP72VR 7RFX
Intel Dual Band Wireless-AC 3168
309 (min: 33) MBit/s ∼50%

Zubehör

Dem GP72VR liegen insgesamt drei Zubehörteile bei: ein recht klobiges 180-W-Ladegerät, ein Mikrofasertuch und ein kleiner Montagerahmen samt Schrauben für ein 2,5-Zoll-Laufwerk.

Software

Wie bei allen MSI-Gaming-Notebooks steht auch hier die bereits in der Vergangenheit ausführlich behandelte Dragon Center System Management Software im Zentrum der Softwarebeigaben. Um sie kurz zusammenzufassen: Die Software ermöglicht den schnellen Zugriff auf Performance-Parameter, thermisches Management, Lüfterdrehzahlen, Tastaturberleuchtung und weiteres. Weitere Details finden sich in unseren anderen kürzlich veröffentlichten Testberichten von MSI-Notebooks.

Jobs

Wir erweitern unser Team und suchen engagierte Redakteure mit besonderen Kenntnissen im Bereich mobiler Technologien.

Wartung

Wartbarkeit war bei MSIs jüngsten Gaming-Notebooks nie wirklich gut, aber zumindest haben sich die Beschwerden bis dato auf die Anzahl der zu entfernenden Schrauben und den mittig angebrachten Garantieaufkleber beschränkt. Beim GP72VR haben wir unsere Versuche der Demontage jedoch nach dem Entfernen der 18 Schrauben, aus Sorge, das Gerät irreparabel zu beschädigen, abgebrochen. Die Haken und Ösen auf der rechten Seite des umgedrehten Gehäuses waren so fest ineinander verzahnt, dass sie bereits Auswirkungen auf die internen Komponenten hatten und diese verzogen. Selbst mit einer Vielzahl an Plastikspachteln, Hebeleisen, Spreizern und anderem Werkzeug war es uns zu mulmig, fortzufahren. Das sollte genug darüber sagen, wie “wartungsfreundlich” das Notebook ist: Falls wir nicht gerade Pech hatten und diesbezüglich ein Montagsmodell erwischt haben, dürfte das Entfernen des Unterbodens, ohne das Notebook zu beschädigen, die meisten Anwender vor eine unlösbare Aufgabe stellen.

Garantie

Unser Testgerät kam mit der in den USA üblichen 1-jährigen Garantie, in Deutschland gekaufte MSI-Notebooks werden hingegen mit zwei Jahren Garantie angeboten. Wie oben erwähnt befindet sich der Garantieaufkleber über einer der zu lösenden Schrauben am Unterboden – Aufrüstungen werden also möglicherweise mit Garantieverlust bestraft. In solchen Fällen wäre es dringend angeraten, den Hersteller vorab zu kontaktieren.

Eingabegeräte

Tastatur

Die SteelSeries-Tastatur ist wie immer hervorragend, bietet ausreichend Tastenhub, Feedback und fest sitzende Tasten ohne Klappern oder Spiel im Gehäuse. Die RGB-Beleuchtung ist ebenfalls exzellent, sowohl bei Funktion wie auch hinsichtlich der Ästhetik. Das Layout der Tastatur ist gelungen, wenngleich der Ziffernblock rechts neben der Tastatur mit den Pfeiltasten überlappt, was zunächst unnötig verwirrt. Davon abgesehen haben wir jedoch wenig Anlass zu Kritik und ziehen diese Tastatur der mechanischen Tastatur des Lenovo Y920 vor.

Touchpad

Das Touchpad von Synaptics bleibt ebenfalls sehr gut und verfügt über große voneinander getrennte Tasten und eine angenehm glatte Oberfläche. Wie üblich ist auch die Gestenerkennung gut umgesetzt.

Die SteelSeries-Tastatur ist wie immer hervorragend.
Die SteelSeries-Tastatur ist wie immer hervorragend.
attraktive RGB-Hintergrundbeleuchtung
attraktive RGB-Hintergrundbeleuchtung
gutes und ausreichend großes Touchpad mit großen separaten Tasten
gutes und ausreichend großes Touchpad mit großen separaten Tasten

Display

Das GP72VR gibt es mit zwei unterschiedlichen Bildschirmen: einem konventionellen Full-HD-Display (1.920 x 1.080) und einem 120 Hz Full-HD-Display mit 5 ms Reaktionszeit. Basierend auf unserem Ersteindruck können wir bestätigen, dass das bessere Panel den Aufpreis auf alle Fälle wert ist. Die höhere Bildfrequenz ist unmittelbar spürbar und die niedrige Reaktionszeit, so denn sie korrekt angegeben wurde, macht beim Spielen einen deutlichen Unterschied aus. Hinzu kommen die dank IPS-Technologie im Vergleich zu TN-Panels sehr großzügigen Blickwinkel. Beide Displays verfügen über eine Anti-Reflexions-Beschichtung. Unser Testgerät wies an einigen Stellen Backlight-Bleeding auf, im normalen Gebrauch war dieses jedoch eher unauffällig.

MSI GP72VR Subpixel-Matrix
MSI GP72VR Subpixel-Matrix
Backlight-Bleeding
Backlight-Bleeding
271.6
cd/m²
291.4
cd/m²
283.8
cd/m²
280.9
cd/m²
309
cd/m²
283.8
cd/m²
294.4
cd/m²
291.7
cd/m²
304.3
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro Basic 2
Maximal: 309 cd/m² Durchschnitt: 290.1 cd/m² Minimum: 5.02 cd/m²
Ausleuchtung: 88 %
Helligkeit Akku: 309 cd/m²
Kontrast: 1405:1 (Schwarzwert: 0.22 cd/m²)
ΔE Color 7.2 | 0.8-29.43 Ø6.4
ΔE Greyscale 98 | 0.64-98 Ø6.6
100% sRGB (Argyll) 77% AdobeRGB 1998 (Argyll)
Gamma: 1.96
MSI GP72VR 7RFX
CMN1747, TN LED, 17.3, 1920x1080
MSI GP62 7REX-1045US
CMN N156HGE-EAL, TN LED, 15.6, 1920x1080
Acer Predator Helios 300
LG LP173WF4-SPF5 (LGD056D), AH-IPS, WLED, 17.3, 1920x1080
Lenovo Legion Y920-17IKB
LP173WF4-SPF5, IPS, 17.3, 1920x1080
Asus GL702ZC-GC104T
LG Philips LP173WF4-SPF5 (LGD04E8), IPS, 17.3, 1920x1080
Alienware 17 R4
TN LED, 17.3, 2560x1440
Response Times
-112%
65%
-67%
55%
-38%
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
21.6 (12, 9.6)
34.4 (22.4, 12.4)
-59%
36 (18, 18)
-67%
28.8 (14, 14.8)
-33%
39.2 (20.4, 18.8)
-81%
30 (18.8, 11.2)
-39%
Response Time Black / White *
9.4 (7.6, 1.8)
26 (20, 6)
-177%
20 (8.4, 11.6)
-113%
23.2 (13.6, 9.6)
-147%
22.8 (11.2, 11.6)
-143%
12.8 (10.8, 2)
-36%
PWM Frequency
25000 (20)
200 (99)
-99%
119000 (85)
376%
20000
-20%
122000 (90)
388%
Bildschirm
-28%
10%
2%
12%
-9%
Helligkeit Bildmitte
309
265.7
-14%
384
24%
422.3
37%
379
23%
402.3
30%
Brightness
290
243
-16%
373
29%
378
30%
354
22%
372
28%
Brightness Distribution
88
87
-1%
93
6%
81
-8%
89
1%
86
-2%
Schwarzwert *
0.22
0.63
-186%
0.35
-59%
0.48
-118%
0.31
-41%
0.62
-182%
Kontrast
1405
422
-70%
1097
-22%
880
-37%
1223
-13%
649
-54%
DeltaE Colorchecker *
7.2
9.6
-33%
4.81
33%
4.4
39%
4.32
40%
5.6
22%
Colorchecker DeltaE2000 max. *
12.8
18.5
-45%
8.69
32%
9.2
28%
8.56
33%
9.8
23%
DeltaE Graustufen *
98
12.7
87%
5.33
95%
2.8
97%
4
96%
4.7
95%
Gamma
1.96 122%
2.01 119%
2.45 98%
2.22 108%
2.47 97%
2.14 112%
CCT
10963 59%
13654 48%
7137 91%
6403 102%
6984 93%
7519 86%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
77
76
-1%
56
-27%
55
-29%
56
-27%
53.7
-30%
Color Space (Percent of sRGB)
100
100
0%
86
-14%
84
-16%
85
-15%
82.2
-18%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
-70% / -47%
38% / 23%
-33% / -14%
34% / 22%
-24% / -14%

* ... kleinere Werte sind besser

Unsere Messungen ergaben eine durchschnittliche Helligkeit von 290,1 cd/m2 (max: 309 cd/m2) und eine Ausleuchtung von 88 %. Beides sind gute Werte, hervorragend sind sie jedoch nicht. Dank einem Schwarzwert von gerade mal 0,22 cd/m2 war der Kontrast mit 1.450:1 hingegen sehr gut.

Die Farbraumabdeckung lag bei 100 % sRGB und 77 % AdobeRGB. Die Werte sind ziemlich gut und rein subjektiv war die Farbdarstellung mit ein wenig Kalibrierung hervorragend.

vs. sRGB
vs. sRGB
vs. Acer Predator Helios
vs. Acer Predator Helios
vs. Lenovo Legion Y920
vs. Lenovo Legion Y920

Wo wir gerade bei der Kalibrierung sind: Diese ist bei dem Display zwingend notwendig, denn die DeltaE-Werte ab Werk sind mit 7,2 / 12,8 (Durchschnitt/Maximum) für Farben und 9,8 für Graustufen erschreckend schlecht. Hinzu kommt das zu niedrige Gamma von gerade mal 1,96 und eine mit 10.963 K viel zu hohe Farbtemperatur. Nach der Kalibrierung lagen die DeltaE-Werte bei 2,9 und 1,5, Gamma bei 2,18 und die Farbtemperatur bei 6.408 K und damit allesamt sehr nah am jeweiligen Optimum. Zwar beinhaltet die Dragon-Center-Software einige Farbmanagement-Presets. Um ein optimales Ergebnis zu erzielen, ist jedoch eine individuelle Kalibrierung unumgänglich.

Farben (unkalibriert)
Farben (unkalibriert)
Sättigung (unkalibriert)
Sättigung (unkalibriert)
Graustufen (unkalibriert)
Graustufen (unkalibriert)
Farben (kalibriert)
Farben (kalibriert)
Sättigung (kalibriert)
Sättigung (kalibriert)
Graustufen (kalibriert)
Graustufen (kalibriert)

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
9.4 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 7.6 ms steigend
↘ 1.8 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind kurz wodurch sich der Bildschirm auch für Spiele gut eignen sollte.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 5 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten besser als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (26.3 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
21.6 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 12 ms steigend
↘ 9.6 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind gut, für anspruchsvolle Spieler könnten der Bildschirm jedoch zu langsam sein.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 6 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten besser als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (42.1 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM festgestellt 25000 Hz ≤ 20 % Helligkeit

Das Display flackert mit 25000 Hz (höchstwahrscheinlich durch Pulsweitenmodulation PWM) bei einer eingestellten Helligkeit von 20 % und darunter. Darüber sollte es zu keinem Flackern kommen.

Die Frequenz von 25000 Hz ist sehr hoch und sollte daher auch bei empfindlichen Personen zu keinen Problemen führen.

Im Vergleich: 54 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 9953 (Minimum 43, Maximum 588200) Hz.

Unsere Messungen der Reaktionszeit ergaben ein gemischtes Bild. Zwar liegt die Schwarz-zu-Weiß-Reaktionszeit mit 9,4 ms durchaus im akzeptablen Rahmen, die 50 % Grau zu 80 % Grau Messung ergab jedoch eher langsame 21,6 ms. In Kombination mit den anderen Eigenschaften des 120-Hz-Panels gehen die Werte jedoch in Ordnung. Wir konnten zwar PWM-Flackern bei Helligkeitsstufen unterhalb von 20 % feststellen, die Frequenz war jedoch hoch genug, um uns kein Kopfzerbrechen zu bereiten.

Die Blickwinkelstabilität unseres Testgeräts war dank IPS-Panel und mattem Display hervorragend. Im Außeneinsatz ist das Display dank Kombination aus hoher maximaler Helligkeit, hohem Kontrast und der Anti-Reflexions-Beschichtung sehr gut nutzbar.

großzügige IPS-Blickwinkel
großzügige IPS-Blickwinkel
angenehmes Arbeiten im Schatten
angenehmes Arbeiten im Schatten
direktes Sonnenlicht
direktes Sonnenlicht

Performance

MSI bietet das GP72VR in verschiedenen Konfigurationen bis hin zum Intel Core i7 Quad-Core-Prozessor, 32 GB Dual-Channel-Arbeitsspeicher (2 Slots insgesamt) und Dual-Storage mit Support für NVMe-SSDs an. Allen Modellen gemeinsam ist die GeForce GTX 1060 Grafikkarte mit 3 GB GDDR5-VRAM. Wie schon erwähnt raten wir aufgrund der Problematik bei der Demontage unbedingt dazu, das Notebook bereits so vorzukonfigurieren, wie man gedenkt, es über den gesamten Zeitraum der Nutzung zu verwenden. Unser Testgerät war ausgestattet mit Core i7-7700HQ, GeForce GTX 1060, 16 GB Dual-Channel-RAM und einer 512 GB großen NVMe-SSD.

Wie zu erwarten war ist die Performance im Akkubetrieb spürbar reduziert. Das 3DMark-11-Ergebnis fällt beispielsweise von 12.008 auf 5.144 Punkte ab. LatencyMon meldete jedoch keinerlei Probleme beim Streamen von Echtzeit-Audio/Video.

CPU-Z CPU
CPU-Z CPU
CPU-Z Caches
CPU-Z Caches
CPU-Z Mainboard
CPU-Z Mainboard
CPU-Z Memory
CPU-Z Memory
CPU-Z RAM SPD
CPU-Z RAM SPD
GPU-Z
GPU-Z
SPECviewperf
SPECviewperf
LatencyMon
LatencyMon

Prozessor

Intels Core i7-7700HQ ist dank seines im Verhältnis zur phänomenal guten Leistung günstigen Preises ein in diesem Segment sehr populärer Prozessor. Der Kaby-Lake-Prozessor taktet zwischen 2,8 und 3,8 GHz und verfügt über eine TDP von 45 W.

Aufgrund seiner Beliebtheit haben wir dutzende Vergleichswerte von mit derselben CPU ausgestatteten Notebooks und müssen leider resümieren, dass das GP72VR dem Durchschnitt hinterherläuft. Der Unterschied ist jedoch insgesamt eher gering und liegt nur im einstelligen Prozentbereich. In der Praxis ist davon also nichts spürbar.

Fast alle Vergleiche mit der Konkurrenz sehen gleich aus: In so gut wie jedem Multi-Core-Benchmark hinkt das GP72VR hinterher, bei Single-Core-Tests ist es eher im Mittelfeld anzufinden. Dauerlast ist für das Notebook kein Problem und unser Test mit Cinebench R15 in der Dauerschleife ergab abgesehen von geringfügigen Absackern in den niedrigen 700er-Bereich (von initial 714) keine nennenswerten Performanceeinbrüche.

Cinebench R11.5
Cinebench R11.5
Cinebench R15
Cinebench R15
Cinebench R15
CPU Single 64Bit
Alienware 17 R4
Intel Core i7-7820HK
171 Points ∼29% +8%
Lenovo Legion Y920-17IKB
Intel Core i7-7820HK
163 Points ∼28% +3%
Acer Predator Helios 300
Intel Core i7-7700HQ
159 Points ∼27% +1%
MSI GP72VR 7RFX
Intel Core i7-7700HQ
158 Points ∼27%
MSI GP62 7REX-1045US
Intel Core i7-7700HQ
147 Points ∼25% -7%
Asus GL702ZC-GC104T
AMD Ryzen 7 1700
144 Points ∼24% -9%
CPU Multi 64Bit
Asus GL702ZC-GC104T
AMD Ryzen 7 1700
1408 Points ∼66% +97%
Alienware 17 R4
Intel Core i7-7820HK
867 Points ∼40% +21%
Lenovo Legion Y920-17IKB
Intel Core i7-7820HK
782 Points ∼36% +10%
Lenovo Legion Y920-17IKB
Intel Core i7-7820HK
763 Points ∼36% +7%
Acer Predator Helios 300
Intel Core i7-7700HQ
735 Points ∼34% +3%
MSI GP72VR 7RFX
Intel Core i7-7700HQ
714 Points ∼33%
MSI GP62 7REX-1045US
Intel Core i7-7700HQ
707 Points ∼33% -1%
Cinebench R11.5
CPU Single 64Bit
Lenovo Legion Y920-17IKB
Intel Core i7-7820HK
1.83 Points ∼81% +3%
Acer Predator Helios 300
Intel Core i7-7700HQ
1.81 Points ∼80% +2%
MSI GP72VR 7RFX
Intel Core i7-7700HQ
1.77 Points ∼78%
Alienware 17 R4
Intel Core i7-7820HK
1.69 Points ∼74% -5%
MSI GP62 7REX-1045US
Intel Core i7-7700HQ
1.68 Points ∼74% -5%
Asus GL702ZC-GC104T
AMD Ryzen 7 1700
1.63 Points ∼72% -8%
CPU Multi 64Bit
Asus GL702ZC-GC104T
AMD Ryzen 7 1700
15.76 Points ∼66% +97%
Alienware 17 R4
Intel Core i7-7820HK
9.53 Points ∼40% +19%
Lenovo Legion Y920-17IKB
Intel Core i7-7820HK
8.43 Points ∼35% +6%
Acer Predator Helios 300
Intel Core i7-7700HQ
8.14 Points ∼34% +2%
MSI GP72VR 7RFX
Intel Core i7-7700HQ
7.99 Points ∼33%
MSI GP62 7REX-1045US
Intel Core i7-7700HQ
7.91 Points ∼33% -1%
wPrime 2.0x - 1024m
MSI GP72VR 7RFX
Intel Core i7-7700HQ
334.351 s * ∼4%
Lenovo Legion Y920-17IKB
Intel Core i7-7820HK
330.9 s * ∼4% +1%
MSI GP62 7REX-1045US
Intel Core i7-7700HQ
324 s * ∼4% +3%
Alienware 17 R4
Intel Core i7-7820HK
179.449 s * ∼2% +46%
Super Pi Mod 1.5 XS 32M - ---
Asus GL702ZC-GC104T
AMD Ryzen 7 1700
677.2 Seconds * ∼3% -22%
MSI GP62 7REX-1045US
Intel Core i7-7700HQ
556 Seconds * ∼2% -1%
MSI GP72VR 7RFX
Intel Core i7-7700HQ
553 Seconds * ∼2%
Lenovo Legion Y920-17IKB
Intel Core i7-7820HK
523 Seconds * ∼2% +5%
Alienware 17 R4
Intel Core i7-7820HK
490.548 Seconds * ∼2% +11%

* ... kleinere Werte sind besser

Cinebench R11.5 OpenGL 64Bit
61.13 fps
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
7.99 Points
Cinebench R11.5 CPU Single 64Bit
1.77 Points
Cinebench R15 OpenGL 64Bit
95.14 fps
Cinebench R15 Ref. Match 64Bit
99.6 %
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
714 Points
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
158 Points
Hilfe
0102030405060708090100110120130140150160170180190200210220230240250260270280290300310320330340350360370380390400410420430440450460470480490500510520530540550560570580590600610620630640650660670680690700710720Tooltip
Cinebench R15 CPU Multi 64 Bit

Systemleistung

Das Abschneiden im PCMark bestätigt den subjektiv sehr flotten Eindruck, den wir hatten, auch wenn das Ergebnis etwas unterhalb der Konkurrenz liegt. Die Home- und Creative-Scores des PCMark 8 von jeweils 4.075 und 5.215 liegen unter denen des Acer Predator Helios 300, im Work-Score ist das MSI jedoch mit 5.160 Punkten auf Augenhöhe mit der Konkurrenz. Im PCMark 10 erreicht es ein Ergebnis von 4.633 Punkten.

PCMark 10
PCMark 10
PCMark 8 Home Accelerated
PCMark 8 Home Accelerated
PCMark 8 Creative Accelerated
PCMark 8 Creative Accelerated
PCMark 8 Work Accelerated
PCMark 8 Work Accelerated
PCMark 8
Work Score Accelerated v2
Lenovo Legion Y920-17IKB
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7820HK, Samsung SM961 MZVKW512HMJP m.2 PCI-e
5765 Points ∼88% +12%
MSI GP72VR 7RFX
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Samsung SM961 MZVKW512HMJP m.2 PCI-e
5160 Points ∼79%
MSI GP62 7REX-1045US
GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 7700HQ, Toshiba NVMe THNSN5128GP
5130 Points ∼79% -1%
Acer Predator Helios 300
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Intel SSD 600p SSDPEKKW512G7
5116 Points ∼79% -1%
Asus GL702ZC-GC104T
Radeon RX 580 (Laptop), 1700, SanDisk SD8SN8U256G1002
5110 Points ∼78% -1%
Alienware 17 R4
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK, SK Hynix PC300 NVMe 512 GB
5088 Points ∼78% -1%
Creative Score Accelerated v2
Alienware 17 R4
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK, SK Hynix PC300 NVMe 512 GB
8272 Points ∼87% +59%
Lenovo Legion Y920-17IKB
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7820HK, Samsung SM961 MZVKW512HMJP m.2 PCI-e
7882 Points ∼83% +51%
Acer Predator Helios 300
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Intel SSD 600p SSDPEKKW512G7
7411 Points ∼78% +42%
MSI GP72VR 7RFX
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Samsung SM961 MZVKW512HMJP m.2 PCI-e
5215 Points ∼55%
MSI GP62 7REX-1045US
GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 7700HQ, Toshiba NVMe THNSN5128GP
5054 Points ∼53% -3%
Home Score Accelerated v2
Lenovo Legion Y920-17IKB
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7820HK, Samsung SM961 MZVKW512HMJP m.2 PCI-e
5460 Points ∼91% +34%
Alienware 17 R4
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK, SK Hynix PC300 NVMe 512 GB
5064 Points ∼85% +24%
Acer Predator Helios 300
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Intel SSD 600p SSDPEKKW512G7
4874 Points ∼82% +20%
Asus GL702ZC-GC104T
Radeon RX 580 (Laptop), 1700, SanDisk SD8SN8U256G1002
4173 Points ∼70% +2%
MSI GP72VR 7RFX
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Samsung SM961 MZVKW512HMJP m.2 PCI-e
4075 Points ∼68%
MSI GP62 7REX-1045US
GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 7700HQ, Toshiba NVMe THNSN5128GP
3928 Points ∼66% -4%
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
4075 Punkte
PCMark 8 Creative Score Accelerated v2
5215 Punkte
PCMark 8 Work Score Accelerated v2
5160 Punkte
Hilfe

Massenspeicher

Die Samsung SM961 NVMe-SSD, die im Leopard Pro steckt (in unserem Fall in der 512-GB-Ausführung), ist schon länger als eine der besten verfügbaren SSDs bekannt. In AS SSD erreicht sie 1.530 und 1.507 Punkte beim Lesen/Schreiben, was in einer Gesamtpunktzahl von 3.783 resultiert. Im Einzelnen erreicht die SSD rasend schnelle 2.507 / 1.652 MB/s beim sequenziellen Lesen/Schreiben sowie 1.231 / 1.219 MB/s beim Lesen/Schreiben von 4K-64-Blöcken.

Wie weiter oben bereits erwähnt ist es möglich, im GP72VR einen weiteren SATA-Massenspeicher einzubauen. Und auch hier raten wir aufgrund der Probleme bei der Demontage wieder dazu, diese Möglichkeit bei Bedarf gleich beim Kauf zu nutzen.

AS SSD
AS SSD
AS SSD Copy Benchmark
AS SSD Copy Benchmark
CrystalDiskMark
CrystalDiskMark
MSI GP72VR 7RFX
Samsung SM961 MZVKW512HMJP m.2 PCI-e
MSI GP62 7REX-1045US
Toshiba NVMe THNSN5128GP
Acer Predator Helios 300
Intel SSD 600p SSDPEKKW512G7
Lenovo Legion Y920-17IKB
Samsung SM961 MZVKW512HMJP m.2 PCI-e
Alienware 17 R4
SK Hynix PC300 NVMe 512 GB
AS SSD
-37%
-43%
3%
-45%
Copy Game MB/s
894.23
442.81
-50%
353.91
-60%
1117.38
25%
573.6
-36%
Copy Program MB/s
259.77
326.34
26%
263.86
2%
407.82
57%
446.13
72%
Copy ISO MB/s
1652.76
1128.09
-32%
923.54
-44%
1974.8
19%
1227.03
-26%
Score Total
3783
1829
-52%
1588
-58%
3080
-19%
2072
-45%
Score Write
1507
600
-60%
588
-61%
1506
0%
858
-43%
Score Read
1530
849
-45%
690
-55%
1072
-30%
831
-46%
Access Time Write *
0.03
0.034
-13%
0.032
-7%
0.029
3%
0.123
-310%
Access Time Read *
0.051
0.079
-55%
0.072
-41%
0.044
14%
0.042
18%
4K-64 Write
1219.1
428.18
-65%
421.8
-65%
1219.75
0%
671.01
-45%
4K-64 Read
1231.21
628.03
-49%
505.63
-59%
747.47
-39%
620.48
-50%
4K Write
122.66
112.04
-9%
111.34
-9%
127.09
4%
113.36
-8%
4K Read
47.63
35.84
-25%
29.02
-39%
48.23
1%
35.61
-25%
Seq Write
1652.84
601
-64%
552.35
-67%
1589.49
-4%
734.8
-56%
Seq Read
2507.43
1847.57
-26%
1557.85
-38%
2767.87
10%
1752.03
-30%

* ... kleinere Werte sind besser

Samsung SM961 MZVKW512HMJP m.2 PCI-e
CDM 5 Read Seq Q32T1: 3083 MB/s
CDM 5 Write Seq Q32T1: 1674 MB/s
CDM 5 Read 4K Q32T1: 556.2 MB/s
CDM 5 Write 4K Q32T1: 493.3 MB/s
CDM 5 Read Seq: 999.3 MB/s
CDM 5 Write Seq: 1599 MB/s
CDM 5 Read 4K: 55.6 MB/s
CDM 5 Write 4K: 186 MB/s

Grafikkarte

Im GP72VR Leopard Pro steckt eine Nvidia GeForce GTX 1060 GPU mit 3 GB GDDR5-VRAM. In anderen Geräten hat diese GPU bereits zeigen können, dass sie die meisten Spiele mit hohen Details bei 1080p flüssig darstellen kann. Die Frage ist daher eher, ob das GP72VR in der Lage ist, diese Grafikperformance auch abzurufen und abzuliefern.

Die Antwort hierauf lautet: größtenteils ja. In 3DMark Fire Strike Graphics erreicht die GPU überdurchschnittlich gute 11.870 Punkte und liegt damit nur einen Prozentpunkt hinter den 12.009 Punkten des Predator Helios 300. Die meisten weiteren Grafikbenchmarks lieferten ähnliche Ergebnisse und deuten auf ein System hin, dass weder durch thermische noch sonstige Limits ausgebremst wird.

Der Eindruck bestätigt sich im Winter-3-Langzeittest. Obwohl es durchaus zu Schwankungen zwischen 36 und 44 FPS kommt, blieben Temperaturen und Taktraten den Logs zufolge konstant. Durch die Tag-Nacht-Wechsel sind diese Schwankungen durchaus normal und der Durchschnitt von 40 FPS kann sich für die GTX 1060 sehen lassen.

3DMark 11
1280x720 Performance Combined
Alienware 17 R4
NVIDIA GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK
10349 Points ∼59% +41%
Lenovo Legion Y920-17IKB
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop), 7820HK
9500 Points ∼54% +29%
Asus GL702ZC-GC104T
AMD Radeon RX 580 (Laptop), 1700
8946 Points ∼51% +22%
Acer Predator Helios 300
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ
8619 Points ∼49% +17%
MSI GP72VR 7RFX
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ
7340 Points ∼42%
MSI GP62 7REX-1045US
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 7700HQ
7163 Points ∼41% -2%
Lenovo Legion Y520-15IKBN 80WK0042GE
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 7300HQ
6406 Points ∼36% -13%
1280x720 Performance GPU
Alienware 17 R4
NVIDIA GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK
26438 Points ∼52% +74%
Lenovo Legion Y920-17IKB
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop), 7820HK
21879 Points ∼43% +44%
Acer Predator Helios 300
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ
15607 Points ∼31% +3%
Asus GL702ZC-GC104T
AMD Radeon RX 580 (Laptop), 1700
15264 Points ∼30% +1%
MSI GP72VR 7RFX
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ
15161 Points ∼30%
Lenovo Legion Y520-15IKBN 80WK0042GE
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 7300HQ
9904 Points ∼19% -35%
MSI GP62 7REX-1045US
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 7700HQ
9394 Points ∼18% -38%
3DMark
3840x2160 Fire Strike Ultra Score
Alienware 17 R4
NVIDIA GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK
5082 Points ∼54% +88%
Lenovo Legion Y920-17IKB
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop), 7820HK
3810 Points ∼41% +41%
Acer Predator Helios 300
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ
2754 Points ∼29% +2%
MSI GP72VR 7RFX
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ
2710 Points ∼29%
MSI GP62 7REX-1045US
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 7700HQ
1867 Points ∼20% -31%
Lenovo Legion Y520-15IKBN 80WK0042GE
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 7300HQ
1837 Points ∼20% -32%
Fire Strike Extreme Score
Alienware 17 R4
NVIDIA GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK
9422 Points ∼55% +79%
Lenovo Legion Y920-17IKB
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop), 7820HK
6972 Points ∼41% +32%
Acer Predator Helios 300
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ
5349 Points ∼31% +1%
MSI GP72VR 7RFX
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ
5270 Points ∼31%
MSI GP62 7REX-1045US
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 7700HQ
3590 Points ∼21% -32%
Lenovo Legion Y520-15IKBN 80WK0042GE
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 7300HQ
3450 Points ∼20% -35%
1920x1080 Fire Strike Graphics
Alienware 17 R4
NVIDIA GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK
21846 Points ∼54% +84%
Lenovo Legion Y920-17IKB
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop), 7820HK
16629 Points ∼41% +40%
Acer Predator Helios 300
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ
12009 Points ∼30% +1%
MSI GP72VR 7RFX
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ
11870 Points ∼29%
Asus GL702ZC-GC104T
AMD Radeon RX 580 (Laptop), 1700
11010 Points ∼27% -7%
MSI GP62 7REX-1045US
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 7700HQ
7866 Points ∼19% -34%
Lenovo Legion Y520-15IKBN 80WK0042GE
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 7300HQ
7795 Points ∼19% -34%
1280x720 Cloud Gate Standard Graphics
Alienware 17 R4
NVIDIA GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK
132575 Points ∼72% +62%
Acer Predator Helios 300
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ
82678 Points ∼45% +1%
MSI GP72VR 7RFX
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ
81711 Points ∼44%
Lenovo Legion Y920-17IKB
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop), 7820HK
70132 Points ∼38% -14%
Asus GL702ZC-GC104T
AMD Radeon RX 580 (Laptop), 1700
68629 Points ∼37% -16%
Lenovo Legion Y520-15IKBN 80WK0042GE
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 7300HQ
51473 Points ∼28% -37%
MSI GP62 7REX-1045US
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 7700HQ
51059 Points ∼28% -38%
1920x1080 Ice Storm Extreme Graphics
Alienware 17 R4
NVIDIA GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK
349270 Points ∼48% +102%
Acer Predator Helios 300
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ
232383 Points ∼32% +34%
MSI GP72VR 7RFX
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ
173140 Points ∼24%
Lenovo Legion Y920-17IKB
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop), 7820HK
146956 Points ∼20% -15%
Lenovo Legion Y520-15IKBN 80WK0042GE
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 7300HQ
140500 Points ∼19% -19%
MSI GP62 7REX-1045US
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 7700HQ
84747 Points ∼12% -51%
3DMark 06 Standard
26607 Punkte
3DMark 11 Performance
12008 Punkte
3DMark Ice Storm Standard Score
114371 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
25432 Punkte
3DMark Fire Strike Score
10001 Punkte
3DMark Fire Strike Extreme Score
5270 Punkte
3DMark Time Spy Score
3697 Punkte
Hilfe
01234567891011121314151617181920212223242526272829303132333435363738394041424344Tooltip
The Witcher 3 ultra

Gaming Performance

In den Spieletests verhielt sich das MSI wie erwartet. Bei Full-HD-Auflösung und maximalen Details war die Performance durch die Bank weg sehr ordentlich. Obwohl es sich bei der GTX 1060 eigentlich eher um eine Midrange-Karte handelt, ist sie dennoch in der Lage, Auflösungen bis 1080p problemlos flüssig zu rendern.

Metro: Last Light - 1920x1080 Very High (DX11) AF:16x (nach Ergebnis sortieren)
MSI GP72VR 7RFX
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Samsung SM961 MZVKW512HMJP m.2 PCI-e
74 fps ∼43%
MSI GP62 7REX-1045US
GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 7700HQ, Toshiba NVMe THNSN5128GP
49 fps ∼28% -34%
Lenovo Legion Y920-17IKB
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7820HK, Samsung SM961 MZVKW512HMJP m.2 PCI-e
117 fps ∼68% +58%
Alienware 17 R4
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK, SK Hynix PC300 NVMe 512 GB
132.2 fps ∼77% +79%
Batman: Arkham Knight - 1920x1080 High / On AA:SM AF:16x (nach Ergebnis sortieren)
MSI GP72VR 7RFX
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Samsung SM961 MZVKW512HMJP m.2 PCI-e
81 fps ∼57%
MSI GP62 7REX-1045US
GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 7700HQ, Toshiba NVMe THNSN5128GP
36 fps ∼26% -56%
Lenovo Legion Y920-17IKB
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7820HK, Samsung SM961 MZVKW512HMJP m.2 PCI-e
85 fps ∼60% +5%
Alienware 17 R4
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK, SK Hynix PC300 NVMe 512 GB
93 fps ∼66% +15%
min. mittel hoch max.
BioShock Infinite (2013) 105fps
Metro: Last Light (2013) 74fps
The Witcher 3 (2015) 40fps
Batman: Arkham Knight (2015) 81fps

Stresstest

Den Stresstest haben wir zweimal durchgeführt, einmal mit aktiviertem und einmal mit deaktiviertem Cooler Boost. Im Ergebnis können wir sagen, dass Cooler Boost zwar tatsächlich einen aufschiebenden Effekt hat, diese Verzögerung jedoch zu gering ist um spürbare Auswirkungen auf die Praxis zu haben.

Während des CPU-Stresstests hielt die CPU für ungefähr fünfeinhalb Minuten einen Takt von 3,4 GHz. Beim Erreichen der 95-°C-Marke fingen die Taktraten jedoch an, zwischen 3,2 und 3,4 GHz zu schwanken. Beim GPU-Stresstest lief die Grafikkarte mit 1.265 - 1.330 MHz bei einer Temperatur von 68 °C.

Kombinierter Stress auf CPU und GPU resultierte in einem CPU-Takt von 3,2 - 3,4 GHz und einem GPU-Takt von 1.278 - 1.404 MHz. Die Temperaturen lagen dabei weitestgehend konstant bei 95 °C (CPU) und 75 °C (GPU).

CPU-Stress
CPU-Stress
GPU-Stress
GPU-Stress
kombinierter CPU- und GPU-Stress
kombinierter CPU- und GPU-Stress
CPU-Takt (GHz) GPU-Takt (MHz) Durchschnittliche CPU-Temperatur (°C) Durchschnittliche GPU-Temperatur (°C)
Prime95 Stress 3,2 - 3,4 - 95 -
FurMark Stress - 1.265 - 1.330 - 68
Prime95 + FurMark Stress 3,2 - 3,4 1.278 - 1.404 95 75

Emissionen

Lautstärke

Selbst mit aktiviertem Cooler Boost 4 ist das GP72VR noch immer nicht unter den lautesten von uns getesteten Geräten anzutreffen. Nichtsdestotrotz ist die Lautstärke der beiden Lüfter bei maximaler Drehzahl definitiv hoch genug, um zu nerven. Außerdem neigen sie ungeachtet der Cooler-Boost-Einstellungen insbesondere bei starker GPU-Last dazu, die hohen Drehzahlen sehr lange zu halten. Erwartungsgemäß lässt sich dieses Notebook also am besten mit guten Kopfhörern genießen.

Lautstärkediagramm

Idle
29.2 / 29.2 / 37 dB(A)
Last
43.7 / 46.4 dB(A)
 
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   BK Precision 732A (aus 15 cm gemessen)   Umgebungsgeräusche: 28.3 dB(A)
MSI GP72VR 7RFX
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Samsung SM961 MZVKW512HMJP m.2 PCI-e
MSI GP62 7REX-1045US
GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 7700HQ, Toshiba NVMe THNSN5128GP
Acer Predator Helios 300
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Intel SSD 600p SSDPEKKW512G7
Lenovo Legion Y920-17IKB
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7820HK, Samsung SM961 MZVKW512HMJP m.2 PCI-e
Alienware 17 R4
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK, SK Hynix PC300 NVMe 512 GB
Geräuschentwicklung
-1%
-4%
4%
-10%
aus / Umgebung *
28.3
28
1%
31
-10%
28.1
1%
28.2
-0%
Idle min *
29.2
32.2
-10%
31
-6%
29.9
-2%
35.6
-22%
Idle avg *
29.2
32.2
-10%
32
-10%
31.5
-8%
35.6
-22%
Idle max *
37
32.2
13%
33
11%
31.5
15%
35.7
4%
Last avg *
43.7
40.9
6%
44
-1%
33.2
24%
50.2
-15%
Witcher 3 ultra *
45.7
45.4
1%
46
-1%
46.5
-2%
50.2
-10%
Last max *
46.4
48.6
-5%
50
-8%
46.5
-0%
50.2
-8%

* ... kleinere Werte sind besser

Temperatur

Die Temperaturen des GP72VR sind insgesamt unproblematisch und liegen weit unterhalb der 45,1 °C / 43,3 °C (oben/unten) des Acer Predator Helios. Trotzdem ist die Verteilung suboptimal und dieselben Stellen werden mit 41,1 °C und 35,4 °C zwar warm, jedoch noch lange nicht besorgniserregend heiß. Das weitaus größere Problem ist jedoch, dass ein Großteil der Wärme über die gesamte Fläche der Eingabegeräte abgegeben wird, besonders in der Mitte der Tastatur (53,8 °C) und am Touchpad (42,8 °C). Wenngleich der WASD-Bereich deutlich kühler bleibt als die Mitte, sind die Temperaturen bei Spielelast selbst dann noch unangenehm hoch, wenn das Notebook auf einer festen Oberfläche steht. Besser wäre es gewesen, diese Hitze an die Unterseite des Notebooks abzuführen, die bei den meisten Gaming-Sessions ohnehin auf einer harten und immobilen Oberfläche statt auf dem Schoß ruht.

Max. Last
 46 °C50.2 °C39.8 °C 
 42.2 °C53.8 °C31.6 °C 
 35.4 °C42.8 °C27.8 °C 
Maximal: 53.8 °C
Durchschnitt: 41.1 °C
45.4 °C33.6 °C52.2 °C
28.2 °C35.8 °C34.8 °C
28.4 °C30 °C29.8 °C
Maximal: 52.2 °C
Durchschnitt: 35.4 °C
Netzteil (max.)  42 °C | Raumtemperatur 23 °C | Fluke 62 Mini IR Thermometer
Oberseite (Leerlauf)
Oberseite (Leerlauf)
Unterseite (Leerlauf)
Unterseite (Leerlauf)
Oberseite (Last)
Oberseite (Last)
Seite (Last)
Seite (Last)
Unterseite (Last)
Unterseite (Last)

Lautsprecher

Die insgesamt vier 2-W-Lautsprecher des GP72VR erreichen eine verhältnismäßig hohe verzerrungsfreie Lautstärke von 85,52 dB(A). Wie üblich fehlt es mangels Subwoofer an Bass, Mitten und Höhen sind jedoch ausgeglichen und linear. Insgesamt ist die Soundqualität ganz ordentlich, die lauten Lüfter dürften jedoch zu verstärktem Einsatz von Kopfhörern führen.

dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2036.236.836.22534.636.834.63134.434.234.44033.733.133.75033.832.633.86332.130.932.18033.331.333.310033.528.833.512545.528.245.516058.828.858.820059.127.859.12505827.55831558.727.258.740057.726.257.750063.625.263.663069.82569.880066.424.266.410007124.171125075.823.875.8160075.523.475.5200074.523.774.5250073.223.373.2315069.623.269.64000682368500071.82371.8630078.722.878.7800076.62376.61000072.32372.31250070.623.270.61600063.223.163.2SPL85.535.985.5N64.32.664.3median 69.6MSI GP72VR 7RFXmedian 23.8median 69.6Delta7.21.97.235.335.132.931.831.83236.535.132.428.93328.936.328.848.32761.52752.924.860.92462.822.763.32269.521.267.82174.82075.919.472.718.97117.770.117.86917.671.817.668.117.671.417.673.717.670.417.571.617.671.617.669.617.459.717.583.630.662.51.5median 69.6Apple MacBook 12 (Early 2016) 1.1 GHzmedian 17.84.62.4hearing rangehide median Pink Noise
MSI GP72VR 7RFX Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (85.52 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 17.4% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (10% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 4.9% abweichend
(±) | Linearität der Mitten ist durchschnittlich (7.4% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 3.7% abweichend
(±) | durchschnittlich lineare Hochtöne (7.3% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (16.8% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 45% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 10% vergleichbar, 44% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 6%, durchschnittlich ist 18%, das schlechteste Gerät hat 37%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 24% aller getesteten Geräte waren besser, 7% vergleichbar, 69% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Apple MacBook 12 (Early 2016) 1.1 GHz Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (83.6 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(±) | abgesenkter Bass - 11.3% geringer als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (14.2% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 2.4% abweichend
(+) | lineare Mitten (5.5% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 2% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (4.5% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(+) | hörbarer Bereich ist sehr linear (9.3% Abstand zum Median
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 1% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 1% vergleichbar, 98% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 9%, durchschnittlich ist 19%, das schlechteste Gerät hat 47%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 2% aller getesteten Geräte waren besser, 0% vergleichbar, 98% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Frequenzdiagramm im Vergleich (Checkboxen abwählbar/auswählbar!)
Graph 1: Pink Noise 100% Vol.; Graph 2: Audio aus

Energieverwaltung

Energiebedarf

Für seine Ausstattung war das GP72VR sehr stromhungrig und wurde nur von Notebooks mit noch leistungsfähigeren und energiehungrigen Komponenten übertroffen. Ein Minimum von 17,3 W und ein Durchschnitt von 22,5 W im Leerlauf (zum Vergleich: 13 W beim Predator Helios und 17,2 W beim GP62) sind mit Sicherheit mitverantwortlich für die miserable Akkulaufzeit, auf die wir gleich noch zu sprechen kommen werden. Auch unter Last liegen die Werte mit 85,1 W und 141,7 W (Witcher 3 Ultra) deutlich über denen der Konkurrenz (81 W / 127 W beim Helios). Zumindest partiell dürfte dies auf das 120-Hz-Panel und die NVMe-SSD zurückzuführen sein.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.5 / 0.8 Watt
Idledarkmidlight 17.3 / 22.5 / 22.5 Watt
Last midlight 85.1 / 151.3 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy
MSI GP72VR 7RFX
7700HQ, GeForce GTX 1060 (Laptop), Samsung SM961 MZVKW512HMJP m.2 PCI-e, TN LED, 1920x1080, 17.3
MSI GP62 7REX-1045US
7700HQ, GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), Toshiba NVMe THNSN5128GP, TN LED, 1920x1080, 15.6
Acer Predator Helios 300
7700HQ, GeForce GTX 1060 (Laptop), Intel SSD 600p SSDPEKKW512G7, AH-IPS, WLED, 1920x1080, 17.3
Lenovo Legion Y920-17IKB
7820HK, GeForce GTX 1070 (Laptop), Samsung SM961 MZVKW512HMJP m.2 PCI-e, IPS, 1920x1080, 17.3
Alienware 17 R4
7820HK, GeForce GTX 1080 (Laptop), SK Hynix PC300 NVMe 512 GB, TN LED, 2560x1440, 17.3
Stromverbrauch
17%
20%
-36%
-68%
Idle min *
17.3
14.6
16%
7
60%
29.4
-70%
37.5
-117%
Idle avg *
22.5
17.2
24%
13
42%
30.9
-37%
37.6
-67%
Idle max *
22.5
17.3
23%
20
11%
31.9
-42%
37.6
-67%
Last avg *
85.1
82.7
3%
81
5%
87.4
-3%
122.4
-44%
Last max *
151.3
136.7
10%
162
-7%
201.5
-33%
277.4
-83%
Witcher 3 ultra *
141.7
107
24%
127
10%
182.02
-28%
180.3
-27%

* ... kleinere Werte sind besser

Akkulaufzeit

Wir waren überrascht, dass das GP72VR trotz seines hohen Energiehungers nur über einen 41-Wh-Akku verfügt. Damit ist die Akkukapazität die geringste im Testfeld und, wie vorherzusehen war, die Akkulaufzeit folglich extrem kurz. Wie kurz die Laufzeiten dann tatsächlich ausfielen, war jedoch selbst für uns ein Schock. Im praxisnahen WLAN-Test, der dem normalen alltäglichen Einsatz am nächsten kommt, hielt das GP72VR gerade mal 2:08 Stunden durch. Trotz nur 7 Wh größerem Akku lief das Acer Predator Helios 300 mit 4:39 Stunden mehr als doppelt so lange.

Die Ergebnisse können auf mehrere Arten gedeutet werden. Die sinnigste Interpretation ist, dass MSI sich an der tatsächlichen Nutzungsart orientiert hat und dem Opfer der kurzen Akkulaufzeit der Gewinn an Leichtigkeit gegenüber steht: Das GP72VR gehört zu den leichtesten seiner Klasse, was mit Sicherheit unter anderem am kleinen Akku liegt. Und da das Gerät ohnehin nie wirklich dazu gedacht war, für längere Zeit abseits der Steckdose genutzt zu werden, ist es sicherlich nicht verkehrt, einen kleineren Akku einzubauen, um die die kurzen Zeiträume, an denen das Notebook nicht am Strom steckt, zu überbrücken.

Akkulaufzeit (Readers-Test/Leerlauf)
Akkulaufzeit (Readers-Test/Leerlauf)
Akkulaufzeit (Battery Eater Classic)
Akkulaufzeit (Battery Eater Classic)
Akkulaufzeit (WLAN-Test)
Akkulaufzeit (WLAN-Test)
Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
0h 39min
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3
2h 08min
Last (volle Helligkeit)
3h 21min
MSI GP72VR 7RFX
7700HQ, GeForce GTX 1060 (Laptop), 41 Wh
MSI GP62 7REX-1045US
7700HQ, GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 41 Wh
Acer Predator Helios 300
7700HQ, GeForce GTX 1060 (Laptop), 48 Wh
Lenovo Legion Y920-17IKB
7820HK, GeForce GTX 1070 (Laptop), 90 Wh
Asus GL702ZC-GC104T
1700, Radeon RX 580 (Laptop), 76 Wh
Alienware 17 R4
7820HK, GeForce GTX 1080 (Laptop), 99 Wh
Akkulaufzeit
173%
504%
294%
20%
194%
Idle
39
259
564%
611
1467%
351
800%
103
164%
276
608%
WLAN
128
174
36%
279
118%
283
121%
90
-30%
181
41%
Last
201
41
-80%
54
-73%
121
-40%
53
-74%
69
-66%

Pro

+ gute Spieleleistung fürs Geld
+ schnelle Massenspeicher und gute Systemleistung
+ sehr gutes 120-Hz-Display
+ großartige Tastatur
+ leichter als der Durchschnitt gleicher Größe
+ angenehme System-Management-Software

Contra

- Demontage und Wartung waren eine echte Herausforderung
- Entfernen des Unterbodens führt höchstwahrscheinlich zu Garantieverlust
- extrem kleiner 41-Wh-Akku und sehr kurze Akkulaufzeit
- Tastatur und Touchpad werden unter Last unangenehm warm

Fazit

Im Test: MSI GP72VR Leopard Pro. Testgerät zur Verfügung gestellt von MSI USA.
Im Test: MSI GP72VR Leopard Pro. Testgerät zur Verfügung gestellt von MSI USA.

Mit dem GP72VR Leopard Pro steht ein weiteres Gaming-Notebook von MSI mit großem Bildschirm vor uns und bietet wenig überraschendes: eine (großartige) SteelSeries-Tastatur mit RGB-Hintergrundbeleuchtung, eine angenehm bedienbare und vielseitige System-Management-Software, eine robuste Kunststoffkonstruktion und – das Wichtigste – eine in Anbetracht des Kaufpreises sehr solide Spieleleistung. Außerdem bietet es eine extrem schnelle NVMe-SSD, ein hervorragendes 120-Hz-Panel und überraschend gute Lautsprecher.

Das rund 1.600 US-Dollar teure MSI GP72VR Leopard Pro macht einen guten Job. Es kann mühelos mit der Konkurrenz mithalten und deckt fast alle Anforderungen der kritischen Gamer-Klientel ab.

Zu allem Überfluss hat das GP72VR noch ein Ass im Ärmel: sein für die Klasse erstaunlich geringes Gewicht. Mit gerade mal 2,836 kg ist es sogar nochmals leichter als das Acer Predator Helios 300 und stellt für ein 17,3-Zoll-Notebook die Grenze des gerade noch akzeptablen dar.

Das geringe Gewicht hat jedoch seinen Preis: Die Ausdauer des 41-Wh-Akkus lässt deutlich zu wünschen übrig. Glücklicherweise spielt dieser Aspekt bei den meisten Gamern eine eher untergeordnete Rolle und das geringere Gewicht wiegt diesen Nachteil wieder auf. Hinzu kommen die Probleme, die wir bei der Demontage hatten (abgesehen von den üblichen Problemen mit dem Garantie-Aufkleber). Wer also daran denkt, günstig zu kaufen und später aufzurüsten, wird enttäuscht sein: Entweder wir hatten mit unserem Gerät einfach nur Pech oder das Abbauen der Bodenplatte ist tatsächlich ein nervenaufreibendes Prozedere. Und zuletzt müssen wir noch die Wärmeverteilung bemängeln. Zu viel Wärmeenergie wird nach oben über Tastatur und Touchpad abgestrahlt und an die Umgebung abgegeben.

Die beste Alternative zu diesem Notebook ist wahrscheinlich das Acer Predator Helios 300. Es ist zwar einerseits einfacher auseinanderzubauen und aufzurüsten, andererseits verfügt es jedoch über weniger Anschlüsse und lediglich ein 60-Hz-Display. Trotz aller Kritik schlägt sich das rund 1.600 US-Dollar teure GP72VR Leopard Pro ausgesprochen gut. Es kann mühelos mit der Konkurrenz mithalten und deckt fast alle Anforderungen der kritischen Gamer-Klientel ab.

MSI GP72VR 7RFX - 11.10.2017 v6
Steve Schardein

Gehäuse
67 / 98 → 68%
Tastatur
90%
Pointing Device
80%
Konnektivität
61 / 81 → 75%
Gewicht
58 / 10-66 → 86%
Akkulaufzeit
64%
Display
80%
Leistung Spiele
92%
Leistung Anwendungen
95%
Temperatur
81 / 95 → 85%
Lautstärke
78 / 90 → 87%
Audio
60%
Kamera
61 / 85 → 72%
Durchschnitt
74%
82%
Gaming - gewichteter Durchschnitt
Weitere Informationen über unsere Bewertung finden sie hier.

Preisvergleich

Alle 5 Beträge lesen / Antworten
static version load dynamic
Loading Comments
Diesen Artikel kommentieren / Antworten
Teilen Sie diesen Artikel um uns zu unterstützen. Jeder Link hilft, ob im privaten Blog, Foren oder per social Media!
> Notebook Test, Laptop Test und News > Tests > Notebook Testberichte > Test MSI GP72VR 7RFX (i7-7700HQ, GTX 1060) Laptop
Autor: Steve Schardein, 18.10.2017 (Update: 18.10.2017)