Notebookcheck

Test Aorus X3 Plus v7 (i7-7820HK, GTX 1060) Xotic PC Edition Laptop

Sam Medley, Sven Kloevekorn (übersetzt von Andreas Osthoff), 23.05.2017

Kleiner Schreihals. Das Aorus X3 Plus v7 bietet viel Leistung auf kleinem Raum. Die Eckdaten sind beeindruckend, doch es gibt Probleme mit den Temperaturen sowie der Lautstärke. Abgesehen von den Emissionen ist das X3 Plus v7 aber ein leistungsfähiger und mobiler Gaming-Laptop.

Siehe hier für das englische Originalreview.

Aorus ist vor allem für seine kompakten Gaming-Laptops bekannt. Bei den Premiummodellen setzt der Hersteller auf High-End-Hardware in Verbindung mit dünnen, leichten und gut verarbeiteten Gehäusen. Das X3 Plus ist mit dem 13,9 Zoll großen Display die kleinste Baureihe. Den Vorgänger Aorus X3 Plus v5 haben wir vor 1,5 Jahren getestet. Das neue Modell ist auf den ersten Blick sehr ähnlich, doch es gibt einige Änderungen an Gehäuse, Tastatur und Anschlüssen.

Trotz der kompakten Konstruktion ist das X3 Plus v7 mit einem Intel Core i7-7820HK (Kaby Lake) in Verbindung mit der Nvidia GeForce GTX 1060 ausgestattet. Beide Komponenten können zusätzlich noch übertaktet werden, was bei Notebooks – vor allem bei so kompakten Modellen – sehr selten ist. Oft ist die Übertaktung auf den Prozessor beschränkt, beispielsweise beim Acer Predator 17 X und Alienware 17 R4, doch im Vergleich zum dünnen X3 Plus v7 sind das wahre Monster.

Auch bei der restlichen Ausstattung lässt sich Aorus nicht lumpen und verbaut eine 512 GB große NVMe-SSD, 16 GB RAM (maximal 32 GB), ein hochauflösendes Display mit 3.200 x 1.800 Pixeln sowie eine ganze Reihe von Tools zum Übertakten und Personalisieren. Abgerundet wird das Paket von hochwertigen Netzwerkprodukten von Killer bzw. Intel. All dies befindet sich in einem hochwertigen Alu-Gehäuse. Doch kann das kleine Gerät mit der Wärmeentwicklung umgehen? 

Das getestete Aorus X3 Plus v7 ist ein US-Modell (~2.000 US-Dollar), welches in der exakt gleichen Konfiguration jedoch auch in Deutschland verfügbar ist. Der Preis des Laptops beläuft sich dabei auf 2.199 Euro und bei vielen Online-Shops ist das Gerät ab Lager verfügbar.

Als Vergleichsgeräte für das Aorus X3 Plus v7 kommen vor allem andere kompakte Gaming-Laptops in Frage. Die offensichtlichsten Konkurrenten sind das neue Alienware 13 R3 sowie Gigabytes neues Aero 14, die beide aktuell an der Spitze unserer Top-10-Liste für leichte Gaming-Notebooks stehen. Das Razer Blade 14 (2017) ist ebenfalls ein interessanter Rivale. Zudem vergleichen wir das X3 mit dem Eurocom Tornado F5 und dem letztjährigen Aorus x5 v6, die ebenfalls übertaktbare Prozessoren (in deutlich größeren Gehäusen) bieten. Abschließend nehmen wir noch das Gigabyte Aero 15 und das MSI GS63VR in den Vergleich auf. Diese bieten ebenfalls dünne Konstruktionen, dafür aber größere Gehäuse.

Aorus x3 Plus v7 (X3 Serie)
Prozessor
Grafikkarte
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop) - 6144 MB, Kerntakt: 1582 MHz, Overclocked, Nvidia GeForce GTX 1060 21.21.13.7654, Nvidia Optimus
Hauptspeicher
16384 MB 
, DDR4-2400, PC4-19200
Bildschirm
13.9 Zoll 16:9, 3200 x 1800 Pixel 264 PPI, No, Sharp SHP1401, IGZO TFT, spiegelnd: nein
Mainboard
Intel HM175
Massenspeicher
Toshiba NVMe THNSN5512GPU7, 512 GB 
, 512 GB, PCIe NVMe, 463 GB verfügbar
Soundkarte
Intel Skylake PCH-H High Definition Audio Controller
Anschlüsse
3 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 1 USB 3.1 Gen2, 1 HDMI, 1 DisplayPort, 1 Kensington Lock, Audio Anschlüsse: Mikrofon / Kopfhörer, getrennte Ein- und Ausgänge, Card Reader: SD/SDXC/SDHC, Helligkeitssensor
Netzwerk
Qualcomm Killer e2200 PCI-E Gigabit Ethernet Controller (10/100/1000/2500/5000MBit/s), Intel Dual Band Wireless-AC 8260 (a/b/g/n = Wi-Fi 4/ac = Wi-Fi 5)
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 22.9 x 327 x 263.5
Akku
74 Wh Lithium-Polymer, Akkulaufzeit (laut Hersteller): 7.5 h
Betriebssystem
Microsoft Windows 10 Home 64 Bit
Kamera
Webcam: 720p
Sonstiges
Lautsprecher: 2 2-Watt-Lautsprecher (stereo), Tastatur: Chiclet, Tastatur-Beleuchtung: ja, Aorus Command&Control, XSplit Broadcaster, 24 Monate Garantie
Gewicht
1.8 kg
Preis
2000 USD
Hinweis: Der Hersteller kann abweichende Bauteile wie Bildschirme, Laufwerke und Speicherriegel mit ähnlichen Spezifikationen unter dem gleichen Modellnamen einsetzen.

 

Gehäuse

Aorus ist bekannt für die hochwertigen und ansprechenden Gehäuse. Das X3 Plus v7 möchte diesen Trend natürlich fortsetzen und schafft das größtenteils auch. Im Leerlauf oder bei wenig Last sind die Oberflächen angenehm kühl (wie es bei Metall auch sein sollte). Bei jeglicher Belastung erreichen die Oberflächen jedoch Raumtemperatur, wodurch sie sich nach günstigem Kunststoff anfühlen. Das Aluminium hilft zweifellos bei der Wärmeverteilung, doch das Material ist dünn und wird den Erwartungen im Hinblick auf den hohen Kaufpreises nicht ganz gerecht.

Trotz der dünnen Konstruktion ist das Gehäuse sehr stabil und lässt sich kaum verbiegen. Es gibt einige Schwachstellen im mittleren Tastaturbereich sowie der Mitte der Unterseite, doch auch hier benötigt man viel Druck. Die Materialübergänge sind sehr sauber, allerdings gibt es zwischen der Tastatur und dem Gehäuse einen etwas größeren Spalt, in dem sich schnell Staub/Dreck sammelt. Knarzgeräusche konnten wir keine bemerken.

Die größte Schwachstelle ist jedoch der Bildschirmdeckel. Die Gelenke selbst sind gut eingestellt und erlauben das Öffnen mit einer Hand, doch das Display wippt nach dem Öffnen noch einige Sekunden nach. Beim Tippen gibt es allerdings keine Probleme. Der Bildschirm lässt sich leicht verwinden und eindrücken, sobald man Druck von hinten ausübt. Das Verwinden bemerkt man auch, wenn man den Deckel schließt und nicht in der Mitte anfasst. Knarzgeräusche sind aber auch hier nicht aufgetreten.

Das Design ist ein angenehmer Mix aus der Eleganz eines Premium-Notebooks und den oftmals recht kitschigen Gaming-Systemen. Die Optik wird durch scharfe Kanten und Aggressivität gekennzeichnet, doch dank der mattschwarzen Oberflächen ist das Design nicht zu aufdringlich. Auf dem Bildschirmdeckel finden wir lediglich das Aorus-Logo vor, zudem besitzt unser Testgerät noch einige Aufkleber vom Händler Xotic PC (bei deutschen Modellen nicht vorhanden). Die Oberflächen sind nicht besonders anfällig für Fingerabdrücke. Nach einiger Zeit sieht man zwar ein wenig Schmutz auf der Tastatur, doch diese lässt sich leicht wieder reinigen. Insgesamt weist das Gerät einen "Premium-Look" auf und macht sowohl im Arbeitszimmer als auch auf der LAN-Party eine gute Figur.

Aorus X3 Plus v7
Aorus X3 Plus v7
Aorus X3 Plus v7
Aorus X3 Plus v7
Aorus X3 Plus v7
Aorus X3 Plus v7
Aorus X3 Plus v7
Aorus X3 Plus v7
Aorus X3 Plus v7

Im Vergleich zu anderen Gaming-Notebooks nimmt das Aorus X3 Plus v7 recht wenig Platz auf dem Schreibtisch ein. Das Display und die Baseunit sind sehr dünn, doch der Heckbereich mit den großen Lüfteröffnungen ist sehr massiv. An der dicksten Stelle entspricht die Bauhöhe der des Alienware 13, nach vorne hin wird das Aorus aber spürbar dünner. Breite und Tiefe entsprechen dem Alienware, was in Anbetracht des größeren 13,9-Zoll-Displays (Alienware: 13,3 Zoll) keine schlechte Leistung ist.

390 mm 266 mm 39.8 mm 3.1 kg390 mm 272 mm 23 mm 2.7 kg380 mm 249 mm 18 mm 1.9 kg356 mm 250 mm 19 mm 2.1 kg345 mm 236 mm 18 mm 1.8 kg335 mm 250 mm 20 mm 1.9 kg330 mm 269 mm 22 mm 2.5 kg327 mm 263.5 mm 22.9 mm 1.8 kg

Ausstattung

Trotz der geringen Abmessungen bietet das Aorus X3 Plus v7 viele Anschlüsse, darunter drei USB-3.0-Ports (Typ A), einen USB-3.1-Anschluss (Typ C), Mini DisplayPort, HDMI 2.0, Gigabit-Ethernet sowie einen SD-Kartenleser, der die Speicherkarten aber nur zur Hälfte aufnimmt. Zudem gibt es zwei Audiostecker für Gaming-Headsets. Thunderbolt 3 ist aber leider nicht verfügbar; High-End-Displays, Speicherlösungen bzw. externe GPUs sind hier also keine Option. Die Verteilung der Anschlüsse gibt keinen Anlass zur Kritik.

links: Kensington Lock, Mini DisplayPort, HDMI 2.0, USB 3.0 Typ A, Mikrofon, Kopfhörer, USB 3.1 Typ C (kein Thunderbolt)
links: Kensington Lock, Mini DisplayPort, HDMI 2.0, USB 3.0 Typ A, Mikrofon, Kopfhörer, USB 3.1 Typ C (kein Thunderbolt)
rechts: SD-Kartenleser, 2x USB 3.0 Typ A, Powerbutton
rechts: SD-Kartenleser, 2x USB 3.0 Typ A, Powerbutton
vorne: Status-LEDs (auf der linken Seite)
vorne: Status-LEDs (auf der linken Seite)
hinten: Netzteil, Gigabit-Ethernet
hinten: Netzteil, Gigabit-Ethernet

SD-Kartenleser

Der SD-Kartenleser (~50 % der Karte ragen aus dem Gehäuse heraus) erreicht nur durchschnittliche Transferraten. Mit unserer Referenzkarte Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II ermitteln wir rund 80 MB/s beim Kopieren von Bildern und maximal 91 MB/s in AS SSD. Die Ergebnisse sind auf dem Niveau der Gigabyte-Konkurrenz, aber deutlich hinter dem Eurocom Tornado F5. Besonders langsam ist der Kartenleser damit nicht, aber auch nicht besonders schnell.

SDCardreader Transfer Speed
average JPG Copy Test (av. of 3 runs)
Eurocom Tornado F5
 
159.5 MB/s ∼100% +101%
Aorus x3 Plus v7
 
79.4 MB/s ∼50%
Gigabyte Aero 15
 
78 MB/s ∼49% -2%
Gigabyte Aero 14
 
73 MB/s ∼46% -8%
MSI GS63VR 7RF-228US
 
23.59 MB/s ∼15% -70%
maximum AS SSD Seq Read Test (1GB)
Eurocom Tornado F5
 
191.9 MB/s ∼100% +110%
Aorus x3 Plus v7
 
91.4 MB/s ∼48%
Gigabyte Aero 15
 
89 MB/s ∼46% -3%
Gigabyte Aero 14
 
87 MB/s ∼45% -5%
MSI GS63VR 7RF-228US
 
20.96 MB/s ∼11% -77%

Kommunikation

Die Leistung der WLAN-Verbindung liegt auf dem Niveau von anderen Gaming-Laptops. 502 MBit/s beim Senden bzw. 626 MBit/s beim Empfangen von Daten sind mehr als ausreichend. Die Intel-8260-WLAN-Karte (Dual Band) hatte während des Tests auch keine Verbindungsprobleme.

Networking
iperf3 Client (receive) TCP 1 m 4M x10
Gigabyte Aero 14
Intel Dual Band Wireless-AC 8260
684 MBit/s ∼100% +9%
Gigabyte Aero 15
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
678 MBit/s ∼99% +8%
Alienware 13 R3
Killer Wireless-n/a/ac 1435 Wireless Network Adapter
667 MBit/s ∼98% +7%
MSI GS63VR 7RF-228US
Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter
662 MBit/s ∼97% +6%
Aorus x3 Plus v7
Intel Dual Band Wireless-AC 8260
626 MBit/s ∼92%
Eurocom Tornado F5
Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter
558 MBit/s ∼82% -11%
iperf3 Client (transmit) TCP 1 m 4M x10
MSI GS63VR 7RF-228US
Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter
594 MBit/s ∼100% +18%
Alienware 13 R3
Killer Wireless-n/a/ac 1435 Wireless Network Adapter
571 MBit/s ∼96% +14%
Eurocom Tornado F5
Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter
569 MBit/s ∼96% +13%
Gigabyte Aero 14
Intel Dual Band Wireless-AC 8260
503 MBit/s ∼85% 0%
Aorus x3 Plus v7
Intel Dual Band Wireless-AC 8260
502 MBit/s ∼85%
Gigabyte Aero 15
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
346 MBit/s ∼58% -31%

Zubehör und Software

Unser Testgerät stammt vom Händler Xotic PC. In der Verpackung befinden sich das 150-Watt-Netzteil, ein großes Mikrofasertuch sowie eine Schutzhülle samt Aorus-Logo. Zudem bekommt man einen kleinen USB-Stick mit Treibern sowie Aorus-Tools, falls man das System neu aufsetzen möchte.

Aorus bietet zudem einige Tools für das X3 Plus v7. Für das Streamen von Spielen steht der Xsplit Gamecaster zur Verfügung, für angeschlossene Audiogeräte der Aorus Audio Equalizer. Außerdem gibt es den COMMAND&CONTROL-Hub. COMMAND&CONTROL bietet Zugang zu einigen Hardware-Tweaks wie dem Übertakten von CPU/GPU, Lüfterprofilen, Einstellungen für den Mauszeiger sowie einem Blaulichtfilter zum Schonen der Augen. Das Tool zum Übertakten ist sehr simpel; hier muss lediglich ein Regler auf die gewünschte Geschwindigkeit (CPU) bzw. den Übertaktungsfaktor (GPU) gestellt werden und die Software erledigt den Rest. Wir sehen uns die Funktion weiter unten im Abschnitt Leistung noch genauer an.

COMMAND&CONTROL
COMMAND&CONTROL
OC GAUGE: Einfaches Übertakten mit Hardware-Überwachung
OC GAUGE: Einfaches Übertakten mit Hardware-Überwachung
Overclock: Noch einfacheres Übertakten
Overclock: Noch einfacheres Übertakten
Lüfterprofile
Lüfterprofile

Wartung

Für den Zugang zu den Komponenten benötigt man einen Torx-Schraubendreher (T6). Ein spitzer Gegenstand hilft ebenfalls.
Für den Zugang zu den Komponenten benötigt man einen Torx-Schraubendreher (T6). Ein spitzer Gegenstand hilft ebenfalls.

Mit den richtigen Werkzeugen lässt sich das X3 Plus v7 recht leicht auseinandernehmen. Die Rückseite wird von insgesamt 10 Torx-Schrauben (T6) gesichert, wobei die vier vorderen ein wenig kürzer sind. Nachdem die Schrauben entfernt wurden, müssen nur noch einige Kunststoffhaken gelöst werden, bevor man den Deckel abnehmen kann. So erhält man Zugang zum Akku, zwei DDR4-Steckplätzen sowie zwei M.2-Slots (kompatibel mit NVMe-SSDs), dem WLAN-Modul und den Kühlkörpern für die CPU/GPU. Abgesehen von den beiden Kernkomponenten (CPU/GPU) können alle Teile ersetzt bzw. aufgerüstet werden. Es ist zudem recht leicht, die beiden Kühlkörper zu entfernen, wenn man die Wärmeleitpaste erneuern möchte.

Alle Komponenten sind zugänglich.
Alle Komponenten sind zugänglich.
Es gibt Platz für mehr RAM und eine weitere NVMe-SSD.
Es gibt Platz für mehr RAM und eine weitere NVMe-SSD.
Kühlung für CPU & GPU
Kühlung für CPU & GPU

Garantie

Der Garantiezeitraum für das Aorus X3 Plus v7 sowie das Netzteil liegt bei zwei Jahren, der Akku ist jedoch nur für ein Jahr abgedeckt.

Eingabegeräte

Tastatur

Die Tastatur ist insgesamt durchschnittlich. Der Tastenhub ist ordentlich und der Druckpunkt gut justiert, allerdings geben die Kunststofftasten beim Tippen ein lautes Klappern von sich. Neben den normalen Tasten (z. B. Funktionstasten, die auch für Zusatzfunktionen genutzt werden), gibt es einige nützliche Funktionen für Gamer. So sind die WASD-Tasten weiß umrandet und es gibt auf der linken Seite eine zusätzliche Spalte mit 5 Makrotasten, die weit genug von den normalen Tasten entfernt sind. Jede der Tasten kann fünffach belegt werden (wird mit der G-Taste umgeschaltet und durch verschiedenen Farben signalisiert). Dafür benötigt man jedoch die Aorus Macro Engine, die bei unserem Testgerät komischerweise nicht installiert war, im Internet aber zum Download zur Verfügung steht. Die anpassbare Hintergrundbeleuchtung der größeren Aorus-Notebooks hat es aber leider nicht ins kleine System geschafft.

Touchpad  

Das Touchpad ist eine Schwachstelle des Notebooks. Die Glasoberfläche samt Aorus-Logo sieht zwar super aus, doch die Bedienung ist schwierig. Zeigerbewegungen an sich funktionieren gut, doch Gesten mit mehreren Fingern (beispielsweise Scrollen mit zwei Fingern) werden oft nicht sauber erkannt. Eine Handballenerkennung gibt es überhaupt nicht und es kommt beim Tippen sehr häufig zu ungewollten Eingaben. Glücklicherweise existiert eine dedizierte Funktionstaste, mit der man das Touchpad deaktivieren kann. Der untere Bereich ist texturiert und kann nicht für Zeigerbewegungen genutzt werden. Zudem lassen sich nur die beiden unteren Ecken klicken (wie bei einer Wippe), doch der mittlere Bereich ist fest. Der Klick-Mechanismus selbst ist sehr stramm und nicht sehr angenehm. Insgesamt handelt es sich hier um einen schlechten Mausersatz und wir empfehlen die Nutzung einer externen Maus.

Tastatur und Glas-Touchpad
Tastatur und Glas-Touchpad
5 Makrotasten mit 5 verschiedenen Profilen
5 Makrotasten mit 5 verschiedenen Profilen
Tastaturbeleuchtung
Tastaturbeleuchtung

Display

Eines der Alleinstellungsmerkmale des X3 Plus v7 ist der toll IGZO-Bildschirm mit 3.200 x 1.800 Pixeln. Bilder und Texte werden darauf knackig und sehr scharf dargestellt. Allerdings ist das 13,9-Zoll-Display fast schon etwas klein für so viele Pixel. Hier empfiehlt sich ein Skalierungsfaktor von 150 %, wobei die Option auf noch mehr Platz natürlich weiterhin besteht. Spielen ist in der nativen Auflösung aber nicht möglich, worauf wir später noch genauer eingehen werden. Die Auflösung ermöglicht tolle Bilder, was jedoch auf Kosten von Lesbarkeit und Komfort geht.

Die Reaktionszeiten entsprechen denen anderer Gaming-Notebooks, wobei das extrem schnelle OLED-Panel des Alienware 13 aber außer Reichweite ist. Zudem verwendet der Bildschirm PWM bei recht geringen 200 Hz zur Regelung der Helligkeit bei 50 % und weniger. Es gibt nur minimales Screen Bleeding in den unteren beiden Ecken, das jedoch selbst in dunklen Umgebungen nicht stört. Mit maximal 359 cd/m² ist der Bildschirm sehr hell. Zusammen mit der matten Oberfläche lässt sich das Notebook daher bei fast allen Lichtverhältnissen nutzen. Selbst bei direkter Sonneneinstrahlung erkennt man den Inhalt noch und im Schatten kann man lebendige Bilder genießen.

Die Farbraumabdeckung liegt bei guten 96 % sRGB bzw. 62 % AdobeRGB. Das ist auf dem Niveau des Alienware 13 und deutlich mehr als bei den anderen Konkurrenten.

Subpixel-Anordnung
Subpixel-Anordnung
gleichmäßige Ausleuchtung mit minimalem Screen-Bleeding am unteren Rand
gleichmäßige Ausleuchtung mit minimalem Screen-Bleeding am unteren Rand
im Schatten
im Schatten
in der Sonne
in der Sonne
411.1
cd/m²
374.4
cd/m²
373.5
cd/m²
380.7
cd/m²
348
cd/m²
320
cd/m²
386.4
cd/m²
338
cd/m²
300
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
Sharp SHP1401
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 411.1 cd/m² Durchschnitt: 359.1 cd/m² Minimum: 10.79 cd/m²
Ausleuchtung: 73 %
Helligkeit Akku: 348 cd/m²
Kontrast: 1200:1 (Schwarzwert: 0.29 cd/m²)
ΔE Color 2.4 | 0.6-29.43 Ø6
ΔE Greyscale 2.3 | 0.64-98 Ø6.2
96% sRGB (Argyll 3D) 62% AdobeRGB 1998 (Argyll 3D)
Gamma: 2.21
Aorus x3 Plus v7
Sharp SHP1401, IGZO TFT, 13.9, 3200x1800
Alienware 13 R3
JJT6C_133KL05 (SDCA029), OLED, 13.3, 2560x1440
Gigabyte Aero 14
LG Philips LP140QH1-SPF1 (LGD049A), IPS, 14, 2560x1440
Razer Blade (2017)
LP140WF3-SPD1, IPS, 14, 1920x1080
Gigabyte Aero 15
N156HCA-EA1 (CMN15D7), IPS, 15.6, 1920x1080
Eurocom Tornado F5
IPS, 15.6, 1920x1080
MSI GS63VR 7RF-228US
IPS, 15.6, 3840x2160
Aorus X5 v6 AO-S107W516-PL-002
Panasonic MEI96A2 / VVX16T028J00, , 15.6, 2880x1620
Response Times
54%
-5%
3511%
4251%
-8%
200%
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
38 (19.6, 18.4)
41 (17, 24)
-8%
25.2 (18, 17.2)
34%
42.8 (23.6, 19.2)
-13%
33.6 (8.4, 25.2)
12%
28 (15.6, 12.4)
26%
Response Time Black / White *
24.4 (11.2, 13.2)
2.8 (1.2, 1.6)
89%
25 (4, 21)
-2%
24.8 (13.2, 11.6)
-2%
32 (18.8, 13.2)
-31%
31.2 (4.4, 26.8)
-28%
23.6 (15.2, 8.4)
3%
PWM Frequency
201.6 (50)
240 (100)
19%
21370
10500%
26000 (20)
12797%
1351 (39)
570%
Bildschirm
10%
-32%
-30%
-40%
-35%
-89%
-15%
Helligkeit Bildmitte
348
313
-10%
290
-17%
272
-22%
320
-8%
315.8
-9%
274.2
-21%
350
1%
Brightness
359
310
-14%
257
-28%
277
-23%
316
-12%
310
-14%
263
-27%
296
-18%
Brightness Distribution
73
87
19%
79
8%
84
15%
90
23%
90
23%
92
26%
79
8%
Schwarzwert *
0.29
0.3
-3%
0.26
10%
0.36
-24%
0.33
-14%
0.44
-52%
0.4
-38%
Kontrast
1200
967
-19%
1046
-13%
889
-26%
957
-20%
623
-48%
875
-27%
DeltaE Colorchecker *
2.4
2.54
-6%
4.59
-91%
4.59
-91%
4.62
-93%
5
-108%
8
-233%
Colorchecker DeltaE2000 max. *
5.1
3.94
23%
8.68
-70%
8.49
-66%
9.75
-91%
10.1
-98%
14.6
-186%
DeltaE Graustufen *
2.3
1.43
38%
4.32
-88%
4.28
-86%
6
-161%
4.2
-83%
9.1
-296%
Gamma
2.21 100%
2.3 96%
2.25 98%
2.23 99%
2.46 89%
2.12 104%
2.24 98%
CCT
6206 105%
6337 103%
7320 89%
6848 95%
6761 96%
6107 106%
5020 129%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
62
78
26%
59
-5%
55
-11%
60
-3%
54.5
-12%
45.7
-26%
Color Space (Percent of sRGB)
96
97
1%
92
-4%
83
-14%
92
-4%
83
-14%
72.1
-25%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
32% / 19%
-19% / -27%
1741% / 787%
2106% / 950%
-22% / -30%
56% / -22%
-15% / -15%

* ... kleinere Werte sind besser

Die Farben sind satt und mit einer durchschnittlichen Delta-E-2000-Abweichung von 2,4 auch ziemlich akkurat. Ergebnisse unter 3 sind generell akzeptabel für professionelles Arbeiten. Nach der Kalibrierung fällt der Wert sogar auf sehr gute 1,6, was auch anspruchsvolle Nutzer zufriedenstellen sollte. Das Ergebnis der Graustufen ist mit 2,4 nicht minder schlecht, lediglich das OLED-Panel des Alienware 13 (einzelne Pixel können für sattes Schwarz deaktiviert werden) ist hier noch besser. Nach der Kalibrierung fällt dieser Wert aber auch auf exzellente 1,1. Dank der hohen Auflösung sowie der genauen Farbdarstellung könnte das X3 daher auch eine interessante Wahl für die mobile Bearbeitung von Fotos bzw. Videos sein.

CalMAN ColorChecker
CalMAN ColorChecker
CalMAN ColorChecker (kalibriert)
CalMAN ColorChecker (kalibriert)
CalMAN Graustufen
CalMAN Graustufen
CalMAN Graustufen (kalibriert)
CalMAN Graustufen (kalibriert)
Sättigung
Sättigung
Sättigung (kalibriert)
Sättigung (kalibriert)
vs sRGB: 96%
vs sRGB: 96%
vs AdobeRGB: 62%
vs AdobeRGB: 62%

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
24.4 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 11.2 ms steigend
↘ 13.2 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind gut, für anspruchsvolle Spieler könnten der Bildschirm jedoch zu langsam sein.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 39 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten durchschnittlich (24.9 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
38 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 19.6 ms steigend
↘ 18.4 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 37 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten durchschnittlich (39.7 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM festgestellt 201.6 Hz ≤ 50 % Helligkeit

Das Display flackert mit 201.6 Hz (höchstwahrscheinlich durch Pulsweitenmodulation PWM) bei einer eingestellten Helligkeit von 50 % und darunter. Darüber sollte es zu keinem Flackern kommen.

Die Frequenz von 201.6 Hz ist relativ gering und daher sollte es bei sensiblen Personen zu Problemen wie Flackern oder Augenbeschwerden führen.

Im Vergleich: 51 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 9370 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

Das IGZO-Panel bietet zwar gute Blickwinkel, doch IPS-Bildschirme schneiden in dieser Hinsicht noch besser ab. Ab Winkeln von mehr als 45 Grad wirken die Farben ausgewaschen und die Helligkeit nimmt ab. Texte sind weiterhin sehr gut lesbar, doch Bilder verlieren an Kraft. Zudem erkennen wir einen leichten Gelbstich. Insgesamt ist die Leistung immer noch gut, doch das Bild wird mit zunehmender Verschiebung von der Mitte weg qualitativ schlechter.

Blickwinkel
Blickwinkel
Wenn man sich zu weit von der Mitte entfernt...
Wenn man sich zu weit von der Mitte entfernt...
...wirken die Farben zunehmend ausgewaschen.
...wirken die Farben zunehmend ausgewaschen.

Leistung

Das Aorus X3 Plus v7 bietet sehr leistungsstarke Komponenten, gerade für ein dünnes und leichtes Gaming-System. Die Nvidia GeForce GTX 1060 hat sich zwar zur Standardlösung für kleinere Systeme wie das Alienware 13 und das Aero 14 entwickelt, doch der Intel Core i7-7820HK ist mit seinem freien Multiplikator eine interessante Wahl für ein kompaktes Gerät. Aorus installiert die passende Software, mit der man sowohl den Prozessor als auch die Grafikkarte einfach per Schieberegler übertakten kann. Ob das Notebook mit dem erhöhten Stromverbrauch und der zusätzlichen Wärme umgehen kann und ob man auch im Alltag einen Vorteil hat, werden wir in den nachfolgenden Sektionen untersuchen.

Prozessor

Um dem Anspruch an leistungsstarke Premium-Produkte gerecht zu werden, stattet Aorus das X3 Plus v7 mit einem Intel Core i7-7820HK (freier Multiplikator) aus. Mit 8 MB L3-Cache, einem Basistakt von 2,9 GHz und einem Turbo von bis zu 3,9 GHz ist der 7820HK bereits sehr schnell. Mit der vorinstallierten Software lässt sich der Prozessor aber auf bis zu 4,3 GHz übertakten. Falls nicht anders angegeben, wurden alle nachfolgenden Benchmark-Ergebnisse mit dem erhöhten Takt ermittelt.

Im Cinebench R15 präsentiert sich das X3 Plus v7 sehr stark. Mit 181 Punkten im Singlecore-Test bzw. 819 Punkten im Multicore-Test führt der 10 % höhere Takt zu einem Leistungsvorsprung von ~15 - 20 % gegenüber dem beliebten Intel Core i7-7700HQ. Auch der letztjährige Core i7-6820HK (z. B. in Aorus Notebooks) wird um 6 - 7 % überholt. Lediglich der Desktop-Prozessor i7-7700K (91 Watt TDP) im Eurocom Tornado F5 schlägt den 7820HK. Wenn man jedoch die doppelt so hohe TDP berücksichtigt, sind gerade einmal 10 % mehr Leistung im Multi-Test kaum der Rede wert.

Mit dem normalen Takt verringert sich der Vorsprung gegenüber dem i7-7700HQ. Im Cinebench-R15-Benchmark ist das X3 zwar noch vorne, aber nur noch mit 5 %. Wer den 7820HK also nicht übertaktet hat immer noch einen leichten Vorteil in anspruchsvollen Anwendungen, reduziert aber gleichzeitig den Stromverbrauch sowie die Wärmeentwicklung.

Auch bei dauerhafter Belastung zeigt der Prozessor keine Schwächen. Eine Schleife des CB-R15-Multi-Tests zeigt, dass der 7820HK die Leistung auch auf Dauer aufrechterhalten kann.

Update (24/05/2017): Im Akkubetrieb steht die Übertaktung nicht zur Verfügung und der Prozessor arbeitet mit dem Standardtakt von maximal 3,9 GHz.

Weitere Informationen zum Intel Core i7-7820HK sind in unserer Techniksektion verfügbar.

Cinebench R10
Cinebench R10
Cinebench R11.5 (Sandardtakt)
Cinebench R11.5 (Sandardtakt)
Cinebench R11.5 (übertaktet)
Cinebench R11.5 (übertaktet)
Cinebench R15 (Sandardtakt)
Cinebench R15 (Sandardtakt)
Cinebench R15 (übertaktet)
Cinebench R15 (übertaktet)

Overclocking Performance

Single-Core Single-Core (OC) Multi-Core Multi-Core (OC)
Cinebench R11.5 1,86 2,08 8,62 8,86
Cinebench R15 166 181 788 819
0102030405060708090100110120130140150160170180190200210220230240250260270280290300310320330340350360370380390400410420430440450460470480490500510520530540550560570580590600610620630640650660670680690700710720730740750760770780790800810820Tooltip
Cinebench R15 CPU Multi 64 Bit
Cinebench R15
CPU Single 64Bit
Eurocom Tornado F5
Intel Core i7-7700K
190 Points ∼87% +5%
Aorus x3 Plus v7
Intel Core i7-7820HK
181 Points ∼83%
Aorus X5 v6 AO-S107W516-PL-002
Intel Core i7-6820HK
170 Points ∼78% -6%
MSI GS63VR 7RF-228US
Intel Core i7-7700HQ
162 Points ∼74% -10%
Gigabyte Aero 15
Intel Core i7-7700HQ
161 Points ∼74% -11%
Alienware 13 R3
Intel Core i7-7700HQ
159 Points ∼73% -12%
Gigabyte Aero 14
Intel Core i7-7700HQ
159 Points ∼73% -12%
Razer Blade (2017)
Intel Core i7-7700HQ
154 Points ∼71% -15%
CPU Multi 64Bit
Eurocom Tornado F5
Intel Core i7-7700K
897 Points ∼20% +10%
Aorus x3 Plus v7
Intel Core i7-7820HK
819 Points ∼19%
Aorus X5 v6 AO-S107W516-PL-002
Intel Core i7-6820HK
769 Points ∼18% -6%
MSI GS63VR 7RF-228US
Intel Core i7-7700HQ
742 Points ∼17% -9%
Gigabyte Aero 15
Intel Core i7-7700HQ
742 Points ∼17% -9%
Alienware 13 R3
Intel Core i7-7700HQ
737 Points ∼17% -10%
Gigabyte Aero 14
Intel Core i7-7700HQ
730 Points ∼17% -11%
Razer Blade (2017)
Intel Core i7-7700HQ
729 Points ∼17% -11%
Cinebench R11.5
CPU Single 64Bit
Eurocom Tornado F5
Intel Core i7-7700K
2.19 Points ∼90% +5%
Aorus x3 Plus v7
Intel Core i7-7820HK
2.08 Points ∼85%
Gigabyte Aero 15
Intel Core i7-7700HQ
1.84 Points ∼75% -12%
Alienware 13 R3
Intel Core i7-7700HQ
1.81 Points ∼74% -13%
MSI GS63VR 7RF-228US
Intel Core i7-7700HQ
1.77 Points ∼73% -15%
CPU Multi 64Bit
Eurocom Tornado F5
Intel Core i7-7700K
9.78 Points ∼22% +10%
Aorus x3 Plus v7
Intel Core i7-7820HK
8.86 Points ∼20%
Gigabyte Aero 15
Intel Core i7-7700HQ
8.23 Points ∼19% -7%
MSI GS63VR 7RF-228US
Intel Core i7-7700HQ
8.18 Points ∼19% -8%
Alienware 13 R3
Intel Core i7-7700HQ
8.1 Points ∼18% -9%
Cinebench R10
Rendering Single 32Bit
Aorus x3 Plus v7
Intel Core i7-7820HK
8872 Points ∼82%
Eurocom Tornado F5
Intel Core i7-7700K
7222 Points ∼67% -19%
MSI GS63VR 7RF-228US
Intel Core i7-7700HQ
5747 Points ∼53% -35%
Rendering Multiple CPUs 32Bit
Aorus x3 Plus v7
Intel Core i7-7820HK
32510 Points ∼50%
Eurocom Tornado F5
Intel Core i7-7700K
28189 Points ∼43% -13%
MSI GS63VR 7RF-228US
Intel Core i7-7700HQ
22217 Points ∼34% -32%
wPrime 2.0x - 1024m
Aorus x3 Plus v7
Intel Core i7-7820HK
327.1 s * ∼4%
MSI GS63VR 7RF-228US
Intel Core i7-7700HQ
236 s * ∼3% +28%
Aorus X5 v6 AO-S107W516-PL-002
Intel Core i7-6820HK
229.953 s * ∼3% +30%
Eurocom Tornado F5
Intel Core i7-7700K
176.329 s * ∼2% +46%
Super Pi Mod 1.5 XS 32M - ---
MSI GS63VR 7RF-228US
Intel Core i7-7700HQ
579.909 Seconds * ∼3% -11%
Aorus x3 Plus v7
Intel Core i7-7820HK
521.8 Seconds * ∼2%
Aorus X5 v6 AO-S107W516-PL-002
Intel Core i7-6820HK
487.544 Seconds * ∼2% +7%
Eurocom Tornado F5
Intel Core i7-7700K
440.036 Seconds * ∼2% +16%

* ... kleinere Werte sind besser

Cinebench R10 Rendering Single 32Bit
8872
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 32Bit
32510
Cinebench R10 Shading 32Bit
6830
Cinebench R11.5 CPU Single 64Bit
2.08 Points
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
8.86 Points
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
181 Points
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
819 Points
Hilfe

System Performance

Insgesamt arbeitet das System sehr flott. Dank der NVMe-SSD werden Dateien schnell geöffnet und CPU und GPU stellen sicherlich auch keine Flaschenhälse dar. Hier gibt es nichts zu meckern und im Alltag ist das Gerät sehr schnell.

Der synthetische PCMark 8 zeigt interessante Ergebnisse, denn trotz identischer GPU und schnellerem Prozessor fällt das X3 in jedem einzelnen Test deutlich zurück. Möglicherweise gibt es hier ein Treiberproblem mit dem neueren 7820HK. Die nachfolgenden Ergebnisse sind also nicht repräsentativ für die tatsächliche Leistung. Unserer Meinung nach ist das X3 extrem schnell und steht den Konkurrenten in nichts nach.

PCMark 8
Work Score Accelerated v2
Eurocom Tornado F5
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700K, Samsung SSD 960 Pro 512 GB m.2
6515 Points ∼100% +41%
Gigabyte Aero 15
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Lite-on CX2-8B512-Q11 NVMe SSD
5290 Points ∼81% +15%
MSI GS63VR 7RF-228US
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Samsung SM961 MZVKW512HMJP m.2 PCI-e
5268 Points ∼81% +14%
Razer Blade (2017)
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Samsung PM951 NVMe MZVLV256
5008 Points ∼77% +9%
Alienware 13 R3
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Toshiba NVMe THNSN5256GPUK
4799 Points ∼74% +4%
Gigabyte Aero 14
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, LiteOn CX2-8B256
4702 Points ∼72% +2%
Aorus x3 Plus v7
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7820HK, Toshiba NVMe THNSN5512GPU7
4605 Points ∼71%
Creative Score Accelerated v2
Eurocom Tornado F5
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700K, Samsung SSD 960 Pro 512 GB m.2
8593 Points ∼81% +101%
MSI GS63VR 7RF-228US
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Samsung SM961 MZVKW512HMJP m.2 PCI-e
5318 Points ∼50% +24%
Alienware 13 R3
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Toshiba NVMe THNSN5256GPUK
5200 Points ∼49% +22%
Aorus x3 Plus v7
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7820HK, Toshiba NVMe THNSN5512GPU7
4278 Points ∼41%
Home Score Accelerated v2
Eurocom Tornado F5
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700K, Samsung SSD 960 Pro 512 GB m.2
5476 Points ∼90% +68%
Gigabyte Aero 15
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Lite-on CX2-8B512-Q11 NVMe SSD
4248 Points ∼70% +30%
MSI GS63VR 7RF-228US
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Samsung SM961 MZVKW512HMJP m.2 PCI-e
4141 Points ∼68% +27%
Razer Blade (2017)
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Samsung PM951 NVMe MZVLV256
3958 Points ∼65% +21%
Alienware 13 R3
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Toshiba NVMe THNSN5256GPUK
3894 Points ∼64% +19%
Gigabyte Aero 14
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, LiteOn CX2-8B256
3717 Points ∼61% +14%
Aorus x3 Plus v7
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7820HK, Toshiba NVMe THNSN5512GPU7
3266 Points ∼54%
PCMark 7 Score
5966 Punkte
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
3266 Punkte
PCMark 8 Creative Score Accelerated v2
4278 Punkte
PCMark 8 Work Score Accelerated v2
4605 Punkte
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Massenspeicher

Die Toshiba-NVMe-SSD im X3 ist sehr schnell, doch die Leistung ist inkonsistent. CrystalDiskMark ermittelt durchschnittliche Lese- und Schreibergebnisse von 1.498 bzw. 1.324 MB/s. Anwendungen werden schnell gestartet und auch die Ladezeiten von Spielen fallen sehr kurz aus. Das X3 schlägt die LiteOn-NVMe-SSDs im Aero 14 und Aero 15, doch die SSDs von Samsung im Tornado F5 und MSI GS63VR sind schneller.

AS SSD
AS SSD
CrystalDiskMark
CrystalDiskMark
Aorus x3 Plus v7
Toshiba NVMe THNSN5512GPU7
Alienware 13 R3
Toshiba NVMe THNSN5256GPUK
Gigabyte Aero 14
LiteOn CX2-8B256
Razer Blade (2017)
Samsung PM951 NVMe MZVLV256
Gigabyte Aero 15
Lite-on CX2-8B512-Q11 NVMe SSD
Eurocom Tornado F5
Samsung SSD 960 Pro 512 GB m.2
MSI GS63VR 7RF-228US
Samsung SM961 MZVKW512HMJP m.2 PCI-e
Aorus X5 v6 AO-S107W516-PL-002
LiteOn CX2-8B256
CrystalDiskMark 3.0
-23%
-14%
-38%
-6%
12%
7%
-12%
Write 4k QD32
516.7
311.2
-40%
441
-15%
308
-40%
490.5
-5%
634
23%
526.9
2%
486.2
-6%
Read 4k QD32
699.8
593.1
-15%
601.6
-14%
565
-19%
644.8
-8%
744.4
6%
631.7
-10%
644.3
-8%
Write 4k
156
140.2
-10%
131.2
-16%
134.3
-14%
123.3
-21%
180.6
16%
158.2
1%
143.2
-8%
Read 4k
44.8
37.65
-16%
44.93
0%
34.8
-22%
44.7
0%
55.94
25%
54.2
21%
46.13
3%
Write 512
1221
405.6
-67%
814.2
-33%
310
-75%
1069
-12%
966.7
-21%
1531
25%
723.7
-41%
Read 512
966.3
1070
11%
984.7
2%
682
-29%
890.7
-8%
715.3
-26%
499.7
-48%
952.1
-1%
Write Seq
1324
789.4
-40%
794.6
-40%
311
-77%
1133
-14%
1724
30%
1621
22%
767.4
-42%
Read Seq
1498
1373
-8%
1584
6%
1122
-25%
1769
18%
2145
43%
2141
43%
1605
7%
Toshiba NVMe THNSN5512GPU7
Minimale Transferrate: 292.3 MB/s
Maximale Transferrate: 1311.4 MB/s
Durchschnittliche Transferrate: 630.7 MB/s
Zugriffszeit: 0.07 ms
Burst-Rate: 602.9 MB/s
CPU Benutzung: 2.2 %

Grafikkarte

Die Nvidia GeForce GTX 1060 hat sich schnell zu einer beliebten GPU für Gaming-Notebooks der Mittelklasse entwickelt. Das ist nicht überraschend, schließlich kommt die GPU sehr gut mit der Full-HD-Auflösung zurecht und sogar 1440p sind in einigen Fällen (mit reduzierten Details) möglich. Unser Testgerät verwendet dabei die größere Version mit 6 GB GDDR5-VRAM. Dank dem vorinstallierten Tool von Aorus kann man das volle Potenzial der Grafikkarte ausschöpfen. Mit der Übertaktungsfunktion erhält man einige Bilder pro Sekunde mehr, doch darauf gehen wir in der nächsten Sektion noch genauer ein. Zusammen mit dem schnellen 7820HK-Prozessor bewältigt die 1060 auch anspruchsvolle Aufgaben problemlos. Im Fire-Strike-Test erreicht das X3 12.298 Punkte und liegt damit 5 - 9 % vor den Konkurrenten. Im Akkubetrieb wird die Leistung nicht reduziert, weshalb man auch abseits der Steckdose ohne Einschränkungen arbeiten kann.

Update (24/05/2017): Auch im Akkubetrieb kann die Grafikkate den erhöhten Takt erreichen, doch der durchschnittliche Wert ist etwas geringer. In dem Fire-Strike-Extreme-Benchmark ist das Ergebnis 10 - 15 Prozent geringer. In der Praxis konnten wir beim Spielen von Witcher 3 im Akkubetrieb jedoch keine Leistungsreduzierung feststellen.

Weitere technische Information und mehr Benchmarks zur GeForce GTX 1060 stehen hier zur Verfügung.

Ice Storm
Ice Storm
Cloud Gate
Cloud Gate
Fire Strike (Standardtakt)
Fire Strike (Standardtakt)
Fire Strike (übertaktet)
Fire Strike (übertaktet)
Fire Strike Extreme (Standartakt)
Fire Strike Extreme (Standartakt)
Fire Strike Extreme (übertaktet)
Fire Strike Extreme (übertaktet)
Fire Strike Ultra (übertaktet)
Fire Strike Ultra (übertaktet)
 
3DMark
1920x1080 Fire Strike Graphics
Aorus X5 v6 AO-S107W516-PL-002
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop), 6820HK
17393 Points ∼43% +41%
Eurocom Tornado F5
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700K
17321 Points ∼43% +41%
Aorus x3 Plus v7
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), 7820HK
12298 Points ∼30%
Gigabyte Aero 14
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ
11625 Points ∼29% -5%
Alienware 13 R3
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ
11323 Points ∼28% -8%
MSI GS63VR 7RF-228US
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ
11261 Points ∼28% -8%
Gigabyte Aero 15
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ
11173 Points ∼27% -9%
Razer Blade (2017)
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ
10853 Points ∼27% -12%
1280x720 Cloud Gate Standard Graphics
Eurocom Tornado F5
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700K
114095 Points ∼62% +163%
Aorus X5 v6 AO-S107W516-PL-002
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop), 6820HK
102589 Points ∼56% +136%
Gigabyte Aero 15
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ
77755 Points ∼42% +79%
Alienware 13 R3
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ
54974 Points ∼30% +27%
Aorus x3 Plus v7
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), 7820HK
43388 Points ∼24%
Gigabyte Aero 14
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ
41631 Points ∼23% -4%
MSI GS63VR 7RF-228US
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ
32344 Points ∼18% -25%
3DMark Ice Storm Standard Score
33625 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
20785 Punkte
3DMark Fire Strike Score
10361 Punkte
3DMark Fire Strike Extreme Score
5532 Punkte
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Gaming Performance

Mit der Full-HD-Auflösung hat die GTX 1060 erwartungsgemäß keine Probleme. Selbst grafisch anspruchsvolle Titel wie Mafia 3 und Ashes of the Singularity laufen mit 45 - 50 FPS ziemlich flüssig. Aktuell gibt es kein Spiel, das in 1080p zu anspruchsvoll für das X3 ist (unabhängig von den Einstellungen). Im Vergleich zu ähnlich ausgestatteten Systemen ist das Testgerät meist zwischen 8 und 10 % schneller, was hauptsächlich an der schnellen CPU/GPU-Kombination liegt.

Das Übertakten der GPU bringt einen kleinen Leistungszuwachs. In DOOM und Rise of the Tomb Raider sind es 4 FPS mehr, doch da es sich hier um ein 60-Hz-Panel handelt, sind Werte über 60 FPS kaum spürbar. Die meisten Titel laufen auch mit den normalen Einstellungen schnell genug, im Standardmodus kann man daher ein wenig Strom sparen. Bei sehr aufwändigen oder zukünftigen Titeln könnte die Übertaktung aber durchaus interessanter werden.

Das Spielen in der nativen Auflösung von 3.200 x 1.800 Pixeln ist eine andere Geschichte. Vor allem bei den höchsten Grafikeinstellungen bricht die Framerate deutlich ein. DOOM fällt beispielsweise von 97 auf 45 FPS, und sowohl bei Rise of the Tomb Raider als auch Metro: Last Light reduzieren sich die Ergebnisse um mehr als die Hälfte. Hier stellt sich also die Frage, warum Aorus überhaupt so ein hochauflösendes Panel verwendet. Die hohe Auflösung macht bei der kleinen Bildschirmgröße nur bedingt Sinn, und die geringere Leistung in 1800p steht in keinem Verhältnis zu der besseren Darstellung. Ältere und gut optimierte Titel sind spielbar, doch aktuelle Blockbuster erfordern in der nativen Auflösung Kompromisse bei den Details.

In unserem Langzeittest mit Witcher 3 ist die Leistung des X3 ziemlich konstant. Mit 1080p und dem Ultra-Settings bewegt sich die Framerate in unserem einstündigen Test zwischen 37 und 43 FPS. Diese Schwankung liegt vermutlich am Tag-/Nacht-Wechsel sowie anderen Umgebungseffekten. Dennoch müssen Nutzer des X3 auch bei längeren Gaming-Sessions keine Einschränkungen befürchten.

Gaming Performance: Übertaktet, native Auflösung

Standard-Takt, 1.920 x 1.080 Übertaktet, 1.920 x 1.080 Übertaktet, 3.200 x 1.800
DOOM 93 97 45
Rise of the Tomb Raider 61 65 28
Metro: Last Light 81 82 40
0123456789101112131415161718192021222324252627282930313233343536373839404142434445Tooltip
The Witcher 3 ultra
BioShock Infinite - 1920x1080 Ultra Preset, DX11 (DDOF) (nach Ergebnis sortieren)
Aorus x3 Plus v7
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7820HK, Toshiba NVMe THNSN5512GPU7
109 fps ∼41%
Eurocom Tornado F5
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700K, Samsung SSD 960 Pro 512 GB m.2
149.6 fps ∼56% +37%
MSI GS63VR 7RF-228US
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Samsung SM961 MZVKW512HMJP m.2 PCI-e
100.6 fps ∼38% -8%
Aorus X5 v6 AO-S107W516-PL-002
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6820HK, LiteOn CX2-8B256
135.5 fps ∼51% +24%
Metro: Last Light - 1920x1080 Very High (DX11) AF:16x (nach Ergebnis sortieren)
Aorus x3 Plus v7
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7820HK, Toshiba NVMe THNSN5512GPU7
82 fps ∼48%
Eurocom Tornado F5
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700K, Samsung SSD 960 Pro 512 GB m.2
117.6 fps ∼68% +43%
MSI GS63VR 7RF-228US
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Samsung SM961 MZVKW512HMJP m.2 PCI-e
78.1 fps ∼45% -5%
Thief - 1920x1080 Very High Preset AA:FXAA & High SS AF:8x (nach Ergebnis sortieren)
Aorus x3 Plus v7
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7820HK, Toshiba NVMe THNSN5512GPU7
42 fps ∼30%
MSI GS63VR 7RF-228US
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Samsung SM961 MZVKW512HMJP m.2 PCI-e
74.9 fps ∼53% +78%
Aorus X5 v6 AO-S107W516-PL-002
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6820HK, LiteOn CX2-8B256
108.2 fps ∼76% +158%
The Witcher 3 - 1920x1080 Ultra Graphics & Postprocessing (HBAO+) (nach Ergebnis sortieren)
Aorus x3 Plus v7
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7820HK, Toshiba NVMe THNSN5512GPU7
40 fps ∼30%
Gigabyte Aero 14
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, LiteOn CX2-8B256
38.3 fps ∼28% -4%
Razer Blade (2017)
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Samsung PM951 NVMe MZVLV256
37 fps ∼27% -7%
Gigabyte Aero 15
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Lite-on CX2-8B512-Q11 NVMe SSD
37.7 fps ∼28% -6%
MSI GS63VR 7RF-228US
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Samsung SM961 MZVKW512HMJP m.2 PCI-e
39.4 fps ∼29% -1%
Aorus X5 v6 AO-S107W516-PL-002
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6820HK, LiteOn CX2-8B256
60.6 fps ∼45% +52%
Rise of the Tomb Raider - 1920x1080 Very High Preset AA:FX AF:16x (nach Ergebnis sortieren)
Aorus x3 Plus v7
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7820HK, Toshiba NVMe THNSN5512GPU7
65 fps ∼32%
Razer Blade (2017)
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Samsung PM951 NVMe MZVLV256
57 fps ∼28% -12%
Eurocom Tornado F5
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700K, Samsung SSD 960 Pro 512 GB m.2
98 fps ∼49% +51%
MSI GS63VR 7RF-228US
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Samsung SM961 MZVKW512HMJP m.2 PCI-e
64.1 fps ∼32% -1%
Ashes of the Singularity - 1920x1080 high (nach Ergebnis sortieren)
Aorus x3 Plus v7
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7820HK, Toshiba NVMe THNSN5512GPU7
50 fps ∼50%
Eurocom Tornado F5
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700K, Samsung SSD 960 Pro 512 GB m.2
78.2 fps ∼78% +56%
Doom - 1920x1080 Ultra Preset AA:SM (nach Ergebnis sortieren)
Aorus x3 Plus v7
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7820HK, Toshiba NVMe THNSN5512GPU7
97 fps ∼49%
Eurocom Tornado F5
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700K, Samsung SSD 960 Pro 512 GB m.2
136.5 fps ∼68% +41%
MSI GS63VR 7RF-228US
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Samsung SM961 MZVKW512HMJP m.2 PCI-e
92.3 fps ∼46% -5%
Fallout 4 - 1920x1080 Ultra Preset AA:T AF:16x (nach Ergebnis sortieren)
Aorus x3 Plus v7
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7820HK, Toshiba NVMe THNSN5512GPU7
77 fps ∼46%
Eurocom Tornado F5
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700K, Samsung SSD 960 Pro 512 GB m.2
107.6 fps ∼64% +40%
MSI GS63VR 7RF-228US
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Samsung SM961 MZVKW512HMJP m.2 PCI-e
64 fps ∼38% -17%
min. mittel hoch max.
BioShock Infinite (2013) 109fps
Metro: Last Light (2013) 82fps
Thief (2014) 42fps
The Witcher 3 (2015) 40fps
Fallout 4 (2015) 77fps
Rise of the Tomb Raider (2016) 65fps
Ashes of the Singularity (2016) 50fps
Doom (2016) 97fps
Mafia 3 (2016) 45fps

Stresstest

Jetzt kommen wir zu der Achillesferse des Aorus X3 Plus v7. Das kleine Gehäuse hat Probleme mit der Wärmeentwicklung der übertakteten Komponenten, weshalb es zu thermischem Throttling kommt. Mit vollständiger (praxisferner) Auslastung des Prozessors durch Prime95 sehen wir, dass die maximalen 4,3 GHz für etwa 10 Minuten gehalten werden, bevor der Takt dann auf 3,6 GHz abfällt. Mit vollem Takt liegt die CPU bei maximal 100 °C, womit wir an der durch Intel vorgegebenen Grenze sind. Sobald der Takt verringert wird, fällt auch der Prozessor auf 95 - 96 °C. Das ist weiterhin sehr heiß, doch noch innerhalb der Spezifikation. Wenn man das X3 also richtig beansprucht, sollte man für eine gute Belüftung sorgen.

FurMark verwenden wir, um die Grafikkarte vollständig auszulasten. Hier schlägt sich die GTX 1060 sehr ordentlich. Die maximale Temperatur liegt bei 88 °C, doch durchschnittlich sind es rund 82 °C. Das ist ein sehr guter Wert, denn wir sehen immer wieder bis zu 1.650 MHz (übertaktet). Der Prozessor erreicht kurz 99 °C (vermutlich Überlagerung der Hitze), doch bleibt kühl, sobald die Lüfter die überschüssige Wärme abgeführt haben.

Problematisch wird es, wenn wir Prime95 und FurMark gleichzeitig ausführen. Nachdem wir beide Tools für eine Stunde haben laufen lassen, fiel der 7820HK auf nur noch 2,3 GHz ab. Zu Beginn des Tests erreichte der Prozessor ganz kurz 4,0 GHz, doch die überwiegende Zeit sind es 2,3 - 2,5 GHz. Die Temperaturen aller vier Kerne liegen ebenfalls bei 90 - 95 °C, was auch den geringen Takt erklärt. Die GPU schlägt sich erneut ganz gut und erreicht maximal 1.632 MHz bei ~88 °C. Die GTX 1060 pendelt sich im Laufe des Tests bei etwa 1.475 - 1.500 MHz ein.

Die Temperatur ist also durchaus ein Problem, allerdings ist unser Stresstest auch ein Extremszenario, um die internen Komponenten maximal auszulasten. Mit einem einstündigen Test von Witcher 3 testen wir zusätzlich eine realistischere Belastung für das X3. Die CPU-Temperatur ist immer noch sehr hoch und bewegt sich um die 100-Grad-Marke, doch der 7820HK erreicht zunächst die vollen 4,3 GHz und fällt dann auf 4,0 - 4,1 GHz. Die Grafikkarte hingegen profitiert deutlich von der Übertaktung und arbeitet während des Tests mit den maximalen 2.000 MHz. Selbst bei dieser Leistung bleibt die Temperatur mit durchschnittlich 85 °C im Rahmen.

Die Komponenten werden also ziemlich warm, doch das ist einfach der Preis für die hohe Leistung. Wer geringere Temperaturen vorzieht, kann die CPU/GPU auf Kosten der Leistung natürlich auch mit den Standardeinstellungen und damit mit geringeren Kerntemperaturen betreiben.

Prime95
Prime95
FurMark
FurMark
Prime95 + FurMark
Prime95 + FurMark
Witcher 3
Witcher 3

Stresstest - Prime95, FurMark, Witcher 3

CPU-Takt (GHz) GPU-Takt (MHz) Durchschnittliche CPU-Temperatur (°C) Durchschnittliche GPU-Temperatur (°C)
Last Prime95 3,6 - 97 -
Last FurMark 4,0 1.503 58 82
Last Prime95 + FurMark 2,5 1.492 94 88
Last Witcher 3 4,1 2.009 99 85

Emissionen

Geräuschemissionen

Lautstärke Lüfter
Lautstärke Lüfter

Die größte Schwachstelle des Aorus X3 Plus v7 ist die Geräuschentwicklung. Um so viel Leistung in einem kleinen Gehäuse im Zaum zu halten, müssen die Lüfter viel Luft umwälzen. Mit der vorinstallierten Software kann man zwar konservative Lüfterprofile auswählen, doch das führt bei anspruchsvollen Aufgaben zu thermischem Throttling. Im Alltag sollte es jedoch keine Probleme geben. Mit dem leisesten Profil "Quiet" arbeiten die Lüfter mit moderaten Drehzahlen und sind nicht besonders störend, allerdings gibt es dennoch ein gelegentliches Auftouren.

Die standardmäßige Einstellung "Performance" ist sehr aggressiv und erhöht die Drehzahl der Lüfter sehr schnell, was dann auch deutlich hörbar ist. Wir messen maximal 53,6 dB(A), was jedoch kein Ausreißer ist. Selbst bei leichter bis mittlerer Belastung wie dem Surfen im Internet drehen die Lüfter schneller und werden bald sehr laut. Das Problem wird noch durch die hochfrequente Geräuschcharakteristik verschlimmert. Sie sticht deutlich aus den Umgebungsgeräuschen heraus und ist auch noch auf der anderen Seite des Raums hörbar. Gamer sollten hier definitiv auf Kopfhörer setzen, um nicht von den Lüftern abgelenkt zu werden.

Lautstärkediagramm

Idle
31.4 / 37 / 40.8 dB(A)
Last
50 / 53.6 dB(A)
  red to green bar
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   BK Precision 732A (aus 15 cm gemessen)   Umgebungsgeräusche: 29.1 dB(A)
Aorus x3 Plus v7
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7820HK, Toshiba NVMe THNSN5512GPU7
Alienware 13 R3
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Toshiba NVMe THNSN5256GPUK
Gigabyte Aero 14
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, LiteOn CX2-8B256
Razer Blade (2017)
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Samsung PM951 NVMe MZVLV256
Gigabyte Aero 15
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Lite-on CX2-8B512-Q11 NVMe SSD
Eurocom Tornado F5
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700K, Samsung SSD 960 Pro 512 GB m.2
MSI GS63VR 7RF-228US
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Samsung SM961 MZVKW512HMJP m.2 PCI-e
Aorus X5 v6 AO-S107W516-PL-002
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6820HK, LiteOn CX2-8B256
Geräuschentwicklung
15%
9%
10%
10%
6%
11%
1%
aus / Umgebung *
29.1
29
-0%
31
-7%
31
-7%
29.4
-1%
28.8
1%
Idle min *
31.4
29
8%
31
1%
30
4%
32
-2%
33.3
-6%
33.1
-5%
33.4
-6%
Idle avg *
37
30
19%
32
14%
30
19%
33
11%
33.5
9%
33.1
11%
34.2
8%
Idle max *
40.8
31
24%
33
19%
30
26%
34
17%
33.5
18%
34
17%
35
14%
Last avg *
50
36
28%
42
16%
51
-2%
39
22%
44.2
12%
37.2
26%
53.3
-7%
Witcher 3 ultra *
53.6
45
16%
43
20%
46.1
14%
Last max *
53.6
49
9%
53
1%
51
5%
50
7%
52.5
2%
47.1
12%
57
-6%

* ... kleinere Werte sind besser

Temperatur

Die aggressive Lüftersteuerung hat aber auch einen Vorteil, denn die Oberflächentemperaturen sind in Ordnung. Bei maximaler Auslastung befindet sich die wärmste Stelle im mittleren Bereich der Unterseite. Hier befinden sich CPU und GPU, hier wird das Aluminium-Gehäuse dementsprechend am wärmsten. Unter Last ist die Nutzung auf den Oberschenkeln daher nicht besonders angenehm.

Die Oberseite bleibt im Gegenzug aber recht kühl, insbesondere die Handballenauflage sowie der Bereich um die WASD-Tasten. Das ist besonders wichtig für Spieler, denn auch in längeren Sessions werden die Hände nicht zu warm. 

Oberseite (synthetischer Stresstest)
Oberseite (synthetischer Stresstest)
Unterseite (synthetischer Stresstest)
Unterseite (synthetischer Stresstest)
Oberseite (Witcher 3)
Oberseite (Witcher 3)
Unterseite (Witcher 3)
Unterseite (Witcher 3)
Max. Last
 33 °C42 °C40.2 °C 
 29.6 °C46.8 °C35 °C 
 25.4 °C25 °C27 °C 
Maximal: 46.8 °C
Durchschnitt: 33.8 °C
42.6 °C55.2 °C38.6 °C
37.2 °C43.4 °C31.6 °C
29 °C29.8 °C27.2 °C
Maximal: 55.2 °C
Durchschnitt: 37.2 °C
Netzteil (max.)  53 °C | Raumtemperatur 21 °C | Fluke 62 Mini IR Therometer
(±) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 33.8 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Gaming v7 auf 33.2 °C.
(-) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 46.8 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 39.6 °C (von 21.6 bis 68.8 °C für die Klasse Gaming v7).
(-) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 55.2 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 42.2 °C).
(+) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 25 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 33.2 °C.
(±) Beim längeren Spielen von The Witcher 3 erhitzt sich das Gerät durchschnittlich auf 32.6 °C. Der Durchschnitt der Klasse ist derzeit 33.2 °C.
(+) Die Handballen und der Touchpad-Bereich sind mit gemessenen 27 °C kühler als die typische Hauttemperatur und fühlen sich dadurch kühl an.
(±) Die durchschnittliche Handballen-Temperatur anderer getesteter Geräte war 28.8 °C (+1.8 °C).

Lautsprecher

Lautsprechermessungen
Lautsprechermessungen

Die Lautsprecher sind durchschnittlich. Höhen und Mitten werden klar und ausgewogen wiedergegeben, aber durch den schwachen Bass wirkt der Klang insgesamt dünn und es fehlt an Druck. Der Klang wird auch bei hohen Pegeln nicht verzerrt und das Gehäuse vibriert nicht. Ansonsten gibt es nicht viel zu sagen; für Musik und Gameplay ist die Leistung okay, doch mit einem Headset hört es sich besser an.

dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs203938.22535.135.63134.634.1403334.65034.435.36333.735.68031.831.210031.131.312530.231.516028.931.820028.1362502847.931527.255.740027.15750026.458.363026.154.680025.160.910002562125025.458.3160024.357.4200023.957.3250023.462315023.259.3400023.357.4500023.160.5630023.161.8800023.2631000023.366.11250023.463.61600023.250SPL36.572.5N2.731median 25median 57.4Delta1.86.539.337.838.636.22827.73332.529.230.127.727.631.232.627.736.423.739.222.144.521.85321.358.520.260.320.163.619.866.21868.517.272.417.368.817.16617.264.717.367.817.368.417.467.417.566.417.459.617.555.117.662.117.663.517.652.117.542.829.978.71.344.5median 17.6median 63.51.67.2hearing rangehide median Pink NoiseAorus x3 Plus v7Alienware 13 R3
Aorus x3 Plus v7 Audio Analyse

(±) | Mittelmäßig laut spielende Lautsprecher (72.49 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 18.4% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (12.6% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 1.6% abweichend
(±) | Linearität der Mitten ist durchschnittlich (7.1% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 4% abweichend
(±) | durchschnittlich lineare Hochtöne (8% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (22.1% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 78% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 5% vergleichbar, 16% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 6%, durchschnittlich ist 17%, das schlechteste Gerät hat 37%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 56% aller getesteten Geräte waren besser, 8% vergleichbar, 36% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Alienware 13 R3 Audio Analyse

(±) | Mittelmäßig laut spielende Lautsprecher (79 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(±) | abgesenkter Bass - 14.8% geringer als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (10% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 3.8% abweichend
(+) | lineare Mitten (6.2% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 3.6% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (6.9% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (16.7% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 44% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 12% vergleichbar, 44% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 6%, durchschnittlich ist 17%, das schlechteste Gerät hat 37%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 22% aller getesteten Geräte waren besser, 7% vergleichbar, 71% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Frequenzdiagramm im Vergleich (Checkboxen oben an-/abwählbar!)

Energieverwaltung

Energieaufnahme

Die leistungsstarken Komponenten des Aorus X3 Plus v7 benötigen viel Strom. Im Leerlauf messen wir rund 15,8 Watt, was in dieser Klasse ein durchschnittliches Ergebnis ist. Unter Last benötigt das X3 allerdings deutlich mehr als die Vergleichsgeräte. Bei mittlerer Last sind es rund 111 Watt, während sich die Konkurrenten mit 80 Watt zufrieden geben. Der Unterschied liegt wahrscheinlich am übertakteten Prozessor. Theoretisch haben zwar sowohl der 7700HQ als auch der 7820HK eine TDP von 45 Watt, doch der übertaktete 7820HK benötigt vermutlich deutlich mehr.

Das ist an sich kein großes Problem, doch im Extremfall steigt der Verbrauch auf 170 Watt. Das Netzteil leistet jedoch nur 150 Watt und ist damit unterdimensioniert.

Das Netzteil ist recht kompakt (168 x 62 x 22 mm) und bietet zudem einen zusätzlichen USB-Anschluss (2.1A) für das Laden von Smartphones oder anderen mobilen Geräten.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.4 / 12.7 Watt
Idledarkmidlight 15.1 / 15.8 / 16.7 Watt
Last midlight 110.9 / 170.4 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy
Aorus x3 Plus v7
7820HK, GeForce GTX 1060 (Laptop), Toshiba NVMe THNSN5512GPU7, IGZO TFT, 3200x1800, 13.9
Alienware 13 R3
7700HQ, GeForce GTX 1060 (Laptop), Toshiba NVMe THNSN5256GPUK, OLED, 2560x1440, 13.3
Gigabyte Aero 14
7700HQ, GeForce GTX 1060 (Laptop), LiteOn CX2-8B256, IPS, 2560x1440, 14
Razer Blade (2017)
7700HQ, GeForce GTX 1060 (Laptop), Samsung PM951 NVMe MZVLV256, IPS, 1920x1080, 14
Gigabyte Aero 15
7700HQ, GeForce GTX 1060 (Laptop), Lite-on CX2-8B512-Q11 NVMe SSD, IPS, 1920x1080, 15.6
Eurocom Tornado F5
7700K, GeForce GTX 1070 (Laptop), Samsung SSD 960 Pro 512 GB m.2, IPS, 1920x1080, 15.6
MSI GS63VR 7RF-228US
7700HQ, GeForce GTX 1060 (Laptop), Samsung SM961 MZVKW512HMJP m.2 PCI-e, IPS, 3840x2160, 15.6
Aorus X5 v6 AO-S107W516-PL-002
6820HK, GeForce GTX 1070 (Laptop), LiteOn CX2-8B256, , 2880x1620, 15.6
Stromverbrauch
21%
18%
29%
9%
-46%
2%
-70%
Idle min *
15.1
7
54%
8
47%
7.5
50%
12
21%
21.2
-40%
14.5
4%
23.3
-54%
Idle avg *
15.8
12
24%
13
18%
12.1
23%
15
5%
25.1
-59%
17.3
-9%
30.1
-91%
Idle max *
16.7
18
-8%
20
-20%
14.3
14%
20
-20%
26.3
-57%
17.4
-4%
31
-86%
Last avg *
110.9
76
31%
78
30%
73.5
34%
82
26%
169.4
-53%
93
16%
195.8
-77%
Last max *
170.4
161
6%
146
14%
110.2
35%
161
6%
202.4
-19%
242
-42%
Witcher 3 ultra *
135
110
19%
108
20%
111
18%
128.8
5%

* ... kleinere Werte sind besser

Akkulaufzeit

Die Akkulaufzeiten bieten keine Überraschungen. Der 74-Wh-Akku kann im Optimalfall (Funk aus, minimale Helligkeit) lange durchhalten. Solche Werte kann man auch bei anspruchslosen Bürotätigkeiten erwarten. Andere Gaming-Notebooks mit vergleichbaren Akkus halten entweder genauso lange durch oder müssen früher wieder an die Steckdose. Das Ergebnis unter Last ist eigenartig. Aufgrund der Übertaktung haben wir mit einer kurzen Laufzeit gerechnet, doch das X3 hält 1:40 Stunden durch. Das ist kein exzellentes Ergebnis, doch zumindest besser als beim Alienware 13, obwohl dieses einen größeren Akku hat. Hier macht sich vermutlich das thermische Throttling bemerkbar, sobald man Prozessor und Grafikkarte belastet.

Update (24/05/2017): Im Akkubetrieb ist die CPU auf 3,9 GHz begrenzt. Die GPU kann ihren maximalen Takt weiterhin erreichen, allerdings nur für eine begrenzte Zeit. Im Durchschnitt ist der Takt der GTX 1060 abseits der Steckdose etwas geringer. Das wirkt sich jedoch hauptsächlich auf die Benchmarks und CPU-lastige Anwendungen aus. Beim Spielen gibt es jedoch keine großen Einschränkungen.

Unser WLAN-Test (150 cd/m², Ausbalanciert, neue Webseite alle 30 - 40 Sekunden) ermittelt 4 Stunden und 53 Minuten. Damit fällt das Aorus deutlich hinter die Konkurrenz von Gigabyte oder Razer zurück. Mit knapp 5 Stunden kann man schon etwas anfangen, doch das kompakte Netzteil sollte man am besten mitnehmen. Einen kompletten Arbeitstag übersteht der Laptop abseits der Steckdose nicht.

Aorus bewirbt auch ein Modell des X3 Plus v7 mit einem 94-Wh-Akku. Diese Konfiguration sollte länger durchhalten, doch im Handel ist sie bisher nicht verfügbar.

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
7h 57min
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3
4h 53min
Last (volle Helligkeit)
1h 40min
Aorus x3 Plus v7
7820HK, GeForce GTX 1060 (Laptop), 74 Wh
Alienware 13 R3
7700HQ, GeForce GTX 1060 (Laptop), 76 Wh
Gigabyte Aero 14
7700HQ, GeForce GTX 1060 (Laptop), 94 Wh
Razer Blade (2017)
7700HQ, GeForce GTX 1060 (Laptop), 70 Wh
Gigabyte Aero 15
7700HQ, GeForce GTX 1060 (Laptop), 94.24 Wh
Eurocom Tornado F5
7700K, GeForce GTX 1070 (Laptop), 75.24 Wh
MSI GS63VR 7RF-228US
7700HQ, GeForce GTX 1060 (Laptop), 65 Wh
Aorus X5 v6 AO-S107W516-PL-002
6820HK, GeForce GTX 1070 (Laptop), 94.2 Wh
Akkulaufzeit
3%
66%
86%
30%
-33%
-22%
-49%
Idle
477
524
10%
909
91%
638
34%
291
-39%
386
-19%
242
-49%
WLAN
293
320
9%
524
79%
545
86%
422
44%
216
-26%
232
-21%
Last
100
90
-10%
129
29%
112
12%
67
-33%
75
-25%
WLAN (alt)
182

Pro

+ tolles Design
+ hochwertige Materialien
+ hohe Leistung
+ klein und leicht
+ exzellenter Bildschirm
+ CPU & GPU können übertaktet werden

Contra

- laute und nervige Lüfter
- wird sehr heiß
- CPU drosselt unter Last
- Netzteil unter Last zu schwach
- frustrierendes Touchpad

Fazit

Im Test: Aorus X3 Plus v7. Testgerät zur Verfügung gestellt von Xotic PC.
Im Test: Aorus X3 Plus v7. Testgerät zur Verfügung gestellt von Xotic PC.

Das X3 Plus v7 ist ein ambitioniertes Gerät. Aorus setzt hier den Trend fort, leistungsstarke Komponenten in einem kompakten Gehäuse anzubieten. Das Ergebnis ist jedoch ein Laptop mit Kompromissen. Es gibt sicherlich Highlights, doch für solch eine hohe Leistung muss man Abstriche machen. Aorus hat hier vielleicht an den falschen Stellen gespart.

Das Gehäuse des X3 ist exzellent. Die ansprechenden Oberflächen in Verbindung mit leichten Akzenten ergeben ein gefälliges Gehäuse. Die Nutzung von Metall hinterlässt zudem einen hochwertigen Eindruck. Auch der QHD+-Bildschirm produziert tolle Inhalte. Texte und Bilder sind scharf, Farben satt und genau und selbst in der Sonne kann man den Laptop nutzen. Die Gaming-Leistung hat uns ebenfalls begeistert. Es ist beeindruckend, dass man die Performance eines Desktops (oder sogar besser) in einem derart kompakten Notebook nutzen kann. Die optionale Übertaktung ist ebenfalls eine nette Ergänzung.

Diese Leistung hat aber auch einen Haken, denn das kompakte Gehäuse hat Probleme mit der hohen Wärmeentwicklung. Das wiederum führt zu einer sehr aggressiven Lüftersteuerung und einem sehr lauten Notebook. Dennoch kommt es unter Last zu sehr hohen Temperaturen und einer Drosselung der Leistung. Auch der enorme Stromverbrauch ist angesichts des kompakten Netzteils bedenklich.

Insgesamt gefällt uns das Aorus X3 Plus v7. Die Leistung ist sehr gut, doch im Vergleich zu Konkurrenten wie dem Gigabyte Aero 14 und dem Alienware 13 fällt das X3 in einigen Bereichen zurück. Die durchschnittliche Tastatur, das frustrierende Touchpad sowie die hohen Emissionen verwehren dem X3 eine hohe Platzierung in der Liste der dünnen Gaming-Laptops.

Das Aorus X3 Plus v7 bietet viel Leistung auf kleinem Raum, doch aufgrund der vielen Kompromisse fällt uns eine Empfehlung schwer. Wer auf der Suche nach einem mobilen System ist, findet bei der Konkurrenz ausgewogenere Alternativen.

Aorus x3 Plus v7 - 16.05.2017 v6(old)
Sam Medley

Gehäuse
84 / 98 → 85%
Tastatur
74%
Pointing Device
69%
Konnektivität
57 / 81 → 71%
Gewicht
65 / 10-66 → 99%
Akkulaufzeit
82%
Display
89%
Leistung Spiele
93%
Leistung Anwendungen
91%
Temperatur
86 / 95 → 91%
Lautstärke
58 / 90 → 64%
Audio
50%
Durchschnitt
75%
82%
Gaming - gewichteter Durchschnitt
Weitere Informationen über unsere Bewertung finden sie hier.

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Autor: Sam Medley, 23.05.2017 (Update:  7.02.2018)
Andreas Osthoff
Andreas Osthoff - Senior Editor Business
Ich bin mit Computern und moderner Unterhaltungselektronik aufgewachsen. Seit meinem ersten Computer, einem Commodore C64, habe ich mich für die Technik interessiert und angefangen, meine eigenen Computer zu bauen. Bei Notebookcheck kümmere ich mich schwerpunktmäßig um die Business-Geräte sowie die mobilen Workstations, doch ich mache auch gerne Abstecher in den mobilen Bereich. Es ist immer wieder eine tolle Erfahrung, neueste Geräte zu testen und miteinander zu vergleichen. Den passenden Ausgleich schafft der Sport, im Sommer vor allem mit dem Rad.