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Test Gigabyte Aero 15X v8 (i7-8750H, GTX 1070 Max-Q, Full-HD) Laptop

Florian Glaser 👁, Felicitas Krohn, 04.04.2018

Sechskern-Update. Passend zum Launch von Intels Coffee-Lake-Architektur bringt Gigabyte eine frische Version seines ultradünnen 15-Zoll-Gamers auf den Markt. Das Aero 15X v8 erbt den schlanken Display-Rahmen des Vorgängers, bietet jetzt jedoch auch ein 144-Hz-Panel und eine Hexa-Core-CPU. Wir wagen den Direktvergleich mit dem Asus GM501.

Gigabyte Aero 15X v8

Während sich der Desktop-Bereich schon seit Monaten über Coffee Lake freuen darf, startet Intels neue CPU-Serie im April 2018 endlich auch bei Notebooks durch. Neben klassischen Vierkernen, die analog zur Kaby-Lake-Reihe maximal acht Threads parallel bearbeiten können (Core i5), veröffentlicht der Hersteller diverse Sechskern-Chips, welche per Hyper-Threading 12 Threads gleichzeitig beherrschen (Core i7 & Core i9). 

Das Gigabyte Aero 15X v8 wird vom künftig wohl beliebtesten Coffee-Lake-Modell befeuert, nämlich dem Core i7-8750H, der wie sein teurerer Bruder Core i7-8850H 9 MB L3-Cache enthält und mit 45 Watt TDP spezifiziert ist. Begleitet wird die Hexa-Core-CPU von 16 GB DDR4-RAM (1x 16 GB @2.666 MHz). Da der zweite Slot noch frei ist, kann man später problemlos auf 32 GB aufrüsten.

Als (fest verlötete) GPU kommt – das alte Aero 15X lässt grüßen – die Max-Q-Version von Nvidias GeForce GTX 1070 zum Einsatz. Windows 10 war beim Testgerät auf einer 512 GB großen M.2-SSD mit NVMe-Technik installiert. Einen 2,5-Zoll-Schacht suchen Käufer vergeblich. Gigabyte nutzt den vorhanden Raum lieber für den Akku, welcher angesichts der 94 Wh sehr üppig bemessen ist und extrem hohe Laufzeiten verspricht. Zu den weiteren Highlights gehört das Display. Je nach Variante werkelt im Aero 15X entweder ein Full-HD-Panel mit 144 Hz oder ein UHD-Panel, das den AdobeRGB-Raum vollständig abdecken soll.

An Konkurrenz mangelt es dem 15-Zoll-Spross (2.500 Euro) definitiv nicht. Auch andere Hersteller haben äußert dünne Gaming-Notebooks im Angebot, sei es nun MSI mit dem GS63VR (in Kürze erscheint der Nachfolger GS65) oder Acer mit dem Predator Triton 700. Als ärgster Gegenspieler entpuppt sich das fast zeitgleich getestete Asus ROG Zephyrus M GM501. Letzteres bietet ebenfalls einen Core i7-8750H, jedoch die etwas stärkere GeForce GTX 1070. Welches High-End-Notebook das Rennen macht, klären wir in diesem Artikel.

Gigabyte Aero 15X v8 (Aero 15 Serie)
Grafikkarte
NVIDIA GeForce GTX 1070 Max-Q - 8192 MB, Kerntakt: 1215 MHz, Speichertakt: 8000 MHz, GDDR5, ForceWare 388.92, Optimus
Hauptspeicher
16384 MB 
, SO-DIMM DDR4-2666, Single-Channel, 1 von 2 Slots belegt, max. 32 GB
Bildschirm
15.6 Zoll 16:9, 1920 x 1080 Pixel 141 PPI, LGD05C0, IPS, Full-HD, 144 Hz, X-Rite Pantone, spiegelnd: nein
Mainboard
Intel HM370
Massenspeicher
Toshiba NVMe THNSN5512GPU7, 512 GB 
, SSD. Slots: 2x M.2 Typ 2280
Soundkarte
Realtek ALC255 @ Intel Cannon Lake PCH
Anschlüsse
2 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 2 USB 3.1 Gen2, 1 Thunderbolt, 1 HDMI, 2 DisplayPort, 1 Kensington Lock, Audio Anschlüsse: kombiniert (Kopfhörer, Mikrofon), Card Reader: SD, SDHC, SDXC, Helligkeitssensor
Netzwerk
Realtek Gaming GBE Family Controller (10/100/1000MBit), Intel Dual Band Wireless-AC 8265 (a/b/g/n/ac), Bluetooth 4.2
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 18 x 356 x 250
Akku
94.24 Wh, 6200 mAh Lithium-Ion
Betriebssystem
Microsoft Windows 10 Pro 64 Bit
Kamera
Webcam: HD
Sonstiges
Lautsprecher: 2.0, Tastatur: Chiclet RGB, Tastatur-Beleuchtung: ja, 215-Watt-Netzteil, Treiber-DVD, Handbuch, Garantiekarte, diverse Hersteller-Tools, Adobe Reader XI, MS Office Trial, XSplit Broadcaster Trial, XSplit Gamecaster Trial, 24 Monate Garantie
Gewicht
2.077 kg, Netzteil: 566 g
Preis
2500 EUR
Hinweis: Der Hersteller kann abweichende Bauteile wie Bildschirme, Laufwerke und Speicherriegel mit ähnlichen Spezifikationen unter dem gleichen Modellnamen einsetzen.

 

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Gehäuse - Dezentes Alu-Case

Eine der größten Stärken des Gigabyte Aero 15X ist seit jeher das hochwertige Chassis. Im Gegensatz zu vielen anderen Gaming-Laptops besteht der 15-Zöller nicht aus Kunststoff, sondern wird aus Aluminium gefertigt (zumindest außen). Das Metall sorgt zwar für eine hohe Schmutzempfindlichkeit, verleiht dem Notebook jedoch eine gute Festigkeit und einen edlen Look. Auch die Verarbeitung weiß zu überzeugen. Besonders gut hat uns das schlichte Design gefallen, das im ersten Moment eher auf ein Office- oder Multimedia-Notebook hindeutet.

Gigabyte Aero 15X v8
Gigabyte Aero 15X v8
Gigabyte Aero 15X v8
Gigabyte Aero 15X v8
Gigabyte Aero 15X v8
Gigabyte Aero 15X v8
Gigabyte Aero 15X v8
Gigabyte Aero 15X v8
Gigabyte Aero 15X v8
Gigabyte Aero 15X v8
Gigabyte Aero 15X v8
Gigabyte Aero 15X v8
Gigabyte Aero 15X v8
Gigabyte Aero 15X v8

Super: Gigabyte hat den aktuellen Trend erkannt und spendiert dem Aero 15X eine ungemein schmale Bildschirm-Einfassung. Durch den Verzicht auf einen breiten Rand, wie man ihn von den meisten Notebooks kennt, wirkt das mit 1,8 cm ohnehin sehr dünne Chassis besonders kompakt. Grundmaße von 35,6 und 25,0 cm findet man sonst eher im 14-Zoll-Bereich. Zum Vergleich: Das ähnlich flache Asus GM501 misst in der Länge 38,4 cm und in der Tiefe 26,1 cm, was subjektiv deutlich mehr ist.

Beim Gewicht liegt das Aero 15X ebenfalls vorn. Mit rund 2,1 kg fühlt es sich spürbar leichter an als das Zephyrus M mit 2,5 kg. Summa summarum liefert das Gehäuse eine erstklassige Vorstellung ab, wodurch es in dieser Kategorie für die Note „Sehr Gut“ reicht.

Größenvergleich

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Ausstattung - Zahlreiche Ports am Aero 15

Schnittstellen

Obwohl das Aero 15X bei der Menge der USB-3.1-Gen2-Ports etwas zurückfällt, punktet der 15-Zöller auch mit einer höheren Anschlussvielfalt als das Asus-Pendant. Gigabyte spart sich nämlich nicht einen Kartenleser und einen RJ45-Port, die nach Meinung des Autors zu jedem Gaming-Notebook gehören – egal, wie groß oder klein. Der dedizierte DisplayPort ist ebenfalls ein Pluspunkt. Beim Asus GM501 benötigt man für DisplayPort-Geräte einen Adapter, der am Thunderbolt-3- oder HDMI-Port angesteckt wird. Letztere Schnittstellen hat natürlich auch das Aero 15X an Bord.

Die Verteilung der Anschlüsse ist in unseren Augen ordentlich bis gut. Während Asus die Ports wegen der Lüfteröffnungen recht weit vorn an den Seitenflächen unterbringt, konzentriert sich Gigabyte auf die hintere Hälfte des Notebooks, was die Gefahr von Kollisionen schmälert (Stichwort Mauseinsatz) und generell dem Bewegungsspielraum zugutekommt.

Linke Seite: RJ45-LAN, USB-A 3.1 Gen2, HDMI 2.0, Mini-DisplayPort 1.4, 3,5-mm-Klinke
Linke Seite: RJ45-LAN, USB-A 3.1 Gen2, HDMI 2.0, Mini-DisplayPort 1.4, 3,5-mm-Klinke
Rechte Seite: Kartenleser, Thunderbolt 3, 2x USB-A 3.0, DC-in, Kensington Lock
Rechte Seite: Kartenleser, Thunderbolt 3, 2x USB-A 3.0, DC-in, Kensington Lock

SDCardreader

Dümpelte der Cardreader des alten Modells noch auf USB-3.0-Niveau herum (82-89 MB/s), erreicht das neue Aero 15X mit unserer Referenzkarte von Toshiba exzellente Werte. Rund 242 MB/s beim sequentiellen Lesen und 191 MB/s beim Übertragen von Fotos gehören zum Besten, was wir jemals ermittelt haben. Selbst der pfeilschnelle Kartenleser des MSI GS63VR (181-204 MB/s) gerät etwas in Rückstand.

SDCardreader Transfer Speed
average JPG Copy Test (av. of 3 runs)
Gigabyte Aero 15X v8
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
191 MB/s ∼100%
MSI GS63VR 7RG-005
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
181 MB/s ∼95% -5%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (11.7 - 202, n=205)
90.1 MB/s ∼47% -53%
Gigabyte Aero 15X
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
82 MB/s ∼43% -57%
maximum AS SSD Seq Read Test (1GB)
Gigabyte Aero 15X v8
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
242 MB/s ∼100%
MSI GS63VR 7RG-005
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
204 MB/s ∼84% -16%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (13.4 - 257, n=203)
109 MB/s ∼45% -55%
Gigabyte Aero 15X
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
89 MB/s ∼37% -63%

Kommunikation

Nicht ganz so gut sieht es bei der WLAN-Performance aus. Mit 379 MBit/s ordnet sich das Aero 15X, oder besser gesagt das Funkmodul Intel Wireless AC-8265 im Sendetest (1m Abstand zum Router) deutlich hinter dem MSI GS63VR und dem Acer Triton 700 ein, die jeweils auf den Wi-Fi-Chip Killer 1535 setzen. Das Zephyrus M ist beim Übertragen auch viel schneller, was man primär auf den neuen Intel Chip Wireless-AC 9560 zurückführen kann.

Networking
iperf3 Client (receive) TCP 1 m 4M x10
MSI GS63VR 7RG-005
Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter
698 MBit/s ∼100% +2%
Gigabyte Aero 15X
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
684 MBit/s ∼98% 0%
Asus Zephyrus M GM501
Intel Wireless-AC 9560
683 MBit/s ∼98% 0%
Acer Predator Triton 700
Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter
682 MBit/s ∼98% 0%
Gigabyte Aero 15X v8
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
682 MBit/s ∼98%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (141 - 702, n=182)
595 MBit/s ∼85% -13%
iperf3 Client (transmit) TCP 1 m 4M x10
Asus Zephyrus M GM501
Intel Wireless-AC 9560
585 MBit/s ∼100% +54%
Acer Predator Triton 700
Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter
551 MBit/s ∼94% +45%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (144 - 721, n=182)
535 MBit/s ∼91% +41%
MSI GS63VR 7RG-005
Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter
524 MBit/s ∼90% +38%
Gigabyte Aero 15X v8
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
379 MBit/s ∼65%
Gigabyte Aero 15X
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
354 MBit/s ∼61% -7%

Software

Respekt gebührt Gigabyte für die praktischen Tools. Wichtigster Bestandteil ist der Smart Manager, der in Kombination mit dem Smart Dashboard (siehe Screenshots) einen ähnlichen Umfang wie das Gaming Center von Asus bietet. Neben den Temperaturen und/oder Auslastungen von CPU, GPU, RAM und SSD beinhaltet die Smart Software noch diverse Komfortfunktionen, welche sich zum Teil auch über die Tastatur regeln lassen (Lautstärke, Helligkeit etc.).

Erwähnenswert ist vor allem die Lüftersteuerung mit ihren drei vordefinierten Profilen und dem manuellen Modus. Für unsere Tests verwendeten wir – in Anlehnung an den Vorgänger – die Lüfterstufe „Gaming“.  Das Tool Smart Update kann abseits des lahmen Startvorgangs ebenfalls überzeugen. Hier wird auf einer übersichtlichen Oberfläche der aktuelle Treiberstand gelistet.

Smart Manager
Smart Manager
Smart Dashboard
Smart Dashboard
Smart Update
Smart Update
Smart Update
Smart Update

Zubehör

Das mitgelieferte Zubehör orientiert sich an der Konkurrenz. So warten im Karton eine Treiber-DVD, eine Garantiekarte und ein kurzes Handbuch. Als Netzteil dient ein ca. 19 x 7 x 2,5 cm großes 215-Watt-Modell, das 205 Watt für das Notebook und 10 Watt für den integrierten USB-Port bereitstellt.

Wartung

Da das Aero 15X keine Wartungsklappe enthält, muss man zum Erreichen der Hardware den kompletten Gehäuseboden entfernen. Dieser ist mit insgesamt 13 Torx-Schrauben befestigt. Aufgrund zusätzlicher Haken erfordert die Demontage jede Menge Kraft. Tipp: Man sollte den Hebelvorgang am besten beim RJ45-Port beginnen.

Unter der Haube finden sich jedenfalls alle Komponenten. Angefangen mit dem Kühlsystem, das aus zwei Lüftern und zwei langgezogenen Heatpipes für CPU und GPU besteht. Hinzu kommen – wie eingangs berichtet – zwei DDR4-RAM-Bänke und zwei M.2-Slots, von denen im Testgerät nur einer belegt war. Abgerundet wird der Innenaufbau vom Akku, den Lautsprechern und dem Funkmodul.

Gigabyte Aero 15X v8
Gigabyte Aero 15X v8
Gigabyte Aero 15X v8
Gigabyte Aero 15X v8
Gigabyte Aero 15X v8
Gigabyte Aero 15X v8

Garantie

Gigabyte gewährt auf das Aero 15X eine 24-monatige Garantie, die laut Aufkleber weltweit gilt.

Eingabegeräte - RGB-Tastatur mit Disco-Modus

Keyboard

Auf den ersten Blick deckt sich die Tastatur mit dem Modell des Vorgängers. Gigabyte verbaut erneut ein Chiclet-Keyboard, das dank des klaren Druckpunkts und des festen Anschlags ein sehr knackiges Tippgefühl bietet und entsprechend auch Vielschreiber überzeugen dürfte. Apropos Vielschreiber: Bei den letzten Tests zum Aero 15(X) hatten sich in den Kommentaren einige Nutzer über nicht funktionierende Tastenkombinationen beschwert. Diesem Problem will sich Gigabyte im Zuge des Updates angenommen haben, so dass es jetzt keine Kritik mehr geben sollte. Lobenswert ist vor allem die RGB-Beleuchtung, welche in zwei Helligkeitsstufen geregelt werden kann und per Fusion-Software diverse Modi unterstützt.

Schön: Aufgrund der helleren Beschriftung und der stärkeren Leuchtintensität sind die Tasten deutlich besser erkennbar als beim Asus GM501. Die Tastengröße hinterlässt mit 15 x 15 mm ebenfalls eine gute Figur. Nachbessern könnte Gigabyte beim (deutschen) Layout. Dass sich Einfg/Entf und Pos1/Druck jeweils eine Taste teilen, halten wir für etwas ungünstig. Die in den Hauptblock und das Ziffernfeld hineinragenden (wenn auch angenehm großen) Richtungspfeile sind auch Geschmackssache. Nichtsdestotrotz erhält die Tastatur ein klares „Gut“.

RGB-Beleuchtung ...
RGB-Beleuchtung ...
... mit verschiedenen Modi
... mit verschiedenen Modi

Touchpad

Beim Mausersatz hat sich der Hersteller für ein modernes und – im Vergleich zu anderen Notebooks – überraschend stabiles Clickpad entschieden, das ohne dedizierte Tasten auskommen muss. Auf der positiven Seite hätten wir das glatte Finish, durch welches die Finger sehr leicht über die Oberfläche gleiten. Mit einer Größe von 10,5 x 7 cm ist das Clickpad zudem ausreichend bemessen. Beim Asus GM501 sind es beispielsweise nur 10,5 x 6 cm.

Die Präzision siedelt sich eher im Mittelfeld an. Gleiches gilt für den Multi-Touch-Support. Zwei-Finger-Gesten wie Zoomen oder Scrollen werden vom Aero 15X etwas träge erkannt und umgesetzt. Für leise Umgebungen (Bibliotheken etc.) ist der 15-Zöller aufgrund des ordentlich wahrnehmbaren Tipp- respektive Klickgeräuschs von Tastatur und Touchpad übrigens nur bedingt geeignet.  

Display - IPS-Panel auf Speed

Outdoor-Einsatz
Outdoor-Einsatz

Um den happigen Kaufpreis zu rechtfertigen, verpasst Gigabyte dem Aero 15X ein pfeilschnelles 144-Hz-Display. Anders als beim ROG Zephyrus M stammt das Panel dabei nicht von AU Optronics, sondern von LG.

Während die Leuchtkraft der beiden Displays mit rund 300 cd/m² sehr ähnlich ist, gibt es in anderen Kategorien größere Unterschiede. Wegen des etwas schlechteren Schwarzwerts (0,33 vs. 0,25 cd/m²) fällt der Kontrast beim Aero 15X ca. 20 % geringer aus, wobei 948:1 statt 1.228:1 immer noch anständig sind. Hinsichtlich der Ausleuchtung zieht das Gigabyte auch den Kürzeren (78 vs. 89 %). So hatte unser Testgerät in der linken und rechten Ecke des unteren Randes mit starken Lichthöfen zu kämpfen.

310
cd/m²
315
cd/m²
338
cd/m²
285
cd/m²
313
cd/m²
319
cd/m²
265
cd/m²
271
cd/m²
288
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 338 cd/m² Durchschnitt: 300.4 cd/m² Minimum: 9 cd/m²
Ausleuchtung: 78 %
Helligkeit Akku: 313 cd/m²
Kontrast: 948:1 (Schwarzwert: 0.33 cd/m²)
ΔE Color 1.29 | 0.4-29.43 Ø6.2
ΔE Greyscale 0.69 | 0.64-98 Ø6.4
94% sRGB (Argyll 3D) 60% AdobeRGB 1998 (Argyll 3D)
Gamma: 2.43
Gigabyte Aero 15X v8
LGD05C0, IPS, 1920x1080
Gigabyte Aero 15X
Chi Mei N156HCA-EA1 (CMN15D7), IPS, 1920x1080
MSI GS63VR 7RG-005
Chi Mei N156HHE-GA1 (CMN15F4), TN LED, 1920x1080
Asus Zephyrus M GM501
AUO B156HAN07.1 (AUO71ED), IPS, 1920x1080
Acer Predator Triton 700
AUO B156HAN04.2 (AUO42ED), IPS, 1920x1080
Response Times
-156%
40%
34%
-166%
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
16.8 (8.4, 8.4)
43.2 (22.8, 20.4)
-157%
10.4 (6, 4.4)
38%
6.6 (3.4, 3.2)
61%
44.8 (21.2, 23.6)
-167%
Response Time Black / White *
11.2 (6, 5.2)
28.4 (15.6, 12.8)
-154%
6.6 (4.4, 2.2)
41%
10.4 (5.2, 5.2)
7%
29.6 (15.6, 14)
-164%
PWM Frequency
26000 (20)
25510 (25)
Bildschirm
-179%
-58%
-157%
-155%
Helligkeit Bildmitte
313
338
8%
269
-14%
307
-2%
291
-7%
Brightness
300
324
8%
254
-15%
296
-1%
277
-8%
Brightness Distribution
78
88
13%
85
9%
89
14%
84
8%
Schwarzwert *
0.33
0.34
-3%
0.21
36%
0.25
24%
0.22
33%
Kontrast
948
994
5%
1281
35%
1228
30%
1323
40%
DeltaE Colorchecker *
1.29
5.92
-359%
3
-133%
5.74
-345%
5.52
-328%
Colorchecker DeltaE2000 max. *
2.04
11.77
-477%
5.62
-175%
11.32
-455%
10.72
-425%
DeltaE Graustufen *
0.69
7.45
-980%
3.18
-361%
6.44
-833%
6.59
-855%
Gamma
2.43 91%
2.58 85%
2.25 98%
2.48 89%
2.44 90%
CCT
6550 99%
6366 102%
7274 89%
8395 77%
7816 83%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
60
59
-2%
77
28%
60
0%
58
-3%
Color Space (Percent of sRGB)
94
90
-4%
100
6%
93
-1%
89
-5%
Colorchecker DeltaE2000 calibrated *
1.94
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
-168% / -175%
-9% / -42%
-62% / -125%
-161% / -157%

* ... kleinere Werte sind besser

Vorteil des Aero 15X ist seine wesentlich höhere Farbgenauigkeit. Schon im Bildmodus Native Color weichen die Werte kaum vom Optimum ab. Der Clou: Gigabyte lässt den 15-Zöller X-Rite Pantone zertifizieren, wodurch das Display derart genau wird, dass eine Kalibrierung seitens des Käufers unnötig ist und keine Verbesserung mehr bringt. Das Asus GM501 trägt bei der Auslieferung einen markanten Blaustich.

In Bezug auf die Farbräume nehmen sich die beiden Konkurrenten nichts. 94 % sRGB und 60 % AdobeRGB, welche das Full-HD-Modell schafft, werden dem Kaufpreis und den Gaming- bzw. Multimedia-Ansprüchen gerecht. Professionelle Nutzer sollten ein Auge auf die UHD-Version werfen, die laut Gigabyte sogar 100 % AdobeRGB abdeckt.

CalMAN: Graustufen (X-Rite Pantone)
CalMAN: Graustufen (X-Rite Pantone)
CalMAN: Farbsättigung (X-Rite Pantone)
CalMAN: Farbsättigung (X-Rite Pantone)
CalMAN: ColorChecker (X-Rite Pantone)
CalMAN: ColorChecker (X-Rite Pantone)
Aero 15X vs. sRGB (94 %)
Aero 15X vs. sRGB (94 %)
CalMAN: Graustufen (Native Color)
CalMAN: Graustufen (Native Color)
CalMAN: Farbsättigung (Native Color)
CalMAN: Farbsättigung (Native Color)
CalMAN: ColorChecker (Native Color)
CalMAN: ColorChecker (Native Color)
Aero 15X vs. AdobeRGB (60 %)
Aero 15X vs. AdobeRGB (60 %)

Kommen wir zur Reaktionszeit, welche trotz der nicht für ihre Schnelligkeit bekannten IPS-Technik vielen Notebooks mit TN-Panel überlegen ist. 11,2 ms beim Wechsel von Schwarz zu Weiß und 16,8 ms beim Umschalten von Grau zu Grau reichen zwar nicht an das ROG Zephyrus M heran (6,6-10,4 ms), sollten die meisten Gamer jedoch zufriedenstellen. Subjektiv konnten wir jedenfalls keinerlei Schlieren beobachten.

Subpixel
Subpixel
Lichthöfe
Lichthöfe
Blickwinkel
Blickwinkel

Dass Gigabyte auf Nvidias G-Sync-Funktion verzichtet, ist einerseits nachvollziehbar, weil das Aero 15X in erster Linie auf Mobilität ausgelegt ist. Andererseits könnte man durchaus G-Sync UND den Grafikswitch Optimus integrieren, wie es das Asus GM501 und Clevo bei einigen seiner Barebones vormacht (siehe z. B. das Schenker XMG Pro 17).

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
11.2 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 6 ms steigend
↘ 5.2 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind gut, für anspruchsvolle Spieler könnten der Bildschirm jedoch zu langsam sein.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 8 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten besser als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (25.7 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
16.8 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 8.4 ms steigend
↘ 8.4 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind gut, für anspruchsvolle Spieler könnten der Bildschirm jedoch zu langsam sein.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 7 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten besser als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (41 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM nicht festgestellt

Im Vergleich: 52 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 9173 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

Leistung - 50 % mehr CPU-Kerne

Das Leistungskapitel startet mit einer Reihe von System-Screenshots, welche die Komponenten abbilden.

CPU-Z
CPU-Z
CPU-Z
CPU-Z
CPU-Z
GPU-Z
HWiNFO
AS SSD Benchmark
CrystalDiskMark
Latenzen

Prozessor

Nachdem Vierkern-CPUs über mehrere Jahre hinweg das Maß der Dinge bei leistungsfähigen Desktop-PCs und Notebooks waren, halten dank Intels Coffee-Lake-Generation und AMDs Ryzen-Architektur Sechs- bzw. Achtkerner Einzug in den Massenmarkt. Wie das Asus GM501 wird auch das Aero 15X vom Hexa-Core-Modell i7-8750H befeuert, welches standardmäßig mit 2,2 GHz taktet, per Turbo Boost jedoch bis zu 4,1 GHz (Single-Core-Last) respektive 3,9 GHz (Multi-Core-Last) erreicht.

Singlecore-Rendering
Singlecore-Rendering
Multicore-Rendering
Multicore-Rendering
GPU-Belastung
GPU-Belastung

Gegen die Prozessoren aus der Kaby-Lake-Serie gewinnt der Core i7-8750H mühelos. Im Cinebench R15 erhöht sich der Multi-Core-Score im Vergleich zum i7-7700HQ um knapp 50 %. Beim Cinebench R11.5 sind es sogar fast 60 %.

Cinebench R15
CPU Single 64Bit
Gigabyte Aero 15X v8
Intel Core i7-8750H
175 Points ∼100%
Durchschnittliche Intel Core i7-8750H
  (163 - 177, n=55)
173 Points ∼99% -1%
Asus Zephyrus M GM501
Intel Core i7-8750H
170 Points ∼97% -3%
Gigabyte Aero 15X
Intel Core i7-7700HQ
161 Points ∼92% -8%
MSI GS63VR 7RG-005
Intel Core i7-7700HQ
158 Points ∼90% -10%
Acer Predator Triton 700
Intel Core i7-7700HQ
156 Points ∼89% -11%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (79 - 209, n=423)
152 Points ∼87% -13%
CPU Multi 64Bit
Asus Zephyrus M GM501
Intel Core i7-8750H
1168 Points ∼100% +3%
Gigabyte Aero 15X v8
Intel Core i7-8750H
1133 Points ∼97%
Durchschnittliche Intel Core i7-8750H
  (863 - 1251, n=58)
1108 Points ∼95% -2%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (196 - 1865, n=424)
751 Points ∼64% -34%
Gigabyte Aero 15X
Intel Core i7-7700HQ
742 Points ∼64% -35%
MSI GS63VR 7RG-005
Intel Core i7-7700HQ
735 Points ∼63% -35%
Acer Predator Triton 700
Intel Core i7-7700HQ
734 Points ∼63% -35%
Cinebench R11.5
CPU Single 64Bit
Gigabyte Aero 15X v8
Intel Core i7-8750H
1.98 Points ∼100%
Durchschnittliche Intel Core i7-8750H
  (1.89 - 2, n=34)
1.965 Points ∼99% -1%
Asus Zephyrus M GM501
Intel Core i7-8750H
1.92 Points ∼97% -3%
Gigabyte Aero 15X
Intel Core i7-7700HQ
1.84 Points ∼93% -7%
Acer Predator Triton 700
Intel Core i7-7700HQ
1.82 Points ∼92% -8%
MSI GS63VR 7RG-005
Intel Core i7-7700HQ
1.82 Points ∼92% -8%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (0.71 - 2.38, n=408)
1.68 Points ∼85% -15%
CPU Multi 64Bit
Asus Zephyrus M GM501
Intel Core i7-8750H
13.29 Points ∼100% +3%
Gigabyte Aero 15X v8
Intel Core i7-8750H
12.93 Points ∼97%
Durchschnittliche Intel Core i7-8750H
  (9.54 - 13.5, n=35)
12.3 Points ∼93% -5%
Gigabyte Aero 15X
Intel Core i7-7700HQ
8.21 Points ∼62% -37%
MSI GS63VR 7RG-005
Intel Core i7-7700HQ
8.14 Points ∼61% -37%
Acer Predator Triton 700
Intel Core i7-7700HQ
8.13 Points ∼61% -37%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (1.13 - 21.2, n=509)
7.28 Points ∼55% -44%

Kurios: Obwohl das Aero 15X größeren Taktschwankungen unterliegt, liefert der 15-Zöller auf lange Sicht eine höhere CPU-Performance als das ROG Zephyrus M. Während der Core i7-8750H im Asus GM501 nach kurzer Zeit von 3,9 auf 3,3 GHz drosselt, was zu einem Leistungsverlust von ca. 10 % führt, variiert der Takt beim Aero 15X generell zwischen 2,6 und 3,9 GHz mit einem Durchschnittswert von 3,6 GHz. Das abweichende Turbo-Verhalten der Coffee-Lake-Notebooks sieht man sehr schön anhand unserer Cinebench-Tabellen (50 Durchgänge im Loop).

0102030405060708090100110120130140150160170180190200210220230240250260270280290300310320330340350360370380390400410420430440450460470480490500510520530540550560570580590600610620630640650660670680690700710720730740750760770780790800810820830840850860870880890900910920930940950960970980990100010101020103010401050106010701080109011001110112011301140Tooltip
Cinebench R15 CPU Multi 64 Bit
Cinebench R11.5 CPU Single 64Bit
1.98 Points
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
12.93 Points
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
175 Points
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
1133 Points
Hilfe

System Performance

Die Systemleistung des Aero 15X orientiert sich am Asus-Pendant. Keine Wunder, bieten beide Kontrahenten doch die selbe CPU und eine NVMe-SSD. Das Solid State Drive sorgt wie üblich für kurze Bootzeiten und ein reaktionsschnelles Betriebssystem mit flotten Programmstarts, wobei die Latenzen des Testgeräts nicht optimal waren.

PCMark 10 - Score
Acer Predator Triton 700
GeForce GTX 1080 Max-Q, 7700HQ, 2x SK Hynix Canvas SC300 512GB M.2 (HFS512G39MND) (RAID 0)
5277 Points ∼100% +4%
Durchschnittliche Intel Core i7-8750H, NVIDIA GeForce GTX 1070 Max-Q
  (4910 - 5728, n=9)
5223 Points ∼99% +3%
Asus Zephyrus M GM501
GeForce GTX 1070 (Laptop), 8750H, Samsung SM961 MZVKW512HMJP m.2 PCI-e
5194 Points ∼98% +3%
Gigabyte Aero 15X v8
GeForce GTX 1070 Max-Q, 8750H, Toshiba NVMe THNSN5512GPU7
5059 Points ∼96%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (2603 - 6959, n=122)
4944 Points ∼94% -2%
Gigabyte Aero 15X
GeForce GTX 1070 Max-Q, 7700HQ, Samsung SM961 MZVKW512HMJP m.2 PCI-e
4933 Points ∼93% -2%
MSI GS63VR 7RG-005
GeForce GTX 1070 Max-Q, 7700HQ, Samsung SM961 MZVPW256HEGL
4542 Points ∼86% -10%
PCMark 8
Work Score Accelerated v2
Gigabyte Aero 15X v8
GeForce GTX 1070 Max-Q, 8750H, Toshiba NVMe THNSN5512GPU7
5676 Points ∼100%
Asus Zephyrus M GM501
GeForce GTX 1070 (Laptop), 8750H, Samsung SM961 MZVKW512HMJP m.2 PCI-e
5662 Points ∼100% 0%
Durchschnittliche Intel Core i7-8750H, NVIDIA GeForce GTX 1070 Max-Q
  (5323 - 5818, n=10)
5628 Points ∼99% -1%
Acer Predator Triton 700
GeForce GTX 1080 Max-Q, 7700HQ, 2x SK Hynix Canvas SC300 512GB M.2 (HFS512G39MND) (RAID 0)
5211 Points ∼92% -8%
Gigabyte Aero 15X
GeForce GTX 1070 Max-Q, 7700HQ, Samsung SM961 MZVKW512HMJP m.2 PCI-e
5195 Points ∼92% -8%
MSI GS63VR 7RG-005
GeForce GTX 1070 Max-Q, 7700HQ, Samsung SM961 MZVPW256HEGL
5176 Points ∼91% -9%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (2484 - 6515, n=317)
4931 Points ∼87% -13%
Home Score Accelerated v2
Acer Predator Triton 700
GeForce GTX 1080 Max-Q, 7700HQ, 2x SK Hynix Canvas SC300 512GB M.2 (HFS512G39MND) (RAID 0)
5160 Points ∼100% +15%
Asus Zephyrus M GM501
GeForce GTX 1070 (Laptop), 8750H, Samsung SM961 MZVKW512HMJP m.2 PCI-e
4627 Points ∼90% +3%
Durchschnittliche Intel Core i7-8750H, NVIDIA GeForce GTX 1070 Max-Q
  (4393 - 5130, n=10)
4599 Points ∼89% +2%
Gigabyte Aero 15X v8
GeForce GTX 1070 Max-Q, 8750H, Toshiba NVMe THNSN5512GPU7
4504 Points ∼87%
Gigabyte Aero 15X
GeForce GTX 1070 Max-Q, 7700HQ, Samsung SM961 MZVKW512HMJP m.2 PCI-e
4394 Points ∼85% -2%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (2554 - 6093, n=335)
4222 Points ∼82% -6%
MSI GS63VR 7RG-005
GeForce GTX 1070 Max-Q, 7700HQ, Samsung SM961 MZVPW256HEGL
4193 Points ∼81% -7%
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
4504 Punkte
PCMark 8 Work Score Accelerated v2
5676 Punkte
Hilfe

Massenspeicher

Wer noch 2,5-Zoll-Festplatten besitzt, ist beim Aero 15X an der falschen Adresse. Gigabyte setzt rein auf die M.2-Schnittstelle (SATA III oder PCIe), welche mit gleich zwei Slots vertreten ist. Windows 10 findet sich dabei auf einem 512 GB großen NVMe-Drive von Toshiba, das im CrystalDiskMark und im AS SSD Benchmark teils deutlich von der Samsung SM961 überflügelt wird. Letztere ist sowohl beim Asus GM501 als auch beim alten Aero 15X verbaut, weshalb der Umstieg etwas verwundert. Trotz der schwächeren Ergebnisse fühlen sich die beiden SSDs in der Praxis fast identisch an, so dass es keinen nennenswerten Nachteil oder Grund zur Kritik gibt.

Gigabyte Aero 15X v8
Toshiba NVMe THNSN5512GPU7
Gigabyte Aero 15X
Samsung SM961 MZVKW512HMJP m.2 PCI-e
MSI GS63VR 7RG-005
Samsung SM961 MZVPW256HEGL
Asus Zephyrus M GM501
Samsung SM961 MZVKW512HMJP m.2 PCI-e
Acer Predator Triton 700
2x SK Hynix Canvas SC300 512GB M.2 (HFS512G39MND) (RAID 0)
Durchschnittliche Toshiba NVMe THNSN5512GPU7
 
AS SSD
39%
48%
37%
42%
6%
Score Total
2536
3570
41%
3848
52%
3649
44%
3282
29%
2444 (1979 - 2581, n=8)
-4%
Score Write
939
1333
42%
1185
26%
1446
54%
1243
32%
869 (557 - 981, n=8)
-7%
Score Read
1092
1522
39%
1795
64%
1471
35%
1350
24%
1069 (962 - 1118, n=8)
-2%
4K Write
80.44
113.85
42%
124.7
55%
90.23
12%
92.99
16%
102 (60.8 - 134, n=8)
27%
4K Read
23.36
46.56
99%
51.03
118%
43.42
86%
41.47
78%
31 (19.5 - 41.4, n=8)
33%
Seq Write
1163.11
1124.4
-3%
1280.96
10%
1580.23
36%
2371.95
104%
1175 (958 - 1342, n=8)
1%
Seq Read
2212.97
2507.7
13%
2382.08
8%
2090.99
-6%
2517.2
14%
2096 (1794 - 2261, n=8)
-5%
Toshiba NVMe THNSN5512GPU7
CDM 5/6 Read Seq Q32T1: 2627 MB/s
CDM 5/6 Write Seq Q32T1: 1375 MB/s
CDM 5/6 Read 4K Q32T1: 332.8 MB/s
CDM 5/6 Write 4K Q32T1: 268.6 MB/s
CDM 5 Read Seq: 1404 MB/s
CDM 5 Write Seq: 1335 MB/s
CDM 5/6 Read 4K: 37.65 MB/s
CDM 5/6 Write 4K: 94.43 MB/s

Grafikkarte

Leichte Abstriche müssen Käufer bei der 3D-Performance machen. Um die Kühlung nicht zu überfordern, steckt Gigabyte keine normale GeForce GTX 1070, sondern „nur“ die Max-Q-Version unter die Haube des 15-Zöllers. Max-Q steht für taktreduzierte, aber gleichzeitig sparsamere und somit kühlere/leisere Chips.

3DMark - 1920x1080 Fire Strike Graphics
Acer Predator Triton 700
NVIDIA GeForce GTX 1080 Max-Q
18120 Points ∼100% +20%
Asus Zephyrus M GM501
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop)
17046 Points ∼94% +12%
Gigabyte Aero 15X v8
NVIDIA GeForce GTX 1070 Max-Q
15156 Points ∼84%
Durchschnittliche NVIDIA GeForce GTX 1070 Max-Q
  (14146 - 16165, n=16)
14910 Points ∼82% -2%
Gigabyte Aero 15X
NVIDIA GeForce GTX 1070 Max-Q
14607 Points ∼81% -4%
MSI GS63VR 7RG-005
NVIDIA GeForce GTX 1070 Max-Q
14394 Points ∼79% -5%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (385 - 40636, n=451)
10264 Points ∼57% -32%
3DMark 11 - 1280x720 Performance GPU
Acer Predator Triton 700
NVIDIA GeForce GTX 1080 Max-Q
23694 Points ∼100% +24%
Asus Zephyrus M GM501
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop)
21925 Points ∼93% +14%
Gigabyte Aero 15X v8
NVIDIA GeForce GTX 1070 Max-Q
19162 Points ∼81%
Durchschnittliche NVIDIA GeForce GTX 1070 Max-Q
  (17680 - 20829, n=18)
19016 Points ∼80% -1%
Gigabyte Aero 15X
NVIDIA GeForce GTX 1070 Max-Q
18689 Points ∼79% -2%
MSI GS63VR 7RG-005
NVIDIA GeForce GTX 1070 Max-Q
18205 Points ∼77% -5%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (513 - 50983, n=524)
11902 Points ∼50% -38%

Der Performance-Verlust ist zum Glück nicht ganz so groß wie bei der GeForce GTX 1080 (Max-Q). Im 3DMark 11 und im Fire-Strike-Test des 3DMark 13 rechnet das ROG Zephyrus M zwar über 10 % flotter, aufgrund der guten Werte kann man jedoch auch beim Aero 15X von einem reinrassigen Gaming-Notebook sprechen. 1.920 x 1.080 Bildpunkte bringen die GTX 1070 (Max-Q) nur selten ans Limit, wenngleich die 144-Hz-Technik nicht immer ausgereizt wird. Bei anspruchsvollen Games sind es in maximalen Settings oft unter 60 FPS.

3DMark 11 Performance
15502 Punkte
3DMark Ice Storm Standard Score
152533 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
34461 Punkte
3DMark Fire Strike Score
13281 Punkte
Hilfe

Ob die GeForce GTX 1070 Max-Q ihre Leistung über einen längeren Zeitraum halten kann, haben wir mithilfe von The Witcher 3 überprüft. Im 60-Minuten-Test (Full-HD/Ultra) zeigte das Aero 15X keine Auffälligkeiten. Ein GPU-Takt von durchschnittlich 1.480 MHz ist für die Max-Q-Edition respektabel (bis zu 1.544 MHz im Render-Test des Tools GPU-Z). Nivida nennt als Turbo-Spielraum nur 1.215 bis 1.379 MHz.

01234567891011121314151617181920212223242526272829303132333435363738394041424344454647484950515253Tooltip
The Witcher 3 ultra

Gaming Performance

Solange man kein 4K-Display nutzt, kommen passionierte Gamer auf ihre Kosten. Alle sieben getesteten Spiele wurden auch in maximalen Einstellungen noch flüssig auf den Bildschirm gezaubert. Die Sechskern-CPU hat auf die Gaming-Performance bisher kaum Einfluss. The Witcher 3 lief trotz doppelter Kernanzahl exakt so flott wie auf dem alten Aero 15X. Wegen der höheren Zukunftssicherheit würden wir Gamern beim Neukauf dennoch gleich ein Gerät mit Hexa-Core-Modell empfehlen. Dass sich die Anforderungen schnell ändern können, hat man in der Vergangenheit beim VRAM gesehen, dessen Bedarf plötzlich sprunghaft angestiegen ist.

The Witcher 3 - 1920x1080 Ultra Graphics & Postprocessing (HBAO+)
Acer Predator Triton 700
GeForce GTX 1080 Max-Q, 7700HQ
62.9 fps ∼100% +20%
Asus Zephyrus M GM501
GeForce GTX 1070 (Laptop), 8750H
59.4 fps ∼94% +13%
Gigabyte Aero 15X
GeForce GTX 1070 Max-Q, 7700HQ
52.4 fps ∼83% 0%
Gigabyte Aero 15X v8
GeForce GTX 1070 Max-Q, 8750H
52.4 fps ∼83%
Durchschnittliche NVIDIA GeForce GTX 1070 Max-Q
  (46 - 55.3, n=19)
51.5 fps ∼82% -2%
MSI GS63VR 7RG-005
GeForce GTX 1070 Max-Q, 7700HQ
50.2 fps ∼80% -4%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (12.6 - 115, n=226)
44.4 fps ∼71% -15%

Um im Idle-Modus nicht unnötig Energie zu verbrauchen, schaltet das Aero 15X die dedizierte Nvidia GPU bei anspruchslosen Tätigen ab und verwendet den Grafikchip des Prozessors (UHD Graphics 630).

min. mittel hoch max.
The Witcher 3 (2015) 92.852.4fps
FIFA 18 (2017) 153152fps
Wolfenstein II: The New Colossus (2017) 89.483fps
Star Wars Battlefront 2 (2017) 88.978.5fps
Fortnite (2018) 122101fps
Final Fantasy XV Benchmark (2018) 51.7fps
Kingdom Come: Deliverance (2018) 64.850.2fps
Far Cry 5 (2018) 7975fps

Emissionen - Laut trotz Max-Q

Geräuschemissionen

War das Aero 15X dem GM501 in fast allen bisherigen Punkten überlegen, erweist sich die Geräuschentwicklung als dickes Manko. Denn obwohl das ROG Zephyrus M eine kräftigere GPU enthält, ist der Konkurrent von Asus im 3D-Betrieb ruhiger, was nicht unbedingt für die Kühlung des Gigabyte Notebooks spricht. 49 bis 54 dB sind selbst für ein flaches Gaming-Gehäuse viel. Ohne Kopfhörer wird die Soundkulisse von Spielen häufig übertönt, so dass man am besten ein Headset anschließen sollte.

Der hohe Geräuschpegel überrascht insofern, da Nvidia bei Max-Q-Geräten eigentlich gewisse Grenzen vorschreibt – jedenfalls für bestimmte 3D-Szenarien. Die in der Vergangenheit getesteten Max-Q-Laptops erreichten unter Volllast zwar auch oft um die 50 dB (siehe z. B. das Acer Triton 700 oder das Eurocom Q5), im 3DMark 06 und im Spiele-Check mit The Witcher 3 konnten wir jedoch deutlich geringere Werte um die 40 dB messen. Hauptgrund für den Geräuschanstieg dürfte die Sechskern-CPU sein. Schließlich war auch das alte Aero 15X eine ganze Ecke leiser.

Geräuschpegel Idle
Geräuschpegel Idle
Geräuschpegel Last
Geräuschpegel Last
Geräuschpegel Speaker
Geräuschpegel Speaker

Dass die Lautstärke-Wertung nicht komplett in den Keller rutscht, liegt am moderaten Idle-Pegel. Wenn das Aero 15X nichts zu tun hat oder nur mit simplen Aufgaben wie Office, Video oder Web konfrontiert wird, sind die Gehäuselüfter meist angenehm leise und touren beim Fan-Tweak-Modus Normal nur selten unnötig auf. Wer es gerne lautlos mag, wechselt im Smart Manager einfach auf Quiet (es gibt auch eine manuelle Steuerung). Dann deaktivieren sich die Lüfter vollständig.

Lautstärkediagramm

Idle
30 / 31 / 35 dB(A)
Last
49 / 54 dB(A)
  red to green bar
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   Audix TM1, Arta (aus 15 cm gemessen)   Umgebungsgeräusche: 29 dB(A)
Gigabyte Aero 15X v8
GeForce GTX 1070 Max-Q, 8750H
Gigabyte Aero 15X
GeForce GTX 1070 Max-Q, 7700HQ
MSI GS63VR 7RG-005
GeForce GTX 1070 Max-Q, 7700HQ
Asus Zephyrus M GM501
GeForce GTX 1070 (Laptop), 8750H
Acer Predator Triton 700
GeForce GTX 1080 Max-Q, 7700HQ
Durchschnittliche NVIDIA GeForce GTX 1070 Max-Q
 
Durchschnitt der Klasse Gaming
 
Geräuschentwicklung
4%
4%
2%
0%
3%
3%
aus / Umgebung *
29
30
-3%
30
-3%
29
-0%
31
-7%
29.4 (28 - 30.7, n=15)
-1%
29.4 (27.7 - 32, n=229)
-1%
Idle min *
30
31
-3%
31
-3%
30
-0%
33
-10%
30.5 (28.5 - 33, n=16)
-2%
31.5 (28 - 41.7, n=652)
-5%
Idle avg *
31
32
-3%
34
-10%
31
-0%
34
-10%
31.8 (28.5 - 37, n=16)
-3%
32.8 (28 - 46.6, n=652)
-6%
Idle max *
35
36
-3%
35
-0%
33
6%
40
-14%
34.6 (28.6 - 43, n=16)
1%
34.7 (28 - 50.4, n=652)
1%
Last avg *
49
39
20%
42
14%
49
-0%
41
16%
43.2 (35.2 - 49, n=16)
12%
40.4 (30.3 - 58, n=653)
18%
Witcher 3 ultra *
51
44
14%
44
14%
50
2%
43
16%
Last max *
54
52
4%
46
15%
52
4%
48
11%
48.2 (40.2 - 54.2, n=16)
11%
47.6 (38.9 - 64, n=653)
12%

* ... kleinere Werte sind besser

Temperatur

Neben den Geräuschemissionen fällt auch die Temperaturentwicklung überdurchschnittlich aus. Während das Asus GM501 im Stresstest mit den Tools Furmark & Prime95 auf der Unterseite höchstens 49 °C erreicht, sind es beim Aero 15X bis zu 65 °C – zu viel für eine Gaming-Session auf dem Schoß (maximal 61 °C @The Witcher 3). Auf der Oberseite ist die Lage nicht ganz so schlimm. Hier zeigte unser Messgerät im hinteren Drittel „nur“ bis zu 53 °C an, was sich fast 1:1 mit dem Ergebnis des ROG Zephyrus M deckt. Die Handballenauflage und der WASD-Bereich werden generell nicht übermäßig warm und verweilen stets unter 40 °C.

Stresstest
Stresstest
Volllast oben (Optris PI 640)
Volllast oben (Optris PI 640)
Volllast unten (Optris PI 640)
Volllast unten (Optris PI 640)

Im Idle-Modus muss sich der 15-Zöller gar keine Kritik anhören. Gehäusetemperaturen von 24 bis 30 °C würden wir als gering bezeichnen. Keineswegs gering waren die Messwerte der Komponenten. Nach 60 Minuten Volllast pendelte sich die GeForce GTX 1070 Max-Q auf 89 °C ein. Rund 90 °C beim Core i7-8750H sind auch grenzwertig. In The Witcher 3 kamen CPU und GPU auf etwas bessere 80 respektive 85 °C.

Max. Last
 48 °C53 °C52 °C 
 38 °C44 °C39 °C 
 36 °C38 °C36 °C 
Maximal: 53 °C
Durchschnitt: 42.7 °C
65 °C65 °C53 °C
56 °C57 °C43 °C
39 °C40 °C38 °C
Maximal: 65 °C
Durchschnitt: 50.7 °C
Netzteil (max.)  44 °C | Raumtemperatur 20 °C | Voltcraft IR-900
(-) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 42.7 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Gaming auf 32.9 °C.
(-) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 53 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 39.2 °C (von 21.6 bis 68.8 °C für die Klasse Gaming).
(-) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 65 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 41.6 °C).
(+) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 24.8 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 32.9 °C.
(-) Beim längeren Spielen von The Witcher 3 erhitzt sich das Gerät durchschnittlich auf 40.8 °C. Der Durchschnitt der Klasse ist derzeit 32.9 °C.
(±) Die Handballen und der Touchpad-Bereich können sehr heiß werden mit maximal 38 °C.
(-) Die durchschnittliche Handballen-Temperatur anderer getesteter Geräte war 28.7 °C (-9.3 °C).
Gigabyte Aero 15X v8
GeForce GTX 1070 Max-Q, 8750H
Gigabyte Aero 15X
GeForce GTX 1070 Max-Q, 7700HQ
MSI GS63VR 7RG-005
GeForce GTX 1070 Max-Q, 7700HQ
Asus Zephyrus M GM501
GeForce GTX 1070 (Laptop), 8750H
Acer Predator Triton 700
GeForce GTX 1080 Max-Q, 7700HQ
Durchschnittliche NVIDIA GeForce GTX 1070 Max-Q
 
Durchschnitt der Klasse Gaming
 
Hitze
9%
7%
1%
-10%
1%
4%
Last oben max *
53
51
4%
47
11%
52
2%
61
-15%
52.1 (46.6 - 58, n=16)
2%
45.5 (28 - 68.8, n=617)
14%
Last unten max *
65
58
11%
63
3%
49
25%
69
-6%
57.3 (41.2 - 65, n=16)
12%
49.1 (25.9 - 78, n=615)
24%
Idle oben max *
26
25
4%
25
4%
31
-19%
29
-12%
29.2 (24 - 33, n=16)
-12%
30.8 (21.6 - 46.8, n=568)
-18%
Idle unten max *
30
25
17%
27
10%
31
-3%
32
-7%
29.9 (25 - 34, n=16)
-0%
31.5 (21.1 - 50.3, n=566)
-5%

* ... kleinere Werte sind besser

Lautsprecher

Dolby Atmos
Dolby Atmos

Die Soundqualität des Aero 15X ist im Hinblick auf die dünne Bauart ordentlich, wobei vor allem der Bass laut unserer Audio-Analyse zu wünschen übrig lässt. Mitten und Höhen werden derweil recht linear und ausgeglichen abgespielt. Auch wenn man keine Wunder erwarten sollte, ist der Klang insgesamt brauchbar und hängt beispielsweise das MSI GS63VR ab.

Feintuning gelingt mithilfe des vorinstallierten Programms Dolby Atmos, das einen Equalizer und mehrere Profile parat hat. Asus kontert beim ROG Zephyrus M, dessen Bass deutlich mehr Power bietet, mit dem vergleichbar mächtigen Tool Sonic Studio.

dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2039.144.62535.6403128.430.44033.537.75026.428.56325.527.48029.23010028.932.312524.532.916021.141.520020.748.525020.955.931519.561.240018.465.150018.366.463017.567.68001867.9100018.665.3125017.469.2160016.765.8200017.264.5250017.365.9315017.268400017.257.3500017.256.4630017.261.1800017.3661000017.262.21250017.259.6160001754.1SPL29.777.5N1.342.2median 17.4median 62.2Delta1.86.835.935.83030.626.127.431.6312627.124.830.326.535.725.238.623.629.522.335.921.94320.752.820.360.119.364.61966.818.772.11876.218.184.6188618.279.917.974.61869.618.169.917.963.61862.31869.817.963.717.860.317.757.317.657.930.3901.467.4median 18.1median 63.71.16.8hearing rangehide median Pink NoiseGigabyte Aero 15X v8MSI GS63VR 7RG-005
Frequenzdiagramm (für Vergleiche die Checkboxen oben an-/abwählen)
Gigabyte Aero 15X v8 Audio Analyse

(±) | Mittelmäßig laut spielende Lautsprecher (78 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 16.8% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (11.6% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 4.3% abweichend
(+) | lineare Mitten (5% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 3.6% abweichend
(±) | durchschnittlich lineare Hochtöne (9.1% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (16.6% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 46% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 12% vergleichbar, 43% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 6%, durchschnittlich ist 17%, das schlechteste Gerät hat 37%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 23% aller getesteten Geräte waren besser, 5% vergleichbar, 72% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

MSI GS63VR 7RG-005 Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (90 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 20.4% niedriger als der Median
(-) | keine lineare Bass-Wiedergabe (15.5% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(±) | zu hohe Mitten, vom Median 11.9% abweichend
(±) | Linearität der Mitten ist durchschnittlich (10.2% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 3.3% abweichend
(±) | durchschnittlich lineare Hochtöne (9.3% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (24.1% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 86% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 3% vergleichbar, 12% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 6%, durchschnittlich ist 17%, das schlechteste Gerät hat 37%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 66% aller getesteten Geräte waren besser, 8% vergleichbar, 26% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Energieverwaltung - Laufzeitwunder

Energieaufnahme

Dass sich die Sechskern-CPU im Strombedarf niederschlägt, wird beim Vergleich mit Vierkern-Notebooks deutlich, die ebenfalls Optimus unterstützten. Genehmigt sich der Vorgänger des Aero 15X im Idle-Modus nur 10 bis 20 Watt, zieht das Coffee-Lake-Modell zwischen 14 und 22 Watt aus der Steckdose (Mittelwert: 18 statt ehemals 13 Watt). Auch unter Last sorgt der Core i7-8750H für einen höheren Energiebedarf. Anstelle von 79 bis 165 Watt benötigt der Neuling 91 bis 173 Watt. Das Asus GM501 verbraucht wegen des Max-Q-Verzichts noch mehr (103-223 Watt).

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.5 / 0.8 Watt
Idledarkmidlight 14 / 18 / 22 Watt
Last midlight 91 / 173 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy
Gigabyte Aero 15X v8
GeForce GTX 1070 Max-Q, 8750H
Gigabyte Aero 15X
GeForce GTX 1070 Max-Q, 7700HQ
MSI GS63VR 7RG-005
GeForce GTX 1070 Max-Q, 7700HQ
Asus Zephyrus M GM501
GeForce GTX 1070 (Laptop), 8750H
Acer Predator Triton 700
GeForce GTX 1080 Max-Q, 7700HQ
Durchschnittliche NVIDIA GeForce GTX 1070 Max-Q
 
Durchschnitt der Klasse Gaming
 
Stromverbrauch
17%
9%
-16%
-52%
6%
-27%
Idle min *
14
10
29%
12
14%
16
-14%
28
-100%
11.4 (7 - 19.1, n=16)
19%
20.1 (3.9 - 113, n=612)
-44%
Idle avg *
18
13
28%
16
11%
19
-6%
33
-83%
15.7 (11 - 20.8, n=16)
13%
25.6 (6.8 - 119, n=612)
-42%
Idle max *
22
20
9%
21
5%
26
-18%
41
-86%
20.7 (13.7 - 29, n=16)
6%
30.7 (8.3 - 122, n=612)
-40%
Last avg *
91
79
13%
85
7%
103
-13%
94
-3%
98.1 (73.7 - 143, n=16)
-8%
104 (14.1 - 319, n=603)
-14%
Last max *
173
165
5%
162
6%
223
-29%
222
-28%
174 (150 - 211, n=16)
-1%
166 (21.9 - 590, n=602)
4%
Witcher 3 ultra *
142
120
15%
128
10%
164
-15%
160
-13%

* ... kleinere Werte sind besser

Akkulaufzeit

Beim Thema Akkulaufzeit wischt das Aero 15X mit der Konkurrenz sprichwörtlich den Boden auf. Als einziger Hersteller im Vergleichsfeld hat es Gigabyte verstanden, dass knapp 50 Wh für ein auf Mobilität ausgelegtes High-End-Notebook nicht reichen. Und so misst der Akku des 15-Zöllers stolze 94 Wh, was erstklassige Laufzeiten garantiert.

Von rund 8,5 Stunden Filmwiedergabe und 8,5 Stunden Internetsurfen per WLAN (mittlere Leuchtkraft) kann das Asus GM501 nur träumen. Hier muss man bereits nach 2,5 Stunden zurück ans Stromnetz. Die maximale Laufzeit des Aero 15X verdient auch Applaus. Unter idealen Bedingungen (minimale Display-Helligkeit, geringe Auslastung) hält das System über 12 Stunden durch. Beim ROG Zephyrus ist nach spätestens 4 Stunden, also einem Drittel Schluss. Chapeau Gigabyte!

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
12h 42min
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3
8h 33min
Big Buck Bunny H.264 1080p
8h 24min
Last (volle Helligkeit)
2h 36min
Gigabyte Aero 15X v8
GeForce GTX 1070 Max-Q, 8750H, 94.24 Wh
Gigabyte Aero 15X
GeForce GTX 1070 Max-Q, 7700HQ, 94.2 Wh
MSI GS63VR 7RG-005
GeForce GTX 1070 Max-Q, 7700HQ, 52.4 Wh
Asus Zephyrus M GM501
GeForce GTX 1070 (Laptop), 8750H, 55 Wh
Acer Predator Triton 700
GeForce GTX 1080 Max-Q, 7700HQ, 54 Wh
Durchschnitt der Klasse Gaming
 
Akkulaufzeit
-3%
-57%
-65%
-72%
-52%
Idle
762
781
2%
340
-55%
237
-69%
150
-80%
333 (39 - 1174, n=600)
-56%
H.264
504
456
-10%
229
-55%
159
-68%
106
-79%
244 (88 - 506, n=124)
-52%
WLAN
513
491
-4%
232
-55%
164
-68%
144
-72%
251 (78 - 622, n=275)
-51%
Last
156
157
1%
61
-61%
70
-55%
70
-55%
78.5 (18 - 202, n=566)
-50%

Fazit - Neue Slim-Referenz

Pro

+ Zertifizierung für X-Rite Pantone
+ kompaktes und leichtes Chassis
+ hervorragende Akkulaufzeit
+ hochwertige Materialien
+ schmaler Display-Rand
+ RGB-Beleuchtung
+ schlichtes Design
+ praktische Tools
+ 144-Hz-Screen
+ Thunderbolt 3
+ NVMe-SSD

Contra

- im 3D-Betrieb zu laut für ein Max-Q-Notebook
- hohe Temperaturentwicklung
- Sound könnte besser sein
- starke Lichthöfe
Aero 15X v8, Testgerät zur Verfügung gestellt von Gigabyte Deutschland
Aero 15X v8, Testgerät zur Verfügung gestellt von Gigabyte Deutschland

Wenn es um flache und qualitativ hochwertige High-End-Notebooks geht, liefern sich das Gigabyte Aero 15X und das Asus GM501 ein heißes Kopf-an-Kopf-Rennen. Jeder Gaming-Spross bringt dabei seine individuellen Stärken und Schwächen mit.

Während das ROG Zephyrus M mit einem relativ guten Klang und – trotz stärkerer GPU – mit einer geringeren Temperatur- und Geräuschentwicklung aufwartet, besticht das Gigabyte-Notebook durch bessere Eingabegeräte, mehr Anschlüsse und eine viel höhere Akkulaufzeit. Auch der schmale Bildschirmrahmen und das farbtreue Panel heben den 15-Zöller von der Masse ab.

Allerdings sollte Gigabyte unbedingt noch die Lautstärke in den Griff bekommen. Aktuell ist die Neuauflage des Aero 15X im 3D-Betrieb sehr präsent, was geräuschempfindliche Nutzer vom Kauf abhalten dürfte. Intels Sechskern-Chip bringt das Kühlsystem deutlich schneller ans Limit als die Vierkern-CPU des Vorgänger-Modells.

Gigabyte Aero 15X v8 - 04.04.2018 v6
Florian Glaser

Gehäuse
87 / 98 → 89%
Tastatur
83%
Pointing Device
78%
Konnektivität
70 / 81 → 86%
Gewicht
63 / 10-66 → 94%
Akkulaufzeit
90%
Display
91%
Leistung Spiele
96%
Leistung Anwendungen
97%
Temperatur
75 / 95 → 79%
Lautstärke
69 / 90 → 77%
Audio
74%
Durchschnitt
81%
88%
Gaming - gewichteter Durchschnitt
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Autor: Florian Glaser,  4.04.2018 (Update: 23.09.2018)
Florian Glaser
Florian Glaser - Managing Editor Gaming
In den frühen 90er-Jahren mit MS-DOS und Windows 3.1 aufgewachsen entdeckte ich schon im Kindesalter mein Interesse für den Bereich Computer. Speziell Computerspiele strahlten bereits damals eine große Faszination auf mich aus. Von Monkey Island über Lands of Lore bis hin zu Doom wurde alles gezockt, was man so unter die Finger bekam. Für Notebookcheck bin ich seit 2009 tätig mit Schwerpunkt auf leistungsstarke Gaming-Notebooks.