Notebookcheck

Test Apple MacBook Pro 15 (Late 2016, 2.7 GHz, 455) Laptop

Die goldene Mitte? Auch die mittlere Ausstattungsvariante des aktuellen MacBook Pro 15 muss sich in unserem Test beweisen. Mit dem Core i7-6820HQ und der AMD Radeon Pro 455 ist das Testgerät schneller als die Basisversion, doch lohnt sich der Aufpreis?

Nachdem wir nun bereits die Einstiegskonfiguration und auch das Top-Modell des aktuellen MacBook Pro 15 von Apple getestet haben, überprüfen wir noch die Leistung der mittleren Konfiguration für 3.199 Euro. Der Aufpreis von 500 Euro gegenüber dem Einstiegsmodell beschert uns einen etwas schnelleren Prozessor (Core i7-6820HQ), eine Verdoppelung der SSD-Kapazität auf 512 GB und die schnellere Grafikkarte AMD Radeon Pro 455.

Auf die wichtigen Neuerungen der aktuellen MacBook Pro Generation sind wir bereits sehr ausführlich eingegangen. Zu den wichtigsten Änderungen zählen dabei das dünnere Gehäuse, die überarbeitete Tastatur und natürlich die Touchbar oberhalb der Tastatur, die nun anstelle der Funktionstasten verbaut ist. In diesem Test-Update werden wir uns erneut auf die Leistung und die Emissionen konzentrieren. Eine kleine Überraschung erwartet uns zudem bei dem Display, dazu gleich jedoch mehr. Die Informationen über die restlichen Testbereiche des Apple MacBook Pro 15 stehen in unserem ausführlichen Testbericht der Einstiegskonfiguration zur Verfügung.

Aktuell befindet sich auch die neue 2017er-Version des Dell XPS 15 im Test, welches zu den größten Konkurrenten des MacBook Pro zählt. Anders als Apple setzt Dell jedoch auf die neuen Kaby-Lake-Prozessoren und Pascal-GPUs von Nvidia.

Apple MacBook Pro 15 2016 (2.7 GHz, 455) (MacBook Pro 15 2016 Serie)
Grafikkarte
AMD Radeon Pro 455 - 2048 MB, Kerntakt: 855 MHz, Speichertakt: 1270 MHz, GDDR5
Hauptspeicher
16384 MB 
, 2133 MHz LPDDR3 Arbeitsspeicher fest verlötet
Bildschirm
15.4 Zoll 16:10, 2880x1800 Pixel 220 PPI, APPA031, IPS, spiegelnd: ja
Massenspeicher
Apple SSD SM0512L, 512 GB 
Anschlüsse
4 USB 3.1 Gen2, 4 Thunderbolt, Audio Anschlüsse: Kopfhörer, Helligkeitssensor
Netzwerk
Broadcom BCM15700A2 802.11ac (ac), Bluetooth 4.2
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 16 x 349 x 241
Akku
76 Wh Lithium-Polymer
Betriebssystem
Apple macOS 10.12 Sierra
Kamera
Webcam: 720p FaceTime HD Kamera
Sonstiges
Lautsprecher: Stereo Speaker, Tastatur-Beleuchtung: ja, 12 Monate Garantie
Gewicht
1.83 kg

 

Display

Eine Überraschung erwartet uns beim Display, denn im Gegensatz zu der Basisversion und dem High-End-Modell, bei denen jeweils das Panel mit der Bezeichnung APPA030 zum Einsatz kam, steckt in diesem Testgerät der Bildschirm APPA031. Selbstverständlich handelt es sich auch hierbei um ein 15,4 Zoll großes IPS-Display mit der Auflösung von 2.880 x 1.800 Pixeln, aber Apple scheint auf mehrere Zulieferer zu setzen.

Dieses Vorgehen kennen wir von vielen anderen Herstellern im mobilen Bereich ebenfalls, doch oftmals gibt es durchaus einige wichtige Unterschiede zwischen den Panels. Das ist auch hier der Fall, denn das APPA031 schlägt sich bei unseren Messungen fast in allen Disziplinen deutlich besser. Das fängt bei der Leuchtkraft an, denn wir können maximal fast 570 cd/m² ermitteln. Dass der durchschnittliche Wert auf etwa 520 cd/m² abfällt, liegt an der dunkleren rechten Ecke, die auch die Ausleuchtung negativ beeinflusst (83 %). Aufgrund der enormen Helligkeit sieht man den Unterschied in der Praxis aber nicht. Ein wenig überraschend ist der Schwarzwert, der trotz der höheren Helligkeit ein wenig besser ausfällt (0,29 cd/m²) und damit auch zu einem Kontrastverhältnis von mehr als 1.900:1 führt – das können eigentlich nur noch OLED-Panels besser. Auch das sehr gute 4K-Display des alten Dell XPS 15 kann mit diesen Werten nicht mithalten. Wir sind schon gespannt, ob das neue XPS 15 9560 hier vielleicht besser abschneidet (Test in Kürze).

545
cd/m²
546
cd/m²
521
cd/m²
568
cd/m²
568
cd/m²
527
cd/m²
522
cd/m²
524
cd/m²
470
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 568 cd/m² Durchschnitt: 532.3 cd/m² Minimum: 5.1 cd/m²
Ausleuchtung: 83 %
Helligkeit Akku: 568 cd/m²
Kontrast: 1912:1 (Schwarzwert: 0.297 cd/m²)
ΔE Color 1.4 | - Ø
ΔE Greyscale 2.3 | - Ø
99.9% sRGB (Argyll) 77.4% AdobeRGB 1998 (Argyll)
Gamma: 2.29
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.7 GHz, 455)
APPA031, , 2880x1800, 15.4
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.9 GHz, 460)
Apple APPA030, , 2880x1800, 15.4
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.6 GHz, 450)
2880x1800, 15.4
Apple MacBook Pro Retina 15 inch 2015-05
APPA02E, , 2880x1800, 15.4
Dell XPS 15-9550 i7
SHARP LQ156D1JX01 Dell PN: 7PHPT, , 3840x2160, 15.6
Dell XPS 15 2017 9560 (7300HQ, Full-HD)
Sharp SHP1453 LQ156M1, , 1920x1080, 15.6
Response Times
-21%
9%
-7%
-25%
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
46.4 (18.8, 27.6)
46 (18, 28)
1%
47.3 (22.1, 25.2)
-2%
58 (21, 37)
-25%
54 (33.2, 20)
-16%
Response Time Black / White *
39.2 (7.6, 31.6)
56 (11, 45)
-43%
31.2 (16.7, 14.5)
20%
35 (12, 23)
11%
52.4 (33.2, 19.2)
-34%
PWM Frequency
119000 (80)
117000 (80, 200)
Bildschirm
-25%
-0%
-21%
-60%
-64%
Brightness
532
401
-25%
465
-13%
315
-41%
344
-35%
392
-26%
Brightness Distribution
83
90
8%
92
11%
82
-1%
90
8%
89
7%
Schwarzwert *
0.297
0.3
-1%
0.33
-11%
0.34
-14%
0.38
-28%
0.26
12%
Kontrast
1912
1400
-27%
1464
-23%
1003
-48%
950
-50%
1538
-20%
DeltaE Colorchecker *
1.4
3.33
-138%
1.4
-0%
2.07
-48%
5.34
-281%
4.9
-250%
DeltaE Graustufen *
2.3
2.73
-19%
1.5
35%
1.9
17%
4.84
-110%
7.2
-213%
Gamma
2.29 105%
2.48 97%
2.34 103%
2.62 92%
2.21 109%
2.11 114%
CCT
7165 91%
6457 101%
6650 98%
6514 100%
7395 88%
6911 94%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
77.4
78.09
1%
58
-25%
89
15%
64.2
-17%
Color Space (Percent of sRGB)
99.9
99.97
0%
91
-9%
100
0%
98.9
-1%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
-23% / -24%
5% / 2%
-21% / -21%
-34% / -50%
-45% / -56%

* ... kleinere Werte sind besser

Auch bei der Farbgenauigkeit hinterlässt das Panel einen sehr guten Eindruck und bereits im Werkszustand liegen die durchschnittlichen Abweichungen der Farben und der Graustufen im Vergleich zum P3-Farbraum bei unter 3. Gerade bei den Graustufen war das APPA030-Panel in der Einstiegskonfiguration allerdings noch einmal etwas genauer. Insgesamt ist das APPA031-Panel damit die bessere Wahl, welches zudem etwas kürzere Reaktionszeiten beim Wechsel Schwarz/Schwarz aufweist (39,2 vs. 56 ms).

Graustufen (volle Helligkeit mit Adapter gegen Streulicht)
Graustufen (volle Helligkeit mit Adapter gegen Streulicht)
Graustufen (volle Helligkeit)
Graustufen (volle Helligkeit)
Graustufen (reduzierte Helligkeit)
Graustufen (reduzierte Helligkeit)
ColorChecker (Zielfarbraum P3)
ColorChecker (Zielfarbraum P3)
ColorChecker (Zielfarbraum P3) – aus 5 cm Entfernung gemessen
ColorChecker (Zielfarbraum P3) – aus 5 cm Entfernung gemessen
ColorChecker (Zielfarbraum P3) – unter 45° Winkel von oben gemessen
ColorChecker (Zielfarbraum P3) – unter 45° Winkel von oben gemessen

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
39.2 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 7.6 ms steigend
↘ 31.6 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 95 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten schlechter als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (26.7 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
46.4 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 18.8 ms steigend
↘ 27.6 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 73 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten durchschnittlich (42.8 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM nicht festgestellt

Im Vergleich: 57 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 6668 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

Leistung

Das aktuelle MacBook Pro 15 ist – in jeder Konfiguration – ein leistungsfähiges Multimedia-Notebook. Alle Versionen sind mit 16 GB Arbeitsspeicher und ausschließlich schnellen PCIe-SSDs ausgestattet, lediglich die Kapazität unterscheidet sich hierbei von mindestens 256 GB bis maximal 2 TB. Einfluss hat der Nutzer nur auf den Quad-Core-Prozessor sowie die Grafikkarte. Unser heutiges Testmodell ist der Mittelweg und entspricht exakt der 3.199-Euro-Konfiguration im Apple-Store. Dafür erhält man neben der 512 GB großen SSD die etwas schnellere Core-i7-6820HQ-CPU sowie die AMD-Radeon-Pro-455-GPU.

Prozessor

Der Intel Core i7-6820HQ ist ein schneller mobiler Vierkernprozessor mit einer TDP von 45 Watt. Mit einem Basistakt von 2,7 GHz und einem Turbo-Spielraum von bis zu 3,6 GHz für einen Kern (2 Kerne: 3,4 GHz, 4 Kerne: 3,2 GHz) liegt er nur jeweils 100 MHz über dem Core i7-6700HQ des Grundmodells. Obwohl die neuen Chips der Kaby-Lake-Architektur bereits erhältlich sind (durch höhere Taktraten etwa 10 % schneller), hält Apple weiterhin an den Skylake Quad-Cores fest. Der Prozessor verfügt zudem über die integrierte HD-Graphics-530-GPU, die jedoch nur bei dem Betrieb unter macOS zur Verfügung steht (Bootcamp-Windows nur dGPU). 

Intel XTU – Leerlauf
Intel XTU – Leerlauf
Intel XTU – Prime95
Intel XTU – Prime95
Cinebench R15 Multi Schleife (macOS)
Cinebench R15 Multi Schleife (macOS)

Wie gewohnt entfernt Apple das übliche TDP-Limit und lässt dem Prozessor freien Lauf – einzig die Temperatur wird zum begrenzenden Faktor. Die Benchmarkergebnisse fallen dementsprechend gut aus und der Prozessor kann seinen maximalen Takt in den Benchmarks halten. Unter macOS haben wir den Cinebench R15 Multi-Test in einer Dauerschleife ausgeführt, doch auch nach mehr als 80 Durchgängen gibt es nur minimale Unterschiede bei den Ergebnissen. Erst bei extremer Belastung, beispielsweise durch Prime95 unter Windows, erreicht der Prozessor Temperaturen von fast 100 °C und fängt dann an, seinen Takt leicht zu reduzieren. Dennoch befinden wir uns immer noch im Turbo-Boost-Bereich, Throttling ist bei reiner Prozessorbelastung also kein Thema.

Insgesamt liegt der Core i7-6820HQ zwischen 6-9 % (Single/Multi) vor dem normalen i7-6700HQ. Der schnellere Core i7-6920HQ aus dem Topmodell ist noch einmal ~6 % schneller, was übrigens auch für den neuen Einsteiger Kaby-Lake-Chip i7-7700HQ gilt. Weitere Benchmarks mit dem i7-6820HQ und den anderen Prozessoren sind in unserer Techniksektion verfügbar.

Cinebench R15
CPU Single 64Bit
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.9 GHz, 460)
Intel Core i7-6920HQ
163 Points ∼84% +6%
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.9 GHz, 460)
Intel Core i7-6920HQ
156 Points ∼80% +1%
Schenker XMG P507 PRO
Intel Core i7-7700HQ
161 Points ∼83% +5%
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.7 GHz, 455)
Intel Core i7-6820HQ
154 Points ∼79%
Dell XPS 15-9550 i7
Intel Core i7-6700HQ
147 Points ∼75% -5%
Dell XPS 15 2017 9560 (7300HQ, Full-HD)
Intel Core i5-7300HQ
146 Points ∼75% -5%
Apple MacBook Pro Retina 15 inch 2015-05
Intel Core i7-4870HQ
144 Points ∼74% -6%
Apple MacBook Pro Retina 15 inch 2015-05
Intel Core i7-4870HQ
143 Points ∼73% -7%
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.6 GHz, 450)
Intel Core i7-6700HQ
141 Points ∼72% -8%
Apple MacBook Pro 13 2016 (2.9 GHz)
Intel Core i5-6267U
131 Points ∼67% -15%
CPU Multi 64Bit
Schenker XMG P507 PRO
Intel Core i7-7700HQ
742 Points ∼35% +5%
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.9 GHz, 460)
Intel Core i7-6920HQ
740 Points ∼34% +5%
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.9 GHz, 460)
Intel Core i7-6920HQ
729 Points ∼34% +4%
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.7 GHz, 455)
Intel Core i7-6820HQ
704 Points ∼33%
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.6 GHz, 450)
Intel Core i7-6700HQ
666 Points ∼31% -5%
Dell XPS 15-9550 i7
Intel Core i7-6700HQ
663 Points ∼31% -6%
Apple MacBook Pro Retina 15 inch 2015-05
Intel Core i7-4870HQ
594 Points ∼28% -16%
Apple MacBook Pro Retina 15 inch 2015-05
Intel Core i7-4870HQ
589 Points ∼27% -16%
Dell XPS 15 2017 9560 (7300HQ, Full-HD)
Intel Core i5-7300HQ
508 Points ∼24% -28%
Apple MacBook Pro 13 2016 (2.9 GHz)
Intel Core i5-6267U
339 Points ∼16% -52%
Cinebench R10 Rendering Single 32Bit
5580
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 32Bit
21079
Cinebench R10 Shading 32Bit
12740
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
154 Points
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
704 Points
Cinebench R15 OpenGL 64Bit
100 fps
Cinebench R15 Ref. Match 64Bit
98 %
Hilfe

System Performance

Subjektiv gibt es auch bei der mittleren Konfiguration des aktuellen MacBook Pro 15 keinerlei Probleme mit der Leistung. Dank schneller SSD und leistungsstarken Komponenten geht alles flott von der Hand und auch Programme werden zügig gestartet. Mit dem synthetischen PCMark 8 (Windows Bootcamp) wird unser Eindruck unterstützt und insgesamt positioniert sich das Testgerät zwischen seinen beiden Geschwistern.

PCMark 8
Work Score Accelerated v2
Schenker XMG P507 PRO
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ, Samsung SSD 960 Evo 500GB m.2 NVMe
5180 Points ∼80% +15%
Dell XPS 15 2017 9560 (7300HQ, Full-HD)
GeForce GTX 1050 (Notebook), 7300HQ, WDC WD10SPCX-75KHST0 + SanDisk Z400s M.2 2242 32 GB Cache
4884 Points ∼75% +8%
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.9 GHz, 460)
Radeon Pro 460, 6920HQ, Apple SSD SM1024L
4755 Points ∼73% +5%
Apple MacBook Pro Retina 15 inch 2015-05
Radeon R9 M370X, 4870HQ, Apple SSD SM0512G
4638 Points ∼71% +3%
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.7 GHz, 455)
Radeon Pro 455, 6820HQ, Apple SSD SM0512L
4522 Points ∼69%
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.6 GHz, 450)
Radeon Pro 450, 6700HQ, Apple SSD SM0256L
4426 Points ∼68% -2%
Apple MacBook Pro 13 2016 (2.9 GHz)
Iris Graphics 550, 6267U, Apple SSD AP0256
4218 Points ∼65% -7%
Dell XPS 15-9550 i7
GeForce GTX 960M, 6700HQ, Samsung PM951 NVMe 512 GB
3950 Points ∼61% -13%
Home Score Accelerated v2
Schenker XMG P507 PRO
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ, Samsung SSD 960 Evo 500GB m.2 NVMe
4320 Points ∼72% +16%
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.9 GHz, 460)
Radeon Pro 460, 6920HQ, Apple SSD SM1024L
4066 Points ∼68% +9%
Apple MacBook Pro Retina 15 inch 2015-05
Radeon R9 M370X, 4870HQ, Apple SSD SM0512G
3821 Points ∼64% +2%
Apple MacBook Pro 13 2016 (2.9 GHz)
Iris Graphics 550, 6267U, Apple SSD AP0256
3738 Points ∼63% 0%
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.7 GHz, 455)
Radeon Pro 455, 6820HQ, Apple SSD SM0512L
3728 Points ∼62%
Dell XPS 15 2017 9560 (7300HQ, Full-HD)
GeForce GTX 1050 (Notebook), 7300HQ, WDC WD10SPCX-75KHST0 + SanDisk Z400s M.2 2242 32 GB Cache
3659 Points ∼61% -2%
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.6 GHz, 450)
Radeon Pro 450, 6700HQ, Apple SSD SM0256L
3637 Points ∼61% -2%
Dell XPS 15-9550 i7
GeForce GTX 960M, 6700HQ, Samsung PM951 NVMe 512 GB
3121 Points ∼52% -16%
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
3728 Punkte
PCMark 8 Creative Score Accelerated v2
4569 Punkte
PCMark 8 Work Score Accelerated v2
4522 Punkte
Hilfe

Massenspeicher

Wie wir bereits erwähnt haben, werden alle Modelle des MacBook Pro mit schnellen PCIe-SSDs ausgestattet. Lediglich bei der Kapazität hat man die Wahl zwischen 256 GB bis maximal 2 TB, wobei die Aufpreise sehr heftig ausfallen. Wer beispielsweise von der 512-GB-SSD in unserem Testgerät auf die 2-TB-Variante aufrüsten möchte, muss dafür 1.440 Euro bezahlen. Zumindest bei der Leistung muss sich Apple aber keine Kritik anhören, denn mit Transferraten von rund 2.000 MB/s beim Lesen und Schreiben gehört das Laufwerk zu den schnellsten seiner Art.

Die 512-GB-Variante kann sich vor allem beim Schreiben von dem kleineren 256-GB-Modell absetzen (+ 500 MB/s) und liegt damit auf einem Niveau mit dem größeren 1-TB-Laufwerk. Bei allen drei Versionen sind jedoch die 4K-Werte mit ~10 MB/s auffällig niedrig. Hierbei ist jedoch zu beachten, dass unsere Benchmarks (CDM und AS SSD) unter Windows (Bootcamp) durchgeführt werden. Hier kann es sich also schlicht um eine fehlende Optimierung des Bootcamp-Treibers seitens Apple handeln. In der Praxis konnten wir zumindest keine Auffälligkeiten feststellen.

Apple SSD SM0512L
Sequential Read: 1405 MB/s
Sequential Write: 1425 MB/s
512K Read: 817 MB/s
512K Write: 953 MB/s
4K Read: 9.65 MB/s
4K Write: 13.2 MB/s
4K QD32 Read: 619 MB/s
4K QD32 Write: 499 MB/s

Grafikkarte

Die AMD Radeon Pro 455 ist eine Mittelklasse-Grafikkarte auf Basis der Polaris-Architektur. Im Gegensatz zu dem schnellsten Modell der Baureihe, der Radeon Pro 460, sind jedoch nur 768 der vollen 1.024 Shader aktiv und auch der Kerntakt des Polaris-11-Chips (14 nm) ist mit maximal 855 MHz etwas geringer. Wie schon bei dem Basismodell des MBP 15 verfügt die Grafikkarte über 2 GB GDDR5-VRAM (128 Bit). Leistungstechnisch sollte sich die Radeon Pro 455 daher ziemlich genau zwischen den beiden anderen verfügbaren GPUs bewegen.

3DMark Time Spy Stresstest
3DMark Time Spy Stresstest

Diese Vermutung wird von den synthetischen Benchmarks (Windows Bootcamp) größtenteils bestätigt, wobei der Abstand zur Radeon Pro 460 aber etwas größer ist als zur Radeon Pro 450. In den 3DMarks kommt die 455 auch nicht an die alte GeForce GTX 960M heran. Was aktuell in diesem Segment möglich ist, zeigt Dell mit dem aktuellen XPS 15. Die neue GeForce GTX 1050 ist in der GPU-Wertung zwischen 50-70 % schneller.

Auch bei der OpenGL-Leistung wird die Radeon Pro 455 von der 460 und auch der Nvidia Quadro M1000M geschlagen. Im Unigine Valley Test hat die 455 auch keinen Vorteil gegenüber der 450 aus dem Basismodell. Zumindest kann die Radeon ihren maximalen Takt auch unter Last vollständig ausnutzen; bei dem Test mit The Witcher 3 lagen konstant 855 MHz an (75 °C) und auch der 3DMark Time Spy Stresstest wurde erfolgreich absolviert.

3DMark 11 - 1280x720 Performance GPU
Schenker XMG P507 PRO
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop), Intel Core i7-7700HQ
21922 Points ∼100% +307%
Acer Aspire VX5-591G-D0DD
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), Intel Core i7-7700HQ
9713 Points ∼44% +80%
Dell XPS 15 2017 9560 (7300HQ, Full-HD)
NVIDIA GeForce GTX 1050 (Notebook), Intel Core i5-7300HQ
8201 Points ∼37% +52%
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.9 GHz, 460)
AMD Radeon Pro 460, Intel Core i7-6920HQ
6749 Points ∼31% +25%
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.7 GHz, 455)
AMD Radeon Pro 455, Intel Core i7-6820HQ
5388 Points ∼25%
Dell XPS 15-9550 i7
NVIDIA GeForce GTX 960M, Intel Core i7-6700HQ
5279 Points ∼24% -2%
Lenovo ThinkPad P50 20ENV509PB
NVIDIA Quadro M2000M, Intel Xeon E3-1535M v5
5143 Points ∼23% -5%
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.6 GHz, 450)
AMD Radeon Pro 450, Intel Core i7-6700HQ
4502 Points ∼21% -16%
HP ZBook Studio G3
NVIDIA Quadro M1000M, Intel Core i7-6820HQ
4225 Points ∼19% -22%
Apple MacBook Pro Retina 15 inch 2015-05
AMD Radeon R9 M370X, Intel Core i7-4870HQ
3593 Points ∼16% -33%
Apple MacBook Pro 13 2016 (2.9 GHz)
Intel Iris Graphics 550, Intel Core i5-6267U
2696 Points ∼12% -50%
Lenovo ThinkPad P40 Yoga 20GQ-0004GE
NVIDIA Quadro M500M, Intel Core i7-6500U
2382 Points ∼11% -56%
3DMark - 1920x1080 Fire Strike Graphics
Schenker XMG P507 PRO
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop), Intel Core i7-7700HQ
16873 Points ∼100% +349%
Acer Aspire VX5-591G-D0DD
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), Intel Core i7-7700HQ
7741 Points ∼46% +106%
Dell XPS 15 2017 9560 (7300HQ, Full-HD)
NVIDIA GeForce GTX 1050 (Notebook), Intel Core i5-7300HQ
6393 Points ∼38% +70%
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.9 GHz, 460)
AMD Radeon Pro 460, Intel Core i7-6920HQ
4584 Points ∼27% +22%
Dell XPS 15-9550 i7
NVIDIA GeForce GTX 960M, Intel Core i7-6700HQ
4201 Points ∼25% +12%
Lenovo ThinkPad P50 20ENV509PB
NVIDIA Quadro M2000M, Intel Xeon E3-1535M v5
4188 Points ∼25% +11%
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.7 GHz, 455)
AMD Radeon Pro 455, Intel Core i7-6820HQ
3759 Points ∼22%
HP ZBook Studio G3
NVIDIA Quadro M1000M, Intel Core i7-6820HQ
3478 Points ∼21% -7%
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.6 GHz, 450)
AMD Radeon Pro 450, Intel Core i7-6700HQ
3252 Points ∼19% -13%
Apple MacBook Pro Retina 15 inch 2015-05
AMD Radeon R9 M370X, Intel Core i7-4870HQ
2501 Points ∼15% -33%
Apple MacBook Pro 13 2016 (2.9 GHz)
Intel Iris Graphics 550, Intel Core i5-6267U
1657 Points ∼10% -56%
Lenovo ThinkPad P40 Yoga 20GQ-0004GE
NVIDIA Quadro M500M, Intel Core i7-6500U
1585 Points ∼9% -58%
Unigine Valley 1.0 - 1920x1080 Extreme HD Preset OpenGL AA:x8
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.9 GHz, 460)
AMD Radeon Pro 460, Intel Core i7-6920HQ
16.5 fps ∼100% +17%
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.9 GHz, 460)
AMD Radeon Pro 460, Intel Core i7-6920HQ
16.4 fps ∼99% +16%
HP ZBook Studio G3
NVIDIA Quadro M1000M, Intel Core i7-6820HQ
16.4 fps ∼99% +16%
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.6 GHz, 450)
AMD Radeon Pro 450, Intel Core i7-6700HQ
14.2 (min: 8.7) fps ∼86% +1%
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.7 GHz, 455)
AMD Radeon Pro 455, Intel Core i7-6820HQ
14.1 fps ∼85%
Apple MacBook Pro 13 2016 (2.9 GHz)
Intel Iris Graphics 550, Intel Core i5-6267U
9.6 fps ∼58% -32%
Lenovo ThinkPad P40 Yoga 20GQ-0004GE
NVIDIA Quadro M500M, Intel Core i7-6500U
6.3 fps ∼38% -55%
3DMark 06 Standard
25873 Punkte
3DMark Vantage P Result
16522 Punkte
3DMark 11 Performance
5774 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
15766 Punkte
3DMark Fire Strike Score
3463 Punkte
3DMark Time Spy Score
1254 Punkte
Hilfe

Gaming Performance

Die Leistung der AMD Radeon Pro 455 unter Windows 10 reicht in vielen Fällen nicht für die Kombination aus Full-HD-Auflösung und hohen Grafikdetails aus. Für flüssiges Gameplay müssen bei anspruchsvollen Titeln schon einige Details reduziert werden, hierzu gehören beispielsweise Rise of the Tomb Raider, The Witcher 3 oder auch Battlefield 1. Innerhalb der Apple-Modelle liegt die Radeon Pro 455 meist erneut zwischen den Geschwistern, ist aufgrund des kleines Speichers aber deutlich näher an der Radeon Pro 450. Wer mit seinem MacBook des Öfteren auch mal spielen möchte, sollte definitiv zur stärkeren Radeon Pro 460 greifen. Erneut hat die GeForce GTX 1050 einen spürbaren Vorteil und kann auch anspruchsvolle Titel mit hohen Details bewältigen. Ein großes Problem für Spieler unter Windows 10 ist der mäßige Treibersupport für die Grafikkarte. Die regelmäßigen Treiber-Veröffentlichungen von AMD unterstützen die Radeon Pro Karten in den MacBook Pros nicht. Auch eine manuelle Installation ist uns nicht geglückt. Dadurch kann die GPU unter Windows 10 / Bootcamp nicht ihr gesamtes Potential ausnutzen und wird in Zukunft auch mit Problemen bei neuen Spielen kämpfen. 

Unter OS X ist die Spieleperformance, wie üblich, deutlich geringer als unter Windows 10. Portierte Spiele wie Tomb Raider erreichen nicht die Leistung wie unter Windows 10.

Rise of the Tomb Raider - 1920x1080 High Preset AA:FX AF:4x
Acer Aspire VX5-591G-D0DD
GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 7700HQ, SK Hynix Canvas SC300 512GB M.2 (HFS512G39MND)
47.4 fps ∼100% +90%
HP Omen 15-ax007ng
GeForce GTX 965M, 6700HQ, Adata IM2S3138E-128GM-B
37.4 fps ∼79% +50%
Asus Strix GL753VD-GC045T
GeForce GTX 1050 (Notebook), 7700HQ, Micron SSD 1100 (MTFDDAV256TBN)
37.1 fps ∼78% +49%
HP Pavilion 17 FHD V3A33AV
GeForce GTX 960M, 6700HQ, SanDisk Z400s SD8SNAT-128G
30.2 fps ∼64% +21%
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.9 GHz, 460)
Radeon Pro 460, 6920HQ, Apple SSD SM1024L
25.8 fps ∼54% +4%
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.7 GHz, 455)
Radeon Pro 455, 6820HQ, Apple SSD SM0512L
24.9 (min: 22) fps ∼53%
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.6 GHz, 450)
Radeon Pro 450, 6700HQ, Apple SSD SM0256L
20.9 (min: 19) fps ∼44% -16%
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.6 GHz, 450)
Radeon Pro 450, 6700HQ, Apple SSD SM0256L
20.7 (min: 18) fps ∼44% -17%
The Witcher 3 - 1920x1080 High Graphics & Postprocessing (Nvidia HairWorks Off)
Acer Aspire VX5-591G-D0DD
GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 7700HQ, SK Hynix Canvas SC300 512GB M.2 (HFS512G39MND)
37.3 fps ∼100% +52%
Dell XPS 15 2017 9560 (7300HQ, Full-HD)
GeForce GTX 1050 (Notebook), 7300HQ, WDC WD10SPCX-75KHST0 + SanDisk Z400s M.2 2242 32 GB Cache
34.6 fps ∼93% +41%
Asus Strix GL753VD-GC045T
GeForce GTX 1050 (Notebook), 7700HQ, Micron SSD 1100 (MTFDDAV256TBN)
29.1 fps ∼78% +18%
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.9 GHz, 460)
Radeon Pro 460, 6920HQ, Apple SSD SM1024L
28.9 fps ∼77% +17%
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.7 GHz, 455)
Radeon Pro 455, 6820HQ, Apple SSD SM0512L
24.6 (min: 20) fps ∼66%
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.6 GHz, 450)
Radeon Pro 450, 6700HQ, Apple SSD SM0256L
20.3 (min: 17) fps ∼54% -17%
Apple MacBook Pro Retina 15 inch 2015-05
Radeon R9 M370X, 4870HQ, Apple SSD SM0512G
14.9 fps ∼40% -39%
Battlefield 1 - 1920x1080 High Preset AA:T
Acer Aspire VX5-591G-D0DD
GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 7700HQ, SK Hynix Canvas SC300 512GB M.2 (HFS512G39MND)
55.9 fps ∼100% +93%
Dell XPS 15 2017 9560 (7300HQ, Full-HD)
GeForce GTX 1050 (Notebook), 7300HQ, WDC WD10SPCX-75KHST0 + SanDisk Z400s M.2 2242 32 GB Cache
50.1 fps ∼90% +73%
Asus Strix GL753VD-GC045T
GeForce GTX 1050 (Notebook), 7700HQ, Micron SSD 1100 (MTFDDAV256TBN)
46.5 fps ∼83% +61%
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.9 GHz, 460)
Radeon Pro 460, 6920HQ, Apple SSD SM1024L
40.9 fps ∼73% +42%
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.7 GHz, 455)
Radeon Pro 455, 6820HQ, Apple SSD SM0512L
28.9 (min: 26) fps ∼52%
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.6 GHz, 450)
Radeon Pro 450, 6700HQ, Apple SSD SM0256L
24.2 (min: 22) fps ∼43% -16%
Anno 2205 - 1920x1080 High Preset AA:4x
Asus Strix GL753VD-GC045T
GeForce GTX 1050 (Notebook), 7700HQ, Micron SSD 1100 (MTFDDAV256TBN)
43.7 (min: 40) fps ∼100% +150%
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.9 GHz, 460)
Radeon Pro 460, 6920HQ, Apple SSD SM1024L
25.9 fps ∼59% +48%
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.6 GHz, 450)
Radeon Pro 450, 6700HQ, Apple SSD SM0256L
18.3 (min: 16) fps ∼42% +5%
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.7 GHz, 455)
Radeon Pro 455, 6820HQ, Apple SSD SM0512L
17.5 (min: 16) fps ∼40%
Call of Duty Infinite Warfare - 1920x1080 High / On AA:FX
Schenker XMG P507 PRO
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ, Samsung SSD 960 Evo 500GB m.2 NVMe
114 fps ∼100% +184%
Asus Strix GL753VD-GC045T
GeForce GTX 1050 (Notebook), 7700HQ, Micron SSD 1100 (MTFDDAV256TBN)
51.1 (min: 35) fps ∼45% +27%
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.9 GHz, 460)
Radeon Pro 460, 6920HQ, Apple SSD SM1024L
46.3 fps ∼41% +15%
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.7 GHz, 455)
Radeon Pro 455, 6820HQ, Apple SSD SM0512L
40.2 (min: 31) fps ∼35%
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.6 GHz, 450)
Radeon Pro 450, 6700HQ, Apple SSD SM0256L
36 (min: 27) fps ∼32% -10%
min. mittel hoch max.4K
Counter-Strike: GO (2012) 145fps
BioShock Infinite (2013) 23037.8fps
Sims 4 (2014) 50.6fps
GTA V (2015) 37.111.1fps
The Witcher 3 (2015) 69.524.614.2fps
Dota 2 Reborn (2015) 67.261.522.8fps
World of Warships (2015) 18870.753fps
Anno 2205 (2015) 8617.57.7fps
Fallout 4 (2015) 27.8fps
Rainbow Six Siege (2015) 16252.733.7fps
Rise of the Tomb Raider (2016) 8424.918.3fps
XCOM 2 (2016) 7027.217.95.9fps
Far Cry Primal (2016) 70323020fps
The Division (2016) 8825.218.5fps
Hitman 2016 (2016) 7520.4fps
Ashes of the Singularity (2016) 33.821.319.3fps
Doom (2016) 53.119.8fps
Overwatch (2016) 17865.830.118.7fps
Deus Ex Mankind Divided (2016) 59.521.58.9fps
FIFA 17 (2016) 107fps
Mafia 3 (2016) 32.815.1fps
Battlefield 1 (2016) 10928.925.3fps
Civilization VI (2016) 6928.821.6fps
Farming Simulator 17 (2016) 71.725.822.8fps
Titanfall 2 (2016) 33.128.8fps
Call of Duty Infinite Warfare (2016) 40.234.4fps
Dishonored 2 (2016) 44.120.6fps
Watch Dogs 2 (2016) 54.420.7fps
Resident Evil 7 (2017) 14659.434.619.7fps

Emissionen

Geräuschemissionen

Prinzipiell unterscheidet sich das Lüfterverhalten auch in dieser Konfiguration nicht von den anderen Modellen. Die Lüfter sind immer aktiviert, aber nur in sehr ruhigen Umgebungen ist ein leichtes Rauschen zu hören. Bei Last steigern sie ihre Geschwindigkeit (stufenlos) erst sehr spät, ein normaler 3DMark-06-Durchlauf reichte beispielsweise nicht aus. Bei dauerhafter Last (mehrere Benchmark-Durchläufe und The Witcher 3) werden die Lüfter mit rund 38 dB(A) allerdings ein wenig lauter als bei den anderen beiden Modellen. Auch unter maximaler Last ermitteln wir etwas höhere 48 dB(A). Hier hat vermutlich der Bootcamp-Treiber Auswirkungen, da sich die angezeigte BIOS-Version von den anderen Testgeräten unterscheidet.

Lautstärkediagramm

Idle
30.8 / 30.8 / 30.8 dB(A)
HDD
30.8 dB(A)
Last
38.7 / 48.8 dB(A)
 
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   Audix TM1, Arta (aus 15 cm gemessen)   Umgebungsgeräusche: 30.4 dB(A)
6820HQ, Radeon Pro 455
Radeon Pro 455, 6820HQ, Apple SSD SM0512L
6920HQ, Radeon Pro 460
Radeon Pro 460, 6920HQ, Apple SSD SM1024L
6700HQ, Radeon Pro 450
Radeon Pro 450, 6700HQ, Apple SSD SM0256L
4870HQ, Radeon R9 M370X
Radeon R9 M370X, 4870HQ, Apple SSD SM0512G
6700HQ, GeForce GTX 960M
GeForce GTX 960M, 6700HQ, Samsung PM951 NVMe 512 GB
7300HQ, GeForce GTX 1050 (Notebook)
GeForce GTX 1050 (Notebook), 7300HQ, WDC WD10SPCX-75KHST0 + SanDisk Z400s M.2 2242 32 GB Cache
Geräuschentwicklung
4%
3%
1%
-6%
-6%
aus / Umgebung *
30.4
29
5%
30.4
-0%
30.3
-0%
Idle min *
30.8
30.3
2%
30.6
1%
28.9
6%
31.4
-2%
31.6
-3%
Idle avg *
30.8
30.3
2%
30.6
1%
28.9
6%
32.5
-6%
31.6
-3%
Idle max *
30.8
30.3
2%
30.6
1%
28.9
6%
33.6
-9%
33.4
-8%
Last avg *
38.7
35.1
9%
34.7
10%
46
-19%
45.2
-17%
47.8
-24%
Last max *
48.8
46
6%
46.3
5%
46
6%
46
6%
47.8
2%

* ... kleinere Werte sind besser

Temperatur

Bei den Oberflächentemperaturen gibt es ebenfalls leichte Unterschiede zu den beiden bisherigen Testgeräten. Unter Last wird die Oberseite mit 46 °C im mittleren Bereich etwas wärmer, während die maximalen Temperaturen an der Unterseite ~2 °C kühler ausfallen. Der Handballenbereich bleibt aber auch hier angenehm kühl.

Stresstest: Sensoren CPU
Stresstest: Sensoren CPU
Stresstest: Sensoren GPU
Stresstest: Sensoren GPU

Bei unserem Stresstest mit den Tools FurMark und Prime95 laufen wir erneut in das Verbrauchslimit des mitgelieferten 87-Watt-Netzteils. Der Prozessor pendelt sich bei etwa 2,3 GHz und 91 °C ein, während die Radeon Pro 455 mit ~700 MHz läuft und sich auf 79 °C erwärmt. Hier wäre also durchaus noch etwas Spielraum für höhere Takte.

maximale Last Oberseite
maximale Last Oberseite
maximale Last Unterseite
maximale Last Unterseite
Max. Last
 42 °C46 °C39 °C 
 42 °C46 °C35 °C 
 29 °C28 °C27 °C 
Maximal: 46 °C
Durchschnitt: 37.1 °C
38 °C39 °C38 °C
30 °C34 °C31 °C
29 °C29 °C28 °C
Maximal: 39 °C
Durchschnitt: 32.9 °C
Netzteil (max.)  44 °C | Raumtemperatur 20.4 °C | Fluke 62 Mini
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.7 GHz, 455)
6820HQ, Radeon Pro 455
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.9 GHz, 460)
6920HQ, Radeon Pro 460
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.6 GHz, 450)
6700HQ, Radeon Pro 450
Apple MacBook Pro Retina 15 inch 2015-05
4870HQ, Radeon R9 M370X
Dell XPS 15-9550 i7
6700HQ, GeForce GTX 960M
Dell XPS 15 2017 9560 (7300HQ, Full-HD)
7300HQ, GeForce GTX 1050 (Notebook)
Hitze
-2%
2%
3%
-25%
-6%
Last oben max *
46
44.2
4%
43
7%
43.2
6%
55.9
-22%
47.6
-3%
Last unten max *
39
41.6
-7%
40
-3%
39
-0%
50
-28%
42.1
-8%
Idle oben max *
33.6
26
30
28.1
29.9
Idle unten max *
31.1
25
29.3
27.9
29.8

* ... kleinere Werte sind besser

Energieverwaltung

Energieaufnahme

Die integrierte Grafikkarte steht nur unter macOS zur Verfügung, weshalb wir die Idle-Messungen damit durchgeführt haben. Unter Last kamen hingegen unsere üblichen Windows-Tools zum Einsatz. Insgesamt gibt es hier nur geringe Abweichungen zu den anderen beiden Modellen. Unter maximaler Auslastung ist erneut das 87-Watt-Netzteil der limitierende Faktor.

Stromverbrauch
Idledarkmidlight 4 / 10.9 / 10.9 Watt
Last midlight 64.6 / 86.7 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.7 GHz, 455)
6820HQ, Radeon Pro 455
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.9 GHz, 460)
6920HQ, Radeon Pro 460
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.6 GHz, 450)
6700HQ, Radeon Pro 450
Apple MacBook Pro Retina 15 inch 2015-05
4870HQ, Radeon R9 M370X
Dell XPS 15-9550 i7
6700HQ, GeForce GTX 960M
Dell XPS 15 2017 9560 (7300HQ, Full-HD)
7300HQ, GeForce GTX 1050 (Notebook)
Stromverbrauch
1%
8%
-25%
-97%
-23%
Idle min *
4
3
25%
2.9
27%
6
-50%
12.5
-213%
6.6
-65%
Idle avg *
10.9
9.9
9%
9.7
11%
12.8
-17%
19.6
-80%
9
17%
Idle max *
10.9
12.5
-15%
10.1
7%
13.3
-22%
22.8
-109%
10.7
2%
Last avg *
64.6
70.6
-9%
65
-1%
82.4
-28%
102
-58%
77.5
-20%
Last max *
86.7
90.8
-5%
89.5
-3%
91.8
-6%
107
-23%
130
-50%

* ... kleinere Werte sind besser

Akkulaufzeit

Die beworbene Akkulaufzeit von 10 Stunden wird auch von unserem dritten Testgerät erreicht. Mit dem 76-Wh-Akku läuft das MacBook Pro 15 in unserem WLAN-Test bei einer angepassten Helligkeit von 150 cd/m² mehr als 10,5 Stunden und damit sogar noch einige Minuten länger als bei den anderen Testgeräten. Bei voller Beanspruchung ist nach etwas mehr als 50 Minuten Schluss.

Akkulaufzeit
Surfen über WLAN v1.3 (Safari)
10h 37min
Last (volle Helligkeit)
0h 54min
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.7 GHz, 455)
6820HQ, Radeon Pro 455, 76 Wh
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.9 GHz, 460)
6920HQ, Radeon Pro 460, 76 Wh
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.6 GHz, 450)
6700HQ, Radeon Pro 450, 76 Wh
Apple MacBook Pro Retina 15 inch 2015-05
4870HQ, Radeon R9 M370X, 100 Wh
Dell XPS 15-9550 i7
6700HQ, GeForce GTX 960M, 84 Wh
Dell XPS 15 2017 9560 (7300HQ, Full-HD)
7300HQ, GeForce GTX 1050 (Notebook), 56 Wh
Akkulaufzeit
-4%
-2%
31%
40%
4%
Idle
1039
528
565
WLAN
637
619
-3%
602
-5%
432
-32%
309
-51%
334
-48%
Last
54
52
-4%
55
2%
105
94%
125
131%
84
56%
H.264
547
516
413
318

Fazit

Pro

+ hervorragendes Gehäuse
+ sehr guter Bildschirm
+ riesiges Trackpad mit toller Präzision
+ leise und gute Kühlung
+ hohe WLAN-Übertragungsraten
+ gute Lautsprecher

Contra

- kein USB-A und HDMI-Port
- Netzteil limitiert unter extremer Last
- 2.4-GHz-WLAN-Problem bei angeschlossenem USB Gerät
- Lüfter im Idle (leise) hörbar
- sehr teuer – vor allem die Aufpreise
Im Test: Apple MacBook Pro 15 2,7 GHz
Im Test: Apple MacBook Pro 15 2,7 GHz, zur Verfügung gestellt von:
Notebooksbilliger

Der Test der dritten Konfiguration des aktuellen Apple MacBook Pro 15 brachte durchaus einige überraschende Ergebnisse. Allerdings betreffen diese nicht die beiden schnelleren Kernkomponenten. Der Prozessor aus unserer "mittleren" Konfiguration für 3.199 Euro ist 100 MHz schneller als das Basismodell, was in den Benchmarks zu einem Vorsprung im einstelligen Prozentbereich führt. In der Praxis merkt man davon jedoch nichts. 

Die Grafikkarte AMD Radeon Pro 455 ordnet sich erwartungsgemäß zwischen den beiden Schwestermodellen 450 und 460 an, liegt aufgrund des kleinen Videospeichers (2 GB GDDR5) aber tendenziell näher an der normalen Radeon Pro 450. Wer mit der Grafikleistung der normalen Radeon Pro 450 nicht zufrieden ist, sollte am besten direkt zur schnelleren 460 mit 4 GB GDDR5-VRAM greifen.

Die große Überraschung ist der Bildschirm, der eine andere Bezeichnung besitzt (APPA031) und sich durch eine höhere Helligkeit auszeichnet. Da der Schwarzwert nicht darunter leidet, fällt auch der Kontrast noch einmal besser aus. Aktuell scheint es reine Glückssache zu sein, welches Panel man bekommt. Sowohl die Entry-Level-Version als auch das High-End-Modell waren mit dem etwas dunkleren Display ausgestattet, einen Zusammenhang mit höherwertigen Komponenten scheint es also nicht zu geben.

Am Anfang des Tests haben wir die Frage gestellt, ob sich die Upgrades lohnen. Die Antwort lautet in diesem Fall: bedingt. Der Prozessor ist im Alltag praktisch gleich schnell und Power-User werden sowieso zu dem optionalen Core i7-6920HQ greifen, was auch für die Grafikkarte gilt. Da jedoch auch die größere 512-GB-SSD enthalten ist und die vorkonfigurierten Modelle in anderen Online-Shops oftmals günstiger angeboten werden, könnte diese Konfiguration durchaus interessant sein, auch wenn man eigentlich nur mehr Speicherplatz benötigt. An den allgemeinen Vor- und Nachteilen des Apple MacBook Pro 15 ändert sich durch die verschiedenen Komponenten natürlich nichts, weshalb wir an dieser Stelle noch einmal auf unseren ausführlichen Testbericht der Basiskonfiguration verweisen möchten.

Apple MacBook Pro 15 2016 (2.7 GHz, 455) - 13.02.2017 v6
Klaus A. Hinum, Andreas Osthoff

Gehäuse
93 / 98 → 95%
Tastatur
90%
Pointing Device
100%
Konnektivität
51 / 81 → 63%
Gewicht
65 / 67 → 96%
Akkulaufzeit
93%
Display
92%
Leistung Spiele
78 / 85 → 92%
Leistung Anwendungen
89 / 92 → 97%
Temperatur
86%
Lautstärke
83 / 95 → 88%
Audio
91%
Kamera
53 / 85 → 62%
Auf- / Abwertung
-2%
Durchschnitt
76%
88%
Multimedia - gewichteter Durchschnitt
Weitere Informationen über unsere Bewertung finden sie hier.

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Autor: Klaus A. Hinum, Andreas Osthoff, 15.02.2017 (Update: 24.02.2017)
Andreas Osthoff
Andreas Osthoff - Senior Editor Business
Ich bin mit Computern und moderner Unterhaltungselektronik aufgewachsen. Seit meinem ersten Computer, einem Commodore C64, habe ich mich für die Technik interessiert und angefangen, meine eigenen Computer zu bauen. Bei Notebookcheck kümmere ich mich schwerpunktmäßig um die Business-Geräte sowie die mobilen Workstations, doch ich mache auch gerne Abstecher in den mobilen Bereich. Es ist immer wieder eine tolle Erfahrung, neueste Geräte zu testen und miteinander zu vergleichen. Den passenden Ausgleich schafft der Sport, im Sommer vor allem mit dem Rad.