Notebookcheck

Test Dell Precision 3510 Workstation

Sparprojekt. Die mobile Workstation Dell Precision 3510 ist ein günstiges Einsteigermodell mit vielen positiven Eigenschaften. Warum die Testkonfiguration unter dem Strich dennoch nicht überzeugt, lesen Sie in folgendem Testbericht.

Dell ist eine der ersten Adressen, bei der man sich umschaut, wenn die Anschaffung einer neuen mobilen Workstation ins Haus steht. Dass dieses Vorhaben hier wie bei anderen Herstellern kein billiges Unterfangen wird, liegt in der Natur der Sache. Mobile Workstations sind leistungsstarke Business-Geräte, die neben einer umfangreichen Schnittstellenausstattung vor allem durch vielfältige Support-, Garantie- und Wartungsoptionen auf sich aufmerksam machen. Dazu kommen oft sehr individuelle Konfigurationsmöglichkeiten, um sein neues Arbeitsgerät perfekt an die persönlichen Bedürfnisse anpassen zu können.

Das Dell Precision 3510 ist derzeit eine der günstigsten Möglichkeiten, an ein aktuelles Arbeitsgerät dieser Notebook-Klasse zu gelangen. Unser Testgerät verfügt über eine Intel Core i7-6700HQ Quadcore-CPU, 16 GB DDR4-RAM, AMDs FirePro W5130M-Grafik, eine 256-GB-NVMe-SSD und ein mattes TN-HD-Display. Der Preis beträgt zum Testzeitpunkt in Dells Online-Shop ca. 1.900 Euro (brutto), die Serie ist ab etwa 1.400 Euro zu haben. Die Straßenpreise bei den Händlern beginnen bei knapp 1.300 Euro.

Dell Precision 3510 (Precision 3000 Serie)
Grafikkarte
AMD FirePro W5130M - 2048 MB, Kerntakt: 925 MHz, Speichertakt: 1000 MHz, GDDR5, 15.201.1101.0 WHQL / Win 10 64, AMD Switchable Graphics
Hauptspeicher
16384 MB 
, 2 x 8 GB DDR4-2133, max. 32 GB in 2 Slots, kein Slot frei
Bildschirm
15.6 Zoll 16:9, 1366 x 768 Pixel 100 PPI, LGD04AF, K96D2_156WHU, TN LED, 62 % sRGB, spiegelnd: nein
Mainboard
Intel Skylake-H
Massenspeicher
Samsung SM951 MZVPV256HDGL m.2 PCI-e, 256 GB 
, NVMe
Soundkarte
Realtek ALC293 @ Intel Skylake High Definition Audio Controller
Anschlüsse
3 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 1 USB 3.1 Gen2, 1 Thunderbolt, 1 VGA, 1 HDMI, 1 DisplayPort, 1 Kensington Lock, 1 Docking Station Anschluss, Audio Anschlüsse: kombinierter 3,5-mm-Klinke in/out, Card Reader: Realtek PCIe UHS-II-Kartenleser, SD, SDHC, SDXC, 1 SmartCard
Netzwerk
Intel Ethernet Connection I219-LM (10/100/1000MBit), Intel Dual Band Wireless-AC 8260 (a/b/g/n/ac), Bluetooth 4.2
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 22 x 377 x 253
Akku
84 Wh Lithium-Ion, unter der Bodenplatte verschraubt aber austauschbar, Akkulaufzeit (laut Hersteller): 17 h
Betriebssystem
Microsoft Windows 10 Pro 64 Bit
Kamera
Webcam: HD Webcam
Sonstiges
Lautsprecher: Stereo, Tastatur: Chiclet, Tastatur-Beleuchtung: ja, 36 Monate Garantie
Gewicht
2.42 kg, Netzteil: 610 g
Preis
1900 Euro

 

Gehäuse

Das Gehäuse der Dell Precision 3510 Workstation entspricht den aktuellen Latitudes der 5000er Serie und bietet damit die gleichen hervorragenden Business-Eigenschaften. In dezenten Schwarz- und Grautönen legt das Arbeitsgerät die oft gewünschte Zurückhaltung an den Tag und bietet damit die besten Voraussetzungen, sich voll und ganz auf das nächste Projekt konzentrieren zu können.

Die Baseunit ist sehr verwindungssteif, die Handballenablage fest, und die Displayscharniere halten den Bildschirm sehr gut in Position. Überdurchschnittlich stabil zeigt sich auch der Displaydeckel, der sich mit angemessenem Zug und Gegenzug nur wenig verformen lässt. Das Testgewicht beträgt recht moderate 2.420 g, wobei man das klobige Netzteil (610 g) dank der guten Akkulaufzeiten meist zu Hause lassen kann.

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Größenvergleich

Ausstattung

Ein Highlight in dieser Preisklasse ist sicherlich der vollwertige Thunderbolt-3-Anschluss. Dieser ist derzeit allerdings nicht für die i5-Modelle verfügbar, was für manchen Anwender einen nicht unerheblichen Einschnitt bedeuten dürfte. Über diese eine Schnittstelle lassen sich schnelle Thunderbolt 3-Massenspeicher mit maximal 40 Gbit/s, USB 3.1 Gen.2- Laufwerke mit bis zu 10 Gbit/s ansprechen und externe 4k-Bildschirme mit ihrer nativen Auflösung bei 60 Hz betreiben.

Natürlich passen hier auch Dells neue Thunderbolt Docks, die zukünftig wohl die ebenfalls noch verwendbaren proprietären Dockingstations (Anschluss an der Unterseite) verdrängen werden. Ansonsten findet man hier auch noch einen analogen VGA-Anschluss und den im Consumer-Bereich etablierten HDMI-Port.

Vervollständigt wird das gut positionierte Schnittstellenangebot durch drei USB-3.0-Anschlüsse, einen UHS-II-Kartenleser und den kombinierten 3,5-mm-Klinke-Audioport.

links: Thunderbolt 3 und Smartcard Reader
links: Thunderbolt 3 und Smartcard Reader
Heck: LAN, VGA, SIM-Slot, HDMI, USB, Netzanschluss
Heck: LAN, VGA, SIM-Slot, HDMI, USB, Netzanschluss
rechts: Audio, Kartenleser, 2x USB 3.0, Kensington Lock
rechts: Audio, Kartenleser, 2x USB 3.0, Kensington Lock

SDCardreader

Der UHS-II-Kartenleser von Realtek ist per PCIe angebunden und liefert mit unserer Speicherkarte von Toshiba sehr gute Werte. Mit über 200 MB/s beim Lesen und 122 MB/s beim Schreiben werden die Möglichkeiten der Toshiba Exceria Pro UHS-II mit 64 GB sehr gut ausgereizt.

SDCardreader Transfer Speed
average JPG Copy Test (av. of 3 runs)
Dell Precision 3510
 
128 MB/s ∼100%
HP ZBook 15 G3
 
123 MB/s ∼96% -4%
Lenovo ThinkPad P50
 
108 MB/s ∼84% -16%
maximum AS SSD Seq Read Test (1GB)
HP ZBook 15 G3
 
206 MB/s ∼100% 0%
Dell Precision 3510
 
205 MB/s ∼100%
Lenovo ThinkPad P50
 
197 MB/s ∼96% -4%

Kommunikation

komfortable SIM-Schublade am Heck
komfortable SIM-Schublade am Heck

Die Funkausstattung deckt beim Testgerät Dualband-WLAN nach dem AC-Standard und Bluetooth 4.2 ab. Beide haben im Test einen guten Eindruck hinterlassen und mit unauffällig schnellen Datenraten gearbeitet. Ergänzend kann man sein Dell Precision 3510 bereits bei der Konfiguration oder nachträglich mit einem WWAN-Modul (etwa 115 Euro brutto) für mobiles Internet ausstatten. Die Antennen liegen bereits beim reservierten M.2-Steckplatz bereit, und die SIM-Karte lässt sich komfortabel über eine am Heck platzierte Schublade einlegen. 

Ansonsten findet man natürlich auch noch den obligatorischen GigabitLAN-Anschluss, der auch eine kabelgebundene Netzwerkintegration ermöglicht. Webcam und Dual-Array-Mikrofon reichen für die üblichen Videochats aus. Die Bildqualität der Kamera ist bei guten Lichtverhältnissen passabel, quittiert eine Verschlechterung der Bedingungen, aber schnell mit zunehmendem Rauschen und verblassenden Farben.

Sicherheit

Bei der Sicherheit muss man sich zwischen Smartcard und Fingerprint Reader entscheiden.
Bei der Sicherheit muss man sich zwischen Smartcard und Fingerprint Reader entscheiden.

Laut Dells Konfigurationsliste muss man sich bei der Sicherheitsausstattung scheinbar zwischen dem Fingerabdruck-Scanner und dem Smartcard Reader entscheiden. Beides gibt es wohl nicht gemeinsam in einem Gerät. Das würde auch erklären, warum unser Testgerät keinen Fingerabdruck-Scanner, aber einen Smartcard Reader verbaut bekommen hat.

Ansonsten verfügt das Dell Precision 3510 über ein Trusted Platform Modul 1.2 und die üblichen Passwort-Sicherungen auf BIOS- und Systemebene. Als handfesten Schutz vor Diebstahl kann man wie gehabt auf Kensingtons Kabelschlösser zurückgreifen, für die das Testgerät an der rechten Seite die passende Vorbereitung mitbringt. 

Zubehör

Dell bietet wie für die entsprechende Latitude-Serie ein recht umfangreiches Zubehörprogramm an. Ein kleinerer Akku, alte proprietäre und neue Thunderbolt-3-Docking-Stationen sowie universelles Zubehör, das nicht nur serien-, sondern auch herstellerübergreifend eingesetzt werden kann.

Wartung

Die Wartungs- und Aufrüstmöglichkeiten sind trotz anwenderfreundlich verschraubter Unterbodenabdeckung nicht auf dem Niveau angesiedelt, wie man das zum Beispiel vom Dell Precision 7510 her kennt. Beim Blick ins Innere wird auch schnell klar, warum man in Dells Online-Konfigurator den großen 84-Wh-Akku nicht mit einem 2,5-Zoll-Laufwerk oder ein 2,5-Zoll-Laufwerk nicht mit einem M.2-Laufwerk kombinieren kann. Die dafür vorgesehenen Räume überlappen sich und schließen je nach Komponentenwahl die jeweils konkurrierende Komponente schlicht und einfach aus Platzgründen aus.

Ansonsten sind alle Komponenten gut erreichbar, der Akku ist verschraubt, und auch die Lüfter lassen sich im Bedarfsfall einfach reinigen. Der Arbeitsspeicher lässt sich beim Precision 3510 auf maximal 32 GB ausbauen, da hier selbst bei den Quadcores kein dritter und vierter Steckplatz verfügbar ist. Welche Komponenten man wie erreicht und austauscht, darüber kann man sich in Dells Owners Manual zum Precision 3510 informieren.

Garantie

Die Herstellergarantie beträgt - wie für diese Klasse üblich - von Haus aus 36 Monate (Basic Support) und kann je nach Bedarf erweitert werden. Eine Erweiterung auf 4 Jahre ProSupport mit Vor-Ort-Service kostet zum Beispiel etwa 330 Euro zusätzlich.

Eingabegeräte

Tastatur

Die vielschreibertaugliche Tastatur des Dell Precision 3510 verfügt über große Tasten im 19-mm-Raster und ist mit einem separaten Nummernblock ausgestattet. Die Tastaturmatte liegt fest auf, wippt nicht nach und vermittelt einen guten Druckpunkt. Die Beschriftung ist kontraststark ausgeführt und wird durch die 2-stufige Tastaturbeleuchtung angemessen unterstützt.

Touchpad

Das Touchpad verfügt über sehr gute Gleiteigenschaften und nimmt Eingaben sehr zuverlässig an. Die separaten Touchpad-Tasten zeigen sich beim Drücken leichtgängig und leise. Die üblichen Mehrfingergesten werden unterstützt. Im Touchpad-Treiber kann man weitere Funktionen freischalten oder verzichtbare Funktionen deaktivieren.

Der im Business-Bereich gern gesehene Trackpoint ist eine gute Alternative zum Touchpad und verfügt über eigene Eingabetasten oberhalb des Touchpads. Vom Komfort her erreicht diese Lösung aber nicht ganz das Niveau der ThinkPads, da die nach innen gewölbte Oberfläche kaum über die umliegenden Tasten hervorragt und somit die Bedienung etwas erschwert.


sehr gute Tastatur
sehr gute Tastatur
gelungenes Touchpad
gelungenes Touchpad
separater Nummernblock
separater Nummernblock
gewöhnungsbedürftiger Trackpoint
gewöhnungsbedürftiger Trackpoint

Display

In einem Notebook von knapp 2.000 Euro - zumal es sich hier um eine mobile Workstation handelt - sollte man eigentlich ein Display angemessener Qualität erwarten können. Das trifft auf die Testkonfiguration leider gar nicht zu. Das hier verbaute TN-Panel von LG Philips kann man ohne Weiteres auch in den billigsten Einsteiger-Notebooks unter 500 Euro vorfinden. Dabei stört noch nicht einmal die geringe Auflösung mit ihren 1.366 x 768 Bildpunkten. Vielmehr ist es die Summe der übrigen Eigenschaften, die durchweg deutlich unter dem sonst üblichen Durchschnitt angesiedelt ist. 

217
cd/m²
187
cd/m²
185
cd/m²
223
cd/m²
199
cd/m²
191
cd/m²
217
cd/m²
197
cd/m²
196
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 223 cd/m² Durchschnitt: 201.3 cd/m² Minimum: 9.1 cd/m²
Ausleuchtung: 83 %
Helligkeit Akku: 199 cd/m²
Kontrast: 498:1 (Schwarzwert: 0.4 cd/m²)
ΔE Color 9 | 0.4-29.43 Ø6.3
ΔE Greyscale 9.6 | 0.64-98 Ø6.5
73.7% sRGB (Calman 2D) 62.4% sRGB (Argyll 3D) 39.6% AdobeRGB 1998 (Argyll 3D)
Gamma: 2.41
Dell Precision 3510
LGD04AF, K96D2_156WHU, , 1366x768, 15.6
Dell Precision 3510 52452051.2
LG Display LGD049B / 156WF6, Dell P/N: F7HH2, , 1920x1080, 15.6
Dell Precision 7510 (4K IGZO)
Sharp LQ156D1, , 3840x2160, 15.6
Dell Precision 5510
SHP143E, 7PHPT_LQ156D1, , 3840x2160, 15.6
Lenovo ThinkPad P50
LQ156D1JW05, , 3840x2160, 15.6
HP ZBook 15 G3
Samsung SDC5344, , 1920x1080, 15.6
Response Times
15%
-11%
26%
-12%
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
56 (27, 29)
40.4 (19.6, 20.8)
28%
56.4 (23.2, 33.2)
-1%
39.2 (14.8, 24.4)
30%
54 (24.4, 29.6)
4%
Response Time Black / White *
28 (11, 17)
27.6 (6.8, 20.8)
1%
34 (11, 23)
-21%
22 (7, 15)
21%
35.6 (11.6, 24)
-27%
PWM Frequency
198.4 (29)
217
198 (95)
Bildschirm
47%
57%
65%
42%
40%
Helligkeit Bildmitte
199
364.6
83%
279.2
40%
391
96%
250
26%
306
54%
Brightness
201
335
67%
271
35%
361
80%
250
24%
289
44%
Brightness Distribution
83
83
0%
83
0%
87
5%
86
4%
85
2%
Schwarzwert *
0.4
0.4
-0%
0.266
33%
0.4
-0%
0.31
22%
0.34
15%
Kontrast
498
912
83%
1050
111%
978
96%
806
62%
900
81%
DeltaE Colorchecker *
9
4.14
54%
4.85
46%
4.5
50%
5.1
43%
Colorchecker DeltaE2000 max. *
13.3
6.56
51%
9.3
30%
9.9
26%
DeltaE Graustufen *
9.6
3.26
66%
4.01
58%
7.2
25%
7.4
23%
Gamma
2.41 100%
2.19 110%
2.18 110%
2.31 104%
2.37 101%
CCT
10695 61%
6375 102%
7340 89%
6399 102%
7263 89%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
39.6
85.68
116%
96
142%
85
115%
63
59%
Color Space (Percent of sRGB)
62.4
99.72
60%
100
60%
98.6
58%
95
52%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
47% / 47%
36% / 50%
27% / 51%
34% / 39%
14% / 31%

* ... kleinere Werte sind besser

Die maximale Helligkeit erreicht am linken Displayrand 223 cd/m² und fällt in der rechten oberen Ecke auf 185 cd/m² ab. Letztendlich erreicht der Bildschirm eine befriedigende Ausleuchtung von 83 %, die allerdings nur bei einfarbigen Bildinhalten eine schwache Wolkenbildung erkennen lässt. Im Akkubetrieb bleibt die maximale Helligkeit konstant und sorgt mit der matten Oberfläche dafür, dass auch ein Außeneinsatz mit bedachter Platzwahl möglich ist.

Precision 3510 vs. sRGB(t)
Precision 3510 vs. sRGB(t)
Precision 3510 vs. AdobeRGB(t)
Precision 3510 vs. AdobeRGB(t)
Pixelstruktur
Pixelstruktur

Wirklich Spaß macht das Arbeiten mit diesem Bildschirm aber generell nicht, da weder der Kontrast (498:1) noch die darstellbaren Farben (62 % sRGB) heutige Ansprüche abdecken. Je nach Blickwinkel sind farblich schwach abgesetzte Bereiche auf Internetseiten nicht erkennbar, sondern verschwinden in einem einheitlichen Farbbrei. Entsprechend schlecht fällt auch die Farbtreue aus. Während die durchsnittlichen Werte beim Colorchecker (Mischfarben) sichtbar gedrückt werden können, treten bei den Grundfarben nach wie vor hohe Abweichung mit einem DeltaE 2000 von bis zu 8,5 (Blau) auf.

Graustufen
Graustufen
Grundfarben
Grundfarben
Sättigung
Sättigung
Mischfarben
Mischfarben
Graustufen profiliert
Graustufen profiliert
Grundfarben profiliert
Grundfarben profiliert
Sättigung profiliert
Sättigung profiliert
Mischfarben profiliert
Mischfarben profiliert

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
28 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 11 ms steigend
↘ 17 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind mittelmäßig und dadurch für Spieler eventuell zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 59 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten durchschnittlich (25.9 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
56 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 27 ms steigend
↘ 29 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 91 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten schlechter als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (41.4 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM nicht festgestellt

Im Vergleich: 54 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 8882 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

Aber selbst dieser Wert ist nur in einem eng begrenzten Winkel vor dem Bildschirm gültig. Bereits geringe Abweichungen von der idealen Sitzposition vor der Bildschirmmitte sorgen für eine Veränderung der Bildinhalte. Helligkeit, Kontrast- und Farbdarstellung verschlechtern sich und können je nach Displayneigung in ein starkes Invertieren oder Ausbleichen übergehen. 

Unter dem Strich ist das hier verbaute Display nicht mehr zeitgemäß. Selbst in einem billigen Einsteiger-Notebook wünscht man sich eine solche Anzeige heutzutage nicht mehr. Auch wenn Dell dieses Panel als günstige Einstiegslösung offeriert, so passen die Eigenschaften erst recht nicht zur anvisierten, professionell arbeitenden Zielgruppe.

Blickwinkel Dell Precision 3510 mit HD-Display
Blickwinkel Dell Precision 3510 mit HD-Display

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Leistung

gute Workstation mit eingeschränkter Leistung unter Dauerlast
gute Workstation mit eingeschränkter Leistung unter Dauerlast

Das Dell Precison 3510 verfügt in der Testkonfiguration über eine solide Leistungsausstattung. Mit leistungsstarker Intel Core i7-6700HQ-CPU, 16 GB RAM und schnellem M.2-NVMe Solid State Drive dürften viele Anwender glücklich werden. Eine klare Abgrenzung gegenüber den leistungsstärkeren Dell-Precision-7510-Workstations erfolgt beim Dell Precison 3510 über die Grafikeinheit. Hier hat man keine Wahl, sondern wird immer mit AMDs FirePro W5130M beliefert.

CPU
Caches
Mainboard
RAM
RAM SPD
GPU
Latenzen
 

Prozessor

Stress, 21 Minuten
Stress, 21 Minuten
Stress, 45 Minuten
Stress, 45 Minuten
Stress, 60 Minuten
Stress, 60 Minuten

Der Intel Core i7-6700HQ Vierkerner ist ein leistungsstarker Prozessor, der dank Hyperthreading und TurboBoost immer die für die jeweilige Anforderung bestgeeignete Arbeitsweise einsetzen kann. Single-Thread-Anwendungen profitieren von den hohen Taktraten von bis zu 3.500 MHz, und die Multithread-Software kann bis zu 8 Threads gleichzeitig befeuern.

Bei den Benchmarks positioniert sich der Prozessor etwas hinter der ebenfalls für das Precision 3510 erhältlichen Intel Xeon E3-1505-CPU. Mit Leistungsunterschieden zwischen 20 und 9 Prozent fällt der Verzicht aber recht moderat aus. Grundsätzlich würde man eh aus anderen Gründen zum Xeon Prozessor greifen. Dazu gehören eine verbesserte Dauerlast-Performance und die Verwendung eines ECC-Speichers, der mit seiner Fehlerkorrektur bei last- und speicherintensiven Anwendungen eine verbesserte Stabilität und Genauigkeit verspricht. Ob die überschaubaren Leistungsvorteile der Xeon CPU beim Dell Precision 3510 letztlich zum Tragen kommen, scheint ungewiss.

Beim Stresstest fällt nämlich der Prozessortakt der Intel Core i7-6700HQ schon nach etwa einer Stunde mit 2.300 MHz deutlich unter den Basistakt von 2.600 MHz. HWinfo zeigt hier Kerntemperaturen von bis zu 99 °C an. Dass hier kühlungstechnisch noch Spielraum besteht, ist daher eher unwahrscheinlich. Dauerhaft mit angezogener Handbremse fährt in diesem Szenario eh schon die AMD FirePro W5130M, die laut GPU-Z mit nur 475 MHz rechnet.

Cinebench R15
CPU Single 64Bit
Dell Precision 7510 (4K IGZO)
Intel Xeon E3-1535M v5
162 Points ∼78% +13%
HP ZBook 15 G3
Intel Xeon E3-1505M v5
158 Points ∼76% +10%
Lenovo ThinkPad P50
Intel Xeon E3-1505M v5
157 Points ∼76% +9%
Dell Precision 3510
Intel Core i7-6700HQ
144 Points ∼70%
HP ZBook 15u G3
Intel Core i7-6600U
143 Points ∼69% -1%
Dell Precision 5510
Intel Xeon E3-1505M v5
142 Points ∼69% -1%
CPU Multi 64Bit
Dell Precision 7510 (4K IGZO)
Intel Xeon E3-1535M v5
750 Points ∼25% +25%
Dell Precision 5510
Intel Xeon E3-1505M v5
732 Points ∼25% +22%
HP ZBook 15 G3
Intel Xeon E3-1505M v5
732 Points ∼25% +22%
Lenovo ThinkPad P50
Intel Xeon E3-1505M v5
729 Points ∼25% +21%
Dell Precision 3510
Intel Core i7-6700HQ
601 Points ∼20%
HP ZBook 15u G3
Intel Core i7-6600U
330 Points ∼11% -45%
Cinebench R10 Shading 32Bit
9635
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 32Bit
20496
Cinebench R10 Rendering Single 32Bit
5493
Cinebench R10 Shading 64Bit
9885 Points
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 64Bit
26547 Points
Cinebench R10 Rendering Single CPUs 64Bit
7053 Points
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
6.79 Points
Cinebench R11.5 OpenGL 64Bit
62.27 fps
Cinebench R11.5 CPU Single 64Bit
1.69 Points
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
144 Points
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
601 Points
Cinebench R15 OpenGL 64Bit
61.83 fps
Hilfe

System Performance

Die Systemleistung des Testgeräts profitiert im Anwendungsbereich durch eine ausgeglichene Komponentenbestückung. Ausbremsende Faktoren können abseits der verbauten Prozessor- und Grafikeinheiten nicht ausgemacht werden. Die 16 GB DDR4-RAM sind auf zwei Module verteilt und arbeiten im Dual-Channel-Modus.

Für besonders kurze Reaktionszeiten sorgt das flotte Solid State Drive. Dieses könnte höchstens etwas mehr Speicherplatz aufweisen, da man kein zweites Laufwerk integrieren kann. Unter dem Strich reichen die in den Benchmarks erzielten Ergebnisse, um sich mal eben vor die etablierte Konkurrenz zu setzen. 5.258 Punkte beim PCMark 8 Work Test ist ein sehr gutes Ergebnis.

PCMark 8
Work Score Accelerated v2
Dell Precision 3510
FirePro W5130M, 6700HQ, Samsung SM951 MZVPV256HDGL m.2 PCI-e
5258 Points ∼81%
HP ZBook 15 G3
Quadro M2000M, E3-1505M v5, Samsung SM951 MZVPV512HDGL m.2 PCI-e
5221 Points ∼80% -1%
Dell Precision 5510
Quadro M1000M, E3-1505M v5, SK hynix SC920 512 GB
5100 Points ∼78% -3%
HP ZBook 15u G3
FirePro W4190M, 6600U, Samsung SM951 MZVPV256HDGL m.2 PCI-e
4900 Points ∼75% -7%
Lenovo ThinkPad P50
Quadro M2000M, E3-1505M v5, Samsung SM951 MZVPV256HDGL m.2 PCI-e
4372 Points ∼67% -17%
Dell Precision 7510 (4K IGZO)
Quadro M2000M, E3-1535M v5, Samsung SSD SM951a 512GB M.2 PCIe 3.0 x4 NVMe (MZVKV512)
4246 Points ∼65% -19%
Home Score Accelerated v2
Dell Precision 3510
FirePro W5130M, 6700HQ, Samsung SM951 MZVPV256HDGL m.2 PCI-e
4405 Points ∼72%
Lenovo ThinkPad P50
Quadro M2000M, E3-1505M v5, Samsung SM951 MZVPV256HDGL m.2 PCI-e
4023 Points ∼66% -9%
Dell Precision 7510 (4K IGZO)
Quadro M2000M, E3-1535M v5, Samsung SSD SM951a 512GB M.2 PCIe 3.0 x4 NVMe (MZVKV512)
4020 Points ∼66% -9%
HP ZBook 15u G3
FirePro W4190M, 6600U, Samsung SM951 MZVPV256HDGL m.2 PCI-e
3974 Points ∼65% -10%
HP ZBook 15 G3
Quadro M2000M, E3-1505M v5, Samsung SM951 MZVPV512HDGL m.2 PCI-e
3959 Points ∼65% -10%
Dell Precision 5510
Quadro M1000M, E3-1505M v5, SK hynix SC920 512 GB
3941 Points ∼65% -11%
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
4405 Punkte
PCMark 8 Creative Score Accelerated v2
5244 Punkte
PCMark 8 Work Score Accelerated v2
5258 Punkte
Hilfe

Massenspeicher

Neben der fest vorgegebenen Grafikeinheit ist die Speicherbestückung ein weiterer wichtiger Punkt, in dem sich das Dell Precision 3510 von möglichen Alternativen unterscheidet. Obwohl grundsätzlich ein Steckplatz für ein M.2-Laufwerk und ein Bereich für ein 2,5-Zoll-Laufwerk vorhanden sind, lassen sich nicht beide Speicheroptionen gleichzeitig integrieren. Wegen der beengten Platzverhältnisse im Gehäuse überlappen sich beide Bereiche, sodass man sich hier letztlich zwischen den beiden Varianten entscheiden muss. Wenn man hier irgendwann den Speicherplatz erhöhen möchte, muss man das vorhandene Laufwerk ersetzen oder auf externe Lösungen ausweichen. 

Die im Testgerät verbaute Samsung SM951 ist per PCIe angebunden und versteht sich auf das NVMe-Protokoll. Mit Datenraten von knapp 1.900 MB/s und kurzen Zugriffszeiten sorgt diese Speicherlösung für ein hohes Geschwindigkeitsgefühl beim Starten von Programmen, Verschieben von Ordnern und Kopieren von Dateien.

Weitere Vergleichsdaten findet man in unserer umfangreichen HDD-/SSD-Benchmark-Liste.

Dell Precision 3510
Samsung SM951 MZVPV256HDGL m.2 PCI-e
Dell Precision 5510
SK hynix SC920 512 GB
Dell Precision 7510 (4K IGZO)
Samsung SSD SM951a 512GB M.2 PCIe 3.0 x4 NVMe (MZVKV512)
Lenovo ThinkPad P50
Samsung SM951 MZVPV256HDGL m.2 PCI-e
HP ZBook 15u G3
Samsung SM951 MZVPV256HDGL m.2 PCI-e
HP ZBook 15 G3
Samsung SM951 MZVPV512HDGL m.2 PCI-e
AS SSD
-58%
18%
16%
13%
13%
Access Time Read *
0.059
0.111
-88%
0.036
39%
0.062
-5%
0.053
10%
0.031
47%
4K-64 Write
294.14
257
-13%
375.72
28%
340.7
16%
335.59
14%
257.01
-13%
4K-64 Read
1114.09
327
-71%
1066.68
-4%
1077.1
-3%
1781.37
60%
1065.76
-4%
4K Write
121.74
82.24
-32%
145.09
19%
212.19
74%
126.22
4%
173.07
42%
4K Read
46.76
17.95
-62%
49.22
5%
54.18
16%
48.7
4%
52.51
12%
Seq Write
1093
389
-64%
1484.15
36%
1251.6
15%
1105.65
1%
1180.74
8%
Seq Read
1897
474
-75%
1953.18
3%
1930.23
2%
1859.2
-2%
1841.21
-3%

* ... kleinere Werte sind besser

Samsung SM951 MZVPV256HDGL m.2 PCI-e
Sequential Read: 1897MB/s
Sequential Write: 1093MB/s
4K Read: 46.76MB/s
4K Write: 121.74MB/s
4K-64 Read: 1114.09MB/s
4K-64 Write: 294.14MB/s
Access Time Read: 0.059ms
Access Time Write: 0.03ms
Copy ISO: 1351MB/s
Copy Program: 454MB/s
Copy Game: 712MB/s
Score Read: 1351Points
Score Write: 525Points
Score Total: 2534Points

Grafikkarte

Neben der im Prozessor integrierten Intel HD Graphics 530 ist die mobile Workstation generell mit einer dedizierten professionellen Grafikeinheit ausgestattet. Mit einem speziellen BIOS, eigenen zertifizierten Treibern und optimierter Hardware grenzt sie sich deutlich von den Consumer-Chips der Radeon Serie ab. 

AMDs FirePro W5130M gehört im professionellen Bereich zu den Mittelklasse-GPUs und konkurriert in erster Linie mit Nvidias Quadro M1000M. Laut Datenblatt erreicht sie einen Kerntakt von bis zu 925 MHz und verfügt über 2 GB GDDR5-Grafikspeicher. Dieser ist über einen 128 bit breiten Speicherbus angebunden und läuft mit bis zu 1.000 MHz.

Im professionellen Bereich testen wir die Leistungsfähigkeit der GPUs mit den SPECviewperf.11 und SPECviewperf. 12 Benchmarks. Hier werden im Wesentlichen die Einsatzgebiete CAD, CAM, Geologie und ein medizinisches MRT abgehandelt. Bei den meisten Teilsequenzen kommen OpenGL Optimierungen zum Einsatz, die von den speziellen Profi-Treibern profitieren. In diesen Einsatzgebieten können sich die professionellen Lösungen meist deutlich von den Grafikchips der Radeon und Geforce Serien absetzen. Zum Vergleich haben wir in den Balkendiagrammen auch eine Nvidia Geforce GTX 960M mit aufgeführt. 

Innerhalb der professionellen Vergleichsgruppe zeigen die Ergebnisse, dass sich die AMD FirePro W5130M im Dell Precision 3510 in allen Testsequenzen der Nvidia Quadro M1000M deutlich geschlagen geben muss. Zum einen hat Nvidia mit dem Umstieg auf die Maxwell Architektur einen großen Schritt vollzogen und ein ordentliches Leistungsplus generiert. Zum anderen arbeitet AMDs FirePro im Dell Precision 3510 oft mit angezogener Handbremse.

Die von uns beobachteten Taktraten liegen unter Last oft weit von den maximal möglichen 925 MHz entfernt. Im Stresstest fällt die Taktung nach wenigen Sekunden zunächst auf 675 MHz, um danach recht schnell auf dauerhafte 475 MHz weiter abzusinken. Selbst diese Maßnahme hält die Emissionen nur für etwa 1 Stunde im Zaum, da sich danach auch die CPU-Geschwindigkeit unter den Basistakt von 2.600 MHz bewegt.  

Hier scheint Dell aus thermischen Gründen im recht schlanken Latitude Gehäuse Sicherheitsgrenzen eingezogen zu haben, um letztlich die Hitze- und Geräuschentwicklung in angemessenen Grenzen halten zu können. Unter dem Strich reicht die Performance zwar, um sich gegenüber der AMD FirePro W4190M aus dem HP ZBook 15u G3 behaupten zu können, andererseits rechnet Nvidias Quadro M1000M beim SPECviewperf. 12 oft doppelt so schnell.

SPECviewperf 11
1920x1080 Siemens NX
Lenovo ThinkPad P50
43.29 fps ∼100% +44%
HP ZBook 15 G3
43.17 fps ∼100% +44%
Dell Precision 5510
41 fps ∼95% +37%
Dell Precision 3510
30 fps ∼69%
Asus GL552VW-DK725T
5.94 fps ∼14% -80%
1920x1080 Tcvis
HP ZBook 15 G3
44.89 fps ∼100% +461%
Lenovo ThinkPad P50
43.79 fps ∼98% +447%
Dell Precision 5510
40 fps ∼89% +400%
Dell Precision 3510
8 fps ∼18%
Asus GL552VW-DK725T
1.61 fps ∼4% -80%
1920x1080 SolidWorks
Lenovo ThinkPad P50
53.03 fps ∼100% +77%
Dell Precision 5510
51 fps ∼96% +70%
HP ZBook 15 G3
48.13 fps ∼91% +60%
Dell Precision 3510
30 fps ∼57%
Asus GL552VW-DK725T
14.57 fps ∼27% -51%
1920x1080 Pro/ENGINEER
HP ZBook 15 G3
21.57 fps ∼100% +402%
Lenovo ThinkPad P50
21.27 fps ∼99% +395%
Dell Precision 5510
21 fps ∼97% +388%
Dell Precision 3510
4.3 fps ∼20%
Asus GL552VW-DK725T
2.21 fps ∼10% -49%
1920x1080 Maya
HP ZBook 15 G3
57.67 fps ∼100% +175%
Lenovo ThinkPad P50
57.35 fps ∼99% +173%
Dell Precision 5510
56 fps ∼97% +167%
Dell Precision 3510
21 fps ∼36%
Asus GL552VW-DK725T
19.48 fps ∼34% -7%
1920x1080 Lightwave
Lenovo ThinkPad P50
56.4 fps ∼100% +57%
Dell Precision 5510
54 fps ∼96% +50%
HP ZBook 15 G3
51.97 fps ∼92% +44%
Dell Precision 3510
36 fps ∼64%
Asus GL552VW-DK725T
20.89 fps ∼37% -42%
1920x1080 Ensight
HP ZBook 15 G3
46.68 fps ∼100% +95%
Lenovo ThinkPad P50
45.8 fps ∼98% +91%
Dell Precision 5510
39 fps ∼84% +63%
Asus GL552VW-DK725T
34.18 fps ∼73% +42%
Dell Precision 3510
24 fps ∼51%
1920x1080 Catia
Lenovo ThinkPad P50
54.07 fps ∼100% +316%
Dell Precision 5510
54 fps ∼100% +315%
HP ZBook 15 G3
53.54 fps ∼99% +312%
Asus GL552VW-DK725T
16.28 fps ∼30% +25%
Dell Precision 3510
13 fps ∼24%
SPECviewperf 12
1900x1060 Solidworks (sw-03)
Lenovo ThinkPad P50
74.69 fps ∼100% +133%
Dell Precision 7510 (4K IGZO)
68.7 fps ∼92% +115%
HP ZBook 15 G3
66.02 fps ∼88% +106%
Dell Precision 5510
62 fps ∼83% +94%
Dell Precision 3510
32 fps ∼43%
HP ZBook 15u G3
31.41 fps ∼42% -2%
Dell XPS 15 2016 9550
22.03 fps ∼29% -31%
1900x1060 Siemens NX (snx-02)
HP ZBook 15 G3
35.87 fps ∼100% +38%
Lenovo ThinkPad P50
32.86 fps ∼92% +26%
Dell Precision 7510 (4K IGZO)
32.41 fps ∼90% +25%
Dell Precision 5510
31 fps ∼86% +19%
Dell Precision 3510
26 fps ∼72%
HP ZBook 15u G3
19.89 fps ∼55% -23%
Dell XPS 15 2016 9550
2.39 fps ∼7% -91%
1900x1060 Showcase (showcase-01)
HP ZBook 15 G3
23.86 fps ∼100% +70%
Dell XPS 15 2016 9550
21.73 fps ∼91% +55%
Dell Precision 7510 (4K IGZO)
21.15 fps ∼89% +51%
Lenovo ThinkPad P50
20.58 fps ∼86% +47%
Dell Precision 5510
20 fps ∼84% +43%
Dell Precision 3510
14 fps ∼59%
HP ZBook 15u G3
4.98 fps ∼21% -64%
1900x1060 Medical (medical-01)
Dell Precision 7510 (4K IGZO)
18.19 fps ∼100% +208%
HP ZBook 15 G3
15.03 fps ∼83% +155%
Lenovo ThinkPad P50
14.43 fps ∼79% +145%
Dell XPS 15 2016 9550
12.3 fps ∼68% +108%
Dell Precision 5510
12 fps ∼66% +103%
HP ZBook 15u G3
6.09 fps ∼33% +3%
Dell Precision 3510
5.9 fps ∼32%
1900x1060 Maya (maya-04)
Lenovo ThinkPad P50
37.15 fps ∼100% +69%
HP ZBook 15 G3
35.94 fps ∼97% +63%
Dell Precision 7510 (4K IGZO)
35.55 fps ∼96% +62%
Dell Precision 5510
30 fps ∼81% +36%
Dell Precision 3510
22 fps ∼59%
HP ZBook 15u G3
16.38 fps ∼44% -26%
Dell XPS 15 2016 9550
15.37 fps ∼41% -30%
1900x1060 Energy (energy-01)
Dell Precision 7510 (4K IGZO)
3.98 fps ∼100% +947%
HP ZBook 15 G3
3.29 fps ∼83% +766%
Lenovo ThinkPad P50
3.13 fps ∼79% +724%
Dell XPS 15 2016 9550
0.74 fps ∼19% +95%
Dell Precision 5510
0.69 fps ∼17% +82%
HP ZBook 15u G3
0.41 fps ∼10% +8%
Dell Precision 3510
0.38 fps ∼10%
1900x1060 Creo (creo-01)
Dell Precision 7510 (4K IGZO)
45 fps ∼100% +125%
HP ZBook 15 G3
40.61 fps ∼90% +103%
Lenovo ThinkPad P50
39.39 fps ∼88% +97%
Dell Precision 5510
34 fps ∼76% +70%
Dell Precision 3510
20 fps ∼44%
HP ZBook 15u G3
16.87 fps ∼37% -16%
Dell XPS 15 2016 9550
10.72 fps ∼24% -46%
1900x1060 Catia (catia-04)
HP ZBook 15 G3
47.08 fps ∼100% +105%
Dell Precision 7510 (4K IGZO)
45.28 fps ∼96% +97%
Lenovo ThinkPad P50
44.98 fps ∼96% +96%
Dell Precision 5510
37 fps ∼79% +61%
Dell Precision 3510
23 fps ∼49%
HP ZBook 15u G3
18.62 fps ∼40% -19%
Dell XPS 15 2016 9550
15.76 fps ∼33% -31%

Legende

 
Dell Precision 3510 Intel Core i7-6700HQ, AMD FirePro W5130M, Samsung SM951 MZVPV256HDGL m.2 PCI-e
 
Dell Precision 5510 Intel Xeon E3-1505M v5, NVIDIA Quadro M1000M, SK hynix SC920 512 GB
 
Dell Precision 7510 (4K IGZO) Intel Xeon E3-1535M v5, NVIDIA Quadro M2000M, Samsung SSD SM951a 512GB M.2 PCIe 3.0 x4 NVMe (MZVKV512)
 
Lenovo ThinkPad P50 Intel Xeon E3-1505M v5, NVIDIA Quadro M2000M, Samsung SM951 MZVPV256HDGL m.2 PCI-e
 
HP ZBook 15 G3 Intel Xeon E3-1505M v5, NVIDIA Quadro M2000M, Samsung SM951 MZVPV512HDGL m.2 PCI-e
 
HP ZBook 15u G3 Intel Core i7-6600U, AMD FirePro W4190M, Samsung SM951 MZVPV256HDGL m.2 PCI-e
 
Dell XPS 15 2016 9550 Intel Core i5-6300HQ, NVIDIA GeForce GTX 960M, WDC WD10SPCX-75KHST0 + LiteON CS1-SP32-11 M.2 2242 32GB
 
Asus GL552VW-DK725T Intel Core i7-6700HQ, NVIDIA GeForce GTX 960M, Crucial MX200 M.2 CT250MX200SSD4

Neben den OpenGL optimierten Profianwendungen gehört zum Haupteinsatzgebiet auch übliche DirectX Software. Hier zeigt sich das gleiche Bild wie bei den Profitests: Die Leistungsfähigkeit fällt gegenüber der Nvidia Konkurrenz auch hier deutlich zurück. Je nach Testsequenz haben wir eine Minderleistung von 15 bis 60 Prozent ermittelt. Beim 3DMark Cloud Gate werden zum Beispiel gerade mal 14.502 Punkte erzielt, während Nvidias Quadro M1000M im schlanken Dell Precision 5510 23.777 Punkte erreicht.

3DMark 11 - 1280x720 Performance GPU
Lenovo ThinkPad P50
NVIDIA Quadro M2000M, Intel Xeon E3-1505M v5
5203 Points ∼10%
Dell Precision 7510 (4K IGZO)
NVIDIA Quadro M2000M, Intel Xeon E3-1535M v5
5023 Points ∼10%
HP ZBook 15 G3
NVIDIA Quadro M2000M, Intel Xeon E3-1505M v5
4997 Points ∼10%
Dell Precision 5510
NVIDIA Quadro M1000M, Intel Xeon E3-1505M v5
4234 Points ∼8%
HP ZBook 15u G3
AMD FirePro W4190M, Intel Core i7-6600U
1932 Points ∼4%
3DMark
1920x1080 Fire Strike Graphics
Dell Precision 7510 (4K IGZO)
NVIDIA Quadro M2000M, Intel Xeon E3-1535M v5
4193 Points ∼10% +100%
HP ZBook 15 G3
NVIDIA Quadro M2000M, Intel Xeon E3-1505M v5
4091 Points ∼10% +95%
Lenovo ThinkPad P50
NVIDIA Quadro M2000M, Intel Xeon E3-1505M v5
4071 Points ∼10% +94%
Dell Precision 5510
NVIDIA Quadro M1000M, Intel Xeon E3-1505M v5
3517 Points ∼9% +68%
Dell Precision 3510
AMD FirePro W5130M, Intel Core i7-6700HQ
2099 Points ∼5%
HP ZBook 15u G3
AMD FirePro W4190M, Intel Core i7-6600U
1588 Points ∼4% -24%
1280x720 Cloud Gate Standard Graphics
HP ZBook 15 G3
NVIDIA Quadro M2000M, Intel Xeon E3-1505M v5
30236 Points ∼16% +109%
Dell Precision 7510 (4K IGZO)
NVIDIA Quadro M2000M, Intel Xeon E3-1535M v5
26869 Points ∼15% +85%
Lenovo ThinkPad P50
NVIDIA Quadro M2000M, Intel Xeon E3-1505M v5
26669 Points ∼14% +84%
Dell Precision 5510
NVIDIA Quadro M1000M, Intel Xeon E3-1505M v5
23777 Points ∼13% +64%
Dell Precision 3510
AMD FirePro W5130M, Intel Core i7-6700HQ
14501 Points ∼8%
HP ZBook 15u G3
AMD FirePro W4190M, Intel Core i7-6600U
8513 Points ∼5% -41%
3DMark 06 Standard
15680 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
11740 Punkte
3DMark Fire Strike Score
2001 Punkte
Hilfe

Gaming Performance

Obwohl die AMD FirePro W5130M beileibe keine Spielgrafik sein will, reicht die Performance durchaus für das eine oder andere Spielchen zwischen zwei Meetings aus. Da der verbaute Bildschirm eh nur 1.366 x 768 Bildpunkte darstellen kann, ist es durchaus möglich, so manchen Qualitätsregler etwas noch oben zu ziehen. Ansonsten reicht die Rechen-Power der Profigrafik für mittlere und je nach Titel auch hohe Qualitätseinstellungen. Die Full-HD-Tests haben wir mit Hilfe eines externen Bildschirms durchgeführt.

Weitere Testergebnisse zur AMD FirePro W5130M und zur Nvidia Quadro M1000M findet man in unserer umfangreichen Spiele-Benchmarkliste.

min. mittel hoch max.
Tomb Raider (2013) 158755825fps
BioShock Infinite (2013) 137665722fps
Total War: Rome II (2013) 106806623fps
Middle-earth: Shadow of Mordor (2014) 66412321fps
Dirt Rally (2015) 216714719fps
The Witcher 3 (2015) 312110fps

Emissionen

Geräuschemissionen

Lautstärkeentwicklung der verschiedenen Lastphasen
Lautstärkeentwicklung der verschiedenen Lastphasen

Das Dell Precision 3510 arbeitet in vielen Situationen lautlos oder sehr leise. Unter mittlerer Last arbeitet das Kühlsystem mit 38,1 dB(A) aber schon deutlich hörbar. Positiv zeigt sich hier, dass dieser Schalldruckpegel erst nach ein paar Minuten erreicht wird, und kurze Lastphasen vom Lüfter nahezu unberücksichtigt bleiben. Im Gegenzug reduziert sich die Lüfterdrehzahl nach Wegfall einer längeren Rechenlast wieder recht schnell und belastet den Anwender nicht mit unnötig langen Nachlaufzeiten.

Die Maximallautstärke haben wir bei voller Auslastung von CPU und GPU gemessen. Der Schalldruckpegel erreicht dann bis zu 44,4 dB(A) und kann auf Dauer schon störend wirken. Die Geräuschcharakteristik zeigt sich hier wie auch bei den anderen Lastphasen unauffällig und ist frei von hochfrequenten oder pulsierenden Emissionen.

Lautstärkediagramm

Idle
30 / 30 / 30 dB(A)
Last
38.1 / 44.4 dB(A)
  red to green bar
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   Audix TM1, Arta (aus 15 cm gemessen)   Umgebungsgeräusche: 30 dB(A)

Temperatur

Bei wenig Last bleibt das Gehäuse mit maximal 31,5 °C am zentralen Unterboden recht kühl. Unter Volllast kommt das recht schmale Gehäuse zumindest stellenweise an seine Grenzen und gibt am Unterboden bis zu 59,4 °C an die Umwelt ab. Direkt am Luftausgang haben wir sogar 66,9 °C gemessen. Neben den durch HWinfo angezeigten CPU-Temperaturen zeigt sich hier ein weiteres Indiz, das für ein Erreichen der thermischen Grenzen des Gehäuses und des Kühlsystems spricht. Reserven für leistungsstärkere Komponenten scheinen hier nicht mehr gegeben zu sein.

Max. Last
 44.9 °C54.6 °C49.4 °C 
 48.3 °C49.7 °C46.6 °C 
 28.5 °C29.8 °C31.5 °C 
Maximal: 54.6 °C
Durchschnitt: 42.6 °C
44.1 °C46.1 °C50.3 °C
45.4 °C55.2 °C59.4 °C
33.2 °C39.8 °C31.2 °C
Maximal: 59.4 °C
Durchschnitt: 45 °C
Netzteil (max.)  53 °C | Raumtemperatur 20 °C | Fennel FIRT 550-Pocket

Lautsprecher

Lautstärke der Lautsprecher
Lautstärke der Lautsprecher

Die im Dell Precision 3510 frontseitig verbauten Lautsprecher liefern einen höhenlastigen Sound mit wenig Mitten und Bässen. Die Maximallautstärke erreicht unverzerrte 76 dB(A) und dürfte für kleinere Präsentationen ausreichen. Der 3,5-mm-Klinke-Anschluss vereint Kopfhörerausgang und Mikrofoneingang. Ältere Headsets mit separaten Kabeln benötigen einen Adapter. Externe Boxenlösungen können zum Beispiel per USB oder Bluetooth integriert werden.

Energieverwaltung

Energieaufnahme

84-Wh-Akku
84-Wh-Akku

Die Leistungsaufnahme bewegt sich beim Dell Precision 3510 in der Testkonfiguration zwischen 4,2 Watt und 92,2 Watt. Mit ausgeschaltetem Display kann der Minimalverbrauch sogar auf 2,5 Watt gedrückt werden. Mit praxisgerechten Einstellungen (Funk an, Displayhelligkeit 150 cd/m², ausgeglichenes Profil) bleibt die Leistungsaufnahme im Betrieb mit etwa 8 Watt recht zurückhaltend. Das sind gute Voraussetzungen für den mit 84 Wh üppig bemessenen Akku. Alternativ bietet Dell eine kleinere Variante mit 62 Wh an, die auch zwingend erforderlich ist, um ein 2,5-Zoll-Laufwerk anstelle der M.2-SSD zu integrieren.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.35 / 1.1 Watt
Idledarkmidlight 4.2 / 6.5 / 7.1 Watt
Last midlight 74.6 / 92.2 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy
Dell Precision 3510
6700HQ, FirePro W5130M, Samsung SM951 MZVPV256HDGL m.2 PCI-e, TN LED, 1366x768, 15.6
Dell Precision 5510
E3-1505M v5, Quadro M1000M, SK hynix SC920 512 GB, IGZO LED, 3840x2160, 15.6
Dell Precision 7510 (4K IGZO)
E3-1535M v5, Quadro M2000M, Samsung SSD SM951a 512GB M.2 PCIe 3.0 x4 NVMe (MZVKV512), IGZO IPS, 3840x2160, 15.6
Lenovo ThinkPad P50
E3-1505M v5, Quadro M2000M, Samsung SM951 MZVPV256HDGL m.2 PCI-e, IPS, 3840x2160, 15.6
HP ZBook 15 G3
E3-1505M v5, Quadro M2000M, Samsung SM951 MZVPV512HDGL m.2 PCI-e, UWVA-IPS, 1920x1080, 15.6
Stromverbrauch
-89%
-247%
-102%
-52%
Idle min *
4.2
8.6
-105%
23.9
-469%
10.2
-143%
5.7
-36%
Idle avg *
6.5
16.2
-149%
28.9
-345%
17.8
-174%
12.2
-88%
Idle max *
7.1
16.7
-135%
30
-323%
18.3
-158%
12.6
-77%
Last avg *
74.6
82.6
-11%
95.2
-28%
76.9
-3%
83.1
-11%
Last max *
92.2
131.8
-43%
157.1
-70%
123.5
-34%
138.2
-50%

* ... kleinere Werte sind besser

Akkulaufzeit

Die im Test erzielten Akkulaufzeiten sind für eine mobile Workstation fast schon phänomenal. Neben gut abgestimmten und sparsamen Komponenten, die im Leistungsbereich zudem etwas gedrosselt werden, wirkt sich hier natürlich der kapazitätsstarke Akku äußerst positiv aus.

Insgesamt sind mit der Testkonfiguration Laufzeiten zwischen 19 Stunden (im Lesemodus bei minimaler Displayhelligkeit und ausgeschalteten Funkmodulen) und knapp 2 Stunden (Battery Eater Classic Test, maximale Helligkeit, Funk an, Höchstleistungsprofil) möglich. Mit üblichen Einstellungen (150 cd/m², ausgeglichenes Profil) kann man in der Praxis mit einer Arbeitszeit von um die 9 bis 10 Stunden rechnen.

Das Laden des Akkus geht bis 90 % mit 1:39 Stunden recht schnell, nimmt sich für die letzten 10 % allerdings noch mal weitere 45 Minuten.

Battery Eater Reader's Test
Battery Eater Reader's Test
Video-Test
Video-Test
WLAN-Test
WLAN-Test
Battery Eater Classic Test
Battery Eater Classic Test
Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
19h 28min
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3
9h 51min
Big Buck Bunny H.264 1080p
10h 05min
Last (volle Helligkeit)
1h 51min
Dell Precision 3510
6700HQ, FirePro W5130M, 84 Wh
Dell Precision 5510
E3-1505M v5, Quadro M1000M, 56 Wh
Dell Precision 7510 (4K IGZO)
E3-1535M v5, Quadro M2000M, 91 Wh
Lenovo ThinkPad P50
E3-1505M v5, Quadro M2000M, 90 Wh
HP ZBook 15 G3
E3-1505M v5, Quadro M2000M, 90 Wh
HP ZBook 15u G3
6600U, FirePro W4190M, 90 Wh
Akkulaufzeit
-46%
-58%
-41%
-23%
-18%
Idle
1168
428
-63%
268
-77%
539
-54%
822
-30%
756
-35%
H.264
605
197
-67%
331
-45%
449
-26%
WLAN
591
286
-52%
239
-60%
288
-51%
386
-35%
312
-47%
Last
111
109
-2%
70
-37%
98
-12%
110
-1%
141
27%
WLAN (alt)
298

Fazit

Pro

+ Gehäuse
+ Akkulaufzeiten
+ Emissionen bei wenig Last
+ Schnittstellenausstattung
+ Garantie- und Supportoptionen
+ Systemleistung

Contra

- Display
- Aufrüstmöglichkeiten
- Emissionen unter Last
- Dauerlaststabilität
Dell Precision 3510
Dell Precision 3510

Das Dell Precision 3510 ist ein sichtlich auf Mobilität getrimmtes Arbeitsgerät. Mit relativ schlanker Linie, langen Akkulaufzeiten und robustem Gehäuse bietet es sich für einen Einsatz im Außendienst geradezu an. Weitere Vorteile dieser mobilen Workstation zeigen sich im Bereich der gelungenen Schnittstellenausstattung und der verfügbaren Garantie- und Support-Optionen.

Auch preislich ist die Serie angemessen positioniert und bietet einen preiswerten Einstieg in die Welt der mobilen Workstations.

Im entscheidenden Kernbereich, der Rechenleistung, muss man bei diesem Modell jedoch erste Einschnitte hinnehmen. Die Leistungsfähigkeit reduziert sich unter anhaltender Last stetig, und die Emissionen erreichen in diesem Zustand einen teils unangenehmen Bereich. Ebenfalls suboptimal stellen sich die Aufrüstmöglichkeiten und die generelle CAD-Performance dar. Hier hat so manches Konkurrenzmodell einfach mehr zu bieten. 

Während man diese Nachteile je nach Anspruch und Einsatzgebiet noch gut in Kauf nehmen kann, dürfte das im Testgerät verbaute Display bei kaum einem Anwender auf Gegenliebe stoßen. Wenn man bedenkt, dass es sich hier um ein professionell ausgerichtetes Arbeitsgerät handelt, dann passen Auflösung, Helligkeit, Kontrast, Farbraumabdeckung, Ausleuchtung und Blickwinkelstabilität sicherlich nicht zum Anspruch der anvisierten Klientel.

Zum Glück hat Dell bei den angebotenen Konfigurationsmöglichkeiten im Online-Shop noch die eine oder andere Display-Alternative parat, die dieses Manko bereits vor dem Kauf beheben kann und unter dem Strich dann doch wieder versöhnlich stimmt.

Dell Precision 3510 - 17.07.2016 v5.1
Tobias Winkler

Gehäuse
88 / 98 → 89%
Tastatur
90%
Pointing Device
81%
Konnektivität
68 / 81 → 84%
Gewicht
60 / 10-66 → 89%
Akkulaufzeit
92%
Display
73%
Leistung Spiele
67%
Leistung Anwendungen
93%
Temperatur
81 / 95 → 85%
Lautstärke
88 / 90 → 98%
Kamera
58 / 85 → 68%
Durchschnitt
77%
80%
Workstation - gewichteter Durchschnitt
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Autor: Tobias Winkler, 19.07.2016 (Update: 15.05.2018)