Notebookcheck

Test MSI GT73VR 6RE Titan Notebook

Das Herz schlägt höher. Während die meisten Notebooks mit einem klassischen 60-Hz-Display vorliebnehmen müssen, gehört das GT73VR zu den ersten Laptops, die ein 120-Hz-Panel enthalten. Auch sonst lässt MSI nichts anbrennen und verpasst dem Desktop-Replacement unzählige Features inklusive einer hauseigenen Übertaktung. Lohnt sich der Aufpreis im Vergleich zu einem Standard-Gamer? Wir finden es heraus.

Als Gaming-Laptop-Experte hat MSI für nahezu jeden Geschmack und jeden Geldbeutel das passende Produkt im Angebot. Wer häufig unterwegs ist und entsprechend ein möglichst flaches und leichtes Notebook sucht, ist zum Beispiel bei der GS-Reihe richtig. Das kürzlich von den US-Kollegen getestete und 20 Millimeter dünne GS73VR 6RF (83 %) kann trotz seiner kompakten Ausmaße mit einer GeForce GTX 1060 auftrumpfen. 

Nutzer, die Ihr Gerät hauptsächlich stationär betreiben, sollten mit der GT-Reihe glücklich werden. Das GT72VR 6RE (87 %) war Mitte August unser erstes 17-Zoll-Notebook auf Basis der GeForce GTX 1070. Beim GT73VR 6RE legt MSI nochmal eine Schippe drauf und spendiert dem Laptop einen Core i7-6820HK (GT72: Core i7-6700HQ) und optional ein 4K-Display. Weiteres Highlight ist die Extra-Übertaktung von Prozessor und Grafikkarte. Um das wuchtige Chassis zu rechtfertigen, bietet der 17-Zoll-Koloss in manchen Konfigurationen eine GeForce GTX 1080 oder gleich zwei Grafikchips im SLI-Verbund.

Das vorliegende GT73VR-6RE16SR451 stellt sozusagen die Grundvariante dar, was aber nicht bedeutet, dass der Gaming-Spross günstig ist. Satte 2.900 Euro möchte MSI für die Basisversion haben. Zu diesem Preis erhält man 16 GByte DDR4-RAM, eine GeForce GTX 1070, ein FHD-Display mit 120 Hz und zwei je 256 GByte große NVMe-SSDs im RAID-0 (plus eine 1.000-GByte-HDD als Sekundärspeicher).

An Konkurrenz mangelt es dem High-End-Notebook definitiv nicht. Ärgster Gegenspieler im 17-Zoll-Bereich ist das Asus G752VS, welches ebenfalls über ein Factory-OC verfügt und auf ein ähnliches Gewicht sowie eine ähnliche Höhe kommt. Als drittes Pascal-Notebook führen wir im Test das nicht zusätzlich übertaktete GT72VR an. Abgerundet wird das  Vergleichsfeld von zwei etwas älteren Gaming-Notebooks aus Nvidias Maxwell-Generation. Das Schenker XMG U726 und das Asus GX700 waren jeweils mit dem ehemaligen Spitzenreiter, der GeForce GTX 980, bestückt.

Mehr Informationen zu MSIs Modell-Palette finden Sie in unserem News-Artikel.

MSI GT73VR-6RE16SR451 (GT73 Serie)
Grafikkarte
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop) - 8192 MB, Kerntakt: 1543 MHz, Speichertakt: 4200 MHz, GDDR5, ForceWare 368.83, manueller Switch zur Intel HD Graphics 530 (erfordert Neustart)
Hauptspeicher
16384 MB 
, 2x 8 GB SO-DIMM DDR4-2400, Dual-Channel, 2 von 4 Slots belegt, max. 64 GB
Bildschirm
17.3 Zoll 16:9, 1920 x 1080 Pixel 127 PPI, N173HHE-G32 (CMN1747), TN, Full HD, 120 Hz, spiegelnd: nein
Mainboard
Intel CM236 (Skylake PCH-H)
Massenspeicher
2x Samsung SM951 MZVPV256HDGL (RAID 0), 512 GB 
, NVMe-SSDs + HGST Travelstar 7K1000 HTS721010A9E630, 1000 GB HDD @ 7200 rpm. Schächte: 3x m.2 Typ 2280 (davon 2x PCIe/NVMe) & 1x 2,5 Zoll
Soundkarte
Realtek ALC899 @ Intel Sunrise Point PCH - High Definition Audio Controller
Anschlüsse
5 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 1 USB 3.1 Gen2, 1 Thunderbolt, 1 HDMI, 2 DisplayPort, 1 Kensington Lock, Audio Anschlüsse: Kopfhörer, Mikrofon, Line-in, Line-out (7.1 analog, S/PDIF), Card Reader: SD, SDHC, SDXC
Netzwerk
Killer e2400 Gigabit Ethernet Controller (10/100/1000MBit), Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter (b/g/n/ac), Bluetooth 4.1
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 49 x 428 x 287
Akku
75.2 Wh, 5225 mAh Lithium-Ion, 8 Zellen
Betriebssystem
Microsoft Windows 10 Home 64 Bit
Kamera
Webcam: FHD (1080p @ 30 fps)
Sonstiges
Lautsprecher: 2.1 Dynaudio (Nahimic Audio Enhancer), Tastatur: Chiclet by SteelSeries mit 3 Zonen, Tastatur-Beleuchtung: ja, Netzteil: 230 Watt, Zubehör: Quick Start Guide, Garantieheft, Recovery-Anleitung, Software: Dragon Center und weitere Hersteller-Tools, Magix Software Suite, Norton Security Paket (Trial), XSplit Gamecaster (1 Jahr Lizenz), 24 Monate Garantie
Gewicht
4.07 kg, Netzteil: 772 g
Preis
2900 Euro
Hinweis: Der Hersteller kann abweichende Bauteile wie Bildschirme, Laufwerke und Speicherriegel mit ähnlichen Spezifikationen unter dem gleichen Modellnamen einsetzen.

 

Gehäuse

Das GT73VR ist ganz klar für den Einsatz als Desktop-Replacement konzipiert. Mit einer Höhe von 4,9 Zentimetern und einem Gewicht von 4,1 Kilogramm zählt das Gaming-Notebook zu den wuchtigeren Vertretern seiner Art, wobei MSI den Innenraum clever nutzt und ein besonders mächtiges Kühlsystem integriert.

Die Bauform des GT73VR richtet sich primär nach dem 18-Zoll-Bruder GT83VR, das ebenfalls für SLI ausgelegt, jedoch deutlich schwerer und teurer ist. MSI hat sich – wie die meisten Konkurrenten – beim kompletten Chassis für einen dunklen Farbton entschieden, der allerdings von roten Akzenten (Drachen-Logo, Streifen, Lüftungsgitter, …) aufgelockert wird. Die Lüfterausgänge am Heck dürften von Kampfjets oder Supersportwagen inspiriert sein. Der Autor musste bei der extravaganten Form jedenfalls direkt an die Rücklichter des Lamborghini Aventador denken.

Während der Displayrahmen und der Gehäuseboden aus Kunststoff gefertigt sind, bestehen der Deckel und die Oberseite aus gebürstetem Aluminium. Letzteres erhöht den Qualitätseindruck massiv und sorgt für eine schicke Struktur.

Die Stabilität würden wir als gut bis sehr gut bezeichnen. Selbst bei kräftigerem Druck gibt die Baseunit kaum nach, was nicht zuletzt an der Abwesenheit eines optischen Laufwerks liegt. Das Display-Cover bietet für Notebook-Verhältnisse eine ordentliche Stabilität.

Die Verarbeitung weiß auf den ersten Blick ebenfalls zu gefallen. Allerdings konnten wir bei genauerem Hinsehen kleinere Unregelmäßigkeiten beobachten (hier und da leicht unsaubere Materialübergänge), welche in der Praxis jedoch keine Rolle spielen. Knarzgeräusche oder dergleichen treten bei der Nutzung des GT73VR nicht auf. Die Scharniere sollte MSI noch etwas besser einstellen. Obwohl das Aufklappen des Deckels Muskeln erfordert, neigt das Display bei Untergrunderschütterungen zum Wackeln. Das ist allerdings Kritik auf hohem Niveau.

Nimmt man alle Aspekte zusammen, ergattert das Gehäuse ein »GUT«. Ob man das Design zu schätzen weiß, ist wie üblich Geschmackssache. Für ein Gerät aus dem Jahr 2016 wirkt das GT73VR recht klobig. Außerdem würden wir uns einige Optimierungen hinsichtlich der Konstruktion wünschen. Aufgrund der schrägen Gehäusefront und der schrägen Rückseite sind die Status-LEDs und die hinteren Ports nur schwer ablesbar bzw. erreichbar.

Größenvergleich

428 mm 333 mm 51 mm 4.5 kg428 mm 287 mm 49 mm 4.1 kg428 mm 294 mm 48 mm 3.9 kg428 mm 308 mm 45 mm 5 kg430 mm 312 mm 38 mm 3.9 kg

Ausstattung

Schnittstellen

Die Anschlussausstattung wird dem Kaufpreis vollends gerecht. Zwar verbaut MSI nur einen USB-3.1-Typ-C-Port, allerdings unterstützt dieser Thunderbolt 3, was Käufern sehr viele Möglichkeiten eröffnet (Stichwort eGPUs). Hinzu kommen fünf konventionelle USB-3.0-Ports vom Typ A. Vier Audio-Buchsen (7.1 analog oder S/PDIF) sind ebenfalls üppig.

Die Bildausgänge orientieren sich am typischen Pflichtprogramm eines Gaming-Laptops. Per Mini-DisplayPort und HDMI lassen sich weitere Bildschirme anschließen. Wermutstropfen: Da MSI beim HDMI-Port auf die Version 1.4 statt 2.0 setzt, laufen externe 4K-Anzeigen nicht mit 60 Hz. Das beherrschen nur der USB-3.1- und der Mini-DisplayPort.

Kritik gibt es vor allem für die Abwärme der Lüfter. Weil diese zur besseren Kühlung sowohl nach hinten als auch zur Seite ausgerichtet sind, erwärmt sich die Maushand in 3D-Anwendungen mitunter ziemlich. Apropos Maus: Wegen der frontlastigen Verteilung mancher Schnittstellen kann es zu unschönen Kollisionen mit Kabeln kommen.

linke Seite: 3x USB 3.0, Line-out, Line-in, Mikrofon, Kopfhörer
linke Seite: 3x USB 3.0, Line-out, Line-in, Mikrofon, Kopfhörer
Rückseite: RJ45-LAN, Mini-DisplayPort, USB 3.1 Gen2 Typ C inkl. Thunderbolt, HDMI, Stromeingang
Rückseite: RJ45-LAN, Mini-DisplayPort, USB 3.1 Gen2 Typ C inkl. Thunderbolt, HDMI, Stromeingang
rechte Seite: 2x USB 3.0, Kartenleser, Kensington
rechte Seite: 2x USB 3.0, Kartenleser, Kensington

SDCardreader

Wie schon das GT72VR gezeigt hat, verbaut MSI bei seinen Topmodellen erfreulich schnelle Cardreader. 196 MB/Sek im sequentiellen Lesetest des AS SSD Benchmarks und 155 MB/Sek beim Übertragen von Bilden im JPG-Format sind ein toller Wert, den nur wenige High-End-Notebooks übertrumpfen (z. B. das Schenker XMG U726). Dem Asus G752VS waren mit der gleichen Referenzkarte, die auf dem Papier bis zu 260 MB/Sek schafft, nur 86 respektive 76 MB/Sek vergönnt.

SDCardreader Transfer Speed
average JPG Copy Test (av. of 3 runs)
Asus GX700
 
170 MB/s ∼100% +10%
Schenker XMG U726
 
161.1 MB/s ∼95% +4%
MSI GT73VR-6RE16SR451
 
155 MB/s ∼91%
MSI GT72VR 6RE-015US
 
135.3 MB/s ∼80% -13%
Asus G752VS-XB78K
 
76 MB/s ∼45% -51%
maximum AS SSD Seq Read Test (1GB)
Asus GX700
 
236 MB/s ∼100% +20%
Schenker XMG U726
 
203.4 MB/s ∼86% +4%
MSI GT73VR-6RE16SR451
 
196 MB/s ∼83%
MSI GT72VR 6RE-015US
 
186.3 MB/s ∼79% -5%
Asus G752VS-XB78K
 
86 MB/s ∼36% -56%

Kommunikation

Im Bezug auf die Kommunikation macht MSI ebenfalls keine halben Sachen. Für Kabelverbindungen ist der Gigabit-Ethernet-Controller Killer e2400 verantwortlich, der speziell auf die Bedürfnisse von Spielern zugeschnitten sein soll. Gleiches betrifft den Funkadapter Killer Wireless-n/-a/ac 1535, der neben allen gängigen WLAN-Standards bis hin zu AC auch Bluetooth 4.1  unterstützt. Unser Networking-Test attestiert dem GT73VR eine überaus gute Funkleistung. Knapp 500 MBit/s beim Senden und 600 MBit/s beim Empfangen  (Router steht ca. einen Meter entfernt) sind mehr, als man es von den meisten Gaming-Notebooks kennt. Das Intel Modul Wireless-AC 8260 erreichte im Asus G752 nur 465 und 566 Mbit/s.

Networking
iperf Server (receive) TCP 1 m
MSI GT73VR-6RE16SR451
Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter
601 MBit/s ∼100%
Asus G752VS-XB78K
Intel Dual Band Wireless-AC 8260
566 MBit/s ∼94% -6%
iperf Client (transmit) TCP 1 m
MSI GT73VR-6RE16SR451
Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter
502 MBit/s ∼100%
Asus G752VS-XB78K
Intel Dual Band Wireless-AC 8260
465 MBit/s ∼93% -7%

Lieferumfang

Das Zubehör fällt eher schlicht aus. Wenn man vom 772 Gramm schweren und rund 17 x 8,5 x 3,5 Zentimeter großen 230-Watt-Netzteil absieht, enthält der Karton nur ein Reinigungstuch, einen Quick Start Guide, ein Garantieheft und eine Recovery-Anleitung. Datenträger oder USB-Sticks mit Treibern bzw. dem Betriebssystem sind nicht vorhanden.

Software

Umso reichhaltiger präsentiert sich die Software-Installation. MSI packt eine Vielzahl an Tools auf das System. Sei es nun ein Security Paket von Norton, der XSplit Gamecaster (Premium-Lizenz für ein Jahr) oder Microsofts Office 365 als zeitlich beschränkte Trial-Version.

Die meiste Software stammt von MSI selbst. Dreh- und Angelpunkt ist das sogenannte Dragon Center, welches in den letzten Monaten stark überarbeitet und erweitert wurde. Auf der übersichtlichen Oberfläche entdeckt man ganze sechs Reiter, die von A wie App-Portal (Schnellzugriff auf wichtige Programme) bis hin zu W wie Werkzeug und Hilfe reichen (Recovery-Routine, Batterie-Kalibrierung, Handbuch, ...).

App-Portal
App-Portal
Systemüberwachung
Systemüberwachung
LED-Assistent
LED-Assistent
Systemtuner
Systemtuner
Turbo Mode CPU
Turbo Mode CPU
Turbo Mode GPU
Turbo Mode GPU
Lüftergeschwindigkeit Erweitert
Lüftergeschwindigkeit Erweitert
Mobiles Center
Mobiles Center

Besonders interessant sind die Menüs Systemüberwachung, LED-Assistent und Systemtuner. Während ersteres Infos zu Auslastung, Temperatur, Lüfterdrehzahl und Taktraten gibt, lässt sich per LED-Assistent die 3-Zonen-Beleuchtung der Tastatur anpassen. Mithin am meisten Optionen bietet der Systemtuner. Neben der True-Color-Technik (passt das Bild an verschiedene Szenarien an) sollte man auch den Shift-Modus erwähnen. Auf der Stufe »Turbo« wird einerseits der Core i7-6820HK von 2,7-3,6 auf konstant 4,0 GHz übertaktet und andererseits die GeForce GTX 1070 von 1.443-1.645 MHz (Kern) respektive 4.000 MHz (Speicher) auf 1.543-1.745 und 4.200 MHz beschleunigt. Die Steuerung des CPU- und GPU-Lüfters kann man bei Bedarf ebenfalls tunen.

Unsere Messungen wurden jeweils mit der Lüftergeschwindigkeit »Auto« durchgeführt. Als Shift-Modus wählten wir für die Idle-Tests »ECO« und für die 3D-Tests »Sport« (Lautstärke, Temperatur, Stromverbrauch) respektive »Turbo« (Benchmarks).

Werkzeug & Hilfe
Werkzeug & Hilfe
Recovery Image Backup
Recovery Image Backup
Help Desk
Help Desk
Battery Calibration
Battery Calibration
System Control Manager
System Control Manager
SteelSeries Engine 3
SteelSeries Engine 3
True Color
True Color
Nahimic Audio Enhancer
Nahimic Audio Enhancer

Wartung

Die Wartungsmöglichkeiten des GT73VR sind erstklassig. So wurde fast der gesamte Gehäuseboden als Wartungsklappe konstruiert. Im Gegensatz zu anderen Notebooks bzw. Herstellern muss man nicht dutzende Schrauben entfernen, bevor man das Innenleben erreicht. Dank mehrerer Fixierungshaken, welche die Unterseite an Ort und Stelle halten, genügen dem Desktop-Replacement fünf Schrauben. Für den etwas anspruchsvolleren »Hebel-Vorgang« hat MSI im mittleren Bereich des Hecks extra eine passende Leiste positioniert.

Unter der Haube wird schnell klar, warum das Kühlsystem derart viel Platz benötigt. Während der Core i7-6820HK mit drei Heatpipes versorgt wird, sind es bei der GeForce GTX 1070 rekordverdächtige sieben Heatpipes (5 vom GPU- und 2 vom CPU-Lüfter). Respekt gebührt auch der Kühlkonstruktion der SSDs. Da PCIe/NVMe-Modelle bekanntlich sehr heiß werden können, liegt über den drei m.2-Slots (1x nur SATA III) ein passiver Metallblock. Der 2,5-Zoll-Schacht verbirgt sich hinter den Solid State Drives, was für schnelle Upgrades recht unglücklich ist (man muss vorher alle SSDs herausnehmen).

Ansonsten warten im Inneren noch das Funkmodul, das Soundsystem, der 8-Zellen-Akku und zwei RAM-Slots. Die restlichen DDR4-Bänke dürften unter der Tastatur stecken. Top: Dank MXM-Bauweise lässt sich die GPU theoretisch austauschen. Die CPU ist hingegen verlötet.

Garantie

Die Garantie erstreckt sich über 24 Monate (Collect- & Return-Service).

Eingabegeräte

Tastatur

Wie es sich für ein modernes Gaming-Notebook gehört, enthält das GT73VR eine Tastaturbeleuchtung, welche aus drei Zonen besteht und mehrere Helligkeitsstufen bietet. Mithilfe des Dragon Centers kann man die Farbe frei wählen und entscheiden, ob das Keyboard permanent leuchten oder eine Lichtshow veranstalten soll (Puslierend, Wellen, ...).

Rein qualitativ hinterlässt das SteelSeries-Modell einen gewohnt guten Eindruck. Feedback und Tippgeräusch geben kaum Anlass zur Kritik. Die Tasten verfügen über eine angenehm weiche und relativ leise Mechanik, wobei wir uns den Anschlag etwas definierter bzw. knackiger gewünscht hätten. Größter Streitpunkt ist allerdings das Layout. Ob die für Gamer gedachte Anordnung  das Spielerlebnis wirklich verbessert, hängt vom jeweiligen Käufer ab. Vielschreiber, die ein Standard-Layout bevorzugen, dürften sich mit dem GT73VR kaum anfreunden. MSI verschiebt nicht nur einige Tasten (z. B. <|>), sondern integriert auch bei der deutschen Variante ein einzeiliges Enter.

Die Dimensionierung hat uns – mit Ausnahme des recht schmalen Nummernblocks und der flachen F-Reihe – überzeugt. Im Schnitt messen die Tasten 14,5 x 14,5 Millimeter plus 3 Millimeter Abstand. Ergo: Es handelt sich um ein Chiclet-Keyboard.

Unter dem Power-Schalter wurden vier Sondertasten platziert. Angefangen mit dem GPU-Botton, der eine Umschaltung zur stromsparenden Grafikeinheit des Prozessors ermöglicht (HD Graphics 530), was allerdings in einem Neustart mündet. Die zweite Taste aktiviert den Lüfter-Boost, welchen wir angesichts der extremen Geräuschentwicklung aber nicht empfehlen würden. Der dritte Button öffnet den XSplit Gamercaster, wohingegen die vierte Taste den Beleuchtungsmodus der Tastatur ändert. Schade: Die Beschriftung der Zusatz-Keys ist so schwach, dass man sie aus bestimmten Winkeln nicht erkennt.

SteelSeries Tastatur ...
SteelSeries Tastatur ...
... mit 3-Zonen-Beleuchtung
... mit 3-Zonen-Beleuchtung

Touchpad

Das Touchpad kassiert fast nur Lob. Am meisten gefreut haben wir uns über die beleuchtete Umrandung, welche bei Notebooks eher selten ist und Eingaben im Dunklen erleichtert. Die glatte und fast schon gummiert wirkende Oberfläche ist ein weiterer Pluspunkt. Zwar fallen die Gleiteigenschaften in manchen Situationen nur mittelprächtig aus (fettige oder nasse Finger werden spürbar ausgebremst), insgesamt funktioniert die Bedienung allerdings prima.

Der gute Eindruck hängt auch mit der ordentlichen Präzision und dem Multi-Touch-Support zusammen. Per Zwei-Finger-Geste lassen sich Inhalte komfortabel zoomen und scrollen. Ein horizontaler und vertikaler Bildlauf am Touchpadrand (direkt nach der Windows-Einrichtung aktiv) stehen ebenfalls parat. Bei den Abmessungen gibt es auch nichts zu bemängeln. 11 x 6,5 Zentimeter sollten den meisten Käufern genügen. Die dedizierten Tasten könnte MSI noch optimieren. Unserer Meinung nach sind sie etwas schwergängig. Der Verzicht auf ein Clickpad steigert dennoch die Zuverlässigkeit.

Display

Eines der wichtigsten Alleinstellungsmerkmale des GT73VR ist die hohe Bildfrequenz. Der Umstieg von 60 auf 120 Hz fühlt sich zwar weniger revolutionär als der Wechsel von einer HDD auf eine SSD an, wenn man ein paar Stunden mit der »neuen« Technik verbracht hat, möchte man sie allerdings nicht mehr hergeben. Obwohl Spiele auch in 60 Hz ruckelfrei dargestellt werden, wirken 120 Hz noch runder und flüssiger, wobei die subjektive Verbesserung von Nutzer zu Nutzer variieren dürfte. Unabhängig davon sind 120-Hz-Displays im Notebook-Segment eine schöne Entwicklung. Für Desktop-PCs gibt es sie schließlich seit Jahren.

281
cd/m²
307
cd/m²
279
cd/m²
288
cd/m²
314
cd/m²
289
cd/m²
292
cd/m²
289
cd/m²
304
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 314 cd/m² Durchschnitt: 293.7 cd/m² Minimum: 17 cd/m²
Ausleuchtung: 89 %
Helligkeit Akku: 314 cd/m²
Kontrast: 1365:1 (Schwarzwert: 0.23 cd/m²)
ΔE Color 9.74 | 0.4-29.43 Ø6.1
ΔE Greyscale 9.58 | 0.64-98 Ø6.4
100% sRGB (Argyll 3D) 76% AdobeRGB 1998 (Argyll 3D)
Gamma: 2.5
MSI GT73VR-6RE16SR451
N173HHE-G32 (CMN1747), 1920x1080
Asus G752VS-XB78K
LG Philips LP173WF4-SPF3 (LGD04E8), 1920x1080
MSI GT72VR 6RE-015US
LG Philips LGD046E, 1920x1080
Asus GX700
LP173WF4-SPF3 (LGD04E8), 1920x1080
Schenker XMG U726
AU B173ZAN01.0 (AUO109B), 3840x2160
Response Times
-135%
-152%
-133%
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
26 (12, 14)
38 (14, 24)
-46%
34.4 (15.6, 18.8)
-32%
37 (14, 23)
-42%
Response Time Black / White *
6.8 (4.2, 2.6)
22 (4, 18)
-224%
25.2 (4.8, 20.4)
-271%
22 (4, 18)
-224%
PWM Frequency
Bildschirm
10%
10%
-2%
12%
Helligkeit Bildmitte
314
328
4%
348.7
11%
332
6%
330
5%
Brightness
294
317
8%
327
11%
319
9%
327
11%
Brightness Distribution
89
88
-1%
89
0%
93
4%
86
-3%
Schwarzwert *
0.23
0.3
-30%
0.323
-40%
0.34
-48%
0.38
-65%
Kontrast
1365
1093
-20%
1080
-21%
976
-28%
868
-36%
DeltaE Colorchecker *
9.74
3.74
62%
4.09
58%
5.35
45%
3
69%
Colorchecker DeltaE2000 max. *
15.71
8.97
43%
9.02
43%
5.3
66%
DeltaE Graustufen *
9.58
2.67
72%
2.14
78%
6.45
33%
3.81
60%
Gamma
2.5 88%
2.41 91%
2.25 98%
2.34 94%
2.52 87%
CCT
11854 55%
6861 95%
6885 94%
7048 92%
6306 103%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
76
56
-26%
56.9
-25%
56
-26%
88
16%
Color Space (Percent of sRGB)
100
85
-15%
86.5
-13%
85
-15%
100
0%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
-63% / -14%
-71% / -17%
-68% / -26%
12% / 12%

* ... kleinere Werte sind besser

Das von MSI verwendete FHD-Panel N173HHE-G32 (CMN1747) liefert auch in anderen Disziplinen eine gute Vorstellung ab. Mit einem Schwarzwert von 0,23 cd/m² und einem Kontrast von über 1.300:1 siedelt sich das GT73VR in der ersten Liga an. Knapp 300 cd/m² Leuchtkraft reichen in Innenräumen und schattigen Außenbereichen ebenfalls aus, nur bei direkter Sonneneinstrahlung ist die Lesbarkeit eingeschränkt. Super: Screen-Bleeding konnten wir beim Testgerät nicht feststellen. Ein komplett schwarzer Bildschirm ließ keine Lichthöfe erkennen.

CalMAN: Grayscale
CalMAN: Grayscale
CalMAN: Grayscale (kalibriert)
CalMAN: Grayscale (kalibriert)
CalMAN: Saturation Sweeps
CalMAN: Saturation Sweeps
CalMAN: Saturation Sweeps (kalibriert)
CalMAN: Saturation Sweeps (kalibriert)
CalMAN: ColorChecker
CalMAN: ColorChecker
CalMAN: ColorChecker (kalibriert)
CalMAN: ColorChecker (kalibriert)
MSI GT73VR vs. sRGB (100 %)
MSI GT73VR vs. sRGB (100 %)
MSI GT73VR vs. AdobeRGB (76 %)
MSI GT73VR vs. AdobeRGB (76 %)

Etwas überrascht hat uns die mäßige Farbtreue. Trotz der automatischen Anpassung durch die True-Color-Technik (wir griffen immer auf den Standard-Modus sRGB zurück), trug das Bild einen deutlichen Blaustich. Die Software CalMAN sieht in nahezu jedem Bereich große Schwächen, sei es nun das Gamma, die RGB-Balance oder die Farbsättigung. Doch Aufatmen: Das Display hat viel mehr Potenzial, als es zuerst scheint. Nach einer Kalibrierung konnten wir die DeltaE-2000-Werte der Graustufen von 9,58 auf 0,96 und der Farbgenauigkeit von 9,74 auf 1,88 senken (alles unter 3 ist erstrebenswert). Somit eignet sich das GT73VR durchaus für professionelle Nutzer, die Fotos, Videos oder andere Medien bearbeiten wollen.

Outdoor
Outdoor
Subpixel
Subpixel
Blickwinkel
Blickwinkel

Laut unseren Messungen beläuft sich die sRGB-Abdeckung auf 100 % und die AdobeRGB-Abdeckung auf immerhin 76 %. Zum Vergleich: Ein Standard-Panel erreicht im sRGB-Raum knapp 80-90 % und im AdobeRGB-Raum 50-60 %. Wer noch mehr benötigt, sollte sich ein Notebook mit dem 4K-Display AU B173ZAN01.0 gönnen, das AdobeRGB zu 88 % abdeckt (siehe das Acer Predator 17 oder das Schenker XMG U726). Bei der Reaktionszeit kann sich das GT73VR ebenfalls von der Konkurrenz absetzen. Rund 7 ms black-to-white und 26 ms grey-to-grey sind für ein Notebook-Panel hervorragend. Als i-Tüpfelchen hat der 17-Zöller eine Zertifizierung für Nvidias G-Sync-Technologie.

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
6.8 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 4.2 ms steigend
↘ 2.6 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind sehr kurz, wodurch sich der Bildschirm auch für schnelle 3D Spiele eignen sollte.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 5 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten besser als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (25.5 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
26 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 12 ms steigend
↘ 14 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind mittelmäßig und dadurch für Spieler eventuell zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 12 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten besser als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (40.7 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM nicht festgestellt

Im Vergleich: 52 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 9705 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

Leistung

Passend zum Luxus-Preis verbaut MSI nur High-End-Komponenten. Mit Intels Skylake-Generation (CPU) und Nvidias Pascal-Architektur (GPU) ist das GT73VR topmodern aufgestellt. Zwei PCIe-SSDs im RAID 0 wissen ebenfalls zu begeistern. Lediglich der Arbeitsspeicher fällt mit 16 GByte »nur« ordentlich aus. Für 2.900 Euro hätten wir mindestens 32 GByte erwartet, wenngleich 16 GByte noch lange reichen dürften.

Prozessor

Aufgrund des freien Multiplikators ist der Core i7-6820HK prädestiniert für Notebooks, die übertaktet werden sollen. Wie bereits angesprochen, lässt MSI den Prozessor im Turbo-Modus (Shift-Funktion) mit 4,0 GHz laufen. Allerdings geht der entsprechende Regler im Untermenü bis zum Wert 42, was 4,2 GHz bedeuten würde.

Singlecore-Rendering
Singlecore-Rendering
Multicore-Rendering
Multicore-Rendering
CPU- & GPU-Belastung
CPU- & GPU-Belastung

Dank der zusätzlichen Übertaktung rechnet das GT73VR etwas flotter als vergleichbare Gaming-Laptops, die einen Core i7-6820HK ohne OC oder geringerem OC enthalten. So muss sich das Asus G752VS beim Multi-Core-Rendering der Cinebench-Versionen R15 und R11.5 knapp 10 % geschlagen geben. Selbst das Desktop-Modell Core i7-6700 (3,4-4,0 GHz), welches im Schenker XMG U726 schlummerte, wird ein paar Prozent überholt. Laptops mit dem erfolgreichsten Skylake-Vierkerner Core i7-6700HQ haben keine Chance. Das MSI GT72VR fällt in CPU-Benchmarks mehr als 20 % zurück.

Cinebench R11.5 CPU Single 64Bit
1.78 Points
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
9.53 Points
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
158 Points
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
860 Points
Hilfe

Ärgerlich: Die Single-Core-Werte waren analog zum ersten Testgerät des GT62VR recht niedrig. Laut MSI gibt es aktuell ein Problem mit dem Dragon Center, das irgendwann per Update behoben wird.

Cinebench R15 - CPU Multi 64Bit
Asus GX700
Intel Core i7-6820HK
875 Points ∼100% +2%
MSI GT73VR-6RE16SR451
Intel Core i7-6820HK
860 Points ∼98%
Schenker XMG U726
Intel Core i7-6700
813 Points ∼93% -5%
Asus G752VS-XB78K
Intel Core i7-6820HK
789 Points ∼90% -8%
MSI GT72VR 6RE-015US
Intel Core i7-6700HQ
671 Points ∼77% -22%
Cinebench R11.5 - CPU Multi 64Bit
Asus GX700
Intel Core i7-6820HK
9.55 Points ∼100% 0%
MSI GT73VR-6RE16SR451
Intel Core i7-6820HK
9.53 Points ∼100%
Schenker XMG U726
Intel Core i7-6700
8.94 Points ∼94% -6%
Asus G752VS-XB78K
Intel Core i7-6820HK
8.63 Points ∼90% -9%
MSI GT72VR 6RE-015US
Intel Core i7-6700HQ
7.38 Points ∼77% -23%

System Performance

Die System Performance ist über alle Bereiche hinweg ohne Fehl und Tadel. Mit 7.024 Punkten ordnet sich das GT73VR im PCMark 7 zwischen dem Asus G752VS (6.803 Punkte) und der Testkonfiguration des Schenker XMG U726 (7.093 Punkte) an. Beim PCMark 8 sind die Ergebnisse auch super, wobei sich das Asus G752VS hier leicht absetzt.

PCMark 7 Score
7024 Punkte
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
5034 Punkte
PCMark 8 Work Score Accelerated v2
5186 Punkte
Hilfe
PCMark 7 - Score
Asus GX700
GeForce GTX 980 (Laptop), 6820HK, 2x Samsung SM951 MZVPV512HDGL (RAID 0)
7933 Points ∼100% +13%
Schenker XMG U726
GeForce GTX 980 (Laptop), 6700, Samsung SM951 MZHPV512HDGL m.2 PCI-e
7093 Points ∼89% +1%
MSI GT73VR-6RE16SR451
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6820HK, 2x Samsung SM951 MZVPV256HDGL (RAID 0)
7024 Points ∼89%
Asus G752VS-XB78K
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6820HK, Toshiba NVMe THNSN5512GPU7
6803 Points ∼86% -3%
PCMark 8
Work Score Accelerated v2
Asus GX700
GeForce GTX 980 (Laptop), 6820HK, 2x Samsung SM951 MZVPV512HDGL (RAID 0)
6122 Points ∼100% +18%
Asus G752VS-XB78K
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6820HK, Toshiba NVMe THNSN5512GPU7
5778 Points ∼94% +11%
MSI GT73VR-6RE16SR451
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6820HK, 2x Samsung SM951 MZVPV256HDGL (RAID 0)
5186 Points ∼85%
MSI GT72VR 6RE-015US
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ, SanDisk SD8SNAT256G1122
5095 Points ∼83% -2%
Schenker XMG U726
GeForce GTX 980 (Laptop), 6700, Samsung SM951 MZHPV512HDGL m.2 PCI-e
4623 Points ∼76% -11%
Home Score Accelerated v2
Asus GX700
GeForce GTX 980 (Laptop), 6820HK, 2x Samsung SM951 MZVPV512HDGL (RAID 0)
5669 Points ∼100% +13%
Asus G752VS-XB78K
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6820HK, Toshiba NVMe THNSN5512GPU7
5575 Points ∼98% +11%
MSI GT73VR-6RE16SR451
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6820HK, 2x Samsung SM951 MZVPV256HDGL (RAID 0)
5034 Points ∼89%
MSI GT72VR 6RE-015US
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ, SanDisk SD8SNAT256G1122
4620 Points ∼81% -8%
Schenker XMG U726
GeForce GTX 980 (Laptop), 6700, Samsung SM951 MZHPV512HDGL m.2 PCI-e
4343 Points ∼77% -14%

Massenspeicher

Um die hohen Anforderungen, welche man an ein teures Gaming-Notebook stellt, zu erfüllen, nutzt MSI keine SATA-III-SSD für das Betriebssystem, sondern vertraut auf die moderne PCIe-3.0-x4-Technik. Damit die Performance noch weiter steigt und Käufer möglichst viel Platz für ihre Spielesammlung erhalten, werden zwei Samsung SM951 Drives zu einem 512 GByte großen RAID-0-System kombiniert. Zusammen mit der 2,5-Zoll-Festplatte ergeben sich dadurch 1,5-TByte-Speicherkapazität.

CrystalDiskMark SSDs
CrystalDiskMark SSDs
AS SSD Benchmark SSDs
AS SSD Benchmark SSDs
CrystalDiskMark HDD
CrystalDiskMark HDD
HDTune HDD
HDTune HDD

Die Performance des RAID-0-Verbunds erinnert – wie man anhand der Tabelle erkennt –sehr stark an das Asus GX700, welches von zwei 512-GByte-SSDs angetrieben wurde. Rund 2.800 MB/Sek beim sequentiellen Lesen und knapp 2.200 MB/Sek beim sequentiellen Schreiben (AS SSD Benchmark) reizt man unter normalen Bedingungen nur selten aus. Spiele sollten nach Möglichkeit immer auf den Solid State Drives installiert werden. Grund: Auf einer HDD dauern Start- und Ladevorgänge teils deutlich länger. Technisch bedingt erreicht die verbaute HGST Travelstar 7K1000 nur einen Bruchteil der Leistung des RAID-Gespanns.

MSI GT73VR-6RE16SR451
2x Samsung SM951 MZVPV256HDGL (RAID 0)
Asus G752VS-XB78K
Toshiba NVMe THNSN5512GPU7
MSI GT72VR 6RE-015US
SanDisk SD8SNAT256G1122
Asus GX700
2x Samsung SM951 MZVPV512HDGL (RAID 0)
Schenker XMG U726
Samsung SM951 MZHPV512HDGL m.2 PCI-e
AS SSD
-67%
3%
-28%
Score Total
3445
688
-80%
3655
6%
1930
-44%
4K Write
130.02
84.09
-35%
119.63
-8%
103.57
-20%
4K Read
47.36
21.41
-55%
46.43
-2%
40.45
-15%
Seq Write
2190.15
322.12
-85%
2524.75
15%
1500.24
-32%
Seq Read
2804.07
507.31
-82%
2963.6
6%
1943.45
-31%
2x Samsung SM951 MZVPV256HDGL (RAID 0)
Sequential Read: 3285 MB/s
Sequential Write: 2560 MB/s
512K Read: 1775 MB/s
512K Write: 2327 MB/s
4K Read: 52.15 MB/s
4K Write: 153.1 MB/s
4K QD32 Read: 627.4 MB/s
4K QD32 Write: 526.9 MB/s

Grafikkarte

Neben der CPU übertaktet das GT73VR im Turbo-Modus auch die Grafikkarte. +100 MHz beim Kern und +200 MHz beim 8 GByte großen GDDR5-VRAM (manuell sind +200/350 MHz einstellbar) erzeugen – je nach 3D-Anwendung – einen willkommenen Performance-Boost. Als Beispiel möchten wir den GPU-Score des 3DMark 11 anführen. 23.586 Punkte sind umgerechnet ein Plus von 6 % auf das Asus G752VS, dessen GTX 1070 nur 50 MHz (Chip) bzw. 150 MHz (VRAM) übertaktet ist. Im Unigine Heaven 4.0 Benchmark und dem Fire-Strike-Test des aktuellen 3DMark schrumpft der Abstand auf 1 bis 4 %.

3DMark 11 Performance
17829 Punkte
3DMark Ice Storm Standard Score
166114 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
29897 Punkte
3DMark Fire Strike Score
13974 Punkte
3DMark Time Spy Score
5420 Punkte
Hilfe

Dass der 17-Zoll-Bruder GT72VR bei vielen Benchmarks auch ohne Factory-OC mithalten kann, liegt am schwankenden Taktverhalten der Pascal-GPUs. Der von Nvidia angegebene Turbo-Rahmen ist nur ein grober Richtwert, welcher bei guter Kühlung nach oben hin durchbrochen wird. Im Falle des GT73VR klettert die GTX 1070 auf bis zu 2.000 MHz (Render-Test des Tools GPU-Z, Lüftergeschwindigkeit Auto). Von diesem Wert bleibt nach längerer 3D-Last jedoch kaum etwas übrig. Zwei Durchgänge im Unigine Heaven 4.0 Benchmark führten zu knapp 1.650 MHz, was auch bei Notebooks möglich ist, die kein Factory-OC enthalten.

3DMark 11 - 1280x720 Performance GPU
MSI GT73VR-6RE16SR451
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop)
23586 Points ∼100%
Asus G752VS-XB78K
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop)
22282 Points ∼94% -6%
Asus GX700
NVIDIA GeForce GTX 980 (Laptop)
17864 Points ∼76% -24%
Schenker XMG U726
NVIDIA GeForce GTX 980 (Laptop)
17474 Points ∼74% -26%
MSI GT72VR 6RE-015US
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop)
13760 Points ∼58% -42%
3DMark
3840x2160 Fire Strike Ultra Graphics
MSI GT73VR-6RE16SR451
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop)
4067 Points ∼100%
Asus G752VS-XB78K
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop)
4030 Points ∼99% -1%
MSI GT72VR 6RE-015US
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop)
3984 Points ∼98% -2%
Asus GX700
NVIDIA GeForce GTX 980 (Laptop)
3172 Points ∼78% -22%
Schenker XMG U726
NVIDIA GeForce GTX 980 (Laptop)
3052 Points ∼75% -25%
1920x1080 Fire Strike Graphics
MSI GT73VR-6RE16SR451
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop)
17498 Points ∼100%
MSI GT72VR 6RE-015US
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop)
17354 Points ∼99% -1%
Asus G752VS-XB78K
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop)
16757 Points ∼96% -4%
Asus GX700
NVIDIA GeForce GTX 980 (Laptop)
13382 Points ∼76% -24%
Schenker XMG U726
NVIDIA GeForce GTX 980 (Laptop)
13047 Points ∼75% -25%
Unigine Heaven 4.0 - Extreme Preset DX11
MSI GT73VR-6RE16SR451
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop)
112.5 fps ∼100%
Asus G752VS-XB78K
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop)
110.4 fps ∼98% -2%
Schenker XMG U726
NVIDIA GeForce GTX 980 (Laptop)
78.7 fps ∼70% -30%
Asus GX700
NVIDIA GeForce GTX 980 (Laptop)
78.3 fps ∼70% -30%

Gaming Performance

Während synthetische Grafik-Benchmarks eher gemischt auf das Overclocking reagieren, zeigt sich im Gaming-Betrieb eine konstantere Framerate-Steigerung. Bei den 6 getesteten Spielen rauscht das GT73VR zwischen 5 und 14 % am GT62VR vorbei (Durchschnittswert: 8 %). Im Vergleich zur GTX 980 aus der Maxwell-Generation heißt es +33 %. Notebooks auf Basis der GeForce GTX 1060 werden rund 60 % abgehängt. Noch schneller geht es aktuell nur mit einer GeForce GTX 1080 (+20 % Power) oder SLI-Lösungen.

Grundsätzlich packt die GTX 1070 in der nativen Auflösung von 1.920 x 1.080 alle Spiele mit vollen Details und mehrfacher Kantenglättung. Eng wird es höchstens im UHD-Bereich, also mit 3.840 x 2.160 Pixeln. Doch selbst hier laufen hohe Settings meist flüssig. Von unseren Titeln kamen nur Assassin's Creed Syndicate und Far Cry Primal nicht über 40 fps. Als GPU-Treiber nutzten wir die vorinstallierte Version 368.83, die keinerlei Ärger machte. Hinweis: Alle Messungen sind mit deaktiviertem G-Sync entstanden.

 

 

Overwatch
3840x2160 High (Render Scale 100 %) AA:SM AF:4x
Asus G800VI Prototype
GeForce GTX 1080 (Laptop), 6820HK
104 fps ∼100% +24%
MSI GT73VR-6RE16SR451
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6820HK
83.8 fps ∼81%
MSI GT62VR-6RE16H21
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ
78.7 fps ∼76% -6%
Asus GX800 Prototype
GeForce GTX 980 (Laptop), 6820HK
69.4 fps ∼67% -17%
Schenker XMG P507
GeForce GTX 1060 (Laptop), 6700HQ
54.8 fps ∼53% -35%
1920x1080 Epic (Render Scale 100 %) AA:SM AF:16x
Asus G800VI Prototype
GeForce GTX 1080 (Laptop), 6820HK
195 fps ∼100% +24%
MSI GT73VR-6RE16SR451
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6820HK
157 fps ∼81%
MSI GT62VR-6RE16H21
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ
147 fps ∼75% -6%
Asus GX800 Prototype
GeForce GTX 980 (Laptop), 6820HK
125.9 fps ∼65% -20%
Schenker XMG P507
GeForce GTX 1060 (Laptop), 6700HQ
103 fps ∼53% -34%
The Division
3840x2160 High Preset AF:8x
Asus G800VI Prototype
GeForce GTX 1080 (Laptop), 6820HK
49.4 fps ∼100% +24%
MSI GT73VR-6RE16SR451
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6820HK
40 fps ∼81%
MSI GT62VR-6RE16H21
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ
37 fps ∼75% -7%
Asus GX800 Prototype
GeForce GTX 980 (Laptop), 6820HK
33.3 fps ∼67% -17%
Schenker XMG P507
GeForce GTX 1060 (Laptop), 6700HQ
24.2 fps ∼49% -39%
1920x1080 Ultra Preset AF:16x
Asus G800VI Prototype
GeForce GTX 1080 (Laptop), 6820HK
96.3 fps ∼100% +19%
MSI GT73VR-6RE16SR451
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6820HK
81 fps ∼84%
MSI GT62VR-6RE16H21
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ
75.7 fps ∼79% -7%
Asus GX800 Prototype
GeForce GTX 980 (Laptop), 6820HK
64.6 fps ∼67% -20%
Schenker XMG P507
GeForce GTX 1060 (Laptop), 6700HQ
50.4 fps ∼52% -38%
Far Cry Primal
3840x2160 High Preset AA:SM
Asus G800VI Prototype
GeForce GTX 1080 (Laptop), 6820HK
48 fps ∼100% +23%
MSI GT73VR-6RE16SR451
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6820HK
39 fps ∼81%
MSI GT62VR-6RE16H21
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ
36 fps ∼75% -8%
Asus GX800 Prototype
GeForce GTX 980 (Laptop), 6820HK
32 fps ∼67% -18%
Schenker XMG P507
GeForce GTX 1060 (Laptop), 6700HQ
24 fps ∼50% -38%
1920x1080 Ultra Preset AA:SM
Asus G800VI Prototype
GeForce GTX 1080 (Laptop), 6820HK
101 fps ∼100% +13%
MSI GT73VR-6RE16SR451
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6820HK
89 fps ∼88%
MSI GT62VR-6RE16H21
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ
78 fps ∼77% -12%
Asus GX800 Prototype
GeForce GTX 980 (Laptop), 6820HK
68 fps ∼67% -24%
Schenker XMG P507
GeForce GTX 1060 (Laptop), 6700HQ
56 fps ∼55% -37%
Rainbow Six Siege
3840x2160 High Preset AA:T AF:4x
Asus G800VI Prototype
GeForce GTX 1080 (Laptop), 6820HK
81.8 fps ∼100% +24%
MSI GT73VR-6RE16SR451
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6820HK
66.1 fps ∼81%
MSI GT62VR-6RE16H21
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ
62.7 fps ∼77% -5%
Schenker XMG P507
GeForce GTX 1060 (Laptop), 6700HQ
42.7 fps ∼52% -35%
1920x1080 Ultra Preset AA:T AF:16x
Asus G800VI Prototype
GeForce GTX 1080 (Laptop), 6820HK
203 fps ∼100% +17%
MSI GT73VR-6RE16SR451
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6820HK
173 fps ∼85%
MSI GT62VR-6RE16H21
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ
163 fps ∼80% -6%
Schenker XMG P507
GeForce GTX 1060 (Laptop), 6700HQ
115 fps ∼57% -34%
Assassin's Creed Syndicate
3840x2160 High Preset AA:FX
Asus G800VI Prototype
GeForce GTX 1080 (Laptop), 6820HK
47.2 fps ∼100% +23%
MSI GT73VR-6RE16SR451
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6820HK
38.4 fps ∼81%
MSI GT62VR-6RE16H21
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ
35.6 fps ∼75% -7%
Schenker XMG U716
GeForce GTX 980 (Laptop), 6700
28.2 fps ∼60% -27%
Schenker XMG P507
GeForce GTX 1060 (Laptop), 6700HQ
24.4 fps ∼52% -36%
1920x1080 Ultra High Preset AA:4x MSAA + FX
Asus G800VI Prototype
GeForce GTX 1080 (Laptop), 6820HK
52.9 fps ∼100% +10%
MSI GT73VR-6RE16SR451
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6820HK
47.9 fps ∼91%
MSI GT62VR-6RE16H21
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ
45 fps ∼85% -6%
Schenker XMG U716
GeForce GTX 980 (Laptop), 6700
32.3 fps ∼61% -33%
Schenker XMG P507
GeForce GTX 1060 (Laptop), 6700HQ
30.8 fps ∼58% -36%
Anno 2205
3840x2160 High Preset AA:4x
Asus G800VI Prototype
GeForce GTX 1080 (Laptop), 6820HK
66.8 fps ∼100% +27%
MSI GT73VR-6RE16SR451
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6820HK
52.8 fps ∼79%
MSI GT62VR-6RE16H21
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ
48.9 fps ∼73% -7%
Schenker XMG U716
GeForce GTX 980 (Laptop), 6700
34.1 fps ∼51% -35%
Schenker XMG P507
GeForce GTX 1060 (Laptop), 6700HQ
32.4 fps ∼49% -39%
1920x1080 Ultra High Preset AA:8x
Asus G800VI Prototype
GeForce GTX 1080 (Laptop), 6820HK
56.3 fps ∼100% +18%
MSI GT73VR-6RE16SR451
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6820HK
47.6 fps ∼85%
MSI GT62VR-6RE16H21
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ
44.6 fps ∼79% -6%
Schenker XMG U716
GeForce GTX 980 (Laptop), 6700
30.7 fps ∼55% -36%
Schenker XMG P507
GeForce GTX 1060 (Laptop), 6700HQ
28.6 fps ∼51% -40%
min. mittel hoch max.4K
Anno 2205 (2015) 10247.652.8fps
Assassin's Creed Syndicate (2015) 79.547.938.4fps
Rainbow Six Siege (2015) 20117366.1fps
Far Cry Primal (2016) 1048939fps
The Division (2016) 1028140fps
Overwatch (2016) 25115783.8fps

Emissionen

Geräuschemissionen

MSI nutzt das Gehäusevolumen nicht nur, um Platz für eine zweite Grafikkarte zu schaffen, sondern auch für eine riesige Kühlkonstruktion. Das hilft einerseits den Temperaturen und andererseits der Geräuschentwicklung. Mit knapp 35 dB im 3DMark 06 gehört der 17-Zöller zu den leisesten Gaming-Notebooks der Welt. Auch der bisher größte Leisetreter, die G752-Reihe von Asus, zieht beim Geräuschpegel den Kürzeren. So kommt das neue G752VS im 3DMark 06 auf rund 40 dB.

Wenn das GT73VR komplett ausgelastet wird, steigt der Wert zwar manchmal auf 49 dB, in Spielen muss man jedoch eher mit 41 dB(A) rechnen, was völlig akzeptabel ist. Der Turbo-Modus erhöht übrigens nur den Durchschnittspegel (~40 vs. 35 dB @3DMark 06), die maximale Lautstärke bleibt bei 49 dB.

Geräuschpegel Idle
Geräuschpegel Idle
Geräuschpegel Last
Geräuschpegel Last
Geräuschpegel Speaker
Geräuschpegel Speaker

Positiv wären noch die recht konstante Drehzahl und die angenehme Lüftercharakteristik hervorzuheben. Nerviges Auftouren, wie es bei zahlreichen Notebooks gang und gäbe ist, kennt das GT73VR kaum. Im Idle-Betrieb sind die Lüfter stets aktiv und laufen mit dezenten 32-33 dB (35 dB @Windows-Start).

Lautstärkediagramm

Idle
32 / 33 / 35 dB(A)
Last
35 / 49 dB(A)
  red to green bar
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   Audix TM1, Arta (aus 15 cm gemessen)   Umgebungsgeräusche: 30 dB(A)
MSI GT73VR-6RE16SR451
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6820HK
Asus G752VS-XB78K
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6820HK
MSI GT72VR 6RE-015US
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ
Asus GX700
GeForce GTX 980 (Laptop), 6820HK
Schenker XMG U726
GeForce GTX 980 (Laptop), 6700
Geräuschentwicklung
0%
-1%
-12%
-4%
aus / Umgebung *
30
30
-0%
28.9
4%
Idle min *
32
31
3%
32.4
-1%
33
-3%
33
-3%
Idle avg *
33
32
3%
32.4
2%
35
-6%
34
-3%
Idle max *
35
33
6%
32.4
7%
42
-20%
35
-0%
Last avg *
35
40
-14%
39.4
-13%
46
-31%
42
-20%
Last max *
49
47
4%
52
-6%
48
2%
46
6%

* ... kleinere Werte sind besser

Temperatur

Die Temperaturen sind ebenfalls als moderat. Nach einer Stunde Stresstest mit den Tools Furmark und Prime95 pendelte sich der Core i7-6820HK auf gut 80 °C ein – und das trotz aktivem Turbo. Die GeForce GTX 1070 blieb mit rund 70 °C noch etwas kühler. Falls Sie sich wundern sollten, warum die GPU in Furmark leicht drosselt: Das betrifft bisher nahezu jedes Pascal-Notebook und dürfte mit dem Programm bzw. dem Treiber und nicht mit der Kühlung zusammenhängen.

Stresstest
Stresstest
Volllast oben (Optris PI 640)
Volllast oben (Optris PI 640)
Volllast unten (Optris PI 640)
Volllast unten (Optris PI 640)

Die Werte der Gehäuse-Oberflächen tendieren Richtung Mittelfeld. Rund 30 °C im Idle-Modus und ca. 40 °C unter Volllast sind typisch für ein High-End-Notebook. Maximal konnten wir der Unterseite des Chassis 51 °C entlocken, wobei kaum jemand ein solch dickes und schweres Gerät auf den Schoß nehmen wird. Die in der Praxis entscheidende Handballenauflage fühlt sich mit höchstens 31 °C relativ kühl an, so dass nichts gegen längere Gaming-Sessions spricht.

Max. Last
 41.8 °C42.1 °C44.9 °C 
 40.5 °C40.1 °C36.2 °C 
 29.7 °C31.1 °C29.2 °C 
Maximal: 44.9 °C
Durchschnitt: 37.3 °C
51.2 °C46.3 °C43.5 °C
48.4 °C44.6 °C38.2 °C
31.8 °C29 °C28.9 °C
Maximal: 51.2 °C
Durchschnitt: 40.2 °C
Netzteil (max.)  47 °C | Raumtemperatur 24 °C | Voltcraft IR-900
(±) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 37.3 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Gaming auf 32.9 °C.
(±) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 44.9 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 39.3 °C (von 21.6 bis 68.8 °C für die Klasse Gaming).
(-) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 51.2 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 41.8 °C).
(+) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 31.2 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 32.9 °C.
(+) Die Handballen und der Touchpad-Bereich sind mit gemessenen 31.1 °C kühler als die typische Hauttemperatur und fühlen sich dadurch kühl an.
(-) Die durchschnittliche Handballen-Temperatur anderer getesteter Geräte war 28.7 °C (-2.4 °C).
MSI GT73VR-6RE16SR451
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6820HK
Asus G752VS-XB78K
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6820HK
MSI GT72VR 6RE-015US
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ
Asus GX700
GeForce GTX 980 (Laptop), 6820HK
Schenker XMG U726
GeForce GTX 980 (Laptop), 6700
Hitze
10%
7%
-3%
-13%
Last oben max *
44.9
42.9
4%
40.6
10%
48.7
-8%
46.9
-4%
Last unten max *
51.2
41.5
19%
59.4
-16%
61
-19%
Idle oben max *
32.7
31.6
3%
28.2
14%
32
2%
36.3
-11%
Idle unten max *
34.2
29.5
14%
27.8
19%
40.8
-19%

* ... kleinere Werte sind besser

Lautsprecher

Bei der Soundqualität hat sich MSI in den letzten Jahren einen guten Ruf erarbeitet. Auch das 2.1-System des GT73VR stammt wieder von Dynaudio und liefert einen mehr als brauchbaren Klang, der nur wenige Nutzer enttäuschen dürfte. Obwohl tiefe Töne bisweilen etwas dumpf rüberkommen, sprintet der Bass deutlich an den meisten Konkurrenten vorbei (z. B. dem Asus G752VS, das in der Vergleichs-Tabelle aufgeführt ist). Mitteltöne hält unsere Audio-Analyse für ausgeglichen, hohe Töne sollen etwas übersteuert sein. Letztere Aussage können wir subjektiv bestätigen.

Nichtsdestotrotz ist der Gesamtklang für Notebook-Verhältnisse überraschend kräftig und differenziert. Mit maximal 82 dB lassen sich auch größere Zimmer ordentlich beschallen. Als Grundlage für unsere Tests diente das Multimedia-Setting »Musik« (Nahimic Audio Enhancer). Wer Interesse an der Positionierung hat: Lautsprecher und Subwoofer verstecken sich im vorderen Bereich der Unterseite. 

dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2040.239.22535.334.33127.529.74036.437.35033.134.66328.634.48028.74610027.951.512523.255.616022.557.420023.462.12502163.531520.96340020.366.950019.565.163018.965.980018.967.610001969.4125018.164.4160017.962.2200017.76525001870.431501873.540001872.4500017.972.4630017.772.5800017.6751000017.7651250017.653.31600017.636.6SPL30.582.4N1.456.7median 18.1median 65Delta2.15.441.14037.635.430.730.134.136.228.430.129.2302932.427.635.525.340.323.147.322.154.920.858.819.658.918.7651962.317.665.917.669.817.362.517.157.617.257.317.362.51767.617.167.517.265.717.358.817.452.717.444.917.345.417.240.117.238.829.776.11.336median 17.4median 58.81.89hearing rangehide median Pink NoiseMSI GT73VR-6RE16SR451Asus G752VS-XB78K
MSI GT73VR-6RE16SR451 Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (82 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(±) | abgesenkter Bass - 6.2% geringer als der Median
(+) | lineare Bass-Wiedergabe (6.4% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 1.6% abweichend
(+) | lineare Mitten (5.3% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(±) | zu hohe Hochtöne, vom Median nur 6.6% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (6.8% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(+) | hörbarer Bereich ist sehr linear (12.7% Abstand zum Median
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 20% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 7% vergleichbar, 73% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 6%, durchschnittlich ist 17%, das schlechteste Gerät hat 37%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 8% aller getesteten Geräte waren besser, 2% vergleichbar, 90% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Asus G752VS-XB78K Audio Analyse

(±) | Mittelmäßig laut spielende Lautsprecher (76 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(±) | abgesenkter Bass - 9.6% geringer als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (10.7% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 4.7% abweichend
(±) | Linearität der Mitten ist durchschnittlich (10.3% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(±) | verringerte Hochtöne, 8.3% geringer als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Hochtöne (9.7% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (20.1% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 67% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 8% vergleichbar, 24% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 6%, durchschnittlich ist 17%, das schlechteste Gerät hat 37%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 42% aller getesteten Geräte waren besser, 8% vergleichbar, 50% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Frequenzdiagramm im Vergleich (Checkboxen oben an-/abwählbar!)

Energieverwaltung

Energieaufnahme

Durch die fehlende Optimus-Technik ist der Energiebedarf höher als bei manch anderem Gaming-Notebook. Mit aktiver GeForce GTX 1070 schluckt das GT73VR im Idle-Modus zwischen 31 und 40 Watt. Beim GT72VR sind es nur 22 bis 30 Watt.

Im 3D-Betrieb merkt man vor allem die Effizienzsteigerung der Pascal-Architektur. Mit 106 Watt (118 Watt inkl. Übertaktung) verbraucht das GT73VR in der ersten Szene des 3DMark 06 viel weniger Strom als das Asus GX700, welches um die 150 Watt aus der Steckdose zieht. Der Maximalverbrauch muss angesichts der enormen Leistung ebenfalls keine Kritik einstecken. 218 Watt deuten auf ein ausreichend dimensioniertes Netzteil hin (bis zu 228 Watt @Turbo-Mode).

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.9 / 1.2 Watt
Idledarkmidlight 31 / 35 / 40 Watt
Last midlight 106 / 218 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy
MSI GT73VR-6RE16SR451
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6820HK
Asus G752VS-XB78K
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6820HK
MSI GT72VR 6RE-015US
GeForce GTX 1070 (Laptop), 6700HQ
Asus GX700
GeForce GTX 980 (Laptop), 6820HK
Schenker XMG U726
GeForce GTX 980 (Laptop), 6700
Stromverbrauch
12%
7%
-34%
-30%
Idle min *
31
24
23%
22.3
28%
40
-29%
36
-16%
Idle avg *
35
31
11%
27.3
22%
45
-29%
45
-29%
Idle max *
40
36
10%
30
25%
51
-28%
53
-33%
Last avg *
106
94
11%
152.2
-44%
149
-41%
139
-31%
Last max *
218
204
6%
204.2
6%
313
-44%
306
-40%

* ... kleinere Werte sind besser

Akkulaufzeit

Eine der größten Schwächen des GT73VR ist die dürftige Akkulaufzeit. Selbst wenn man zum Internet-Surfen per GPU-Schalter auf die HD Graphics 530 wechselt, geht dem 17-Zöller bei mittlerer Leuchtkraft schon nach rund 3,5 Stunden die Puste aus. Knapp fünf Stunden Idle-Betrieb mit minimaler Leuchtkraft sind 2016 ebenfalls bescheiden.

Im 3D-Test mit voller Helligkeit und aktiver GeForce GTX 1070 hielt das Gaming-Notebook etwas über eine Stunde durch. Dieser Wert orientiert sich grob an der Konkurrenz. Als Akkukapazität bietet das GT73VR 75 Wh. Beim GT72VR sind es 83 Wh, beim Asus G752VS ganze 90 Wh. Vorsicht: Die Framerate wird im Akku-Betrieb auf 30 begrenzt.

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
4h 50min
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3
3h 26min
Last (volle Helligkeit)
1h 12min
MSI GT73VR-6RE16SR451
75.2 Wh
Asus G752VS-XB78K
90 Wh
MSI GT72VR 6RE-015US
83 Wh
Asus GX700
93 Wh
Schenker XMG U726
89 Wh
Akkulaufzeit
9%
13%
-5%
-5%
Idle
290
311
7%
322
11%
201
-31%
170
-41%
WLAN
206
210
2%
224
9%
Last
72
84
17%
86
19%
88
22%
94
31%
H.264
186
136
Spielen
66

Fazit

Pro

+ CPU und GPU ab Werk übertaktet (Turbo-Modus)
+ USB 3.1 Gen2 Typ C inklusive Thunderbolt 3
+ kontraststarkes FHD-Display mit 120 Hz
+ moderate Geräuschentwicklung
+ beleuchtete Eingabegeräte
+ bis zu vier Massenspeicher
+ leistungsfähige Kühlung
+ komfortable Wartung
+ mächtige Tools
+ NVMe-SSDs
+ guter Sound
+ MXM-GPU
+ G-Sync

Contra

- Chassis sehr dick und schwer
- eigenwilliges Tastatur-Layout
- magere Akkulaufzeit
MSI GT73VR 6RE Titan, Testgerät zur Verfügung gestellt von MSI Deutschland.
MSI GT73VR 6RE Titan, Testgerät zur Verfügung gestellt von MSI Deutschland.

Wer kein Problem mit einem wuchtigen und schweren Chassis hat, findet im GT73VR ein extrem potentes Desktop-Replacement, das seinen Innenraum sinnvoll nutzt. Sei es nun bei der Ausstattung (SLI-Option, maximal vier Massenspeicher) oder der Kühlung (10 Heatpipes!).

In Kombination mit der kundenfreundlichen Wartung und der MXM-Grafikkarte bietet der 17-Zöller exzellente Reinigungs- und Upgrade-Möglichkeiten, welche die Konkurrenz alt aussehen lassen (allen voran das Asus G752VS, dessen Lüfter man als Laie nicht in die Finger bekommt).

Ein weiteres Kaufargument ist der Geräuschpegel. Selbst im Turbo-Modus mit CPU- und GPU-Übertaktung wird das GT73VR unter normalen Bedingungen nie störend laut. Auch die Temperaturen sind beim Zocken weit von kritischen Regionen entfernt.

Dazu gesellt sich eine feine Bild- und Tonqualität. Abgesehen von der geringen Farbtreue (Blaustich im Auslieferungszustand) überzeugt das Full-HD-Panel auf ganzer Linie. Da die Bildwiederholfrequenz bisher nicht in die Beurteilung einfließt, haben wir die Gesamtwertung um 1 % angehoben. Die Mischung aus 120 Hz und Nvidias G-Sync-Technik verhindert nerviges Tearing und sorgt für ein runderes Bild.

Dank dieser Vorteile schnappt sich das GT73VR – trotz Übergewicht und mäßiger Akkulaufzeit – den ersten Platz in unserer Gaming-Top-10. Allerdings will der Gaming-Spross auch sehr teuer bezahlt werden.

MSI GT73VR-6RE16SR451 - 18.12.2016 v6
Florian Glaser

Gehäuse
82 / 98 → 84%
Tastatur
83%
Pointing Device
83%
Konnektivität
68 / 81 → 84%
Gewicht
49 / 10-66 → 70%
Akkulaufzeit
72%
Display
83%
Leistung Spiele
98%
Leistung Anwendungen
97%
Temperatur
84 / 95 → 88%
Lautstärke
76 / 90 → 84%
Audio
85%
Auf- / Abwertung
+1%
Durchschnitt
74%
88%
Gaming - gewichteter Durchschnitt
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Autor: Florian Glaser, 30.08.2016 (Update: 15.05.2018)
Florian Glaser
Florian Glaser - Managing Editor Gaming
In den frühen 90er-Jahren mit MS-DOS und Windows 3.1 aufgewachsen entdeckte ich schon im Kindesalter mein Interesse für den Bereich Computer. Speziell Computerspiele strahlten bereits damals eine große Faszination auf mich aus. Von Monkey Island über Lands of Lore bis hin zu Doom wurde alles gezockt, was man so unter die Finger bekam. Für Notebookcheck bin ich seit 2009 tätig mit Schwerpunkt auf leistungsstarke Gaming-Notebooks.