Notebookcheck

Test Alienware 17 R5 (i7-8750H, GTX 1070, QHD) Laptop

Jetzt mit Sechskern-CPU. Trotz topaktueller Kompontenten fällt es dem ehemaligen Gaming-Spitzenreiter Alienware zunehmend schwer, sich gegen die Konkurrenz zu behaupten. Erfahren Sie im Test, warum es inzwischen nicht mehr ganz für das Siegertreppchen reicht.

Alienware 17 R5

Der berühmte 17-Zöller von Alienware geht 2018 in die fünfte Generation. Auf der Homepage des Mutterkonzerns Dell lässt sich der Gaming-Bolide umfangreich anpassen, wobei schon die Grundmodelle teils stark voneinander abweichen.

Angefangen mit der CPU, welche aus Intels brandneuer Coffee-Lake-Serie stammt und sechs Kerne enthält. Neben dem Core i7-8750H bietet der Hersteller auch den besonders übertaktungsfreudigen Core i9-8950HK mit freiem Multiplikator an, den wir aufgrund des enormen Kühlbedarf allerdings nicht empfehlen würden (siehe das Alienware 15 R4).

Alienware 17 R5 (17 Serie)
Grafikkarte
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop) - 8192 MB, Kerntakt: 1480 MHz, Speichertakt: 8000 MHz, GDDR5, ForceWare 389.12
Hauptspeicher
16384 MB 
, 2x 8 GB SO-DIMM DDR4-2400, Dual Channel, alle Slots belegt, max. 32 GB
Bildschirm
17.3 Zoll 16:9, 2560 x 1440 Pixel 170 PPI, JYWWF_B173QTN (AUO1496), TN, QHD, 120 Hz, G-Sync, spiegelnd: nein
Mainboard
Intel CM246
Massenspeicher
SK hynix PC401 HFS256GD9TNG, 256 GB 
, NVMe-SSD + HGST Travelstar 7K1000 HTS721010A9E630, 1 TB HDD, 7200 rpm. Schächte: 2x M.2 Typ 2280 & 1x 2.5 Zoll
Soundkarte
Realtek ALC298 @ Intel Cannon Lake PCH
Anschlüsse
3 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 1 USB 3.1 Gen2, 1 Thunderbolt, 1 HDMI, 2 DisplayPort, Audio Anschlüsse: 1x Kopfhörer, 1x Mikrofon, 1x Noble Lock, 1x Graphics Amplifier Port
Netzwerk
Killer E2500 Gigabit Ethernet Controller (10/100/1000MBit), Killer Wireless-n/a/ac 1435 Wireless Network Adapter (a/b/g/n/ac), Bluetooth 4.1
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 30 x 424 x 332
Akku
99 Wh Lithium-Ion, 6 Zellen
Betriebssystem
Microsoft Windows 10 Home 64 Bit
Kamera
Webcam: FHD
Sonstiges
Lautsprecher: 2.1, Tastatur: RGB, Tastatur-Beleuchtung: ja, 240-Watt-Netzteil, Quick Start Guide, weitere Infohefte, diverse Hersteller-Tools, Killer Performance Suite, McAfee Security Trial, Tobii Eye Tracking, 12 Monate Garantie
Gewicht
4.416 kg, Netzteil: 798 g
Preis
2400 EUR

 

Als Grafikkarte werkelt ein High-End-Chip von Nvidia. Während preisbewusste Gamer zur GeForce GTX 1060 mit 6 GB GDDR5-VRAM greifen, sind passionierte Spieler bei den 8-GB-Modellen GeForce GTX 1070 und GTX 1080 richtig. Vor allem wer höhere Auflösungen als 1.920 x 1.080 anstrebt, sollte sich letztere GPUs gönnen.

Apropos Auflösung: Eine der schwierigsten Entscheidungen erwartet Kunden beim Bildschirm. Dell verkauft nicht nur einen klassischen Full-HD-IPS-Screen (60 Hz), sondern auch ein pfeilschnelles QHD-TN-Display (120 Hz). Am oberen Ende der Preisskala tummelt sich noch ein äußerst scharfes UHD-IPS-Panel, das analog zum QHD-Display ein Eye-Tracking-Modul mitbringt, allerdings nur 60 statt 120 Hz unterstützt. Achtung: Nvidias Bildverbesserung G-Sync ist nur bei manchen Varianten an Bord.

Der Arbeitsspeicher des Alienware 17 R5 reicht von 8 bis maximal 32 GB DDR4. Windows 10 steckt auf einer 128 GB bis 1 TB großen SSD.

Alienware 17 R5

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Und was kostet der ganze Spaß? Die günstigste Version des Desktop-Replacements ist ab rund 1.700 Euro erhältlich. Für unser Testgerät mit Core i7-8750H, GeForce GTX 1070, 16 GB RAM, 256-GB-SSD und QHD-Panel müsste man dagegen um die 2.400 Euro hinblättern. Zu den Konkurrenten des Alienware 17 R5 gehören andere 17-Zoll-Gamer auf Coffee-Lake-Basis wie das MSI GE73 8RF, das Acer Predator Helios 500 und das HP Omen 17t.

Da der Metallbody identisch zur letzten Revision ist, gehen wir in diesem Artikel nicht weiter auf das Gehäuse, die Ausstattung und die Eingabegeräte ein. Sie finden alle entsprechenden Infos beim Testbericht des Alienware 17 R4.

Größenvergleich


Networking
iperf3 Client (receive) TCP 1 m 4M x10
MSI GE73 8RF-008 Raider RGB
Intel Wireless-AC 9560
693 MBit/s ∼100% +4%
Acer Predator Helios 500 PH517-51-79BY
Intel Cannon Lake-H/S CNVi: WiFi
671 MBit/s ∼97% 0%
Alienware 17 R5
Killer Wireless-n/a/ac 1435 Wireless Network Adapter
668 MBit/s ∼96%
HP Omen 17t-3AW55AV_1
Realtek RTL8822BE Wireless LAN 802.11ac PCIe Adapter
644 MBit/s ∼93% -4%
Alienware 17 R4
Killer Wireless-n/a/ac 1435 Wireless Network Adapter
606 MBit/s ∼87% -9%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (141 - 702, n=163)
592 MBit/s ∼85% -11%
iperf3 Client (transmit) TCP 1 m 4M x10
Acer Predator Helios 500 PH517-51-79BY
Intel Cannon Lake-H/S CNVi: WiFi
691 MBit/s ∼100% +25%
MSI GE73 8RF-008 Raider RGB
Intel Wireless-AC 9560
662 MBit/s ∼96% +20%
HP Omen 17t-3AW55AV_1
Realtek RTL8822BE Wireless LAN 802.11ac PCIe Adapter
630 MBit/s ∼91% +14%
Alienware 17 R4
Killer Wireless-n/a/ac 1435 Wireless Network Adapter
589 MBit/s ∼85% +7%
Alienware 17 R5
Killer Wireless-n/a/ac 1435 Wireless Network Adapter
553 MBit/s ∼80%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (213 - 697, n=163)
526 MBit/s ∼76% -5%

Display

Das QHD-Panel hört – der Vorgänger lässt grüßen – auf die Bezeichnung AUO1496. 2.560 x 1.440 Pixel stellen unserer Meinung nach den perfekten Kompromiss aus Bildschärfe und Rechenaufwand dar und passen somit ideal zur GeForce GTX 1070. Gamer dürfen sich außerdem über eine kurze Reaktionszeit freuen: 6 ms black-to-white und 20,8 ms grey-to-grey sind im Laptop-Segment erstklassig. In Kombination mit der G-Sync-Technologie fühlen sich Spiele auf dem 120-Hz-Screen ungemein flüssig und weich an.

372
cd/m²
392
cd/m²
356
cd/m²
387
cd/m²
398
cd/m²
361
cd/m²
354
cd/m²
344
cd/m²
341
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 398 cd/m² Durchschnitt: 367.2 cd/m² Minimum: 18 cd/m²
Ausleuchtung: 86 %
Helligkeit Akku: 398 cd/m²
Kontrast: 780:1 (Schwarzwert: 0.51 cd/m²)
ΔE Color 5.45 | 0.4-29.43 Ø6.3, calibrated: 2.56
ΔE Greyscale 5.4 | 0.64-98 Ø6.5
86% sRGB (Argyll 3D) 56% AdobeRGB 1998 (Argyll 3D)
Gamma: 2.4
Alienware 17 R5
JYWWF_B173QTN (AUO1496), TN, 2560x1440
Alienware 17 R4
TN LED, 2560x1440
Acer Predator Helios 500 PH517-51-79BY
AUO_B173HAN03, IPS, 1920x1080
MSI GE73 8RF-008 Raider RGB
Chi Mei N173HHE-G32 (CMN1747), TN WLED, 1920x1080
HP Omen 17t-3AW55AV_1
AU Optronics AUO309D, IPS, 1920x1080
Response Times
-79%
-9%
-81%
-26%
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
20.8 (11.6, 9.2)
30 (18.8, 11.2)
-44%
14 (7, 7)
33%
28 (16.4, 11.6)
-35%
17.6 (10, 7.6)
15%
Response Time Black / White *
6 (4, 2)
12.8 (10.8, 2)
-113%
9 (5, 4)
-50%
13.6 (11.8, 1.8)
-127%
10 (4.8, 5.2)
-67%
PWM Frequency
25000 (14)
Bildschirm
-3%
-5%
20%
11%
Helligkeit Bildmitte
398
402.3
1%
335
-16%
273
-31%
343.6
-14%
Brightness
367
372
1%
300
-18%
273
-26%
320
-13%
Brightness Distribution
86
86
0%
82
-5%
90
5%
87
1%
Schwarzwert *
0.51
0.62
-22%
0.7
-37%
0.26
49%
0.34
33%
Kontrast
780
649
-17%
479
-39%
1050
35%
1011
30%
DeltaE Colorchecker *
5.45
5.6
-3%
4.99
8%
3.52
35%
3.74
31%
Colorchecker DeltaE2000 max. *
10.36
9.8
5%
9.32
10%
6.34
39%
5.33
49%
Colorchecker DeltaE2000 calibrated *
2.56
1.93
25%
2.09
18%
3.49
-36%
DeltaE Graustufen *
5.4
4.7
13%
5.2
4%
3.11
42%
3.7
31%
Gamma
2.4 92%
2.14 103%
2.49 88%
2.43 91%
2.36 93%
CCT
7453 87%
7519 86%
7719 84%
6999 93%
6388 102%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
56
53.7
-4%
59
5%
76
36%
58
4%
Color Space (Percent of sRGB)
86
82.2
-4%
91
6%
100
16%
90
5%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
-41% / -16%
-7% / -6%
-31% / 4%
-8% / 5%

* ... kleinere Werte sind besser

Allerdings hat die zugrunde liegende TN-Technik auch mehrere Schwächen. Neben der mäßigen Farbgenauigkeit wäre an dieser Stelle noch die eingeschränkte Blickwinkelstabilität zu nennen. Besonders vertikal verändert sich das Bild deutlich schneller als auf einem IPS-Display.

CalMAN: Graustufen
CalMAN: Graustufen
CalMAN: Farbsättigung
CalMAN: Farbsättigung
CalMAN: ColorChecker
CalMAN: ColorChecker
CalMAN: Graustufen (kalibriert)
CalMAN: Graustufen (kalibriert)
CalMAN: Farbsättigung (kalibriert)
CalMAN: Farbsättigung (kalibriert)
CalMAN: ColorChecker (kalibriert)
CalMAN: ColorChecker (kalibriert)

Jobs

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Ansonsten gibt es kaum etwas zu meckern. Eine Farbraumabdeckung von 86 % sRGB und 56 % AdobeRGB ist für Gaming- und Multimedia-Zwecke ausreichend. Respekt gebührt dem QHD-Panel in erster Linie für die hohe Leuchtkraft. Durchschnittlich 367 cd/m² können nur wenige Notebooks übertreffen. Die meisten Konkurrenten schaffen nur ca. 300 cd/m². Dank der üppigen Helligkeit kann man das Alienware 17 R5 problemlos im Outdoor-Bereich verwenden, wobei das happige Gewicht von 4,4 kg gegen einen häufigeren Transport und Abstecher ins Grüne spricht.

Alienware 17 R5 vs. sRGB (86 %)
Alienware 17 R5 vs. sRGB (86 %)
Subpixel
Subpixel
Alienware 17 R5 vs. AdobeRGB (56 %)
Alienware 17 R5 vs. AdobeRGB (56 %)

Dass der Kontrast trotz der hervorragenden Luminanz keinen Spitzenwert erreicht (780:1 sind nur mittelprächtig), liegt übrigens am bescheidenen Schwarzwert. 0,51 cd/m² lassen dunkle Inhalte oft in den Graubereich abdriften.

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
6 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 4 ms steigend
↘ 2 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind sehr kurz, wodurch sich der Bildschirm auch für schnelle 3D Spiele eignen sollte.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 3 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten besser als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (25.8 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
20.8 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 11.6 ms steigend
↘ 9.2 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind gut, für anspruchsvolle Spieler könnten der Bildschirm jedoch zu langsam sein.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 7 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten besser als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (41.3 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM nicht festgestellt

Im Vergleich: 53 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 8838 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

Leistung

Bevor wir uns mit der Leistung beschäftigen noch ein paar Worte zu den installierten Tools. Wie man es von Alienware kennt, bildet das sogenannte Command Center die zentrale Anlaufstelle für allerlei Überwachungs- und Tuning-Optionen. Neben der Tastaturbeleuchtung lassen sich hier unter anderem auch der Sound und die Energiesparsettings optimieren. Verschiedene Lüftermodi und OC-Funktionen stehen ebenfalls parat. Für unsere Tests griffen wir auf die Standardeinstellungen zurück, was ein deaktiviertes Overclocking und den ausbalancierten Thermal-Modus bedeutet (vergleiche Screenshot #1) .

Command Center
Command Center
Command Center
Command Center
Command Center
Command Center

Selbst wenn man auf die beste CPU (Core i9-8950HK) und die stärkste GPU (GeForce GTX 1080) verzichtet, bietet das Alienware 17 R5 mehr als genug Power für den Gaming-Alltag. Der Core i7-8750H und die GeForce GTX 1070 haben auch mit anspruchsvollen Titeln keine größeren Probleme – zumindest im Full-HD- und QHD-Bereich. Erst bei 3.840 x 2.160 Pixeln wird es schnell eng mit der Framerate. Um auch für kommende Spielegenerationen gut gewappnet zu sein, sollte man dem 17-Zöller mindestens 16 GB RAM verpassen.

CPU-Z
CPU-Z
CPU-Z
CPU-Z
CPU-Z
HWiNFO
GPU-Z
LatencyMon

Prozessor

Intels Core i7-8750H ist derzeit die beliebteste CPU, wenn es um Gaming-Laptops geht. Der Sechskern-Chip beherbergt 9 MB L3-Cache (12 MB @i9-8950HK) und kann per Hyper-Threading bis zu 12 Threads parallel bearbeiten.

Singlecore-Rendering
Singlecore-Rendering
Multicore-Rendering
Multicore-Rendering
GPU-Belastung
GPU-Belastung

Der Basistakt beträgt 2,2 GHz, wobei mittels Turbo Boost (=automatische Übertaktung) bis zu 4,1 GHz möglich sind. Diesen Wert schafft der Core i7-8750H jedoch nur in Single-Core-Szenarien. Bei der Auslastung aller Kerne ist deutlich früher Schluss, wie auch unsere Cinebench-Schleife belegt. Schon im Verlauf des ersten Durchgangs sinkt der Takt von 3,9 auf 2,9 GHz – etwas enttäuschend für ein High-End-Notebook.

01020304050607080901001101201301401501601701801902002102202302402502602702802903003103203303403503603703803904004104204304404504604704804905005105205305405505605705805906006106206306406506606706806907007107207307407507607707807908008108208308408508608708808909009109209309409509609709809901000Tooltip
Cinebench R15 CPU Multi 64 Bit
Cinebench R11.5 CPU Single 64Bit
1.93 Points
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
11.25 Points
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
170 Points
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
993 Points
Hilfe

Entsprechend fällt das Alienware 17 R5 im Benchmark-Parcours oft hinter die Konkurrenz zurück. Wie man anhand der Vergleichstabelle sieht, sind die Gegenspieler im Multi-Core-Test des Cinebench R15 bzw. R11.5 teils über 10 % flotter unterwegs. In der Praxis werden die meisten Nutzer allerdings keinen Unterschied spüren, zumal fast alle Games GPU-limitiert sind.

Cinebench R15
CPU Single 64Bit
MSI GE73 8RF-008 Raider RGB
Intel Core i7-8750H
174 Points ∼100% +2%
Acer Predator Helios 500 PH517-51-79BY
Intel Core i7-8750H
173 Points ∼99% +2%
Alienware 17 R4
Intel Core i7-7820HK
171 Points ∼98% +1%
Alienware 17 R5
Intel Core i7-8750H
170 Points ∼98%
HP Omen 17t-3AW55AV_1
Intel Core i7-8750H
165 Points ∼95% -3%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (79 - 207, n=401)
151 Points ∼87% -11%
CPU Multi 64Bit
MSI GE73 8RF-008 Raider RGB
Intel Core i7-8750H
1163 Points ∼100% +17%
HP Omen 17t-3AW55AV_1
Intel Core i7-8750H
1074 Points ∼92% +8%
Acer Predator Helios 500 PH517-51-79BY
Intel Core i7-8750H
1007 Points ∼87% +1%
Alienware 17 R5
Intel Core i7-8750H
993 Points ∼85%
Alienware 17 R4
Intel Core i7-7820HK
867 Points ∼75% -13%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (196 - 1408, n=402)
733 Points ∼63% -26%
Cinebench R11.5
CPU Single 64Bit
HP Omen 17t-3AW55AV_1
Intel Core i7-8750H
1.99 Points ∼100% +3%
MSI GE73 8RF-008 Raider RGB
Intel Core i7-8750H
1.98 Points ∼99% +3%
Alienware 17 R5
Intel Core i7-8750H
1.93 Points ∼97%
Alienware 17 R4
Intel Core i7-7820HK
1.69 Points ∼85% -12%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (0.71 - 2.34, n=399)
1.673 Points ∼84% -13%
CPU Multi 64Bit
HP Omen 17t-3AW55AV_1
Intel Core i7-8750H
12.88 Points ∼100% +14%
MSI GE73 8RF-008 Raider RGB
Intel Core i7-8750H
12.49 Points ∼97% +11%
Alienware 17 R5
Intel Core i7-8750H
11.25 Points ∼87%
Alienware 17 R4
Intel Core i7-7820HK
9.53 Points ∼74% -15%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (1.13 - 15.8, n=500)
7.17 Points ∼56% -36%

System Performance

Die System Performance, also Ladezeiten und die Dauer von Installationen, Programmstarts und Bootvorgängen etc., hängt primär von der Geschwindigkeit des Massenspeichers ab. In dieser Hinsicht macht das Alienware 17 R5 eine gute Figur, ohne jedoch das Konkurrenzfeld abzuhängen. Beim PCMark 10 reicht es zum Beispiel nur für den letzten Platz unter den Vergleichsgeräten. Allerdings sind die Gesamtscores – mit Ausnahme des HP Omen 17t – sehr eng beieinander.

PCMark 10 - Score
HP Omen 17t-3AW55AV_1
GeForce GTX 1070 (Laptop), 8750H, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ-000L7
5939 Points ∼100% +9%
Acer Predator Helios 500 PH517-51-79BY
GeForce GTX 1070 (Laptop), 8750H, SK hynix SSD Canvas SC300 HFS256GD9MNE-6200A
5589 Points ∼94% +3%
MSI GE73 8RF-008 Raider RGB
GeForce GTX 1070 (Laptop), 8750H, Toshiba HG6 THNSNJ256G8NY
5465 Points ∼92% 0%
Alienware 17 R5
GeForce GTX 1070 (Laptop), 8750H, SK hynix PC401 HFS256GD9TNG
5443 Points ∼92%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (2603 - 6620, n=103)
4923 Points ∼83% -10%

Massenspeicher

In unserem Testgerät war eine NVMe-SSD von SK hynix verbaut. Das 256 GB große M.2-Modell PC401 liefert eine durchwachsene Vorstellung ab. Während die sequentielle Leserate mit über 2.000 MB/s auf dem typischen Niveau eines PCIe-Drives liegt (AS SSD Benchmark), bleibt die Schreibgeschwindigkeit hinter den Erwartungen zurück. Rund 560 MB/s im sequentiellen Test lassen eher an ein SATA-III-Modell denken (siehe das MSI GE73). Dass es deutlich besser geht, zeigt die Samsung SSD PM981 des HP Omen 17t. Letztere ist beim sequentiellen Schreiben fast 4x so flott.

SSD
SSD
SSD
SSD
HDD
HDD
HDD
HDD

Als sekundären Massenspeicher packt der Hersteller eine 1-TB-HDD im 2,5-Zoll-Format unter die Haube. Hierbei handelt es sich um die HGST Travelstar 7K1000 mit 7.200 U/Min.

Alienware 17 R5
SK hynix PC401 HFS256GD9TNG
Alienware 17 R4
SK Hynix PC300 NVMe 512 GB
Acer Predator Helios 500 PH517-51-79BY
SK hynix SSD Canvas SC300 HFS256GD9MNE-6200A
MSI GE73 8RF-008 Raider RGB
Toshiba HG6 THNSNJ256G8NY
HP Omen 17t-3AW55AV_1
Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ-000L7
AS SSD
1%
3%
-67%
47%
Score Read
706
831
18%
859
22%
417
-41%
1304
85%
Access Time Write *
0.065
0.123
-89%
0.054
17%
0.097
-49%
0.047
28%
Access Time Read *
0.091
0.042
54%
0.235
-158%
0.071
22%
4K Write
92.68
113.36
22%
80.67
-13%
38.34
-59%
84.44
-9%
4K Read
38.74
35.61
-8%
38.57
0%
14.07
-64%
31.66
-18%
Seq Write
558.94
734.8
31%
837.53
50%
425.71
-24%
1962.09
251%
Seq Read
2203.29
1752.03
-20%
971.99
-56%
511.18
-77%
1472.55
-33%

* ... kleinere Werte sind besser

SK hynix PC401 HFS256GD9TNG
CDM 5/6 Read Seq Q32T1: 2589 MB/s
CDM 5/6 Write Seq Q32T1: 814.6 MB/s
CDM 5/6 Read 4K Q32T1: 321.9 MB/s
CDM 5/6 Write 4K Q32T1: 279.7 MB/s
CDM 5 Read Seq: 1293 MB/s
CDM 5 Write Seq: 304.5 MB/s
CDM 5/6 Read 4K: 38.84 MB/s
CDM 5/6 Write 4K: 92.61 MB/s

Grafikkarte

Um die Bildwiedergabe kümmert sich eine Pascal-GPU aus dem Hause Nvidia. Während die GeForce GTX 1060 für das Full-HD-Display prädestiniert ist, würden wir Käufern des QHD-Panels zur GeForce GTX 1070 raten. Das High-End-Modell kann mit 2.048 Shader-Einheiten sowie 8 GB GDDR5-VRAM auftrumpfen und erreicht unter Last bis zu 1.873 MHz (Render-Test des Tools GPU-Z). In Spielen und sonstigen 3D-Anwendungen pendelt sich die GTX 1070 auf ca. 1.670 MHz ein, was angesichts eines Grundtakts von 1.480 MHz immer noch respektabel ist.

3DMark - 1920x1080 Fire Strike Graphics
Alienware 17 R4
NVIDIA GeForce GTX 1080 (Laptop)
21846 Points ∼100% +23%
MSI GE73 8RF-008 Raider RGB
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop)
17980 Points ∼82% +1%
Alienware 17 R5
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop)
17792 Points ∼81%
Acer Predator Helios 500 PH517-51-79BY
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop)
17649 Points ∼81% -1%
HP Omen 17t-3AW55AV_1
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop)
16131 Points ∼74% -9%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (385 - 40636, n=431)
10240 Points ∼47% -42%
3DMark 11 - 1280x720 Performance GPU
Alienware 17 R4
NVIDIA GeForce GTX 1080 (Laptop)
26438 Points ∼100% +13%
Alienware 17 R5
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop)
23414 Points ∼89%
MSI GE73 8RF-008 Raider RGB
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop)
23261 Points ∼88% -1%
HP Omen 17t-3AW55AV_1
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop)
21380 Points ∼81% -9%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (513 - 50983, n=504)
11807 Points ∼45% -50%

Dank der gut funktionierenden GPU-Übertaktung schlägt sich das Alienware 17 R5 in den Grafiktests wacker. Der Fire-Strike-Durchlauf des 3DMark 13 ordnet den 17-Zoll-Spross auf dem Level des MSI GE73 und Acer Helios 500 ein. Das HP Omen 17t muss sich trotz identischer CPU-GPU-Combo knapp 10 % geschlagen geben. Wie das Alienware 17 R5 mit einer GeForce GTX 1080 performen würde, lässt der Vorgänger erahnen: +23 % heißt es für die Testkonfiguration des alten Modells.

3DMark 11 Performance
18741 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
32992 Punkte
3DMark Fire Strike Score
15457 Punkte
3DMark Time Spy Score
5640 Punkte
Hilfe

Im Langzeit-Check mit The Witcher 3 (Full-HD/Ultra) gab es abseits der üblichen Turbo-Schwankungen keine Auffälligkeiten. Auch nach 60 Minuten blieb die Framerate recht konstant.

0123456789101112131415161718192021222324252627282930313233343536373839404142434445464748495051525354555657585960616263646566Tooltip
The Witcher 3 ultra

Gaming Performance

Wie bereits erwähnt ist die GeForce GTX 1070 ein guter Partner für das QHD-Display. Zwar wird bei 2.560 x 1.440 Pixeln die 120-Hz-Technik nicht immer ausgereizt (in hohen bis maximalen Settings sind es nur manchmal über 60 FPS), von Ruckelorgien bleibt man allerdings selbst bei rechenintensiven Titeln verschont.

F1 2018 - 2560x1440 Ultra High Preset AA:T AF:16x
Alienware 17 R5
GeForce GTX 1070 (Laptop), 8750H
68 fps ∼100%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (28 - 68, n=2)
48 fps ∼71% -29%
The Crew 2 - 2560x1440 Ultra Preset
Alienware 17 R5
GeForce GTX 1070 (Laptop), 8750H
60 fps ∼100%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (28.7 - 60, n=3)
49.6 fps ∼83% -17%
Need for Speed Payback - 2560x1440 Ultra Preset
Alienware 17 R5
GeForce GTX 1070 (Laptop), 8750H
81.3 fps ∼100%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (30.3 - 81.3, n=2)
55.8 fps ∼69% -31%
Assassin´s Creed Origins - 2560x1440 Ultra High Preset
Alienware 17 R5
GeForce GTX 1070 (Laptop), 8750H
54 fps ∼100%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (20 - 54, n=3)
42 fps ∼78% -22%
Destiny 2 - 2560x1440 Highest Preset AA:SM AF:16x
Alienware 17 R5
GeForce GTX 1070 (Laptop), 8750H
82.4 fps ∼100%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (26.1 - 82.4, n=2)
54.3 fps ∼66% -34%

Die untere Tabelle zeigt die Ergebnisse mit 1.920 x 1.080 Pixeln. Hier kommen die 120 Hz besser zur Geltung. Nvidias teuerstes Modell, die GeForce GTX 1080, lohnt sich derweil nur für die wenigsten Nutzer, da die höhere Leistung – solange man sich auf moderate Auflösungen beschränkt – in keinem Verhältnis zum Aufpreis, dem Kühlbedarf und dem Energieverbrauch steht.

min. mittel hoch max.
The Witcher 3 (2015) 10960.8fps
FIFA 18 (2017) 326319fps
Destiny 2 (2017) 142119fps
Assassin´s Creed Origins (2017) 7767fps
Need for Speed Payback (2017) 114108fps
The Crew 2 (2018) 6060fps
F1 2018 (2018) 11784fps

Emissionen

Geräuschemissionen

Die Geräuschentwicklung hinterlässt gemischte Gefühle. Während sich die Lüfter im Leerlauf oft komplett deaktivieren (man hört dann nur noch das Rauschen der HDD), wird es bei stärkerer Belastung schnell laut. Bestes Beispiel ist unser Witcher-3-Test, in dem das Alienware 17 R5 mit nervigen 51 dB vor sich hin rauschte. Den selben Wert konnten wir auch im Stresstest mit den Tools Furmark und Prime95 ermitteln. Ohne Kopfhörer bereiten Gaming-Sessions keine Freude. Abgesehen vom MSI GE73 8RF, das unter Last ähnlich präsent ist, bleiben die meisten Konkurrenten leiser. Das Acer Helios 500 und das HP Omen 17t kommen auf höchstens 45 respektive 46 dB.

Geräuschpegel Idle
Geräuschpegel Idle
Geräuschpegel Last
Geräuschpegel Last
Geräuschpegel Speaker
Geräuschpegel Speaker

Da sich die Komponenten im 3D-Betrieb nicht übermäßig erhitzen, hätte das Alienware 17 R5 durchaus noch Spielraum für einen geringeren Geräuschpegel. Bei typischer Gaming-Last erwärmen sich CPU und GPU nur auf knapp 70 °C.

Lautstärkediagramm

Idle
32 / 33 / 34 dB(A)
HDD
33 dB(A)
Last
43 / 51 dB(A)
  red to green bar
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   Audix TM1, Arta (aus 15 cm gemessen)   Umgebungsgeräusche: 30 dB(A)
Alienware 17 R5
8750H, GeForce GTX 1070 (Laptop)
Alienware 17 R4
7820HK, GeForce GTX 1080 (Laptop)
Acer Predator Helios 500 PH517-51-79BY
8750H, GeForce GTX 1070 (Laptop)
MSI GE73 8RF-008 Raider RGB
8750H, GeForce GTX 1070 (Laptop)
HP Omen 17t-3AW55AV_1
8750H, GeForce GTX 1070 (Laptop)
Durchschnitt der Klasse Gaming
 
Geräuschentwicklung
-4%
3%
0%
5%
3%
aus / Umgebung *
30
28.2
6%
30.4
-1%
30
-0%
27.8
7%
29.5 (27.7 - 32, n=210)
2%
Idle min *
32
35.6
-11%
31.2
2%
32
-0%
31.1
3%
31.6 (28 - 41.7, n=631)
1%
Idle avg *
33
35.6
-8%
35.3
-7%
33
-0%
31.1
6%
32.8 (28 - 46.6, n=631)
1%
Idle max *
34
35.7
-5%
35.3
-4%
34
-0%
35
-3%
34.7 (28 - 50.4, n=631)
-2%
Last avg *
43
50.2
-17%
44.4
-3%
41
5%
42
2%
40.3 (30.3 - 58, n=632)
6%
Witcher 3 ultra *
51
50.2
2%
41
20%
50
2%
44.5
13%
Last max *
51
50.2
2%
45.2
11%
54
-6%
46.5
9%
47.6 (38.9 - 64, n=632)
7%

* ... kleinere Werte sind besser

Temperatur

Die Temperaturen sind je nach Gehäuseareal sehr unterschiedlich. Lob gibt es speziell für die Handballenauflage, welche selbst unter Volllast stets angenehm kühl ist. Auch der Tastaturbereich wird in 3D-Anwendungen nicht so warm wie bei vielen anderen Gaming-Laptops. Weniger gut sieht es auf der Unterseite des Chassis aus. Maximal 58 °C sprechen gegen Spiele-Sessions auf dem Schoß.

The Witcher 3
The Witcher 3
Stresstest
Stresstest
Volllast oben
Volllast oben
Volllast unten
Volllast unten

Schön: Prozessor und Grafikkarte zeigen auch in Extremsituationen kein Throttling. Den 60-minütigen Stresstest mit Furmark und Prime95 beendete der Core i7-8750H mit durchschnittlich 2,6 GHz, wohingegen die GeForce GTX 1070 noch auf ca. 1.500 MHz kam.

Max. Last
 45 °C46 °C44 °C 
 41 °C44 °C43 °C 
 30 °C28 °C28 °C 
Maximal: 46 °C
Durchschnitt: 38.8 °C
58 °C56 °C49 °C
56 °C55 °C49 °C
32 °C32 °C31 °C
Maximal: 58 °C
Durchschnitt: 46.4 °C
Netzteil (max.)  53 °C | Raumtemperatur 22 °C | Voltcraft IR-900
Alienware 17 R5
8750H, GeForce GTX 1070 (Laptop)
Alienware 17 R4
7820HK, GeForce GTX 1080 (Laptop)
Acer Predator Helios 500 PH517-51-79BY
8750H, GeForce GTX 1070 (Laptop)
MSI GE73 8RF-008 Raider RGB
8750H, GeForce GTX 1070 (Laptop)
HP Omen 17t-3AW55AV_1
8750H, GeForce GTX 1070 (Laptop)
Durchschnitt der Klasse Gaming
 
Hitze
13%
21%
13%
11%
16%
Last oben max *
46
49.6
-8%
42.6
7%
47
-2%
44.2
4%
45.5 (28 - 68.8, n=596)
1%
Last unten max *
58
56
3%
37.2
36%
49
16%
55.8
4%
49 (25.9 - 78, n=594)
16%
Idle oben max *
40
29.6
26%
33.6
16%
32
20%
31.6
21%
30.8 (21.6 - 46.8, n=547)
23%
Idle unten max *
41
29.2
29%
31
24%
34
17%
35
15%
31.6 (21.1 - 50.3, n=545)
23%

* ... kleinere Werte sind besser

Lautsprecher

Kurios: Wenngleich das Soundsystem auf dem Papier unverändert ist, will unsere Audio-Analyse einen deutlich besseren Klang als beim Vorgänger erkannt haben. Neben dem Bass sollen auch die Mitten und Höhen präziser geworden sein. Die Maximallautstärke weicht ebenfalls vom alten Test ab.

dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2040.950.92534.540.93128.234.1403638.15027.430.66327.833.38027.345.310028.459.212528.655.216022.764.220025.267.425023.968.931521.67240018.972.750018.574.863017.175.980017.974.3100018.574.3125017.775.2160017.179.820001782.9250017.379315017.578.4400017.276.5500017.372.7630017.270.3800017.472.11000017.3641250017.277.71600017.171.4SPL3089.3N1.481.6median 17.5Alienware 17 R5median 72.7Delta1.83.938.43834.534.235.135.231.833.23334.431.733.231.234.731.341.130.248.42853.127.551.427.851.52753.527.455.827.166.926.67126.67226.671.826.473.125.569.724.865.623.86822.772.322.47522.172.521.865.121.763.621.658.121.659.521.754.936.782.62.753.7median 26.4Alienware 17 R4median 65.12.58.9hearing rangehide median Pink Noise
Frequenzdiagramm (für Vergleiche die Checkboxen oben an-/abwählen)
Alienware 17 R5 Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (89 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(±) | abgesenkter Bass - 8.2% geringer als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (10.4% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 3.6% abweichend
(+) | lineare Mitten (3.2% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 3.9% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (5.8% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(+) | hörbarer Bereich ist sehr linear (8.8% Abstand zum Median
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 2% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 2% vergleichbar, 96% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 6%, durchschnittlich ist 17%, das schlechteste Gerät hat 37%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 1% aller getesteten Geräte waren besser, 0% vergleichbar, 98% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Alienware 17 R4 Audio Analyse

(±) | Mittelmäßig laut spielende Lautsprecher (74.99 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 15.3% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (9.6% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(±) | zu hohe Mitten, vom Median 5.5% abweichend
(±) | Linearität der Mitten ist durchschnittlich (8.9% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(±) | zu hohe Hochtöne, vom Median nur 5.1% abweichend
(±) | durchschnittlich lineare Hochtöne (9.7% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (21% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 73% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 6% vergleichbar, 21% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 6%, durchschnittlich ist 17%, das schlechteste Gerät hat 37%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 47% aller getesteten Geräte waren besser, 8% vergleichbar, 44% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Energieverwaltung

Energieaufnahme

Aufgrund der fehlenden Grafikumschaltung benötigt der 17-Zöller schon im Idle-Betrieb recht viel Strom. 28-37 Watt bilden zusammen mit dem Alienware 17 R4 den schlechtesten Wert im Testfeld – und das, obwohl auch das Acer Helios 500 und das HP Omen 17 zugunsten von G-Sync auf Optimus verzichten. Unter Last siedelt sich das Alienware 17 R5 mit 112-231 Watt dagegen zwischen der Konkurrenz an.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.2 / 0.4 Watt
Idledarkmidlight 28 / 32 / 37 Watt
Last midlight 112 / 231 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy
Alienware 17 R5
8750H, GeForce GTX 1070 (Laptop)
Alienware 17 R4
7820HK, GeForce GTX 1080 (Laptop)
Acer Predator Helios 500 PH517-51-79BY
8750H, GeForce GTX 1070 (Laptop)
MSI GE73 8RF-008 Raider RGB
8750H, GeForce GTX 1070 (Laptop)
HP Omen 17t-3AW55AV_1
8750H, GeForce GTX 1070 (Laptop)
Durchschnitt der Klasse Gaming
 
Stromverbrauch
-13%
6%
21%
20%
19%
Idle min *
28
37.5
-34%
20.4
27%
15
46%
17.8
36%
20.4 (3.9 - 113, n=591)
27%
Idle avg *
32
37.6
-18%
26.5
17%
20
37%
24.7
23%
26 (6.8 - 119, n=591)
19%
Idle max *
37
37.6
-2%
37
-0%
26
30%
29.6
20%
31.1 (8.3 - 122, n=591)
16%
Last avg *
112
122.4
-9%
129
-15%
97
13%
110
2%
105 (14.1 - 319, n=582)
6%
Last max *
231
277.4
-20%
216
6%
239
-3%
178.6
23%
166 (21.9 - 590, n=581)
28%
Witcher 3 ultra *
192
180.3
6%
186
3%
186
3%
167.8
13%

* ... kleinere Werte sind besser

Akkulaufzeit

Trotz des mächtigen 99-Wh-Akkus können die Laufzeiten nicht begeistern. Maximal 4,5 Stunden sind im Jahr 2018 kein Grund zum Jubeln. Hier rächt sich die Abwesenheit einer Grafikumschaltung besonders extrem. Zum Vergleich: Der aktuelle Langläufer bei den Gaming-Laptops, das Gigabyte Aero 15X v8, schafft im Idealfall über 12 Stunden.

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
4h 28min
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3
3h 38min
Last (volle Helligkeit)
1h 04min
Alienware 17 R5
8750H, GeForce GTX 1070 (Laptop), 99 Wh
Alienware 17 R4
7820HK, GeForce GTX 1080 (Laptop), 99 Wh
Acer Predator Helios 500 PH517-51-79BY
8750H, GeForce GTX 1070 (Laptop), 72 Wh
MSI GE73 8RF-008 Raider RGB
8750H, GeForce GTX 1070 (Laptop), 51 Wh
HP Omen 17t-3AW55AV_1
8750H, GeForce GTX 1070 (Laptop), 86 Wh
Durchschnitt der Klasse Gaming
 
Akkulaufzeit
-2%
4%
-14%
23%
20%
Idle
268
276
3%
253
-6%
303
13%
268
0%
327 (39 - 1174, n=581)
22%
WLAN
218
181
-17%
174
-20%
186
-15%
253
16%
248 (78 - 622, n=256)
14%
Last
64
69
8%
88
38%
38
-41%
97
52%
78.5 (18 - 202, n=548)
23%
Witcher 3 ultra
66
59 (52 - 66, n=2)
H.264
193
244 (88 - 506, n=121)

Fazit

Pro

+ stabiles und hochwertiges Chassis
+ viele Konfigurationsmöglichkeiten
+ zahlreiche Beleuchtungselemente
+ reaktionsschnelles QHD-Display
+ gute Eingabegeräte
+ ordentlicher Sound
+ Thunderbolt 3
+ NVMe-SSD
+ G-Sync

Contra

- CPU-Turbo könnte besser sein
- eingeschränkte Blickwinkel
- im 3D-Betrieb unnötig laut
- wenig Wartungsoptionen
- sehr groß und schwer
- magere Akkulaufzeit
- kein Cardreader
Alienware 17 R5, Testgerät zur Verfügung gestellt von:
Alienware 17 R5, Testgerät zur Verfügung gestellt von:

Wer ein stylishes High-End-Notebook mit guten Eingabegeräten, modernen Anschlüssen und vielen Beleuchtungsmöglichkeiten sucht, dürfte am Alienware 17 R5 Gefallen finden.

Das 17-Zoll-Chassis weiß bis auf kleinere Details zu überzeugen, sofern man sich mit der verhältnismäßig hohen Bautiefe und dem happigen Gewicht arrangiert. Die geringe Akkulaufzeit zehrt ebenfalls an der Mobilität. Für den Nachfolger würden wir uns außerdem eine bessere Lüftersteuerung wünschen. Im 3D-Betrieb touren die Lüfter unnötig stark auf.

Licht und Schatten gibt es auch beim optionalen QHD-Display, das einerseits sehr hell ist und mit einer kurzen Reaktionszeit aufwartet, andererseits jedoch unter einem mäßigen Schwarzwert und eingeschränkten Blickwinkeln leidet. Darüber hinaus könnte die Turboentfaltung der CPU besser ein. Bei Multi-Core-Last nutzt der Core i7-8750H seine Übertaktung nur bedingt aus.

Insgesamt reicht es trotzdem für einen Platz in unserer Gaming-Top-10. Die frühere Vorherrschaft der Alienware Laptops ist allerdings gebrochen.

Alienware 17 R5 - 06.09.2018 v6
Florian Glaser

Gehäuse
86 / 98 → 87%
Tastatur
85%
Pointing Device
81%
Konnektivität
68 / 81 → 84%
Gewicht
45 / 10-66 → 62%
Akkulaufzeit
73%
Display
84%
Leistung Spiele
97%
Leistung Anwendungen
99%
Temperatur
81 / 95 → 85%
Lautstärke
74 / 90 → 82%
Audio
85%
Durchschnitt
80%
87%
Gaming - gewichteter Durchschnitt
Weitere Informationen über unsere Bewertung finden sie hier.

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Autor: Florian Glaser,  6.09.2018 (Update:  6.09.2018)
Florian Glaser
Florian Glaser - Managing Editor Gaming
In den frühen 90er-Jahren mit MS-DOS und Windows 3.1 aufgewachsen entdeckte ich schon im Kindesalter mein Interesse für den Bereich Computer. Speziell Computerspiele strahlten bereits damals eine große Faszination auf mich aus. Von Monkey Island über Lands of Lore bis hin zu Doom wurde alles gezockt, was man so unter die Finger bekam. Für Notebookcheck bin ich seit 2009 tätig mit Schwerpunkt auf leistungsstarke Gaming-Notebooks.