Notebookcheck

Test Acer Predator Helios 500 (GTX 1070, i7-8750H) Laptop

Zocker-Upgrade. Exklusiv für unsere Leser testen wir diesen dicken Brummer von Acer. Mit 45-Watt-CPU und GTX 1070 steckt ein waschechter Gamer in einem komplett neuen Gehäuse. Der Helios 500 ersetzt den Helios 300 und löst die scharfen Kanten und Ecken durch eine immer noch wuchtige, aber etwas weichere Formsprache ab.
Update: Test abgeschlossen

Acer Predator Helios 500 (GTX 1070, i7-8750H)
Acer Predator Helios 500 (GTX 1070, i7-8750H)

Mit dem Predator Helios 500 bringt Acer ein Update des Helios 300. Es handelt sich um einen reinrassigen Gamer, der nicht nur Coffee Lake, sondern auch ein neues Chassis bekommt. 

In diesem Live-Test ergänzen wir Stück für Stück unsere Messungen, Analysen, Fotos und Bewertungen. Die Benotung gibt es erst, wenn alles fix und fertig ist.

Changelog:

23.05.2018 - 18 Uhr: Kapitel Bildschirm online
24.05.2018 - 18 Uhr: Kapitel Emissionen online
25.05.2018 - 17 Uhr: Kapitel Leistung / Gaming online
28.05.2018 - 15 Uhr: Verarbeitung, Wartung, Ausstattung
28.05.2018 - 23 Uhr: Massenspeicher
29.05.2018 - 13 Uhr: Laufzeit, Energie, Eingabegeräte

Acer Predator Helios 500 PH517-51-79BY (Predator Helios Serie)
Grafikkarte
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop) - 8192 MB, Kerntakt: 1480 MHz, Speichertakt: 2002 MHz, GDDR5, Boost 1695, 397.64
Hauptspeicher
16384 MB 
, DDR4, 2 x 8 GB onboard, 16 to 32 GB DDR4 RAM, 2 Slots frei
Bildschirm
17.3 Zoll 16:9, 1920 x 1080 Pixel 141 PPI, AUO_B173HAN03, IPS, 144 Hz G-Sync, spiegelnd: nein
Mainboard
Intel HM370
Massenspeicher
SK hynix SSD Canvas SC300 HFS256GD9MNE-6200A, 256 GB 
, + Western Digital Blue Mobile 1TB, 7mm, 128MB, SATA 6Gb/s (WD10SPZX), 1100 GB verfügbar
Soundkarte
Intel Cannon Lake-H/S - cAVS (Audio, Voice, Speech)
Anschlüsse
3 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 2 USB 3.1 Gen2, 2 Thunderbolt, 1 HDMI, 1 DisplayPort, 1 Kensington Lock, Audio Anschlüsse: LineOut / Mic separat
Netzwerk
Killer E2500 Gigabit Ethernet Controller (10/100/1000MBit), Intel Cannon Lake-H/S CNVi: WiFi (a/b/g/n/ac), Bluetooth 5.0
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 38.7 x 428 x 298
Akku
72 Wh, 4660 mAh Lithium-Polymer, wechselbar, AP17C5P, Akkulaufzeit (laut Hersteller): 3 h
Betriebssystem
Microsoft Windows 10 Home 64 Bit
Kamera
Webcam: 720p 1280x720
Sonstiges
Lautsprecher: Stereo + Subwoofer, Tastatur: Chiclet, Tastatur-Beleuchtung: ja, Netzteil 230 Watt, Predator Sense, Norton Security Trial, 24 Monate Garantie
Gewicht
3.778 kg, Netzteil: 1.115 kg

 

Gehäuse - gut gemachter Kunststoff-Gamer

Lüfter-Öffnung
Lüfter-Öffnung

Die Optik unterscheidet sich deutlich von der des Predator 17 G9, jedoch gibt es einige Merkmale, die klar auf die Predator-Familie hinweisen. Hier wäre die Tastatur mit den farblich markierten WASD- und Pfeiltasten zu nennen, aber auch der Power-Button. 

Das überstehende Heck hat unser Helios 500 nicht geerbt, die Kühlung hat diesen zusätzlichen Raum an der Rückseite offenbar nicht benötigt, obgleich es sich auch um eine GTX 1070 im Predator 17 G9 handelt. 

Das Chassis besteht komplett aus Kunststoff und ist ganz ordentlich verwindungsfest. Erstklassig ist es aber nicht, denn wir können durch Zug und Gegenzug ein begrenztes Verwinden erzwingen. Dabei verziehen sich die Spalte an der Wartungsklappe und es knarzt etwas. 

Das Gelenk des Bildschirms lässt selbigen nachwippen, die Öffnung ist bis auf 135 Grad möglich. Die Scharniere könnten den Bildschirm etwas straffer in Position halten, beim Herumtragen des Gerätes öffnet sich der Deckel weiter. Dieser ist nicht besonders steif: An den Ecken anfassend können wir ihn deutlich verziehen, bzw. die Rückseite mittig eindellen. Bildveränderungen entstehen dadurch aber nicht, das Panel scheint gut entkoppelt eingebaut zu sein. 

In Summe liegt die Qualität der Verarbeitung unter einem Predator 17 G9 und deutlich unter dem Asus ROG Chimera G703. Wir haben keine gummierten Flächen, die für mehr Gripp sorgen, doch immerhin ist die Handballenauflage recht stumpf lackiert. Ein Alu-Unibody, oder zumindest eine Alu-Oberschale / bzw. Deckel-Rückseite gibt es nicht.

Acer Predator Helios 500
Acer Predator Helios 500
Acer Predator Helios 500
Acer Predator Helios 500
Acer Predator Helios 500
Acer Predator Helios 500
Acer Predator Helios 500
Acer Predator Helios 500
Acer Predator Helios 500
Acer Predator Helios 500
Acer Predator Helios 500
Acer Predator Helios 500

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Während der 17-Zoller Predator Helios 300 (GTX 1060) noch in die Riege der relativ flachen Gamer fiel (29 mm), ist der große Bruder Helios 500 (17“) ein dicker Brocken. Die 39 Millimeter Bauhöhe sind einer Kühl-Lösung geschuldet, die auch ein 17-Zoller nicht so einfach wegschluckt. Sicher, Acer hätte wahrscheinlich noch 2-3 mm einsparen können, aber warum? Als Spiele-Laptop der Oberklasse muss der 17-Zoller gar nicht mit einer flachen Erscheinung punkten: Nach dem Motto, was dick und bullig ist, da muss auch Leistung drinstecken. 

Wer die knapp vier Kilogramm scheut (3,8 Kg, als 17-Zoller), der muss zu dem Razer Blade Pro (3,1 kg) oder zu dem Predator Helios 300 (2,9 kg) greifen. Auf der anderen Seite hat Acer eine gar nicht mal so schwere Kiste in die Welt gesetzt: Ob MSI GT75 Titan (4,6 kg), Asus G703 (4,7 kg), Predator 17 G9 (4,3 kg) oder HP Omen X 17 (4,9 kg) – sie alle sind merklich schwerer. 

Aber nicht nur das, die MSI-, Asus- und HP-Konkurrenten haben auch deutlich größere Gehäuseabmessungen, sie sind bis zu 2,5 cm tiefer, nicht aber breiter. 

Größenvergleich

Ausstattung - Predator mit 2 x Thunderbolt

Bei den Anschlüssen kann sich der Gamer jetzt sogar auf zwei Thunderbolt-Ports im USB-Type-C-Format stützen. Acer gibt zwar im Datenblatt einen Thunderbolt an, jedoch sind am Gehäuse beide Anschlüsse mit dem Blitz-Symbol markiert. Die beiden Anschlüsse können mit einem Adapter als DisplayPort und für USB 3.1 Gen2 genutzt werden. 

Einen Kartenleser für SD-Karten hat der Helios 500 nicht zu bieten, den haben Predator 17, Helios 300 und Omen 17 X an Bord. Warum der Hersteller bei diesem Gehäuse-Format darauf verzichtet hat, das ist unverständlich. Am Platz kann es nicht gemangelt haben, denn ein optisches Laufwerk ist auch nicht plötzlich wieder an Bord. Darauf verzichten übrigens inzwischen alle Gamer dieser Preisklasse. Der Raum wird lieber für die Kühlung genutzt. 

Ansonsten gleichen sich die Ports mit denen eines Predator 17, bis auf den Umstand, dass HDMI, DisplayPort und Netzteil an der Rückseite angeschlossen werden. 

Gigabit-Kabel-LAN ist bei einem Gamer fast unverzichtbar. Erwähnenswert sind sicher noch die althergebrachten und getrennten Audio-Ports, hier als Kunststoff-Stecker (Predator 17, Metall vergoldet).

Audio Ports: Mic / LineOut, 2 x USB 3.1 Gen1, Kensington Lock
Audio Ports: Mic / LineOut, 2 x USB 3.1 Gen1, Kensington Lock
Ethernet (Killer) USB 3.0 + Charge. 2x Type-C Thunderbolt mit USB 3.1 Gen2 und DisplayPort
Ethernet (Killer) USB 3.0 + Charge. 2x Type-C Thunderbolt mit USB 3.1 Gen2 und DisplayPort
Power, DisplayPort, HDMI
Power, DisplayPort, HDMI

Kommunikation

Für die Kommunikation bietet das Predator Helios 500 wahlweise eine WLAN-Verbindung oder eine Gigabit-Ethernet-Verbindung. Erstere arbeitet mit dem IEEE-801.11ac-Standard und stammt von Intel. Im Rahmen unserer Messungen erreichte das Helios 500 beim Empfangen eine durchschnittliche Datenrate von 671 MBit/s. Beim Senden ist die Rate mit 691 MBit/s ähnlich gut. Im Vergleich liegt unser Testgerät auf den obersten Plätzen.

Während des Testzeitraumes wollte sich mit einer Fritz!Box 7490 keine Internetverbindung herstellen lassen, obgleich eine Netzwerkverbindung mit verlustfreien Ping bestand. Mit unserem Testrouter von Linksys funktioniert das Helios 500 aber problemlos.

Networking
iperf3 Client (receive) TCP 1 m 4M x10
Acer Predator Helios 300
Qualcomm Atheros QCA61x4
696 MBit/s ∼100% +4%
Acer Predator 17 G9-793-70PJ
Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter
694 MBit/s ∼100% +3%
MSI GT75 8RG-090 Titan
Killer Wireless-AC 1550 Wireless Network Adapter
686 MBit/s ∼99% +2%
Asus G703
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
681 MBit/s ∼98% +1%
Acer Predator Helios 500 PH517-51-79BY
Intel Cannon Lake-H/S CNVi: WiFi
671 MBit/s ∼96%
HP Omen X 17-ap0xx
Realtek 8822BE Wireless LAN 802.11ac PCI-E NIC
593 MBit/s ∼85% -12%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (141 - 702, n=156)
590 MBit/s ∼85% -12%
Razer Blade Pro RZ09-0220
Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter
424 MBit/s ∼61% -37%
iperf3 Client (transmit) TCP 1 m 4M x10
Acer Predator Helios 500 PH517-51-79BY
Intel Cannon Lake-H/S CNVi: WiFi
691 MBit/s ∼100%
MSI GT75 8RG-090 Titan
Killer Wireless-AC 1550 Wireless Network Adapter
681 MBit/s ∼99% -1%
Acer Predator 17 G9-793-70PJ
Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter
624 MBit/s ∼90% -10%
HP Omen X 17-ap0xx
Realtek 8822BE Wireless LAN 802.11ac PCI-E NIC
604 MBit/s ∼87% -13%
Razer Blade Pro RZ09-0220
Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter
589 MBit/s ∼85% -15%
Acer Predator Helios 300
Qualcomm Atheros QCA61x4
545 MBit/s ∼79% -21%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (213 - 697, n=156)
523 MBit/s ∼76% -24%
Asus G703
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
506 MBit/s ∼73% -27%

Webcam

Einen Preis wird die 720p-Webcam nicht gewinnen, Bilder sind halbwegs brauchbar, aber schon mit einem deutlichen Rauschen versehen. Bei Tageslicht wird es nicht besser, hier ist der Sensor überfordert und überzeichnet deutlich. Flächen sind ausgefranst. Es handelt sich mitnichten um die schlechteste Webcam, die wir bisher in Laptops bewundern konnten, in einem teuren Gerät wie dem Helios 500 wirkt sie aber etwas deplatziert. 

Webcam 720p
Webcam 720p
übersteuert bei Tageslicht
übersteuert bei Tageslicht

Jobs

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Zubehör

Im Lieferumfang des Acer Predator Helios 500 befindet sich neben dem Gerät nur das 230-Watt-Netzteil sowie einige Servicebroschüren. Der Laptop wird mit Windows 10 64 Bit Home ausgeliefert.

Das dicke Netzteil leistet 230 Watt ..
Das dicke Netzteil leistet 230 Watt ..
.. und wiegt mit Kabel 1,11 Kilogramm
.. und wiegt mit Kabel 1,11 Kilogramm

Wartung

Das Innenleben des Helios 500 ist ganz einfach über eine große Bodenplatte zu erreichen. Der Akku ist nicht verschraubt und kann nach dem Lösen des Kabels einfach herausgenommen werden. Von den vier Arbeitsspeicher-Slots befinden sich zwei unter der Tastatur, zwei unter der Wartungsklappe. Interessant ist der zweite M.2-Slot für eine weitere SSD. Die SATA-Festplatte liegt entkoppelt vom Mainboard unter der rechten Handballenauflage. 

Wer an das WiFi-Modul heranwill, der muss auch noch Rest der Bodenplatte nach Lösen von zirka 10 Schrauben abnehmen. Mit einem Fugenglätter an der Frontseite beginnend, ist das keine Herausforderung. So legt man auch die Lüfter für Reinigungszwecke frei. 

Insgesamt sind die Wartungs- und Aufrüst-Optionen vorbildlich.

Nach dem Abnehmen der Wartungsklappe ...
Nach dem Abnehmen der Wartungsklappe ...
Nach dem Abnehmen der restlichen Bodenplatte ..
Nach dem Abnehmen der restlichen Bodenplatte ..
M.2 SSD, 1 Slot frei
M.2 SSD, 1 Slot frei
2,5-Zoll SATA Festplatte
2,5-Zoll SATA Festplatte
2 freie RAM-Slots, 2 weitere unter der Tastatur
2 freie RAM-Slots, 2 weitere unter der Tastatur
alle Schrauben lösen, dann von vorne öffnen
alle Schrauben lösen, dann von vorne öffnen
WiFi-Modul
WiFi-Modul
Dual Lüfter
Dual Lüfter
Bodenplatte
Bodenplatte

Software

hauseigenes Tool "PredatorSense"
hauseigenes Tool "PredatorSense"

Wie üblich finden wird das hauseigene Tool "PredatorSense" an Bord. CPU und GPU lassen sich damit überwachen. Die interessantesten Features: Drei verschiedene Modi erlauben eine minimale Übertaktung der dedizierten Grafikkarte (1.700-1.830 MHz). Wie wir später feststellen, holt das in Games nicht sonderlich viel heraus, es ist mehr eine nette Spielerei. 

Nützlicher könnte der Cool Boost sein: Hier regen wir den Lüfter manuell zu Höchstleistung an, was den Chip nicht schneller macht, aber die Temperatur deutlich senkt. 

Des Weiteren ist Acers Care-Center mit an Bord und bietet Optimierungen sowie weitere Systeminformationen. Ebenfalls finden wir auch die bekannte Dolby-Audio-Software, um die Lautsprecher nach eigenen Vorlieben zu konfigurieren.

Garantie

Der Garantiezeitraum umfasst 24 Monate (Pick-Up & Return).

Eingabegeräte - Klasse Hubweg mit Lichteffekt

Tastatur

Vom Layout her handelt es sich mitnichten um das Eingabegerät des Predator 17 (Beschriftung, Tasten-Format anders) und auch nicht um die Klaviatur des Helios 300 (Pfeiltasten nicht abgesetzt / markiert, Tasten-Format). 

Acer lässt die Richtungstasten deutlich nach unten ausbrechen und markiert sie noch speziell wie die WASD-Tasten. So haben wir es schon beim Predator 17 gesehen, allerdings in Rot. 

Das Layout entspricht ansonsten dem des Predator 17, nur die Enter-Taste hat sich wieder vergrößert, Backspace liegt darüber. Acer nimmt also wieder Abstand vom eigenwilligen Keyboard-Layout eines Predator 17. 

Das Chiclet Keyboard verfügt über sechs oberhalb der eigentlichen Tastatur angesiedelte Sondertasten, von denen fünf eine durch jeweils eine eigene Farbe gekennzeichnete Gruppe bilden (P = Gruppenwahl 1-3). In der werksseitigen Voreinstellung ist die blaue Gruppe 1 vorbelegt mit: Graphics-Mode (Turbo On/Off), Cool Mode, Touchpad On/Off, Keyboard On/Off, Windows/Einfüge-Tasten On/Off.

Außer für derartige Funktionen lässt sich die Leiste auch für Makros verwenden. In den jeweiligen Gruppen leuchten immer alle Sondertasten, auch solche, die nicht belegt sind. Das ist beim Predator 17 anders. 

Der Nummernblock hat eine normale Größe. Er wird wie der Rest der Tastatur einstufig in Blau oder einer anderen gewählten Farbe beleuchtet. Die Haupttastatur verfügt über vier Beleuchtungszonen (Predator 17 = 3 Zonen), die sich auf verschiedene Farben einstellen, aber nicht dimmen lassen.

Leider ist die oberste Tastenreihe mit Esc und den F-Buttons ebenso wie die entsprechenden Beschriftungen etwas mickrig ausgefallen. Aufgrund der Pfeiltasten-Anordnung musste die unterste Reihe verkürzt werden, sodass Tasten wie Strg nicht wie üblich vergrößert sind. 

Die einzelnen Tasten sind flach, rutschhemmend beschichtet, deutlich beschriftet und weisen ausreichende Abstände auf. Für unseren Geschmack hätte der gleichwohl gut spürbare Druckpunkt etwas knackiger ausfallen dürfen, während der nur leicht abgefederte Anschlag sowie die feste Tastaturmatte subjektiv überzeugen. 

Der Hubweg ist aber deutlich zu spüren, so viel Spielraum haben die meisten Laptops nicht. Es handelt sich um Tasten mit Rubber-Dome und nicht um eine mechanische Tastatur. 

Da die größeren Tasten teilweise etwas klappern, beschreiben wir die Geräuschkulisse beim Tippen als mittelmäßig laut.

Touchpad

Acer setzt auf ein Touchpad mit blauer Umrandung und physisch abgesetzten Maustasten. Diese haben eine stumpfe, leicht gummierte Oberfläche und einen deutlichen Hubweg, der in einem harten Anschlag mündet. 

Die recht glatte, flächendeckend berührungsempfindliche Oberfläche bietet auch bei leicht feuchten Fingern einwandfreie Gleiteigenschaften. Verschwitze Finger geraten aber auch mal ins Stottern. Präzision und Ansprechverhalten sind nicht zu bemängeln, Drag & Drop per Doppeltipp funktioniert stets problemlos.

leise Tasten mit einem mittelharten Anschlag
leise Tasten mit einem mittelharten Anschlag
Gamer-Tasten markiert
Gamer-Tasten markiert
Pfeiltasten abgesetzt
Pfeiltasten abgesetzt
ClickPad ohne separate Maustasten
ClickPad ohne separate Maustasten

Display - Flinke Reaktionszeiten

es gibt Lichthöfe - hier mit langer Belichtung dargestellt
es gibt Lichthöfe - hier mit langer Belichtung dargestellt
Subpixel des FHD-Panels
Subpixel des FHD-Panels

Die Full-HD-Anzeige kommt der Spielefraktion entgegen, die GTX 1070 packt in hardwarehungrigen Games die Ultra-Settings sowieso nur in 1.920 x 1.080 Pixeln. Hinzu kommt 144 Hz G-Sync.

Das matte Panel ist nicht frei von Clouding, die Ausleuchtung von 82 % ist nicht die beste. Leider ist der Kontrast äußerst niedrig, das können zahlreiche Konkurrenten besser. 

PWM nutzt das Panel nicht zur Reduzierung der Helligkeit. Was Gamer freuen wird: Das 144-Hz-Panel hat starke Reaktionszeiten, selbst bei Grau/Grau sind es nur 14 Millisekunden, ein selten erreichter Wert. Die 9 ms bei Schwarz/Weiß sind natürlich auch ein Top-Wert für einen Laptop.

295
cd/m²
316
cd/m²
304
cd/m²
295
cd/m²
335
cd/m²
312
cd/m²
276
cd/m²
276
cd/m²
288
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 335 cd/m² Durchschnitt: 299.7 cd/m² Minimum: 20.2 cd/m²
Ausleuchtung: 82 %
Helligkeit Akku: 340 cd/m²
Kontrast: 479:1 (Schwarzwert: 0.7 cd/m²)
ΔE Color 4.99 | 0.4-29.43 Ø6.3, calibrated: 1.93
ΔE Greyscale 5.2 | 0.64-98 Ø6.5
91% sRGB (Argyll 3D) 59% AdobeRGB 1998 (Argyll 3D)
Gamma: 2.49
Acer Predator Helios 500 PH517-51-79BY
AUO_B173HAN03, , 1920x1080, 17.3
Asus G703
AUO B173HAN03.0 (AUO309D), , 1920x1080, 17.3
MSI GT75 8RG-090 Titan
CMN N173HHE-G32 (CMN1747), , 1920x1080, 17.3
HP Omen X 17-ap0xx
AU Optronics B173HW01, , 1920x1080, 17.3
Razer Blade Pro RZ09-0220
ID: AUO169D, Name: AU Optronics B173HAN01.6, , 1920x1080, 17.3
Acer Predator 17 G9-793-70PJ
AU Optronics B173ZAN01.0 (AUO109B), , 3840x2160, 17.3
Response Times
-25%
41%
-233%
-238%
-221%
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
14 (7, 7)
17.6 (8.4, 9.2)
-26%
8 (4.4, 3.6)
43%
44 (22, 22)
-214%
36.8 (19.6, 17.2)
-163%
50 (24.4, 25.6)
-257%
Response Time Black / White *
9 (5, 4)
11.2 (6, 5.2)
-24%
5.6 (3.8, 1.8)
38%
31.6 (16, 15.6)
-251%
37.2 (21.6, 15.6)
-313%
25.6 (11.2, 14.4)
-184%
PWM Frequency
26000 (19)
Bildschirm
18%
35%
24%
27%
34%
Helligkeit Bildmitte
335
274
-18%
240
-28%
343
2%
367.4
10%
343
2%
Brightness
300
268
-11%
248
-17%
332
11%
363
21%
328
9%
Brightness Distribution
82
80
-2%
83
1%
83
1%
86
5%
84
2%
Schwarzwert *
0.7
0.29
59%
0.22
69%
0.35
50%
0.32
54%
0.29
59%
Kontrast
479
945
97%
1091
128%
980
105%
1148
140%
1183
147%
DeltaE Colorchecker *
4.99
3.99
20%
2.14
57%
3.35
33%
3.8
24%
4.01
20%
Colorchecker DeltaE2000 max. *
9.32
7.33
21%
5.04
46%
5.62
40%
10.4
-12%
6.03
35%
Colorchecker DeltaE2000 calibrated *
1.93
1.79
7%
1.54
20%
2.5
-30%
DeltaE Graustufen *
5.2
4.14
20%
1.62
69%
2.4
54%
3.5
33%
4.7
10%
Gamma
2.49 96%
2.58 93%
2.28 105%
2.35 102%
2.18 110%
2.4 100%
CCT
7719 84%
7352 88%
6846 95%
6495 100%
6467 101%
6451 101%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
59
60
2%
77
31%
57
-3%
58.1
-2%
88
49%
Color Space (Percent of sRGB)
91
92
1%
100
10%
88
-3%
89.3
-2%
100
10%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
-4% / 11%
38% / 36%
-105% / -16%
-106% / -17%
-94% / -8%

* ... kleinere Werte sind besser

Farbraum AdobeRGB 59% Abdeckung
Farbraum AdobeRGB 59% Abdeckung
Farbraum sRGB 91% Abdeckung
Farbraum sRGB 91% Abdeckung

sRGB wird zu 91 % abgedeckt, folglich sieht es für AdobeRGB noch viel schlechter aus (59 %). Hier hätten wir uns mehr versprochen, wenngleich dies für Gamer kein wichtiges Merkmal ist, eher für Professionals der Bildbearbeitung.

Die Farbtreue ist im Auslieferungszustand nicht die beste, die hohen DeltaE von 5 (Grau / Farbe) zeigen das. Hinzu kommt ein leichter Blaustich (siehe CalMAN Graustufen Pre Calibration).

Allerdings führt eine Farbkalibrierung mit dem Fotospektrometer zu einer deutlichen Besserung: Der Blaustich verschwindet vollständig. Der DeltaE verringert sich von 5 auf 0,8 (Grau) bzw. von 5 auf 1,9 (Color). Das im Kasten verlinkte Farbprofil können Sie wie immer nutzen, allerdings wird das Ergebnis nicht ganz so gut ausfallen wie eine echte Kalibrierung. 

Calman Color Checker - Pre Calibration
Calman Color Checker - Pre Calibration
Calman Color Checker - Post Calibration
Calman Color Checker - Post Calibration
Calman Graustufen - Pre Calibration
Calman Graustufen - Pre Calibration
Calman Graustufen - Post Calibration
Calman Graustufen - Post Calibration
Calman Sättigung - Pre Calibration
Calman Sättigung - Pre Calibration
Calman Sättigung - Post Calibration
Calman Sättigung - Post Calibration

Die Helligkeit ist gut, sie fällt auch nicht im Akkubetrieb zwangsweise ab. Dadurch ist ein Einsatz auf der Terrasse möglich, ein Schattenplatz ist bei Sonnenschein aber nötig, zumindest wenn das Licht von hinten oder seitlich in die Anzeige fällt.

Außeneinsatz des Helios
Außeneinsatz des Helios
mit 300 cd/m² geht das in Ordnung ...
mit 300 cd/m² geht das in Ordnung ...
.. ohne Schatten haben wir aber keine Chance.
.. ohne Schatten haben wir aber keine Chance.

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
9 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 5 ms steigend
↘ 4 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind kurz wodurch sich der Bildschirm auch für Spiele gut eignen sollte.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 5 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten besser als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (25.9 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
14 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 7 ms steigend
↘ 7 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind gut, für anspruchsvolle Spieler könnten der Bildschirm jedoch zu langsam sein.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 5 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten besser als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (41.4 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM nicht festgestellt

Im Vergleich: 53 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 8821 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

Die Blickwinkel entsprechen denen guter IPS-Panels, hier gibt es keinen Grund zur Klage.

Blickwinkel Acer Predator Helios
Blickwinkel Acer Predator Helios

Leistung - Acer bringt einen potenten Gamer

Unser Helios 500 ist die Einsteiger-Version mit Core i7-8750H (2,2 – 4,1 GHz). Das SoC wird oft in Spiele-Laptops verwendet und ist von daher keine spannende Neuerung mehr. Spannend ist da eher die Variante 2 mit Intel Core i9 8950HK (2,9 – 4,8 GHz) und 12 MB Level 3 Cache (statt 8 im 8750H). Hier finden Sie einen ersten Test: MSI GT75 8RG Titan

Unsere Version PH517-51-79BY (NH.Q3NEG.001) ist mit 256-GB-SSD bestückt (M.2) sowie mit einer 1 TB fassenden Festplatte. Der RAM kann bis auf 64 GB aufgemotzt werden, möglich ist das durch vier Slots. Im Falle unsers Samples sind zwei davon mit je 8 GB belegt.

Die GeForce GTX 1070 ist eine gute Wahl für Zocker, darüber kommt nur noch eine GTX 1080. Alle modernen Games sollten in voller Pracht spielbar sein. In vielen beliebten Multiplayer-Titeln kann man die 144 Hz des Panels ausnutzen.

Im Test: "Einsteiger-Version" mit Core i7-8750H, High-End-Modell folgt.
Im Test: "Einsteiger-Version" mit Core i7-8750H, High-End-Modell folgt.
CPU-Z CPU
CPU-Z CPU
CPU-Z Cache
CPU-Z Cache
CPU-Z Mainboard
CPU-Z Mainboard
CPU-Z SPD
CPU-Z SPD
GPU-Z
GPU-Z
HWinfo
HWinfo
Latency Monitor
Latency Monitor

Prozessor

CPU-Fan
CPU-Fan

Sechs anstatt vier Kerne: Intels beliebter Quad-Core Core i7-7700HQ aus den vergangenen Jahren wird durch den neuen Sechskerner Core i7-8750H ersetzt. Zu einer 50-prozentigen Leistungssteigerung in Multi-Thread-Anwendungen führt das nun nicht, doch CPU-Aufgaben werden schneller ausgeführt, das zeigen auch unsere Benchmarks. 

Die TDP-Klassifizierung liegt nach wie vor bei 45 Watt, doch am Takt hat Intel geschraubt. Der 8750H hat einen geringen Basistakt (2,2 vs. 2,8 GHz), doch bei der Belastung von einem Kern ist der Turbo mit maximal 4,1 GHz ein gutes Stück höher (7700HQ hatte 3,8 GHz). 

Im Cinebench R15 sehen wir daher eine etwas bessere Single-Core-Leistung, hier ist der 8750H rund 10 % schneller als der 7700HQ. Deutlich größer ist der Vorteil, wenn mehrere Kerne zum Einsatz kommen. Der 8750H ist hier satte 37 % schneller als der alte 7700HQ.

Doch der Helios 500 geht nicht in Führungsposition im R15, er liegt in diesem Test sechs Prozent unter dem Durchschnitt aller 8750H in unserer Datenbank und das sind immerhin 8 Geräte. Nicht etwa, weil wir Cool Boost vergessen hätten, ein kräftig drehender Lüfter könnte ja helfen, im R15 mehr Punkte zu ergattern. 

Mitnichten! Was wir auch einstellen, ob Cool Boost und/oder GPU-Turbo (auch wenn der hiermit nichts zu tun hat), der R15 Multi bleibt wo er ist. Im Gegenteil, er sinkt sogar auf 880-890 Punkte. 

Der OpenGL-Test im R15 quittiert GPU-Turbo und Cool Boost mit einem Minus von 20 Zählern, bei weiteren Durchläufen spielt es keine Rolle, ob wir Normal, GPU-Turbo und/oder Cool Boost einstellen. 

Cinebench R15
CPU Single 64Bit
MSI GT75 8RG-090 Titan
Intel Core i9-8950HK
205 Points ∼100% +18%
Asus G703
Intel Core i7-7820HK
185 Points ∼90% +7%
Acer Predator Helios 500 PH517-51-79BY
Intel Core i7-8750H
173 Points ∼84%
Durchschnittliche Intel Core i7-8750H
  (163 - 177, n=25)
173 Points ∼84% 0%
HP Omen X 17-ap0xx
Intel Core i7-7820HK
162 Points ∼79% -6%
Razer Blade Pro RZ09-0220
Intel Core i7-7700HQ
160 Points ∼78% -8%
Acer Predator 17 G9-793-70PJ
Intel Core i7-7700HQ
157 Points ∼77% -9%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (79 - 207, n=394)
150 Points ∼73% -13%
CPU Multi 64Bit
MSI GT75 8RG-090 Titan
Intel Core i9-8950HK
1378 Points ∼100% +37%
Durchschnittliche Intel Core i7-8750H
  (915 - 1251, n=26)
1092 Points ∼79% +8%
Acer Predator Helios 500 PH517-51-79BY
Intel Core i7-8750H
1007 Points ∼73%
Asus G703
Intel Core i7-7820HK
932 Points ∼68% -7%
HP Omen X 17-ap0xx
Intel Core i7-7820HK
770 Points ∼56% -24%
Razer Blade Pro RZ09-0220
Intel Core i7-7700HQ
733 Points ∼53% -27%
Acer Predator 17 G9-793-70PJ
Intel Core i7-7700HQ
732 Points ∼53% -27%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (196 - 1408, n=395)
726 Points ∼53% -28%
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
173 Points
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
1007 Points
Cinebench R15 OpenGL 64Bit
125.8 fps
Cinebench R15 Ref. Match 64Bit
99.6 %
Hilfe

Im Langzeittest mit unserer Cinebench-Multi-Schleife sehen wir ein bekanntes Bild. Die hohen Ergebnisse der ersten drei Durchgänge (945) können nicht lange gehalten werden, der erste und beste Durchgang (1007) schon gar nicht. Sie fallen aber nur marginal auf zirka 930 ab. Der Cool Boost war NICHT aktiv. Die zwei starken Ausreißer müssen mit einem Systemprozess zusammenhängen. Größere Variationen gibt es danach nicht mehr.

Weitere technische Informationen zum Intel Core i7-8750H stehen in unserer Techniksektion zur Verfügung.

010203040506070809010011012013014015016017018019020021022023024025026027028029030031032033034035036037038039040041042043044045046047048049050051052053054055056057058059060061062063064065066067068069070071072073074075076077078079080081082083084085086087088089090091092093094095096097098099010001010Tooltip
Cinebench R15 CPU Multi 64 Bit

System Performance

Von der hohen CPU-Performance profitiert auch die System Performance, welche wir mit PCMark 8 bzw. 10 messen. Beim Blick in die Vergleichstabelle wirkt unser Predator Helios 500 leicht abgeschlagen (PCM8 Home), was aber marginal ist, denn die Differenz zum Asus G703 beträgt nur 9 Prozentpunkte. Im direkten Vergleich macht unser Testgerät eine gute Figur, und die Performance empfanden wir auch im Testzeitraum subjektiv als sehr hoch.

PCMark 10 Score
PCMark 10 Score
PCMark 8 Home Score
PCMark 8 Home Score
PCMark 8 Work Score
PCMark 8 Work Score
PCMark 8
Work Score Accelerated v2
Asus G703
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK, 2x Samsung SM961 MZVKW512HMJP NVMe (RAID 0)
6016 Points ∼100% +2%
Acer Predator Helios 500 PH517-51-79BY
GeForce GTX 1070 (Laptop), 8750H, SK hynix SSD Canvas SC300 HFS256GD9MNE-6200A
5872 Points ∼98%
MSI GT75 8RG-090 Titan
GeForce GTX 1080 (Laptop), 8950HK, 2x Samsung PM961 MZVLW256HEHP (RAID 0)
5801 Points ∼96% -1%
Durchschnittliche Intel Core i7-8750H, NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop)
  (5342 - 5872, n=4)
5637 Points ∼94% -4%
HP Omen X 17-ap0xx
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
5450 Points ∼91% -7%
Razer Blade Pro RZ09-0220
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Samsung SSD PM951 MZVLV256HCHP
5159 Points ∼86% -12%
Acer Predator Helios 300
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Intel SSD 600p SSDPEKKW512G7
5116 Points ∼85% -13%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (2484 - 6515, n=293)
4890 Points ∼81% -17%
Acer Predator 17 G9-793-70PJ
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ, Toshiba NVMe THNSN5512GPU7
4541 Points ∼75% -23%
Home Score Accelerated v2
Asus G703
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK, 2x Samsung SM961 MZVKW512HMJP NVMe (RAID 0)
5944 Points ∼100% +9%
MSI GT75 8RG-090 Titan
GeForce GTX 1080 (Laptop), 8950HK, 2x Samsung PM961 MZVLW256HEHP (RAID 0)
5720 Points ∼96% +5%
Acer Predator Helios 500 PH517-51-79BY
GeForce GTX 1070 (Laptop), 8750H, SK hynix SSD Canvas SC300 HFS256GD9MNE-6200A
5431 Points ∼91%
HP Omen X 17-ap0xx
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
5221 Points ∼88% -4%
Durchschnittliche Intel Core i7-8750H, NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop)
  (4498 - 5431, n=4)
4987 Points ∼84% -8%
Acer Predator Helios 300
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Intel SSD 600p SSDPEKKW512G7
4874 Points ∼82% -10%
Acer Predator 17 G9-793-70PJ
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ, Toshiba NVMe THNSN5512GPU7
4395 Points ∼74% -19%
Razer Blade Pro RZ09-0220
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Samsung SSD PM951 MZVLV256HCHP
4207 Points ∼71% -23%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (2554 - 6093, n=310)
4200 Points ∼71% -23%
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
5431 Punkte
PCMark 8 Work Score Accelerated v2
5872 Punkte
Hilfe

Massenspeicher

Die Western Digital WD Blue Mobile (7mm, 128MB Cache, SATA 6Gb/s) Festplatte mit einer Bruttokapazität von einem Terrabyte ergänzt die M.2-SSD (SK hynix HFS256GD9MNE, 256 GB), die als schnelles Systemlaufwerk dient.

Die SSD reißt mit ihren Werten indes niemanden vom Hocker: Gegen die RAID-0-Festspeicher in Asus G703 und MSI GT75 hat die SK hynix (PCIe) keine Chance. Das war zu erwarten. Jedoch sind auch Samsung PM961 und PM951 in Omen X und Razer Blade Pro teils deutlich schneller unterwegs.

Der Grund: Die SK hynix SSD Canvas SC300 ist ein SATA M.2 Modell (550 MB/s) und kein NVMe M.2 (2100 MB/s). Im BIOS gibt es entsprechend nur die Option, den SATA-Mode von RST Premium with Optane (default) auf AHCI umzustellen. Rapid Storage-Technologie-Treiber (Intel RST) soll Arbeits- und Datenspeicher in ein virtuelles Laufwerk verketten, das für das Betriebssystem sichtbar und nutzbar ist. Damit rückt der Speicher näher an die CPU heran, der PC soll sich schneller und reaktionsfähiger anfühlen.

Praktisch ist das dann auch so, das System startet rasant, Kopiervorgänge – es sei denn zur Western Digital Festplatte – sind schnell und Programme starten in wenigen Sekunden oder Bruchteilen von Sekunden.

Die gute Nachricht: Es ist noch ein zweiter M.2-Slot frei. UND: Der Chipsatz hat einen RAID 0/1 Controller. Es sollte folglich möglich sein, zwei SSDs als entsprechenden Verbund zu konfigurieren. Im BIOS wird der SATA Mode „RAID“ angezeigt.

Die WD Blue Mobile geht es für eine Festplatte zügig an. HD-Tune vermeldet 245 MB/Sekunde, ein überdurchschnittlicher Wert, den wir für etwas überzogen halten. Hier wirkt sicherlich der HDD-Cache (128 MB), denn die Grafik ist ganz untypisch für eine HDD, siehe Vergleichs-HDD im Bild. 

SK hynix HFS256GD9MNE, 256 GB SATA 6GB/s M.2
SK hynix HFS256GD9MNE, 256 GB SATA 6GB/s M.2
AS-SSD SK hynix 256 GB
AS-SSD SK hynix 256 GB
Crystal Disk Mark SK hynix 256 GB
Crystal Disk Mark SK hynix 256 GB
Crystal Disk Mark Western Digital WD Blue Mobile 1 TB
Crystal Disk Mark Western Digital WD Blue Mobile 1 TB
HD-Tune Western Digital WD Blue Mobile 1 TB
HD-Tune Western Digital WD Blue Mobile 1 TB
HD-Tune Seagate ST1000LM035 (typische HDD)
HD-Tune Seagate ST1000LM035 (typische HDD)
Acer Predator Helios 500 PH517-51-79BY
SK hynix SSD Canvas SC300 HFS256GD9MNE-6200A
Asus G703
2x Samsung SM961 MZVKW512HMJP NVMe (RAID 0)
MSI GT75 8RG-090 Titan
2x Samsung PM961 MZVLW256HEHP (RAID 0)
HP Omen X 17-ap0xx
Samsung PM961 MZVLW256HEHP
Razer Blade Pro RZ09-0220
Samsung SSD PM951 MZVLV256HCHP
Durchschnittliche SK hynix SSD Canvas SC300 HFS256GD9MNE-6200A
 
CrystalDiskMark 5.2 / 6
157%
96%
67%
17%
0%
Write 4K
79.18
160.7
103%
111.8
41%
148.8
88%
155.1
96%
79.2
0%
Read 4K
39.69
54.82
38%
42.09
6%
46.64
18%
44.22
11%
39.7
0%
Write Seq
949.6
2738
188%
2288
141%
1216
28%
311.2
-67%
950
0%
Read Seq
1087
3346
208%
3321
206%
1461
34%
1247
15%
1087
0%
Write 4K Q32T1
189.6
612.4
223%
308.3
63%
444
134%
310.3
64%
190
0%
Read 4K Q32T1
304
708.7
133%
364.9
20%
535
76%
551.2
81%
304
0%
Write Seq Q32T1
947.7
3082
225%
2440
157%
1210
28%
311.5
-67%
948
0%
Read Seq Q32T1
1488
3505
136%
3485
134%
3450
132%
1560
5%
1488
0%
SK hynix SSD Canvas SC300 HFS256GD9MNE-6200A
CDM 5/6 Read Seq Q32T1: 1488 MB/s
CDM 5/6 Write Seq Q32T1: 947.7 MB/s
CDM 5/6 Read 4K Q32T1: 304 MB/s
CDM 5/6 Write 4K Q32T1: 189.6 MB/s
CDM 5 Read Seq: 1087 MB/s
CDM 5 Write Seq: 949.6 MB/s
CDM 5/6 Read 4K: 39.69 MB/s
CDM 5/6 Write 4K: 79.18 MB/s

Grafikkarte - Der Predator ist ein echter Gamer

3DMark Firestrike
3DMark Firestrike
GPU-Fan
GPU-Fan

Eine Umschaltgrafiklösung hat das Predator Helios 500 nicht zu bieten. Die integrierte UHD Graphics 630 ist abgeschaltet und kann auch nicht aktiviert werden. Somit arbeitet die dedizierte Nvidia GeForce GTX 1070 permanent. 

Die GPU ist dem Mittelfeld der aktuellen GPU-Oberklasse zuzuordnen. Der Pascal-Kern unterstützt DirectX 12 und erreicht Geschwindigkeiten von bis zu 1.898 MHz. Dieser Wert kann aber nicht dauerhaft gehalten werden (Turbo). 

Während unseres Tests konnten wir eine Arbeitsgeschwindigkeit von durchschnittlich etwa 1.800 MHz feststellen, sofern der volle Turbo im PredatorSense-Tool eingefordert wurde. Ohne diese manuelle Übertaktung liegt der GPU-Takt bei 1.700 MHz. 

Der GPU stehen insgesamt 8.192 MB GDDR5-Grafikspeicher zur Seite. Die Resultate in den 3DMark-Benchmarks bewegen sich auf einem normalen Niveau für diesen Grafikkern.

3DMark
1920x1080 Fire Strike Graphics
Asus G703
NVIDIA GeForce GTX 1080 (Laptop), Intel Core i7-7820HK
22160 Points ∼100% +26%
MSI GT75 8RG-090 Titan
NVIDIA GeForce GTX 1080 (Laptop), Intel Core i9-8950HK
21422 Points ∼97% +21%
HP Omen X 17-ap0xx
NVIDIA GeForce GTX 1080 (Laptop), Intel Core i7-7820HK
20307 Points ∼92% +15%
Acer Predator Helios 500 PH517-51-79BY
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop), Intel Core i7-8750H
17649 Points ∼80%
Durchschnittliche NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop)
  (15718 - 19059, n=52)
17236 Points ∼78% -2%
Acer Predator 17 G9-793-70PJ
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop), Intel Core i7-7700HQ
16847 Points ∼76% -5%
Razer Blade Pro RZ09-0220
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), Intel Core i7-7700HQ
11049 Points ∼50% -37%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (385 - 40636, n=424)
10168 Points ∼46% -42%
1280x720 Cloud Gate Standard Graphics
Asus G703
NVIDIA GeForce GTX 1080 (Laptop), Intel Core i7-7820HK
143992 Points ∼100%
MSI GT75 8RG-090 Titan
NVIDIA GeForce GTX 1080 (Laptop), Intel Core i9-8950HK
140768 Points ∼98%
Durchschnittliche NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop)
  (64973 - 125922, n=47)
98554 Points ∼68%
Acer Predator 17 G9-793-70PJ
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop), Intel Core i7-7700HQ
94246 Points ∼65%
HP Omen X 17-ap0xx
NVIDIA GeForce GTX 1080 (Laptop), Intel Core i7-7820HK
88432 Points ∼61%
Razer Blade Pro RZ09-0220
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), Intel Core i7-7700HQ
77354 Points ∼54%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (5761 - 184578, n=415)
61272 Points ∼43%
3DMark Fire Strike Score
15019 Punkte
3DMark Time Spy Score
5741 Punkte
Hilfe

Gaming Performance

Der manuelle GPU-Turbo entpuppt sich als Spielerei, die kaum Einfluss auf die Frames zu haben scheint. Witcher 3 Ultra-Settings für FHD, den wir als Stresstest nutzen, läuft ohne Turbo und Cool Boost ziemlich konstant mit 1.700 MHz. GPU-Turbo und Cool Boost führt nun zu schwankenden Taktungen, siehe Screenshot. Zwischen 1.750 und 1.800 MHz schwankt es. 

Der Reinerlös von zirka 75 MHz erhöht die FPS von 58 auf 60. Hier ist wenig Turbo drin, es geht wohl eher darum, dem Gamer ein Spielzeug in die Hand zu geben, das er sich wünscht. Praktisch (fast) nutzlos ist es dann aber doch, zumal der Nutzer eine höhere Lautstärke ertragen muss. 

Witcher 3 Ultra Stresstest: NO Cool Boost, NO GPU-Turbo
Witcher 3 Ultra Stresstest: NO Cool Boost, NO GPU-Turbo
Witcher 3 Ultra Stresstest: Cool Boost und GPU-Turbo aktiv
Witcher 3 Ultra Stresstest: Cool Boost und GPU-Turbo aktiv
Dirt Rally - 1920x1080 Ultra Preset AA:4x MS
Acer Predator Helios 500 PH517-51-79BY
GeForce GTX 1070 (Laptop), 8750H, SK hynix SSD Canvas SC300 HFS256GD9MNE-6200A
119 fps ∼100%
Durchschnittliche NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop)
  (84.7 - 119, n=3)
102 fps ∼86% -14%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (32.7 - 168, n=29)
76.2 fps ∼64% -36%
The Witcher 3 - 1920x1080 Ultra Graphics & Postprocessing (HBAO+)
Asus G703
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK, 2x Samsung SM961 MZVKW512HMJP NVMe (RAID 0)
77.9 fps ∼100% +37%
MSI GT75 8RG-090 Titan
GeForce GTX 1080 (Laptop), 8950HK, 2x Samsung PM961 MZVLW256HEHP (RAID 0)
76.8 fps ∼99% +35%
HP Omen X 17-ap0xx
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
65 fps ∼83% +14%
Acer Predator 17 G9-793-70PJ
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ, Toshiba NVMe THNSN5512GPU7
59.4 fps ∼76% +4%
Durchschnittliche NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop)
  (48.2 - 68.4, n=37)
58.9 fps ∼76% +3%
Acer Predator Helios 500 PH517-51-79BY
GeForce GTX 1070 (Laptop), 8750H, SK hynix SSD Canvas SC300 HFS256GD9MNE-6200A
57 fps ∼73%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (12.6 - 115, n=198)
44.8 fps ∼58% -21%
Razer Blade Pro RZ09-0220
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Samsung SSD PM951 MZVLV256HCHP
38.3 fps ∼49% -33%
Fallout 4 - 1920x1080 Ultra Preset AA:T AF:16x
HP Omen X 17-ap0xx
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
136 fps ∼100% +11%
Acer Predator Helios 500 PH517-51-79BY
GeForce GTX 1070 (Laptop), 8750H, SK hynix SSD Canvas SC300 HFS256GD9MNE-6200A
122 fps ∼90%
Durchschnittliche NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop)
  (95.4 - 122, n=9)
105 fps ∼77% -14%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (19.8 - 168, n=80)
71 fps ∼52% -42%
Razer Blade Pro RZ09-0220
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Samsung SSD PM951 MZVLV256HCHP
66.8 fps ∼49% -45%
Rise of the Tomb Raider - 1920x1080 Very High Preset AA:FX AF:16x
HP Omen X 17-ap0xx
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
109 fps ∼100% +21%
Durchschnittliche NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop)
  (79.1 - 103, n=24)
92.5 fps ∼85% +3%
Acer Predator Helios 500 PH517-51-79BY
GeForce GTX 1070 (Laptop), 8750H, SK hynix SSD Canvas SC300 HFS256GD9MNE-6200A
90 fps ∼83%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (8.9 - 126, n=133)
62.5 fps ∼57% -31%
Razer Blade Pro RZ09-0220
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Samsung SSD PM951 MZVLV256HCHP
58.7 fps ∼54% -35%
Resident Evil 7 - 1920x1080 Very High / On AA:FXAA+T
HP Omen X 17-ap0xx
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
163 fps ∼100% +11%
Acer Predator Helios 500 PH517-51-79BY
GeForce GTX 1070 (Laptop), 8750H, SK hynix SSD Canvas SC300 HFS256GD9MNE-6200A
147 fps ∼90%
Durchschnittliche NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop)
  (130 - 162, n=6)
139 fps ∼85% -5%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (19.8 - 234, n=27)
113 fps ∼69% -23%
Playerunknown's Battlegrounds (PUBG) - 1920x1080 Ultra Preset
Acer Predator Helios 500 PH517-51-79BY
GeForce GTX 1070 (Laptop), 8750H, SK hynix SSD Canvas SC300 HFS256GD9MNE-6200A
95 fps ∼100%
HP Omen X 17-ap0xx
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
92 fps ∼97% -3%
Durchschnittliche NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop)
  (70 - 95, n=5)
81.2 fps ∼85% -15%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (24.2 - 95, n=21)
70.5 fps ∼74% -26%
F1 2017 - 1920x1080 Ultra High Preset AA:T AF:16x
HP Omen X 17-ap0xx
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
108 (min: 82, max: 118) fps ∼100% +11%
Acer Predator Helios 500 PH517-51-79BY
GeForce GTX 1070 (Laptop), 8750H, SK hynix SSD Canvas SC300 HFS256GD9MNE-6200A
97 fps ∼90%
Durchschnittliche NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop)
  (88 - 102, n=5)
94.8 fps ∼88% -2%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (20 - 115, n=27)
77.4 fps ∼72% -20%
Razer Blade Pro RZ09-0220
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Samsung SSD PM951 MZVLV256HCHP
61 fps ∼56% -37%
Call of Duty WWII - 1920x1080 Extra / On AA:Filmic T2X SM
Asus G703
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK, 2x Samsung SM961 MZVKW512HMJP NVMe (RAID 0)
136 fps ∼100% +43%
Durchschnittliche NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop)
  (95 - 122, n=5)
110 fps ∼81% +16%
Acer Predator Helios 500 PH517-51-79BY
GeForce GTX 1070 (Laptop), 8750H, SK hynix SSD Canvas SC300 HFS256GD9MNE-6200A
95 fps ∼70%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (12.4 - 149, n=19)
88.1 fps ∼65% -7%
Star Wars Battlefront 2 - 1920x1080 Ultra Preset
Asus G703
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK, 2x Samsung SM961 MZVKW512HMJP NVMe (RAID 0)
124 fps ∼100% +35%
MSI GT75 8RG-090 Titan
GeForce GTX 1080 (Laptop), 8950HK, 2x Samsung PM961 MZVLW256HEHP (RAID 0)
121 fps ∼98% +32%
Durchschnittliche NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop)
  (90.7 - 104, n=4)
97.2 fps ∼78% +6%
Acer Predator Helios 500 PH517-51-79BY
GeForce GTX 1070 (Laptop), 8750H, SK hynix SSD Canvas SC300 HFS256GD9MNE-6200A
92 fps ∼74%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (10.1 - 124, n=17)
75.8 fps ∼61% -18%
Kingdom Come: Deliverance - 1920x1080 Ultra High Preset
Acer Predator Helios 500 PH517-51-79BY
GeForce GTX 1070 (Laptop), 8750H, SK hynix SSD Canvas SC300 HFS256GD9MNE-6200A
82 fps ∼100%
Asus G703
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK, 2x Samsung SM961 MZVKW512HMJP NVMe (RAID 0)
76.4 fps ∼93% -7%
Durchschnittliche NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop)
  (54.2 - 82, n=5)
65.5 fps ∼80% -20%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (7.5 - 82, n=20)
50.2 fps ∼61% -39%
01020304050607080Tooltip
Acer Predator Helios 500 PH517-51-79BY GeForce GTX 1070 (Laptop), 8750H, SK hynix SSD Canvas SC300 HFS256GD9MNE-6200A The Witcher 3 1920x1080 Ultra Graphics & Postprocessing (HBAO+): Ø58.5 (36-65)
HP Omen X 17-ap0xx GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK, Samsung PM961 MZVLW256HEHP The Witcher 3 1920x1080 Ultra Graphics & Postprocessing (HBAO+): Ø65.3 (58-71)
Asus G703 GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK, 2x Samsung SM961 MZVKW512HMJP NVMe (RAID 0) The Witcher 3 1920x1080 Ultra Graphics & Postprocessing (HBAO+): Ø71.8 (67-75)
MSI GT75 8RG-090 Titan GeForce GTX 1080 (Laptop), 8950HK, 2x Samsung PM961 MZVLW256HEHP (RAID 0) The Witcher 3 1920x1080 Ultra Graphics & Postprocessing (HBAO+): Ø72.3 (68-76)
Razer Blade Pro RZ09-0220 GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Samsung SSD PM951 MZVLV256HCHP The Witcher 3 1920x1080 Ultra Graphics & Postprocessing (HBAO+): Ø36.1 (32-40)
Acer Predator 17 G9-793-70PJ GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ, Toshiba NVMe THNSN5512GPU7 The Witcher 3 1920x1080 Ultra Graphics & Postprocessing (HBAO+): Ø57.6 (54-61)

Bei den Games kann das Helios 500 zu den typischen GTX-1070-Gamern aufschließen: Manchmal liegt es über dem Durchschnitt, manchmal etwas darunter. So oder so, alle Titel sind problemlos in vollen Details spielbar, allerdings auf der nativen Full-HD-Anzeige. Wer einen HDMI oder DisplayPort-Monitor anschließt, mit 4K oder QHD, der sollte die GTX 1070 in den meisten Fällen auch noch nicht an den Rand ihrer Leistung bringen können. Für kommende Games kann das aber schon anders aussehen. 

min. mittel hoch max.
Dirt Rally (2015) 119fps
The Witcher 3 (2015) 11057fps
Fallout 4 (2015) 133122fps
Rise of the Tomb Raider (2016) 10890fps
Battlefield 1 (2016) 127118fps
Resident Evil 7 (2017) 163147fps
Playerunknown's Battlegrounds (PUBG) (2017) 13195fps
F1 2017 (2017) 14097fps
Call of Duty WWII (2017) 13095fps
Star Wars Battlefront 2 (2017) 11392fps
Kingdom Come: Deliverance (2018) 5982fps

Emissionen - Der Predator behält einen kühlen Kopf

Geräuschemissionen

Der neue Predator ist im täglichen Office-Einsatz ein sehr verträgliches Notebook, das seine beiden Lüfter gerne mal für eine Zeit lang ausschaltet (Leerlauf, nur OneDrive Sync). 

Wenn die Kühlung dann läuft, dann mit deutlich hörbaren, aber ruhigen, gleichmäßigen 35 dB(A), die sich wie ein sanftes Hintergrund-Rauschen wahrnehmen. Es sind immer beide Lüfter aktiv, auch im Leerlauf. Allerdings laufen die Fans mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten, was in PredatorSense sehr schön beobachtet werden kann.

Die dedizierte Nvidia wird nicht zu Gunsten einer iGPU im Intel-Prozessor abgeschaltet, die UHD Graphics 630 ist gar nicht aktiviert. 

Lüfter-Charakteristik Predator Helios 500
Lüfter-Charakteristik Predator Helios 500
PredatorSense - GPU Turbo einstellen
PredatorSense - GPU Turbo einstellen
Cool Boost = Lüfterdrehzahl maximieren
Cool Boost = Lüfterdrehzahl maximieren

Gemütliche Office-Lautstärke, das funktioniert natürlich nur im Auto-Modus des Lüfters. Cool Boost lässt die Kühlung dauerhaft laufen, das ist für Gaming-Einsätze gerechtfertigt. Komplett lautlos wird das Helios 500 nur selten, daran ist die Festplatte schuld, die neben der SSD im Chassis steckt.

Beim Zocken kann sich der Nutzer auf 44 bis 45 dB(A) einstellen. Dies haben wir im Stresstest OHNE Cool Boost gemessen. Der Lüfter-Turbo macht den Predator dann noch ein Stück lauter. 

Doppel-Lüfter im Helios 500
Doppel-Lüfter im Helios 500

Lautstärkediagramm

Idle
31.2 / 35.3 / 35.3 dB(A)
HDD
31 dB(A)
Last
44.4 / 45.2 dB(A)
  red to green bar
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   Audix TM1, Arta (aus 15 cm gemessen)   Umgebungsgeräusche: 30.4 dB(A)
dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2037.339.736.336.437.437.32535.136.234.333.635.335.13134.233.232313134.2403233.432.73229.5325032.332.630.931.331.132.36332.633.131.93335.932.68030.730.829.930.629.330.710035.538.430.831.227.835.512527.930.426.628.625.127.916029.631.126.92625.829.62003031.426.726.326.73025032.133.326.824.42332.131533.934.827.123.723.933.940032.233.425.922.22132.250030.631.624.42221.230.66303131.92421.220.43180032.633.224.420.719.432.6100034.735.226.219.518.334.7125035.836.22718.817.935.8160034.835.826.218.317.134.8200034.835.524.917.917.334.8250033.834.322.417.71733.8315032.233.520.517.616.932.2400029.430.619.317.616.929.4500027.929.318.617.616.727.9630025.126.717.917.516.825.1800022.523.817.617.616.822.51000020.82217.617.616.720.81250019.22017.617.616.919.21600018.819.61817.81718.8SPL44.445.235.631.230.444.4N4.54.82.11.41.34.5median 31Acer Predator Helios 500 PH517-51-79BYmedian 31.9median 24.4median 18.8median 17.9median 31Delta3.83.33.73.43.13.8hearing rangehide median Fan Noise

Temperatur

Den Lüftern gelingt es ausgezeichnet, die warme Abluft aus dem Chassis zu befördern. Selbiges erhitzt sich im Extremfall (Stresstest ohne GPU-Turbo / Cool Boost) nur auf punktuell 43 Grad, der Durchschnitt liegt bei 34 Grad. 

Weite Teile der Arbeitsumgebung werden gerade mal handwarm, wobei es unten wie oben Hotspots bei den Luftauslässen gibt. 

Mittels PredatorSense kann der Gamer einfach auf einen Lüfter-Boost sowie auf Übertaktungs-Presets für die Grafikkarte zugreifen. Wir haben das während des Stresstests ausprobiert. Die Grafik zeigt die CPU/GPU-Temperaturen in Abhängigkeit vom aktuellen Modi des Stresstests. 

Bis Minute 5 läuft nur Prime95, die automatische Lüftersteuerung ist aktiv. Dann schalten wir bis Minute 8 den Cool Boost dazu, das Gerät wird deutlich lauter. Auf den Takt hat das keine Auswirkungen (konstant 2,7 GHz), jedoch sinkt die Temperatur am SoC um -4 Grad Celsius auf 44 Grad. 

Jetzt schalten wir den Furmark dazu, es laufen also zeitgleich CPU- und GPU-Last. Die GPU-Temperatur steigt deshalb ab Minute 8 sprunghaft an, allerdings auch die des SoC. Sie pendeln sich bei 70 (GPU) bzw. 81 (CPU) ein. Der Cool Boost ist in dieser Phase NICHT aktiv. 

Bei Minute 13 schalten wir den Cool Boost ein, sofort sinken die Temperaturen an beiden Chips deutlich auf 62 (GPU) bzw. 73 Grad (CPU). Die GPU-Übertaktung war während der 16 Minuten NICHT aktiv. 

CPU-Stress mit Prime95 UND Furmark: Cool Boost senkt die Temperatur deutlich
CPU-Stress mit Prime95 UND Furmark: Cool Boost senkt die Temperatur deutlich

In Runde zwei (sechs Minuten) setzt nur Furmark die GPU unter Last. Bis Minute 3 ist der Lüfter auf Automatik und die GPU auf normalem Takt. Dann schalten wir Cool Boost dazu und setzen den GPU-Modus auf Turbo. 

Sofort steigt die GPU Clock von 1.700 MHz (Durchschnitt) auf 1.830 MHz, sinkt aber nach einer Minute auf 1.792 ab und bleibt dort relativ stabil. Die Temperatur war im normalen GPU-Modus bei 68 Grad, sie sinkt trotz Turbo wegen des Cool Boost auf bis zu 62 Grad.

Alles in allem hat Acer dem Helios 500 offenbar eine clevere Kühlung spendiert, die auch bei Übertaktung das System im Griff hat. Im Rahmen der Spiele-Tests werden wir den Temperatur-Check während Witcher 3 (Settings Ultra) ergänzen.

GPU-Stress mit Furmark: Cool Boost senkt die Temperatur deutlich
GPU-Stress mit Furmark: Cool Boost senkt die Temperatur deutlich
Max. Last
 38.7 °C42.6 °C33.4 °C 
 35.1 °C39 °C33.2 °C 
 28.2 °C27 °C28.3 °C 
Maximal: 42.6 °C
Durchschnitt: 33.9 °C
37.2 °C34.2 °C35 °C
30.9 °C30.1 °C29.4 °C
27 °C27 °C26.9 °C
Maximal: 37.2 °C
Durchschnitt: 30.8 °C
Netzteil (max.)  44.9 °C | Raumtemperatur 23.7 °C | FIRT 550-Pocket
Abwärme Leerlauf, oben
Abwärme Leerlauf, oben
Abwärme Leerlauf, unten
Abwärme Leerlauf, unten
Abwärme Stresstest, oben
Abwärme Stresstest, oben
Abwärme Stresstest, oben
Abwärme Stresstest, oben
Abwärme Witcher 3, Ultra-Settings, oben
Abwärme Witcher 3, Ultra-Settings, oben
Abwärme Witcher 3, Ultra-Settings, unten
Abwärme Witcher 3, Ultra-Settings, unten

Lautsprecher

Beim Soundsystem, das aus zwei Speakern plus zwei Subwoofer besteht, legt sich Acer ins Zeug. Über das Dolby-Audio-Menü lassen sich verschiedene Presets und sonstige Tweaks wie ein Equalizer einstellen. Wir sind bei den Standard-Settings geblieben. Musiktitel klingen meist präsent, recht natürlich und voll, aber auch etwas hart und tendenziell mittenlastig.

Das Predator Helios 500 kann tiefere Frequenzen besser wiedergeben als die meisten Notebooks, echte Bässe kann es aber mangels Volumen nicht erzeugen. Allerdings sind die Tiefen besser abgebildet als beim Omen X 17 und ähnlich gut wie beim Predator 17, der mit vier Lautsprechern ausgerüstet ist (und mit Subwoofer). Die Maximallautstärke ist allerdings niedriger als beim großen Bruder, größere Räume zu beschallen könnte schon schwerfallen. Lautstärkeschwankungen sind uns nicht aufgefallen.

Dafür freut sich der Nutzer über Ansätze von Dynamik und eine gar nicht mal so schlechte Räumlichkeit. Da auch Games vernünftig klingen, kann hier nach Meinung des Testers durchaus auf Kopfhörer verzichtet werden. Alles in allem ist das mehr als brauchbare Soundsystem dem Einsatzzweck angemessen, fällt aber hinter die Akustik des Predator 17 zurück.

Ein Dual Array-Mikrofon befindet sich neben der Webcam. Die Aufnahme aus naher Distanz (60 cm) ist brauchbar, klingt aber schon etwas dumpf. Entfernen wir uns weiter, so wird das Klangbild der aufgezeichneten Stimme deutlich dumpfer, das ist dann nicht mehr brauchbar.

Pink Noise
Pink Noise
Subwoofer auf der Unterseite
Subwoofer auf der Unterseite
Subwoofer intern
Subwoofer intern
Lautsprecher
Lautsprecher
dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2041.637.441.6254135.3413141.13141.14041.629.541.65042.631.142.66344.535.944.58045.829.345.810049.727.849.712550.725.1