Notebookcheck

Test Asus ROG Chimera G703 (i7-7820HK, GTX 1080, Full-HD) Laptop

Florian Glaser, Felicitas Krohn, 27.02.2018

Frequenz-Junkie. Stellten bis vor Kurzem 120-Hz-Displays das Nonplusultra bei Gaming-Laptops dar, geht Asus jetzt einen Schritt weiter und präsentiert mit dem ROG Chimera G703 eines der ersten 144-Hz-Notebooks. Was der 17-Zöller sonst noch zu bieten hat, erfahren Sie im Test.

Asus G703

Im Gegensatz zum erfolgreichen ROG G752, das „nur“ mit einer GeForce GTX 1060 bzw. GTX 1070 bestückt ist, kommt beim ROG G703 Nvidias derzeit stärkster Pascal-Chip für Notebooks, die GeForce GTX 1080, zum Einsatz. Begleitet wird der DirectX-12-Beschleuniger von einem Core i7-7820HK. Die restliche Ausstattung ist ebenfalls nicht von schlechten Eltern. So konnte unsere UK-Version auf 64 GB DDR4-RAM (4x 16 GB DDR4-2800 @2.400 MHz) und eine Kombination aus 2-TB-HDD und 1-TB-SSD-RAID (2x 512 GB NVMe) zurückgreifen. Als weiteres Highlight entpuppt sich das pfeilschnelle 144-Hz-IPS-Display mit G-Sync-Support.

In Deutschland ist die genannte Konfiguration bisher noch nicht verfügbar, wenngleich das rund 3.600 Euro teure Modell G703VI-E5089T – mit Ausnahme des halbierten Arbeitsspeichers (32 GB DDR4) – identische Spezifikationen aufweist. Entsprechend dürften die Ergebnisse und die Wertung der DE-Variante sehr ähnlich ausfallen.

Zu den Konkurrenten des ROG Chimera G703 zählen andere 17-Zoll-Gamer mit GeForce GTX 1080 wie das Schenker XMG Ultra 17, das Acer Predator 17 X, das MSI GT75VR und das Alienware 17 R4, welche allesamt im Test als Vergleichsgeräte auftauchen.

Asus G703 (G703 Serie)
Prozessor
Grafikkarte
NVIDIA GeForce GTX 1080 (Laptop) - 8192 MB, Kerntakt: 1682 MHz, Speichertakt: 2578 MHz, GDDR5X, ForceWare 390.77
Hauptspeicher
65536 MB 
, 4x 16 GB SO-DIMM DDR4-2800, Dual-Channel, 4 von 4 Slots belegt, max. 64 GB
Bildschirm
17.3 Zoll 16:9, 1920 x 1080 Pixel 127 PPI, AUO B173HAN03.0 (AUO309D), IPS, Full-HD, 144 Hz, G-Sync, spiegelnd: nein
Mainboard
Intel CM238
Massenspeicher
2x Samsung SM961 MZVKW512HMJP NVMe (RAID 0), 1024 GB 
, + Seagate Mobile ST2000LM007, 2 TB HDD, 5400 rpm. Schächte: 3x M.2 Typ 2280 (davon 2x PCIe/NVMe) & 1x 2,5-Zoll
Soundkarte
Realtek ALC295 @ Intel Sunrise Point-LP PCH - High Definition Audio Controller
Anschlüsse
4 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 1 USB 3.1 Gen2, 1 Thunderbolt, 1 HDMI, 2 DisplayPort, 1 Kensington Lock, Audio Anschlüsse: Kopfhörer, Mikrofon, Card Reader: SD, SDHC, SDXC
Netzwerk
Realtek PCIe GBE Family Controller (10/100/1000/2500/5000MBit/s), Intel Dual Band Wireless-AC 8265 (a/b/g/n = Wi-Fi 4/ac = Wi-Fi 5), Bluetooth 4.2
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 51 x 425 x 319
Akku
71 Wh Lithium-Ion, 8 Zellen
Betriebssystem
Microsoft Windows 10 Pro 64 Bit
Kamera
Webcam: HD
Sonstiges
Lautsprecher: 2.0, Tastatur: Chiclet RGB, Tastatur-Beleuchtung: ja, 330-Watt-Netzteil, diverse Hersteller Tools, XSplit Gamecaster Trial, 24 Monate Garantie
Gewicht
4.744 kg, Netzteil: 1.278 kg
Preis
3600 EUR
Hinweis: Der Hersteller kann abweichende Bauteile wie Bildschirme, Laufwerke und Speicherriegel mit ähnlichen Spezifikationen unter dem gleichen Modellnamen einsetzen.

 

Gehäuse

Während die meisten Notebooks symmetrisch designt sind, verfolgt Asus bei der Gestaltung seiner Gaming-Gehäuse einen individuellen Ansatz. So ist im Falle des G703 nicht nur die Oberseite der Baseunit asymmetrisch, wie wir es schon vom G752 kennen, sondern auch der Deckel. Ob man die zahlreichen Schrägen und Farbwechsel zu schätzen weiß, hängt natürlich vom eigenen Geschmack ab. Durch die silbernen Elemente wirkt der 17-Zöller in unseren Augen sehr frisch, wobei wir uns hier und da (z. B. auf dem Gehäuseboden) etwas weniger optische Spielereien gewünscht hätten.

Hinsichtlich der Materialien gibt es kaum etwas zu bemängeln. Das gilt auch für den Deckel, der aus gebürstetem Aluminium besteht. Das Soft-Touch-Finish der hochwertigen Handballenauflage macht ebenfalls eine gute Figur, neigt (materialbedingt) jedoch schnell zu Verschmutzungen. Vor allem bei fettigen Händen zeigen sich bald Abdrücke. Um das Gewicht nicht allzu sehr in die Höhe zu treiben, wird die Unterseite des Gehäuses aus Kunststoff gefertigt.

Die Stabilität des Chassis würden wir als gut bezeichnen. Selbst bei kräftigerem Druck gibt die Baseunit, wenn überhaupt, nur minimal nach. Weniger toll schneidet – andere Notebooks lassen grüßen – der Deckel ab, welcher sich mit zwei Händen deutlich verwinden lässt und dabei unschön knackt. Optimierungen würde auch die Verarbeitung vertragen. Bei unserem Testgerät waren die Spaltmaße zwischen Display und Rahmen leider sehr unterschiedlich, was am Qualitätseindruck zehrt. Nimmt man alle Aspekte zusammen, liefert das Gehäuse dennoch eine gute Vorstellung ab.

Asus G703
Asus G703
Asus G703
Asus G703
Asus G703
Asus G703
Asus G703
Asus G703
Asus G703
Asus G703
Asus G703
Asus G703

Dass der 17-Zoll-Spross eher für den stationären Betrieb gedacht ist, sieht man beim Blick auf das Gewicht und die Abmessungen. 4,7 kg sind recht unangenehm zu transportieren. Mit diesem Wert zieht das G703 an der Konkurrenz vorbei, die auf 4,3 bis 4,4 kg kommt. Lediglich das MSI GT75VR wiegt fast genauso viel. Bei der Bauhöhe ordnet sich das G703 mit 51 mm mittig zwischen dem Acer Predator 17 X (45 mm) und dem MSI GT75VR (58 mm) ein.

Größenvergleich

428 mm 314 mm 58 mm 4.6 kg425 mm 319 mm 51 mm 4.7 kg423 mm 322 mm 45 mm 4.3 kg418 mm 295 mm 41 mm 4.4 kg424 mm 332 mm 29.9 mm 4.4 kg

Ausstattung

Schnittstellen

Asus scheint auf die Kritik von Presse und Käufern gehört zu haben und verteilt die Anschlüsse deutlich intelligenter als bei anderen seiner Gaming-Notebooks. So mussten die 17-Zoll-Brüder G701 und G752 mit einer frontlastigen Anordnung leben, die bei der Verwendung einer Maus oft zu nervigen Kollisionen mit angesteckten Kabeln geführt hat. Obwohl auch die Verteilung beim G703 wegen der seitlich positionierten Lüfteröffnungen nicht perfekt ist, fällt der Bewegungsspielraum jetzt besser aus.

Besonders wichtige und häufig genutzte Schnittstellen befinden sich nun auf der Rückseite. Insgesamt kann der 17-Zöller mit vier USB-3.0-Ports, zwei Audio-Buchsen, zwei Bildausgängen (HDMI & Mini-DisplayPort), einem RJ45-Port, einem Kartenleser und einem Kensington Lock auftrumpfen. Abgerundet wird das Paket von einem modernen Thunderbolt-3-Port, der theoretisch den Anschluss einer externen GPU erlaubt.

Rückseite: USB-A 3.0, HDMI, Mini-DisplayPort, DC-in
Rückseite: USB-A 3.0, HDMI, Mini-DisplayPort, DC-in
Linke Seite: RJ45-LAN, Thunderbolt 3, USB-A 3.0, Mikrofon, Kopfhörer
Linke Seite: RJ45-LAN, Thunderbolt 3, USB-A 3.0, Mikrofon, Kopfhörer
Rechte Seite: Kartenleser, 2x USB-A 3.0, Kensington Lock
Rechte Seite: Kartenleser, 2x USB-A 3.0, Kensington Lock

SDCardreader

Wie das MSI GT75VR und das Acer Predator 17 X belegen, sind flotte Cardreader keine Selbstverständlichkeit. Während die beiden Konkurrenzgeräte im Test mit unserer Referenzkarte jeweils unter 100 MB/s blieben, schafft das ROG G703 zwischen 182 MB/s (Übertragung von Fotos) und 240 MB/s (sequentielles Lesen). Einzig das Schenker XMG Ultra 17 kann mit 187 bzw. 208 MB/s an diese Werte heranreichen.

SDCardreader Transfer Speed
average JPG Copy Test (av. of 3 runs)
Schenker XMG Ultra 17
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
187 MB/s ∼100% +3%
Asus G703
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
182 MB/s ∼97%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (11.7 - 206, n=262)
91.7 MB/s ∼49% -50%
MSI GT75VR 7RF-012 Titan Pro
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
83 MB/s ∼44% -54%
Acer Predator 17 X GX-792-76DL
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
79 MB/s ∼42% -57%
maximum AS SSD Seq Read Test (1GB)
Asus G703
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
240 MB/s ∼100%
Schenker XMG Ultra 17
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
208 MB/s ∼87% -13%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (13.4 - 257, n=260)
109 MB/s ∼45% -55%
Acer Predator 17 X GX-792-76DL
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
89 MB/s ∼37% -63%
MSI GT75VR 7RF-012 Titan Pro
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
88 MB/s ∼37% -63%

Kommunikation

Bei der drahtlosen Kommunikation verfehlt das Chimera einen Spitzenplatz. Anders als die Konkurrenten enthält der 17-Zöller kein Funkmodul von Rivet Networks (Killer 1435 respektive 1535), sondern von Intel. Das Wireless-AC 8265 spielt zwar bei der Empfangsleistung vorne mit, die Sendegeschwindigkeit ist jedoch etwas geringer.

Networking
iperf3 Client (receive) TCP 1 m 4M x10
MSI GT75VR 7RF-012 Titan Pro
Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter
700 MBit/s ∼100% +3%
Schenker XMG Ultra 17
Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter
689 MBit/s ∼98% +1%
Acer Predator 17 X GX-792-76DL
Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter
681 MBit/s ∼97% 0%
Asus G703
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
681 MBit/s ∼97%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (141 - 1380, n=283)
614 MBit/s ∼88% -10%
Alienware 17 R4
Killer Wireless-n/a/ac 1435 Wireless Network Adapter
606 MBit/s ∼87% -11%
iperf3 Client (transmit) TCP 1 m 4M x10
Acer Predator 17 X GX-792-76DL
Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter
628 MBit/s ∼100% +24%
Schenker XMG Ultra 17
Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter
596 MBit/s ∼95% +18%
Alienware 17 R4
Killer Wireless-n/a/ac 1435 Wireless Network Adapter
589 MBit/s ∼94% +16%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (144 - 1160, n=283)
566 MBit/s ∼90% +12%
MSI GT75VR 7RF-012 Titan Pro
Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter
558 MBit/s ∼89% +10%
Asus G703
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
506 MBit/s ∼81%

Software

Softwareseitig lässt Asus nichts anbrennen. Eine zentrale Anlaufstelle bildet erneut das sogenannte Gaming Center, welches dutzende Überwachungsoptionen (Taktrate, Temperatur, …) und Einstellungsmöglichkeiten (z. B. für die Lüftung) bietet. Mithilfe von Zusatzprogrammen darf man außerdem an der Tastaturbeleuchtung, dem Netzwerkverkehr und dem Klang schrauben (siehe Screenshots). Als entscheidendes Feature wäre die eingebaute Übertaktung zu nennen. Der standardmäßig aktive Turbo-Gear-Modus Extrem beschleunigt CPU und GPU merklich, wie wir später noch genauer analysieren.

Gaming Center
Gaming Center
Aura
Aura
Gamefirst IV
Gamefirst IV
Sonic Studio III
Sonic Studio III
Sonic Radar III
Sonic Radar III

Zubehör

Unser Pressegerät musste mit einem spartanischen Lieferumfang auskommen. Neben dem Notebook selbst war nur ein rund 1,3 kg schweres und ca. 20 x 10 x 4 cm großes 330-Watt-Netzteil an Bord.

Wartung

Zur Wartung passt am besten das Wort "eingeschränkt". Wer den Gehäuseboden von der einfach zu entfernenden Wartungsklappe befreit, erhält nur auf den Massenspeicher und die Hälfte der RAM-Slots Zugriff. Um das Kühlsystem, den Akku und die restlichen Arbeitsspeicher-Bänke zu erreichen, wäre eine vollständige Demontage nötig, was für Laien eher ungünstig ist. Das geht bei anderen Notebooks deutlich leichter (man nehme z. B. das Schenker XMG Ultra 17). Da CPU und GPU verlötet sind, fällt ein späteres Upgrade der Kern-Hardware jedoch sowieso flach.

Asus G703
Asus G703
Asus G703
Asus G703

Garantie

Die Pick-up-&-Return-Garantie erstreckt sich über 24 Monate.

Eingabegeräte

Tastatur

Beleuchtungsfans kommen beim ROG 703 definitiv auf ihre Kosten. Wie es sich für ein aktuelles Gaming-Notebook gehört, kann die Tastatur mit einer mehrstufigen und erfreulich hellen RGB-Beleuchtung aufwarten (inklusive diverser Modi). Die Qualität des Keyboards bewegt sich auf einem hohen bis sehr hohen Level. Während sich die Tasten beim G752 und G701 etwas schwammig anfühlen, besticht das Chimera durch ein sehr knackiges Feedback, welches Erinnerungen an das mechanische Keyboard des GT75VR weckt. Der verhältnismäßig hohe Tastenhub und das laute Tippgeräusch scheinen ebenfalls vom MSI Pendant inspiriert zu sein.

Beim Layout beschreitet Asus zum Glück andere Wege. Das G703 kommt hier ohne große Experimente aus und hält sich weitestgehend an den Standard. Vorteile im Vergleich zum GT75VR sind der vier- statt dreispaltige Nummernblock und die sinnvoller getrennte bzw. organisierte F-Reihe. Die Richtungspfeile ragen zudem in das Ziffernfeld und nicht in den Hauptblock hinein. Pluspunkte gibt es auch für die praktischen Sondertasten oberhalb des Keyboards. Mit diesen lässt sich beispielsweise die Lautstärke regeln und das Mikrofon deaktivieren.

Asus G703
Asus G703

Touchpad

Das Touchpad erreicht ebenfalls Referenzniveau. Auf der positiven Seite hätten wir nicht nur die angenehm glatte und entsprechend gleitfreudige Oberfläche, sondern auch die üppige Größe von 11,2 x 6,8 cm. Da es sich um ein konventionelles Touchpad mit dedizierten (wenn auch etwas klapprig anmutenden) Tasten handelt, werden Links- und Rechtsklicks stets zuverlässig erkannt. Gleiches gilt für den Multi-Touch-Support (Zoomen und Scrollen per 2-Finger-Geste), welcher meist einwandfrei funktioniert. Nachbessern könnte Asus lediglich bei der Präzision, die einen Tick genauer ausfallen sollte.

Display

Nachdem jahrelang 60–75 Hz der Standard für Displays waren, erscheinen jetzt immer mehr 120- und 144-Hz-Monitore. Asus und viele weitere Hersteller bringen diesen Trend nun auch in das Notebook-Segment.

280
cd/m²
286
cd/m²
281
cd/m²
288
cd/m²
274
cd/m²
277
cd/m²
259
cd/m²
229
cd/m²
239
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
AUO B173HAN03.0 (AUO309D)
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 288 cd/m² Durchschnitt: 268.1 cd/m² Minimum: 31 cd/m²
Ausleuchtung: 80 %
Helligkeit Akku: 274 cd/m²
Kontrast: 945:1 (Schwarzwert: 0.29 cd/m²)
ΔE Color 3.99 | 0.6-29.43 Ø6, calibrated: 1.79
ΔE Greyscale 4.14 | 0.64-98 Ø6.2
92% sRGB (Argyll 3D) 60% AdobeRGB 1998 (Argyll 3D)
Gamma: 2.58
Asus G703
AUO B173HAN03.0 (AUO309D), IPS, 1920x1080
Schenker XMG Ultra 17
AU Optronics B173ZAN01.0 (AUO109B), IPS, 3840x2160
Acer Predator 17 X GX-792-76DL
LP173WF4-SPF5 (LGD056D), IPS, 1920x1080
MSI GT75VR 7RF-012 Titan Pro
CMN N173HHE-G32 (CMN1747), TN LED, 1920x1080
Alienware 17 R4
TN LED, 2560x1440
Response Times
-136%
-153%
37%
-42%
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
17.6 (8.4, 9.2)
44 (22.8, 21.2)
-150%
45 (18, 27)
-156%
11.6 (6.4, 5.2)
34%
30 (18.8, 11.2)
-70%
Response Time Black / White *
11.2 (6, 5.2)
24.8 (11.6, 13.2)
-121%
28 (6, 22)
-150%
6.8 (4.8, 2)
39%
12.8 (10.8, 2)
-14%
PWM Frequency
25000 (15)
Bildschirm
15%
4%
26%
-16%
Helligkeit Bildmitte
274
332
21%
380
39%
274
0%
402.3
47%
Brightness
268
313
17%
362
35%
262
-2%
372
39%
Brightness Distribution
80
88
10%
91
14%
87
9%
86
8%
Schwarzwert *
0.29
0.28
3%
0.37
-28%
0.26
10%
0.62
-114%
Kontrast
945
1186
26%
1027
9%
1054
12%
649
-31%
DeltaE Colorchecker *
3.99
3.86
3%
4.12
-3%
1.36
66%
5.6
-40%
Colorchecker DeltaE2000 max. *
7.33
5.88
20%
8.19
-12%
4.1
44%
9.8
-34%
Colorchecker DeltaE2000 calibrated *
1.79
DeltaE Graustufen *
4.14
4.33
-5%
3.95
5%
0.64
85%
4.7
-14%
Gamma
2.58 85%
2.41 91%
2.47 89%
2.19 100%
2.14 103%
CCT
7352 88%
6595 99%
6539 99%
6551 99%
7519 86%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
60
88
47%
55
-8%
77
28%
53.7
-10%
Color Space (Percent of sRGB)
92
100
9%
84
-9%
100
9%
82.2
-11%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
-61% / -10%
-75% / -22%
32% / 28%
-29% / -20%

* ... kleinere Werte sind besser

Im ROG G703 werkelt mit dem AUO B173HAN03.0 ein 17,3 Zoll großes IPS-Panel, das passend zur hohen Bildfrequenz Nvidias G-Sync-Technik unterstützt. Letztere sorgt für ein weicheres Bild ohne Tearing. Wenn man die mittelmäßige Helligkeit (rund 268 cd/m²) und das beim Testgerät vorhandene Clouding im Randbereich (siehe unteres Foto) ausklammert, hat das verwendete Display fast nur Stärken. Ein Schwarzwert von 0,29 cd/m² und ein Kontrast von knapp 950:1 sind zwar nicht Spitzenklasse, gehen für einen Laptop jedoch mehr als in Ordnung.

CalMAN: Graustufen
CalMAN: Graustufen
CalMAN: Graustufen (kalibriert)
CalMAN: Graustufen (kalibriert)
CalMAN: Farbsättigung
CalMAN: Farbsättigung
CalMAN: Farbsättigung (kalibriert)
CalMAN: Farbsättigung (kalibriert)
CalMAN: ColorChecker
CalMAN: ColorChecker
CalMAN: ColorChecker (kalibriert)
CalMAN: ColorChecker (kalibriert)
Asus ROG G703 vs. sRGB (92 %)
Asus ROG G703 vs. sRGB (92 %)
Asus ROG G703 vs. AdobeRGB (60 %)
Asus ROG G703 vs. AdobeRGB (60 %)

Der Farbraum ist mit 92 % sRGB und 60 % AdobeRGB auch prima – zumindest aus Sicht der Gaming-Fraktion. Professionelle Nutzer sollten aufgrund des leichten Blaustichs eine Kalibrierung in Erwägung ziehen oder unsere ICC-Datei installieren, die weiter oben verlinkt ist. Bei Bedarf kann man im Gaming Center auch einfach den Bildmodus wechseln (GameVisual). Alle Messungen wurden im Standard-Setting sRGB durchgeführt.

Outdoor-Einsatz (sonniger Himmel)
Outdoor-Einsatz (sonniger Himmel)
Lichthöfe
Lichthöfe
Subpixel
Subpixel
Blickwinkel
Blickwinkel

Positiv überrascht waren wir von der Reaktionszeit. Dass IPS-Panels eine gute Blickwinkelstabilität bieten, sollte inzwischen bekannt sein. In Bezug auf die Reaktionsgeschwindigkeit liegen allerdings meist TN-Panels vorne. Das Asus G703 bildet hier mit relativ flotten 11,2 ms (black-to-white) bzw. 17,6 ms (grey-to-grey) eine Ausnahme. Die IPS-Displays des Schenker XMG Ultra 17 und Acer Predator 17 X benötigen jeweils über 20 respektive 40 ms.

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
11.2 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 6 ms steigend
↘ 5.2 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind gut, für anspruchsvolle Spieler könnten der Bildschirm jedoch zu langsam sein.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 11 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten besser als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (24.8 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
17.6 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 8.4 ms steigend
↘ 9.2 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind gut, für anspruchsvolle Spieler könnten der Bildschirm jedoch zu langsam sein.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 12 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten besser als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (39.5 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM nicht festgestellt

Im Vergleich: 51 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 9331 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

Leistung

Wenngleich mit Intels Coffee-Lake-Architektur und AMDs Ryzen-Generation Sechs- bzw. Achtkern-CPUs vor der Tür stehen, die 2018 ihren Siegeszug antreten werden, gehört der Vierkern-Chip des Asus G703 immer noch zum High-End-Bereich. Gamer freuen sich vor allem über die bärenstarke GeForce GTX 1080. Ein SSD-RAID und 64 GB DDR4-RAM untermauern den Luxus-Anspruch.

CPU Z
CPU Z
CPU Z
CPU Z
CPU Z
HWiNFO
GPU Z
Latenzen

Prozessor

Wie bereits erwähnt beherrscht das Chimera eine Funktion namens Turbo Gear, welche neben der Grafikkarte auch den Prozessor übertaktet. Während der GPU-Takt im Schnitt um 100 MHz erhöht wird, läuft der Core i7-7820HK mit maximal 4,3 statt 3,9 GHz.

Singlecore-Rendering
Singlecore-Rendering
Multicore-Rendering
Multicore-Rendering
GPU-Belastung
GPU-Belastung

Im Gegensatz zu Intels Turbo-Boost-Technik, die den Takt dynamisch an die Auslastung der einzelnen Kerne anpasst (z. B. 3,5 GHz @Quad-Core-Last), ist Turbo Gear so ausgelegt, dass die 4,3 GHz – mit Ausnahme von längeren Stressszenarien – konstant gehalten werden. Unsere Cinebench-Schleife (mindestens 30 Minuten Multi-Core-Test) meisterte das G703 ohne Fehl und Tadel.

0102030405060708090100110120130140150160170180190200210220230240250260270280290300310320330340350360370380390400410420430440450460470480490500510520530540550560570580590600610620630640650660670680690700710720730740750760770780790800810820830840850860870880890900910920930940Tooltip
Cinebench R15 CPU Multi 64 Bit
Cinebench R11.5 CPU Single 64Bit
2.09 Points
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
10.33 Points
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
185 Points
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
932 Points
Hilfe

Der Benchmark-Parcours sieht den 17-Zoll-Boliden entsprechend weit vorne. Selbst das Acer Predator 17 X, dessen Core i7-7820HK ebenfalls auf 4,3 GHz übertaktet ist, fällt ein paar Prozent zurück. Der Vorsprung zu einem 7820HK-Notebook ohne OC beträgt etwa 20 %. Hinweis: Der im Prozessor integrierte Grafikchip (HD Graphics 630) bleibt aufgrund der fehlenden Optimus-Technik stets inaktiv.

Cinebench R15
CPU Single 64Bit
Schenker XMG Ultra 17
Intel Core i7-8700
190 Points ∼100% +3%
Asus G703
Intel Core i7-7820HK
185 Points ∼97%
Acer Predator 17 X GX-792-76DL
Intel Core i7-7820HK
184 Points ∼97% -1%
Alienware 17 R4
Intel Core i7-7820HK
171 Points ∼90% -8%
Durchschnittliche Intel Core i7-7820HK
  (156 - 185, n=16)
170 Points ∼89% -8%
MSI GT75VR 7RF-012 Titan Pro
Intel Core i7-7820HK
160 Points ∼84% -14%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (77 - 215, n=535)
157 Points ∼83% -15%
CPU Multi 64Bit
Schenker XMG Ultra 17
Intel Core i7-8700
1167 Points ∼100% +25%
Asus G703
Intel Core i7-7820HK
932 Points ∼80%
Acer Predator 17 X GX-792-76DL
Intel Core i7-7820HK
874 Points ∼75% -6%
Alienware 17 R4
Intel Core i7-7820HK
867 Points ∼74% -7%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (196 - 2022, n=538)
841 Points ∼72% -10%
Durchschnittliche Intel Core i7-7820HK
  (689 - 932, n=18)
808 Points ∼69% -13%
MSI GT75VR 7RF-012 Titan Pro
Intel Core i7-7820HK
758 Points ∼65% -19%
Cinebench R11.5
CPU Single 64Bit
Schenker XMG Ultra 17
Intel Core i7-8700
2.18 Points ∼100% +4%
Asus G703
Intel Core i7-7820HK
2.09 Points ∼96%
Acer Predator 17 X GX-792-76DL
Intel Core i7-7820HK
2.08 Points ∼95% 0%
Durchschnittliche Intel Core i7-7820HK
  (1.69 - 2.09, n=15)
1.917 Points ∼88% -8%
MSI GT75VR 7RF-012 Titan Pro
Intel Core i7-7820HK
1.81 Points ∼83% -13%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (0.71 - 2.43, n=423)
1.692 Points ∼78% -19%
Alienware 17 R4
Intel Core i7-7820HK
1.69 Points ∼78% -19%
CPU Multi 64Bit
Schenker XMG Ultra 17
Intel Core i7-8700
12.9 Points ∼100% +25%
Asus G703
Intel Core i7-7820HK
10.33 Points ∼80%
Acer Predator 17 X GX-792-76DL
Intel Core i7-7820HK
9.55 Points ∼74% -8%
Alienware 17 R4
Intel Core i7-7820HK
9.53 Points ∼74% -8%
Durchschnittliche Intel Core i7-7820HK
  (8.34 - 10.3, n=16)
8.98 Points ∼70% -13%
MSI GT75VR 7RF-012 Titan Pro
Intel Core i7-7820HK
8.34 Points ∼65% -19%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (1.13 - 22.3, n=524)
7.45 Points ∼58% -28%

System Performance

Zum Preis von über 3.000 Euro dürfen Käufer eine extrem hohe Systemleistung erwarten. Um es kurz zu machen: Diese liefert das G703 in jeder Hinsicht. Dank der High-End-Komponenten, der üppigen RAM-Ausstattung und dem SSD-Duo bringt der 17-Zöller auch für anspruchsvollste Anwendungen genug Power mit – sei es nun im Gaming- oder Multimedia-Bereich. Da sich das Betriebssystem auf Solid State Drives befindet, bootet Windows 10 ungemein flott und lädt Programme in kürzester Zeit. Auch sonst reagiert das System angenehm schnell – schlechte Latenzen sind dem G703 zum Beispiel ein Fremdwort.

PCMark 10 - Score
Schenker XMG Ultra 17
GeForce GTX 1080 (Laptop), 8700, Samsung SSD 960 Evo 500GB m.2 NVMe
5976 Points ∼100% +19%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (2603 - 7511, n=231)
5250 Points ∼88% +4%
MSI GT75VR 7RF-012 Titan Pro
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK, 2x Samsung SM961 MZVPW256HEGL NVMe (RAID 0)
5211 Points ∼87% +3%
Asus G703
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK, 2x Samsung SM961 MZVKW512HMJP NVMe (RAID 0)
5035 Points ∼84%
Durchschnittliche Intel Core i7-7820HK, NVIDIA GeForce GTX 1080 (Laptop)
  (3991 - 5290, n=4)
4882 Points ∼82% -3%
PCMark 8
Work Score Accelerated v2
Acer Predator 17 X GX-792-76DL
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK, Toshiba NVMe THNSN5512GPU7
6123 Points ∼100% +2%
Asus G703
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK, 2x Samsung SM961 MZVKW512HMJP NVMe (RAID 0)
6016 Points ∼98%
MSI GT75VR 7RF-012 Titan Pro
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK, 2x Samsung SM961 MZVPW256HEGL NVMe (RAID 0)
5444 Points ∼89% -10%
Durchschnittliche Intel Core i7-7820HK, NVIDIA GeForce GTX 1080 (Laptop)
  (2486 - 6123, n=7)
5208 Points ∼85% -13%
Alienware 17 R4
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK, SK Hynix PC300 NVMe 512 GB
5088 Points ∼83% -15%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (2484 - 6524, n=407)
5054 Points ∼83% -16%
Schenker XMG Ultra 17
GeForce GTX 1080 (Laptop), 8700, Samsung SSD 960 Evo 500GB m.2 NVMe
4849 Points ∼79% -19%
Home Score Accelerated v2
Acer Predator 17 X GX-792-76DL
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK, Toshiba NVMe THNSN5512GPU7
5975 Points ∼100% +1%
Asus G703
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK, 2x Samsung SM961 MZVKW512HMJP NVMe (RAID 0)
5944 Points ∼99%
Durchschnittliche Intel Core i7-7820HK, NVIDIA GeForce GTX 1080 (Laptop)
  (4531 - 5975, n=7)
5376 Points ∼90% -10%
MSI GT75VR 7RF-012 Titan Pro
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK, 2x Samsung SM961 MZVPW256HEGL NVMe (RAID 0)
5237 Points ∼88% -12%
Alienware 17 R4
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK, SK Hynix PC300 NVMe 512 GB
5064 Points ∼85% -15%
Schenker XMG Ultra 17
GeForce GTX 1080 (Laptop), 8700, Samsung SSD 960 Evo 500GB m.2 NVMe
4865 Points ∼81% -18%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (2554 - 6093, n=424)
4268 Points ∼71% -28%
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
5944 Punkte
PCMark 8 Work Score Accelerated v2
6016 Punkte
Hilfe

Massenspeicher

Während sich die meisten Notebook-Hersteller mit einer einzelnen SSD begnügen, verpasst Asus der Testkonfiguration gleich zwei Solid State Drives, die zusammen im RAID-0-Modus laufen. Ein solcher Verbund wirkt sich subjektiv zwar oft nur bedingt auf die Geschwindigkeit aus, Massenspeicher-Benchmarks zeigen jedoch, was mit der RAID-Technik an Performance-Werten möglich ist. 3.177 MB/s beim sequentiellen Lesen und 2.556 MB/s beim sequentiellen Schreiben (AS SSD Benchmark) gehören zum Besten, was wir jemals ermittelt haben.

SSD
SSD
SSD
SSD
HDD
HDD
HDD
HDD

Falls der Platz auf den beiden 512-GB-SSDs (Samsung SM961) eines Tages eng werden sollte, enthält das G703 noch eine klassische HDD mit 2 TB Kapazität (Seagate Mobile). Insgesamt lässt sich der 17-Zöller mit bis zu vier Massenspeichern bestücken. Unter der Haube warten ein 2,5-Zoll-Schacht, zwei PCIe/NVMe-fähige M.2-Slots und ein M.2-Slot, der lediglich SATA-III unterstützt. Letzterer war beim Testgerät noch frei.

Asus G703
2x Samsung SM961 MZVKW512HMJP NVMe (RAID 0)
Schenker XMG Ultra 17
Samsung SSD 960 Evo 500GB m.2 NVMe
Acer Predator 17 X GX-792-76DL
Toshiba NVMe THNSN5512GPU7
MSI GT75VR 7RF-012 Titan Pro
2x Samsung SM961 MZVPW256HEGL NVMe (RAID 0)
Alienware 17 R4
SK Hynix PC300 NVMe 512 GB
Durchschnittliche 2x Samsung SM961 MZVKW512HMJP NVMe (RAID 0)
 
AS SSD
-7%
-30%
-9%
-44%
0%
Score Total
3962
4173
5%
2581
-35%
3392
-14%
2072
-48%
3962
0%
Score Write
1519
1615
6%
930
-39%
1289
-15%
858
-44%
1519
0%
Score Read
1633
1716
5%
1118
-32%
1412
-14%
831
-49%
1633
0%
4K Write
148.44
139.47
-6%
133.79
-10%
128.75
-13%
113.36
-24%
148
0%
4K Read
47.61
43.65
-8%
39.52
-17%
50.12
5%
35.61
-25%
47.6
0%
Seq Write
2556.32
1771.22
-31%
1338.19
-48%
2352.3
-8%
734.8
-71%
2556
0%
Seq Read
3177.06
2532.5
-20%
2261.03
-29%
3136.95
-1%
1752.03
-45%
3177
0%
2x Samsung SM961 MZVKW512HMJP NVMe (RAID 0)
CDM 5/6 Read Seq Q32T1: 3505 MB/s
CDM 5/6 Write Seq Q32T1: 3082 MB/s
CDM 5/6 Read 4K Q32T1: 708.7 MB/s
CDM 5/6 Write 4K Q32T1: 612.4 MB/s
CDM 5 Read Seq: 3346 MB/s
CDM 5 Write Seq: 2738 MB/s
CDM 5/6 Read 4K: 54.82 MB/s
CDM 5/6 Write 4K: 160.7 MB/s

Grafikkarte

Wer in Bezug auf die Bildqualität und die Performance keine Kompromisse eingehen will, ist beim aktuellen Spitzenreiter, der GeForce GTX 1080, richtig. Das DirectX-12-Modell aus Nvidias Pascal-Serie bietet 2.560 Shader und einen 8 GB großen GDDR5X-VRAM.

3DMark 11 Performance
21293 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
35865 Punkte
3DMark Fire Strike Score
17502 Punkte
Hilfe

Analog zur CPU wird auch die GPU mittels Turbo Gear übertaktet. Statt 1.582-1.771 MHz erreicht der Kern laut dem Tool GPU-Z 1.682–1.871 MHz. Top: Da Nvidias GPU-Boost jede Menge Taktspielraum lässt, werden in der Praxis noch viel höhere Werte erzielt. So pendelte sich die GeForce GTX 1080 beim Unigine Heaven 4.0 Benchmark auf rekordverdächtige 1.924 MHz ein. Im Idealfall klettert die GPU sogar auf stolze 1.974 MHz.

3DMark - 1920x1080 Fire Strike Graphics
Acer Predator 17 X GX-792-76DL
NVIDIA GeForce GTX 1080 (Laptop)
22566 Points ∼100% +2%
Asus G703
NVIDIA GeForce GTX 1080 (Laptop)
22160 Points ∼98%
Alienware 17 R4
NVIDIA GeForce GTX 1080 (Laptop)
21846 Points ∼97% -1%
MSI GT75VR 7RF-012 Titan Pro
NVIDIA GeForce GTX 1080 (Laptop)
21366 Points ∼95% -4%
Durchschnittliche NVIDIA GeForce GTX 1080 (Laptop)
  (18879 - 23091, n=24)
21306 Points ∼94% -4%
Schenker XMG Ultra 17
NVIDIA GeForce GTX 1080 (Laptop)
21104 Points ∼94% -5%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (385 - 40636, n=561)
11547 Points ∼51% -48%
3DMark 11 - 1280x720 Performance GPU
MSI GT75VR 7RF-012 Titan Pro
NVIDIA GeForce GTX 1080 (Laptop)
29109 Points ∼100% 0%
Asus G703
NVIDIA GeForce GTX 1080 (Laptop)
29109 Points ∼100%
Schenker XMG Ultra 17
NVIDIA GeForce GTX 1080 (Laptop)
28621 Points ∼98% -2%
Acer Predator 17 X GX-792-76DL
NVIDIA GeForce GTX 1080 (Laptop)
28595 Points ∼98% -2%
Durchschnittliche NVIDIA GeForce GTX 1080 (Laptop)
  (24868 - 31412, n=26)
28106 Points ∼97% -3%
Alienware 17 R4
NVIDIA GeForce GTX 1080 (Laptop)
26438 Points ∼91% -9%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (513 - 50983, n=636)
13686 Points ∼47% -53%

Ob die hohe Leistung auch über einen längeren Zeitraum gehalten wird, überprüften wir 60 Minuten lang mit dem rechenintensiven RPG-Hit The Witcher 3. Das Ergebnis verdient größten Respekt: Durchschnittlich 1.911 MHz bei der GPU und 4.300 MHz bei der CPU deuten auf eine potente Kühlung hin. Andere Gaming-Notebooks beginnen hier oft zu schwächeln. Die Grafik-Benchmarks führt das G703 unauffällig durch. Im 3DMark 11 und dem Fire-Strike-Test des 3DMark 13 macht es sich der 17-Zöller auf dem Level der GTX-1080-Konkurrenz bequem.

0123456789101112131415161718192021222324252627282930313233343536373839404142434445464748495051525354555657585960616263646566676869707172737475Tooltip
The Witcher 3 ultra

Gaming Performance

Während ein Full-HD-Panel mit 60 Hz für das Leistungsvermögen der GTX 1080 unterdimensioniert wäre, kommt die High-End-GPU bei einem 144-Hz-Display voll zur Geltung. Alle 12 getesteten Spiele wurden in maximalen Details mit über 60 FPS befeuert, bei 7 waren es sogar mehr als 100 FPS.

The Witcher 3 - 1920x1080 Ultra Graphics & Postprocessing (HBAO+)
Alienware 17 R4
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK
78.1 fps ∼100% 0%
Asus G703
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK
77.9 fps ∼100%
MSI GT75VR 7RF-012 Titan Pro
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK
75.9 fps ∼97% -3%
Schenker XMG Ultra 17
GeForce GTX 1080 (Laptop), 8700
75.6 fps ∼97% -3%
Durchschnittliche NVIDIA GeForce GTX 1080 (Laptop)
  (61.7 - 78.1, n=23)
72.5 fps ∼93% -7%
Acer Predator 17 X GX-792-76DL
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK
68.5 fps ∼88% -12%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (12.6 - 115, n=331)
50.5 fps ∼65% -35%

Falls Sie eher eine hohe Auflösung als üppige FPS-Zahlen präferieren: Asus verkauft das G703 auch in einer Variante mit UHD-Display (3.840 x 2.160 Pixel). Ein WQHD-Modell gibt es nach unseren Informationen nicht.

min. mittel hoch max.
The Witcher 3 (2015) 148 77.9 fps
FIFA 18 (2017) 357 348 fps
The Evil Within 2 (2017) 78.3 76.1 fps
ELEX (2017) 119 104 fps
Wolfenstein II: The New Colossus (2017) 145 125 fps
Assassin´s Creed Origins (2017) 98 83 fps
Call of Duty WWII (2017) 160 136 fps
Need for Speed Payback (2017) 144 135 fps
Star Wars Battlefront 2 (2017) 147 124 fps
Fortnite (2018) 216 159 fps
Final Fantasy XV Benchmark (2018) 80 fps
Kingdom Come: Deliverance (2018) 100 76.4 fps

Emissionen

Geräuschemissionen

Obwohl das G703 kräftig übertaktet ist, bleibt es unter Last ruhiger als die meisten GTX-1080-Produkte. Okay, durchschnittlich 48 dB in The Witcher 3 sind sehr präsent und nichts für schwache Nerven, allerdings knacken zahlreiche Gaming-Laptops hier die 50-dB-Marke. Neben dem Alienware 17 R4 (50 dB) machen auch das Schenker XMG Ultra 17 (52 dB) und das MSI GT75VR (56 dB) stärker auf sich aufmerksam. Im Vergleich zu anderen Geräten rauschen die Lüfter zudem nicht mit einem hochfrequenten Pegel, sondern klingen recht tief. Weiteres Lob gibt es für die Tatsache, dass die Lüfter nach längeren Lastphasen ihre Drehzahl sehr schnell wieder verringern.

Geräuschpegel Idle
Geräuschpegel Idle
Geräuschpegel Last
Geräuschpegel Last
Geräuschpegel Speaker
Geräuschpegel Speaker

Im Idle-Modus muss sich das G703 ebenfalls weniger Kritik anhören als so mancher 17-Zoll-Konkurrent. Neigen beispielsweise die Clevo Barebones häufig zum Auftouren, kommt es beim G703 eher selten zu plötzlichen, nicht nachvollziehbaren Lüftersprüngen. Letztere muss man schon durch CPU- bzw. GPU-lastige Aufgaben oder das Öffnen von Anwendungen provozieren. Wenn das System einfach nur vor sich hin läuft, erreicht der 17-Zöller mit 35–36 dB einen für Gaming-Notebooks passablen Pegel. Im Optimalfall (längere Inaktivität, eingeschaltete Energiesparoptionen) deaktivieren sich die Lüfter und die HDD komplett.

Lautstärkediagramm

Idle
35 / 36 / 38 dB(A)
Last
46 / 54 dB(A)
  red to green bar
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   Audix TM1, Arta (aus 15 cm gemessen)   Umgebungsgeräusche: 30 dB(A)
Asus G703
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK
Schenker XMG Ultra 17
GeForce GTX 1080 (Laptop), 8700
Acer Predator 17 X GX-792-76DL
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK
MSI GT75VR 7RF-012 Titan Pro
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK
Alienware 17 R4
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK
Geräuschentwicklung
-2%
5%
-2%
1%
aus / Umgebung *
30
30
-0%
30
-0%
30
-0%
28.2
6%
Idle min *
35
34
3%
33
6%
33
6%
35.6
-2%
Idle avg *
36
35
3%
35
3%
34
6%
35.6
1%
Idle max *
38
40
-5%
37
3%
38
-0%
35.7
6%
Last avg *
46
45
2%
40
13%
44
4%
50.2
-9%
Witcher 3 ultra *
48
52
-8%
56
-17%
50.2
-5%
Last max *
54
60
-11%
50
7%
62
-15%
50.2
7%

* ... kleinere Werte sind besser

Temperatur

Bei den Gehäusetemperaturen gibt es auch keine bösen Überraschungen. Bis zu 55 °C auf der Oberseite und bis zu 54 °C auf der Unterseite klingen im ersten Moment recht viel, beschränken sich allerdings auf das hintere Notebook-Drittel, zumal der Handballenbereich selbst unter Volllast mit 26–28 °C erstaunlich kühl ist. In The Witcher 3 konnten wir dem Gerät höchstens 50 bzw. 48 °C an den Hotspots entlocken. Das WASD-Areal erwärmte sich nach 60 Minuten Gaming-Last nur auf 37 °C.

Stresstest
Stresstest
Volllast oben (Optris PI 640)
Volllast oben (Optris PI 640)
Volllast unten (Optris PI 640)
Volllast unten (Optris PI 640)

Im Inneren des G703 geht es deutlich heißer zu. Eine maximale GPU-Temperatur von 88 °C und eine maximale CPU-Temperatur von 97 °C (laut dem Tool HWMonitor) sind grenzwertig, wobei weder die GeForce GTX 1080, noch der Core i7-7820HK drosseln – das kann nicht jedes High-End-Notebook von sich behaupten. Im Spiele-Alltag muss man sich keine Sorgen um die Werte der Komponenten machen, da selbst bei anspruchsvollen Titeln eine geringere Auslastung als in unserem Stresstest mit den Tools Furmark und Prime95 auftritt. The Witcher 3 brachte die GTX 1080 z. B. nur auf 80 °C.

Max. Last
 44 °C45 °C55 °C 
 43 °C44 °C49 °C 
 28 °C26 °C26 °C 
Maximal: 55 °C
Durchschnitt: 40 °C
54 °C44 °C50 °C
48 °C40 °C46 °C
23 °C26 °C32 °C
Maximal: 54 °C
Durchschnitt: 40.3 °C
Netzteil (max.)  59 °C | Raumtemperatur 20 °C | Voltcraft IR-900
(-) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 40 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Gaming v7 auf 33.2 °C.
(-) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 55 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 39.6 °C (von 21.6 bis 68.8 °C für die Klasse Gaming v7).
(-) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 54 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 42.3 °C).
(+) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 27.1 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 33.2 °C.
(±) Beim längeren Spielen von The Witcher 3 erhitzt sich das Gerät durchschnittlich auf 36.2 °C. Der Durchschnitt der Klasse ist derzeit 33.2 °C.
(+) Die Handballen und der Touchpad-Bereich sind mit gemessenen 28 °C kühler als die typische Hauttemperatur und fühlen sich dadurch kühl an.
(±) Die durchschnittliche Handballen-Temperatur anderer getesteter Geräte war 28.8 °C (+0.8 °C).
Asus G703
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK
Schenker XMG Ultra 17
GeForce GTX 1080 (Laptop), 8700
Acer Predator 17 X GX-792-76DL
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK
MSI GT75VR 7RF-012 Titan Pro
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK
Alienware 17 R4
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK
Hitze
6%
6%
-4%
3%
Last oben max *
55
41
25%
44.2
20%
46
16%
49.6
10%
Last unten max *
54
48
11%
43
20%
57
-6%
56
-4%
Idle oben max *
29
30
-3%
32.4
-12%
34
-17%
29.6
-2%
Idle unten max *
32
35
-9%
32.8
-3%
35
-9%
29.2
9%

* ... kleinere Werte sind besser

Lautsprecher

Der Lautsprecherklang des 17-Zoll-Boliden kann sich durchaus hören lassen. Zwar werden Spiele, Filme und Musikstücke bisweilen etwas dumpf wiedergegeben, ansonsten muss sich der Sound jedoch nicht hinter der Konkurrenz verstecken. So hat das Chimera einen ordentlichen Bass zu bieten und eignet sich dank der hohen Maximallautstärke (89 dB) auch für größere Räume bzw. Abstände zum Notebook.

Tuning-Fans dürfen sich außerdem in der vorinstallierten Audio-Software (Sonic Studio III) austoben, die mehrere Profile und Klangverbesserungen beinhaltet. Summa summarum hat uns die Vorstellung der beiden an der Front positionierten Lautsprecher gut gefallen. Externe Speaker oder ein Headset gehören beim G703 nicht zum Pflichtprogramm. Käufer des günstigeren G752 werden dagegen über den Einsatz einer Alternativlösung nachdenken müssen (schlechterer Sound).

dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2038.137.72537.135.93129.629.34035.4335037.431.26327.142.58028.253.810031.261.112526.662.716024.267.820024.865.925028.966.731522.569.640019.9755001978.563019.878.780017.477.1100017.273.1125017.179.5160017.280.6200017.280.4250016.980.231501777.8400017.470.9500017.365.6630017.364.5800017.567.51000017.475.11250017.565.41600017.371.6SPL30.489.2N1.581.4median 17.4median 71.6Delta2.76.139.843.737.141.430.837.132.433.426.128.62631244624.661.322.656.222.156.62361.724.663.720.469.618.476.418.57517.571.417.77117.264.616.864.716.962.317.16517.265.817.664.517.564.717.663.217.56217.462.418.361.118.259.717.450.929.879.21.348.3median 17.6median 63.71.62.3hearing rangehide median Pink NoiseAsus G703Schenker XMG Ultra 17
Asus G703 Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (89 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(±) | abgesenkter Bass - 6% geringer als der Median
(+) | lineare Bass-Wiedergabe (6% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(±) | zu hohe Mitten, vom Median 6.2% abweichend
(+) | lineare Mitten (5.1% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(±) | zu hohe Hochtöne, vom Median nur 5.2% abweichend
(±) | durchschnittlich lineare Hochtöne (7% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(+) | hörbarer Bereich ist sehr linear (10.3% Abstand zum Median
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 5% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 4% vergleichbar, 91% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 6%, durchschnittlich ist 17%, das schlechteste Gerät hat 37%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 2% aller getesteten Geräte waren besser, 2% vergleichbar, 96% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Schenker XMG Ultra 17 Audio Analyse

(±) | Mittelmäßig laut spielende Lautsprecher (79 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(+) | guter Bass - nur 4.1% Abweichung vom Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (12.2% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(±) | zu hohe Mitten, vom Median 5.5% abweichend
(+) | lineare Mitten (6.5% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 1.4% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (2% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(+) | hörbarer Bereich ist sehr linear (9% Abstand zum Median
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 2% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 1% vergleichbar, 97% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 6%, durchschnittlich ist 17%, das schlechteste Gerät hat 37%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 1% aller getesteten Geräte waren besser, 0% vergleichbar, 98% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Frequenzdiagramm im Vergleich (Checkboxen oben an-/abwählbar!)

Energieverwaltung

Energieaufnahme

Großer Nachteil der CPU- und GPU-Übertaktung ist der enorme Energieverbrauch. Mit 123–341 Watt genehmigt sich das G703 unter Last sogar noch mehr Strom als das Schenker XMG Ultra 17, das einen Desktop-Prozessor mit 65 statt 45 Watt TDP enthält. Im Idle-Modus ist die Lage deutlich besser. 26–37 Watt sind typisch für ein High-End-Notebook, das ohne Grafikumschaltung arbeitet.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.8 / 1.9 Watt
Idledarkmidlight 26 / 30 / 37 Watt
Last midlight 123 / 341 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy
Asus G703
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK
Schenker XMG Ultra 17
GeForce GTX 1080 (Laptop), 8700
Acer Predator 17 X GX-792-76DL
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK
MSI GT75VR 7RF-012 Titan Pro
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK
Alienware 17 R4
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK
Stromverbrauch
-7%
4%
-14%
-4%
Idle min *
26
32
-23%
27
-4%
34
-31%
37.5
-44%
Idle avg *
30
38
-27%
32
-7%
41
-37%
37.6
-25%
Idle max *
37
45
-22%
41
-11%
50
-35%
37.6
-2%
Last avg *
123
96
22%
102
17%
106
14%
122.4
-0%
Last max *
341
331
3%
248
27%
320
6%
277.4
19%
Witcher 3 ultra *
257
237
8%
257
-0%
180.3
30%

* ... kleinere Werte sind besser

Akkulaufzeit

Bei der Akkulaufzeit bildet das G703 das Schlusslicht. 2:31 Stunden Internetsurfen per WLAN und 2:23 Stunden HD-Filmgenuss (mittlere Leuchtkraft) werden wohl niemanden vom Hocker hauen. Selbst wenn man das Notebook nur mit einem Textdokument beschäftigt und die Helligkeit auf den Minimalwert stellt, gehen die Lichter bereits nach 3:20 Stunden aus. Das Predator 17 X schafft hier immerhin 5:13 Stunden. Kein Wunder, besitzt das Acer doch einen viel kräftigeren Akku mit 89 statt 71 Wh. Apropos Power: Ohne Netzteil bricht die 3D-Leistung ca. 1/3 ein. Dasselbe Resultat hatten wir kürzlich beim Schenker XMG Ultra 17.

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
3h 20min
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3
2h 31min
Big Buck Bunny H.264 1080p
2h 23min
Last (volle Helligkeit)
0h 54min
Asus G703
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK, 71 Wh
Schenker XMG Ultra 17
GeForce GTX 1080 (Laptop), 8700, 82 Wh
Acer Predator 17 X GX-792-76DL
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK, 88.8 Wh
MSI GT75VR 7RF-012 Titan Pro
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK, 75 Wh
Alienware 17 R4
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK, 99 Wh
Durchschnitt der Klasse Gaming
 
Akkulaufzeit
2%
58%
2%
29%
68%
Idle
200
164
-18%
313
57%
182
-9%
276
38%
349 (39 - 1174, n=677)
75%
H.264
143
148
3%
204
43%
148
3%
257 (88 - 508, n=148)
80%
WLAN
151
142
-6%
251
66%
144
-5%
181
20%
259 (78 - 622, n=382)
72%
Last
54
70
30%
90
67%
65
20%
69
28%
79 (18 - 202, n=644)
46%

Fazit

Pro

+ praktische Sondertasten
+ kühle Handballenauflage
+ tolle Eingabegeräte
+ sehr hohe Leistung
+ RGB-Beleuchtung
+ kräftiger Sound
+ Thunderbolt 3
+ 144-Hz-Panel
+ Factory-OC
+ SSD-RAID
+ G-Sync

Contra

- hohe Geräuschentwicklung im 3D-Betrieb
- dickes und schweres Gehäuse
- kleinere Verarbeitungsmängel
- happiger Energieverbrauch
- eingeschränkte Wartung
- kurze Akkulaufzeit
- Screen-Bleeding
ROG Chimera G703, Testgerät zur Verfügung gestellt von Asus Deutschland
ROG Chimera G703, Testgerät zur Verfügung gestellt von Asus Deutschland

Wenn es um leistungsstarke Desktop-Replacements geht, schnappt sich das ROG Chimera G703 mühelos einen Platz auf dem Siegertreppchen.

Asus schnürt hier ein überaus gelungenes Gesamtpaket, das sich keine größeren Patzer erlaubt. Positiv bleiben uns nicht nur die erstklassigen Eingabegeräte (Tastatur inkl. RGB-Beleuchtung), sondern auch die vielen Anschlüsse (z. B. Thunderbolt 3) in Erinnerung. Die Bild- und Tonqualität wissen ebenfalls zu überzeugen. Vor allem das IPS-Display stellt mit seiner Kombination aus 144 Hz und G-Sync ein echtes Kaufargument dar.

Auch die Leistung ist über jeden Zweifel erhaben. Um den heftigen Kaufpreis zu rechtfertigen, stattet Asus den 17-Zöller mit einer Fülle an High-End-Komponenten aus – sei es nun die GeForce GTX 1080 oder der Core i7-7820HK, welche dank ihrer Übertaktung zur Höchstform auflaufen. Das SSD-RAID und die Menge des RAMs sind ebenfalls beachtlich.

Negativ müssen wir dem G703 sein hohes Gewicht, die dicke Bauweise, die geringe Akkulaufzeit und die Geräuschkulisse im 3D-Betrieb ankreiden (zumindest bei aktiver OC-Funktion).

Trotz dieser Schwächen wird das ROG Chimera sehr weit oben in unserer Gaming-Top-10-Liste landen.

Asus G703 - 27.02.2018 v6(old)
Florian Glaser

Gehäuse
80 / 98 → 82%
Tastatur
89%
Pointing Device
89%
Konnektivität
70 / 81 → 86%
Gewicht
41 / 10-66 → 55%
Akkulaufzeit
65%
Display
86%
Leistung Spiele
100%
Leistung Anwendungen
100%
Temperatur
84 / 95 → 88%
Lautstärke
58 / 90 → 65%
Audio
88%
Durchschnitt
79%
88%
Gaming - gewichteter Durchschnitt
Weitere Informationen über unsere Bewertung finden sie hier.

Preisvergleich

Alle 4 Beträge lesen / Antworten
static version load dynamic
Loading Comments
Diesen Artikel kommentieren / Antworten
Teilen Sie diesen Artikel um uns zu unterstützen. Jeder Link hilft!
> Notebook Test, Laptop Test und News > Tests > Notebook Testberichte > Test Asus ROG Chimera G703 (i7-7820HK, GTX 1080, Full-HD) Laptop
Autor: Florian Glaser, 27.02.2018 (Update:  7.03.2018)
Florian Glaser
Florian Glaser - Managing Editor Gaming
In den frühen 90er-Jahren mit MS-DOS und Windows 3.1 aufgewachsen entdeckte ich schon im Kindesalter mein Interesse für den Bereich Computer. Speziell Computerspiele strahlten bereits damals eine große Faszination auf mich aus. Von Monkey Island über Lands of Lore bis hin zu Doom wurde alles gezockt, was man so unter die Finger bekam. Für Notebookcheck bin ich seit 2009 tätig mit Schwerpunkt auf leistungsstarke Gaming-Notebooks.