Notebookcheck

Test Alienware 15 R4 (i9-8950HK, GTX 1070, FHD) Laptop

Auf Messers Schneide. Obwohl das Chassis nur 2,5 cm dick ist, lässt sich die vierte Revision des Alienware 15 mit der stärksten Sechskern-CPU aus Intels Coffee-Lake-Reihe konfigurieren. Lesen Sie im Test, was das für die Temperaturen und die Lautstärke bedeutet.

Alienware 15

Mit etwas Verspätung im Vergleich zu anderen Herstellern verpasst Mutterkonzern Dell seinen Alienware-Laptops Intels brandneue Coffee-Lake-Generation. Musste sich der Vorgänger noch mit einer Vierkern-CPU auf Kaby-Lake-Basis begnügen, erhält man jetzt (mit Ausnahme des Einstiegsmodells) pfeilschnelle Sechskern-Prozessoren, welche per Hyper-Threading bis zu 12 Threads parallel bearbeiten können. Neben dem äußerst beliebten Core i7-8750H bietet Dell auch den deutlich teureren Core i9-8950HK mit Übertaktungspotenzial bis hinauf zu 5,0 GHz an (freier Multiplikator).

Alienware 15 R4 (15 Serie)
Grafikkarte
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop) - 8192 MB, Kerntakt: 1480 MHz, Speichertakt: 8000 MHz, GDDR5, ForceWare 389.12
Hauptspeicher
16384 MB 
, 2x 8 GB SO-DIMM DDR4-2666, Dual Channel, alle Slots belegt, max. 32 GB
Bildschirm
15.6 Zoll 16:9, 1920 x 1080 Pixel 141 PPI, LG Philips LP156WF6 (LGD0540), IPS, Full-HD, 60 Hz, G-Sync, spiegelnd: nein
Mainboard
Intel CM246
Massenspeicher
Toshiba XG5 KXG50ZNV256G, 256 GB 
, NVMe-SSD + HGST Travelstar 7K1000 HTS721010A9E630, 1 TB HDD, 7200 rpm. Schächte: 2x M.2 Typ 2280 & 1x 2.5 Zoll
Soundkarte
Realtek ALC298 @ Intel Cannon Lake PCH
Anschlüsse
3 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 1 USB 3.1 Gen2, 1 Thunderbolt, 1 HDMI, 2 DisplayPort, Audio Anschlüsse: 1x Kopfhörer, 1x Mikrofon, 1x Noble Lock, 1x Grafikverstärker
Netzwerk
Killer E2500 Gigabit Ethernet Controller (10/100/1000MBit), Killer Wireless-AC 1550 Wireless Network Adapter (a/b/g/h/n/ac), Bluetooth 5.0
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 25 x 389 x 305
Akku
99 Wh Lithium-Ion
Betriebssystem
Microsoft Windows 10 Home 64 Bit
Kamera
Webcam: HD
Sonstiges
Lautsprecher: 2.0, Tastatur: RGB, Tastatur-Beleuchtung: ja, 240-Watt-Netzteil, Quick Start Guide, diverse Hersteller-Tools, Killer Performance Suite, McAfee Security Trial, 12 Monate Garantie
Gewicht
3.517 kg, Netzteil: 802 g
Preis
2768 EUR

 

Apropos OC: Bei der Benennung der Grafikchips müssen wir warnend den Zeigefinger heben. Eine GeForce GTX 1080 Max-Q als GTX 1080 zu verkaufen grenzt in unseren Augen an Irreführung. Die Performance-Unterschiede zwischen den beiden GPUs sind extrem, weshalb eine exakte Bezeichnung sehr wichtig wäre.

Delltypisch fallen zudem die Upgrade-Preise happig aus. Mehr Arbeitsspeicher und größere Festplatten lässt sich der Hersteller fürstlich bezahlen. Ein Wechsel der Notebook-Farbe (Schwarz oder Silber) und des Tastatur-Layouts (QUERTZ oder QUERTY) kostet hingegen keinen Aufpreis. Achtung: Die Basisgarantie läuft nur über 12 Monate. Immerhin soll es sich um einen Premium-Support handeln.

Alienware 15
Alienware 15
Alienware 15
Alienware 15
Alienware 15
Alienware 15
Alienware 15
Alienware 15
Alienware 15
Alienware 15
Alienware 15
Alienware 15
Alienware 15
Alienware 15
Alienware 15

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Preislich startet das Alienware 15 R4 auf der Dell-Website bei 1.528 Euro (i5-8300H, GTX 1060, 8 GB RAM, 256 GB SSD). Für unser Testgerät mit Core i9-8950HK, GeForce GTX 1070, 16 GB RAM und einer Kombination aus 256-GB-SDD plus 1-TB-HDD werden dagegen über 2.700 Euro fällig.

Da das Chassis – bis auf die Webcam (kein Eye-Tracking mehr) – identisch mit der dritten Revision ist, gehen wir in diesem Artikel nicht weiter auf das Gehäuse, die Ausstattung und die Eingabegeräte ein. Sie finden die entsprechenden Kapitel unter folgendem Link. Zu den Konkurrenten des Alienware 15 R4 zählen andere 15-Zoll-Gamer, die unter 3,0 cm dick und in der Top-10-Liste vertreten sind. Ob Dell das Aorus X5 v8, das Razer Blade 15 und das Gigabyte Aero 15X v8 überflügeln kann?

Größenvergleich

Networking
iperf3 Client (receive) TCP 1 m 4M x10
Alienware 15 R4
Killer Wireless-AC 1550 Wireless Network Adapter
690 MBit/s ∼100%
Gigabyte Aero 15X v8
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
682 MBit/s ∼99% -1%
Alienware 15 R3
Killer Wireless-n/a/ac 1435 Wireless Network Adapter
681 MBit/s ∼99% -1%
Razer Blade 15 2018
Intel Wireless-AC 9260
681 MBit/s ∼99% -1%
Aorus X5 v8
Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter
673 MBit/s ∼98% -2%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (141 - 702, n=156)
590 MBit/s ∼86% -14%
iperf3 Client (transmit) TCP 1 m 4M x10
Alienware 15 R4
Killer Wireless-AC 1550 Wireless Network Adapter
692 MBit/s ∼100%
Razer Blade 15 2018
Intel Wireless-AC 9260
643 MBit/s ∼93% -7%
Aorus X5 v8
Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter
587 MBit/s ∼85% -15%
Alienware 15 R3
Killer Wireless-n/a/ac 1435 Wireless Network Adapter
560 MBit/s ∼81% -19%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (213 - 697, n=156)
523 MBit/s ∼76% -24%
Gigabyte Aero 15X v8
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
379 MBit/s ∼55% -45%

Display - Eine Fülle an Optionen

Beim Display haben Käufer die Qual der Wahl zwischen fünf verschiedenen Optionen. Angefangen mit den Full-HD-Panels, die es als 120-Hz-TN- oder als 60-Hz-IPS-Version gibt – entweder inklusive oder exklusive G-Sync. Dazu gesellen sich zwei 4K-Displays, von denen eins G-Sync beherrscht (jeweils 60 Hz & IPS).

282
cd/m²
264
cd/m²
284
cd/m²
295
cd/m²
292
cd/m²
289
cd/m²
267
cd/m²
260
cd/m²
270
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 295 cd/m² Durchschnitt: 278.1 cd/m² Minimum: 15 cd/m²
Ausleuchtung: 88 %
Helligkeit Akku: 292 cd/m²
Kontrast: 1007:1 (Schwarzwert: 0.29 cd/m²)
ΔE Color 4.9 | 0.4-29.43 Ø6.3, calibrated: 2.27
ΔE Greyscale 4.89 | 0.64-98 Ø6.5
86% sRGB (Argyll 3D) 56% AdobeRGB 1998 (Argyll 3D)
Gamma: 2.36
Alienware 15 R4
LG Philips LP156WF6 (LGD0540), IPS, 1920x1080
Alienware 15 R3
HPJGK_B156HTN (AUO51ED), TN, 1920x1080
Aorus X5 v8
AU Optronics B156HAN07.0 (AUO70ED), IPS, 1920x1080
Razer Blade 15 2018
LGD05C0, IPS, 1920x1080
Gigabyte Aero 15X v8
LGD05C0, IPS, 1920x1080
Response Times
42%
50%
52%
54%
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
37.6 (18.8, 18.8)
25 (12, 13)
34%
18.8 (10, 8.8)
50%
17.2 (8.8, 8.4)
54%
16.8 (8.4, 8.4)
55%
Response Time Black / White *
24 (13.2, 10.8)
12 (4, 8)
50%
12 (7.6, 4.4)
50%
12 (6.8, 5.2)
50%
11.2 (6, 5.2)
53%
PWM Frequency
20830 (99)
Bildschirm
-25%
22%
16%
24%
Helligkeit Bildmitte
292
386
32%
271
-7%
290
-1%
313
7%
Brightness
278
382
37%
259
-7%
281
1%
300
8%
Brightness Distribution
88
93
6%
87
-1%
82
-7%
78
-11%
Schwarzwert *
0.29
0.39
-34%
0.27
7%
0.3
-3%
0.33
-14%
Kontrast
1007
990
-2%
1004
0%
967
-4%
948
-6%
DeltaE Colorchecker *
4.9
10.2
-108%
1.81
63%
2.85
42%
1.29
74%
Colorchecker DeltaE2000 max. *
10.08
15.81
-57%
3.33
67%
6.27
38%
2.04
80%
Colorchecker DeltaE2000 calibrated *
2.27
1.39
39%
DeltaE Graustufen *
4.89
11.28
-131%
1.09
78%
2.4
51%
0.69
86%
Gamma
2.36 102%
2.23 108%
2.45 98%
2.34 103%
2.43 99%
CCT
7598 86%
11383 57%
6435 101%
6718 97%
6550 99%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
56
59
5%
61
9%
60
7%
60
7%
Color Space (Percent of sRGB)
86
90
5%
93
8%
94
9%
94
9%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
9% / -14%
36% / 26%
34% / 21%
39% / 29%

* ... kleinere Werte sind besser

Wir haben uns für die G-Sync-Variante des 60-Hz-IPS-Modells entschieden. Laut dem Tool AIDA64 ist beim Testgerät ein Panel namens LG Philips LP156WF6 (LGD0540) an Bord, das zwar nirgends wirklich auftrumpft, sich aber auch keine eklatanten Patzer erlaubt. Ein Kontrast von rund 1.000:1 sollte die meisten Käufer ebenso zufriedenstellen wie eine Farbraumabdeckung von 86 % (sRGB) respektive 56 % (AdobeRGB). Als Helligkeit gab unser Messgerät durchschnittlich 278 cd/m² aus, was weder gut noch besonders schlecht ist und für Innenräume tendenziell ausreicht (Outdoor wird es schnell knapp mit der Sichtbarkeit).

CalMAN: Graustufen
CalMAN: Graustufen
CalMAN: Farbsättigung
CalMAN: Farbsättigung
CalMAN: ColorChecker
CalMAN: ColorChecker
CalMAN: Graustufen (kalibriert)
CalMAN: Graustufen (kalibriert)
CalMAN: Farbsättigung (kalibriert)
CalMAN: Farbsättigung (kalibriert)
CalMAN: ColorChecker (kalibriert)
CalMAN: ColorChecker (kalibriert)

Ob die Reaktionszeit in Ordnung geht, hängt vom persönlichen Empfinden ab. 24 ms black-to-white und 37,6 ms grey-to-grey sind für Core-Gamer jedenfalls nicht perfekt. Die Farbgenauigkeit siedelt sich ebenfalls im Mittelfeld an. Wer den 15-Zöller ohne Blaustich verwenden möchte, sollte eine Kalibrierung durchführen oder unsere ICC-Datei ausprobieren.

Alienware 15 R4 vs. sRGB (86 %)
Alienware 15 R4 vs. sRGB (86 %)
Subpixel
Subpixel
Alienware 15 R4 vs. AdobeRGB (56 %)
Alienware 15 R4 vs. AdobeRGB (56 %)

Jobs

Wir erweitern unser Team und suchen engagierte Redakteure mit besonderen Kenntnissen im Bereich mobiler Technologien.

Bei den Blickwinkeln muss sich der 15-Zöller keine Kritik anhören. Wie man es von IPS-Panels kennt, sind bei der Nutzung auch schrägere Sitzpositionen möglich.

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
24 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 13.2 ms steigend
↘ 10.8 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind gut, für anspruchsvolle Spieler könnten der Bildschirm jedoch zu langsam sein.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 31 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten durchschnittlich (25.9 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
37.6 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 18.8 ms steigend
↘ 18.8 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 34 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten durchschnittlich (41.4 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM festgestellt 20830 Hz ≤ 99 % Helligkeit

Das Display flackert mit 20830 Hz (höchstwahrscheinlich durch Pulsweitenmodulation PWM) bei einer eingestellten Helligkeit von 99 % und darunter. Darüber sollte es zu keinem Flackern kommen.

Die Frequenz von 20830 Hz ist sehr hoch und sollte daher auch bei empfindlichen Personen zu keinen Problemen führen.

Im Vergleich: 54 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 8895 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

Leistung - Ausgebremste CPU

Das von den Vorgängern bekannte Command Center wurde im Zuge des Coffee-Lake-Updates deutlich umgestaltet. Während auf der Startseite die wichtigsten Features zusammengefasst sind, kann man in der Bibliothek die eigene Spielesammlung verwalten. Der Reiter FX kümmert sich hingegen um die Beleuchtungszonen. Fusion dient schließlich zur Anpassung des Leistungs-, Thermo- und Energiemanagements. Der Sound lässt sich hier ebenfalls tunen. Alle Messungen wurden im Auslieferungszustand durchgeführt (wie auf den Screenshots abgebildet).

Command Center
Command Center
Command Center
Command Center
Command Center
Command Center
Command Center
Command Center

Leider scheint das neue Command Center noch nicht ganz ausgereift zu sein. Grund: Nach manchen Systemstarts präsentierte das Tool nur einen Teil der Menüs.

CPU-Z
CPU-Z
CPU-Z
CPU-Z
CPU-Z
HWiNFO
GPU-Z
LatencyMon

Prozessor

Der Core i9-8950HK ist derzeit Intels Notebook-Steckenpferd. Im Vergleich zum günstigeren Bruder Core i7-8750H bietet das Topmodell nicht nur mehr L3-Cache (12 vs. 9 MB), sondern auch einen höheren Takt von maximal 4,8 statt 4,1 GHz.

Singlecore-Rendering
Singlecore-Rendering
Multicore-Rendering
Multicore-Rendering
GPU-Belastung
GPU-Belastung

Zumindest theoretisch, denn bei Multi-Core-Anwendungen fällt die Turbo-Ausnutzung enttäuschend aus. Nehmen wir zum Beispiel den Cinebench R15, dessen Multi-CPU-Test das Alienware 15 R4 nur mit 2,9-4,2 GHz bewältigt (Durchschnittswert 3,3 GHz).

Cinebench R15
CPU Single 64Bit
Alienware 15 R4
Intel Core i9-8950HK
197 Points ∼100%
Aorus X5 v8
Intel Core i7-8850H
182 Points ∼92% -8%
Gigabyte Aero 15X v8
Intel Core i7-8750H
175 Points ∼89% -11%
Razer Blade 15 2018
Intel Core i7-8750H
172 Points ∼87% -13%
Alienware 15 R3
Intel Core i7-7700HQ
160 Points ∼81% -19%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (79 - 207, n=394)
150 Points ∼76% -24%
CPU Multi 64Bit
Aorus X5 v8
Intel Core i7-8850H
1265 Points ∼100% +17%
Gigabyte Aero 15X v8
Intel Core i7-8750H
1133 Points ∼90% +5%
Alienware 15 R4
Intel Core i9-8950HK
1083 Points ∼86%
Razer Blade 15 2018
Intel Core i7-8750H
983 Points ∼78% -9%
Alienware 15 R3
Intel Core i7-7700HQ
737 Points ∼58% -32%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (196 - 1408, n=395)
726 Points ∼57% -33%
Cinebench R11.5
CPU Single 64Bit
Alienware 15 R4
Intel Core i9-8950HK
2.28 Points ∼100%
Aorus X5 v8
Intel Core i7-8850H
2.08 Points ∼91% -9%
Gigabyte Aero 15X v8
Intel Core i7-8750H
1.98 Points ∼87% -13%
Razer Blade 15 2018
Intel Core i7-8750H
1.95 Points ∼86% -14%
Alienware 15 R3
Intel Core i7-7700HQ
1.82 Points ∼80% -20%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (0.71 - 2.34, n=393)
1.667 Points ∼73% -27%
CPU Multi 64Bit
Aorus X5 v8
Intel Core i7-8850H
13.85 Points ∼100% +12%
Gigabyte Aero 15X v8
Intel Core i7-8750H
12.93 Points ∼93% +4%
Alienware 15 R4
Intel Core i9-8950HK
12.39 Points ∼89%
Razer Blade 15 2018
Intel Core i7-8750H
10.51 Points ∼76% -15%
Alienware 15 R3
Intel Core i7-7700HQ
8.16 Points ∼59% -34%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (1.13 - 15.8, n=494)
7.11 Points ∼51% -43%

Der geringe Turbo führt dazu, dass sich der 15-Zöller im Benchmark-Parcours hinter dem eigentlich schwächeren Core i7-8850H des Aorus X5 v8 einsortiert. Selbst manche 8750H-Laptops wie das Gigabyte Aero 15X erreichen bessere Ergebnisse. Entsprechend ist es nicht sinnvoll, das Alienware 15 mit dem Core i9-8950HK zu konfigurieren. Ein ähnliches Schicksal ereilte den Core i7-7820HK des Vorgängers.

01020304050607080901001101201301401501601701801902002102202302402502602702802903003103203303403503603703803904004104204304404504604704804905005105205305405505605705805906006106206306406506606706806907007107207307407507607707807908008108208308408508608708808909009109209309409509609709809901000101010201030104010501060107010801090Tooltip
Cinebench R15 CPU Multi 64 Bit
Cinebench R11.5 CPU Single 64Bit
2.28 Points
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
12.39 Points
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
197 Points
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
1083 Points
Hilfe

System Performance

Trotz des dürftigen Taktverhaltens macht die Systemleistung eine gute Figur. Im PCMark 10 ergattert das Alienware 15 R4 den zweiten Platz unter den Vergleichsgeräten. Mit 6.008 Punkten liegt der 15-Zöller zwischen dem Aorus X5 v8 (6.154 Punkte) und dem Gigabyte Aero 15X v8 (5.059 Punkte). Um in der Praxis nicht mit ewigen Boot- und Ladezeiten konfrontiert zu werden, sollte man bei der Bestellung unbedingt ein Solid State Drive für das Betriebssystem wählen. Ohne SSD würde Windows 10 sehr lahm reagieren.

PCMark 10 - Score
Aorus X5 v8
GeForce GTX 1070 (Laptop), 8850H, Toshiba NVMe THNSN5512GPU7
6154 Points ∼100% +2%
Alienware 15 R4
GeForce GTX 1070 (Laptop), 8950HK, Toshiba XG5 KXG50ZNV256G
6008 Points ∼98%
Gigabyte Aero 15X v8
GeForce GTX 1070 Max-Q, 8750H, Toshiba NVMe THNSN5512GPU7
5059 Points ∼82% -16%
Razer Blade 15 2018
GeForce GTX 1070 Max-Q, 8750H, Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP
5046 Points ∼82% -16%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (2603 - 6620, n=98)
4904 Points ∼80% -18%
PCMark 8
Work Score Accelerated v2
Aorus X5 v8
GeForce GTX 1070 (Laptop), 8850H, Toshiba NVMe THNSN5512GPU7
5953 Points ∼100% +6%
Gigabyte Aero 15X v8
GeForce GTX 1070 Max-Q, 8750H, Toshiba NVMe THNSN5512GPU7
5676 Points ∼95% +1%
Razer Blade 15 2018
GeForce GTX 1070 Max-Q, 8750H, Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP
5637 Points ∼95% 0%
Alienware 15 R4
GeForce GTX 1070 (Laptop), 8950HK, Toshiba XG5 KXG50ZNV256G
5632 Points ∼95%
Alienware 15 R3
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ
5299 Points ∼89% -6%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (2484 - 6515, n=293)
4890 Points ∼82% -13%
Home Score Accelerated v2
Aorus X5 v8
GeForce GTX 1070 (Laptop), 8850H, Toshiba NVMe THNSN5512GPU7
5773 Points ∼100% +4%
Alienware 15 R4
GeForce GTX 1070 (Laptop), 8950HK, Toshiba XG5 KXG50ZNV256G
5541 Points ∼96%
Alienware 15 R3
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ
4966 Points ∼86% -10%
Razer Blade 15 2018
GeForce GTX 1070 Max-Q, 8750H, Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP
4658 Points ∼81% -16%
Gigabyte Aero 15X v8
GeForce GTX 1070 Max-Q, 8750H, Toshiba NVMe THNSN5512GPU7
4504 Points ∼78% -19%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (2554 - 6093, n=310)
4200 Points ∼73% -24%
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
5541 Punkte
PCMark 8 Work Score Accelerated v2
5632 Punkte
Hilfe

Massenspeicher

Als primärer Massenspeicher werkelte in unserem Testgerät eine 256 GB große SSD von Toshiba. Wenn es nach dem AS SSD Benchmark und dem CrystalDiskMark geht, liefert das M.2-Modell XG5 eine durchwachsene Vorstellung ab. Während es das Alienware 15 R4 beim Lesen mit der Konkurrenz aufnimmt, bleiben die Schreibwerte hinter den Möglichkeiten der PCIe/NVMe-Technik zurück. Rund 300-350 MB/s erinnern an ein SATA-III-Modell, wobei die Benchmarks treiberbedingt hin und wieder auch falsche Werte ermitteln.

SSD
SSD
SSD
SSD
HDD
HDD
HDD
HDD

Um genügend Platz für die persönlichen Daten und Medien zu haben, empfiehlt sich als kostengünstige Sekundärlösung eine HDD. Das von Dell verbaute 1-TB-Drive hört auf die Bezeichnung HGST Travelstar 7K1000 und bietet dank 7.200 U/Min eine ordentliche Geschwindigkeit (zumindest aus HDD-Sicht).

Alienware 15 R4
Toshiba XG5 KXG50ZNV256G
Alienware 15 R3
 
Aorus X5 v8
Toshiba NVMe THNSN5512GPU7
Razer Blade 15 2018
Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP
Gigabyte Aero 15X v8
Toshiba NVMe THNSN5512GPU7
AS SSD
57%
138%
69%
Score Total
1416
2515
78%
3806
169%
2536
79%
Score Write
435
954
119%
1450
233%
939
116%
Score Read
714
1061
49%
1584
122%
1092
53%
4K Write
94.84
84.51
-11%
93.55
-1%
80.44
-15%
4K Read
32.87
23.21
-29%
46.45
41%
23.36
-29%
Seq Write
300.41
965.76
221%
1520.94
406%
1163.11
287%
Seq Read
2441.12
1813.23
-26%
2375.98
-3%
2212.97
-9%
Toshiba XG5 KXG50ZNV256G
CDM 5/6 Read Seq Q32T1: 2813 MB/s
CDM 5/6 Write Seq Q32T1: 351 MB/s
CDM 5/6 Read 4K Q32T1: 366.7 MB/s
CDM 5/6 Write 4K Q32T1: 318.6 MB/s
CDM 5 Read Seq: 2110 MB/s
CDM 5 Write Seq: 362.3 MB/s
CDM 5/6 Read 4K: 35.73 MB/s
CDM 5/6 Write 4K: 96.85 MB/s

Grafikkarte

Eine der schwierigsten Entscheidungen steht bei der Grafikkarte an. Preisbewusste Gamer, denen ein Full-HD-Panel reicht, dürften schon mit der GeForce GTX 1060 glücklich werden. Das High-End-Modell kann fast jedes Spiel flüssig in hohen bis maximalen Details befeuern. Käufern des 120-Hz-Displays würden wir eher zur GeForce GTX 1070 raten, damit die hohe Bildfrequenz auch entsprechend ausgenutzt wird. Die GeForce GTX 1080 performt wegen des Max-Q-Designs ungefähr auf dem Level der GTX 1070. Bei der Verwendung eines 4K-Displays kommen alle GPUs an ihre Grenzen. Aufgrund des massiven Rechenbedarfs sollte es hier eine waschechte GTX 1080 sein.

3DMark - 1920x1080 Fire Strike Graphics
Alienware 15 R3
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop)
17675 Points ∼100% 0%
Alienware 15 R4
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop)
17675 Points ∼100%
Aorus X5 v8
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop)
17257 Points ∼98% -2%
Razer Blade 15 2018
NVIDIA GeForce GTX 1070 Max-Q
15748 Points ∼89% -11%
Gigabyte Aero 15X v8
NVIDIA GeForce GTX 1070 Max-Q
15156 Points ∼86% -14%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (385 - 40636, n=424)
10168 Points ∼58% -42%
3DMark 11 - 1280x720 Performance GPU
Alienware 15 R4
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop)
23308 Points ∼100%
Alienware 15 R3
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop)
22810 Points ∼98% -2%
Aorus X5 v8
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop)
21823 Points ∼94% -6%
Razer Blade 15 2018
NVIDIA GeForce GTX 1070 Max-Q
19969 Points ∼86% -14%
Gigabyte Aero 15X v8
NVIDIA GeForce GTX 1070 Max-Q
19162 Points ∼82% -18%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (513 - 50983, n=497)
11708 Points ∼50% -50%

Unsere Testkonfiguration, welche mit einer GTX 1070 bestückt war, verhielt sich im Benchmark-Parcours unauffällig. Die GPU-Leistung orientiert sich an anderen GTX-1070-Notebooks. Von den Vergleichsgeräten müssen nur das Razer Blade 15 und das Gigabyte Aero 15X einen Rückstand hinnehmen. Kein Wunder, enthalten beide Laptops doch die Max-Q-Version der GTX 1070.

3DMark 11 Performance
18159 Punkte
3DMark Ice Storm Standard Score
174480 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
32574 Punkte
3DMark Fire Strike Score
14903 Punkte
Hilfe

Im Gegensatz zur CPU kann die Grafikkarte ihren Turbo recht gut entfalten. So wird der Standardtakt bei 3D-Anwendungen meist deutlich überschritten. Rund 1.658 MHz nach 60 Minuten The Witcher 3 (FHD/Ultra) sind nicht von schlechten Eltern, wenngleich die GTX 1070 mit 87 °C ziemlich warm wird.

012345678910111213141516171819202122232425262728293031323334353637383940414243444546474849505152535455565758596061626364Tooltip
The Witcher 3 ultra

Gaming Performance

Wie bereits angedeutet, bringen 1.920 x 1.080 Pixel die GeForce GTX 1070 nur selten ins Schwitzen. Alle 9 getesteten Spiele wurden auch mit maximalen Details ruckelfrei auf den Bildschirm gezaubert. Oft erreicht der DirectX-12-Chip sogar über 100 FPS, weshalb sich die Anschaffung des 120-Hz-Panels durchaus lohnt.

The Witcher 3 - 1920x1080 Ultra Graphics & Postprocessing (HBAO+)
Aorus X5 v8
GeForce GTX 1070 (Laptop), 8850H
60 fps ∼100% +1%
Alienware 15 R4
GeForce GTX 1070 (Laptop), 8950HK
59.5 fps ∼99%
Razer Blade 15 2018
GeForce GTX 1070 Max-Q, 8750H
53.5 fps ∼89% -10%
Gigabyte Aero 15X v8
GeForce GTX 1070 Max-Q, 8750H
52.4 fps ∼87% -12%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (12.6 - 115, n=198)
44.8 fps ∼75% -25%

G-Sync kann das Gaming-Erlebnis ebenfalls verbessern, wobei nicht jeder Nutzer die Vorteile auf den ersten Blick sieht.

min. mittel hoch max.
The Witcher 3 (2015) 10859.5fps
Rainbow Six Siege (2015) 209178fps
Farming Simulator 17 (2016) 278250fps
FIFA 18 (2017) 357341fps
Destiny 2 (2017) 135121fps
Wolfenstein II: The New Colossus (2017) 110103fps
Need for Speed Payback (2017) 116110fps
Far Cry 5 (2018) 9388fps
The Crew 2 (2018) 6060fps

Emissionen - Einmal Headset bitte

Geräuschemissionen

Laut, lauter, Alienware 15 R4: So könnte man die Geräuschemissionen kurz zusammenfassen. Egal, ob anspruchslosere Anwendungen oder Volllast: Im 3D-Betrieb rauschen die Lüfter mit mindestens 50 dB. Das ist ein deutlich hörbarer Wert, den viele Personen nur beim Einsatz von Kopfhörern ertragen werden. Leider schlägt sich die Konkurrenz ähnlich bescheiden. Auch das Aorus X5 v8, das Razer Blade 15 und das Gigabyte Aero 15X v8 neigen unter Last zum Dröhnen. Hier merkt man die Nachteile der dünnen Bauweise.

Geräuschpegel Idle
Geräuschpegel Idle
Geräuschpegel Last
Geräuschpegel Last
Geräuschpegel Speaker
Geräuschpegel Speaker

An der Lüftersteuerung im Idle-Modus sollte Dell ebenfalls noch schrauben. Zwar stehen die Lüfter im Idealfall komplett still, so dass man nur ein dezentes Rauschen der HDD vernimmt, jedoch springt die Kühlung gern unvermittelt an und gibt gleich Vollgas. Letzteres Phänomen geschieht meist ohne jeglichen Grund (Stichwort Auslastung) und hat uns auf Dauer sehr genervt.

Lautstärkediagramm

Idle
32 / 33 / 50 dB(A)
HDD
32 dB(A)
Last
50 / 51 dB(A)
  red to green bar
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   Audix TM1, Arta (aus 15 cm gemessen)   Umgebungsgeräusche: 29 dB(A)
Alienware 15 R4
8950HK, GeForce GTX 1070 (Laptop)
Alienware 15 R3
7700HQ, GeForce GTX 1070 (Laptop)
Aorus X5 v8
8850H, GeForce GTX 1070 (Laptop)
Razer Blade 15 2018
8750H, GeForce GTX 1070 Max-Q
Gigabyte Aero 15X v8
8750H, GeForce GTX 1070 Max-Q
Durchschnitt der Klasse Gaming
 
Geräuschentwicklung
4%
2%
9%
5%
10%
aus / Umgebung *
29
30
-3%
30
-3%
29
-0%
29
-0%
29.5 (27.7 - 32, n=203)
-2%
Idle min *
32
31
3%
33
-3%
29
9%
30
6%
31.6 (28 - 41.7, n=624)
1%
Idle avg *
33
32
3%
35
-6%
30
9%
31
6%
32.8 (28 - 46.6, n=624)
1%
Idle max *
50
42
16%
40
20%
38
24%
35
30%
34.7 (28 - 50.4, n=624)
31%
Last avg *
50
49
2%
45
10%
46
8%
49
2%
40.3 (30.3 - 58, n=625)
19%
Witcher 3 ultra *
51
50
2%
49
4%
51
-0%
Last max *
51
50
2%
55
-8%
46
10%
54
-6%
47.6 (38.9 - 64, n=625)
7%

* ... kleinere Werte sind besser

Temperatur

Obwohl sich die Kühlung voll ins Zeug legt, wird das Alienware 15 R4 im 3D-Betrieb äußerst warm. Bis zu 68 °C auf der Unterseite im Stresstest mit den Tools Furmark und Prime95 (maximal 64 °C @The Witcher 3) sprechen gegen einen Einsatz auf dem Schoß. Die Oberseite klettert unter Last auf bis 53 °C, was das durchschnittliche Gaming-Niveau ebenfalls übersteigt (siehe Tabelle). Da sich die Lüfter im Idle-Modus oft deaktivieren, gehört der 15-Zöller auch bei Leerlauf-Phasen nicht zu den kühlsten High-End-Laptops.

The Witcher 3
The Witcher 3
Stresstest
Stresstest
Volllast oben (Optris PI 640)
Volllast oben (Optris PI 640)
Volllast unten (Optris PI 640)
Volllast unten (Optris PI 640)

Weitere Minuspunkte kassiert das Alienware 15 R4 für die hohen Hardware-Temperaturen. Während des 60-minütigen Volllasttests erhitzte sich die leicht drosselnde GeForce GTX 1070 auf bis zu 90 °C. Maximal 100 °C bei der CPU sind ebenso grenzwertig, zumal der Core i9-8950HK stark throttelt.

Max. Last
 52 °C53 °C51 °C 
 44 °C49 °C50 °C 
 30 °C30 °C30 °C 
Maximal: 53 °C
Durchschnitt: 43.2 °C
68 °C67 °C59 °C
68 °C67 °C53 °C
37 °C36 °C36 °C
Maximal: 68 °C
Durchschnitt: 54.6 °C
Netzteil (max.)  50 °C | Raumtemperatur 24 °C | Voltcraft IR-900
Alienware 15 R4
8950HK, GeForce GTX 1070 (Laptop)
Alienware 15 R3
7700HQ, GeForce GTX 1070 (Laptop)
Aorus X5 v8
8850H, GeForce GTX 1070 (Laptop)
Razer Blade 15 2018
8750H, GeForce GTX 1070 Max-Q
Gigabyte Aero 15X v8
8750H, GeForce GTX 1070 Max-Q
Durchschnitt der Klasse Gaming
 
Hitze
11%
18%
9%
15%
21%
Last oben max *
53
46
13%
50
6%
56
-6%
53
-0%
45.4 (28 - 68.8, n=589)
14%
Last unten max *
68
51.8
24%
62
9%
59
13%
65
4%
49 (25.9 - 78, n=587)
28%
Idle oben max *
39
36.5
6%
27
31%
33
15%
26
33%
30.8 (21.6 - 46.8, n=540)
21%
Idle unten max *
39
38.2
2%
29
26%
34
13%
30
23%
31.6 (21.1 - 50.3, n=538)
19%

* ... kleinere Werte sind besser

Lautsprecher

dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2041.544.42534.337.53129.231.34033.933.2502831.76324.7358028.131.210027.337.612524.939.216022.745.520023.550.325024.357.3315216240019.265.150018.568.563018.472.280017.778.5100017.880.4125017.279.716001775200017.175.5250017.172.2315017.370.7400017.173.7500017.274.4630017.271.4800017.168.41000017.269.5125001768.31600016.961.7SPL29.887.1N1.369.7median 17.3Alienware 15 R4median 69.5Delta1.97.739.245.133.94029.330.235.737.429.528.12827.926.134.928.835.227.636.825.346.724.255.922.660.120.562.919.765.618.764.818.264.11960.219.857.219.261.617.562.117.761.817.663.317.66317.660.917.565.117.462.717.46417.463.317.364.617.152.530.574.81.437.5median 18.2Aorus X5 v8median 62.12.54.3hearing rangehide median Pink Noise
Frequenzdiagramm (für Vergleiche die Checkboxen oben an-/abwählen)
Alienware 15 R4 Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (87 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 20.8% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (9.8% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(±) | zu hohe Mitten, vom Median 6.2% abweichend
(+) | lineare Mitten (5.8% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 2.3% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (4.3% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (16.6% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 45% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 12% vergleichbar, 43% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 6%, durchschnittlich ist 17%, das schlechteste Gerät hat 37%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 23% aller getesteten Geräte waren besser, 6% vergleichbar, 71% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Aorus X5 v8 Audio Analyse

(±) | Mittelmäßig laut spielende Lautsprecher (75 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(±) | abgesenkter Bass - 12.8% geringer als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (10.6% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 2% abweichend
(+) | lineare Mitten (4.7% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 1.4% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (4.1% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(+) | hörbarer Bereich ist sehr linear (11.4% Abstand zum Median
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 13% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 4% vergleichbar, 83% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 6%, durchschnittlich ist 17%, das schlechteste Gerät hat 37%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 5% aller getesteten Geräte waren besser, 2% vergleichbar, 93% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Energieverwaltung - Üppiger Akku

Energieaufnahme

Der Energiebedarf erweist sich als unspektakulär. 23-30 Watt im Leerlauf und 111-222 Watt unter Last sind typisch für ein Notebook mit GTX 1070. Wer es sparsamer möchte, muss zu einem Max-Q-Laptop greifen. Das Razer Blade 15 und das Gigabyte Aero 15X v8 verbrauchen zum Teil spürbar weniger.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.3 / 0.9 Watt
Idledarkmidlight 23 / 26 / 30 Watt
Last midlight 111 / 222 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy
Alienware 15 R4
8950HK, GeForce GTX 1070 (Laptop)
Alienware 15 R3
7700HQ, GeForce GTX 1070 (Laptop)
Aorus X5 v8
8850H, GeForce GTX 1070 (Laptop)
Razer Blade 15 2018
8750H, GeForce GTX 1070 Max-Q
Gigabyte Aero 15X v8
8750H, GeForce GTX 1070 Max-Q
Durchschnitt der Klasse Gaming
 
Stromverbrauch
14%
-8%
27%
27%
7%
Idle min *
23
19
17%
25
-9%
14
39%
14
39%
20.5 (3.9 - 113, n=584)
11%
Idle avg *
26
23
12%
31
-19%
17
35%
18
31%
26.1 (6.8 - 119, n=584)
-0%
Idle max *
30
29
3%
33
-10%
21
30%
22
27%
31.2 (8.3 - 122, n=584)
-4%
Last avg *
111
85
23%
102
8%
95
14%
91
18%
105 (14.1 - 319, n=575)
5%
Last max *
222
192
14%
239
-8%
179
19%
173
22%
166 (21.9 - 590, n=574)
25%
Witcher 3 ultra *
182
194
-7%
141
23%
142
22%

* ... kleinere Werte sind besser

Akkulaufzeit

Dell versucht die fehlende Grafikumschaltung durch einen besonders kräftigen Akku auszugleichen. 99 Wh verdienen Respekt und lassen das Alienware 15 R4 nicht Richtung „Laufzeitgurke“ abdriften. In unserem WiFi-Test, der das Internetsurfen per WLAN simuliert (mittleres Energiesparen, Helligkeit auf ca. 150 cd/m² verringert), wollte der 15-Zöller nach gut 5 Stunden zurück an die Steckdose. Diesen Wert kann im Vergleichsfeld nur das Gigabyte Aero 15X v8 merklich übertreffen (~8,5 Stunden).

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
6h 10min
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3
5h 04min
Last (volle Helligkeit)
0h 58min
Alienware 15 R4
8950HK, GeForce GTX 1070 (Laptop), 99 Wh
Alienware 15 R3
7700HQ, GeForce GTX 1070 (Laptop), 99 Wh
Aorus X5 v8
8850H, GeForce GTX 1070 (Laptop), 92.24 Wh
Razer Blade 15 2018
8750H, GeForce GTX 1070 Max-Q, 80 Wh
Gigabyte Aero 15X v8
8750H, GeForce GTX 1070 Max-Q, 94.24 Wh
Durchschnitt der Klasse Gaming
 
Akkulaufzeit
22%
15%
11%
115%
2%
Idle
370
382
3%
294
-21%
382
3%
762
106%
326 (39 - 1174, n=575)
-12%
WLAN
304
264
-13%
322
6%
513
69%
248 (78 - 622, n=248)
-18%
Last
58
102
76%
87
50%
72
24%
156
169%
78.6 (18 - 202, n=543)
36%
H.264
266
216
324
504
244 (88 - 506, n=119)

Fazit - Kühlsystem am Limit

Pro

+ hochwertiges und stabiles Chassis
+ viele Beleuchtungsmöglichkeiten
+ mächtiges Command Center
+ gute Eingabegeräte
+ Thunderbolt 3
+ großer Akku
+ NVMe-SSD
+ G-Sync

Contra

- Kühlsystem unterdimensioniert für den Core i9-8950HK
- Gehäuse sehr schwer und tief für einen 15-Zöller
- unpassende GPU-Bezeichnungen im Konfigurator
- hohe Temperatur- und Geräuschentwicklung
- Lüfterverhalten verbesserungswürdig
- kein Cardreader
Alienware 15 R4, Testgerät zur Verfügung gestellt von Dell Deutschland
Alienware 15 R4, Testgerät zur Verfügung gestellt von Dell Deutschland

Die vierte Revision des Alienware 15 zieht leider nicht in die Top 10 der besten Gaming-Notebooks ein.

Wie sich im Laufe unserer Tests herausgestellt hat, ist die Kühlung mit dem Core i9-8950HK ein gewisses Stück überfordert. Der magere CPU-Turbo und die heftigen Emissionen (Temperatur, Geräuschpegel) sind klare Indizien für dieses Urteil. Mit ein paar Millimetern mehr Bauhöhe und dem daraus resultierenden Luftraum würde das System vermutlich besser abschneiden.

Ansonsten weiß das Chassis zu überzeugen. Wenn man einmal die Tatsache ausklammert, dass die Gehäusetiefe auf 17- statt 15-Zoll-Niveau liegt, heimst der schicke, stabile und umfangreich beleuchtete Body viel Lob ein. Dazu erhält man gute Eingabegeräte, jede Menge Anschlüsse (Thunderbolt 3!), eine ordentliche Akkulaufzeit und ein brauchbares Display. Der Sound macht es sich nur im Mittelfeld bequem.

Alienware 15 R4 - 14.07.2018 v6
Florian Glaser

Gehäuse
88 / 98 → 90%
Tastatur
85%
Pointing Device
83%
Konnektivität
71 / 81 → 88%
Gewicht
53 / 10-66 → 77%
Akkulaufzeit
82%
Display
85%
Leistung Spiele
97%
Leistung Anwendungen
100%
Temperatur
73 / 95 → 77%
Lautstärke
54 / 90 → 60%
Audio
74%
Durchschnitt
79%
86%
Gaming - gewichteter Durchschnitt
Weitere Informationen über unsere Bewertung finden sie hier.

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Autor: Florian Glaser, 15.07.2018 (Update: 19.07.2018)
Florian Glaser
Florian Glaser - Managing Editor Gaming
In den frühen 90er-Jahren mit MS-DOS und Windows 3.1 aufgewachsen entdeckte ich schon im Kindesalter mein Interesse für den Bereich Computer. Speziell Computerspiele strahlten bereits damals eine große Faszination auf mich aus. Von Monkey Island über Lands of Lore bis hin zu Doom wurde alles gezockt, was man so unter die Finger bekam. Für Notebookcheck bin ich seit 2009 tätig mit Schwerpunkt auf leistungsstarke Gaming-Notebooks.