Notebookcheck

Test HP Spectre x360 13 (7500U, 4K UHD) Convertible

Spectre Spektakel. Bei der Vorstellung des überarbeiteten Spectre x360 FHD im November letzten Jahres kündigte HP eine 4k-UHD-Variante für Anfang 2017 an. Nun sind entsprechende Geräte verfügbar, liegen preislich aber erheblich über den Full-HD-Varianten.

Die zweite Generation des 13 Zoll Spectre x360, vorgestellt Ende letzten Jahres, hat sich dank ihres Designs und ihrer Ergonomie schnell den Ruf als das beste seinerzeit erhältliche Windows Laptop erarbeitet. Die Verkleinerung der Displayränder auf wenige Millimeter reichte aus, um es zum praktischsten Vertreter aus der Kategorie der Convertibles zu machen. Alle anderen vergleichbaren Geräte waren entweder zu groß und zu sperrig, um komfortabel im Tablet-Modus verwendet werden zu können, oder zu langsam, um ein vollwertiges Laptop zu ersetzen. Denn schließlich ist genau dies der Charme eines solchen 2-in-1-Convertibles: dass es sowohl ein alterndes Tablet als auch ein Notebook ersetzen kann.

Das Update des Jahres 2017 erweitert die Serie um neue Modelle und bringt neben dem 4k-UHD-Display nun auch native Unterstützung für einen aktiven Stylus. Die 8-GB-Variante fängt bei knapp 1.200 US-Dollar an, das 4k-Display sowie das vom Spectre 13 inspirierte, noble „Dark Ash“-Farbschema bleiben jedoch dem größten Modell vorbehalten, das ab 1.600 US-Dollar erhältlich ist. Davon abgesehen handelt es sich im Großen und Ganzen um dasselbe Gerät wie im vergangenen Jahr. 

Im Test befand sich ein Modell aus dem US-Markt. Seitens Ausstattung entspricht diesem dem in Deutschland verfügbaren HP Spectre x360 13-ac004ng das ab rund 1.800 Euro angeboten wird.

Hauptkonkurrenten des Spectre x360 13 sind das Lenovo Yoga 910, das Asus Zenbook Flip UX310 und das kürzlich erschienene Dell XPS 13 9365. Weitere Details über die Serie können unseren bisherigen Spectre-x360-Tests entnommen werden:

HP Spectre x360 13-ac033dx (Spectre x360 Serie)
Prozessor
Grafikkarte
Intel HD Graphics 620, Kerntakt: 300 MHz, Speichertakt: 933 MHz, DDR3, 21.20.16.4542
Hauptspeicher
16384 MB 
, Dual-Channel, LPDDR3, 1066.7 MHz, 14-17-17-40, Soldered
Bildschirm
13.3 Zoll 16:9, 3840x2160 Pixel 331 PPI, 10-point capacitive, LG Philips LGD054D, IPS, spiegelnd: ja
Mainboard
Intel Kaby Lake-U + iHDCP 2.2 Premium PCH
Massenspeicher
Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP, 512 GB 
Soundkarte
Intel Kaby Lake-U/Y PCH - High Definition Audio
Anschlüsse
3 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 2 USB 3.1 Gen2, 2 Thunderbolt, Audio Anschlüsse: 3.5 mm combo, Helligkeitssensor
Netzwerk
Intel Dual Band Wireless-AC 8265 (a/b/g/n/ac), Bluetooth 4.0
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 13.8 x 306 x 218
Akku
57.8 Wh Lithium-Polymer, 3-cell
Betriebssystem
Microsoft Windows 10 Home 64 Bit
Kamera
Webcam: FHD
Sonstiges
Lautsprecher: Bang & Olufsen quad speakers, Tastatur: Chiclet, Tastatur-Beleuchtung: ja, Quick Start guide, HP Active Stylus, HP Pen Control, McAfee anti-virus, HP ePrint, HP Orbit, 12 Monate Garantie
Gewicht
1.3 kg, Netzteil: 270 g
Preis
1600 USD

 

Gehäuse

Abgesehen von der goldenen Farbe, die ausschließlich für das 4k-Modell konfigurierbar ist, entspricht das Gehäuse exakt dem hochqualitativen CNC-gefrästen Aluminiumgehäuse des bisherigen Spectre x360 13 FHD. Unser Testgerät zeigte weder ungewöhnliche noch ungleichmäßige Spaltmaße. Das Gehäuse verbiegt sich weder bei Druckausübung in der Mitte der Tastatur noch am Rand des Deckels. Auch verwindet es sich nicht und gibt auch dann kein Knarzen von sich, wenn man den Deckel oder das Gehäuse Torsionskräften aussetzt. Im Vergleich dazu sind die Deckel der Yoga-900- und -910-Modelle etwas biegsamer, der dickere Deckel des XPS 13 9360 hingegen etwas stabiler. Die zwei Scharniere sind zwar nicht so schick wie die Manschette des Yoga 910, jedoch unabhängig vom Öffnungswinkel gleichmäßig fest. Ein leichtes, jedoch nicht störendes Nachwippen konnten wir beim Tippen oder Öffnen des Deckels feststellen. Alles in allem haben wir nur wenig am Design des Spectre x360 Convertibles auszusetzen.

In Bezug auf Größe und Gewicht ist das Spectre leichter, kleiner und auch dünner als sowohl Apples 2015er MacBook Air 13 als auch Lenovos neues Yoga 910. Es ist in der Breite beinahe identisch zum XPS 13 9365, jedoch um rund 20 mm tiefer, um die Position der Webcam oberhalb des Bildschirms beibehalten zu können. Der daraus resultierende Nachteil ist natürlich, dass der Rand um das Display herum an einer Seite deutlich dicker ist als an den anderen dreien und dass das Notebook selbst minimal schwerer ist als die Konkurrenz von Dell. Die Handhabung im Tablet-Modus ist am XPS 13 9365 daher etwas angenehmer, wenn auch dieser Komfort auf Kosten der Gesamtleistung geht.

Laut HP hat die Unterstützung des aktiven Stylus zu einem dickeren Gehäuse geführt. Mit 13,8 mm ist das neue Modell im Vergleich zum Vorjahresmodell auch tatsächlich um ein Zehntel eines Millimeters dicker geworden. Obwohl dieser Unterschied im Alltag absolut insignifikant ist, wollen wir trotzdem nicht unerwähnt lassen, dass das Gehäuse nicht zu 100 % mit dem Vorjahresmodell identisch ist.

Zelt-Modus
Zelt-Modus
Tablet-Modus
Tablet-Modus
Laptop-Modus
Laptop-Modus

Ausstattung

Die Auswahl an Anschlüssen bleibt im Vergleich zum Vorgänger unverändert. Beide Thunderbolt 3 Ports können zum Laden, zum Anschluss externer 4k-Bildschirme oder als Dockingport verwendet werden. Der einzelne USB 3.0 Typ-A Port ist für externe Mäuse oder USB-Sticks unverzichtbar. Bei noch dünneren Notebooks wird dieser USB Typ-A Port immer häufiger weggelassen, so beispielsweise beim neuen MacBook Pro 13, beim Dell XPS 13 9365 oder sogar bei HPs eigenem Spectre 13.

Leider fehlt dem HP Convertible noch immer der integrierte SD-Card-Leser, analog zum Yoga 910. Selbst das neue EliteBook x360 13, welches viele Designelemente mit dem Spectre x360 13 teilt, verfügt zumindest über einen MicroSD-Card-Leser.

Vorderseite: keine Anschlüsse
Vorderseite: keine Anschlüsse
rechte Seite: 2x USB Typ-C + Thunderbolt 3, Lautstärkeregelung
rechte Seite: 2x USB Typ-C + Thunderbolt 3, Lautstärkeregelung
Rückseite: keine Anschlüsse
Rückseite: keine Anschlüsse
linke Seite: USB 3.0, 3,5-mm-Audio-in/-out, Ein/Ausschalter
linke Seite: USB 3.0, 3,5-mm-Audio-in/-out, Ein/Ausschalter

Kommunikation

Das entnehmbare 2x2 Intel 8265 m.2 Modul mit integriertem Bluetooth 4.2 verspricht eine theoretische Übertragungsrate von maximal 867 MBit/s. In unseren Tests blieben davon in Verbindung mit unserem 802.11ac Linksys EA8500 Referenzrouter noch immer 622 MBit/s übrig. Wir hatten während des gesamten Testzeitraums keine Verbindungsprobleme mit dem Gerät. Anders als beim EliteBook x360 gibt es beim Spectre x360 keine Option auf ein LTE-Modem.

Networking
iperf3 Client (receive) TCP 1 m 4M x10
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter
648 MBit/s ∼100% +5%
HP Spectre x360 13-ac033dx
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
619 MBit/s ∼96%
Dell XPS 13-9365
802.11 a/b/g/n/ac
309 MBit/s ∼48% -50%
iperf3 Client (transmit) TCP 1 m 4M x10
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter
529 MBit/s ∼100% +15%
Dell XPS 13-9365
802.11 a/b/g/n/ac
471 MBit/s ∼89% +2%
HP Spectre x360 13-ac033dx
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
462 MBit/s ∼87%

Zubehör

Im Lieferumfang enthalten sind eine Hülle aus Kunstleder und, anders als beim Vorjahresmodell, ein aktiver Stylus. Dieser ist ca. 14 cm lang und in etwa so dick wie ein normaler Kugelschreiber, was die Handhabung sehr angenehm macht. Nachteilig ist die fehlende Abdeckung für die Schreibspitze, und auch einen dedizierten Slot für den Stift gibt es, anders als bei einigen Lenovo ThinkPads, nicht. HP zufolge hätte ein solcher die Dicke des Notebooks deutlich erhöht, die Größe und Benutzerfreundlichkeit des Stifts verringert und die Stabilität des Gehäuses kompromittiert.

Wartung

Der Deckel auf der Unterseite kann mit Hilfe eines T5-Torx sowie eines Kreuzschlitz-Schraubendrehers entfernt werden. Zwei der Schrauben verstecken sich unter den Gummifüßen. Einmal geöffnet hat man Zugriff auf die WLAN-Karte und die m.2-2280-SSD. Der schwarze Klebestreifen schützt die Komponenten und den verlöteten Arbeitsspeicher zusätzlich. Erwähnenswert ist, dass sich die CPU anders als beim ursprünglichen 2015er Spectre x360 13 und analog zur MSI-GS63/73-Serie an der Unterseite befindet.

relativ einfacher Zugang zu den internen Komponenten
relativ einfacher Zugang zu den internen Komponenten
original Spectre X360 13 (Quelle: PCWorld)
original Spectre X360 13 (Quelle: PCWorld)

Garantie

Standardmäßig wird das Spectre x360 13 mit einer einjährigen Garantie angeboten. Da HP jedoch auch Geschäftskunden im Visier hat, gibt es eine Vielzahl an optional erhältlichen Erweiterungen und Zusatzgarantien. Das EliteBook x360 13 kommt hingegen bereits standardmäßig mit einer dreijährigen Garantie.

Eingabegeräte

Tastatur

Abgesehen von der dunkleren Farbgebung ist die Tastatur unverändert geblieben. Der Hub ist mit 1,3 mm noch immer sehr kurz, der Druckpunkt ist gering, und die Tasten wackeln nicht. Akustisch liegt die Tastatur zwischen der lauteren Dell-XPS- und der leiseren Lenovo-AccuType-Tastatur. Das taktile Feedback ist noch zufriedenstellend und nicht schwammig, was zu einem angenehmen Schreibgefühl führt. Interessanterweise fühlt sich die Leertaste an unserem Modell deutlich fester an als die des Spectre-x360-FHD-Modells.

Rein optisch gefällt uns die neue, dunklere Tastatur eindeutig besser als die zuvor im älteren Spectre x360 13 verwendete silberne, denn die weiße Tastenbeschriftung ist deutlich besser ablesbar. HP hält weiterhin daran fest, nur eine einstufige Tastaturbeleuchtung anzubieten - an oder aus - wohingegen fast jeder andere Hersteller mittlerweile eine Hintergrundbeleuchtung mit mindestens zwei verschiedenen Helligkeitsstufen verbaut. Anders als beim Yoga 910 gibt es keine Taste zur Sperre der Bildschirmausrichtung im Tablet-Modus.

Touchpad

Das 12 x 6 cm große Touchpad hat eine angenehm rutschige Oberfläche, keine toten Stellen und hakelt auch nicht. Es ist nicht nur größer als das des XPS 13, die integrierten Tasten sind bei Auslösung auch fester und lauter als die des XPS 13. Da das Auslösemoment der Tasten ausreichend gering ist, führt wiederholtes schnelles Klicken nicht zu Ermüdungserscheinungen. Der Tastenhub ist eher gering und etwas schwammig geraten, und die Toleranz beim Auslösen eines Klicks ist spürbar. Sollte keine externe Maus zur Verfügung stehen, ist das Touchpad insgesamt jedoch brauchbar.

Touchscreen

Der Tablet-Modus ist wesentlich praktikabler als bei der ersten Generation des Spectre x360 13 oder, noch ausgeprägter, als beim Spectre x360 15. Der Stylus fühlt sich natürlich an, wenn auch das Gefühl einer Plastikspitze auf Glas nicht das Gefühl von Stift und Papier ersetzen kann. Dem HP fehlt auch Lenovos „Lift and Lock“ Funktionalität, man löst also ständig versehentliche Klicks oder Tastendrücke aus, die erst ab einem Öffnungswinkel von mehr als 270 Grad vom System ignoriert werden.

Der Stift hat zwei konfigurierbare Knöpfe, die unter anderen zur Regelung der Lautstärke, Shift, Tab, Play, Screenshot und noch mehr verwendet werden können. Der Tastenhub ist sehr flach, das Feedback jedoch sowohl haptisch als auch akustisch knackig und ausgeprägt. Da beide Knöpfe allerdings vollständig flach sind und anders als beim Stylus des Surface Pro 4 nicht hervorstehen, sind sie etwas schwieriger auszulösen als selbige. 

Bildschirm

Das Highlight des neuen 2017er Spectre x360 13 ist zweifelsohne das 4k-UHD-Display, dessen Abstinenz letztes Jahr schmerzhaft zu spüren ist. Im Vergleich mit dem 2016er Spectre x360 13 Full-HD Panel ist es etwas dunkler mit langsameren Weiß-zu-schwarz- und Grau-zu-grau-Reaktionszeiten. Im Gegenzug sind Kontrast und Tonumfang deutlich besser, was die Darstellung schärfer und die Farben lebendiger wirken lässt. Videowiedergabe in nativer 4k-Auflösung ist unglaublich detailliert, und in Verbindung mit dem Stylus schlägt sich das hochauflösende Panel sehr gut und genau bei handschriftlichen Notizen. Das LG Philips LGD054D Panel können wir bis dato in unserer Datenbank noch in keinem anderen 13,3-Zoll-Notebook finden.

Für eine zukünftige Aktualisierung des Spectre x360 würden wir uns jedoch ein helleres und gleichmäßiger ausgeleuchtetes Display wünschen. Obwohl seine 300 cd/m2 für die Nutzung in geschlossenen Räumen ausreichen, kommt es nicht mal annähernd an das MacBook Air 13 oder das Spectre 13 ran. Unserer Meinung nach sollten Convertibles generell hellere Displays haben, da sie den Anwender aufgrund ihrer hohen Mobilität geradezu dazu auffordern, auch im Freien eingesetzt zu werden.

Außerdem haben wir bei unserem Testmodell ein geringfügiges unregelmäßiges Backlight Bleeding am unteren Rand festgestellt, welches jedoch im Alltagsbetrieb nicht bemerkbar war.

minimal ungleichmäßiges Backlight Bleeding am unteren Rand
minimal ungleichmäßiges Backlight Bleeding am unteren Rand
RGB Subpixel-Matrix (331 dpi)
RGB Subpixel-Matrix (331 dpi)
294
cd/m²
299.1
cd/m²
288.4
cd/m²
281.3
cd/m²
302.6
cd/m²
272
cd/m²
262.1
cd/m²
291.1
cd/m²
250.5
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro Basic 2
Maximal: 302.6 cd/m² Durchschnitt: 282.3 cd/m² Minimum: 16.05 cd/m²
Ausleuchtung: 83 %
Helligkeit Akku: 302.6 cd/m²
Kontrast: 1210:1 (Schwarzwert: 0.25 cd/m²)
ΔE Color 2.4 | - Ø
ΔE Greyscale 2.8 | - Ø
97.1% sRGB (Argyll) 65.5% AdobeRGB 1998 (Argyll)
Gamma: 2.2
HP Spectre x360 13-ac033dx
LG Philips LGD054D, IPS, 13.3, 3840x2160
Apple MacBook Pro 13 2016 (2.9 GHz)
APPA033, , 13.3, 2560x1600
Dell XPS 13-9365
IPS, 13.3, 1920x1080
Lenovo Yoga 910-13IKB-80VF004CGE
AU Optronics AUO323D / B139HAN03.2, IPS, 13.9, 3840x2160
HP Spectre 13-v131ng
CMN1374, IPS UWVA, 13.3, 1920x1080
HP Spectre x360 13-w023dx
Chi Mei CMN1367, IPS, 13.3, 1920x1080
Response Times
-39%
-9%
8%
-7%
17%
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
42
47.2
-12%
48
-14%
46
-10%
46
-10%
33.2
21%
Response Time Black / White *
32
53
-66%
32.8
-3%
24
25%
33
-3%
28
12%
PWM Frequency
1042
Bildschirm
8%
-48%
-53%
-34%
-48%
Brightness
282
542
92%
306
9%
310
10%
382
35%
319
13%
Brightness Distribution
83
90
8%
91
10%
80
-4%
91
10%
90
8%
Schwarzwert *
0.25
0.56
-124%
0.19
24%
0.25
-0%
0.35
-40%
0.336
-34%
Kontrast
1210
1016
-16%
1698
40%
1392
15%
1154
-5%
996
-18%
DeltaE Colorchecker *
2.4
1.4
42%
7.7
-221%
7.86
-228%
5.37
-124%
6.21
-159%
DeltaE Graustufen *
2.8
1.8
36%
7.9
-182%
8.25
-195%
6.44
-130%
7.71
-175%
Gamma
2.2 109%
2.16 111%
2.88 83%
2.05 117%
2.52 95%
2.36 102%
CCT
6333 103%
6877 95%
7044 92%
6834 95%
6738 96%
6458 101%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
65.5
78.4
20%
44.1
-33%
58
-11%
58
-11%
58.6
-11%
Color Space (Percent of sRGB)
97.1
99.3
2%
69.9
-28%
90
-7%
89
-8%
90
-7%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
-16% / -2%
-29% / -40%
-23% / -41%
-21% / -29%
-16% / -35%

* ... kleinere Werte sind besser

Die Farbraumabdeckung liegt bei etwa 97 % sRGB und 66 % AdobeRGB und damit etwas über dem Full-HD Panel des letzten Jahres und deutlich über dem Display des kürzlich erschienenen XPS 13 9365. Die fast vollständige Abdeckung des sRGB-Farbraums sollte den Ansprüchen von Mediengestaltern und kreativen Köpfen, denen es auf akkurate Farbwiedergabe ankommt, genügen.

vs. sRGB
vs. sRGB
vs. AdobeRGB
vs. AdobeRGB
vs. HP Spectre x360 13 FHD
vs. HP Spectre x360 13 FHD

Weitere Messungen mit einem X-Rite Spektrofotometer ergeben eine bereits von Haus aus sehr akkurate Graustufen- und Farbwiedergabe. Das Display scheint also besser vorkalibriert zu sein, als dies bei bei so manch anderem Hersteller der Fall ist. Wie den Ergebnissen unten zu entnehmen ist konnten wir durch eigene Kalibrierung die Genauigkeit nochmals weiter verbessern. Interessanterweise ist von den Primär- und Sekundärfarben die Rotdarstellung am ungenauesten, aber das ist Meckern auf hohem Niveau.

Graustufen (unkalibriert)
Graustufen (unkalibriert)
Sättigung (unkalibriert)
Sättigung (unkalibriert)
ColorChecker (unkalibriert)
ColorChecker (unkalibriert)
Graustufen (kalibriert)
Graustufen (kalibriert)
Sättigung (kalibriert)
Sättigung (kalibriert)
ColorChecker (kalibriert)
ColorChecker (kalibriert)

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
32 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 18 ms steigend
↘ 14 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 79 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten schlechter als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (27.2 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
42 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 20.8 ms steigend
↘ 21.2 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 48 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten durchschnittlich (44 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM nicht festgestellt

Im Vergleich: 59 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 2255 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

Die Ablesbarkeit im Außeneinsatz ist nur mittelmäßig, da das Display nicht ausreichend leuchtstark ist, um Sonneneinstrahlung oder Spiegelungen zu überstrahlen. Die großzügigen IPS-Blickwinkel und das 360-Grad-Scharnier helfen zwar dabei, Spiegelungen zu umgehen. Dies geht jedoch auf Kosten der Lesbarkeit von Text und Bildern, die dann stark verwaschen wirken. Im Tablet-Modus ist das Display brauchbar, jedoch bei Weitem nicht so hell wie das des Surface Pro 4 oder das eines alten iPads.

Außeneinsatz bei direkter Sonneneinstrahlung
Außeneinsatz bei direkter Sonneneinstrahlung
Außeneinsatz im Schatten
Außeneinsatz im Schatten
Außeneinsatz im Schatten
Außeneinsatz im Schatten
großzügige IPS-Blickwinkel
großzügige IPS-Blickwinkel

Performance

Im Grunde genommen ist die Ausstattung im Vergleich zum 2016er Modell unverändert geblieben, inklusive dem Core-i7-7500U-Prozessor, der integrierten Intel-HD-620-GPU und entweder 8 GB oder 16 GB auf dem Motherboard verlötetem LPDDR3-RAM. Anders als beim größeren Spectre x360 15 gibt es keine optionale dedizierte Nvidia Grafikkarte, was bedeutet, dass das Spectre x360 13 trotz seinem hervorragenden Display für Spiele und Videobearbeitung nicht die erste Wahl sein dürfte.

Prozessor

Der Dual-Core-i7-7500U-Prozessor ist in Multi-Thread-Szenarien etwas langsamer als in den mit der gleichen CPU ausgestatteten ThinkPad 13 und XPS 13 9360 Notebooks. Im Cinebench Multi-Thread-Test liegen das Dell- und Lenovo System um jeweils 6 bzw. 11 % vor dem HP. Leider ergibt der Single-Thread-Test ein identisches Bild. In beiden Fällen ist der Unterschied zwar messbar, jedoch im Alltag nicht spürbar.

Der Unterschied vom passiv gekühlten Core i7-7Y75 des XPS 9365 zum i7-7500U des Spectre liegt bei 10 % in der Single-Thread- und 23 % in der Multi-Thread-Leistung.

Weitere Informationen zum Prozessor sowie Testergebnisse können unserer dem Core i7-7500U gewidmeten Seite entnommen werden.

CineBench R10 32-bit
CineBench R10 32-bit
CineBench R11.5 64-bit
CineBench R11.5 64-bit
CineBench R15
CineBench R15

Der Cinebench-Multi-Thread im Dauerlauf zeigt keinen nennenswerten Leistungsabfall mit steigender Laufzeit. Die initialen 317 Punkte fallen beim 20. Durchlauf auf 305 Punkte ab, eine Verringerung um gerade mal vier Prozent.

Anders als beim letztjährigen Spectre x360 13 konnten wir im Cinebench-Single-Thread-Test keinerlei Leistungseinbußen feststellen.

0102030405060708090100110120130140150160170180190200210220230240250260270280290300310320Tooltip
Cinebench R15 CPU Multi 64 Bit
Cinebench R15
CPU Single 64Bit
Dell Latitude 7280
Intel Core i7-7600U
164 Points ∼74% +15%
Lenovo ThinkPad 13-20J2S00G00
Intel Core i7-7500U
145 Points ∼65% +1%
HP Spectre x360 13-ac033dx
Intel Core i7-7500U
143 Points ∼64%
Dell XPS 13 9360-4764
Intel Core i7-7500U
142 Points ∼64% -1%
Apple MacBook Pro 13 2016 (2.9 GHz)
Intel Core i5-6267U (macOS)
131 Points ∼59% -8%
Asus Zenbook UX310UQ-GL011T
Intel Core i7-6500U
130 Points ∼58% -9%
Dell XPS 13-9365
Intel Core i7-7Y75
130 Points ∼58% -9%
Lenovo ThinkPad Yoga 370-20JJS00100
Intel Core i5-7200U
126 Points ∼57% -12%
Lenovo U31-70 80M5003EGE
Intel Core i7-5500U
123 Points ∼55% -14%
Acer TravelMate P249-M-5452
Intel Core i5-6200U
117 Points ∼52% -18%
CPU Multi 64Bit
Dell Latitude 7280
Intel Core i7-7600U
351 Points ∼19% +11%
Lenovo ThinkPad 13-20J2S00G00
Intel Core i7-7500U
351 Points ∼19% +11%
Apple MacBook Pro 13 2016 (2.9 GHz)
Intel Core i5-6267U (macOS)
339 Points ∼18% +7%
Dell XPS 13 9360-4764
Intel Core i7-7500U
337 Points ∼18% +6%
Asus Zenbook UX310UQ-GL011T
Intel Core i7-6500U
327 Points ∼18% +3%
HP Spectre x360 13-ac033dx
Intel Core i7-7500U
317 Points ∼17%
Lenovo ThinkPad Yoga 370-20JJS00100
Intel Core i5-7200U
312 Points ∼17% -2%
Acer TravelMate P249-M-5452
Intel Core i5-6200U
294 Points ∼16% -7%
Lenovo U31-70 80M5003EGE
Intel Core i7-5500U
276 Points ∼15% -13%
Dell XPS 13-9365
Intel Core i7-7Y75
258 Points ∼14% -19%
Cinebench R11.5
CPU Single 64Bit
Dell Latitude 7280
Intel Core i7-7600U
1.87 Points ∼85% +13%
Lenovo ThinkPad 13-20J2S00G00
Intel Core i7-7500U
1.67 Points ∼76% +1%
HP Spectre x360 13-ac033dx
Intel Core i7-7500U
1.65 Points ∼75%
Dell XPS 13-9365
Intel Core i7-7Y75
1.54 Points ∼70% -7%
Asus Zenbook UX310UQ-GL011T
Intel Core i7-6500U
1.48 Points ∼67% -10%
Lenovo U31-70 80M5003EGE
Intel Core i7-5500U
1.43 Points ∼65% -13%
Acer TravelMate P249-M-5452
Intel Core i5-6200U
1.33 Points ∼60% -19%
CPU Multi 64Bit
Dell Latitude 7280
Intel Core i7-7600U
3.89 Points ∼19% +10%
Lenovo ThinkPad 13-20J2S00G00
Intel Core i7-7500U
3.87 Points ∼19% +10%
HP Spectre x360 13-ac033dx
Intel Core i7-7500U
3.53 Points ∼18%
Acer TravelMate P249-M-5452
Intel Core i5-6200U
3.24 Points ∼16% -8%
Asus Zenbook UX310UQ-GL011T
Intel Core i7-6500U
3.15 Points ∼16% -11%
Lenovo U31-70 80M5003EGE
Intel Core i7-5500U
3.07 Points ∼15% -13%
Dell XPS 13-9365
Intel Core i7-7Y75
2.98 Points ∼15% -16%
Cinebench R10
Rendering Single 32Bit
HP Spectre x360 13-ac033dx
Intel Core i7-7500U
5614 Points ∼63%
Dell XPS 13-9365
Intel Core i7-7Y75
5496 Points ∼62% -2%
Asus Zenbook UX310UQ-GL011T
Intel Core i7-6500U
4904 Points ∼55% -13%
Lenovo ThinkPad 13-20J2S00G00
Intel Core i7-7500U
4835 Points ∼54% -14%
Lenovo U31-70 80M5003EGE
Intel Core i7-5500U
4695 Points ∼53% -16%
Acer TravelMate P249-M-5452
Intel Core i5-6200U
4396 Points ∼50% -22%
Rendering Multiple CPUs 32Bit
HP Spectre x360 13-ac033dx
Intel Core i7-7500U
11366 Points ∼28%
Lenovo ThinkPad 13-20J2S00G00
Intel Core i7-7500U
11109 Points ∼28% -2%
Asus Zenbook UX310UQ-GL011T
Intel Core i7-6500U
10897 Points ∼27% -4%
Acer TravelMate P249-M-5452
Intel Core i5-6200U
10003 Points ∼25% -12%
Lenovo U31-70 80M5003EGE
Intel Core i7-5500U
9543 Points ∼24% -16%
Dell XPS 13-9365
Intel Core i7-7Y75
9392 Points ∼23% -17%
wPrime 2.0x - 1024m
Dell XPS 13-9365
Intel Core i7-7Y75
618.91 s * ∼7% -29%
Dell XPS 13 9360-4764
Intel Core i7-7500U
485.835 s * ∼6% -1%
Dell Latitude 7280
Intel Core i7-7600U
482 s * ∼6% -0%
HP Spectre x360 13-ac033dx
Intel Core i7-7500U
480.096 s * ∼6%
Super Pi Mod 1.5 XS 32M - ---
Dell XPS 13-9365
Intel Core i7-7Y75
585.172 Seconds * ∼3% -3%
Dell XPS 13 9360-4764
Intel Core i7-7500U
574.64 Seconds * ∼3% -1%
HP Spectre x360 13-ac033dx
Intel Core i7-7500U
569.077 Seconds * ∼3%
Dell Latitude 7280
Intel Core i7-7600U
526 Seconds * ∼2% +8%

* ... kleinere Werte sind besser

Cinebench R10 Shading 32Bit
9017
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 32Bit
11366
Cinebench R10 Rendering Single 32Bit
5614
Cinebench R11.5 OpenGL 64Bit
36.24 fps
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
3.53 Points
Cinebench R11.5 CPU Single 64Bit
1.65 Points
Cinebench R15 Ref. Match 64Bit
97.7 %
Cinebench R15 OpenGL 64Bit
43.52 fps
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
317 Points
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
143 Points
Hilfe

Systemleistung

Das PCMark-8-Ergebnis liegt in etwa gleichauf mit dem des XPS 13 9365, je nach Benchmark jedoch auch mal leicht darunter. Dies hat uns durchaus überrascht, verfügt das HP Notebook schließlich über eine deutlich schnellere CPU aus Intels U-Serie. Die hohe Auflösung des 4k-Displays könnte die Ursache hierfür sein.

Während des Testzeitraums konnten wir keinerlei Auffälligkeiten bei Soft- oder Hardware feststellen.

PCMark 8 Home Accelerated
PCMark 8 Home Accelerated
PCMark 8 Work Accelerated
PCMark 8 Work Accelerated
PCMark 8 Creative Accelerated
PCMark 8 Creative Accelerated
PCMark 8
Work Score Accelerated v2
HP Spectre 13-v131ng
HD Graphics 620, 7500U, Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP
5053 Points ∼78% +36%
Dell XPS 13-9365
HD Graphics 615, 7Y75, Toshiba NVMe THNSN5256GPUK
4674 Points ∼72% +26%
Apple MacBook Air 13 inch 2015-03
HD Graphics 6000, 5650U, Apple SSD SD0256F
4367 Points ∼67% +18%
HP Spectre x360 13-ac033dx
HD Graphics 620, 7500U, Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP
3706 Points ∼57%
Creative Score Accelerated v2
HP Spectre 13-v131ng
HD Graphics 620, 7500U, Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP
4655 Points ∼50% +5%
Apple MacBook Air 13 inch 2015-03
HD Graphics 6000, 5650U, Apple SSD SD0256F
4432 Points ∼48% 0%
HP Spectre x360 13-ac033dx
HD Graphics 620, 7500U, Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP
4432 Points ∼48%
Dell XPS 13-9365
HD Graphics 615, 7Y75, Toshiba NVMe THNSN5256GPUK
4277 Points ∼46% -3%
Home Score Accelerated v2
HP Spectre 13-v131ng
HD Graphics 620, 7500U, Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP
3789 Points ∼63% +25%
Apple MacBook Air 13 inch 2015-03
HD Graphics 6000, 5650U, Apple SSD SD0256F
3579 Points ∼60% +18%
Lenovo Yoga 910-13IKB-80VF004CGE
HD Graphics 620, 7500U, Samsung PM951 NVMe MZVLV512
3555 Points ∼59% +18%
Dell XPS 13-9365
HD Graphics 615, 7Y75, Toshiba NVMe THNSN5256GPUK
3134 Points ∼52% +4%
HP Spectre x360 13-ac033dx
HD Graphics 620, 7500U, Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP
3023 Points ∼51%
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
3023 Punkte
PCMark 8 Creative Score Accelerated v2
4432 Punkte
PCMark 8 Work Score Accelerated v2
3706 Punkte
Hilfe

Massenspeicher

austauschbare m.2-2280-SSD
austauschbare m.2-2280-SSD

Die meisten Ultrabooks oder Convertibles setzen auf eine m.2-2280-SSD, da diese deutlich kleiner und leichter sind als klassische 2,5-Zoll-SATA-III-SSDs. Die Samsung-m.2-NVMe-SSD in unserem Modell liefert durchschnittliche Lese- und Schreibraten von jeweils knapp über 2.000 MB/s und 1.500 MB/s und ist damit schneller als die gesamte Konkurrenz, inklusive dem erst kürzlich aktualisierten Spectre 13. Eine gewisse Zurückhaltung bzgl. der SSD ist trotzdem angebracht, da höhere Kapazitäten bei NVMe-SSDs sehr schnell ins Geld gehen können, und es keinen integrierten SD-Card-Leser gibt, um dem kostengünstig zu begegnen.

Weitere Details können unserer SSD-/HDD-Benchmark-Liste entnommen werden.

AS SSD
AS SSD
CDM
CDM
PCMark 8 Storage
PCMark 8 Storage
HP Spectre x360 13-ac033dx
Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP
Apple MacBook Air 13 inch 2015-03
Apple SSD SD0256F
Dell XPS 13-9365
Toshiba NVMe THNSN5256GPUK
Lenovo Yoga 910-13IKB-80VF004CGE
Samsung PM951 NVMe MZVLV512
HP Spectre 13-v131ng
Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP
CrystalDiskMark 3.0
-25%
-27%
-6%
-4%
Write 4k QD32
225.6
342.9
52%
250.2
11%
488.7
117%
416
84%
Read 4k QD32
518.3
339.5
-34%
411
-21%
570.3
10%
497.1
-4%
Write 4k
139.4
30.94
-78%
121.2
-13%
159.7
15%
140.2
1%
Read 4k
54.66
21.93
-60%
32.93
-40%
43.5
-20%
57.47
5%
Write 512
1229
1023
-17%
410.7
-67%
579.6
-53%
911.3
-26%
Read 512
864.8
879.8
2%
966.3
12%
701.1
-19%
753
-13%
Write Seq
1550
1111
-28%
629.4
-59%
578.4
-63%
1088
-30%
Read Seq
2065
1352
-35%
1206
-42%
1412
-32%
1090
-47%
Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP
Sequential Read: 2065 MB/s
Sequential Write: 1550 MB/s
512K Read: 864.8 MB/s
512K Write: 1229 MB/s
4K Read: 54.66 MB/s
4K Write: 139.4 MB/s
4K QD32 Read: 518.3 MB/s
4K QD32 Write: 225.6 MB/s

Grafikleistung

Die integrierte Intel HD Graphics 620 GPU des Spectre liegt im 3DMark 11 leistungsmäßig innerhalb des Toleranzbereichs der ähnlich ausgestatteten Modelle ThinkPad X1 Carbon, EliteBook 820 G4 und ThinkPad 13. Die Gesamt-Performance ist immer noch deutlich geringer als selbst die der einfachen GeForce 920MX Grafikkarte und liegt nur knapp 10 % über der passiv gekühlten HD Graphics 615 des XPS 13 9365. Das Gerät ist also eindeutig nicht zum Spielen der neuesten 3D-Titel konzipiert worden. Viel wichtiger ist hingegen die Videowiedergabe von 4k-Material, wie beispielsweise Youtube-4K60-Videos die, abhängig von der Bitrate, eine CPU-Auslastung von zwischen 10 und 30 Prozent erzeugten und absolut flüssig abgespielt werden konnten.

Weitere Details sowie Testergebnisse können unserer dedizierten HD Graphics 620 Seite entnommen werden.

3DMark 11
3DMark 11
Ice Storm
Ice Storm
Cloud Gate
Cloud Gate
Ice Storm Extreme
Ice Storm Extreme
Fire Strike
Fire Strike
Fire Strike Extreme
Fire Strike Extreme
3DMark
1920x1080 Fire Strike Graphics
Apple MacBook Pro 13 2016 (2.9 GHz)
Intel Iris Graphics 550, 6267U
1657 Points ∼4% +61%
Asus X302UV-FN016T
NVIDIA GeForce 920MX, 6200U
1282 Points ∼3% +25%
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2017-20HQS03P00
Intel HD Graphics 620, 7500U
1093 Points ∼3% +6%
HP Spectre x360 13-ac033dx
Intel HD Graphics 620, 7500U
1029 Points ∼3%
Dell XPS 13-9365
Intel HD Graphics 615, 7Y75
917 Points ∼2% -11%
HP EliteBook 820 G4 Z2V72ET
Intel HD Graphics 620, 7500U
886 Points ∼2% -14%
Lenovo ThinkPad Yoga 370-20JJS00100
Intel HD Graphics 620, 7200U
827 Points ∼2% -20%
Acer TravelMate P249-M-5452
Intel HD Graphics 520, 6200U
786 Points ∼2% -24%
1280x720 Cloud Gate Standard Graphics
Apple MacBook Pro 13 2016 (2.9 GHz)
Intel Iris Graphics 550, 6267U
13172 Points ∼8% +72%
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2017-20HQS03P00
Intel HD Graphics 620, 7500U
8971 Points ∼5% +17%
Dell XPS 13-9365
Intel HD Graphics 615, 7Y75
7839 Points ∼5% +3%
Asus X302UV-FN016T
NVIDIA GeForce 920MX, 6200U
7733 Points ∼5% +1%
HP Spectre x360 13-ac033dx
Intel HD Graphics 620, 7500U
7636 Points ∼5%
HP EliteBook 820 G4 Z2V72ET
Intel HD Graphics 620, 7500U
7618 Points ∼5% 0%
Lenovo ThinkPad Yoga 370-20JJS00100
Intel HD Graphics 620, 7200U
7059 Points ∼4% -8%
Acer TravelMate P249-M-5452
Intel HD Graphics 520, 6200U
6924 Points ∼4% -9%
1920x1080 Ice Storm Extreme Graphics
Asus X302UV-FN016T
NVIDIA GeForce 920MX, 6200U
49876 Points ∼13% +33%
Dell XPS 13-9365
Intel HD Graphics 615, 7Y75
42163 Points ∼11% +13%
HP EliteBook 820 G4 Z2V72ET
Intel HD Graphics 620, 7500U
39537 Points ∼10% +6%
HP Spectre x360 13-ac033dx
Intel HD Graphics 620, 7500U
37394 Points ∼10%
Acer TravelMate P249-M-5452
Intel HD Graphics 520, 6200U
37343 Points ∼10% 0%
Lenovo ThinkPad Yoga 370-20JJS00100
Intel HD Graphics 620, 7200U
36971 Points ∼10% -1%
3DMark 11
1280x720 Performance Combined
Apple MacBook Pro 13 2016 (2.9 GHz)
Intel Iris Graphics 550, 6267U
2597 Points ∼16% +67%
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2017-20HQS03P00
Intel HD Graphics 620, 7500U
1653 Points ∼10% +6%
Asus X302UV-FN016T
NVIDIA GeForce 920MX, 6200U
1572 Points ∼10% +1%
HP Spectre x360 13-ac033dx
Intel HD Graphics 620, 7500U
1555 Points ∼10%
Acer TravelMate P249-M-5452
Intel HD Graphics 520, 6200U
1401 Points ∼9% -10%
Dell XPS 13-9365
Intel HD Graphics 615, 7Y75
1313 Points ∼8% -16%
HP EliteBook 820 G4 Z2V72ET
Intel HD Graphics 620, 7500U
1279 Points ∼8% -18%
Lenovo ThinkPad 13-20J2S00G00
Intel HD Graphics 620, 7500U
1219 Points ∼8% -22%
Lenovo ThinkPad Yoga 370-20JJS00100
Intel HD Graphics 620, 7200U
1087 Points ∼7% -30%
1280x720 Performance GPU
Apple MacBook Pro 13 2016 (2.9 GHz)
Intel Iris Graphics 550, 6267U
2696 Points ∼5% +72%
Asus X302UV-FN016T
NVIDIA GeForce 920MX, 6200U
1747 Points ∼3% +11%
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2017-20HQS03P00
Intel HD Graphics 620, 7500U
1641 Points ∼3% +5%
HP Spectre x360 13-ac033dx
Intel HD Graphics 620, 7500U
1569 Points ∼3%
HP EliteBook 820 G4 Z2V72ET
Intel HD Graphics 620, 7500U
1515 Points ∼3% -3%
Lenovo ThinkPad 13-20J2S00G00
Intel HD Graphics 620, 7500U
1508 Points ∼3% -4%
Dell XPS 13-9365
Intel HD Graphics 615, 7Y75
1370 Points ∼3% -13%
Acer TravelMate P249-M-5452
Intel HD Graphics 520, 6200U
1343 Points ∼3% -14%
Lenovo ThinkPad Yoga 370-20JJS00100
Intel HD Graphics 620, 7200U
1338 Points ∼3% -15%
3DMark 11 Performance
1735 Punkte
3DMark Ice Storm Standard Score
51912 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
6054 Punkte
3DMark Fire Strike Score
940 Punkte
3DMark Fire Strike Extreme Score
434 Punkte
Hilfe

Stresstest

Um Stabilitätsprobleme und Drosselungsverhalten aufzudecken, setzen wir unsere Testsysteme einer unrealistisch hohen Last aus. Bei Prime95 läuft die CPU mit 2,8 GHz exakt 100 MHz über ihrem spezifizierten Basistakt. Obwohl dies streng genommen keine Drosselung darstellt ist der Prozessor dennoch nicht in der Lage, sein volles Potenzial auszuspielen - der maximale Turbo-Boost-Takt des Core i7-7500U liegt bei 3,5 GHz. Die CPU-Temperatur erreicht etwa 83 °C. Bei gleichzeitiger Ausführung von Prime95 und Furmark, was sowohl CPU als auch GPU sehr stark belastet, taktet die CPU auf 1,3 GHz runter, während die GPU bei achtbaren 800 MHz bleibt. Beim Spielen ist eine CPU-Temperatur im Bereich von 75-80 °C zu erwarten.

Im Batteriebetrieb werden weder CPU- noch GPU-Leistung gedrosselt. Ein 3DMark-11-Durchlauf auf Akku liefert Werte von 4.325 und 1.517 Punkten in den Kategorien Physics und Graphics, was einem Ergebnis von jeweils 4.427 und 1.569 Punkten bei angestecktem Netzteil gegenübersteht.

Leerlauf bei "maximale Leistung"
Leerlauf bei "maximale Leistung"
Prime95 Stresstest
Prime95 Stresstest
FurMark Stresstest
FurMark Stresstest
Prime95+FurMark Stresstest
Prime95+FurMark Stresstest
CPU Clock (GHz) GPU Clock (MHz) durchschnittl. CPU Temperatur (°C)
Prime95 Stress 2.8 -- 83
FurMark Stress -- 900 77
Prime95+FurMark Stress 1.3 800 73
Unigine Valley Stress 1.6 1000 76

Emissionen

Geräuschemissionen

Die meisten Notebooks mit ULV-Core-Prozessoren verfügen über einen einzelnen Lüfter, das Spectre x360 13 hingegen über zwei. Fairerweise muss man aber auch sagen, dass die wenigsten Notebooks so dünn sind wie das Spectre, daher sind die zwei asymmetrisch ausgeführten Lüfter hier wahrscheinlich sogar angebracht.

Bei niedriger Last oder dem Systemstart sind die Lüfter ausgeschaltet und somit lautlos. Leider reagieren sie höchst empfindlich auf sich ändernde Bildschirminhalte, wie sie beispielsweise beim Abspielen eines Videos oder dem Surfen im Netz auftreten. In diesen Fällen springen die Lüfter sehr schnell an und erreichen ein hörbares Niveau von 34 dB(A). Das Energiesparprofil hat auf die Lautstärke der Lüfter keinen Einfluss, sie setzen lediglich etwas verzögert ein. Bei einfacher Textverarbeitung ist das Gerät hingegen sehr leise, und subjektiv hatten wir den Eindruck, dass es im Batteriebetrieb ruhiger blieb als an der Steckdose.

Beim Lauf von 3DMark 06 konnten wir eine Lautstärke von knapp unter 36 dB(A) messen. Das bedeutet, dass die Lüfter zwar bei niedriger Last lauter sind als bei der Konkurrenz, bei mittlerer Last hingegen etwas leiser. Maximale Last mit Prime95 und Furmark parallel resultierte in einem Geräuschpegel von 40 dB(A), was für ein ULV-Notebook völlig normal ist.

Die Lüftergeräusche des Spectre x360 13 sind eher hochfrequenter Natur und liegen in der Spitze um 4.000 Hz, verglichen mit den 2.000 Hz des XPS 13 oder den 3.000 Hz des Spectre 13. Daher sind die Lüfter des Spectre x360 13 selbst bei niedrigem Schallpegel deutlich auffälliger und wahrnehmbar und bei identischem Schallpegel subjektiv lauter als andere Lüfter. Da wir bei der MSI-GS63/GS73-Serie Ähnliches beobachten, vermuten wir, dass dies an dem von HP verbauten kleinen 25-mm-Lüfter liegen könnte.

Mit dem Ohr direkt auf der Tastatur konnten wir ein leises Spulenfiepen vernehmen. Es ist jedoch so unscheinbar, dass es im Alltag nicht weiter auffällt. Einige Laptops von Dell, wie das Latitude 7480 oder 5480, sind uns mit deutlich lauterem und penetranterem Spulenfiepen negativ aufgefallen.

Ein 25 mm kleiner Lüfter direkt neben der WLAN-Karte.
Ein 25 mm kleiner Lüfter direkt neben der WLAN-Karte.
ca. 40 mm großer Hauptlüfter
ca. 40 mm großer Hauptlüfter
Spectre x360 13 (Weiß: Hintergrund, Rot: Leerlauf, Grün: Prime95+FurMark)
Spectre x360 13 (Weiß: Hintergrund, Rot: Leerlauf, Grün: Prime95+FurMark)
Dell XPS 13 9360
Dell XPS 13 9360
HP Spectre 13
HP Spectre 13

Lautstärkediagramm

Idle
28.7 / 34.2 / 35.8 dB(A)
Last
35.8 / 39.6 dB(A)
 
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   BK Precision 732A (aus 15 cm gemessen)   Umgebungsgeräusche: 28.7 dB(A)
HP Spectre x360 13-ac033dx
HD Graphics 620, 7500U, Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP
Apple MacBook Pro 13 2016 (2.9 GHz)
Iris Graphics 550, 6267U, Apple SSD AP0256
Dell XPS 13-9365
HD Graphics 615, 7Y75, Toshiba NVMe THNSN5256GPUK
Lenovo Yoga 910-13IKB-80VF004CGE
HD Graphics 620, 7500U, Samsung PM951 NVMe MZVLV512
HP Spectre 13-v131ng
HD Graphics 620, 7500U, Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP
Geräuschentwicklung
6%
1%
0%
aus / Umgebung *
28.7
30.2
-5%
31.7
-10%
30.4
-6%
Idle min *
28.7
30.2
-5%
31.7
-10%
30.4
-6%
Idle avg *
34.2
30.2
12%
31.7
7%
30.4
11%
Idle max *
35.8
30.2
16%
31.7
11%
30.4
15%
Last avg *
35.8
33
8%
38.4
-7%
40
-12%
Last max *
39.6
36.2
9%
34.7
12%
40
-1%

* ... kleinere Werte sind besser

Temperatur

Die Oberflächentemperaturen sind im Leerlauf ziemlich niedrig, die oberste Reihe der Tastatur ist jedoch deutlich erwärmt. Unter extremer Last erhitzt sich dieser Quadrant auf über 48 °C. Die Verteilung der Temperatur zeigt, dass der Hotspot jedoch weit entfernt ist von den Handballenauflagen und der QWERTZ-Reihe, so dass der Laptop ungeachtet von der Auslastung beim Tippen nie unangenehm warm wird. Nichtsdestotrotz wird die linke Seite spürbar wärmer als die rechte, was an der Lage der CPU sowie dem Kühlsystem liegt. Zum Vergleich: Beim aktuellen XPS 13 haben wir direkt über der R-Taste eine Temperatur von 44 °C und fast 50 °C an der Unterseite gemessen.

maximale Last (Oberseite)
maximale Last (Oberseite)
maximale Last (Unterseite)
maximale Last (Unterseite)
Max. Last
 44 °C48 °C31.8 °C 
 34.2 °C36.8 °C27.4 °C 
 31.6 °C27.8 °C28 °C 
Maximal: 48 °C
Durchschnitt: 34.4 °C
33.4 °C45.4 °C42 °C
30.6 °C36 °C37.4 °C
29.2 °C32.4 °C32.8 °C
Maximal: 45.4 °C
Durchschnitt: 35.5 °C
Netzteil (max.)  45 °C | Raumtemperatur 20 °C | Fluke 62 Mini IR Thermometer

Lautsprecher

Die integrierten Bang & Olufsen Lautsprecher klingen im Vergleich zum XPS 13 9365 2-in-1 deutlich lauter und ausgeglichener. Bass ist zwar erwartungsgemäß kaum vorhanden, aber zumindest sind die Höhen nicht so übertrieben, wie dies bei kleineren Notebooks oder Tablets häufig der Fall ist. Maximale Lautstärke führt nicht zu Verzerrungen, und das Nachhallen des Gehäuses ist minimal.

Die vorinstallierte Bang & Olufsen Audio-Software ermöglicht lediglich ein paar kleinere Anpassungen, siehe Screenshots unten. Obwohl sie einfach zu bedienen ist, liegen ihre Fähigkeiten nicht mal in der Nähe von Sound Blaster X-Fi Gaming-Notebooks oder der MaxxAudioPro Software von Dells XPS Reihe.

HP Spectre x360 13
HP Spectre x360 13
HP Spectre 13
HP Spectre 13
Dell XPS 13 9365
Dell XPS 13 9365
dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2038.740.72535.736.73133.736.54033.835.15032.633.66332.532.28031.234.91003131.612530.230.516029.737.720028.746.325028.352.831528.557.940027.159.350026.659.763026.357.180025.859.9100025.465.1125025.867.1160026.664.7200027.263.2250027.855.8315025.653400025.757.7500024.460.3630024.163.3800023.861.81000023.861.61250023.864.41600023.763.2SPL3874.3N3.133.5median 26.3HP Spectre x360 13-ac033dxmedian 59.7Delta1.55.835.335.132.931.831.83236.535.132.428.93328.936.328.848.32761.52752.924.860.92462.822.763.32269.521.267.82174.82075.919.472.718.97117.770.117.86917.671.817.668.117.671.417.673.717.670.417.571.617.671.617.669.617.459.717.583.630.662.51.5median 69.6Apple MacBook 12 (Early 2016) 1.1 GHzmedian 17.84.62.4hearing rangehide median Pink Noise
HP Spectre x360 13-ac033dx Audio Analyse

(-) | Nicht sonderlich laut spielende Lautsprecher (67.13 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 16.9% niedriger als der Median
(-) | keine lineare Bass-Wiedergabe (15.8% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 3% abweichend
(+) | lineare Mitten (6.9% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 3% abweichend
(±) | durchschnittlich lineare Hochtöne (9.5% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (20.1% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 42% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 12% vergleichbar, 47% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 11%, durchschnittlich ist 22%, das schlechteste Gerät hat 53%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 40% aller getesteten Geräte waren besser, 8% vergleichbar, 52% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 22%, das schlechteste Gerät hat 53%

Apple MacBook 12 (Early 2016) 1.1 GHz Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (83.6 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(±) | abgesenkter Bass - 11.3% geringer als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (14.2% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 2.4% abweichend
(+) | lineare Mitten (5.5% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 2% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (4.5% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(+) | hörbarer Bereich ist sehr linear (9.3% Abstand zum Median
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 2% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 2% vergleichbar, 96% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 9%, durchschnittlich ist 18%, das schlechteste Gerät hat 41%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 1% aller getesteten Geräte waren besser, 1% vergleichbar, 98% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 22%, das schlechteste Gerät hat 53%

Frequenzvergleich (Checkboxen aus/abwählbar!)
Graph 1: Pink Noise 100 % Vol.; Graph 2: Audio aus

Energieverwaltung

Energieaufnahme

Das System benötigt im Leerlauf und bei niedrigster Helligkeitsstufe knapp über 5 W, bei maximaler Displayhelligkeit hingegen bis zu 10 W. Dies liegt nur knapp über dem Yoga 910 oder Spectre 13, ist jedoch fast doppelt so hoch wie beim schwächeren XPS 13 9365. Während eines 3DMark-06-Laufs steigt der Energiebedarf unseres Testgeräts analog zu seinen Spectre Geschwistern auf etwa 34 W. Aufgrund seiner deutlich stärkeren Iris Graphics GPU benötigt das MacBook Air unter Last nochmal deutlich mehr Energie.

Bei gleichzeitiger Ausführung von Prime95 und Furmark steigt der Energiebedarf auf knapp unter 35 W, das kompakte Netzteil (ca. 6,5 x 6,5 x 2,7 cm) ist bis 45 W und somit ausreichend spezifiziert. Das Netzteil kann außerdem auch zum Aufladen von USB-C-Smartphones verwendet werden, da es in der Lage ist, 5 V/3 A auszugeben.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.44 / 0.56 Watt
Idledarkmidlight 5.3 / 9.6 / 10.1 Watt
Last midlight 34.4 / 34.8 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy
HP Spectre x360 13-ac033dx
7500U, HD Graphics 620, Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP, IPS, 3840x2160, 13.3
Apple MacBook Pro 13 2016 (2.9 GHz)
6267U, Iris Graphics 550, Apple SSD AP0256, , 2560x1600, 13.3
Dell XPS 13-9365
7Y75, HD Graphics 615, Toshiba NVMe THNSN5256GPUK, IPS, 1920x1080, 13.3
Lenovo Yoga 910-13IKB-80VF004CGE
7500U, HD Graphics 620, Samsung PM951 NVMe MZVLV512, IPS, 3840x2160, 13.9
HP Spectre 13-v131ng
7500U, HD Graphics 620, Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP, IPS UWVA, 1920x1080, 13.3
HP Spectre x360 13-w023dx
7500U, HD Graphics 620, Samsung PM951 NVMe MZVLV512, IPS, 1920x1080, 13.3
Stromverbrauch
-7%
42%
17%
15%
12%
Idle min *
5.3
2.1
60%
3.1
42%
4.3
19%
3.6
32%
5.5
-4%
Idle avg *
9.6
7.6
21%
4.3
55%
6.3
34%
6.4
33%
6.7
30%
Idle max *
10.1
8.2
19%
4.9
51%
9
11%
9.2
9%
7.1
30%
Last avg *
34.4
56.4
-64%
24.3
29%
32.7
5%
34
1%
33.1
4%
Last max *
34.8
59.8
-72%
22.8
34%
28.8
17%
34.4
1%
35.2
-1%

* ... kleinere Werte sind besser

Akkulaufzeit

Der interne Akku hat mit 58 Wh eine höhere Kapazität als so manches 13-Zoll-Konkurrenzprodukt, inklusive HPs eigenem Spectre 13. Die Laufzeit im praxisnahen WLAN-Test betrug bei einer Helligkeit von 150 cd/m2 (8/10 Stufen) rund 9 Stunden. Die vergleichbaren XPS 13 und Yoga 910 Convertibles schaffen aufgrund ihrer energieeffizienteren CPUs und größeren Akkus noch bessere Laufzeiten. Kurioserweise hält der Akku im Leerlauf bei aktiviertem Power-Saver-Modus und maximal gedimmtem Display nur rund 13 Stunden lang durch; das Spectre x360 13 mit Full-HD-Display schafft hier über 20 Stunden. Möglicherweise ist dies auf vorinstallierte Hintergrundanwendungen zurückzuführen.

Der Ladevorgang von fast leerem Akku auf 100 % dauert mit dem beiliegenden Netzteil etwa 2,5 Stunden. Wir haben auch versucht, das Notebook mit einem generischen USB-Typ-C-Ladegerät, wie es vielen neueren Smartphones beiliegt, zu laden. Leider sind wir damit gescheitert, denn auf dem Bildschirm erschien lediglich der Hinweis, dass das angeschlossene Ladegerät inkompatibel sei.

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
13h 12min
Surfen über WLAN v1.3
8h 57min
Last (volle Helligkeit)
1h 54min
HP Spectre x360 13-ac033dx
7500U, HD Graphics 620, 57.8 Wh
Apple MacBook Pro 13 2016 (2.9 GHz)
6267U, Iris Graphics 550, 49.2 Wh
Dell XPS 13-9365
7Y75, HD Graphics 615, 46 Wh
Lenovo Yoga 910-13IKB-80VF004CGE
7500U, HD Graphics 620, 78 Wh
HP Spectre 13-v131ng
7500U, HD Graphics 620, 38 Wh
HP Spectre x360 13-w023dx
7500U, HD Graphics 620, 57.8 Wh
Akkulaufzeit
-19%
35%
36%
-23%
22%
Idle
792
971
23%
1069
35%
718
-9%
1233
56%
Last
114
66
-42%
175
54%
174
53%
77
-32%
121
6%
WLAN
537
566
5%
686
28%
644
20%
394
-27%
558
4%

Pro

+ fast 100 % sRGB Abdeckung; sehr akkurate Farb- und Graustufendarstellung
+ echtes 4k UHD; sehr schönes Display mit hohem Kontrast
+ Active Pen Stylus im Lieferumfang enthalten
+ leicht und portabel, praktisch für den Tablet-Mode
+ USB 3.0 Typ-A und 2x Thunderbolt 3.0
+ Hochqualitatives CNC-gefrästes Aluminiumgehäuse
+ Dünnes und attraktives Design
+ Aufrüstbare m.2 SSD
+ Kein CPU-Throttling

Contra

- sehr eingeschränkte Turbo-Boost-Performance; i7-7500U liefert nicht die optimale Multi-Core-Leistung
- empfindsame Lüfter; laute Lüfter bei mittelhoher Last
- größer als das XPS 13; Deckel ist etwas biegsamer
- Bildschirm könnte heller und gleichmäßiger ausgeleuchtet sein
- kein integrierter SD-Card-Leser
- Hochfrequentes Lüftergeräusch
- 4k UHD-Modell ist sehr teuer

Fazit

Im Test: HP Spectre x360 13-ac033dx. Testgerät zur Verfügung gestellt von HP USA.
Im Test: HP Spectre x360 13-ac033dx. Testgerät zur Verfügung gestellt von HP USA.

Mit dem 4k-UHD-Display und dem aktiven Stylus hat HP das Kunststück fertiggebracht, das Spectre x360 13 besser zu machen, als es ohnehin schon war. Es ist und bleibt das gleiche leichtgewichtige und einfach zu bedienende 2-in-1 Convertible und sticht in seiner Größenklasse deutlich aus der Masse hervor.

Wir sind jedoch enttäuscht darüber, dass HP die Zeit nicht genutzt hat, um weitere Kritikpunkte auszuräumen. So wären ein SD-Card-Leser, eine manuelle Lüftersteuerung oder ein helleres Display sehr wünschenswert gewesen und hätten dem neuen Modell sicherlich dabei geholfen, sich noch deutlicher vom 2016er Modell abzusetzen. Die Möglichkeit, das Gerät im Außeneinsatz zu verwenden, ist umso verlockender jetzt, da ein Stylus mit im Paket ist. Das nicht mal annähernd ausreichend helle Display macht diese Ambitionen allerdings direkt wieder zunichte.

Die 2017er-Überarbeitung des beliebten Spectre x360 13 bringt endlich 4k UHD und einen aktiven Stylus. Das Convertible trifft noch immer exakt die Balance zwischen Größe, Performance und komfortabler Benutzung in allen Modi.

Sowohl das XPS 13 9365 als auch das Yoga 910 sind bereits seit mehreren Monaten verfügbar und haben ihre ganz eigenen Vor- und Nachteile gegenüber dem ursprünglichen 2016er Spectre x360 13. Das Gerät von Dell ist leichter und kleiner ohne den Abmessungen Bildschirmgröße zu opfern, es gibt jedoch keine 4k-UHD-Displays, und der passiv gekühlte Prozessor ist messbar langsamer. Ihm gegenüber steht das Yoga 910 mit etwas größeren Abmessungen und 4k-UHD-Option samt i7-7500U-Modellen, jedoch ohne Support für einen Stylus. Außerdem ist es größer und schwerer als das HP. Das neue Spectre steht somit genau zwischen seinen beiden Konkurrenten und verheiratet die Performance des einen mit der Mobilität des anderen.

HP Spectre x360 13-ac033dx - 05.04.2017 v6
Allen Ngo

Gehäuse
86 / 98 → 87%
Tastatur
88%
Pointing Device
89%
Konnektivität
48 / 80 → 60%
Gewicht
71 / 78 → 85%
Akkulaufzeit
91%
Display
86%
Leistung Spiele
60 / 68 → 89%
Leistung Anwendungen
84 / 87 → 96%
Temperatur
90%
Lautstärke
85%
Audio
60 / 91 → 66%
Kamera
66 / 85 → 77%
Durchschnitt
77%
86%
Convertible - gewichteter Durchschnitt
Weitere Informationen über unsere Bewertung finden sie hier.

Preisvergleich

Alle 8 Beträge lesen / Antworten
static version load dynamic
Loading Comments
Diesen Artikel kommentieren / Antworten
Teilen Sie diesen Artikel um uns zu unterstützen. Jeder Link hilft, ob im privaten Blog, Foren oder per social Media!
> Notebook Test, Laptop Test und News > Tests > Notebook Testberichte > Test HP Spectre x360 13 (7500U, 4K UHD) Convertible
Autor: Allen Ngo, 20.04.2017 (Update: 24.04.2017)