Notebookcheck

HP Spectre x360 13 im Test: Edles Convertible wird vom Display im Stich gelassen

Ein echter Hingucker. Mit dem Spectre x360 13 bietet HP ein sehr hochwertiges und kompaktes Convertible. Die Leistung reicht dabei für den Alltag vollkommen aus, doch das stark spiegelnde 1080p-Display dürfte gern heller sein.

In der Spectre-Serie von HP bekommt der solvente Nutzer extrem hochwertige Geräte, bei denen sehr viel Wert auf ein edles Design gelegt wurde. Diese Bezeichnung trifft auch bei unserem heutigen Testgerät zu, dem HP Spectre x360 13-ap0312ng für 1.599 Euro. An dem "x360" im Namen erkennt man schon, dass es sich um ein Convertible handelt, der Bildschirm lässt sich also um 360 Grad umlegen. Leistungstechnisch sind wir im High-End-Ultrabook-Segment, sprich Core-i7-ULV-Prozessor, 16 GB RAM und eine schnelle 512 GB große PCIe-SSD. Das Display bietet die Full-HD-Auflösung und unterstützt HPs SureView-Sichtschutzfilter, allerdings spiegelt das Panel sehr stark. Alternativ ist das Gerät auch mit einem 4K-Panel erhältlich, welches aber ebenfalls eine spiegelnde Oberfläche besitzt.

Zu den Konkurrenten für das Spectre x360 13 gehören unter anderem das brandneue Dell XPS 13 7390 2-in-1, welches schon auf die neuen Ice-Lake-CPUs setzt. Weitere Vergleichsgeräte sind das Lenovo ThinkPad X390 Yoga bzw. die Consumer-Version Yoga C930. Zudem werden wir das neue Spectre natürlich mit seinem Vorgänger vergleichen. Wer ein größeres Display bevorzugt, wird beim Spectre x360 15 fündig, welches wir ebenfalls schon getestet haben.

HP Spectre x360 13-ap0312ng (Spectre x360 Serie)
Hauptspeicher
16384 MB 
, DDR4-2400, Dual-Channel, On-Board
Bildschirm
13.3 Zoll 16:9, 1920 x 1080 Pixel 166 PPI, kapazitiv, M133NVF3, IPS, spiegelnd: ja
Mainboard
Intel Cannon Lake-U PCH-LP Premium
Massenspeicher
Toshiba XG5 KXG50ZNV512G, 512 GB 
, 435 GB verfügbar
Soundkarte
Intel Cannon Lake-LP - cAVS
Anschlüsse
3 USB 3.1 Gen2, 2 Thunderbolt, 2 DisplayPort, Audio Anschlüsse: 3.5 mm Klinke, Card Reader: microSD (UHS-II), 1 Fingerprint Reader
Netzwerk
Intel Wireless-AC 9560 (a/b/g/n = Wi-Fi 4/ac = Wi-Fi 5), Bluetooth 5.0
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 14.7 x 308.8 x 217.9
Akku
61 Wh Lithium-Ion, 4 Zellen
Betriebssystem
Microsoft Windows 10 Home 64 Bit
Kamera
Webcam: Full-HD IR-Kamera
Sonstiges
Lautsprecher: Vier Lautsprecher, Bang & Olufsen, Tastatur: Chiclet, Tastatur-Beleuchtung: ja, 65-Watt-Netzteil, Hülle, HP Tools, 24 Monate Garantie
Gewicht
1.317 kg, Netzteil: 309 g
Preis
1599 Euro
Hinweis: Der Hersteller kann abweichende Bauteile wie Bildschirme, Laufwerke und Speicherriegel mit ähnlichen Spezifikationen unter dem gleichen Modellnamen einsetzen.

 

Gehäuse – HP-Convertible mit tollem Design

Sowohl das Design als auch die Haptik des Spectre x360 13 sind erstklassig. Sobald man das Gerät in den Händen hält, gibt es keine Zweifel, dass man es mit einem sehr hochwertigen Convertible zu tun hat. Dazu passen die perfekte Verarbeitung und die gute Stabilität. Das Design ist natürlich immer eine Sache des Geschmacks, und vielleicht ist die Kombination Blau/Gold für einige Nutzer zu aufdringlich bzw. zu kitschig, doch das Ergebnis sieht sehr nobel aus und uns gefällt es. Im Vergleich zum Vorgänger aus dem Jahr 2018 hat HP das Gehäuse komplett neu konstruiert und setzt jetzt wie bei anderen Baureihen mehr auf schräge Kanten. Das ist beispielsweise im Heckbereich der Fall und wird auch bei den Lautsprechergittern fortgeführt. Allerdings muss man das Gehäuse regelmäßig reinigen, da man auf den matten Oberflächen schnell Fingerabdrücke sieht.

Die beiden Scharniere sind sehr straff und halten den Bildschirm sehr gut in Position. Daher wippt das Display nur minimal nach, allerdings benötigt man im Gegenzug auch beide Hände zum Öffnen des Deckels. Beim Zugang zu den Bauteilen sieht es schlecht aus, denn es gibt weder eine Wartungsklappe noch sichtbare Schrauben. Diese befinden sich vermutlich unter den langen Gummifüßen, die jedoch ebenfalls verklebt sind.

Das aktuelle Spectre x360 13 ist minimal breiter als sein direkter Vorgänger und nimmt praktisch die gleiche Stellfläche ein, wie das ThinkPad X390 Yoga. Das neue XPS 13 7390 2-in-1 ist das mit Abstand kompakteste Gerät hier. Bei der Bauhöhe und dem Gewicht nehmen sich die Probanden allerdings nicht viel.

Größenvergleich

322 mm 227 mm 14.9 mm 1.4 kg310.4 mm 219 mm 15.95 mm 1.3 kg308.8 mm 217.9 mm 14.7 mm 1.3 kg306 mm 218 mm 13.6 mm 1.3 kg296 mm 207 mm 13 mm 1.3 kg

Ausstattung – Spectre x360 13 mit 2x Thunderbolt 3 und schnellem mSD-Leser

Die Ausstattung des Spectre x360 13 lässt keine großen Wünsche offen. Es gibt zwei moderne Thunderbolt-3-Anschlüsse im USB-C-Format (inkl. DisplayPort-ALT-Modus & Stromversorgung), einen regulären USB-A-Stecker (USB 3.0 Gen.1) sowie einen microSD-Kartenleser. HP nutzt den Platz am Gehäuse hier ziemlich gut aus, denn an der linken hinteren Abschrägung befindet sich der Power-Button (beleuchtet) und an der rechten einer der beiden USB-C-Stecker. Zudem gibt es auch einen mechanischen Schieber, der die Kamera deaktiviert.

Rechts: microSD-Leser, USB-C 3.1 Gen.2 mit Thunderbolt 3, 3,5-mm-Klinke, USB-C mit Thunderbolt 3
Rechts: microSD-Leser, USB-C 3.1 Gen.2 mit Thunderbolt 3, 3,5-mm-Klinke, USB-C mit Thunderbolt 3
Links: Power-Button, USB-A 3.1 Gen.2
Links: Power-Button, USB-A 3.1 Gen.2

Der microSD-Kartenleser gehört zu den schnellen Modulen und übertrifft die Übertragungsgeschwindigkeiten von vielen anderen Geräten wie dem ThinkPad X390 Yoga deutlich. Hier kann nur das XPS 13 7390 mithalten, welches ebenfalls ein sehr schnelles Modul bietet. Mit unserer Referenzkarte von Toshiba (Exceria Pro M501) ermitteln wir beim Kopieren von Bildern sehr gute 162 MB/s. 

SDCardreader Transfer Speed
average JPG Copy Test (av. of 3 runs)
Dell XPS 13 7390 2-in-1 Core i3
  (Toshiba Exceria Pro M501 64 GB UHS-II)
166.2 MB/s ∼100% +3%
HP Spectre x360 13-ap0312ng
  (Toshiba Exceria Pro M501 64 GB UHS-II)
162 MB/s ∼97%
HP Spectre x360 13-ae048ng
  (Toshiba Exceria Pro M501 microSDXC 64GB)
157.2 MB/s ∼95% -3%
Lenovo ThinkPad X390 Yoga-20NQS05R00
  (Toshiba Exceria Pro M501)
81.4 MB/s ∼49% -50%
Durchschnitt der Klasse Convertible
  (7.5 - 197, n=131)
61.9 MB/s ∼37% -62%
maximum AS SSD Seq Read Test (1GB)
HP Spectre x360 13-ae048ng
  (Toshiba Exceria Pro M501 microSDXC 64GB)
206.9 MB/s ∼100% +4%
Dell XPS 13 7390 2-in-1 Core i3
  (Toshiba Exceria Pro M501 64 GB UHS-II)
200.7 MB/s ∼97% +1%
HP Spectre x360 13-ap0312ng
  (Toshiba Exceria Pro M501 64 GB UHS-II)
198 MB/s ∼96%
Lenovo ThinkPad X390 Yoga-20NQS05R00
  (Toshiba Exceria Pro M501)
84.6 MB/s ∼41% -57%
Durchschnitt der Klasse Convertible
  (19.2 - 246, n=128)
77.1 MB/s ∼37% -61%

Auf das neue Wi-Fi-6 muss man beim Spectre x360 13 zwar verzichten, doch mit dem WLAN-Modul Intel Wireless-AC 9560 bekommt man dennoch eine moderne und schnelle Karte. In unserem standardisierten Test mit dem Router Linksys EA8500 sind die Transferraten an der Spitze des Vergleichsfeldes und auch in der Praxis konnten wir keine Einschränkungen erkennen.

Networking
iperf3 Client (receive) TCP 1 m 4M x10
Dell XPS 13 7390 2-in-1 Core i3
Intel Killer Wi-Fi 6 AX1650s
688 MBit/s ∼100% +6%
HP Spectre x360 13-ap0312ng
Intel Wireless-AC 9560
647 MBit/s ∼94%
Lenovo ThinkPad X390 Yoga-20NQS05R00
Intel Wireless-AC 9560
644 MBit/s ∼94% 0%
Lenovo Yoga C930-13IKB
Intel Wireless-AC 9260
638 (min: 401, max: 679) MBit/s ∼93% -1%
Durchschnitt der Klasse Convertible
  (28.7 - 688, n=147)
490 MBit/s ∼71% -24%
HP Spectre x360 13-ae048ng
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
484 MBit/s ∼70% -25%
iperf3 Client (transmit) TCP 1 m 4M x10
HP Spectre x360 13-ap0312ng
Intel Wireless-AC 9560
681 MBit/s ∼100%
Lenovo ThinkPad X390 Yoga-20NQS05R00
Intel Wireless-AC 9560
680 MBit/s ∼100% 0%
Lenovo Yoga C930-13IKB
Intel Wireless-AC 9260
657 (min: 602, max: 709) MBit/s ∼96% -4%
HP Spectre x360 13-ae048ng
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
655 MBit/s ∼96% -4%
Dell XPS 13 7390 2-in-1 Core i3
Intel Killer Wi-Fi 6 AX1650s
502 MBit/s ∼74% -26%
Durchschnitt der Klasse Convertible
  (36.4 - 743, n=147)
495 MBit/s ∼73% -27%

Eingabegeräte

Tastatur

Für ein flaches Gerät bietet die Chiclet-Tastatur vergleichsweise viel Tastenhub. In Verbindung mit einem satten Feedback lassen sich auch lange Texte angenehm tippen. Aus Platzgründen sind einige Tasten auf die rechte Seite gewandert, wo es eine zusätzliche Spalte gibt. Hieran muss man sich zunächst gewöhnen. Das Spectre x360 13 bietet zudem eine zweistufige weiße Beleuchtung, damit man auch in dunklen Umgebungen problemlos schreiben kann. Die Stabilität der Base ist sehr gut und nur bei überaus energischem Tippen gibt der mittlere Bereich ein wenig nach, was für die meisten Nutzer aber kein Problem sein sollte.

Eingabegeräte
Eingabegeräte
Tastaturbeleuchtung
Tastaturbeleuchtung

Touchpad/Touchscreen

Das Touchpad ist mit 12,1 x 6,1 cm sehr breit und funktionierte im Test problemlos. Der Mauszeiger lässt sich sehr präzise steuern und auch kleine Bewegungen sind kein Hindernis. Leider war das Pad bei unserem Testgerät nicht perfekt eingebaut, denn es klapperte ein wenig. Zudem produzierte es recht laute Klickgeräusche, was ziemlich billig wirkt und damit nicht so recht zum hohen Qualitätsanspruch des Spectre passt.

Natürlich steht auch noch der Touchscreen für Eingaben zur Verfügung. Er ist kapazitiv und reagiert schnell auf Eingaben, was man im Jahr 2019 jedoch auch erwarten kann. Optional lässt er sich auch mit einem Eingabestift bedienen, der aber zusätzlich erworben werden muss. HP bietet beispielsweise den HP Tilt Pen für 70 Euro an.

Display – Spectre mit spiegelndem 1080p-Panel und SureView

Subpixel-Anordnung mit sichtbarem Touch-Layer
Subpixel-Anordnung mit sichtbarem Touch-Layer

HP bietet für das Spectre x360 13 zwei verschiedene Panels an, einmal den Full-HD-Bildschirm aus unserem Testgerät und optional ein 4K-Panel. Beide besitzen eine schützende Schicht aus Cornings Gorilla Glass und sind daher spiegelnd. Die Full-HD-Auflösung reicht bei dem 13,3-Zoll-Display in der Regel vollkommen aus und es gibt zumindest keine Skalierungsprobleme.

Trotz des spiegelnden Panels wirkt das Bild auf hellen Flächen ein wenig körnig, was wir sonst nur von matten Bildschirmen kennen. Das hat mit der Herstellung in Verbindung mit der SureView-Technologie zu tun, da es sich um eine geätzte Oberfläche handelt. Es ist aber keinesfalls so stark sichtbar wie beim kürzlich getesteten HP EliteBook x360 1030 G3. Insgesamt ist der subjektive Bildeindruck daher immer noch ordentlich.  

Gerade in Verbindung mit der stark spiegelnden Oberfläche ist die Helligkeit von durchschnittlich knapp 300 cd/m² nicht besonders hoch. Schon in hellen Innenräumen kann es so zu Problemen mit Reflexionen kommen. Auch beim Schwarzwert (0,39) hätten wir uns mehr erhofft, denn so liegt das Kontrastverhältnis bei gerade einmal 697:1. Bei einem teuren Convertible wie dem Spectre x360 kann man an dieser Stelle eigentlich mehr erwarten und alle Konkurrenten bieten hier teilweise deutlich bessere Werte.

Screen-Bleeding gibt es nur minimal im unteren Bereich, doch in der Praxis ist das kein Problem. Sobald man die Helligkeit auf 99 % oder weniger reduziert, setzt der Bildschirm PWM ein. Die Frequenz ist mit 1.000 Hz zwar relativ hoch, doch gerade bei empfindlichen Nutzern könnte es bei längerer Nutzungsdauer dennoch zu Beeinträchtigungen kommen. Bei der Verwendung von SureView wird die Frequenz extrem reduziert, dazu gleich aber mehr.

305
cd/m²
314
cd/m²
303
cd/m²
305
cd/m²
272
cd/m²
286
cd/m²
323
cd/m²
288
cd/m²
286
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
M133NVF3
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 323 cd/m² Durchschnitt: 298 cd/m² Minimum: 13.1 cd/m²
Ausleuchtung: 84 %
Helligkeit Akku: 271 cd/m²
Kontrast: 697:1 (Schwarzwert: 0.39 cd/m²)
ΔE Color 4.3 | 0.6-29.43 Ø6, calibrated: 2.4
ΔE Greyscale 4.4 | 0.64-98 Ø6.2
89.8% sRGB (Argyll 3D) 58.9% AdobeRGB 1998 (Argyll 3D)
Gamma: 1.97
HP Spectre x360 13-ap0312ng
M133NVF3, , 1920x1080, 13.3
Dell XPS 13 7390 2-in-1 Core i3
Sharp LQ134N1, , 1920x1200, 13.4
Lenovo ThinkPad X390 Yoga-20NQS05R00
LP133WF7-SPA1, , 1920x1080, 13.3
Lenovo Yoga C930-13IKB
B139HAN03_0, , 1920x1080, 13.9
HP Spectre x360 13-ae048ng
Chi Mei (CMN1376), , 1920x1080, 13.3
Response Times
9%
-79%
-39%
781%
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
29.2 (14, 15.2)
46 (23.2, 22.8)
-58%
59.2 (30, 29.2)
-103%
40.8 (20.4, 20.4)
-40%
36 (18, 18)
-23%
Response Time Black / White *
20 (10.8, 9.2)
33.6 (19.2, 14.4)
-68%
30.8 (16.8, 14)
-54%
27.6 (15.6, 12)
-38%
27 (13, 14)
-35%
PWM Frequency
1000 (99)
2525 (25)
153%
25000 (40)
2400%
Bildschirm
53%
20%
-7%
18%
Helligkeit Bildmitte
272
576.3
112%
319
17%
316
16%
311
14%
Brightness
298
555
86%
306
3%
291
-2%
278
-7%
Brightness Distribution
84
88
5%
90
7%
83
-1%
82
-2%
Schwarzwert *
0.39
0.33
15%
0.15
62%
0.36
8%
0.2
49%
Kontrast
697
1746
151%
2127
205%
878
26%
1555
123%
DeltaE Colorchecker *
4.3
1.45
66%
6.1
-42%
5.9
-37%
3.98
7%
Colorchecker DeltaE2000 max. *
9
4.12
54%
9.7
-8%
12.9
-43%
8.48
6%
Colorchecker DeltaE2000 calibrated *
2.4
1.19
50%
1
58%
1.3
46%
DeltaE Graustufen *
4.4
3.1
30%
8.6
-95%
8.6
-95%
5.57
-27%
Gamma
1.97 112%
2.27 97%
2.62 84%
2.1 105%
2.51 88%
CCT
5825 112%
6931 94%
6613 98%
6854 95%
7810 83%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
58.9
64.2
9%
61.9
5%
60.7
3%
64
9%
Color Space (Percent of sRGB)
89.8
98.5
10%
96.8
8%
94.5
5%
99
10%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
31% / 44%
-30% / 5%
-23% / -12%
400% / 194%

* ... kleinere Werte sind besser

CalMAN Graustufen
CalMAN Graustufen
CalMAN Sättigung
CalMAN Sättigung
CalMAN ColorChecker
CalMAN ColorChecker
CalMAN Graustufen kalibriert
CalMAN Graustufen kalibriert
CalMAN Sättigung kalibriert
CalMAN Sättigung kalibriert
CalMAN ColorChecker kalibriert
CalMAN ColorChecker kalibriert

Im Werkszustand ist das Display etwas zu warm eingestellt und es gibt auch einen leichten Farbstich in Richtung Gelb. Insgesamt handelt es sich nicht um ein hochwertiges Panel, denn vor allem bei der Darstellung von Blautönen gibt es große Abweichungen. Diese lassen sich im Gegensatz zu den Graustufen und dem Farbstich auch mit einer Kalibrierung nicht korrigieren. Zusammen mit der unvollständigen sRGB-Abdeckung (89,8 %; AdobeRGB: 58,9 %) eignet sich das Spectre x360 13 also nicht für die Bearbeitung von Bildern. Auch hier sind die Konkurrenten erneut besser aufgestellt.

Im Freien
Im Freien
Im Freien
Im Freien

Im Freien ist der spiegelnde Bildschirm natürlich eine Einschränkung und man muss das Gerät auch bei maximaler Helligkeit immer so ausrichten, dass man Reflexionen von hellen Flächen oder gar Lichtquellen vermeidet. Ansonsten wird es schwierig, etwas zu erkennen.

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
20 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 10.8 ms steigend
↘ 9.2 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind gut, für anspruchsvolle Spieler könnten der Bildschirm jedoch zu langsam sein.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 22 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten besser als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (24.9 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
29.2 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 14 ms steigend
↘ 15.2 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind mittelmäßig und dadurch für Spieler eventuell zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 18 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten besser als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (39.7 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM festgestellt 1000 Hz ≤ 99 % Helligkeit

Das Display flackert mit 1000 Hz (höchstwahrscheinlich durch Pulsweitenmodulation PWM) bei einer eingestellten Helligkeit von 99 % und darunter. Darüber sollte es zu keinem Flackern kommen.

Die Frequenz von 1000 Hz ist sehr hoch und sollte daher auch bei empfindlichen Personen zu keinen Problemen führen.

Im Vergleich: 51 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 9375 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

Aufgrund der SureView-Technologie sind die Blickwinkel des IPS-Panels auch bei deaktiviertem SureView ein wenig eingeschränkter als man erwarten würde, im Alltag lässt sich das Panel aber dennoch problemlos verwenden. Sobald man SureView dann aktiviert, werden die Blickwinkel wie gewünscht deutlich verringert, doch bei zentralem Blick auf das Display wirkt das Bild extrem milchig.

Hinweis: In der ersten Reihe der nachfolgenden Bilder ist SureView deaktiviert, in der zweiten Reihe aktiviert.

Blickwinkelstabilität
Blickwinkelstabilität
SureView deaktiviert
SureView deaktiviert
Blickwinkelstabilität
Blickwinkelstabilität
SureView aktiviert
SureView aktiviert

SureView Gen.2 – Schlechte Bildqualität bei geringer Frequenz

Flimmern bei aktiviertem SureView
Flimmern bei aktiviertem SureView

Wie wir gerade schon gesehen haben, schränkt SureView die Blickwinkelstabilität auf Knopfdruck drastisch ein und kann damit ungewollte Blicke von der Seite verhindern. Allerdings hat SureView (hier in der zweiten Generation) einen drastischen Einfluss auf die Bildqualität. Die Helligkeit bleibt ungefähr gleich, doch es kommt zu einem massiven Blaustich in Verbindung mit einer viel zu kühlen Farbtemperatur. Gleichzeitig steigt der Schwarzwert auf 1,68, was zu einem extrem schlechten Kontrastverhältnis von nur noch 166:1 führt. Was einer längeren Verwendung aber am meisten entgegensteht, ist die extrem geringe Frequenz von nur knapp 60 Hz bei allen Helligkeitsstufen. Dieses Flimmern kann man schon mit bloßem Auge sehen und schon nach wenigen Minuten hat es uns massiv gestört.

CalMAN Graustufen (SureView aktiv)
CalMAN Graustufen (SureView aktiv)
CalMAN Sättigung (SureView aktiv)
CalMAN Sättigung (SureView aktiv)
CalMAN ColorChecker (SureView aktiv)
CalMAN ColorChecker (SureView aktiv)

Leistung – Spectre x360 bietet ausreichend Power für den Alltag

LatencyMon WLAN aktiviert
LatencyMon WLAN aktiviert
LatencyMon WLAN deaktiviert
LatencyMon WLAN deaktiviert
 
 

Prozessor – HP Spectre mit Core i7-8565U

HP verbaut einen schnellen Core-i7-ULV-Prozessor von Intel, dessen vier Kerne für alltägliche Aufgaben mehr als genug Leistung bieten. Allerdings ist die Kühlung des HP Spectre x360 13 nicht in der Lage, das volle Potenzial des Chips auszunutzen. Bei der Belastung von einem Kern sehen wir 4,0-4,1 GHz, bei allen vier Kernen maximal 2,9 GHz. Auf dem Datenblatt macht sich der i7 natürlich gut, in der Praxis sind viele andere Laptops mit einem Core i5 allerdings schneller. Fairerweise muss man jedoch anmerken, dass die direkte Konkurrenz auch nicht viel besser dasteht. Im Akkubetrieb ist die Leistung nicht reduziert. Weitere technische Informationen zum Core i7-8565U gibt es hier.

Cinebench R15
CPU Single 64Bit
Lenovo ThinkPad X390 Yoga-20NQS05R00
Intel Core i7-8565U
179 Points ∼100% +9%
Durchschnittliche Intel Core i7-8565U
  (73.1 - 193, n=48)
171 Points ∼96% +4%
HP Spectre x360 13-ap0312ng
Intel Core i7-8565U
164 Points ∼92%
Dell XPS 13 7390 2-in-1 Core i3
Intel Core i3-1005G1
157 Points ∼88% -4%
Lenovo Yoga C930-13IKB
Intel Core i5-8250U
145 Points ∼81% -12%
HP Spectre x360 13-ae048ng
Intel Core i7-8550U
144 Points ∼80% -12%
Durchschnitt der Klasse Convertible
  (19 - 179, n=302)
105 Points ∼59% -36%
CPU Multi 64Bit
Lenovo Yoga C930-13IKB
Intel Core i5-8250U
613 Points ∼100% +14%
Durchschnittliche Intel Core i7-8565U
  (361 - 815, n=49)
585 Points ∼95% +9%
HP Spectre x360 13-ap0312ng
Intel Core i7-8565U
538 Points ∼88%
Lenovo ThinkPad X390 Yoga-20NQS05R00
Intel Core i7-8565U
513 (min: 498.14, max: 623.19) Points ∼84% -5%
HP Spectre x360 13-ae048ng
Intel Core i7-8550U
501 Points ∼82% -7%
Dell XPS 13 7390 2-in-1 Core i3
Intel Core i3-1005G1
406 Points ∼66% -25%
Durchschnitt der Klasse Convertible
  (33 - 830, n=310)
300 Points ∼49% -44%
Cinebench R20
CPU (Single Core)
Lenovo ThinkPad X390 Yoga-20NQS05R00
Intel Core i7-8565U
431 Points ∼100% +21%
Dell XPS 13 7390 2-in-1 Core i3
Intel Core i3-1005G1
403 Points ∼94% +13%
Durchschnittliche Intel Core i7-8565U
  (176 - 472, n=17)
394 Points ∼91% +10%
HP Spectre x360 13-ap0312ng
Intel Core i7-8565U
357 Points ∼83%
Durchschnitt der Klasse Convertible
  (78 - 465, n=16)
321 Points ∼74% -10%
CPU (Multi Core)
Lenovo ThinkPad X390 Yoga-20NQS05R00
Intel Core i7-8565U
1301 Points ∼100% +27%
Durchschnittliche Intel Core i7-8565U
  (880 - 1645, n=17)
1221 Points ∼94% +20%
HP Spectre x360 13-ap0312ng
Intel Core i7-8565U
1021 Points ∼78%
Durchschnitt der Klasse Convertible
  (200 - 2024, n=16)
983 Points ∼76% -4%
Dell XPS 13 7390 2-in-1 Core i3
Intel Core i3-1005G1
948 Points ∼73% -7%

Maximal darf der Prozessor kurzzeitig bis zu 25 Watt verbrauchen, was für 4 x 2,9 GHz ausreicht. Allerdings fällt der Wert dann schnell auf 15 Watt, also auf die eigentliche Einstufung, die Intel für den Prozessor angibt. Das reicht unter Last dann noch für 4 x 2,3-2,4 GHz. Die beiden Konkurrenten von Lenovo können mehr Leistung bieten, das Dell XPS 7390 mit dem "kleinen" Dual-Core-i3-Ice-Lake-Prozessor ist aber noch einmal langsamer.

0102030405060708090100110120130140150160170180190200210220230240250260270280290300310320330340350360370380390400410420430440450460470480490500510520530540550560570580590600610620630Tooltip
HP Spectre x360 13-ap0312ng Intel Core i7-8565U, Intel Core i7-8565U: Ø468 (452.06-534.18)
Dell XPS 13 7390 2-in-1 Core i3 Intel Core i3-1005G1, Intel Core i3-1005G1: Ø385 (343.89-399.78)
Lenovo ThinkPad X390 Yoga-20NQS05R00 Intel Core i7-8565U, Intel Core i7-8565U: Ø517 (498.14-623.19)
Lenovo Yoga C930-13IKB Intel Core i5-8250U, Intel Core i5-8250U: Ø484 (468.03-611.66)
HP Spectre x360 13-ae048ng Intel Core i7-8550U, Intel Core i7-8550U: Ø448 (440.92-501.11)
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
164 Points
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
538 Points
Cinebench R15 OpenGL 64Bit
46.73 fps
Cinebench R15 Ref. Match 64Bit
97.8 %
Hilfe

System Performance

Dank der schnellen Komponenten (i7 CPU, 16 GB RAM, PCIe-SSD von Toshiba) ist die subjektive Geschwindigkeit des Systems sehr hoch. Das Spectre x360 13 führt Eingaben erwartungsgemäß zügig und ohne große Verzögerungen aus und auch ansonsten konnten wir im Test keine Probleme erkennen.

PCMark 10
Digital Content Creation
HP Spectre x360 13-ap0312ng
UHD Graphics 620, 8565U, Toshiba XG5 KXG50ZNV512G
3055 Points ∼100%
Lenovo ThinkPad X390 Yoga-20NQS05R00
UHD Graphics 620, 8565U, Intel SSD Pro 7600p SSDPEKKF512G8L
3005 Points ∼98% -2%
Durchschnittliche Intel Core i7-8565U, Intel UHD Graphics 620
  (2264 - 3370, n=19)
2947 Points ∼96% -4%
Lenovo Yoga C930-13IKB
UHD Graphics 620, 8250U, SK hynix PC401 HFS256GD9TNG
2795 Points ∼91% -9%
Dell XPS 13 7390 2-in-1 Core i3
UHD Graphics G1 (Ice Lake 32 EU), 1005G1, Toshiba BG4 KBG40ZPZ256G
2605 Points ∼85% -15%
Durchschnitt der Klasse Convertible
  (605 - 4342, n=100)
2492 Points ∼82% -18%
Productivity
Lenovo ThinkPad X390 Yoga-20NQS05R00
UHD Graphics 620, 8565U, Intel SSD Pro 7600p SSDPEKKF512G8L
7066 Points ∼100% +4%
HP Spectre x360 13-ap0312ng
UHD Graphics 620, 8565U, Toshiba XG5 KXG50ZNV512G
6774 Points ∼96%
Durchschnittliche Intel Core i7-8565U, Intel UHD Graphics 620
  (3381 - 7588, n=19)
6688 Points ∼95% -1%
Dell XPS 13 7390 2-in-1 Core i3
UHD Graphics G1 (Ice Lake 32 EU), 1005G1, Toshiba BG4 KBG40ZPZ256G
5822 Points ∼82% -14%
Lenovo Yoga C930-13IKB
UHD Graphics 620, 8250U, SK hynix PC401 HFS256GD9TNG
5715 Points ∼81% -16%
Durchschnitt der Klasse Convertible
  (1121 - 7179, n=102)
5266 Points ∼75% -22%
Essentials
Lenovo ThinkPad X390 Yoga-20NQS05R00
UHD Graphics 620, 8565U, Intel SSD Pro 7600p SSDPEKKF512G8L
9029 Points ∼100% +7%
HP Spectre x360 13-ap0312ng
UHD Graphics 620, 8565U, Toshiba XG5 KXG50ZNV512G
8454 Points ∼94%
Lenovo Yoga C930-13IKB
UHD Graphics 620, 8250U, SK hynix PC401 HFS256GD9TNG
8355 Points ∼93% -1%
Durchschnittliche Intel Core i7-8565U, Intel UHD Graphics 620
  (5450 - 9029, n=19)
8242 Points ∼91% -3%
Dell XPS 13 7390 2-in-1 Core i3
UHD Graphics G1 (Ice Lake 32 EU), 1005G1, Toshiba BG4 KBG40ZPZ256G
8088 Points ∼90% -4%
Durchschnitt der Klasse Convertible
  (2489 - 9678, n=102)
6963 Points ∼77% -18%
Score
Lenovo ThinkPad X390 Yoga-20NQS05R00
UHD Graphics 620, 8565U, Intel SSD Pro 7600p SSDPEKKF512G8L
4134 Points ∼100% +3%
HP Spectre x360 13-ap0312ng
UHD Graphics 620, 8565U, Toshiba XG5 KXG50ZNV512G
4009 Points ∼97%
Durchschnittliche Intel Core i7-8565U, Intel UHD Graphics 620
  (2486 - 4178, n=19)
3907 Points ∼95% -3%
Dell XPS 13 7390 2-in-1 Core i3
UHD Graphics G1 (Ice Lake 32 EU), 1005G1, Toshiba BG4 KBG40ZPZ256G
3562 Points ∼86% -11%
Durchschnitt der Klasse Convertible
  (872 - 4677, n=103)
3180 Points ∼77% -21%
Lenovo Yoga C930-13IKB
UHD Graphics 620, 8250U, SK hynix PC401 HFS256GD9TNG
2603 Points ∼63% -35%
PCMark 8
Work Score Accelerated v2
HP Spectre x360 13-ap0312ng
UHD Graphics 620, 8565U, Toshiba XG5 KXG50ZNV512G
5189 Points ∼100%
Lenovo ThinkPad X390 Yoga-20NQS05R00
UHD Graphics 620, 8565U, Intel SSD Pro 7600p SSDPEKKF512G8L
5071 Points ∼98% -2%
Lenovo Yoga C930-13IKB
UHD Graphics 620, 8250U, SK hynix PC401 HFS256GD9TNG
4854 Points ∼94% -6%
Durchschnittliche Intel Core i7-8565U, Intel UHD Graphics 620
  (3596 - 5189, n=17)
4733 Points ∼91% -9%
Dell XPS 13 7390 2-in-1 Core i3
UHD Graphics G1 (Ice Lake 32 EU), 1005G1, Toshiba BG4 KBG40ZPZ256G
4519 Points ∼87% -13%
HP Spectre x360 13-ae048ng
UHD Graphics 620, 8550U, Toshiba NVMe THNSN51T02DUK
4463 Points ∼86% -14%
Durchschnitt der Klasse Convertible
  (1007 - 5281, n=230)
3744 Points ∼72% -28%
Home Score Accelerated v2
HP Spectre x360 13-ap0312ng
UHD Graphics 620, 8565U, Toshiba XG5 KXG50ZNV512G
4166 Points ∼100%
Lenovo Yoga C930-13IKB
UHD Graphics 620, 8250U, SK hynix PC401 HFS256GD9TNG
3774 Points ∼91% -9%
Lenovo ThinkPad X390 Yoga-20NQS05R00
UHD Graphics 620, 8565U, Intel SSD Pro 7600p SSDPEKKF512G8L
3668 Points ∼88% -12%
HP Spectre x360 13-ae048ng
UHD Graphics 620, 8550U, Toshiba NVMe THNSN51T02DUK
3605 Points ∼87% -13%
Durchschnittliche Intel Core i7-8565U, Intel UHD Graphics 620
  (2577 - 4179, n=18)
3528 Points ∼85% -15%
Dell XPS 13 7390 2-in-1 Core i3
UHD Graphics G1 (Ice Lake 32 EU), 1005G1, Toshiba BG4 KBG40ZPZ256G
3240 Points ∼78% -22%
Durchschnitt der Klasse Convertible
  (741 - 4741, n=278)
2801 Points ∼67% -33%
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
4166 Punkte
PCMark 8 Creative Score Accelerated v2
5338 Punkte
PCMark 8 Work Score Accelerated v2
5189 Punkte
Hilfe
Toshiba XG5 KXG50ZNV512G
Sequential Read: 1887.3 MB/s
Sequential Write: 525.1 MB/s
512K Read: 551.15 MB/s
512K Write: 641.84 MB/s
4K Read: 34.01 MB/s
4K Write: 98.17 MB/s
4K QD32 Read: 253.39 MB/s
4K QD32 Write: 312.82 MB/s

Grafikkarte – Spectre 13 mit Intels iGPU

GPU-Z UHD Graphics 620
GPU-Z UHD Graphics 620

Für die Grafikausgabe ist ausschließlich die integrierte Grafikeinheit des Prozessors verantwortlich. Intels UHD Graphics 620 ist uns gut bekannt und eignet sich sehr gut für die Wiedergabe von Multimediainhalten. Dank des integrierten Videodecoders sind Inhalte von bekannten Anbietern wie Netflix, YouTube oder Amazon Prime auch bei hohen Auflösungen kein Problem für die iGPU. Zum Spielen eignet sich der Grafikchip aber nur bedingt, trotz der Dual-Channel-Speicherkonfiguration. Anspruchsvolle Titel wie Witcher 3 sind nicht möglich, hier sollte man sich auf ältere Titel wie Bioshock Infinite oder DOTA 2 beschränken. Alternativ lässt sich dank Thunderbolt 3 auch eine externe GPU anschließen. Im Akkubetrieb wird die Leistung nicht reduziert.

3DMark 11 - 1280x720 Performance GPU
Dell XPS 13 7390 2-in-1 Core i3
Intel UHD Graphics G1 (Ice Lake 32 EU), Intel Core i3-1005G1
2133 Points ∼100% +11%
HP Spectre x360 13-ap0312ng
Intel UHD Graphics 620, Intel Core i7-8565U
1929 Points ∼90%
Lenovo ThinkPad X390 Yoga-20NQS05R00
Intel UHD Graphics 620, Intel Core i7-8565U
1806 Points ∼85% -6%
Lenovo Yoga C930-13IKB
Intel UHD Graphics 620, Intel Core i5-8250U
1734 Points ∼81% -10%
Durchschnittliche Intel UHD Graphics 620
  (1235 - 2006, n=169)
1714 Points ∼80% -11%
HP Spectre x360 13-ae048ng
Intel UHD Graphics 620, Intel Core i7-8550U
1497 Points ∼70% -22%
Durchschnitt der Klasse Convertible
  (173 - 7483, n=327)
1275 Points ∼60% -34%
3DMark
1920x1080 Fire Strike Graphics
Dell XPS 13 7390 2-in-1 Core i3
Intel UHD Graphics G1 (Ice Lake 32 EU), Intel Core i3-1005G1
1521 Points ∼100% +9%
HP Spectre x360 13-ap0312ng
Intel UHD Graphics 620, Intel Core i7-8565U
1401 Points ∼92%
Lenovo ThinkPad X390 Yoga-20NQS05R00
Intel UHD Graphics 620, Intel Core i7-8565U
1278 Points ∼84% -9%
Lenovo Yoga C930-13IKB
Intel UHD Graphics 620, Intel Core i5-8250U
1216 Points ∼80% -13%
Durchschnittliche Intel UHD Graphics 620
  (557 - 1401, n=137)
1125 Points ∼74% -20%
HP Spectre x360 13-ae048ng
Intel UHD Graphics 620, Intel Core i7-8550U
1047 Points ∼69% -25%
Durchschnitt der Klasse Convertible
  (132 - 5965, n=238)
1016 Points ∼67% -27%
1280x720 Cloud Gate Standard Graphics
HP Spectre x360 13-ap0312ng
Intel UHD Graphics 620, Intel Core i7-8565U
11436 Points ∼100%
Dell XPS 13 7390 2-in-1 Core i3
Intel UHD Graphics G1 (Ice Lake 32 EU), Intel Core i3-1005G1
10966 Points ∼96% -4%
Lenovo ThinkPad X390 Yoga-20NQS05R00
Intel UHD Graphics 620, Intel Core i7-8565U
10322 Points ∼90% -10%
Lenovo Yoga C930-13IKB
Intel UHD Graphics 620, Intel Core i5-8250U
10003 Points ∼87% -13%
Durchschnittliche Intel UHD Graphics 620
  (6910 - 11436, n=155)
9136 Points ∼80% -20%
HP Spectre x360 13-ae048ng
Intel UHD Graphics 620, Intel Core i7-8550U
8600 Points ∼75% -25%
Durchschnitt der Klasse Convertible
  (1023 - 37388, n=289)
6753 Points ∼59% -41%
3DMark 11 Performance
2166 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
9758 Punkte
3DMark Fire Strike Score
1272 Punkte
Hilfe
min. mittel hoch max.
Tomb Raider (2013) 98.946.130.714.4fps
BioShock Infinite (2013) 59.835.828.99.4fps
The Witcher 3 (2015) 11.8fps
Dota 2 Reborn (2015) 6844.820.618.3fps
X-Plane 11.11 (2018) 2515.814.6fps

Emissionen

Geräuschemissionen

Das HP Spectre x360 13 ist ein sehr leises Convertible und auch in unserem Vergleichsfeld das leiseste Gerät. Bei wenig Last bleibt der Lüfter normalerweise deaktiviert und auch bei hoher Last messen wir gerade einmal 32,1 dB(A). Die Frequenz ist dabei nicht zu hoch und sonstige elektronische Geräusche bzw. Spulenfiepen konnten wir nicht hören.

Lautstärkediagramm

Idle
29.2 / 29.2 / 30.4 dB(A)
Last
31 / 32.1 dB(A)
  red to green bar
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   Audix TM1, Arta (aus 15 cm gemessen)   Umgebungsgeräusche: 29.2 dB(A)
HP Spectre x360 13-ap0312ng
UHD Graphics 620, 8565U, Toshiba XG5 KXG50ZNV512G
Dell XPS 13 7390 2-in-1 Core i3
UHD Graphics G1 (Ice Lake 32 EU), 1005G1, Toshiba BG4 KBG40ZPZ256G
Lenovo ThinkPad X390 Yoga-20NQS05R00
UHD Graphics 620, 8565U, Intel SSD Pro 7600p SSDPEKKF512G8L
Lenovo Yoga C930-13IKB
UHD Graphics 620, 8250U, SK hynix PC401 HFS256GD9TNG
HP Spectre x360 13-ae048ng
UHD Graphics 620, 8550U, Toshiba NVMe THNSN51T02DUK
Geräuschentwicklung
-3%
-3%
-1%
-3%
aus / Umgebung *
29.2
28
4%
29.2
-0%
29.3
-0%
30.13
-3%
Idle min *
29.2
28
4%
29.2
-0%
29.3
-0%
30.13
-3%
Idle avg *
29.2
28
4%
29.2
-0%
29.3
-0%
30
-3%
Idle max *
30.4
28
8%
29.2
4%
29.7
2%
30.13
1%
Last avg *
31
31.7
-2%
35
-13%
31.8
-3%
33.4
-8%
Last max *
32.1
43.5
-36%
35
-9%
32.7
-2%
33
-3%

* ... kleinere Werte sind besser

Temperatur

Stresstest
Stresstest

Bei der Temperaturentwicklung profitiert das Spectre x360 13 natürlich von der Limitierung auf 15 Watt, denn so muss die Kühlung auch nicht so viel arbeiten. Im Leerlauf erwärmt sich das Gerät praktisch überhaupt nicht und auch im Stresstest konzentriert sich die Erwärmung auf den Bereich ober- und unterhalb der CPU. Mit maximal 41 °C auf der Unterseite kann man das Spectre aber auch unter Last problemlos auf den Oberschenkeln abstellen.

Im Stresstest mit Prime95 und FurMark müssen sich die CPU und die GPU die 15 Watt natürlich teilen. Der Prozessor arbeitet nur noch mit 4x 900 MHz und die Grafikkarte mit 700 MHz. Da die Leistung direkt im Anschluss an den Stresstest nicht beeinträchtig ist, gibt es im Alltag keine Einschränkungen.

Max. Last
 38.6 °C41.5 °C39.1 °C 
 30.9 °C35.4 °C33.3 °C 
 26.6 °C27 °C27.2 °C 
Maximal: 41.5 °C
Durchschnitt: 33.3 °C
39.9 °C43.6 °C36.3 °C
34.5 °C38.5 °C33 °C
29.1 °C29.7 °C28.2 °C
Maximal: 43.6 °C
Durchschnitt: 34.8 °C
Netzteil (max.)  35 °C | Raumtemperatur 20.5 °C | Voltcraft IR-900
(±) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 33.3 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Convertible v7 auf 30.3 °C.
(±) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 41.5 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 35.4 °C (von 21.8 bis 55.7 °C für die Klasse Convertible v7).
(±) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 43.6 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 36.5 °C).
(+) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 22.2 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 30.3 °C.
(+) Die Handballen und der Touchpad-Bereich sind mit gemessenen 27.2 °C kühler als die typische Hauttemperatur und fühlen sich dadurch kühl an.
(±) Die durchschnittliche Handballen-Temperatur anderer getesteter Geräte war 28.9 °C (+1.7 °C).
Temperaturentwicklung Oberseite (Stresstest)
Temperaturentwicklung Oberseite (Stresstest)
Temperaturentwicklung Unterseite (Stresstest)
Temperaturentwicklung Unterseite (Stresstest)

Lautsprecher

HP verbaut insgesamt vier Lautsprecher und setzt erneut auf eine Kooperation mit dem bekannten Hersteller Bang & Olufsen. Das Ergebnis ist tatsächlich gut und die Module können ordentlich laut werden, allerdings kommt es bei sehr hohen Pegeln zu einem gewissen Dröhnen. Es fehlt jedoch an Bass, weshalb der Sound nicht wirklich kraftvoll wirkt. Für die Wiedergabe von Videos und Musik bei Zimmerlautstärke eignen sich die Lautsprecher aber sehr gut.

dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2030.234.72525.527.13126.726.3402527.15024.926.76322.923.88022.525.210022.528.812522.232.616022.243.920021.151.825020.452.431520.754.340020.159.750019.462.763019.461.68001968.8100018.470.7125017.866160016.867.1200016.367250016.170.8315015.871.2400015.768.1500015.463.2630015.567.4800015.464.31000015.164.61250014.863.51600014.662.2SPL29.279.8N1.246.4median 17.8median 63.5Delta2.47.130.931.326.329.728.333.227.129.329.225.222.228.421.92624.927.420.82921.535.82242.721.345.920.749.220.654.120.353.618.953.518.960.217.966.517.86916.865.916.16016.155.215.855.615.558.515.554.315.457.715.46115.352.115.150.51550.229.274.11.230.1median 17.8median 54.12.65.5hearing rangehide median Pink NoiseHP Spectre x360 13-ap0312ngLenovo ThinkPad X390 Yoga-20NQS05R00
Frequenzdiagramm (für Vergleiche die Checkboxen oben an-/abwählen)
HP Spectre x360 13-ap0312ng Audio Analyse

(±) | Mittelmäßig laut spielende Lautsprecher (79.8 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 19.6% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (10.6% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 3.6% abweichend
(+) | lineare Mitten (6.7% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 3.6% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (6.2% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (16.4% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 20% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 8% vergleichbar, 72% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 11%, durchschnittlich ist 22%, das schlechteste Gerät hat 53%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 21% aller getesteten Geräte waren besser, 6% vergleichbar, 73% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Lenovo ThinkPad X390 Yoga-20NQS05R00 Audio Analyse

(±) | Mittelmäßig laut spielende Lautsprecher (74.1 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 15.8% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (10.6% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(±) | zu hohe Mitten, vom Median 6.5% abweichend
(±) | Linearität der Mitten ist durchschnittlich (10.3% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 2.8% abweichend
(±) | durchschnittlich lineare Hochtöne (11% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (20.8% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 52% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 7% vergleichbar, 41% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 11%, durchschnittlich ist 22%, das schlechteste Gerät hat 53%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 47% aller getesteten Geräte waren besser, 9% vergleichbar, 44% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Energieverwaltung

Energieaufnahme

65-Watt-Netzteil
65-Watt-Netzteil

Beim Blick auf den Stromverbrauch gibt es keine großen Überraschungen, allerdings besteht bei wenig Last durchaus noch ein wenig Verbesserungspotenzial, was auch für den Stand-by-Verbrauch gilt. Unter Last sehen wir maximal 53 Watt, was sich dann aber schnell bei ~30 Watt einpendelt. Das beiliegende 65-Watt-Netzteil hat damit überhaupt keine Probleme. 

Das Spectre x360 13 unterstützt ein schnelles Aufladen des Akkus. Innerhalb von 30 Minuten sollen laut Hersteller wieder 50 % der Akkukapazität zur Verfügung stehen. Prinzipiell können wir das bestätigen, denn bei eingeschaltetem Gerät hat es in unserem Versuch 32 Minuten gedauert, bevor wieder 50 % erreicht waren (mit 5 % Restkapazität). Die Gesamtladezeit liegt bei 132 Minuten.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.48 / 0.93 Watt
Idledarkmidlight 4.32 / 6.84 / 8.64 Watt
Last midlight 31.8 / 53 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy
HP Spectre x360 13-ap0312ng
8565U, UHD Graphics 620, Toshiba XG5 KXG50ZNV512G, IPS, 1920x1080, 13.3
Dell XPS 13 7390 2-in-1 Core i3
1005G1, UHD Graphics G1 (Ice Lake 32 EU), Toshiba BG4 KBG40ZPZ256G, IPS, 1920x1200, 13.4
Lenovo ThinkPad X390 Yoga-20NQS05R00
8565U, UHD Graphics 620, Intel SSD Pro 7600p SSDPEKKF512G8L, IPS LED, 1920x1080, 13.3
Lenovo Yoga C930-13IKB
8250U, UHD Graphics 620, SK hynix PC401 HFS256GD9TNG, IPS, 1920x1080, 13.9
HP Spectre x360 13-ae048ng
8550U, UHD Graphics 620, Toshiba NVMe THNSN51T02DUK, IPS, 1920x1080, 13.3
Durchschnittliche Intel UHD Graphics 620
 
Durchschnitt der Klasse Convertible
 
Stromverbrauch
14%
-8%
-4%
14%
2%
5%
Idle min *
4.32
3
31%
3.46
20%
3.3
24%
3.2
26%
3.86 (1 - 12.4, n=176)
11%
4.66 (1 - 23, n=378)
-8%
Idle avg *
6.84
5.4
21%
5.88
14%
6.8
1%
6
12%
7.1 (4.3 - 15.5, n=176)
-4%
7.8 (1.3 - 32.3, n=378)
-14%
Idle max *
8.64
7.3
16%
9.12
-6%
9.5
-10%
9.2
-6%
8.93 (5.2 - 16.6, n=176)
-3%
9.33 (1.8 - 61, n=378)
-8%
Last avg *
31.8
33.4
-5%
45.6
-43%
40.8
-28%
29.5
7%
35.3 (8.1 - 51.6, n=176)
-11%
26.6 (1.4 - 94, n=376)
16%
Last max *
53
48.3
9%
65.9
-24%
57
-8%
35.6
33%
44.8 (22 - 79, n=176)
15%
31.8 (6.8 - 117, n=377)
40%

* ... kleinere Werte sind besser

Akkulaufzeit

HP stattet das Spectre x360 13 mit einem vergleichsweise großen 61-Wattstunden-Akku aus. Dieser ermöglicht ordentliche Laufzeiten in unseren Tests, insgesamt liegen die Konkurrenzgeräte hier aber alle fast gleichauf. Im unserem praxisnahen WLAN-Test sind es knapp 9 Stunden und im Video-Test fast 11 Stunden, jeweils bei einer angepassten Bildschirmhelligkeit von 150 cd/m².

Bei der Wahl des optionalen 4K-Panels dürften sich die Akkulaufzeiten erfahrungsgemäß spürbar verringern. Wer also möglichst lange mobil unterwegs sein möchte, sollte beim 1080p-Screen bleiben.

Akkulaufzeit
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3 (Edge 42.17134.1.0)
8h 51min
Big Buck Bunny H.264 1080p
10h 43min
Last (volle Helligkeit)
2h 15min
HP Spectre x360 13-ap0312ng
8565U, UHD Graphics 620, 61 Wh, 1920x1080
Dell XPS 13 7390 2-in-1 Core i3
1005G1, UHD Graphics G1 (Ice Lake 32 EU), 51 Wh, 1920x1200
Lenovo ThinkPad X390 Yoga-20NQS05R00
8565U, UHD Graphics 620, 50 Wh, 1920x1080
Lenovo Yoga C930-13IKB
8250U, UHD Graphics 620, 60 Wh, 1920x1080
HP Spectre x360 13-ae048ng
8550U, UHD Graphics 620, 60 Wh, 1920x1080
Durchschnitt der Klasse Convertible
 
Akkulaufzeit
-2%
-16%
-2%
29%
-12%
H.264
643
600
-7%
632
-2%
1070
66%
452 (206 - 1070, n=114)
-30%
WLAN
531
535
1%
492
-7%
550
4%
527
-1%
455 (153 - 1010, n=253)
-14%
Last
135
130
-4%
91
-33%
124
-8%
166
23%
145 (49 - 677, n=284)
7%

Pro

+ sehr hochwertiges und edles Gehäuse
+ 2x Thunderbolt 3 + USB-A
+ schneller Kartenleser
+ geringe Emissionen
+ gute Eingabegeräte
+ gute Akkulaufzeiten
+ ordentliche Lautsprecher

Contra

- Displayqualität entspricht nicht den Erwartungen für den Kaufpreis
- SureView Gen.2 beeinträchtigt die Bildqualität massiv und ist kaum nutzbar
- extrem schwieriger Zugang zu den Komponenten

Fazit

Im Test: HP Spectre x360 13. Testgerät zur Verfügung gestellt von HP Deutschland.
Im Test: HP Spectre x360 13. Testgerät zur Verfügung gestellt von HP Deutschland.

Prinzipiell bietet HP mit dem Spectre x360 13 ein sehr gutes Convertible mit vielen positiven Eigenschaften. Dazu gehören sicherlich das hochwertige Gehäuse, die gute Tastatur, die ordentliche Systemleistung und die langen Akkulaufzeiten. Das volle Leistungspotenzial des Prozessors wird im Multi-Kern-Betrieb nicht ausgenutzt, doch dafür hat die defensive TDP-Konfiguration einen positiven Einfluss auf die Emissionen, denn das Convertible wird nicht zu warm und ist in der Regel sehr leise. 

Hochwertiges Gehäuse, gute Leistung, lange Akkulaufzeit und guter Sound: Das HP Spectre x360 13 bietet eigentlich alle Voraussetzungen für ein tolles Convertible. Leider wird der Gesamteindruck aber deutlich vom Display getrübt, welches die Erwartungen bei so einem Kaufpreis nicht erfüllen kann. Zudem beeinflusst die SureView-Technologie der zweiten Generation die Bildqualität massiv und lässt sich daher kaum für längere Zeiträume nutzen.

Die große Schwachstelle ist jedoch das Display. Es handelt sich um einen spiegelnden Touchscreen, der deutlich heller sein könnte. So muss man in hellen Umgebungen oder in hellen Büros immer ein wenig darauf achten, Reflexionen zu vermeiden. Aber nicht nur bei der Helligkeit, sondern auch dem Kontrastverhältnis und der Farbgenauigkeit muss sich das Spectre der direkten Konkurrenz beugen. Die SureView-Technologie erfüllt zwar ihren Zweck, beeinflusst die Bildqualität aber ebenfalls. Wenn man sich für das Spectre x360 13 interessiert, empfehlen wir eine Konfiguration ohne die SureView-Funktionalität.

HP Spectre x360 13-ap0312ng - 19.09.2019 v7
Andreas Osthoff

Gehäuse
86 / 98 → 88%
Tastatur
89%
Pointing Device
88%
Konnektivität
68 / 75 → 90%
Gewicht
71 / 20-75 → 93%
Akkulaufzeit
86%
Display
78%
Leistung Spiele
46 / 78 → 59%
Leistung Anwendungen
86 / 85 → 100%
Temperatur
93%
Lautstärke
97%
Audio
77 / 91 → 85%
Kamera
40 / 85 → 47%
Auf- / Abwertung
-2%
Durchschnitt
72%
86%
Convertible - gewichteter Durchschnitt
Weitere Informationen über unsere Bewertung finden sie hier.

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Autor: Andreas Osthoff, 19.09.2019 (Update: 19.09.2019)
Andreas Osthoff
Andreas Osthoff - Senior Editor Business
Ich bin mit Computern und moderner Unterhaltungselektronik aufgewachsen. Seit meinem ersten Computer, einem Commodore C64, habe ich mich für die Technik interessiert und angefangen, meine eigenen Computer zu bauen. Bei Notebookcheck kümmere ich mich schwerpunktmäßig um die Business-Geräte sowie die mobilen Workstations, doch ich mache auch gerne Abstecher in den mobilen Bereich. Es ist immer wieder eine tolle Erfahrung, neueste Geräte zu testen und miteinander zu vergleichen. Den passenden Ausgleich schafft der Sport, im Sommer vor allem mit dem Rad.