Notebookcheck

Test Asus Zenbook Pro UX550VE (i7-7700HQ, GTX 1050 Ti) Laptop

Steve Schardein (übersetzt von Andreas Osthoff), 06.12.2017

Leistung im schicken Gewand. Das aktuelle ZenBook Pro von Asus gibt es auch mit der stärkeren GTX 1050 Ti in Verbindung mit dem bekannten i7-7700HQ sowie einer NVMe-SSD und einem Touchscreen. Welche Auswirkungen haben die Veränderungen auf die Leistung, die Akkulaufzeit und die Emissionen?

Die Originalfassung des englischen Artikels steht hier zur Verfügung.

Vor einigen Monaten haben wir uns das 2017er-Modell des Asus ZenBook Pro angesehen. Lob bekam das Notebook für das ansprechende Design samt guter Verarbeitung, den hellen IPS-Bildschirm sowie für die ordentliche Akkulaufzeit. Im heutigen Testbericht geht es um das etwas stärkere Modell mit der Nvidia GeForce GTX 1050 Ti und einem Full-HD-Touchscreen – an dem Prozessor (Core i7-7700HQ) oder der 512 GB großen NVMe-SSD hat sich aber nichts geändert. Unser US-Testmodell stammt von dem Händler XOTIC PC. Änderungen bei der Software bzw. der Hardware, die sich auf die Leistung auswirken, gibt es laut dem Händler jedoch nicht. In Deutschland kann dieses Modell aktuell bei einigen Händlern vorbestellt werden, die Lieferung soll noch im Dezember erfolgen. Mit 1.849 Euro liegt es rund 300 Euro über der Einstiegskonfiguration mit der regulären GTX-1050-GPU.

Wir gehen nur noch einmal kurz auf Dinge wie das Gehäuse oder die Ausstattung ein. Der Fokus liegt aber ganz klar auf den neuen Komponenten bzw. deren Auswirkungen auf die Leistung, die Emissionen und natürlich die Akkulaufzeit.

Asus Zenbook Pro UX550VE-DB71T (Zenbook Pro Serie)
Grafikkarte
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Notebook) - 4096 MB, Kerntakt: 1493 - 1620 MHz, Speichertakt: 7000 MHz, GDDR5, 21.21.13.7620 - nVIDIA ForceWare 376.20
Hauptspeicher
16384 MB 
, DDR4-2400
Bildschirm
15.6 Zoll 16:9, 1920x1080 Pixel 141 PPI, 10-Punkt Multi-Touch, N156HCE-EN1 (CMN15E8), IPS, spiegelnd: ja
Mainboard
Intel Sunrise Point, Intel Kaby Lake-H
Massenspeicher
Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP, 512 GB 
Soundkarte
Realtek ALC295 @ Intel Sunrise Point-LP PCH - High Definition Audio Controller
Anschlüsse
2 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 2 USB 3.1 Gen2, 2 Thunderbolt, 1 HDMI, Audio Anschlüsse: 3.5 mm Klinkenanschluss, Card Reader: MicroSD, 1 Fingerprint Reader
Netzwerk
Intel Dual Band Wireless-AC 8265 (a/b/g/n/ac), Bluetooth 4.2
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 18.9 x 365 x 251
Akku
73 Wh Lithium-Polymer, 8 Zellen
Betriebssystem
Microsoft Windows 10 Home 64 Bit
Kamera
Webcam: VGA
Primary Camera: 0.3 MPix
Sonstiges
Lautsprecher: Quad-Speakers, Tastatur: Chiclet, Tastatur-Beleuchtung: ja, 12 Monate Garantie
Gewicht
1.853 kg, Netzteil: 580 g
Preis
1700 USD

 

Gehäuse, Ausstattung und andere Eindrücke

Uns gefällt das Alu-Gehäuse mit dem eleganten Design weiterhin sehr gut und in den Randbereichen ist die Stabilität ordentlich – doch nach wie vor gibt der mittlere Bereich der Base Unit unter Druck spürbar nach. Das Display wird von dem zentralen Gelenk gut in Position gehalten, doch man benötigt beide Hände zum Öffnen. Trotz der dünnen Bauweise ist der Deckel ziemlich stabil. Auch die Wartung bleibt unkompliziert (10 Torx-Schrauben auf der Unterseite), wobei man im Inneren nicht allzu viel machen kann (RAM, CPU & GPU sind aufgelötet).

Mit gleich zwei Thunderbolt-3-Anschlüssen (USB 3.1 Gen. 2) ist das ZenBook Pro sehr gut aufgestellt, allerdings dürften sich manche Nutzer einen dritten regulären USB-Stecker (Typ-A) wünschen. Der SD-Kartenleser sowie die Transferraten des WLAN-Moduls sind insgesamt gut, gehören aber nicht zu den schnellsten in dieser Kategorie.

SDCardreader Transfer Speed
average JPG Copy Test (av. of 3 runs)
Microsoft Surface Book 2
159.2 MB/s ∼100% +112%
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
120.5 MB/s ∼76% +60%
Asus ZenBook Pro UX550VD
77.4 MB/s ∼49% +3%
Asus Zenbook Pro UX550VE-DB71T
75.24 MB/s ∼47%
MSI GS63VR 7RF-228US
23.59 MB/s ∼15% -69%
maximum AS SSD Seq Read Test (1GB)
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
252.6 MB/s ∼100% +169%
Microsoft Surface Book 2
234.4 MB/s ∼93% +149%
Asus Zenbook Pro UX550VE-DB71T
93.96 MB/s ∼37%
MSI GS63VR 7RF-228US
20.96 MB/s ∼8% -78%
Networking
iperf3 Client (receive) TCP 1 m 4M x10
MSI GS63VR 7RF-228US
Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter
662 MBit/s ∼100% +5%
Lenovo Yoga 720-15IKB-80X7
Intel 8265 Tri-Band WiFi (Oak Peak) Network Adapter
662 MBit/s ∼100% +5%
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter
648 MBit/s ∼98% +3%
Asus Zenbook Pro UX550VE-DB71T
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
630 MBit/s ∼95%
Asus ZenBook Pro UX550VD
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
594 MBit/s ∼90% -6%
Microsoft Surface Book 2
Marvell AVASTAR Wireless-AC Network Controller
515 MBit/s ∼78% -18%
iperf3 Client (transmit) TCP 1 m 4M x10
MSI GS63VR 7RF-228US
Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter
594 MBit/s ∼100% +31%
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter
529 MBit/s ∼89% +17%
Lenovo Yoga 720-15IKB-80X7
Intel 8265 Tri-Band WiFi (Oak Peak) Network Adapter
512 MBit/s ∼86% +13%
Microsoft Surface Book 2
Marvell AVASTAR Wireless-AC Network Controller
498 MBit/s ∼84% +10%
Asus Zenbook Pro UX550VE-DB71T
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
453 MBit/s ∼76%
Asus ZenBook Pro UX550VD
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
377 MBit/s ∼63% -17%

Zubehör

Obwohl es sich um das schnellere Modell handelt, legt Asus nach wie vor das 120-Watt-Netzteil (580 Gramm) in die Box. Abgesehen davon gibt es nur noch einige Kabelbinder.

Garantie

Im Gegensatz zu der begrenzten Garantie in den USA gewährt Asus hierzulande die gleichen Garantieleistungen wie bei dem kleineren Modell: zwei Jahre inklusive Pickup-&-Return-Service, der sowohl in Deutschland als auch in Österreich in Anspruch genommen werden kann. Die internationale Bring-In-Garantie gilt, genauso wie die Garantie auf den Akku, für 12 Monate.

Display

Während die schwächere Konfiguration des ZenBook Pro mit einem matten 1080p-IPS-Display ausgeliefert wird, spendiert Asus unserem heutigen Testgerät einen spiegelnden Touchscreen. Die Auflösung bleibt bei 1.920 x 1.080 Pixeln, und an der IPS-Technologie hat sich ebenfalls nichts geändert. Tatsächlich handelt es sich sogar um das identische Panel mit recht satten Farben. Helligkeit sowie Kontrast hinterlassen insgesamt einen guten Eindruck. Die Pixeldichte ist natürlich nicht rekordverdächtig, doch vollkommen ausreichend. Unser Testgerät hat praktisch keine Probleme mit Lichthöfen – nur in der unteren rechten Ecke ist eine minimale Aufhellung sichtbar.

Subpixel-Anordnung
Subpixel-Anordnung
minimales Screen-Bleeding an der unteren Kante (im Foto verstärkt)
minimales Screen-Bleeding an der unteren Kante (im Foto verstärkt)
288.4
cd/m²
295.1
cd/m²
295.9
cd/m²
245.9
cd/m²
288.2
cd/m²
257.7
cd/m²
222.9
cd/m²
265.2
cd/m²
230.7
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro Basic 2
Maximal: 295.9 cd/m² Durchschnitt: 265.6 cd/m²
Ausleuchtung: 75 %
Helligkeit Akku: 288.2 cd/m²
Kontrast: 961:1 (Schwarzwert: 0.3 cd/m²)
ΔE Color 5.5 | - Ø
ΔE Greyscale 7.9 | - Ø
90% sRGB (Argyll) 58.5% AdobeRGB 1998 (Argyll)
Gamma: 2.09
Asus Zenbook Pro UX550VE-DB71T
N156HCE-EN1 (CMN15E8), IPS, 15.6, 1920x1080
Lenovo Yoga 720-15IKB-80X7
Chi Mei CMN N156HCE-EN1, IPS, 15.6, 1920x1080
MSI GS63VR 7RF-228US
IPS, 15.6, 3840x2160
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
IGZO IPS, 15.6, 3840x2160
Microsoft Surface Book 2
Panasonic MEI96A2 , IPS, 13.5, 3000x2000
Response Times
17%
-11%
-49%
-7%
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
43.2 (20.4, 22.8)
29.6 (15.6, 14)
31%
28 (15.6, 12.4)
35%
57.2 (27.2, 30)
-32%
52.8 (25.2, 27.6)
-22%
Response Time Black / White *
32.8 (18, 14.8)
26.4 (15.6, 10.8)
20%
23.6 (15.2, 8.4)
28%
39.2 (23.6, 15.6)
-20%
30 (16.4, 13.6)
9%
PWM Frequency
25510 (29)
25510 (69)
0%
1351 (39)
-95%
961.5
-96%
Bildschirm
13%
-20%
17%
44%
Brightness
266
285
7%
263
-1%
356
34%
372
40%
Brightness Distribution
75
92
23%
92
23%
87
16%
89
19%
Schwarzwert *
0.3
0.24
20%
0.44
-47%
0.37
-23%
0.21
30%
Kontrast
961
1254
30%
623
-35%
1000
4%
1833
91%
DeltaE Colorchecker *
5.5
5
9%
8
-45%
5.3
4%
1.6
71%
DeltaE Graustufen *
7.9
7
11%
9.1
-15%
4.6
42%
1.5
81%
Gamma
2.09 115%
2.34 103%
2.24 107%
2.31 104%
2.22 108%
CCT
6559 99%
6578 99%
5020 129%
6284 103%
6502 100%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
58.5
59
1%
45.7
-22%
88.3
51%
64
9%
Color Space (Percent of sRGB)
90
90
0%
72.1
-20%
100
11%
95.9
7%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
15% / 14%
-16% / -18%
-16% / -1%
19% / 34%

* ... kleinere Werte sind besser

Jobs

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Wir ermitteln eine durchschnittliche Helligkeit von 266 cd/m² bei einer Ausleuchtung von 75 %. Hier konnte unser erstes Testgerät bessere Werte erzielen. Vor allem die unteren Bereiche des aktuellen Testgerätes sind dunkler, was in der Praxis aber kaum auffällt. Dank dem niedrigen Schwarzwert von 0,3 cd/m² schafft aber auch das schnellere Modell einen guten Kontrast von 961:1.

Der Bildschirm deckt den sRGB-Farbraum zu 90 % ab; die anspruchsvollere AdobeRGB-Referenz noch zu 58,5 %. Das sind keine schlechten Werte, doch vor allem das Dell XPS 15 schneidet deutlich besser ab (100 bzw. 88,3 %).

vs. sRGB
vs. sRGB
vs. AdobeRGB
vs. AdobeRGB
vs. Dell XPS 15-9560
vs. Dell XPS 15-9560
vs. Lenovo Yoga 720
vs. Lenovo Yoga 720

Unsere CalMAN-5-Messungen ermitteln im Werkszustand durchschnittliche DeltaE-2000-Abweichungen (vs. sRGB) von 5,5 für die Farben bzw. 7,9 für die Graustufen. Der Gamma-Wert liegt bei 2,09, während sich die Farbtemperatur mit 6.559 K schon sehr nah an dem Idealwert von 6.500 K bewegt. Eine Kalibrierung verbessert die Situation, doch für alltägliche Aufgaben ist sie nicht zwingend notwendig.

ColorChecker vor der Kalibrierung
ColorChecker vor der Kalibrierung
Sättigung vor der Kalibrierung
Sättigung vor der Kalibrierung
Graustufen vor der Kalibrierung
Graustufen vor der Kalibrierung
ColorChecker nach der Kalibrierung
ColorChecker nach der Kalibrierung
Sättigung nach der Kalibrierung
Sättigung nach der Kalibrierung
Graustufen nach der Kalibrierung
Graustufen nach der Kalibrierung

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
32.8 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 18 ms steigend
↘ 14.8 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 83 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten schlechter als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (26.6 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
43.2 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 20.4 ms steigend
↘ 22.8 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 61 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten durchschnittlich (42.4 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM festgestellt 25510 Hz29 % Helligkeit

Das Display flackert mit 25510 Hz (höchstwahrscheinlich durch Pulsweitenmodulation PWM) bei einer eingestellten Helligkeit von 29 % und darunter. Darüber sollte es zu keinem Flackern kommen.

Die Frequenz von 25510 Hz ist sehr hoch und sollte daher auch bei empfindlichen Personen zu keinen Problemen führen.

Im Vergleich: 54 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 8499 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

Die Reaktionszeiten sind recht langsam, womit sich das Panel nicht optimal zum Spielen eignet. PWM konnten wir bei einem Helligkeits-Level von 29 % oder geringer feststellen, doch aufgrund der hohen Frequenz (25 kHz) sollten auch empfindliche Nutzer keine Probleme haben.

Im Außeneinsatz hat das spiegelnde Display natürlich mehr Schwierigkeiten als sein mattes Gegenstück. Zumindest im Schatten gibt es jedoch keine Probleme. Dank der IPS-Technologie haben wir an der Blickwinkelstabilität nichts auszusetzen.

in der Sonne
in der Sonne
im Schatten
im Schatten
weite Blickwinkel des IPS-Displays
weite Blickwinkel des IPS-Displays

Leistung

Auch das teurere Modell des ZenBook Pro setzt auf den Intel-Prozessor Core i7-7700HQ, dieses Mal aber in Verbindung mit einer schnelleren GPU. Das könnte sich als problematisch erweisen, da unser letztes Testgerät seine Leistung bei kombinierter Last reduzieren musste. Allerdings läuft auf unserem heutigen Gerät die BIOS-Version 303, die angeblich die Leistung anpasst (vorher 302). Mal sehen, wie sich das in der Praxis auswirkt.

Dem i7-7700HQ stehen wieder 16 GB DDR4-2400-RAM sowie die gleiche 512-GB-NVMe-SSD von Samsung zur Seite. Das größte Upgrade gegenüber dem Einstiegsmodell ist natürlich die GeForce GTX 1050 Ti von Nvidia, doch dazu gleich noch mehr.

Bevor wir uns mit den einzelnen Komponenten auseinandersetzen, schauen wir uns kurz die Leistung im Akkubetrieb an. Das 3DMark-06-Ergebnis fällt auf 18.326 Punkte, was einem Defizit von rund 33 % entspricht. Im Gegensatz zu unserem vorherigen Testgerät konnten wir jedoch keine Probleme in LatencyMon feststellen.

CPU-Z CPU
CPU-Z CPU
CPU-Z Caches
CPU-Z Caches
CPU-Z Mainboard
CPU-Z Mainboard
CPU-Z Memory
CPU-Z Memory
GPU-Z
GPU-Z
ComputeMark
ComputeMark
SPECviewperf 12
SPECviewperf 12
LatencyMon
LatencyMon

Prozessor

Der Intel Core i7-7700HQ besitzt einen Basistakt von 2,8 GHz und kann eine maximale Turbo-Frequenz von 3,8 GHz erreichen. Wir haben diesen Prozessor bereits etliche Male getestet, da es sich um eine überaus beliebte Wahl für leistungsstarke Multimedia- bzw. Gaming-Laptops handelt.

Interessanterweise fallen die Ergebnisse in den Benchmarks sogar leicht hinter unser vorheriges Testgerät zurück. Die Unterschiede sind bei kurzer Belastung allerdings nicht bedenklich. 153 Punkte im Single-Test des Cinebench R15 liegen unter dem Durchschnitt und ~6 % hinter dem ZenBook Pro UX550VD, doch die Multi-Leistung ist mit 736 Punkten praktisch identisch.

Wichtiger ist jedoch, wie sich der Prozessor bei anhaltender Belastung schlägt. Das UX550VE arbeitet auf Dauer rund 5 % langsamer: Das UX550VD erreicht durchschnittlich 739 Punkte, die wir bei unserem teureren Modell nur im ersten Durchlauf sehen. Danach fällt der Wert aber in den Bereich zwischen 699 - 709 Punkten. Der Abfall ist hier mit 5 % nicht dramatisch, doch der Unterschied ist vorhanden. Allerdings sieht die Lage insgesamt deutlich entspannter aus als beispielsweise beim passiv gekühlten Surface Book 2, denn dort fiel die Leistung nach einigen Durchläufen um satte 23 %.

Cinebench R11.5
Cinebench R11.5
Cinebench R15
Cinebench R15
Cinebench R15
CPU Single 64Bit
Microsoft Surface Book 2
Intel Core i7-8650U
177 Points ∼89% +16%
MSI GS63VR 7RF-228US
Intel Core i7-7700HQ
162 Points ∼81% +6%
Asus ZenBook Pro UX550VD
Intel Core i7-7700HQ
162 Points ∼81% +6%
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
Intel Core i7-7700HQ
157 Points ∼79% +3%
Asus Zenbook Pro UX550VE-DB71T
Intel Core i7-7700HQ
153 Points ∼77%
Lenovo Yoga 720-15IKB-80X7
Intel Core i7-7700HQ
120 Points ∼60% -22%
CPU Multi 64Bit
MSI GS63VR 7RF-228US
Intel Core i7-7700HQ
742 Points ∼35% +1%
Asus ZenBook Pro UX550VD
Intel Core i7-7700HQ
739 Points ∼34% 0%
Asus Zenbook Pro UX550VE-DB71T
Intel Core i7-7700HQ
736 Points ∼34%
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
Intel Core i7-7700HQ
735 Points ∼34% 0%
Microsoft Surface Book 2
Intel Core i7-8650U
673 Points ∼31% -9%
Lenovo Yoga 720-15IKB-80X7
Intel Core i7-7700HQ
603 Points ∼28% -18%
Cinebench R11.5
CPU Single 64Bit
Microsoft Surface Book 2
Intel Core i7-8650U
2.01 Points ∼89% +10%
Asus Zenbook Pro UX550VE-DB71T
Intel Core i7-7700HQ
1.83 Points ∼81%
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
Intel Core i7-7700HQ
1.78 Points ∼78% -3%
MSI GS63VR 7RF-228US
Intel Core i7-7700HQ
1.77 Points ∼78% -3%
Lenovo Yoga 720-15IKB-80X7
Intel Core i7-7700HQ
1.36 Points ∼60% -26%
CPU Multi 64Bit
MSI GS63VR 7RF-228US
Intel Core i7-7700HQ
8.18 Points ∼3% +1%
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
Intel Core i7-7700HQ
8.14 Points ∼3% 0%
Asus Zenbook Pro UX550VE-DB71T
Intel Core i7-7700HQ
8.1 Points ∼3%
Microsoft Surface Book 2
Intel Core i7-8650U
7.24 Points ∼3% -11%
Lenovo Yoga 720-15IKB-80X7
Intel Core i7-7700HQ
6.67 Points ∼3% -18%
wPrime 2.0x - 1024m
Asus Zenbook Pro UX550VE-DB71T
Intel Core i7-7700HQ
325 s * ∼4%
Lenovo Yoga 720-15IKB-80X7
Intel Core i7-7700HQ
275.4 s * ∼3% +15%
MSI GS63VR 7RF-228US
Intel Core i7-7700HQ
236 s * ∼3% +27%
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
Intel Core i7-7700HQ
214.927 s * ∼3% +34%
Super Pi Mod 1.5 XS 32M - ---
Lenovo Yoga 720-15IKB-80X7
Intel Core i7-7700HQ
921.1 Seconds * ∼4% -69%
MSI GS63VR 7RF-228US
Intel Core i7-7700HQ
579.909 Seconds * ∼3% -6%
Asus Zenbook Pro UX550VE-DB71T
Intel Core i7-7700HQ
545 Seconds * ∼2%
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
Intel Core i7-7700HQ
522.024 Seconds * ∼2% +4%
Microsoft Surface Book 2
Intel Core i7-8650U
505.9 Seconds * ∼2% +7%

* ... kleinere Werte sind besser

Cinebench R11.5 OpenGL 64Bit
68.48 fps
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
8.1 Points
Cinebench R11.5 CPU Single 64Bit
1.83 Points
Cinebench R15 OpenGL 64Bit
104.51 fps
Cinebench R15 Ref. Match 64Bit
99.6 %
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
736 Points
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
153 Points
Hilfe
0102030405060708090100110120130140150160170180190200210220230240250260270280290300310320330340350360370380390400410420430440450460470480490500510520530540550560570580590600610620630640650660670680690700710720730740Tooltip
Cinebench R15 CPU Multi 64 Bit

System Performance

Die PCMark-Resultate der beiden Geschwister unterscheiden sich nur minimal, was aufgrund der fast identischen Konfiguration aber auch keine Überraschung ist. Beide Modelle arbeiten in der Praxis sehr zügig und reaktionsschnell.

PCMark 10
PCMark 10
PCMark 8 Home Accelerated
PCMark 8 Home Accelerated
PCMark 8 Creative Accelerated
PCMark 8 Creative Accelerated
PCMark 8 Work Accelerated
PCMark 8 Work Accelerated
PCMark 8
Work Score Accelerated v2
MSI GS63VR 7RF-228US
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Samsung SM961 MZVKW512HMJP m.2 PCI-e
5268 Points ∼81% +2%
Asus Zenbook Pro UX550VE-DB71T
GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 7700HQ, Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP
5141 Points ∼79%
Asus ZenBook Pro UX550VD
GeForce GTX 1050 (Notebook), 7700HQ, Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP
5028 (min: 5001) Points ∼77% -2%
Lenovo Yoga 720-15IKB-80X7
GeForce GTX 1050 (Notebook), 7700HQ, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
4771 Points ∼73% -7%
Microsoft Surface Book 2
GeForce GTX 1050 (Notebook), 8650U, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
4522 (min: 4500) Points ∼69% -12%
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
GeForce GTX 1050 (Notebook), 7700HQ, Lite-on CX2-8B512-Q11 NVMe SSD
4422 Points ∼68% -14%
Creative Score Accelerated v2
Asus ZenBook Pro UX550VD
GeForce GTX 1050 (Notebook), 7700HQ, Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP
6408 (min: 6406) Points ∼69% +20%
Microsoft Surface Book 2
GeForce GTX 1050 (Notebook), 8650U, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
6164.5 (min: 6164) Points ∼66% +16%
Asus Zenbook Pro UX550VE-DB71T
GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 7700HQ, Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP
5328 Points ∼57%
MSI GS63VR 7RF-228US
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Samsung SM961 MZVKW512HMJP m.2 PCI-e
5318 Points ∼57% 0%
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
GeForce GTX 1050 (Notebook), 7700HQ, Lite-on CX2-8B512-Q11 NVMe SSD
5114 Points ∼55% -4%
Lenovo Yoga 720-15IKB-80X7
GeForce GTX 1050 (Notebook), 7700HQ, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
4698 Points ∼50% -12%
Home Score Accelerated v2
Asus ZenBook Pro UX550VD
GeForce GTX 1050 (Notebook), 7700HQ, Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP
4207 (min: 4206) Points ∼70% +1%
Asus Zenbook Pro UX550VE-DB71T
GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 7700HQ, Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP
4184 Points ∼70%
MSI GS63VR 7RF-228US
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Samsung SM961 MZVKW512HMJP m.2 PCI-e
4141 Points ∼69% -1%
Microsoft Surface Book 2
GeForce GTX 1050 (Notebook), 8650U, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
3694 (min: 3691) Points ∼62% -12%
Lenovo Yoga 720-15IKB-80X7
GeForce GTX 1050 (Notebook), 7700HQ, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
3670 Points ∼61% -12%
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
GeForce GTX 1050 (Notebook), 7700HQ, Lite-on CX2-8B512-Q11 NVMe SSD
3588 Points ∼60% -14%
PCMark 10 - Score
Asus Zenbook Pro UX550VE-DB71T
GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 7700HQ, Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP
4552 Points ∼69%
Asus ZenBook Pro UX550VD
GeForce GTX 1050 (Notebook), 7700HQ, Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP
4486 (min: 4409) Points ∼68% -1%
Microsoft Surface Book 2
GeForce GTX 1050 (Notebook), 8650U, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
4119 (min: 4106) Points ∼63% -10%
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
4184 Punkte
PCMark 8 Creative Score Accelerated v2
5328 Punkte
PCMark 8 Work Score Accelerated v2
5141 Punkte
Hilfe

Massenspeicher

Samsungs PM961, die auch in dem anderen Testgerät zum Einsatz kam, gehört nach wie vor zu den schnellsten und beliebtesten SSDs für moderne Notebooks. Die Benchmarks attestieren dem Laufwerk sequentielle Transferraten von mehr als 3.000 MB/s (Lesen) bzw. 1.600 MB/s (Schreiben). Einen Grund zum Austausch der SSD gibt es also nur, wenn man eine größere Speicherkapazität benötigt.

AS SSD
AS SSD
AS SSD Copy Benchmark
AS SSD Copy Benchmark
CrystalDiskMark
CrystalDiskMark
die interne NVMe-SSD
die interne NVMe-SSD
Asus Zenbook Pro UX550VE-DB71T
Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP
Asus ZenBook Pro UX550VD
Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP
Lenovo Yoga 720-15IKB-80X7
Samsung PM961 MZVLW256HEHP
MSI GS63VR 7RF-228US
Samsung SM961 MZVKW512HMJP m.2 PCI-e
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
Lite-on CX2-8B512-Q11 NVMe SSD
AS SSD
15%
-1158%
19%
-6%
Copy Game MB/s
477.15
889.32
86%
1081.99
127%
539.5
13%
Copy Program MB/s
294.56
336.44
14%
401.94
36%
411.54
40%
Copy ISO MB/s
1268.54
1677.53
32%
1666.02
31%
1272.4
0%
Score Total
3721
3731
0%
942
-75%
3756
1%
2810
-24%
Score Write
1421
1158
-19%
48
-97%
1468
3%
1022
-28%
Score Read
1541
1727
12%
646
-58%
1549
1%
1206
-22%
Access Time Write *
0.034
0.028
18%
4.15
-12106%
0.029
15%
0.034
-0%
Access Time Read *
0.054
0.031
43%
0.08
-48%
0.041
24%
0.034
37%
4K-64 Write
1160.32
870.35
-25%
15.3
-99%
1185.25
2%
788.85
-32%
4K-64 Read
1269.16
1430.2
13%
371.6
-71%
1228.73
-3%
961.61
-24%
4K Write
112.85
133.23
18%
1.2
-99%
127.63
13%
112.15
-1%
4K Read
51.03
53.95
6%
47.1
-8%
48.01
-6%
41.34
-19%
Seq Write
1475.4
1540
4%
311.7
-79%
1550.23
5%
1206.58
-18%
Seq Read
2207.5
2429
10%
2276.6
3%
2719.21
23%
2026.09
-8%

* ... kleinere Werte sind besser

Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP
Minimale Transferrate: 562.2 MB/s
Maximale Transferrate: 1408 MB/s
Durchschnittliche Transferrate: 1363.3 MB/s
Zugriffszeit: 0 ms
Burst-Rate: 132.2 MB/s
CPU Benutzung: 4.7 %

Grafikkarte

Das größte Upgrade unseres heutigen Testgerätes ist die Grafikkarte. Anstatt der Nvidia GTX 1050 im UX550VD, liefert Asus das UX550VE mit der schnelleren GTX 1050 Ti aus. Diese GPU liegt noch ein gutes Stück hinter der GTX 1060, bietet aber dennoch einen spürbaren Geschwindigkeitszuwachs gegenüber der GTX 1050 und liefert in der Regel rund 30 % höhere Ergebnisse. Mit einem Takt zwischen 1.493 - 1.620 MHz (Boost) und 4 GB GDDR5-RAM ist jedoch auch der Stromverbrauch höher (20 - 30 Watt) als bei der GTX 1050 und liegt insgesamt bei etwa 70 Watt. Die Frage ist also, ob das ZenBook Pro die höhere Leistung überhaupt ausnutzen kann, da bereits die GTX 1050 im vorherigen Testgerät zu den langsameren Exemplaren gehörte.

Obwohl die Benchmark-Werte insgesamt deutlich besser ausfallen, ist die Leistung des UX550VE dennoch geringer als bei anderen Laptops mit der GTX 1050 Ti. Ein Beispiel hierfür ist der 3DMark Fire-Strike-Test, denn mit 7.457 Punkten (GPU) liegt man deutlich (+24 %) vor dem GTX-1050-Modell (6.032 Punkte), aber 4 % hinter dem Durchschnittswert aller getesteten GTX-1050-Ti-Laptops. Das gilt auch für den 3DMark 11: 8.503 Punkte bedeuten eine Verbesserung von 15 % gegenüber dem UX550VD (7.442 Punkte), sind aber 7 % unter dem Durchschnitt (9.125 Punkte).

Diese Erkenntnis ist aufgrund des dünnes Gehäuses aber keine wirkliche Überraschung – die Chip-Temperatur klettert unter Last schnell in die Höhe, was dann mit einer leichten Reduzierung des Taktes einhergeht. Allerdings ist die Konkurrenz hier auch nicht unbedingt besser. Das dünne XPS 15 9560 mit der GTX 1050 ist beispielsweise 19 - 43 % langsamer, während das Surface Book 2 mit der aktiv gekühlten GTX 1050 ebenfalls um 22 % zurückfällt (Fire Strike Graphics). Eines zeigen die synthetischen Benchmarks aber deutlich: Das volle Potenzial der Komponenten kann nicht ausgenutzt werden, was auch in der Praxis der Fall ist. In der Sektion Stresstest sehen wir dann auch, warum das so ist.

3DMark Fire Strike
3DMark Fire Strike
3DMark Fire Strike Extreme
3DMark Fire Strike Extreme
3DMark Fire Strike Ultra
3DMark Fire Strike Ultra
3DMark Time Spy
3DMark Time Spy
3DMark Cloud Gate
3DMark Cloud Gate
3DMark Sky Diver
3DMark Sky Diver
3DMark Ice Storm
3DMark Ice Storm
3DMark Ice Storm Extreme
3DMark Ice Storm Extreme
3DMark 11
3DMark 11
3DMark 06
3DMark 06
3DMark 11
1280x720 Performance Combined
MSI GS63VR 7RF-228US
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ
8873 Points ∼50% +4%
Asus Zenbook Pro UX550VE-DB71T
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 7700HQ
8503 Points ∼48%
Asus ZenBook Pro UX550VD
NVIDIA GeForce GTX 1050 (Notebook), 7700HQ
7442 (min: 7434) Points ∼42% -12%
Microsoft Surface Book 2
NVIDIA GeForce GTX 1050 (Notebook), 8650U
7304 (min: 7294) Points ∼42% -14%
1280x720 Performance GPU
MSI GS63VR 7RF-228US
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ
14450 Points ∼28% +56%
Asus Zenbook Pro UX550VE-DB71T
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 7700HQ
9240 Points ∼18%
Microsoft Surface Book 2
NVIDIA GeForce GTX 1050 (Notebook), 8650U
7483 (min: 7472) Points ∼15% -19%
Asus ZenBook Pro UX550VD
NVIDIA GeForce GTX 1050 (Notebook), 7700HQ
7461 (min: 7273) Points ∼15% -19%
3DMark
1920x1080 Fire Strike Graphics
MSI GS63VR 7RF-228US
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ
11261 Points ∼28% +51%
Asus Zenbook Pro UX550VE-DB71T
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 7700HQ
7457 Points ∼18%
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
NVIDIA GeForce GTX 1050 (Notebook), 7700HQ
6074 Points ∼15% -19%
Asus ZenBook Pro UX550VD
NVIDIA GeForce GTX 1050 (Notebook), 7700HQ
6032 (min: 6004) Points ∼15% -19%
Lenovo Yoga 720-15IKB-80X7
NVIDIA GeForce GTX 1050 (Notebook), 7700HQ
5885 Points ∼14% -21%
Microsoft Surface Book 2
NVIDIA GeForce GTX 1050 (Notebook), 8650U
5787 Points ∼14% -22%
1280x720 Cloud Gate Standard Graphics
Asus Zenbook Pro UX550VE-DB71T
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 7700HQ
48597 Points ∼30%
Lenovo Yoga 720-15IKB-80X7
NVIDIA GeForce GTX 1050 (Notebook), 7700HQ
37388 Points ∼23% -23%
Asus ZenBook Pro UX550VD
NVIDIA GeForce GTX 1050 (Notebook), 7700HQ
37128 (min: 36802) Points ∼23% -24%
MSI GS63VR 7RF-228US
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ
32344 Points ∼20% -33%
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
NVIDIA GeForce GTX 1050 (Notebook), 7700HQ
31274 Points ∼19% -36%
Microsoft Surface Book 2
NVIDIA GeForce GTX 1050 (Notebook), 8650U
29376 Points ∼18% -40%
1920x1080 Ice Storm Extreme Graphics
Asus Zenbook Pro UX550VE-DB71T
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 7700HQ
146935 Points ∼20%
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
NVIDIA GeForce GTX 1050 (Notebook), 7700HQ
84368 Points ∼12% -43%
Lenovo Yoga 720-15IKB-80X7
NVIDIA GeForce GTX 1050 (Notebook), 7700HQ
64188 Points ∼9% -56%
Microsoft Surface Book 2
NVIDIA GeForce GTX 1050 (Notebook), 8650U
30327 Points ∼4% -79%
3DMark 06 Standard
27473 Punkte
3DMark 11 Performance
9125 Punkte
3DMark Ice Storm Standard Score
104111 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
20838 Punkte
3DMark Fire Strike Score
6564 Punkte
3DMark Fire Strike Extreme Score
3518 Punkte
3DMark Time Spy Score
2373 Punkte
Hilfe

Gaming Performance

Das ZenBook Pro UX550VE mit der GTX 1050 Ti bringt fast alle modernen Titel in der nativen Auflösung (1.920 x 1.080) sowie hohen Details flüssig auf den Bildschirm. Wie man an unseren Benchmarks sieht, sind sogar die maximalen Einstellungen möglich, solange das Spiel nicht zu anspruchsvoll ist.

Batman: Arkham Knight - 1920x1080 High / On AA:SM AF:16x (nach Ergebnis sortieren)
Asus Zenbook Pro UX550VE-DB71T
GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 7700HQ, Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP
37 fps ∼26%
MSI GS63VR 7RF-228US
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Samsung SM961 MZVKW512HMJP m.2 PCI-e
58 fps ∼41% +57%
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
GeForce GTX 1050 (Notebook), 7700HQ, Lite-on CX2-8B512-Q11 NVMe SSD
33 fps ∼23% -11%
Doom - 1920x1080 Ultra Preset AA:SM (nach Ergebnis sortieren)
Asus Zenbook Pro UX550VE-DB71T
GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 7700HQ, Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP
54 fps ∼27%
Lenovo Yoga 720-15IKB-80X7
GeForce GTX 1050 (Notebook), 7700HQ, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
48 fps ∼24% -11%
MSI GS63VR 7RF-228US
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Samsung SM961 MZVKW512HMJP m.2 PCI-e
92.3 fps ∼46% +71%
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
GeForce GTX 1050 (Notebook), 7700HQ, Lite-on CX2-8B512-Q11 NVMe SSD
53.8 fps ∼27% 0%
Rise of the Tomb Raider - 1920x1080 Very High Preset AA:FX AF:16x (nach Ergebnis sortieren)
Asus Zenbook Pro UX550VE-DB71T
GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 7700HQ, Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP
39 fps ∼24%
Asus ZenBook Pro UX550VD
GeForce GTX 1050 (Notebook), 7700HQ, Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP
31.1 fps ∼19% -20%
Lenovo Yoga 720-15IKB-80X7
GeForce GTX 1050 (Notebook), 7700HQ, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
32 fps ∼20% -18%
MSI GS63VR 7RF-228US
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Samsung SM961 MZVKW512HMJP m.2 PCI-e
64.1 fps ∼40% +64%
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
GeForce GTX 1050 (Notebook), 7700HQ, Lite-on CX2-8B512-Q11 NVMe SSD
32.9 fps ∼20% -16%
Microsoft Surface Book 2
GeForce GTX 1050 (Notebook), 8650U, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
32.4 fps ∼20% -17%
The Witcher 3 - 1920x1080 Ultra Graphics & Postprocessing (HBAO+) (nach Ergebnis sortieren)
Asus Zenbook Pro UX550VE-DB71T
GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 7700HQ, Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP
24 fps ∼21%
Asus ZenBook Pro UX550VD
GeForce GTX 1050 (Notebook), 7700HQ, Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP
20 fps ∼17% -17%
Lenovo Yoga 720-15IKB-80X7
GeForce GTX 1050 (Notebook), 7700HQ, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
23 fps ∼20% -4%
MSI GS63VR 7RF-228US
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Samsung SM961 MZVKW512HMJP m.2 PCI-e
39.4 fps ∼34% +64%
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
GeForce GTX 1050 (Notebook), 7700HQ, Lite-on CX2-8B512-Q11 NVMe SSD
19.8 fps ∼17% -17%
Microsoft Surface Book 2
GeForce GTX 1050 (Notebook), 8650U, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
21 fps ∼18% -12%
min. mittel hoch max.
The Witcher 3 (2015) 24fps
Batman: Arkham Knight (2015) 37fps
Rise of the Tomb Raider (2016) 39fps
Doom (2016) 54fps

Stresstest

Unser erstes Testgerät des ZenBook Pro konnte den CPU-Takt nur für 1-2 Minuten aufrechterhalten, wenn man gleichzeitig auch die Grafikkarte belastet hat. Wir sind daher natürlich gespannt, wie sich das UX550VE mit der neuen BIOS-Version und der noch schnelleren Grafikkarte schlägt.

Mit reiner CPU-Last kommt das heutige Testgerät etwas besser zurecht als das UX550VD. Die Temperatur steigt auf etwa 86 °C und der Takt stabilisiert sich bei 3,0 - 3,1 GHz (mit gelegentlichen Spitzen bei 3,4 GHz). Sobald wir die Grafikkarte belasten, fällt der Takt aber in etwa auf den Basiswert von 1.493 MHz und es gibt leichte Ausschläge in beide Richtungen. Die Temperatur liegt bei stabilen 80 °C, was auch die Obergrenze zu sein scheint.

Kombinierte Last resultiert in Temperaturen von 79 °C (CPU) bzw. 80 °C (GPU). Die Grafikkarte arbeitet mit einem Takt zwischen 1.400 - 1.500 MHz und damit hauptsächlich unter der Basisfrequenz von 1.493 MHz (es handelt sich also um leichtes Throttling). Schlimmer ist es bei der CPU, die nur noch mit 1,5 - 1,6 GHz arbeitet und damit deutlich unter dem Basistakt von 2,8 GHz liegt.

Da diese Tests jedoch synthetischer Natur sind, ist es auch hilfreich, sich das Verhalten in der Praxis anzusehen. Ein 3DMark-06-Durchlauf direkt im Anschluss an den Stresstest ergibt 26.807 Punkte, was nur minimal unter den ursprünglichen 27.473 Punkten liegt. Schuld daran sind nicht die zu hohen Temperaturen, sondern die Temperaturlimits bei etwa 80 °C. Wir haben uns auch die Leistung bei Witcher 3 (Ultra) angesehen. Es gibt zwar einen leichten Abfall, der mit einem Bild pro Sekunde innerhalb von einer Stunde aber keinesfalls dramatisch ist (von 24 - 25 auf 23 - 24 fps).

Die beiden Tests bestätigen einen kleinen negativen Einfluss auf die Leistung. Im Endeffekt bietet das Upgrade auf die GTX 1050 Ti aber trotzdem einen Vorteil gegenüber der GTX 1050, auch wenn die Leistung mit einer stärkeren Kühlung oder anderen Temperatur-/Leistungsgrenzen noch besser ausfallen könnte.

maximale Last CPU
maximale Last CPU
maximale Last GPU
maximale Last GPU
kombinierte Last CPU + GPU
kombinierte Last CPU + GPU
CPU-Takt (GHz) GPU-Takt (MHz) durchschnittliche CPU-Temperatur (°C) durchschnittliche GPU-Temperatur (°C)
Last Prime95 3,0 - 3,1 - 86 -
Last FurMark - 1.493 - 80
Last Prime95 + FurMark 1,5 - 1,6 1.400 - 1.500 79 80
012345678910111213141516171819202122232425Tooltip
The Witcher 3 ultra

Emissionen

Geräuschemissionen

die Kühlung mit zwei Lüftern
die Kühlung mit zwei Lüftern

Die Geräuschkulisse fällt durchweg etwas höher aus als noch beim UX550VD, doch das Testgerät ist nicht lauter als die Konkurrenz. Im Leerlauf messen wir 31 bis 31,2 dB(A) – was nur leicht über den Umgebungsgeräuschen (28,3 dB(A)) liegt. Unter Last messen wir dann maximal 46,2 dB(A) bzw. 43,3 dB(A) im Durchschnitt. Hier war das UX550VD mit 39,6/38,3 dB(A) deutlich leiser. Die anderen Konkurrenten befinden sich aber ebenfalls im Bereich von 46 - 47 dB(A).

Einer der beiden Lüfter an unserem Testgerät hat auffällig gerattert, was einen Lagerschaden vermuten lässt. Allerdings sollte es sich hierbei um einen Einzelfall handeln.

Lautstärkediagramm

Idle
30.4 / 31 / 31.2 dB(A)
Last
43.3 / 46.2 dB(A)
 
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   BK Precision 732A (aus 15 cm gemessen)   Umgebungsgeräusche: 28.3 dB(A)
Asus Zenbook Pro UX550VE-DB71T
GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 7700HQ, Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP
Asus ZenBook Pro UX550VD
GeForce GTX 1050 (Notebook), 7700HQ, Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP
Lenovo Yoga 720-15IKB-80X7
GeForce GTX 1050 (Notebook), 7700HQ, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
MSI GS63VR 7RF-228US
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Samsung SM961 MZVKW512HMJP m.2 PCI-e
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
GeForce GTX 1050 (Notebook), 7700HQ, Lite-on CX2-8B512-Q11 NVMe SSD
Geräuschentwicklung
7%
6%
-2%
-2%
aus / Umgebung *
28.3
29.4
-4%
28.2
-0%
28.8
-2%
28.4
-0%
Idle min *
30.4
29.4
3%
28.2
7%
33.1
-9%
29
5%
Idle avg *
31
29.9
4%
28.2
9%
33.1
-7%
29
6%
Idle max *
31.2
29.9
4%
28.2
10%
34
-9%
32.2
-3%
Last avg *
43.3
38.3
12%
39
10%
37.2
14%
47.1
-9%
Witcher 3 ultra *
46.2
39.8
14%
46.1
-0%
52
-13%
Last max *
46.2
39.6
14%
46.3
-0%
47.1
-2%
47.1
-2%

* ... kleinere Werte sind besser

Temperatur

Die lauteren Lüfter führen im Vergleich zu dem UX550VD aber auch zu etwas geringeren Temperaturen, trotz der schnelleren GTX-1050-Ti-GPU (hier muss man aber auch die unterschiedliche Raumtemperatur von fast 3 °C berücksichtigen). Wir messen durchschnittliche Werte von 33,9 und 37,8 °C auf der Ober- bzw. Unterseite (UX550VD: 35,6 bzw. 38 °C). Die wärmsten Stellen im hinteren Bereich des Laptops liegen allerdings bei deutlich über 40 °C. Die Handballenauflage sowie das Touchpad bleiben aber zu jeder Zeit angenehm kühl. Die Tastatur erwärmt sich zwar spürbar, doch viel mehr kann man von einem derart dünnen Gerät kaum erwarten.

Max. Last
 36.4 °C41.8 °C43.2 °C 
 29 °C42 °C29.4 °C 
 28.2 °C26.8 °C28.4 °C 
Maximal: 43.2 °C
Durchschnitt: 33.9 °C
43.8 °C49.8 °C41 °C
34.8 °C42 °C34.6 °C
31 °C32.6 °C30.6 °C
Maximal: 49.8 °C
Durchschnitt: 37.8 °C
Netzteil (max.)  46 °C | Raumtemperatur 20.2 °C | Fluke 62 Mini IR Thermometer
Oberseite im Leerlauf
Oberseite im Leerlauf
Unterseite im Leerlauf
Unterseite im Leerlauf
Oberseite unter Last
Oberseite unter Last
Unterseite unter Last
Unterseite unter Last

Lautsprecher

die linke Lautsprecherabdeckung
die linke Lautsprecherabdeckung

Das ZenBook Pro bietet, vor allem für seine Größe, eine sehr gute Klangqualität. Wir messen eine maximale Lautstärke von 75,21 dB(A), was vollkommen ausreicht. Der Klang ist insgesamt sehr linear; zwar fehlt es wenig überraschend etwas an Bass, doch der Sound aus den vier Lautsprechern gefällt uns gut.

dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2038.135.538.12534.833.134.83133.132.933.1403431345033.530.133.56330.933.130.98033.230.233.210040.728.940.71254727.74716053.227.953.220053.126.453.125055.225.855.231556.525.456.54005924.55950057.124.857.163055.82455.880056.323.656.3100059.123.659.1125063.623.163.6160067.323.267.3200064.22364.2250064.722.764.7315061.922.461.9400062.822.362.8500060.122.460.1630062.223.162.2800065.722.365.71000064.922.364.91250062.822.462.81600058.72358.7SPL75.235.275.2N362.436median 59.1Asus Zenbook Pro UX550VE-DB71Tmedian 23.2median 59.1Delta3.81.43.840.938.634.735.83434.833.632.833.331.73534.831.83531.742.53049.628.657.127.152.626.949.426.65425.857.525.456.624.466.12469.224.162.223.861.523.565.123.265.323.463.823.270.923.370.723.263.123.263.823.265.423.163.823.165.523.26735.978.62.643.3median 23.8Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)median 63.81.84.5hearing rangehide median Pink Noise
Asus Zenbook Pro UX550VE-DB71T Audio Analyse

(±) | Mittelmäßig laut spielende Lautsprecher (75.21 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(±) | abgesenkter Bass - 8.2% geringer als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (10.9% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 3.2% abweichend
(±) | Linearität der Mitten ist durchschnittlich (7% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 4.1% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (5.3% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(+) | hörbarer Bereich ist sehr linear (13% Abstand zum Median
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 23% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 4% vergleichbar, 73% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 18%, das schlechteste Gerät hat 35%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 9% aller getesteten Geräte waren besser, 2% vergleichbar, 88% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD) Audio Analyse

(-) | Nicht sonderlich laut spielende Lautsprecher (70.93 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(±) | abgesenkter Bass - 12.9% geringer als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (14.3% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 3.5% abweichend
(±) | Linearität der Mitten ist durchschnittlich (8.9% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 2.3% abweichend
(±) | durchschnittlich lineare Hochtöne (7.3% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(+) | hörbarer Bereich ist sehr linear (13.8% Abstand zum Median
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 27% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 4% vergleichbar, 69% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 18%, das schlechteste Gerät hat 35%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 12% aller getesteten Geräte waren besser, 4% vergleichbar, 85% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Frequenzdiagramm im Vergleich (Checkboxen oben an-/abwählbar!)

Energieverwaltung

Energieaufnahme

Auch das ZenBook Pro mit der GTX 1050 Ti zeigt sich im Leerlauf mit durchschnittlich 7,9 Watt sehr sparsam. Maximal sind es 102,4 Watt, was merkwürdigerweise deutlich unter den 120 Watt des UX550VD liegt. Vermutlich sind die recht konservativen Temperaturlimits dafür verantwortlich. Unser heutiges Testgerät reduziert die Leistung früher als das UX550VD, entweder aufgrund des BIOS-Updates oder der Ausgangstemperatur.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.4 / 0.6 Watt
Idledarkmidlight 6.3 / 7.9 / 8.1 Watt
Last midlight 84.9 / 102.4 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy
Asus Zenbook Pro UX550VE-DB71T
7700HQ, GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP, IPS, 1920x1080, 15.6
Asus ZenBook Pro UX550VD
7700HQ, GeForce GTX 1050 (Notebook), Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP, IPS, 1920x1080, 15.6
Lenovo Yoga 720-15IKB-80X7
7700HQ, GeForce GTX 1050 (Notebook), Samsung PM961 MZVLW256HEHP, IPS, 1920x1080, 15.6
MSI GS63VR 7RF-228US
7700HQ, GeForce GTX 1060 (Laptop), Samsung SM961 MZVKW512HMJP m.2 PCI-e, IPS, 3840x2160, 15.6
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
7700HQ, GeForce GTX 1050 (Notebook), Lite-on CX2-8B512-Q11 NVMe SSD, IGZO IPS, 3840x2160, 15.6
Stromverbrauch
-8%
-14%
-82%
-60%
Idle min *
6.3
5.05
20%
8.3
-32%
14.5
-130%
11.9
-89%
Idle avg *
7.9
8.2
-4%
10.2
-29%
17.3
-119%
17.1
-116%
Idle max *
8.1
12.2
-51%
10.4
-28%
17.4
-115%
17.3
-114%
Last avg *
84.9
82
3%
67.5
20%
93
-10%
94.7
-12%
Last max *
102.4
120
-17%
117.2
-14%
122
-19%
Witcher 3 ultra *
96.3
93.1
3%
96.5
-0%
128.8
-34%
104.8
-9%

* ... kleinere Werte sind besser

Akkulaufzeit

Wenig überraschend gibt es bei den Laufzeiten keine großen Unterschiede zum ZenBook Pro UX550VD. Der WLAN-Test läuft für 8 Stunden und 52 Minuten, womit die Konkurrenz deutlich geschlagen wird. Lediglich das passiv gekühlte Microsoft Surface Book 2 bietet mit 11:03 Stunden noch mehr Ausdauer. Konkurrenten wie das Dell XPS 15 müssen bereits eine Stunde früher wieder an die Steckdose.

Bei minimaler Last hält der Akku mehr als 17 Stunden, während es im Battery Eater Classic Test (hohe Last) 1:10 Stunden sind.

WLAN-Laufzeit
WLAN-Laufzeit
minimale Laufzeit (Classic Test)
minimale Laufzeit (Classic Test)
maximale Laufzeit (Reader's Test)
maximale Laufzeit (Reader's Test)
Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
17h 03min
Surfen über WLAN v1.3
8h 52min
Last (volle Helligkeit)
1h 10min
Asus Zenbook Pro UX550VE-DB71T
7700HQ, GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 73 Wh
Asus ZenBook Pro UX550VD
7700HQ, GeForce GTX 1050 (Notebook), 73 Wh
Lenovo Yoga 720-15IKB-80X7
7700HQ, GeForce GTX 1050 (Notebook), 72 Wh
MSI GS63VR 7RF-228US
7700HQ, GeForce GTX 1060 (Laptop), 65 Wh
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
7700HQ, GeForce GTX 1050 (Notebook), 97 Wh
Microsoft Surface Book 2
8650U, GeForce GTX 1050 (Notebook), 75 Wh
Akkulaufzeit
2%
11%
-37%
3%
80%
Idle
1023
1061
4%
1066
4%
386
-62%
831
-19%
1469
44%
WLAN
532
535
1%
484
-9%
232
-56%
434
-18%
663
25%
Last
70
70
0%
96
37%
75
7%
103
47%
190
171%
Witcher 3 ultra
68
230

Pro

+ ansprechendes Aluminium-Gehäuse
+ sehr handlich
+ sehr gute Lautsprecher
+ umfangreiche Anschlussausstattung
+ gute Leistung bei kurzzeitiger Belastung
+ lange Akkulaufzeit
+ recht leichte Wartung

Contra

- CPU & GPU mit reduzierter Leistung bei kombinierter Last
- gute Grafikleistung, doch das Potenzial der GTX 1050 Ti wird nicht voll ausgeschöpft
- schlechte Webcam
- lauter/ratternder Lüfter bei unserem Testgerät
- PWM bei weniger als 30 % Helligkeit – allerdings hohe Frequenz

Fazit

Im Test: Asus ZenBook Pro UX550VE. Testgerät zur Verfügung gestellt von XOTIC PC.
Im Test: Asus ZenBook Pro UX550VE. Testgerät zur Verfügung gestellt von XOTIC PC.

Das Asus ZenBook Pro UX550VE bietet dank der GTX-1050-Ti-Grafikkarte mehr Leistung als das UX550VD, allerdings bringt das auch einige Nachteile mit sich. An dem schicken Aluminium-Gehäuse, welches angenehm leicht und kompakt ausfällt, sowie der guten Anschlussausstattung hat sich nichts geändert. Allerdings würden einige Nutzer sicherlich gern einen der beiden Thunderbolt-3-Anschlüsse gegen einen regulären USB-Stecker tauschen. Die kurzzeitige Leistung fällt ebenfalls gut aus (genauso wie die generelle Anwendungsleistung), während die Laufzeiten die Konkurrenz überbieten. Zudem ist das Gerät leicht zu warten.

Insgesamt ist das ZenBook Pro auch in dieser Ausführung ein gutes Paket. Abgesehen von der Leistungsreduzierung unter dauerhafter Last gibt es keine größeren Probleme.

Wie schon bei unserem ersten Testgerät drosseln sowohl die CPU als auch die GPU ihre Leistung unter kombinierter Belastung. Auch die GTX 1050 Ti kann ihr volles Potenzial nicht ausnutzen, selbst wenn wir nur die GPU fordern. Die Leistung liegt aber dennoch über der GTX 1050 sowie den meisten anderen Konkurrenten in dieser Klasse – doch mit einer besseren Kühlung hätte die Leistung noch besser ausfallen können. Die Lüfter werden unter Last ebenfalls deutlich lauter, auch wenn unser Testgerät ein Problem mit einem ratternden Lüfter hat. Abgesehen davon gibt es aber nur kleine Dinge wie die schlechte Webcam oder PWM (jedoch mit einer hohen Frequenz) bei einer Helligkeit unter 30 %.

Die teureren Konkurrenten wie Dell XPS 15 9560Lenovo Yoga 720MSI GS63VR und Microsoft Surface Book 2 bieten teilweise stabilere Gehäuse, bessere Eingabegeräte oder bessere Bildschirme. Insgesamt ist das ZenBook Pro aber weiterhin ein ansprechendes Paket. Abgesehen von der leichten Leistungsreduzierung unter Last gibt es keine schwerwiegenden negativen Aspekte.

Asus Zenbook Pro UX550VE-DB71T - 23.11.2017 v6
Steve Schardein

Gehäuse
86 / 98 → 88%
Tastatur
84%
Pointing Device
81%
Konnektivität
64 / 81 → 79%
Gewicht
65 / 67 → 95%
Akkulaufzeit
91%
Display
79%
Leistung Spiele
87 / 85 → 100%
Leistung Anwendungen
93 / 92 → 100%
Temperatur
89%
Lautstärke
82 / 95 → 86%
Audio
86%
Kamera
25 / 85 → 29%
Durchschnitt
78%
87%
Multimedia - gewichteter Durchschnitt
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> Notebook Test, Laptop Test und News > Tests > Notebook Testberichte > Test Asus Zenbook Pro UX550VE (i7-7700HQ, GTX 1050 Ti) Laptop
Autor: Steve Schardein,  6.12.2017 (Update:  7.12.2017)
Andreas Osthoff
Andreas Osthoff - Senior Editor Business
Ich bin mit Computern und moderner Unterhaltungselektronik aufgewachsen. Seit meinem ersten Computer, einem Commodore C64, habe ich mich für die Technik interessiert und angefangen, meine eigenen Computer zu bauen. Bei Notebookcheck kümmere ich mich schwerpunktmäßig um die Business-Geräte sowie die mobilen Workstations, doch ich mache auch gerne Abstecher in den mobilen Bereich. Es ist immer wieder eine tolle Erfahrung, neueste Geräte zu testen und miteinander zu vergleichen. Den passenden Ausgleich schafft der Sport, im Sommer vor allem mit dem Rad.