C Notebookcheck 2018
Notebookcheck

Test HP Omen 15 (i5-8300H, GTX 1050 Ti, FHD) Laptop

Florian Glaser 👁, Tanja Hinum, 26.07.2018

Preis-Leistungs-Kracher. Mit der Omen Serie verkauft Computer-Hersteller PC seit mehreren Jahren preislich attraktive Gaming-Notebooks. Wir haben uns das aktuelle 15-Zoll-Modell auf Coffee-Lake-Basis geschnappt und ausführlich getestet. Reicht es für den Einzug in die Budget-Top-10?

HP Omen 15

Während HP bei der 2017er-Version des Omen 15 auf eine CPU aus Intels Kaby-Lake-Reihe vertraute, verfügt der 15-Zöller jetzt über einen brandneuen Coffee-Lake-Chip mit vier oder sechs Kernen. Je nach Modell werkelt entweder der Core i5-8300H oder der Core i7-8750H unter der Haube.

Begleitet wird der Prozessor von 8 bis 32 GB DDR4-RAM und einer 128 bis 512 GB großen SSD, welche von einer 1 TB großen HDD unterstützt wird. Um die Bildwiedergabe kümmert sich ein DirectX-12-Beschleuniger aus dem Hause Nvidia. Neben dem Mittelklasse-Chip GeForce GTX 1050 Ti bietet HP auch die High-End-Vertreter GeForce GTX 1060 Max-Q und GTX 1070 Max-Q an. Als Display dient in allen Fällen ein IPS-Panel mit 1.920 x 1.080 Pixeln.

Preislich startet das neue Omen 15 ab 999 Euro. Grundlage für diesen Test bildet die Einstiegskonfiguration, welche einen Core i5-8300H, eine GeForce GTX 1050 Ti, 8 GB RAM und eine Kombination aus 128-GB-SSD und 1-TB-HDD enthält.

Zu den Konkurrenten des 15-Zöllers zählen andere Budget-Notebooks aus unserer Top-10-Liste. Da hätten wir auf der einen Seite die flotteren GTX-1060- bzw. GTX 1060-Max-Q-Laptops Xiaomi Mi Gaming und Dell G5 und auf der anderen Seite die etwas schwächeren GTX-1050-Geräte Acer Aspire 7 A715 und Asus GL503VD. Abgerundet wird das Paket vom Medion Erazer X6603, dessen GTX 1050 Ti sich in der Mitte einordnet.

HP Omen 15-dc0001ng (Omen Serie)
Grafikkarte
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Notebook) - 4096 MB, Kerntakt: 1493 MHz, Speichertakt: 7000 MHz, GDDR5, ForceWare 389.12, Optimus
Hauptspeicher
8192 MB 
, SO-DIMM DDR4-2666, Single Channel, 1 von 2 Slots belegt, max. 32 GB
Bildschirm
15.6 Zoll 16:9, 1920 x 1080 Pixel 141 PPI, BOE07A1, IPS, Full-HD, 60 Hz, spiegelnd: nein
Mainboard
Intel HM370
Massenspeicher
Toshiba KBG30ZMV128G, 128 GB 
, PCIe-SSD + Seagate BarraCuda Pro ST1000LM049, 1 TB HDD, 7200 rpm. Schächte: 1x M.2 Typ 2280 & 1x 2.5 Zoll
Soundkarte
Realtek ALC295 @ Intel Cannon Lake PCH
Anschlüsse
4 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 0 USB 3.1 Gen2, 1 HDMI, 1 DisplayPort, 1 Kensington Lock, Audio Anschlüsse: 1x Kopfhörer, 1x Mikrofon, Card Reader: SD, SDHC, SDXC
Netzwerk
Realtek Gaming GBE Family Controller (10/100/1000MBit), Intel Wireless-AC 9560 (a/b/g/n/ac), Bluetooth 5.0
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 25 x 360 x 263
Akku
70 Wh Lithium-Ion, 4 Zellen
Betriebssystem
Microsoft Windows 10 Home 64 Bit
Kamera
Webcam: HD
Sonstiges
Lautsprecher: 2.0 Bang & Olufsen, Tastatur: Chiclet, RGB, Tastatur-Beleuchtung: ja, 150-Watt-Netzteil, Quick Start Guide, diverse Hersteller-Tools, McAfee LiveSafe Trial, 24 Monate Garantie
Gewicht
2.42 kg, Netzteil: 343 g
Preis
1000 EUR
Hinweis: Der Hersteller kann abweichende Bauteile wie Bildschirme, Laufwerke und Speicherriegel mit ähnlichen Spezifikationen unter dem gleichen Modellnamen einsetzen.

 

Unsere unabhängige Redaktion wird durch Werbung bezahlt. Wir zeigen Lesern die geringst-mögliche Menge an Ads, jedoch sehen Adblock-Nutzer mehr und qualitativ schlechtere Werbung. Bitte schalten Sie Ad-Blocker ab.

Gehäuse - Außergewöhnliches Design

Obwohl das Gehäuse auf den ersten Blick sehr stark an den Vorgänger erinnert, hat HP im Zuge des Coffee-Lake-Updates einige Änderungen vorgenommen. Angefangen mit dem Displayrahmen, der jetzt deutlich dünner ausfällt und entsprechend die Grundmaße reduziert (36 x 26,3 vs. 38,9 x 27,6 cm). Eine weitere Anpassung betrifft die Ports, welche nun größtenteils ans Heck verlegt wurden. Anstelle eines durchgängigen Scharniers findet man bei der neuen Version außerdem eine klassische Lösung mit zwei Scharnieren (vermutlich wegen der optimierten Anschlussverteilung).

Besonders angetan waren wir vom getunten Keyboard. So wurde die etwas schlecht zu erkennende rote Markierung des 2017er-Modells durch eine weiße Schrift ersetzt. Die ehemals rote Beleuchtung ist darüber hinaus mehreren, individuell gestaltbaren Zonen gewichen. Auch das Layout hat diverse Umstrukturierungen erfahren (dazu später mehr).

HP Omen 15
HP Omen 15
HP Omen 15
HP Omen 15
HP Omen 15
HP Omen 15
HP Omen 15
HP Omen 15
HP Omen 15
HP Omen 15
HP Omen 15
HP Omen 15
HP Omen 15
HP Omen 15
HP Omen 15
HP Omen 15
HP Omen 15
HP Omen 15
HP Omen 15

Optisch und haptisch bleibt alles beim Alten. Während die Oberseite des Laptops aus gebürstetem Aluminium besteht, sind die Unterseite und der Deckel aus texturiertem bzw. strukturiertem Kunststoff gefertigt. Durch die vielen Formübergänge und die farbigen Akzente wirkt das Design sehr markant, gleichzeitig jedoch nicht allzu verspielt.

Die Verarbeitung des Gehäuses ist dem Verkaufspreis angemessen. Auch die Stabilität muss sich kaum Kritik anhören. Abgesehen vom Deckel, der wie bei vielen Laptops noch verwindungssteifer sein könnte, erwecken die Oberflächen einen stabilen Eindruck. Dank der geringen Bauhöhe von lediglich 2,5 cm macht das Omen 15 eine ziemlich schlanke Figur. Zusammen mit dem moderaten Gewicht (2,4 kg) lässt sich der 15-Zöller recht angenehm transportieren. Die im Test aufgeführte Konkurrenz rangiert zwischen 2,2 und 2,9 kg.

Größenvergleich

Redakteur gesucht!

Du bist ein hochmotivierter und treuer Leser von Notebookcheck und willst mitgestalten? Dann bewirb dich jetzt!
Wir suchen die Besten für unser Team!

Ausstattung - Sparmaßnahmen

Schnittstellen

Im Bezug auf die Anschlussanordnung dürfen sich vor allem Linkshänder freuen. Da HP mehrere Schnittstellen auf den hinteren Bereich verschoben hat, ist der seitliche Bewegungsspielraum größer geworden (Thema Mauseinsatz). Abstriche müssen Käufer bei der Ausstattung hinnehmen. Kam der Vorgänger noch mit einem Thunderbolt-3-Port, unterstützt der Typ-C-Port des getesteten Modells laut Herstellerhomepage nur USB 3.1 Gen1, was ein deutliches Downgrade ist. Allerdings sollen die teureren Konfigurationen erneut mit Thunderbolt 3 bestückt sein.

Die restlichen Schnittstellen sind alle gleich geblieben. So enthält der 15-Zöller einen Cardreader, drei USB-3.0-Ports vom Typ A, einen ausklappbaren RJ45-Port und zwei Audio-Buchsen (Headset, Mikrofon). Externe Monitore lassen sich entweder per HDMI oder DisplayPort anschließen. Als Sicherheitsfeature beherbergt das Omen 15 eine Öffnung für Kensington Locks.

Rückseite: RJ45-LAN, USB-A 3.1 Gen1, HDMI, Mini-DisplayPort, USB-C 3.1 Gen1, Kensington Lock
Rückseite: RJ45-LAN, USB-A 3.1 Gen1, HDMI, Mini-DisplayPort, USB-C 3.1 Gen1, Kensington Lock
linke Seite: USB-A 3.1 Gen1, Kopfhörer, Mikrofon, Kartenleser
linke Seite: USB-A 3.1 Gen1, Kopfhörer, Mikrofon, Kartenleser
rechte Seite: USB-A 3.1 Gen1, Netzteilanschluss
rechte Seite: USB-A 3.1 Gen1, Netzteilanschluss

SDCardreader

Die Leistung des Cardreaders orientiert sich mit 78-87 MB/s am alten Modell. Diese Werte sind mittelprächtig, wobei keiner der Konkurrenten das Potenzial unserer Testkarte (bis zu 260 MB/s) ausreizen kann. Dass es noch viel langsamer geht, zeigen das Dell G5 und der Xiaomi Mi Gaming Laptop. Deren Cardeader schaffen nur USB-2.0-Niveau.

SDCardreader Transfer Speed
average JPG Copy Test (av. of 3 runs)
HP Omen 15-dc0001ng
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
78 MB/s ∼100%
HP Omen 15-ce002ng
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
77 MB/s ∼99% -1%
Acer Aspire 7 A715-71G-53TU
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
73.5 MB/s ∼94% -6%
Medion Erazer X6603
  (oshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
72 MB/s ∼92% -8%
Asus GL503VD-DB74
 
70.67 MB/s ∼91% -9%
Xiaomi Mi Gaming Laptop 7300HQ 1060
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
27 MB/s ∼35% -65%
Dell G5 15 5587
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
20 MB/s ∼26% -74%
maximum AS SSD Seq Read Test (1GB)
Asus GL503VD-DB74
 
87.37 MB/s ∼100% 0%
HP Omen 15-ce002ng
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
87 MB/s ∼100% 0%
HP Omen 15-dc0001ng
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
87 MB/s ∼100%
Acer Aspire 7 A715-71G-53TU
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
84.4 MB/s ∼97% -3%
Medion Erazer X6603
  (oshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
78.2 MB/s ∼90% -10%
Dell G5 15 5587
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
35 MB/s ∼40% -60%
Xiaomi Mi Gaming Laptop 7300HQ 1060
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
28 MB/s ∼32% -68%

Kommunikation

Wie es sich für ein aktuelles Produkt gehört, bietet das Omen 15 ein topmodernes Funkmodul. Intels Wireless-AC 9560 knackt sowohl beim Übertragen als auch beim Empfangen die 600 Mbit/s (1 m Abstand zum Referenzrouter Linksys EA8500). Der im Vorgänger verbaute WiFi-Chip Wireless-AC 7265 hat zum Teil deutlich das Nachsehen.

Networking
iperf3 Client (receive) TCP 1 m 4M x10
HP Omen 15-ce002ng
Intel Dual Band Wireless-AC 7265
701 MBit/s ∼100% +2%
HP Omen 15-dc0001ng
Intel Wireless-AC 9560
690 MBit/s ∼98%
Xiaomi Mi Gaming Laptop 7300HQ 1060
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
659 MBit/s ∼94% -4%
Acer Aspire 7 A715-71G-53TU
Qualcomm Atheros QCA61x4
637 MBit/s ∼91% -8%
Asus GL503VD-DB74
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
635 MBit/s ∼91% -8%
Medion Erazer X6603
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
517 MBit/s ∼74% -25%
Dell G5 15 5587
Intel Wireless-AC 9560
485 MBit/s ∼69% -30%
iperf3 Client (transmit) TCP 1 m 4M x10
Medion Erazer X6603
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
664 MBit/s ∼100% +3%
HP Omen 15-dc0001ng
Intel Wireless-AC 9560
643 MBit/s ∼97%
Dell G5 15 5587
Intel Wireless-AC 9560
582 MBit/s ∼88% -9%
Acer Aspire 7 A715-71G-53TU
Qualcomm Atheros QCA61x4
512 MBit/s ∼77% -20%
HP Omen 15-ce002ng
Intel Dual Band Wireless-AC 7265
426 MBit/s ∼64% -34%
Asus GL503VD-DB74
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
420 MBit/s ∼63% -35%
Xiaomi Mi Gaming Laptop 7300HQ 1060
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
363 MBit/s ∼55% -44%

Software

Fast jedes Gaming-Notebook bringt inzwischen eine Tuning- und Überwachungs-Software mit. Das HP Omen 15 bildet hier keine Ausnahme. Im vorinstallierten Command Center kann man nicht nur die Auslastung bzw. Temperatur von CPU, GPU und RAM checken, sondern auch den Netzwerkverkehr analysieren und die Tastaturbeleuchtung ändern. Übertaktungsmöglichkeiten und verschiedene Lüftermodi entdeckt man hingegen nicht.

Command Center
Command Center
Command Center
Command Center

Zubehör

Der Lieferumfang beschränkt sich auf einen Quick Start Guide und ein erfreulich kompaktes (14 x 6,5 x 2 cm) sowie angenehm leichtes 150-Watt-Netzteil.

Wartung

Die Wartungsoptionen können wir leider nicht genau beurteilen. Selbst wenn man die auf der Unterseite befindlichen Kreuzschrauben entfernt, sitzt die Bodenplatte derart fest, dass man beim Aufhebeln eine Beschädigung des Gehäuses fürchten muss. Weil unser Testgerät von einem Shoppartner stammte (cyberport.de), wollten wir kein unnötiges Risiko eingehen. Das Innenleben dürfte sich allerdings kaum vom Vorgängermodell unterscheiden. Die entsprechenden Bilder und Erläuterungen können Sie im alten Test begutachten.

Garantie

Noteboooktypisch erstreckt sich die Garantie über 24 Monate.

Eingabegeräte - Überarbeitetes Keyboard

Tastatur

Die Tastatur liefert eine ordentliche bis gute Vorstellung ab. Neben der mehrfarbigen (jedoch nur einstufigen) Beleuchtung begrüßen wir auch – wie bereits erwähnt – die geänderte Schriftfarbe, welche die Sichtbarkeit verbessert. Das Tippgefühl wird die meisten Käufer ebenfalls zufriedenstellen, wobei man kein Spitzenniveau erwarten sollte, was das Feedback betrifft (Druckpunkt, Anschlag, …).

HP hat sich für ein Chiclet-Modell entschieden, das trotz der schlanken Bildschirmeinfassung mit einem dedizierten Nummernblock auftrumpft. Weniger begeistern konnte uns das Layout. Letzteres weicht an vielen Stellen vom deutschen Standard ab. Dazu zählen das einzeilige Enter und die verschobene ><|-Taste. Der Verzicht auf ein rechtes STRG ist ebenso schade. Ganz zu schweigen von den mickrigen Richtungspfeilen, die sich kaum für Spiele verwenden lassen.

Chiclet-Tastatur ...
Chiclet-Tastatur ...
... mit verschiedenen Beleuchtungszonen
... mit verschiedenen Beleuchtungszonen

Touchpad

Das silber umrandete und dezent eingebettete Touchpad verhält sich über weite Strecken unauffällig, ist also weder schlecht noch besonders gut. Neben der Präzision tendieren auch die Gleiteigenschaften zum Mittelfeld. Wenig überraschend beherrscht der Mausersatz diverse Gesten. Das Scrollen und Zoomen per 2-Finger-Bewegung (z. B. beim Websurfen) funktionierte im Test anständig, wenngleich es mitunter zu leichten Verzögerungen kam.

Die Größe des Touchpads (10,3 x 5,7 cm) ist für 15-Zoll-Verhältnisse ausreichend bemessen. Im Gegensatz zu anderen Herstellern folgt HP nicht dem Clickpad-Trend und setzt auf zwei dedizierte Maustasten, was die Zuverlässigkeit beim Erkennen von Eingaben erhöht.

Display - Das geht besser

Das Full-HD-Display der Testkonfiguration (kann beim GTX-1060- und GTX-1070-Modell abweichen) hinterlässt gemischte Gefühle. Auf der positiven Seite wäre der gute Kontrast zu nennen. Dank des relativ geringen Schwarzwerts von 0,27 cd/m² wird die 1.000:1-Marke überschritten.

253
cd/m²
248
cd/m²
247
cd/m²
257
cd/m²
275
cd/m²
250
cd/m²
249
cd/m²
260
cd/m²
247
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 275 cd/m² Durchschnitt: 254 cd/m² Minimum: 14 cd/m²
Ausleuchtung: 90 %
Helligkeit Akku: 275 cd/m²
Kontrast: 1019:1 (Schwarzwert: 0.27 cd/m²)
ΔE Color 4.62 | 0.4-29.43 Ø6.3, calibrated: 3.59
ΔE Greyscale 4.31 | 0.64-98 Ø6.5
59% sRGB (Argyll 3D) 38% AdobeRGB 1998 (Argyll 3D)
Gamma: 2.49
HP Omen 15-dc0001ng
BOE07A1, IPS, 1920x1080
HP Omen 15-ce002ng
AUO42ED, IPS, 1920x1080
Dell G5 15 5587
LGD053F, 156WF6, IPS, 1920x1080
Xiaomi Mi Gaming Laptop 7300HQ 1060
BOEhydis NV156FHM-N61 (BOE0747), IPS, 1920x1080
Medion Erazer X6603
LP156WF6-SPK3, AH-IPS, LED, 1920x1080
Acer Aspire 7 A715-71G-53TU
BOE NV156FHM-N42 , a-Si TFT-LCD, IPS, 1920x1080
Asus GL503VD-DB74
LG Philips LP156WF6, IPS, 1920x1080
Response Times
6%
28%
3545%
333%
3295%
3482%
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
47.2 (23.6, 23.6)
43.2 (21.2, 22)
8%
33 (16, 17)
30%
53.2 (26.4, 26.8)
-13%
46 (36, 10)
3%
49 (25, 24)
-4%
36.4 (16.4, 20)
23%
Response Time Black / White *
32.4 (18, 14.4)
31.2 (16.4, 14.8)
4%
24 (14, 10)
26%
41.6 (23.6, 18)
-28%
29 (17, 12)
10%
36 (20, 16)
-11%
26.2 (14, 12.4)
19%
PWM Frequency
200 (99)
21550 (99)
10675%
2174 (90)
987%
20000 (90)
9900%
21010 (99)
10405%
Bildschirm
22%
-23%
15%
-23%
-1%
5%
Helligkeit Bildmitte
275
304
11%
229
-17%
283
3%
252
-8%
267
-3%
315.9
15%
Brightness
254
289
14%
224
-12%
269
6%
246
-3%
250
-2%
304
20%
Brightness Distribution
90
86
-4%
87
-3%
87
-3%
94
4%
82
-9%
88
-2%
Schwarzwert *
0.27
0.26
4%
0.28
-4%
0.23
15%
0.23
15%
0.31
-15%
0.37
-37%
Kontrast
1019
1169
15%
818
-20%
1230
21%
1096
8%
861
-16%
854
-16%
DeltaE Colorchecker *
4.62
3.46
25%
6.1
-32%
4.68
-1%
7.83
-69%
4.65
-1%
4.9
-6%
Colorchecker DeltaE2000 max. *
8.05
7.72
4%
12.2
-52%
8
1%
15.5
-93%
8.2
-2%
9.7
-20%
Colorchecker DeltaE2000 calibrated *
3.59
6.12
-70%
2.5
30%
DeltaE Graustufen *
4.31
2.46
43%
5.68
-32%
4.32
-0%
7.11
-65%
2.65
39%
3.8
12%
Gamma
2.49 88%
2.38 92%
2.4 92%
2.36 93%
2.19 100%
2.44 90%
2.24 98%
CCT
7000 93%
6915 94%
6989 93%
7612 85%
7930 82%
6820 95%
6847 95%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
38
59
55%
36
-5%
57
50%
35
-8%
38
0%
55
45%
Color Space (Percent of sRGB)
59
91
54%
57
-3%
87
47%
55
-7%
59
0%
84
42%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
14% / 19%
3% / -15%
1780% / 772%
155% / 60%
1647% / 760%
1744% / 808%

* ... kleinere Werte sind besser

Aufgrund des kleinen Farbraums wirkt das Bild dennoch sehr blass. 59 % sRGB und 38 % AdobeRGB sind selbst für einen Budget-Gamer arg wenig, wobei auch das Dell G5, das Medion Erazer X6603 und das Acer Aspire 7 hier nicht gerade mit Bestwerten glänzen. Einzig das Asus GL503VD und der Xiaomi Mi Gaming Laptop schneiden merklich besser ab.

CalMAN: Graustufen
CalMAN: Graustufen
CalMAN: Farbsättigung
CalMAN: Farbsättigung
CalMAN: ColorChecker
CalMAN: ColorChecker
CalMAN: Graustufen (kalibriert)
CalMAN: Graustufen (kalibriert)
CalMAN: Farbsättigung (kalibriert)
CalMAN: Farbsättigung (kalibriert)
CalMAN: ColorChecker (kalibriert)
CalMAN: ColorChecker (kalibriert)

Weitere Minuspunkte gibt es für die hohe Reaktionszeit. 32 ms black-to-white und 47 ms grey-to-grey sind aus Spielersicht mager. Dass es im IPS-Bereich auch flotter geht, beweisen andere 15-Zoll-Notebooks wie das Gigabyte Aero 15X, das Razer Blade 15, das MSI GS65 und das Schenker XMG Neo 15.

HP Omen 15 vs. sRGB (59 %)
HP Omen 15 vs. sRGB (59 %)
Subpixel
Subpixel
HP Omen 15 vs. AdobeRGB (38 %)
HP Omen 15 vs. AdobeRGB (38 %)

Unterwältigt werden manche Käufer darüber hinaus von der Leuchtkraft sein. Durchschnittlich 254 cd/m² sind bisweilen schon in Innenräumen grenzwertig. Für Outdoor-Einsätze mit (in)direkter Sonneneinstrahlung ist das Omen 15 nicht geeignet. Immerhin überzeugt das 60-Hz-Panel durch gute Blickwinkel. Die an den Rändern vorhandenen Lichthöfe störten uns in der Praxis kaum, da man sie nur bei bestimmten Situationen mit dunklen und/oder einfarbigen Hintergründen merkt.

Outdoor-Einsatz
Outdoor-Einsatz
Blickwinkel
Blickwinkel

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
32.4 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 18 ms steigend
↘ 14.4 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 85 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten schlechter als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (25.6 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
47.2 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 23.6 ms steigend
↘ 23.6 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 77 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten schlechter als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (41.1 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM festgestellt 200 Hz ≤ 99 % Helligkeit

Das Display flackert mit 200 Hz (höchstwahrscheinlich durch Pulsweitenmodulation PWM) bei einer eingestellten Helligkeit von 99 % und darunter. Darüber sollte es zu keinem Flackern kommen.

Die Frequenz von 200 Hz ist relativ gering und daher sollte es bei sensiblen Personen zu Problemen wie Flackern oder Augenbeschwerden führen.

Im Vergleich: 53 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 8698 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

Leistung - Die goldene Mitte

In der getesteten Ausstattungsvariante mit Core i5-8300H, GeForce GTX 1050 Ti und 8 GB Single-Channel-RAM gehört das Omen 15 zum oberen Midrange-Segment. Während der Prozessor und die Grafikkarte verlötet sind, lässt sich der Arbeitsspeicher auf bis zu 32 GB erweitern (2x 16 GB). Ein Wechsel des Massenspeichers (1x M.2 & 1x 2.5) wäre ebenfalls möglich.

CPU-Z
CPU-Z
CPU-Z
CPU-Z
CPU-Z
GPU-Z
GPU-Z
HWiNFO
LatencyMon
Software

Prozessor

Angesichts des hohen Kühlbedarfs und der GPU-Limitierung in den meisten Spielen ist es eher von Vorteil, dass HP beim günstigsten Modell auf den Sechskern-Chip Core i7-8750H verzichtet und im Gegenzug den Vierkerner Core i5-8300H einsetzt, welcher in Standardanwendungen mehr als genug Power bereithält.

Singlecore-Rendering
Singlecore-Rendering
Multicore-Rendering
Multicore-Rendering
GPU-Belastung
GPU-Belastung

Die Coffee-Lake-CPU bietet 8 MB Cache und taktet unter Last mit maximal 4,0 GHz. Bei Multi-Core-Szenarien werden bis zu 3,9 GHz erreicht. In unserem Cinebench-Loop, der für mindestens 30 Minuten läuft, kommt der Turbo anfangs perfekt zur Geltung, bricht mit der Zeit jedoch auf ca. 3,3 GHz ein.

0102030405060708090100110120130140150160170180190200210220230240250260270280290300310320330340350360370380390400410420430440450460470480490500510520530540550560570580590600610620630640650660670680690700710720730740750760770780790800810Tooltip
Cinebench R15 CPU Multi 64 Bit
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
8.68 Points
Cinebench R11.5 CPU Single 64Bit
1.94 Points
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
805 Points
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
173 Points
Hilfe

Die Benchmark-Ergebnisse bleiben trotzdem recht stabil. Laptops mit Core i7-8750H haben oft mit größeren Schwankungen respektive Einstürzen zu kämpfen. Das Performance-Plus zum alten Core i7-7700HQ ist mit knapp 10 % überschaubar. Deutlich größer fällt der Abstand zum direkten Vorgänger, dem Core i5-7300HQ, aus, welcher noch kein Hyper-Threading unterstützte. In diesem Vergleich rechnet der Core i5-8300H um die 50 % schneller.

Cinebench R15
CPU Single 64Bit
HP Omen 15-dc0001ng
Intel Core i5-8300H
173 Points ∼100%
Dell G5 15 5587
Intel Core i5-8300H
172 Points ∼99% -1%
HP Omen 15-ce002ng
Intel Core i7-7700HQ
160 Points ∼92% -8%
Medion Erazer X6603
Intel Core i7-7700HQ
151 Points ∼87% -13%
Acer Aspire 7 A715-71G-53TU
Intel Core i5-7300HQ
147 Points ∼85% -15%
Xiaomi Mi Gaming Laptop 7300HQ 1060
Intel Core i5-7300HQ
138 Points ∼80% -20%
Asus GL503VD-DB74
Intel Core i7-7700HQ
133 Points ∼77% -23%
CPU Multi 64Bit
HP Omen 15-dc0001ng
Intel Core i5-8300H
805 Points ∼100%
HP Omen 15-ce002ng
Intel Core i7-7700HQ
740 Points ∼92% -8%
Asus GL503VD-DB74
Intel Core i7-7700HQ
734 Points ∼91% -9%
Medion Erazer X6603
Intel Core i7-7700HQ
732 Points ∼91% -9%
Dell G5 15 5587
Intel Core i5-8300H
731 Points ∼91% -9%
Xiaomi Mi Gaming Laptop 7300HQ 1060
Intel Core i5-7300HQ
516 Points ∼64% -36%
Acer Aspire 7 A715-71G-53TU
Intel Core i5-7300HQ
513 Points ∼64% -36%
Cinebench R11.5
CPU Single 64Bit
Dell G5 15 5587
Intel Core i5-8300H
1.94 Points ∼100% 0%
HP Omen 15-dc0001ng
Intel Core i5-8300H
1.94 Points ∼100%
HP Omen 15-ce002ng
Intel Core i7-7700HQ
1.83 Points ∼94% -6%
Asus GL503VD-DB74
Intel Core i7-7700HQ
1.81 Points ∼93% -7%
Medion Erazer X6603
Intel Core i7-7700HQ
1.72 Points ∼89% -11%
Acer Aspire 7 A715-71G-53TU
Intel Core i5-7300HQ
1.68 Points ∼87% -13%
Xiaomi Mi Gaming Laptop 7300HQ 1060
Intel Core i5-7300HQ
1.56 Points ∼80% -20%
CPU Multi 64Bit
HP Omen 15-dc0001ng
Intel Core i5-8300H
8.68 Points ∼100%
HP Omen 15-ce002ng
Intel Core i7-7700HQ
8.18 Points ∼94% -6%
Asus GL503VD-DB74
Intel Core i7-7700HQ
8.17 Points ∼94% -6%
Medion Erazer X6603
Intel Core i7-7700HQ
8.13 Points ∼94% -6%
Dell G5 15 5587
Intel Core i5-8300H
7.84 Points ∼90% -10%
Xiaomi Mi Gaming Laptop 7300HQ 1060
Intel Core i5-7300HQ
5.93 Points ∼68% -32%
Acer Aspire 7 A715-71G-53TU
Intel Core i5-7300HQ
5.91 Points ∼68% -32%

System Performance

Da HP auch der Grundkonfiguration ein Solid State Drive spendiert, siedelt sich die Systemleistung auf einem guten Level an. Im PCMark 10 ergattert das Omen 15 den dritten Platz unter den Vergleichsgeräten. Das Betriebssystem bootet und reagiert ziemlich flott.

PCMark 10 - Score
Dell G5 15 5587
GeForce GTX 1060 Max-Q, 8300H, SK hynix SC311 M.2
5483 Points ∼100% +16%
HP Omen 15-ce002ng
GeForce GTX 1060 Max-Q, 7700HQ, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
4861 Points ∼89% +3%
HP Omen 15-dc0001ng
GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 8300H, Toshiba KBG30ZMV128G
4707 Points ∼86%
Medion Erazer X6603
GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 7700HQ, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
4618 Points ∼84% -2%
Asus GL503VD-DB74
GeForce GTX 1050 (Notebook), 7700HQ, ADATA SX7000NP 256 GB
4250 Points ∼78% -10%
Xiaomi Mi Gaming Laptop 7300HQ 1060
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7300HQ, Samsung PM871b MZNLN128HAHQ
4197 Points ∼77% -11%
Acer Aspire 7 A715-71G-53TU
GeForce GTX 1050 (Notebook), 7300HQ, Kingston RBUSNS8180DS3128GH
4092 Points ∼75% -13%
PCMark 8
Work Score Accelerated v2
HP Omen 15-dc0001ng
GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 8300H, Toshiba KBG30ZMV128G
5362 Points ∼100%
HP Omen 15-ce002ng
GeForce GTX 1060 Max-Q, 7700HQ, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
5348 Points ∼100% 0%
Dell G5 15 5587
GeForce GTX 1060 Max-Q, 8300H, SK hynix SC311 M.2
5339 Points ∼100% 0%
Medion Erazer X6603
GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 7700HQ, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
5129 Points ∼96% -4%
Asus GL503VD-DB74
GeForce GTX 1050 (Notebook), 7700HQ, ADATA SX7000NP 256 GB
4973 Points ∼93% -7%
Xiaomi Mi Gaming Laptop 7300HQ 1060
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7300HQ, Samsung PM871b MZNLN128HAHQ
4912 Points ∼92% -8%
Acer Aspire 7 A715-71G-53TU
GeForce GTX 1050 (Notebook), 7300HQ, Kingston RBUSNS8180DS3128GH
4908 Points ∼92% -8%
Home Score Accelerated v2
HP Omen 15-ce002ng
GeForce GTX 1060 Max-Q, 7700HQ, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
4858 Points ∼100% +18%
Dell G5 15 5587
GeForce GTX 1060 Max-Q, 8300H, SK hynix SC311 M.2
4331 Points ∼89% +5%
Medion Erazer X6603
GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 7700HQ, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
4119 Points ∼85% 0%
HP Omen 15-dc0001ng
GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 8300H, Toshiba KBG30ZMV128G
4109 Points ∼85%
Acer Aspire 7 A715-71G-53TU
GeForce GTX 1050 (Notebook), 7300HQ, Kingston RBUSNS8180DS3128GH
4055 Points ∼83% -1%
Xiaomi Mi Gaming Laptop 7300HQ 1060
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7300HQ, Samsung PM871b MZNLN128HAHQ
3910 Points ∼80% -5%
Asus GL503VD-DB74
GeForce GTX 1050 (Notebook), 7700HQ, ADATA SX7000NP 256 GB
3852 Points ∼79% -6%
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
4109 Punkte
PCMark 8 Work Score Accelerated v2
5362 Punkte
Hilfe

Massenspeicher

Der Massenspeicher erfüllt nicht ganz die Erwartungen. Zwar kann es die 128 GB kleine M.2-SSD von Toshiba (KBG30ZMV128G) beim Lesen durchaus mit der Konkurrenz aufnehmen oder übertrifft diese sogar, beim Schreiben ist das PCIe-Drive jedoch enttäuschend lahm und erinnert sequentiell eher an eine HDD. Die geringe Schreibperfomance äußerst sich im Alltag durchaus negativ. Installationen, Windows Updates und Dateiübertragungen dauern zum Teil spürbar länger als auf anderen SSDs. Im AS SSD Benchmark sprinten 80 % der Vergleichsnotebooks am Omen 15 vorbei.

SSD
SSD
SSD
SSD
HDD
HDD
HDD
HDD

Damit Käufern nicht so schnell der Speicherplatz ausgeht, ist als sekundäre Lösung eine HDD an Bord. Bei der Seagate BarraCuda Pro ST1000LM049 handelt es sich um eine 1 TB große 2,5-Zoll-Festplatte, die mit 7.200 U/Min läuft.

HP Omen 15-dc0001ng
Toshiba KBG30ZMV128G
Dell G5 15 5587
SK hynix SC311 M.2
Xiaomi Mi Gaming Laptop 7300HQ 1060
Samsung PM871b MZNLN128HAHQ
Medion Erazer X6603
Samsung PM961 MZVLW256HEHP
Acer Aspire 7 A715-71G-53TU
Kingston RBUSNS8180DS3128GH
Asus GL503VD-DB74
ADATA SX7000NP 256 GB
AS SSD
-7%
48%
257%
51%
155%
Score Total
670
557
-17%
834
24%
2431
263%
1099
64%
1476
120%
Score Write
195
199
2%
302
55%
750
285%
395
103%
851
336%
Score Read
343
240
-30%
343
0%
1162
239%
460
34%
419
22%
4K Write
79.31
62.19
-22%
104.05
31%
129.25
63%
64.73
-18%
110.68
40%
4K Read
31.48
24.44
-22%
38.11
21%
46.58
48%
36.25
15%
31.4
0%
Seq Write
123.53
243.71
97%
450.12
264%
1080.63
775%
394.18
219%
825.04
568%
Seq Read
1237.74
511.34
-59%
501.5
-59%
2805.35
127%
488.37
-61%
1226.49
-1%
Toshiba KBG30ZMV128G
CDM 5/6 Read Seq Q32T1: 1096 MB/s
CDM 5/6 Write Seq Q32T1: 130.8 MB/s
CDM 5/6 Read 4K Q32T1: 195.8 MB/s
CDM 5/6 Write 4K Q32T1: 104.1 MB/s
CDM 5 Read Seq: 856.9 MB/s
CDM 5 Write Seq: 130.9 MB/s
CDM 5/6 Read 4K: 29.51 MB/s
CDM 5/6 Write 4K: 77.11 MB/s

Grafikkarte

Wer auf das Budget achten und aktuelle Spiele nicht immer in maximalen Details konsumieren muss, ist bei der GeForce GTX 1050 Ti goldrichtig. Das DirectX-12-Modell aus Nvidias Pascal-Reihe enthält 4 GB GDDR5-VRAM und stellt einen guten Kompromiss aus Preis und Leistungsfähigkeit dar.

3DMark 11 Performance
8908 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
22454 Punkte
3DMark Fire Strike Score
6653 Punkte
Hilfe

Analog zur CPU kann auch die Grafikkarte ihren Turbo recht gut ausnutzen. In 3D-Anwendungen wird der Standardtakt von 1.493 MHz meist deutlich überboten. Rund 1.709 MHz beim 60-Minuten-Test mit The Witcher 3 (FHD/Ultra) kratzen am Maximum des GPU-Boosts. Laut dem Render-Test des Tools GPU-Z beträgt der Höchstwert 1.759 MHz.

0123456789101112131415161718192021222324252627Tooltip
The Witcher 3 ultra

Im Benchmark-Parcours richtet sich die Performance nach dem GTX-1050-Ti-Kontrahenten Medion Erazer X6603. Das Battle mit den GTX-1050-Laptops gewinnt der 15-Zöller knapp 20-30 %, wohingegen eine GeForce GTX 1060 Max-Q um die 30-40 % flotter ist. Eine GeForce GTX 1060 liegt im Fire-Strike-Test des 3DMark 13 sogar über 50 % vorne.

3DMark - 1920x1080 Fire Strike Graphics
Xiaomi Mi Gaming Laptop 7300HQ 1060
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop)
11903 Points ∼100% +57%
Dell G5 15 5587
NVIDIA GeForce GTX 1060 Max-Q
10970 Points ∼92% +45%
HP Omen 15-ce002ng
NVIDIA GeForce GTX 1060 Max-Q
10349 Points ∼87% +37%
Medion Erazer X6603
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Notebook)
7694 Points ∼65% +2%
HP Omen 15-dc0001ng
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Notebook)
7576 Points ∼64%
Acer Aspire 7 A715-71G-53TU
NVIDIA GeForce GTX 1050 (Notebook)
6164 Points ∼52% -19%
Asus GL503VD-DB74
NVIDIA GeForce GTX 1050 (Notebook)
5952 Points ∼50% -21%
3DMark 11 - 1280x720 Performance GPU
Xiaomi Mi Gaming Laptop 7300HQ 1060
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop)
15322 Points ∼100% +65%
Dell G5 15 5587
NVIDIA GeForce GTX 1060 Max-Q
13871 Points ∼91% +50%
HP Omen 15-ce002ng
NVIDIA GeForce GTX 1060 Max-Q
13279 Points ∼87% +43%
Medion Erazer X6603
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Notebook)
9518 Points ∼62% +3%
HP Omen 15-dc0001ng
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Notebook)
9266 Points ∼60%
Acer Aspire 7 A715-71G-53TU
NVIDIA GeForce GTX 1050 (Notebook)
7917 Points ∼52% -15%
Asus GL503VD-DB74
NVIDIA GeForce GTX 1050 (Notebook)
7471 Points ∼49% -19%

Gaming Performance

Solange man mit der nativen Auflösung des Omen 15 zockt (1.920 x 1.080) und kein WQHD- oder 4K-Display anschließt, werden die meisten Games auch in hohen bis maximalen Settings flüssig auf den Bildschirm gezaubert. Eng wird es nur bei sehr anspruchsvollen Titeln (z. B. The Witcher 3).

The Witcher 3
1920x1080 Ultra Graphics & Postprocessing (HBAO+)
Xiaomi Mi Gaming Laptop 7300HQ 1060
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7300HQ
40.3 fps ∼100% +67%
Dell G5 15 5587
GeForce GTX 1060 Max-Q, 8300H
34.9 (min: 29, max: 39) fps ∼87% +44%
HP Omen 15-ce002ng
GeForce GTX 1060 Max-Q, 7700HQ
34.6 fps ∼86% +43%
HP Omen 15-dc0001ng
GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 8300H
24.2 fps ∼60%
Asus GL503VD-DB74
GeForce GTX 1050 (Notebook), 7700HQ
22 fps ∼55% -9%
1920x1080 High Graphics & Postprocessing (Nvidia HairWorks Off)
Xiaomi Mi Gaming Laptop 7300HQ 1060
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7300HQ
72.8 fps ∼100% +65%
HP Omen 15-ce002ng
GeForce GTX 1060 Max-Q, 7700HQ
63.2 fps ∼87% +43%
Dell G5 15 5587
GeForce GTX 1060 Max-Q, 8300H
58.3 fps ∼80% +32%
HP Omen 15-dc0001ng
GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 8300H
44.2 fps ∼61%

Um den Kaufpreis möglichst attraktiv zu gestalten und den Stromverbrauch zu senken, muss die Grundversion ohne aktuelle Features wie G-Sync und 120 bzw. 144 Hz leben. Dafür beherrscht das Testgerät Nvidias Grafikumschaltung Optimus, welche dynamisch zwischen der GeForce GPU und dem Grafikchip des Prozessors wechselt (UHD Graphics 630).

min. mittel hoch max.
The Witcher 3 (2015) 44.224.2fps
Rainbow Six Siege (2015) 88.366.6fps
Overwatch (2016) 11771fps
Mirror's Edge Catalyst (2016) 47.543.3fps
Farming Simulator 17 (2016) 153114fps
Destiny 2 (2017) 62.851.2fps

Emissionen - Schwächen unter Last

Geräuschemissionen

Großer Nachteil der dünnen Bauweise ist erschwerte Kühlung. Wie fast alle Gaming-Laptops wird der 15-Zöller unter Last recht laut. Mit rund 47 dB verhält sich das Omen 15 in The Witcher 3 zwar leiser als der Xiaomi Mi Gaming Laptop (50 dB), das Dell G5 läuft dank Max-Q-Design hingegen deutlich ruhiger (43 dB).

Geräuschpegel Idle
Geräuschpegel Idle
Geräuschpegel Last
Geräuschpegel Last
Geräuschpegel Speaker
Geräuschpegel Speaker

Im Idle-Modus schlägt sich die Kühlung besser, wobei es auch hier hin und wieder zum Aufouren kommt. Normalerweise drehen die Lüfter jedoch sehr langsam oder schalten sich gleich komplett ab, so dass man – falls gerade aktiv – nur das Rauschen der HDD hört.

Lautstärkediagramm

Idle
29 / 33 / 41 dB(A)
HDD
33 dB(A)
Last
44 / 49 dB(A)
  red to green bar
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   Audix TM1, Arta (aus 15 cm gemessen)   Umgebungsgeräusche: 29 dB(A)
HP Omen 15-dc0001ng
GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 8300H
HP Omen 15-ce002ng
GeForce GTX 1060 Max-Q, 7700HQ
Dell G5 15 5587
GeForce GTX 1060 Max-Q, 8300H
Xiaomi Mi Gaming Laptop 7300HQ 1060
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7300HQ
Medion Erazer X6603
GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 7700HQ
Acer Aspire 7 A715-71G-53TU
GeForce GTX 1050 (Notebook), 7300HQ
Asus GL503VD-DB74
GeForce GTX 1050 (Notebook), 7700HQ
Geräuschentwicklung
3%
7%
-3%
7%
10%
4%
aus / Umgebung *
29
30
-3%
30.3
-4%
30
-3%
30.9
-7%
30.4
-5%
28.3
2%
Idle min *
29
30
-3%
31.1
-7%
30
-3%
30.9
-7%
30.4
-5%
30.6
-6%
Idle avg *
33
33
-0%
31.1
6%
34
-3%
30.9
6%
30.8
7%
30.8
7%
Idle max *
41
37
10%
34.2
17%
38
7%
31.6
23%
30.8
25%
32.8
20%
Last avg *
44
41
7%
34.9
21%
44
-0%
38.5
12%
33.6
24%
37.6
15%
Witcher 3 ultra *
47
42
11%
42.7
9%
50
-6%
47
-0%
Last max *
49
50
-2%
44
10%
55
-12%
40.8
17%
43.4
11%
53.5
-9%

* ... kleinere Werte sind besser

Temperatur

Die Temperaturentwicklung hat sich im Vergleich zum alten Modell kaum verändert. Da die Lüfter unter idealen Bedingungen aus sind, erwärmt sich das Chassis schon im Leerlauf ordentlich (28-35 °C). Bei 3D-Szenarien erhitzt sich vor allem das hintere Drittel des Gehäuses. Während die Handballenauflage höchstens 42 °C erreicht, kommt das Heck auf bis zu 51 °C (oben) respektive 58 °C (unten). Diese Temperaturen könnten auch vom Dell G5 stammen, das im 3D-Betrieb ähnlich heiß wird. Wer es kühler mag, sollte zum Medion Erazer X6603 oder dem Acer Aspire 7 greifen.

The Witcher 3
The Witcher 3
Stresstest
Stresstest
Volllast oben (Optris PI 640)
Volllast oben (Optris PI 640)
Volllast unten (Optris PI 640)
Volllast unten (Optris PI 640)

Die Komponenten haben wir natürlich auch ans Limit getrieben. Nach einer Stunde Stresstest mit Furmark und Prime95 kletterte die GeForce GTX 1050 Ti auf 83 °C – ein passabler Wert, der allerdings durch leichtes Throttling erkauft wird. Beim Core i5-8300H gaben unsere Tools bis zu 99 °C aus. Das ist sehr viel, jedoch läuft die CPU stets inklusive Turbo (3,3 GHz). Nichtsdestotrotz scheint die Kühlung bereits mit dem Vierkern-Chip ausgelastet zu sein, weshalb ein Core i7-8750H das Omen 15 tendenziell überfordern dürfte.

Max. Last
 49 °C50 °C48 °C 
 48 °C51 °C48 °C 
 39 °C42 °C40 °C 
Maximal: 51 °C
Durchschnitt: 46.1 °C
57 °C53 °C58 °C
56 °C55 °C50 °C
36 °C38 °C30 °C
Maximal: 58 °C
Durchschnitt: 48.1 °C
Netzteil (max.)  54 °C | Raumtemperatur 24 °C | Voltcraft IR-900
HP Omen 15-dc0001ng
GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 8300H
HP Omen 15-ce002ng
GeForce GTX 1060 Max-Q, 7700HQ
Dell G5 15 5587
GeForce GTX 1060 Max-Q, 8300H
Xiaomi Mi Gaming Laptop 7300HQ 1060
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7300HQ
Medion Erazer X6603
GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 7700HQ
Acer Aspire 7 A715-71G-53TU
GeForce GTX 1050 (Notebook), 7300HQ
Asus GL503VD-DB74
GeForce GTX 1050 (Notebook), 7700HQ
Hitze
-1%
10%
10%
26%
19%
-2%
Last oben max *
51
47
8%
50.2
2%
46
10%
44.3
13%
41.6
18%
60.4
-18%
Last unten max *
58
54
7%
57
2%
52
10%
39.5
32%
42.5
27%
55.2
5%
Idle oben max *
35
36
-3%
28.6
18%
32
9%
24.8
29%
29.7
15%
32.4
7%
Idle unten max *
35
40
-14%
28.9
17%
32
9%
24.6
30%
29.4
16%
36
-3%

* ... kleinere Werte sind besser

Lautsprecher

Obwohl der Klang laut unserer Audio-Analyse einen Tick schlechter als beim Vorgänger ist (Bass), halten wir den Sound des 2.0-Systems weiterhin für ordentlich, wenngleich man keine Wunder erwarten sollte. Wie man es von Notebooks kennt, hapert es etwas an Volumen, Dynamik und Präzision. Entsprechend würden wir auf Dauer ein Headset oder externe Lautsprecher empfehlen. Als Übergangs- oder Zwischenlösung genügt die Soundqualität des Omen 15 jedoch allemal.

dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2038.541.92532.633.4313030.24029.5355026.427.66324.526.48024.226.410024.231.312523.937.41602137.920021.351.525020.862.331519.567.540018.569.850018.271.963017.775.98001872.8100017.873.112501772160017.174.6200017.471250017.569.2315017.567.9400017.468.5500017.369.1630017.464.3800017.562.51000017.467.31250019.272.91600018.765.9SPL29.883N1.358.2median 17.8median 68.5Delta1.673734.931.629.128.726.529.330.827.226.225.32625.32625.436.422.54923.547.522.457.319.963.620.566.218.868.618.266.818.369.617.67117.770.717.171.116.971.617.268.417.365.717.264.717.365.217.462.517.359.617.559.918.166.917.572.717.26829.780.21.349.2median 17.6median 66.21.74.4hearing rangehide median Pink NoiseHP Omen 15-dc0001ngHP Omen 15-ce002ng
Frequenzdiagramm (für Vergleiche die Checkboxen oben an-/abwählen)
HP Omen 15-dc0001ng Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (83 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 20.5% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (13.5% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 4.1% abweichend
(+) | lineare Mitten (4.7% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 1.9% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (4.4% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (15.1% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 39% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 4% vergleichbar, 56% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 6%, durchschnittlich ist 17%, das schlechteste Gerät hat 37%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 16% aller getesteten Geräte waren besser, 4% vergleichbar, 80% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

HP Omen 15-ce002ng Audio Analyse

(±) | Mittelmäßig laut spielende Lautsprecher (80 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(±) | abgesenkter Bass - 12.9% geringer als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (14.8% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 3.5% abweichend
(+) | lineare Mitten (3.3% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 2.9% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (5% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(+) | hörbarer Bereich ist sehr linear (12% Abstand zum Median
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 18% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 3% vergleichbar, 79% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 6%, durchschnittlich ist 17%, das schlechteste Gerät hat 37%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 7% aller getesteten Geräte waren besser, 1% vergleichbar, 92% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Energieverwaltung - Langer Atem

Energieaufnahme

Die Grafikumschaltung sorgt im Idle-Betrieb für einen relativ geringen Stromverbrauch. 12-18 Watt sind deutlich weniger als bei Notebooks mit G-Sync-Technik, wie unter anderem der Vorgänger zeigt (18-30 Watt). Unter Last genehmigt sich das Omen 15 zwischen 92 und 142 Watt, was überdurchschnittlich viel für ein Gerät mit GeForce GTX 1050 Ti ist. Zum Vergleich: Das Medion Erazer X6603 zieht nur 81 bis 112 Watt aus der Steckdose.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.3 / 1.1 Watt
Idledarkmidlight 12 / 14 / 18 Watt
Last midlight 92 / 142 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy
HP Omen 15-dc0001ng
GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 8300H
HP Omen 15-ce002ng
GeForce GTX 1060 Max-Q, 7700HQ
Dell G5 15 5587
GeForce GTX 1060 Max-Q, 8300H
Xiaomi Mi Gaming Laptop 7300HQ 1060
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7300HQ
Medion Erazer X6603
GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 7700HQ
Acer Aspire 7 A715-71G-53TU
GeForce GTX 1050 (Notebook), 7300HQ
Asus GL503VD-DB74
GeForce GTX 1050 (Notebook), 7700HQ
Stromverbrauch
-30%
23%
6%
38%
40%
20%
Idle min *
12
18
-50%
4.9
59%
10
17%
4.7
61%
4
67%
8.2
32%
Idle avg *
14
23
-64%
8.5
39%
13
7%
7.6
46%
6.9
51%
11.1
21%
Idle max *
18
30
-67%
9.1
49%
19
-6%
9.2
49%
9.4
48%
11.8
34%
Last avg *
92
85
8%
90.7
1%
68
26%
81
12%
72.6
21%
81
12%
Last max *
142
158
-11%
144
-1%
136
4%
112
21%
122
14%
123.3
13%
Witcher 3 ultra *
100
96
4%
110
-10%
110
-10%
95.11
5%

* ... kleinere Werte sind besser

Akkulaufzeit

Trotz der suboptimalen Werte im 3D-Betrieb hält das Omen 15 länger als die meisten Notebooks durch. Knapp 8,5 Stunden Filmwiedergabe bzw. Internetsurfen per WLAN (mittlere Leuchtkraft) sind für einen Gaming-Laptop erstklassig. Selbst das laufzeitstarke Dell G5 kann angesichts von 5,5-6,5 Stunden nicht wirklich mithalten. Der restlichen Konkurrenz geht hier noch früher die Puste aus. Im Idealfall (Idle-Modus, minimale Helligkeit) schafft der 15-Zöller bis zu 10,5 Stunden. Bei höherer Last und maximaler Display-Helligkeit kann man hingegen mit 1-2 Stunden rechnen. Die 3D-Leistung verringert sich ohne Netzteil um ca. 20 % (Witcher 3 @FHD/Ultra).

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
10h 26min
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3
8h 34min
Big Buck Bunny H.264 1080p
8h 26min
Last (volle Helligkeit)
1h 46min
HP Omen 15-dc0001ng
GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 8300H, 70 Wh
HP Omen 15-ce002ng
GeForce GTX 1060 Max-Q, 7700HQ, 70 Wh
Dell G5 15 5587
GeForce GTX 1060 Max-Q, 8300H, 56 Wh
Xiaomi Mi Gaming Laptop 7300HQ 1060
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7300HQ, 55 Wh
Medion Erazer X6603
GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 7700HQ, 45 Wh
Acer Aspire 7 A715-71G-53TU
GeForce GTX 1050 (Notebook), 7300HQ, 48 Wh
Asus GL503VD-DB74
GeForce GTX 1050 (Notebook), 7700HQ, 64 Wh
Akkulaufzeit
-50%
-6%
-39%
-52%
-23%
-20%
Idle
626
256
-59%
705
13%
386
-38%
340
-46%
592
-5%
647
3%
H.264
506
224
-56%
325
-36%
265
-48%
227
-55%
306
-40%
WLAN
514
198
-61%
391
-24%
275
-46%
257
-50%
336
-35%
348
-32%
Last
106
80
-25%
133
25%
80
-25%
46
-57%
94
-11%
73
-31%

Fazit - Der Preis ist heiß

Pro

+ tolles Preis-Leistungs-Verhältnis
+ gute Anschlussanordnung
+ dünner Bildschirmrahmen
+ kompaktes Netzteil
+ hohe Akkulaufzeit

Contra

- mäßiges Display (PWM, Reaktionszeit, Helligkeit, Farbraum)
- hohe Temperatur- & Geräuschentwicklung unter Last
- schreibschwache SSD
- kein Tunderbolt 3
HP Omen 15, Testgerät zur Verfügung gestellt von:
HP Omen 15, Testgerät zur Verfügung gestellt von:

Das Einstiegsmodell des Omen 15 entpuppt sich im Preisbereich bis 1.000 Euro als eines der besten Gaming-Notebooks.

Die Mischung aus Core i5-8300H, GeForce GTX 1050 Ti und 8 GB DDR4-RAM ist zwar nicht besonders zukunftssicher, aktuell kann der 15-Zöller jedoch fast alle Spiele mit hohen bis maximalen Settigs befeuern, wodurch preisbewusste Gamer auf ihre Kosten kommen.

Allerdings entdeckt man an einigen Stellen auch klare Sparmaßnahmen von HP. Seien es nun der geringe Farbraum und die magere Helligkeit des Displays oder die dürftigen Schreibwerte der SSD. Außerdem bietet die günstigste Version keinen Thunderbolt-3-Port.

Wer diese Punkte verschmerzen kann, erhält jedoch ein ausgewogenes Gesamtpaket. Das stylishe Gehäuse bringt gute Eingabegeräte, ausreichend Anschlüsse und einen ordentlichen Sound mit. Zu den größten Highlights zählen der schlanke Bildschirmrahmen und die überraschend hohe Akkulaufzeit.

An der Kühlung sollte HP derweil noch schrauben, da es in diesem Segment kühlere und leisere Alternativen gibt. Bei der Variante mit Core i7-8750H dürfte sich die Situation noch verschärfen.

HP Omen 15-dc0001ng - 26.07.2018 v6
Florian Glaser

Gehäuse
79 / 98 → 81%
Tastatur
81%
Pointing Device
78%
Konnektivität
66 / 81 → 82%
Gewicht
60 / 10-66 → 90%
Akkulaufzeit
90%
Display
80%
Leistung Spiele
90%
Leistung Anwendungen
95%
Temperatur
78 / 95 → 82%
Lautstärke
72 / 90 → 79%
Audio
74%
Durchschnitt
79%
84%
Gaming - gewichteter Durchschnitt
Weitere Informationen über unsere Bewertung finden sie hier.

Preisvergleich

Alle 1 Beträge lesen / Antworten
static version load dynamic
Loading Comments
Diesen Artikel kommentieren / Antworten
Teilen Sie diesen Artikel um uns zu unterstützen. Jeder Link hilft, ob im privaten Blog, Foren oder per social Media!
> Notebook Test, Laptop Test und News > Tests > Notebook Testberichte > Test HP Omen 15 (i5-8300H, GTX 1050 Ti, FHD) Laptop
Autor: Florian Glaser, 26.07.2018 (Update:  8.08.2018)
Florian Glaser
Florian Glaser - Managing Editor Gaming
In den frühen 90er-Jahren mit MS-DOS und Windows 3.1 aufgewachsen entdeckte ich schon im Kindesalter mein Interesse für den Bereich Computer. Speziell Computerspiele strahlten bereits damals eine große Faszination auf mich aus. Von Monkey Island über Lands of Lore bis hin zu Doom wurde alles gezockt, was man so unter die Finger bekam. Für Notebookcheck bin ich seit 2009 tätig mit Schwerpunkt auf leistungsstarke Gaming-Notebooks.