Notebookcheck

Test HP EliteBook x360 1030 G3 (i5-8250U. FHD) Convertible

Ein getarntes Spectre. Das neue Modell aus der schnittigen EliteBook-x360-Reihe ist noch einmal kleiner geworden, weshalb einige Features gestrichen wurden. Wir glauben jedoch, dass sich der Kompromiss für mobile Geschäftskunden auszahlt.

Das EliteBook x360 1030 G3 Convertible wurde im Mai angekündigt und folgt auf das erfolgreiche EliteBook x360 1030 G2. HP verwendet ein neues Design mit dünneren Bildschirmrändern, mehr Lautsprechern, anderen Anschlüssen, neuen Kaby-Lake-R-CPUs und einem optionalen Display mit extrem hellen 700 cd/m².

Zur Auswahl stehen entweder Core i5-8250U bis Core i7-8550U, FHD-Panel oder 4K-Touchscreen, 8 oder 16 GB RAM und bis zu 1-TB-SSD-Speicher. Der Basispreis liegt bei rund 1.800 US-Dollar bzw. 1.850 Euro (i5, 8 GB, 256-GB-SSD, FHD). Die Spezifikationen entsprechen damit den meisten Ultrabooks, allerdings gibt es einen größeren Fokus auf Business- bzw. Sicherheitsfunktionen. Zu den Vergleichsgeräten gehören sowohl Consumer- als auch Business-Convertibles wie das Microsoft Surface ProFujitsu Stylistic Q738Lenovo ThinkPad X380 YogaDell XPS 13 9365 und das Asus ZenBook Flip S.

Zwischen den Modellen der Serien EliteBook x360 und Spectre x360 gibt es viele Gemeinsamkeiten, es lohnt sich also auch, einen Blick in unsere anderen Testberichte zu werfen.

HP EliteBook x360 1030 G3 (EliteBook x360 Serie)
Grafikkarte
Intel UHD Graphics 620, Kerntakt: 450 MHz, Speichertakt: 1067 MHz, DDR3, 23.20.16.5018
Hauptspeicher
8192 MB 
, 1200 MHz, 10-10-10-28, Dual-Channel
Bildschirm
13.3 Zoll 16:9, 1920 x 1080 Pixel 166 PPI, Capacitive, Native Unterstützung für die Stifteingabe, Chi Mei CMN1380, IPS, spiegelnd: ja
Mainboard
Intel Kaby Lake-U iHDCP 2.2 Premium PCH
Massenspeicher
Samsung PM871b MZNLN128HAHQ, 128 GB 
Soundkarte
Intel Kaby Lake-U/Y PCH - High Definition Audio
Anschlüsse
3 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 1 USB 3.1 Gen2, 1 Thunderbolt, 1 HDMI, 1 DisplayPort, 1 Kensington Lock, Audio Anschlüsse: 3.5 mm combo, 1 Fingerprint Reader, NFC, Helligkeitssensor, Sensoren: Accelerometer, Ambient light sensor, Gyroscope, Magnetometer, Hall sensor
Netzwerk
Intel Dual Band Wireless-AC 8265 (a/b/g/n/ac), Bluetooth 4.2
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 15.8 x 305.8 x 205
Akku
56.2 Wh, 4-cell
Betriebssystem
Microsoft Windows 10 Pro 64 Bit
Kamera
Webcam: 1080p
Sonstiges
Lautsprecher: Quad speakers, Tastatur: Chiclet, Tastatur-Beleuchtung: ja, HP Client Security, B&O Audio, HP Sure Click, HP Velocity, HP PhoneWise, 12 Monate Garantie
Gewicht
1.26 kg, Netzteil: 261 g
Preis
1900 USD

 

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Gehäuse

Beim Vergleich der Designs kommt das alte 1030 G2 beinahe etwas altbacken daher. HP hat die Bildschirmränder an den Seiten um 50 % bzw. 39 % am unteren Rand reduziert, gleichzeitig aber den Großteil der Gehäusecharakteristik beibehalten. Vor allem bei einem Convertible sind die Veränderungen gut wahrnehmbar, da die Verwendung im Tablet-Modus nun deutlich komfortabler ist.

Eine weitere Neuerung sind die Lautsprechergitter entlang der Tastatur. HP setzt sowohl bei den Spectre- als auch EliteBook-Modellen auf Lautsprecher von Bang & Olufsen, auch wenn die Klangqualität bei Geschäftskunden vermutlich nicht sehr weit oben auf der Liste steht.

Der Rest des Gehäuses besteht weiterhin aus CNC-gefrästem Aluminium und behält den matten Look, die glatte Oberfläche sowie die exzellente Stabilität. Die Scharniere sind bei allen Winkeln straff und wippen nicht nach. Selbst bei Druck auf die Handballenauflage oder den mittleren Bereich der Tastatur geben die Oberflächen nur minimal nach, allerdings lassen sich der Deckel und die Basiseinheit leichter verwinden. Auch die Mitte des Bildschirmdeckels hätte etwas stabiler ausfallen können. Hier gibt es definitiv noch Verbesserungspotenzial, vor allem im Vergleich zum traditionelleren EliteBook 840. Insgesamt ist das neue EliteBook x360 1030 G3 dem Spectre 13 sehr ähnlich.

HP vermarktet sein neues EliteBook als "das kleinste Business-Convertible der Welt" und das ist durchaus glaubwürdig. Im Vergleich zum alten 1030 G2 ist die Stellfläche dank der dünneren Bildschirmränder deutlich geringer, allerdings ist das neue Modell fast einen Millimeter dicker. Das Gewicht ist ebenfalls beinahe identisch, was vor allem an der aufwändigeren Kühlung des Convertibles liegt.

Das Dell XPS 13 2-in-1 ist noch leichter und kleiner als das EliteBook x360 1030 G3, obwohl der Touchscreen nicht kleiner ist. Das HP bietet aber einen deutlichen Leistungsvorteil.

Auf den matten Oberflächen gibt es keine großen Probleme mit Schmutz oder Fingerabdrücken
Auf den matten Oberflächen gibt es keine großen Probleme mit Schmutz oder Fingerabdrücken
Die Anschlüsse wurden in diesem Jahr neu angeordnet
Die Anschlüsse wurden in diesem Jahr neu angeordnet
Neue Quad-Lautsprecher für besseren Klang
Neue Quad-Lautsprecher für besseren Klang
Die Bildschirmränder sind nun deutlich schmaler als beim alten Modell
Die Bildschirmränder sind nun deutlich schmaler als beim alten Modell

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Ausstattung

Bei den Anschlüssen gab es Veränderungen gegenüber dem alten EliteBook x360 1030 G2. Sowohl der microSD-Leser und der SmartCard-Leser als auch der proprietäre Stromanschluss wurden beim 1030 G3 gestrichen, während der Nano-SIM-Steckplatz weiterhin optional ist. Im Gegenzug gibt es einen zusätzlichen USB-C-Anschluss, der auch zum Laden genutzt werden kann. Wer einen Netzwerkanschluss oder die zuvor genannten Kartenleser benötigt, wird nicht um Dongles oder Dockingstationen herumkommen.

Vorn: Keine Anschlüsse
Vorn: Keine Anschlüsse
Rechts: Lautstärkewippe, 2x USB-C + Thunderbolt 3, DriveLock, HDMI 1.4
Rechts: Lautstärkewippe, 2x USB-C + Thunderbolt 3, DriveLock, HDMI 1.4
Hinten: Keine Anschlüsse
Hinten: Keine Anschlüsse
Links: USB 3.1 Typ-A, 3,5-mm-Audio, Power-Button, Nano-SIM-Slot (optional)
Links: USB 3.1 Typ-A, 3,5-mm-Audio, Power-Button, Nano-SIM-Slot (optional)

Kommunikation

Die Intel-8265-WLAN-Karte kennen wir bereits aus dem Vorgänger und es gibt keine Verbindungsprobleme. Einige moderne Laptops werden aber bereits mit der neuen Intel 9260 ausgeliefert, die noch bessere Transferraten ermöglichen sollte. Bei zukünftigen Geräten wird HP vermutlich ebenfalls aufrüsten.

Optional ist das EliteBook mit einem Intel XMM 7360 WWAN-Modul verfügbar, um auch unterwegs auf LTE-Netze zugreifen zu können.

Networking
iperf3 Client (receive) TCP 1 m 4M x10
Huawei Matebook X Pro i5
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
660 MBit/s ∼100% +5%
HP EliteBook x360 1030 G3
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
627 MBit/s ∼95%
HP EliteBook x360 1030 G2
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
613 MBit/s ∼93% -2%
Dell XPS 13-9365 2-in-1
802.11 a/b/g/n/ac
309 MBit/s ∼47% -51%
iperf3 Client (transmit) TCP 1 m 4M x10
Huawei Matebook X Pro i5
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
513 MBit/s ∼100% +2%
HP EliteBook x360 1030 G3
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
502 MBit/s ∼98%
Dell XPS 13-9365 2-in-1
802.11 a/b/g/n/ac
471 MBit/s ∼92% -6%
HP EliteBook x360 1030 G2
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
455 MBit/s ∼89% -9%

Sicherheit

HP hat in letzter Zeit mehr in die Sicherheit seiner Business-Geräte investiert. Abgesehen von dem normalen Fingerabdruck-Scanner wird das System mit einer Reihe von Softwarelösungen ausgeliefert, die man bei der Konkurrenz so nicht findet. HP Sure Start stellt sicher, dass immer ein sauberes Backup des BIOS vorhanden ist, HP BIOSphere erkennt und verhindert Angriffe auf das BIOS und HP WorkWise verbindet ein Bluetooth-Smartphone für die Zwei-Faktor-Authentifizierung und Datentransfers. Der integrierte Sichtschutzfilter ermöglicht kleinere Blickwinkel.

Zubehör

Zum Lieferumfang gehört eine Schnellstartanleitung, eine DVD mit Windows 10 Pro und eine Recovery-DVD. Wir hätten USB-Sticks bevorzugt, da man für DVDs natürlich auch ein optisches Laufwerk benötigt. Das System ist kompatibel mit Thunderbolt-3-Dockingstationen und kann gleichzeitig geladen werden und einen externen Monitor ansteuern.

Wartung

(Quelle: HP)
(Quelle: HP)

Die untere Abdeckung wird lediglich durch 5 Torx-Schrauben (T5) gesichert. Leider sitzt der Deckel aber extrem fest und es ist nicht leicht, ihn ohne Beschädigungen zu entfernen. HPs detaillierter Maintenance Guide zeigt, dass die meisten Komponenten inklusive des WWAN und der M.2-SSD ausgetauscht werden können, während der Arbeitsspeicher verlötet ist.

Garantie

Standardmäßig liegt die Garantie bei einem Jahr, kann aber mit den HP Care Packs erweitert bzw. verlängert werden.

Eingabegeräte

Tastatur

An der Chiclet-Tastatur hat sich nicht viel verändert. Nach wie vor gibt es eine zweistufige Hintergrundbeleuchtung und jede Taste bietet einen straffen sowie gleichmäßigen Anschlag, wie wir es auch schon von den Spectre-13-Modellen kennen. Die Tastengeräusche sind recht leise und das Tippgefühl ist bei weitem nicht so schwammig wie bei einem Pavilion-Laptop, den wir vor kurzem getestet haben. Das größte Problem der Tastatur sind weiterhin die kleinen Pfeiltasten.

Touchpad

Das Glass-Touchpad (11,1 x 6,5 cm) wurde unverändert vom EliteBook x360 1030 G2 übernommen. Das ist aber nicht notwendigerweise ein Makel, denn schon bei der letzten Generation gab es weiche Zeigerbewegungen und zuverlässige Gleiteigenschaften unabhängig von der Eingabegeschwindigkeit. HP setzt leider immer noch auf integrierte Maustasten, obwohl dedizierte etwas präziser sind. Wer lieber einen Pointstick nutzt, muss auf die traditionelleren EliteBook-800-Geräte ausweichen.

Die straffen Tasten sind relativ leise und bieten ein gutes Tippgefühl
Die straffen Tasten sind relativ leise und bieten ein gutes Tippgefühl
Weder bei der Mechanik noch dem Layout gab es große Änderungen
Weder bei der Mechanik noch dem Layout gab es große Änderungen

Display

HP verwendet erneut Panels von Chi Mei für den 1080p-Touchscreen, der mit Gorilla Glass 4 geschützt ist. Insgesamt bietet der Hersteller jedoch fünf verschiedene Bildschirme für das EliteBook x360 1030 G3: 4K UHD spiegelnd mit einer Helligkeit von 500 cd/m², 1080p Anti-Glare mit Privacy-Filter und 700 cd/m², 1080p spiegelnd mit Privacy-Filter und 700 cd/m², 1080p Anit-Glare mit 400 cd/m² oder 1080p spiegelnd mit 400 cd/m². Eigentlich ist es gut, Auswahlmöglichkeiten zu haben, doch bei vier verschiedenen 1080p-Panels ist es nicht immer leicht, die richtige Wahl zu treffen. Viele Shops geben nämlich nur die Auflösung, nicht aber die Helligkeit an. Vor dem Kauf sollte man also genau hinsehen.

Unser Testgerät ist mit dem spiegelnden 1080p-Bildschirm ausgerüstet, der PSR (Panel Self Refresh) sowie 100 % sRGB bietet. Unsere Messungen zeigen ein exzellentes Kontrastverhältnis und bestätigen die beworbene Farbraumabdeckung. Die starke Hintergrundbeleuchtung ist ein deutlicher Vorteil gegenüber dem recht dunklen EliteBook x360 1030 G2. Wir können leichte Lichthöfe erkennen, die im Alltag aber nicht weiter stören. PWM kommt bei einer Helligkeit von 62 % oder weniger zum Einsatz. Ob das auch für das 700-cd/m²-Panel gilt, muss sich aber noch zeigen.

Subpixel-Anordnung (166 DPI)
Subpixel-Anordnung (166 DPI)
Leichtes Screen-Bleeding
Leichtes Screen-Bleeding
433.3
cd/m²
455.1
cd/m²
428.1
cd/m²
453.2
cd/m²
470.1
cd/m²
436.6
cd/m²
447.4
cd/m²
454.4
cd/m²
411.8
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 470.1 cd/m² Durchschnitt: 443.3 cd/m² Minimum: 21.8 cd/m²
Ausleuchtung: 88 %
Helligkeit Akku: 470.1 cd/m²
Kontrast: 1237:1 (Schwarzwert: 0.38 cd/m²)
ΔE Color 2.47 | 0.4-29.43 Ø6.3, calibrated: 1.52
ΔE Greyscale 3.7 | 0.64-98 Ø6.5
98.2% sRGB (Argyll 3D) 62% AdobeRGB 1998 (Argyll 3D)
Gamma: 2.35
HP EliteBook x360 1030 G3
Chi Mei CMN1380, IPS, 13.3, 1920x1080
Lenovo Yoga 730-13IKB
B133ZAN02.3, IPS LED, 13.3, 3840x2160
Apple MacBook Pro 13 2018 Touchbar i5
APPA03E, IPS, 13.3, 2560x1600
Fujitsu Lifebook U938
Sharp LQ133M1JW28, IPS, 13.3, 1920x1080
Dell XPS 13-9365 2-in-1
IPS, 13.3, 1920x1080
HP EliteBook x360 1030 G2
CMN1374, IPS, 13.3, 1920x1080
Response Times
-30%
104%
-41%
-49%
-24%
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
39.2 (20.4, 18.8)
54 (24.4, 29.6)
-38%
46 (21, 25)
-17%
43 (21, 22)
-10%
48 (16.4, 31.6)
-22%
55.2 (21.2, 34)
-41%
Response Time Black / White *
25.6 (14, 11.6)
31.2 (16.4, 14.8)
-22%
32 (17, 15)
-25%
29 (16, 13)
-13%
32.8 (7.6, 25.2)
-28%
27.2 (7.6, 19.6)
-6%
PWM Frequency
26040 (62)
118000 (75, 150)
353%
217 (20)
-99%
1042 (29)
-96%
Bildschirm
-14%
28%
-5%
-45%
-33%
Helligkeit Bildmitte
470.1
310
-34%
519
10%
344
-27%
322.6
-31%
262
-44%
Brightness
443
299
-33%
504
14%
320
-28%
306
-31%
256
-42%
Brightness Distribution
88
93
6%
95
8%
77
-12%
91
3%
83
-6%
Schwarzwert *
0.38
0.2
47%
0.33
13%
0.31
18%
0.19
50%
0.25
34%
Kontrast
1237
1550
25%
1573
27%
1110
-10%
1698
37%
1048
-15%
DeltaE Colorchecker *
2.47
4.2
-70%
0.4
84%
2.72
-10%
7.7
-212%
5.13
-108%
Colorchecker DeltaE2000 max. *
5.73
8
-40%
2.8
51%
5.92
-3%
11.1
-94%
9.46
-65%
Colorchecker DeltaE2000 calibrated *
1.52
1.4
8%
DeltaE Graustufen *
3.7
6.2
-68%
2.2
41%
2.74
26%
7.9
-114%
6.23
-68%
Gamma
2.35 94%
2.1 105%
2.22 99%
2.38 92%
2.88 76%
2.45 90%
CCT
7373 88%
6983 93%
6908 94%
6794 96%
7044 92%
6413 101%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
62
62.8
1%
77.3
25%
61
-2%
44.1
-29%
57.84
-7%
Color Space (Percent of sRGB)
98.2
97.6
-1%
99.99
2%
94
-4%
69.9
-29%
88.57
-10%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
-22% / -17%
66% / 45%
-23% / -13%
-47% / -46%
-29% / -32%

* ... kleinere Werte sind besser

Wie wir gerade schon erwähnt haben, wird der kleinere sRGB-Farbraum vollständig abgedeckt; AdobeRGB immerhin noch zu 62 %. Hier liegt das HP auf dem Niveau von anderen hochwertigen Ultrabooks wie dem XPS 13Blade Stealth oder Spectre 13, bei denen mehr als 95 % sRGB üblich sind. Wer jedoch im AdobeRGB-Farbraum arbeiten möchte, sollte Geräte wie das Zenbook Pro 15 in Betracht ziehen, wo es Panels mit fast vollständiger AdobeRGB-Abdeckung gibt.

vs. sRGB
vs. sRGB
vs. AdobeRGB
vs. AdobeRGB

Unsere Messungen mit einem X-Rite Spektralfotometer ermitteln eine etwas kühle Farbtemperatur und ziemlich schlechte Graustufendarstellung, die wir von einem hochpreisigen Business-Laptop so nicht erwartet haben. Mit einer Kalibrierung können wir die beiden Werte aber deutlich verbessern. Die Farbgenauigkeit gegenüber der sRGB-Referenz ist bei allen Sättigungsleveln sehr gut, sogar vor der Kalibrierung.

Graustufen (vor der Kalibrierung)
Graustufen (vor der Kalibrierung)
Sättigung (vor der Kalibrierung)
Sättigung (vor der Kalibrierung)
ColorChecker (vor der Kalibrierung)
ColorChecker (vor der Kalibrierung)
Graustufen (nach der Kalibrierung)
Graustufen (nach der Kalibrierung)
Sättigung (nach der Kalibrierung)
Sättigung (nach der Kalibrierung)
ColorChecker (nach der Kalibrierung)
ColorChecker (nach der Kalibrierung)

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
25.6 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 14 ms steigend
↘ 11.6 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind mittelmäßig und dadurch für Spieler eventuell zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 44 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten durchschnittlich (25.7 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
39.2 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 20.4 ms steigend
↘ 18.8 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 42 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten durchschnittlich (41.1 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM festgestellt 26040 Hz ≤ 62 % Helligkeit

Das Display flackert mit 26040 Hz (höchstwahrscheinlich durch Pulsweitenmodulation PWM) bei einer eingestellten Helligkeit von 62 % und darunter. Darüber sollte es zu keinem Flackern kommen.

Die Frequenz von 26040 Hz ist sehr hoch und sollte daher auch bei empfindlichen Personen zu keinen Problemen führen.

Im Vergleich: 53 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 8872 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

Solange man Reflexionen vermeiden kann, ist die Sichtbarkeit im Schatten gut. Aufgrund des extrem spiegelnden Displays ist das allerdings gar nicht so leicht, und oftmals hat man es mit einem Spiegel zu tun. Die Blickwinkel sind jedoch sehr gut und es gibt keine großen Helligkeits- oder Farbveränderungen, man kann das 360-Grad-Scharnier also voll ausnutzen.

Im Freien dürfte das optionale 700-cd/m²-Panel deutlich besser abschneiden, wenn man im Schatten arbeitet. Allerdings müsste die Helligkeit noch deutlich heller sein, um direkte Sonneneinstrahlung zu kompensieren. HPs "Anti-Glare"-Modelle sollten hier einen Vorteil haben.

In der Sonne
In der Sonne
Im Schatten
Im Schatten
In der Sonne
In der Sonne
Weite IPS-Blickwinkel
Weite IPS-Blickwinkel

Leistung

Es gibt zwar verschiedene Auswahlmöglichkeiten für den Massenspeicher und den Bildschirm, doch auf die Leistung kann man nicht viel Einfluss nehmen. Alle derzeitigen Konfigurationen werden entweder mit dem Core i5-8250U oder dem i7-8550U ausgeliefert, jeweils in Kombination mit der integrierten UHD Graphics 620 sowie aufgelötetem Arbeitsspeicher. Wer mehr Grafikleistung benötigt, sollte einen Blick auf das Huawei MateBook X Pro werfen.

 

Prozessor

Wenn man von einem EliteBook x360 1030 G2 mit dem Core i5-7300U kommt, kann man einen Leistungssprung von etwa 40 Prozent in Multi-Thread-Szenarios erwarten. Unsere Cinebench-Ergebnisse entsprechen in etwa den Erwartungen bzw. liegen etwas darunter aufgrund von Throttling. Bei längerer Belastung mit unserer CB-Schleife fällt das ursprüngliche Ergebnis von 532 Punkten um etwa 10 %.

Bei der Auswahl des optionalen Core i7-8550U dürfte sich die Leistung bestenfalls minimal gegenüber dem i5 verbessern. Der i7-8550U im Spectre x360 15 ist im Cinebench R15 beispielsweise nur 6 % schneller, und auch im EliteBook dürfte der Core i7 Probleme mit Throttling haben.

Weitere technische Informationen und Benchmark-Ergebnisse zum Core i5-8250U sind hier verfügbar.

Cinebench R11.5 64 Bit
Cinebench R11.5 64 Bit
Cinebench R15
Cinebench R15
0102030405060708090100110120130140150160170180190200210220230240250260270280290300310320330340350360370380390400410420430440450460470480490500510520530540Tooltip
Cinebench R15 CPU Multi 64 Bit
Cinebench R15
CPU Single 64Bit
Microsoft Surface Laptop i7
Intel Core i7-7660U
154 Points ∼74% +9%
HP Spectre x360 15-ch011nr
Intel Core i7-8550U
149 Points ∼72% +6%
Lenovo ThinkPad 25
Intel Core i7-7500U
146 Points ∼71% +4%
HP EliteBook x360 1030 G2
Intel Core i5-7300U
144 Points ∼70% +2%
HP Envy x360 15-bq102ng
AMD Ryzen 5 2500U
142 Points ∼69% +1%
Acer Swift 3 SF315-41-R6J9
AMD Ryzen 7 2700U
141 Points ∼68% 0%
HP EliteBook x360 1030 G3
Intel Core i5-8250U
141 Points ∼68%
Durchschnittliche Intel Core i5-8250U
  (81 - 147, n=75)
141 Points ∼68% 0%
Dell Inspiron 15 7000 7577
Intel Core i5-7300HQ
134 Points ∼65% -5%
Asus Zenbook UX310UQ-GL011T
Intel Core i7-6500U
130 Points ∼63% -8%
Dell XPS 13-9365 2-in-1
Intel Core i7-7Y75
130 Points ∼63% -8%
CPU Multi 64Bit
HP Envy x360 15-bq102ng
AMD Ryzen 5 2500U
618 Points ∼20% +25%
Durchschnittliche Intel Core i5-8250U
  (320 - 730, n=78)
568 Points ∼18% +15%
Acer Swift 3 SF315-41-R6J9
AMD Ryzen 7 2700U
530 Points ∼17% +8%
HP Spectre x360 15-ch011nr
Intel Core i7-8550U
523 Points ∼17% +6%
Dell Inspiron 15 7000 7577
Intel Core i5-7300HQ
507 Points ∼16% +3%
HP EliteBook x360 1030 G3
Intel Core i5-8250U
493 Points ∼16%
Microsoft Surface Laptop i7
Intel Core i7-7660U
397 (min: 337, max: 397) Points ∼13% -19%
Lenovo ThinkPad 25
Intel Core i7-7500U
367 Points ∼12% -26%
HP EliteBook x360 1030 G2
Intel Core i5-7300U
346 Points ∼11% -30%
Asus Zenbook UX310UQ-GL011T
Intel Core i7-6500U
327 Points ∼11% -34%
Dell XPS 13-9365 2-in-1
Intel Core i7-7Y75
258 Points ∼8% -48%
Cinebench R11.5
CPU Single 64Bit
Microsoft Surface Laptop i7
Intel Core i7-7660U
1.84 Points ∼0% +13%
HP EliteBook x360 1030 G2
Intel Core i5-7300U
1.64 Points ∼0% +1%
HP EliteBook x360 1030 G3
Intel Core i5-8250U
1.63 Points ∼0%
Durchschnittliche Intel Core i5-8250U
  (0.91 - 1.79, n=31)
1.612 Points ∼0% -1%
Lenovo ThinkPad 25
Intel Core i7-7500U
1.61 Points ∼0% -1%
HP Envy x360 15-bq102ng
AMD Ryzen 5 2500U
1.61 Points ∼0% -1%
Acer Swift 3 SF315-41-R6J9
AMD Ryzen 7 2700U
1.58 Points ∼0% -3%
Dell XPS 13-9365 2-in-1
Intel Core i7-7Y75
1.54 Points ∼0% -6%
Dell Inspiron 15 7000 7577
Intel Core i5-7300HQ
1.53 Points ∼0% -6%
Asus Zenbook UX310UQ-GL011T
Intel Core i7-6500U
1.48 Points ∼0% -9%
CPU Multi 64Bit
HP Envy x360 15-bq102ng
AMD Ryzen 5 2500U
6.91 Points ∼0% +28%
Durchschnittliche Intel Core i5-8250U
  (3.15 - 7.76, n=31)
6.03 Points ∼0% +11%
Acer Swift 3 SF315-41-R6J9
AMD Ryzen 7 2700U
5.88 Points ∼0% +9%
Dell Inspiron 15 7000 7577
Intel Core i5-7300HQ
5.85 Points ∼0% +8%
HP EliteBook x360 1030 G3
Intel Core i5-8250U
5.41 Points ∼0%
Microsoft Surface Laptop i7
Intel Core i7-7660U
4.39 Points ∼0% -19%
HP EliteBook x360 1030 G2
Intel Core i5-7300U
3.57 Points ∼0% -34%
Lenovo ThinkPad 25
Intel Core i7-7500U
3.4 Points ∼0% -37%
Asus Zenbook UX310UQ-GL011T
Intel Core i7-6500U
3.15 Points ∼0% -42%
Dell XPS 13-9365 2-in-1
Intel Core i7-7Y75
2.98 Points ∼0% -45%
Super Pi Mod 1.5 XS 32M - ---
Durchschnittliche Intel Core i5-8250U
  (2.2 - 7575, n=67)
1360 Seconds * ∼6%
Acer Swift 3 SF315-41-R6J9
AMD Ryzen 7 2700U
697.5 Seconds * ∼3%
HP Envy x360 15-bq102ng
AMD Ryzen 5 2500U
696.928 Seconds * ∼3%
Lenovo ThinkPad 25
Intel Core i7-7500U
594.092 Seconds * ∼3%
Dell XPS 13-9365 2-in-1
Intel Core i7-7Y75
585.172 Seconds * ∼3%

* ... kleinere Werte sind besser

Cinebench R11.5 OpenGL 64Bit
44.68 fps
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
5.41 Points
Cinebench R11.5 CPU Single 64Bit
1.63 Points
Cinebench R15 OpenGL 64Bit
50.48 fps
Cinebench R15 Ref. Match 64Bit
97.8 %
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
493 Points
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
141 Points
Hilfe

System Performance

Die PCMark-8-Ergebnisse des HP liegen ein wenig unter dem Durchschnitt für Modelle mit dem i5-8250U, während es im PCMark 10 genau andersherum ist. Selbst das letztjährige EliteBook x360 1030 G2 schafft mehr Punkte im PCMark 8. Insgesamt gab es aber dennoch keine Probleme beim Betrieb.

PCMark 10
PCMark 10
PCMark 8 Home Accelerated
PCMark 8 Home Accelerated
PCMark 8 Work Accelerated
PCMark 8 Work Accelerated
PCMark 10 - Score
HP EliteBook x360 1030 G3
UHD Graphics 620, 8250U, Samsung PM871b MZNLN128HAHQ
3695 Points ∼48%
Durchschnittliche Intel Core i5-8250U, Intel UHD Graphics 620
  (2208 - 4081, n=48)
3302 Points ∼43% -11%
Apple MacBook Pro 13 2018 Touchbar i5
Iris Plus Graphics 655, 8259U
3284 Points ∼42% -11%
PCMark 8
Work Score Accelerated v2
HP EliteBook x360 1030 G2
HD Graphics 620, 7300U, Sandisk SD8TN8U-256G-1006
4803 Points ∼74% +11%
Dell XPS 13-9365 2-in-1
HD Graphics 615, 7Y75, Toshiba NVMe THNSN5256GPUK
4674 Points ∼72% +8%
Durchschnittliche Intel Core i5-8250U, Intel UHD Graphics 620
  (2699 - 5106, n=45)
4660 Points ∼72% +7%
Apple MacBook Pro 13 2018 Touchbar i5
Iris Plus Graphics 655, 8259U
4399 Points ∼68% +1%
HP EliteBook x360 1030 G3
UHD Graphics 620, 8250U, Samsung PM871b MZNLN128HAHQ
4336 Points ∼67%
Home Score Accelerated v2
HP EliteBook x360 1030 G2
HD Graphics 620, 7300U, Sandisk SD8TN8U-256G-1006
3774 Points ∼62% +9%
Apple MacBook Pro 13 2018 Touchbar i5
Iris Plus Graphics 655, 8259U
3665 Points ∼60% +6%
Durchschnittliche Intel Core i5-8250U, Intel UHD Graphics 620
  (3076 - 4458, n=53)
3630 Points ∼60% +5%
HP EliteBook x360 1030 G3
UHD Graphics 620, 8250U, Samsung PM871b MZNLN128HAHQ
3453 Points ∼57%
Dell XPS 13-9365 2-in-1
HD Graphics 615, 7Y75, Toshiba NVMe THNSN5256GPUK
3134 Points ∼51% -9%
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
3453 Punkte
PCMark 8 Work Score Accelerated v2
4336 Punkte
Hilfe

Massenspeicher

Aufgrund der eingeschränkten Platzverhältnisse steht nur ein einzelner M.2-2280-Steckplatz zur Verfügung. NVMe-Laufwerke werden unterstützt, doch die 128 GB große Samsung PM871b in unserem Testgerät ist nur via SATA-3 angebunden.

Die sequentiellen Transferraten liegen bei 488 MB/s (Lesen) bzw. 403 MB/s (Schreiben) und sind in Ordnung für eine SATA-3-SSD. Allerdings sind selbst günstige NVMe-SSDs oftmals doppelt so schnell. Wer also oft mit großen Datenmengen oder sehr vielen Daten hantiert, ist mit einer NVMe-SSD besser aufgehoben.

Weitere Benchmarks sind in unserer SSD/HDD-Liste verfügbar.

CDM 5
CDM 5
AS SSD
AS SSD
HP EliteBook x360 1030 G3
Samsung PM871b MZNLN128HAHQ
Fujitsu Lifebook U938
Micron 1100 MTFDDAV256TBN
Huawei Matebook X Pro i5
Samsung PM961 MZVLW256HEHP
Dell XPS 13-9365 2-in-1
Toshiba NVMe THNSN5256GPUK
HP EliteBook x360 1030 G2
Sandisk SD8TN8U-256G-1006
Lenovo ThinkPad 25
Samsung SM961 MZVKW512HMJP m.2 PCI-e
AS SSD
28%
189%
125%
-11%
224%
Copy Game MB/s
164.53
275.8
68%
486.26
196%
725.64
341%
178.53
9%
598.28
264%
Copy Program MB/s
74.3
163.91
121%
312.26
320%
263.84
255%
110.56
49%
400.56
439%
Copy ISO MB/s
208.12
442.42
113%
739.44
255%
950.1
357%
255.92
23%
1272.23
511%
Score Total
781
885
13%
2575
230%
1495
91%
736
-6%
2811
260%
Score Write
268
419
56%
620
131%
375
40%
194
-28%
837
212%
Score Read
335
306
-9%
1329
297%
752
124%
362
8%
1317
293%
Access Time Write *
0.048
0.057
-19%
0.036
25%
0.037
23%
0.075
-56%
0.031
35%
Access Time Read *
0.093
0.099
-6%
0.058
38%
0.045
52%
0.143
-54%
0.04
57%
4K-64 Write
156.5
308.75
97%
399.62
155%
204.71
31%
120.88
-23%
639.91
309%
4K-64 Read
255.09
235.66
-8%
1039.05
307%
586.33
130%
286.23
12%
1129.66
343%
4K Write
70.83
73.85
4%
103.13
46%
96.88
37%
52.56
-26%
113.01
60%
4K Read
31.07
24.41
-21%
48.33
56%
37.69
21%
27.37
-12%
50.38
62%
Seq Write
403.21
364.45
-10%
1169.65
190%
735.07
82%
201.9
-50%
839.91
108%
Seq Read
488.2
455.47
-7%
2415.81
395%
1283.12
163%
486.87
0%
1368.91
180%

* ... kleinere Werte sind besser

Samsung PM871b MZNLN128HAHQ
CDM 5/6 Read Seq Q32T1: 547.2 MB/s
CDM 5/6 Write Seq Q32T1: 396.8 MB/s
CDM 5/6 Read 4K Q32T1: 179.7 MB/s
CDM 5/6 Write 4K Q32T1: 193.3 MB/s
CDM 5 Read Seq: 498.3 MB/s
CDM 5 Write Seq: 466.4 MB/s
CDM 5/6 Read 4K: 34.13 MB/s
CDM 5/6 Write 4K: 64.28 MB/s

Grafikkarte

Im Vergleich zur alten HD Graphics 620 bringt die UHD Graphics 620 keinen signifikanten Leistungszuwachs. Im 3DMark ist das neue Modell rund 18 % schneller als das vorherige EliteBook x360 1030 G2, doch das ist kaum der Sprung, den sich viele Casual Gamer gewünscht hätten. Systeme mit der Radeon RX Vega 8 oder GeForce MX150 sind in der Regel mehr als doppelt so schnell.

Weitere Informationen und Benchmarks der UHD Graphics 620 gibt es in unserer Technik-Sektion.

3DMark 11
3DMark 11
Cloud Gate
Cloud Gate
3DMark 11
1280x720 Performance Combined
Huawei Matebook X Pro i5
NVIDIA GeForce MX150, 8250U
3538 Points ∼20% +138%
Lenovo ThinkPad 25
NVIDIA GeForce 940MX, 7500U
2975 Points ∼17% +100%
Acer Swift 3 SF315-41-R6J9
AMD Radeon RX Vega 10, 2700U
2734 Points ∼16% +84%
HP Envy x360 15-bq102ng
AMD Radeon RX Vega 8, 2500U
2683 Points ∼15% +80%
Asus Zenbook UX310UQ-GL011T
NVIDIA GeForce 940MX, 6500U
1823 Points ∼10% +22%
HP EliteBook x360 1030 G3
Intel UHD Graphics 620, 8250U
1489 Points ∼8%
Durchschnittliche Intel UHD Graphics 620
  (959 - 1891, n=88)
1468 Points ∼8% -1%
Durchschnittliche Intel Core i5-8250U, Intel UHD Graphics 620
  (959 - 1853, n=53)
1409 Points ∼8% -5%
HP EliteBook x360 1030 G2
Intel HD Graphics 620, 7300U
1347 Points ∼8% -10%
Dell XPS 13-9365 2-in-1
Intel HD Graphics 615, 7Y75
1313 Points ∼7% -12%
1280x720 Performance GPU
Acer Swift 3 SF315-41-R6J9
AMD Radeon RX Vega 10, 2700U
3728 Points ∼7% +114%
HP Envy x360 15-bq102ng
AMD Radeon RX Vega 8, 2500U
3549 Points ∼7% +104%
Huawei Matebook X Pro i5
NVIDIA GeForce MX150, 8250U
3483 Points ∼7% +100%
Lenovo ThinkPad 25
NVIDIA GeForce 940MX, 7500U
2849 Points ∼6% +64%
Asus Zenbook UX310UQ-GL011T
NVIDIA GeForce 940MX, 6500U
2321 Points ∼5% +34%
HP EliteBook x360 1030 G3
Intel UHD Graphics 620, 8250U
1738 Points ∼3%
Durchschnittliche Intel UHD Graphics 620
  (1235 - 1915, n=88)
1657 Points ∼3% -5%
Durchschnittliche Intel Core i5-8250U, Intel UHD Graphics 620
  (1420 - 1854, n=53)
1650 Points ∼3% -5%
HP EliteBook x360 1030 G2
Intel HD Graphics 620, 7300U
1476 Points ∼3% -15%
Dell XPS 13-9365 2-in-1
Intel HD Graphics 615, 7Y75
1370 Points ∼3% -21%
3DMark - 1280x720 Cloud Gate Standard Graphics
Huawei Matebook X Pro i5
NVIDIA GeForce MX150, 8250U
16553 Points ∼9% +75%
Acer Swift 3 SF315-41-R6J9
AMD Radeon RX Vega 10, 2700U
15613 Points ∼8% +65%
HP Envy x360 15-bq102ng
AMD Radeon RX Vega 8, 2500U
15186 Points ∼8% +60%
Lenovo ThinkPad 25
NVIDIA GeForce 940MX, 7500U
13362 Points ∼7% +41%
HP EliteBook x360 1030 G3
Intel UHD Graphics 620, 8250U
9478 Points ∼5%
Durchschnittliche Intel UHD Graphics 620
  (6910 - 10493, n=80)
8728 Points ∼5% -8%
Durchschnittliche Intel Core i5-8250U, Intel UHD Graphics 620
  (7231 - 10331, n=47)
8573 Points ∼5% -10%
Asus Zenbook UX310UQ-GL011T
NVIDIA GeForce 940MX, 6500U
8519 Points ∼5% -10%
HP EliteBook x360 1030 G2
Intel HD Graphics 620, 7300U
8220 Points ∼4% -13%
Dell XPS 13-9365 2-in-1
Intel HD Graphics 615, 7Y75
7839 Points ∼4% -17%
3DMark 11 Performance
1902 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
8008 Punkte
Hilfe
min. mittel hoch max.
BioShock Infinite (2013) 68.634.929.59.4fps
The Witcher 3 (2015) 17.210.76.5fps
Rise of the Tomb Raider (2016) 20.713.26.6fps

Stresstest

Wir verwenden synthetische Tools, um die Stabilität des Systems bei maximaler Belastung zu testen. Mit Prime95 arbeitet die CPU für einige Sekunden mit 3 GHz, bis die Temperatur 67 °C erreicht. Danach fällt der Takt auf 2,1 GHz, um eine kühlere Kerntemperatur aufrechtzuerhalten. Das deckt sich mit unseren Beobachtungen während der Cinebench-Schleife, in der das Ergebnis im zweiten Durchlauf abfällt. 2,1 GHz liegen aber immer noch klar über dem Basistakt von 1,6 GHz des i5-8250U, das EliteBook kann also zumindest einen Teil des Turbo Boosts ausnutzen. Die Kerntemperatur pendelt sich unter Last bei etwa 60 °C ein.

Im Akkubetrieb wird sowohl die CPU- als auch die GPU-Leistung reduziert. Ein 3DMark-11-Test abseits der Steckdose ermittelt 4.884 (Physics) und 1.237 Punkte (Graphics) gegenüber 5.571 bzw. 1.738 Punkten im Netzbetrieb.

Leerlauf
Leerlauf
Prime95
Prime95
FurMark
FurMark
Maximale Last
Maximale Last
CPU-Takt (GHz) GPU-Takt (MHz) durchschnittliche CPU-Temperatur (°C)
Prime95 Last 2,1 -- 61
FurMark Last -- 848 58
Prime95 + FurMark Last 0,8 648 57

Emissionen

Geräuschemissionen

Leise Lüfter
Leise Lüfter

HP hat die Kühlung aufgerüstet und verwendet gegenüber dem alten 1030 G2 nun zwei anstatt nur einen Lüfter. Die Ergebnisse sprechen für sich, denn das 1030 G3 ist unter Last spürbar leiser als der Vorgänger. Wenig überraschend sind die Werte auf dem Niveau des aktuellen Spectre x360 13. Mit maximal 33,5 dB(A) ist das EliteBook leiser als die meisten Ultrabooks, die nur mit einem Lüfter auskommen müssen.

Bei leichter Last wie der Textverarbeitung oder dem Schreiben von Mails bleiben die Lüfter deaktiviert, allerdings springen sie auch schnell an. Das gilt beispielsweise für das Surfen im Internet bzw. Streamen, wo wir zwischen 29 bis 31 dB(A) messen. In einem leisen Raum ist das hörbar, aber keineswegs störend.

Bei unserem Testgerät konnten wir keine störenden elektronischen Geräusche bzw. Spulenfiepen hören.

Lautstärkediagramm

Idle
28.5 / 28.5 / 28.5 dB(A)
HDD
29.5 dB(A)
Last
31.3 / 33.5 dB(A)
  red to green bar
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   Audix TM1, Arta (aus 15 cm gemessen)   Umgebungsgeräusche: 28.5 dB(A)
HP EliteBook x360 1030 G3
UHD Graphics 620, 8250U, Samsung PM871b MZNLN128HAHQ
HP EliteBook x360 1030 G2
HD Graphics 620, 7300U, Sandisk SD8TN8U-256G-1006
Lenovo ThinkPad 25
GeForce 940MX, 7500U, Samsung SM961 MZVKW512HMJP m.2 PCI-e
Lenovo Yoga 730-13IKB
UHD Graphics 620, 8550U, SK Hynix 512GB M.2 (HFS512GD9TNG)
HP Envy x360 15-bq102ng
Vega 8, 2500U, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
Geräuschentwicklung
-4%
-5%
-11%
-11%
aus / Umgebung *
28.5
29
-2%
27.9
2%
29.7
-4%
30.13
-6%
Idle min *
28.5
29
-2%
27.9
2%
29.7
-4%
30.13
-6%
Idle avg *
28.5
29
-2%
27.9
2%
29.7
-4%
30.13
-6%
Idle max *
28.5
29
-2%
30
-5%
30.7
-8%
30.13
-6%
Last avg *
31.3
33.6
-7%
37.6
-20%
39.3
-26%
38.8
-24%
Last max *
33.5
35.8
-7%
37.6
-12%
39.3
-17%
38.8
-16%
Witcher 3 ultra *
37.6

* ... kleinere Werte sind besser

Temperatur

Die beiden Lüfterauslässe unter maximaler Last
Die beiden Lüfterauslässe unter maximaler Last

Die Temperaturverteilung entspricht der symmetrischen Kühlung. Maximal messen wir bis zu 45 °C, während es beim alten Modell nur 37 °C waren. Wir empfehlen das Arbeiten auf einem flachen Tisch bei hoher und andauernder Belastung, damit die Lüftungsgitter nicht blockiert werden.

Sowohl die Handballenauflage als auch die Tastatur bleiben aber relativ kühl und stören damit beim Tippen nicht. Die wärmste Stelle auf der Tastatur erreichte maximal 37 °C, allerdings erst nach einer Stunde maximaler CPU-Last.

Leerlauf (Oberseite)
Leerlauf (Oberseite)
Leerlauf (Unterseite)
Leerlauf (Unterseite)
Maximale Last (Oberseite)
Maximale Last (Oberseite)
Maximale Last (Unterseite)
Maximale Last (Unterseite)
Max. Last
 28.4 °C38 °C32.2 °C 
 27.4 °C37 °C26 °C 
 24.6 °C23.8 °C24.6 °C 
Maximal: 38 °C
Durchschnitt: 29.1 °C
30.6 °C45.4 °C31.4 °C
28.4 °C36 °C28.4 °C
26.4 °C27.8 °C26.6 °C
Maximal: 45.4 °C
Durchschnitt: 31.2 °C
Netzteil (max.)  31 °C | Raumtemperatur 20 °C | Fluke 62 Mini IR Thermometer

Lautsprecher

Business-Laptops sind eigentlich nicht für ihre gute Klangqualität bekannt, doch das letztjährige x360 1030 G2 überraschte uns mit der hohen Lautstärke und der B&O-Audio-Software, die für Telefonkonferenzen und den Einsatz des Mikrofons optimiert war. Das aktuelle x360 1030 G3 bietet noch mehr Lautsprecher und erreicht eine gute Sound-Qualität, wenn man die Klassifizierung und die kompakten Ausmaße berücksichtigt. Die meisten bezahlbaren Multimedia-Laptops wie das Ideapad 530s oder Pavilion 15 würden sich über solche Lautsprecher freuen. Die maximale Lautstärke reicht für einen mittelgroßen Konferenzraum und es gibt kein Rauschen oder Verzerrungen. Die Handballenauflage vibriert jedoch leicht, wenn man die Lautstärke aufdreht.

Vier Lautsprecherabdeckungen
Vier Lautsprecherabdeckungen
Pink-Noise-Messung
Pink-Noise-Messung
Direkte VOIP-Steuerung via B&O-Software
Direkte VOIP-Steuerung via B&O-Software
Funktionen für Konferenzen
Funktionen für Konferenzen
dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2035.841.72535.935.53131.633.34032.333.15030.432.16330.730.78030.630.810028.94212528.251.116027.460.420026.463.825025.468.431525.670.840024.969.350024.667.663023.965.180023.568.9100023.568125023.367.7160023.465.520002361.2250023.167.231502362.740002368.7500022.974.863002380.4800022.878.81000022.972.21250022.770.61600022.767.4SPL35.484.8N2.461.5median 23.4HP EliteBook x360 1030 G3median 67.7Delta1.13.235.335.132.931.831.83236.535.132.428.93328.936.328.848.32761.52752.924.860.92462.822.763.32269.521.267.82174.82075.919.472.718.97117.770.117.86917.671.817.668.117.671.417.673.717.670.417.571.617.671.617.669.617.459.717.583.630.662.51.5median 69.6Apple MacBook 12 (Early 2016) 1.1 GHzmedian 17.84.62.4hearing rangehide median Pink Noise
Frequenzdiagramm (für Vergleiche die Checkboxen oben an-/abwählen)
HP EliteBook x360 1030 G3 Audio Analyse

(±) | Mittelmäßig laut spielende Lautsprecher (80.43 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(±) | abgesenkter Bass - 9.6% geringer als der Median
(-) | keine lineare Bass-Wiedergabe (15% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 1.8% abweichend
(+) | lineare Mitten (4.8% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(±) | zu hohe Hochtöne, vom Median nur 6% abweichend
(±) | durchschnittlich lineare Hochtöne (11.7% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(+) | hörbarer Bereich ist sehr linear (11.4% Abstand zum Median
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 2% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 4% vergleichbar, 94% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 11%, durchschnittlich ist 22%, das schlechteste Gerät hat 53%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 5% aller getesteten Geräte waren besser, 2% vergleichbar, 93% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Apple MacBook 12 (Early 2016) 1.1 GHz Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (83.6 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(±) | abgesenkter Bass - 11.3% geringer als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (14.2% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 2.4% abweichend
(+) | lineare Mitten (5.5% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 2% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (4.5% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(+) | hörbarer Bereich ist sehr linear (9.3% Abstand zum Median
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 2% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 1% vergleichbar, 97% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 8%, durchschnittlich ist 19%, das schlechteste Gerät hat 47%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 2% aller getesteten Geräte waren besser, 1% vergleichbar, 98% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Energieverwaltung

Energieaufnahme

Im Leerlauf verbraucht das Notebook je nach Energieprofil und Helligkeit zwischen 4 und 9 Watt. Der Unterschied zwischen minimaler und maximaler Helligkeit liegt übrigens bei rund 4 %, wobei der Wert bei dem optionalen 700-cd/m²-Panel noch größer ausfallen dürfte.

Bei maximaler Last (Prime95 & FurMark) ist der Verbrauch ein wenig geringer als bei mittlerer Last (3DMark 06), da das Throttling früher auftritt. Insgesamt liegen die Werte aber auf dem Niveau des 13,3 Zoll großen Fujitsu Lifebook U938, da viele dünne Laptops mit CPU-Throttling zu kämpfen haben.

Das kompakte (7,5 x 7,5 x 3 cm) 65-Watt-Netzteil bietet mehr als genug Reserven für das Testgerät und kann auch andere Geräte via USB-C laden.

Prime95 nach 20s. Der Verbrauch liegt für wenige Sekunden bei 45 Watt, fällt dann aber aufgrund der reduzierten Leistung.
Prime95 nach 20s. Der Verbrauch liegt für wenige Sekunden bei 45 Watt, fällt dann aber aufgrund der reduzierten Leistung.
Helligkeit von 0 auf 100 Prozent nach 20s. Die maximale Helligkeit verbraucht 4 Watt mehr.
Helligkeit von 0 auf 100 Prozent nach 20s. Die maximale Helligkeit verbraucht 4 Watt mehr.
Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.41 / 0.6 Watt
Idledarkmidlight 3.8 / 7.5 / 8.6 Watt
Last midlight 33.1 / 31.8 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy
HP EliteBook x360 1030 G3
8250U, UHD Graphics 620, Samsung PM871b MZNLN128HAHQ, IPS, 1920x1080, 13.3
Fujitsu Lifebook U938
8250U, UHD Graphics 620, Micron 1100 MTFDDAV256TBN, IPS, 1920x1080, 13.3
Huawei Matebook X Pro i5
8250U, GeForce MX150, Samsung PM961 MZVLW256HEHP, IPS, 3000x2000, 13.9
Dell XPS 13-9365 2-in-1
7Y75, HD Graphics 615, Toshiba NVMe THNSN5256GPUK, IPS, 1920x1080, 13.3
HP EliteBook x360 1030 G2
7300U, HD Graphics 620, Sandisk SD8TN8U-256G-1006, IPS, 1920x1080, 13.3
Lenovo ThinkPad 25
7500U, GeForce 940MX, Samsung SM961 MZVKW512HMJP m.2 PCI-e, IPS, 1920x1080, 14
Stromverbrauch
19%
-36%
32%
9%
-34%
Idle min *
3.8
2.4
37%
3.5
8%
3.1
18%
3.2
16%
4.2
-11%
Idle avg *
7.5
5.5
27%
8.9
-19%
4.3
43%
5.5
27%
7.3
3%
Idle max *
8.6
6
30%
12.3
-43%
4.9
43%
6.5
24%
7.7
10%
Last avg *
33.1
31
6%
54.2
-64%
24.3
27%
29.7
10%
55.4
-67%
Last max *
31.8
32.6
-3%
52.1
-64%
22.8
28%
41.3
-30%
64.4
-103%
Witcher 3 ultra *
42.4
49.1

* ... kleinere Werte sind besser

Akkulaufzeit

Da sich weder bei der Akkukapazität, dem CPU-Verbrauch noch bei der Bildschirmauflösung viel gegenüber dem letztjährigen Modell getan hat, ähneln die Akkulaufzeiten des neuen x360 1030 G3 sehr denen des alten x360 1030 G2. Im praxisnahen WLAN-Betrieb (Helligkeit 150 cd/m²) kann man mit rund 10 Stunden rechnen, was auch auf dem Niveau von anderen 13-Zoll Ultrabooks mit Intels U-Prozessoren liegt.

Der komplette Ladevorgang dauert knapp 2 Stunden.

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
23h 01min
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3
10h 02min
Last (volle Helligkeit)
3h 9min
HP EliteBook x360 1030 G3
8250U, UHD Graphics 620, 56.2 Wh
Fujitsu Lifebook U938
8250U, UHD Graphics 620, 50 Wh
Huawei Matebook X Pro i5
8250U, GeForce MX150, 57.4 Wh
Dell XPS 13-9365 2-in-1
7Y75, HD Graphics 615, 46 Wh
HP EliteBook x360 1030 G2
7300U, HD Graphics 620, 57 Wh
Apple MacBook Pro 13 2018 Touchbar i5
8259U, Iris Plus Graphics 655, 58 Wh
Akkulaufzeit
-22%
-16%
-8%
11%
-3%
Idle
1381
1167
-15%
1243
-10%
971
-30%
1387
0%
WLAN
602
506
-16%
557
-7%
686
14%
630
5%
581
-3%
Last
189
123
-35%
133
-30%
175
-7%
244
29%
Witcher 3 ultra
94

Pro

+ tolle Lautsprecher angesichts der Größe, hohe Maximallautstärke
+ kompakte Stellfläche; mobil und leicht
+ mehrere eingebaute Sicherheitsfunktionen
+ Tastatur mit gutem Feedback
+ 4G LTE und NFC optional
+ Thunderbolt 3
+ exzellente Verarbeitung
+ Laden via USB-C
+ vollständige sRGB-Abdeckung
+ gute Akkulaufzeit
+ leise Lüfter
+ helles Display

Contra

- höhere Oberflächentemperaturen als beim EliteBook x360 1030 G2
- PWM bei niedrigen Helligkeitsstufen
- nicht so stabil wie die dickere EliteBook-830-Serie
- maximaler CPU-Boost kann nicht aufrechterhalten werden
- geringere Leistung im Akkubetrieb
- Wartung könnte einfacher sein
- leichtes Screen-Bleeding
- weder SD- noch SmartCard-Leser
- keine dedizierten Maustasten
- keine dedizierte GPU
- hoher Basispreis
- verlöteter RAM

Fazit

Im Test: HP EliteBook x360 1030 G3
Im Test: HP EliteBook x360 1030 G3

Das EliteBook x360 1030 G3 beseitigt einen unserer größten Kritikpunkte am 1030 G2: das dunkle Display. Unser 1030 G3 ist etwa 75 % heller als das 1030 G2 und wir haben noch nicht einmal das Panel mit 700 cd/m² getestet. Im Hinblick auf die kleinere Stellfläche und die schmaleren Bildschirmränder wurde das beste 13-Zoll Business-Convertible in fast jeder Hinsicht noch weiter verbessert.

"Fast" ist hier jedoch nicht unwichtig, denn einige Features wurden beim neuen Modell gestrichen. MicroSD- und SmartCard-Leser gehören der Vergangenheit an und wir bekommen weder einen Pointstick noch dedizierte Maustasten. Die Ausnutzung des CPU-Turbos könnte besser sein und die Grafikleistung ist gering. Alle anderen Aspekte wurden vom 1030 G2 übernommen. HP hat es geschafft, Dinge wie 4G LTE, NFC, tolle Lautsprecher, Thunderbolt 3 und einen 4K-Touchscreen in ein mobiles und relativ leises 13-Zoll-Convertible zu packen. Allerdings ist der Einstiegspreis mit fast 1.900 Euro alles andere als ein Schnäppchen.

Leider bietet HP keine Konfigurationen mit AMDs Ryzen an, da die integrierten Vega 8 oder Vega 10 GPUs deutlich mehr Leistung bieten als die UHD Graphics 620. Hoffentlich gibt es die nachfolgenden Modelle mit AMD-Chips oder Intel-Bean-Canyon-Iris-Plus-Chips.

Der Preis ist beinahe doppelt so hoch wie bei Ultrabooks, ohne mehr Leistung zu bieten. Für das zusätzliche Geld gibt es aber viele Features wie NFC, 4G LTE, Thunderbolt 3, vier Lautsprecher, das Convertible-Design, lange Akkulaufzeiten und einen Touchscreen, dessen Helligkeit anderen Ultrabooks deutlich überlegen ist.

HP EliteBook x360 1030 G3 - 17.08.2018 v6
Allen Ngo

Gehäuse
93 / 98 → 95%
Tastatur
92%
Pointing Device
93%
Konnektivität
66 / 80 → 83%
Gewicht
72 / 35-78 → 86%
Akkulaufzeit
93%
Display
87%
Leistung Spiele
58 / 68 → 85%
Leistung Anwendungen
87 / 87 → 100%
Temperatur
92%
Lautstärke
97%
Audio
71 / 91 → 78%
Kamera
47 / 85 → 56%
Durchschnitt
81%
90%
Convertible - gewichteter Durchschnitt
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> Notebook Test, Laptop Test und News > Tests > Notebook Testberichte > Test HP EliteBook x360 1030 G3 (i5-8250U. FHD) Convertible
Autor: Allen Ngo, 27.08.2018 (Update: 27.08.2018)
Andreas Osthoff
Andreas Osthoff - Senior Editor Business
Ich bin mit Computern und moderner Unterhaltungselektronik aufgewachsen. Seit meinem ersten Computer, einem Commodore C64, habe ich mich für die Technik interessiert und angefangen, meine eigenen Computer zu bauen. Bei Notebookcheck kümmere ich mich schwerpunktmäßig um die Business-Geräte sowie die mobilen Workstations, doch ich mache auch gerne Abstecher in den mobilen Bereich. Es ist immer wieder eine tolle Erfahrung, neueste Geräte zu testen und miteinander zu vergleichen. Den passenden Ausgleich schafft der Sport, im Sommer vor allem mit dem Rad.