Notebookcheck

Test HP Pavilion 15 (GTX 960M, UHD) Notebook

Allen Ngo, Tanja Hinum (übersetzt von Andreas Osthoff), 09.08.2016

Schnörkelloser Gamer. Das neue Pavilion 15 bietet eine gute Mischung aus Multimedia-Fähigkeiten und Spieleleistung in einem schlichten und mobilen Gehäuse. Bei der Ausstattung und den Wartungsmöglichkeiten besteht jedoch noch ausreichend Luft nach oben.

Notebooks wie das Dell XPS 15 9550 oder das Asus ZenBook Pro UX501 zeigen, dass man keine auffälligen Gehäuse benötigt, um aktuelle Spiele zu genießen. Während sich HPs Omen Baureihe eher an die Enthusiasten richtet, sollten die HP Pavilion Geräte mit Grafikkarten wie der GTX 950M (oder kleiner) eher die preisbewussteren Kunden ansprechen. Das neue Modell bietet jetzt sogar eine GTX-960M-GPU für noch mehr Spieleleistung. Tatsächlich wird es im Gegensatz zu den bisherigen Pavilion Modellen sogar als Gaming- und nicht als Multimedia-Notebook beworben.  

In diesem Artikel beschäftigen wir uns mit dem Pavilion 15; das größere Pavilion 17 wird in den nächsten Wochen folgen. Sowohl das Design als auch die Ausstattung wurden dabei fast 1:1 vom aktuellen HP Omen 15 übernommen, lediglich auf die stärkere GTX 965M muss man verzichten. Das Gehäuse und die Eingabegeräte sind praktisch identisch, weshalb wir auch einen Blick in unseren entsprechenden Test empfehlen. Im Test befand sich eine US-Version mit hochauflösenden 4k-Display. Mit Ausnahme des Bildschirms (bislang nur FHD) entspricht das Notebook in etwa den auch in Deutschland angebotenen Varianten -bc001ng und -bc084ng

HP Pavilion 15 UHD T9Y85AV (Pavilion 15-cx Serie)
Grafikkarte
NVIDIA GeForce GTX 960M - 4096 MB, Kerntakt: 1097 MHz, Speichertakt: 5010 MHz, GDDR5, 359.37, Optimus
Hauptspeicher
16384 MB 
, 1300 MHz, 15-15-15-36, Dual-Channel, SK Hynix
Bildschirm
15.6 Zoll 16:9, 3840 x 2160 Pixel 271 PPI, SDC5958, IPS, spiegelnd: nein
Mainboard
Intel HM170 (Skylake PCH-H)
Massenspeicher
SanDisk Z400s SD8SNAT-128G, 128 GB 
, Sekundär: HGST HTS721010A9E630
Anschlüsse
1 USB 2.0, 2 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 1 HDMI, 1 Kensington Lock, Audio Anschlüsse: 3.5-mm-Combo, Card Reader: SD-Leser, Helligkeitssensor
Netzwerk
Realtek RTL8168/8111 Gigabit-LAN (10/100/1000/2500/5000MBit/s), Intel Dual Band Wireless-AC 7265 (a/b/g/h/n = Wi-Fi 4/ac = Wi-Fi 5), Bluetooth 4.2
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 24.4 x 382.5 x 252.4
Akku
61.5 Wh Lithium-Polymer
Betriebssystem
Microsoft Windows 10 Home 64 Bit
Kamera
Webcam: 720p
Sonstiges
Lautsprecher: Stereo B&O, Tastatur: Chiclet, Tastatur-Beleuchtung: ja, Garantiekarte, Amazon, B&O Audio Controller, CyberLink Power Media Player 14, CyberLink PowerDirector, HP Smart Friend, 12 Monate Garantie
Gewicht
2.164 kg, Netzteil: 530 g
Preis
1050 USD
Hinweis: Der Hersteller kann abweichende Bauteile wie Bildschirme, Laufwerke und Speicherriegel mit ähnlichen Spezifikationen unter dem gleichen Modellnamen einsetzen.

 

Gehäuse

Wie schon bei dem letztjährigen Modell bietet das Gehäuse des Pavilion 15 ein rundes und weiches Design mit einer ansprechenden silbernen Farbgebung (matt). Sobald man den Deckel jedoch öffnet, findet man alle Merkmale eines günstigen Mittelklassegerätes. Sowohl die Handballenauflage, der Bildschirmrahmen als auch die Baseunit bestehen aus Kunststoff, und der mittlere Tastaturbereich lässt sich mit etwas Kraft eindrücken. Vor allem der Deckel könnte stabiler sein. Er lässt sich leicht eindrücken und auch verwinden. Wir waren von der Verarbeitung des Omen 15 nicht begeistert und das ändert sich auch bei dem Pavilion 15 nicht. 

Eine Verbesserung gegenüber dem alten Pavilion 15 gibt es bei den Scharnieren, die nun einen hochwertigeren Eindruck hinterlassen. Sie halten das Display bis zum maximalen Öffnungswinkel sicher in Position und auch beim Tippen wippt der Deckel nur minimal nach. Ansonsten sind die Unterschiede zwischen dem Testgerät und dem Omen 15 mit anderen Texturen hauptsächlich oberflächlich und helfen dabei, die beiden Modelle leichter zu unterscheiden.

Bei der Größe und dem Gewicht ist das ZenBook Pro UX501 beispielsweise dünner, während das MSI GL62 größer und schwerer ausfällt. Falls man es auf ein möglichst leichtes und mobiles 15-Zoll-Gerät abgesehen hat, kommt das neue, aber auch teurere Dell XPS 15 mit dem InfinityEdge-Rahmen in Frage.

383 mm 260 mm 29 mm 2.3 kg381.6 mm 259 mm 28.45 mm 2.4 kg382 mm 258 mm 25.5 mm 2.3 kg382 mm 253 mm 25 mm 2.2 kg385 mm 255 mm 22 mm 2.3 kg382.5 mm 252.4 mm 24.4 mm 2.2 kg

Ausstattung

Die Anschlussausstattung ist eingeschränkt, egal ob man das Pavilion 15 als Multimedia- oder Gaming-Notebook betrachtet. Nur die Grundlagen werden abgedeckt: 3x USB (zwei davon USB 3.0) und nur ein Videoausgang. Hier bieten die Konkurrenten mit mehreren Videoausgängen, USB Type-C oder einem separaten Mikrofoneingang oftmals mehr. Das Testgerät bietet allerdings einen Gigabit-Ethernet-Anschluss anstelle von USB Type-C, wie es bei dem XPS 15 und dem ZenBook Pro UX501 der Fall ist. Alle Anschlüsse befinden sich im hinteren Bereich und werden damit nicht zum Problem, wenn man eine Maus benutzt.

Vorne: keine Anschlüsse
Vorne: keine Anschlüsse
Rechts: SD-Leser, USB 3.0, HDMI, Gigabit-Ethernet, Netzteil
Rechts: SD-Leser, USB 3.0, HDMI, Gigabit-Ethernet, Netzteil
Hinten: keine Anschlüsse
Hinten: keine Anschlüsse
Links: Kensington Lock, USB 2.0, USB 3.0, 3,5-mm, Headset
Links: Kensington Lock, USB 2.0, USB 3.0, 3,5-mm, Headset

SD-Kartenleser

Mit unserer Referenzkarte von Toshiba (Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II) ermitteln wir im AS-SSD-Test rund 89 MB/s, womit das Testgerät auf dem Niveau des MacBook Pro Retina 13 und dem Pavilion 15 x360 liegt. Der Kartenleser im neuen XPS 13 ist allerdings deutlich schneller.

SDCardreader Transfer Speed
average JPG Copy Test (av. of 3 runs)
Dell XPS 13 2016 9350 (FHD, i7-6560U)
 
135 MB/s ∼100% +74%
HP Pavilion 15-bk001ng x360
 
79 MB/s ∼59% +2%
Apple MacBook Pro Retina 13 inch 2013-10
 
78 MB/s ∼58% +1%
HP Pavilion 15 UHD T9Y85AV
 
77.6 MB/s ∼57%
maximum AS SSD Seq Read Test (1GB)
Dell XPS 13 2016 9350 (FHD, i7-6560U)
 
210 MB/s ∼100% +136%
HP Pavilion 15 UHD T9Y85AV
 
88.8 MB/s ∼42%
HP Pavilion 15-bk001ng x360
 
85.6 MB/s ∼41% -4%

Kommunikation

Das WLAN-Modul Intel Dual-Band 7265 (M.2) erreicht eine theoretische Transferrate von bis zu 867 Mbit/s und unterstützt zudem Bluetooth 4.0. In Verbindung mit unserem Router Linksys EA8500 lag die durchschnittliche Transferrate im einen 802.11ac-Netzwerk bei rund 493 Mbit/s.

Networking
iperf Server (receive) TCP 1 m
Apple MacBook 12 (Early 2016) 1.1 GHz
Broadcom 802.11ac
570 MBit/s ∼100%
Asus ZenPad 8.0 Z380M-6B026A
802.11a/b/g/n
81.4 MBit/s ∼14%
iperf Client (transmit) TCP 1 m
Apple MacBook 12 (Early 2016) 1.1 GHz
Broadcom 802.11ac
397 MBit/s ∼100%
Asus ZenPad 8.0 Z380M-6B026A
802.11a/b/g/n
93.5 MBit/s ∼24%

Zubehör

Abgesehen von dem Netzteil und einer Garantiekarte finden wir im Karton kein weiteres Zubehör. Zusätzliche Dinge wie Reinigungstücher oder Mäuse findet man eher bei High-End Gaming-Notebooks. HP bietet seit kurzem aber spezielles Gaming-Zubehör für die Omen Baureihe an.

Wartung

Die Unterseite lässt sich mit einem Kreuzschraubendreher entfernen. Zusätzlich empfiehlt sich noch ein scharfer Gegenstand, um die beiden Teile der Base Unit voneinander zu lösen. Laut HP wurde das System nicht für die einfache Wartung durch den Endkunden konstruiert, und das merkt man auch.

Der Händler CUKUSA bietet aber dennoch einen praktischen Guide für den Zugang zu den wichtigsten Komponenten, inklusive den M.2-Steckplätzen für die SSD und das WLAN-Modul, den beidem DDR4-SODIMM-Steckplätzen und dem 2,5-Zoll-Schacht (SATA).

Garantie

Der standardmäßige Garantiezeitraum in den USA liegt bei einem Jahr.

HP Pavilion 15 T9Y85AV Komponenten (Quelle: CUKUSA)
HP Pavilion 15 T9Y85AV Komponenten (Quelle: CUKUSA)

Eingabegeräte

Tastatur

Abgesehen von der Farbe der Hintergrundbeleuchtung (jetzt weiß anstatt rot) unterscheidet sich die Chiclet-Tastatur des Testgerätes nicht vom Omen 15. Die Tasten selbst sind silberfarben, in hellen Umgebungen sollte man die Beleuchtung daher deaktivieren, da die Tasten ansonsten eher schlechter zu erkennen sind. Das ist kein großes Problem, doch dunklere Tasten würden einfach einen besseren Kontrast bieten.

Tastenhub und Feedback sind zufriedenstellend, können sich aber nicht von anderen Multimedia-Notebooks abheben. Die Tasten sind im Vergleich zu der Chiclet-Tastatur des Asus ROG G752 ein wenig wackelig und leichtgängiger. Das weichere Feedback liegt vermutlich an der weniger stabilen Baseunit. Leider gibt es für die NumLock-Taste keine Statusleuchte oder Anzeige.

Touchpad

Das glatte Touchpad von Synaptics (12 x 6,5 cm) ist angenehm breit und hat keine Schwierigkeiten mit einfachen Zeigereingaben oder Multitouch-Gesten mit bis zu drei Fingern. Das größte Problem ist die Implementierung als Clickpad mit integrierten Maustasten. Das Herunterdrücken des Pads zum Auslösen eines Klicks fühlt sich sehr schwammig an und benötigt auch recht viel Kraft. Das Feedback ist dabei sehr schwach und sehr weich, weshalb es sich um eines der unkomfortabelsten Clickpads handelt, die wir bisher bei einem Gerät von HP benutzt haben. Falls man keine Maus zur Hand hat, sollte man vorzugsweise Tap-to-Click (zwei Finger für Rechtsklick) nutzen.

silberfarbene Tasten und ein breites Clickpad in der Kunststoff Baseunit
silberfarbene Tasten und ein breites Clickpad in der Kunststoff Baseunit
Der Tastenhub ist begrenzt und das Feedback hätte strammer sein können.
Der Tastenhub ist begrenzt und das Feedback hätte strammer sein können.

Display

Unser Testgerät ist mit einem matten 4K-UHD-Panel ausgerüstet, doch günstigere Konfigurationen sind auch mit einem 1080p-Bildschirm erhältlich. Zumindest unser 4K-Panel leuchtet mit mehr als 300 cd/m² sehr hell und übertrifft damit die meisten 15-Zoll-Multimedia-Notebooks (~250 cd/m²). Abgesehen von der Auflösung und der damit verbundenen hohen Pixeldichte fällt der Kontrast mit nur 500:1 aber recht bescheiden aus. Zudem hinterlässt der Bildschirm gerade bei hellen Hintergründen (wie dem Windows Explorer) einen recht körnigen Bildeindruck. Das ist bei vielen matten Panels der Fall und stellt einen Nachteil gegenüber spiegelnden Anzeigen dar. Den Bildschirm mit der Bezeichnung Samsung SDC5958 konnten wir bisher noch in keinem anderen Gerät testen.

Entlang der unteren Kante und in den beiden oberen Ecken erkennen wir ganz leichtes Screen Bleeding, allerdings fällt es nur minimal beim Betrachten von Videos (mit schwarzen Balken) auf. Im Alltag oder beim Surfen im Internet ist es jedoch kein Problem.

leichtes Screen Bleeding entlang der unteren Kante
leichtes Screen Bleeding entlang der unteren Kante
RGBW Subpixel-Anordnung (271 ppi)
RGBW Subpixel-Anordnung (271 ppi)
345.6
cd/m²
333.9
cd/m²
321.7
cd/m²
342.6
cd/m²
336.2
cd/m²
319.6
cd/m²
304.1
cd/m²
300.1
cd/m²
299.8
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
SDC5958
X-Rite i1Pro Basic 2
Maximal: 345.6 cd/m² Durchschnitt: 322.6 cd/m² Minimum: 14.9 cd/m²
Ausleuchtung: 87 %
Helligkeit Akku: 336.2 cd/m²
Kontrast: 534:1 (Schwarzwert: 0.629 cd/m²)
ΔE Color 3.32 | 0.6-29.43 Ø6
ΔE Greyscale 2.88 | 0.64-98 Ø6.2
85.5% sRGB (Argyll 3D) 55.3% AdobeRGB 1998 (Argyll 3D)
Gamma: 2.34
HP Pavilion 15 UHD T9Y85AV
SDC5958, IPS, 15.6, 3840x2160
HP Pavilion 15-ak003ng
Samsung SDC5544, IPS, 15.6, 1920x1080
MSI GL62-6QFi781H11
CMN N156HGE-EAL (CMN15D2), TN LED, 15.6, 1920x1080
Asus ZenBook Pro UX501VW-DS71T
IPS, 15.6, 3840x2160
HP Omen 15-ax007ng
LGD0519, IPS, 15.6, 1920x1080
Response Times
-12%
-5%
-5%
-27%
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
39.6 (18.4, 21.2)
48 (16, 32)
-21%
43 (21, 22)
-9%
43.2 (18, 25.2)
-9%
55 (22, 33)
-39%
Response Time Black / White *
27.2 (7.6, 19.6)
28 (6, 22)
-3%
23 (7, 16)
15%
27.2 (7.6, 19.6)
-0%
31 (8, 23)
-14%
PWM Frequency
1282 (59)
1000 (80)
-22%
Bildschirm
4%
-63%
-22%
-29%
Helligkeit Bildmitte
336.2
254
-24%
216
-36%
252.9
-25%
214
-36%
Brightness
323
241
-25%
202
-37%
250
-23%
203
-37%
Brightness Distribution
87
78
-10%
83
-5%
89
2%
79
-9%
Schwarzwert *
0.629
0.27
57%
0.48
24%
0.5
21%
0.28
55%
Kontrast
534
941
76%
450
-16%
506
-5%
764
43%
DeltaE Colorchecker *
3.32
3.54
-7%
9.98
-201%
5.22
-57%
6.04
-82%
Colorchecker DeltaE2000 max. *
7.4
17.12
-131%
8.33
-13%
12
-62%
DeltaE Graustufen *
2.88
2.29
20%
10.91
-279%
6.74
-134%
5.91
-105%
Gamma
2.34 94%
2.5 88%
2.31 95%
2.45 90%
2.44 90%
CCT
6279 104%
6698 97%
13185 49%
6026 108%
7362 88%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
55.3
41
-26%
75
36%
58.4
6%
38
-31%
Color Space (Percent of sRGB)
85.5
64
-25%
100
17%
89.7
5%
60
-30%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
-4% / 1%
-34% / -50%
-14% / -19%
-28% / -29%

* ... kleinere Werte sind besser

Die Farbraumabdeckung liegt bei 55 Prozent AdobeRGB und 86 Prozent sRGB, womit das Pavilion 15 das alte Omen 15 übertrifft, bei dem die Farbdarstellung eher mittelmäßig war. Teurere Ultrabooks und Gaming-Notebooks bieten hier vielleicht noch bessere Leistungen, zum Spielen oder für Office-Tätigkeiten reicht die Leistung des Testgerätes aber vollkommen aus.

vs. sRGB
vs. sRGB
vs. AdobeRGB
vs. AdobeRGB
vs. HP Pavilion 15 950M
vs. HP Pavilion 15 950M
vs. Asus UX501
vs. Asus UX501

Unsere weiteren Messungen mit einem X-Rite Fotospektrometer zeigen im Werkszustand ordentliche Werte für die Farben und die Graustufen. Blau und Türkis wiesen die höchsten Abweichungen auf. Eine kurze Kalibrierung verbessert die Farben und auch die Graustufen, aufgrund der unvollständigen sRGB-Abdeckung werden die Farben mit zunehmender Sättigung aber dennoch ungenauer.

Graustufen vor der Kalibrierung
Graustufen vor der Kalibrierung
Sättigung vor der Kalibrierung
Sättigung vor der Kalibrierung
ColorChecker vor der Kalibrierung
ColorChecker vor der Kalibrierung
Graustufen nach der Kalibrierung
Graustufen nach der Kalibrierung
Sättigung nach der Kalibrierung
Sättigung nach der Kalibrierung
ColorChecker nach der Kalibrierung
ColorChecker nach der Kalibrierung

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
27.2 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 7.6 ms steigend
↘ 19.6 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind mittelmäßig und dadurch für Spieler eventuell zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 57 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten durchschnittlich (24.9 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
39.6 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 18.4 ms steigend
↘ 21.2 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 45 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten durchschnittlich (39.5 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM festgestellt 1282 Hz ≤ 59 % Helligkeit

Das Display flackert mit 1282 Hz (höchstwahrscheinlich durch Pulsweitenmodulation PWM) bei einer eingestellten Helligkeit von 59 % und darunter. Darüber sollte es zu keinem Flackern kommen.

Die Frequenz von 1282 Hz ist sehr hoch und sollte daher auch bei empfindlichen Personen zu keinen Problemen führen.

Im Vergleich: 51 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 9276 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

Im Schatten lässt sich das Pavilion 15 ganz gut benutzen, sobald es aber heller wird, wirken die Farben zunehmend ausgewaschen. An einem bewölkten Tag sind das matte Panel und die Hintergrundbeleuchtung beispielsweise überfordert. Dank der weiten Blickwinkel des IPS-Displays lassen sich Reflexionen reduzieren, ohne dabei die Bildqualität zu beeinflussen. Letzteres ist nur bei extremen Blickwinkeln der Fall. Der maximale Öffnungswinkel des Bildschirms liegt bei rund 150 Grad.

im Freien an einem bewölkten Tag
im Freien an einem bewölkten Tag
im Freien an einem bewölkten Tag
im Freien an einem bewölkten Tag
im Schatten
im Schatten
weite Blickwinkel des IPS-Displays
weite Blickwinkel des IPS-Displays

Leistung

Turbo Boost bis zu 3,5 GHz
Turbo Boost bis zu 3,5 GHz

Der Core i7-6700HQ kommt auch mit exzessivem Multitasking sowie anspruchsvollen Anwendungen gut zurecht, vor allem im Vergleich mit den ULV-Chips in den meisten Ultrabooks und einigen günstigeren Multimedia-Notebooks. Dieser Prozessor kommt bei vielen aktuellen Gaming-Notebooks zum Einsatz, beispielsweise auch dem Asus ROG 752 und dem MSI GS60. Optimus wird in Verbindung mit der GTX 960M unterstützt, im Gegensatz zum XPS 15 9550 oder dem ZenBook UX501 (2 GB VRAM) verfügt die Grafikkarte im Testgerät sogar über 4 GB GDDR5-VRAM. Besonders bei hohen Grafikeinstellungen hat das HP in den meisten Spielen daher einen kleinen Vorteil. 

Die insgesamt 16 GB Arbeitsspeicher werden von zwei DDR4-SODIMM-Modulen bereitgestellt. Maximal werden bis zu 32 GB unterstützt.

Prozessor

Der beliebte i7-6700HQ in unserem Testgerät ist nicht viel schneller als der Vorgänger i7-5700HQ im MSI PX60. Da der Sprung von Broadwell auf Skylake den Fokus eher auf Leistung-pro-Watt und nicht einfach nur mehr CPU-Leistung gelegt hat, ist das jedoch nicht weiter überraschend. Das Desktop-Pendant Core i7-6700K ist je nach Anwendung zwischen 20 bis 30 Prozent schneller.

Weitere technische Informationen und Benchmarks zum Core i7-6700HQ sind in unserer Techniksektion verfügbar.

Cinebench R10 32 Bit
Cinebench R10 32 Bit
Cinebench R11.5 64 Bit
Cinebench R11.5 64 Bit
Cinebench R15
Cinebench R15
Cinebench R15
CPU Single 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
HP Pavilion 15 UHD T9Y85AV
Intel Core i7-6700HQ
140 Points ∼64%
DogHouse Systems Mobius SS
Intel Core i7-6700K
166 Points ∼76% +19%
Asus G701VO-CS74K
Intel Core i7-6820HK
149 Points ∼68% +6%
MSI PX60 QD-034US
Intel Core i7-5700HQ
144 Points ∼66% +3%
Lenovo IdeaPad Y50
Intel Core i7-4700HQ
125 Points ∼57% -11%
HP Spectre 13
Intel Core i7-6500U
125 Points ∼57% -11%
CPU Multi 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
HP Pavilion 15 UHD T9Y85AV
Intel Core i7-6700HQ
676 Points ∼15%
DogHouse Systems Mobius SS
Intel Core i7-6700K
865 Points ∼20% +28%
Asus G701VO-CS74K
Intel Core i7-6820HK
707 Points ∼16% +5%
MSI PX60 QD-034US
Intel Core i7-5700HQ
723 Points ∼17% +7%
Lenovo IdeaPad Y50
Intel Core i7-4700HQ
490 Points ∼11% -28%
HP Spectre 13
Intel Core i7-6500U
266 Points ∼6% -61%
Cinebench R11.5
CPU Single 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
HP Pavilion 15 UHD T9Y85AV
Intel Core i7-6700HQ
1.68 Points ∼69%
DogHouse Systems Mobius SS
Intel Core i7-6700K
1.91 Points ∼78% +14%
Asus G701VO-CS74K
Intel Core i7-6820HK
1.7 Points ∼70% +1%
MSI PX60 QD-034US
Intel Core i7-5700HQ
1.67 Points ∼68% -1%
Lenovo IdeaPad Y50
Intel Core i7-4700HQ
1.46 Points ∼60% -13%
HP Spectre 13
Intel Core i7-6500U
1.37 Points ∼56% -18%
CPU Multi 64Bit (nach Ergebnis sortieren)
HP Pavilion 15 UHD T9Y85AV
Intel Core i7-6700HQ
7.48 Points ∼17%
DogHouse Systems Mobius SS
Intel Core i7-6700K
9.56 Points ∼22% +28%
Asus G701VO-CS74K
Intel Core i7-6820HK
7.76 Points ∼18% +4%
MSI PX60 QD-034US
Intel Core i7-5700HQ
7.86 Points ∼18% +5%
Lenovo IdeaPad Y50
Intel Core i7-4700HQ
5.29 Points ∼12% -29%
HP Spectre 13
Intel Core i7-6500U
3.2 Points ∼7% -57%
Cinebench R10
Rendering Single 32Bit (nach Ergebnis sortieren)
HP Pavilion 15 UHD T9Y85AV
Intel Core i7-6700HQ
5451 Points ∼50%
DogHouse Systems Mobius SS
Intel Core i7-6700K
6487 Points ∼60% +19%
Asus G701VO-CS74K
Intel Core i7-6820HK
5671 Points ∼52% +4%
MSI PX60 QD-034US
Intel Core i7-5700HQ
5539 Points ∼51% +2%
Lenovo IdeaPad Y50
Intel Core i7-4700HQ
4999 Points ∼46% -8%
HP Spectre 13
Intel Core i7-6500U
4901 Points ∼45% -10%
Rendering Multiple CPUs 32Bit (nach Ergebnis sortieren)
HP Pavilion 15 UHD T9Y85AV
Intel Core i7-6700HQ
20090 Points ∼31%
DogHouse Systems Mobius SS
Intel Core i7-6700K
26150 Points ∼40% +30%
Asus G701VO-CS74K
Intel Core i7-6820HK
21022 Points ∼32% +5%
MSI PX60 QD-034US
Intel Core i7-5700HQ
21568 Points ∼33% +7%
Lenovo IdeaPad Y50
Intel Core i7-4700HQ
14329 Points ∼22% -29%
HP Spectre 13
Intel Core i7-6500U
9677 Points ∼15% -52%
wPrime 2.0x - 1024m (nach Ergebnis sortieren)
HP Pavilion 15 UHD T9Y85AV
Intel Core i7-6700HQ
232.408 s * ∼3%
DogHouse Systems Mobius SS
Intel Core i7-6700K
178.464 s * ∼2% +23%
Asus G701VO-CS74K
Intel Core i7-6820HK
224.57 s * ∼3% +3%
MSI PX60 QD-034US
Intel Core i7-5700HQ
205.796 s * ∼2% +11%
Lenovo IdeaPad Y50
Intel Core i7-4700HQ
323 s * ∼4% -39%
HP Spectre 13
Intel Core i7-6500U
524.919 s * ∼6% -126%
Super Pi Mod 1.5 XS 32M - --- (nach Ergebnis sortieren)
HP Pavilion 15 UHD T9Y85AV
Intel Core i7-6700HQ
555.465 Seconds * ∼2%
DogHouse Systems Mobius SS
Intel Core i7-6700K
498.33 Seconds * ∼2% +10%
Asus G701VO-CS74K
Intel Core i7-6820HK
558.605 Seconds * ∼2% -1%
MSI PX60 QD-034US
Intel Core i7-5700HQ
570.068 Seconds * ∼3% -3%
Lenovo IdeaPad Y50
Intel Core i7-4700HQ
569.349 Seconds * ∼3% -2%
HP Spectre 13
Intel Core i7-6500U
684.827 Seconds * ∼3% -23%

* ... kleinere Werte sind besser

Cinebench R10 Shading 32Bit
6442
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 32Bit
20090
Cinebench R10 Rendering Single 32Bit
5451
Cinebench R11.5 OpenGL 64Bit
46.58 fps
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
7.48 Points
Cinebench R11.5 CPU Single 64Bit
1.68 Points
Cinebench R15 Ref. Match 64Bit
99.6 %
Cinebench R15 OpenGL 64Bit
29.29 fps
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
676 Points
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
140 Points
Hilfe

System Performance

Laut PCMark 8 liegt das Testgerät auf dem Niveau von ähnlich ausgestatteten Konkurrenten wie dem MSI GL62 und dem Asus UX501. Das PCMark-8-Work-Ergebnis ist etwas geringer als erwartet, aber subjektiv ist das Notebook dank der primären SSD sehr schnell. Innerhalb unseres Testzeitraumes konnten wir keine Probleme feststellen.

PCMark 8 Home Accelerated
PCMark 8 Home Accelerated
PCMark 8 Work Accelerated
PCMark 8 Work Accelerated
PCMark 8 Creative Accelerated
PCMark 8 Creative Accelerated
PCMark 8
Work Score Accelerated v2 (nach Ergebnis sortieren)
HP Pavilion 15 UHD T9Y85AV
GeForce GTX 960M, 6700HQ, SanDisk Z400s SD8SNAT-128G
3717 Points ∼57%
HP Omen 15-ax007ng
GeForce GTX 965M, 6700HQ, Adata IM2S3138E-128GM-B
5003 Points ∼77% +35%
MSI GL62-6QFi781H11
GeForce GTX 960M, 6700HQ, Toshiba HG6 THNSNJ128G8NY
4951 Points ∼76% +33%
HP Pavilion 15-ak003ng
GeForce GTX 950M, 6700HQ, Samsung CM871 MZNLF128HCHP
4823 Points ∼74% +30%
Asus ZenBook Pro UX501VW-DS71T
GeForce GTX 960M, 6700HQ, Samsung SM951 MZVPV512HDGL m.2 PCI-e
3867 Points ∼59% +4%
Creative Score Accelerated v2 (nach Ergebnis sortieren)
HP Pavilion 15 UHD T9Y85AV
GeForce GTX 960M, 6700HQ, SanDisk Z400s SD8SNAT-128G
4648 Points ∼44%
HP Omen 15-ax007ng
GeForce GTX 965M, 6700HQ, Adata IM2S3138E-128GM-B
4992 Points ∼47% +7%
MSI GL62-6QFi781H11
GeForce GTX 960M, 6700HQ, Toshiba HG6 THNSNJ128G8NY
4375 Points ∼41% -6%
HP Pavilion 15-ak003ng
GeForce GTX 950M, 6700HQ, Samsung CM871 MZNLF128HCHP
4551 Points ∼43% -2%
Asus ZenBook Pro UX501VW-DS71T
GeForce GTX 960M, 6700HQ, Samsung SM951 MZVPV512HDGL m.2 PCI-e
4357 Points ∼41% -6%
Home Score Accelerated v2 (nach Ergebnis sortieren)
HP Pavilion 15 UHD T9Y85AV
GeForce GTX 960M, 6700HQ, SanDisk Z400s SD8SNAT-128G
3101 Points ∼51%
HP Omen 15-ax007ng
GeForce GTX 965M, 6700HQ, Adata IM2S3138E-128GM-B
3946 Points ∼65% +27%
MSI GL62-6QFi781H11
GeForce GTX 960M, 6700HQ, Toshiba HG6 THNSNJ128G8NY
3603 Points ∼59% +16%
HP Pavilion 15-ak003ng
GeForce GTX 950M, 6700HQ, Samsung CM871 MZNLF128HCHP
3665 Points ∼60% +18%
Asus ZenBook Pro UX501VW-DS71T
GeForce GTX 960M, 6700HQ, Samsung SM951 MZVPV512HDGL m.2 PCI-e
3077 Points ∼51% -1%
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
3101 Punkte
PCMark 8 Creative Score Accelerated v2
4648 Punkte
PCMark 8 Work Score Accelerated v2
3717 Punkte
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Massenspeicher

Das Pavilion 15 unterstützt Speicherlösungen im M.2-2280-Format und auch 2,5 Zoll große SATA-Laufwerke mit einer Bauhöhe von bis zu 9,5 mm. Im Gegensatz zu einigen teureren Gaming-Notebooks müssen wir au NVMe oder RAID verzichten, die Transferraten sind also durch den SATA-III-Standard begrenzt.

Die primäre SanDisk M.2-SSD (SD8SNAT-128G) ist ungefähr so schnell bzw. etwas langsamer als die ADATA SSD im unserem HP Omen 15. Vor allem die sequentiellen Schreibraten sind mit rund 185 MB/s laut CrystalDiskMark nicht sehr gut. Die sekundäre Festplatte von HGST (Travelstar 7K1000) erreicht laut HD Tune eine durchschnittliche Transferrate von 109 MB/s – ein gutes Ergebnis für ein 7.200er-Laufwerk. Gerade bei einem günstigen Gaming-Notebook ist der zusätzliche Speicherplatz einer konventionellen HDD wichtig. 

Weitere Benchmarks und Vergleiche sind in unserer stetig wachsenden HDD-/SSD-Liste verfügbar.

AS SSD (primäre SSD)
AS SSD (primäre SSD)
CDM (primäre SSD)
CDM (primäre SSD)
CDM (sekundäre HDD)
CDM (sekundäre HDD)
HD Tune (sekundäre HDD)
HD Tune (sekundäre HDD)
PCMark 8 Storage
PCMark 8 Storage
 
HP Pavilion 15 UHD T9Y85AV
SanDisk Z400s SD8SNAT-128G
HP Pavilion 15-ak003ng
Samsung CM871 MZNLF128HCHP
MSI GL62-6QFi781H11
Toshiba HG6 THNSNJ128G8NY
Asus ZenBook Pro UX501VW-DS71T
Samsung SM951 MZVPV512HDGL m.2 PCI-e
HP Omen 15-ax007ng
Adata IM2S3138E-128GM-B
CrystalDiskMark 3.0
-38%
51%
321%
17%
Write 4k QD32
177.6
21.66
-88%
168.3
-5%
344
94%
168
-5%
Read 4k QD32
143.7
94.8
-34%
257
79%
534.3
272%
276.8
93%
Write 4k
77.65
21.18
-73%
93.03
20%
128.6
66%
81.38
5%
Read 4k
22.08
18.49
-16%
21.81
-1%
50.42
128%
33.14
50%
Write 512
180
75.86
-58%
417.3
132%
1570
772%
169.6
-6%
Read 512
307.6
314.1
2%
409.1
33%
1068
247%
327.6
7%
Write Seq
185.2
120.2
-35%
442.7
139%
1579
753%
169.2
-9%
Read Seq
484.6
465.8
-4%
530.2
9%
1633
237%
475.7
-2%
SanDisk Z400s SD8SNAT-128G
Sequential Read: 484.6 MB/s
Sequential Write: 185.2 MB/s
512K Read: 307.6 MB/s
512K Write: 180 MB/s
4K Read: 22.08 MB/s
4K Write: 77.65 MB/s
4K QD32 Read: 143.7 MB/s
4K QD32 Write: 177.6 MB/s

Grafikkarte

In den 3DMarks ist die GTX 960M unseres Pavilion 15 mehr als 30 Prozent vor der GTX 950M und praktisch gleichauf mit dem Gaming-Notebook MSI GL62. Das Omen 15 mit der GTX 965M ist aktuell das schnellste Gerät von HP, wenn es nur um die Grafikleistung geht. Leistungsstärkere Gaming-Notebooks mit der GTX 970M sind aber nochmal bis zu 70 Prozent schneller als das Pavilion 15.

3DMark 11
3DMark 11
Cloud Gate
Cloud Gate
Ice Storm Unlimited
Ice Storm Unlimited
Fire Strike
Fire Strike
Fire Strike Extreme
Fire Strike Extreme
Fire Strike Ultra
Fire Strike Ultra
3DMark 11
1280x720 Performance Combined (nach Ergebnis sortieren)
HP Pavilion 15 UHD T9Y85AV
NVIDIA GeForce GTX 960M, 6700HQ
5472 Points ∼24%
Asus Strix GL502VY-DS71
NVIDIA GeForce GTX 980M, 6700HQ
8343 Points ∼37% +52%
Asus Strix GL502VT-DS74
NVIDIA GeForce GTX 970M, 6700HQ
7952 Points ∼35% +45%
HP Omen 15-ax007ng
NVIDIA GeForce GTX 965M, 6700HQ
7134 Points ∼32% +30%
MSI GL62-6QFi781H11
NVIDIA GeForce GTX 960M, 6700HQ
5417 Points ∼24% -1%
HP Envy 17-n107ng
NVIDIA GeForce GTX 950M, 6700HQ
3499 Points ∼15% -36%
Dell Inspiron 17 7778
NVIDIA GeForce 940MX, 6500U
2405 Points ∼11% -56%
1280x720 Performance GPU (nach Ergebnis sortieren)
HP Pavilion 15 UHD T9Y85AV
NVIDIA GeForce GTX 960M, 6700HQ
5452 Points ∼11%
Asus Strix GL502VY-DS71
NVIDIA GeForce GTX 980M, 6700HQ
12472 Points ∼24% +129%
Asus Strix GL502VT-DS74
NVIDIA GeForce GTX 970M, 6700HQ
9824 Points ∼19% +80%
HP Omen 15-ax007ng
NVIDIA GeForce GTX 965M, 6700HQ
7919 Points ∼16% +45%
MSI GL62-6QFi781H11
NVIDIA GeForce GTX 960M, 6700HQ
4938 Points ∼10% -9%
HP Envy 17-n107ng
NVIDIA GeForce GTX 950M, 6700HQ
4444 Points ∼9% -18%
Dell Inspiron 17 7778
NVIDIA GeForce 940MX, 6500U
2734 Points ∼5% -50%
3DMark
3840x2160 Fire Strike Ultra Graphics (nach Ergebnis sortieren)
HP Pavilion 15 UHD T9Y85AV
NVIDIA GeForce GTX 960M, 6700HQ
942 Points ∼9%
Asus Strix GL502VY-DS71
NVIDIA GeForce GTX 980M, 6700HQ
2299 Points ∼23% +144%
Fire Strike Extreme Graphics (nach Ergebnis sortieren)
HP Pavilion 15 UHD T9Y85AV
NVIDIA GeForce GTX 960M, 6700HQ
2004 Points ∼10%
Asus Strix GL502VY-DS71
NVIDIA GeForce GTX 980M, 6700HQ
4623 Points ∼23% +131%
Asus Strix GL502VT-DS74
NVIDIA GeForce GTX 970M, 6700HQ
3517 Points ∼18% +75%
1920x1080 Fire Strike Graphics (nach Ergebnis sortieren)
HP Pavilion 15 UHD T9Y85AV
NVIDIA GeForce GTX 960M, 6700HQ
4249 Points ∼10%
Asus Strix GL502VY-DS71
NVIDIA GeForce GTX 980M, 6700HQ
9608 Points ∼24% +126%
Asus Strix GL502VT-DS74
NVIDIA GeForce GTX 970M, 6700HQ
7321 Points ∼18% +72%
HP Omen 15-ax007ng
NVIDIA GeForce GTX 965M, 6700HQ
5904 Points ∼15% +39%
MSI GL62-6QFi781H11
NVIDIA GeForce GTX 960M, 6700HQ
4239 Points ∼10% 0%
HP Envy 17-n107ng
NVIDIA GeForce GTX 950M, 6700HQ
3093 Points ∼8% -27%
Dell Inspiron 17 7778
NVIDIA GeForce 940MX, 6500U
1889 Points ∼5% -56%
1280x720 Cloud Gate Standard Graphics (nach Ergebnis sortieren)
HP Pavilion 15 UHD T9Y85AV
NVIDIA GeForce GTX 960M, 6700HQ
27162 Points ∼15%
Asus Strix GL502VY-DS71
NVIDIA GeForce GTX 980M, 6700HQ
64343 Points ∼35% +137%
Asus Strix GL502VT-DS74
NVIDIA GeForce GTX 970M, 6700HQ
50205 Points ∼27% +85%
HP Omen 15-ax007ng
NVIDIA GeForce GTX 965M, 6700HQ
36659 Points ∼20% +35%
MSI GL62-6QFi781H11
NVIDIA GeForce GTX 960M, 6700HQ
29742 Points ∼16% +9%
HP Envy 17-n107ng
NVIDIA GeForce GTX 950M, 6700HQ
20707 Points ∼11% -24%
Dell Inspiron 17 7778
NVIDIA GeForce 940MX, 6500U
11713 Points ∼6% -57%
3DMark 11 Performance
5775 Punkte
3DMark Ice Storm Standard Score
37758 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
16612 Punkte
3DMark Fire Strike Score
3954 Punkte
3DMark Fire Strike Extreme Score
1990 Punkte
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Gaming Performance

Die GTX 960M ist weiterhin eine solide Grafikkarte für Gaming in 1080p. Allerdings merkt man zunehmend das Alter der GPU, wenn wir uns anspruchsvollere Titel wie Fallout 4 oder Rise of the Tomb Raider ansehen. In diesen Fällen muss man die Grafikeinstellungen etwas reduzieren, um weiterhin flüssig zu spielen (30 fps oder mehr). Die native 4K-Auflösung ist mit der GPU aber nur möglich, wenn man die Grafikqualität drastisch reduziert.

Weitere technische Informationen und Benchmarks zur GTX 960M stehen hier zur Verfügung.

min. mittel hoch max.4K
Sleeping Dogs (2012) 91.2 24.1 fps
BioShock Infinite (2013) 110 45.8 fps
Metro: Last Light (2013) 58.4 31.4 fps
Thief (2014) 55 28.2 fps
Batman: Arkham Knight (2015) 34 22 fps
Metal Gear Solid V (2015) 45.9 32.1 14.5 fps
Fallout 4 (2015) 29.9 24.1 fps
Rise of the Tomb Raider (2016) 29.6 23.5 fps
Overwatch (2016) 66.8 40.2 19.8 fps
Rise of the Tomb Raider - 1920x1080 Very High Preset AA:FX AF:16x
Asus Strix GL502VY-DS71
GeForce GTX 980M, 6700HQ, SanDisk SD8SN8U1T001122
55 fps ∼100% +134%
Asus Strix GL502VT-DS74
GeForce GTX 970M, 6700HQ, Lite-On CV1-8B128
42.8 fps ∼78% +82%
HP Omen 15-ax007ng
GeForce GTX 965M, 6700HQ, Adata IM2S3138E-128GM-B
30.6 fps ∼56% +30%
HP Pavilion 15 UHD T9Y85AV
GeForce GTX 960M, 6700HQ, SanDisk Z400s SD8SNAT-128G
23.5 fps ∼43%
Dell XPS 15 9550 i7 FHD
GeForce GTX 960M, 6700HQ, Samsung PM951 NVMe 512 GB
21.2 fps ∼39% -10%
Medion Erazer P6661 MD 99873
GeForce GTX 950M, 6500U, Phison 128GB PS3109-S9
15.3 (min: 14, max: 18) fps ∼28% -35%
BioShock Infinite - 1920x1080 Ultra Preset, DX11 (DDOF)
Asus Strix GL502VY-DS71
GeForce GTX 980M, 6700HQ, SanDisk SD8SN8U1T001122
86.4 fps ∼100% +89%
Asus Strix GL502VT-DS74
GeForce GTX 970M, 6700HQ, Lite-On CV1-8B128
69.5 fps ∼80% +52%
HP Pavilion 15 UHD T9Y85AV
GeForce GTX 960M, 6700HQ, SanDisk Z400s SD8SNAT-128G
45.8 fps ∼53%
Dell XPS 15 9550 i7 FHD
GeForce GTX 960M, 6700HQ, Samsung PM951 NVMe 512 GB
44.1 fps ∼51% -4%
Medion Erazer P6661 MD 99873
GeForce GTX 950M, 6500U, Phison 128GB PS3109-S9
24 (min: 5.7, max: 45.5) fps ∼28% -48%
Sleeping Dogs - 1920x1080 Extreme Preset AA:Extreme
Asus Strix GL502VY-DS71
GeForce GTX 980M, 6700HQ, SanDisk SD8SN8U1T001122
57.5 fps ∼100% +139%
Asus Strix GL502VT-DS74
GeForce GTX 970M, 6700HQ, Lite-On CV1-8B128
44.9 fps ∼78% +86%
HP Pavilion 15 UHD T9Y85AV
GeForce GTX 960M, 6700HQ, SanDisk Z400s SD8SNAT-128G
24.1 fps ∼42%
Dell XPS 15 9550 i7 FHD
GeForce GTX 960M, 6700HQ, Samsung PM951 NVMe 512 GB
23.4 fps ∼41% -3%
Metro: Last Light - 1920x1080 Very High (DX11) AF:16x
Asus Strix GL502VT-DS74
GeForce GTX 970M, 6700HQ, Lite-On CV1-8B128
50.5 fps ∼100% +61%
HP Pavilion 15 UHD T9Y85AV
GeForce GTX 960M, 6700HQ, SanDisk Z400s SD8SNAT-128G
31.4 fps ∼62%
Dell XPS 15 9550 i7 FHD
GeForce GTX 960M, 6700HQ, Samsung PM951 NVMe 512 GB
30.9 fps ∼61% -2%
Medion Erazer P6661 MD 99873
GeForce GTX 950M, 6500U, Phison 128GB PS3109-S9
20.1 (min: 8.1, max: 34) fps ∼40% -36%
Thief - 1920x1080 Very High Preset AA:FXAA & High SS AF:8x
Asus Strix GL502VY-DS71
GeForce GTX 980M, 6700HQ, SanDisk SD8SN8U1T001122
58.6 fps ∼100% +108%
Asus Strix GL502VT-DS74
GeForce GTX 970M, 6700HQ, Lite-On CV1-8B128
47.5 fps ∼81% +68%
HP Pavilion 15 UHD T9Y85AV
GeForce GTX 960M, 6700HQ, SanDisk Z400s SD8SNAT-128G
28.2 fps ∼48%
Dell XPS 15 9550 i7 FHD
GeForce GTX 960M, 6700HQ, Samsung PM951 NVMe 512 GB
26.6 fps ∼45% -6%
Medion Erazer P6661 MD 99873
GeForce GTX 950M, 6500U, Phison 128GB PS3109-S9
18.3 (min: 14.2, max: 25) fps ∼31% -35%
Batman: Arkham Knight - 1920x1080 High / On AA:SM AF:16x
Asus Strix GL502VT-DS74
GeForce GTX 970M, 6700HQ, Lite-On CV1-8B128
36 fps ∼100% +64%
Medion Erazer P6661 MD 99873
GeForce GTX 950M, 6500U, Phison 128GB PS3109-S9
22 (min: 15, max: 30) fps ∼61% 0%
HP Pavilion 15 UHD T9Y85AV
GeForce GTX 960M, 6700HQ, SanDisk Z400s SD8SNAT-128G
22 fps ∼61%
Dell XPS 15 9550 i7 FHD
GeForce GTX 960M, 6700HQ, Samsung PM951 NVMe 512 GB
19 fps ∼53% -14%
Metal Gear Solid V - 1920x1080 Extra High / On
Asus Strix GL502VT-DS74
GeForce GTX 970M, 6700HQ, Lite-On CV1-8B128
60 fps ∼100% +87%
Asus Strix GL502VY-DS71
GeForce GTX 980M, 6700HQ, SanDisk SD8SN8U1T001122
60 fps ∼100% +87%
Dell XPS 15 9550 i7 FHD
GeForce GTX 960M, 6700HQ, Samsung PM951 NVMe 512 GB
37.5 fps ∼63% +17%
HP Pavilion 15 UHD T9Y85AV
GeForce GTX 960M, 6700HQ, SanDisk Z400s SD8SNAT-128G
32.1 fps ∼54%
Fallout 4 - 1920x1080 Ultra Preset AA:T AF:16x
Asus Strix GL502VY-DS71
GeForce GTX 980M, 6700HQ, SanDisk SD8SN8U1T001122
57.9 fps ∼100% +140%
Asus Strix GL502VT-DS74
GeForce GTX 970M, 6700HQ, Lite-On CV1-8B128
43.5 fps ∼75% +80%
Dell XPS 15 9550 i7 FHD
GeForce GTX 960M, 6700HQ, Samsung PM951 NVMe 512 GB
24.2 fps ∼42% 0%
HP Pavilion 15 UHD T9Y85AV
GeForce GTX 960M, 6700HQ, SanDisk Z400s SD8SNAT-128G
24.1 fps ∼42%
Overwatch - 1920x1080 Epic (Render Scale 100 %) AA:SM AF:16x
Asus Strix GL502VY-DS71
GeForce GTX 980M, 6700HQ, SanDisk SD8SN8U1T001122
87.3 fps ∼100% +117%
HP Omen 15-ax007ng
GeForce GTX 965M, 6700HQ, Adata IM2S3138E-128GM-B
49.6 fps ∼57% +23%
HP Pavilion 15 UHD T9Y85AV
GeForce GTX 960M, 6700HQ, SanDisk Z400s SD8SNAT-128G
40.2 fps ∼46%

Stresstest

Unter anhaltender Last schlägt sich das System ziemlich gut, aber wir können ein Throttling der Komponenten bei maximaler Auslastung beobachten. Prime95 wird mit einem stabilen Takt von 3,0 GHz (100 MHz unter dem maximalen Turbo-Takt des i7-6700HQ) bearbeitet. Die Probleme fangen an, wenn wir Prime95 und FurMark parallel ausführen, denn in diesem Fall variiert der CPU-Takt zwischen 450 MHz und 3,0 GHz. Das gilt auch für die CPU-Temperaturen. Das liegt zum einem an den hohen Temperaturen (bis zu 93 °C) sowie dem 120-Watt-Netzteil als begrenzender Faktor (siehe Verbrauchsmessungen weiter unten). In extremen Situationen, sprich der vollen Auslastung der CPU und GPU, kann man also nicht die gesamte Leistung abrufen.

Beim Spielen weist das Pavilion 15 aber keine Einschränkungen auf. Bei Unigine Valley können sowohl der Prozessor als auch die Grafikkarte ihre jeweiligen Boost-Takte aufrechterhalten. Die Kerntemperaturen bleiben mit jeweils 60 °C recht gering.

Im Akkubetrieb wird die Leistung der CPU und GPU reduziert. Ein 3DMark-11-Durchlauf abseits der Steckdose ergibt 6.899 (Physics) bzw. 3.265 Punkte (Graphics) gegenüber 8.671 und 5.452 Punkten im Netzbetrieb.

Last Prime95
Last Prime95
Last FurMark
Last FurMark
Last Prime95+FurMark
Last Prime95+FurMark
Last Unigine Valley
Last Unigine Valley
CPU Clock (GHz) GPU Clock (MHz) Average CPU Temperature (°C) Average GPU Temperature (°C)
Prime95 Stress 3.0 -- 72 --
FurMark Stress -- 1111 -- 68
Prime95 + FurMark Stress 450 - 3.0 1111 70 - 93 76
Unigine Valley Stress 3.2+ 1189 58 62

Emissionen

Geräuschemissionen

konstantes Lüftergeräusch (Rot: Umgebung, Grau: Leerlauf, Blau: Unigine Valley, Grün: Prime95+FurMark)
konstantes Lüftergeräusch (Rot: Umgebung, Grau: Leerlauf, Blau: Unigine Valley, Grün: Prime95+FurMark)

Bei dem Pavilion 15 handelt es sich nicht um ein sehr leises Notebook. Die beiden Lüfter sind unabhängig von der Auslastung immer aktiv und beim Spielen erreicht das Testgerät etwas mehr als 40 dB(A). Leichte bis mittlere Belastung wie Multitasking kann zu gelegentlichem Auftouren auf bis zu 35 dB(A) führen. Dieses Verhalten kennen wir auch von vielen anderen Gaming-Notebooks, beim Wechsel von einem Ultrabook auf das Pavilion 15 muss man sich also auf ein lauteres System einstellen.

Aufgrund des CPU-Throttlings unter maximaler Last (siehe Stresstest) pulsiert das maximale Lüftergeräusch zwischen 48-50 dB(A). Dieser Wert repräsentiert aber glücklicherweise nicht die alltägliche Geräuschentwicklung, bei der man nur selten mehr als 40 dB(A) erwarten sollte.

Lautstärkediagramm

Idle
32.3 / 32.4 / 32.4 dB(A)
Last
40.5 / 50.3 dB(A)
  red to green bar
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   BK Precision 732A (aus 15 cm gemessen)   Umgebungsgeräusche: 29.5 dB(A)
HP Pavilion 15 UHD T9Y85AV
GeForce GTX 960M, 6700HQ, SanDisk Z400s SD8SNAT-128G
HP Pavilion 15-ak003ng
GeForce GTX 950M, 6700HQ, Samsung CM871 MZNLF128HCHP
MSI GL62-6QFi781H11
GeForce GTX 960M, 6700HQ, Toshiba HG6 THNSNJ128G8NY
Asus ZenBook Pro UX501VW-DS71T
GeForce GTX 960M, 6700HQ, Samsung SM951 MZVPV512HDGL m.2 PCI-e
HP Omen 15-ax007ng
GeForce GTX 965M, 6700HQ, Adata IM2S3138E-128GM-B
Geräuschentwicklung
-7%
-5%
8%
-3%
aus / Umgebung *
29.5
30
-2%
30
-2%
Idle min *
32.3
34
-5%
35
-8%
28.9
11%
32
1%
Idle avg *
32.4
35
-8%
36
-11%
28.9
11%
33
-2%
Idle max *
32.4
36
-11%
37
-14%
30.2
7%
36
-11%
Last avg *
40.5
44
-9%
41
-1%
41.8
-3%
43
-6%
Last max *
50.3
51
-1%
46
9%
43.9
13%
49
3%

* ... kleinere Werte sind besser

Temperatur

Im Leerlauf und bei geringer Belastung sind die Oberflächentemperaturen auf beiden Seiten unkritisch. Wenn es dann aber noch etwas fordernder wird, wärmt sich vor allem die rechte Gehäuseseite inklusive Handballenablage und Nummernblock im Vergleich zur linken ziemlich stark auf. Dieses Verhalten ist recht ungewöhnlich und auch nicht erwünscht. Bei den meisten Notebooks konzentriert sich die Wärmeentwicklung auf den hinteren Bereich, damit die Hände beim Tippen kühl bleiben. Warum die Temperaturen so ausfallen, zeigt ein Blick auf die Kühllösung. Dennoch fallen die Temperaturen insgesamt deutlich besser aus als noch beim alten Pavilion 15, wo wir maximal 59 °C messen konnten (Testgerät: max. 42 °C). Ohne das vorhandene Throttling bei extremer Last wären die Temperaturen allerdings vermutlich auch höher.

maximale Last (Oberseite)
maximale Last (Oberseite)
maximale Last (Unterseite)
maximale Last (Unterseite)
Max. Last
 24 °C31 °C38.2 °C 
 23.8 °C29 °C41 °C 
 23.8 °C24.2 °C37.2 °C 
Maximal: 41 °C
Durchschnitt: 30.2 °C
42.6 °C31.2 °C25.4 °C
33.8 °C26.6 °C24.8 °C
37.6 °C26.6 °C25.6 °C
Maximal: 42.6 °C
Durchschnitt: 30.5 °C
Netzteil (max.)  49 °C | Raumtemperatur 20 °C | Fluke 62 Mini IR Thermometer
(+) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 30.2 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Gaming v7 auf 33.2 °C.
(±) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 41 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 39.6 °C (von 21.6 bis 68.8 °C für die Klasse Gaming v7).
(±) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 42.6 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 42.3 °C).
(+) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 23.7 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 33.2 °C.
(±) Die Handballen und der Touchpad-Bereich können sehr heiß werden mit maximal 37.2 °C.
(-) Die durchschnittliche Handballen-Temperatur anderer getesteter Geräte war 28.8 °C (-8.4 °C).

Lautsprecher

durchschnittliche Klangqualität (Rot: Leerlauf, Pink: Pink Noise, Grau: White Noise)
durchschnittliche Klangqualität (Rot: Leerlauf, Pink: Pink Noise, Grau: White Noise)

Der Klang aus den B&O Stereolautsprechern ist nichts Besonderes und subjektiv gibt es keine Unterschiede zum Omen 15. Das Fehlen eines dedizierten Subwoofers führt zu einem schwachen Bass und einem insgesamt recht blechernen Klang. Die maximale Lautstärke ist für einen kleinen Raum vollkommend ausreichend und das Gehäuse vibriert auch bei hohen Pegeln nicht. Für längere Multimedia- oder Gaming-Sessions sollte man nach Möglichkeit externe Lautsprecher oder Kopfhörer verwenden.

dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2036.134.82534.734.53134.235.14033.734.85033.734.46333.935.58032.33610031.632.512530.731.316040.433.62004941.22505143.631552.24440054.147.450058.352.463059.453.880062.758.5100059.857.7125063.761.1160063.562.5200059.158.2250061.862.9315060.361.8400060.162.250006165.1630059.66480005863.61000050.5571250047.354.61600041.249.9SPL72.873.6N30.930.8median 58.3median 57Delta6.1935.335.132.931.831.83236.535.132.428.93328.936.328.848.32761.52752.924.860.92462.822.763.32269.521.267.82174.82075.919.472.718.97117.770.117.86917.671.817.668.117.671.417.673.717.670.417.571.617.671.617.669.617.459.717.583.630.662.51.5median 69.6median 17.84.62.4hearing rangehide median Pink NoiseHP Pavilion 15 UHD T9Y85AVApple MacBook 12 (Early 2016) 1.1 GHz
<
Apple MacBook 12 (Early 2016) 1.1 GHz Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (83.6 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(±) | abgesenkter Bass - 11.3% geringer als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (14.2% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 2.4% abweichend
(+) | lineare Mitten (5.5% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 2% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (4.5% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(+) | hörbarer Bereich ist sehr linear (9.3% Abstand zum Median
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 1% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 1% vergleichbar, 97% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 8%, durchschnittlich ist 20%, das schlechteste Gerät hat 50%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 1% aller getesteten Geräte waren besser, 1% vergleichbar, 98% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Frequenzdiagramm im Vergleich (Checkboxen oben an-/abwählbar!)
Wert 1: Pink Noise 100 % Vol.; Wert 2: Audio aus

Energieverwaltung

Energieaufnahme

Im Leerlauf verbraucht das Pavilion 15 minimal 8 Watt. Sobald wir die Helligkeit auf das Maximum erhöhen und das Profil "Höchstleistung" auswählen, verdoppelt sich der Verbrauch auf 16 Watt. Beim Spielen zeigt unser Messgerät rund 70 Watt, was im Bereich des Asus UX501 und Omen 15 liegt. Auch die anderen Messwerte sind dem Omen sehr ähnlich, sowohl im Leerlauf als auch unter Last.

Bei unserem Stresstest mit Prime95 und FurMark steigt der Verbrauch auf knapp 120 Watt. Viel Spielraum hat das 120-Watt-Netzteil (14,5 x 7,5 x 2,5 cm) also nicht. In Zukunft würden wir hier gerne ein stärkeres Modul sehen.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.24 / 0.78 Watt
Idledarkmidlight 8.3 / 14.8 / 16.8 Watt
Last midlight 71 / 119.2 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy
HP Pavilion 15 UHD T9Y85AV
6700HQ, GeForce GTX 960M, SanDisk Z400s SD8SNAT-128G, IPS, 3840x2160, 15.6
HP Pavilion 15-ak003ng
6700HQ, GeForce GTX 950M, Samsung CM871 MZNLF128HCHP, IPS, 1920x1080, 15.6
MSI GL62-6QFi781H11
6700HQ, GeForce GTX 960M, Toshiba HG6 THNSNJ128G8NY, TN LED, 1920x1080, 15.6
Asus Zenbook Pro UX501JW-FI218H
4720HQ, GeForce GTX 960M, SanDisk SD7SN3Q128G1002, IPS, 3840x2160, 15.6
HP Omen 15-ax007ng
6700HQ, GeForce GTX 965M, Adata IM2S3138E-128GM-B, IPS, 1920x1080, 15.6
Stromverbrauch
14%
-8%
-24%
4%
Idle min *
8.3
7
16%
10
-20%
15.6
-88%
7
16%
Idle avg *
14.8
11
26%
14
5%
20.5
-39%
11
26%
Idle max *
16.8
17
-1%
19
-13%
21.2
-26%
19
-13%
Last avg *
71
69
3%
82
-15%
75.8
-7%
79
-11%
Last max *
119.2
89
25%
118
1%
72.9
39%
119
-0%

* ... kleinere Werte sind besser

Akkulaufzeit

Mit knapp 4,5 Stunden im WLAN-Test bei einer angepassten Helligkeit von 150 cd/m² (85 Prozent) ist die Ausdauer des Pavilion 15 nur durchschnittlich. Die Ergebnisse sind wenig überraschend erneut vergleichbar mit dem Omen 15, da auch die Akkukapazität identisch ist. Um den höheren Verbrauch der schnelleren GPU zu kompensieren, musste HP die Akkukapazität im Vergleich zum alten Pavilion 15 übrigens von 48 Wh auf 61,5 Wh erhöhen. Das vergleichbar ausgestattete Asus UX501 hält einige Stunden länger durch, was jedoch hauptsächlich am größeren Akku liegt.

Ein kompletter Ladevorgang des Akkus dauert rund 1,5 Stunden.

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
8h 30min
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3
4h 24min
Last (volle Helligkeit)
1h 33min
HP Pavilion 15 UHD T9Y85AV
6700HQ, GeForce GTX 960M, 61.5 Wh
HP Pavilion 15-ak003ng
6700HQ, GeForce GTX 950M, 48 Wh
MSI GL62-6QFi781H11
6700HQ, GeForce GTX 960M, 41.4 Wh
Asus ZenBook Pro UX501VW-DS71T
6700HQ, GeForce GTX 960M, 96 Wh
HP Omen 15-ax007ng
6700HQ, GeForce GTX 965M, 61.5 Wh
Akkulaufzeit
-2%
-33%
35%
-2%
Idle
510
572
12%
339
-34%
689
35%
467
-8%
WLAN
264
304
15%
158
-40%
379
44%
272
3%
Last
93
62
-33%
71
-24%
117
26%
93
0%

Pro

+ zwei Festplatten (1x M.2, 1x 2,5-Zoll)
+ gute Spieleleistung
+ gute Werte für Farben und Graustufen
+ helles Display
+ dünnes und ansprechendes Design

Contra

- ungleichmäßige Oberflächentemperaturen
- kein USB Type-C, kein Mini-DisplayPort
- Handballenauflage aus Kunststoff fühlt sich billig an
- laute Lüfter im Spielbetrieb
- weiches Clickpad; schlechtes Feedback
- keine NVMe oder RAID 0
- Lüfter sind immer aktiv
- durchschnittliche Akkulaufzeit
- durchschnittlicher Kontrast

Fazit

Im Test: HP Pavilion 15 UHD T9Y85AV. Testmodell zur Verfügung gestellt von CUKUSA.com
Im Test: HP Pavilion 15 UHD T9Y85AV. Testmodell zur Verfügung gestellt von CUKUSA.com

Das neue Pavilion 15 bildet den Übergang vom alten 2015er Pavilion 15 (GTX 950M) und dem aktuellen Omen 15 (GTX 965M), welches erst seit einigen Wochen verfügbar ist. Es ist daher auch einige hundert Dollar billiger als die kleinste Konfiguration des Omen 15, welches jedoch mehr Grafikleistung bietet. Da die beiden Modelle ansonsten beinahe identisch sind, ist das Pavilion 15 die attraktivere Lösung, wenn man in der 1080p-Auflösung und für weniger als 1.000 US-Dollar spielen möchte. Im Endeffekt handelt es sich um einen Alleskönner, der sowohl zum Spielen als auch zum Arbeiten genutzt werden kann. 

Trotz der ordentlichen Leistungsdaten ist das aktuelle Pavilion 15 eigentlich nur ein kleines Gehäuse-Update und es sticht nicht aus der Masse hervor. Das wäre prinzipiell auch kein Problem, doch mit Geräten wie dem Asus UX501 oder dem Dell XPS 15 gibt es Alternativen mit besserer Verarbeitung und der gleichen GTX-960M-GPU. Das XPS 15 ist spürbar leichter sowie mobiler, und angesichts der guten 15-Zoll-Alternativen fällt uns eine Empfehlung für das HP schwer. Der Vorteil unseres Testgerätes ist der niedrigere Preis. Es könnte sich zudem lohnen, auf das UHD-Panel zugunsten des Full-HD-Bildschirms zu verzichten, da letzteres besser mit der GPU harmoniert.

Das Pavilion 15 ist ein spartanisches Multimedia- und Gaming-Notebook, welches vor allem dank des niedrigen Preises konkurrenzfähig ist. Bei der Ausstattung haben die anderen Geräte einen Vorteil, doch die Spielleistung ist dadurch nicht beeinträchtigt. Vor allem Gamer mit begrenztem Budget können durchaus zuschlagen.

HP Pavilion 15 UHD T9Y85AV - 05.08.2016 v5.1(old)
Allen Ngo

Gehäuse
75 / 98 → 77%
Tastatur
77%
Pointing Device
64%
Konnektivität
53 / 81 → 65%
Gewicht
62 / 10-66 → 93%
Akkulaufzeit
78%
Display
85%
Leistung Spiele
83%
Leistung Anwendungen
82%
Temperatur
86 / 95 → 91%
Lautstärke
76 / 90 → 84%
Audio
65%
Kamera
42 / 85 → 50%
Durchschnitt
71%
80%
Gaming - gewichteter Durchschnitt
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Autor: Allen Ngo,  9.08.2016 (Update: 15.05.2018)
Andreas Osthoff
Andreas Osthoff - Senior Editor Business
Ich bin mit Computern und moderner Unterhaltungselektronik aufgewachsen. Seit meinem ersten Computer, einem Commodore C64, habe ich mich für die Technik interessiert und angefangen, meine eigenen Computer zu bauen. Bei Notebookcheck kümmere ich mich schwerpunktmäßig um die Business-Geräte sowie die mobilen Workstations, doch ich mache auch gerne Abstecher in den mobilen Bereich. Es ist immer wieder eine tolle Erfahrung, neueste Geräte zu testen und miteinander zu vergleichen. Den passenden Ausgleich schafft der Sport, im Sommer vor allem mit dem Rad.