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Test MSI GS65 8RF Stealth Thin (i7-8750H, GTX 1070 Max-Q, Full-HD) Laptop

Frontalangriff. Mit dem GS65 veröffentlicht MSI einen knallharten Gegenspieler zum Aero 15X von Gigabyte. Wie sein Konkurrent besticht das 15-zöllige Gaming-Notebook durch pfeilschnelle Hardware und ein ultradünnes und angenehm leichtes Gehäuse. Wer kann das Duell für sich entscheiden?

MSI GS65 8RF Stealth Thin

Der Trend zu immer kompakteren High-End-Laptops ist nicht mehr aufzuhalten. Nachdem sich die Hersteller jahrelang auf eine Reduzierung des Gewichts und der Bauhöhe konzentriert haben, ist jetzt – Multimedia-Notebooks wie das Dell XPS 15 lassen grüßen – der Displayrahmen an der Reihe. Im Spielesegment war Gigabyte bisher der Platzhirsch, wenn es um besonders schmale Bildschirmeinfassungen geht. Nicht umsonst konnte das Aero 15X im Test vor wenigen Wochen erstklassige 88 % ergattern.

MSI bringt nun ebenfalls ein entsprechendes Produkt auf den Markt. Der (indirekte) Nachfolger des GS63 wird in Deutschland ab 1.999 Euro verfügbar sein und enthält – analog zum Aero 15X – einen Sechskern-Chip aus Intels Coffee-Lake-Generation, genauer gesagt den Core i7-8750H. Hinzu kommen 16 GB DDR4-RAM (2x 8 GB @2.400 MHz) und eine 512 GB große NVMe-SSD.

Als Grafikkarte dient je nach Modell entweder eine GeForce GTX 1060 oder eine GeForce GTX 1070 Max-Q. Abgerundet wird das Paket von einem Full-HD-IPS-Panel mit 144 Hz, das zugunsten der Akkulaufzeit ohne G-Sync auskommt. Dafür spendiert MSI dem 15-Zöller Nvidias Optimus-Technik, welche dynamisch zwischen der im Prozessor verbauten UHD Graphics 630 und dem dedizierten GeForce-Beschleuniger wechselt.

In unserem Test muss sich das GS65 nicht nur gegen seinen Vorgänger und das ähnlich konzipierte Gigabyte Aero 15X, sondern auch gegen das Asus ROG Zephyrus M GM501 und das leicht betagte Acer Predator Triton 700 behaupten. Letztere Notebooks bieten dank GeForce GTX 1070 und GTX 1080 Max-Q eine nochmals höhere 3D-Leistung.

MSI GS65 8RF-019DE Stealth Thin (GS65 Serie)
Grafikkarte
NVIDIA GeForce GTX 1070 Max-Q - 8192 MB, Kerntakt: 1101 MHz, Speichertakt: 8000 MHz, GDDR5, ForceWare 390.94, Optimus
Hauptspeicher
16384 MB 
, 2x 8 GB SO-DIMM DDR4-2400, Dual-Channel, alle Slots belegt, max. 32 GB
Bildschirm
15.6 Zoll 16:9, 1920 x 1080 Pixel 141 PPI, AU Optronics B156HAN08.0 (AUO80ED), IPS, Full-HD, 144 Hz, spiegelnd: nein
Mainboard
Intel HM370
Massenspeicher
Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ, 512 GB 
, NVMe. Slots: 2x M.2 Typ 2280
Soundkarte
Realtek ALC1220 @ Intel Cannon Lake PCH
Anschlüsse
4 USB 3.1 Gen2, 1 Thunderbolt, 1 HDMI, 2 DisplayPort, 1 Kensington Lock, Audio Anschlüsse: 1x Kopfhörer, 1x Mikrofon
Netzwerk
Killer E2500 Gigabit Ethernet Controller (10/100/1000MBit), Killer Wireless-AC 1550 Wireless Network Adapter (a/b/g/h/n/ac), Bluetooth 5.0
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 18 x 358 x 248
Akku
82 Wh, 5380 mAh Lithium-Polymer, 4 Zellen
Betriebssystem
Microsoft Windows 10 Home 64 Bit
Kamera
Webcam: HD (720p, 30 fps)
Sonstiges
Lautsprecher: 2.0 Dynaudio, Tastatur: Chiclet, RGB, SteelSeries, Tastatur-Beleuchtung: ja, 180-Watt-Netzteil, Garantiekarte, Quick Start Guide, Dragon Center und weitere Hersteller-Tools, Killer Performance Suite, XSplit Gamecaster Trial , 24 Monate Garantie
Gewicht
1.848 kg, Netzteil: 420 g
Preis
2300 EUR
Hinweis: Der Hersteller kann abweichende Bauteile wie Bildschirme, Laufwerke und Speicherriegel mit ähnlichen Spezifikationen unter dem gleichen Modellnamen einsetzen.

 

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Gehäuse - Abzüge in der B-Note

Während das Gigabyte Pendant beim Gehäuse die Note „Sehr gut“ einheimst, reicht es im Falle des GS65 leider nur für ein „Befriedigend“. Zwar punktet das Chassis auf den ersten Blick mit hochwertigen Materialien (Deckel und Baseunit bestehen aus Metall) sowie einem stylishen, aber trotzdem dezenten Look, bei genauerer Betrachtung sind uns jedoch einige Mängel aufgefallen.

Angefangen mit der Stabilität, die nicht ganz auf dem Niveau des Aero 15X angesiedelt ist. Sowohl der Bildschirm als auch die Baseunit geben bei kräftigerem Druck nach und lassen sich spürbar verwinden bzw. eindrücken. Umso ärgerlicher, dass das Gehäuse an vielen Stellen zum Knarzen und Knacken neigt. Die Verarbeitung unseres Testgeräts wurde dem hohen Preis ebenfalls nicht gerecht. Manche Elemente gingen unsauber ineinander über (z. B. der Power-Button) oder wiesen abweichende Spaltmaße auf (Übergang zwischen Oberseite und Unterschale). Auch die Scharniere machten auf uns keinen so guten Eindruck wie beim Aero 15X.

MSI GS65 8RF Stealth Thin
MSI GS65 8RF Stealth Thin
MSI GS65 8RF Stealth Thin
MSI GS65 8RF Stealth Thin
MSI GS65 8RF Stealth Thin
MSI GS65 8RF Stealth Thin
MSI GS65 8RF Stealth Thin
MSI GS65 8RF Stealth Thin
MSI GS65 8RF Stealth Thin
MSI GS65 8RF Stealth Thin
MSI GS65 8RF Stealth Thin
MSI GS65 8RF Stealth Thin
MSI GS65 8RF Stealth Thin
MSI GS65 8RF Stealth Thin

Pluspunkte gibt es für die kompakte Bauform. Mit einer Höhe von knapp 1,8 cm gehört das GS65 zu den dünnsten Gaming-Notebooks, welche aktuell verkauft werden, wobei sich die Geräte im Testfeld hier nicht viel nehmen. Noch besser sieht es beim Gewicht aus. Rund 1,8 kg sind angenehm zu transportieren und zeigen der Konkurrenz, was 2018 möglich ist. Das Asus GM501 und das Acer Triton 700 wiegen mit 2,5 respektive 2,4 Kilogramm deutlich mehr. Auch das Aero 15X knackt die 2-kg-Marke.

Größenvergleich

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Ausstattung - WLAN auf Speed

Schnittstellen

Bei der Anschlussausstattung fällt das GS65 etwas hinter das Gigabyte Notebook zurück. Zwar besitzt der MSI Spross doppelt so viele Audio-Buchsen, das Fehlen eines Kartenlesers wird manchen Interessenten jedoch sauer aufstoßen. Die restlichen Schnittstellen sind mehr oder weniger identisch. So warten beide 15-Zöller mit einem RJ45-Port, einem HDMI-Ausgang, einem Mini-DisplayPort, drei USB-Typ-A-Ports (das GS65 unterstützt hier überall 3.1 Gen2) und einer Öffnung für Kensington Locks auf. Dazu gesellt sich ein moderner Thunderbolt-3-Anschluss.

Die Verteilung der Schnittstellen hat uns beim Aero 15X mehr zugesagt. Wegen der seitlichen Lüfterauslässe sitzen die Ports des GS65 recht weit vorne, was beim Einsatz einer Maus zu unschönen Kollisionen mit Kabeln führen kann und generell den Bewegungsspielraum einschränkt.

linke Seite: Kensington Lock, RJ45-LAN, 2x USB 3.1, Kopfhörer, Mikrofon
linke Seite: Kensington Lock, RJ45-LAN, 2x USB 3.1, Kopfhörer, Mikrofon
rechte Seite: USB 3.1, Thunderbolt 3, Mini-DisplayPort, HDMI, DC-in
rechte Seite: USB 3.1, Thunderbolt 3, Mini-DisplayPort, HDMI, DC-in

Kommunikation

Im WiFi-Test (1 m Abstand zum Referenz-Router Linksys EA8500) wischt das MSI Notebook mit dem Aero 15X den Boden auf. Während es bei der Empfangsleistung nicht für das Siegertreppchen reicht, offenbart sich die Übertragungsgeschwindigkeit als referenzwürdig. Mit 662 zu 379 MBit/s wird das Gigabyte Pendant um 75 % abgehängt. Kein Wunder, bietet das GS65 doch den brandneuen WLAN-Chip Killer Wireless-AC 1550, der auch im GT75 eine sehr gute Figur macht. Das Aero 15X muss mit dem etwas älteren Intel Dual Band Wireless-AC 8265 vorliebnehmen.

Networking
iperf3 Client (receive) TCP 1 m 4M x10
MSI GS63VR 7RG-005
Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter
698 MBit/s ∼100% +6%
Asus Zephyrus M GM501
Intel Wireless-AC 9560
683 MBit/s ∼98% +3%
Acer Predator Triton 700
Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter
682 MBit/s ∼98% +3%
Gigabyte Aero 15X v8
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
682 MBit/s ∼98% +3%
MSI GS65 8RF-019DE Stealth Thin
Killer Wireless-AC 1550 Wireless Network Adapter
660 MBit/s ∼95%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (141 - 702, n=182)
595 MBit/s ∼85% -10%
iperf3 Client (transmit) TCP 1 m 4M x10
MSI GS65 8RF-019DE Stealth Thin
Killer Wireless-AC 1550 Wireless Network Adapter
662 MBit/s ∼100%
Asus Zephyrus M GM501
Intel Wireless-AC 9560
585 MBit/s ∼88% -12%
Acer Predator Triton 700
Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter
551 MBit/s ∼83% -17%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (144 - 721, n=182)
535 MBit/s ∼81% -19%
MSI GS63VR 7RG-005
Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter
524 MBit/s ∼79% -21%
Gigabyte Aero 15X v8
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
379 MBit/s ∼57% -43%

Software

An der Software-Front fahren beide Hersteller dicke Geschütze auf. MSI kontert den Smart Manager von Gigabyte mit dem hauseigenen Dragon Center, das ebenfalls mehrere Energieprofile und Lüftermodi (inklusive manueller Steuerung) enthält und seit der letzten Generation deutlich umgestaltet wurde. Unsere Messungen sind jeweils mit dem Shift-Setting „Power Options“ und der Lüftergeschwindigkeit „Auto“ entstanden.

MSI GS65 8RF Stealth Thin
MSI GS65 8RF Stealth Thin
MSI GS65 8RF Stealth Thin
MSI GS65 8RF Stealth Thin
MSI GS65 8RF Stealth Thin
MSI GS65 8RF Stealth Thin
MSI GS65 8RF Stealth Thin
MSI GS65 8RF Stealth Thin

Zubehör

Der Lieferumfang besteht lediglich aus einem Quick Start Guide und einer Garantiekarte. Als Netzteil packt MSI ein 420 gr leichtes 180-Watt-Modell in den Karton, das angesichts von 15 x 7 x 2 cm sehr zierlich für ein Gaming-Notebook ausfällt. Zum Vergleich: Das 215-Watt-Modell des Aero 15X ist mit 19 cm um einiges länger.

Wartung

Im Gegensatz zum Aero 15X, das Zugriff auf alle wichtigen Komponenten gewährt, bietet das GS65 nur sehr einschränkte Wartungsmöglichkeiten. Nachdem man den Gehäuseboden von 15 Kreuzschrauben befreit hat, lässt sich zwar die Unterseite aus der Verankerung hebeln, hinter der Platte warten jedoch nur die Lüfter, der Akku und das Funkmodul (siehe Foto).

Um die Grafikkarte, den Prozessor, den Arbeitsspeicher und das Solid State Drive erreichen zu können, müsste man zusätzlich das Mainboard wegschrauben und umdrehen, was an sich kein größeres Problem wäre, aufgrund der vielen Kabel allerdings abschreckt. Die komplizierte Wartung sorgt jedenfalls dafür, dass der Gehäuse-Score weiter nach unten rutscht.

MSI GS65 8RF Stealth Thin
MSI GS65 8RF Stealth Thin
MSI GS65 8RF Stealth Thin
MSI GS65 8RF Stealth Thin
MSI GS65 8RF Stealth Thin

Garantie

Die Garantie erstreckt sich über 24 Monate (Pick-up & Return Service).

Eingabegeräte - RGB-Trip

Keyboard

Die Chiclet-Tastatur, welche in Zusammenarbeit mit dem Gaming-Experten SteelSeries entwickelt wurde, erinnert optisch und haptisch an andere Modelle aus der GS- bzw. GE-Serie (GS73, GS43, GE73, GE63, …). Entsprechend erbt das GS65 die bekannten Stärken und Schwächen der MSI Keyboards. Auf der positiven Seite wäre die intensive und in mehreren Stufen regelbare RGB-Beleuchtung zu nennen, welche man für jede Taste einzeln einstellen kann.

Das Tippgefühl würden wir als ordentlich bezeichnen, wobei sich der Autor ein kräftigeres Feedback gewünscht hätte. Nicht zuletzt wegen der dürftigen Stabilität macht das Keyboard einen etwas schwammigen Eindruck. Größter Kritikpunkt ist in unseren Augen jedoch das Layout, das MSI-typisch stark vom (deutschen) Standard abweicht. Sei es nun die verschobene <>-Taste oder das einzeilige Enter. Über den Verzicht eines Nummernblocks, der bei 15-Zoll-Notebooks theoretisch Platz hat (selbst wenn sie einen dünnen Bildschirmrahmen besitzen), kann man ebenfalls diskutieren.

Kurzum: Das Layout ist primär auf die Bedürfnisse von Gamern ausgelegt. Vielschreiber sollten sich lieber nach einem anderen Notebook mit Standard-Layout umsehen.

Chiclet-Tastatur ...
Chiclet-Tastatur ...
... mit RGB-Beleuchtung
... mit RGB-Beleuchtung

Touchpad

Das Touchpad liefert trotz kleinerer Mankos eine gute Vorstellung ab. Einerseits ist es mit 10,5 x 7 cm ausreichend dimensioniert. Zum anderen verfügt der Mausersatz über eine angenehm glatte Oberfläche, welche für prima Gleiteigenschaften sorgt (außer man hat feuchte oder fettige Finger). Die Präzision und die Festigkeit sind für Clickpad-Verhältnisse auch ordentlich.

Der Multi-Touch-Support erwies sich als unauffällig. Zoomen und Scrollen per 2-Finger-Geste funktionierten im Test meist einwandfrei. Das Fehlen dedizierter Maustasten ist wie üblich Geschmackssache. Wir bevorzugen tendenziell klassische Touchpads, weil diese oft zuverlässiger arbeiten, was Links- und Rechtsklicks betrifft.

Display - 144 Hz mit IPS-Qualität

Um die Bildwiedergabe kümmert sich beim GS65 ein mattes IPS-Panel mit 1.920 x 1.080 Pixeln. Dank der üppigen Frequenz von 144 Hz wirkt das Bild schon im Desktop-Betrieb flüssiger als auf konventionellen 60-Hz-Notebooks. In Spielen merkt man – sofern die FPS-Zahlen hoch genug sind – ebenfalls einen Unterschied, wenngleich G-Sync das Gaming-Erlebnis noch weiter verbessert hätte.

268
cd/m²
268
cd/m²
259
cd/m²
244
cd/m²
254
cd/m²
247
cd/m²
272
cd/m²
275
cd/m²
275
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 275 cd/m² Durchschnitt: 262.4 cd/m² Minimum: 11 cd/m²
Ausleuchtung: 89 %
Helligkeit Akku: 222 cd/m²
Kontrast: 1155:1 (Schwarzwert: 0.22 cd/m²)
ΔE Color 2.37 | 0.4-29.43 Ø6.2, calibrated: 1.84
ΔE Greyscale 1.58 | 0.64-98 Ø6.4
92% sRGB (Argyll 3D) 60% AdobeRGB 1998 (Argyll 3D)
Gamma: 2.48
MSI GS65 8RF-019DE Stealth Thin
AU Optronics B156HAN08.0 (AUO80ED), IPS, 1920x1080
MSI GS63VR 7RG-005
Chi Mei N156HHE-GA1 (CMN15F4), TN LED, 1920x1080
Gigabyte Aero 15X v8
LGD05C0, IPS, 1920x1080
Asus Zephyrus M GM501
AUO B156HAN07.1 (AUO71ED), IPS, 1920x1080
Acer Predator Triton 700
AUO B156HAN04.2 (AUO42ED), IPS, 1920x1080
Response Times
45%
9%
41%
-143%
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
17.6 (9.2, 8.4)
10.4 (6, 4.4)
41%
16.8 (8.4, 8.4)
5%
6.6 (3.4, 3.2)
62%
44.8 (21.2, 23.6)
-155%
Response Time Black / White *
12.8 (7.6, 5.2)
6.6 (4.4, 2.2)
48%
11.2 (6, 5.2)
12%
10.4 (5.2, 5.2)
19%
29.6 (15.6, 14)
-131%
PWM Frequency
25510 (25)
Bildschirm
-10%
12%
-52%
-55%
Helligkeit Bildmitte
254
269
6%
313
23%
307
21%
291
15%
Brightness
262
254
-3%
300
15%
296
13%
277
6%
Brightness Distribution
89
85
-4%
78
-12%
89
0%
84
-6%
Schwarzwert *
0.22
0.21
5%
0.33
-50%
0.25
-14%
0.22
-0%
Kontrast
1155
1281
11%
948
-18%
1228
6%
1323
15%
DeltaE Colorchecker *
2.37
3
-27%
1.29
46%
5.74
-142%
5.52
-133%
Colorchecker DeltaE2000 max. *
4.71
5.62
-19%
2.04
57%
11.32
-140%
10.72
-128%
Colorchecker DeltaE2000 calibrated *
1.84
1.94
-5%
DeltaE Graustufen *
1.58
3.18
-101%
0.69
56%
6.44
-308%
6.59
-317%
Gamma
2.48 89%
2.25 98%
2.43 91%
2.48 89%
2.44 90%
CCT
6785 96%
7274 89%
6550 99%
8395 77%
7816 83%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
60
77
28%
60
0%
60
0%
58
-3%
Color Space (Percent of sRGB)
92
100
9%
94
2%
93
1%
89
-3%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
18% / -1%
11% / 11%
-6% / -37%
-99% / -70%

* ... kleinere Werte sind besser

Unser Testgerät wurde dabei von einem Panel aus dem Hause AU Optronics angetrieben, welches die Bezeichnung B156HAN08.0 trägt. Dessen Werte sind größtenteils gut bis sehr gut. Angefangen mit dem Kontrast, der sich laut Messung auf über 1.150:1 beläuft. Das Aero 15X kommt trotz höherer Leuchtkraft (durchschnittlich 300 statt 262 cd/m²) nur auf 950:1, was umgerechnet knapp 20 % weniger sind. Dafür eignet sich das Gigabyte Notebook besser für die Outdoor-Nutzung. Bezogen auf die Blickwinkel schneiden beide Geräte gut ab. IPS-Panels präsentieren selbst aus schrägeren Winkeln noch ein recht natürliches Bild.

CalMAN: Graustufen
CalMAN: Graustufen
CalMAN: Graustufen (kalibriert)
CalMAN: Graustufen (kalibriert)
CalMAN: Farbsättigung
CalMAN: Farbsättigung
CalMAN: Farbsättigung (kalibriert)
CalMAN: Farbsättigung (kalibriert)
CalMAN: ColorChecker
CalMAN: ColorChecker
CalMAN: ColorChecker (kalibriert)
CalMAN: ColorChecker (kalibriert)
MSI GS65 vs. sRGB (92 %)
MSI GS65 vs. sRGB (92 %)
MSI GS65 vs. AdobeRGB (60 %)
MSI GS65 vs. AdobeRGB (60 %)

Das Wort natürlich passt auch zur Farbwiedergabe. Im standardmäßig aktivierten Modus der True-Color-Software (sRGB) geben die Farbwerte keinen Grund zur Kritik. Anhand der Screenshots sieht man sehr schön, dass sich eine nachträgliche Kalibrierung kaum lohnt. Gleiches gilt für das Aero 15X, welches mit einem X-Rite-Pantone-Label aufwarten kann. Der Farbraum des GS65 wird die meisten Käufer ebenfalls zufriedenstellen. 92 % sRGB und 60 % AdobeRGB sind für Alltagsanwendungen wie Spiele und Filme genug. Mehr Farbraum benötigen nur (semi-)professionelle Nutzer.

Subpixel
Subpixel
Blickwinkel
Blickwinkel

Kommen wir zur Reaktionszeit, die auch keineswegs schlecht ist – im Gegenteil. Zwar attestiert unser Messgerät dem GS65 nicht die beworbenen 7 ms, 12,8 ms beim Wechsel von Schwarz zu Weiß und 17,6 ms beim Wechsel von Grau zu Grau sind allerdings immer noch gut für ein IPS-Panel. Subjektiv konnten wir jedenfalls keine Schlieren beobachten – auch bei schnelleren Titeln aus der Ego-Perspektive. Top: Mit nervigem Screen Bleeding hatte unser Sample nicht zu kämpfen.

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
12.8 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 7.6 ms steigend
↘ 5.2 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind gut, für anspruchsvolle Spieler könnten der Bildschirm jedoch zu langsam sein.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 10 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten besser als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (25.7 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
17.6 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 9.2 ms steigend
↘ 8.4 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind gut, für anspruchsvolle Spieler könnten der Bildschirm jedoch zu langsam sein.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 7 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten besser als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (41 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM nicht festgestellt

Im Vergleich: 52 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 9173 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

Leistung - Wolf im Schafspelz

Trotz der kompakten Ausmaße handelt es sich beim GS65 um ein waschechtes Gaming-Notebook, dessen Komponenten auch anspruchsvolle Titel in hohen bis maximalen Settings ruckelfrei befeuern. Wie es sich für ein aktuelles Produkt gehört, ist das Betriebssystem (Windows 10 Home 64 Bit) auf einer SSD installiert. 16 GB DDR4-RAM sollten für die kommenden Jahre ebenfalls reichen.

CPU-Z
CPU-Z
CPU-Z
CPU-Z
CPU-Z
HWiNFO
GPU-Z
CrystalDiskMark
AS SSD Benchmark
Latenzen

Prozessor

Passend zum Launch von Intels Coffee-Lake-Architektur verbaut MSI im GS65 eine Sechskern-CPU. Der Core i7-8750H enthält 9 MB L3-Cache und ist wie seine vierkernigen Kaby-Lake-Vorgänger mit 45 Watt TDP spezifiziert.

Singlecore-Rendering
Singlecore-Rendering
Multicore-Rendering
Multicore-Rendering
GPU-Belastung
GPU-Belastung

Die hohe Kernanzahl kann der 14-nm-Chip in stark parallelisierten Anwendungen besonders gut ausspielen. So wird der alte Core i7-7700HQ beim Multi-Core-Test des Cinebench R15 bzw. R11.5 um mehr als 40 % abgehängt. Dass sich die ebenfalls mit einem Core i7-8750H bestückten Neulinge Gigabyte Aero 15X und Asus ROG Zephyrus M GM501 rund 10 % absetzen, liegt an der besseren Turbo-Ausnutzung.

Cinebench R15
CPU Single 64Bit
Gigabyte Aero 15X v8
Intel Core i7-8750H
175 Points ∼100% 0%
MSI GS65 8RF-019DE Stealth Thin
Intel Core i7-8750H
175 Points ∼100%
Asus Zephyrus M GM501
Intel Core i7-8750H
170 Points ∼97% -3%
MSI GS63VR 7RG-005
Intel Core i7-7700HQ
158 Points ∼90% -10%
Acer Predator Triton 700
Intel Core i7-7700HQ
156 Points ∼89% -11%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (79 - 209, n=423)
152 Points ∼87% -13%
CPU Multi 64Bit
Asus Zephyrus M GM501
Intel Core i7-8750H
1168 Points ∼100% +11%
Gigabyte Aero 15X v8
Intel Core i7-8750H
1133 Points ∼97% +8%
MSI GS65 8RF-019DE Stealth Thin
Intel Core i7-8750H
1053 Points ∼90%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (196 - 1865, n=424)
751 Points ∼64% -29%
MSI GS63VR 7RG-005
Intel Core i7-7700HQ
735 Points ∼63% -30%
Acer Predator Triton 700
Intel Core i7-7700HQ
734 Points ∼63% -30%
Cinebench R11.5
CPU Single 64Bit
MSI GS65 8RF-019DE Stealth Thin
Intel Core i7-8750H
2 Points ∼100%
Gigabyte Aero 15X v8
Intel Core i7-8750H
1.98 Points ∼99% -1%
Asus Zephyrus M GM501
Intel Core i7-8750H
1.92 Points ∼96% -4%
Acer Predator Triton 700
Intel Core i7-7700HQ
1.82 Points ∼91% -9%
MSI GS63VR 7RG-005
Intel Core i7-7700HQ
1.82 Points ∼91% -9%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (0.71 - 2.38, n=408)
1.68 Points ∼84% -16%
CPU Multi 64Bit
Asus Zephyrus M GM501
Intel Core i7-8750H
13.29 Points ∼100% +12%
Gigabyte Aero 15X v8
Intel Core i7-8750H
12.93 Points ∼97% +9%
MSI GS65 8RF-019DE Stealth Thin
Intel Core i7-8750H
11.82 Points ∼89%
MSI GS63VR 7RG-005
Intel Core i7-7700HQ
8.14 Points ∼61% -31%
Acer Predator Triton 700
Intel Core i7-7700HQ
8.13 Points ∼61% -31%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (1.13 - 21.2, n=509)
7.28 Points ∼55% -38%

Dank der Turbo-Boost-Technik wird der Core i7-8750H im Idealfall von standardmäßig 2,2 auf bis 4,1 GHz (Single-Core-Last) bzw. 3,9 GHz (Hexa-Core-Last) beschleunigt. Beim GS65 bleibt die automatische Übertaktung etwas hinter ihren Möglichkeiten zurück. Bestes Beispiel ist unsere Cinebench-Schleife: Während die CPU im ersten Durchgang noch 3,0-3,4 GHz schafft, verschlechtert sich die Performance ab dem zweiten Lauf um mehrere Prozent.

Cinebench R11.5 CPU Single 64Bit
2 Points
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
11.82 Points
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
175 Points
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
1053 Points
Hilfe
01020304050607080901001101201301401501601701801902002102202302402502602702802903003103203303403503603703803904004104204304404504604704804905005105205305405505605705805906006106206306406506606706806907007107207307407507607707807908008108208308408508608708808909009109209309409509609709809901000101010201030Tooltip
Cinebench R15 CPU Multi 64 Bit

System Performance

Obwohl das GS65 nicht das beste Turbo-Verhalten zeigt, bewegt sich die Systempower auf einem sehr hohen Level. Mit einem Gesamtscore von 5.095 Punkten macht es sich der 15-Zöller im PCMark 10 zwischen dem Asus GM501 (5.194 Punkte) und dem Gigabyte Aero 15X (5.059 Punkte) bequem.

Per Solid State Drive garantiert MSI einen flink laufenden Rechner, welcher allerdings von einem Phänomen geplagt wird, das wir in letzter Zeit immer wieder bei Optimus-Notebooks feststellen: Rechtsklicks auf den Desktop oder die Taskleiste münden manchmal in einem nervigen Hänger, also einem kurzen Einfrieren des Systems (gilt mitunter auch für Programmstarts). Ob nun Intel, Nvidia oder Microsoft Schuld ist, können wir nicht genauer beurteilen, jedenfalls existiert dieser Bug nun schon eine Weile und wurde bisher von keinem der genannten Hersteller behoben. Geräte mit (aktivem) G-Sync sind unseres Wissens nach nicht betroffen.

PCMark 10 - Score
Acer Predator Triton 700
GeForce GTX 1080 Max-Q, 7700HQ, 2x SK Hynix Canvas SC300 512GB M.2 (HFS512G39MND) (RAID 0)
5277 Points ∼100% +4%
Asus Zephyrus M GM501
GeForce GTX 1070 (Laptop), 8750H, Samsung SM961 MZVKW512HMJP m.2 PCI-e
5194 Points ∼98% +2%
MSI GS65 8RF-019DE Stealth Thin
GeForce GTX 1070 Max-Q, 8750H, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
5095 Points ∼97%
Gigabyte Aero 15X v8
GeForce GTX 1070 Max-Q, 8750H, Toshiba NVMe THNSN5512GPU7
5059 Points ∼96% -1%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (2603 - 6959, n=122)
4944 Points ∼94% -3%
MSI GS63VR 7RG-005
GeForce GTX 1070 Max-Q, 7700HQ, Samsung SM961 MZVPW256HEGL
4542 Points ∼86% -11%
PCMark 8
Work Score Accelerated v2
Gigabyte Aero 15X v8
GeForce GTX 1070 Max-Q, 8750H, Toshiba NVMe THNSN5512GPU7
5676 Points ∼100% +1%
Asus Zephyrus M GM501
GeForce GTX 1070 (Laptop), 8750H, Samsung SM961 MZVKW512HMJP m.2 PCI-e
5662 Points ∼100% +1%
MSI GS65 8RF-019DE Stealth Thin
GeForce GTX 1070 Max-Q, 8750H, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
5621 Points ∼99%
Acer Predator Triton 700
GeForce GTX 1080 Max-Q, 7700HQ, 2x SK Hynix Canvas SC300 512GB M.2 (HFS512G39MND) (RAID 0)
5211 Points ∼92% -7%
MSI GS63VR 7RG-005
GeForce GTX 1070 Max-Q, 7700HQ, Samsung SM961 MZVPW256HEGL
5176 Points ∼91% -8%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (2484 - 6515, n=317)
4931 Points ∼87% -12%
Home Score Accelerated v2
Acer Predator Triton 700
GeForce GTX 1080 Max-Q, 7700HQ, 2x SK Hynix Canvas SC300 512GB M.2 (HFS512G39MND) (RAID 0)
5160 Points ∼100% +11%
MSI GS65 8RF-019DE Stealth Thin
GeForce GTX 1070 Max-Q, 8750H, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
4665 Points ∼90%
Asus Zephyrus M GM501
GeForce GTX 1070 (Laptop), 8750H, Samsung SM961 MZVKW512HMJP m.2 PCI-e
4627 Points ∼90% -1%
Gigabyte Aero 15X v8
GeForce GTX 1070 Max-Q, 8750H, Toshiba NVMe THNSN5512GPU7
4504 Points ∼87% -3%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (2554 - 6093, n=335)
4222 Points ∼82% -9%
MSI GS63VR 7RG-005
GeForce GTX 1070 Max-Q, 7700HQ, Samsung SM961 MZVPW256HEGL
4193 Points ∼81% -10%
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
4665 Punkte
PCMark 8 Work Score Accelerated v2
5621 Punkte
Hilfe

Massenspeicher

Anstelle der Samsung SM961, welche im GS63 ihren Dienst verrichtet hat, kommt beim GS65 das ebenfalls von Samsung stammende NVMe-Drive PM981 zum Einsatz, das klassischen SATA-III-Modellen (limitieren ab ca. 500 MB/s) deutlich den Rang abläuft. Gegen die Toshiba SSD des Gigabyte Aero 15X gewinnt die PM981 zwar leicht, in der Praxis gibt es jedoch keine nennenswerten Unterschiede, so dass sich beide Notebooks mehr oder weniger identisch anfühlen.

MSI GS65 8RF-019DE Stealth Thin
Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
MSI GS63VR 7RG-005
Samsung SM961 MZVPW256HEGL
Gigabyte Aero 15X v8
Toshiba NVMe THNSN5512GPU7
Asus Zephyrus M GM501
Samsung SM961 MZVKW512HMJP m.2 PCI-e
Acer Predator Triton 700
2x SK Hynix Canvas SC300 512GB M.2 (HFS512G39MND) (RAID 0)
CrystalDiskMark 5.2 / 6
-9%
-2%
45%
Write 4K
95.3
94.43
-1%
95.98
1%
109.2
15%
Read 4K
40.13
37.65
-6%
46.2
15%
45.45
13%
Write Seq
1883
1335
-29%
1652
-12%
2631
40%
Read Seq
1322
1404
6%
1104
-16%
2664
102%
Write 4K Q32T1
309.9
268.6
-13%
269.5
-13%
460.6
49%
Read 4K Q32T1
353.7
332.8
-6%
325.6
-8%
563.7
59%
Write Seq Q32T1
1919
1375
-28%
1659
-14%
2771
44%
Read Seq Q32T1
2466
2627
7%
3157
28%
3417
39%
Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
CDM 5/6 Read Seq Q32T1: 2466 MB/s
CDM 5/6 Write Seq Q32T1: 1919 MB/s
CDM 5/6 Read 4K Q32T1: 353.7 MB/s
CDM 5/6 Write 4K Q32T1: 309.9 MB/s
CDM 5 Read Seq: 1322 MB/s
CDM 5 Write Seq: 1883 MB/s
CDM 5/6 Read 4K: 40.13 MB/s
CDM 5/6 Write 4K: 95.3 MB/s

Grafikkarte

Um dem GS65 trotz ultradünnem Chassis eine High-End-GPU spendieren zu können, greift MSI auf einen Chip aus Nvidias Pascal-Serie mit Max-Q-Design zurück. Max-Q steht für besonders stromsparende (und somit tendenziell leisere bzw. kühlere) Varianten der GTX 1080, GTX 1070 und GTX 1060, welche auf Effizienz getrimmt wurden, im Gegenzug aber auch eine geringere Performance als ihre „normalen“ Kollegen bieten.

3DMark - 1920x1080 Fire Strike Graphics
Acer Predator Triton 700
NVIDIA GeForce GTX 1080 Max-Q
18120 Points ∼100% +23%
Asus Zephyrus M GM501
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop)
17046 Points ∼94% +15%
Gigabyte Aero 15X v8
NVIDIA GeForce GTX 1070 Max-Q
15156 Points ∼84% +3%
MSI GS65 8RF-019DE Stealth Thin
NVIDIA GeForce GTX 1070 Max-Q
14780 Points ∼82%
MSI GS63VR 7RG-005
NVIDIA GeForce GTX 1070 Max-Q
14394 Points ∼79% -3%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (385 - 40636, n=451)
10264 Points ∼57% -31%
3DMark 11 - 1280x720 Performance GPU
Acer Predator Triton 700
NVIDIA GeForce GTX 1080 Max-Q
23694 Points ∼100% +27%
Asus Zephyrus M GM501
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop)
21925 Points ∼93% +17%
Gigabyte Aero 15X v8
NVIDIA GeForce GTX 1070 Max-Q
19162 Points ∼81% +3%
MSI GS65 8RF-019DE Stealth Thin
NVIDIA GeForce GTX 1070 Max-Q
18687 Points ∼79%
MSI GS63VR 7RG-005
NVIDIA GeForce GTX 1070 Max-Q
18205 Points ∼77% -3%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (513 - 50983, n=524)
11902 Points ∼50% -36%

Diese Aussage wird von den durchgeführten Grafiktests untermauert. Im 3DMark 11 und im Fire-Strike-Szenario des 3DMark 13 rechnet die GTX 1070 des Asus GM501, welche ohne Max-Q-Design auskommt, um die 15 % schneller. Andere GTX-1070-Max-Q-Laptops wie das Aero 15X und das MSI GS63VR liegen derweil auf Augenhöhe. Sptzenreiter im Vergleichsfeld ist das Acer Triton 700 mit der knapp 20-30 % flotteren GTX 1080 Max-Q.

3DMark 11 Performance
15782 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
30373 Punkte
3DMark Fire Strike Score
12733 Punkte
Hilfe

Neben der CPU haben wir auch das Taktverhalten der GPU über einen längeren Zeitraum gecheckt. Durchschnittlich 1.278 MHz nach 60 Minuten Gaming-Last mit The Witcher 3 (Ultra @FHD) sind für die GTX 1070 Max-Q ein anständiger Wert (Basistakt: 1.101 MHz, Maximaltakt: 1.544 MHz). Da The Witcher 3 die CPU nicht über Gebühr fordert, konnte sich der Core i7-8750H durchgängig bei 3,9 GHz halten. Als Temperaturen gaben unsere Tools ca. 84 °C (GPU) respektive 80 °C (CPU) aus.

01234567891011121314151617181920212223242526272829303132333435363738394041424344454647484950515253Tooltip
The Witcher 3 ultra

Gaming Performance

Auch wenn die GeForce GTX 1070 durch das Max-Q-Design etwas ausgebremst wird, eignet sich der DirectX-12-Chip hervorragend für Spiele. Alle 15 getesteten Titel wurden selbst in maximalen Details mit über 50 FPS auf den Full-HD-Bildschirm gezaubert. Oft reicht es sogar für mehr als 100 FPS, was dem 144-Hz-Display zugutekommt.

The Witcher 3 - 1920x1080 Ultra Graphics & Postprocessing (HBAO+)
Acer Predator Triton 700
GeForce GTX 1080 Max-Q, 7700HQ
62.9 fps ∼100% +19%
Asus Zephyrus M GM501
GeForce GTX 1070 (Laptop), 8750H
59.4 fps ∼94% +13%
MSI GS65 8RF-019DE Stealth Thin
GeForce GTX 1070 Max-Q, 8750H
52.7 fps ∼84%
Gigabyte Aero 15X v8
GeForce GTX 1070 Max-Q, 8750H
52.4 fps ∼83% -1%
MSI GS63VR 7RG-005
GeForce GTX 1070 Max-Q, 7700HQ
50.2 fps ∼80% -5%
Durchschnitt der Klasse Gaming
  (12.6 - 115, n=226)
44.4 fps ∼71% -16%

Stärkere GPUs bieten sich erst bei höheren Auflösungen im WQHD- und 4K-Bereich an. Ergo: MSI hat genau den richtigen Beschleuniger für das GS65 und dessen Slim-Konzept gewählt.

min. mittel hoch max.
The Witcher 3 (2015) 95.552.7fps
Resident Evil 7 (2017) 135116fps
Rocket League (2017) 196fps
Playerunknown's Battlegrounds (PUBG) (2017) 11678.7fps
FIFA 18 (2017) 222217fps
The Evil Within 2 (2017) 51.750.5fps
Wolfenstein II: The New Colossus (2017) 98.492.2fps
Assassin´s Creed Origins (2017) 7161fps
Call of Duty WWII (2017) 115101fps
Need for Speed Payback (2017) 92.588.6fps
Star Wars Battlefront 2 (2017) 89.275.9fps
Fortnite (2018) 127105fps
Final Fantasy XV Benchmark (2018) 49.5fps
Kingdom Come: Deliverance (2018) 71.254.2fps
Far Cry 5 (2018) 8378fps

Emissionen - Unauffällig dank Max-Q

Geräuschemissionen

In den bisherigen Kategorien hatte meist der Konkurrent von Gigabyte die Nase vorn. Anders sieht es bei der Geräuschentwicklung aus. Okay, das Aero 15X wurde auf Wunsch des Herstellers im Gaming-Modus getestet, der für eine höhere Lüfterdrehzahl als der Standard-Modus sorgt, nichtsdestotrotz verhält sich das MSI GS65 bei gleichen Energiesparsettings ruhiger.

Während die beiden Geräte im Leerlauf mit knapp 30 dB noch ähnlich leise sind (beim GS65 läuft unter idealen Bedingungen nur der rechte Lüfter, welcher aus einem normalen Sitzabstand fast unhörbar ist), gibt es unter Last größere Abweichungen. So rauscht das Gigabyte Aero 15X in allen drei Szenarien (3DMark 06, The Witcher 3, Stresstest) deutlich intensiver. Das MSI Notebook begnügt sich hier mit moderaten 42-44 dB, was für ein derart flaches Gaming-Notebook ziemlich gut ist und die Vorteile des Max-Designs zeigt.

Geräuschpegel Idle
Geräuschpegel Idle
Geräuschpegel Last
Geräuschpegel Last
Geräuschpegel Speaker
Geräuschpegel Speaker

Ganz perfekt fällt die Lüftersteuerung bzw. Lüftercharaktersitik allerdings auch beim GS65 nicht aus. Zum einen ist der 15-Zöller wegen der relativ hohen Frequenz subjektiv lauter, als es die Werte vermuten lassen. Andererseits neigt das System bei leichten und mittlelintensiven Aufgaben wie Installationen, Windows Updates und Programmstarts gerne zum Auftouren, was empfindliche Nutzer stören kann, sich mithilfe der manuellen Lüfterkurve jedoch eventuell beheben oder zumindest abmildern lässt.

Lautstärkediagramm

Idle
30 / 31 / 34 dB(A)
Last
43 / 44 dB(A)
  red to green bar
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   Audix TM1, Arta (aus 15 cm gemessen)   Umgebungsgeräusche: 30 dB(A)
MSI GS65 8RF-019DE Stealth Thin
GeForce GTX 1070 Max-Q, 8750H
MSI GS63VR 7RG-005
GeForce GTX 1070 Max-Q, 7700HQ
Gigabyte Aero 15X v8
GeForce GTX 1070 Max-Q, 8750H
Asus Zephyrus M GM501
GeForce GTX 1070 (Laptop), 8750H
Acer Predator Triton 700
GeForce GTX 1080 Max-Q, 7700HQ
Durchschnitt der Klasse Gaming
 
Geräuschentwicklung
-3%
-8%
-6%
-7%
-2%
aus / Umgebung *
30
30
-0%
29
3%
29
3%
31
-3%
29.4 (27.7 - 32, n=229)
2%
Idle min *
30
31
-3%
30
-0%
30
-0%
33
-10%
31.5 (28 - 41.7, n=652)
-5%
Idle avg *
31
34
-10%
31
-0%
31
-0%
34
-10%
32.8 (28 - 46.6, n=652)
-6%
Idle max *
34
35
-3%
35
-3%
33
3%
40
-18%
34.7 (28 - 50.4, n=652)
-2%
Last avg *
43
42
2%
49
-14%
49
-14%
41
5%
40.4 (30.3 - 58, n=653)
6%
Witcher 3 ultra *
42
44
-5%
51
-21%
50
-19%
43
-2%
Last max *
44
46
-5%
54
-23%
52
-18%
48
-9%
47.6 (38.9 - 64, n=653)
-8%

* ... kleinere Werte sind besser

Temperatur

Auch bei der Temperaturentwicklung kann das GS65 einen Sieg gegen seinen Erzrivalen verbuchen. Trotz der geringeren Geräuschkulisse sind die Gehäuseoberflächen im 3D-Betrieb etwas kühler als beim Aero 15X. So konnten wir auf der Oberseite maximal 49 statt 53°C und auf der Unterseite maximal 63 statt 65 °C ermitteln, was allerdings weiterhin bedeutet, dass man das Gerät nicht zum Zocken auf dem Schoß verwenden sollte. Im Idle-Modus schneidet das GS65 mit höchstens 24 °C (oben) bzw. 25 °C (unten) ebenfalls etwas besser ab.

Stresstest
Stresstest
Volllast oben (Optris PI 640)
Volllast oben (Optris PI 640)
Volllast unten (Optris PI 640)
Volllast unten (Optris PI 640)

Wagen wir kurz einen Blick ins Innere des Gehäuses, der leider nicht optimal ausfällt. Während das Gigabyte Aero 15X zu keiner Zeit throttelt, brechen der CPU- und GPU-Takt des GS65 im Stresstest mit den Tools Furmark und Prime95 unter den Basiswert ein – und das bei vergleichbaren Hardware-Temperaturen. Rund 86 °C für die GeForce GTX 1070 Max-Q und 90 °C für den Core i7-8750H sind recht viel. Im Spielealltag tritt – wie bereits erläutert – zum Glück keine Drosselung auf.

Max. Last
 49 °C48 °C47 °C 
 49 °C49 °C47 °C 
 35 °C37 °C36 °C 
Maximal: 49 °C
Durchschnitt: 44.1 °C
61 °C63 °C47 °C
56 °C61 °C47 °C
40 °C41 °C39 °C
Maximal: 63 °C
Durchschnitt: 50.6 °C
Netzteil (max.)  50 °C | Raumtemperatur 20 °C | Voltcraft IR-900
(-) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 44.1 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Gaming auf 32.9 °C.
(-) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 49 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 39.2 °C (von 21.6 bis 68.8 °C für die Klasse Gaming).
(-) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 63 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 41.6 °C).
(+) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 23.2 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 32.9 °C.
(-) Beim längeren Spielen von The Witcher 3 erhitzt sich das Gerät durchschnittlich auf 44.4 °C. Der Durchschnitt der Klasse ist derzeit 32.9 °C.
(±) Die Handballen und der Touchpad-Bereich können sehr heiß werden mit maximal 37 °C.
(-) Die durchschnittliche Handballen-Temperatur anderer getesteter Geräte war 28.7 °C (-8.3 °C).
MSI GS65 8RF-019DE Stealth Thin
GeForce GTX 1070 Max-Q, 8750H
MSI GS63VR 7RG-005
GeForce GTX 1070 Max-Q, 7700HQ
Gigabyte Aero 15X v8
GeForce GTX 1070 Max-Q, 8750H
Asus Zephyrus M GM501
GeForce GTX 1070 (Laptop), 8750H
Acer Predator Triton 700
GeForce GTX 1080 Max-Q, 7700HQ
Durchschnitt der Klasse Gaming
 
Hitze
-2%
-10%
-9%
-21%
-6%
Last oben max *
49
47
4%
53
-8%
52
-6%
61
-24%
45.5 (28 - 68.8, n=617)
7%
Last unten max *
63
63
-0%
65
-3%
49
22%
69
-10%
49.1 (25.9 - 78, n=615)
22%
Idle oben max *
24
25
-4%
26
-8%
31
-29%
29
-21%
30.8 (21.6 - 46.8, n=568)
-28%
Idle unten max *
25
27
-8%
30
-20%
31
-24%
32
-28%
31.5 (21.1 - 50.3, n=566)
-26%

* ... kleinere Werte sind besser

Lautsprecher

An der Soundqualität hat MSI merklich geschraubt. Laut unserer Audio-Analyse können die Lautsprecher des alten GS63 zwar einen deutlich höheren Pegel erreichen, in den restlichen Disziplinen liegt allerdings das GS65 vorne. Neben dem Bass, welcher immer noch kräftiger sein dürfte, sind auch die Mitten linearer und ausgeglichener, wodurch sich eine bessere Klangwertung ergibt.

Der Sound des Gigabyte Aero 15X rangiert indes auf einem ähnlichen Level, so dass wir keinen Gewinner küren können. Für den mobilen Musik-, Spiel- und Filmgenuss sind beide Systeme eine ordentliche Grundlage. Nach Möglichkeit sollte man jedoch – wie bei den meisten Laptops – Kopfhörer oder externe Lautsprecher anstecken.

dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2040.943.1253638.23131.531.74032.539.15026.729.86326.1308026.228.810026.933.212526.233.816022.94220024.250.125022.451.531520.353.740020.153.150019.755.663019.160.7800196310001964.7125017.768.6160017.367.4200017.465.6250017.464.1315017.457400017.558.7500017.663.5630017.463800017.560.51000017.557.51250017.461.41600017.361.3SPL30.375.8N1.435.6median 17.7median 60.5Delta2.5639.144.635.64028.430.433.537.726.428.525.527.429.23028.932.324.532.921.141.520.748.520.955.919.561.218.465.118.366.417.567.61867.918.665.317.469.216.765.817.264.517.365.917.26817.257.317.256.417.261.117.36617.262.217.259.61754.129.777.51.342.2median 17.4median 62.21.86.8hearing rangehide median Pink NoiseMSI GS65 8RF-019DE Stealth ThinGigabyte Aero 15X v8
Frequenzdiagramm (für Vergleiche die Checkboxen oben an-/abwählen)
MSI GS65 8RF-019DE Stealth Thin Audio Analyse

(±) | Mittelmäßig laut spielende Lautsprecher (76 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 16.4% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (9.7% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 4.9% abweichend
(+) | lineare Mitten (5.6% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 2.5% abweichend
(±) | durchschnittlich lineare Hochtöne (7.1% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (16% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 43% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 5% vergleichbar, 52% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 6%, durchschnittlich ist 17%, das schlechteste Gerät hat 37%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 20% aller getesteten Geräte waren besser, 4% vergleichbar, 76% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Gigabyte Aero 15X v8 Audio Analyse

(±) | Mittelmäßig laut spielende Lautsprecher (78 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 16.8% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (11.6% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 4.3% abweichend
(+) | lineare Mitten (5% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 3.6% abweichend
(±) | durchschnittlich lineare Hochtöne (9.1% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (16.6% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 46% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 12% vergleichbar, 43% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 6%, durchschnittlich ist 17%, das schlechteste Gerät hat 37%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 23% aller getesteten Geräte waren besser, 5% vergleichbar, 72% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Energieverwaltung - Optimus für Mobilität

Energieaufnahme

Dank der Grafikumschaltung ist das 15-Zoll-Notebook im Idle-Modus recht sparsam. 7-20 Watt liegen unter den Werten des Aero 15X, das sich im Leerlauf 14-22 Watt genehmigt. Bei 3D-Anwendungen fällt der Abstand deutlich geringer aus. Hier verbraucht das GS65 mit 98-182 zu 91-173 Watt etwas mehr Strom.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.5 / 1.8 Watt
Idledarkmidlight 7 / 11 / 20 Watt
Last midlight 98 / 182 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy
MSI GS65 8RF-019DE Stealth Thin
GeForce GTX 1070 Max-Q, 8750H
MSI GS63VR 7RG-005
GeForce GTX 1070 Max-Q, 7700HQ
Gigabyte Aero 15X v8
GeForce GTX 1070 Max-Q, 8750H
Asus Zephyrus M GM501
GeForce GTX 1070 (Laptop), 8750H
Acer Predator Triton 700
GeForce GTX 1080 Max-Q, 7700HQ
Durchschnitt der Klasse Gaming
 
Stromverbrauch
-16%
-28%
-47%
-107%
-74%
Idle min *
7
12
-71%
14
-100%
16
-129%
28
-300%
20.1 (3.9 - 113, n=612)
-187%
Idle avg *
11
16
-45%
18
-64%
19
-73%
33
-200%
25.6 (6.8 - 119, n=612)
-133%
Idle max *
20
21
-5%
22
-10%
26
-30%
41
-105%
30.7 (8.3 - 122, n=612)
-54%
Last avg *
98
85
13%
91
7%
103
-5%
94
4%
104 (14.1 - 319, n=603)
-6%
Last max *
182
162
11%
173
5%
223
-23%
222
-22%
166 (21.9 - 590, n=602)
9%
Witcher 3 ultra *
132
128
3%
142
-8%
164
-24%
160
-21%

* ... kleinere Werte sind besser

Akkulaufzeit

Obwohl das GS65 im Schnitt weniger Energie als das Aero 15X benötigt, trumpft der Gigabyte Laptop mit einer höheren Akkulaufzeit auf. Eine der Ursachen ist schnell gefunden: MSI verpasst seinem 15-Zöller "nur" 82 statt 94 Wh (52 Wh @GS63). Während das Aero 15X im Readers Test des Tools Battery Eater über 12 Stunden durchhält (minimale Leuchtkraft), sind dem GS65 lediglich 8,5 Stunden vergönnt. Auch bei praxisnahen Aufgaben muss das MSI Notebook früher zurück an die Steckdose. Im WiFi-Test und im Video-Loop schaffte das System nur 6 statt 8,5 Stunden (jeweils mittlere Leuchtkraft), was für Gaming-Verhältnisse immer noch gut ist.

Dass das Aero 15X vorne liegt, dürfte abseits der üppigeren Akkukapazität einen zweiten Grund haben. Es deutet sich an, dass die Energiesparmechanismen des GS65 derzeit noch fehlerhaft sind. Bei den Strommessungen konnten wir nämlich alle paar Sekunden seltsame Spitzen beobachten, welche auf den ersten Blick nicht nachvollziehbar sind. Eine Analyse der CPU brachte bald Klarheit. Trotz passender Energieeinstellungen blieb der Core i7-8750H im Leerlauf nicht immer auf seinem Idle-Wert von 800 MHz, sondern taktete häufig mit mehr als 2 oder 3 GHz.

Update 10.05.18: Im ECO-Modus ist die Akkulaufzeit etwas besser als mit dem Shift-Setting Power Options. So kamen wir im Video-Test auf 6,5 statt 6 Stunden.

Wichtiger Hinweis für Gamer: Im Akkubetrieb sinkt die 3D-Performance um ca. 60 % (überprüft mit The WItcher 3).

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
8h 27min
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3
6h 02min
Big Buck Bunny H.264 1080p
5h 56min
Last (volle Helligkeit)
1h 21min
MSI GS65 8RF-019DE Stealth Thin
GeForce GTX 1070 Max-Q, 8750H, 82 Wh
MSI GS63VR 7RG-005
GeForce GTX 1070 Max-Q, 7700HQ, 52.4 Wh
Gigabyte Aero 15X v8
GeForce GTX 1070 Max-Q, 8750H, 94.24 Wh
Asus Zephyrus M GM501
GeForce GTX 1070 (Laptop), 8750H, 55 Wh
Acer Predator Triton 700
GeForce GTX 1080 Max-Q, 7700HQ, 54 Wh
Durchschnitt der Klasse Gaming
 
Akkulaufzeit
-33%
57%
-44%
-54%
-25%
Idle
507
340
-33%
762
50%
237
-53%
150
-70%
333 (39 - 1174, n=600)
-34%
H.264
356
229
-36%
504
42%
159
-55%
106
-70%
244 (88 - 506, n=124)
-31%
WLAN
362
232
-36%
513
42%
164
-55%
144
-60%
251 (78 - 622, n=275)
-31%
Last
81
61
-25%
156
93%
70
-14%
70
-14%
78.5 (18 - 202, n=566)
-3%

Fazit - Gut, aber kein Aero 15 Killer

Pro

+ farbtreues und blickwinkelstabiles 144-Hz-Panel
+ moderate Geräuschentwicklung
+ schmaler Bildschirmrahmen
+ Grafikumschaltung
+ RGB-Beleuchtung
+ geringes Gewicht
+ praktische Tools
+ kleines Netzteil
+ schickes Design
+ hohe Leistung
+ Thunderbolt 3
+ NVMe-SSD

Contra

- Verarbeitung und Stabilität lassen zu wünschen übrig
- Gehäuse knarzt und knackt an vielen Stellen
- Turbo-Verhalten der CPU könnte besser sein
- Energiesparmechanismen (noch) fehlerhaft
- gewöhnungsbedürftiges Tastaturlayout
- eingeschränkte Wartung
- kein Cardreader
MSI GS65 8RF Stealth Thin, Testgerät zur Verfügung gestellt von MSI Deutschland.
MSI GS65 8RF Stealth Thin, Testgerät zur Verfügung gestellt von MSI Deutschland.

Wenngleich sich MSI sehr ins Zeug gelegt hat, kann das GS65 am Ende nicht ganz an das konkurrierende Gigabyte Aero 15X heranreichen, das ebenfalls mit einem äußerst dünnen Displayrahmen auf Kundenfang geht.

Zwar überzeugen beide Notebooks durch ein schickes und edel anmutendes Aluminium-Chassis, im Bezug auf die Stabilität und die Verarbeitung erledigt Gigabyte jedoch einen besseren Job, zumal das GS65 bei kräftigerem Druck an vielen Stellen Knack- bzw. Knarzgeräusche von sich gibt – das zehrt am Qualitätseindruck. Der größere Akku, die bessere Wartbarkeit und der eingebaute Cardreader sprechen ebenfalls für das Aero 15X. Vielschreiber dürfen sich außerdem über ein praktischeres und schneller erlerntes Layout freuen.

Wer es beim Zocken möglichst leise mag, sollte sich hingegen das GS65 schnappen. Der MSI Laptop macht im 3D-Betrieb deutlich weniger Lärm, wobei man auf beiden Notebooks eine manuelle Lüftersteuerung findet und mit dieser experimentieren kann.

Trotz einiger Schwächen gehört der kompakte 15-Zöller zu den besten Gaming-Laptops unter 2,5 kg, was ihm eine hohe Platzierung in unseren Charts bescheren wird (Top 10 Thin & Light Gaming Notebooks).

Im Vergleich zum GS63 ist MSI definitiv ein Schritt nach vorne gelungen.

MSI GS65 8RF-019DE Stealth Thin - 08.05.2018 v6
Florian Glaser

Gehäuse
70 / 98 → 71%
Tastatur
77%
Pointing Device
81%
Konnektivität
64 / 81 → 79%
Gewicht
65 / 10-66 → 98%
Akkulaufzeit
87%
Display
89%
Leistung Spiele
95%
Leistung Anwendungen
98%
Temperatur
74 / 95 → 78%
Lautstärke
77 / 90 → 85%
Audio
74%
Durchschnitt
79%
86%
Gaming - gewichteter Durchschnitt
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Autor: Florian Glaser,  8.05.2018 (Update: 16.05.2018)
Florian Glaser
Florian Glaser - Managing Editor Gaming
In den frühen 90er-Jahren mit MS-DOS und Windows 3.1 aufgewachsen entdeckte ich schon im Kindesalter mein Interesse für den Bereich Computer. Speziell Computerspiele strahlten bereits damals eine große Faszination auf mich aus. Von Monkey Island über Lands of Lore bis hin zu Doom wurde alles gezockt, was man so unter die Finger bekam. Für Notebookcheck bin ich seit 2009 tätig mit Schwerpunkt auf leistungsstarke Gaming-Notebooks.