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Test MSI GP63 Leopard 8RE (i7-8750H, GTX 1060, FHD) Xotic PC Edition Laptop

Bernie Pechlaner, Felicitas Krohn (übersetzt von Martin Jungowski), 27.06.2018

Gaming ohne Schnickschnack. Das GP63 ist MSIs Update der langgedienten GP62-Serie. Unser Testgerät war ausgestattet mit einer Mittelklasse-GTX-1060 sowie Intels neuestem Hexa-Core-Wunderwerk der Coffee-Lake-H-Generation. Welchen Einfluss die neue Hardware in Kombination mit den durchgeführten internen Design-Änderungen hat, schauen wir uns im folgenden Review näher an.

Wir hatten MSIs günstige GP-Einsteiger-Serie an Gaming-Notebooks in der Vergangenheit bereits des Öfteren im Test. Zuletzt beispielsweise den 15,6-Zöller MSI GP62 Xotic PC Edition, ausgestattet mit der Einsteiger-GPU Nvidia GeForce GTX 1050 Ti samt Intels Core i7-7700HQ Quad-Core-CPU. Unser heutiges Testgerät verfügt über eine Nvidia GeForce GTX 1060 mit 6 GB VRAM sowie Intels nagelneuen Hexa-Core-Prozessor i7-8750H. Ansonsten sind sich die zwei Systeme recht ähnlich: TN-Panel mit 120 Hz, 16 GB Arbeitsspeicher und eine 128 GB große SSD, gepaart mit einer 1 TB fassenden herkömmlichen Festplatte.

Auf den ersten Blick wirkt das GP63 also fast identisch mit seinem Vorgänger, allerdings hat MSI an so manchen entscheidenden Stellen Hand angelegt:

  • kein DVD+/-RW-Laufwerk mehr
  • ein zusätzlicher USB-3.1-Gen1-Port
  • modifiziertes Mainboard-Layout
  • zusätzlicher M.2-Slot
  • verbessertes Kühlsystem mit sieben, anstelle von sechs Heatpipes
  • zwei zusätzliche Lüfterauslässe
  • höhere Akkukapazität

In den USA ist das GP63 mit Nvidia GeForce GTX 1050 Ti und Full-HD-Display (IPS) ab rund 1.300 US-Dollar erhältlich, unsere Testkonfiguration würde rund 1.500 US-Dollar kosten (jeweils zzgl. Mehrwertsteuer). Das einzige derzeit in Europa erhältliche Modell kostet knapp unter 1.600 Euro, verfügt jedoch im Gegenzug über eine doppelt so große SSD (256 GB). Andere CPUs gibt es weder auf dieser noch auf der anderen Seite des Atlantiks.

Konkurrenz gibt es in diesem Segment wie Sand am Meer, unter anderem das günstigere HP Omen 15-ce002ng, das Lenovo Legion Y720 oder das Acer Aspire V15 Nitro. Besonderes interessant ist für uns die Tatsache, dass die meisten der aktuell erhältlichen Gaming-Notebooks zwar über dieselbe Nvidia-GPU verfügen, jedoch noch mit Intels Quad-Core-Vorgängergeneration ausgestattet sind. Daher werden sie nicht selten zu regelrechten Schnäppchenpreisen angeboten.

Änderungen im Inneren: GP63 links, GP62 rechts
Änderungen im Inneren: GP63 links, GP62 rechts

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MSI GP63 Leopard 8RE-013US (GP63 Serie)
Grafikkarte
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop) - 6144 MB, GDDR5, 23.21.13.9094 (GeForce 390.94)
Hauptspeicher
16384 MB 
, PC4-19200 DDR4 SDRAM (Samsung)
Bildschirm
15.6 Zoll 16:9, 1920 x 1080 Pixel 141 PPI, Chi Mei CMN15F4 (N156HHE-GA1 CMN), TN LED, 120 Hz
Mainboard
Intel HM370
Massenspeicher
Samsung PM871b MZNLN128HAHQ, 128 GB 
Soundkarte
Intel Cannon Lake-H/S - cAVS (Audio, Voice, Speech)
Anschlüsse
3 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 1 USB 3.1 Gen2, 1 HDMI, 1 DisplayPort, 1 Kensington Lock, Audio Anschlüsse: 1x Mic-in, 1x Headphone-out (SPDIF), Card Reader: SD (XC/HC)
Netzwerk
Qualcomm/Atheros e2400 PCI-E Gigabit Ethernet Controller (10/100/1000MBit), Intel Wireless-AC 9560 (a/b/g/n/ac), Bluetooth 5.0
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 29 x 383 x 260
Akku
51 Wh Lithium-Ion, 6-cell
Betriebssystem
Microsoft Windows 10 Home 64 Bit
Kamera
Webcam: FHD
Sonstiges
Lautsprecher: SD (XC/HC), Tastatur: Chiclet (RGB Steeleries), Tastatur-Beleuchtung: ja, DRAGON CENTER 2.0, 12 Monate Garantie
Gewicht
2.316 kg, Netzteil: 764 g
Preis
1500 USD
Hinweis: Der Hersteller kann abweichende Bauteile wie Bildschirme, Laufwerke und Speicherriegel mit ähnlichen Spezifikationen unter dem gleichen Modellnamen einsetzen.

 

Gehäuse

Wie aufgrund der Positionierung als günstiges Einsteiger-Notebook bereits zu erwarten war, wirkt das Gehäuse des GP63 weder besonderes hochwertig, noch fühlt es sich danach an. Der untere Teil ist aus schwarzem Kunststoff gefertigt, wobei die Handballenablagen in nachgeahmter gebürsteter Metall-Optik gehalten sind. Normalerweise verfügt MSIs GP-Serie über einen Aluminiumdeckel mit gebürsteter Oberflächenstruktur auf der Rückseite des Displays. Unser Testgerät, von Xotic PC individualisiert, hat stattdessen eine matt-schwarze Folie mit großem roten Xotic-PC-Logo verpasst bekommen.

Die Base ist ausreichend robust und verwindungssteif und gibt über die gesamte Breite der Tastatur und der Handballenablagen unter Druck nicht nennenswert nach. Selbst unter Einsatz von fast schon ungesunden Torsionskräften konnten wir dem Gehäuse nur minimalstes Knarzen entlocken. Für den Deckel gilt leider das exakte Gegenteil: Er lässt sich kinderleicht verwinden und verbiegen, insbesondere im Bereich zwischen den Scharnieren, und bildet bei Druck von hinten sofort den berühmt-berüchtigten Welleneffekt auf dem Bildschirm. Die Scharniere, die einen großzügigen Öffnungswinkel von bis zu 150 Grad erlauben, sind fest genug, um das Display unter Normalbedingungen stabil in Position zu halten und Nachwippen zu verhindern.

Rot eingekreist: der ominöse äußerste "schwebende" Kontaktpunkt
Rot eingekreist: der ominöse äußerste "schwebende" Kontaktpunkt

Ein besonders kurioses Phänomen konnten wir beobachten, wenn das Notebook auf einer Glasplatte oder einer vergleichbar harten und glatten Oberfläche abgestellt wurde. Legt man in diesen Fällen die Hand auf die Handballenablage, macht das Notebook ein klickendes Geräusch ähnlich dem eines auslösenden Touchpads. Bei näherem Hinsehen fanden wir zwei kleine Plastik-Dreiecke an den beiden vorderen Ecken noch außerhalb der Gummifüße. Dieser Plastikfuß schwebt den Bruchteil eines Millimeters über der Oberfläche und hat Kontakt mit der Oberfläche, sobald auf die Oberseite Druck ausgeübt wird. Dies ist zwar jetzt nicht unbedingt nachteilig und auf anderen Oberflächen mehr oder weniger vollständig lautlos, eine seltsame Design-Entscheidung ist es nichtsdestotrotz.

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Mit einer Größe von 383 x 260 x 29 Millimetern und einem Gewicht von knapp über 2,3 kg bleiben Abmessungen und Gewicht identisch mit dem GP62-7REX-Vorgänger. Im Klassenvergleich schneidet das GP63 damit durchschnittlich ab. Nur das Gigabyte Aero 15X ist deutlich dünner und kleiner, kostet aber auch eine ganze Stange mehr.

Anschlüsse

Die Auswahl an Anschlüssen wurde von MSI in Anbetracht des nun weggefallenen optischen Laufwerks überarbeitet und um einen zusätzlichen USB-Port ergänzt. Damit verfügt das GP63 in Summe über vier USB-Ports: 1x USB-C 3.1 Gen2 und 3x USB-A 3.1 Gen1. Die GTX-1060-GPU kann sowohl über den HDMI als auch den MiniDisplay-Port 4K bei 60 Hz ausgeben. Wie schon beim Vorgänger fehlt auch dem GP63 der vollwertige Thunderbolt-3-Port. Einige Konkurrenten, wie zum Beispiel das Lenovo Legion Y720, können damit aufwarten. Die Anschlüsse sind auf beiden Seiten relativ weit vorn angebracht und können somit beim Einsatz einer Maus auf beiden Seiten ziemlich störend wirken.

Vorn: keine Anschlüsse
Vorn: keine Anschlüsse
Hinten: keine Anschlüsse
Hinten: keine Anschlüsse
Links: Kensington Lock, Gigabit Ethernet, USB3.1 Gen1, HDMI, MiniDisplayPort, Kopfhörer
Links: Kensington Lock, Gigabit Ethernet, USB3.1 Gen1, HDMI, MiniDisplayPort, Kopfhörer
Rechts: SD-Kartenleser, 2x USB 3.1 Gen1, Strom
Rechts: SD-Kartenleser, 2x USB 3.1 Gen1, Strom

SDCardreader

Der Kartenleser erreicht in AS SSD Transferraten von 32 MB/s lesend und 26 MB/s schreibend. Zwar ist dies verglichen mit dem Vorgänger eine positive Entwicklung, mit anderen sogar noch deutlich günstigeren Gaming-Notebooks kann das GP63 dagegen nicht mithalten. Eine eingesteckte Karte steht leicht hervor, daher muss man beim Transport Vorsicht walten lassen, um Beschädigungen zu vermeiden.

SDCardreader Transfer Speed
average JPG Copy Test (av. of 3 runs) (nach Ergebnis sortieren)
MSI GP63 Leopard 8RE-013US
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
26.26 MB/s ∼15%
HP Omen 15-ce002ng
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
77 MB/s ∼45%
Acer Aspire VN7-593G-73HP V15 Nitro BE
 
22.7 MB/s ∼13%
Asus Strix GL703VM-DB74
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
67.2 MB/s ∼39%
Eurocom Q6
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
170.67 MB/s ∼100%
maximum AS SSD Seq Read Test (1GB) (nach Ergebnis sortieren)
MSI GP63 Leopard 8RE-013US
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
32.84 MB/s ∼16%
HP Omen 15-ce002ng
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
87 MB/s ∼42%
Acer Aspire VN7-593G-73HP V15 Nitro BE
 
27.2 MB/s ∼13%
Asus Strix GL703VM-DB74
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
94.05 MB/s ∼45%
Eurocom Q6
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
207.24 MB/s ∼100%

Kommunikation

Bei den Kommunikationsmodulen setzt MSI auf High-Performance-Module: Eine E2400 von Killer für drahtgebundene sowie eine Intel Wireless-AC 9560 für drahtlose Kommunikation. Mit Transferraten von 660 Mbit/s (Senden) und 626 Mbit/s (Empfangen) kann das GP63 Leopard selbst mit deutlich teureren Konkurrenten mithalten, wenn nicht gar davon absetzen. Während des Testzeitraums kam es zu keinerlei Verbindungsabbrüchen oder anderen Problemen.

Networking
iperf3 Client (receive) TCP 1 m 4M x10
HP Omen 15-ce002ng
Intel Dual Band Wireless-AC 7265
701 MBit/s ∼100% +12%
Gigabyte Aero 15X
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
684 MBit/s ∼98% +9%
MSI GP63 Leopard 8RE-013US
Intel Wireless-AC 9560
626 MBit/s ∼89%
Asus Strix GL703VM-DB74
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
610 MBit/s ∼87% -3%
Acer Aspire VN7-593G-73HP V15 Nitro BE
Atheros/Qualcomm QCA6174
541 MBit/s ∼77% -14%
Lenovo Lenovo Legion Y720 80VR002XGE
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
511 MBit/s ∼73% -18%
iperf3 Client (transmit) TCP 1 m 4M x10
Lenovo Lenovo Legion Y720 80VR002XGE
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
661 MBit/s ∼100% 0%
MSI GP63 Leopard 8RE-013US
Intel Wireless-AC 9560
660 MBit/s ∼100%
Acer Aspire VN7-593G-73HP V15 Nitro BE
Atheros/Qualcomm QCA6174
618 MBit/s ∼93% -6%
HP Omen 15-ce002ng
Intel Dual Band Wireless-AC 7265
426 MBit/s ∼64% -35%
Asus Strix GL703VM-DB74
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
387 MBit/s ∼59% -41%
Gigabyte Aero 15X
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
354 MBit/s ∼54% -46%

Software

Irritierender und ablenkender Transparenzeffekt
Irritierender und ablenkender Transparenzeffekt

Im Lieferumfang enthalten ist MSIs Dragon Center 2.0. Die Software ermöglicht neben der Überwachung des Systems auch das Feintuning diverser Betriebsparameter via Profil und die Einstellung der RGB-LED-Beleuchtung der Tastatur. Weiterhin beinhaltet sie einen automatischen Gaming-Mode mit automatischem Tuning, einen Sprachassistenten, Einstellungen für mobile Konnektivität sowie einen Abschnitt mit Tools und Hilfe. Das halbtransparente Fenster kann in der Größe nicht verändert werden, ein Mini-Mode erlaubt aber die Darstellung einzelner sogenannter Applets, die immer im Vordergrund bleiben.

Zubehör

Abgesehen vom 180-W-Netzteil und den üblichen Heftchen liegt dem Notebook keinerlei weiteres Zubehör bei.

Wartung

Wartung und Pflege sind nicht sonderlich aufwendig und bedingen das Lösen von 11 Schrauben, von denen sich eine unter einem Siegel versteckt. Anschließend kann der Unterboden mit einem dünnen Plastikgegenstand vorsichtig gelöst und entfernt werden. Einmal geöffnet hat man Zugriff auf alle wichtigen Komponenten: Beide RAM-Slots, beide M.2-NVMe-Slots, ein 2,5-Zoll-Schacht, beide Lüfter und die WLAN-Karte können problemlos erreicht und bei Bedarf ausgetauscht oder bestückt werden. Besonders löblich ist die Befestigung des Akkus: Dieser ist mit einer einzigen Schraube arretiert und lässt sich bei Bedarf problemlos gegen einen neuen austauschen.

Garantie

Wie schon beim Vorgänger kommt das Notebook standardmäßig mit einer 12-monatigen Garantie samt lebenslangem technischem Support. In den USA gibt es noch zusätzlich eine einjährige Garantie auf selbstverschuldete Schäden, wenn man das Notebook innerhalb von 30 Tagen nach Kauf bei MSI registriert.

Eingabegeräte

Tastatur

Wie schon die Vorgängergeneration verfügt auch das GP63 über die bekannte SteelSeries RGB-Gaming-Tastatur mit farbiger Hintergrundbeleuchtung. Die meisten Anwender dürften mit der Tastatur keine Probleme haben. Ganz im Gegenteil: Der Hub ist ausreichend, das taktile Feedback ist ausgesprochen gut und die Tasten selbst sind ausreichend groß und angenehm weit auseinander platziert. Das Layout geht ebenfalls in Ordnung, wenngleich wir die Platzierung der Entfernen-Taste direkt oberhalb des Ziffernblocks für etwas misslungen halten. Sinnvoller wäre diese Taste aus unserer Sicht direkt oberhalb von Backspace aufgehoben. Die Hintergrundbeleuchtung kann in drei Zonen in jeweils drei Helligkeitsstufen individuell eingestellt werden. Dank dem “Exclusive Silver Lining Printed Keys” genannten Druckverfahren für die Tasten ist die Erkennbarkeit der einzelnen Tasten und Zeichen hervorragend - die Beschriftung ist in allen Situationen unabhängig vom Umgebungslicht jederzeit sehr gut ablesbar.

Touchpad

Mit 11 x 6,2 cm ist das Touchpad ausreichend groß und orientiert sich ebenso wie die Handballenablage optisch an gebürstetem Metall. Es ist minimal im Gehäuse versenkt, sodass die Kanten auch im Dunkeln sehr gut ertastbar bleiben. Selbst mit verschwitzten Fingern hatte das Synaptics-Touchpad keine Probleme - damit war es besser als die meisten anderen Touchpads. Dank dedizierter Tasten ist versehentliches Auslösen unwahrscheinlicher als bei einem Clickpad mit integrierten Tasten. Das Feedback der Tasten ist gut, wenngleich die Betätigung einen nicht unerheblichen Kraftaufwand bedingt.

Die Tastatur ist recht ordentlich ...
Die Tastatur ist recht ordentlich ...
... und verfügt über drei RGB-Zonen mit drei Helligkeitsstufen
... und verfügt über drei RGB-Zonen mit drei Helligkeitsstufen
Das Synaptics-Touchpad funktioniert ziemlich gut ...
Das Synaptics-Touchpad funktioniert ziemlich gut ...
... die Einstellmöglichkeiten können es mit Microsofts Precision-Treibern aber nicht aufnehmen
... die Einstellmöglichkeiten können es mit Microsofts Precision-Treibern aber nicht aufnehmen

Display

Zur Auswahl stehen beim GP63 zwei unterschiedliche Full-HD-Displays mit jeweils 60 oder 120 Hz. G-Sync ist bei keinem der zwei Panels verfügbar. Unser Testgerät war mit letzterem ausgestattet, einem 120 Hz Chi Mei CMN15F5/N156HHE-GA1 TN-Panel. Dank der hohen Bildwiederholrate war der Mauszeiger deutlich flüssiger zu bedienen. Mit 340 cd/ geht die durchschnittliche Helligkeit in Ordnung und auch der Kontrast stimmt. Trotz der Antiglanz-Beschichtung wirkte das Display weniger körnig als die meisten anderen und sowohl Text als auch Bilder waren sehr scharf.

RGB-Subpixel-Geometrie (141 PPI)
RGB-Subpixel-Geometrie (141 PPI)
Faktisch kein Backlight-Bleeding
Faktisch kein Backlight-Bleeding
348.8
cd/m²
355.3
cd/m²
336.1
cd/m²
322.2
cd/m²
368.5
cd/m²
320.5
cd/m²
338.9
cd/m²
348.5
cd/m²
328.1
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 368.5 cd/m² Durchschnitt: 340.8 cd/m² Minimum: 19.66 cd/m²
Ausleuchtung: 87 %
Helligkeit Akku: 368.5 cd/m²
Kontrast: 1084:1 (Schwarzwert: 0.34 cd/m²)
ΔE Color 8.91 | 0.4-29.43 Ø6.3, calibrated: 2.87
ΔE Greyscale 12 | 0.64-98 Ø6.5
99.98% sRGB (Argyll 3D) 85.94% AdobeRGB 1998 (Argyll 3D)
Gamma: 1.825
MSI GP63 Leopard 8RE-013US
Chi Mei CMN15F4 (N156HHE-GA1 CMN), TN LED, 120 Hz, 15.6, 1920x1080
HP Omen 15-ce002ng
AUO42ED, IPS, 15.6, 1920x1080
Lenovo Lenovo Legion Y720 80VR002XGE
LG Philips LGD0533 LP156WF6-SPK3, IPS, 15.6, 1920x1080
Acer Aspire VN7-593G-73HP V15 Nitro BE
LG Display LP156WF6-SPP1, AH-IPS, Normally Black, Transmissive, 15.6, 1920x1080
MSI GE63VR 7RF Raider
Chi Mei N156HHE-GA1 (CMN15F4), TN LED, 15.6, 1920x1080
Response Times
-176%
-95%
-188%
25%
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
24 (12.8, 11.2)
43.2 (21.2, 22)
-80%
43 (22, 21)
-79%
41 (21, 20)
-71%
9.6 (5.2, 4.4)
60%
Response Time Black / White *
8.4 (6, 2.4)
31.2 (16.4, 14.8)
-271%
24 (12, 12)
-186%
34 (21, 13)
-305%
7.2 (5, 2.2)
14%
PWM Frequency
26040 (19)
21000 (90)
-19%
26000 (25)
0%
Bildschirm
14%
-4%
6%
19%
Helligkeit Bildmitte
368.5
304
-18%
288
-22%
322
-13%
285
-23%
Brightness
341
289
-15%
275
-19%
297
-13%
273
-20%
Brightness Distribution
87
86
-1%
86
-1%
86
-1%
84
-3%
Schwarzwert *
0.34
0.26
24%
0.36
-6%
0.31
9%
0.23
32%
Kontrast
1084
1169
8%
800
-26%
1039
-4%
1239
14%
DeltaE Colorchecker *
8.91
3.46
61%
5.29
41%
4.73
47%
3.52
60%
Colorchecker DeltaE2000 max. *
14.39
7.72
46%
9.97
31%
12.37
14%
5.18
64%
Colorchecker DeltaE2000 calibrated *
2.87
DeltaE Graustufen *
12
2.46
79%
4.5
62%
2.99
75%
3.41
72%
Gamma
1.825 121%
2.38 92%
2.39 92%
2.32 95%
2.05 107%
CCT
11519 56%
6915 94%
6839 95%
6905 94%
7077 92%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
85.94
59
-31%
37
-57%
56
-35%
77
-10%
Color Space (Percent of sRGB)
99.98
91
-9%
57
-43%
85
-15%
100
0%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
-81% / -17%
-50% / -25%
-91% / -26%
22% / 20%

* ... kleinere Werte sind besser

Die Farbraumabdeckung lag bei sehr guten 86 % AdobeRGB und 100 % sRGB. Mit dem richtigen Profil (siehe unten) ist also auch professionelle Bildbearbeitung denkbar. Natürlich wird dieser Aspekt den meisten Anwendern aber herzlich egal sein - schließlich ist das GP63 noch immer primär ein Gaming-Notebook.

vs. AdobeRGB
vs. AdobeRGB
vs. sRGB
vs. sRGB
vs. Lenovo Legion Y720
vs. Lenovo Legion Y720

Beim ersten Blick auf die Ergebnisse unserer X-Rite Fotospektrometer-Messungen sind wir fast erschrocken: Delta-E-Abweichungen von 12 (Graustufen) und 9 (Farben) sowie eine Farbtemperatur von mehr als 11.000 K. Allerdings müssen wir an dieser Stelle anmerken, dass derart schlechte Ergebnisse fast immer auf vom Hersteller manuell installierte und aktivierte Farbprofile zurückzuführen sind - so auch in diesem Fall. Wir führen unsere erste Messreihe immer im Auslieferungszustand durch. Dadurch lässt sich auch erklären, warum ein und dasselbe Panel in unterschiedlichen Notebooks (wie zum Beispiel dem Vorgänger GP62) unterschiedlich gut oder schlecht abschneidet. Mittels manueller Kalibrierung konnten wir die Delta-E-Abweichungen auf sehr gute 1,5 (Graustufen) und 3 (Farben) reduzieren.

Farbwerte (unkalibriert)
Farbwerte (unkalibriert)
Graustufen (unkalibriert)
Graustufen (unkalibriert)
Sättigung (unkalibriert)
Sättigung (unkalibriert)
Farbwerte (kalibriert)
Farbwerte (kalibriert)
Graustufen (kalibriert)
Graustufen (kalibriert)
Sättigung (kalibriert)
Sättigung (kalibriert)

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
8.4 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 6 ms steigend
↘ 2.4 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind kurz wodurch sich der Bildschirm auch für Spiele gut eignen sollte.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 5 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten besser als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (25.6 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
24 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 12.8 ms steigend
↘ 11.2 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind gut, für anspruchsvolle Spieler könnten der Bildschirm jedoch zu langsam sein.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 9 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten besser als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (41 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM festgestellt 26040 Hz ≤ 19 % Helligkeit

Das Display flackert mit 26040 Hz (höchstwahrscheinlich durch Pulsweitenmodulation PWM) bei einer eingestellten Helligkeit von 19 % und darunter. Darüber sollte es zu keinem Flackern kommen.

Die Frequenz von 26040 Hz ist sehr hoch und sollte daher auch bei empfindlichen Personen zu keinen Problemen führen.

Im Vergleich: 52 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 8773 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

Da es sich im vorliegenden Fall um ein TN-Panel handelt, sind die zu erwartenden Blickwinkel deutlich geringer als bei einem IPS-Panel. In der Horizontalen waren die Winkel sehr gut, für die Vertikale gilt dies allerdings nicht. Gerade beim Zurückklappen des Bildschirms wirkten die Farben fast sofort verzerrt und wie mit einem Schleier überzogen.

Dank der hohen Helligkeit und der Anti-Reflexions-Beschichtung ist das Display im Freien durchaus brauchbar. Trotzdem ist es nicht vollständig matt und muss insbesondere bei direkter Sonneneinstrahlung sehr exakt ausgerichtet werden, um störende Reflexionen zu vermeiden.

Draußen in direktem Sonnenlicht
Draußen in direktem Sonnenlicht
Draußen im Schatten
Draußen im Schatten
Draußen im Schatten
Draußen im Schatten
Eingeschränkte TN-Blickwinkel
Eingeschränkte TN-Blickwinkel

Performance

Dank dem Core i7-8750H, der GeForce GTX 1060, einer 128 GB SSD und 16 GB RAM ist das MSI GP63 Leopard ein äußerst fähiges und schnelles System. In einigen Ländern gibt es auch noch ein anderes, geringfügig langsameres Modell mit GeForce GTX 1050 Ti. Der Prozessor ist hingegen immer gleich.

Prozessor

Die rohe CPU-Leistung von Intels Core i7-8750H der 8. Generation ist imposant und insbesondere bei Multi-Core-Last deutlich höher als bei seinem Vorgänger, dem Core i7-7700HQ Quad-Core. Im Cinebench R15 liegt die Single-Core-Leistung lediglich im einstelligen Prozentbereich über dem Vorgänger, die Multi-Core-Leistung hingegen um stolze 50 %. Auch bei langanhaltender Last macht das GP63 eine äußerst gute Figur. In unserer Cinebench-R15-Dauerschleife beträgt der Abfall der Performance im Vergleich zum ersten Durchlauf gerade mal 8 % und stabilisiert sich anschließend bei diesem Wert. Allerdings sollte nicht unerwähnt bleiben, dass manche Konkurrenten - wie zum Beispiel das Gigabyte Aero 15X v8 - den Turbo-Boost der CPU deutlich besser ausnutzen und um bis zu 20 % schneller rechnen als unser Testgerät. In der Praxis, auch der Spiele-Praxis, dürfte dieser Unterschied allerdings eher vernachlässigbar sein.

Weitere Informationen und Benchmarks zu Intels Core i7-8750H gibt es auf der diesem Prozessor gewidmeten Seite.

0102030405060708090100110120130140150160170180190200210220230240250260270280290300310320330340350360370380390400410420430440450460470480490500510520530540550560570580590600610620630640650660670680690700710720730740750760770780790800810820830840850860870880890900910920930940950960970Tooltip
Cinebench R15 CPU Multi 64 Bit - MSI GP63 Leopard
Cinebench R15
CPU Single 64Bit
Gigabyte Aero 15X v8
Intel Core i7-8750H
175 Points ∼82%
Asus Zephyrus M GM501
Intel Core i7-8750H
170 Points ∼80%
Eurocom Q6
Intel Core i7-8750H
170 Points ∼80%
MSI GP63 Leopard 8RE-013US
Intel Core i7-8750H
170 Points ∼80%
Lenovo Lenovo Legion Y720 80VR002XGE
Intel Core i7-7700HQ
160 Points ∼75%
HP Omen 15-ce002ng
Intel Core i7-7700HQ
160 Points ∼75%
Asus GL702ZC-GC104T
AMD Ryzen 7 1700
144 Points ∼68%
Dell Inspiron 15 7000 7577
Intel Core i5-7300HQ
131 Points ∼62%
CPU Multi 64Bit
Asus GL702ZC-GC104T
AMD Ryzen 7 1700
1408 Points ∼45%
Asus Zephyrus M GM501
Intel Core i7-8750H
1168 Points ∼38%
Gigabyte Aero 15X v8
Intel Core i7-8750H
1133 Points ∼36%
Eurocom Q6
Intel Core i7-8750H
1050 Points ∼34%
MSI GP63 Leopard 8RE-013US
Intel Core i7-8750H
964 Points ∼31%
HP Omen 15-ce002ng
Intel Core i7-7700HQ
740 Points ∼24%
Lenovo Lenovo Legion Y720 80VR002XGE
Intel Core i7-7700HQ
737 Points ∼24%
Dell Inspiron 15 7000 7577
Intel Core i5-7300HQ
514 Points ∼17%
Cinebench R11.5
CPU Single 64Bit
MSI GP63 Leopard 8RE-013US
Intel Core i7-8750H
1.99 Points ∼82%
Gigabyte Aero 15X v8
Intel Core i7-8750H
1.98 Points ∼81%
Eurocom Q6
Intel Core i7-8750H
1.95 Points ∼80%
Asus Zephyrus M GM501
Intel Core i7-8750H
1.92 Points ∼79%
HP Omen 15-ce002ng
Intel Core i7-7700HQ
1.83 Points ∼75%
Asus GL702ZC-GC104T
AMD Ryzen 7 1700
1.63 Points ∼67%
Dell Inspiron 15 7000 7577
Intel Core i5-7300HQ
1.52 Points ∼62%
CPU Multi 64Bit
Asus GL702ZC-GC104T
AMD Ryzen 7 1700
15.76 Points ∼58%
Asus Zephyrus M GM501
Intel Core i7-8750H
13.29 Points ∼49%
Gigabyte Aero 15X v8
Intel Core i7-8750H
12.93 Points ∼48%
MSI GP63 Leopard 8RE-013US
Intel Core i7-8750H
11.86 Points ∼44%
Eurocom Q6
Intel Core i7-8750H
11.62 Points ∼43%
HP Omen 15-ce002ng
Intel Core i7-7700HQ
8.18 Points ∼30%
Dell Inspiron 15 7000 7577
Intel Core i5-7300HQ
5.92 Points ∼22%
Cinebench R10 Shading 32Bit
7272
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 32Bit
33703
Cinebench R10 Rendering Single 32Bit
6481
Cinebench R11.5 OpenGL 64Bit
72.88 fps
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
11.86 Points
Cinebench R11.5 CPU Single 64Bit
1.99 Points
Cinebench R15 Ref. Match 64Bit
99.6 %
Cinebench R15 OpenGL 64Bit
100.01 fps
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
170 Points
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
964 Points
Hilfe

System Performance

Will man PCMark 8 Glauben schenken, so liegt die Systemleistung des GP63 im Mittelfeld und ist sogar ein wenig schlechter als erwartet. Sehr wahrscheinlich ist hieran die langsame SATA-SSD schuld - der PCMark profitiert übermäßig stark von schnellen PCIe-NVMe-SSDs. Dadurch ist die neue Hexa-Core-CPU keineswegs ein Garant für höhere Ergebnisse. Wie der Tabelle zu entnehmen ist, liegt das HP Omen 15-ce002ng (Core i7-7700HQ, GeForce GTX 1060 Max-Q) mit unserem Testgerät gleichauf. PCMark-10-Ergebnisse können wir leider nicht präsentieren - der Benchmark stürzte reproduzierbar jedes Mal mit einer Fehlermeldung und einem Ergebnis von 0 Punkten ab.

Abgesehen davon hatten wir während des gesamten Testzeitraums allerdings keinerlei Software-Probleme.

PCMark 8 Home Accelerated
PCMark 8 Home Accelerated
PCMark 8 Work Accelerated
PCMark 8 Work Accelerated
PCMark 8 Creative Accelerated
PCMark 8 Creative Accelerated
PCMark 8
Work Score Accelerated v2
Eurocom Q6
GeForce GTX 1070 Max-Q, 8750H, Samsung SSD 960 Pro 512 GB m.2
5751 Points ∼88% +7%
Gigabyte Aero 15X v8
GeForce GTX 1070 Max-Q, 8750H, Toshiba NVMe THNSN5512GPU7
5676 Points ∼87% +6%
MSI GP63 Leopard 8RE-013US
GeForce GTX 1060 (Laptop), 8750H, Samsung PM871b MZNLN128HAHQ
5354 Points ∼82%
HP Omen 15-ce002ng
GeForce GTX 1060 Max-Q, 7700HQ, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
5348 Points ∼82% 0%
MSI GP62 7REX-1045US
GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 7700HQ, Toshiba NVMe THNSN5128GP
5130 Points ∼79% -4%
Lenovo Lenovo Legion Y720 80VR002XGE
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
5083 Points ∼78% -5%
Asus Strix GL703VM-DB74
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Seagate Mobile HDD 1TB ST1000LX015-1U7172
4877 Points ∼75% -9%
Home Score Accelerated v2
HP Omen 15-ce002ng
GeForce GTX 1060 Max-Q, 7700HQ, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
4858 Points ∼80% +10%
Asus Strix GL703VM-DB74
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Seagate Mobile HDD 1TB ST1000LX015-1U7172
4757 Points ∼78% +8%
Eurocom Q6
GeForce GTX 1070 Max-Q, 8750H, Samsung SSD 960 Pro 512 GB m.2
4644 Points ∼76% +5%
Gigabyte Aero 15X v8
GeForce GTX 1070 Max-Q, 8750H, Toshiba NVMe THNSN5512GPU7
4504 Points ∼74% +2%
MSI GP63 Leopard 8RE-013US
GeForce GTX 1060 (Laptop), 8750H, Samsung PM871b MZNLN128HAHQ
4415 Points ∼72%
Lenovo Lenovo Legion Y720 80VR002XGE
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
4115 Points ∼68% -7%
MSI GP62 7REX-1045US
GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 7700HQ, Toshiba NVMe THNSN5128GP
3928 Points ∼64% -11%
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
4415 Punkte
PCMark 8 Creative Score Accelerated v2
5336 Punkte
PCMark 8 Work Score Accelerated v2
5354 Punkte
Hilfe

Massenspeicher

128 GB fassende PM871-SATA-III-SSD (M.2 2280) und leerer M.2-Slot
128 GB fassende PM871-SATA-III-SSD (M.2 2280) und leerer M.2-Slot

Unser Testgerät war mit Samsungs PM871 M.2-2280 SATA-SSD (128 GB) sowie einer konventionellen 1 TB Festplatte von HGST mit 7.200 RPM ausgestattet. Der zweite verfügbare M.2-Slot, der ebenfalls via PCIe-NVMe angebunden ist, war leer. Für eine SATA-SSD waren die Transferraten sehr ordentlich, verglichen mit NVMe-SSDs waren sie allerdings ziemlich schwach. Insbesondere die 4K-Leserate könnte höher sein und mit etwa 28 Sekunden ist die Startzeit bis zum Desktop entsprechend verhältnismäßig lang. Die mechanische Festplatte geht hingegen erwartungsgemäß eher gemächlich an die Arbeit, was für Speicherung von Daten oder Spielen jedoch kein Problem sein sollte. Das GP62 verfügt nicht über einen zweiten M.2-Slot, damit ist das aktuelle Modell definitiv die bessere Wahl für all jene Anwender mit hohen Speicherplatzanforderungen oder diejenigen, die zwei SSDs zu einem RAID-Array zusammenfassen wollen.

Weitere Benchmarks finden sich auf unserer HDD- und SSD-Vergleichsseite.

AS SSD - SSD
AS SSD - SSD
CrystalDiskMark 5 - SSD
CrystalDiskMark 5 - SSD
HD Tune - HDD
HD Tune - HDD
MSI GP63 Leopard 8RE-013US
Samsung PM871b MZNLN128HAHQ
Gigabyte Aero 15X
Samsung SM961 MZVKW512HMJP m.2 PCI-e
Eurocom Q6
Samsung SSD 960 Pro 512 GB m.2
MSI GE63VR 7RF Raider
Toshiba HG6 THNSNJ256G8NY
Dell Inspiron 15 7000 7577
Samsung PM961 MZVLW256HEHP
AS SSD
259%
282%
16%
146%
Copy Game MB/s
220.72
932.85
323%
633.24
187%
382.5
73%
Copy Program MB/s
328.1
323.78
-1%
363.41
11%
274.82
-16%
Copy ISO MB/s
690.28
1850.63
168%
1768.37
156%
813.67
18%
Score Total
742
3570
381%
3894
425%
930
25%
2405
224%
Score Write
245
1333
444%
1693
591%
293
20%
594
142%
Score Read
325
1522
368%
1477
354%
420
29%
1241
282%
Access Time Write *
0.072
0.033
54%
0.039
46%
0.045
37%
0.037
49%
Access Time Read *
0.155
0.068
56%
0.049
68%
0.168
-8%
0.058
63%
4K-64 Write
137.77
1106.29
703%
1402.71
918%
170.58
24%
375.82
173%
4K-64 Read
253.02
1224.99
384%
1194.78
372%
350.3
38%
928.7
267%
4K Write
60.78
113.85
87%
96.21
58%
77.33
27%
100.19
65%
4K Read
21.88
46.56
113%
29.62
35%
19.55
-11%
46.95
115%
Seq Write
462.89
1124.4
143%
1943.43
320%
446.99
-3%
1180.85
155%
Seq Read
503.5
2507.7
398%
2522.91
401%
505.83
0%
2651.5
427%

* ... kleinere Werte sind besser

Samsung PM871b MZNLN128HAHQ
CDM 5/6 Read Seq Q32T1: 207.8 MB/s
CDM 5/6 Write Seq Q32T1: 146.2 MB/s
CDM 5/6 Read 4K Q32T1: 516.6 MB/s
CDM 5/6 Write 4K Q32T1: 325 MB/s
CDM 5 Read Seq: 516.6 MB/s
CDM 5 Write Seq: 325 MB/s
CDM 5/6 Read 4K: 33.25 MB/s
CDM 5/6 Write 4K: 60.95 MB/s
CDM 6 Write 4K Q8T8: 482.5 MB/s
CDM 6 Read 4K Q8T8: 539.2 MB/s

Grafikkarte

Die auf dem GP106-Chip basierende GeForce GTX 1060 hat Zugriff auf 6 GB GDDR5-RAM und bot eine standesgemäße Performance. Im 3DMark 11 und 13 lag sie sogar vor den meisten anderen GeForce-GTX-1060-Notebooks. Im Akkubetrieb fiel das GP63 jedoch stark zurück - 3DMark 11 ergab ein um 64 % niedrigeres Ergebnis im Graphics- und ein um 19 % niedrigeres Ergebnis im Physics-Benchmark. Im Gesamtergebnis fiel es damit um 58 % auf gerade mal 8.200 Punkte zurück.

Weitere Informationen und Benchmarks zur GeForce GTX 1060 finden sich auf der dieser GPU gewidmeten Seite.

3DMark 11
1280x720 Performance Combined
MSI GP63 Leopard 8RE-013US
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), 8750H
11209 Points ∼62%
Eurocom Q6
NVIDIA GeForce GTX 1070 Max-Q, 8750H
10351 Points ∼57% -8%
Gigabyte Aero 15X
NVIDIA GeForce GTX 1070 Max-Q, 7700HQ
9152 Points ∼50% -18%
Asus GL702ZC-GC104T
AMD Radeon RX 580 (Laptop), 1700
8946 Points ∼49% -20%
MSI GE63VR 7RF Raider
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ
8937 Points ∼49% -20%
HP Omen 15-ce002ng
NVIDIA GeForce GTX 1060 Max-Q, 7700HQ
8762 Points ∼48% -22%
Durchschnittliche NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop)
  (5655 - 12930, n=72)
8364 Points ∼46% -25%
Acer Aspire VN7-593G-73HP V15 Nitro BE
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ
7957 Points ∼44% -29%
Asus Strix GL703VM-DB74
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ
7358 Points ∼41% -34%
Dell Inspiron 15 7000 7577
NVIDIA GeForce GTX 1060 Max-Q, 7300HQ
6264 Points ∼35% -44%
1280x720 Performance GPU
MSI GE63VR 7RF Raider
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ
23246 Points ∼46% +51%
Gigabyte Aero 15X
NVIDIA GeForce GTX 1070 Max-Q, 7700HQ
18689 Points ∼37% +21%
Eurocom Q6
NVIDIA GeForce GTX 1070 Max-Q, 8750H
18363 Points ∼36% +19%
MSI GP63 Leopard 8RE-013US
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), 8750H
15411 Points ∼30%
Asus GL702ZC-GC104T
AMD Radeon RX 580 (Laptop), 1700
15264 Points ∼30% -1%
Asus Strix GL703VM-DB74
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ
15145 Points ∼30% -2%
Acer Aspire VN7-593G-73HP V15 Nitro BE
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ
14942 Points ∼29% -3%
Durchschnittliche NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop)
  (12731 - 15607, n=73)
14725 Points ∼29% -4%
Lenovo Lenovo Legion Y720 80VR002XGE
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ
14233 Points ∼28% -8%
HP Omen 15-ce002ng
NVIDIA GeForce GTX 1060 Max-Q, 7700HQ
13279 Points ∼26% -14%
Dell Inspiron 15 7000 7577
NVIDIA GeForce GTX 1060 Max-Q, 7300HQ
13075 Points ∼26% -15%
3DMark
1920x1080 Fire Strike Graphics
MSI GE63VR 7RF Raider
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ
17793 Points ∼44% +45%
Eurocom Q6
NVIDIA GeForce GTX 1070 Max-Q, 8750H
14694 Points ∼36% +20%
Gigabyte Aero 15X
NVIDIA GeForce GTX 1070 Max-Q, 7700HQ
14607 Points ∼36% +19%
MSI GP63 Leopard 8RE-013US
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), 8750H
12235 Points ∼30%
Asus Strix GL703VM-DB74
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ
12038 Points ∼30% -2%
Durchschnittliche NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop)
  (10708 - 12298, n=73)
11545 Points ∼28% -6%
Acer Aspire VN7-593G-73HP V15 Nitro BE
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ
11494 Points ∼28% -6%
Lenovo Lenovo Legion Y720 80VR002XGE
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ
11134 Points ∼27% -9%
Asus GL702ZC-GC104T
AMD Radeon RX 580 (Laptop), 1700
11010 Points ∼27% -10%
HP Omen 15-ce002ng
NVIDIA GeForce GTX 1060 Max-Q, 7700HQ
10349 Points ∼25% -15%
Dell Inspiron 15 7000 7577
NVIDIA GeForce GTX 1060 Max-Q, 7300HQ
10263 Points ∼25% -16%
1280x720 Cloud Gate Standard Graphics
MSI GE63VR 7RF Raider
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ
110219 Points ∼60% +28%
Eurocom Q6
NVIDIA GeForce GTX 1070 Max-Q, 8750H
105079 Points ∼57% +22%
Gigabyte Aero 15X
NVIDIA GeForce GTX 1070 Max-Q, 7700HQ
101163 Points ∼55% +17%
MSI GP63 Leopard 8RE-013US
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), 8750H
86193 Points ∼47%
Asus Strix GL703VM-DB74
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ
82913 Points ∼45% -4%
Dell Inspiron 15 7000 7577
NVIDIA GeForce GTX 1060 Max-Q, 7300HQ
73603 Points ∼40% -15%
HP Omen 15-ce002ng
NVIDIA GeForce GTX 1060 Max-Q, 7700HQ
73391 Points ∼40% -15%
Durchschnittliche NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop)
  (26770 - 86193, n=65)
70757 Points ∼38% -18%
Asus GL702ZC-GC104T
AMD Radeon RX 580 (Laptop), 1700
68629 Points ∼37% -20%
Acer Aspire VN7-593G-73HP V15 Nitro BE
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ
66973 Points ∼36% -22%
Lenovo Lenovo Legion Y720 80VR002XGE
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ
66856 Points ∼36% -22%
1920x1080 Ice Storm Extreme Graphics
Gigabyte Aero 15X
NVIDIA GeForce GTX 1070 Max-Q, 7700HQ
215087 Points ∼29%
Asus Strix GL703VM-DB74
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ
196751 Points ∼27%
Dell Inspiron 15 7000 7577
NVIDIA GeForce GTX 1060 Max-Q, 7300HQ
156285 Points ∼21%
Durchschnittliche NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop)
  (33205 - 257260, n=33)
152262 Points ∼21%
3DMark 11 Performance
14174 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
32310 Punkte
3DMark Fire Strike Score
10722 Punkte
3DMark Fire Strike Extreme Score
5536 Punkte
Hilfe

Gaming Performance

Für ein System mit GTX-1060-GPU war die Spieleleistung hervorragend: Die Bildraten lagen um bis zu 10 % über dem Durchschnitt. Notebooks mit GTX 1070 haben in der Regel abhängig von Spiel und Grafikeinstellungen einen Vorsprung von 20 - 30 %. Das GP62, das noch mit der schwächeren GTX 1050 Ti ausgestattet war, lag dagegen um bis zu 50 % zurück.

Eine Anmerkung noch zum Prozessor: Obwohl der i7-8750H verglichen mit dem i7-7700HQ spürbar schneller ist, gilt dies primär für Multi-Threaded Lastszenarien, die von den zwei zusätzlichen Kernen profitieren. Die meisten aktuellen Spiele werden jedoch primär von der GPU ausgebremst, daher resultiert ein schnellerer Prozessor nicht zwangsweise auch in einer besseren und flüssigeren Spieleleistung.

The Witcher 3
1920x1080 Ultra Graphics & Postprocessing (HBAO+)
MSI GE63VR 7RF Raider
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ, Toshiba HG6 THNSNJ256G8NY
62.2 fps ∼54% +47%
Gigabyte Aero 15X v8
GeForce GTX 1070 Max-Q, 8750H, Toshiba NVMe THNSN5512GPU7
52.4 fps ∼46% +24%
Eurocom Q6
GeForce GTX 1070 Max-Q, 8750H, Samsung SSD 960 Pro 512 GB m.2
48.9 fps ∼43% +16%
MSI GP63 Leopard 8RE-013US
GeForce GTX 1060 (Laptop), 8750H, Samsung PM871b MZNLN128HAHQ
42.3 fps ∼37%
Asus Strix GL703VM-DB74
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Seagate Mobile HDD 1TB ST1000LX015-1U7172
39 fps ∼34% -8%
Asus GL702ZC-GC104T
Radeon RX 580 (Laptop), 1700, SanDisk SD8SN8U256G1002
37.4 (min: 31) fps ∼33% -12%
Lenovo Lenovo Legion Y720 80VR002XGE
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
35.5 fps ∼31% -16%
Dell Inspiron 15 7000 7577
GeForce GTX 1060 Max-Q, 7300HQ, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
35.2 fps ∼31% -17%
HP Omen 15-ce002ng
GeForce GTX 1060 Max-Q, 7700HQ, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
34.6 fps ∼30% -18%
1920x1080 High Graphics & Postprocessing (Nvidia HairWorks Off)
Eurocom Q6
GeForce GTX 1070 Max-Q, 8750H, Samsung SSD 960 Pro 512 GB m.2
97 fps ∼53% +42%
Gigabyte Aero 15X v8
GeForce GTX 1070 Max-Q, 8750H, Toshiba NVMe THNSN5512GPU7
92.8 fps ∼50% +35%
Dell Inspiron 15 7000 7577
GeForce GTX 1060 Max-Q, 7300HQ, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
73.4 fps ∼40% +7%
MSI GP63 Leopard 8RE-013US
GeForce GTX 1060 (Laptop), 8750H, Samsung PM871b MZNLN128HAHQ
68.5 fps ∼37%
Asus GL702ZC-GC104T
Radeon RX 580 (Laptop), 1700, SanDisk SD8SN8U256G1002
67.4 (min: 58) fps ∼37% -2%
Lenovo Lenovo Legion Y720 80VR002XGE
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
66 fps ∼36% -4%
HP Omen 15-ce002ng
GeForce GTX 1060 Max-Q, 7700HQ, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
63.2 fps ∼34% -8%
1366x768 Medium Graphics & Postprocessing
Eurocom Q6
GeForce GTX 1070 Max-Q, 8750H, Samsung SSD 960 Pro 512 GB m.2
165.2 fps ∼61% +19%
MSI GP63 Leopard 8RE-013US
GeForce GTX 1060 (Laptop), 8750H, Samsung PM871b MZNLN128HAHQ
138.7 fps ∼51%
Asus GL702ZC-GC104T
Radeon RX 580 (Laptop), 1700, SanDisk SD8SN8U256G1002
129 (min: 114) fps ∼48% -7%
HP Omen 15-ce002ng
GeForce GTX 1060 Max-Q, 7700HQ, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
119 fps ∼44% -14%
Lenovo Lenovo Legion Y720 80VR002XGE
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
118 fps ∼44% -15%
Rise of the Tomb Raider
1920x1080 Very High Preset AA:FX AF:16x
MSI GE63VR 7RF Raider
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ, Toshiba HG6 THNSNJ256G8NY
102.5 fps ∼64% +54%
Eurocom Q6
GeForce GTX 1070 Max-Q, 8750H, Samsung SSD 960 Pro 512 GB m.2
82.4 fps ∼51% +24%
MSI GP63 Leopard 8RE-013US
GeForce GTX 1060 (Laptop), 8750H, Samsung PM871b MZNLN128HAHQ
66.6 fps ∼41%
Asus Strix GL703VM-DB74
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Seagate Mobile HDD 1TB ST1000LX015-1U7172
56 fps ∼35% -16%
Dell Inspiron 15 7000 7577
GeForce GTX 1060 Max-Q, 7300HQ, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
55.4 fps ∼34% -17%
Asus GL702ZC-GC104T
Radeon RX 580 (Laptop), 1700, SanDisk SD8SN8U256G1002
53 (min: 47) fps ∼33% -20%
HP Omen 15-ce002ng
GeForce GTX 1060 Max-Q, 7700HQ, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
51.1 fps ∼32% -23%
MSI GP62 7REX-1045US
GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 7700HQ, Toshiba NVMe THNSN5128GP
36 fps ∼22% -46%
1920x1080 High Preset AA:FX AF:4x
MSI GE63VR 7RF Raider
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ, Toshiba HG6 THNSNJ256G8NY
118.8 fps ∼64% +54%
Eurocom Q6
GeForce GTX 1070 Max-Q, 8750H, Samsung SSD 960 Pro 512 GB m.2
97.8 fps ∼53% +27%
MSI GP63 Leopard 8RE-013US
GeForce GTX 1060 (Laptop), 8750H, Samsung PM871b MZNLN128HAHQ
77.3 fps ∼42%
Dell Inspiron 15 7000 7577
GeForce GTX 1060 Max-Q, 7300HQ, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
67.5 fps ∼37% -13%
HP Omen 15-ce002ng
GeForce GTX 1060 Max-Q, 7700HQ, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
65.6 fps ∼35% -15%
Asus GL702ZC-GC104T
Radeon RX 580 (Laptop), 1700, SanDisk SD8SN8U256G1002
64 (min: 57) fps ∼35% -17%
MSI GP62 7REX-1045US
GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 7700HQ, Toshiba NVMe THNSN5128GP
44 fps ∼24% -43%
1366x768 Medium Preset AF:2x
Eurocom Q6
GeForce GTX 1070 Max-Q, 8750H, Samsung SSD 960 Pro 512 GB m.2
166.2 fps ∼74% +20%
MSI GP63 Leopard 8RE-013US
GeForce GTX 1060 (Laptop), 8750H, Samsung PM871b MZNLN128HAHQ
138.2 fps ∼62%
HP Omen 15-ce002ng
GeForce GTX 1060 Max-Q, 7700HQ, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
124 fps ∼55% -10%
Asus GL702ZC-GC104T
Radeon RX 580 (Laptop), 1700, SanDisk SD8SN8U256G1002
121 (min: 114) fps ∼54% -12%
MSI GP62 7REX-1045US
GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 7700HQ, Toshiba NVMe THNSN5128GP
71 fps ∼32% -49%
BioShock Infinite
1920x1080 Ultra Preset, DX11 (DDOF)
Eurocom Q6
GeForce GTX 1070 Max-Q, 8750H, Samsung SSD 960 Pro 512 GB m.2
132.1 fps ∼50% +14%
MSI GP63 Leopard 8RE-013US
GeForce GTX 1060 (Laptop), 8750H, Samsung PM871b MZNLN128HAHQ
115.4 fps ∼43%
Asus Strix GL703VM-DB74
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Seagate Mobile HDD 1TB ST1000LX015-1U7172
111 fps ∼42% -4%
Lenovo Lenovo Legion Y720 80VR002XGE
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
99.51 fps ∼37% -14%
Dell Inspiron 15 7000 7577
GeForce GTX 1060 Max-Q, 7300HQ, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
95.3 fps ∼36% -17%
MSI GP62 7REX-1045US
GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 7700HQ, Toshiba NVMe THNSN5128GP
71 fps ∼27% -38%
1366x768 High Preset
Eurocom Q6
GeForce GTX 1070 Max-Q, 8750H, Samsung SSD 960 Pro 512 GB m.2
230.8 fps ∼75% +2%
MSI GP63 Leopard 8RE-013US
GeForce GTX 1060 (Laptop), 8750H, Samsung PM871b MZNLN128HAHQ
225.4 fps ∼73%
Lenovo Lenovo Legion Y720 80VR002XGE
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
159.5 fps ∼52% -29%
MSI GP62 7REX-1045US
GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 7700HQ, Toshiba NVMe THNSN5128GP
155 fps ∼50% -31%
1366x768 Medium Preset
Eurocom Q6
GeForce GTX 1070 Max-Q, 8750H, Samsung SSD 960 Pro 512 GB m.2
246.7 fps ∼71% +6%
MSI GP63 Leopard 8RE-013US
GeForce GTX 1060 (Laptop), 8750H, Samsung PM871b MZNLN128HAHQ
233.2 fps ∼67%
Lenovo Lenovo Legion Y720 80VR002XGE
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
171.12 fps ∼49% -27%
MSI GP62 7REX-1045US
GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 7700HQ, Toshiba NVMe THNSN5128GP
164 fps ∼47% -30%
min. mittel hoch max.
BioShock Infinite (2013) 272.4233.2225.4115.4fps
The Witcher 3 (2015) 197.4138.768.542.3fps
Rise of the Tomb Raider (2016) 180.3138.277.366.6fps

Stresstest

Um potenzielle Flaschenhälse und Stabilitätsprobleme aufzudecken, unterziehen wir jedes Notebook einem Stresstest mit unrealistisch hoher Last. Bei Prime95 liefen alle CPU-Kerne mit einem Takt von 2,7 - 2,9 GHz bei einer Temperatur von zwischen 78 und 80 °C. Die Lüfter drehten dabei langsam hoch und rotierten zum Schluss mit 3.200 RPM (CPU) und 2.800 RPM (GPU). Mit FurMark lief die GPU bei einer Temperatur von 76 °C mit knapp unter 1.400 MHz. Die Lüfter drehten hierbei mit 4.600 und 4.200 RPM.

Simultane Last auf CPU und GPU mit Prime95 und FurMark ergab erneut eine Taktfrequenz von 2,7 - 2,9 GHz, diesmal allerdings bei einer Temperatur von zwischen 93 und 95 °C. Die GPU lief ebenfalls mit derselben Taktfrequenz wie zuvor, diesmal aber bei einem Maximum von 82 °C. Die Lüfterdrehzahlen betrugen in diesem Test 5.200 und 4.700 RPM.

Praxisnahe Spielelast erzeugen wir mittels Witcher 3. In diesem Test lief die CPU mit rund 3,9 GHz bei 83 °C, während die GPU etwa 1.700 MHz bei 80 °C erreichte. Die Lüfter liefen während der gesamten Dauer des Tests beide mit jeweils 4.600 RPM.

Unseren Beobachtungen zufolge taktet MSI die CPU sehr früh und aggressiv herunter, um die Temperaturen insbesondere bei sehr hoher CPU-Last im Zaum zu halten. Dies könnte erklären, warum andere Notebooks mit derselben CPU im Cinebench deutlich besser abschnitten. Mit aktiviertem MSI Cooler Boost lagen die Temperaturen sowohl von CPU als auch GPU um ca. 10 - 12 °C niedriger, der GPU-Takt schwankte hierbei zwischen 1.400 und 1.600 MHz. Eine Steigerung der Bildraten konnten wir allerdings nicht messen, daher haben wir die Einstellungen auf “Auto” belassen, um die Lüfterdrehzahl und den damit entstehenden Lärm zu reduzieren.

Prime95-Stress
Prime95-Stress
FurMark-Stress
FurMark-Stress
Prime95- und FurMark-Stress
Prime95- und FurMark-Stress
Witcher-3-Stress
Witcher-3-Stress
01234567891011121314151617181920212223242526272829303132333435363738394041424344Tooltip
The Witcher 3 ultra
CPU-Takt (GHz) GPU-Takt (MHz) Durchschnittliche CPU-Temperatur (°C) Durchschnittliche GPU-Temperatur (°C)
Prime95-Stress 2,7-2,9 - 78-80 -
FurMark-Stress - 1.400 - 76
Prime95- und FurMark-Stress 2,7-2,9 1.400 93-95 82
Witcher 3 Stress 3,9 83 1.700 80

Emissionen

Geräuschemissionen

MSI GP63 Leopard (Weiß: Hintergrund, Rot: Leerlauf, Blau: 3DMark06, Orange: The Witcher 3, Grün: Prime95+FurMark)
MSI GP63 Leopard (Weiß: Hintergrund, Rot: Leerlauf, Blau: 3DMark06, Orange: The Witcher 3, Grün: Prime95+FurMark)

Wie bereits erwähnt, drehten die Lüfter zeitweise sehr schnell, um die Temperaturen unter Kontrolle zu halten. Selbst im Leerlauf lief der CPU-Lüfter gelegentlich an und erzeugte dabei einen Schalldruckpegel von bis zu 33 dB(A). Im Spielbetrieb kamen beide Lüfter in den Bereich zwischen 4.000 und 5.000 RPM und dröhnen dann mit bis zu 50 dB(A). Maximale durch unseren Stresstest erzeugte Last ließ diesen Geräuschpegel nochmals auf stolze 57 dB(A) anschwellen. Damit war das Notebook lauter als die meisten Konkurrenten. Das HP Omen 15 und Lenovo Y720 waren im Spielebetrieb beispielsweise bedeutend leiser. Nur der größere 17,3-Zöller Asus Strix GL703VM war in etwa so laut wie unser Testgerät.

Wir konnten während des Testzeitraums weder Spulenfiepen noch andere elektrische Geräusche identifizieren - auch nicht während die Laufwerk-Benchmarks liefen.

Lautstärkediagramm

Idle
32.8 / 32.8 / 33 dB(A)
Last
35.8 / 52.3 dB(A)
  red to green bar
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   Audix TM1 (aus 15 cm gemessen)   Umgebungsgeräusche: 28.4 dB(A)
MSI GP63 Leopard 8RE-013US
GeForce GTX 1060 (Laptop), 8750H, Samsung PM871b MZNLN128HAHQ
HP Omen 15-ce002ng
GeForce GTX 1060 Max-Q, 7700HQ, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
Lenovo Lenovo Legion Y720 80VR002XGE
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
Acer Aspire VN7-593G-73HP V15 Nitro BE
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Seagate Mobile HDD 1TB ST1000LM035
Asus Strix GL703VM-DB74
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Seagate Mobile HDD 1TB ST1000LX015-1U7172
Geräuschentwicklung
-0%
6%
3%
2%
aus / Umgebung *
28.4
30
-6%
30.3
-7%
30.4
-7%
28.4
-0%
Idle min *
32.8
30
9%
31
5%
30.9
6%
30.2
8%
Idle avg *
32.8
33
-1%
30.9
6%
30.9
6%
30.2
8%
Idle max *
33
37
-12%
31.5
5%
31.5
5%
30.2
8%
Last avg *
35.8
41
-15%
38.7
-8%
40.7
-14%
38.4
-7%
Witcher 3 ultra *
51
42
18%
42
18%
45.5
11%
49.7
3%
Last max *
52.3
50
4%
41.9
20%
43.9
16%
54.5
-4%

* ... kleinere Werte sind besser

Temperatur

Je zwei Auslässe in jeder Ecke (Witcher-3-Stress)
Je zwei Auslässe in jeder Ecke (Witcher-3-Stress)

Die Oberfläche wurde trotz des aggressiven Lüftermanagements mit daraus resultierenden niedrigen internen Temperaturen überraschend warm. Sowohl während des Stresstests mit Prime95 und FurMark zugleich, als auch während des Witcher-3-Tests, erhitzte sich das Notebook unten in der Mitte auf bis zu 48 °C. Die Konkurrenz wird hier teilweise aber sogar noch heißer - HPs Omen 15 erreichte bis zu 54 °C. Der Bereich um die WASD-Tasten auf der Tastatur blieb dagegen mit 35 °C einigermaßen erträglich. Dasselbe galt letztlich auch für die Handballenablagen und das Touchpad. Dem neuen Kühlsystem - MSI setzt erstmals auf sieben Heatpipes sowie zwei zusätzliche Lüfteröffnungen - gelingt es vorzüglich, die Handballenablagen spürbar kühler zu halten als beim GP62. Letzteres erreichte am Touchpad nämlich bis zu 40 °C.

Leerlauf (oben)
Leerlauf (oben)
Leerlauf (unten)
Leerlauf (unten)
Maximale Last (oben)
Maximale Last (oben)
Maximale Last (unten)
Maximale Last (unten)
Witcher-3-Last (oben)
Witcher-3-Last (oben)
Witcher-3-Last (unten)
Witcher-3-Last (unten)
Max. Last
 42 °C42.2 °C40 °C 
 37.6 °C41.2 °C33.4 °C 
 24.2 °C25.4 °C25 °C 
Maximal: 42.2 °C
Durchschnitt: 34.6 °C
41.8 °C36 °C42.4 °C
29.8 °C47.8 °C30.8 °C
31.4 °C27.4 °C27 °C
Maximal: 47.8 °C
Durchschnitt: 34.9 °C
Netzteil (max.)  47 °C | Raumtemperatur 22.4 °C | Raytek Raynger ST
(±) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 34.6 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Gaming auf 32.9 °C.
(±) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 42.2 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 39.2 °C (von 21.6 bis 68.8 °C für die Klasse Gaming).
(-) The maximum temperature on the bottom side is 47.8 °C / 118 F, compared to the average of 41.6 °C / 107 F, ranging from 21.1 to 78 °C for the class Gaming.
(+) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 25.9 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 32.9 °C.
(±) Beim längeren Spielen von The Witcher 3 erhitzt sich das Gerät durchschnittlich auf 34.7 °C. Der Durchschnitt der Klasse ist derzeit 32.9 °C.
(+) Die Handballen und der Touchpad-Bereich sind mit gemessenen 29.6 °C kühler als die typische Hauttemperatur und fühlen sich dadurch kühl an.
(±) Die durchschnittliche Temperatur anderer getesteter Geräte war 28.7 °C (-0.9 °C).

Lautsprecher

MSI nennt die Lautsprecher schlichtweg “Giant Speakers” und verspricht “lauteren Sound, mehr Resonanz und eine bessere Qualität”. In der Praxis können wir diese Aussage mit unseren Messwerten allerdings nicht ganz belegen. Zwar waren die Lautsprecher durchaus ziemlich laut und gaben Mitten und Höhen recht ausgewogen wieder, Bass war aber quasi nicht vorhanden. Trotz der im Lieferumfang enthaltenen Nahimic-Software klangen die Lautsprecher also recht blechern und unangenehm. Wir raten daher dringend zu Kopfhörern oder externen Lautsprechern.

Einer der beiden "Giant Speakers"
Einer der beiden "Giant Speakers"
Lautsprecher-Soundprofil
Lautsprecher-Soundprofil
Nahimic-Software
Nahimic-Software
dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2039.836.22536.236.23133.733.3403434.55033.934.76332.433.48031.534.310030.433.812530.835.916029.342.720028.444.525028.452.131527.160.540026.465.650026.166.563026.868.980026.267.1100025.267.4125025.368160025.978.3200025.275.5250024.777.1315024.874.9400024.470.5500024.569.5630024.173.3800023.976.51000023.974.71250023.868.11600023.967.2SPL37.385.8N2.963.7median 25.3median 68Delta1.59.335.335.132.931.831.83236.535.132.428.93328.936.328.848.32761.52752.924.860.92462.822.763.32269.521.267.82174.82075.919.472.718.97117.770.117.86917.671.817.668.117.671.417.673.717.670.417.571.617.671.617.669.617.459.717.583.630.662.51.5median 69.6median 17.84.62.4hearing rangehide median Pink NoiseMSI GP63 Leopard 8RE-013USApple MacBook 12 (Early 2016) 1.1 GHz
Frequenzdiagramm (für Vergleiche die Checkboxen oben an-/abwählen)
MSI GP63 Leopard 8RE-013US Audio Analyse

(±) | Mittelmäßig laut spielende Lautsprecher (78.3 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 23.1% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (10.6% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 3% abweichend
(±) | Linearität der Mitten ist durchschnittlich (7.1% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(±) | zu hohe Hochtöne, vom Median nur 5.8% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (6% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (20.8% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 73% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 7% vergleichbar, 21% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 6%, durchschnittlich ist 17%, das schlechteste Gerät hat 37%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 46% aller getesteten Geräte waren besser, 9% vergleichbar, 45% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Apple MacBook 12 (Early 2016) 1.1 GHz Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (83.6 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(±) | abgesenkter Bass - 11.3% geringer als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (14.2% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 2.4% abweichend
(+) | lineare Mitten (5.5% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 2% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (4.5% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(+) | hörbarer Bereich ist sehr linear (9.3% Abstand zum Median
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 2% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 1% vergleichbar, 97% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 8%, durchschnittlich ist 20%, das schlechteste Gerät hat 50%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 2% aller getesteten Geräte waren besser, 0% vergleichbar, 98% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Energieverwaltung

Energiebedarf

Bei ruhendem Desktop gönnte sich das GP63 abhängig von der eingestellten Bildschirmhelligkeit, dem ausgewählten Energiesparplan und den Optimus-Einstellungen zwischen 8 und 13,5 W. Verglichen damit benötigte das Dell Inspiron 15 mit i5-7300HQ und GTX 1060 Max-Q um bis zu 35 % weniger. Auch bei mittlerer und maximaler Last lag das GP63 relativ zum Vorgänger oder anderen ähnlich ausgestatteten Notebooks mit GTX 1060 oder GTX-1060-Max-Q-GPUs ebenfalls deutlich zurück. Im Spielbetrieb kann es bis zu 160 W benötigen, weshalb MSI auch ein potentes 180-W-Netzteil beilegt (Vorgänger: 150 W). Einige Notebooks mit GTX-1070-Max-Q-GPU, wie zum Beispiel das Eurocom Q6, benötigen weniger Energie unter Last als unser Testgerät.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.6 / 0.97 Watt
Idledarkmidlight 7.99 / 12.15 / 13.4 Watt
Last midlight 103.62 / 164.29 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy
MSI GP63 Leopard 8RE-013US
8750H, GeForce GTX 1060 (Laptop), Samsung PM871b MZNLN128HAHQ, TN LED, 120 Hz, 1920x1080, 15.6
HP Omen 15-ce002ng
7700HQ, GeForce GTX 1060 Max-Q, Samsung PM961 MZVLW256HEHP, IPS, 1920x1080, 15.6
Lenovo Lenovo Legion Y720 80VR002XGE
7700HQ, GeForce GTX 1060 (Laptop), Samsung PM961 MZVLW256HEHP, IPS, 1920x1080, 15.6
Dell Inspiron 15 7000 7577
7300HQ, GeForce GTX 1060 Max-Q, Samsung PM961 MZVLW256HEHP, IPS, 1920x1080, 15.6
MSI GP62 7REX-1045US
7700HQ, GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), Toshiba NVMe THNSN5128GP, TN LED, 1920x1080, 15.6
Stromverbrauch
-46%
17%
34%
-14%
Idle min *
7.99
18
-125%
8
-0%
7.1
11%
14.6
-83%
Idle avg *
12.15
23
-89%
10.9
10%
7.6
37%
17.2
-42%
Idle max *
13.4
30
-124%
11.8
12%
8.6
36%
17.3
-29%
Last avg *
103.62
85
18%
70
32%
59.5
43%
82.7
20%
Last max *
164.29
158
4%
148
10%
112.8
31%
136.7
17%
Witcher 3 ultra *
156.1
96
39%
102
35%
89
43%
107
31%

* ... kleinere Werte sind besser

Akkulaufzeit

Verglichen mit dem GP62 wurde die Akkukapazität um 25 % auf nunmehr 51 Wh erhöht. Für ein Gaming-Notebook mit derart kleinem Akku waren die Ergebnisse aber durchaus ordentlich. Im realitätsnahen Browsing-Test hielt es fast 5 Stunden lang durch, man muss also nicht ständig auf der Suche nach einer Steckdose sein. Andere Laptops mit größeren Akkus boten erwartungsgemäß auch längere Akkulaufzeiten, so zum Beispiel das Dell Inspiron 15. Trotz seines nur geringfügig größeren 56-Wh-Akku hielt es in demselben Test sieben Stunden lang durch.

Wie vorher bereits erwähnt wird die Leistung im Akkubetrieb massiv gedrosselt. Spielen auf Akku wird damit zu einer ziemlich frustrierenden Angelegenheit.

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
7h 31min
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3
4h 46min
Last (volle Helligkeit)
0h 52min
MSI GP63 Leopard 8RE-013US
8750H, GeForce GTX 1060 (Laptop), 51 Wh
HP Omen 15-ce002ng
7700HQ, GeForce GTX 1060 Max-Q, 70 Wh
Lenovo Lenovo Legion Y720 80VR002XGE
7700HQ, GeForce GTX 1060 (Laptop), 60 Wh
Acer Aspire VN7-593G-73HP V15 Nitro BE
7700HQ, GeForce GTX 1060 (Laptop), 69 Wh
MSI GP62 7REX-1045US
7700HQ, GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 41 Wh
Dell Inspiron 15 7000 7577
7300HQ, GeForce GTX 1060 Max-Q, 56 Wh
Akkulaufzeit
-7%
42%
71%
-34%
59%
Idle
451
256
-43%
707
57%
501
11%
259
-43%
659
46%
WLAN
286
198
-31%
380
33%
357
25%
174
-39%
416
45%
Last
52
80
54%
71
37%
144
177%
41
-21%
96
85%

Pro

+ gute Tastatur, gutes Touchpad
+ starke GPU-Performance
+ einfach aufzurüsten
+ Dual-PCI-NVMe-Slots + 2,5-Zoll-Schacht
+ helles 120-Hz-Display
+ verbessertes Kühlsystem
+ ordentliche Akkulaufzeit

Contra

- enttäuschende Verarbeitungsqualität
- ziemlich laut unter Last
- Deckel sehr labil bei Verwindungskräften
- TN-Display mit reduzierten Blickwinkeln
- kein Thunderbolt 3
- durchschnittliche Lautsprecher
- kein G-Sync
- nicht unbedingt ein Schnäppchen

Fazit

Im Test: MSI GP63 Leopard. Testgerät zur Verfügung gestellt von Xotic PC.
Im Test: MSI GP63 Leopard. Testgerät zur Verfügung gestellt von Xotic PC.

Das MSI GP63 Leopard Xotic PC Edition setzt genau da an, wo der GP62-Vorgänger aufhört. Die Qualität des Gehäuses ist nicht sonderlich beeindruckend, die aktualisierte Hardware dafür schon. Intels Hexa-Core Core i7-8750H “Coffee Lake-H” und die etwas schnellere GTX-1060-GPU sorgen für einen ordentlichen Performanceschub und ein viel angenehmeres Spielerlebnis. Auch den zusätzlichen USB-3.0-Port, der anstelle des optischen Laufwerks anzutreffen ist, fanden wir sehr gut. Die in drei Zonen RGB-beleuchtete Tastatur war angenehm zu benutzen und das Touchpad machte seine Aufgabe recht ordentlich. Die Blickwinkel des hellen 120-Hz-Displays waren noch akzeptabel und die Farbwiedergabe war nach Kalibrierung sehr gut. Die Akkukapazität wurde erhöht, wodurch das Notebook fast schon als Allrounder durchgehen könnte.

Das Temperaturmanagement blieb trotz des besseren Kühlsystems mit jetzt sieben statt sechs Heatpipes weiterhin recht vorsichtig und konservativ. Zwar übertrafen die Temperaturen zu unserer Freude durchweg in allen Lastszenarien unsere Erwartungen, die rohe Rechenleistung litt jedoch spürbar. Die 128 GB SSD ist heutzutage als absolutes Minimum anzusehen - eine 256 GB große NVMe-SSD als primäres Systemlaufwerk wäre uns deutlich lieber gewesen. Trotz des 120-Hz-Displays wird G-Sync leider nicht unterstützt.

Das MSI GP63 Leopard Xotic PC Edition ist ein sehr gut ausbalanciertes Gaming-Notebook mit absolut ausreichender Performance. Leider ist es alles andere als ein Schnäppchen.

MSI GP63 Leopard 8RE-013US - 13.06.2018 v6
Bernie Pechlaner

Gehäuse
68 / 98 → 70%
Tastatur
90%
Pointing Device
81%
Konnektivität
58 / 81 → 71%
Gewicht
61 / 10-66 → 91%
Akkulaufzeit
80%
Display
82%
Leistung Spiele
94%
Leistung Anwendungen
96%
Temperatur
88 / 95 → 93%
Lautstärke
77 / 90 → 85%
Audio
40%
Kamera
61 / 85 → 71%
Durchschnitt
75%
82%
Gaming - gewichteter Durchschnitt
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Autor: Bernie Pechlaner, 27.06.2018 (Update: 27.06.2018)