Notebookcheck

Test MSI GE63VR 7RF Raider (i7-7700HQ, GTX 1070, Full-HD) Laptop

Mut zur Unvollkommenheit. Nanu, ein TN-Panel in einem 2.000-Euro-Gaming-Notebook? Ja, MSI hat es wieder getan und mit 120 Hz und schnellen Schaltzeiten klare Prioritäten gesetzt. Wer sich damit anfreunden kann, dürfte dem gelungenen Neuling seine wenigen Nachteile kaum übel nehmen. Eine Entscheidung von MSI muss man allerdings wirklich als fragwürdig bezeichnen.

Beim neuen MSI GE63VR 7RF Raider handelt es sich um ein 15,6 Zoll großes und rund 2,4 kg schweres Gaming-Notebook, das in der getesteten Variante 7RF-039 zum Testzeitpunkt für Preise ab 1.900 Euro zu bekommen war. Es handelt sich um einen Nachfolger des ebenfalls aus der günstigeren GE-Serie stammenden GE62VR 6RF, das wir im September des letzten Jahres unter die Lupe genommen haben.

Als Antrieb dienen eine Nvidia GeForce GTX 1070 mit 8 GB dediziertem VRAM und der Quadcore Intel Core i7-7700HQ, der von 16 GB DDR4-RAM flankiert wird. Eine Besonderheit stellt der 120-Hz-TN-Bildschirm dar, der zugunsten von Nvidia Optimus auf G-Sync verzichtet. Vorinstalliert ist Windows 10 Home. Als Massenspeicher dienen eine 256-GB-SSD sowie eine 1-TB-HDD. Natürlich ist auch wieder eine SteelSeries-Tastatur an Bord, bei der sich im Gegensatz zum Vorgänger nicht nur Zonen, sondern auch einzelne Tasten individuell beleuchten lassen. Außerdem installiert MSI sein übliches Gamer-Software-Paket inklusive Dragon Center, SteelSeries Engine und MSI True Color etc.    

Bei einem großen Berliner Preisvergleich konnten wir ab gut 1.550 Euro fünf alternative Varianten finden, die überwiegend mit der GTX 1060 ausgestattet sind und sich bei RAM-Ausbau, Massenspeicher und Betriebssystem vom Testgerät unterscheiden können. Varianten mit IPS-Bildschirm sind offenbar nicht darunter. Bei der Auswahl der Vergleichsnotebooks für diesen Test haben wir uns auf das 15-Zoll-Format und eine vergleichbare Ausstattung mit GTX 1070 (Max-Q) konzentriert. Mit ins Rennen gehen:

MSI GE63VR 7RF Raider (GE63 Serie)
Grafikkarte
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop) - 8192 MB, Kerntakt: 1480 MHz, Speichertakt: 8000 MHz, GDDR5, ForceWare 385.41, Nvidia Optimus
Hauptspeicher
16384 MB 
, 2x 8 GB SO-DIMM DDR4, 2400 MHz, Dual-Channel, beide Slots belegt
Bildschirm
15.6 Zoll 16:9, 1920 x 1080 Pixel 141 PPI, Chi Mei N156HHE-GA1 (CMN15F4), TN LED, 120 Hz, Full-HD, spiegelnd: nein
Mainboard
Intel HM175 (Skylake PCH-H)
Massenspeicher
Toshiba HG6 THNSNJ256G8NY, 256 GB 
, M.2-SSD + HGST HTS721010A9E630, 1 TB HDD, 7200 rpm
Soundkarte
Realtek ALC1220 @ Intel Sunrise Point PCH - High Definition Audio Controller
Anschlüsse
3 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 1 USB 3.1 Gen2, 1 HDMI, 1 DisplayPort, 1 Kensington Lock, Audio Anschlüsse: Audio in, Audio out (jeweils 3,5 mm Klinke), Card Reader: SD, SDHC, SDXC, Helligkeitssensor
Netzwerk
Killer E2500 Gigabit Ethernet Controller (10/100/1000MBit), Killer Wireless-n/a/ac 1435 Wireless Network Adapter (a/b/g/n/ac), Bluetooth 4.1
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 27.5 x 383 x 260
Akku
51 Wh Lithium-Ion, 6 Zellen
Betriebssystem
Microsoft Windows 10 Home 64 Bit
Kamera
Webcam: 720p
Sonstiges
Lautsprecher: 2x 2W Speaker + 2x 3W Woofer, Tastatur: Chiclet by SteelSeries, Tastatur-Beleuchtung: ja, 230-Watt-Netzteil, MS Office Trial, 24 Monate Garantie
Gewicht
2.422 kg, Netzteil: 947 g
Preis
2000 EUR
Hinweis: Der Hersteller kann abweichende Bauteile wie Bildschirme, Laufwerke und Speicherriegel mit ähnlichen Spezifikationen unter dem gleichen Modellnamen einsetzen.

 

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Gehäuse

Das bis auf einige rote Verzierungen komplett in Schwarz gehaltene GE63VR ist mit seinem maskulin-futuristischen Auftritt schon auf den ersten Blick als MSI-Sprössling zu erkennen. Gehäuseoberseite und Deckel scheinen aus Aluminium zu bestehen und zeigen ein für Fingerabdrücke empfängliches Brushed-Metal-Finish. Einige Erhöhungen und Vertiefungen sowie das auffällig beleuchtete MSI-Logo verleihen dem relativ zerklüftet wirkenden Gerät weitere optische Akzente.

Oben rechts neben dem Nummernblock gibt es drei schmale Zusatztasten, von denen die obere als On/Off-Button fungiert und die untere den Cooler-Boost-Modus aktiviert. Die USB-3.0-Ports können auf Wunsch rot beleuchtet werden – praktisch! Wirklich lästig sind hingegen die viel zu rutschigen Standfüße, was einen Abzug bei der Teilwertung Gehäuse von 3 % nach sich zieht.

Die Base lässt sich mit viel Krafteinsatz ein kleines Stück weit verwinden und knistert dabei dezent. Für die Verformung des nicht überall druckresistenten Deckels ist naturgemäß erheblich weniger Kraft erforderlich. Dafür, dass die Base beim einhändigen Öffnen des Deckels zunächst ein Stück mit hochkommt, haben wir bei einem Gaming-Notebook kein Verständnis. Nennenswerte Verarbeitungsmängel wie überstehende Kanten oder ungleichmäßige Spaltmaße sind uns nicht aufgefallen. Insgesamt macht die Konstruktion einen dem gehobenen Preis angemessen, soliden Eindruck.

Unsere Kandidaten lassen sich in zwei Gruppen aufteilen. Auf der einen Seite stehen das Testgerät sowie das nochmals deutlich dünnere Asus Zephyrus mit ihren relativ kleinen und nahezu identischen Grundflächen und einem Gewicht von unter zweieinhalb Kilogramm, auf der anderen Seite die ausladenderen und vor allem deutlich tieferen Konkurrenten von Alienware und Acer, die beide mehr als 3,5 kg auf die Waage bringen. Das Acer kommt dabei auf eine im Vergleich enorme Bauhöhe von bis zu 3,9 cm.

Größenvergleich

391 mm 300 mm 39 mm 3.7 kg389 mm 305 mm 25 mm 3.5 kg383 mm 260 mm 27.5 mm 2.4 kg379 mm 262 mm 17.9 mm 2.3 kg

Ausstattung

Schnittstellen

In Sachen Anschlussausstattung hat MSI nicht gegeizt, außer Thunderbolt 3 ist alles vorhanden, was das Gamer-Herz begehrt. So gibt es neben HDMI 2.0 noch einen Mini-DisplayPort, und die drei USB-3.0-Typ-A-Ports werden um einen USB-3.1-Gen2-Typ-C-Port ergänzt. VGA ist für die Zielgruppe nicht interessant und fehlt. Die Abstände der Anschlüsse sind ausreichend, allerdings hätten wir sie uns aus ergonomischen Gründen weiter hinten gewünscht, wo der Platz durch Lüftungsöffnungen belegt ist.

linke Seite: Kensington, Ethernet, HDMI, Mini-DisplayPort, USB-A 3.0, USB-C 3.1 Gen2, Kopfhörer, Mikro
linke Seite: Kensington, Ethernet, HDMI, Mini-DisplayPort, USB-A 3.0, USB-C 3.1 Gen2, Kopfhörer, Mikro
rechte Seite: SD-Cardreader, 2x USB-A 3.0, Strom
rechte Seite: SD-Cardreader, 2x USB-A 3.0, Strom

SDCardreader

Dank PCIe-Anbindung des Kartenlesers, den wir mit unserer Referenz-Speicherkarte Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II testen, gelingen Kopiervorgänge rasant. Die erreichten Transferraten positionieren sich im Spitzenfeld der bisher gemessenen Kartenleser, Fotografen werden es MSI danken. Der Cardreader des Acer Predator 15 ist immerhin noch über USB 3.0 angebunden, aber nicht einmal halb so schnell.

SDCardreader Transfer Speed
average JPG Copy Test (av. of 3 runs)
MSI GE63VR 7RF Raider
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
178 MB/s ∼100%
Acer Predator 15 G9-593-751X
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
80 MB/s ∼45% -55%
maximum AS SSD Seq Read Test (1GB)
MSI GE63VR 7RF Raider
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
200 MB/s ∼100%
Acer Predator 15 G9-593-751X
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
89 MB/s ∼45% -55%

Kommunikation

Für den Zugang zu Kabelnetzwerken ist der Gigabit-Ethernet-Controller Killer E2500 zuständig, der derzeit in vielen aktuellen Gaming-Notebooks zum Einsatz kommt. Leider ist es uns nicht gelungen, das Killer Control Center aufzurufen, das viele detaillierte Einstellungs- und Netzwerk-Priorisierungsoptionen bietet.

Drahtlos verbindet sich das MSI GE63VR 7RF Raider über den WiFi-Chip Killer 1435 mit Netzwerk und Internet. Die mit dem aktuellen ac-Standard im 5-GHz-Band theoretisch erreichbare Bruttodatenrate liegt bei 867 MBit/s. Zieht man den üblichen Overhead von rund 200 MBit/s ab, reizt das Testgerät sein Potenzial beim Empfangen von Daten voll aus, fällt beim Senden aber hinter das Acer und das Alienware zurück. Die Messungen führen wir in einem Meter Abstand zu unserem Referenz-Router Linksys EA8500 durch.

Networking
iperf3 Client (receive) TCP 1 m 4M x10
Acer Predator 15 G9-593-751X
Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter
692 MBit/s ∼100% +1%
MSI GE63VR 7RF Raider
Killer Wireless-n/a/ac 1435 Wireless Network Adapter
685 MBit/s ∼99%
Alienware 15 R3
Killer Wireless-n/a/ac 1435 Wireless Network Adapter
681 MBit/s ∼98% -1%
Asus Zephyrus GX501VS
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
652 MBit/s ∼94% -5%
iperf3 Client (transmit) TCP 1 m 4M x10
Acer Predator 15 G9-593-751X
Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter
623 MBit/s ∼100% +15%
Alienware 15 R3
Killer Wireless-n/a/ac 1435 Wireless Network Adapter
560 MBit/s ∼90% +4%
MSI GE63VR 7RF Raider
Killer Wireless-n/a/ac 1435 Wireless Network Adapter
540 MBit/s ∼87%
Asus Zephyrus GX501VS
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
456 MBit/s ∼73% -16%

Sicherheit

Zu unserer Verwunderung bringt das GE63VR ein Trusted Platform Module (TPM) der Version 2.0 mit. Schaden kann es in keinem Fall.

Zubehör

Neben dem mit schön langen Kabeln versehenen 230-Watt-Netzteil finden sich im Karton nur noch die übliche Kurzanleitung und Garantieinformationen. Speziell für das GE63VR entworfenes Zubehör hat MSI nicht im Angebot.

Wartung

Trotz Fehlens einer Wartungsklappe und Unzugänglichkeit des Akkus von außen sollte sich die Wartung eigentlich nicht allzu schwierig gestalten, denn es muss nur eine mit 11 Kreuzschrauben gesicherte Bodenplatte demontiert werden, was beim (nahezu) identisch aufgebauten 17-Zoll-Modell GE73VR 7RF Raider kein Problem war. Aufgrund einer Panne können wie hier nur das Foto des Innenlebens vom 17-Zöller zeigen.

Innenleben GE73VR 7RF Raider
Innenleben GE73VR 7RF Raider

Garantie

MSI gewährt zwei Jahre Herstellergarantie, Einzelheiten kann man sich hier ansehen.

Eingabegeräte

Tastatur

Wie bei allen G-Serie-Notebooks kommt auch beim GE63VR Raider eine der bewährten SteelSeries-Tastaturen (hier in der nicht mechanischen Version) zum Einsatz, deren einzelne Tasten sich individuell oder zonenweise in RGB-Farben beleuchten lassen. Auf eigenständige Makrotasten hat der Hersteller verzichtet. Während der Hauptteil des Keyboards in etwa so breit ist wie bei einer Standard-Desktop-Tastatur, wurden beim Nummernblock ein paar Millimeter eingespart. Den größte Fallstrick beim Layout stellt das Fehlen der linken Windows-Taste dar, außerdem gibt es ein paar MSI-typische Doppelbelegungen. Die Eingewöhnung erfolgt sehr schnell.

Abstände und Abmessungen der flachen Tasten stehen 10-Finger-Akrobaten nicht im Wege. Das druckresistente Keyboard verfügt über ausreichend Hub, einen gut spürbaren Druckpunkt sowie einen eher weichen Anschlag und vermittelt ein sattes Schreibgefühl. Da gerade die größeren Tasten bei Betätigung deutlich auf sich aufmerksam machen, sind Schreibarbeiten in lärmsensiblen Umgebungen nicht zu empfehlen. Die Stärke der Beleuchtung lässt sich nur global in vier Stufen anpassen, ist gleichmäßig und erreicht eine sehr ordentliche Helligkeit. Mit kleiner Schrift versehene Tasten wie Einfg lassen sich bei eingeschalteter Illumination teilweise schwer ablesen.

Touchpad

Das klassische Touchpad ist angenehm groß, reagiert aber an den äußeren Rändern nicht mehr auf Initialberührungen. Es hat eine glatte Oberfläche, deren Gleiteigenschaften mit trockenen Fingern einwandfrei und mit feuchten immer noch akzeptabel ausfallen. Nicht so zufrieden sind wir mit dem nicht immer zuverlässigen Ansprechverhalten, es kam im Test hin und wieder vor, dass Berührungen verschluckt wurden, und Drag & Drop per Doppeltipp funktioniert bei den meisten anderen Notebooks auch besser. Schnelle Bewegungen werden hingegen gut nachvollzogen.

Mit den beiden sehr kurzhubigen und mit einen knackigen haptischen und akustischen Feedback versehenen Ersatz-Maustasten konnten wir uns gut anfreunden, allerdings ist das Feedback bei der rechten Taste nicht auf der gesamten Breite gleich. Gesten mit bis zu zwei Fingern lassen sich im umfangreichen Synaptics-Treibermenü konfigurieren. Alles in allem dürften sich auch Office-User mit den Eingabegeräten wohlfühlen.

Eingabegeräte
Eingabegeräte

Display

Subpixel
Subpixel

MSI beschreitet beim GE63VR 7RF Raider einen etwas ungewöhlichen Weg und hat sich für ein blickwinkelinstabiles, dafür jedoch mit einer Bildwiederholfrequenz von 120 Hz und sehr schnellen Schaltzeiten gesegnetes, mattes TN-Display entschieden, das aber leider kein G-Sync beherrscht. Die für Spieler nach wie vor optimale Full-HD-Auflösung ergibt verteilt auf 15,6 Zoll eine nicht eben üppige Pixeldichte von 141 ppi.

Da Gaming-Notebooks selten im Freien oder im OP verwendet werden, kommt es weniger auf eine besonders hohe Leuchtkraft an. Die bietet im Testfeld auch nur das Alienware 15 R3, während das Testgerät und das Acer Predator die 300-cd/m²-Hürde reißen. Eine gemessene Ausleuchtung von 84 % ist unterdurchschnittlich, subjektiv wirkt ein schwarzes Bild recht satt und homogen, von Screen Bleeding fehlt jede Spur. Die Bildschärfe bietet keinen Anlass zur Klage.

Auf der MSI-Homepage ist noch die Rede von folgender Screen-Alternative: 

  • 15.6" FHD (1920x1080), IPS-Level
288
cd/m²
297
cd/m²
278
cd/m²
273
cd/m²
285
cd/m²
270
cd/m²
262
cd/m²
250
cd/m²
256
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 297 cd/m² Durchschnitt: 273.2 cd/m² Minimum: 5 cd/m²
Ausleuchtung: 84 %
Helligkeit Akku: 285 cd/m²
Kontrast: 1239:1 (Schwarzwert: 0.23 cd/m²)
ΔE Color 3.52 | 0.4-29.43 Ø6.2
ΔE Greyscale 3.41 | 0.64-98 Ø6.4
100% sRGB (Argyll 3D) 77% AdobeRGB 1998 (Argyll 3D)
Gamma: 2.05
MSI GE63VR 7RF Raider
Chi Mei N156HHE-GA1 (CMN15F4), 1920x1080, 15.6
Acer Predator 15 G9-593-751X
LG Philips LP156WF6-SPP1 (LGD04D5), 1920x1080, 15.6
Alienware 15 R3
HPJGK_B156HTN (AUO51ED), 1920x1080, 15.6
Asus Zephyrus GX501VS
ID: AUO42ED, Name: AU Optronics B156HAN04.2, 1920x1080, 15.6
Response Times
-187%
-114%
-268%
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
9.6 (5.2, 4.4)
36 (18, 18)
-275%
25 (12, 13)
-160%
33.2 (18.4, 14.8)
-246%
Response Time Black / White *
7.2 (5, 2.2)
26.4 (15.2, 11.2)
-267%
12 (4, 8)
-67%
28 (15.6, 12.4)
-289%
PWM Frequency
26000 (25)
20830 (90)
-20%
Bildschirm
-26%
-66%
-10%
Helligkeit Bildmitte
285
295
4%
386
35%
307.1
8%
Brightness
273
274
0%
382
40%
309
13%
Brightness Distribution
84
88
5%
93
11%
86
2%
Schwarzwert *
0.23
0.32
-39%
0.39
-70%
0.35
-52%
Kontrast
1239
922
-26%
990
-20%
877
-29%
DeltaE Colorchecker *
3.52
4.59
-30%
10.2
-190%
3.4
3%
Colorchecker DeltaE2000 max. *
5.18
11
-112%
15.81
-205%
8.2
-58%
DeltaE Graustufen *
3.41
4.03
-18%
11.28
-231%
1.4
59%
Gamma
2.05 107%
2.3 96%
2.23 99%
2.19 100%
CCT
7077 92%
7229 90%
11383 57%
6558 99%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
77
56
-27%
59
-23%
55.6
-28%
Color Space (Percent of sRGB)
100
85
-15%
90
-10%
85
-15%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
-107% / -63%
-90% / -74%
-139% / -53%

* ... kleinere Werte sind besser

Einen wirklich schlechten Schwarzwert muss man keinem der Kandidaten attestieren, unser MSI macht sich hier mit 0,23 cd/m² sogar sehr gut, was trotz der niedrigsten Leuchtkraft das beste Kontrastverhältnis von hervorragenden 1.239:1 ermöglicht.

Auch in Sachen Farbtreue schlägt sich das GE63VR sehr gut und überschreitet schon im Auslieferungszustand ideale Delta-E-Werte von <3 nur geringfügig. Der minimale (!) Blaustich könnte sich durch Verwendung des im Kasten verlinkten Farbprofils in Wohlgefallen auflösen. Noch etwas farbtreuer präsentiert sich unser Asus Zephyrus, während das Alienware mit Delta-E-Werten von 10 bzw. 11 geradezu nach einer Kalibrierung und Profilierung schreit.

Da der kleine Standard-Farbraum sRGB vollständig abgedeckt wird, eignet sich das MSI im Gegensatz zu seinen Mitbewerbern im Test auch für ambitionierte Bildbearbeitung. Das gilt jedoch nur mit Abstrichen, wie wir gleich sehen werden. Unsere Messungen haben wir im True-Color-Modus "sRGB" durchgeführt. 

CalMAN: Graustufen
CalMAN: Graustufen
CalMAN: Graustufen (kalibriert)
CalMAN: Graustufen (kalibriert)
CalMAN: Farbsättigung
CalMAN: Farbsättigung
CalMAN: Farbsättigung (kalibriert)
CalMAN: Farbsättigung (kalibriert)
CalMAN: ColorChecker
CalMAN: ColorChecker
CalMAN: ColorChecker (kalibriert)
CalMAN: ColorChecker (kalibriert)
MSI GE63VR vs. sRGB (100 %)
MSI GE63VR vs. sRGB (100 %)
MSI GE63VR vs. AdobeRGB (77 %)
MSI GE63VR vs. AdobeRGB (77 %)

Einer großen Herausforderung mussten sich die wahrscheinlich ohnehin kaum gefragten Outdoor-Qualitäten des GE63VR 7RF Raider im Hinblick auf den dunklen Herbsttag mit bedecktem Himmel nicht stellen. Unter diesen entschärften Bedingungen konnte man den Bildschirm selbst dann noch ablesen, wenn er direkt auf den Himmel gerichtet war (linkes Foto). Das rechte Foto zeigt eine ideale Position mit einem Hauseingang im Rücken. An hellen und sonnigen Tagen sollte es im Hinblick auf das matte, aber nicht besonders helle Display zumeist ausreichen, eine schattige Stelle ohne helle Flächen im Hintergrund aufzusuchen.

bedeckter Himmel
bedeckter Himmel
Schatten
Schatten

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
7.2 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 5 ms steigend
↘ 2.2 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind sehr kurz, wodurch sich der Bildschirm auch für schnelle 3D Spiele eignen sollte.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 5 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten besser als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (25.5 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
9.6 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 5.2 ms steigend
↘ 4.4 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind kurz wodurch sich der Bildschirm auch für Spiele gut eignen sollte.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 5 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten besser als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (40.7 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM festgestellt 26000 Hz ≤ 25 % Helligkeit

Das Display flackert mit 26000 Hz (höchstwahrscheinlich durch Pulsweitenmodulation PWM) bei einer eingestellten Helligkeit von 25 % und darunter. Darüber sollte es zu keinem Flackern kommen.

Die Frequenz von 26000 Hz ist sehr hoch und sollte daher auch bei empfindlichen Personen zu keinen Problemen führen.

Im Vergleich: 52 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 9802 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

MSI spricht von einem "Wide-View"-Display, was zumindest im Vergleich mit typischen IPS-Bildschirmen nicht zutrifft. Allerdings besteht in der Horizontalen für TN-Verhältnisse tatsächlich viel Bewegungsfreiheit, ohne dass Helligkeit, Kontraste und Farben zu sehr leiden. Beim Blick von oben stellt sich schnell der typische Eindruck eines weißen Schleiers über dem Bild ein, und schon eine geringe Verschiebung des Einblickwinkels nach unten führt zu einem heftigen und sehr störenden Invertierungseffekt.

Blickwinkel
Blickwinkel

Leistung

Prozessor

Ähnlich wie der Intel Core i5-7200U im Office-Segment stellt der verbaute Hyper-Threading-Quadcore i7-7700HQ (4x 2,8 - 3,8 GHz, TDP 45 Watt) im Gaming-Bereich den dominierenden Brot-und-Butter-Chip dar, der ebenso wie seine direkten Vorgänger in unzähligen Gaming-Notebooks anzutreffen ist. Da die CPU von keinem bisher erschienenen Spiel ans Limit gebracht wird, bewältigt sie auch sonstige handelsübliche Software jeder Art problemlos. Das gilt dank Hyper-Threading auch für stark parallelisierte Programme.

Den Cinebench R15 durchläuft die CPU im Single-Thread-Modus mit 3,4 bis 3,8 GHz und im Multi-Thread-Modus mit konstant 3,4 GHz. Lässt man den Cinebench in einer Schleife laufen, schwanken die Scores nur geringfügig, ein Abwärtstrend ist nicht erkennbar. Gleichwohl deutet das um 2 % höhere Ergebnis des Acer darauf hin, dass dessen i7-7700HQ die Turbo-Ausnutzung noch einen Tick besser gelingt als dem Exemplar im MSI. Im Akkubetrieb ändert sich an den Ergebnissen nichts.

Singlecore-Rendering
Singlecore-Rendering
Multicore-Rendering
Multicore-Rendering
GPU-Belastung
GPU-Belastung
0102030405060708090100110120130140150160170180190200210220230240250260270280290300310320330340350360370380390400410420430440450460470480490500510520530540550560570580590600610620630640650660670680690700710720730Tooltip
Cinebench R15 CPU Multi 64 Bit
Cinebench R15
CPU Single 64Bit
Alienware 15 R3
Intel Core i7-7700HQ
160 Points ∼100% 0%
Acer Predator 15 G9-593-751X
Intel Core i7-7700HQ
160 Points ∼100% 0%
MSI GE63VR 7RF Raider
Intel Core i7-7700HQ
160 Points ∼100%
Asus Zephyrus GX501VS
Intel Core i7-7700HQ
150 Points ∼94% -6%
CPU Multi 64Bit
Acer Predator 15 G9-593-751X
Intel Core i7-7700HQ
740 Points ∼100% +2%
Alienware 15 R3
Intel Core i7-7700HQ
737 Points ∼100% +1%
Asus Zephyrus GX501VS
Intel Core i7-7700HQ
734 Points ∼99% +1%
MSI GE63VR 7RF Raider
Intel Core i7-7700HQ
729 Points ∼99%
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
729 Points
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
160 Points
Hilfe

System Performance

Obwohl nicht einmal eine NVMe-SSD im Gerät steckt, übertrifft die gefühlte Performance des GE63VR die eines typischen Office-Notebooks mit ULV-Dualcore und SSD sogar noch etwas, was den echten vier Kernen und dem üppigen RAM-Ausbau zu verdanken sein mag. Auf jeden Fall geht die Bedienung fast immer verzögerungsfrei von der Hand, Programme und OS starten rasant.

Alle Laptops im Test haben die gleiche CPU, bis auf das Asus die gleiche Grafikkarte und unterschiedliche SSDs an Bord. Dass der Massenspeicher im Testgerät am langsamsten unterwegs ist, schlägt sich aber erwartungsgemäß nur im Home-Test des PCMark 8 nieder.

PCMark 8
Work Score Accelerated v2
Acer Predator 15 G9-593-751X
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ, Samsung SM951 MZVPV256HDGL m.2 PCI-e
5426 Points ∼100% +3%
Asus Zephyrus GX501VS
GeForce GTX 1070 Max-Q, 7700HQ, Samsung SM961 MZVPW256HEGL
5358 Points ∼99% +2%
Alienware 15 R3
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ
5299 Points ∼98% +1%
MSI GE63VR 7RF Raider
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ, Toshiba HG6 THNSNJ256G8NY
5270 Points ∼97%
Home Score Accelerated v2
Acer Predator 15 G9-593-751X
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ, Samsung SM951 MZVPV256HDGL m.2 PCI-e
5169 Points ∼100% +17%
Asus Zephyrus GX501VS
GeForce GTX 1070 Max-Q, 7700HQ, Samsung SM961 MZVPW256HEGL
5009 Points ∼97% +14%
Alienware 15 R3
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ
4966 Points ∼96% +13%
MSI GE63VR 7RF Raider
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ, Toshiba HG6 THNSNJ256G8NY
4406 Points ∼85%
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
4406 Punkte
PCMark 8 Work Score Accelerated v2
5270 Punkte
Hilfe

Massenspeicher

Als Massenspeicher dienen eine über SATA III angebundene 256-GB-SSD von Toshiba sowie eine 1-TB-HDD von HGST mit 7.200 rpm. Die SSD erreicht beim sequenziellen Lesen für die Schnittstelle typische Werte von gut 500 MB/s, bleibt beim sequenziellen Schreiben aber leicht hinter dem Maximum zurück. Schwach ist Performance beim für OS- und Programmstarts wichtigen Einlesen kleiner, verteilter Blöcke (4K Read), wo wir aktuell mindestens 30 MB/s erwarten.

Mit den über PCIe angebundenen SSDs der Mitbewerber im Test kann die SSD des GE63VR nicht mithalten. Große Spiele dürften auf den Konkurrenten spürbar schneller laden, und in der täglichen Praxis könnten sich die besseren 4K-Read-Werte der Konkurrenz geringfügig bemerkbar machen. Die ergänzende 1-TB-HDD kommt dank 7.200 rpm auf für HDD-Verhältnisse gute Zugriffszeiten und performt ansonsten unauffällig.

SSD: AS SSD
SSD: AS SSD
SSD: CrystalDiskMark 3.0
SSD: CrystalDiskMark 3.0
SSD: CrystalDiskMark 5.2
SSD: CrystalDiskMark 5.2
HDD: HD Tune
HDD: HD Tune
MSI GE63VR 7RF Raider
Toshiba HG6 THNSNJ256G8NY
Acer Predator 15 G9-593-751X
Samsung SM951 MZVPV256HDGL m.2 PCI-e
Alienware 15 R3
 
Asus Zephyrus GX501VS
Samsung SM961 MZVPW256HEGL
CrystalDiskMark 3.0
146%
64%
Write 4k QD32
190.3
375.3
97%
429.8
126%
Read 4k QD32
368.8
572.9
55%
541.7
47%
Write 4k
88.91
141.9
60%
122.9
38%
Read 4k
21.77
50.76
133%
37.8
74%
Write 512
409.9
1192
191%
428.1
4%
Read 512
411.9
1078
162%
833.2
102%
Write Seq
441.4
1262
186%
429.2
-3%
Read Seq
506.6
1939
283%
1123
122%
Toshiba HG6 THNSNJ256G8NY
Sequential Read: 506.6 MB/s
Sequential Write: 441.4 MB/s
512K Read: 411.9 MB/s
512K Write: 409.9 MB/s
4K Read: 21.77 MB/s
4K Write: 88.91 MB/s
4K QD32 Read: 368.8 MB/s
4K QD32 Write: 190.3 MB/s

Grafikkarte

Wenn man die (wenig sinnvolle) Max-Q-Variante der GTX 1080 außen vor lässt, handelt es sich bei der Nvidia GeForce GTX 1070 um die derzeit zweitschnellste mobile Grafikkarte auf dem Markt nach der GTX 1080. Der GP104-Chip bietet 2.048 Shadereinheiten, die im Fall des MSI GE63VR 7RF Raider mit einem Basistakt von 1.480 MHz und einem nominellen Turbo von bis zu 1.695 MHz betrieben werden. Die Karte gibt es ausschließlich mit 8 GB GDDR5-VRAM, das über einen 256 Bit breiten Bus angebunden ist. Nähere Infos zu den Neuerungen der Pascal-Architektur finden Sie hier.

Vergleicht man die Scores des 3DMark 11 und 3DMark 13, liefern die GTX-1070-Chips im Testgerät und bei den Mitbewerbern genau die erwartete Leistung ab, während die Max-Q-Variante im Asus Zephyrus etwas ins Hintertreffen gerät. Mithilfe des Benchmarks Unigine Heaven haben wir eine für Spiele typische Grafiklast erzeugt und dabei durchschnittliche GPU-Frequenzen von 1.670 MHz gemessen. Mit dem Render-Test von GPU-Z konnten wir sogar 1.900 MHz erreichen. Ein erneuter Durchlauf des Fire-Strike-Benchmarks ohne Stromnetz ergab einen Gesamtscore von 4.472 Punkten, was rund 32 % des ursprünglichen Ergebnisses entspricht.

3DMark 11 - 1280x720 Performance GPU
MSI GE63VR 7RF Raider
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop)
23246 Points ∼100%
Alienware 15 R3
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop)
22810 Points ∼98% -2%
Acer Predator 15 G9-593-751X
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop)
21955 Points ∼94% -6%
Asus Zephyrus GX501VS
NVIDIA GeForce GTX 1070 Max-Q
20240 Points ∼87% -13%
3DMark - 1920x1080 Fire Strike Graphics
MSI GE63VR 7RF Raider
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop)
17793 Points ∼100%
Alienware 15 R3
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop)
17675 Points ∼99% -1%
Acer Predator 15 G9-593-751X
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop)
17106 Points ∼96% -4%
Asus Zephyrus GX501VS
NVIDIA GeForce GTX 1070 Max-Q
16165 Points ∼91% -9%
3DMark 11 Performance
16625 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
27629 Punkte
3DMark Fire Strike Score
13917 Punkte
Hilfe

Gaming Performance

Die Nvidia GeForce GTX 1070 kann alle aktuellen Spiele in Full-HD und QHD mit den höchsten und selbst in UHD noch mit mittleren bis hohen Einstellungen flüssig darstellen. Bei insgesamt erwartungsgemäßer bis leicht überdurchschnittlicher Performance sind wir im Test nur über die relativ (!) niedrigen FPS bei Battlefield 1 gefallen.

Um zu überprüfen, ob die Frameraten auch über einen längeren Zeitraum konstant bleiben, lassen wir das Spiel The Witcher 3 für etwa 60 Minuten mit Full-HD-Auflösung und maximalen Qualitätseinstellungen laufen. Der vom Spieler verkörperte Charakter wird dabei über den gesamten Zeitraum nicht bewegt. Schaut man sich den Framerate-Verlauf an, muss man davon ausgehen, dass es bei länger anhaltender Grafiklast zu einer leichten Reduzierung des GPU-Turbos kommen kann, was jedoch natürlich ist.

01234567891011121314151617181920212223242526272829303132333435363738394041424344454647484950515253545556575859606162Tooltip
The Witcher 3 ultra
The Witcher 3 - 1920x1080 Ultra Graphics & Postprocessing (HBAO+)
MSI GE63VR 7RF Raider
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ
62.2 fps ∼100%
Acer Predator 15 G9-593-751X
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ
59.6 fps ∼96% -4%
Asus Zephyrus GX501VS
GeForce GTX 1070 Max-Q, 7700HQ
51 fps ∼82% -18%
Rise of the Tomb Raider
1920x1080 Very High Preset AA:FX AF:16x
MSI GE63VR 7RF Raider
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ
102.5 fps ∼100%
Asus Zephyrus GX501VS
GeForce GTX 1070 Max-Q, 7700HQ
85.9 fps ∼84% -16%
1920x1080 High Preset AA:FX AF:4x
MSI GE63VR 7RF Raider
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ
118.8 fps ∼100%
Battlefield 1
1920x1080 Ultra Preset AA:T
Acer Predator 15 G9-593-751X
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ
112.5 fps ∼100% +9%
Alienware 15 R3
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ
109 fps ∼97% +6%
MSI GE63VR 7RF Raider
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ
103.2 fps ∼92%
1920x1080 High Preset AA:T
Acer Predator 15 G9-593-751X
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ
123.6 fps ∼100% +12%
Alienware 15 R3
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ
121 fps ∼98% +10%
MSI GE63VR 7RF Raider
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ
110.5 fps ∼89%
For Honor
1920x1080 Extreme Preset AA:T AF:16x
MSI GE63VR 7RF Raider
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ
113 fps ∼100%
Acer Predator 15 G9-593-751X
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ
105.6 fps ∼93% -7%
1920x1080 High Preset AA:T AF:8x
MSI GE63VR 7RF Raider
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ
144.4 fps ∼100%
Acer Predator 15 G9-593-751X
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ
143.3 fps ∼99% -1%
Ghost Recon Wildlands
1920x1080 Ultra Preset AA:T AF:16x
MSI GE63VR 7RF Raider
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ
52.2 fps ∼100%
Acer Predator 15 G9-593-751X
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ
51.6 fps ∼99% -1%
1920x1080 High Preset AA:T AF:4x
MSI GE63VR 7RF Raider
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ
90.8 fps ∼100%
Acer Predator 15 G9-593-751X
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700HQ
84.1 fps ∼93% -7%
min. mittel hoch max.
The Witcher 3 (2015) 62.2fps
Rise of the Tomb Raider (2016) 118.8102.5fps
Far Cry Primal (2016) 7674fps
Deus Ex Mankind Divided (2016) 83.145.6fps
Battlefield 1 (2016) 110.5103.2fps
For Honor (2017) 144.4113fps
Ghost Recon Wildlands (2017) 90.852.2fps

Emissionen

Geräuschemissionen

Im Idle-Betrieb bleiben die Lüfter zumeist stumm, allerdings tourt der für die CPU beim Systemstart und bei Lastspitzen schon mal kurz etwas auf. Aus der Nähe lässt sich ab und zu das Klackern der relativ präsenten 7.200-rpm-HDD vernehmen.

Nach Start unseres Stresstests mit Prime95 + FurMark beginnen die Lüfter nach wenigen Sekunden, ihre Drehzahl langsam und ohne harte Übergänge zu steigern, bis schließlich ein sehr präsentes und auch aus größerer Entfernung noch hörbares, tendenziell helles Rauschen zu vernehmen ist. Von störenden Nebengeräuschen wie Pfeifen wird der Nutzer verschont, sodass sich das Belästigunspotenzial in Grenzen hält. Mithilfe der Cooler-Boost-Taste kann man die Drehzahl noch weiter steigern. Die Messungen haben wir im Lüftermodus "Auto" durchgeführt. Kopfhörer sind hier tatsächlich nicht unbedingt ein Muss, schonen auf Dauer aber die Nerven.

Geräuschpegel Idle
Geräuschpegel Idle
Geräuschpegel Last
Geräuschpegel Last
Geräuschpegel Speaker
Geräuschpegel Speaker

Lautstärkediagramm

Idle
33 / 35 / 40 dB(A)
HDD
34 dB(A)
Last
48 / 55 dB(A)
  red to green bar
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   Audix TM1, Arta (aus 15 cm gemessen)   Umgebungsgeräusche: 30 dB(A)

Temperatur

Im Idle-Betrieb sind die Oberflächentemperaturen kein Thema, während unter Volllast und beim Zocken grafisch anspruchsvoller Games (Witcher 3) im hinteren Bereich nicht mehr so gemütliche, aber noch keineswegs heiße 48 °C erklommen werden können. Der Bereich der Handballenablage übersteigt die Körpertemperatur nur geringfügig.

Den Stresstest (Prime95 + FurMark) durchläuft der maximal 97 °C heiße Prozessor mit 3,1 bis 3,2 GHz, sodass hier kein Throttling vorliegt. Nicht ganz so gut schlägt sich in diesem praxisfernen Szenario die GTX 1070, die nach einiger Zeit nicht mehr über 1.366 MHz hinaus kommt und ihren Basistakt damit knapp verfehlt. Kritische Temperaturen erreicht sie dabei mit höchstens 79 °C nicht.

Stresstest
Stresstest
Volllast oben (Optris PI 640)
Volllast oben (Optris PI 640)
Volllast unten (Optris PI 640)
Volllast unten (Optris PI 640)
Max. Last
 46 °C47 °C48 °C 
 45 °C46 °C44 °C 
 38 °C39 °C36 °C 
Maximal: 48 °C
Durchschnitt: 43.2 °C
47 °C45 °C46 °C
42 °C45 °C42 °C
34 °C39 °C30 °C
Maximal: 47 °C
Durchschnitt: 41.1 °C
Netzteil (max.)  48 °C | Raumtemperatur 20 °C | Voltcraft IR-900
(-) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 43.2 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Gaming auf 32.9 °C.
(-) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 48 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 39.3 °C (von 21.6 bis 68.8 °C für die Klasse Gaming).
(-) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 47 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 41.8 °C).
(+) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 28.4 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 32.9 °C.
(-) Beim längeren Spielen von The Witcher 3 erhitzt sich das Gerät durchschnittlich auf 42 °C. Der Durchschnitt der Klasse ist derzeit 32.9 °C.
(±) Die Handballen und der Touchpad-Bereich können sehr heiß werden mit maximal 39 °C.
(-) Die durchschnittliche Handballen-Temperatur anderer getesteter Geräte war 28.7 °C (-10.3 °C).

Lautsprecher

Deaktiviert man die auf dem Screenshot zu sehenden Klangverbesserungen des Musik-Presets, hört sich das Testgerät mit seinen beiden nach unten gerichteten Zwei-Wege-Speakern an wie eine Keksdose. Also lassen wir die Tweaks aktiviert und jagen die üblichen Titel durch das Soundsystem. Bei für mittelgroße Räume locker ausreichender Maximallautstärke präsentiert sich ein voller, einigermaßen natürlicher und zumeist ausgewogener Sound mit gelungen nachgeahmten Bässen, die sogar etwas Druck erzeugen. Die Auswirkungen der trotz der relativ großen Speaker erforderlichen Kompression sind für geschulte Ohren aber meist nicht zu überhören, man hat es mit dem typischen UKW-Radio-Sound zu tun.

Bei einigen Titeln können Höhen etwas schrill klingen, und bei hohen Pegeln merkt man an leichten Lautstärkeschwankungen, dass das System abregelt. Reduziert man die Lautstärke etwas, verschwinden diese Probleme. Mit Verzerrungen hatten wir nicht zu kämpfen. Auch in Spielen klingt der Sound so gut, dass man für eine kurze Runde nicht unbedingt auf Kopfhörer angewiesen ist.

dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2043.951.12539.2463131.940.64037.443.95028.841632845.58028.654.210026.168.112523.164.816022.272.220023.274.8250237331519.872.54001975.850017.67363017.877.880017.682.8100017.182.7125017.380.2160017.283.8200016.984250017.582.1315017.981.3400017.877.5500017.476.5630017.681.9800017.479.91000017.775.51250018.873.61600017.368.5SPL29.993N1.3107.1median 17.7median 76.5Delta1.64.337.638.233.436.426.529.128.429.924.926.725.22625.527.123.131.12336.721.543.42150.121.353.318.955.619.359.218.662.119.366.419.672.418.275.218.372.618.870.817.774.317.470.91768.917.269.917.368.717.564.117.465.317.36217.455.317.549.730.282.51.452.3median 18.3median 64.11.68.938.237.336.131.329.430.237.236.932.732.527.83828.746.328.252.225.748.224.960.32368.12572.122.271.521.269.220.371.420.276.819.479.119.478.819.480.52076.720.173.120.180.720.680.621.179.221.679.722.380.622.776.123.670.624.266.624.859.533.390.51.991.5median 21.6median 73.11.96.836.938.736.134.736.134.434.235.233.43333.233.531.831.831.631.729.832.229.537.12846.128.251.127.456.226.459.125.961.225.86224.96524.960.824.859.924.762.724.261.124.162.824.263.923.968.62470.62471.42470.72465.623.966.724.258.836.878.62.842.1median 24.8median 61.21.96.9hearing rangehide median Pink NoiseMSI GE63VR 7RF RaiderAlienware 15 R3Acer Predator 15 G9-593-751XAsus Zephyrus GX501VS
MSI GE63VR 7RF Raider Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (93 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(±) | abgesenkter Bass - 5.6% geringer als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (8.4% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 4.6% abweichend
(+) | lineare Mitten (4.8% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 3.1% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (4.7% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(+) | hörbarer Bereich ist sehr linear (7.6% Abstand zum Median
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 0% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 0% vergleichbar, 99% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 6%, durchschnittlich ist 17%, das schlechteste Gerät hat 37%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 1% aller getesteten Geräte waren besser, 0% vergleichbar, 99% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Alienware 15 R3 Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (82 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 19.1% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (10.4% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(±) | zu hohe Mitten, vom Median 6.7% abweichend
(±) | Linearität der Mitten ist durchschnittlich (7.5% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 3.6% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (5.2% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (20.6% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 72% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 8% vergleichbar, 20% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 6%, durchschnittlich ist 17%, das schlechteste Gerät hat 37%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 45% aller getesteten Geräte waren besser, 9% vergleichbar, 46% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Acer Predator 15 G9-593-751X Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (91 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(±) | abgesenkter Bass - 11.1% geringer als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (11.2% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 4% abweichend
(+) | lineare Mitten (5.2% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(±) | zu hohe Hochtöne, vom Median nur 5.8% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (5.6% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(+) | hörbarer Bereich ist sehr linear (13.4% Abstand zum Median
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 27% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 9% vergleichbar, 65% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 6%, durchschnittlich ist 17%, das schlechteste Gerät hat 37%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 10% aller getesteten Geräte waren besser, 3% vergleichbar, 87% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Asus Zephyrus GX501VS Audio Analyse

(-) | Nicht sonderlich laut spielende Lautsprecher (71.41 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 18.8% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (11.3% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 1.2% abweichend
(+) | lineare Mitten (6.3% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(±) | zu hohe Hochtöne, vom Median nur 6.5% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (6.3% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (21.1% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 74% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 5% vergleichbar, 20% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 6%, durchschnittlich ist 17%, das schlechteste Gerät hat 37%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 48% aller getesteten Geräte waren besser, 8% vergleichbar, 43% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Frequenzdiagramm im Vergleich (Checkboxen oben an-/abwählbar!)

Energieverwaltung

Energieaufnahme

Beim MSI GE63VR handelt es sich um das einzige Notebook im Test, das zugunsten von Nvidia Optimus auf G-Sync verzichtet, was sich bei den drei Idle-Lastufen durch einen fast durchgehend deutlich geringeren Stromverbrauch bemerkbar macht. Dass sich das Acer und das Alienware unter Last bis zu 14 % weniger Energie genehmigen, dürfte deren konservativerem Taktverhalten geschuldet sein. Beim Asus ist dieser Zusammenhang im Hinblick auf die reduzierten Takte der Max-Q-Version der GTX 1070 eindeutig.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.5 / 0.7 Watt
Idledarkmidlight 11 / 16 / 21 Watt
Last midlight 92 / 224 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy
MSI GE63VR 7RF Raider
7700HQ, GeForce GTX 1070 (Laptop)
Acer Predator 15 G9-593-751X
7700HQ, GeForce GTX 1070 (Laptop)
Alienware 15 R3
7700HQ, GeForce GTX 1070 (Laptop)
Asus Zephyrus GX501VS
7700HQ, GeForce GTX 1070 Max-Q
Stromverbrauch
-22%
-27%
-6%
Idle min *
11
18
-64%
19
-73%
19.1
-74%
Idle avg *
16
23
-44%
23
-44%
20.8
-30%
Idle max *
21
30
-43%
29
-38%
21.8
-4%
Last avg *
92
89
3%
85
8%
73.7
20%
Last max *
224
213
5%
192
14%
173.1
23%
Witcher 3 ultra *
185
168
9%
130.2
30%

* ... kleinere Werte sind besser

Akkulaufzeit

Trotz dem nahezu gleich kleinen 50-Wh-Akku fallen die Laufzeiten des Zephyrus bei den Tests für die maximale Laufzeit (Idle) und im praxisnahen WLAN-Surf-Test bei reduzierter Helligkeit um knapp 30 % hinter die des MSI zurück. Unter Last stimmt das Bild dann wieder, und das Zephyrus kann sich dank Max-Q um 17 % absetzen.

Die Akkus der beiden deutlich schwereren Laptops von Acer und Alienware haben eine 76 bzw. 94 % höhere Kapazität als der des Testgeräts. Bei den gemittelten Laufzeiten ergibt sich ein umgekehrtes Bild, das Acer mit dem kleineren 90-Wh-Akku hält doppelt so lange durch, während das Alienware mit dem größeren 99-Wh-Stromspeicher nur 64 % mehr schafft als das GE63VR.

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
5h 23min
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3
3h 21min
Last (volle Helligkeit)
0h 42min
MSI GE63VR 7RF Raider
7700HQ, GeForce GTX 1070 (Laptop), 51 Wh
Acer Predator 15 G9-593-751X
7700HQ, GeForce GTX 1070 (Laptop), 90 Wh
Alienware 15 R3
7700HQ, GeForce GTX 1070 (Laptop), 99 Wh
Asus Zephyrus GX501VS
7700HQ, GeForce GTX 1070 Max-Q, 50 Wh
Akkulaufzeit
100%
64%
-13%
Idle
323
502
55%
382
18%
229
-29%
WLAN
201
332
65%
264
31%
147
-27%
Last
42
117
179%
102
143%
49
17%
H.264
295
266

Fazit

Pro

+ relativ leicht und kompakt
+ solides, gut verarbeitetes Gehäuse
+ viele Anschlüsse
+ rasanter Kartenleser
+ sehr gute Tastatur
+ 120 Hz, schnelle Schaltzeiten
+ 100 % sRGB
+ gute Farbtreue
+ Nvidia Optimus

Contra

- empfänglich für Fingerabdrücke, schwer zu reinigen
- Touchpad mit Problemen
- blickwinkelinstabiles TN-Panel
- Display könnte heller sein
- kein G-Sync
- SSD nicht mit PCIe-Anbindung
Das MSI GE63VR 7RF Raider – zur Verfügung gestellt von MSI Deutschland.
Das MSI GE63VR 7RF Raider – zur Verfügung gestellt von MSI Deutschland.

Mit seiner Entscheidung für ein TN-Panel weicht MSI vom gängigen IPS-Trend ab und beweist Mut zur Unvollkommenheit. Wer nicht allzu viel Bewegungsfreiheit vor dem Notebook braucht und es vermeidet, von unten auf das Display zu schauen, darf sich über schnelle Reaktionszeiten, eine korrekte Farbwiedergabe, die 100-prozentige sRGB-Abdeckung und nicht zuletzt 120 Hz freuen, die allerdings noch mehr Sinn gemacht hätten, wenn MSI nicht zugunsten des Stromverbrauchs auf G-Sync verzichtet hätte.

Das gelungene MSI GE63VR 7RF Raider hat im Test einen tollen Gesamteindruck hinterlassen, nur der Verzicht auf G-Sync stellt aus unserer Sicht eine fragwürdige Entscheidung dar.

Für einen Preis von knapp 1.900 Euro erhält man mit dem MSI GE63VR 7RF Raider ein kompaktes, leichtes, gut durchkonstruiertes und sehr leistungsfähiges Gaming-Notebook mit eigenwilligem Bildschirm, dessen wenige Nachteile ambitionierte Spieler kaum stören dürften. Insofern steht einer Kaufempfehlung nichts im Wege.

MSI GE63VR 7RF Raider - 28.10.2017 v6
Sven Kloevekorn

Gehäuse
81 / 98 → 83%
Tastatur
83%
Pointing Device
81%
Konnektivität
65 / 81 → 80%
Gewicht
60 / 10-66 → 90%
Akkulaufzeit
71%
Display
88%
Leistung Spiele
96%
Leistung Anwendungen
93%
Temperatur
82 / 95 → 87%
Lautstärke
59 / 90 → 65%
Audio
80%
Kamera
50 / 85 → 59%
Durchschnitt
76%
85%
Gaming - gewichteter Durchschnitt
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Autor: Sven Kloevekorn, 28.10.2017 (Update: 17.11.2017)
Sven Kloevekorn
Sven Kloevekorn - Editor
Als echter Heimcomputer-Veteran habe ich mir schon mit 14 Jahren meinen ersten Commodore VC 20 zugelegt, weitere Stationen waren der legendäre C64, ein Amiga 500 und schließlich nach einer längeren Pause 1998 der erste PC. Meine Leidenschaft gilt gepflegter Technik jeder Art mit Schwerpunkten auf den Themen PCs / Notebooks, Smartphones, Tablets und vor allem Digitale Fotografie, mit der ich mir neben dem einen oder anderen PC-Game am liebsten die Zeit vertreibe.