Notebookcheck

Test MSI GS43VR 7RE (i7-7700HQ, GTX 1060) Laptop

Allen Ngo, Manuel Masiero (übersetzt von Andreas Osthoff), 02.08.2017

Gute Leistung. Das GS43VR ist wieder da, doch im Vergleich zum letzten Jahr hat sich nicht viel verändert. Wer mit den extrem lauten Lüftern leben kann, bekommt einen der schnellsten 14-Zoll-Gaming-Laptops auf dem Markt.

Der originale englische Testbericht steht hier zur Verfügung.

MSI hat das letztjährige Skylake-Modell GS43VR 6RE ohne großes Aufsehen mit einem aktuellen Kaby-Lake-Prozessor ausgestattet und nennt das Notebook nun GS43VR 7RE. Abgesehen von dem Prozessor (i7-6700HQ zu i7-7700HQ) und dem Chipsatz (HM170 zu HM175) hat sich beim neuen GS43VR 7RE aber nichts verändert. Man bekommt eine GTX-1060-GPU (entweder 3 oder 6 GB GDDR-VRAM), 16-32 GB DDR4-RAM, ein mattes 1080p-IPS-Display sowie zwei Steckplätze für Festplatten. Im Test befindet sich ein US-Modell, eine ähnliche Konfiguration mit einer größeren 256-GB-SSD ist in Deutschland aktuell für 1.700 Euro verfügbar.

In diesem Test-Update sehen wir uns hauptsächlich die Leistungsaspekte an und untersuchen, ob der Kaby-Lake-Prozessor irgendwelche spürbaren Vorteile bringt. Für ausführliche Informationen zum Gehäuse, dem Display, der Tastatur und anderen Ausstattungsmerkmalen empfehlen wir daher unseren Test des alten GS43VR 6RE. In dieser Kategorie der extrem kompakten Gamer gibt es nur wenige Konkurrenten. Dazu gehören das neue Razer Blade, das Gigabyte Aero 14, das Aorus X3 Plus, das Alienware 13 sowie das Clevo P641HK.

MSI GS43VR 7RE-069US (GS43VR Serie)
Grafikkarte
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop) - 6144 MB, Kerntakt: 1404 MHz, Speichertakt: 8008 MHz, GDDR5, 382.05, Optimus
Hauptspeicher
16384 MB 
, DDR4, PC4-19200, 1300 MHz, Dual-Channel, 17-17-17-39
Bildschirm
14 Zoll 16:9, 1920 x 1080 Pixel 157 PPI, ID: LGD046D, Name: LG Philips LP140WF3-SPD1, IPS, spiegelnd: nein
Mainboard
Intel HM175
Massenspeicher
SK Hynix HFS128G39MNC-3510A, 128 GB 
, Secondary: 1 TB HGST HTS721010A9E630
Soundkarte
Intel Skylake PCH-H High Definition Audio Controller
Anschlüsse
1 USB 2.0, 2 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 1 USB 3.1 Gen2, 1 Thunderbolt, 1 HDMI, 1 DisplayPort, 1 Kensington Lock, Audio Anschlüsse: 1x earphones, 1x microphone, Card Reader: SD reader, Helligkeitssensor
Netzwerk
Killer E2500 Gigabit Ethernet Controller (10/100/1000/2500/5000MBit/s), Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter (b/g/n = Wi-Fi 4/ac = Wi-Fi 5), Bluetooth 4.2
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 22.1 x 345 x 245.1
Akku
61 Wh, 8060 mAh Lithium-Polymer
Betriebssystem
Microsoft Windows 10 Home 64 Bit
Kamera
Webcam: FHD ([email protected])
Sonstiges
Lautsprecher: 2 W stereo, Tastatur: Chiclet, Tastatur-Beleuchtung: ja, SteelSeries Engine 3, Elan trackpad, MSI Dragon Center, SCM, Killer Network Manager, Nahimic 2, 12 Monate Garantie
Gewicht
1.93 kg, Netzteil: 816 g
Preis
1500 USD
Hinweis: Der Hersteller kann abweichende Bauteile wie Bildschirme, Laufwerke und Speicherriegel mit ähnlichen Spezifikationen unter dem gleichen Modellnamen einsetzen.

 

Gehäuse

Das Gehäuse mit den gebürsteten Aluminium-Oberflächen entspricht den größeren GT-Laptops. Insgesamt ist das Design recht unauffällig und ordnet sich zwischen dem minimalistischen Razer Blade und dem auffälligen Aorus X3 ein. Das Notebook sieht toll aus, doch es ist nicht annähernd so stabil wie das Razer. Vor allem der Deckel, die Tastatur und die Handballenauflage lassen sich leichter verformen bzw. eindrücken, was auch mit leichten Knarzgeräuschen quittiert wird. Die Gelenke arbeiten zwar zufriedenstellend, doch könnten gerade im Bereich des maximalen Öffnungswinkels straffer sein. Insgesamt fällt die Qualität keinesfalls schlecht aus, doch MSI hat noch Arbeit vor sich, um mit Top-Geräten von Razer oder Alienware mitzuhalten. Zumindest ist der Bildschirmdeckel besser als beim sehr flexiblen Aorus X3.

Die Verarbeitung ist durchgehend auf einem sehr hohen Niveau und es gibt keine sichtbaren Probleme bei unserem Testgerät. Das GS43VR verwendet keine Unibody-Konstruktion, das Überprüfen der Materialübergänge, der Kanten und der Lüfterauslässe ist also wichtig.

Interessanterweise liegen die bekannten 14-Zoll-Gaming-Laptops alle im Bereich von 1,8 bis 1,9 kg (GS43VR, Razer Blade, Aero 14, Aorus X3). Das MSI ist 2 mm und 4 mm dicker als das Aero 14 bzw. das Razer Blade, und auch die Stellfläche ist ein wenig größer. Dennoch ist das 14-Zoll-Notebook mit der GTX-1060-Grafikkarte sehr mobil.

Ein wenig auffällig sind die breiten Bildschirmränder des GS43VR. Zum Vergleich: Die Länge und Breite des MSI entsprechen beinahe dem MacBook Pro 15, obwohl dieses ein größeres 15,4-Zoll-Display verwendet.

der Deckel lässt sich auf etwa 140 Grad öffnen
der Deckel lässt sich auf etwa 140 Grad öffnen
das Gehäuse ist extrem kompakt
das Gehäuse ist extrem kompakt
345 mm 245.1 mm 22.1 mm 1.9 kg349 mm 241 mm 16 mm 1.8 kg345 mm 235 mm 18 mm 1.9 kg335 mm 250 mm 20 mm 1.9 kg327 mm 263.5 mm 22.9 mm 1.8 kg323 mm 223 mm 18.95 mm 1.4 kg

Ausstattung

nicht optimal
nicht optimal

Bei den Anschlüssen hat sich nichts verändert. Allerdings gab es in dieser Hinsicht sowieso keine Probleme beim GS43VR, denn trotz des kompakten Gehäuses ist die Auswahl ordentlich. Allerdings hätte der Hersteller zumindest die Standards des Mini-DisplayPorts (1.2 auf 1.4) und HDMI-Ausgangs (1.4 auf 2.0) aktualisieren können.

Sobald man mehrere Anschlüsse gleichzeitig verwendet, kann es ein wenig eng werden. Die drei Stecker auf der rechten Seite sind beispielsweise sehr dicht beieinander. Links kann der gewinkelte Stecker des Netzteils zum Problem werden, wenn man zusätzlich den USB-Anschluss und ein Netzwerk-Kabel anschließt (siehe Bild). Insgesamt sind das aber nur kleine Probleme.

vorne: keine Anschlüsse
vorne: keine Anschlüsse
rechts: USB Typ-C + Thunderbolt 3, USB 3.0, HDMI 1.4, Kensington Lock
rechts: USB Typ-C + Thunderbolt 3, USB 3.0, HDMI 1.4, Kensington Lock
hinten: Mini-DisplayPort 1.2
hinten: Mini-DisplayPort 1.2
links: Gigabit-Ethernet, Netzteil, USB 3.0, SD-Leser, 3,5-mm-Audio
links: Gigabit-Ethernet, Netzteil, USB 3.0, SD-Leser, 3,5-mm-Audio

Software

MSI liefert den Laptop mit den bekannten Tools wie dem System Control Manager (SCM), Killer Control Center, Dragon Center und der Nahimic-Software aus. Besonders das Dragon Center ist nützlich und bietet große Symbole für die einfache Bedienung, mehrere Profile, individuelle Lüftersteuerung für CPU & GPU sowie eine praktische Systemüberwachung. Die Lüftersteuerung ist nicht so umfangreich wie beim EVGA SC15 und es gibt auch kein Overlay oder die Aufnahme der Daten beim Spielen. Wie bei den meisten MSI-G-Serie-Laptops und Aorus-Notebooks gibt es den XSplit-Streaming-Service für ein Jahr dazu.

Nahimic 2 Audio-Software
Nahimic 2 Audio-Software
SteelSeries Engine 3 Makro-Einstellungen
SteelSeries Engine 3 Makro-Einstellungen
Lüftersteuerung CPU & GPU
Lüftersteuerung CPU & GPU
Systemüberwachung (Leerlauf im Höchstleistungsmodus)
Systemüberwachung (Leerlauf im Höchstleistungsmodus)
Systemüberwachung (Prime95+FurMark)
Systemüberwachung (Prime95+FurMark)
 

SD-Kartenleser

Die Kartenleser der gesamten GS-Serie sind weiterhin sehr langsam. Der Kopiervorgang von Bildern (1 GB) von unserer Toshiba-Referenzkarte UHS-II SDXC auf den Desktop dauert rund 52 Sekunden. Zum Vergleich: Beim aktuellen XPS 15 9560 sind es weniger als 10 Sekunden. Das ist bei einem Gaming-Notebook für mehr als 1.500 Euro kaum akzeptabel, aber zumindest gibt es im Gegensatz zum Razer einen Kartenleser.

Die SD-Karte steht etwa 1-2 mm aus dem Gehäuse heraus, was beim Transport nicht stört.

SDCardreader Transfer Speed
average JPG Copy Test (av. of 3 runs)
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
 
120.5 MB/s ∼100% +517%
Eurocom Sky MX5 R3
 
80.63 MB/s ∼67% +313%
MSI GS63VR 7RF-228US
 
23.59 MB/s ∼20% +21%
MSI GS43VR 7RE-069US
 
19.54 MB/s ∼16%
maximum AS SSD Seq Read Test (1GB)
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
 
252.6 MB/s ∼100% +1174%
Eurocom Sky MX5 R3
 
89.85 MB/s ∼36% +353%
MSI GS63VR 7RF-228US
 
20.96 MB/s ∼8% +6%
MSI GS43VR 7RE-069US
 
19.83 MB/s ∼8%

Kommunikation

Das GS43VR wird standardmäßig mit dem bekannten Killer-1535-WLAN-Modul samt Bluetooth 4.2 ausgeliefert. In der Praxis erreichen wir mit unserem Router Linksys EA8500 eine durchschnittliche Transferrate von 582 MBit/s, wobei das theoretische Maximum bei 867 MBit/s liegt. Für weitere Informationen zu der Killer 1535 steht unser ausführlicher Test zur Verfügung. Während des Tests gab es keine Probleme mit der Netzwerkverbindung.

Networking
iperf3 Client (receive) TCP 1 m 4M x10
MSI GS63VR 7RF-228US
Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter
662 MBit/s ∼100% +19%
MSI GS43VR 7RE-069US
Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter
556 MBit/s ∼84%
Razer Blade (2016) FHD
Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter
513 MBit/s ∼77% -8%
iperf3 Client (transmit) TCP 1 m 4M x10
MSI GS63VR 7RF-228US
Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter
594 MBit/s ∼100% +2%
MSI GS43VR 7RE-069US
Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter
582 MBit/s ∼98%
Razer Blade (2016) FHD
Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter
561 MBit/s ∼94% -4%

Wartung

Die untere Abdeckung wird durch acht Schrauben gesichert, die sich mit einem normalen Kreuzschraubendreher leicht entfernen lassen. Im Gegensatz zu den größeren GS63VR und GS73VR, bei denen die Mainboards umgedreht eingebaut sind, sind die Kernkomponenten des GS43VR direkt zugänglich. Dazu gehören die beiden DDR4-RAM-Steckplätze, die beiden Slots für die Festplatten, die Lüfter und der Akku. An das WLAN-Modul kommt man aber nicht so leicht heran, da es unterhalb der GPU-Heatpipes positioniert ist.

die Komponenten des GS43VR 7RE entsprechen größtenteils dem GS43VR 6RE
die Komponenten des GS43VR 7RE entsprechen größtenteils dem GS43VR 6RE
GS43VR 6RE zum Vergleich
GS43VR 6RE zum Vergleich

Garantie

Im deutschsprachigen Raum liegt die Garantie bei 24 Monaten (Collect & Return).

Eingabegeräte

Tastatur

Schon bei der ersten Benutzung wird klar, dass die Tasten des GS43VR mehr Hub bieten als beispielsweise beim Razer Blade, da die Tasten deutlich weiter aus dem Gehäuse herausstehen. In der Praxis fühlen sich die Tasten allerdings auch etwas schwammiger an, da die Base des MSI stärker nachgibt. Insgesamt ist der Tastenanschlag etwas leiser und die Tasten klappern auch weniger.

Die zweistufige rote Beleuchtung bleibt unverändert. Die restlichen Modelle von MSI (GS, GE, GT) sind mittlerweile mit mehrfarbigen Beleuchtungen verfügbar.

Touchpad

Das integrierte ClickPad (10,5 x 7 cm) ist kleiner als beim XPS 15 (10,5 x 8,5 cm), aber größer als beim Aorus X3 Plus v7 (10,0 x 7,0 cm). Die Finger gleiten leicht über die glatte Oberfläche und der Mauszeiger springt nicht herum. Die Elan-Software unterstützt die Handballenerkennung und kann Gesten mit bis zu drei Fingern umsetzen.

Die relativ große Oberfläche wird durch die integrierten Maustasten ermöglicht. Der Hub ist allerdings begrenzt und das Feedback ein wenig weich, insgesamt ist der Klick aber angemessen. Möglicherweise hätte hier eine festere Base geholfen, denn Druck auf die Touchpad drückt die Oberfläche ein wenig ein. Hier ist es komfortabler, einfach nur auf das Touchpad zu tippen.

Eingabegeräte (hier US-Layout)
Eingabegeräte (hier US-Layout)
die Tasten bieten im Vergleich zu den meisten Ultrabooks mehr Hub
die Tasten bieten im Vergleich zu den meisten Ultrabooks mehr Hub

Display

Das GS43VR verwendet ein mattes IPS-Panel von LG Philips (LP140WF3-SPD1), welches wir bereits vom 2016er Razer Blade sowie dem Vorgänger GS43VR 6RE kennen. Die Grunddaten sind daher auch sehr nahe beieinander. Einen Unterschied gibt es bei den Reaktionszeiten, allerdings haben wir mittlerweile unser Testequipment (Fotodiode, Oszilloskop) verbessert. Subjektiv bietet das Display scharfe Bilder ohne einen körnigen Bildeindruck, den es bei einigen matten Panels wie dem Pavilion 17z oder EVGA SC15 gibt.

Interessanterweise hat unsere Kalibrierung einen großen Einfluss auf das Kontrastverhältnis des GS43VR. Bei dem alten GS43VR 6RE waren es im Werkszustand nur 506:1 und auch beim GS43VR 7RE konnten wir zunächst nur 585:1 ermitteln. Nach der Kalibrierung stieg der Wert aber auf 1.095:1, womit das MSI näher am Razer Blade dran ist. Kleinere Verschiebungen des Kontrastes sind bei der Kalibrierung normal, doch eine Verdoppelung ist schon ein wenig ungewöhnlich. Wir haben die Messung wiederholt und können das Ergebnis bestätigen.

Im Gegensatz zum letztjährigen Modell hat unser Testgerät des GS43VR 7RE mit stärkerem Screen-Bleeding zu kämpfen. Das fällt vor allem bei Filmen mit schwarzen Balken oder dunklen Spielszenen auf, doch bei der Textverarbeitung oder dem Surfen im Internet merkt man es nicht.

Interessanterweise messen wir PWM bei allen Helligkeitsleveln bis maximal 99 Prozent, was beim vorherigen GS43VR 6RE nicht der Fall war. Allerdings ist die Frequenz sehr hoch, selbst empfindliche Nutzer sollten hier also keine Probleme haben.

moderates Screen-Bleeding an der oberen & unteren Kante
moderates Screen-Bleeding an der oberen & unteren Kante
Subpixel-Anordnung des matten Panels (157 DPI)
Subpixel-Anordnung des matten Panels (157 DPI)
279.4
cd/m²
317.2
cd/m²
300
cd/m²
279.8
cd/m²
306.6
cd/m²
285.1
cd/m²
271.5
cd/m²
297.2
cd/m²
283.8
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
ID: LGD046D, Name: LG Philips LP140WF3-SPD1
X-Rite i1Pro Basic 2
Maximal: 317.2 cd/m² Durchschnitt: 291.2 cd/m² Minimum: 6 cd/m²
Ausleuchtung: 86 %
Helligkeit Akku: 306.6 cd/m²
Kontrast: 1095:1 (Schwarzwert: 0.28 cd/m²)
ΔE Color 3.9 | 0.6-29.43 Ø6
ΔE Greyscale 2 | 0.64-98 Ø6.2
86.1% sRGB (Argyll 3D) 56.1% AdobeRGB 1998 (Argyll 3D)
Gamma: 2.14
MSI GS43VR 7RE-069US
ID: LGD046D, Name: LG Philips LP140WF3-SPD1, IPS, 14, 1920x1080
MSI GS43VR 6RE-006US
Name: LG Philips LP140WF3-SPD1, ID: LGD046D, IPS, 14, 1920x1080
Razer Blade (2016) FHD
LG Philips LP140WF3-SPD1 (LGD046D), IPS, 14, 1920x1080
Aorus x3 Plus v7
Sharp SHP1401, IGZO TFT, 13.9, 3200x1800
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.6 GHz, 450)
IPS, 15.4, 2880x1800
Asus Zephyrus GX501
AUO B156HAN04.2 (AUO42ED), IPS, 15.6, 1920x1080
Response Times
-14%
-42%
-49%
113%
-27%
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
31.6 (15.6, 16)
31.6 (10.4, 21.2)
-0%
47 (14, 33)
-49%
38 (19.6, 18.4)
-20%
47.3 (22.1, 25.2)
-50%
40.4 (23.2, 17.2)
-28%
Response Time Black / White *
19.2 (10, 9.2)
24.4 (5.2, 19.2)
-27%
26 (6, 20)
-35%
24.4 (11.2, 13.2)
-27%
31.2 (16.7, 14.5)
-63%
24 (11.6, 12.4)
-25%
PWM Frequency
21190 (99)
201.6 (50)
-99%
117000 (80, 200)
452%
Bildschirm
3%
-15%
12%
37%
-23%
Helligkeit Bildmitte
306.6
288.4
-6%
272
-11%
348
14%
483
58%
328
7%
Brightness
291
282
-3%
277
-5%
359
23%
465
60%
305
5%
Brightness Distribution
86
83
-3%
84
-2%
73
-15%
92
7%
83
-3%
Schwarzwert *
0.28
0.35
-25%
0.26
7%
0.29
-4%
0.33
-18%
0.25
11%
Kontrast
1095
824
-25%
1046
-4%
1200
10%
1464
34%
1312
20%
DeltaE Colorchecker *
3.9
2.61
33%
4.59
-18%
2.4
38%
1.4
64%
6.02
-54%
Colorchecker DeltaE2000 max. *
9
7.34
18%
8.49
6%
5.1
43%
3
67%
10.14
-13%
DeltaE Graustufen *
2
1.18
41%
4.28
-114%
2.3
-15%
1.5
25%
6.32
-216%
Gamma
2.14 103%
2.24 98%
2.23 99%
2.21 100%
2.34 94%
2.28 96%
CCT
6626 98%
6506 100%
6848 95%
6206 105%
6650 98%
8194 79%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
56.1
56.4
1%
55
-2%
62
11%
60
7%
Color Space (Percent of sRGB)
86.1
86.4
0%
83
-4%
96
11%
92
7%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
-6% / 0%
-29% / -19%
-19% / -2%
75% / 58%
-25% / -24%

* ... kleinere Werte sind besser

MSI bewirbt eine fast vollständige sRGB-Farbraumabdeckung und unsere eigenen Messungen ermitteln eine Abdeckung von 86 Prozent. Ob das für professionelle Grafikarbeiten ausreicht, hängt von den individuellen Bedürfnissen des einzelnen Nutzers ab, doch es gibt viele andere Notebooks mit höherer Farbraumabdeckung. Dazu gehören unter anderem das XPS 13, das Toshiba P50T oder das Aorus X3 mit den IGZO-Panels von Sharp.

vs. sRGB
vs. sRGB
vs. AdobeRGB
vs. AdobeRGB
vs. Aorus X3 Plus v7
vs. Aorus X3 Plus v7

Die weiteren Messungen mit einem X-Rite Spektralfotometer zeigen im Werkszustand ordentliche Werte für die Graustufen und die Farben. Die Kalibrierung verbessert die DeltaE-Abweichungen zwar nur minimal, doch aufgrund der deutlichen Kontrastanhebung ist sie dennoch empfehlenswert.

Graustufen vor der Kalibrierung
Graustufen vor der Kalibrierung
Sättigung vor der Kalibrierung
Sättigung vor der Kalibrierung
ColorChecker vor der Kalibrierung
ColorChecker vor der Kalibrierung
Graustufen nach der Kalibrierung
Graustufen nach der Kalibrierung
Sättigung nach der Kalibrierung
Sättigung nach der Kalibrierung
ColorChecker nach der Kalibrierung
ColorChecker nach der Kalibrierung

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
19.2 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 10 ms steigend
↘ 9.2 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind gut, für anspruchsvolle Spieler könnten der Bildschirm jedoch zu langsam sein.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 21 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten besser als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (24.9 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
31.6 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 15.6 ms steigend
↘ 16 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 21 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten besser als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (39.7 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM festgestellt 21190 Hz ≤ 99 % Helligkeit

Das Display flackert mit 21190 Hz (höchstwahrscheinlich durch Pulsweitenmodulation PWM) bei einer eingestellten Helligkeit von 99 % und darunter. Darüber sollte es zu keinem Flackern kommen.

Die Frequenz von 21190 Hz ist sehr hoch und sollte daher auch bei empfindlichen Personen zu keinen Problemen führen.

Im Vergleich: 51 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 9354 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

Die Outdoortauglichkeit im Schatten ist in Ordnung, doch unter direktem Sonnenlicht kann man kaum noch was vom Bild sehen. Die Hintergrundbeleuchtung ist hier einfach nicht stark genug und das Ergebnis wirkt sehr ausgewaschen. Spiegelungen sind dank dem matten IPS-Panel zwar kein großes Problem, doch wir empfehlen dennoch einen höheren Skalierungsfaktor für bessere Sichtbarkeit.

im Freien unter der Sonne
im Freien unter der Sonne
im Freien unter der Sonne
im Freien unter der Sonne
im Freien im Schatten
im Freien im Schatten
weite Blickwinkel des IPS-Displays
weite Blickwinkel des IPS-Displays

Leistung

Die Kombination aus dem Core i7-7700HQ und der GTX 1060 ist bei High-End-Gaming-Laptops aktuell sehr beliebt. Das aktuelle GS43VR 7RE ist mit keinen anderen Kernkomponenten oder Displays verfügbar. Es gibt noch ein Modell mit der 3-GB-Version der GTX 1060, doch aktuell bieten viele Händler lediglich die Konfiguration mit 6 GB GDDR5-VRAM an. Zukünftige Modelle des GS43 werden vermutlich auch mit den effizienteren Max-Q-GPUs von Nvidia verfügbar sein.

Optimus wird standardmäßig unterstützt, denn G-Sync ist nicht verfügbar. Hierbei spielte sicherlich die – für einen Gaming-Laptop – ungewöhnlich kleine Bildschirmdiagonale eine Rolle, da die Verfügbarkeit von 14-Zoll-Panels mit G-Sync höchstwahrscheinlich eingeschränkt ist.

Prozessor

Die Leistung des i7-7700HQ bewegt sich auf dem erwarteten Level und die CPU ist ein wenig schneller als der i7-6700HQ im letztjährigen GS43VR. Eine Schleife des Cinebench-R15-Multi-Tests zeigt jedoch, dass diese Leistung nicht lange aufrechterhalten werden kann. Nach 6-7 Durchgängen fällt das Ergebnis um etwa 9 Prozent ab. Die Reduzierung ist nicht ganz so drastisch wie beim MSI GS63VR und beim Spielen wird man davon auch kaum etwas merken. Alles in allem ist der Prozessor aber nur minimal schneller als die vorherigen Chips i7-6700HQ (Skylake) bzw. i7-5700HQ (Broadwell).

Weitere technische Informationen und Benchmarks zum Core i7-7700HQ stehen in unserer Techniksektion zur Verfügung.

Cinebench R10 32 Bit
Cinebench R10 32 Bit
Cinebench R11.5 64 Bit
Cinebench R11.5 64 Bit
Cinebench R15
Cinebench R15
0102030405060708090100110120130140150160170180190200210220230240250260270280290300310320330340350360370380390400410420430440450460470480490500510520530540550560570580590600610620630640650660670680690700710720730740Tooltip
Cinebench R15 CPU Multi 64 Bit
Cinebench R15
CPU Single 64Bit
Eurocom Tornado F5
Intel Core i7-7700K
190 Points ∼87% +23%
Dell Precision 3520
Intel Core i7-7820HQ
160 Points ∼73% +4%
EVGA SC15
Intel Core i7-7700HQ
160 Points ∼73% +4%
MSI GS43VR 7RE-069US
Intel Core i7-7700HQ
154 Points ∼71%
MSI GP62-2QEi781FD
Intel Core i7-5700HQ
143 Points ∼66% -7%
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.6 GHz, 450)
Intel Core i7-6700HQ
141 Points ∼65% -8%
Eurocom Shark 4
Intel Core i7-4720HQ
136 Points ∼62% -12%
MSI GS43VR 6RE-006US
Intel Core i7-6700HQ
130 Points ∼60% -16%
Lenovo IdeaPad Y50
Intel Core i7-4700HQ
125 Points ∼57% -19%
CPU Multi 64Bit
Eurocom Tornado F5
Intel Core i7-7700K
897 Points ∼20% +23%
Dell Precision 3520
Intel Core i7-7820HQ
736 Points ∼17% +1%
EVGA SC15
Intel Core i7-7700HQ
736 Points ∼17% +1%
MSI GS43VR 7RE-069US
Intel Core i7-7700HQ
732 Points ∼17%
MSI GP62-2QEi781FD
Intel Core i7-5700HQ
682 Points ∼16% -7%
MSI GS43VR 6RE-006US
Intel Core i7-6700HQ
675 Points ∼15% -8%
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.6 GHz, 450)
Intel Core i7-6700HQ
666 Points ∼15% -9%
Eurocom Shark 4
Intel Core i7-4720HQ
596 Points ∼14% -19%
Lenovo IdeaPad Y50
Intel Core i7-4700HQ
490 Points ∼11% -33%
Cinebench R11.5
CPU Single 64Bit
Eurocom Tornado F5
Intel Core i7-7700K
2.19 Points ∼90% +23%
Dell Precision 3520
Intel Core i7-7820HQ
1.79 Points ∼73% +1%
MSI GS43VR 7RE-069US
Intel Core i7-7700HQ
1.78 Points ∼73%
EVGA SC15
Intel Core i7-7700HQ
1.73 Points ∼71% -3%
MSI GP62-2QEi781FD
Intel Core i7-5700HQ
1.66 Points ∼68% -7%
Eurocom Shark 4
Intel Core i7-4720HQ
1.59 Points ∼65% -11%
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.6 GHz, 450)
Intel Core i7-6700HQ
1.53 Points ∼63% -14%
MSI GS43VR 6RE-006US
Intel Core i7-6700HQ
1.48 Points ∼61% -17%
Lenovo IdeaPad Y50
Intel Core i7-4700HQ
1.46 Points ∼60% -18%
CPU Multi 64Bit
Eurocom Tornado F5
Intel Core i7-7700K
9.78 Points ∼22% +20%
EVGA SC15
Intel Core i7-7700HQ
8.18 Points ∼19% 0%
MSI GS43VR 7RE-069US
Intel Core i7-7700HQ
8.15 Points ∼18%
Dell Precision 3520
Intel Core i7-7820HQ
7.96 Points ∼18% -2%
MSI GP62-2QEi781FD
Intel Core i7-5700HQ
7.53 Points ∼17% -8%
MSI GS43VR 6RE-006US
Intel Core i7-6700HQ
7.45 Points ∼17% -9%
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.6 GHz, 450)
Intel Core i7-6700HQ
7.23 Points ∼16% -11%
Eurocom Shark 4
Intel Core i7-4720HQ
6.45 Points ∼15% -21%
Lenovo IdeaPad Y50
Intel Core i7-4700HQ
5.29 Points ∼12% -35%
Cinebench R10
Rendering Single 32Bit
Eurocom Tornado F5
Intel Core i7-7700K
7222 Points ∼67% +22%
EVGA SC15
Intel Core i7-7700HQ
6051 Points ∼56% +3%
MSI GS43VR 7RE-069US
Intel Core i7-7700HQ
5899 Points ∼54%
Dell Precision 3520
Intel Core i7-7820HQ
5776 Points ∼53% -2%
MSI GP62-2QEi781FD
Intel Core i7-5700HQ
5449 Points ∼50% -8%
Eurocom Shark 4
Intel Core i7-4720HQ
5224 Points ∼48% -11%
Lenovo IdeaPad Y50
Intel Core i7-4700HQ
4999 Points ∼46% -15%
MSI GS43VR 6RE-006US
Intel Core i7-6700HQ
4937 Points ∼46% -16%
Rendering Multiple CPUs 32Bit
Eurocom Tornado F5
Intel Core i7-7700K
28189 Points ∼43% +27%
Dell Precision 3520
Intel Core i7-7820HQ
22369 Points ∼34% 0%
MSI GS43VR 7RE-069US
Intel Core i7-7700HQ
22271 Points ∼34%
EVGA SC15
Intel Core i7-7700HQ
22041 Points ∼34% -1%
MSI GS43VR 6RE-006US
Intel Core i7-6700HQ
20111 Points ∼31% -10%
MSI GP62-2QEi781FD
Intel Core i7-5700HQ
18785 Points ∼29% -16%
Eurocom Shark 4
Intel Core i7-4720HQ
18041 Points ∼28% -19%
Lenovo IdeaPad Y50
Intel Core i7-4700HQ
14329 Points ∼22% -36%
wPrime 2.0x - 1024m
Lenovo IdeaPad Y50
Intel Core i7-4700HQ
323 s * ∼4% -49%
Eurocom Shark 4
Intel Core i7-4720HQ
246.964 s * ∼3% -14%
MSI GS43VR 6RE-006US
Intel Core i7-6700HQ
234.01 s * ∼3% -8%
MSI GS43VR 7RE-069US
Intel Core i7-7700HQ
216.671 s * ∼3%
EVGA SC15
Intel Core i7-7700HQ
212.46 s * ∼3% +2%
MSI GP62-2QEi781FD
Intel Core i7-5700HQ
210.067 s * ∼2% +3%
Eurocom Tornado F5
Intel Core i7-7700K
176.329 s * ∼2% +19%
Super Pi Mod 1.5 XS 32M - ---
MSI GS43VR 6RE-006US
Intel Core i7-6700HQ
651.859 Seconds * ∼3% -21%
Lenovo IdeaPad Y50
Intel Core i7-4700HQ
569.349 Seconds * ∼3% -5%
MSI GP62-2QEi781FD
Intel Core i7-5700HQ
561.953 Seconds * ∼2% -4%
Eurocom Shark 4
Intel Core i7-4720HQ
545.423 Seconds * ∼2% -1%
MSI GS43VR 7RE-069US
Intel Core i7-7700HQ
540.708 Seconds * ∼2%
EVGA SC15
Intel Core i7-7700HQ
540.619 Seconds * ∼2% -0%
Eurocom Tornado F5
Intel Core i7-7700K
440.036 Seconds * ∼2% +19%

* ... kleinere Werte sind besser

Cinebench R10 Shading 32Bit
6839
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 32Bit
22271
Cinebench R10 Rendering Single 32Bit
5899
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
8.15 Points
Cinebench R11.5 OpenGL 64Bit
66.97 fps
Cinebench R11.5 CPU Single 64Bit
1.78 Points
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
154 Points
Cinebench R15 Ref. Match 64Bit
99.6 %
Cinebench R15 OpenGL 64Bit
113.07 fps
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
732 Points
Hilfe

System Performance

Die PCMark-Ergebnisse fallen hinter andere Laptops mit der GTX 1060 und NVMe-SSDs zurück. In der Praxis ist das MSI aber reaktionsschnell und so schnell, wie man es von einem leistungsfähigen Gaming-Notebook erwartet. Während des Testzeitraums gab es keinerlei Abstürze, doch ab und an blieb der Mauszeiger für wenige Sekunden hängen, was möglicherweise durch eine Hintergrundanwendung verursacht wurde. Die Dragon-Center-Software lädt beispielsweise automatisch Updates herunter, auch ohne die Einwilligung des Nutzers.

PCMark 8 Home Accelerated
PCMark 8 Home Accelerated
PCMark 8 Creative Accelerated
PCMark 8 Creative Accelerated
PCMark 8 Work Accelerated
PCMark 8 Work Accelerated
PCMark 10 Standard
PCMark 10 Standard
PCMark 8
Work Score Accelerated v2
Eurocom Tornado F5
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700K, Samsung SSD 960 Pro 512 GB m.2
6515 Points ∼100% +39%
EVGA SC15
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Toshiba NVMe THNSN5256GPU7
5400 Points ∼83% +16%
MSI GS43VR 7RE-069US
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, SK Hynix HFS128G39MNC-3510A
4672 Points ∼72%
Lenovo IdeaPad Y50
GeForce GTX 860M, 4700HQ, Western Digital WD10S21X SSHD 1TB + 8GB SSD-Cache
4202 Points ∼64% -10%
Creative Score Accelerated v2
Eurocom Tornado F5
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700K, Samsung SSD 960 Pro 512 GB m.2
8593 Points ∼81% +64%
EVGA SC15
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Toshiba NVMe THNSN5256GPU7
7505 Points ∼71% +43%
MSI GS43VR 7RE-069US
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, SK Hynix HFS128G39MNC-3510A
5250 Points ∼50%
Lenovo IdeaPad Y50
GeForce GTX 860M, 4700HQ, Western Digital WD10S21X SSHD 1TB + 8GB SSD-Cache
3384 Points ∼32% -36%
Home Score Accelerated v2
Eurocom Tornado F5
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7700K, Samsung SSD 960 Pro 512 GB m.2
5476 Points ∼90% +40%
EVGA SC15
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Toshiba NVMe THNSN5256GPU7
5085 Points ∼83% +30%
MSI GS43VR 7RE-069US
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, SK Hynix HFS128G39MNC-3510A
3918 Points ∼64%
Lenovo IdeaPad Y50
GeForce GTX 860M, 4700HQ, Western Digital WD10S21X SSHD 1TB + 8GB SSD-Cache
3112 Points ∼51% -21%
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
3918 Punkte
PCMark 8 Creative Score Accelerated v2
5250 Punkte
PCMark 8 Work Score Accelerated v2
4672 Punkte
Hilfe

Massenspeicher

die beiden Speicher-Steckplätze befinden sind unter der rechten Handballenauflage
die beiden Speicher-Steckplätze befinden sind unter der rechten Handballenauflage

Unser US-Testgerät ist mit einer primären 128 GB großen M.2-SSD von SK Hynix sowie einer 1 TB fassenden Festplatte von Hitachi HGST (7.200 U/Min) ausgestattet. Das Notebook unterstützt auch schnelle NVMe-SSDs. Berücksichtigt man die SATA-III-Anbindung der beiden Speicherlösungen, sind die Transferraten sehr gut. Ein Upgrade auf eine NVMe-SSD bringt deutliche Vorteile bei den sequenziellen Ergebnissen, was man auch deutlich in der folgenden Tabelle sieht.

Weitere Vergleiche sind mit unserer SSD/HDD-Liste möglich.

AS SSD
AS SSD
CDM 5 (primäre SSD)
CDM 5 (primäre SSD)
CDM 5 (sekundäre HDD)
CDM 5 (sekundäre HDD)
PCMark 8 Storage
PCMark 8 Storage
HD Tune (sekundäre HDD)
HD Tune (sekundäre HDD)
 
MSI GS43VR 7RE-069US
SK Hynix HFS128G39MNC-3510A
MSI GS63VR 7RF-228US
Samsung SM961 MZVKW512HMJP m.2 PCI-e
Razer Blade (2016) FHD
 
Gigabyte Aero 14 GA-K106Q416-PL-B02
Liteonit CV3-8D256
Aorus x3 Plus v7
Toshiba NVMe THNSN5512GPU7
AS SSD
204%
209%
-11%
118%
Copy Game MB/s
332.06
1081.99
226%
1013.85
205%
Copy Program MB/s
225.38
401.94
78%
399.43
77%
Copy ISO MB/s
382.1
1666.02
336%
1459
282%
Score Total
1126
3756
234%
4067
261%
917
-19%
2570
128%
Score Write
435
1468
237%
1522
250%
298
-31%
933
114%
Score Read
455
1549
240%
1710
276%
411
-10%
1112
144%
Access Time Write *
0.115
0.029
75%
0.032
72%
0.074
36%
0.05
57%
Access Time Read *
0.106
0.041
61%
0.036
66%
0.089
16%
0.11
-4%
4K-64 Write
312.5
1185.25
279%
1234.06
295%
218.9
-30%
692.4
122%
4K-64 Read
373.87
1228.73
229%
1402.6
275%
333.03
-11%
857.1
129%
4K Write
86.24
127.63
48%
116.63
35%
50.04
-42%
128.6
49%
4K Read
30.35
48.01
58%
47.65
57%
26.32
-13%
41.4
36%
Seq Write
366.57
1550.23
323%
1714.8
368%
291.39
-21%
1117.4
205%
Seq Read
509.04
2719.21
434%
2594.01
410%
517.22
2%
2131.2
319%

* ... kleinere Werte sind besser

SK Hynix HFS128G39MNC-3510A
CDM 5/6 Read Seq Q32T1: 557.5 MB/s
CDM 5/6 Write Seq Q32T1: 377.6 MB/s
CDM 5/6 Read 4K Q32T1: 326.5 MB/s
CDM 5/6 Write 4K Q32T1: 311.5 MB/s
CDM 5 Read Seq: 527.9 MB/s
CDM 5 Write Seq: 382.5 MB/s
CDM 5/6 Read 4K: 33.73 MB/s
CDM 5/6 Write 4K: 106.5 MB/s

Grafikkarte

Die mobile GTX 1060 des GS43VR liegt in den Benchmarks nur knapp hinter unserer Referenz-Desktop-Karte (GTX 1060 Founders Edition). Hier bekommt man also wirklich die Leistung einer regulären GTX 1060 (mit dem Basistakt) in einem kompakten Laptop. Die reine GPU-Leistung liegt zwischen 15-20 Prozent über der alten GTX 980M und der neuen GTX 1060 Max-Q.

Für weitere technische Informationen zur GTX 1060 empfehlen wir unseren Test sowie die Übersicht der aktuellen Pascal-Architektur von Nvidia.

3DMark 11
3DMark 11
Ice Storm Extreme
Ice Storm Extreme
Cloud Gate
Cloud Gate
Fire Strike
Fire Strike
Fire Strike Extreme
Fire Strike Extreme
Fire Strike Ultra
Fire Strike Ultra
3DMark
3840x2160 Fire Strike Ultra Graphics
Eurocom Sky MX5 R3
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop), 7820HK
4206 Points ∼42% +57%
Asus Zephyrus GX501
NVIDIA GeForce GTX 1080 Max-Q, 7700HQ
4048 Points ∼40% +51%
Asus G701VO-CS74K
NVIDIA GeForce GTX 980 (Laptop), 6820HK
3009 Points ∼30% +12%
Nvidia GeForce GTX 1060 Founders Edition 6 GB
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Desktop), 6700K
2893 Points ∼29% +8%
MSI GS43VR 7RE-069US
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ
2680 Points ∼27%
EVGA SC15
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ
2571 Points ∼25% -4%
EVGA SC17
NVIDIA GeForce GTX 980M, 6820HK
2326 Points ∼23% -13%
MSI GP62 7REX-1045US
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 7700HQ
1810 Points ∼18% -32%
Fire Strike Extreme Graphics
Eurocom Sky MX5 R3
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop), 7820HK
8626 Points ∼43% +54%
Asus G701VO-CS74K
NVIDIA GeForce GTX 980 (Laptop), 6820HK
6123 Points ∼31% +10%
MSI GS43VR 7RE-069US
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ
5590 Points ∼28%
EVGA SC15
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ
5441 Points ∼27% -3%
EVGA SC17
NVIDIA GeForce GTX 980M, 6820HK
4663 Points ∼23% -17%
MSI GP62 7REX-1045US
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 7700HQ
3740 Points ∼19% -33%
Asus Strix GL502VT-DS74
NVIDIA GeForce GTX 970M, 6700HQ
3517 Points ∼18% -37%
1920x1080 Fire Strike Graphics
Eurocom Sky MX5 R3
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop), 7820HK
18373 Points ∼45% +53%
Asus Zephyrus GX501
NVIDIA GeForce GTX 1080 Max-Q, 7700HQ
18219 Points ∼45% +52%
Asus G701VO-CS74K
NVIDIA GeForce GTX 980 (Laptop), 6820HK
13018 Points ∼32% +9%
Nvidia GeForce GTX 1060 Founders Edition 6 GB
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Desktop), 6700K
12984 Points ∼32% +8%
MSI GS43VR 7RE-069US
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ
11979 Points ∼29%
EVGA SC15
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ
11453 Points ∼28% -4%
HP Omen 15-ce002ng
NVIDIA GeForce GTX 1060 Max-Q, 7700HQ
10349 Points ∼25% -14%
EVGA SC17
NVIDIA GeForce GTX 980M, 6820HK
9820 Points ∼24% -18%
MSI GP62 7REX-1045US
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 7700HQ
7866 Points ∼19% -34%
Asus Strix GL502VT-DS74
NVIDIA GeForce GTX 970M, 6700HQ
7321 Points ∼18% -39%
3DMark 11
1280x720 Performance Combined
Nvidia GeForce GTX 1060 Founders Edition 6 GB
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Desktop), 6700K
11160 Points ∼49% +26%
Eurocom Sky MX5 R3
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop), 7820HK
10081 Points ∼45% +14%
EVGA SC17
NVIDIA GeForce GTX 980M, 6820HK
9256 Points ∼41% +4%
Asus G701VO-CS74K
NVIDIA GeForce GTX 980 (Laptop), 6820HK
9017 Points ∼40% +2%
Asus Zephyrus GX501
NVIDIA GeForce GTX 1080 Max-Q, 7700HQ
8935 Points ∼40% +1%
EVGA SC15
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ
8876 Points ∼39% 0%
MSI GS43VR 7RE-069US
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ
8861 Points ∼39%
HP Omen 15-ce002ng
NVIDIA GeForce GTX 1060 Max-Q, 7700HQ
8762 Points ∼39% -1%
Asus Strix GL502VT-DS74
NVIDIA GeForce GTX 970M, 6700HQ
7952 Points ∼35% -10%
MSI GP62 7REX-1045US
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 7700HQ
7163 Points ∼32% -19%
1280x720 Performance GPU
Asus Zephyrus GX501
NVIDIA GeForce GTX 1080 Max-Q, 7700HQ
23540 Points ∼46% +56%
Eurocom Sky MX5 R3
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop), 7820HK
23170 Points ∼45% +54%
Nvidia GeForce GTX 1060 Founders Edition 6 GB
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Desktop), 6700K
17401 Points ∼34% +15%
Asus G701VO-CS74K
NVIDIA GeForce GTX 980 (Laptop), 6820HK
16946 Points ∼33% +12%
EVGA SC15
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ
15453 Points ∼30% +3%
MSI GS43VR 7RE-069US
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ
15074 Points ∼30%
HP Omen 15-ce002ng
NVIDIA GeForce GTX 1060 Max-Q, 7700HQ
13279 Points ∼26% -12%
EVGA SC17
NVIDIA GeForce GTX 980M, 6820HK
12890 Points ∼25% -14%
Asus Strix GL502VT-DS74
NVIDIA GeForce GTX 970M, 6700HQ
9824 Points ∼19% -35%
MSI GP62 7REX-1045US
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 7700HQ
9394 Points ∼18% -38%
3DMark 11 Performance
12917 Punkte
3DMark Ice Storm Standard Score
85006 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
24792 Punkte
3DMark Fire Strike Score
10096 Punkte
3DMark Fire Strike Extreme Score
5293 Punkte
Hilfe

Gaming Performance

Die Spieleleistung der GTX 1060 in unserem MSI liegt praktisch gleichauf mit dem deutlich größeren GT72VR, welches ebenfalls mit der GTX 1060 ausgestattet ist. Die Karte kommt bei fast allen Titeln mit der nativen 1080p-Auflösung in Verbindung mit hohen/maximalen Details zurecht. Die teureren GPUs GTX 1080 Max-Q oder GTX 1070 sind je nach Titel zwischen 40-60 Prozent schneller.

Weitere Benchmarks zur GTX 1060 sind in unserer Techniksektion verfügbar.

Rise of the Tomb Raider - 1920x1080 Very High Preset AA:FX AF:16x
Alienware 17 R4
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK, SK Hynix PC300 NVMe 512 GB
118.3 fps ∼100% +72%
Asus Zephyrus GX501
GeForce GTX 1080 Max-Q, 7700HQ, Samsung SSD SM961 1TB M.2 MZVKW1T0HMLH
105 fps ∼89% +53%
Eurocom Sky MX5 R3
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7820HK, Samsung SSD 960 Evo 500GB m.2 NVMe
100.5 fps ∼85% +46%
MSI GS43VR 7RE-069US
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, SK Hynix HFS128G39MNC-3510A
68.8 fps ∼58%
Nvidia GeForce GTX 1060 Founders Edition 6 GB
GeForce GTX 1060 (Desktop), 6700K
66.9 fps ∼57% -3%
Nvidia GeForce GTX 1060 Founders Edition 6 GB
GeForce GTX 1060 (Desktop), 6700K
66.5 fps ∼56% -3%
MSI GT72VR 6RD-063US
GeForce GTX 1060 (Laptop), 6700HQ, SanDisk SD8SN8U1T001122
63.5 fps ∼54% -8%
Aorus X5S v5
GeForce GTX 980M, 6700HQ, Samsung SM951 MZVPV256 m.2
47.1 fps ∼40% -32%
Lenovo Legion Y520-15IKBN-80WK001KUS
GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 7700HQ, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
38 fps ∼32% -45%
The Witcher 3 - 1920x1080 Ultra Graphics & Postprocessing (HBAO+)
Alienware 17 R4
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK, SK Hynix PC300 NVMe 512 GB
78.1 fps ∼100% +90%
Eurocom Sky MX5 R3
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7820HK, Samsung SSD 960 Evo 500GB m.2 NVMe
66.3 fps ∼85% +62%
Asus Zephyrus GX501
GeForce GTX 1080 Max-Q, 7700HQ, Samsung SSD SM961 1TB M.2 MZVKW1T0HMLH
61.9 fps ∼79% +51%
Nvidia GeForce GTX 1060 Founders Edition 6 GB
GeForce GTX 1060 (Desktop), 6700K
44.4 fps ∼57% +8%
MSI GS43VR 7RE-069US
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, SK Hynix HFS128G39MNC-3510A
41 fps ∼52%
Lenovo Legion Y520-15IKBN-80WK001KUS
GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 7700HQ, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
38 fps ∼49% -7%
BioShock Infinite - 1920x1080 Ultra Preset, DX11 (DDOF)
Alienware 17 R4
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK, SK Hynix PC300 NVMe 512 GB
162.9 fps ∼100% +54%
Eurocom Sky MX5 R3
GeForce GTX 1070 (Laptop), 7820HK, Samsung SSD 960 Evo 500GB m.2 NVMe
141 fps ∼87% +34%
MSI GS43VR 7RE-069US
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, SK Hynix HFS128G39MNC-3510A
105.6 fps ∼65%
MSI GT72VR 6RD-063US
GeForce GTX 1060 (Laptop), 6700HQ, SanDisk SD8SN8U1T001122
105.5 fps ∼65% 0%
Aorus X5S v5
GeForce GTX 980M, 6700HQ, Samsung SM951 MZVPV256 m.2
87 fps ∼53% -18%
Lenovo Legion Y520-15IKBN-80WK001KUS
GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 7700HQ, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
74 fps ∼45% -30%
min. mittel hoch max.
BioShock Infinite (2013) 105.6fps
Metro: Last Light (2013) 80.2fps
Thief (2014) 77.1fps
The Witcher 3 (2015) 7941fps
Batman: Arkham Knight (2015) 8860fps
Metal Gear Solid V (2015) 60fps
Fallout 4 (2015) 71.5fps
Rise of the Tomb Raider (2016) 68.8fps
Ashes of the Singularity (2016) 58.1fps
Overwatch (2016) 106fps
Mafia 3 (2016) 42fps
Prey (2017) 106.7fps

Stresstest

Mit unserem Stresstest überprüfen wir, wie sich das Notebook in Extremsituationen verhält. Bei reiner CPU-Belastung durch Prime95 pendeln sich die Kerne bei 3,0-3,2 GHz ein und liegen damit 200-400 MHz über dem Basistakt des i7-7700HQ. Bis zu einer CPU-Temperatur von 95 °C sehen wir sogar höhere Takte (3,4-3,8 GHz), bevor der Turbo dann etwas reduziert wird.

Bei der gleichzeitigen Belastung durch Prime95 & FurMark steht der CPU-Turbo nicht mehr zur Verfügung und der Prozessor muss den Takt sogar auf 2,4 GHz reduzieren, wobei die Kerntemperatur dennoch bei sehr hohen 95 °C liegt. Ergebnisse über 90 °C sind bei dünnen Gaming-Laptops leider nicht ungewöhnlich.

Der Test mit Witcher 3 bildet die Belastung beim Spielen realistischer ab. Hierbei sehen wir stabile Takte von 3,6 GHz (CPU) bzw. 1.658 MHz (GPU), während sich die Kerntemperaturen bei jeweils ~70 °C einpendeln. Bei einem Desktop-PC wären das hohe Werte, doch für ein Gaming-Laptop sind sie durchschnittlich. Das große Problem ist allerdings das Lüftergeräusch, worauf wir in der nächsten Sektion noch genauer eingehen werden.

Im Akkubetrieb wird vor allem die GPU-Leistung reduziert. Ein Fire-Strike-Durchlauf abseits der Steckdose ergibt 9.454 (Physics) und 3.903 Punkte (Graphics); im Netzbetrieb sind es 10.673 bzw. 11.979 Punkte. Die Auswahl des Höchstleistungsmodus im Nvidia-Treiber brachte keine Verbesserung.

Last Prime95
Last Prime95
Last FurMark
Last FurMark
Last Prime95+FurMark
Last Prime95+FurMark
Last Witcher 3
Last Witcher 3
01234567891011121314151617181920212223242526272829303132333435363738394041424344Tooltip
The Witcher 3 ultra
CPU-Takt (GHz) GPU-Takt (MHz) durchschnittliche CPU-Temperatur (°C) durchschnittliche GPU-Temperatur (°C)
Last Prime95 3,0 - 3,2 -- 80 - 84 43
Last FurMark -- 1.291 61 70
Last Prime95 + FurMark 2,4 - 2,6 1.152 95 87
Last Witcher 3 3,6 1.658 71 70

Emissionen

Geräuschemissionen

Wenig überraschend führen der 45-Watt-Prozessor und die ~80-Watt-GPU zu sehr lauten Lüftern. Sie sind immer aktiv und Idealfall (Energiesparmodus, Leerlauf, iGPU) laufen sie mit rund 33 dB(A). Einige Minuten im Internet oder andere Tätigkeiten reichen aus, um die Lüfter zwischen 33-35 dB(A) pulsieren zu lassen. Zum Vergleich: Aktuelle Ultrabooks sind unter diesen Bedingungen normalerweise lautlos.

Ab diesem Punkt wird es nur noch schlimmer. Sobald die Nvidia-GPU läuft (Höchstleistungsmodus, Leerlauf), messen wir niedrige 40-dB(A)-Werte, ohne dass überhaupt eine Anwendung läuft. Daher kann das GS43VR selbst im Leerlauf lauter werden als ein Ultrabook unter extremer Last. Zum Glück kann man das Lüfterverhalten mit dem vorinstallierten Dragon Center ein wenig beeinflussen, doch der Energiesparmodus in Verbindung mit der iGPU ist unserer Meinung nach die einfachste Methode für ein möglichst leises System. Bei The Witcher 3 messen wir sogar 56,7 dB(A), womit das GS43VR neben dem Razer Blade 14 und Alienware 13 zu den lautesten Gaming-Laptops gehört, die wir bisher getestet haben. Laut der Software laufen die beiden Lüfter maximal mit 5.100-5.400 U/Min.

Zwischendurch können wir zudem sehr leise elektronische Geräusche bzw. Spulenfiepen hören.

zwei 45-mm-Lüfter mit asymmetrischer Anordnung der Heatpipes
zwei 45-mm-Lüfter mit asymmetrischer Anordnung der Heatpipes
wie üblich ist die Kühlung bei der GPU stärker
wie üblich ist die Kühlung bei der GPU stärker
GS43VR (Weiß: Umgebung, Rot: Leerlauf, Blau: 3DMark06, Orange: Witcher 3, Grün: Prime95+FurMark)
GS43VR (Weiß: Umgebung, Rot: Leerlauf, Blau: 3DMark06, Orange: Witcher 3, Grün: Prime95+FurMark)
GS73VR 6RF. Die schärferen Peaks verdeutlichen im Vergleich zum GS43VR Lüfter, die mit einer höheren Frequenz arbeiten.
GS73VR 6RF. Die schärferen Peaks verdeutlichen im Vergleich zum GS43VR Lüfter, die mit einer höheren Frequenz arbeiten.
GT72VR 6RE. Hier sind die Peaks breiter, die Lüfter arbeiten also mit einer niedrigeren Frequenz als beim GS43VR.
GT72VR 6RE. Hier sind die Peaks breiter, die Lüfter arbeiten also mit einer niedrigeren Frequenz als beim GS43VR.

Lautstärkediagramm

Idle
33 / 34.5 / 35 dB(A)
Last
54.2 / 54.2 dB(A)
  red to green bar
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   BK Precision 732A (aus 15 cm gemessen)   Umgebungsgeräusche: 28 dB(A)
MSI GS43VR 7RE-069US
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, SK Hynix HFS128G39MNC-3510A
MSI GS63VR 7RF-228US
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Samsung SM961 MZVKW512HMJP m.2 PCI-e
Razer Blade (2016) FHD
GeForce GTX 1060 (Laptop), 6700HQ
Gigabyte Aero 14 GA-K106Q416-PL-B02
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, Liteonit CV3-8D256
Aorus x3 Plus v7
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7820HK, Toshiba NVMe THNSN5512GPU7
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.6 GHz, 450)
Radeon Pro 450, 6700HQ, Apple SSD SM0256L
Geräuschentwicklung
10%
-2%
7%
-1%
12%
aus / Umgebung *
28
28.8
-3%
31
-11%
29.1
-4%
30.4
-9%
Idle min *
33
33.1
-0%
35
-6%
31.3
5%
31.4
5%
30.6
7%
Idle avg *
34.5
33.1
4%
36
-4%
31.3
9%
37
-7%
30.6
11%
Idle max *
35
34
3%
37
-6%
31.3
11%
40.8
-17%
30.6
13%
Last avg *
54.2
37.2
31%
43
21%
50.3
7%
50
8%
34.7
36%
Witcher 3 ultra *
56.7
46.1
19%
53.6
5%
Last max *
54.2
47.1
13%
57
-5%
53.4
1%
53.6
1%
46.3
15%

* ... kleinere Werte sind besser

Temperatur

Auf der rechten Seite der Handballenauflage (HDD) und oberhalb der ersten Tastaturreihe (CPU) werden die Oberflächen spürbar wärmer. Im Bereich des Prozessors messen wir bis zu 63 °C unter voller Last, während das größere GT72VR nur bei 54 °C liegt. Beim Spielen bleibt das GS43VR mit maximal 54 °C etwas kühler. Interessanterweise bleibt die Handballenauflage unter voller Last sogar kühler als im Leerlauf, da die frische Luft über die Lautsprechergitter angezogen wird. Die wichtigen WASD-Tasten werden niemals unangenehm warm, was für ein 14-Zoll-Gaming-Notebook eine gute Leistung ist.

maximale Last (Oberseite)
maximale Last (Oberseite)
maximale Last (Unterseite)
maximale Last (Unterseite)
Last Witcher 3 (Oberseite)
Last Witcher 3 (Oberseite)
Last Witcher 3 (Unterseite)
Last Witcher 3 (Unterseite)
Max. Last
 30 °C47.8 °C42 °C 
 28.8 °C41.8 °C33 °C 
 21.2 °C20.4 °C24.2 °C 
Maximal: 47.8 °C
Durchschnitt: 32.1 °C
48.4 °C63.2 °C39.2 °C
32.6 °C47.4 °C43.2 °C
31.4 °C27.4 °C27 °C
Maximal: 63.2 °C
Durchschnitt: 40 °C
Netzteil (max.)  45.6 °C | Raumtemperatur 21.6 °C | Fluke 62 Mini IR Thermometer
(±) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 32.1 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Gaming v7 auf 33.2 °C.
(-) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 47.8 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 39.6 °C (von 21.6 bis 68.8 °C für die Klasse Gaming v7).
(-) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 63.2 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 42.2 °C).
(+) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 28.6 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 33.2 °C.
(±) Beim längeren Spielen von The Witcher 3 erhitzt sich das Gerät durchschnittlich auf 36.4 °C. Der Durchschnitt der Klasse ist derzeit 33.2 °C.
(+) Die Handballen und der Touchpad-Bereich erreichen maximal 32 °C und damit die typische Hauttemperatur und fühlen sich daher nicht heiß an.
(-) Die durchschnittliche Handballen-Temperatur anderer getesteter Geräte war 28.8 °C (-3.2 °C).

Lautsprecher

Die beiden 2-Watt-Lautsprecher sind bestenfalls durchschnittlich. Unsere Messungen bescheinigen den Modulen eine schwache Bass-Abdeckung und einen Fokus auf hohe Töne. Diese Mischung erzielt keine guten Ergebnisse, wenn man Musik oder Filme wiedergibt. Hier wäre eine flachere Kurve des Eurocom X7E2 besser. Die Einstellmöglichkeiten in der Nahimic-Software verbessern das Ergebnis nur minimal; vor allem beim Spielen sollte man daher Kopfhörer verwenden. 

Das GS43VR verwendet den gleichen ESS-Sabre-DAC, den wir bereits aus den größeren Modellen (GS63/GS73 und GT72/GT73) kennen. Er ermöglicht die Ausgabe von hochauflösenden Audiosignalen (24 Bit/192 kHz) in Verbindung mit hochwertigen Kopfhörern. Nicht alle Nutzer werden davon Gebrauch machen, aber es ist dennoch ein Alleinstellungsmerkmal bei den kompakten 14-Zoll-Gaming-Systemen.

GS43VR (Rot: Leerlauf, Pink: Pink Noise)
GS43VR (Rot: Leerlauf, Pink: Pink Noise)
Eurocom Sky X7E2
Eurocom Sky X7E2
Gigabyte Sabre 15
Gigabyte Sabre 15
dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2037.937.82535.436.33135.836.24033.736.75032.834.76333.1358033.432.110032.333.412531.535.916030.34020030.342.325028.946.931527.548.140027.150.95002760.463027.163.28002762.3100026.163125025.564.416002668.2200024.968.7250025.270.6315024.667.4400024.770.6500024.464.5630024.372800024.570.41000024.265.51250024.161.51600026.344.3SPL37.680N3.145.4median 26.1median 63Delta2.110.235.335.132.931.831.83236.535.132.428.93328.936.328.848.32761.52752.924.860.92462.822.763.32269.521.267.82174.82075.919.472.718.97117.770.117.86917.671.817.668.117.671.417.673.717.670.417.571.617.671.617.669.617.459.717.583.630.662.51.5median 69.6median 17.84.62.4hearing rangehide median Pink NoiseMSI GS43VR 7RE-069USApple MacBook 12 (Early 2016) 1.1 GHz
MSI GS43VR 7RE-069US Audio Analyse

(±) | Mittelmäßig laut spielende Lautsprecher (72.03 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 21.9% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (7.2% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 3.5% abweichend
(±) | Linearität der Mitten ist durchschnittlich (7.6% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(±) | zu hohe Hochtöne, vom Median nur 5.7% abweichend
(±) | durchschnittlich lineare Hochtöne (11% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (25.8% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 89% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 3% vergleichbar, 8% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 6%, durchschnittlich ist 17%, das schlechteste Gerät hat 37%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 76% aller getesteten Geräte waren besser, 6% vergleichbar, 19% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Apple MacBook 12 (Early 2016) 1.1 GHz Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (83.6 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(±) | abgesenkter Bass - 11.3% geringer als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (14.2% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 2.4% abweichend
(+) | lineare Mitten (5.5% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 2% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (4.5% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(+) | hörbarer Bereich ist sehr linear (9.3% Abstand zum Median
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 1% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 1% vergleichbar, 97% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 8%, durchschnittlich ist 20%, das schlechteste Gerät hat 50%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 1% aller getesteten Geräte waren besser, 0% vergleichbar, 98% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Frequenzdiagramm im Vergleich (Checkboxen oben an-/abwählbar!)

Energieverwaltung

Energieaufnahme

Abhängig von dem Energieprofil und der Helligkeit benötigt das Testgerät im Leerlauf zwischen 9-12 Watt. Das Skylake-Modell GS43VR 6RE lag hier noch bei 19 Watt, was vermutlich auf Hintergrundprozesse zurückzuführen ist. Bei mittlerer 3D-Last zeigt unser Messgerät 77 Watt in 3DMark 06, während das GS43VR 6RE ~107 Watt benötigte.

Maximal zieht das MSI 153 Watt aus der Steckdose; das 180-Watt-Netzteil (~16 x 7,5 x 3 cm) ist also ausreichend dimensioniert.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.67 / 0.94 Watt
Idledarkmidlight 9.1 / 11.9 / 12.2 Watt
Last midlight 77 / 153 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy
MSI GS43VR 7RE-069US
7700HQ, GeForce GTX 1060 (Laptop), SK Hynix HFS128G39MNC-3510A, IPS, 1920x1080, 14
Alienware 13 R3
7700HQ, GeForce GTX 1060 (Laptop), Toshiba NVMe THNSN5256GPUK, OLED, 2560x1440, 13.3
Razer Blade (2016) FHD
6700HQ, GeForce GTX 1060 (Laptop), , IPS, 1920x1080, 14
Gigabyte Aero 14 GA-K106Q416-PL-B02
7700HQ, GeForce GTX 1060 (Laptop), Liteonit CV3-8D256, , 2560x1440, 14
Aorus x3 Plus v7
7820HK, GeForce GTX 1060 (Laptop), Toshiba NVMe THNSN5512GPU7, IGZO TFT, 3200x1800, 13.9
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.6 GHz, 450)
6700HQ, Radeon Pro 450, Apple SSD SM0256L, IPS, 2880x1800, 15.4
Stromverbrauch
-6%
-33%
-44%
-33%
32%
Idle min *
9.1
7
23%
14
-54%
12
-32%
15.1
-66%
2.9
68%
Idle avg *
11.9
12
-1%
18
-51%
18.1
-52%
15.8
-33%
9.7
18%
Idle max *
12.2
18
-48%
21
-72%
21.3
-75%
16.7
-37%
10.1
17%
Last avg *
77
76
1%
70
9%
127.2
-65%
110.9
-44%
65
16%
Last max *
153
161
-5%
146
5%
149.4
2%
170.4
-11%
89.5
42%
Witcher 3 ultra *
126.4
135
-7%

* ... kleinere Werte sind besser

Akkulaufzeit

die Lautsprecher sind nach vorne gerichtet und befinden sich vor dem Akku
die Lautsprecher sind nach vorne gerichtet und befinden sich vor dem Akku

Der fest eingebaute 61-Wh-Akku hat angesichts des kompakten Gehäuses eine ordentliche Kapazität. In der Praxis ist die Laufzeit mit weniger als 3 Stunden im WLAN-Test (Ausbalanciert, automatische Grafikumschaltung) allerdings sehr mau. Im Idealfall (Energiesparmodus, minimale Helligkeit, iGPU) sind maximal 9 Stunden möglich. Für eine möglichst lange Laufzeit sollte man alle Energiesparfunktionen aktivieren, wenn man nur Texte schreibt, im Internet surft oder Videos streamt. Der Vorgänger hielt im WLAN-Test noch 4,5 Stunden durch.

Ein vollständiger Ladevorgang dauert mit rund 2,5 Stunden etwas länger als bei den meisten anderen Notebooks.

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
8h 57min
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3
2h 53min
Last (volle Helligkeit)
1h 19min
MSI GS43VR 7RE-069US
7700HQ, GeForce GTX 1060 (Laptop), 61 Wh
MSI GS63VR 7RF-228US
7700HQ, GeForce GTX 1060 (Laptop), 65 Wh
Razer Blade (2016) FHD
6700HQ, GeForce GTX 1060 (Laptop), 70 Wh
Gigabyte Aero 14 GA-K106Q416-PL-B02
7700HQ, GeForce GTX 1060 (Laptop), 94.24 Wh
Aorus x3 Plus v7
7820HK, GeForce GTX 1060 (Laptop), 74 Wh
Apple MacBook Pro 15 2016 (2.6 GHz, 450)
6700HQ, Radeon Pro 450, 76 Wh
Akkulaufzeit
0%
55%
-12%
28%
109%
Idle
537
386
-28%
760
42%
470
-12%
477
-11%
WLAN
173
232
34%
427
147%
293
69%
602
248%
Last
79
75
-5%
59
-25%
100
27%
55
-30%
WLAN (alt)
311

Pro

+ Recht kühle Handballenauflage und WASD-Tasten beim Spielen
+ Mini-DisplayPort 1.2, HDMI 1.4, Thunderbolt 3
+ Guter Bildschirm mit akkuraten Farben
+ Hohe Leistung für die Größe
+ Konstante Gaming-Leistung
+ Dragon Center mit Lüfterkontrolle
+ Killer-1535-WLAN
+ Sehr kompakt und leicht
+ ESS Sabre DAC
+ Einfache Wartung

Contra

- Sehr hohe GPU- & CPU-Temperaturen bei extremer Last
- Keine Updates abgesehen von Kaby Lake
- Nur ein Bildschirm; weder 120 Hz, 5 ms noch G-Sync
- Der volle CPU-Turbo kann nicht aufrechterhalten werden
- Extrem laute Lüfter beim Spielen
- Moderates Screen Bleeding
- Tasten könnten besseres Feedback geben
- Unterdurchschnittliche WLAN-Laufzeit
- Langsamer SD-Kartenleser
- Gehäuse könnte stabiler sein
- Schlechte Lautsprecher
- Bloatware

Fazit

Im Test: MSI GS43VR 7RE. Testgerät zur Verfügung gestellt von Intel
Im Test: MSI GS43VR 7RE. Testgerät zur Verfügung gestellt von Intel

Das GS43VR 7RE kann man kaum als Update des GS43VR 6RE bezeichnen. Die CPU-Leistung ist ein bisschen besser, doch das Turbo-Boost-Potenzial kann immer noch nicht vollständig ausgenutzt werden. Im Prinzip hat sich also nicht viel getan. Die wichtigste Veränderung ist der nun günstigere Preis des alten Skylake GS43VR.

MSI hätte noch einige Dinge ändern können, um das Kaby-Lake-Update interessanter zu machen. Dazu gehören beispielsweise eine mehrfarbige Tastaturbeleuchtung, HDMI 2.0, ein schnellerer Kartenleser, mehr Display-Optionen (G-Sync, schnellere Reaktionszeiten) und weniger Bloatware. Das GS43 würde definitiv von einem kompletten Redesign ähnlich wie bei den größeren Modellen (GE63VR und GT) profitieren. Dabei sollten auch die zuvor genannten Aspekte umgesetzt werden, gleichzeitig wären Verbesserungen hinsichtlich der Stabilität und vor allem der Lüftergeräusche wünschenswert. Aktuell hinterlassen das Alienware 13 und Razer Blade einen stabileren Eindruck.

Mit dem 14-Zoll-Display eignet sich das GS43VR primär für Gamer, die oft unterwegs sind und möglichst viel Leistung in einem kompakten System benötigen. Falls das aber nicht der Fall ist sollte man lieber das GT72 oder GT73 in Betracht ziehen. Sie haben deutliche Vorteile bei den Geräuschemissionen, der Gehäusequalität und der Ausstattung. Besitzer des GS43VR sollten sich auf jeden Fall mit der Lüftersteuerung auseinandersetzen und die Bloatware deinstallieren.

Qualitativ kann es das GS43VR nicht mit dem Alienware 13 (13 Zoll) oder dem Razer Blade (14 Zoll) aufnehmen. Zudem wird es langsam Zeit für eine Überarbeitung. Preislich liegt das MSI aber auch deutlich unter dem Dell und dem Razer. Falls man sich ernsthaft für das MSI interessiert, sollte man versuchen, das ältere Skylake-Modell des GS43VR zu bekommen. Hier kann man Geld sparen, ohne die Gaming-Leistung zu beeinträchtigen.

MSI GS43VR 7RE-069US - 27.07.2017 v6(old)
Allen Ngo

Gehäuse
74 / 98 → 75%
Tastatur
71%
Pointing Device
81%
Konnektivität
65 / 81 → 80%
Gewicht
64 / 10-66 → 96%
Akkulaufzeit
68%
Display
88%
Leistung Spiele
93%
Leistung Anwendungen
92%
Temperatur
84 / 95 → 88%
Lautstärke
58 / 90 → 64%
Audio
43%
Kamera
63 / 85 → 74%
Durchschnitt
73%
81%
Gaming - gewichteter Durchschnitt
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Preisvergleich

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Autor: Allen Ngo,  2.08.2017 (Update:  2.08.2017)
Andreas Osthoff
Andreas Osthoff - Senior Editor Business
Ich bin mit Computern und moderner Unterhaltungselektronik aufgewachsen. Seit meinem ersten Computer, einem Commodore C64, habe ich mich für die Technik interessiert und angefangen, meine eigenen Computer zu bauen. Bei Notebookcheck kümmere ich mich schwerpunktmäßig um die Business-Geräte sowie die mobilen Workstations, doch ich mache auch gerne Abstecher in den mobilen Bereich. Es ist immer wieder eine tolle Erfahrung, neueste Geräte zu testen und miteinander zu vergleichen. Den passenden Ausgleich schafft der Sport, im Sommer vor allem mit dem Rad.