Notebookcheck

Test MSI GT83VR 7RF (7920HQ, GTX 1080 SLI, Full-HD) Laptop

Machbarkeitsstudie. Mit dem 18-zölligen GT83VR 7RF zeigt Gaming-Experte MSI, was (leistungs)technisch im Notebooksegment aktuell möglich ist. Intels stärkster mobiler Kaby-Lake-Prozessor wird von gleich zwei Pascal-GPUs begleitet. So extrem wie die Geschwindigkeit ist allerdings auch der Preis: Über 5.000 Euro machen das GT83VR 7RF zum teuren Spielzeug für Enthusiasten.

Cyberport.de, von denen unser Testgerät stammt, verkauft das 18-Zoll-Monster derzeit in zwei verschiedenen Varianten. Da hätten wir einmal das 3.700 Euro teure GT83VR 7RE-094, das mit einem Core i7-7820HK (maximal 3,9 GHz), 32 GB DDR4-RAM, 1,25 TB Festplattenkapazität und einem GTX-1070-Duo bestückt ist. Noch deutlich kostspieliger geht es beim GT83VR 7RF-206 zu. Zum Preis von exorbitanten 5.500 Euro erhalten Käufer eine Kombination aus Core i7-7920HQ (maximal 4,1 GHz), 64 GB DDR4-RAM, 1,5 TB Speicherplatz und zwei GTX-1080-Chips.

Beiden Modellen gemein ist das matte Full-HD-Panel mit Wide-View-Technik, das – wie wir später noch erläutern werden – überhaupt nicht zur restlichen Ausstattung passt. Ebenfalls an Bord sind ein Blu-ray-Laufwerk und Windows 10 Home 64 Bit als Betriebssystem.

MSI GT83VR 7RF-206 Titan SLI (GT83 Serie)
Grafikkarte
NVIDIA GeForce GTX 1080 SLI (Laptop) - 2x 8192 MB, Kerntakt: 1557 MHz, Speichertakt: 2500 MHz, GDDR5X, ForceWare 382.53
Hauptspeicher
65536 MB 
, 4x 16 GB DDR4-2400 SO-DIMM, Dual-Channel, alle Slots belegt
Bildschirm
18.4 Zoll 16:9, 1920 x 1080 Pixel 120 PPI, Samsung 184HL (SDC4C48), IPS, Full-HD, 60 Hz, spiegelnd: nein
Mainboard
Intel CM238
Massenspeicher
2x Toshiba NVMe THNSN5256GPU7 (RAID 0), 512 GB 
, M.2-SSDs Typ 2280 + HGST HTS721010A9E630, 1000 GB HDD @7200 rpm, 2,5 Zoll
Soundkarte
Realtek ALC899 @ Intel Sunrise Point PCH - High Definition Audio Controller
Anschlüsse
5 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 1 USB 3.1 Gen2, 1 Thunderbolt, 1 HDMI, 2 DisplayPort, 1 Kensington Lock, Audio Anschlüsse: 1x Mikrofon, 1x Kopfhörer, 1x Hi-Fi, 1x S/PDIF, Card Reader: SD, SDHC, SDXC
Netzwerk
Killer E2500 Gigabit Ethernet Controller (10/100/1000/2500/5000MBit/s), Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter (b/g/n = Wi-Fi 4/ac = Wi-Fi 5), Bluetooth 4.1
Optisches Laufwerk
HL-DT-ST BD-RE BU20N
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 69 x 458 x 339
Akku
75.24 Wh, 5225 mAh Lithium-Ion, 8 Zellen, 14.4V
Betriebssystem
Microsoft Windows 10 Home 64 Bit
Kamera
Webcam: Full-HD (1080p @30 FPS)
Sonstiges
Lautsprecher: 4x 3W Speakers + 1x 3W Woofer, Tastatur: Cherry MX RGB, Tastatur-Beleuchtung: ja, 2x 330-Watt-Netzeil, Connector-Box, Garantieheft, Quick Start Guide, Recovery-Infos, CyberLink PowerDVD 12, Magix Suite, MS Office 365 Trial, XSplit Gamecaster Trial, diverse Hersteller-Tools, 24 Monate Garantie
Gewicht
5.5 kg, Netzteil: 2.5 kg
Preis
5500 EUR
Hinweis: Der Hersteller kann abweichende Bauteile wie Bildschirme, Laufwerke und Speicherriegel mit ähnlichen Spezifikationen unter dem gleichen Modellnamen einsetzen.

 

Neuerungen

Wenngleich das GT83VR 7RF äußerlich identisch zum 2016 getesteten Vorgänger GT83VR 6RE ist, hat MSI an mehreren Stellen geschraubt. Neben dem Wechsel von einer Skylake- zu einer ähnlich flotten Kaby-Lake-CPU ist vor allem die mechanische Tastatur zu nennen, welche jetzt nicht mehr nur rot leuchtet, sondern RGB beherrscht. Im Vergleich zur Gaming-Konkurrenz, die in den letzten Jahren immer dünner und leichter geworden ist (Alienware 13 R3, Gigabyte Aero 14...), erscheint das Konzept mit dem 6,9 cm dicken und 5,5 Kilogramm schweren 18-Zoll-Chassis allerdings nicht mehr besonders zeitgemäß.

MSI GT83VR 7RF
MSI GT83VR 7RF
MSI GT83VR 7RF
MSI GT83VR 7RF
MSI GT83VR 7RF
MSI GT83VR 7RF
MSI GT83VR 7RF
MSI GT83VR 7RF
MSI GT83VR 7RF
MSI GT83VR 7RF
MSI GT83VR 7RF
MSI GT83VR 7RF
MSI GT83VR 7RF
MSI GT83VR 7RF
MSI GT83VR 7RF
MSI GT83VR 7RF
MSI GT83VR 7RF
MSI GT83VR 7RF
MSI GT83VR 7RF
MSI GT83VR 7RF
MSI GT83VR 7RF
MSI GT83VR 7RF
MSI GT83VR 7RF
MSI GT83VR 7RF
MSI GT83VR 7RF
MSI GT83VR 7RF

Ja, kleinere Geräte bieten aufgrund der Single-GPU-Lösung mit GeForce GTX 1050 Ti, GTX 1060 oder GTX 1070 deutlich weniger Leistung, ob es 2017 aber noch ein derartiger Koloss sein muss, steht zur Debatte. Schließlich genügt schon eine einzelne GTX 1080 für die meisten Ansprüche. Entsprechende 17-Zoll-Notebooks wie die im Artikel aufgeführten Modelle Acer Predator 17 X, Asus G701VIK, MSI GT73VR und Schenker XMG U727 schreien nicht ganz so krass nach Tower-PC. Zumal Letztere mit einem statt zwei Netzteilen auskommen. Kurzum: Das GT83VR eignet sich nur als Desktop-Replacement, das stationär betrieben wird.

Größenvergleich

458 mm 339 mm 69 mm 5.5 kg458 mm 339 mm 69 mm 5.5 kg428 mm 287 mm 49 mm 4.1 kg428 mm 308 mm 47 mm 5 kg423 mm 322 mm 45 mm 4.3 kg429 mm 309 mm 38 mm 4 kg

Hinweis: Bei unserem Testgerät handelte es sich anscheinend um ein Montagsmodell. Einerseits verabschiedete sich während des SD-Kartentests der eingebaute Cardreader und wollte danach nur noch sporadisch funktionieren. Zum anderen trat im Idle-Modus teilweise ein extrem störendes Spulenfiepen auf, was allerdings die komplette Baureihe betreffen könnte. Wegen dieser Probleme muss das GT83VR eine Abwertung von 1 % bei der Gesamtnote und 5 % bei der Lautstärke hinnehmen.

Die Fotos wurden übrigens vom Vorgänger übernommen. Aufgrund der großen Ähnlichkeit sparen wir uns auch eine Analyse des Chassis, der Ausstattung, der Eingabegeräte und der Lautsprecher. Die jeweiligen Infos finden Sie im Test des GT83VR 6RE.

SDCardreader Transfer Speed
average JPG Copy Test (av. of 3 runs)
Asus G701VIK-BA049T
 
168 MB/s ∼100% +20%
MSI GT73VR 7RF-296
 
166 MB/s ∼99% +19%
Schenker XMG U727 2017
 
166 MB/s ∼99% +19%
MSI GT83VR-6RE32SR451
 
157 MB/s ∼93% +12%
MSI GT83VR 7RF-206 Titan SLI
 
140 MB/s ∼83%
Acer Predator 17 X GX-792-76DL
 
79 MB/s ∼47% -44%
maximum AS SSD Seq Read Test (1GB)
Asus G701VIK-BA049T
 
246 MB/s ∼100% +27%
MSI GT73VR 7RF-296
 
224 MB/s ∼91% +15%
Schenker XMG U727 2017
 
207 MB/s ∼84% +7%
MSI GT83VR 7RF-206 Titan SLI
 
194 MB/s ∼79%
MSI GT83VR-6RE32SR451
 
189 MB/s ∼77% -3%
Acer Predator 17 X GX-792-76DL
 
89 MB/s ∼36% -54%
Networking
iperf3 Client (receive) TCP 1 m 4M x10
Schenker XMG U727 2017
Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter
683 MBit/s ∼100% +5%
MSI GT73VR 7RF-296
Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter
682 MBit/s ∼100% +5%
Acer Predator 17 X GX-792-76DL
Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter
681 MBit/s ∼100% +4%
Asus G701VIK-BA049T
Intel Dual Band Wireless-AC 8260
675 MBit/s ∼99% +4%
MSI GT83VR-6RE32SR451
Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter
674 MBit/s ∼99% +3%
MSI GT83VR 7RF-206 Titan SLI
Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter
652 MBit/s ∼95%
iperf3 Client (transmit) TCP 1 m 4M x10
Acer Predator 17 X GX-792-76DL
Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter
628 MBit/s ∼100% +1%
MSI GT73VR 7RF-296
Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter
624 MBit/s ∼99% +1%
MSI GT83VR 7RF-206 Titan SLI
Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter
619 MBit/s ∼99%
MSI GT83VR-6RE32SR451
Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter
597 MBit/s ∼95% -4%
Schenker XMG U727 2017
Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter
584 MBit/s ∼93% -6%
Asus G701VIK-BA049T
Intel Dual Band Wireless-AC 8260
354 MBit/s ∼56% -43%

Software

Wie von MSI-Laptops gewohnt, fällt das Softwareangebot sehr üppig aus. Dreh- und Angelpunkt ist erneut das Dragon Center, welches diverse Features vereint. Gamer freuen sich speziell über den Reiter „Systemtuner“, dessen Turbo-Modus eine Übertaktung der GPU erlaubt (Standard-OC: +100 MHz @Kern, +200 MHz @VRAM).

Unsere Tests wurden alle mit dem Shift-Setting Power Options durchgeführt, das die Windows-Einstellungen verwendet. SLI war jeweils aktiv, der optionale Lüfterbutton (erhöht die Drehzahl zugunsten der Temperaturen) hingegen aus. Als Bildschirm-Setting (True Color) kam der voreingestellte Modus sRGB zum Einsatz, welcher die maximale Leuchtkraft des Panels merklich verringert.

App-Portal
App-Portal
Systemüberwachung
Systemüberwachung
Systemtuner
Systemtuner
mobiles Center
mobiles Center
Werkzeug & Hilfe
Werkzeug & Hilfe
SteelSeries Engine
SteelSeries Engine
True Color
True Color
System Control Manager
System Control Manager
Killer Control Center
Killer Control Center
Nahimic Audio Enhancer
Nahimic Audio Enhancer

Display

Subpixel
Subpixel

Eine der größten Schwachstellen des GT83VR ist in unseren Augen das Full-HD-Display. Und damit meinen wir nicht primär, dass 1.920 x 1.080 Bildpunkte auf 18,4-Zoll recht wenig sind (120 ppi), sondern die Tatsache, dass zwei GTX-1080-GPUs mit dieser Auflösung völlig unterfordert werden. Diese Pixelmenge stemmt schon eine Single-GTX-1080 mehr als anständig, sofern – wie im Falle des GT83VR – nur ein 60-Hz-Panel unterm Rahmen steckt.

237
cd/m²
250
cd/m²
252
cd/m²
237
cd/m²
266
cd/m²
244
cd/m²
235
cd/m²
240
cd/m²
222
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
Samsung 184HL (SDC4C48)
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 266 cd/m² Durchschnitt: 242.6 cd/m² Minimum: 19 cd/m²
Ausleuchtung: 83 %
Helligkeit Akku: 266 cd/m²
Kontrast: 760:1 (Schwarzwert: 0.35 cd/m²)
ΔE Color 3.88 | 0.6-29.43 Ø6
ΔE Greyscale 5.2 | 0.64-98 Ø6.2
91% sRGB (Argyll 3D) 59% AdobeRGB 1998 (Argyll 3D)
Gamma: 2.41
MSI GT83VR 7RF-206 Titan SLI
Samsung 184HL (SDC4C48), 1920x1080, 18.4
MSI GT83VR-6RE32SR451
Samsung 184HL (SDC4C48), 1920x1080, 18.4
Schenker XMG U727 2017
AU Optronics B173ZAN01.0 (AUO109B), 3840x2160, 17.3
Acer Predator 17 X GX-792-76DL
LP173WF4-SPF5 (LGD056D), 1920x1080, 17.3
Asus G701VIK-BA049T
B173HAN01.1 (AUO119D), 1920x1080, 17.3
MSI GT73VR 7RF-296
N173HHE-G32 (CMN1747), 1920x1080, 17.3
Response Times
5%
-16%
-17%
9%
52%
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
38.4 (18.8, 19.6)
37 (13, 24)
4%
44 (14, 30)
-15%
45 (18, 27)
-17%
38 (13, 25)
1%
26 (12, 14)
32%
Response Time Black / White *
24 (14.8, 9.2)
21 (5, 16)
12%
28 (6, 22)
-17%
28 (6, 22)
-17%
20 (4, 16)
17%
7 (4, 3)
71%
PWM Frequency
250 (90)
250 (90)
0%
Bildschirm
20%
31%
14%
15%
-18%
Helligkeit Bildmitte
266
310
17%
362
36%
380
43%
306
15%
307
15%
Brightness
243
277
14%
344
42%
362
49%
299
23%
284
17%
Brightness Distribution
83
84
1%
85
2%
91
10%
91
10%
85
2%
Schwarzwert *
0.35
0.4
-14%
0.35
-0%
0.37
-6%
0.27
23%
0.25
29%
Kontrast
760
775
2%
1034
36%
1027
35%
1133
49%
1228
62%
DeltaE Colorchecker *
3.88
1.83
53%
2.46
37%
4.12
-6%
3.98
-3%
9.65
-149%
Colorchecker DeltaE2000 max. *
8.31
3.92
53%
4.26
49%
8.19
1%
7.29
12%
16.36
-97%
DeltaE Graustufen *
5.2
1.38
73%
2.9
44%
3.95
24%
4.15
20%
10.07
-94%
Gamma
2.41 91%
2.44 90%
2.31 95%
2.47 89%
2.45 90%
2.12 104%
CCT
7680 85%
6723 97%
6120 106%
6539 99%
7386 88%
12145 54%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
59
59
0%
88
49%
55
-7%
58
-2%
75
27%
Color Space (Percent of sRGB)
91
90
-1%
100
10%
84
-8%
89
-2%
100
10%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
13% / 16%
8% / 23%
-2% / 8%
12% / 14%
17% / -6%

* ... kleinere Werte sind besser

Nvidias G-Sync-Technologie, welche für eine ruhigeres Bild ohne Zeilenverschiebungen sorgt, fehlt ebenfalls. Inklusive Dual-GPU-typischer Mikroruckler wirkt das Bild – trotz tendenziell höherer Framerate – spürbar weniger homogen (man könnte auch sagen „smooth“) als bei einem klassischen Single-Chip-Notebook mit G-Sync und/oder 120 Hz. Weil der Markt aktuell wohl keine passenden 18-Zoll-Displays hergibt, kann man die Schuld jedoch nur bedingt auf MSI schieben.

CalMAN: Graustufen
CalMAN: Graustufen
CalMAN: Graustufen (kalibriert)
CalMAN: Graustufen (kalibriert)
CalMAN: Farbsättigung
CalMAN: Farbsättigung
CalMAN: Farbsättigung (kalibriert)
CalMAN: Farbsättigung (kalibriert)
CalMAN: ColorChecker
CalMAN: ColorChecker
CalMAN: ColorChecker (kalibriert)
CalMAN: ColorChecker (kalibriert)
MSI GT83VR vs. sRGB (91 %)
MSI GT83VR vs. sRGB (91 %)
MSI GT83VR vs. AdobeRGB (59 %)
MSI GT83VR vs. AdobeRGB (59 %)

Persönlich würde sich der Autor vom 18-Zoll-Konzept verabschieden und – wenn es ein SLI-System sein soll – im Zuge der baldigen Veröffentlichung von Nvidias Max-Q-Grafikkarten auf ein 17-Zoll-Chassis umschwenken, was MSI vielleicht sowieso plant.

Da beim GT83VR 7RF das Panel des Vorgängers Verwendung findet (Samsung 184HL), sind die meisten Display-Werte ähnlich zum GT83VR 6RE, wobei es wie immer gewisse Produktionsschwankungen gibt. Eine Helligkeit von durchschnittlich 243 cd/m² ist ebenso mittelprächtig wie ein Kontrast von 760:1 und ein Schwarzwert von 0,35 cd/m². Der leichte Blaustich des Panels lässt sich per Kalibrierung beseitigen. Unsere icc-Datei ist weiter oben verlinkt. Die restlichen Vor- und Nachteile des Displays können Sie dem alten Testbericht entnehmen.

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
24 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 14.8 ms steigend
↘ 9.2 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind gut, für anspruchsvolle Spieler könnten der Bildschirm jedoch zu langsam sein.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 34 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten durchschnittlich (24.9 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
38.4 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 18.8 ms steigend
↘ 19.6 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 40 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten durchschnittlich (39.7 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM festgestellt 250 Hz ≤ 90 % Helligkeit

Das Display flackert mit 250 Hz (höchstwahrscheinlich durch Pulsweitenmodulation PWM) bei einer eingestellten Helligkeit von 90 % und darunter. Darüber sollte es zu keinem Flackern kommen.

Die Frequenz von 250 Hz ist relativ gering und daher sollte es bei sensiblen Personen zu Problemen wie Flackern oder Augenbeschwerden führen.

Im Vergleich: 51 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 9370 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

Leistung

Das Leistungskapitel startet mit einer Reihe von System-Screenshots.

Prozessor

Während der bei High-End-Notebooks beliebte Kaby-Lake-Chip Core i7-7820HK unter Last auf 2,9 bis 3,9 GHz kommt, sind es beim Topmodell Core i7-7920HQ zwischen 3,1 und 4,1 GHz. Beiden Vierkernern gemein sind 45 Watt TDP, 8 MB L3-Cache und die Hyper-Threading-Technologie.

Singlecore-Rendering
Singlecore-Rendering
Multicore-Rendering
Multicore-Rendering
GPU-Belastung
GPU-Belastung

Im Gegensatz zu anderen Notebooks verzichtet MSI hier auf eine zusätzliche Übertaktung des Prozessors per Shift-Funktion. Dadurch reiht sich das GT83VR bei den Cinebench-Tests am unteren Ende des Vergleichsfelds ein. Die Konkurrenten verfügen entweder über ein starkes Factory-OC (4,3 GHz @Acer Predator 17 X & Asus G701VIK) oder enthalten gleich eine waschechte Desktop-CPU (Schenker XMG U727). In der Spielepraxis merkt man jedoch keine Auswirkungen. Alle Geräte und Prozessoren meistern auch anspruchsvolle Games mit Bravour.

Cinebench R15
CPU Single 64Bit
Schenker XMG U727 2017
Intel Core i7-7700K
193 Points ∼100% +18%
Acer Predator 17 X GX-792-76DL
Intel Core i7-7820HK
184 Points ∼95% +13%
Asus G701VIK-BA049T
Intel Core i7-7820HK
184 Points ∼95% +13%
MSI GT73VR 7RF-296
Intel Core i7-7820HK
172 Points ∼89% +6%
MSI GT83VR-6RE32SR451
Intel Core i7-6820HK
168 Points ∼87% +3%
MSI GT83VR 7RF-206 Titan SLI
Intel Core i7-7920HQ
163 Points ∼84%
CPU Multi 64Bit
Schenker XMG U727 2017
Intel Core i7-7700K
958 Points ∼100% +18%
Asus G701VIK-BA049T
Intel Core i7-7820HK
899 Points ∼94% +10%
Acer Predator 17 X GX-792-76DL
Intel Core i7-7820HK
874 Points ∼91% +7%
MSI GT73VR 7RF-296
Intel Core i7-7820HK
864 Points ∼90% +6%
MSI GT83VR-6RE32SR451
Intel Core i7-6820HK
842 Points ∼88% +3%
MSI GT83VR 7RF-206 Titan SLI
Intel Core i7-7920HQ
814 Points ∼85%
Cinebench R11.5
CPU Single 64Bit
Schenker XMG U727 2017
Intel Core i7-7700K
2.18 Points ∼100% +17%
Acer Predator 17 X GX-792-76DL
Intel Core i7-7820HK
2.08 Points ∼95% +12%
Asus G701VIK-BA049T
Intel Core i7-7820HK
2.08 Points ∼95% +12%
MSI GT73VR 7RF-296
Intel Core i7-7820HK
1.95 Points ∼89% +5%
MSI GT83VR-6RE32SR451
Intel Core i7-6820HK
1.91 Points ∼88% +3%
MSI GT83VR 7RF-206 Titan SLI
Intel Core i7-7920HQ
1.86 Points ∼85%
CPU Multi 64Bit
Schenker XMG U727 2017
Intel Core i7-7700K
10.59 Points ∼100% +19%
Asus G701VIK-BA049T
Intel Core i7-7820HK
9.91 Points ∼94% +11%
MSI GT73VR 7RF-296
Intel Core i7-7820HK
9.6 Points ∼91% +8%
Acer Predator 17 X GX-792-76DL
Intel Core i7-7820HK
9.55 Points ∼90% +7%
MSI GT83VR-6RE32SR451
Intel Core i7-6820HK
9.3 Points ∼88% +4%
MSI GT83VR 7RF-206 Titan SLI
Intel Core i7-7920HQ
8.9 Points ∼84%

Ob die hohe Leistung über einen längeren Zeitraum gehalten wird, checken wir mit dem Cinebench R15. Im 30-Minuten-Test waren die Ergebnisse sehr konstant, sodass im CPU-Bereich keine Performanceinbrüche zu befürchten sind.

0102030405060708090100110120130140150160170180190200210220230240250260270280290300310320330340350360370380390400410420430440450460470480490500510520530540550560570580590600610620630640650660670680690700710720730740750760770780790800810820Tooltip
Cinebench R15 CPU Multi 64 Bit
Cinebench R10 Rendering Single 32Bit
6169
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 32Bit
24138
Cinebench R11.5 CPU Single 64Bit
1.86 Points
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
8.9 Points
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
163 Points
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
814 Points
Hilfe

System Performance

Trotz des happigen Preises reicht es auch bei den Systembenchmarks nur für einen der unteren Plätze. Mit 5.159 Punkten (Home Score) und 5.487 Punkten (Work Score) siedelt sich das GT83VR 7RF im PCMark 8 zwischen dem Vorgänger und dem Schenker XMG U727 an. Allzu aussagekräftig sind die Ergebnisse allerdings nicht, weil sich die PCMarks sehr stark am Massenspeicher orientieren, der bei Games abseits der Ladezeiten kaum eine Rolle spielt und eher für professionelle Anwender interessant ist (Stichwort Dateiübertragungen etc.).

PCMark 8
Work Score Accelerated v2
Acer Predator 17 X GX-792-76DL
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK, Toshiba NVMe THNSN5512GPU7
6123 Points ∼100% +12%
Asus G701VIK-BA049T
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK, 2x Samsung SM961 MZVPW256HEGL NVMe (RAID 0)
5846 Points ∼95% +7%
MSI GT83VR-6RE32SR451
GeForce GTX 1070 SLI (Laptop), 6820HK, 2x Samsung SM951 MZVPV256HDGL (RAID 0)
5624 Points ∼92% +2%
MSI GT83VR 7RF-206 Titan SLI
GeForce GTX 1080 SLI (Laptop), 7920HQ, 2x Toshiba NVMe THNSN5256GPU7 (RAID 0)
5487 Points ∼90%
Schenker XMG U727 2017
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7700K, Samsung SM961 MZVPW256 m.2 PCI-e
4972 Points ∼81% -9%
Home Score Accelerated v2
Acer Predator 17 X GX-792-76DL
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK, Toshiba NVMe THNSN5512GPU7
5975 Points ∼100% +16%
Asus G701VIK-BA049T
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK, 2x Samsung SM961 MZVPW256HEGL NVMe (RAID 0)
5662 Points ∼95% +10%
MSI GT83VR-6RE32SR451
GeForce GTX 1070 SLI (Laptop), 6820HK, 2x Samsung SM951 MZVPV256HDGL (RAID 0)
5332 Points ∼89% +3%
MSI GT83VR 7RF-206 Titan SLI
GeForce GTX 1080 SLI (Laptop), 7920HQ, 2x Toshiba NVMe THNSN5256GPU7 (RAID 0)
5159 Points ∼86%
Schenker XMG U727 2017
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7700K, Samsung SM961 MZVPW256 m.2 PCI-e
4902 Points ∼82% -5%
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
5159 Punkte
PCMark 8 Work Score Accelerated v2
5487 Punkte
Hilfe

Massenspeicher

Wie es sich für aktuelle High-End-Notebooks gehört, können alle Probanden des Testfelds mit einer pfeilschnellen PCIe/NVMe-SSD im M.2-Format auftrumpfen. Um den Kaufpreis halbwegs zu rechtfertigen, kombiniert MSI zwei 256-GB-Drives von Toshiba zu einem RAID-0-System.

CrystalDiskMark SSDs
CrystalDiskMark SSDs
AS SSD Benchmark SSDs
AS SSD Benchmark SSDs
CrystalDiskMark HDD
CrystalDiskMark HDD
HDTune HDD
HDTune HDD

2.837 MB/s beim sequentiellen Lesen (AS SSD Benchmark) und 1.530 MB/s beim sequentiellen Schreiben sind zwar erstklassig, allerdings schaffen auch einige Single-SSDs wie die Samsung 960 EVO (Schenker XMG P507) vergleichbare Werte. Im CrystalDiskMark fallen die Abstände deutlich größer aus. Hier liegt das GT83VR meilenweit vorne. Abgerundet wird das Paket von einer 1 TB großen 2,5-Zoll-HDD, die mit 7.200 U/Min läuft und aus dem Hause HGST stammt.

MSI GT83VR 7RF-206 Titan SLI
2x Toshiba NVMe THNSN5256GPU7 (RAID 0)
MSI GT83VR-6RE32SR451
2x Samsung SM951 MZVPV256HDGL (RAID 0)
Schenker XMG U727 2017
Samsung SM961 MZVPW256 m.2 PCI-e
Acer Predator 17 X GX-792-76DL
Toshiba NVMe THNSN5512GPU7
Asus G701VIK-BA049T
2x Samsung SM961 MZVPW256HEGL NVMe (RAID 0)
MSI GT73VR 7RF-296
2x Samsung SM951 MZVPV256HDGL (RAID 0)
CrystalDiskMark 3.0
5%
-7%
-16%
19%
13%
Write 4k QD32
512
435.4
-15%
642.4
25%
552.2
8%
699
37%
553.5
8%
Read 4k QD32
634.7
506.3
-20%
754.9
19%
668.6
5%
794.9
25%
657.8
4%
Write 4k
138.9
137.6
-1%
195.6
41%
161.6
16%
133.2
-4%
141.3
2%
Read 4k
40.84
50.14
23%
61.53
51%
43.82
7%
53.69
31%
51.06
25%
Write 512
1788
2352
32%
1073
-40%
1273
-29%
2493
39%
2445
37%
Read 512
1774
1728
-3%
371.4
-79%
898.3
-49%
1499
-16%
1776
0%
Write Seq
2149
2548
19%
1515
-30%
1371
-36%
2690
25%
2572
20%
Read Seq
3045
3284
8%
1781
-42%
1494
-51%
3487
15%
3219
6%
2x Toshiba NVMe THNSN5256GPU7 (RAID 0)
Sequential Read: 3045 MB/s
Sequential Write: 2149 MB/s
512K Read: 1774 MB/s
512K Write: 1788 MB/s
4K Read: 40.84 MB/s
4K Write: 138.9 MB/s
4K QD32 Read: 634.7 MB/s
4K QD32 Write: 512 MB/s

Grafikkarte

Nach dem Motto „doppelt hält besser“ gibt sich MSI nicht mit einer einzelnen GPU zufrieden, sondern verbaut ein SLI-Gespann, das sich aus zwei Pascal-Chips zusammensetzt.

Sport-Modus (Shift-Funktion)
Sport-Modus (Shift-Funktion)
Turbo-Modus (Shift-Funktion)
Turbo-Modus (Shift-Funktion)

Bei synthetischen Grafiktests wie dem 3DMark 13 wischt das GT83VR 7RF mit Single-GTX-1080-Notebooks sprichwörtlich den Boden auf. +76 bis 93 % heißt es im Fire-Strike-Durchlauf. Beim 3DMark 11 sind es immer noch gute +62 bis 78 %.

3DMark - 1920x1080 Fire Strike Graphics
MSI GT83VR 7RF-206 Titan SLI
NVIDIA GeForce GTX 1080 SLI (Laptop)
40636 Points ∼100%
MSI GT83VR-6RE32SR451
NVIDIA GeForce GTX 1070 SLI (Laptop)
35545 Points ∼87% -13%
Asus G701VIK-BA049T
NVIDIA GeForce GTX 1080 (Laptop)
23091 Points ∼57% -43%
Acer Predator 17 X GX-792-76DL
NVIDIA GeForce GTX 1080 (Laptop)
22566 Points ∼56% -44%
Schenker XMG U727 2017
NVIDIA GeForce GTX 1080 (Laptop)
21534 Points ∼53% -47%
MSI GT73VR 7RF-296
NVIDIA GeForce GTX 1080 (Laptop)
21026 Points ∼52% -48%
3DMark 11 - 1280x720 Performance GPU
MSI GT83VR 7RF-206 Titan SLI
NVIDIA GeForce GTX 1080 SLI (Laptop)
50923 Points ∼100%
MSI GT83VR-6RE32SR451
NVIDIA GeForce GTX 1070 SLI (Laptop)
45279 Points ∼89% -11%
Asus G701VIK-BA049T
NVIDIA GeForce GTX 1080 (Laptop)
31412 Points ∼62% -38%
Schenker XMG U727 2017
NVIDIA GeForce GTX 1080 (Laptop)
29426 Points ∼58% -42%
MSI GT73VR 7RF-296
NVIDIA GeForce GTX 1080 (Laptop)
28675 Points ∼56% -44%
Acer Predator 17 X GX-792-76DL
NVIDIA GeForce GTX 1080 (Laptop)
28595 Points ∼56% -44%
3DMark 11 Performance
25018 Punkte
3DMark Ice Storm Standard Score
161549 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
32233 Punkte
3DMark Fire Strike Score
22192 Punkte
Hilfe

Am Taktverhalten gibt es ebenfalls nichts zu meckern. Im Anhang ist unser 60-Minuten-Test mit The Witcher 3 aufgeführt, der zwar über einen gewissen Zeitraum leichte Performanceeinbußen offenlegt (100 - 108 statt 107 - 118 FPS @Full-HD/Ultra), echtes Throttling konnten wir im Spielebetrieb jedoch nicht beobachten. Je nach Shift-Modus erreichen die beiden Grafikchips um die 1.800 MHz (Sport/Power Options) bzw. 1.890 MHz (Turbo).

0123456789101112131415161718192021222324252627282930313233343536373839404142434445464748495051525354555657585960616263646566676869707172737475767778798081828384858687888990919293949596979899100101102103104105106107108109110111112113114115116117118Tooltip
The Witcher 3 ultra

Gaming Performance

Weniger überzeugen kann der Vorsprung im Gaming-Parcours. Wenn man die native Auflösung des Displays zugrundelegt und den Mittelwert aus den 15 getesteten Spielen nimmt (Ultra-Preset), rechnet die Dual-GTX-1080 nur magere 7 % schneller als ein System ohne SLI – und das bei einem Aufpreis von ca. 2.500 Euro im Vergleich zum Acer Predator 17 X und Asus G701VIK. Ein Grund dafür ist, dass der 18-Zöller unter bestimmten Pixelmengen häufig ins CPU-Limit rennt.

The Witcher 3
3840x2160 High Graphics & Postprocessing (Nvidia HairWorks Off)
MSI GT83VR 7RF-206 Titan SLI
GeForce GTX 1080 SLI (Laptop), 7920HQ
89.2 fps ∼100%
Schenker XMG U727 2017
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7700K
50.4 fps ∼57% -43%
1920x1080 Ultra Graphics & Postprocessing (HBAO+)
MSI GT83VR 7RF-206 Titan SLI
GeForce GTX 1080 SLI (Laptop), 7920HQ
115 fps ∼100%
Schenker XMG U727 2017
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7700K
74.9 fps ∼65% -35%
Deus Ex Mankind Divided - 1920x1080 Ultra Preset AA:2xMS AF:8x
MSI GT83VR 7RF-206 Titan SLI
GeForce GTX 1080 SLI (Laptop), 7920HQ
73.3 fps ∼100%
Battlefield 1
3840x2160 High Preset AA:T
MSI GT83VR 7RF-206 Titan SLI
GeForce GTX 1080 SLI (Laptop), 7920HQ
76.7 fps ∼100%
Schenker XMG U727 2017
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7700K
58.7 fps ∼77% -23%
1920x1080 Ultra Preset AA:T
MSI GT83VR 7RF-206 Titan SLI
GeForce GTX 1080 SLI (Laptop), 7920HQ
145 fps ∼100%
Schenker XMG U727 2017
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7700K
132 fps ∼91% -9%
Titanfall 2
3840x2160 High / Enabled AA:TS AF:8x
MSI GT83VR 7RF-206 Titan SLI
GeForce GTX 1080 SLI (Laptop), 7920HQ
74.2 fps ∼100%
Schenker XMG U727 2017
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7700K
56.8 fps ∼77% -23%
1920x1080 Very High (Insane Texture Quality) / Enabled AA:TS AF:16x
MSI GT83VR 7RF-206 Titan SLI
GeForce GTX 1080 SLI (Laptop), 7920HQ
143 fps ∼100%
Schenker XMG U727 2017
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7700K
133 fps ∼93% -7%
Call of Duty Infinite Warfare
3840x2160 High / On AA:FX
MSI GT83VR 7RF-206 Titan SLI
GeForce GTX 1080 SLI (Laptop), 7920HQ
76.1 fps ∼100%
Schenker XMG U727 2017
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7700K
73.1 fps ∼96% -4%
1920x1080 Ultra / On AA:T2X SM
MSI GT83VR 7RF-206 Titan SLI
GeForce GTX 1080 SLI (Laptop), 7920HQ
124 fps ∼100%
Schenker XMG U727 2017
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7700K
122 fps ∼98% -2%
Dishonored 2
3840x2160 High Preset AA:TX
MSI GT83VR 7RF-206 Titan SLI
GeForce GTX 1080 SLI (Laptop), 7920HQ
71.2 fps ∼100%
Schenker XMG U727 2017
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7700K
52.3 fps ∼73% -27%
1920x1080 Ultra Preset AA:TX
Schenker XMG U727 2017
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7700K
88.4 fps ∼100% +14%
MSI GT83VR 7RF-206 Titan SLI
GeForce GTX 1080 SLI (Laptop), 7920HQ
77.4 fps ∼88%
Watch Dogs 2
3840x2160 High Preset
MSI GT83VR 7RF-206 Titan SLI
GeForce GTX 1080 SLI (Laptop), 7920HQ
75.6 fps ∼100%
Schenker XMG U727 2017
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7700K
41.1 fps ∼54% -46%
1920x1080 Ultra Preset
MSI GT83VR 7RF-206 Titan SLI
GeForce GTX 1080 SLI (Laptop), 7920HQ
102 fps ∼100%
Schenker XMG U727 2017
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7700K
75.9 fps ∼74% -26%
Resident Evil 7
3840x2160 High / On AA:FXAA+T
Desktop PC
GeForce GTX 1080 (Desktop), 6700K
59.8 (min: 50) fps ∼100% +6%
MSI GT83VR 7RF-206 Titan SLI
GeForce GTX 1080 SLI (Laptop), 7920HQ
56.3 fps ∼94%
Schenker XMG U727 2017
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7700K
55.6 fps ∼93% -1%
1920x1080 Very High / On AA:FXAA+T
Desktop PC
GeForce GTX 1080 (Desktop), 6700K
176 (min: 155) fps ∼100% +9%
Schenker XMG U727 2017
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7700K
165 fps ∼94% +2%
MSI GT83VR 7RF-206 Titan SLI
GeForce GTX 1080 SLI (Laptop), 7920HQ
162 fps ∼92%
For Honor
3840x2160 High Preset AA:T AF:8x
MSI GT83VR 7RF-206 Titan SLI
GeForce GTX 1080 SLI (Laptop), 7920HQ
108 fps ∼100%
Desktop PC
GeForce GTX 1080 (Desktop), 6700K
60.5 (min: 36) fps ∼56% -44%
Schenker XMG U727 2017
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7700K
53 fps ∼49% -51%
1920x1080 Extreme Preset AA:T AF:16x
MSI GT83VR 7RF-206 Titan SLI
GeForce GTX 1080 SLI (Laptop), 7920HQ
182 fps ∼100%
Desktop PC
GeForce GTX 1080 (Desktop), 6700K
139 (min: 75) fps ∼76% -24%
Schenker XMG U727 2017
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7700K
134 fps ∼74% -26%
Ghost Recon Wildlands
3840x2160 Very High Preset AA:T AF:8x
MSI GT83VR 7RF-206 Titan SLI
GeForce GTX 1080 SLI (Laptop), 7920HQ
65.4 fps ∼100%
Desktop PC
GeForce GTX 1080 (Desktop), 6700K
42.8 (min: 34) fps ∼65% -35%
1920x1080 Ultra Preset AA:T AF:16x
MSI GT83VR 7RF-206 Titan SLI
GeForce GTX 1080 SLI (Laptop), 7920HQ
82.7 fps ∼100%
Desktop PC
GeForce GTX 1080 (Desktop), 6700K
62.6 (min: 54) fps ∼76% -24%
Mass Effect Andromeda
3840x2160 High Preset (Resolution Scale Mode off) AA:T
MSI GT83VR 7RF-206 Titan SLI
GeForce GTX 1080 SLI (Laptop), 7920HQ
60 fps ∼100%
Desktop PC
GeForce GTX 1080 (Desktop), 6700K
44.7 (min: 41) fps ∼75% -25%
1920x1080 Ultra Preset (Resolution Scale Mode off) AA:T
Desktop PC
GeForce GTX 1080 (Desktop), 6700K
94.9 (min: 74) fps ∼100% +14%
MSI GT83VR 7RF-206 Titan SLI
GeForce GTX 1080 SLI (Laptop), 7920HQ
83.6 fps ∼88%
Warhammer 40.000: Dawn of War III
3840x2160 High / On (100 % Gameplay Resolution) AA:High
MSI GT83VR 7RF-206 Titan SLI
GeForce GTX 1080 SLI (Laptop), 7920HQ
79.8 fps ∼100%
Desktop PC
GeForce GTX 1080 (Desktop), 6700K
25.7 (min: 20) fps ∼32% -68%
1920x1080 Maximum / On (100 % Gameplay Resolution) AA:High
MSI GT83VR 7RF-206 Titan SLI
GeForce GTX 1080 SLI (Laptop), 7920HQ
97.4 fps ∼100%
Desktop PC
GeForce GTX 1080 (Desktop), 6700K
73 (min: 60) fps ∼75% -25%
Prey
3840x2160 High Preset AA:2TX SM AF:8x
MSI GT83VR 7RF-206 Titan SLI
GeForce GTX 1080 SLI (Laptop), 7920HQ
83.9 fps ∼100%
Desktop PC
GeForce GTX 1080 (Desktop), 6700K
70.9 (min: 59) fps ∼85% -15%
1920x1080 Very High Preset AA:2TX SM AF:16x
Desktop PC
GeForce GTX 1080 (Desktop), 6700K
141 (min: 124) fps ∼100% 0%
MSI GT83VR 7RF-206 Titan SLI
GeForce GTX 1080 SLI (Laptop), 7920HQ
141 fps ∼100%
Rocket League
3840x2160 High Quality AA:High FX
MSI GT83VR 7RF-206 Titan SLI
GeForce GTX 1080 SLI (Laptop), 7920HQ
169 fps ∼100%
Desktop PC
GeForce GTX 1080 (Desktop), 6700K
106 (min: 98) fps ∼63% -37%
1920x1080 High Quality AA:High FX
Desktop PC
GeForce GTX 1080 (Desktop), 6700K
246 (min: 207) fps ∼100% +6%
MSI GT83VR 7RF-206 Titan SLI
GeForce GTX 1080 SLI (Laptop), 7920HQ
232 fps ∼94%
Dirt 4 - 1920x1080 Ultra Preset AA:4xMS AF:16x
Desktop PC
GeForce GTX 1080 (Desktop), 6700K
109 fps ∼100% +30%
MSI GT83VR 7RF-206 Titan SLI
GeForce GTX 1080 SLI (Laptop), 7920HQ
84.1 fps ∼77%

Richtig Sinn macht die zweite GTX 1080 erst ab 3.840 x 2.160 Pixeln, sprich UHD. Hier wächst der Abstand auf ordentliche 40 %. Dass es nicht mehr sind, hängt mit der fehlenden Dual-GPU-Unterstützung mancher Titel zusammen. Dirt 4, Resident Evil 7 und Call of Duty Infinite Warfare profitierten trotz brandneuem Treiber (ForceWare 382.53) zum Beispiel nicht von der sekundären GPU. Entsprechend bleiben Dual-GPU-Notebooks auch 2017 Nischenprodukte für eine sehr kleine Klientel, die über viel Budget verfügt.

min. mittel hoch max.4K
The Witcher 3 (2015) 18111589.2fps
Deus Ex Mankind Divided (2016) 79.773.3fps
Battlefield 1 (2016) 15714576.7fps
Titanfall 2 (2016) 14414374.2fps
Call of Duty Infinite Warfare (2016) 12412476.1fps
Dishonored 2 (2016) 88.177.471.2fps
Watch Dogs 2 (2016) 11810275.6fps
Resident Evil 7 (2017) 19216256.3fps
For Honor (2017) 194182108fps
Ghost Recon Wildlands (2017) 12282.765.4fps
Mass Effect Andromeda (2017) 8983.660fps
Warhammer 40.000: Dawn of War III (2017) 10097.479.8fps
Prey (2017) 14314183.9fps
Rocket League (2017) 232169fps
Dirt 4 (2017) 13484.1fps

Emissionen

Geräuschemissionen

Neben dem unpassenden Display müssen wir hauptsächlich die Geräuschentwicklung bemängeln. Obwohl das GT83VR ein mächtiges Kühlsystem enthält, wird der 18-Zöller unter Last extrem laut. Knapp 53 dB beim Spieletest (The Witcher 3) und bis zu 59 dB im Stresstest mit den Tools FurMark und Prime95 sind nichts für empfindliche Ohren und können selbst mit Headset oder hoch aufgedrehten Lautsprechern störend sein – auch für „normale“ Nutzer.

Geräuschpegel Idle
Geräuschpegel Idle
Geräuschpegel Last
Geräuschpegel Last
Geräuschpegel Speaker
Geräuschpegel Speaker

Die Konkurrenz verhält sich größtenteils deutlich ruhiger – sei es nun im 3D-Betrieb oder Idle-Modus. Apropos Leerlauf: Die Lüfter sind stets aktiv (mindestens 35 dB) und neigen abhängig von den Energiespar-Settings zum Auftouren Richtung 40 dB.

Lautstärkediagramm

Idle
35 / 38 / 41 dB(A)
DVD
38 / dB(A)
Last
52 / 59 dB(A)
  red to green bar
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   Audix TM1, Arta (aus 15 cm gemessen)   Umgebungsgeräusche: 31 dB(A)
MSI GT83VR 7RF-206 Titan SLI
GeForce GTX 1080 SLI (Laptop), 7920HQ
MSI GT83VR-6RE32SR451
GeForce GTX 1070 SLI (Laptop), 6820HK
Schenker XMG U727 2017
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7700K
Acer Predator 17 X GX-792-76DL
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK
Asus G701VIK-BA049T
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK
MSI GT73VR 7RF-296
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK
Geräuschentwicklung
8%
9%
11%
10%
9%
aus / Umgebung *
31
30
3%
30
3%
30
3%
30
3%
30
3%
Idle min *
35
33
6%
31
11%
33
6%
30
14%
34
3%
Idle avg *
38
34
11%
34
11%
35
8%
31
18%
35
8%
Idle max *
41
35
15%
37
10%
37
10%
36
12%
37
10%
Last avg *
52
48
8%
44
15%
40
23%
47
10%
39
25%
Witcher 3 ultra *
53
51
4%
Last max *
59
57
3%
52
12%
50
15%
56
5%
56
5%

* ... kleinere Werte sind besser

Temperatur

Bei den Temperaturen lässt sich kein pauschales Urteil fällen. Während das Keyboard in jeder Situation erfreulich kühl bleibt (maximal 26 °C), erwärmt sich das Chassis im hinteren Bereich auf bis zu 46 °C (oben) respektive 53 °C (unten). Im Idle-Betrieb ist die Lage wie üblich entspannter. Das Gehäuse pendelt sich auf moderate 25 bis 33 °C ein.

Stresstest
Stresstest
Volllast oben (Optris PI 640)
Volllast oben (Optris PI 640)
Volllast unten (Optris PI 640)
Volllast unten (Optris PI 640)

Ganz und gar nicht zurückhaltend sind die Werte der Komponenten. Im Stresstest erhitzte sich der Core i7-7920HQ auf maximal 100 °C, die beiden GPUs kamen auf bis zu 93 °C. Von Letzteren drosselte eine leicht auf ca. 1.400 MHz (Basiswert der GTX 1080: 1.557 MHz). Die CPU blieb von Throttling verschont.

Max. Last
 46 °C45 °C45 °C 
 44 °C45 °C43 °C 
 26 °C26 °C26 °C 
Maximal: 46 °C
Durchschnitt: 38.4 °C
53 °C45 °C53 °C
50 °C33 °C52 °C
26 °C26 °C29 °C
Maximal: 53 °C
Durchschnitt: 40.8 °C
Netzteil (max.)  50 °C | Raumtemperatur 24 °C | Voltcraft IR-900
(-) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 38.4 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Gaming v7 auf 33.2 °C.
(-) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 46 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 39.6 °C (von 21.6 bis 68.8 °C für die Klasse Gaming v7).
(-) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 53 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 42.2 °C).
(+) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 29.7 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 33.2 °C.
(±) Beim längeren Spielen von The Witcher 3 erhitzt sich das Gerät durchschnittlich auf 35.7 °C. Der Durchschnitt der Klasse ist derzeit 33.2 °C.
(+) Die Handballen und der Touchpad-Bereich sind mit gemessenen 26 °C kühler als die typische Hauttemperatur und fühlen sich dadurch kühl an.
(+) Die durchschnittliche Handballen-Temperatur anderer getesteter Geräte war 28.8 °C (+2.8 °C).
MSI GT83VR 7RF-206 Titan SLI
GeForce GTX 1080 SLI (Laptop), 7920HQ
MSI GT83VR-6RE32SR451
GeForce GTX 1070 SLI (Laptop), 6820HK
Schenker XMG U727 2017
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7700K
Acer Predator 17 X GX-792-76DL
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK
Asus G701VIK-BA049T
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK
MSI GT73VR 7RF-296
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK
Hitze
22%
-8%
3%
4%
12%
Last oben max *
46
35.8
22%
47.5
-3%
44.2
4%
50.9
-11%
39.8
13%
Last unten max *
53
42.8
19%
56
-6%
43
19%
44.6
16%
47.8
10%
Idle oben max *
33
24.7
25%
34.5
-5%
32.4
2%
29.9
9%
27.1
18%
Idle unten max *
29
22.8
21%
33.6
-16%
32.8
-13%
28.8
1%
27.4
6%

* ... kleinere Werte sind besser

Lautsprecher

dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2040.737.32535.233.4313032.54035.438.25028.535.46326.841.88026.550.210026.754.212524.351.716029.358.620025.162.525026.967.33152476.24002380.850020.480.763019.28080018.481.3100017.782.9125017.881.5160017.579.7200017.679.3250017.976315017.774.7400017.776.1500017.772.6630017.669.5800017.569.31000018.469.11250018.465.81600017.463.4SPL30.990.3N1.588median 18.4median 74.7Delta2.47.743.345.238.338.733.332.137.738.727.930.12632.627.641.925.861.224.36423.564.72465.323.373.221.97820.777.719.380.118.88018.978.418.381.818.179.217.973.317.976.817.974.417.975.617.976.617.972.917.874.21871.917.965.817.958.517.753.730.588.81.486.2median 18.1median 74.22.16.2hearing rangehide median Pink NoiseMSI GT83VR 7RF-206 Titan SLISchenker XMG U727 2017
MSI GT83VR 7RF-206 Titan SLI Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (90 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(±) | abgesenkter Bass - 13.4% geringer als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (9.2% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(±) | zu hohe Mitten, vom Median 6.1% abweichend
(+) | lineare Mitten (2.6% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 3% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (3.3% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(+) | hörbarer Bereich ist sehr linear (13.2% Abstand zum Median
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 23% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 7% vergleichbar, 70% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 6%, durchschnittlich ist 17%, das schlechteste Gerät hat 37%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 9% aller getesteten Geräte waren besser, 3% vergleichbar, 89% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Schenker XMG U727 2017 Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (89 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(±) | abgesenkter Bass - 7.7% geringer als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (10.7% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 4.4% abweichend
(+) | lineare Mitten (4.4% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 2.3% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (4.6% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(+) | hörbarer Bereich ist sehr linear (10.4% Abstand zum Median
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 5% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 5% vergleichbar, 90% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 6%, durchschnittlich ist 17%, das schlechteste Gerät hat 37%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 2% aller getesteten Geräte waren besser, 2% vergleichbar, 96% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Frequenzdiagramm im Vergleich (Checkboxen oben an-/abwählbar!)

Energieverwaltung

Der Stromverbrauch erinnert eher an einen Tower-PC. 45 - 62 Watt im Leerlauf werden von den meisten Notebooks massiv unterboten. Das Asus G701VIK genehmigt sich beispielsweise nur 24 - 38 Watt. Bei 3D-Anwedungen mutiert das GT83VR zum wahren Stromfresser. Je nach Programm konnten wir zwischen 178 Watt (3DMark 06), 380 Watt (The Witcher 3) und 586 Watt (Furmark + Prime) messen. So verwundert es auch nicht, dass dem 18-Zöller zwei 330-Watt-Netzteile beiliegen (insgesamt 2,5 kg), die per Adapter zusammengesteckt werden.

Energieaufnahme

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 1.6 / 2 Watt
Idledarkmidlight 45 / 54 / 62 Watt
Last midlight 178 / 586 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy
MSI GT83VR 7RF-206 Titan SLI
GeForce GTX 1080 SLI (Laptop), 7920HQ
MSI GT83VR-6RE32SR451
GeForce GTX 1070 SLI (Laptop), 6820HK
Schenker XMG U727 2017
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7700K
Acer Predator 17 X GX-792-76DL
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK
Asus G701VIK-BA049T
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK
MSI GT73VR 7RF-296
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK
Stromverbrauch
22%
26%
43%
44%
40%
Idle min *
45
32
29%
32
29%
27
40%
24
47%
29
36%
Idle avg *
54
47
13%
43
20%
32
41%
31
43%
35
35%
Idle max *
62
52
16%
51
18%
41
34%
38
39%
40
35%
Last avg *
178
152
15%
138
22%
102
43%
98
45%
94
47%
Last max *
586
366
38%
350
40%
248
58%
320
45%
315
46%
Witcher 3 ultra *
380
279
27%

* ... kleinere Werte sind besser

Akkulaufzeit

Wenig überraschend ergattert die Akkulaufzeit keine gute Note. Selbst bei minimaler Leuchtkraft hält das GT83VR höchstens 2,5 Stunden durch. 2 Stunden in unserem WLAN-Test (Display auf 150 cd/m²) sind ebenfalls bescheiden. Bei einer Mischung aus maximaler Helligkeit und hoher Last muss der Akku nach einer Stunde aufgeben. Ohne Netzteil zocken ist übrigens keine gute Idee. In The Witcher 3 verringerte sich die Leistung um ca. 80 - 90%!

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
2h 26min
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3
1h 58min
Last (volle Helligkeit)
0h 59min
MSI GT83VR 7RF-206 Titan SLI
GeForce GTX 1080 SLI (Laptop), 7920HQ, 75.24 Wh
MSI GT83VR-6RE32SR451
GeForce GTX 1070 SLI (Laptop), 6820HK, 75 Wh
Schenker XMG U727 2017
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7700K, 89 Wh
Acer Predator 17 X GX-792-76DL
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK, 88.8 Wh
Asus G701VIK-BA049T
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK, 93 Wh
MSI GT73VR 7RF-296
GeForce GTX 1080 (Laptop), 7820HK, 75.2 Wh
Akkulaufzeit
-1%
53%
93%
93%
36%
Idle
146
152
4%
222
52%
313
114%
342
134%
WLAN
118
120
2%
168
42%
251
113%
241
104%
160
36%
Last
59
54
-8%
97
64%
90
53%
83
41%
H.264
204
145

Fazit

Pro

+ zukunftssichere Ausstattung (64 GB RAM etc.)
+ mechanische Tastatur mit RGB-Beleuchtung
+ viele Wartungs- und Upgrademöglichkeiten
+ optionale GPU-Übertaktung
+ herausragende Leistung
+ stylishes Touchpad
+ Thunderbolt-Port
+ praktische Tools
+ Blu-ray-Brenner
+ guter Sound
+ SSD-RAID

Contra

- SD-Kartenleser funktioniert nicht zuverlässig (Montagsmodell?).
- grenzwertige Temperaturen von CPU und GPU beim Stesstest
- extrem hoher Geräuschpegel unter Last
- im Idle-Modus häufig starkes Spulenfiepen
- SLI bringt in Full-HD kaum Vorteile.
- Chassis äußerst dick und schwer
- keine UHD/120-Hz-Option
- happiger Energieverbrauch
- sehr kurze Akkulaufzeit
- zwei Netzteile nötig
- ungemein teuer
MSI GT83VR 7RF Titan SLI, Testgerät zur Verfügung gestellt von:
MSI GT83VR 7RF Titan SLI, Testgerät zur Verfügung gestellt von:

Wenn es nur um die Performance geht, liefert das MSI GT83VR eine exzellente Vorstellung ab.

Kaum ein High-End-Notebook hat für moderne Spiele derart viele Reserven – sei es nun auf CPU-, GPU- oder RAM-Seite. Der Preis der fast konkurrenzlosen Leistung ist allerdings nicht nur ein riesiges Loch im Geldbeutel (das Testmodell kostet über 5.000 Euro), sondern auch ein arg wuchtiges und schweres Chassis, das sich nur mit Mühe transportieren lässt.

Hauptkritikpunkte sind jedoch das Display und die Geräuschentwicklung. Bei 1.920 x 1.080 Pixeln und 60 Hz rechnet schon eine Single-GTX-1080 derart flott, dass der Aufpreis für ein SLI-System in keinem Verhältnis zum FPS-Gewinn steht. Dazu müsste das GT83VR mit einem 4K-Panel aufwarten. Die unangenehme Lautstärke im 3D-Betrieb und das nervige Spulenfiepen im Idle-Modus verhindern ebenfalls einen Einzug in die Gaming-Top-10.

Für den Nachfolger wünschen wir uns ein 17-Zoll-Chassis (hier existieren genug 120-Hz- bzw. UHD-Panels) mit – hoffentlich leiseren – Max-Q-Grafikchips und G-Sync-Support. Ein dünnes 18-Zoll-Notebook mit Single-GPU wäre für Nutzer, die möglichst große Displays präferieren, auch eine spannende Lösung.

MSI GT83VR 7RF-206 Titan SLI - 17.06.2017 v6(old)
Florian Glaser

Gehäuse
78 / 98 → 79%
Tastatur
90%
Pointing Device
78%
Konnektivität
68 / 81 → 84%
Gewicht
31 / 10-66 → 38%
Akkulaufzeit
62%
Display
84%
Leistung Spiele
100%
Leistung Anwendungen
98%
Temperatur
81 / 95 → 85%
Lautstärke
40 / 90 → 45%
Audio
90%
Auf- / Abwertung
-1%
Durchschnitt
69%
84%
Gaming - gewichteter Durchschnitt
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Autor: Florian Glaser, 17.06.2017 (Update: 19.06.2017)
Florian Glaser
Florian Glaser - Managing Editor Gaming
In den frühen 90er-Jahren mit MS-DOS und Windows 3.1 aufgewachsen entdeckte ich schon im Kindesalter mein Interesse für den Bereich Computer. Speziell Computerspiele strahlten bereits damals eine große Faszination auf mich aus. Von Monkey Island über Lands of Lore bis hin zu Doom wurde alles gezockt, was man so unter die Finger bekam. Für Notebookcheck bin ich seit 2009 tätig mit Schwerpunkt auf leistungsstarke Gaming-Notebooks.