Notebookcheck

Test Dell G3 15 3579 (i5-8300H, GTX 1050, FHD) Laptop

Allen Ngo (übersetzt von Martin Jungowski), 07.08.2018

Wertorientiert. Dells neue G-Serie richtet sich speziell an Gamer mit schmalem Geldbeutel bei denen die Alienware-Notebooks weit außerhalb des Budgets liegen. Doch während die Performance im Kern stimmt machen sich die vielen Einsparungen dieses günstigen Angebots doch recht schnell bemerkbar.

Als Abkömmling der Inspiron Gaming-Serie hat Dell Anfang des Jahres die G-Serie an Mainstream-Gaming-Laptops vorgestellt. Dem Hersteller zufolge soll die Heraustrennung der Gaming-Laptops aus der Inspiron-Serie dazu führen, dass man zukünftig deutlich mehr unterschiedliche Konfigurationen und Modelle anbieten werden kann. Einen ersten Eindruck dieser neuen Vielfalt bietet die G-Serie schon jetzt - in Größen von 15,6 und 17,3 Zoll gibt es diverse G3-, G5- und G7-Modelle mit einer Vielzahl an Ausstattungsvarianten zur Auswahl.

Unser heutiges Testgerät ist das 15,6-zöllige Einstiegsmodell G3 15 3579 und damit die günstigste derzeit erhältliche Konfiguration (i5-8300H, GTX 1050, 1 TB HDD) der G-Serie. Die Performance dürfte sich mit der des Inspiron 15 7577 die Waage halten, da beide mit GTX 1050, GTX 1050 Ti oder GTX 1060 Max-Q erhältlich sind und sogar über denselben 56-Wh-Akku verfügen. Die günstige G-Serie soll die Enthusiasten-Geräte der Alienware-Serie, die in aller Regel nicht für unter 1,500 Euro erhältlich sind, nach unten abrunden.

Die Konkurrenz für unser Einsteigergerät für 899 Euro ist groß und beinhaltet das Gigabyte Sabre 15G, das HP Pavilion Gaming, Asus-Geräte der Vivobook- und FX/GL-Serien, das Lenovo Legion Y520, die MSI GL/GP-Serien und diverse Acer-Aspire-Geräte. Außerdem empfehlen wir einen Blick auf unseren Test des 17.3-zölligen G3 17, da alle Geräte der G-Serie auf demselben grundlegenden Design aufbauen.

Dell G3 15 3579 (G3 Serie)
Grafikkarte
NVIDIA GeForce GTX 1050 (Notebook) - 4096 MB, Kerntakt: 1354 MHz, Speichertakt: 7008 MHz, GDDR5, 389.01
Hauptspeicher
8192 MB 
, 1333.3 MHz, 19-19-19-43, Single-Channel
Bildschirm
15.6 Zoll 16:9, 1920 x 1080 Pixel 141 PPI, LG Philips LP156WF6, IPS, LGD053F, Dell P/N: 4XK13, spiegelnd: nein
Mainboard
Intel HM370
Massenspeicher
Seagate Mobile HDD 1TB ST1000LX015-1U7172, 1027 GB 
, 5400 U/Min
Soundkarte
Intel Cannon Lake-H/S - cAVS (Audio, Voice, Speech)
Anschlüsse
3 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 1 HDMI, 1 Kensington Lock, Audio Anschlüsse: 3.5 mm combo, Card Reader: SD
Netzwerk
Realtek RTL8168/8111 Gigabit-LAN (10/100/1000MBit), Intel Wireless AC 9462 (b/g/n/ac), Bluetooth 5
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 22.7 x 380 x 258
Akku
56 Wh Lithium-Ion, 4-cell
Betriebssystem
Microsoft Windows 10 Home 64 Bit
Kamera
Webcam: 720p
Sonstiges
Lautsprecher: Stereo, Tastatur: Chiclet, Tastatur-Beleuchtung: ja, Dell Update, Dell Power Manager, Dell Mobile Connect, 12 Monate Garantie
Gewicht
2.53 kg, Netzteil: 604 g
Preis
850 USD

 

Gehäuse

Das G3 15 ordnet sich in Dells Line-Up eine Stufe unterhalb des Inspiron 15 7577 ein. Die “Jet Engine” Lüfterschächte sind Vergangenheit und die gesamte Designsprache ist schlanker, schlichter und minimalistischer. Die Ecken sind abgerundet und das bekannte Dell-Logo erstrahlt in Aquamarin statt dem bekannten Rot.

Leider war es das auch schon mit den Vorzügen gegenüber dem Inspiron 15 7577. Die Kunststoffoberflächen des G3 15 fühlen sich deutlich billiger und dünner an und das billige Plastik der Handballenablage erinnert uns sehr stark an ältere HP-Pavilion-15 oder Omen-15-Notebooks. Unser Testgerät wies zudem etwas ungleichmäßige Spaltmaße an den Ecken des Displays auf. Das neue Gehäuse ist somit definitiv ein Rückschritt wenn es um Festigkeit und Qualität geht.

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Häufige Beschwerden über das Inspiron 15 7577 betreffen Größe und Gewicht. Das G3 15 kontert diese direkt vorab, indem es kleiner, dünner und leichter ist. Es ist sogar etwas kompakter als das Gigabyte Sabre 15. Für ein Einsteiger-Gaming-Notebook ist das G3 15 also definitiv die mobilste Variante im Testfeld.

Maximaler Öffnungswinkel von etwa 150 Grad
Maximaler Öffnungswinkel von etwa 150 Grad
Kein Fingerabdruckleser
Kein Fingerabdruckleser
Ähnlich wie bei älteren Pavilion-Laptops wölbt sich die Unterseite zu den Kanten hin.
Ähnlich wie bei älteren Pavilion-Laptops wölbt sich die Unterseite zu den Kanten hin.
Die glatten Oberflächen ziehen Fingerabdrücke geradezu magisch an.
Die glatten Oberflächen ziehen Fingerabdrücke geradezu magisch an.

Anschlüsse

Das G3 15 bietet exakt dieselben Anschlüsse wie das G3 17. Die Anordnung der Anschlüsse ist exzellent und auf den hinteren Bereich fokussiert. Der HDMI-2.0-Port unterstützt die Ausgabe von 4K60.

Thunderbolt 3 ist optional und war in unserem Testgerät nicht verbaut. Wir verstehen zwar den Wunsch, Thunderbolt 3 aus Kostengründen nicht grundsätzlich überall einzubauen, aber zumindest ein USB-C-Port wäre angebracht gewesen. Im Jahr 2018 wirkt ein Gaming-Notebook ohne USB-C schlichtweg veraltet und überholt.

Vorne: keine Anschlüsse
Vorne: keine Anschlüsse
Links: Strom, HDMI 2.0, RJ-45, 2x USB 3.0, 3,5 mm Audio-Kombo
Links: Strom, HDMI 2.0, RJ-45, 2x USB 3.0, 3,5 mm Audio-Kombo
Hinten: keine Anschlüsse
Hinten: keine Anschlüsse
Rechts: SD-Kartenleser, USB 3.0, Noble Lock
Rechts: SD-Kartenleser, USB 3.0, Noble Lock

SDCardreader

Die Transferraten des integrierten Kartenlesers lagen bei gerade mal 24 MB/s und das Kopieren von 1 GB an Bilddateien von der Karte auf den Desktop dauerte rund 40 Sekunden. Beim XPS 15 dauerte derselbe Vorgang gerade mal 6-8 Sekunden.

Der Kartenleser ist nicht gefedert, so dass eine vollständig eingesteckte Karte zur Hälfte aus dem Slot heraussteht.

SDCardreader Transfer Speed
average JPG Copy Test (av. of 3 runs)
MSI GS63VR 7RG-005
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
181 MB/s ∼100% +624%
Dell Inspiron 15 7000 7577 4K
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
29.77 MB/s ∼16% +19%
Dell G3 15 3579
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
25 MB/s ∼14%
MSI GL63 8RC-069US
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
15.2 MB/s ∼8% -39%
maximum AS SSD Seq Read Test (1GB)
MSI GS63VR 7RG-005
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
204 MB/s ∼100% +749%
Dell Inspiron 15 7000 7577 4K
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
30.97 MB/s ∼15% +29%
Dell G3 15 3579
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
24.02 MB/s ∼12%
MSI GL63 8RC-069US
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
21.77 MB/s ∼11% -9%

Kommunikation

Eine Intel 9462 WLAN-Karte mit Transferraten bis zu 433 Mbit/s kümmert sich um die drahtlose Kommunikation. Die Karte ist ein Ergebnis der notwendigen Sparmaßnahmen, denn die teureren Intel 8260 (867 Mbit/s) und 9260 (1,73 Gbit/s) sind deutlich schneller. Für Gelegenheitsspieler bringt die Karte jedoch keine nennenswerten Nachteile und wir hatten während des gesamten Testzeitraums keine Probleme mit der Verbindungsqualität und -stabilität.

Networking
iperf3 Client (receive) TCP 1 m 4M x10
Dell Inspiron 15 7000 7577 4K
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
648 MBit/s ∼100% +97%
Lenovo Yoga 730-15IKB
Realtek RTL8822BE Wireless LAN 802.11ac PCIe Adapter
616 MBit/s ∼95% +87%
MSI GL63 8RC-069US
Intel Wireless AC 9462
340 MBit/s ∼52% +3%
Dell G3 15 3579
Intel Wireless AC 9462
329 MBit/s ∼51%
iperf3 Client (transmit) TCP 1 m 4M x10
Lenovo Yoga 730-15IKB
Realtek RTL8822BE Wireless LAN 802.11ac PCIe Adapter
650 MBit/s ∼100% +92%
Dell Inspiron 15 7000 7577 4K
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
532 MBit/s ∼82% +57%
Dell G3 15 3579
Intel Wireless AC 9462
339 MBit/s ∼52%
MSI GL63 8RC-069US
Intel Wireless AC 9462
224 MBit/s ∼34% -34%

Jobs

Wir erweitern unser Team und suchen engagierte Redakteure mit besonderen Kenntnissen im Bereich mobiler Technologien.

Zubehör

Abgesehen vom Netzteil und einer Schnellstartanleitung gibt es keinerlei weiteres Zubehör in der Box. Ein Adapter von USB-A auf USB-C wäre nett gewesen, schließlich fehlt dem Basismodell der USB-Typ-C-Port.

Wartung

Die untere Bodenplatte wird von einer Handvoll Kreuzschlitz-Schrauben sowie Plastikclips an den Ecken und Kanten gehalten. Leider sind letztere äußerst widerspenstig, so dass es fast unmöglich ist das Gerät ohne Spezialwerkzeug oder Beschädigungen zu zerlegen. Schafft man es doch, findet man ähnlich wie beim G3 17 auch zwei SO-DIMM-Slots und zwei Massenspeicherschächte vor.

Garantie

Im Preis enthalten ist ein Jahr Abhol- und Reparaturservice, der kostenpflichtig auf bis zu vier Jahre erweitert werden kann. Auch ein Jahr Garantie gegen unbeabsichtigte selbstverursachte Schäden sowie die Premium-Plus-Garantie sind optional erhältlich.

Eingabegeräte

Tastatur

Die Tasten der spritzwassergeschützten Chiclet-Tastatur (ca. 34,5 x 10,3 cm) sind sehr weich, schwammig und somit im Ergebnis sehr leise im Anschlag. Sie hätten durchaus etwas fester sein können und sich eher an der Tastatur der XPS-Serie orientieren sollen. Der Ziffernblock und die Pfeiltasten sind sogar noch schlimmer, da sie deutlich kleiner ausfallen als der Rest. Die Konkurrenz wie zum Beispiel das Gigabyte Sabre 15 bietet da schon viel bessere und knackigere Tastaturen an.

Die blaue Hintergrundbeleuchtung mit den blau-grünen Buchstaben setzt die G-Serie von den Alienware und den älteren Inspiron-Gaming-Modellen ab. Es bietet verglichen mit der Konkurrenz, die allzu häufig auf Rot zurückgreift, eine willkommene Abwechslung.

Touchpad

Das Touchpad (10,5 x 8 cm) ist dem der G3 17 und G5 15 nicht unähnlich. Die Oberfläche ist leicht angeraut, wodurch das Hängenbleiben mit feuchten Fingern minimiert werden soll. Und während das Bewegen des Mauszeigers ausgesprochen gut funktioniert hat, waren die integrierten Tasten nicht tief genug und zudem auch noch ausgesprochen schwammig. Ein knackigeres Feedback hätte einen sehr positiven Einfluss auf den Gesamteindruck gehabt.

Ein Kuriosum konnten wir am rechten Rand des Touchpads feststellen. Vertikale Bewegungen in diesem Bereich wurden manchmal erst umgesetzt, nachdem wir den Finger von der Oberfläche genommen hatten. Das Verhalten war äußerst störend und leider fanden wir in den Einstellungen auch keine Möglichkeit dies abzustellen.

Bei aktivierter Hintergrundbeleuchtung sind die WASD-Tasten etwas heller als der Rest.
Bei aktivierter Hintergrundbeleuchtung sind die WASD-Tasten etwas heller als der Rest.
Tasten und Touchpad sind kurzhubig und schwammig
Tasten und Touchpad sind kurzhubig und schwammig

Display

Wenig überraschend setzt das G3 15 auf exakt dasselbe LG Philips LP156WF6 IPS-Panel wie auch das Inspiron 15 7577. Selbst die Dell-Teilenummer (4XK13) ist bei den beiden 1080p-Modellen identisch. Trotzdem war die Qualität des Bildschirms nur gerade so mittelmäßig. Die Hintergrundbeleuchtung war ausgesprochen schwach und schaffte nur 200 cd/m2. Außerdem war das Kontrastverhältnis kurioserweise niedriger als beim Inspiron 15 7577. Leider sind diese Eigenschaften für Einsteiger-Gaming-Notebooks nicht unüblich und erst die teureren Modelle verfügen über Displays mit über 300 cd/m2 Helligkeit, höheren Bildwiederholraten, niedrigeren Reaktionszeiten und einem höheren Kontrastverhältnis. Wer gerne einen 4K-Bildschirm hätte muss mindestens zur G5-Serie greifen.

Rein subjektiv wirkt das matte Panel sehr sauber und nur minimal körnig. Das etwas ungleichmäßige Blacklight-Bleeding macht sich im Alltag kaum bemerkbar.

Subpixel-Geometrie (141 DPI)
Subpixel-Geometrie (141 DPI)
Leichtes Backlight-Bleeding in den Ecken
Leichtes Backlight-Bleeding in den Ecken
210.2
cd/m²
214.7
cd/m²
222.4
cd/m²
196.1
cd/m²
208.2
cd/m²
212.5
cd/m²
180
cd/m²
182.1
cd/m²
200.8
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 222.4 cd/m² Durchschnitt: 203 cd/m² Minimum: 9.2 cd/m²
Ausleuchtung: 81 %
Helligkeit Akku: 208.2 cd/m²
Kontrast: 612:1 (Schwarzwert: 0.34 cd/m²)
ΔE Color 4.65 | 0.4-29.43 Ø6.3, calibrated: 3.84
ΔE Greyscale 4.1 | 0.64-98 Ø6.5
57.9% sRGB (Argyll 3D) 36.7% AdobeRGB 1998 (Argyll 3D)
Gamma: 2.3
Dell G3 15 3579
LG Philips LP156WF6, IPS, 15.6, 1920x1080
MSI GL63 8RC-069US
LG Philips LP156WF6-SPK6, IPS, 15.6, 1920x1080
Asus FX504GD
AU Optronics B156HTN03.8, TN LED, 15.6, 1920x1080
Dell Inspiron 15 7000 7577 4K
Name: AU Optronics B156ZAN, IPS, 15.6, 3840x2160
Dell Inspiron 15 7000 7577
ID: LG Philips LGD053F, Name: 156WF6, Dell P/N: 4XK13, IPS, 15.6, 1920x1080
Response Times
-4%
3%
-16%
-24%
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
32.4 (14.8, 17.6)
33.6 (16.8, 16.8)
-4%
41.6 (19.6, 22)
-28%
35.2 (17.2, 18)
-9%
41 (20, 21)
-27%
Response Time Black / White *
23.2 (13.2, 10)
24 (13.2, 10.8)
-3%
15.2 (10, 5.2)
34%
28.4 (16, 12.4)
-22%
28 (15, 13)
-21%
PWM Frequency
Bildschirm
6%
-19%
33%
25%
Helligkeit Bildmitte
208.2
286.5
38%
260
25%
322.9
55%
257
23%
Brightness
203
258
27%
241
19%
309
52%
229
13%
Brightness Distribution
81
82
1%
85
5%
90
11%
84
4%
Schwarzwert *
0.34
0.34
-0%
0.55
-62%
0.36
-6%
0.17
50%
Kontrast
612
843
38%
473
-23%
897
47%
1512
147%
DeltaE Colorchecker *
4.65
5.57
-20%
7
-51%
3.99
14%
5.34
-15%
Colorchecker DeltaE2000 max. *
15.99
16.8
-5%
22.52
-41%
8.97
44%
9.99
38%
Colorchecker DeltaE2000 calibrated *
3.84
4.16
-8%
5.27
-37%
DeltaE Graustufen *
4.1
4.6
-12%
6.1
-49%
5.3
-29%
4.82
-18%
Gamma
2.3 104%
2.15 112%
1.97 122%
2.041 118%
2.46 98%
CCT
7352 88%
7564 86%
7894 82%
6941 94%
6587 99%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
36.7
37.4
2%
35.5
-3%
62.9
71%
38
4%
Color Space (Percent of sRGB)
57.9
58.9
2%
61
5%
96.8
67%
60
4%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
1% / 4%
-8% / -16%
9% / 25%
1% / 17%

* ... kleinere Werte sind besser

Die Farbraumabdeckung lag bei gerade mal 37 % AdobeRGB und 58 % sRGB und damit auf dem Niveau eines günstigen Panels. Teure Ultrabooks schaffen meist mehr als 95 % sRGB und können Farben damit natürlicher und tiefer darstellen. Für Gaming-Zwecke reicht das vorliegende Panel jedoch vollkommen aus und wirkt sich nicht negativ auf das Erlebnis aus.

vs. sRGB
vs. sRGB
vs. AdobeRGB
vs. AdobeRGB

Weitergehende Messungen mit dem X-Rite Fotospektrometer ergaben eine Verschiebung der Grautöne und eine insgesamt zu kühle Farbtemperatur. Wir könnten dies zwar mittels Kalibrieren bedeutend verbessern, die Farben wurden jedoch aufgrund der geringen Farbraumabdeckung nicht genauer.

Graustufen (unkalibriert)
Graustufen (unkalibriert)
Sättigung (unkalibriert)
Sättigung (unkalibriert)
ColorChecker (unkalibriert)
ColorChecker (unkalibriert)
Graustufen (kalibriert)
Graustufen (kalibriert)
Sättigung (kalibriert)
Sättigung (kalibriert)
ColorChecker (kalibriert)
ColorChecker (kalibriert)

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
23.2 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 13.2 ms steigend
↘ 10 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind gut, für anspruchsvolle Spieler könnten der Bildschirm jedoch zu langsam sein.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 30 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten besser als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (25.9 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
32.4 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 14.8 ms steigend
↘ 17.6 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 19 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten besser als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (41.4 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM nicht festgestellt

Im Vergleich: 54 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 8821 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

Die Sichtbarkeit im Freien war wegen der niedrigen Helligkeit sehr stark eingeschränkt. Trotz der matten Beschichtung litt das Display unter Spiegelungen und der Bildschirminhalt wirkte verwaschen. Die Blickwinkel waren jedoch hervorragend und wir konnten keinerlei Farbverschiebungen oder Kontrastveränderungen feststellen.

Außeneinsatz an einem hellen bewölkten Tag
Außeneinsatz an einem hellen bewölkten Tag
Außeneinsatz im Schatten
Außeneinsatz im Schatten
Außeneinsatz an einem hellen bewölkten Tag
Außeneinsatz an einem hellen bewölkten Tag
Großzügige IPS-Blickwinkel
Großzügige IPS-Blickwinkel

Performance

Die Hardware ist typisch für ein Einsteiger-Gaming-Notebook. Die verfügbaren CPUs reichen vom i5-8300H bis zum i7-8750H und bei den GPUs reicht die Spanne von der GTX 1050 bis zur GTX 1060 Max-Q. Der i5-8300H unseres Testgeräts ist der direkte Nachfolger des i5-7300HQ, der des Öfteren in günstigen Gaming-Notebooks der Vorgängergeneration anzutreffen war. Wem die Grafikleistung der GTX 1060 Max-Q nicht ausreicht, der muss zur höherwertigen Alienware-Serie greifen.

Prozessor

CineBench R15
CineBench R15

Der Core i5-8300H unseres Testgeräts liefert exakt die Performance, die wir von ihm erwartet hätten. Sie entspricht in etwa der eines i7-7700HQ mit 8 virtuellen Kernen (Hyper-Threading) und oberhalb des i5-7300HQ ohne Hyper-Threading und somit nur 4 Kernen. Der Wechsel auf einen Core i7-8750H würde theoretisch eine Leistungssteigerung von bis zu 40 % mit sich bringen. Für ein Budget-Notebook halten wir diesen Prozessor allerdings für ziemlichen Overkill.

Insgesamt waren die Turbo-Boost-Fähigkeiten des G3 gut, beispielsweise brach die Performance in unserer Cinebench-R15-Schleife um gerade mal 3 % ein.

Weitere Informationen zum Core i5-8300H finden sich auf der diesem Prozessor gewidmeten Seite.

0102030405060708090100110120130140150160170180190200210220230240250260270280290300310320330340350360370380390400410420430440450460470480490500510520530540550560570580590600610620630640650660670680690700710720730740750760770780790800810820830Tooltip
Cinebench R15 CPU Multi 64 Bit
Cinebench R15
CPU Single 64Bit
Asus Chimera G703GI
Intel Core i9-8950HK
206 Points ∼100% +23%
Eurocom Sky X4C
Intel Core i7-8700K
192 Points ∼93% +14%
MSI GT63 Titan 8RG-046
Intel Core i7-8750H
174 Points ∼84% +4%
Dell G3 15 3579
Intel Core i5-8300H
168 Points ∼81%
Durchschnittliche Intel Core i5-8300H
  (151 - 173, n=12)
168 Points ∼81% 0%
Asus FX503VM-EH73
Intel Core i7-7700HQ
156 Points ∼75% -7%
HP Spectre x360 15-ch011nr
Intel Core i7-8550U
149 Points ∼72% -11%
Lenovo Legion Y520-15IKBA-80WY001VGE
Intel Core i5-7300HQ
147 Points ∼71% -12%
Acer Swift 3 SF315-41-R6J9
AMD Ryzen 7 2700U
141 Points ∼68% -16%
Dell Inspiron 15 5579-9672
Intel Core i5-8250U
140 Points ∼68% -17%
Lenovo IdeaPad 720-15IKB
Intel Core i5-7200U
129 Points ∼62% -23%
CPU Multi 64Bit
Eurocom Sky X4C
Intel Core i7-8700K
1359 Points ∼46% +77%
Asus Chimera G703GI
Intel Core i9-8950HK
1312 Points ∼45% +71%
MSI GT63 Titan 8RG-046
Intel Core i7-8750H
1091 Points ∼37% +42%
Durchschnittliche Intel Core i5-8300H
  (604 - 844, n=12)
786 Points ∼27% +2%
Dell G3 15 3579
Intel Core i5-8300H
768 Points ∼26%
Asus FX503VM-EH73
Intel Core i7-7700HQ
733 Points ∼25% -5%
Dell Inspiron 15 5579-9672
Intel Core i5-8250U
557 Points ∼19% -27%
Acer Swift 3 SF315-41-R6J9
AMD Ryzen 7 2700U
530 Points ∼18% -31%
HP Spectre x360 15-ch011nr
Intel Core i7-8550U
523 Points ∼18% -32%
Lenovo Legion Y520-15IKBA-80WY001VGE
Intel Core i5-7300HQ
501 Points ∼17% -35%
Lenovo IdeaPad 720-15IKB
Intel Core i5-7200U
331 Points ∼11% -57%
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
168 Points
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
768 Points
Cinebench R15 OpenGL 64Bit
106.17 fps
Cinebench R15 Ref. Match 64Bit
99.6 %
Hilfe

System Performance

Den PCMark 10 schloss das G3 etwa 20 % langsamer ab als das mit derselben CPU und GPU ausgestattete MSI GL63. Grund war die sehr langsame Seagate-Festplatte unseres Testgeräts. Anwendungen starteten sehr langsam und man konnte die Festplatte häufig ackern hören. Wir raten dringend dazu diese Festplatte unter allen Umständen zu meiden.

PCMark 10 Standard
PCMark 10 Standard
PCMark 8 Home Accelerated
PCMark 8 Home Accelerated
PCMark 8 work Accelerated
PCMark 8 work Accelerated
PCMark 10 - Score
Asus FX503VM-EH73
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, SanDisk SD8SN8U128G1002
4856 Points ∼63% +59%
Lenovo Yoga 730-15IKB
GeForce GTX 1050 (Notebook), 8550U, SK Hynix 512GB M.2 (HFS512GD9TNG)
4347 Points ∼56% +43%
Dell Inspiron 15 7000 7577 4K
GeForce GTX 1060 Max-Q, 7700HQ, SK hynix SC311 M.2
4306 Points ∼55% +41%
Durchschnittliche Intel Core i5-8300H, NVIDIA GeForce GTX 1050 (Notebook)
  (3050 - 4479, n=5)
3938 Points ∼51% +29%
MSI GL63 8RC-069US
GeForce GTX 1050 (Notebook), 8300H, Toshiba HG6 THNSNJ256G8NY
3912 Points ∼50% +28%
Dell G3 15 3579
GeForce GTX 1050 (Notebook), 8300H, Seagate Mobile HDD 1TB ST1000LX015-1U7172
3050 Points ∼39%
PCMark 8
Work Score Accelerated v2
MSI GL63 8RC-069US
GeForce GTX 1050 (Notebook), 8300H, Toshiba HG6 THNSNJ256G8NY
5270 Points ∼81% +7%
Asus FX503VM-EH73
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, SanDisk SD8SN8U128G1002
5174 Points ∼79% +5%
Durchschnittliche Intel Core i5-8300H, NVIDIA GeForce GTX 1050 (Notebook)
  (4922 - 5271, n=5)
5140 Points ∼79% +4%
Dell G3 15 3579
GeForce GTX 1050 (Notebook), 8300H, Seagate Mobile HDD 1TB ST1000LX015-1U7172
4922 Points ∼76%
Lenovo Yoga 730-15IKB
GeForce GTX 1050 (Notebook), 8550U, SK Hynix 512GB M.2 (HFS512GD9TNG)
4382 Points ∼67% -11%
Dell Inspiron 15 7000 7577 4K
GeForce GTX 1060 Max-Q, 7700HQ, SK hynix SC311 M.2
4102 Points ∼63% -17%
Home Score Accelerated v2
Asus FX503VM-EH73
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, SanDisk SD8SN8U128G1002
4940 Points ∼81% +26%
Durchschnittliche Intel Core i5-8300H, NVIDIA GeForce GTX 1050 (Notebook)
  (3886 - 4030, n=5)
3936 Points ∼65% 0%
Dell G3 15 3579
GeForce GTX 1050 (Notebook), 8300H, Seagate Mobile HDD 1TB ST1000LX015-1U7172
3930 Points ∼65%
MSI GL63 8RC-069US
GeForce GTX 1050 (Notebook), 8300H, Toshiba HG6 THNSNJ256G8NY
3927 Points ∼64% 0%
Lenovo Yoga 730-15IKB
GeForce GTX 1050 (Notebook), 8550U, SK Hynix 512GB M.2 (HFS512GD9TNG)
3505 Points ∼58% -11%
Dell Inspiron 15 7000 7577 4K
GeForce GTX 1060 Max-Q, 7700HQ, SK hynix SC311 M.2
3385 Points ∼56% -14%
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
3930 Punkte
PCMark 8 Work Score Accelerated v2
4922 Punkte
Hilfe

Massenspeicher

Intern stehen zwei Speicherschächte zur Verfügung: ein 2,5 Zoll SATA-III-Schacht sowie ein M.2-2280-Slot mit NVMe-Support. Unser Testgerät war mit derselben 1 TB großen Seagate FireCuda ST1000LX015 ausgestattet, die auch im Inspiron 15 7577 steckt. Wenig überraschend waren somit auch die Ergebnisse von HD Tune quasi identisch. Insgesamt war die Performance enttäuschend - selbst die langsamste SATA-III-SSD hätte die Festplatte unseres Testsystems meilenweit abhängt.

Weitere Details finden sich in unserer HDD/SSD-Vergleichstabelle.

CDM 5
CDM 5
HD Tune
HD Tune
Dell G3 15 3579
Seagate Mobile HDD 1TB ST1000LX015-1U7172
Asus VivoBook 15 F510UF-ES71
Seagate Mobile HDD 1TB ST1000LM035
Asus FX504GD
Seagate Mobile HDD 1TB ST1000LX015-1U7172
Dell Latitude 7490
Toshiba KSG60ZMV256G
Dell Inspiron 15 7000 7577
Seagate Mobile HDD 1TB ST1000LX015-1U7172
CrystalDiskMark 5.2 / 6
117%
18%
10992%
3%
Write 4K
0.202
1.283
535%
0.27
34%
79.41
39212%
0.42
108%
Read 4K
0.461
0.493
7%
0.586
27%
27.37
5837%
0.41
-11%
Write Seq
53.48
79.27
48%
86.83
62%
343.9
543%
55.58
4%
Read Seq
107.2
136.7
28%
113.2
6%
472.7
341%
114.3
7%
Write 4K Q32T1
0.882
2.266
157%
0.242
-73%
206
23256%
0.238
-73%
Read 4K Q32T1
1.057
1.068
1%
0.963
-9%
188.3
17715%
0.942
-11%
Write Seq Q32T1
63.74
108.7
71%
98.43
54%
343.3
439%
68.16
7%
Read Seq Q32T1
77.14
143.7
86%
110.2
43%
532.6
590%
69.62
-10%
Seagate Mobile HDD 1TB ST1000LX015-1U7172
Minimale Transferrate: 0.7 MB/s
Maximale Transferrate: 136.2 MB/s
Durchschnittliche Transferrate: 97.5 MB/s
Zugriffszeit: 19.3 ms
Burst-Rate: 103.4 MB/s
CPU Benutzung: 2.6 %

Grafikleistung

Die GeForce GTX 1050 für Notebooks ist  um gerade mal 5-10 % langsamer als dieselbe GPU für Desktops. Verglichen mit der GTX 960M der Vorgängergeneration kann man von einer rund 30 % höheren Performance ausgehen. Die etwas teureren GeForce GTX 1050 Ti oder GTX 1060 Max-Q steigern die Grafikleistung nochmals um 30 respektive 80 %.

Anspruchsvolle Spiele wie Witcher 3 sind in der nativen 1080p-Auflösung des Displays bei verringerten Details (niedrig bis mittel) durchaus gut spielbar. Weitere Informationen zur GeForce GTX 1050 finden sich auf der dieser Seite gewidmeten GPU.

3DMark 11
3DMark 11
Cloud Gate
Cloud Gate
Fire Strike
Fire Strike
3DMark 11
1280x720 Performance Combined
Alienware 15 R4
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop), 8950HK
10700 Points ∼61% +41%
Razer Blade 15 GTX 1060
NVIDIA GeForce GTX 1060 Max-Q, 8750H
8935 Points ∼51% +18%
Asus Strix GL502VY-DS71
NVIDIA GeForce GTX 980M, 6700HQ
8343 Points ∼47% +10%
MSI GV62 8RE-016US
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), 8300H
8215 Points ∼47% +8%
Zotac GeForce GTX 1050 2GB
NVIDIA GeForce GTX 1050 (Desktop), 4790K
7998 Points ∼46% +5%
Dell G3 15 3579
NVIDIA GeForce GTX 1050 (Notebook), 8300H
7598 Points ∼43%
Durchschnittliche NVIDIA GeForce GTX 1050 (Notebook)
  (4446 - 7607, n=36)
6812 Points ∼39% -10%
Alienware 13 R3 (i5-7300HQ, GTX 1050 Ti)
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 7300HQ
6374 Points ∼36% -16%
Asus GL552VW-DH74
NVIDIA GeForce GTX 960M, 6700HQ
5808 Points ∼33% -24%
HP Spectre x360 15-ch011nr
NVIDIA GeForce MX150, 8550U
4296 Points ∼24% -43%
Acer Aspire E5-575G-549D
NVIDIA GeForce GTX 950M, 7200U
4113 Points ∼23% -46%
1280x720 Performance GPU
Alienware 15 R4
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop), 8950HK
23308 Points ∼46% +204%
MSI GV62 8RE-016US
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), 8300H
15101 Points ∼30% +97%
Razer Blade 15 GTX 1060
NVIDIA GeForce GTX 1060 Max-Q, 8750H
14180 Points ∼28% +85%
Asus Strix GL502VY-DS71
NVIDIA GeForce GTX 980M, 6700HQ
12472 Points ∼24% +63%
Alienware 13 R3 (i5-7300HQ, GTX 1050 Ti)
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 7300HQ
10325 Points ∼20% +35%
Zotac GeForce GTX 1050 2GB
NVIDIA GeForce GTX 1050 (Desktop), 4790K
8571 Points ∼17% +12%
Dell G3 15 3579
NVIDIA GeForce GTX 1050 (Notebook), 8300H
7658 Points ∼15%
Durchschnittliche NVIDIA GeForce GTX 1050 (Notebook)
  (6744 - 8223, n=36)
7643 Points ∼15% 0%
Asus GL552VW-DH74
NVIDIA GeForce GTX 960M, 6700HQ
5779 Points ∼11% -25%
HP Spectre x360 15-ch011nr
NVIDIA GeForce MX150, 8550U
4708 Points ∼9% -39%
Acer Aspire E5-575G-549D
NVIDIA GeForce GTX 950M, 7200U
4251 Points ∼8% -44%
3DMark
1920x1080 Fire Strike Graphics
Alienware 15 R4
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop), 8950HK
17675 Points ∼43% +186%
MSI GV62 8RE-016US
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), 8300H
11968 Points ∼29% +94%
Razer Blade 15 GTX 1060
NVIDIA GeForce GTX 1060 Max-Q, 8750H
11315 Points ∼28% +83%
Asus Strix GL502VY-DS71
NVIDIA GeForce GTX 980M, 6700HQ
9608 Points ∼24% +55%
Alienware 13 R3 (i5-7300HQ, GTX 1050 Ti)
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 7300HQ
8066 Points ∼20% +30%
Zotac GeForce GTX 1050 2GB
NVIDIA GeForce GTX 1050 (Desktop), 4790K
6797 Points ∼17% +10%
Dell G3 15 3579
NVIDIA GeForce GTX 1050 (Notebook), 8300H
6183 Points ∼15%
Durchschnittliche NVIDIA GeForce GTX 1050 (Notebook)
  (5329 - 6393, n=37)
6024 Points ∼15% -3%
Asus GL552VW-DH74
NVIDIA GeForce GTX 960M, 6700HQ
4645 Points ∼11% -25%
HP Spectre x360 15-ch011nr
NVIDIA GeForce MX150, 8550U
3622 Points ∼9% -41%
Acer Aspire E5-575G-549D
NVIDIA GeForce GTX 950M, 7200U
3574 Points ∼9% -42%
1280x720 Cloud Gate Standard Graphics
Alienware 15 R4
NVIDIA GeForce GTX 1070 (Laptop), 8950HK
117493 Points ∼64% +198%
MSI GV62 8RE-016US
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), 8300H
82006 Points ∼44% +108%
Razer Blade 15 GTX 1060
NVIDIA GeForce GTX 1060 Max-Q, 8750H
80748 Points ∼44% +105%
Asus Strix GL502VY-DS71
NVIDIA GeForce GTX 980M, 6700HQ
64343 Points ∼35% +63%
Alienware 13 R3 (i5-7300HQ, GTX 1050 Ti)
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 7300HQ
51416 Points ∼28% +31%
Zotac GeForce GTX 1050 2GB
NVIDIA GeForce GTX 1050 (Desktop), 4790K
40922 Points ∼22% +4%
Dell G3 15 3579
NVIDIA GeForce GTX 1050 (Notebook), 8300H
39385 Points ∼21%
Durchschnittliche NVIDIA GeForce GTX 1050 (Notebook)
  (14979 - 39896, n=36)
35910 Points ∼19% -9%
Asus GL552VW-DH74
NVIDIA GeForce GTX 960M, 6700HQ
31747 Points ∼17% -19%
Acer Aspire E5-575G-549D
NVIDIA GeForce GTX 950M, 7200U
22439 Points ∼12% -43%
HP Spectre x360 15-ch011nr
NVIDIA GeForce MX150, 8550U
19900 Points ∼11% -49%
3DMark 11 Performance
7741 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
21325 Punkte
3DMark Fire Strike Score
5640 Punkte
Hilfe
min. mittel hoch max.
BioShock Infinite (2013) 22418416365.4fps
The Witcher 3 (2015) 113.968.939.422fps
Rise of the Tomb Raider (2016) 94.373.539.133fps

Stress Test

Wir lassen jedes Notebook unserem synthetischen Stresstest durchlaufen, um mögliche Schwachstellen und Flaschenhälse im Kühlsystem zu eruieren. Bei Prime95 lief die CPU für die ersten paar Sekunden mit ihrer maximalen Turbo-Boost-Frequenz von 3,9 GHz, bis sie eine Temperatur von 85 °C erreichte. Danach drosselte sie die Taktrate auf 3,5 bis 3,7 GHz, was die Temperatur wieder auf rund 75 °C absinken ließ. Liessen wir Prime95 und FurMark gleichzeitig laufen, drosselte die CPU nicht noch weiter runter. Dafür erreicht sie aber eine Temperatur von bis zu 94 °C.

Die von Witcher 3 erzeugte Last ist deutlich realistischer. In diesem Szenario liefen sowohl CPU als auch GPU mit maximalen Turbo-Taktraten bei verhältnismäßig niedrigen Temperaturen von rund 60 °C.

Auf Akku wird die Leistungsfähigkeit von CPU und GPU selbst dann reduziert, wenn man den Energiesparplan “Höchstleistung” auswählt. Ein Durchlauf von 3DMark 11 auf Akku resultierte in Physics- und Graphics-Ergebnissen von 5.091 und 1.751 Punkten verglichen mit 8.301 und 7.658 Punkten an der Steckdose.

Leerlauf
Leerlauf
Prime95-Stress
Prime95-Stress
Witcher-3-Stress
Witcher-3-Stress
Prime95- und FurMark-Stress
Prime95- und FurMark-Stress
CPU-Takt (GHz) GPU-Takt (MHz) Durchschnittliche CPU-Temperatur (°C) Durchschnittliche GPU-Temperatur (°C)
Prime95-Stress 3,7 -- 76 --
FurMark-Stress -- 1.557 -- 54
Prime95- + FurMark-Stress 3,7 ~1.468 94 77
Witcher-3-Stress 4,0 1.709 ~62 67

Emissionen

Geräuschemissionen

Das Kühlsystem des Dell G3 15 besteht aus zwei Lüftern und zwei Heatpipes. Damit entspricht es dem des G3 17. Im Leerlauf ist es lautlos, aber schon die geringste Aktivität wie Streaming oder das Surfen im Netz lassen die Lüfter anlaufen. Glücklicherweise sind sie bei niedriger Last sehr leise und quasi nicht hörbar.

Höhere Last, wie zum Beispiel Gaming, resultierte in einem Geräuschpegel von 47 dB(A), was selbst für ein Gaming-Notebook laut war. Das MSI GL63 erreichte bei vergleichbarer Last beispielsweise nur 41 dB(A) im Maximum und selbst das ältere und kräftigere Inspiron 15 7577 lief leiser als unser Testgerät.

Basierend auf den von uns ermittelten vergleichsweise niedrigen Kerntemperaturen hätte das G3 15 durchaus noch etwas thermischen Spielraum um die Lautstärke zu senken. Leider ist die Steuerung der Lüfter bei diesem Budget-System aber nicht vorgesehen.

Lautstärkediagramm

Idle
29.8 / 29.8 / 30 dB(A)
Last
38.6 / 49.4 dB(A)
  red to green bar
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   Audix TM1, Arta (aus 15 cm gemessen)   Umgebungsgeräusche: 28 dB(A)
Dell G3 15 3579
GeForce GTX 1050 (Notebook), 8300H, Seagate Mobile HDD 1TB ST1000LX015-1U7172
MSI GL63 8RC-069US
GeForce GTX 1050 (Notebook), 8300H, Toshiba HG6 THNSNJ256G8NY
Lenovo Yoga 730-15IKB
GeForce GTX 1050 (Notebook), 8550U, SK Hynix 512GB M.2 (HFS512GD9TNG)
Dell Inspiron 15 7000 7577 4K
GeForce GTX 1060 Max-Q, 7700HQ, SK hynix SC311 M.2
Alienware 13 R3 (i5-7300HQ, GTX 1050 Ti)
GeForce GTX 1050 Ti (Notebook), 7300HQ, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
Geräuschentwicklung
-2%
2%
3%
4%
aus / Umgebung *
28
28.6
-2%
30.5
-9%
28.5
-2%
29.7
-6%
Idle min *
29.8
28.6
4%
30.5
-2%
28.8
3%
29.7
-0%
Idle avg *
29.8
31.6
-6%
30.5
-2%
29.2
2%
29.7
-0%
Idle max *
30
31.6
-5%
30.5
-2%
29.2
3%
29.7
1%
Last avg *
38.6
38.6
-0%
37.5
3%
34.6
10%
32.7
15%
Witcher 3 ultra *
46.9
40.6
13%
44.1
6%
36.4
22%
Last max *
49.4
56.8
-15%
37.5
24%
49.3
-0%
50
-1%

* ... kleinere Werte sind besser

Temperatur

Witcher-3-Last
Witcher-3-Last

Im Leerlauf waren die Temperaturen in der Mitte der Tastatur und auf der rechten Seite der Handballenablage direkt über der Festplatte am höchsten. Einzelne Hot Spots können beim Gaming locker 40 oder gar 50 °C erreichen. Der Bereich um die WASD-Tasten, die Handballenablagen und das Numpad blieben aber verhältnismäßig kühl. Trotzdem raten wir aufgrund der Ausrichtung der Lüftergitter und der recht hohen Erwärmung der Unterseite in diesen Situationen zu einer ebenen und harten Abstellfläche.

Obwohl unser Inspiron-Testgerät besser ausgestattet war, waren die Hot Spots des G3 definitiv heißer.

Leerlauf (oben)
Leerlauf (oben)
Leerlauf (unten)
Leerlauf (unten)
Witcher-3-Last (oben)
Witcher-3-Last (oben)
Witcher-3-Last (unten)
Witcher-3-Last (unten)
Maximale Last (oben)
Maximale Last (oben)
Maximale Last (unten)
Maximale Last (unten)
Max. Last
 47 °C45 °C33.4 °C 
 38.8 °C46.4 °C32.2 °C 
 24.6 °C25 °C29.8 °C 
Maximal: 47 °C
Durchschnitt: 35.8 °C
38.4 °C52.6 °C61.2 °C
31.4 °C43.4 °C33.6 °C
29.6 °C26.4 °C26 °C
Maximal: 61.2 °C
Durchschnitt: 38.1 °C
Netzteil (max.)  59 °C | Raumtemperatur 22 °C | Fluke 62 Mini IR Thermometer

Lautsprecher

Die Qualität der eingebauten Stereo-Lautsprecher war besser, als wir es von einem Budget-Notebook erwartet hätten. Die Ausgabe ist relativ ausgeglichen und leidet selbst bei hoher Lautstärke nicht unter Störungen, Rauschen oder nennenswertem Scheppern. Natürlich fehlt der Bass erwartungsgemäß komplett. Das G3 15 kommt mit derselben MaxxAudio-Software wie schon das Inspiron 15 7577.

Pink Noise
Pink Noise
Nach unten gerichtete Lautsprecher in den vorderen Ecken
Nach unten gerichtete Lautsprecher in den vorderen Ecken
dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2038.136.12535.537.43133.435.74033.233.25032.433.16333.733803231.810030.730.512529.837.416027.851.120027.655.225026.457.631526.361.240026.164.550025.563.963025.272.480025.173.3100025.266.512502464.9160024.165.1200023.963.5250023.864.3315023.862.3400023.766.5500023.673.2630023.570.9800023.362.21000023.362.81250023.471.31600023.370SPL36.380.4N2.749.4median 24.1Dell G3 15 3579median 64.3Delta1.34.535.335.132.931.831.83236.535.132.428.93328.936.328.848.32761.52752.924.860.92462.822.763.32269.521.267.82174.82075.919.472.718.97117.770.117.86917.671.817.668.117.671.417.673.717.670.417.571.617.671.617.669.617.459.717.583.630.662.51.5median 69.6Apple MacBook 12 (Early 2016) 1.1 GHzmedian 17.84.62.4hearing rangehide median Pink Noise
Frequenzdiagramm (für Vergleiche die Checkboxen oben an-/abwählen)
Dell G3 15 3579 Audio Analyse

(±) | Mittelmäßig laut spielende Lautsprecher (73.26 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 15.5% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (13.3% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 2.8% abweichend
(±) | Linearität der Mitten ist durchschnittlich (7.3% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 3.3% abweichend
(±) | durchschnittlich lineare Hochtöne (9% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (16.3% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 43% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 11% vergleichbar, 46% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 6%, durchschnittlich ist 17%, das schlechteste Gerät hat 37%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 22% aller getesteten Geräte waren besser, 6% vergleichbar, 73% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Apple MacBook 12 (Early 2016) 1.1 GHz Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (83.6 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(±) | abgesenkter Bass - 11.3% geringer als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (14.2% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 2.4% abweichend
(+) | lineare Mitten (5.5% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 2% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (4.5% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(+) | hörbarer Bereich ist sehr linear (9.3% Abstand zum Median
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 2% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 1% vergleichbar, 97% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 8%, durchschnittlich ist 19%, das schlechteste Gerät hat 47%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 2% aller getesteten Geräte waren besser, 0% vergleichbar, 98% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Energiemanagement

Energiebedarf

Prime95 bei Sekunde 20 gestartet. Energiebedarf bleibt konstant und deutet auf eine konsistente CPU-Performance unter maximaler Last hin.
Prime95 bei Sekunde 20 gestartet. Energiebedarf bleibt konstant und deutet auf eine konsistente CPU-Performance unter maximaler Last hin.

Im Leerlauf bei ruhendem Desktop zeigten die Messgeräte abhängig vom gewählten Energiesparplan und der Helligkeit des Bildschirms einen Energiebedarf von zwischen 8 und 13 W. Im Spielebetrieb entsprach der Energiebedarf fast exakt dem des MSI GL63 oder Asus FX504, die beide mit derselben CPU und GPU ausgestattet waren. Interessanterweise benötigte das G3 15 etwas mehr Energie als das kräftigere Inspiron 15 7577.

Bei Maximaler Last wurden vom mittelgroßen (ca. 15 x 7,5 x 2,5 cm) 130-W-Netzteil rund 132 W aus der Steckdose gezogen. Den besser ausgestatteten GTX-1060-Max-Q-Varianten liegt auch ein stärkeres Netzteil mit einer Nennleistung von 180 W bei. Von dieser Tatsachen waren wir ehrlich gesagt ziemlich enttäuscht, schließlich entleert sich der Akku des G3 15 bei extremer Last langsam aber sicher auch dann, wenn es angesteckt ist.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.27 / 0.49 Watt
Idledarkmidlight 7.9 / 9.6 / 13 Watt
Last midlight 93 / 132.7 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy
Dell G3 15 3579
8300H, GeForce GTX 1050 (Notebook), Seagate Mobile HDD 1TB ST1000LX015-1U7172, IPS, 1920x1080, 15.6
MSI GL63 8RC-069US
8300H, GeForce GTX 1050 (Notebook), Toshiba HG6 THNSNJ256G8NY, IPS, 1920x1080, 15.6
Lenovo Yoga 730-15IKB
8550U, GeForce GTX 1050 (Notebook), SK Hynix 512GB M.2 (HFS512GD9TNG), IPS, 3840x2160, 15.6
Asus FX504GD
8300H, GeForce GTX 1050 (Notebook), Seagate Mobile HDD 1TB ST1000LX015-1U7172, TN LED, 1920x1080, 15.6
Dell Inspiron 15 7000 7577 4K
7700HQ, GeForce GTX 1060 Max-Q, SK hynix SC311 M.2, IPS, 3840x2160, 15.6
Stromverbrauch
7%
27%
8%
11%
Idle min *
7.9
7.1
10%
4.8
39%
7.2
9%
5.5
30%
Idle avg *
9.6
9.8
-2%
10.1
-5%
10.2
-6%
10.5
-9%
Idle max *
13
10.4
20%
10.7
18%
10.9
16%
10.9
16%
Last avg *
93
88.8
5%
44
53%
93.3
-0%
72
23%
Last max *
132.7
132.5
-0%
94.7
29%
102.5
23%
130.4
2%
Witcher 3 ultra *
100.6
93.3
7%
95.8
5%
97.4
3%

* ... kleinere Werte sind besser

Akkulaufzeit

Sowohl das G3 15 wie auch das Inspiron 15 7577 verfügen über einen 56-Wh-Akku. Interessanterweise hielt ersteres mit rund 6,5 Stunden in unserem realitätsnahen WLAN-Test länger durch, obwohl die Energiebedarfsmessungen auf das Gegenteil hindeuteten. Hier war das G3 15 deutlich ineffizienter als das Inspiron 15 7577. Vermutlich kommen beim G3 15 zusätzliche Energiesparmaßnahmen zum Einsatz wenn es auf Akku läuft.

Das Aufladen des leeren Akkus auf 100 % dauert etwa zwei Stunden.

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
0h 00min
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3
6h 32min
Last (volle Helligkeit)
2h 10min
Dell G3 15 3579
8300H, GeForce GTX 1050 (Notebook), 56 Wh
MSI GL63 8RC-069US
8300H, GeForce GTX 1050 (Notebook), 41 Wh
Lenovo Yoga 730-15IKB
8550U, GeForce GTX 1050 (Notebook), 51.5 Wh
Asus FX504GD
8300H, GeForce GTX 1050 (Notebook), 48 Wh
Dell Inspiron 15 7000 7577 4K
7700HQ, GeForce GTX 1060 Max-Q, 56 Wh
Asus FX503VM-EH73
7700HQ, GeForce GTX 1060 (Laptop), 64 Wh
Akkulaufzeit
-52%
-34%
-50%
-25%
-39%
Idle
440
697
449
599
340
WLAN
392
255
-35%
370
-6%
223
-43%
322
-18%
276
-30%
Last
130
41
-68%
50
-62%
56
-57%
90
-31%
67
-48%

Pro

+ angenehm niedrige Temperaturen beim Gaming
+ 2 Massenspeicher, 2 SO-DIMM-Slots
+ gute Turbo-Boost-Fähigkeiten
+ niedriger Einstiegspreis
+ gute Akkulaufzeit

Contra

- USB Typ-C und Thunderbolt 3 sind optional
- schwammige Tastatur und Touchpad
- unerträglich lahme 5,400-rpm-HDD
- laute Lüftergeräusche beim Gaming
- Display ist ziemlich dunkel
- langsamer SD-Kartenleser
- billiger Plastik-Eindruck
- schwierig wartbar

Fazit

Im Test: Dell G3 15 3579
Im Test: Dell G3 15 3579

Das Dell G3 ist ein günstiges Gaming-Notebook, das der Hersteller unterhalb der G5-, G7- und Alienware-Serie positioniert. Und genau diesen Eindruck hat es auch hinterlassen, denn es fühlte sich wesentlich billiger und labiler an als das Inspiron 15 7577 des Vorjahrs. Die Handballenablagen aus Plastik, die stark an HP-Pavilion-Notebooks erinnern, die weichen Tasten der Tastatur, das schwammige Trackpad, die schwierige Wartbarkeit, das langsame 1x1-WLAN und das dunkle Display sind sämtlich Anzeichen der notwendigen Sparmaßnahmen. Selbst USB-C wurde gestrichen und ist nur als Option angedacht. Es fällt sehr schwer, all diese Einsparungen zu ignorieren.

Glücklicherweise blieb die Performance davon unbehelligt und war ein echtes Highlight dieses Notebooks. Es war in der Lage, die hohen Turbo-Boost-Taktraten deutlich länger und stabiler zu halten als wir erwartet hätten und blieb dabei zu allem Überfluss auch noch vergleichsweise kühl. Das neue Design ist angesichts des Preises angenehm leichtfüßig und kompakt. Besonders erfreut hat uns die Tatsache, dass die Tage des katastrophal schlechten TN-Panels endlich gezählt zu sein scheinen. Lediglich die vom Lüfter erzeugte Geräuschkulisse könnte noch weiter verbessert werden, denn das G3 war lauter als seine identisch ausgestatteten Konkurrenten.

Trotz der guten Leistungswerte und des günstigen Einstiegspreises von weniger als 900 Euro fällt es uns schwer, dem G3 15 eine Empfehlung auszusprechen. Das ältere Inspiron 15 7577 mit Core i7-7700HQ ist in etwa gleich schnell wie unser Testgerät mit i5-8300H und stellt angesichts dessen die bessere Wahl dar. Es ist zwar größer und schwerer, dafür im Gegenzug aber besser wartbar, leiser, in allen Belangen hochwertiger gebaut und verfügt zusätzlich auch noch über Thunderbolt 3.

Das G3 15 ist Dells günstigstes Gaming-Laptop und versucht erst gar nicht, diese Tatsache zu kaschieren. Das Inspiron 15 7567 und 7577 des Vorjahres sind jedoch in fast allen Belangen besser, insbesondere jetzt wo sie für einen ähnlichen Preis erworben werden können.

Dell G3 15 3579 - 28.07.2018 v6
Allen Ngo

Gehäuse
79 / 98 → 81%
Tastatur
75%
Pointing Device
84%
Konnektivität
43 / 81 → 53%
Gewicht
60 / 10-66 → 89%
Akkulaufzeit
89%
Display
81%
Leistung Spiele
89%
Leistung Anwendungen
93%
Temperatur
85 / 95 → 89%
Lautstärke
84 / 90 → 93%
Audio
46%
Kamera
39 / 85 → 46%
Durchschnitt
73%
79%
Gaming - gewichteter Durchschnitt
Weitere Informationen über unsere Bewertung finden sie hier.

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Autor: Allen Ngo,  7.08.2018 (Update:  7.08.2018)