Notebookcheck

Test Dell XPS 15 9575 (i5-8305G, Vega M GL, FHD) Convertible

Allen Ngo, Felicitas Krohn (übersetzt von Andreas Osthoff), 27.04.2018

Sofortiger XPS-Klassiker. Dell hat viel Vertrauen in die neue Kaby-Lake-G-Plattform und die Maglev-Tastatur für das neue XPS 15 2-in-1. Das Endergebnis fühlt sich vertraut an, allerdings ist das System nun dünner, leiser, kühler und beinahe so schnell wie ein normales XPS 15.

Eines der Highlights auf Dells diesjähriger CES-Vorstellung war das neue XPS 15 Convertible. Es handelt sich zwar nicht um das erste XPS-2-in-1-System oder gar Dells erstes 15,6-Zoll-Convertible, allerdings ist es das erste Notebook, welches speziell für Kaby Lake-G konstruiert wurde. Dell bietet weder GeForce-GPUs noch Intels U- oder HQ-Prozessoren an und setzt damit viel Vertrauen in das neue Hybrid-Produkt, welches aus der ungewöhnlichen Kooperation zwischen Intel und AMD entstanden ist.

Aktuell gibt es das XPS 15 9575 in vier verschiedenen Konfigurationen, die sich hinsichtlich SoC (Core i5-8305G und Core i7-8705G), Bildschirmauflösung (FHD und 4K) und Arbeitsspeicher (8 oder 16 GB DDR4-2400 RAM) unterscheiden. Los geht es aktuell bei 1.800 Euro für unsere Testkonfiguration und das teuerste Modell kostet 2.800 Euro. Zum Vergleich: Das XPS 15 9560 ist schon ab 1.400 Euro erhältlich. Alle Modelle des XPS 15 2-in-1 sind mit der identischen Grafikkarte Radeon RX Vega 870 (4 GB HBM2 VRAM) ausgestattet und im Gegensatz zum normalen XPS 15 ist der Arbeitsspeicher verlötet. Neben dem Einsteigermodell (US-Version), das wir heute testen, werden wir in Zukunft auch noch die anderen Ausstattungsvarianten ausprobieren.

Direkte Konkurrenten für das neue Dell-Convertible sind andere 15,6-Zoll-Modelle wie das HP Spectre x360 15Acer Nitro 5 SpinLenovo Yoga 720Asus Zenbook Flip 15 und das Microsoft Surface Book 2. All diese Systeme bieten ebenfalls die 2-in-1-Funktionalität, sind aber mit dedizierten GPUs (GeForce MX150/1050/1060) ausgestattet, die auf demselben Leistungsniveau liegen.

Bevor wir anfangen, müssen wir noch kurz über das beiliegende Netzteil sprechen, welches in unserem Fall anscheinen defekt war und unser System nicht aufladen konnte. Wir haben für unseren Test daher ein universelles 45-Watt-Netzteil verwendet. Es ist jedoch nicht sinnvoll, Werte wie die Ladezeit oder den Stromverbrauch ohne das Original-Netzteil zu ermitteln, weshalb wir auf diese Aspekte auch nicht weiter eingehen werden.


XPS 15 9575XPS 15 9560
CPUCore i5-8305G, Core i7-8705G (nur Kaby Lake-G)Core i3-7100H, Core i5-7300HQ, Core i7-7700HQ
GPUAMD Radeon RX Vega M GL mit 4 GB HBM2 VRAMintegrierte HD Graphics 630 oder GeForce GTX 1050 mit 4 GB GDDR5 VRAM (Optimus)
RAMaufgelötet, 8 oder 16 GB DDR4-24002x SODIMM, bis zu 32 GB DDR4-2400
BildschirmFHD spiegelnd, 4K-UHD spiegelnd mit 100 % AdobeRGB, immer TouchscreenFHD matt, 4K-UHD spiegelnd mit 100 % AdobeRGB, Touchscreen optional
Speicher1x M.2 2280, aufrüstbar1x M2 2280 + 1x 2,5" SATA-III, aufrüstbar
TastaturMaglev, 0,7 mm Hub, beleuchtetMembran basiert, 1,3 mm Hub, beleuchtet
Touchpadidentisch zum XPS 15 9560Precision-Trackpad
Lautsprecher1W x 2 (Stereo)Stereo
Kameraidentisch zum XPS 15 9560720p, unter dem Display
Anschlüsse2x Thunderbolt 3 (4x-Anbindung), 2x USB Type-C 3.1, microSD, 3,5-mm-Audio, Noble Lock2x USB 3.0 Type-A, 1x HDMI, 1x Thunderbolt 3 (2x-Anbindung), SD-Leser, Noble Lock
Gewichtab 2 kgab 1,8 kg
Dimensionen354 x 235 x 16 mm357 x 235 x 17 mm
UVP1.800 bis 2.800 Euro1.400 bis 2.600 Euro
Dell XPS 15 9575 i5-8305G (XPS 15 9575 Serie)
Grafikkarte
AMD Radeon RX Vega M GL / 870 - 4096 MB, Kerntakt: 1011 MHz, Speichertakt: 700 MHz, HBM2, 1.0.2.1
Hauptspeicher
8192 MB 
, 1200 MHz, 17-17-17-39, Dual-Channel
Bildschirm
15.6 Zoll 16:9, 1920 x 1080 Pixel 141 PPI, 10-point capacitive, Sharp SHP148E, IPS, Name: LQ156M1, Dell P/N: 4xx10, spiegelnd: ja
Mainboard
Intel QM175 (Skylake PCH-H)
Massenspeicher
Toshiba XG5 KXG50ZNV256G, 256 GB 
,
Soundkarte
Intel Skylake PCH-H High Definition Audio Controller
Anschlüsse
4 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 2 Thunderbolt, Audio Anschlüsse: 3.5 mm combo, Card Reader: MicroSD, 1 Fingerprint Reader, Helligkeitssensor, Sensoren: Gyroscope
Netzwerk
Killer Wireless-n/a/ac 1435 Wireless Network Adapter (a/b/g/n = Wi-Fi 4/ac = Wi-Fi 5)
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 16 x 354 x 235
Akku
75 Wh Lithium-Polymer, 6-cell
Betriebssystem
Microsoft Windows 10 Home 64 Bit
Kamera
Webcam: 720p
Sonstiges
Lautsprecher: Stereo 1 W x 2, Tastatur: MagLev chiclet, Tastatur-Beleuchtung: ja, Dell Update, McAfee Anti-Virus, , 12 Monate Garantie
Gewicht
2 kg
Preis
1500 USD
Hinweis: Der Hersteller kann abweichende Bauteile wie Bildschirme, Laufwerke und Speicherriegel mit ähnlichen Spezifikationen unter dem gleichen Modellnamen einsetzen.

 

Gehäuse - Bekanntes XPS-Kleid

Das XPS-15-Convertible behält den eigenständigen matten Look und die glatte Haptik, die wir vom normalen XPS 15 9560 gewohnt sind. Auch die Materialien, inklusive des Alu-Deckels und der Kohlefaser-Handballenauflage sind identisch, was auch für die beeindruckende Stabilität gilt. Verwindungsversuche haben nur minimale Auswirkungen und Baseunit sowie Deckel sind vergleichbar stabil, was nicht bei vielen Laptops/Convertibles der Fall ist.

Die Verarbeitung unseres Testgerätes ist exzellent und es gibt keine Probleme mit unregelmäßigen Spaltmaßen. Lediglich bei Verwindungsversuchen kommt es zu minimalen Knarzgeräuschen. Insgesamt ist die Vorstellung vergleichbar mit dem Spectre x360 15, allerdings sehen wir einen knappen Vorsprung für das XPS 15 9575, welches einen etwas stabileren Eindruck hinterlässt, auch in Bezug auf die Scharniere. Selbst wenn man sehr genau hinsieht, gibt es hier nicht viel zu bemängeln.

Einen kleinen Kritikpunkt haben wir dann aber doch, denn es gibt an der vorderen Kante keine Aussparung, um das Öffnen des Deckels zu erleichtern. Selbst mit beiden Händen fällt es nicht ganz leicht. Die schwarzen Kohlefaser-Oberflächen sind zudem sehr schmutzanfällig, was wir bereits vom XPS 15 kennen. Auch hier dürften die Oberflächen mit der Zeit speckig werden. Im Gegensatz zum kleineren Bruder XPS 13 9370 bietet Dell das XPS 15 9575 leider nicht in der Farbvariante Weiß/Roségold an, bei der Schmutz kein großes Problem darstellt.

Das neue XPS 15 9575 ist minimal dünner als das normale XPS 15 9560 (16 vs. 17 mm), wiegt aber fast genauso viel. Bei der Stellfläche gibt es ebenfalls keine großen Unterschiede, wohingegen das konkurrierende Spectre x360 15 etwas tiefer ausfällt, was an dem größeren oberen Bildschirmrand (bringt Platz für die Webcam) liegt. Mit 2 kg und 15,6-Zoll-Display ist das Convertible aber dennoch zu wuchtig, um regelmäßig als Tablet eingesetzt zu werden. In dem klassischen Betriebsmodus fühlt sich das Gerät am wohlsten.

Den Deckel aus CNC-Aluminium und die Kohlefaser-Handballenauflage kennen wir vom XPS 15 9560
Den Deckel aus CNC-Aluminium und die Kohlefaser-Handballenauflage kennen wir vom XPS 15 9560
Der Power-Button ist gleichzeitig auch ein Fingerabdruckscanner
Der Power-Button ist gleichzeitig auch ein Fingerabdruckscanner
Zusätzliche Lüfteröffnungen für bessere Luftzirkulation
Zusätzliche Lüfteröffnungen für bessere Luftzirkulation
Die beiden Scharniere sind ausreichend straff für den 360-Grad-Aktionsradius
Die beiden Scharniere sind ausreichend straff für den 360-Grad-Aktionsradius
365.8 mm 252.8 mm 20.2 mm 2.1 kg359 mm 229 mm 15.2 mm 1.1 kg357 mm 235 mm 17 mm 2.1 kg355.6 mm 251 mm 17.8 mm 2 kg354 mm 235 mm 16 mm 2 kg343 mm 251 mm 23 mm 1.9 kg349 mm 241 mm 16 mm 1.8 kg

Ausstattung

Man muss sich langsam an die Vorstellung gewöhnen, dass einige neue Laptops komplett auf reguläre USB-A-Schnittstellen verzichten. Trotz des großen 15,6-Zoll-Bildschirms bietet das Convertible ausschließlich USB-C-/Thunderbolt-Anschlüsse sowie einen 3,5-mm-Klinkenstecker. Thunderbolt 3 ist zwar extrem vielseitig, doch für viele Peripheriegeräte wird man nicht um Adapter herumkommen. Hier sind Konkurrenten wie das Spectre x360 15 oder das Acer Nitro 5 flexibler, die neben normalen USB-Buchsen auch noch einen vollwertigen HDMI-Ausgang bieten.

Ein klarer Vorteil ist die PCIe-x4-Anbindung der beiden Thunderbolt-3-Anschlüsse auf der linken Seite. Wir hätten einen TB3-Anschluss pro Seite bevorzugt, damit man bei der Verwendung von Docking-Lösungen flexibler ist. Dennoch wird klar, dass Dell auf externe Dongles wie den DA200 setzt, während die Konkurrenz mehr Anschlusstypen integriert.

Links: Akkuanzeige, microSD, 2x Thunderbolt 3
Links: Akkuanzeige, microSD, 2x Thunderbolt 3
Keine Anschlüsse an der Vorderseite
Keine Anschlüsse an der Vorderseite
Rechts: Noble Lock, 3,5-mm-Audio, 2x USB Type-C 3.1 (mit DisplayPort)
Rechts: Noble Lock, 3,5-mm-Audio, 2x USB Type-C 3.1 (mit DisplayPort)
Keine Anschlüsse an der Rückseite
Keine Anschlüsse an der Rückseite

SD-Kartenleser

Dell hat den vollwertigen SD-Leser gegen ein microSD-Exemplar (Federmechanismus) ausgetauscht. Dieser unterstützt aber den UHS-II-Standard für Transferraten von mehr als 200 MB/s, während viele Konkurrenten wie beispielsweise das LG Gram 13 auf etwa 80 MB/s beschränkt sind. Es dauerte lediglich 7 Sekunden, um einen 1 GB großen Ordner mit Bildern auf das Gerät zu kopieren.

SDCardreader Transfer Speed
average JPG Copy Test (av. of 3 runs)
HP Spectre x360 15t-bl100
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
157.5 MB/s ∼100% +9%
Dell XPS 15 9575 i5-8305G
  (Toshiba Exceria Pro M501 UHS-II)
144 MB/s ∼91%
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
120.5 MB/s ∼77% -16%
maximum AS SSD Seq Read Test (1GB)
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
252.6 MB/s ∼100% +22%
HP Spectre x360 15t-bl100
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
217.6 MB/s ∼86% +5%
Dell XPS 15 9575 i5-8305G
  (Toshiba Exceria Pro M501 UHS-II)
207.77 MB/s ∼82%

Kommunikation

Alle Konfigurationen werden mit dem Killer-1435-WLAN-Modul ausgeliefert, bei dem es sich laut Analyse-Tools um einen Qualcomm-QCA6174-Chip handelt. Das neue XPS 13 9370 nutzt ebenfalls dieses Modul. Während des Tests konnten wir keinerlei Probleme mit der Verbindung feststellen. Weitere Details über spezielle Funktionen der Killer-Karte sind in unserem Test der Killer Wireless-AC 1535 verfügbar.

Networking
iperf3 Client (receive) TCP 1 m 4M x10
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter
648 MBit/s ∼100% +4%
LG Gram 15Z975
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
639 MBit/s ∼99% +3%
Dell XPS 15 9575 i5-8305G
Killer Wireless-n/a/ac 1435 Wireless Network Adapter
623 MBit/s ∼96%
iperf3 Client (transmit) TCP 1 m 4M x10
Dell XPS 15 9575 i5-8305G
Killer Wireless-n/a/ac 1435 Wireless Network Adapter
574 MBit/s ∼100%
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter
529 MBit/s ∼92% -8%
LG Gram 15Z975
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
471 MBit/s ∼82% -18%

Zubehör

Dell hat uns darüber informiert, dass es keinerlei Handbücher in der Verpackung des XPS 15 9575 geben wird, da man sich die Informationen im Internet (hier) herunterladen kann. Ein kostenloser USB-C-Adapter auf Typ-A, Ethernet oder HDMI wäre aber trotzdem schön gewesen, da man nur mit den 4x USB-Type-C-Steckern nicht viel anfangen kann. Solche Adapter sind bei vielen Vergleichsgeräten, beispielsweise von HP oder Asus, oftmals im Lieferumfang enthalten.

Wartung

Wie beim normalen XPS 15 ist die untere Abdeckung mit T5-Schrauben gesichert und beim Abnehmen muss man vorsichtig sein, da die Metallplatte sehr scharfkantig ist. Man erhält Zugang zu der Kühlung, der M.2-2280-SSD und dem Akku. Um an die BIOS-Batterie zu gelangen, muss man aber erst noch eine Abdeckung entfernen. Der Arbeitsspeicher ist hingegen verlötet und lässt sich nicht erweitern.

Das Innenleben wurde für Kaby Lake-G komplett überarbeitet. Die größere Kühlung hat aber auch die geringere Akkukapazität im Vergleich zum XPS 15 9560 zur Folge (97 vs. 75 Wh).
Das Innenleben wurde für Kaby Lake-G komplett überarbeitet. Die größere Kühlung hat aber auch die geringere Akkukapazität im Vergleich zum XPS 15 9560 zur Folge (97 vs. 75 Wh).

Garantie

Das XPS 15 9575 wird mit der üblichen einjährigen Basisgarantie ausgeliefert, die sich gegen Aufpreis aber erweitern und verlängern lässt.

Eingabegeräte - Neue Maglev-Tastatur im XPS-15-Convertible

Tastatur

Die einzigartige und viel gelobte Maglev-Tastatur (beleuchtet) ist Dells Versuch, ein ähnliches Schreibgefühl wie beim MacBook Pro auf einem Windows-Laptop zu ermöglichen. Der Tastenhub ist mit 0,7 mm sehr seicht (1,5 mm beim Spectre x360 15), beim Tippen bekommt man aber dann eine straffe und zufriedenstellende Rückmeldung. Daran muss man sich erst einmal gewöhnen. Die Tippgeräusche sind deutlich leiser und es gibt weniger Klappern als bei vielen Ultrabooks, doch aufgrund des begrenzten Hubes fühlt sich jeder Tastendruck sehr leichtgängig an, trotz des straffen Feedbacks. Man benötigt auch nicht viel Kraft, um den Tastendruck auszulösen, was beim Test zu einigen Fehleingaben geführt hat. Das Tippgefühl würden wir weder besser noch schlechter bewerten als beim XPS 15 9560, da beide Eingaben ihre jeweiligen Vor- und Nachteile haben.

Ein weiterer Nachteil zeigt sich beim Spielen, was sich aufgrund des kurzen Hubes sehr komisch anfühlt. Normale membranbasierte Tasten und mechanische Tasten lassen sich in der Regel weiter herunterdrücken und sind nicht so leichtgängig. Bei den Pfeiltasten sowie der ersten Reihe der Funktionstasten kommt noch hinzu, dass sie enorm dicht zusammengedrängt sind.

Im Vergleich zu traditionellen Eingaben hat die Maglev-Technologie den Vorteil, dass sie sich weniger abnutzt und ein gleichmäßigeres Tippgefühl über die Zeit ermöglicht. Die geringe Höhe der Tasten passt ebenfalls gut zu einem Convertible, da sie im Tablet-Modus dann nicht so weit abstehen. Lenovo umgeht dieses Problem bei einigen ThinkPad-Convertibles mit der versenkbaren Tastatur (Lift'n'Lock).

Touchpad

Dell hat sich dazu entschieden, das Trackpad des XPS 15 9560 unverändert zu übernehmen. Mit Dimensionen von 10,5 x 8 cm liegt es zwischen dem Spectre x360 15 (14 x 6,5 cm) bzw. dem Gram 15 (10,3 x 6,9 cm). Bei der Bedienung erbt es ebenfalls die positiven bzw. negativen Aspekte. Die Gleiteigenschaften sind beispielsweise gut, doch die integrierten Maustasten sind sehr schwammig, weisen einen kurzen Hub auf und produzieren einen recht weiches Klickgeräusch. Wir bevorzugen es, das Pad zum Klicken anzutippen oder einfach den Touchscreen zu verwenden.

Identisches QWERTY-Layout
Identisches QWERTY-Layout
Extrem geringer Tastenhub, an den man sich erst gewöhnen muss
Extrem geringer Tastenhub, an den man sich erst gewöhnen muss

Display - XPS 15 2-in-1 mit FHD- oder 4K-Touchscreen

Das Markenzeichen der XPS-Serie sind die dünnen Bildschirmränder, die an den drei Seiten gerade einmal 4,7 mm breit sind. Das IPS-Panel stammt erneut von Sharp und die Bildqualität liegt praktisch auf dem Niveau des normalen XPS 15. Texte und Bilder sind scharf und sehr plastisch, da die Schicht aus Gorilla Glas 4 sehr dünn ausfällt. Der Hersteller bewirbt das Gerät mit einer Helligkeit von 400 cd/m², was wir durch unsere eigenen Messungen bestätigen können. Das Kontrastverhältnis ist mit beinahe 1.200:1 ebenfalls sehr hoch. Unabhängig von der nativen Auflösung bekommt man ein tolles Display.

Zu den beiden Schwachstellen gehören die spiegelnde Oberfläche sowie die geringen Reaktionszeiten (Schwarz-Weiß/Grau-Grau). Laut Dell handelt es sich zwar um eine "Anti-Reflexionsbeschichtung", doch mit einem wirklich matten Panel kann man es nicht vergleichen. Die Reaktionszeiten sind deutlich langsamer als bei der Konkurrenz (LG Gram 15, Surface Book 2, MacBook Pro 15), was auch zu mehr Ghosting führt. Diese Punkte kennen wir bereits von anderen XPS-Modellen, inklusive des neuen XPS 13 9370. Screen-Bleeding ist im unteren Bereich vorhanden, aber nicht sehr stark ausgeprägt. Im Alltag sollte es keine Einschränkungen geben.

Der helle und scharfe Touchscreen bleibt ein Highlight der XPS-Baureihe
Der helle und scharfe Touchscreen bleibt ein Highlight der XPS-Baureihe
Sehr schmale Bildschirmränder führen zu komischer Platzierung der Webcam
Sehr schmale Bildschirmränder führen zu komischer Platzierung der Webcam
Leichtes Screen-Bleeding an der unteren Kante
Leichtes Screen-Bleeding an der unteren Kante
RGB Subpixel-Anordnung (141 DPI)
RGB Subpixel-Anordnung (141 DPI)
380.2
cd/m²
380.4
cd/m²
363.3
cd/m²
397.8
cd/m²
418.5
cd/m²
399.9
cd/m²
394
cd/m²
390.1
cd/m²
396.7
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
Sharp SHP148E
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 418.5 cd/m² Durchschnitt: 391.2 cd/m² Minimum: 19.58 cd/m²
Ausleuchtung: 87 %
Helligkeit Akku: 418.5 cd/m²
Kontrast: 1196:1 (Schwarzwert: 0.35 cd/m²)
ΔE Color 3.5 | 0.6-29.43 Ø6, calibrated: 2.51
ΔE Greyscale 5.3 | 0.64-98 Ø6.2
92.1% sRGB (Argyll 3D) 57.9% AdobeRGB 1998 (Argyll 3D)
Gamma: 2.2
Dell XPS 15 9575 i5-8305G
Sharp SHP148E, IPS, 15.6, 1920x1080
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
IGZO IPS, 15.6, 3840x2160
HP Spectre x360 15t-bl100
BOE06C3, IPS, 15.6, 3840x2160
LG Gram 15Z975
ID: LGD052A, Name: LG Philips LP156WFA-SPC1, IPS, 15.6, 1920x1080
Microsoft Surface Book 2 15
LG Philips LGD0554, IPS, 15, 3240x2160
Apple MacBook Pro 15 2017 (2.9 GHz, 560)
15.4, 2880x1800
Response Times
-6%
14%
32%
720%
22%
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
53.6 (26, 27.6)
57.2 (27.2, 30)
-7%
41.2 (23.2, 18)
23%
35.2 (19.6, 15.6)
34%
37.6 (18, 19.6)
30%
42.4 (20.4, 22)
21%
Response Time Black / White *
36.4 (19.2, 17.2)
39.2 (23.6, 15.6)
-8%
29.6 (16.4, 13.2)
19%
25.6 (14.8, 10.8)
30%
22.4 (11.2, 11.2)
38%
28 (14.8, 13.2)
23%
PWM Frequency
1000 (25)
961.5
-4%
1000
0%
21930 (50)
2093%
Bildschirm
-5%
-7%
-19%
29%
31%
Helligkeit Bildmitte
418.5
370.1
-12%
338.7
-19%
273
-35%
446
7%
534
28%
Brightness
391
356
-9%
325
-17%
276
-29%
444
14%
502
28%
Brightness Distribution
87
87
0%
91
5%
89
2%
89
2%
86
-1%
Schwarzwert *
0.35
0.37
-6%
0.28
20%
0.22
37%
0.25
29%
0.31
11%
Kontrast
1196
1000
-16%
1210
1%
1241
4%
1784
49%
1723
44%
DeltaE Colorchecker *
3.5
5.3
-51%
4.9
-40%
4.77
-36%
1.7
51%
1.8
49%
Colorchecker DeltaE2000 max. *
7.57
9.9
-31%
8.7
-15%
10.76
-42%
2.7
64%
3.8
50%
Colorchecker DeltaE2000 calibrated *
2.51
DeltaE Graustufen *
5.3
4.6
13%
5.5
-4%
8.6
-62%
1.7
68%
2.4
55%
Gamma
2.2 100%
2.31 95%
2.08 106%
1.7 129%
2.11 104%
2.27 97%
CCT
7500 87%
6284 103%
7498 87%
6678 97%
6384 102%
6563 99%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
57.9
88.3
53%
63.5
10%
50.2
-13%
58.6
1%
77.92
35%
Color Space (Percent of sRGB)
92.1
100
9%
86.92
-6%
76.9
-17%
92.9
1%
99.94
9%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
-6% / -5%
4% / -2%
7% / -11%
375% / 188%
27% / 29%

* ... kleinere Werte sind besser

Die Farbraumabdeckung liegt bei 92 % sRGB und 58 % AdobeRGB. Das optionale 4K-Display verspricht eine vollständige AdobeRGB-Abdeckung für noch sattere und genauere Farben als bei unserem FHD-Testgerät. Hier gibt es aber auch noch günstigere Panels, wie sie beispielsweise in Mittelklasse-Geräten wie dem LG Gram 15 zum Einsatz kommen. Daher eignet sich das XPS 15 2-in-1 besser für professionelle Nutzer, die Wert auf eine genaue Farbdarstellung legen.

vs. sRGB
vs. sRGB
vs. AdobeRGB
vs. AdobeRGB
vs. XPS 15 (FHD)
vs. XPS 15 (FHD)

Unsere weiteren Messungen ergeben, dass die Farben und auch die Graustufen werksseitig nicht so genau sind wie beispielsweise beim Surface Book 2 oder MacBook Pro 15. Mit unserer Kalibrierung können wir aber die zu warme Farbtemperatur und auch die Delta-E-Abweichungen korrigieren. Blau und Gelb weisen über viele Sättigungslevel die größten Abweichungen auf, während Rot bei 100 % (255, 0, 0) am ungenauesten ist. Wir empfehlen die Installation unseres ICC-Profils, falls man das Panel nicht selbst kalibrieren kann.

Graustufen vor der Kalibrierung
Graustufen vor der Kalibrierung
Sättigung vor der Kalibrierung
Sättigung vor der Kalibrierung
ColorChecker vor der Kalibrierung
ColorChecker vor der Kalibrierung
Graustufen nach der Kalibrierung
Graustufen nach der Kalibrierung
Sättigung nach der Kalibrierung
Sättigung nach der Kalibrierung
ColorChecker nach der Kalibrierung
ColorChecker nach der Kalibrierung

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
36.4 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 19.2 ms steigend
↘ 17.2 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 93 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten schlechter als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (24.8 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
53.6 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 26 ms steigend
↘ 27.6 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 88 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten schlechter als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (39.5 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM festgestellt 1000 Hz ≤ 25 % Helligkeit

Das Display flackert mit 1000 Hz (höchstwahrscheinlich durch Pulsweitenmodulation PWM) bei einer eingestellten Helligkeit von 25 % und darunter. Darüber sollte es zu keinem Flackern kommen.

Die Frequenz von 1000 Hz ist sehr hoch und sollte daher auch bei empfindlichen Personen zu keinen Problemen führen.

Im Vergleich: 51 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 9331 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

Im Freien kann man den Bildschirminhalt sehr gut ablesen, zumindest im Schatten und bei der maximalen Bildschirmhelligkeit. Es kommt zwar zu Reflexionen, aber die stören nicht weiter. Bei direkter Sonneneinstrahlung dunkelt der Inhalt aber schnell ab und die Reflexionen nehmen Überhand. In sehr hellen Umgebungen wird es also schwierig das Gerät zu verwenden, unabhängig von der Helligkeitsstufe oder der Orientierung des Bildschirms. Die Blickwinkelstabilität ist aber sehr gut, und selbst aus extremen Winkeln verändern sich die Farben oder der Kontrast nur unwesentlich.

Direkte Sonneneinstrahlung
Direkte Sonneneinstrahlung
Im Schatten
Im Schatten
Direkte Sonneneinstrahlung
Direkte Sonneneinstrahlung
Weite IPS-Blickwinkel
Weite IPS-Blickwinkel

Leistung - Kaby Lake-G enttäuscht nicht

Das XPS 15 9575 ist das erste Notebook mit dem 65-Watt Quad-Core Core i5-8305G. Der schnellere Core i7-8705G ist in teureren Versionen des XPS und auch im Spectre x360 15 erhältlich, während der nochmals schnellere Core i7-8809G (100 Watt) aktuell nur im Hades Canyon NUC erhältlich ist. Die Kaby-Lake-G-Prozessoren richten sich primär an Mainstream-Gamer und konkurrieren mit dedizierten GPUs wie der GeForce 950M oder GeForce 1050. Die Leistung des Prozessors ist vergleichbar mit einer Intel-CPU der HQ-Baureihe.

Die Grafikkarte ist stets die Radeon RX Vega M GL mit 4 GB HBM2-Speicher, da die schnellere RX Vega M GH dem Core i7-8809G (100 Watt) vorbehalten ist. Die integrierte HD Graphics 630 ist auch hier verfügbar und unabhängig von der AMD-GPU. Interessanterweise kommt die Radeon-Software im Gegensatz zum i7-8809G (Hades Canyon NUC) ohne die WattMan Überwachung-Tools daher.

Der Arbeitsspeicher ist fest mit dem Mainboard verlötet. Wer also viele Anwendungen parallel ausführt, sollte sich lieber für ein Modell mit 16 anstelle von 8 GB entscheiden; Modelle mit 32 GB sind nicht verfügbar.

Prozessor

Die reine Rechenleistung liegt je nach Anzahl der aktiven Kerne rund 12-20 % hinter dem Core i7-8809G und rund 5 % hinter dem überaus beliebten Core i7-8550U. Das bedeutet, sowohl der 15 Watt i7-8550U als auch der 45 Watt i7-7700HQ liegen knapp vor dem 65 Watt i5-8305G. Ein großer Teil des Verbrauchsfensters geht also auf das Konto der dedizierten Radeon-GPU. Laptop-Spieler und Besitzer des XPS 15 haben bereits eine gute Vorstellung von der Leistung des Prozessors, die in etwa auf dem Niveau des Core i7-6700HQ und i7-7700HQ liegt. Die neuen Hexa-Core-Modelle aus der Coffee-Lake-H-Serie wie der i7-8750H, die wir auch in dem neuen XPS 15 erwarten, sind in Multi-Thread-Anwendungen bis zu 70 % schneller.

Unsere Cinebench-Multi-Schleife ermittelt im ersten Durchgang 709 Punkte und pendelt sich dann bei stabilen 670 Punkten ein (-6 %). Der Prozessor kann seinen vollen Turbo-Boost also nicht aufrechterhalten, doch der Leistungsverlust ist gering und daher in der Praxis auch kaum spürbar. Bei solch einem dünnen Gerät hätten wir eigentlich mit einem größeren Defizit gerechnet.

Weitere technische Informationen und Benchmarks zum Core i5-8305G sind in unserer Techniksektion verfügbar.

Cinebench R10 32 Bit
Cinebench R10 32 Bit
Cinebench R11.5 64 Bit
Cinebench R11.5 64 Bit
Cinebench R15
Cinebench R15
0102030405060708090100110120130140150160170180190200210220230240250260270280290300310320330340350360370380390400410420430440450460470480490500510520530540550560570580590600610620630640650660670680690700710Tooltip
Cinebench R15 CPU Multi 64 Bit
Cinebench R15
CPU Single 64Bit
Eurocom Sky X4C
Intel Core i7-8700K
192 Points ∼88% +22%
Intel Hades Canyon NUC8i7HVK
Intel Core i7-8809G
178 Points ∼82% +13%
Lenovo ThinkPad T480s-20L8S02E00
Intel Core i7-8550U
170 Points ∼78% +8%
Asus Zephyrus M GM501
Intel Core i7-8750H
170 Points ∼78% +8%
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
Intel Core i7-7700HQ
157 Points ∼72% 0%
Dell XPS 15 9575 i5-8305G
Intel Core i5-8305G
157 Points ∼72%
Razer Blade (2016) FHD
Intel Core i7-6700HQ
149 Points ∼68% -5%
MSI GP62-2QEi781FD
Intel Core i7-5700HQ
143 Points ∼66% -9%
LG Gram 13Z980-A
Intel Core i5-8250U
143 Points ∼66% -9%
HP Envy x360 15-bq102ng
AMD Ryzen 5 2500U
142 Points ∼65% -10%
Asus ROG Strix GL702ZC-GC204T
AMD Ryzen 5 1600
140 Points ∼64% -11%
Dell Inspiron 15 7000 7577
Intel Core i5-7300HQ
131 Points ∼60% -17%
CPU Multi 64Bit
Eurocom Sky X4C
Intel Core i7-8700K
1359 Points ∼31% +100%
Asus Zephyrus M GM501
Intel Core i7-8750H
1168 Points ∼27% +72%
Asus ROG Strix GL702ZC-GC204T
AMD Ryzen 5 1600
1129 Points ∼26% +66%
Intel Hades Canyon NUC8i7HVK
Intel Core i7-8809G
864 Points ∼20% +27%
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
Intel Core i7-7700HQ
735 Points ∼17% +8%
Lenovo ThinkPad T480s-20L8S02E00
Intel Core i7-8550U
723 Points ∼17% +6%
MSI GP62-2QEi781FD
Intel Core i7-5700HQ
682 Points ∼16% 0%
Dell XPS 15 9575 i5-8305G
Intel Core i5-8305G
681 Points ∼16%
Razer Blade (2016) FHD
Intel Core i7-6700HQ
678 Points ∼15% 0%
HP Envy x360 15-bq102ng
AMD Ryzen 5 2500U
618 Points ∼14% -9%
LG Gram 13Z980-A
Intel Core i5-8250U
523 Points ∼12% -23%
Dell Inspiron 15 7000 7577
Intel Core i5-7300HQ
514 Points ∼12% -25%
Cinebench R11.5
CPU Single 64Bit
Eurocom Sky X4C
Intel Core i7-8700K
2.16 Points ∼89% +21%
Intel Hades Canyon NUC8i7HVK
Intel Core i7-8809G
1.99 Points ∼82% +11%
Lenovo ThinkPad T480s-20L8S02E00
Intel Core i7-8550U
1.94 Points ∼80% +8%
Asus Zephyrus M GM501
Intel Core i7-8750H
1.92 Points ∼79% +7%
Dell XPS 15 9575 i5-8305G
Intel Core i5-8305G
1.79 Points ∼73%
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
Intel Core i7-7700HQ
1.78 Points ∼73% -1%
Razer Blade (2016) FHD
Intel Core i7-6700HQ
1.68 Points ∼69% -6%
MSI GP62-2QEi781FD
Intel Core i7-5700HQ
1.66 Points ∼68% -7%
LG Gram 13Z980-A
Intel Core i5-8250U
1.62 Points ∼66% -9%
HP Envy x360 15-bq102ng
AMD Ryzen 5 2500U
1.61 Points ∼66% -10%
Asus ROG Strix GL702ZC-GC204T
AMD Ryzen 5 1600
1.55 Points ∼64% -13%
Dell Inspiron 15 7000 7577
Intel Core i5-7300HQ
1.52 Points ∼62% -15%
CPU Multi 64Bit
Eurocom Sky X4C
Intel Core i7-8700K
14.98 Points ∼34% +101%
Asus Zephyrus M GM501
Intel Core i7-8750H
13.29 Points ∼30% +78%
Asus ROG Strix GL702ZC-GC204T
AMD Ryzen 5 1600
12.5 Points ∼28% +67%
Intel Hades Canyon NUC8i7HVK
Intel Core i7-8809G
9.41 Points ∼21% +26%
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
Intel Core i7-7700HQ
8.14 Points ∼18% +9%
Lenovo ThinkPad T480s-20L8S02E00
Intel Core i7-8550U
7.84 Points ∼18% +5%
MSI GP62-2QEi781FD
Intel Core i7-5700HQ
7.53 Points ∼17% +1%
Razer Blade (2016) FHD
Intel Core i7-6700HQ
7.49 Points ∼17% 0%
Dell XPS 15 9575 i5-8305G
Intel Core i5-8305G
7.47 Points ∼17%
HP Envy x360 15-bq102ng
AMD Ryzen 5 2500U
6.91 Points ∼16% -7%
Dell Inspiron 15 7000 7577
Intel Core i5-7300HQ
5.92 Points ∼13% -21%
LG Gram 13Z980-A
Intel Core i5-8250U
4.86 Points ∼11% -35%
Cinebench R10
Rendering Single 32Bit
Eurocom Sky X4C
Intel Core i7-8700K
7243 Points ∼67% +24%
Intel Hades Canyon NUC8i7HVK
Intel Core i7-8809G
6668 Points ∼62% +14%
Lenovo ThinkPad T480s-20L8S02E00
Intel Core i7-8550U
6437 Points ∼59% +10%
Asus Zephyrus M GM501
Intel Core i7-8750H
6426 Points ∼59% +10%
Dell XPS 15 9575 i5-8305G
Intel Core i5-8305G
5844 Points ∼54%
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
Intel Core i7-7700HQ
5825 Points ∼54% 0%
Razer Blade (2016) FHD
Intel Core i7-6700HQ
5550 Points ∼51% -5%
LG Gram 13Z980-A
Intel Core i5-8250U
5497 Points ∼51% -6%
MSI GP62-2QEi781FD
Intel Core i7-5700HQ
5449 Points ∼50% -7%
Dell Inspiron 15 7000 7577
Intel Core i5-7300HQ
5433 Points ∼50% -7%
HP Envy x360 15-bq102ng
AMD Ryzen 5 2500U
4473 Points ∼41% -23%
Asus ROG Strix GL702ZC-GC204T
AMD Ryzen 5 1600
4330 Points ∼40% -26%
Rendering Multiple CPUs 32Bit
Eurocom Sky X4C
Intel Core i7-8700K
38810 Points ∼59% +78%
Asus Zephyrus M GM501
Intel Core i7-8750H
34892 Points ∼53% +60%
Intel Hades Canyon NUC8i7HVK
Intel Core i7-8809G
25809 Points ∼40% +18%
Asus ROG Strix GL702ZC-GC204T
AMD Ryzen 5 1600
25561 Points ∼39% +17%
Lenovo ThinkPad T480s-20L8S02E00
Intel Core i7-8550U
22188 Points ∼34% +2%
Dell XPS 15 9575 i5-8305G
Intel Core i5-8305G
21845 Points ∼33%
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
Intel Core i7-7700HQ
21671 Points ∼33% -1%
Razer Blade (2016) FHD
Intel Core i7-6700HQ
20639 Points ∼32% -6%
MSI GP62-2QEi781FD
Intel Core i7-5700HQ
18785 Points ∼29% -14%
Dell Inspiron 15 7000 7577
Intel Core i5-7300HQ
17971 Points ∼28% -18%
LG Gram 13Z980-A
Intel Core i5-8250U
17267 Points ∼26% -21%
HP Envy x360 15-bq102ng
AMD Ryzen 5 2500U
16466 Points ∼25% -25%
wPrime 2.0x - 1024m
HP Envy x360 15-bq102ng
AMD Ryzen 5 2500U
375.873 s * ∼4% -74%
Asus ROG Strix GL702ZC-GC204T
AMD Ryzen 5 1600
353.153 s * ∼4% -64%
Dell Inspiron 15 7000 7577
Intel Core i5-7300HQ
331.085 s * ∼4% -53%
LG Gram 13Z980-A
Intel Core i5-8250U
328.065 s * ∼4% -52%
Dell XPS 15 9575 i5-8305G
Intel Core i5-8305G
215.823 s * ∼3%
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
Intel Core i7-7700HQ
214.927 s * ∼3% -0%
MSI GP62-2QEi781FD
Intel Core i7-5700HQ
210.067 s * ∼2% +3%
Intel Hades Canyon NUC8i7HVK
Intel Core i7-8809G
186.66 s * ∼2% +14%
Eurocom Sky X4C
Intel Core i7-8700K
120.923 s * ∼1% +44%
Super Pi Mod 1.5 XS 32M - ---
HP Envy x360 15-bq102ng
AMD Ryzen 5 2500U
696.928 Seconds * ∼3% -23%
Asus ROG Strix GL702ZC-GC204T
AMD Ryzen 5 1600
693.994 Seconds * ∼3% -23%
Dell Inspiron 15 7000 7577
Intel Core i5-7300HQ
654.006 Seconds * ∼3% -16%
LG Gram 13Z980-A
Intel Core i5-8250U
608.61 Seconds * ∼3% -8%
Dell XPS 15 9575 i5-8305G
Intel Core i5-8305G
564.887 Seconds * ∼3%
MSI GP62-2QEi781FD
Intel Core i7-5700HQ
561.953 Seconds * ∼2% +1%
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
Intel Core i7-7700HQ
522.024 Seconds * ∼2% +8%
Asus Zephyrus M GM501
Intel Core i7-8750H
515.7 Seconds * ∼2% +9%
Intel Hades Canyon NUC8i7HVK
Intel Core i7-8809G
484.864 Seconds * ∼2% +14%
Eurocom Sky X4C
Intel Core i7-8700K
465.128 Seconds * ∼2% +18%

* ... kleinere Werte sind besser

Cinebench R10 Shading 32Bit
9486
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 32Bit
21845
Cinebench R10 Rendering Single 32Bit
5844
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
7.47 Points
Cinebench R11.5 CPU Single 64Bit
1.79 Points
Cinebench R11.5 OpenGL 64Bit
96.22 fps
Cinebench R15 Ref. Match 64Bit
98 %
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
681 Points
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
157 Points
Cinebench R15 OpenGL 64Bit
117.23 fps
Hilfe

System Performance - XPS 15 9575 ganz vorn dabei

In den PCMark-Tests positioniert sich das XPS 15 9575 stets vor dem XPS 15 9560 mit der Core-i7-7700HQ-CPU sowie der GTX-1050-GPU. Das ungewöhnliche CPU/GPU-Gespann überholt aber auch die direkte Convertible-Konkurrenz.

Während des Tests konnten wir keine Probleme mit der Hard- oder Software feststellen.

PCMark 8 Home Accelerated
PCMark 8 Home Accelerated
PCMark 8 Creative Accelerated
PCMark 8 Creative Accelerated
PCMark 8 Work Accelerated
PCMark 8 Work Accelerated
PCMark 10 Standard
PCMark 10 Standard
PCMark 10 - Score
Intel Hades Canyon NUC8i7HVK
Vega M GH, 8809G, Intel Optane 120 GB SSDPEK1W120GA
5301 Points ∼68% +13%
Dell XPS 15 9575 i5-8305G
Vega M GL / 870, 8305G, Toshiba XG5 KXG50ZNV256G
4702 Points ∼61%
Microsoft Surface Book 2 15
GeForce GTX 1060 (Laptop), 8650U, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
4417 Points ∼57% -6%
Apple MacBook Pro 15 2017 (2.9 GHz, 560)
Radeon Pro 560, 7820HQ
4345 (min: 4330, max: 4370) Points ∼56% -8%
HP Spectre x360 15t-bl100
GeForce MX150, 8550U, Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP
3673 Points ∼47% -22%
LG Gram 15Z975
UHD Graphics 620, 8250U, SK Hynix HFS256G39TND-N210A
3391 Points ∼44% -28%
HP Envy x360 15-bq102ng
Vega 8, 2500U, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
2944 Points ∼38% -37%
PCMark 8
Work Score Accelerated v2
Intel Hades Canyon NUC8i7HVK
Vega M GH, 8809G, Intel Optane 120 GB SSDPEK1W120GA
5454 Points ∼84% +6%
Dell XPS 15 9575 i5-8305G
Vega M GL / 870, 8305G, Toshiba XG5 KXG50ZNV256G
5134 Points ∼79%
LG Gram 15Z975
UHD Graphics 620, 8250U, SK Hynix HFS256G39TND-N210A
4736 Points ∼73% -8%
Microsoft Surface Book 2 15
GeForce GTX 1060 (Laptop), 8650U, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
4544 Points ∼70% -11%
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
GeForce GTX 1050 (Laptop), 7700HQ, Lite-on CX2-8B512-Q11 NVMe SSD
4422 Points ∼68% -14%
Apple MacBook Pro 15 2017 (2.9 GHz, 560)
Radeon Pro 560, 7820HQ
4412 (min: 4384, max: 4412) Points ∼68% -14%
HP Spectre x360 15t-bl100
GeForce MX150, 8550U, Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP
4217 Points ∼65% -18%
HP Envy x360 15-bq102ng
Vega 8, 2500U, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
3800 Points ∼58% -26%
Creative Score Accelerated v2
Intel Hades Canyon NUC8i7HVK
Vega M GH, 8809G, Intel Optane 120 GB SSDPEK1W120GA
6457 Points ∼61% +2%
Dell XPS 15 9575 i5-8305G
Vega M GL / 870, 8305G, Toshiba XG5 KXG50ZNV256G
6303 Points ∼60%
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
GeForce GTX 1050 (Laptop), 7700HQ, Lite-on CX2-8B512-Q11 NVMe SSD
5114 Points ∼48% -19%
HP Spectre x360 15t-bl100
GeForce MX150, 8550U, Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP
5083 Points ∼48% -19%
Microsoft Surface Book 2 15
GeForce GTX 1060 (Laptop), 8650U, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
5065 Points ∼48% -20%
Apple MacBook Pro 15 2017 (2.9 GHz, 560)
Radeon Pro 560, 7820HQ
4893 (min: 4885, max: 4914) Points ∼46% -22%
LG Gram 15Z975
UHD Graphics 620, 8250U, SK Hynix HFS256G39TND-N210A
4651 Points ∼44% -26%
HP Envy x360 15-bq102ng
Vega 8, 2500U, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
3428 Points ∼32% -46%
Home Score Accelerated v2
Intel Hades Canyon NUC8i7HVK
Vega M GH, 8809G, Intel Optane 120 GB SSDPEK1W120GA
4833 Points ∼79% +3%
Dell XPS 15 9575 i5-8305G
Vega M GL / 870, 8305G, Toshiba XG5 KXG50ZNV256G
4693 Points ∼77%
Apple MacBook Pro 15 2017 (2.9 GHz, 560)
Radeon Pro 560, 7820HQ
3819 (min: 3816, max: 3827) Points ∼63% -19%
Microsoft Surface Book 2 15
GeForce GTX 1060 (Laptop), 8650U, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
3601 Points ∼59% -23%
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
GeForce GTX 1050 (Laptop), 7700HQ, Lite-on CX2-8B512-Q11 NVMe SSD
3588 Points ∼59% -24%
LG Gram 15Z975
UHD Graphics 620, 8250U, SK Hynix HFS256G39TND-N210A
3557 Points ∼58% -24%
HP Envy x360 15-bq102ng
Vega 8, 2500U, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
3462 Points ∼57% -26%
HP Spectre x360 15t-bl100
GeForce MX150, 8550U, Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP
3457 Points ∼57% -26%
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
4693 Punkte
PCMark 8 Creative Score Accelerated v2
6303 Punkte
PCMark 8 Work Score Accelerated v2
5134 Punkte
Hilfe

Massenspeicher - Toshiba XG5 NVMe-SSD

Aufrüstbare M.2-SSD mit einer weichen Isolierung
Aufrüstbare M.2-SSD mit einer weichen Isolierung

Dell stattet das XPS 15 Convertible ausschließlich mit schnellen PCIe-SSDs aus, je nach Modell mit 256, 512 oder 1.024 GB Speicherkapazität. Unser 256-GB-Testgerät verwendet ein Laufwerk von Toshiba (XG5 KXG50ZNV256G), welches laut den Spezifikationen sequentielle Transferraten von bis zu 2.700 MB/s (Lesen) bzw. 1.050 MB/s (Schreiben) erreicht. Genau diese SSD kennen wir auch schon aus dem aktuelle XPS 13 9370. Leider können wir die Leistungsangaben im Gegensatz zum kleinen 9370 weder mit AS SSD noch CrystalDiskMark bestätigen. Die sequentielle Schreibleistung ist bei rund 330 MB/s limitiert, auch nach mehrmaligen Versuchen. Die normalen XPS-15-Modelle werden in der Regel mit Laufwerken von Lite-On oder Samsung ausgeliefert, es kann also auch bei dem XPS-15-Convertible unterschiedliche Laufwerke geben.

Für weitere Benchmarks empfehlen wir unsere umfangreiche SSD/HDD-Liste.

CDM 5
CDM 5
AS SSD
AS SSD
PCMark 8 Storage
PCMark 8 Storage
Dell XPS 15 9575 i5-8305G
Toshiba XG5 KXG50ZNV256G
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
Lite-on CX2-8B512-Q11 NVMe SSD
HP Spectre x360 15t-bl100
Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP
LG Gram 15Z975
SK Hynix HFS256G39TND-N210A
Asus Zephyrus M GM501
Samsung SM961 MZVKW512HMJP m.2 PCI-e
AS SSD
138%
232%
-34%
191%
Copy Game MB/s
250.54
539.5
115%
1134.11
353%
179.79
-28%
Copy Program MB/s
174.87
411.54
135%
534.36
206%
141.2
-19%
Copy ISO MB/s
392.69
1272.4
224%
1936.38
393%
197.53
-50%
Score Total
1113
2810
152%
3781
240%
1003
-10%
3649
228%
Score Write
307
1022
233%
1556
407%
339
10%
1446
371%
Score Read
595
1206
103%
1493
151%
442
-26%
1471
147%
Access Time Write *
0.056
0.034
39%
0.026
54%
0.232
-314%
0.041
27%
Access Time Read *
0.146
0.034
77%
0.04
73%
0.08
45%
0.046
68%
4K-64 Write
181.22
788.85
335%
1262.39
597%
246.71
36%
1198.18
561%
4K-64 Read
337.13
961.61
185%
1206.47
258%
366.5
9%
1218.4
261%
4K Write
92.73
112.15
21%
141.05
52%
67.57
-27%
90.23
-3%
4K Read
24.78
41.34
67%
51.93
110%
26.24
6%
43.42
75%
Seq Write
334.27
1206.58
261%
1530.14
358%
248.48
-26%
1580.23
373%
Seq Read
2335.19
2026.09
-13%
2342.26
0%
488.13
-79%
2090.99
-10%

* ... kleinere Werte sind besser

Toshiba XG5 KXG50ZNV256G
CDM 5/6 Read Seq Q32T1: 2732 MB/s
CDM 5/6 Write Seq Q32T1: 349 MB/s
CDM 5/6 Read 4K Q32T1: 275.8 MB/s
CDM 5/6 Write 4K Q32T1: 243.4 MB/s
CDM 5 Read Seq: 2125 MB/s
CDM 5 Write Seq: 350.2 MB/s
CDM 5/6 Read 4K: 26.93 MB/s
CDM 5/6 Write 4K: 118.3 MB/s

Grafikkarte

In den synthetischen 3DMarks liegt die Grafikleistung der AMD-GPU zwischen der GeForce GTX 1050 und der GTX 1050 Ti, und das Ergebnis der GeForce MX150 im Spectre x360 15 wird fast verdoppelt. Die GTX 1060 und die Radeon RX Vega M GH im Hades Canyon NUC sind jeweils rund 40-45 % schneller als die Radeon RX Vega M GL. Intel hat die Radeon RX Vega M GL als Konkurrent zur GTX 1050 positioniert, was von den 3DMark-Werten auch untermauert wird.

Auf unserer Technikseite der Radeon RX Vega M GL gibt es weitere technische Informationen und Benchmarks.

3DMark 11
3DMark 11
Ice Storm Unlimited
Ice Storm Unlimited
Cloud Gate
Cloud Gate
Fire Strike
Fire Strike
Fire Strike Extreme
Fire Strike Extreme
Fire Strike Ultra
Fire Strike Ultra
3DMark
Fire Strike Extreme Graphics
Asus FX503VM-EH73
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ
5373 Points ∼27% +68%
Intel Hades Canyon NUC8i7HVK
AMD Radeon RX Vega M GH, 8809G
4405 Points ∼22% +38%
Asus Zenbook Pro UX550VE-DB71T
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 7700HQ
3649 Points ∼18% +14%
Dell XPS 15 9575 i5-8305G
AMD Radeon RX Vega M GL / 870, 8305G
3192 Points ∼16%
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
NVIDIA GeForce GTX 1050 (Laptop), 7700HQ
2699 Points ∼14% -15%
HP Pavilion 17 FHD V3A33AV
NVIDIA GeForce GTX 960M, 6700HQ
2038 Points ∼10% -36%
HP Envy x360 15-bq102ng
AMD Radeon RX Vega 8, 2500U
1043 Points ∼5% -67%
Intel Skull Canyon NUC6i7KYK
Intel Iris Pro Graphics 580, 6770HQ
822 Points ∼4% -74%
1920x1080 Fire Strike Graphics
Asus FX503VM-EH73
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ
11483 Points ∼28% +56%
HP Omen 15-ce002ng
NVIDIA GeForce GTX 1060 Max-Q, 7700HQ
10349 Points ∼25% +41%
Intel Hades Canyon NUC8i7HVK
AMD Radeon RX Vega M GH, 8809G
10248 Points ∼25% +39%
Asus Zenbook Pro UX550VE-DB71T
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 7700HQ
7457 Points ∼18% +1%
Dell XPS 15 9575 i5-8305G
AMD Radeon RX Vega M GL / 870, 8305G
7355 Points ∼18%
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
NVIDIA GeForce GTX 1050 (Laptop), 7700HQ
6074 Points ∼15% -17%
HP Pavilion 17 FHD V3A33AV
NVIDIA GeForce GTX 960M, 6700HQ
4361 Points ∼11% -41%
HP Spectre x360 15t-bl100
NVIDIA GeForce MX150, 8550U
3563 Points ∼9% -52%
HP Envy x360 15-bq102ng
AMD Radeon RX Vega 8, 2500U
2310 Points ∼6% -69%
Intel Skull Canyon NUC6i7KYK
Intel Iris Pro Graphics 580, 6770HQ
1903 Points ∼5% -74%
1920x1080 Fire Strike Score
Asus FX503VM-EH73
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ
9739 Points ∼36% +56%
HP Omen 15-ce002ng
NVIDIA GeForce GTX 1060 Max-Q, 7700HQ
8949 Points ∼33% +44%
Intel Hades Canyon NUC8i7HVK
AMD Radeon RX Vega M GH, 8809G
8506 Points ∼32% +36%
Asus Zenbook Pro UX550VE-DB71T
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 7700HQ
6564 Points ∼25% +5%
Dell XPS 15 9575 i5-8305G
AMD Radeon RX Vega M GL / 870, 8305G
6235 Points ∼23%
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
NVIDIA GeForce GTX 1050 (Laptop), 7700HQ
5524 Points ∼21% -11%
HP Pavilion 17 FHD V3A33AV
NVIDIA GeForce GTX 960M, 6700HQ
3994 Points ∼15% -36%
HP Spectre x360 15t-bl100
NVIDIA GeForce MX150, 8550U
3217 Points ∼12% -48%
HP Envy x360 15-bq102ng
AMD Radeon RX Vega 8, 2500U
2123 Points ∼8% -66%
Intel Skull Canyon NUC6i7KYK
Intel Iris Pro Graphics 580, 6770HQ
1836 Points ∼7% -71%
3DMark 11
1280x720 Performance Combined
Intel Hades Canyon NUC8i7HVK
AMD Radeon RX Vega M GH, 8809G
10391 Points ∼46% +33%
HP Omen 15-ce002ng
NVIDIA GeForce GTX 1060 Max-Q, 7700HQ
8762 Points ∼39% +13%
Asus Zenbook Pro UX550VE-DB71T
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 7700HQ
8503 Points ∼38% +9%
Dell XPS 15 9575 i5-8305G
AMD Radeon RX Vega M GL / 870, 8305G
7788 Points ∼34%
Asus FX503VM-EH73
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ
7696 Points ∼34% -1%
HP Pavilion 17 FHD V3A33AV
NVIDIA GeForce GTX 960M, 6700HQ
5515 Points ∼24% -29%
HP Spectre x360 15t-bl100
NVIDIA GeForce MX150, 8550U
4184 Points ∼19% -46%
Intel Skull Canyon NUC6i7KYK
Intel Iris Pro Graphics 580, 6770HQ
2784 Points ∼12% -64%
HP Envy x360 15-bq102ng
AMD Radeon RX Vega 8, 2500U
2683 Points ∼12% -66%
1280x720 Performance GPU
Asus FX503VM-EH73
NVIDIA GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ
14550 Points ∼29% +48%
Intel Hades Canyon NUC8i7HVK
AMD Radeon RX Vega M GH, 8809G
14302 Points ∼28% +45%
HP Omen 15-ce002ng
NVIDIA GeForce GTX 1060 Max-Q, 7700HQ
13279 Points ∼26% +35%
Dell XPS 15 9575 i5-8305G
AMD Radeon RX Vega M GL / 870, 8305G
9862 Points ∼19%
Asus Zenbook Pro UX550VE-DB71T
NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 7700HQ
9240 Points ∼18% -6%
HP Pavilion 17 FHD V3A33AV
NVIDIA GeForce GTX 960M, 6700HQ
5289 Points ∼10% -46%
HP Spectre x360 15t-bl100
NVIDIA GeForce MX150, 8550U
4564 Points ∼9% -54%
HP Envy x360 15-bq102ng
AMD Radeon RX Vega 8, 2500U
3549 Points ∼7% -64%
Intel Skull Canyon NUC6i7KYK
Intel Iris Pro Graphics 580, 6770HQ
3220 Points ∼6% -67%
3DMark 06 Standard
16707 Punkte
3DMark 11 Performance
9326 Punkte
3DMark Ice Storm Standard Score
111847 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
21322 Punkte
3DMark Fire Strike Score
6235 Punkte
3DMark Fire Strike Extreme Score
3052 Punkte
Hilfe

Gaming Performance

Das normale XPS 15 9560 ist schnell genug für alle modernen Titel, und das gilt auch für das XPS 15 9575 Convertible. Die meisten Games laufen in der nativen 1080p-Auflösung mit geringen bis mittleren Grafikdetails flüssig, was der GTX 1050 entspricht. Je nach Titel schwankt die FPS-Zahl aber zwischen 30-60 FPS. Wir empfehlen VSync zu aktivieren, da Tearing und Ghosting ansonsten das Erlebnis beeinflussen können.

Zudem liefen nicht alle getesteten Spiele problemlos. Sowohl Mittelerde: Schatten des Krieges als auch Destiny 2 liefen nur in gewissen Auflösungen, weshalb sie auch in der nachstehenden Tabelle fehlen. Die Leistung in Dirt 4 und Final Fantasy XV war hingegen überraschend schlecht, unabhängig von den Grafikeinstellungen. Das sind glücklicherweise jedoch Ausnahmen, und die meisten Spiele funktionieren auf dem brandneuen Intel-AMD-Hybrid sehr gut. Aktuelle beliebte Titel wie PUBG, Fortnite und LoL sind generell weniger anspruchsvoll und stellen das Kaby-Lake-G-System vor keine großen Herausforderungen.

Rise of the Tomb Raider - 1920x1080 Very High Preset AA:FX AF:16x
Asus FX503VM-EH73
GeForce GTX 1060 (Laptop), 7700HQ, SanDisk SD8SN8U128G1002
57 fps ∼100% +80%
Dell Inspiron 15 7000 7577 4K
GeForce GTX 1060 Max-Q, 7700HQ, SK hynix SC311 M.2
45.3 fps ∼79% +43%
Intel Hades Canyon NUC8i7HVK
Vega M GH, 8809G, Intel Optane 120 GB SSDPEK1W120GA
40.8 fps ∼72% +29%
Asus Zenbook Pro UX550VE-DB71T
GeForce GTX 1050 Ti (Laptop), 7700HQ, Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP
39 fps ∼68% +23%
Dell XPS 15 9575 i5-8305G
Vega M GL / 870, 8305G, Toshiba XG5 KXG50ZNV256G
31.7 fps ∼56%
Acer Nitro 5 Spin NP515-51-86CX
GeForce GTX 1050 (Laptop), 8550U, Micron 1100 MTFDDAV256TBN
30 (min: 28, max: 34) fps ∼53% -5%
Asus G501VW-FY081T
GeForce GTX 960M, 6700HQ, Samsung CM871 MZNLF128HCHP
21.5 fps ∼38% -32%
Lenovo ThinkPad T480-20L6S01V00
GeForce MX150, 8550U, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
18.6 fps ∼33% -41%
Intel Skull Canyon NUC6i7KYK
Iris Pro Graphics 580, 6770HQ, Samsung SSD 850 EVO m.2 120GB
8.9 fps ∼16% -72%
min. mittel hoch max.
BioShock Infinite (2013) 202.7 172 152 51.7 fps
Metro: Last Light (2013) 105.8 80.9 40.8 fps
Thief (2014) 78.8 72.6 41.1 fps
The Witcher 3 (2015) 77.8 43.8 23.7 fps
Batman: Arkham Knight (2015) 111 97 53 fps
Metal Gear Solid V (2015) 60 60 60 54 fps
Fallout 4 (2015) 86.1 45.2 36 fps
Rise of the Tomb Raider (2016) 131.1 79.7 40.6 31.7 fps
Ashes of the Singularity (2016) 54.1 36.4 32.3 fps
Overwatch (2016) 184.3 108.2 50 fps
Mafia 3 (2016) 45 34 24 fps
Prey (2017) 135 86.6 69.1 61 fps
Dirt 4 (2017) 40.9 16.3 9.7 fps
F1 2017 (2017) 80 65 39 fps
Final Fantasy XV Benchmark (2018) 9 fps

Stresstest

Unser Stresstest soll zeigen, wie der Laptop mit andauernder Belastung umgeht. Für CPU-Last kommt Prime95 zum Einsatz, wo der Prozessor zunächst kurz mit 3,4 GHz läuft. Die Temperatur steigt aber schnell auf 77 °C, woraufhin der Takt auf 3,0-3,1 GHz und die Temperatur auf 62 °C sinken. Das deckt sich mit unseren Beobachtungen in der Cinebench-Schleife, bei der das Ergebnis nach dem ersten Durchlauf absinkt. Bei gleichzeitiger Belastung der CPU & GPU fallen die Takte auf 1,7 GHz bzw. <715 MHz bei einer recht kühlen Kerntemperatur von 68 °C. Zum Vergleich: Das 15,6 Zoll große Yoga 720 wird bei gleicher Belastung mit 80-90 °C deutlich wärmer.

Zusätzlich überprüfen wir, wie sich Takte und Temperaturen beim Spielen von Witcher 3 entwickeln. CPU und GPU laufen stabil mit 3,3 GHz bzw. 1.011 MHz. Bei den 1.011 MHz handelt es sich um den maximalen Burst-Takt der GPU, den das XPS 15 beim Spielen also voll ausnutzen kann. Die Leistung beim Spielen bleibt auch stabil, lediglich am Anfang des Tests gab es einen leichten Einbruch auf 37 FPS.

Im Akkubetrieb wird die Grafikkarte ein wenig gebremst, doch bei der CPU-Leistung gibt es keine Unterschiede. Dabei bewirkten verschiedene Energieeinstellungen keinen Unterschied. Der 3DMark-11-Benchmark abseits der Steckdose ergibt 8.175 (Physics) und 5.524 Punkte (Graphics), mit angeschlossenem Netzteil sind es 8.182 und 9.862 Punkte.

Leerlauf
Leerlauf
Witcher 3
Witcher 3
Prime95 (in den ersten Minuten)
Prime95 (in den ersten Minuten)
Prime95 (>20 Minuten)
Prime95 (>20 Minuten)
FurMark
FurMark
Prime95 + FurMark
Prime95 + FurMark
0123456789101112131415161718192021222324252627282930313233343536373839404142434445464748Tooltip
The Witcher 3 high
CPU-Takt (GHz) GPU-Takt (MHz) durchschnittliche CPU-Temperatur (°C)
Last Prime95 3,0-3,1 -- 62
Last FurMark -- 715 - 836 62
Last Prime95 + FurMark 1,7 550 - 715 68
Last Witcher 3 3,3-3,4 1.011 70

Emissionen - XPS 15 leiser und kühler mit GORE-Isolierung

Geräuschemissionen

Das normale XPS 15 is bekannt für seine hohe Leistungsfähigkeit dank der Kombination aus HQ-CPU und GTX-1050-GPU, was aber auch zu hohen Lüfteremissionen und hohen Temperaturen in dem dünnen Gehäuse führt. Dell hat das erkannt und spendiert dem Convertible daher drei anstatt zwei Heatpipes, mehr Rotorblätter pro Lüfter und eine zusätzliche GORE-Isolierung, die zu geringeren Oberflächentemperaturen führen soll.

Doch hat sich der ganze Aufwand auch gelohnt? Bei den Lüftern können wir auf jeden Fall eine Verbesserung gegenüber dem XPS 15 9560 feststellen, denn sie sind leiser und vor allem bei geringer bis mittlerer Last neigen sie weniger zum Pulsieren. Bei geringer Last, wie dem Schreiben von Texten oder dem Surfen im Internet, sind die beiden Lüfter deaktiviert. Die erste Szene des 3DMark 06 ergibt 35 dB(A), beim XPS 15 9560 waren es noch 47 dB(A). Es gab also eine definitive Verbesserung bei der Lüftersteuerung.

Auch bei hoher Last bleibt das XPS 15 2-in-1 deutlich leiser als das normale XPS 15. 44 dB(A) sind zwar nicht so leise wie das Inspiron 15 7577 mit der GTX 1060 Max-Q oder das Spectre x360 15 mit der langsameren GeForce MX150, doch einfacher zu tolerieren als die 50+ dB(A) des XPS 15 9560. Die Lüftergeschwindigkeit ist allerdings nicht konstant, und beim Spielen bzw. bei extremer Last gibt es ein Pulsieren zwischen 35 und 44 dB(A). Hier hätten wir ein konstanteres Geräusch (evtl. auch via Software) bevorzugt.

Spulenfiepen oder andere elektronische Geräusche konnten wir nicht feststellen, auch nicht, wenn wir das Ohr direkt an die Tastatur halten.

Drei Heatpipes mit Graphit-Kühlkörpern
Drei Heatpipes mit Graphit-Kühlkörpern
Die beiden 50-mm-Lüfter sind identisch zum XPS 15 9560
Die beiden 50-mm-Lüfter sind identisch zum XPS 15 9560

Lautstärkediagramm

Idle
27.8 / 27.8 / 27.8 dB(A)
HDD
27.8 dB(A)
Last
35 / 44.2 dB(A)
  red to green bar
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   Audix TM1, Arta (aus 15 cm gemessen)   Umgebungsgeräusche: 27.8 dB(A)
Dell XPS 15 9575 i5-8305G
Vega M GL / 870, 8305G, Toshiba XG5 KXG50ZNV256G
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
GeForce GTX 1050 (Laptop), 7700HQ, Lite-on CX2-8B512-Q11 NVMe SSD
HP Spectre x360 15t-bl100
GeForce MX150, 8550U, Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP
Microsoft Surface Book 2 15
GeForce GTX 1060 (Laptop), 8650U, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
Dell Inspiron 15 7000 7577
GeForce GTX 1060 Max-Q, 7300HQ, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
Apple MacBook Pro 15 2017 (2.9 GHz, 560)
Radeon Pro 560, 7820HQ
Geräuschentwicklung
-12%
-0%
-4%
2%
-5%
aus / Umgebung *
27.8
28.4
-2%
28.4
-2%
29.1
-5%
28
-1%
30.8
-11%
Idle min *
27.8
29
-4%
28.4
-2%
29.1
-5%
28
-1%
31
-12%
Idle avg *
27.8
29
-4%
28.4
-2%
29.1
-5%
28
-1%
31
-12%
Idle max *
27.8
32.2
-16%
28.4
-2%
29.1
-5%
28
-1%
31
-12%
Last avg *
35
47.1
-35%
41.6
-19%
35.7
-2%
30.3
13%
31.3
11%
Witcher 3 ultra *
44.2
52
-18%
36.1
18%
39.5
11%
Last max *
44.2
47.1
-7%
41.6
6%
45.3
-2%
46.5
-5%
41.8
5%

* ... kleinere Werte sind besser

Temperatur

Wärmeabfuhr beim Spielen von Witcher 3
Wärmeabfuhr beim Spielen von Witcher 3

Dell hat viel Tamtam um die GORE-Isolierung gemacht. Wie man an den nachfolgenden Bildern erkennt, befindet sich die dünne Schicht auf der Innenseite der unteren Abdeckung, um die Wärme besser abzuführen und damit geringere Oberflächentemperaturen zu ermöglichen.

Im Leerlauf sehen wir die wärmsten Stellen in der oberen linken Ecke, wo sich auch der Prozessor befindet. Hier sind es bis zu 29 °C, während die Handballenauflage mit rund 24 °C kühler bleibt. Unter Last bleiben diese Hotspots vorhanden und wir messen im Bereich der WASD-Tasten bis zu 45 °C; auf der Unterseite noch 40 °C. Auch hier wurde das reguläre XPS 15 9560 mit 53 bzw. 44 °C wärmer. Die neue Isolierung hat also auf jeden Fall einen Effekt, aber Wunder bewirkt sie nicht. Dennoch bleibt das Dell kühler als das konkurrierende Convertible Acer Nitro 5, bei dem sich die Oberflächen auf beiden Seiten auf bis zu 47 °C erwärmen.

Unser größter Kritikpunkt betrifft hier die Oberflächentemperaturen im Bereich der WASD-Tasten beim Spielen. Hersteller wie MSI vermeiden es, die Prozessoren in dem Bereich der WASD-Tasten zu positionieren, was beim Spielen deutlich angenehmer ist. Beim Spielen auf dem XPS Convertible sollte man aber mit warmen Fingern rechnen.

Die spezielle Beschichtung auf der Unterseite verspricht eine geringere Wärmeleitfähigkeit als Luft
Die spezielle Beschichtung auf der Unterseite verspricht eine geringere Wärmeleitfähigkeit als Luft
Nahaufnahme der GORE-Beschichtung: Das Material ist auf die untere Abdeckung aufgeklebt und befindet sich nicht direkt auf dem Mainboard
Nahaufnahme der GORE-Beschichtung: Das Material ist auf die untere Abdeckung aufgeklebt und befindet sich nicht direkt auf dem Mainboard
Leerlauf (Oberseite)
Leerlauf (Oberseite)
Leerlauf (Unterseite)
Leerlauf (Unterseite)
Witcher 3 (Oberseite)
Witcher 3 (Oberseite)
Witcher 3 (Unterseite)
Witcher 3 (Unterseite)
Maximale Last (Oberseite)
Maximale Last (Oberseite)
Maximale Last (Unterseite)
Maximale Last (Unterseite)
Max. Last
 44.6 °C44.8 °C31 °C 
 42.4 °C39 °C25.4 °C 
 28 °C25 °C23.2 °C 
Maximal: 44.8 °C
Durchschnitt: 33.7 °C
30 °C35.2 °C40 °C
28.2 °C33.8 °C36.6 °C
26.4 °C29.6 °C33.2 °C
Maximal: 40 °C
Durchschnitt: 32.6 °C
Netzteil (max.)  48.2 °C | Raumtemperatur 21 °C | Fluke 62 Mini IR Thermometer
(±) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 33.7 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Multimedia v7 auf 31 °C.
(±) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 44.8 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 36.5 °C (von 21.1 bis 71 °C für die Klasse Multimedia v7).
(±) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 40 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 38.8 °C).
(+) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 26.2 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 31 °C.
(±) Beim längeren Spielen von The Witcher 3 erhitzt sich das Gerät durchschnittlich auf 36.7 °C. Der Durchschnitt der Klasse ist derzeit 31 °C.
(+) Die Handballen und der Touchpad-Bereich sind mit gemessenen 31.2 °C kühler als die typische Hauttemperatur und fühlen sich dadurch kühl an.
(-) Die durchschnittliche Handballen-Temperatur anderer getesteter Geräte war 29.1 °C (-2.1 °C).

Lautsprecher

Stereolautsprecher im Bereich der vorderen Ecken
Stereolautsprecher im Bereich der vorderen Ecken

Die Qualität der beiden 1-Watt-Lautsprecher ist grundsätzlich in Ordnung, aber man merkt deutlich, dass es an Bass und Dynamik mangelt. Unsere Messungen zeigen ebenfalls eine schlechte Abdeckung von niedrigen Frequenzen, was bei der Wiedergabe von Musik zu einem recht blechernen Klang führt, die man auch von vielen günstigen Notebooks kennt. Der maximale Pegel ist laut genug, um einen kleinen bis mittelgroßen Konferenzraum zu füllen, doch dann wird die Handballenauflage auch leicht vibrieren.

Das Gerät sollte ab Werk eigentlich mit der Software Waves MaxxAudio ausgestattet sein, was bei unserem Testgerät aber nicht der Fall war.

XPS 15 9575 (Rot: Leerlauf, Pink: Pink Noise)
XPS 15 9575 (Rot: Leerlauf, Pink: Pink Noise)
XPS 15 9560
XPS 15 9560
Lenovo Yoga 720 15IKB
Lenovo Yoga 720 15IKB
dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2036.4372535.733.23133.233.24032.634.75031.7346330.933.38031.531.11002931.312528.433.716028.341.820027.745.525026.851.231526.355.54002660.350025.264.763024.86780024.268.110002467.9125023.364.3160023.461.720002360.7250022.861.531502358.440002357.4500022.959.8630022.766.1800022.8661000022.758.41250022.653.41600022.849.9SPL35.675.7N2.537.7median 23.4median 59.8Delta2.17.235.335.132.931.831.83236.535.132.428.93328.936.328.848.32761.52752.924.860.92462.822.763.32269.521.267.82174.82075.919.472.718.97117.770.117.86917.671.817.668.117.671.417.673.717.670.417.571.617.671.617.669.617.459.717.583.630.662.51.5median 69.6median 17.84.62.4hearing rangehide median Pink NoiseDell XPS 15 9575 i5-8305GApple MacBook 12 (Early 2016) 1.1 GHz
Frequenzdiagramm (für Vergleiche die Checkboxen oben an-/abwählen)
Dell XPS 15 9575 i5-8305G Audio Analyse

(-) | Nicht sonderlich laut spielende Lautsprecher (68.14 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 16.7% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (11.2% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 4.5% abweichend
(+) | lineare Mitten (6.9% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 2.8% abweichend
(±) | durchschnittlich lineare Hochtöne (8.4% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (20.5% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 61% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 13% vergleichbar, 26% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 19%, das schlechteste Gerät hat 41%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 45% aller getesteten Geräte waren besser, 9% vergleichbar, 46% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Apple MacBook 12 (Early 2016) 1.1 GHz Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (83.6 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(±) | abgesenkter Bass - 11.3% geringer als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (14.2% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 2.4% abweichend
(+) | lineare Mitten (5.5% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 2% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (4.5% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(+) | hörbarer Bereich ist sehr linear (9.3% Abstand zum Median
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 1% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 1% vergleichbar, 97% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 8%, durchschnittlich ist 20%, das schlechteste Gerät hat 50%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 1% aller getesteten Geräte waren besser, 1% vergleichbar, 98% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Energieverwaltung

Akkulaufzeit

Im WLAN-Test mit ausgewogenen Energieeinstellungen und einer angepassten Helligkeit von 150 cd/m² (in diesem Fall Level 5/10) kann man mit einer Akkulaufzeit von rund 9,5 Stunden rechnen. Damit wird das normale XPS 15 9560 um ~2 Stunden überboten. Das ist ein sehr gutes Ergebnis, vor allem angesichts der größeren Akkukapazität des XPS 15 9560 (97 Wh vs. 75 Wh). Dell bewirbt eine Laufzeit von 15 Stunden, doch selbst im Leerlauf mit den maximalen Energiespareinstellungen und minimaler Bildschirmhelligkeit konnten wir diesen Wert nicht erreichen.

Man kann universelle USB-C-Netzteile zum Aufladen des XPS 2-in-1 verwenden, solange diese mindestens 45 Watt bereitstellen. Das typische Smartphone-Netzteil funktioniert also nicht.  Unter hoher Last bekommt man zudem einen Hinweis, dass der Akku entladen wird, da die Leistungsversorgung nicht ausreicht.

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
11h 03min
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3
9h 24min
Last (volle Helligkeit)
1h 18min
Dell XPS 15 9575 i5-8305G
8305G, Vega M GL / 870, 75 Wh
Dell XPS 15 9560 (i7-7700HQ, UHD)
7700HQ, GeForce GTX 1050 (Laptop), 97 Wh
HP Spectre x360 15t-bl100
8550U, GeForce MX150, 79.2 Wh
Apple MacBook Pro 15 2017 (2.9 GHz, 560)
7820HQ, Radeon Pro 560,  Wh
LG Gram 15Z975
8250U, UHD Graphics 620, 60 Wh
Dell Inspiron 15 7000 7577
7300HQ, GeForce GTX 1060 Max-Q, 56 Wh
Akkulaufzeit
11%
35%
3%
36%
-1%
Idle
663
831
25%
934
41%
1078
63%
659
-1%
WLAN
564
434
-23%
511
-9%
677
20%
435
-23%
416
-26%
Last
78
103
32%
136
74%
67
-14%
131
68%
96
23%
Witcher 3 ultra
76

Pro

+ konstant hohe CPU- und GPU-Leistung; keine großen Throttling-Probleme
+ stabiles Gehäuse; bekanntes Aluminium-XPS-Design
+ helles Display; fast vollständige sRGB-Abdeckung
+ kühlere Oberflächen als beim XPS 15 9560
+ geringere Kerntemperaturen als beim XPS 15 9560
+ 4x USB-C, 2x vollwertige Thunderbolt-3-Stecker
+ zugängliche Komponenten; aufrüstbare M.2-SSD
+ leisere Lüfter als beim XPS 15 9560
+ Power-Button mit Fingerabdruck-Scanner
+ lange Akkulaufzeit

Contra

- ausschließlich mit Kaby Lake-G; kein Kaby Lake, Kaby Lake-R, GeForce oder Coffee Lake-H
- für USB-A, HDMI, RJ-45 etc. ist man auf Adapter angewiesen
- die schwarzen Oberflächen sind schmutzempfindlich
- PWM bei geringen Helligkeitsleveln
- langsame Reaktionszeiten
- kleinerer Akku als beim XPS 15 9560
- geringe Schreibleistung der Toshiba SSD
- Maglev-Tasten fühlen sich beim Spielen komisch an
- einige Spiele laufen langsamer als erwartet
- sehr warme WASD-Tasten beim Spielen
- keine sekundäre HDD mehr
- suboptimale Platzierung der Webcam
- weiche ClickPad-Tasten
- keine WWAN-Funktionalität
- aufgelöteter RAM
- teuer

Fazit

Im Test: Dell XPS 15 9575 Core i5-8305G
Im Test: Dell XPS 15 9575 Core i5-8305G

Dass XPS 15 9575 soll das normale XPS 15 9560 in einen Convertible-Formfaktor überführen, ohne die beliebten Merkmale zu verlieren. Aus diesem Blickwinkel ist das neue XPS ein Erfolg und fühlt sich von Anfang an wie ein klassisches XPS 15 an, wenn es um die Qualität sowie die Stabilität geht, aber mit der zusätzlichen Vielseitigkeit eines Convertibles. Trotz der dünneren Konstruktion bleibt die Stabilität auf dem bekannten Niveau. Falls man das XPS 15 9560 mag, wird man auch keine Probleme mit dem XPS 15 9575 haben.

Die Leistung des neuen Core i5-8305G samt der Grafikkarte Radeon RX Vega M GL lässt sich sehr gut mit dem Core i7-7700HQ bzw. der GTX 1050 vergleichen. Oftmals liegen die Leistungsunterschiede in den Benchmarks nur im einstelligen Prozentbereich. Das weiß auch Dell und bietet das XPS 15 Convertible sowie das reguläre XPS 15 mit dem i7-7700HQ und der GTX-1050-GPU zu ähnlichen Preisen an, wobei es noch Unterschiede bei der Speicherausstattung gibt. Man zahlt also schon einen Aufpreis für das Convertible-Design, den Touchscreen und natürlich den neuen Kaby Lake-G des XPS 15 9575. Wir haben Dell nun schon mehrfach nach der Möglichkeit von Konfigurationen mit Kaby Lake-R oder GeForce-GPUs gefragt, doch aktuell will man sich voll auf den neuen Intel/AMD-Hybrid konzentrieren, was in unseren Augen auch sehr gut umgesetzt wurde.
Die Unterschiede bei den Komponenten und dem Preis sind offensichtlich, doch wie sieht es mit den Temperaturen, der Lautstärke und der Akkulaufzeit aus. Zu unserer Überraschung bietet das XPS 15 9575 hier Vorteile gegenüber dem normalen XPS 15. Angesichts der vergleichbaren Leistung der beiden Modelle ist das eine sehr positive Entwicklung, zumal das neue Convertible auch noch dünner ist und einen kleineren Akku hat.
Die Maglev-Tastatur hinterlässt derweil einen gemischten Eindruck. Es ist ein deutlicher Unterschied zum normalen XPS 15 und gerade bei den kleinen Pfeiltasten bzw. den Funktionstasten ist die Bedienung nicht optimal. Unserer Meinung nach wäre ein eigener Nummernblock wie beim 2018er Spectre x360 15 deutlich praktischer gewesen. Weitere Schwachstellen sind das sichtbare Ghosting, der komplette Verzicht auf herkömmliche Schnittstellen (nur USB-C), die Verwendung von PWM, das hohe Gewicht, das schwammige Trackpad, der verlötete Arbeitsspeicher, die Schmutzempfindlichkeit der Oberflächen und die eingeschränkteren Speicher-Optionen. Die Gaming-Fähigkeiten sind gut, fallen aber doch hinter eine GTX 1050 zurück. Bei einigen Titeln mangelt es einfach noch an der Optimierung.

Bei Dells aktuellem Convertible gibt es viele Neuerungen, und fast alle können uns überzeugen. Kaby Lake-G kann es in der Regel mit einer GTX 1050 sowie einem Core i7-7700HQ aufnehmen, bleibt aber gleichzeitig kühler als es im XPS 15 9560 der Fall ist. Die Maglev-Tastatur hinterlässt aber einen gemischten Eindruck und die Toshiba NVMe-SSD ist insgesamt langsamer als eine Samsung PM961. Man sollte zudem USB-C-Adapter im Gepäck haben. Ein Reinigungstuch für die dunklen Oberflächen schadet ebenfalls nicht.

Dell XPS 15 9575 i5-8305G - 22.04.2018 v6(old)
Allen Ngo

Gehäuse
95 / 98 → 97%
Tastatur
85%
Pointing Device
86%
Konnektivität
47 / 81 → 58%
Gewicht
63 / 20-67 → 91%
Akkulaufzeit
92%
Display
84%
Leistung Spiele
89 / 85 → 100%
Leistung Anwendungen
94 / 92 → 100%
Temperatur
89%
Lautstärke
92 / 95 → 97%
Audio
50%
Kamera
56 / 85 → 66%
Durchschnitt
79%
87%
Multimedia - gewichteter Durchschnitt
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Autor: Allen Ngo, 27.04.2018 (Update: 27.04.2018)
Andreas Osthoff
Andreas Osthoff - Senior Editor Business
Ich bin mit Computern und moderner Unterhaltungselektronik aufgewachsen. Seit meinem ersten Computer, einem Commodore C64, habe ich mich für die Technik interessiert und angefangen, meine eigenen Computer zu bauen. Bei Notebookcheck kümmere ich mich schwerpunktmäßig um die Business-Geräte sowie die mobilen Workstations, doch ich mache auch gerne Abstecher in den mobilen Bereich. Es ist immer wieder eine tolle Erfahrung, neueste Geräte zu testen und miteinander zu vergleichen. Den passenden Ausgleich schafft der Sport, im Sommer vor allem mit dem Rad.