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Test Dell XPS 13 9370 (i5-8250U, 4K UHD) Laptop

Allen Ngo, Tanja Hinum (übersetzt von Andreas Osthoff), 07.02.2018

InfinityEdge 2.0. Dell verfeinert sein InifinityEdge-Design weiter, um ein noch dünneres Ultrabook zu kreieren. Das Ergebnis ist ein spürbar kleineres und attraktiveres Gerät, das sich im Endeffekt aber doch nicht so viel von dem alten XPS 13 unterscheidet.

Das 2015er XPS 13 hat den Trend zu dünnen Bildschirmrändern begründet. Dabei war das Gerät anderen Ultrabooks dieser Zeit, inklusive dem HP Spectre 13, Lenovo Yoga 910 und Asus Zenbook 3, qualitativ überlegen. Das neue XPS 13 9370 reduziert die Bildschirmränder nun noch einmal. In diesem Test schauen wir uns an, welche Auswirkungen das kompaktere Gehäuse auf die Leistung, die Lautstärke, die Stabilität, die Temperaturen und auch die Ausstattung gegenüber dem alten Modell hat.

Dell bietet aktuell verschiedene Konfigurationen, die aktuell bei 1.299 Euro starten. Bei unserem US-Testgerät handelt es sich um ein Mittelklasse-Modell mit dem i5-8250U-Prozessor, dem 4K-Touchscreen sowie 8 GB RAM. In Deutschland ist diese Version zumindest im Online-Shop nicht verfügbar, da die 4K-Modelle automatisch mit dem Core-i7-Prozessor ausgestattet sind (ab 1.599 Euro).

Das XPS 13 9370 ist bisher noch nicht mit Iris-GPUs verfügbar, da es diese Prozessoren aus der Kaby-Lake-R-Serie noch nicht gibt. Zu den aktuellen Konkurrenten im 13-Zoll-Segment gehören das Asus Zenbook 13Razer Blade StealthLenovo Yoga 920Samsung Notebook 9Huawei MateBook XAcer Swift 7 und das beliebte MacBook Pro 13.

Dell XPS 13 9370 i5 UHD (XPS 13 Serie)
Grafikkarte
Intel UHD Graphics 620, Kerntakt: 300 MHz, 22.20.16.4815
Hauptspeicher
8192 MB 
, 1200 MHz, 10-10-10-28, Dual-Channel
Bildschirm
13.3 Zoll 16:9, 3840 x 2160 Pixel 331 PPI, 10-point capacitive, ID: Sharp SHP148B, Name: LQ133D1, Dell P/N: 8XDHY, IPS, spiegelnd: ja
Mainboard
Intel Kaby Lake-U iHDCP 2.2 Premium PCH
Massenspeicher
Toshiba XG5 KXG50ZNV256G, 256 GB 
Anschlüsse
3 USB 3.1 Gen2, 2 Thunderbolt, 1 DisplayPort, 1 Kensington Lock, Audio Anschlüsse: 3.5 mm combo audio, Card Reader: MicroSD reader, 1 Fingerprint Reader, Helligkeitssensor
Netzwerk
Killer Wireless-n/a/ac 1435 Wireless Network Adapter (a/b/g/n/ac), Bluetooth 4.1
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 11.6 x 302 x 199
Akku
52 Wh Lithium-Polymer
Betriebssystem
Microsoft Windows 10 Home 64 Bit
Kamera
Webcam: 720p
Sonstiges
Lautsprecher: 1 W x 2 stereo, Tastatur: Chiclet, Tastatur-Beleuchtung: ja, Quick Start guide, Warranty card, USB Type-C to Type-A adapter, McAfee Anti-virus, Dell Update, Intel RST, MaxxAudioPro, 12 Monate Garantie
Gewicht
1.22 kg, Netzteil: 227 g
Preis
1350 USD
Hinweis: Der Hersteller kann abweichende Bauteile wie Bildschirme, Laufwerke und Speicherriegel mit ähnlichen Spezifikationen unter dem gleichen Modellnamen einsetzen.

 

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Gehäuse

Die neue Farboption Roségold ändert nicht nur die Farbe gegenüber dem normalen Silber. Den bekannten matten Bildschirmdeckel aus Magnesium gibt es nach wie vor, doch die weiße Handballenauflage besteht nun aus mehreren Schichten texturierter Glasfaser anstelle einer einzelnen Schicht aus glatten Kohlefasern. Diese Alternative hält Schmutz besser ab und sollte die helle Erscheinung auch nach längerer Nutzung aufrechterhalten.

Das neue Gehäuse sieht zweifellos noch besser aus als das alte XPS 13 9360, doch bei den schmaleren Bildschirmrändern und der dünneren Konstruktion machen wir uns natürlich Sorgen um die Stabilität. Insgesamt ist sowohl die Base als auch der Deckel des XPS 13 9370 ein wenig anfälliger gegenüber Verwindungsversuchen als das dickere XPS 13 9360, allerdings führt das nur zu minimalen Knarzgeräuschen. Die Tastatur und auch der Deckel lassen sich zudem ein wenig mehr eindrücken als zuvor. Bei unserem schwarzen Modell konnten wir zudem deutlichere Knarzgeräusche hören.

Überraschenderweise fühlt sich das Display trotz der dünnen Ränder insgesamt sehr stabil an und hat auch einen deutlichen Vorteil gegenüber Konkurrenten wie dem Yoga 920, Samsung Notebook 9 und LG Gram, während sowohl das Razer Blade Stealth als auch das ältere XPS 13 9360 etwas stabiler sind. Hier profitiert das XPS 13 sowohl von dem Gorilla Glas 4 als auch der Magnesiumkonstruktion.

Im Vergleich sind das XPS 13 9360 oder auch das MacBook Pro 13 insgesamt etwas stabiler. Dennoch schneidet das XPS 13 9370 qualitativ besser ab als viele andere Ultrabooks von Herstellern wie HP, Acer, Asus oder Lenovo.

Der große Vorteil des neuen XPS 13 ist natürlich das nochmal kompaktere Gehäuse. Wie man an der nachfolgenden Grafik sieht, besitzt das XPS 13 9370 die kleinste Stellfläche unter den 13,3-Zoll-Ultrabooks. Beim Gewicht hat sich allerdings nicht viel getan, denn trotz der geringen Dimensionen sind es 1,22 kg, was insgesamt zu einem sehr kompakten Eindruck führt. Wer ein besonders leichtes Ultrabook haben möchte, sollte sich das LG Gram 13 (0,939 kg) oder das Samsung Notebook 9 (0.817 kg) ansehen.

Das XPS 13 mit dem Full-HD-Panel ist minimal leichter (1,21 kg), da es auch auf den Touchscreen verzichtet.

Der maximale Öffnungswinkel liegt bei 140 Grad.
Der maximale Öffnungswinkel liegt bei 140 Grad.
Handballenauflage aus verwobenen Glasfasern bei der Farbvariante Roségold
Handballenauflage aus verwobenen Glasfasern bei der Farbvariante Roségold
dünner als das XPS 13 9360 und mit mehr USB-C-Anschlüssen
dünner als das XPS 13 9360 und mit mehr USB-C-Anschlüssen
identischer Bildschirmdeckel
identischer Bildschirmdeckel

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Ausstattung

Die normalen USB-Anschlüsse sowie der vollwertige SD-Kartenleser mussten drei USB-C-Anschlüssen und einem microSD-Leser weichen. Das kennen wir schon von dünnen Ultrabooks wie dem Spectre 13 oder dem MacBook Pro 13, während andere Modelle wie das Yoga 920 und das Zenbook 13 zumindest noch einen normalen USB-Stecker bieten. Laut den Diagnosetools teilen sich die beiden Thunderbolt-3-Anschlüsse eine PCIe-x4-Anbindung, was uns durch Dell auch bestätigt wurde. Alle drei USB-Anschlüsse können zum Laden verwendet werden.

vorne: keine Anschlüsse
vorne: keine Anschlüsse
links: Noble Lock, 2x USB Type-C + Thunderbolt 3 (teilen sich eine PCIe-x4-Anbindung)
links: Noble Lock, 2x USB Type-C + Thunderbolt 3 (teilen sich eine PCIe-x4-Anbindung)
hinten: keine Anschlüsse
hinten: keine Anschlüsse
rechts: microSD-Leser, USB Type-C Gen.2, 3,5-mm-Audio
rechts: microSD-Leser, USB Type-C Gen.2, 3,5-mm-Audio

SD-Kartenleser

Der integrierte Kartenleser erreicht mit unserer Toshiba Exceria Pro UHS-II Referenzkarte gute Transferraten von durchschnittlich 180 MB/s. Es handelt sich zwar nur um einen microSD-Leser, doch zumindest die Leistung unterscheidet sich nicht zum vollwertigen SD-Leser des XPS 13 9360.

Eine eingesetzte microSD-Karte steht etwa 1 mm über und stört beim Transport damit nicht.

SDCardreader Transfer Speed
average JPG Copy Test (av. of 3 runs)
Dell XPS 13 9370 i5 UHD
 
182 MB/s ∼100%
Dell XPS 13 i7-8550U
 
159 MB/s ∼87% -13%
Dell XPS 15-9550 i7
 
121 MB/s ∼66% -34%
maximum AS SSD Seq Read Test (1GB)
Dell XPS 15-9550 i7
 
211 MB/s ∼100% 0%
Dell XPS 13 9370 i5 UHD
 
210.3 MB/s ∼100%
Dell XPS 13 i7-8550U
 
190.59 MB/s ∼90% -9%

Kommunikation

Alle Modelle des XPS 13 sind mit der Killer 1435 WLAN-Karte ausgestattet, während das alte XPS 13 9360 und das XPS 15 normalerweise mit der Killer 1535 ausgeliefert werden. Die 1435 besitzt weniger Gaming-orientierte Funktionen, was bei einem kleinen Ultrabook aber auch nicht besonders wichtig ist. Die Transferraten sind aber identisch und wir hatten keine Probleme in Verbindung mit unserem Linksys EA8500 Router.

Networking
iperf3 Client (receive) TCP 1 m 4M x10
Samsung Notebook 9 NP900X3N-K01US
Intel Dual Band Wireless-AC 8260
668 MBit/s ∼100% +5%
Dell XPS 13 9370 i5 UHD
Killer Wireless-n/a/ac 1435 Wireless Network Adapter
639 MBit/s ∼96%
Dell XPS 13 9360 FHD i7 Iris
Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter
634 MBit/s ∼95% -1%
iperf3 Client (transmit) TCP 1 m 4M x10
Dell XPS 13 9360 FHD i7 Iris
Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter
589 MBit/s ∼100% +17%
Samsung Notebook 9 NP900X3N-K01US
Intel Dual Band Wireless-AC 8260
517 MBit/s ∼88% +2%
Dell XPS 13 9370 i5 UHD
Killer Wireless-n/a/ac 1435 Wireless Network Adapter
505 MBit/s ∼86%

Zubehör

Im Lieferumfang befindet sich ein USB-C/USB-A-Adapter sowie eine Schnellstartanleitung. Eine Schutzhülle oder ein Reinigungstuch gibt es aber nicht.

Wartung

Die untere Abdeckung wird wie schon beim XPS 13 9360 durch acht Schrauben (Torx T5) gesichert. Die Abdeckung lässt sich relativ leicht entfernen, doch man sollte aufpassen, die empfindlichen Kunststoffhaken nicht zu beschädigen. Man bekommt Zugang zu den beiden Lüftern, der BIOS-Batterie, dem Akku und der austauschbaren M.2-2280-SSD. Das WLAN-Modul ist dieses Mal verlötet.

Die neue Kühlung benötigt mehr Platz als zuvor.
Die neue Kühlung benötigt mehr Platz als zuvor.

Webcam

keine Verbesserungen bei der Qualität oder dem Winkel der Webcam
keine Verbesserungen bei der Qualität oder dem Winkel der Webcam

Ein beliebter Kritikpunkt des originalen XPS 13 InfinityEdge ist die merkwürdige Positionierung der Kamera an der unteren Ecke des Bildschirms, während die meisten Ultrabooks ihre Kameras an der oberen Kante haben. An der Webcam selbst hat sich beim XPS 13 9370 nicht verändert, hier priorisiert Dell die schmalen Bildschirmränder. Wir hätten uns zumindest eine bessere Kamera gewünscht. Die Videoauflösung ist weiterhin auf 720p begrenzt und die Ergebnisse sind sehr körnig und verrauscht.

Garantie

Als großer Hersteller bietet Dell umfangreiche Service-Optionen. Die Basisgarantie (12 Monate) kann auf bis zu 4 Jahre erweitert werden.

Eingabegeräte

Tastatur und Touchpad

Dell hat uns bestätigt, dass sowohl die beleuchtete Tastatur als auch das Trackpad unverändert vom Vorgänger übernommen wurden. Bei dem Roségold-Modell haben die einzelnen Tasten allerdings eine glatte und durchsichtige Kunststoffkappe. Die Größe des Trackpads (~10,5 x 6 cm) als auch der einzelnen Tasten (~1,6 x 1,6 cm) ist identisch, was auch für den Tastenhub (1,3 mm) gilt.

Das Fehlen von großen Veränderungen kann sowohl ein Vor- als auch ein Nachteil seien. Wir hatten keine großen Probleme mit den alten Eingabegeräten, doch wer die alte Eingabe nicht mochte, wird mit dem neuen XPS 13 auch nicht viel anfangen können. Besitzer von vorherigen XPS-13-Modellen müssen aus diesem Grund also nicht upgraden.

Die Tastaturbeleuchtung des Modells in Roségold hat im Vergleich zur normalen Farbvariante einen leicht bläulichen Einschlag, um den Kontrast mit den Tasten zu erhöhen. Es gibt keine Möglichkeit, die Beleuchtung dauerhaft zu aktivieren. Bei der Verwendung der Tastatur oder des Trackpads geht sie automatisch wieder an.

Die Tastatur hat sich gegenüber dem XPS 13 9360 nicht verändert.
Die Tastatur hat sich gegenüber dem XPS 13 9360 nicht verändert.
Der Anschlag ist gegenüber Desktop-Tastaturen ein wenig weich.
Der Anschlag ist gegenüber Desktop-Tastaturen ein wenig weich.

Display

Das Display des XPS beeindruckt mit dem hohen Screen-to-Body-Verhältnis und subjektiv bietet die dünne Glasschicht kräftige Farben, die quasi herausstechen. Smartphone-Hersteller machen das schon seit Jahren, um einen ersten "Wow"-Effekt zu generieren, was man auch bei den Flaggschiffen Galaxy S8 und iPhone X sieht. Dell bietet aktuell einen Full-HD-Bildschirm und den 4K-Touchscreen für das XPS 13 9370 an. Das vorherige QHD+-Panel (3.200 x 1.800 Pixel) oder matte Bildschirme wird es für das 9370 nicht mehr geben.

Dell hat eine bessere Helligkeit gegenüber dem XPS 13 9360 beworben, was wir auch bestätigen können. Im Akkubetrieb schaltet sich automatisch die dynamische Helligkeitssteuerung (DBC) ein, weshalb die Helligkeit von 496 auf 418 cd/m² sinkt. Glücklicherweise kann man diese Funktion im BIOS nun aber deaktivieren, sowohl bei FHD- als auch 4K-Modellen.

 

 

Screen-Bleeding an den Ecken und Kanten
Screen-Bleeding an den Ecken und Kanten
RGB Subpixel-Anordnung (331 PPI)
RGB Subpixel-Anordnung (331 PPI)
Die zusätzliche Glasschicht ist sehr dünn.
Die zusätzliche Glasschicht ist sehr dünn.
Die Bildschirmränder sind auf allen drei Seiten gerade einmal etwas mehr als 4 mm dick.
Die Bildschirmränder sind auf allen drei Seiten gerade einmal etwas mehr als 4 mm dick.

Der vermutlich größte Nachteil des 4K-Panels sind die extrem hohen Reaktionszeiten. Mit 22 ms Schwarz-zu-Weiß ist das XPS 13 mehr als viermal langsamer als typische LCD-Monitore, wenn man von 5 ms ausgeht. Ghosting ist ebenfalls auffälliger als bei anderen Ultrabooks. Ob es stört, hängt jedoch von der Tätigkeit ab. Hohe Reaktionszeiten sind zum Glück kein großes Problem bei der Textverarbeitung, dem Surfen im Internet oder der Wiedergabe von Videos, wofür das XPS 13 gebaut wurde.

Die Ausleuchtung ist ebenfalls verbesserungswürdig. Das XPS 13 9370 ist im Durchschnitt zwar heller als das alte Modell, doch vor allem das untere Drittel ist messbar dunkler (~60 cd/m²). Im Alltag erkennt man das nicht, doch die Konkurrenten und auch der Vorgänger waren in dieser Hinsicht besser.

Screen-Bleeding ist bei unserem Testgerät an der unteren Kante und den Ecken sichtbar, doch zum Glück fällt es weder beim Surfen im Internet noch der Wiedergabe von Videos auf.

PWM kommt zum Einsatz, sobald man die Helligkeit auf 20 % oder weniger reduziert. Allerdings ist die Frequenz sehr hoch und die Intensität nicht besonders stark, die meisten Nutzer sollten also keine Probleme haben. Die PWM-Frequenz bei beiden Displayvarianten unterscheiden sich deutlich.

 

 

483.2
cd/m²
500.6
cd/m²
479.3
cd/m²
480.7
cd/m²
496.4
cd/m²
491.6
cd/m²
421
cd/m²
439.2
cd/m²
430.2
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 500.6 cd/m² Durchschnitt: 469.1 cd/m² Minimum: 24.46 cd/m²
Ausleuchtung: 84 %
Helligkeit Akku: 496.4 cd/m²
Kontrast: 993:1 (Schwarzwert: 0.5 cd/m²)
ΔE Color 2.9 | 0.4-29.43 Ø6.2
ΔE Greyscale 3.9 | 0.64-98 Ø6.5
98.2% sRGB (Argyll 3D) 63.9% AdobeRGB 1998 (Argyll 3D)
Gamma: 2.066
Dell XPS 13 9370 i5 UHD
ID: Sharp SHP148B, Name: LQ133D1, Dell P/N: 8XDHY, IPS, 13.3, 3840x2160
Dell XPS 13 9370 FHD i5
SHP1484, IPS, 13.3, 1920x1080
Dell XPS 13 9360 QHD+ i7
Sharp SHP144A, IPS, 13.3, 3200x1800
Samsung Notebook 9 NP900X3N-K01US
ID: BOE06E1, Name: NV133FHB-N31, IPS, 13.3, 1920x1080
Asus ZenBook 13 UX331UN
B133HAN04.9, IPS LED, 13.3, 1920x1080
Apple MacBook Pro 13 2017
APPA033, IPS, 13.3, 2560x1600
Acer Swift 7 SF713-51
Chimei Innolux, N133HCE-GP1, IPS, WLED, 13.3, 1920x1080
Response Times
-21%
33%
-12%
46%
34%
45%
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
67.2 (31.6, 35.6)
62.4 (32.4, 30)
7%
43.6 (13.6, 30)
35%
41.6 (22.8, 18.8)
38%
22.4 (10.8, 11.6)
67%
42.8 (22.4, 20.4)
36%
31 (14, 17)
54%
Response Time Black / White *
41.6 (22.8, 18.8)
45.6 (24.4, 21.2)
-10%
29.2 (9.2, 20)
30%
34 (20, 14)
18%
31.2 (17.2, 14)
25%
28.8 (14.8, 14)
31%
27 (7, 20)
35%
PWM Frequency
2500 (20)
1008 (20)
-60%
210.1 (99)
-92%
Bildschirm
1%
-5%
-5%
-11%
24%
-14%
Helligkeit Bildmitte
496.4
428
-14%
396.2
-20%
510.7
3%
338
-32%
588
18%
359
-28%
Brightness
469
405
-14%
357
-24%
481
3%
321
-32%
561
20%
344
-27%
Brightness Distribution
84
87
4%
84
0%
90
7%
90
7%
92
10%
92
10%
Schwarzwert *
0.5
0.26
48%
0.266
47%
0.66
-32%
0.35
30%
0.45
10%
0.25
50%
Kontrast
993
1646
66%
1489
50%
774
-22%
966
-3%
1307
32%
1436
45%
DeltaE Colorchecker *
2.9
3.8
-31%
3.9
-34%
2.4
17%
4.2
-45%
1.7
41%
4.57
-58%
Colorchecker DeltaE2000 max. *
5.26
7.2
-37%
7.58
-44%
7.3
-39%
6.5
-24%
3.5
33%
9.25
-76%
DeltaE Graustufen *
3.9
4.4
-13%
4.16
-7%
2.4
38%
3.9
-0%
1.9
51%
5.2
-33%
Gamma
2.066 106%
2.21 100%
2.31 95%
2.23 99%
2.43 91%
2.33 94%
2.47 89%
CCT
7169 91%
7067 92%
6514 100%
6747 96%
7144 91%
6738 96%
6887 94%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
63.9
62.8
-2%
57.5
-10%
57
-11%
60.4
-5%
77.92
22%
58
-9%
Color Space (Percent of sRGB)
98.2
96.4
-2%
88.7
-10%
88.1
-10%
93.1
-5%
99.94
2%
89
-9%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
-10% / -4%
14% / 1%
-9% / -6%
18% / -1%
29% / 26%
16% / -4%

* ... kleinere Werte sind besser

Das Panel deckt den sRGB-Standard praktisch vollständig und AdobeRGB immer noch zu 64 % ab. Damit wird das alte QHD+-Panel des XPS 13 9360 leicht überboten, doch das MacBook Pro 13 bietet noch etwas bessere Ergebnisse.

vs. sRGB
vs. sRGB
vs. AdobeRGB
vs. AdobeRGB
vs. XPS 13 2-in-1
vs. XPS 13 2-in-1

Unsere Messungen mit einem X-Rite Spektralfotometer zeigen eine etwas zu warme Farbtemperatur sowie einen leichten Blaustich. Das können wir mit einer Kalibrierung verbessern und auch die Farbgenauigkeit fällt bei allen Sättigungsleveln besser aus. Leider ist das Dell-Panel im Gegensatz zum MacBook Pro 13 nicht von Werk aus kalibriert. Unsere ICM-Datei ist weiter oben verlinkt, wenn man nicht die Möglichkeit hat, seinen Bildschirm zu kalibrieren.

Graustufen vor der Kalibrierung
Graustufen vor der Kalibrierung
Sättigung vor der Kalibrierung
Sättigung vor der Kalibrierung
ColorChecker vor der Kalibrierung
ColorChecker vor der Kalibrierung
Graustufen nach der Kalibrierung
Graustufen nach der Kalibrierung
Sättigung nach der Kalibrierung
Sättigung nach der Kalibrierung
ColorChecker nach der Kalibrierung
ColorChecker nach der Kalibrierung

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
41.6 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 22.8 ms steigend
↘ 18.8 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 97 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten schlechter als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (25.6 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
67.2 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 31.6 ms steigend
↘ 35.6 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 97 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten schlechter als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (41 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM festgestellt 2500 Hz ≤ 20 % Helligkeit

Das Display flackert mit 2500 Hz (höchstwahrscheinlich durch Pulsweitenmodulation PWM) bei einer eingestellten Helligkeit von 20 % und darunter. Darüber sollte es zu keinem Flackern kommen.

Die Frequenz von 2500 Hz ist sehr hoch und sollte daher auch bei empfindlichen Personen zu keinen Problemen führen.

Im Vergleich: 53 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 8929 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

Die Sichtbarkeit im Freien ist überdurchschnittlich gut, doch man sollte die automatische Helligkeitskontrolle deaktivieren. Mit durchschnittlich fast 500 cd/m² ist das XPS heller als viele Konkurrenten (Spectre 13, Yoga 920) und liegt auf dem Niveau des Samsung Notebook 9 mit seinem "Outdoor-Modus". Reflexionen sind aber dennoch ein Problem in hellen Umgebungen und wer oft im Freien arbeitet, wird sich über das Fehlen eines matten Panels ärgern.

im Freien (bewölkter Himmel)
im Freien (bewölkter Himmel)
im Schatten
im Schatten
im Freien (bewölkter Himmel)
im Freien (bewölkter Himmel)
weite Blickwinkel des IPS-Panels
weite Blickwinkel des IPS-Panels

Leistung

Den Kaby-Lake-R-Prozessor des XPS 13 9370 kennen wir bereits aus dem alten XPS 13 9360 und anderen Ultrabooks. Aktuell hat man nur die Wahl zwischen dem Core i5-8250U und dem i7-8550U, doch wir vermuten, dass es in Zukunft auch Konfigurationen mit Core i3 und Iris-Pro-Chips geben wird.

Der Arbeitsspeicher ist nach wie vor aufgelötet (8 bis 16 GB). Es handelt sich nach wie vor um LPDDR3-Module und kein DDR4, aber zumindest wurde der Takt bei den 16-GB-Versionen von 1.866 auf 2.133 MHz erhöht.

 
LatencyMon High_Level Test
LatencyMon High_Level Test
LatencyMon Clock_Level Test
LatencyMon Clock_Level Test
LatencyMon Dispatch_Level Test
LatencyMon Dispatch_Level Test

Prozessor

Die Ergebnisse des Core i5-8250U liegen auf dem erwarteten Niveau und unterscheiden sich nicht von anderen Laptops. Wie wir schon einige Male gesehen haben, bietet der Quad-Core-ULV im Vergleich zu den alten Dual-Cores deutlich mehr Leistung und lässt sogar das 45-W-Modell Core i7-7300HQ (kein Hyperthreading) hinter sich.

Das XPS 13 kann die Leistung dank Dells dynamischer Energieverwaltung auch sehr gut ausnutzen, denn sie ermöglicht eine bessere Turbo-Ausnutzung, wohingegen andere Geräte normalerweise auf ein gewisses Level fallen, wenn eine Temperaturgrenze erreicht wurde. Das sieht man auch an unserer Cinebench-Multi-Schleife. Das durchschnittliche Ergebnis ist besser als beim HP ProBook 470 G5 oder dem alten XPS 13 9360. Das große Notebook von HP stabilisiert sich bei rund 530 Punkten, während das XPS 13 9370 auch nach einer Stunde im Bereich zwischen 530 und 630 Punkten liegt.

Weitere technische Informationen und Benchmarks zum Core i5-8250U sind in unserer Techniksektion verfügbar. Wir haben die Tests mit dem Profil "Höchstleistung" durchgeführt, welches wir manuell aktiviert haben. Standardmäßig stehen nur "Ausgewogen" und "Dell" zur Verfügung, bei denen die Ergebnisse anders ausfallen können.

 

 

Cinebench R10 32 Bit
Cinebench R10 32 Bit
Cinebench R11.5 64 Bit
Cinebench R11.5 64 Bit
Cinebench R15
Cinebench R15

XPS 13 9370 i5-8250U

0102030405060708090100110120130140150160170180190200210220230240250260270280290300310320330340350360370380390400410420430440450460470480490500510520530540550560570580590600610620630640650660Tooltip
Cinebench R15 CPU Multi 64 Bit

XPS 13 9360 i5-8250U

0102030405060708090100110120130140150160170180190200210220230240250260270280290300310320330340350360370380390400410420430440450460470480490500510520530540550560570Tooltip
Cinebench R15 CPU Multi 64 Bit
Cinebench R15
CPU Single 64Bit
Dell XPS 13 i7-8550U
Intel Core i7-8550U
167 Points ∼77% +18%
Dell XPS 13 9360 FHD i7 Iris
Intel Core i7-7560U
153 Points ∼70% +8%
Lenovo ThinkPad 25
Intel Core i7-7500U
146 Points ∼67% +3%
HP ProBook 470 G5
Intel Core i5-8250U
144 Points ∼66% +1%
Dell XPS 13 9370 i5 UHD
Intel Core i5-8250U
142 Points ∼65%
Dell XPS 13 i5-8250U
Intel Core i5-8250U
140 Points ∼64% -1%
HP Envy x360 15m-bq121dx
AMD Ryzen 5 2500U
137 Points ∼63% -4%
Dell Inspiron 15 7000 7577
Intel Core i5-7300HQ
131 Points ∼60% -8%
Acer Extensa 2540-580K
Intel Core i5-7200U
130 Points ∼60% -8%
Acer TravelMate P249-M-5452
Intel Core i5-6200U
117 Points ∼54% -18%
HP 250 G4 T6P08ES
Intel Core i5-5200U
108 Points ∼50% -24%
Lenovo IdeaPad Z40-59422614
Intel Core i5-4200U
99 Points ∼45% -30%
CPU Multi 64Bit
Dell XPS 13 9370 i5 UHD
Intel Core i5-8250U
636 Points ∼15%
Dell XPS 13 i7-8550U
Intel Core i7-8550U
603 Points ∼14% -5%
HP ProBook 470 G5
Intel Core i5-8250U
603 Points ∼14% -5%
HP Envy x360 15m-bq121dx
AMD Ryzen 5 2500U
574 Points ∼13% -10%
Dell XPS 13 i5-8250U
Intel Core i5-8250U
564 (min: 559, max: 634) Points ∼13% -11%
Dell Inspiron 15 7000 7577
Intel Core i5-7300HQ
514 Points ∼12% -19%
Lenovo ThinkPad 25
Intel Core i7-7500U
367 Points ∼8% -42%
Dell XPS 13 9360 FHD i7 Iris
Intel Core i7-7560U
336 Points ∼8% -47%
Acer Extensa 2540-580K
Intel Core i5-7200U
332 Points ∼8% -48%
Acer TravelMate P249-M-5452
Intel Core i5-6200U
294 Points ∼7% -54%
HP 250 G4 T6P08ES
Intel Core i5-5200U
257 Points ∼6% -60%
Lenovo IdeaPad Z40-59422614
Intel Core i5-4200U
223 Points ∼5% -65%
Cinebench R11.5
CPU Single 64Bit
HP ProBook 470 G5
Intel Core i5-8250U
1.65 Points ∼68% +1%
Dell XPS 13 9370 i5 UHD
Intel Core i5-8250U
1.64 Points ∼67%
Dell XPS 13 i7-8550U
Intel Core i7-8550U
1.62 Points ∼66% -1%
Lenovo ThinkPad 25
Intel Core i7-7500U
1.61 Points ∼66% -2%
HP Envy x360 15m-bq121dx
AMD Ryzen 5 2500U
1.53 Points ∼63% -7%
Dell Inspiron 15 7000 7577
Intel Core i5-7300HQ
1.52 Points ∼62% -7%
Acer Extensa 2540-580K
Intel Core i5-7200U
1.47 Points ∼60% -10%
Acer TravelMate P249-M-5452
Intel Core i5-6200U
1.33 Points ∼55% -19%
HP 250 G4 T6P08ES
Intel Core i5-5200U
1.28 Points ∼52% -22%
Lenovo IdeaPad Z40-59422614
Intel Core i5-4200U
1.14 Points ∼47% -30%
CPU Multi 64Bit
Dell XPS 13 9370 i5 UHD
Intel Core i5-8250U
7.17 Points ∼26%
HP ProBook 470 G5
Intel Core i5-8250U
6.75 Points ∼25% -6%
Dell XPS 13 i7-8550U
Intel Core i7-8550U
6.47 Points ∼24% -10%
HP Envy x360 15m-bq121dx
AMD Ryzen 5 2500U
6.46 Points ∼24% -10%
Dell Inspiron 15 7000 7577
Intel Core i5-7300HQ
5.92 Points ∼22% -17%
Acer Extensa 2540-580K
Intel Core i5-7200U
3.68 Points ∼14% -49%
Lenovo ThinkPad 25
Intel Core i7-7500U
3.4 Points ∼13% -53%
Acer TravelMate P249-M-5452
Intel Core i5-6200U
3.24 Points ∼12% -55%
HP 250 G4 T6P08ES
Intel Core i5-5200U
2.81 Points ∼10% -61%
Lenovo IdeaPad Z40-59422614
Intel Core i5-4200U
2.49 Points ∼9% -65%
Cinebench R10
Rendering Single 32Bit
Lenovo ThinkPad 25
Intel Core i7-7500U
5595 Points ∼52% +1%
HP ProBook 470 G5
Intel Core i5-8250U
5560 Points ∼51% +1%
Dell XPS 13 i7-8550U
Intel Core i7-8550U
5552 Points ∼51% +1%
Dell XPS 13 9370 i5 UHD
Intel Core i5-8250U
5523 Points ∼51%
Dell Inspiron 15 7000 7577
Intel Core i5-7300HQ
5433 Points ∼50% -2%
Acer Extensa 2540-580K
Intel Core i5-7200U
5007 Points ∼46% -9%
Acer TravelMate P249-M-5452
Intel Core i5-6200U
4396 Points ∼41% -20%
HP 250 G4 T6P08ES
Intel Core i5-5200U
4134 Points ∼38% -25%
HP Envy x360 15m-bq121dx
AMD Ryzen 5 2500U
4103 Points ∼38% -26%
Lenovo IdeaPad Z40-59422614
Intel Core i5-4200U
3725 Points ∼34% -33%
Rendering Multiple CPUs 32Bit
Dell XPS 13 9370 i5 UHD
Intel Core i5-8250U
20773 Points ∼42%
HP ProBook 470 G5
Intel Core i5-8250U
19724 Points ∼40% -5%
Dell Inspiron 15 7000 7577
Intel Core i5-7300HQ
17971 Points ∼36% -13%
Dell XPS 13 i7-8550U
Intel Core i7-8550U
16869 Points ∼34% -19%
HP Envy x360 15m-bq121dx
AMD Ryzen 5 2500U
14400 Points ∼29% -31%
Lenovo ThinkPad 25
Intel Core i7-7500U
12799 Points ∼26% -38%
Acer Extensa 2540-580K
Intel Core i5-7200U
11330 Points ∼23% -45%
Acer TravelMate P249-M-5452
Intel Core i5-6200U
10003 Points ∼20% -52%
HP 250 G4 T6P08ES
Intel Core i5-5200U
8672 Points ∼17% -58%
Lenovo IdeaPad Z40-59422614
Intel Core i5-4200U
7580 Points ∼15% -64%
wPrime 2.0x - 1024m
Lenovo IdeaPad Z40-59422614
Intel Core i5-4200U
790 s * ∼9% -225%
Lenovo ThinkPad 25
Intel Core i7-7500U
473.575 s * ∼6% -95%
Dell Inspiron 15 7000 7577
Intel Core i5-7300HQ
331.085 s * ∼4% -36%
HP Envy x360 15m-bq121dx
AMD Ryzen 5 2500U
251.078 s * ∼3% -3%
Dell XPS 13 9370 i5 UHD
Intel Core i5-8250U
243.336 s * ∼3%
Super Pi Mod 1.5 XS 32M - ---
Lenovo IdeaPad Z40-59422614
Intel Core i5-4200U
849 Seconds * ∼4% -40%
HP Envy x360 15m-bq121dx
AMD Ryzen 5 2500U
684.933 Seconds * ∼3% -13%
Dell Inspiron 15 7000 7577
Intel Core i5-7300HQ
654.006 Seconds * ∼3% -8%
Dell XPS 13 9370 i5 UHD
Intel Core i5-8250U
608.275 Seconds * ∼3%
Lenovo ThinkPad 25
Intel Core i7-7500U
594.092 Seconds * ∼3% +2%

* ... kleinere Werte sind besser

Cinebench R10 Shading 32Bit
8517
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 32Bit
20773
Cinebench R10 Rendering Single 32Bit
5523
Cinebench R11.5 OpenGL 64Bit
46.65 fps
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
7.17 Points
Cinebench R11.5 CPU Single 64Bit
1.64 Points
Cinebench R15 Ref. Match 64Bit
97.8 %
Cinebench R15 OpenGL 64Bit
53.12 fps
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
636 Points
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
142 Points
Hilfe

System Performance

In den synthetischen PCMarks sehen wir keine Überraschungen. Das XPS 13 liegt auf dem Niveau der ähnlich ausgestatteten Konkurrenten.

Im Betrieb hatten wir einige Problem nach dem Aufwachen aus dem Standby, was einige Male nicht klappte. Wir haben die Treiber neu aufgespielt und den Laptop sogar zurückgesetzt, doch das Problem blieb bestehen. Da es bei unserem zweiten Testgerät aber keine Probleme gab, scheint es sich nicht um ein generelles Problem zu handeln.

PCMark 8 Home Accelerated
PCMark 8 Home Accelerated
PCMark 8 Work Accelerated
PCMark 8 Work Accelerated
PCMark 8 Creative Accelerated
PCMark 8 Creative Accelerated
PCMark 10 Standard
PCMark 10 Standard
PCMark 10 - Score
Apple MacBook Pro 13 2017
Iris Plus Graphics 640, 7360U, Apple SSD AP0128
3840 (min: 3824, max: 3845) Points ∼49% +4%
Dell XPS 13 9370 i5 UHD
UHD Graphics 620, 8250U, Toshiba XG5 KXG50ZNV256G
3678 Points ∼47%
HP Spectre x360 15t-bl100
GeForce MX150, 8550U, Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP
3673 Points ∼47% 0%
Samsung Notebook 9 NP900X3N-K01US
HD Graphics 620, 7200U, Samsung CM871a MZNTY256HDHP
3449 Points ∼44% -6%
HP ProBook 470 G5
GeForce 930MX, 8250U, Intel SSD 600p SSDPEKKW256G7
3372 Points ∼43% -8%
Asus ZenBook 13 UX331UN
GeForce MX150, 8550U, SanDisk SD8SN8U512G1002
3071 Points ∼40% -17%
Lenovo ThinkPad 25
GeForce 940MX, 7500U, Samsung SM961 MZVKW512HMJP m.2 PCI-e
3035 Points ∼39% -17%
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
3471 Punkte
PCMark 8 Creative Score Accelerated v2
4933 Punkte
PCMark 8 Work Score Accelerated v2
4140 Punkte
Hilfe

Massenspeicher

Die austauschbare M.2-2280-NVMe-SSD befindet sich neben den beiden Heat Pipes.
Die austauschbare M.2-2280-NVMe-SSD befindet sich neben den beiden Heat Pipes.

Wie bei den meisten anderen Ultrabooks auch gibt es nur einen einzigen M.2-2280-Steckplatz. In unserem Testgerät steckt ein 256 GB großes PCIe-Laufwerk von Toshiba mit der Bezeichnung XG5 KXG50ZNV256G.

In den Benchmarks war die Leistung der SSD sehr unterschiedlich. Toshiba bewirbt sequentielle Transferraten von 2.700 MB/s (Lesen) bzw. 1.050 MB/s (Schreiben) und wir konnten maximale 2.037 bzw. 907 MB/s in AS SSD ermitteln. Allerdings ist die Schreibleistung bei wiederholten Tests immer mal wieder auf rund 300 MB/s gesunken. Samsungs PM961, die in anderen Systemen wie dem Spectre x360 13 zum Einsatz kommt, ist deutlich schneller und konstanter als die XG5. Zumindest ist das Laufwerk schneller als die Toshiba SSD im alten XPS 13 9360, was auch an der PCIe-x4-Anbindung liegen kann.

Weitere Benchmarks sind in unserem SSD/HDD-Vergleich verfügbar.

CDM 5
CDM 5
AS SSD
AS SSD
PCMark 8 Storage
PCMark 8 Storage
Dell XPS 13 9370 i5 UHD
Toshiba XG5 KXG50ZNV256G
Dell XPS 13 9360 QHD+ i7
Toshiba NVMe THNSN5256GPUK
Samsung Notebook 9 NP900X3N-K01US
Samsung CM871a MZNTY256HDHP
HP Spectre x360 13-ac033dx
Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP
Asus ZenBook 13 UX331UN
SanDisk SD8SN8U512G1002
AS SSD
-13%
-38%
65%
-57%
Copy Game MB/s
291.41
534.28
83%
186.76
-36%
1123.25
285%
324.3
11%
Copy Program MB/s
206.97
251.38
21%
213.04
3%
466.66
125%
168.54
-19%
Copy ISO MB/s
357.42
285.13
-20%
335.88
-6%
1671.5
368%
404.95
13%
Score Total
2437
1570
-36%
1057
-57%
2219
-9%
907
-63%
Score Write
1135
360
-68%
350
-69%
832
-27%
253
-78%
Score Read
894
822
-8%
463
-48%
945
6%
433
-52%
Access Time Write *
0.038
0.033
13%
0.053
-39%
0.031
18%
0.09
-137%
Access Time Read *
0.063
0.065
-3%
0.066
-5%
0.036
43%
0.143
-127%
4K-64 Write
937.11
205.65
-78%
223.84
-76%
565.52
-40%
174.87
-81%
4K-64 Read
656.76
655.47
0%
379.44
-42%
640.82
-2%
362.83
-45%
4K Write
107.22
95.61
-11%
79.23
-26%
118.49
11%
49.58
-54%
4K Read
33.81
31.64
-6%
31.24
-8%
48.18
43%
25.47
-25%
Seq Write
907.16
586.34
-35%
466.02
-49%
1476.03
63%
283.31
-69%
Seq Read
2037.42
1345.6
-34%
519.84
-74%
2555.63
25%
448.23
-78%

* ... kleinere Werte sind besser

Toshiba XG5 KXG50ZNV256G
CDM 5/6 Read Seq Q32T1: 2564 MB/s
CDM 5/6 Write Seq Q32T1: 1069 MB/s
CDM 5/6 Read 4K Q32T1: 364.1 MB/s
CDM 5/6 Write 4K Q32T1: 375.7 MB/s
CDM 5 Read Seq: 1958 MB/s
CDM 5 Write Seq: 385.3 MB/s
CDM 5/6 Read 4K: 33.42 MB/s
CDM 5/6 Write 4K: 121.4 MB/s

Grafikkarte

Die integrierte UHD Graphics 620 ist nur minimal schneller als die alte HD Graphics 620. Die Leistung ist ziemlich gering, wenn man sich die neuen GPUs AMD Vega 8 und Nvidia MX150 ansieht, die in den synthetischen Tests etwa doppelt so schnell sind. Für die Medienwiedergabe (inklusive 4k) ist die integrierte GPU jedoch sehr gut geeignet.

Das alte XPS 13 9360 mit der stärkeren Iris-GPU bietet weiterhin mehr GPU-Leistung, allerdings ist der Vorsprung mit 15 - 20 % in den 3DMarks nicht riesig.

Weitere technische Informationen und Benchmarks zur UHD Graphics 620 gibt es hier.

Ice Storm
Ice Storm
Ice Storm Extreme
Ice Storm Extreme
Ice Storm Unlimited
Ice Storm Unlimited
3DMark 11
3DMark 11
Cloud Gate
Cloud Gate
Fire Strike
Fire Strike
3DMark 11
1280x720 Performance Combined
Asus ZenBook 13 UX331UN
NVIDIA GeForce MX150, 8550U
3466 Points ∼19% +99%
Lenovo ThinkPad 25
NVIDIA GeForce 940MX, 7500U
2975 Points ∼16% +71%
HP Envy x360 15m-bq121dx
AMD Radeon RX Vega 8, 2500U
2918 Points ∼16% +67%
Apple MacBook Pro 13 2017
Intel Iris Plus Graphics 640, 7360U
2193 (min: 2057, max: 2200) Points ∼12% +26%
HP ProBook 470 G5
NVIDIA GeForce 930MX, 8250U
1888 Points ∼10% +8%
Dell XPS 13 9360 FHD i7 Iris
Intel Iris Plus Graphics 640, 7560U
1838 Points ∼10% +5%
Dell XPS 13 9370 i5 UHD
Intel UHD Graphics 620, 8250U
1743 Points ∼10%
Razer Blade Stealth QHD i7-8550U
Intel UHD Graphics 620, 8550U
1681 Points ∼9% -4%
Samsung Notebook 9 NP900X3N-K01US
Intel HD Graphics 620, 7200U
1478 Points ∼8% -15%
Acer TravelMate P249-M-5452
Intel HD Graphics 520, 6200U
1401 Points ∼8% -20%
Acer Swift 7 SF713-51
Intel HD Graphics 615, 7Y54
1016 Points ∼6% -42%
1280x720 Performance GPU
HP Envy x360 15m-bq121dx
AMD Radeon RX Vega 8, 2500U
3602 Points ∼7% +99%
Asus ZenBook 13 UX331UN
NVIDIA GeForce MX150, 8550U
3581 Points ∼7% +98%
Lenovo ThinkPad 25
NVIDIA GeForce 940MX, 7500U
2849 Points ∼6% +58%
Apple MacBook Pro 13 2017
Intel Iris Plus Graphics 640, 7360U
2379 (min: 2355, max: 2425) Points ∼5% +32%
HP ProBook 470 G5
NVIDIA GeForce 930MX, 8250U
2376 Points ∼5% +32%
Dell XPS 13 9360 FHD i7 Iris
Intel Iris Plus Graphics 640, 7560U
2124 Points ∼4% +18%
Dell XPS 13 9370 i5 UHD
Intel UHD Graphics 620, 8250U
1806 Points ∼4%
Razer Blade Stealth QHD i7-8550U
Intel UHD Graphics 620, 8550U
1675 Points ∼3% -7%
Samsung Notebook 9 NP900X3N-K01US
Intel HD Graphics 620, 7200U
1536 Points ∼3% -15%
Acer TravelMate P249-M-5452
Intel HD Graphics 520, 6200U
1343 Points ∼3% -26%
Acer Swift 7 SF713-51
Intel HD Graphics 615, 7Y54
1039 Points ∼2% -42%
3DMark
1920x1080 Fire Strike Graphics
Asus ZenBook 13 UX331UN
NVIDIA GeForce MX150, 8550U
2903 Points ∼7% +142%
HP Envy x360 15m-bq121dx
AMD Radeon RX Vega 8, 2500U
2460 Points ∼6% +105%
Lenovo ThinkPad 25
NVIDIA GeForce 940MX, 7500U
2340 Points ∼6% +95%
HP ProBook 470 G5
NVIDIA GeForce 930MX, 8250U
1660 Points ∼4% +38%
Apple MacBook Pro 13 2017
Intel Iris Plus Graphics 640, 7360U
1541 (min: 1484, max: 1547) Points ∼4% +28%
Dell XPS 13 9360 FHD i7 Iris
Intel Iris Plus Graphics 640, 7560U
1369 Points ∼3% +14%
Dell XPS 13 9370 i5 UHD
Intel UHD Graphics 620, 8250U
1200 Points ∼3%
Samsung Notebook 9 NP900X3N-K01US
Intel HD Graphics 620, 7200U
967 Points ∼2% -19%
Acer TravelMate P249-M-5452
Intel HD Graphics 520, 6200U
786 Points ∼2% -34%
Acer Swift 7 SF713-51
Intel HD Graphics 615, 7Y54
647 Points ∼2% -46%
1280x720 Cloud Gate Standard Graphics
Asus ZenBook 13 UX331UN
NVIDIA GeForce MX150, 8550U
18572 Points ∼10% +99%
HP Envy x360 15m-bq121dx
AMD Radeon RX Vega 8, 2500U
16285 Points ∼9% +74%
Lenovo ThinkPad 25
NVIDIA GeForce 940MX, 7500U
13362 Points ∼7% +43%
Apple MacBook Pro 13 2017
Intel Iris Plus Graphics 640, 7360U
11495 (min: 10969, max: 11750) Points ∼6% +23%
Dell XPS 13 9360 FHD i7 Iris
Intel Iris Plus Graphics 640, 7560U
11232 Points ∼6% +20%
Razer Blade Stealth QHD i7-8550U
Intel UHD Graphics 620, 8550U
9349 Points ∼5% 0%
Dell XPS 13 9370 i5 UHD
Intel UHD Graphics 620, 8250U
9349 Points ∼5%
HP ProBook 470 G5
NVIDIA GeForce 930MX, 8250U
9050 Points ∼5% -3%
Samsung Notebook 9 NP900X3N-K01US
Intel HD Graphics 620, 7200U
8301 Points ∼4% -11%
Acer TravelMate P249-M-5452
Intel HD Graphics 520, 6200U
6924 Points ∼4% -26%
Acer Swift 7 SF713-51
Intel HD Graphics 615, 7Y54
5541 Points ∼3% -41%
1920x1080 Ice Storm Extreme Graphics
HP ProBook 470 G5
NVIDIA GeForce 930MX, 8250U
59831 Points ∼8% +39%
Samsung Notebook 9 NP900X3N-K01US
Intel HD Graphics 620, 7200U
46817 Points ∼6% +9%
Lenovo ThinkPad 25
NVIDIA GeForce 940MX, 7500U
45638 Points ∼6% +6%
Dell XPS 13 9370 i5 UHD
Intel UHD Graphics 620, 8250U
43057 Points ∼6%
Acer TravelMate P249-M-5452
Intel HD Graphics 520, 6200U
37343 Points ∼5% -13%
Acer Swift 7 SF713-51
Intel HD Graphics 615, 7Y54
28302 Points ∼4% -34%
3DMark 11 Performance
2033 Punkte
3DMark Ice Storm Standard Score
65803 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
8789 Punkte
3DMark Fire Strike Score
1108 Punkte
3DMark Fire Strike Extreme Score
520 Punkte
Hilfe
min. mittel hoch max.
BioShock Infinite (2013) 70.934.529.910.1fps
Rise of the Tomb Raider (2016) 24.613.8fps

Stresstest

Im Stresstest überprüfen wir, wie das Gerät mit anhaltender Belastung umgeht. Bei Prime95 arbeitet der Prozessor zunächst mit 3,4 GHz, fällt dann aber schnell auf 2,5 GHz, sobald die Temperatur auf 98 °C steigt. Zu diesem Zeitpunkt sind die Lüfter noch deaktiviert und springen erst an, wenn die Temperatur 95 - 95 °C erreicht. Diese eher träge Lüftersteuerung ist auch dafür verantwortlich dafür, dass die Lüfter bei geringer bis mittlerer Belastung oft stillstehen (siehe nächste Sektion).

Wenn wir Prime95 für 20 Minuten laufen lassen, zeigt sich ein gewisses Muster. Wie man auf dem zweiten Screenshot sieht, haben sich die Lüfter eingependelt, während der Prozessor zwischen 74 bis 84 °C bzw. 2,0 - 2,7 GHz schwankt. Angesichts des Basistaktes von 1,5 GHz ist die Turbo-Ausnutzung auch bei längerer Belastung sehr gut. An dem periodischen Verhalten erkennt man gut den Einfluss von Dells dynamischer Energieverwaltung.

Wenn wir zusätzlich noch die Grafikkarte mit FurMark belasten, wird sowohl der CPU- als auch der GPU-Takt weiter reduziert, obwohl die Lüftergeschwindigkeit stabil bleibt. Die CPU arbeitet zwischen 1,2 - 1,8 GHz (67 - 84 °C). Solch extreme Belastungen kommen im Alltag aber nur selten vor.

Im Akkubetrieb wird die Leistung ein wenig reduziert. Ein 3DMark-11-Durchlauf abseits der Steckdose ergibt 7.227 (Graphics) und 1.688 Punkte (Physics); im Netzbetrieb sind es 7.847 bzw. 1.806 Punkte.

 

 

Prime95 (in den ersten 5 Minuten)
Prime95 (in den ersten 5 Minuten)
Prime95 (>20 Minuten)
Prime95 (>20 Minuten)
FurMark
FurMark
Prime95+FurMark
Prime95+FurMark
CPU-Takt (GHz) GPU-Takt (MHz) durchschnittliche CPU-Temperatur (°C)
Last Prime95 2,0 - 2,7 -- 74 - 84
Last FurMark -- 900 - 1.100 74 - 92
Last Prime95 + FurMark 1,2 - 1,8 700 - 1.100 67 - 84

Emissionen

Geräuschemissionen

Das neue XPS 13 verfügt gegenüber dem alten Modell nun über doppelt so viele Heatpipes und Lüfter. Bei einfachen Aufgaben wie der Textverarbeitung, Surfen im Internet oder der Wiedergabe von Videos bleiben sie deaktiviert. Erst bei dauerhafter hoher Belastung oder der Verwendung des Höchstleistungsmodus springen sie an. Ein Pulsieren konnten wir aber nicht feststellen.

Beim Spielen oder aufwändigeren Anwendungen erreichen die Lüfter schnell bis zu 40 dB(A), pendeln sich dann aber bei angenehmeren 32 dB(A) ein. Je nachdem wie hoch die Belastung ist, steigt die Lautstärke auch wieder auf 40 dB(A) an. Bei alltäglichen Aufgaben sollte man maximal 32 dB(A) erwarten. Damit bleibt das neue XPS 13 9370 leiser als viele Konkurrenten.

Bei unserem Testgerät konnten wir leichtes Spulenfiepen hören, allerdings muss man das Ohr nah an die Tastatur halten. Unter Last scheint das Fiepen öfter aufzutreten. Allerdings ist das Geräusch glücklicherweise nicht laut genug, um bei normalem Sitzabstand zu stören. Dennoch sind wir enttäuscht, dass Dell dieses Problem (wie schon bei den Vorgängern) nicht in den Griff bekommt. Es handelt sich schließlich um das Flagship-Ultrabook.

zwei ~30-mm-Lüfter
zwei ~30-mm-Lüfter
Der Lüfterauslass befindet sich am Bildschirmgelenk
Der Lüfterauslass befindet sich am Bildschirmgelenk

Lautstärkediagramm

Idle
29 / 29 / 29 dB(A)
Last
32 / 40.1 dB(A)
  red to green bar
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   Audix TM1, Arta (aus 15 cm gemessen)   Umgebungsgeräusche: 29 dB(A)
Dell XPS 13 9370 i5 UHD
UHD Graphics 620, 8250U, Toshiba XG5 KXG50ZNV256G
Dell XPS 13 9360 QHD+ i7
HD Graphics 620, 7500U, Toshiba NVMe THNSN5256GPUK
Samsung Notebook 9 NP900X3N-K01US
HD Graphics 620, 7200U, Samsung CM871a MZNTY256HDHP
Asus ZenBook 13 UX331UN
GeForce MX150, 8550U, SanDisk SD8SN8U512G1002
Razer Blade Stealth QHD i7-8550U
UHD Graphics 620, 8550U, Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP
Apple MacBook Pro 13 2017
Iris Plus Graphics 640, 7360U, Apple SSD AP0128
Geräuschentwicklung
0%
3%
-8%
-4%
-3%
aus / Umgebung *
29
28.8
1%
28.4
2%
29.6
-2%
30.5
-5%
30.2
-4%
Idle min *
29
28.8
1%
28.4
2%
29.6
-2%
30.7
-6%
30.2
-4%
Idle avg *
29
28.8
1%
28.4
2%
29.6
-2%
30.7
-6%
30.2
-4%
Idle max *
29
30.8
-6%
28.4
2%
29.6
-2%
32.11
-11%
30.2
-4%
Last avg *
32
34.8
-9%
33.2
-4%
41.7
-30%
32.9
-3%
32.9
-3%
Last max *
40.1
34.8
13%
35.2
12%
43.5
-8%
36.4
9%
39.3
2%
Witcher 3 ultra *
43.5

* ... kleinere Werte sind besser

Temperatur

Die warme Luft wird nach hinten abgeführt.
Die warme Luft wird nach hinten abgeführt.

Dell hat viel Wirbel um die GORE-Isolierung unterhalb der Tastatur gemacht. Diese soll die Oberflächentemperaturen im Bereich des Prozessors verringern. Das alte XPS 13 war für seine warme Tastatur bekannt, wo wir bis zu 53 °C messen konnten. Schlägt sich das neue Modell nun besser?

Im Stresstest mit Prime95 und FurMark messen wir maximal 43 °C im Bereich der Taste "2". Genau darunter befindet sich der Prozessor. Damit sind die Oberflächentemperaturen tatsächlich einige Grad geringer als beim XPS 13 9360. Der Hotspot ist immer noch recht warm, doch beim Tippen oder selbst dem Spielen wird es nicht unangenehm. Wir hatten gehofft, dass die GORE-Isolierung dem XPS 13 einen Vorteil vor der Konkurrenz verschafft, doch im Endeffekt bringt sie das XPS auf ein durchschnittliches Temperaturniveau.

Im Leerlauf oder bei wenig Last erwärmt sich das Notebook vor allem auf der linken Seite spürbar. Das ist allerdings auch ein Ergebnis der konservativen Lüftersteuerung, die erst sehr spät anläuft (bei CPU-Temperaturen über 90 °C). Das ist halt der Kompromiss, den man für einen möglichst leisen Betrieb eingehen muss.

 

 

Leerlauf (Oberseite)
Leerlauf (Oberseite)
Leerlauf (Unterseite)
Leerlauf (Unterseite)
maximale Last (Oberseite)
maximale Last (Oberseite)
maximale Last (Unterseite)
maximale Last (Unterseite)
Max. Last
 38.6 °C43.2 °C41.8 °C 
 32.2 °C38.2 °C26.4 °C 
 27.4 °C24.8 °C22.8 °C 
Maximal: 43.2 °C
Durchschnitt: 32.8 °C
30 °C43 °C46.2 °C
28 °C35.6 °C37 °C
27.2 °C31.4 °C33.4 °C
Maximal: 46.2 °C
Durchschnitt: 34.6 °C
Netzteil (max.)  47 °C | Raumtemperatur 20 °C | Fluke 62 Mini IR Thermometer
(±) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 32.8 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Subnotebook auf 30.7 °C.
(±) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 43.2 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 35.9 °C (von 22 bis 57 °C für die Klasse Subnotebook).
(-) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 46.2 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 40.3 °C).
(+) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 26.2 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 30.7 °C.
(+) Die Handballen und der Touchpad-Bereich sind mit gemessenen 27.4 °C kühler als die typische Hauttemperatur und fühlen sich dadurch kühl an.
(±) Die durchschnittliche Handballen-Temperatur anderer getesteter Geräte war 28.7 °C (+1.3 °C).

Lautsprecher

Die integrierten Stereolautsprecher sind nach wie vor mit jeweils 1 Watt spezifiziert und die Klangqualität unterscheidet sich laut der Pink-Noise-Messung kaum vom XPS 9360. Die Audioqualität hatte vermutlich keine hohe Priorität bei der Entwicklung des neuen 9370. Die MaxxAudio-Software besitzt eine neue Benutzeroberfläche und war für die Messung aktiviert. Das Gehäuse vibriert deutlicher als das alte 9360, wenn die Lautstärke bei 70 % oder höher liegt.

XPS 13 9370
XPS 13 9370
XPS 13 9360
XPS 13 9360
Spectre x360 13
Spectre x360 13
dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2035.242.22533.240.93135.641.44033.941.35031.439.46331.442.88031.244.810029.9461252948.616027.953.62002855.225026.556.631526.557.64002658.550025.460.263024.562.180024.165100023.868.9125023.368.616002365.7200022.963.425002362.1315022.761.5400022.759.3500022.561.2630022.664.1800022.868.51000022.865.71250022.755.11600022.852.7SPL35.576.7N2.540.5median 23.3median 61.2Delta2.24.935.335.132.931.831.83236.535.132.428.93328.936.328.848.32761.52752.924.860.92462.822.763.32269.521.267.82174.82075.919.472.718.97117.770.117.86917.671.817.668.117.671.417.673.717.670.417.571.617.671.617.669.617.459.717.583.630.662.51.5median 69.6median 17.84.62.4hearing rangehide median Pink NoiseDell XPS 13 9370 i5 UHDApple MacBook 12 (Early 2016) 1.1 GHz
Dell XPS 13 9370 i5 UHD Audio Analyse

(-) | Nicht sonderlich laut spielende Lautsprecher (68.91 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(±) | abgesenkter Bass - 8.3% geringer als der Median
(+) | lineare Bass-Wiedergabe (5.6% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 3.8% abweichend
(+) | lineare Mitten (5.6% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 2.5% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (6% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(+) | hörbarer Bereich ist sehr linear (12.9% Abstand zum Median
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 14% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 4% vergleichbar, 82% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 8%, durchschnittlich ist 19%, das schlechteste Gerät hat 50%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 9% aller getesteten Geräte waren besser, 2% vergleichbar, 89% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Apple MacBook 12 (Early 2016) 1.1 GHz Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (83.6 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(±) | abgesenkter Bass - 11.3% geringer als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (14.2% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 2.4% abweichend
(+) | lineare Mitten (5.5% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 2% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (4.5% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(+) | hörbarer Bereich ist sehr linear (9.3% Abstand zum Median
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 2% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 2% vergleichbar, 96% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 8%, durchschnittlich ist 19%, das schlechteste Gerät hat 50%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 2% aller getesteten Geräte waren besser, 1% vergleichbar, 98% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Frequenzdiagramm im Vergleich (Checkboxen oben an-/abwählbar!)

Energieverwaltung

Energieaufnahme

Das kleine 45-W-Netzteil kann auch andere USB-C-Geräte wie Smartphone aufladen.
Das kleine 45-W-Netzteil kann auch andere USB-C-Geräte wie Smartphone aufladen.

Das XPS 13 9370 UHD ist nicht spürbar effizienter als das ältere XPS 13 9360. Im Leerlauf messen wir je nach Helligkeit zwischen 4 bis 8 Watt und sind damit auf dem Niveau des XPS 13 9360 QHD. Das alte Modell mit dem i5-7200U (FHD) spart in diesem Szenario bis zu 3 Watt, allerdings muss man hier auch die höhere Bildschirmauflösung sowie das hellere Panel berücksichtigen.

3DMark 06 bringt das Dell mit rund 47 Watt schon fast an sein Limit. Zum Vergleich: Das XPS 13 9360 Iris Plus verbrauchte in diesem Test nur 32 Watt trotz der höheren GPU-Leistung. Im Stresstest messen wir beinahe 50 Watt, allerdings ist das mitgelieferte Netzteil nur mit 45 Watt spezifiziert. Hier hätte Dell ruhig ein größeres Netzteil (65 W) mitliefern können, um noch etwas Spielraum für angeschlossene Peripherie zu bieten.

 

 

stabile Energieversorgung im Stresstest
stabile Energieversorgung im Stresstest
Prime95 aktiv nach 30s (Verbrauch steigt auf rund 40 W)
Prime95 aktiv nach 30s (Verbrauch steigt auf rund 40 W)
von 0 auf 100 % Helligkeit nach 30s (Verbrauch steigt um rund 4 W)
von 0 auf 100 % Helligkeit nach 30s (Verbrauch steigt um rund 4 W)
Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.24 / 0.57 Watt
Idledarkmidlight 4.3 / 8 / 8.1 Watt
Last midlight 46.6 / 49.8 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy
Dell XPS 13 9370 i5 UHD
8250U, UHD Graphics 620, Toshiba XG5 KXG50ZNV256G, IPS, 3840x2160, 13.3
Dell XPS 13 i5-8250U
8250U, UHD Graphics 620, Toshiba XG5 KXG50ZNV256G, IGZO IPS, 3200x1800, 13.3
Dell XPS 13 9360 FHD i7 Iris
7560U, Iris Plus Graphics 640, Toshiba XG4 NVMe (THNSN5512GPUK), IPS, 1920x1080, 13.3
Dell XPS 13 9360 FHD i5
7200U, HD Graphics 620, Toshiba NVMe THNSN5256GPUK, IPS, 1920x1080, 13.3
Dell XPS 13 9365-4537 2-in-1
7Y54, HD Graphics 615, Toshiba NVMe THNSN5256GPUK, IPS, 3200x1800, 13.3
Dell XPS 13 9350 WQXGA
6560U, Iris Graphics 540, Samsung PM951 NVMe 512 GB, IPS, 3200x1800, 13.3
Stromverbrauch
7%
24%
37%
-16%
-11%
Idle min *
4.3
3.6
16%
3.32
23%
4.1
5%
8.2
-91%
7.2
-67%
Idle avg *
8
7.9
1%
5.27
34%
4.2
47%
10.8
-35%
9.3
-16%
Idle max *
8.1
8.5
-5%
6.32
22%
5.1
37%
12.7
-57%
11.6
-43%
Last avg *
46.6
43
8%
32
31%
22.1
53%
22.6
52%
31.9
32%
Last max *
49.8
43
14%
45.9
8%
29.4
41%
24.6
51%
29.9
40%

* ... kleinere Werte sind besser

Akkulaufzeit

kleinerer Akku
kleinerer Akku

Trotz des kleineren Akkus (52 vs. 60 Wh) bewirbt Dell das FHD-Modell des neuen XPS 9370 mit einer Laufzeit von 19:46 Stunden. Falls man den Laptop jedoch nicht nur bei der geringsten Helligkeit im Leerlauf betreibt, bleibt davon nicht mehr viel übrig. In dem praxisnahen WLAN-Test (150 cd/m², Ausgewogen, WLAN-Skript) hält das Gerät keine 7 Stunden durch und fällt damit auch hinter das XPS 13 9360 (~8,5 Stunden) zurück. Das ist zwar nicht schlecht, für ein Ultrabook aber gerade mal durchschnittlich. Sowohl das Zenbook 13 als auch das Spectre x360 13 halten im gleichen Test etwa 2 Stunden länger durch.

Der große Unterschied zwischen dem WLAN- und Idle-Test zeigt, dass man je nach Einstellungen noch mehr aus dem Akku herausholen kann. Der Ladevorgang dauert rund 2,5 Stunden.

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
14h 29min
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3
6h 48min
Last (volle Helligkeit)
1h 46min
Dell XPS 13 9370 i5 UHD
8250U, UHD Graphics 620, 52 Wh
Samsung Notebook 9 NP900X3N-K01US
7200U, HD Graphics 620, 30 Wh
Asus ZenBook 13 UX331UN
8550U, GeForce MX150, 50 Wh
Razer Blade Stealth QHD i7-8550U
8550U, UHD Graphics 620, 53.6 Wh
Apple MacBook Pro 13 2017
7360U, Iris Plus Graphics 640, 54.5 Wh
Dell XPS 13 9360 QHD+ i7
7500U, HD Graphics 620, 60 Wh
Akkulaufzeit
-32%
30%
-12%
21%
23%
Idle
869
695
-20%
1321
52%
1053
21%
WLAN
408
279
-32%
504
24%
358
-12%
681
67%
516
26%
Last
106
60
-43%
120
13%
78
-26%
129
22%
Witcher 3 ultra
115

Pro

+ spürbar mehr CPU-Leistung
+ kleinste Stellfläche eines 13,3-Zoll-Laptops
+ ansprechendes Design; sehr hohes Bildschirm-zu-Gehäuse-Verhältnis
+ bei geringer Belastung sehr leise
+ einfacher Zugang zum Inneren; aufrüstbare M.2-SSD
+ 23 % dünner als der Vorgänger
+ stabiler als viele Konkurrenten
+ sehr helles Display
+ optionaler Fingerabdruckscanner

Contra

- Display könnte im Auslieferungszustand genauer sein
- ungleichmäßige Ergebnisse der Toshiba NVMe-SSD
- sehr langsame Reaktionszeiten
- weder USB-A noch vollwertiger SD-Leser
- Webcam-Platzierung ist immer noch merkwürdig
- nicht leichter als der Vorgänger
- WLAN-Modul ist nun aufgelötet; RAM ist aufgelötet
- kleinerer interner Akku; kürzere Akkulaufzeit
- Ausleuchtung könnte gleichmäßiger sein
- Gehäuse ist nicht mehr ganz so stabil wie zuvor
- kein matter Touchscreen
- leises Spulenfiepen
- aktuell sind keine Modelle mit Iris-GPU verfügbar

Fazit

Im Test: Dell XPS 13 9370 i5-8250U 4K
Im Test: Dell XPS 13 9370 i5-8250U 4K

Ist das XPS 13 9370 nun eindeutig besser als ein Vorgänger? In einigen Bereichen gibt es Fortschritte, aber eben nicht in allen. Die Tastatur ist beispielsweise fast identisch, die Akkulaufzeit sogar etwas kürzer, die Reaktionszeiten des Displays sind länger und auch die Stabilität ist etwas schlechter. Hier gab es vorher nie große Probleme, doch für ein dünneres Gehäuse muss man einige Kompromisse in Kauf nehmen. Vor allem die hohen Reaktionszeiten sind ungewohnt, vor allem, wenn man ein schnelles 5-ms/120-Hz-Panel gewöhnt ist.

Die Oberflächentemperaturen und die Lüftergeräusche sind ein weiteres Thema, wenn man das Gehäuse dünner gestaltet. Daher gibt es auch intern einige Änderungen. Dell setzt nun eine größere Kühlung sowie ein GORE-Isolierung ein. Damit sollen die Temperaturen geringer ausfallen, ohne die Lüfterdrehzahl zu erhöhen.

Abschließend wollen wir noch Dells dynamische Energieverwaltung loben, die möglichst viel Leistung aus dem Prozessor herausholt. Der Prozessor wird wärmer als beim alten XPS 13 9360, doch die Leistung ist höher und weder die Oberflächentemperaturen noch die Lüfteremissionen fallen schlechter aus.

Allerdings verpassen Besitzer des XPS 13 9360 nicht besonders viel, denn in vielen Bereichen gab es entweder keine oder nur geringe Veränderungen (Tastatur, Gewicht, Prozessor, Lautsprecher, Webcam, Gehäuse). Die bessere Leistungsentfaltung ist zwar gut, doch bei geringer oder mittlerer Last spürt man davon nicht viel. Der größte Anreiz zum Umsteigen ist also das dünnere Gehäuse samt dem etwas helleren Display. Gleichzeitig muss man aber auch einige Kompromisse eingehen, beispielsweise den Verlust von normalen USB-Anschlüssen, den vollwertigen Kartenleser, eine etwas geringere Stabilität und einen kleineren Akku.

Für Besitzer von anderen Ultrabooks ist das XPS 13 9370 sicherlich eine Option. Auch das alte XPS 13 9360 ist noch eine interessante Alternative. Besitzer des MacBook Pro 13 müssen sich keine Sorgen machen, denn das Apple Notebook ist stabiler, besitzt ein helleres Display, läuft länger im Akkubetrieb und besitzt ein besseres Trackpad.

Das XPS 13 9370 ist ein typisches Beispiel, wie man ein Produkt in einigen Bereichen verbessert, in anderen dafür aber verschlechtert. Verbesserungen gibt es beim Design, der Größe, der Auflösung sowie der Helligkeit, doch dafür muss man mit Kompromissen bei der Akkulaufzeit, den Reaktionszeiten, der Stabilität, der Webcam-Platzierung und der Anschlussausstattung leben.

Dell XPS 13 9370 i5 UHD - 01.02.2018 v6
Allen Ngo

Gehäuse
92 /  98 → 94%
Tastatur
85%
Pointing Device
87%
Konnektivität
60 / 80 → 74%
Gewicht
72 / 35-78 → 87%
Akkulaufzeit
89%
Display
86%
Leistung Spiele
60 / 68 → 88%
Leistung Anwendungen
88 / 87 → 100%
Temperatur
90 / 91 → 99%
Lautstärke
94%
Audio
80 / 91 → 88%
Kamera
44 / 85 → 52%
Durchschnitt
79%
88%
Subnotebook - gewichteter Durchschnitt
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Autor: Allen Ngo,  7.02.2018 (Update:  7.02.2018)
Andreas Osthoff
Andreas Osthoff - Senior Editor Business
Ich bin mit Computern und moderner Unterhaltungselektronik aufgewachsen. Seit meinem ersten Computer, einem Commodore C64, habe ich mich für die Technik interessiert und angefangen, meine eigenen Computer zu bauen. Bei Notebookcheck kümmere ich mich schwerpunktmäßig um die Business-Geräte sowie die mobilen Workstations, doch ich mache auch gerne Abstecher in den mobilen Bereich. Es ist immer wieder eine tolle Erfahrung, neueste Geräte zu testen und miteinander zu vergleichen. Den passenden Ausgleich schafft der Sport, im Sommer vor allem mit dem Rad.