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Test Dell Latitude 7390 (i5-8350U, SSD 256 GB) Laptop

Sven Kloevekorn, 👁 Andreas Osthoff, Felicitas Krohn, 10.04.2018

Smart Business. Dell aktualisiert seine Business-Subnotebooks der 7000er-Reihe mit aktuellen Kaby-Lake-Refresh-CPUs und hat dem 7390 neben anderen Sicherheitsfeatures einen Smart-Card-Slot spendiert. Ob neben den sehr langen Akkulaufzeiten auch Bildschirm, Anschlüsse und Eingabegeräte professionellen Ansprüchen genügen, klärt unser ausführlicher Test.

Beim neuen Dell Latitude 7390 handelt es sich um ein mobiles Business-Notebook der gehobenen Preisklasse im beliebten 13-Zoll-Format und um einen Nachfolger des erst im Dezember letzten Jahres getesteten Latitude 13 7380. Es war in der vorliegenden Konfiguration zum Testzeitpunkt im Dell-Shop für 1.379 Euro zu bekommen. Als Antrieb dient der Quadcore Intel Core i5-8350U, dem 8 GB RAM zur Seite stehen. Um die Grafik kümmert sich die Prozessor-GPU Intel HD Graphics 620, als Massenspeicher kommt eine 256-GB-SSD zum Einsatz.

Das  Latitude punktet mit einer kompletten Sicherheitsausstattung, die sich dank Smart-Card-Slot von der Masse der Business-Notebooks abhebt und durch Windows 10 Pro mit Bitlocker abgerundet wird. Der Full-HD-IPS-Bildschirm des 1,3 kg leichten Subnotebooks löst 1.920 x 1.080 Pixel auf (Full-HD). Einen Überblick über die von Dell angebotenen Grundvarianten kann man sich hier verschaffen. Dell führt unter der gleichen Bezeichnung auch noch eine Serie von Convertibles (2-in-1), die sich viele Merkmale mit den Nicht-Convertibles teilen. Wie immer lassen sich Ausstattungsdetails im Dell-Konfigurator verändern.

Als Vergleichsnotebooks für diesen Test haben wir uns neben dem Vorgänger für einen kompakten 14-Zöller und zwei 13-Zöller aus unserer Liste der Top-10-Subnotebooks entschieden, von denen einer als Convertible daherkommt. Alle Laptops im Test rangieren wie das Latitude 7390 im gehobenen Preisbereich und richten sich an mobile Business-User. Mit an den Start gehen diesmal:

Dell Latitude 7390 (Latitude 7390 Serie)
Grafikkarte
Intel UHD Graphics 620, Kerntakt: 300 - 1100 MHz, shared Memory, 22.20.16.4799
Hauptspeicher
8192 MB 
, DDR4, 2400 MHz, Single-Channel, einzige Bank belegt, max. 16 GB
Bildschirm
13.3 Zoll 16:9, 1920 x 1080 Pixel 165 PPI, AU Optronics AUO462D / B133HAN [DELL P/N:F7VDJ], IPS, spiegelnd: nein
Mainboard
Intel Kaby Lake-U iHDCP 2.2 Premium PCH
Massenspeicher
SK hynix SC311 M.2, 256 GB 
, 196 GB verfügbar
Soundkarte
Intel Kaby Lake-U/Y PCH - High Definition Audio
Anschlüsse
3 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 1 HDMI, 1 DisplayPort, 1 Kensington Lock, Audio Anschlüsse: Audio in/out kombiniert, 3,5 mm Klinke, Card Reader: microSD/SDHC/SDXC, 1 Fingerprint Reader, NFC, Helligkeitssensor
Netzwerk
Intel Ethernet Connection I219-LM (10/100/1000MBit), Intel Dual Band Wireless-AC 8265 (a/b/g/n/ac), Bluetooth 4.2
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 16.5 x 305 x 208
Akku
60 Wh Lithium-Ion, 4 Zellen
Betriebssystem
Microsoft Windows 10 Pro 64 Bit
Kamera
Webcam: HD
Sonstiges
Lautsprecher: stereo, vorne unten, Tastatur: Chiclet, Tastatur-Beleuchtung: ja, Testversion Office 365 für 30 Tage , 36 Monate Garantie
Gewicht
1.307 kg, Netzteil: 300 g
Preis
1379 EUR
Hinweis: Der Hersteller kann abweichende Bauteile wie Bildschirme, Laufwerke und Speicherriegel mit ähnlichen Spezifikationen unter dem gleichen Modellnamen einsetzen.

 

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Gehäuse: Schlicht, stabil, griffig

Das fast komplett mattschwarze, nach vorne hin keilförmig zulaufende Gehäuse kommt einem in seiner durchaus eleganten Schlichtheit schon fast generisch vor, neben den Dell-Logos, einem farblich abgesetzten Streifen an der Unterkante der Rückseite, dem ON/Off-Button und vielleicht noch dem Scharnier werden kaum optische Akzente gesetzt. Sehr gut gefallen haben uns die besonders griffigen, wie gummiert anmutenden Oberflächen der Base und der Deckelrückseite, auf denen Fingerabdrücke zwar zu sehen sind, aber nicht weiter auffallen. Dell spricht auf seiner Seite zum 7390 von "hochwertigen Materialien wie einer Magnesiumlegierung".

Verwinden lässt die Base sich auch mit etwas mehr Krafteinsatz nur in engen Grenzen und gibt dabei lediglich ein dezentes Knistern von sich. Der Deckel kommt ungewöhnlich steif daher und erweist sich zudem als druckresistent. Einhändiges Öffnen bereitet Probleme, dafür schwingt der Deckel nur sehr kurz und mit minimalem Ausschlag nach. Das Dell Latitude 13 7930 lässt sich um etwas mehr als 180 ° öffnen, ab etwa 135 ° wird es hinten vom Deckel angehoben, was der Rutschfestigkeit nicht zuträglich ist.

Von der absolut tadellosen Verarbeitung her wird das 7930 seinem hohen Preis voll gerecht. Das Gerät wirkt hochwertig, solide und trotz (oder wegen) seiner Schlichtheit durchaus auch repräsentativ. Wir sagen es mal so: Wer sich ein wenig mit Notebooks auskennt, sieht dem neuen Dell seine Preislage spätestens auf den zweiten Blick an.

Dell Latitude 7390
Dell Latitude 7390
Dell Latitude 7390
Dell Latitude 7390
Dell Latitude 7390
Dell Latitude 7390
Dell Latitude 7390
Dell Latitude 7390
Dell Latitude 7390

Im Vergleich zum Vorgänger Latitude 13 7380 haben sich das Gewicht und die Stellfläche kaum verändert, bei der Bauhöhe wurden einige Millimeter eingespart. Den mit rund einem Kilogramm leichtesten Laptop im Test stellt Toshiba, die anderen Kandidaten wiegen alle um die 1,3 kg. Zugleich nimmt das Portégé X30-D gemeinsam mit dem exakt gleich dünnen 14-Zöller von Asus (beide 15,9 mm) den meisten Platz auf dem Schreibtisch in Beschlag. Das Convertible von HP liegt vom Platzverbrauch dazwischen und punktet vor allem mit seiner besonders niedrigen Höhe von nur 14,9 mm.

Größenvergleich

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Ausstattung: Smart Card für mehr Sicherheit

Das Dell Latitude 7390 zeichnet sich durch eine solide Anschlussausstattung aus, Highlights wie Thunderbolt 3 sucht man aber vergebens. Neben 2x USB 3.1 Gen1 gibt es noch einen USB-Typ-C-Port mit DisplayPort, Ethernet, einen Slot für microSD-Karten und einen beim Testgerät toten Micro-SIM-Tray für das optionale WLAN-Modul. Nicht alltäglich ist heutzutage der Steckplatz für eine Smart Card. Es ist Dell gelungen, die Anschlüsse ergonomisch auf die hinteren Bereichen der Seiten zu verteilen, nur der Smart-Card-Schlitz ist vorne links gelandet.

Linke Seite: Strom, USB 3.1  Gen1 Typ C mit DP, HDMI 1.4, USB 3.1 Gen1 mit Powershare, Smart Card Reader
Linke Seite: Strom, USB 3.1 Gen1 Typ C mit DP, HDMI 1.4, USB 3.1 Gen1 mit Powershare, Smart Card Reader
Rechte Seite: Audio in/out, microSD, darunter Micro-SIM Tray (deaktiviert), USB 3.1, Ethernet, Steckplatz für Noble Sicherheitsschloss (Keilform)
Rechte Seite: Audio in/out, microSD, darunter Micro-SIM Tray (deaktiviert), USB 3.1, Ethernet, Steckplatz für Noble Sicherheitsschloss (Keilform)

SD-Cardreader

Im Gegensatz zum Kartenleser des Vorgängers ist der des neuen Dell 7390 über PCIe angebunden und zeigt daher sehr gute Transferraten, die bei beiden Tests nur knapp 30 % hinter die der schnellsten Cardreader in unserer Datenbank zurückfallen. Der Vorgänger und das Toshiba schaffen mit ihrer USB-3.0-Anbindung nicht einmal das halbe Tempo, und das Asus ZenBook nervt nicht nur Fotografen mit lahmen USB-2.0-Geschwindigkeiten. Leider ist man auf microSD beschränkt, sodass z. B. in Kameras auch nur microSD-Karten (ggf. mit Adapter auf SD) verwendet werden können. Unsere Messungen führen wir mit unserer Referenz-microSD-Karte Toshiba Exceria Pro M501 durch.

SDCardreader Transfer Speed
average JPG Copy Test (av. of 3 runs)
Dell Latitude 7390
  (Toshiba Exceria Pro M501)
166 MB/s ∼100%
Dell Latitude 13 7380
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
76.59 MB/s ∼46% -54%
Toshiba Portege X30-D (PT274U-01N001)
  (Toshiba Exceria Pro M401)
63.2 MB/s ∼38% -62%
Durchschnitt der Klasse Office
  (10.2 - 191, n=238)
60.3 MB/s ∼36% -64%
Asus Zenbook UX3430UQ-GV012T
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
35.1 MB/s ∼21% -79%
maximum AS SSD Seq Read Test (1GB)
Dell Latitude 7390
  (Toshiba Exceria Pro M501)
201.1 MB/s ∼100%
Toshiba Portege X30-D (PT274U-01N001)
  (Toshiba Exceria Pro M401)
89.6 MB/s ∼45% -55%
Dell Latitude 13 7380
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
87.77 MB/s ∼44% -56%
Durchschnitt der Klasse Office
  (9.5 - 255, n=213)
77.2 MB/s ∼38% -62%
Asus Zenbook UX3430UQ-GV012T
 
40.4 MB/s ∼20% -80%

Kommunikation

Dell setzt auf das bewährte, wenn auch nicht mehr ganz taufrische WLAN-Modul Intel Wireless AC-8265, das dank MIMO 2x2 im 5-GHz-Band auf eine maximale Bruttodatenrate von 867 MBit/s kommt und Bluetooth 4.2 integriert. Geht man von einem unvermeidlichen Overhead von vielleicht 200 MBit/s aus, liegt das Dell 7930 beim zumeist wichtigeren Empfangen gut im Rennen, schwächelt aber beim Senden ebenso wie die meisten Mitbewerber etwas. Für 87,10 Euro mehr (Testzeitpunkt) bekommt man das WWAN-Modul Dell Wireless Qualcomm Snapdragon X7 LTE-A (DW5811E) dazu. Zusätzlich ist NFC implementiert.

Networking
iperf3 Client (receive) TCP 1 m 4M x10
Toshiba Portege X30-D (PT274U-01N001)
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
647 MBit/s ∼100% +6%
HP EliteBook x360 1030 G2
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
613 MBit/s ∼95% 0%
Dell Latitude 7390
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
611 MBit/s ∼94%
Dell Latitude 13 7380
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
600 MBit/s ∼93% -2%
Asus Zenbook UX3430UQ-GV012T
Intel Dual Band Wireless-AC 8260
503 MBit/s ∼78% -18%
Durchschnitt der Klasse Office
  (5 - 688, n=179)
461 MBit/s ∼71% -25%
iperf3 Client (transmit) TCP 1 m 4M x10
Asus Zenbook UX3430UQ-GV012T
Intel Dual Band Wireless-AC 8260
666 MBit/s ∼100% +31%
Dell Latitude 13 7380
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
534 MBit/s ∼80% +5%
Dell Latitude 7390
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
507 MBit/s ∼76%
Toshiba Portege X30-D (PT274U-01N001)
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
488 MBit/s ∼73% -4%
HP EliteBook x360 1030 G2
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
455 MBit/s ∼68% -10%
Durchschnitt der Klasse Office
  (34 - 688, n=179)
427 MBit/s ∼64% -16%

Sicherheit

Hier gibt es wirklich mal das volle Security-Programm: Von TPM 2.0 bis zu Fingerabdrucksensor, Smart Card und Bitlocker-Festplattenverschlüsselung über Windows 10 Pro ist alles an Bord, was sich der mobile Business-User nur wünschen kann. Leider ist der Fingerabdrucksensor zu tief ins Gehäuse eingelassen und hat uns bei der Einrichtung Schwierigkeiten gemacht. Zudem entsperrt er das Dell-Notebook nicht immer zuverlässig, manchmal sind mehrere Anläufe erforderlich.

Zubehör

Neben dem obligatorischen Netzteil finden sich im schmucklosen Karton nur noch Sicherheitshinweise sowie ein Quick Start Guide. Speziell für das Latitude 7390 entworfenes Zubehör hat Dell nicht im Programm.

Wartung

Eine Wartungsklappe fehlt, und auch der Akku ist nicht von außen zugänglich. Gleichwohl gelingt die eventuell garantieschädliche Demontage problemlos, denn es muss lediglich eine mit 8 Kreuzschrauben gesicherte Bodenplatte entfernt werden. Man erhält Zugang zu Speicher, Lüfter, Akku und den drei M.2-Erweiterungsslots, von denen einer mit der SSD und einer mit dem WLAN-Modul belegt ist, während der für WWAN noch frei ist.

Garantie

Dell liefert das Latitude 7390 mit 3 Jahren Standard-Herstellergarantie. Zunächst wird am nächsten Arbeitstag versucht, das Problem per Fernwartung bzw. Hotline zu beheben. Wenn das nicht hilft, muss der Laptop an eine von Dell zertifizierte Reparaturwerkstatt geschickt werden. Hier kann man sich diverse kostenpflichtige Garantieerweiterungen ansehen.  

Eingabegeräte: Hochwertige Haptik und ein paar Macken

Tastatur

Lenovo hat mit seinen überwiegend hochwertigen ThinkPad-Tastaturen Maßstäbe gesetzt, an denen andere Hersteller sich immer wieder messen lassen müssen. Spätestens mit dem Latitude 7930 ist es Dell aus Sicht des Testers gelungen, hier teilweise Paroli zu bieten. Das Keyboard ist allerdings relativ schmal geraten, in der Breite fehlen gegenüber einer Standard-Desktop-Tastatur rund 2 cm, was sich etwa in der zu kleinen Return-Taste niederschlägt. Der Tester hatte mit den Größen und Abständen der Tasten ansonsten keine Probleme, eingefahrene Desktop-10-Finger-Akrobaten könnten sich aber etwas beengt fühlen. Beim Layout gibt es kaum Besonderheiten, nur die Tasten Seite auf und Seite ab sind in den Block mit den halbierten Cursortasten unten rechts gewandert. Die Escape-Taste dient gleichzeitig als Fn-Lock-Taste und hätte deswegen gut eine eigene Status-LED vertragen können, die bleibt aber den Tasten F4 (aka Mikro an/aus) und Shift-Lock vorbehalten.

Die ergonomisch beschrifteten Tasten in Normalgröße weisen eine leichte konkave Wölbung auf, alle anderen wirken flach. Bei gut spürbarem Druckpunkt und kurzem Hub wird der Anschlag nur leicht abgefedert, was dem Geschmack des Testers entgegenkommt. Vom satten Schreibgefühl und der haptisch hochwertigen Anmutung her steht das Keyboard einer guten ThinkPad-Tastatur in nichts nach. Für die eigentlich zurückhaltende Geräuschentwicklung beim Schreiben könnte man das auch sagen, aber leider hat Dell bei der viel genutzten Space-Taste gepatzt, die auch ohne harten Anschlag im Vergleich zu den restlichen Tasten wirklich laut klappert.

Touchpad

Zum Einsatz kommt ein großes, herkömmliches Touchpad mit physisch abgesetzten Tasten, dessen Oberfläche nur minimal angeraut ist, auch mit feuchten Fingern noch ein gutes Gleitverhalten gewährleistet und ganz am oberen Rand nicht auf Initialberührungen reagiert. Der Mauszeiger lässt sich pixelgenau bewegen, schnelle (aber nicht extrem schnelle) Bewegungen werden gut nachvollzogen. Gesten mit bis zu vier Fingern können mithilfe der Windows-10-Bordmittel konfiguriert werden, zusätzlich gibt es ein Dell-Treibermenü, wo sich einige wenige Legacy-Funktionen steuern lassen.

Leider machen die beiden Ersatz-Maustasten einen klapprigen und etwas billigen Eindruck, der Druckpunkt ist nur akzeptabel und akustisches Feedback fehlt fast völlig.

Display: Hoher Kontrast und kein PWM/CABC

Subpixel-Raster
Subpixel-Raster

Dell setzt auf ein mattes IPS-Panel in der Full-HD-Auflösung (13,3 Zoll, 165 ppi), was dafür sorgen dürfte, dass auch Nutzer mit guten Augen das Bild nur aus nächster Nähe als pixelig empfinden könnten. Die sehr gute Leuchtkraft wird vom Toshiba und besonders vom Asus noch übertroffen, während das HP gerade für ein Convertible seiner Preisklasse zu dunkel ausfällt.

Gut ist die 92-prozentige Ausleuchtung, die subjektiv in einem insgesamt homogenen und satt wirkenden Schwarzbild ihre Entsprechung findet. Bei sehr dunklen Bildinhalten sind allerdings an den Rändern deutliche Ansätze von Screen Bleeding zu beobachten. PWM wird bei keinem der Kandidaten eingesetzt, auch auf CABC hat der Hersteller bei diesem Dell Latitude 13 verzichtet. Dell führt zwar in einem Datenblatt einige alternative Bildschirme auf, im Laptop-Konfigurator stehen diese aber nicht zur Auswahl.

308
cd/m²
320
cd/m²
323
cd/m²
306
cd/m²
329
cd/m²
321
cd/m²
304
cd/m²
317
cd/m²
315
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 329 cd/m² Durchschnitt: 315.9 cd/m² Minimum: 15.4 cd/m²
Ausleuchtung: 92 %
Helligkeit Akku: 332 cd/m²
Kontrast: 1316:1 (Schwarzwert: 0.25 cd/m²)
ΔE Color 4.3 | 0.4-29.43 Ø6.2, calibrated: 2.5
ΔE Greyscale 3.6 | 0.64-98 Ø6.4
90.6% sRGB (Argyll 3D) 59.1% AdobeRGB 1998 (Argyll 3D)
Gamma: 2.43
Dell Latitude 7390
AU Optronics AUO462D / B133HAN [DELL P/N:F7VDJ], , 1920x1080, 13.3
Asus Zenbook UX3430UQ-GV012T
Chi Mei CMN14D2 / N140HCE-EN1, , 1920x1080, 14
HP EliteBook x360 1030 G2
CMN1374, , 1920x1080, 13.3
Toshiba Portege X30-D (PT274U-01N001)
Toshiba TOS508F, , 1920x1080, 13.3
Dell Latitude 13 7380
LGD0589, , 1920x1080, 13.3
Response Times
19%
5%
21%
23%
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
48.8 (24.8, 24)
40 (20, 20)
18%
55.2 (21.2, 34)
-13%
36.8 (18.8, 18)
25%
34 (17.2, 16.8)
30%
Response Time Black / White *
35.2 (21.2, 14)
28 (17, 11)
20%
27.2 (7.6, 19.6)
23%
29.6 (17.2, 12.4)
16%
29.6 (17.2, 12.4)
16%
PWM Frequency
Bildschirm
1%
-19%
7%
-25%
Helligkeit Bildmitte
329
353
7%
262
-20%
332.6
1%
317
-4%
Brightness
316
366
16%
256
-19%
323
2%
295
-7%
Brightness Distribution
92
88
-4%
83
-10%
86
-7%
87
-5%
Schwarzwert *
0.25
0.34
-36%
0.25
-0%
0.28
-12%
0.3
-20%
Kontrast
1316
1038
-21%
1048
-20%
1188
-10%
1057
-20%
DeltaE Colorchecker *
4.3
2.88
33%
5.13
-19%
2.6
40%
6.3
-47%
Colorchecker DeltaE2000 max. *
7.8
6.61
15%
9.46
-21%
6.7
14%
10.4
-33%
Colorchecker DeltaE2000 calibrated *
2.5
DeltaE Graustufen *
3.6
4.24
-18%
6.23
-73%
2.5
31%
7.8
-117%
Gamma
2.43 91%
2.38 92%
2.45 90%
2.12 104%
1.81 122%
CCT
6928 94%
7380 88%
6413 101%
6720 97%
7120 91%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
59.1
64
8%
57.84
-2%
62
5%
61
3%
Color Space (Percent of sRGB)
90.6
99
9%
88.57
-2%
94
4%
92
2%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
10% / 4%
-7% / -15%
14% / 9%
-1% / -17%

* ... kleinere Werte sind besser

Es gelingt den Herstellern seit Jahren kontinuierlich, die Schwarzwerte ihrer Panels immer weiter zu verbessern. Gleichwohl kann man die 0,25 cd/ unseres Dell Latitude noch als Top-Wert bezeichnen, der gemeinsam mit der sehr guten Helligkeit ein tolles Kontrastverhältnis von 1.316:1 ermöglicht. Von den Konkurrenten im Test muss sich aber auch keiner verstecken, selbst das relativ (!) dunkle HP-Convertible liegt wegen seines ebenfalls mustergültigen Schwarzwertes noch bei über 1.000:1.

Gut schaut es mit der Farbtreue ab Werk aus, die Delta-E-Werte liegen sehr nahe am Optimum von 3 oder weniger, wo das menschliche Auge keine Unterschiede mehr sehen kann. Das ZenBook UX3430UQ und das Portégé X30-D können dieses Lob ebenfalls für sich in Anspruch nehmen, der Vorgänger und das EliteBook x360 nicht. Fast hätten wir eine Freigabe für Bildbearbeitung auf Hobbyniveau gegeben, aber die nur 90,6-prozentige Abdeckung des kleinen Standard-Farbraums sRGB verhindert das, das Placet erhält hier einzig und allein das Asus ZenBook mit 99 %.

CalMAN Graustufen unprofiliert
CalMAN Graustufen unprofiliert
CalMAN ColorChecker unprofiliert
CalMAN ColorChecker unprofiliert
CalMAN Farbsättigung unprofiliert
CalMAN Farbsättigung unprofiliert
vs. AdobeRGB
vs. AdobeRGB
CalMAN Graustufen profiliert
CalMAN Graustufen profiliert
CalMAN ColorChecker profiliert
CalMAN ColorChecker profiliert
CalMAN Farbsättigung profiliert
CalMAN Farbsättigung profiliert
vs. sRGB
vs. sRGB

Wie man auf dem linken Foto sehen kann, hat der matte Bildschirm trotz ordentlicher Leuchtkraft so seine Probleme, sich durchzusetzen, wenn man ihn auf den hellen (aber bewölkten) Himmel richtet. Das rechte Foto repräsentiert ein Best-Case-Szenario mit einem Hauseingang im Rücken. Erfahrungsgemäß sollte es auch an sonnigen Tagen ausreichen, sich ein schattiges Plätzchen zu suchen, um einen ergonomischen Kontrast zu erreichen.

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
35.2 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 21.2 ms steigend
↘ 14 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 90 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten schlechter als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (25.6 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
48.8 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 24.8 ms steigend
↘ 24 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 80 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten schlechter als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (41 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM nicht festgestellt

Im Vergleich: 52 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 9226 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

In Sachen Blickwinkelstabilität spielt das Dell 7390 weit vorne mit. Die nicht ganz vermeidbaren Helligkeits- und Kontrasteinbußen bei kleiner werdenden Einblickwinkeln sind zwar ab etwa 40 ° sichtbar, halten sich aber auch bei noch kleineren Winkeln in engen Grenzen. Schaut man von oben auf das Display, treten die Effekte früher ein.

Leistung: Vier Kerne und SSD

Prozessor

Der ULV-Quadcore Core i5-8350U mit 15 Watt TDP entstammt der aktuellen Kaby-Lake-Refresh-Generation von Intel und bringt einen Basistakt von 1,7 GHz mit, der per Turbo auf bis zu 3,6 GHz gesteigert werden kann. Es handelt sich um die nominell schnellste i5-CPU dieser Serie. Der Vorgänger ist der i5-7300U (2,6 - 3,5 GHz), der nur zwei physische Kerne aufweist, aber ebenso wie der neue Chip Hyper-Threading beherrscht. Neben der GPU Intel UHD Graphics 620 integriert der Prozessor auch einen DDR4-Speichercontroller und beherrscht die De- und Encodierung von H.265-Videomaterial in Hardware. Gegenüber den verflossenen Kaby-Lake-Chips der ersten Generation ist laut Intel mit einer Mehrleistung von etwa 40 % zu rechnen. Im Gegensatz zum kleinere Modell i5-8250U beherrscht der i5-8350U Intels vPro-Technologie.

Mit den üblichen Office-Aufgaben ist die CPU schon unterfordert, dafür hätte es auch einer der älteren und potenziell sparsameren Dualcores getan. Wer allerdings auch anspruchsvollere bzw. gut parallelisierte Software wie z. B. das  Videoschnitt-Programm Adobe Premiere Pro nutzen will, dürfte deutlich von den zusätzlichen Cores profitieren.

 
0102030405060708090100110120130140150160170180190200210220230240250260270280290300310320330340350360370380390400410420430440450460470480490500510520530540550560570580590600610620630Tooltip
Cinebench R15 CPU Multi 64 Bit

Bei Auslastung aller vier Kerne läuft der Prozessor schnell ins TDP-Limit, was typisch für die neuen ULV-Quadcores ist. Werden im ersten Durchlauf unserer Cinebench-Schleife durch gute Turbo-Ausnutzung noch für diese CPU sehr gute 625 Punkte erzielt, bricht die Performance schon in der zweiten Runde auf 572 Punkte und in der Folge auf bis zu 546 Punkte ein, um sich dann nach sieben Durchläufen bei Werten von um die 580 Punkten einzupendeln. Hier war dann auch eine stark schwankende Turbo-Ausnutzung zu beobachten. Im Akkubetrieb verringert sich die Multicore-Performance nicht.

Cinebench R15
CPU Single 64Bit
Dell Latitude 13 7380
Intel Core i7-7600U
161 Points ∼100% +6%
Dell Latitude 7390
Intel Core i5-8350U
152 Points ∼94%
Durchschnittliche Intel Core i5-8350U
  (128 - 153, n=8)
147 Points ∼91% -3%
HP EliteBook x360 1030 G2
Intel Core i5-7300U
144 Points ∼89% -5%
Asus Zenbook UX3430UQ-GV012T
Intel Core i7-7500U
135 Points ∼84% -11%
Toshiba Portege X30-D (PT274U-01N001)
Intel Core i7-7600U
126 Points ∼78% -17%
Durchschnitt der Klasse Office
  (20 - 178, n=486)
109 Points ∼68% -28%
CPU Multi 64Bit
Dell Latitude 7390
Intel Core i5-8350U
625 Points ∼100%
Durchschnittliche Intel Core i5-8350U
  (332 - 631, n=8)
536 Points ∼86% -14%
Dell Latitude 13 7380
Intel Core i7-7600U
359 Points ∼57% -43%
HP EliteBook x360 1030 G2
Intel Core i5-7300U
346 Points ∼55% -45%
Asus Zenbook UX3430UQ-GV012T
Intel Core i7-7500U
346 Points ∼55% -45%
Toshiba Portege X30-D (PT274U-01N001)
Intel Core i7-7600U
341 Points ∼55% -45%
Durchschnitt der Klasse Office
  (36 - 1050, n=490)
321 Points ∼51% -49%
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
625 Points
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
152 Points
Hilfe

System Performance

Subjektiv läuft alles wie geschmiert, was auch nicht anders zu erwarten war. Programme starten rasant, ein Kaltstart dauert nur wenige Sekunden, und auch ausuferndes Multitasking trotzt dem 7390 keine Hänger ab.

Die PCMark-8-Scores der Test-Subnotebooks weisen trotz unterschiedlicher Konfigurationen keine nennenswerten Unterschiede auf, so ähnlich dürfte es sich mit der gefühlten Performance verhalten. Weder die einzige PCIe-SSD noch der einzige Quadcore im Test führen dazu, dass die jeweiligen Geräte sich absetzen können. Der alte PCMark 8 skaliert auf diesem hohen Niveau offenbar nicht mehr richtig. Dass unser Latitude 7390 hier relativ schwach abschneidet, könnte dem Single-Channel-RAM und der vergleichsweise langsamen SSD geschuldet sein.

PCMark 8
Work Score Accelerated v2
Dell Latitude 13 7380
HD Graphics 620, 7600U, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
5060 Points ∼100% +6%
Toshiba Portege X30-D (PT274U-01N001)
HD Graphics 620, 7600U, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
4910 Points ∼97% +3%
Asus Zenbook UX3430UQ-GV012T
GeForce 940MX, 7500U, SanDisk SD8SN8U512G1002
4812 Points ∼95% +1%
HP EliteBook x360 1030 G2
HD Graphics 620, 7300U, Sandisk SD8TN8U-256G-1006
4803 Points ∼95% +1%
Dell Latitude 7390
UHD Graphics 620, 8350U, SK hynix SC311 M.2
4768 Points ∼94%
Durchschnittliche Intel Core i5-8350U, Intel UHD Graphics 620
  (4200 - 4906, n=6)
4669 Points ∼92% -2%
Durchschnitt der Klasse Office
  (1226 - 5428, n=309)
3963 Points ∼78% -17%
Home Score Accelerated v2
Asus Zenbook UX3430UQ-GV012T
GeForce 940MX, 7500U, SanDisk SD8SN8U512G1002
3913 Points ∼100% +9%
Dell Latitude 13 7380
HD Graphics 620, 7600U, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
3872 Points ∼99% +8%
HP EliteBook x360 1030 G2
HD Graphics 620, 7300U, Sandisk SD8TN8U-256G-1006
3774 Points ∼96% +5%
Dell Latitude 7390
UHD Graphics 620, 8350U, SK hynix SC311 M.2
3600 Points ∼92%
Durchschnittliche Intel Core i5-8350U, Intel UHD Graphics 620
  (3063 - 3776, n=7)
3566 Points ∼91% -1%
Toshiba Portege X30-D (PT274U-01N001)
HD Graphics 620, 7600U, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
3543 Points ∼91% -2%
Durchschnitt der Klasse Office
  (1169 - 4458, n=363)
3018 Points ∼77% -16%
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
3600 Punkte
PCMark 8 Work Score Accelerated v2
4768 Punkte
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Massenspeicher

Dell verbaut in unserer Variante eine über SATA III angebundene M.2-SSD von Hynix mit 256 GB Kapazität. Die Performance laut AS SSD fällt denn auch absolut typisch für die angejahrte Schnittstelle aus. Das SATA-III-Limit von gut 500 MB/s wird nur beim sequenziellen Lesen erreicht, und die für OS- und Programmstarts wichtige Performance beim Einlesen kleiner, verteilter 4K-Blöcke ist nur mittelmäßig. Die weniger wichtige Schreibleistung fällt hinter viele vergleichbare SSDs zurück, was zu dem nicht eben hohen Gesamtscore beiträgt. Im Testfeld kann sich einzig und allein die über PCIe angebundene Samsung-SSD im Toshiba Portégé entscheidend absetzen, was sich aber subjektiv auch nur in engen Grenzen bemerkbar machen sollte.

Dell Latitude 7390
SK hynix SC311 M.2
Asus Zenbook UX3430UQ-GV012T
SanDisk SD8SN8U512G1002
HP EliteBook x360 1030 G2
Sandisk SD8TN8U-256G-1006
Toshiba Portege X30-D (PT274U-01N001)
Samsung PM961 MZVLW256HEHP
Durchschnittliche SK hynix SC311 M.2
 
CrystalDiskMark 3.0
5%
-1%
129%
1%
Write 4k QD32
254.5
251.1
-1%
225.2
-12%
535.7
110%
267 (255 - 280, n=2)
5%
Read 4k QD32
284.4
311.3
9%
311.3
9%
625.5
120%
284 (283 - 284, n=2)
0%
Write 4k
64.67
56.85
-12%
56.48
-13%
143.6
122%
68.3 (64.7 - 71.8, n=2)
6%
Read 4k
27.63
28.34
3%
29.43
7%
40.9
48%
27.2 (26.7 - 27.6, n=2)
-2%
Write 512
322.6
415
29%
372.5
15%
762.9
136%
323 (323 - 323, n=2)
0%
Read 512
354.6
345.6
-3%
312.3
-12%
857.6
142%
365 (355 - 374, n=2)
3%
Write Seq
413.4
457.4
11%
443.6
7%
1213
193%
401 (389 - 413, n=2)
-3%
Read Seq
493.4
500.2
1%
467.1
-5%
1270
157%
494 (493 - 496, n=2)
0%
SK hynix SC311 M.2
Sequential Read: 493.4 MB/s
Sequential Write: 413.4 MB/s
512K Read: 354.6 MB/s
512K Write: 322.6 MB/s
4K Read: 27.63 MB/s
4K Write: 64.67 MB/s
4K QD32 Read: 284.4 MB/s
4K QD32 Write: 254.5 MB/s

Grafikkarte

Zu den Einzelheiten der lediglich von Intel HD Graphics 620 in UHD Graphics 620 umbenannten Prozessorgrafik ohne eigenen Speicher verweisen wir auf unseren entsprechenden Artikel zur GPU mit zahlreichen Benchmarks. Der Maximaltakt beträgt beim Latitude 7390 1.100 MHz. Intels HD-Grafiken profitieren deutlich von schnellem Dual-Channel-RAM. Der verbaute Speicher ist zwar schnell, läuft aber nur im Single-Channel-Modus.

Im Testfeld liegt die Performance der jeweiligen 620-Grafikeinheiten auf ähnlichem Niveau, wobei es sich die UHD 620 im Testgerät im Mittelfeld bequem macht. Verglichen mit allen UHD-620-GPUs in unserer Datenbank fällt die Leistung leicht unterdurchschnittlich aus. Ohne Stromnetz beläuft sich der Cloud-Gate-Score des 3DMark 2013 noch auf 7.551 (Netz: 8.104 Punkte).

3DMark 11 - 1280x720 Performance GPU
Asus Zenbook UX3430UQ-GV012T
NVIDIA GeForce 940MX, Intel Core i7-7500U
2197 Points ∼100% +37%
Durchschnittliche Intel UHD Graphics 620
  (1235 - 1979, n=126)
1691 Points ∼77% +5%
Dell Latitude 13 7380
Intel HD Graphics 620, Intel Core i7-7600U
1633 Points ∼74% +2%
Dell Latitude 7390
Intel UHD Graphics 620, Intel Core i5-8350U
1606 Points ∼73%
HP EliteBook x360 1030 G2
Intel HD Graphics 620, Intel Core i5-7300U
1476 Points ∼67% -8%
Toshiba Portege X30-D (PT274U-01N001)
Intel HD Graphics 620, Intel Core i7-7600U
1446 Points ∼66% -10%
Durchschnitt der Klasse Office
  (185 - 4967, n=611)
1228 Points ∼56% -24%
3DMark
1920x1080 Fire Strike Graphics
Asus Zenbook UX3430UQ-GV012T
NVIDIA GeForce 940MX, Intel Core i7-7500U
1540 Points ∼100% +61%
Durchschnittliche Intel UHD Graphics 620
  (557 - 1399, n=98)
1099 Points ∼71% +15%
HP EliteBook x360 1030 G2
Intel HD Graphics 620, Intel Core i5-7300U
972 Points ∼63% +1%
Dell Latitude 7390
Intel UHD Graphics 620, Intel Core i5-8350U
959 Points ∼62%
Durchschnitt der Klasse Office
  (138 - 4109, n=436)
942 Points ∼61% -2%
Dell Latitude 13 7380
Intel HD Graphics 620, Intel Core i7-7600U
926 Points ∼60% -3%
Toshiba Portege X30-D (PT274U-01N001)
Intel HD Graphics 620, Intel Core i7-7600U
847 Points ∼55% -12%
1280x720 Cloud Gate Standard Graphics
Durchschnittliche Intel UHD Graphics 620
  (6910 - 11294, n=113)
8991 Points ∼100% +11%
Asus Zenbook UX3430UQ-GV012T
NVIDIA GeForce 940MX, Intel Core i7-7500U
8492 Points ∼94% +5%
HP EliteBook x360 1030 G2
Intel HD Graphics 620, Intel Core i5-7300U
8220 Points ∼91% +1%
Dell Latitude 7390
Intel UHD Graphics 620, Intel Core i5-8350U
8104 Points ∼90%
Dell Latitude 13 7380
Intel HD Graphics 620, Intel Core i7-7600U
7794 Points ∼87% -4%
Toshiba Portege X30-D (PT274U-01N001)
Intel HD Graphics 620, Intel Core i7-7600U
7068 Points ∼79% -13%
Durchschnitt der Klasse Office
  (1208 - 27117, n=481)
6599 Points ∼73% -19%
3DMark 11 Performance
1755 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
7618 Punkte
3DMark Fire Strike Score
901 Punkte
Hilfe

Gaming Performance

Für aktuelle und/oder grafisch aufwändige 3D-Spiele eignet sich die GPU nicht. So läuft beispielsweise das prächtige Rise of the Tomb Raider von 2016 selbst in den niedrigsten Einstellungen bei 1.024 x 768 Pixeln nicht flüssig, vom aktuellen Teil der Final-Fantasy-Reihe ganz zu schweigen. Anders beim recht aktuellen, aber grafisch wenig anspruchsvollen Farming Simulator 2017, bei dem erst bei hohen Einstellungen in Full-HD Schluss ist. Was generell geht, sind (ältere) isometrische Games wie z. B. Diablo III oder StarCraft II, die oft auch in hohen Presets Spaß machen.

min. mittel hoch max.
Rise of the Tomb Raider (2016) 19.6fps
Farming Simulator 17 (2016) 51.219.7fps
Final Fantasy XV Benchmark (2018) 8.8fps

Emissionen: Leise und kühl

Geräuschemissionen

Im Idle-Betrieb bleibt der Lüfter aus, gelegentliche Lastspitzen, wie sie etwa beim Surfen auftreten, ändern daran nichts. Also gehen wir gleich zum Stresstest über: Nach Aktivierung von Prime95 und FurMark dauerte es immerhin noch fast 15 Sekunden, bevor der Luftquirl sich leise in Bewegung setzte.

Die Steigerungen der Drehzahlen erfolgten im weiteren Verlauf mit Verzögerungen und in groben Stufen. Nach rund zwei Minuten war die maximale Geräuschkulisse erreicht, es präsentierte sich ein helles Rauschen ohne nennenswertes Belästigungspotenzial, das in einem ruhigen Raum noch aus einer Entfernung von etwa 5 Metern zu hören war. Nimmt man die Last weg, läuft der Lüfter recht lange auf hohen Drehzahlen nach.

Ein häufiges Problem bei aktuellen Dell-Systemen sind elektronische Geräusche bzw. Spulenfiepen. Das Problem ist beim Latitude 7390 nicht besonders ausgeprägt, aber vor allem unter Last kommt es zu leichten elektronischen Geräuschen bei 29,7 dB(A).

Lautstärkediagramm

Idle
29.5 / 29.5 / 29.5 dB(A)
Last
32.4 / 39.9 dB(A)
  red to green bar
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   Audix TM1, Arta (aus 15 cm gemessen)   Umgebungsgeräusche: 29.5 dB(A)
dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2034.536.436.733.834.12530.330.830.930.4333133.336.433.733.835.54030.632.730.930.634.35028.129.128.428.729.86328.727.527.327.929.58026.427.124.725.827.410027.12525.427.627.812525.228.824.327.226.916025.524.625.326.427.620024.52323.423.725.92502322.92323.324.731522.321.821.521.523.640022.62119.719.524.850021.921.31919.224.863023.120.417.918.826.58002320.717.517.826.4100025.72117.217.626.7125024.721.816.316.528.316002521.115.61629.4200024.823.315.815.930.2250024.120.216.115.829.4315021.718.215.916.129.5400020.517.716.516.327.3500021.918.617.316.728.263002017.817.816.927.4800019.217.81917.224100001817.618.817.520.81250017.517.518.117.418.71600017.417.618.817.318.3SPL35.132.429.629.539.9N2.21.71.31.33.3median 23median 21median 18.1median 17.5median 26.7Delta1.82.32.52.51.831.433.436.53231.434.134.44333.534.139.839.151.140.139.829.832.439.630.529.835.532.735.934.335.530.631.137.529.530.627.428.727.727.427.425.726.726.826.425.726.926.827.425.526.924.624.324.52424.623.423.323.522.523.423.122.522.521.923.123.322.822.320.923.322.821.521.320.822.821.720.720.319.421.722.220.519.818.722.22321.119.718.42326.123.220.81826.126.323.720.418.326.327.52420.618.127.528.324.821.117.928.329.426.121.717.929.42723.219.518.32727.423.419.218.527.427.822.61918.627.824.520.618.918.924.521.719.7191921.720.119.419.119.120.119.719.519.219.119.719.619.919.519.219.638.435.132.430.838.42.92.21.81.52.9median 24.5median 22.8median 20.4median 19median 24.52.31.81.51.62.330.732.830.232.531.230.132.131.340.14030.129.228.127.935.735.734.534.225.42428.325.227.724.430.422.727.421.825.520.723.920.224.61925.918.624.418.924.418.624.718.923.818.722.518.522.2192219.920.319.519.819.320.420.1202119.620.23632.12.61.7median 24.4median 20.12.72.7hearing rangehide median Fan NoiseDell Latitude 7390Asus Zenbook UX3430UQ-GV012THP EliteBook x360 1030 G2

Temperatur

Stresstest Beginn
Stresstest Beginn
Stresstest nach 1 Stunde
Stresstest nach 1 Stunde

Bei hoher Dauerlast kann es mit dem Dell Latitude 7390 auf dem Schoß schon unangenehm werden, an der Unterseite werden bis zu 55 °C erreicht. Allerdings ist das auch ein Szenario mit Seltenheitswert. Im Idle bzw. bei geringer, sporadischer Last kommt das Testgerät nur wenige °C über die Raumtemperatur beim Messen hinaus. Im Office bleibt es also in der Regel kühl.

Zu Beginn unseres Stresstests mit Prime95 + FurMark waren die CPU-Kerne noch in ihrem Turbo-Bereich unterwegs, während die GPU-Takte um 950 MHz herum schwankten. Bald ging es dann steil abwärts auf den Basistakt von 1,7 GHz, der aber auch nicht lange gehalten werden konnte. Gegen Ende lagen die Kerntakte dann konstant bei 1,5 GHz, die GPU bei 900 MHz oder leicht darunter. Somit liegt in diesem praxisfernen Szenario mildes CPU-Throttling vor.

 23.7 °C23.7 °C23.1 °C 
 23.5 °C23.4 °C22.9 °C 
 22.7 °C22.6 °C22.5 °C 
Maximal: 23.7 °C
Durchschnitt: 23.1 °C
23 °C23.4 °C23.6 °C
22.5 °C23.1 °C23.4 °C
22.1 °C22.6 °C23 °C
Maximal: 23.6 °C
Durchschnitt: 23 °C
Netzteil (max.)  21.3 °C | Raumtemperatur 19.8 °C | Voltcraft IR-900
(±) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 34.8 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Office auf 29.4 °C.
(±) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 43.1 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 33.9 °C (von 21.2 bis 62.5 °C für die Klasse Office).
(-) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 55.2 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 36.3 °C).
(+) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 23.1 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 29.4 °C.
(+) Die Handballen und der Touchpad-Bereich sind mit gemessenen 28.4 °C kühler als die typische Hauttemperatur und fühlen sich dadurch kühl an.
(±) Die durchschnittliche Handballen-Temperatur anderer getesteter Geräte war 28.2 °C (-0.2 °C).
Temperaturen Stresstest - oben
Temperaturen Stresstest - oben
Temperaturen Stresstest - unten
Temperaturen Stresstest - unten

Lautsprecher

Wie immer absolvieren wir unseren üblichen Musik-Parcour in der hier ordentlichen Maximallautstärke und mit den werksseitig vorgegebenen Presets. Mit luftigem Pop kommt das Soundsystem noch ganz gut klar, präsentiert aber gleichwohl ein sehr mittenlastiges, blechernes, hohles und teilweise scharfes Klangbild ohne jede Spur von Bässen und mit geringer Dynamik und Räumlichkeit, das einfach nur nervt. Kommen mehrere Instrumente mit hohen Pegeln ins Spiel, leidet die Unterscheidbarkeit dieser deutlich. Immerhin wird man nicht auch noch mit größeren Verzerrungen oder Pegelschwankungen belästigt. Sprache in Filmen klingt ebenfalls etwas unnatürlich, ist aber gut verständlich.

dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2035.233.12529.4303135.6334031.7315030.428.16326.928.18025.627.210025.83012525.332.816026.13920023.345.125021.951.13152157.840018.259.150018.259.863017.765.180017.170.3100016.868.4125015.771.7160015.571.7200015.771.9250015.670.5315015.871.1400016.174.3500016.574.8630016.871.8800017.1641000017.267.51250017.263.41600017.361.6SPL2983.1N1.255.2median 17.2median 65.1Delta2.59.933.934.733.936.334.536.342.343.142.333.432.133.439.538.939.533.633.433.62827.92831.126.231.138.827.838.843.824.743.840.823.540.848.122.748.153.121.553.157.220.757.256.619.756.659.119.659.166.118.566.164.718.164.766.418.266.463.71863.760.517.960.561.61861.661.118.161.161.918.461.962.518.462.561.818.661.866.71966.773.119.173.175.21975.265.919.565.977.530.977.538.41.538.4median 61.6median 19median 61.66.71.66.73641.837.137.74535.835.347.750.746.655.659.5596056.562.668.973.870.277.375.873.478.27774.672.169.767.8626086.363.8median 67.88.442.23837.234.435.835.435.334.733.732.232.533.732.63331.231.43031.328.737.328.349.927.458.827.261.726.860.526.160.625.458.924.965.624.462.923.96223.367.823.366.323.367.423.261.722.965.12359.92362.42367.323.269.323.165.123.16136772.640.8median 23.9median 61.71.96.13736.83735.534.835.534.134.134.133.633.733.632.232.632.235323537.629.737.634.129.234.139.928.839.947.428.247.446.826.946.842.326.542.344.525.644.550.224.950.254.624.454.654.324.154.354.924.354.953.223.453.255.323.455.357.523.257.558.723.458.756.423.356.457.723.457.762.823.162.856.723.256.760.123.460.158.823.458.86623.56659.523.859.563.424.763.470.935.770.927.52.527.5median 55.3median 23.8median 55.34.81.64.8hearing rangehide median Pink NoiseDell Latitude 7390Asus Zenbook UX3430UQ-GV012THP EliteBook x360 1030 G2Toshiba Portege X30-D (PT274U-01N001)Dell Latitude 13 7380
Dell Latitude 7390 Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (83.1 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 22.5% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (10.7% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(±) | zu hohe Mitten, vom Median 5% abweichend
(+) | lineare Mitten (4.7% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(±) | zu hohe Hochtöne, vom Median nur 5.8% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (6% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (20% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 44% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 11% vergleichbar, 46% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 8%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 51%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 41% aller getesteten Geräte waren besser, 9% vergleichbar, 51% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Asus Zenbook UX3430UQ-GV012T Audio Analyse

(±) | Mittelmäßig laut spielende Lautsprecher (75 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 18.9% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (12.2% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 3.4% abweichend
(+) | lineare Mitten (6.9% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 2.7% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (5% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (18.2% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 51% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 7% vergleichbar, 42% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 8%, durchschnittlich ist 20%, das schlechteste Gerät hat 50%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 31% aller getesteten Geräte waren besser, 6% vergleichbar, 63% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

HP EliteBook x360 1030 G2 Audio Analyse

(+) | Die Lautsprecher können relativ laut spielen (86.3 dB)
Analysis not possible as minimum curve is missing or too high

Toshiba Portege X30-D (PT274U-01N001) Audio Analyse

(±) | Mittelmäßig laut spielende Lautsprecher (77.04 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 16.7% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (14.2% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 2.6% abweichend
(+) | lineare Mitten (6.8% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 3.5% abweichend
(±) | durchschnittlich lineare Hochtöne (9.3% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (17.2% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 23% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 9% vergleichbar, 68% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 8%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 51%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 25% aller getesteten Geräte waren besser, 6% vergleichbar, 68% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Dell Latitude 13 7380 Audio Analyse

(-) | Nicht sonderlich laut spielende Lautsprecher (70.93 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(±) | abgesenkter Bass - 12.8% geringer als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (12.8% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 1.9% abweichend
(±) | Linearität der Mitten ist durchschnittlich (7.2% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 4.5% abweichend
(±) | durchschnittlich lineare Hochtöne (12.1% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (18.7% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 35% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 8% vergleichbar, 57% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 8%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 51%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 34% aller getesteten Geräte waren besser, 6% vergleichbar, 60% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Frequenzdiagramm im Vergleich (Checkboxen oben an-/abwählbar!)

Energieverwaltung: Unauffälliger Verbrauch

Energieaufnahme

Dass der Core i5-8350U mit seinen 4 physischen Kernen insgesamt mehr Strom verbraucht als die Kaby-Lake-Dualcores der Konkurrenten, sollte auf der Hand liegen und macht sich generell besonders unter Last bemerkbar, so auch hier. Gleichwohl sind wir überrascht, dass das Asus trotz seiner GeForce 940MX bei maximaler Last erheblich weniger Strom schluckt als das Latitude 7390. Unser Portégé fällt wiederum durch einen viel zu hohen Verbrauch in den drei Idle-Lastzuständen auf, ist dafür aber unter Last am sparsamsten unterwegs. Alles in allem kann man dem Testgerät einen unauffälligen Verbrauch attestieren.

Zu Beginn des Stresstests (Last max) haben wir für 4 Sekunden eine Leistungsaufnahme von bis zu 67,4 Watt gemessen, was nominell eine leichte Überforderung des 65-Watt-Netzteils darstellt, die in der Praxis aber keine Rolle spielt.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.26 / 0.38 Watt
Idledarkmidlight 2.34 / 5.6 / 6.5 Watt
Last midlight 43 / 67.4 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy
Dell Latitude 7390
8350U, UHD Graphics 620, SK hynix SC311 M.2, IPS, 1920x1080, 13.3
Asus Zenbook UX3430UQ-GV012T
7500U, GeForce 940MX, SanDisk SD8SN8U512G1002, IPS, 1920x1080, 14
HP EliteBook x360 1030 G2
7300U, HD Graphics 620, Sandisk SD8TN8U-256G-1006, IPS, 1920x1080, 13.3
Toshiba Portege X30-D (PT274U-01N001)
7600U, HD Graphics 620, Samsung PM961 MZVLW256HEHP, IPS, 1920x1080, 13.3
Dell Latitude 13 7380
7600U, HD Graphics 620, Samsung PM961 MZVLW256HEHP, IPS, 1920x1080, 13.3
Stromverbrauch
4%
7%
-11%
11%
Idle min *
2.34
2.6
-11%
3.2
-37%
4.6
-97%
3.2
-37%
Idle avg *
5.6
5.9
-5%
5.5
2%
7.6
-36%
5.5
2%
Idle max *
6.5
6.25
4%
6.5
-0%
8.2
-26%
6.1
6%
Last avg *
43
42
2%
29.7
31%
23.8
45%
29.5
31%
Last max *
67.4
46
32%
41.3
39%
28
58%
32
53%

* ... kleinere Werte sind besser

Akkulaufzeit

Den praxisnahen WLAN-Test konnten wir diesmal aufgrund von technischen Problemen nicht korrekt durchführen und müssen uns daher auf die anderen Laufzeittests (Wie wir testen) stützen. Im Idle-Test erreicht das Latitude 7390 mit fast 28 Stunden ein hervorragendes Ergebnis, dass fast exakt dem des Vorgängers mit gleich starkem Akku entspricht. Das HP EliteBook x360 hat 5 % weniger Akkukapazität, liegt aber beim Idle-Test 16 % und beim H.264-Test 12 % hinter dem Testgerät.

Dass die Laufzeit unter Last erheblich geringer ausfällt als bei den meisten Dualcore-Mitbewerbern mit ihren schwächeren Akkus, lässt sich auf den oben schon angesprochenen Mehrverbrauch der vier Kerne des i5-8350U in diesem Lastzustand zurückführen. Aus der Gesamtbetrachtung und unserer Erfahrung heraus können wir mit hoher Wahrscheinlichkeit sagen, dass die WLAN-Laufzeit sich ebenso wie beim Vorgänger auf über 10 Stunden belaufen sollte. Damit sollten die meisten Nutzer sicher über den Tag kommen.

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
27h 40min
Big Buck Bunny H.264 1080p
12h 29min
Last (volle Helligkeit)
1h 32min
Dell Latitude 7390
8350U, UHD Graphics 620, 60 Wh
Asus Zenbook UX3430UQ-GV012T
7500U, GeForce 940MX, 50 Wh
HP EliteBook x360 1030 G2
7300U, HD Graphics 620, 57 Wh
Toshiba Portege X30-D (PT274U-01N001)
7600U, HD Graphics 620, 48 Wh
Dell Latitude 13 7380
7600U, HD Graphics 620, 60 Wh
Durchschnitt der Klasse Office
 
Akkulaufzeit
-9%
46%
-7%
25%
-34%
Idle
1660
1292
-22%
1387
-16%
898
-46%
1594
-4%
561 (101 - 1857, n=774)
-66%
H.264
749
659
-12%
415 (139 - 791, n=152)
-45%
Last
92
97
5%
244
165%
121
32%
141
53%
101 (37 - 259, n=719)
10%
WLAN
527
630
430
630
406 (105 - 964, n=304)

Fazit

Pro

+ schlichtes, repräsentatives Design
+ solides, griffiges Gehäuse
+ einwandfreie Verarbeitung
+ Öffnungswinkel > 180 °
+ komplette Sicherheitsausstattung mit Smart Card
+ sinnvolle Anschlüsse
+ schneller Kartenleser
+ gute Zugänglichkeit nach problemloser Demontage
+ 3 Jahre Herstellergarantie
+ sattes Schreibgefühl
+ niedriger Schwarzwert, hoher Kontrast
+ gute Farbtreue ab Werk
+ leise
+ sehr ausdauernd

Contra

- kein einhändiges Öffnen möglich
- Deckel kann Base anheben
- kein Thunderbolt 3
- keine Wartungsklappe, Akku nicht von außen zugänglich
- relativ schmales Keyboard
- etwas unzuverlässiger Fingerabdrucksensor
- Touchpad-Tasten unterklassig
- Leertaste klappert laut
- keine PCIe-SSD
- mieses Soundsystem mit hohem Nervfaktor
Das Dell Latitude 7390 - zur Verfügung gestellt von Dell Deutschland
Das Dell Latitude 7390 - zur Verfügung gestellt von Dell Deutschland

Dell hat mit dem neuen Latitude 7390 fast alles richtig gemacht. Für gar nicht mal so teure 1.400 Euro erhält man mit der von uns getesteten Variante ein rundes Paket mit nur wenigen Schwächen.

Zu nennen sind hier das etwas schmale, ansonsten aber überwiegend gelungene Keyboard, die mediokren Ersatz-Maustasten, das Fehlen von Thunderbolt 3 und die laut klappernde Leertaste. Dass der Deckel ab etwa 135 ° Öffnungswinkel die Base anhebt, stellt einen kleinen Design-Fauxpas dar. Nicht gefallen haben uns nur der penetrante Sound und der suboptimale Fingerabdrucksensor.

Die Punkte in der Pro-Liste sind nicht nur zahlreicher, sondern zumeist auch wichtiger. Zwar ist das Latitude mit seinem i5-8350U für Office-Zwecke ein wenig übermotorisiert, da sich die Akkulaufzeiten aber trotzdem auf hohem Niveau bewegen, sagen wir: Mehr Leistung kann nie schaden. Das schlichte, aber hochwertig anmutende Gehäuse, gute bis sehr gute Eingabegeräte, die komplette Sicherheitsausstattung, die sinnvollen Anschlüsse, der kontrastreiche Bildschirm, Windows 10 Pro und nicht zuletzt 3 Jahre Garantie sorgen zusammen mit dem leisen Betrieb für ein klare Kaufempfehlung.

Dell Latitude 7390 - 05.04.2018 v6
Sven Kloevekorn

Gehäuse
87 / 98 → 88%
Tastatur
90%
Pointing Device
88%
Konnektivität
65 / 80 → 81%
Gewicht
71 / 20-67 → 100%
Akkulaufzeit
93%
Display
89%
Leistung Spiele
59 / 68 → 87%
Leistung Anwendungen
88 / 92 → 95%
Temperatur
89%
Lautstärke
91%
Audio
44%
Kamera
63 / 85 → 74%
Durchschnitt
78%
89%
Office - gewichteter Durchschnitt
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Autor: Sven Kloevekorn, 10.04.2018 (Update: 12.04.2018)
Sven Kloevekorn
Sven Kloevekorn - Editor
Als echter Heimcomputer-Veteran habe ich mir schon mit 14 Jahren meinen ersten Commodore VC 20 zugelegt, weitere Stationen waren der legendäre C64, ein Amiga 500 und schließlich nach einer längeren Pause 1998 der erste PC. Meine Leidenschaft gilt gepflegter Technik jeder Art mit Schwerpunkten auf den Themen PCs / Notebooks, Smartphones, Tablets und vor allem Digitale Fotografie, mit der ich mir neben dem einen oder anderen PC-Game am liebsten die Zeit vertreibe.