Notebookcheck

Test Toshiba Portégé X30-D (i7-7600U, 256 GB) Laptop

Sam Medley, Tanja Hinum (übersetzt von Andreas Osthoff), 07.07.2017

König der Leichtgewichte? Das Toshiba Portégé X30 besitzt eines der leichtesten Gehäuse, die man aktuell bekommen kann, ist aber dennoch gut ausgestattet. Kann das X30 die Business-Elite aufmischen?

Für das originale Englische Review, siehe hier.

Wir haben erst kürzlich das Portégé X20W getestet und waren besonders von dem hochwertigen Gehäuse sowie den langen Akkulaufzeiten angetan. Heute steht nun das Portégé X30 vor uns. Es verzichtet zwar auf das Convertible-Design des kleinen Bruders, doch dafür bietet das X30 viel Leistung in einem beindruckend dünnen und leichten Gehäuse. Mit der hochwertigen Erscheinung, den schnellen Komponenten und der reichhaltigen Ausstattung inklusive Thunderbolt 3 spricht das Notebook vor allem Außendienstmitarbeiter oder Vielreisende an.

Unser US-Testgerät ist mit einem Intel Core i7-7600U, 16 GB RAM und einer 256 GB großen NVMe-SSD für 2.100 US-Dollar ausgestattet. Ein vergleichbares Modell in Deutschland hört auf den Namen X30-D-121 mit einer 512 GB großen PCIe-SSD. Die UVP liegt bei 2.029 Euro, im Handel ist dieses Modell aber bereits für rund 1.900 Euro erhältlich.

Unabhängig von der Konfiguration bekommt man natürlich das extrem dünne und leichte Gehäuse. Mit weniger als 16 mm und knapp über 1 kg ist das Portégé X30 eines der mobilsten Notebooks auf dem Markt. Als Vergleichsgeräte dienen uns andere mobile Laptops für Business- sowie Privatkunden: Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2017Lenovo ThinkPad T470s und HP Spectre 13. Zudem nehmen wir noch das aktuelle 12-Zoll MacBook von Apple und das Dell XPS 13 mit der Iris-GPU in die Vergleiche auf.

Toshiba Portege X30-D (PT274U-01N001) (Portege X30 Serie)
Prozessor
Intel Core i7-7600U (Intel Core i7), Dual-core, hyperthreaded
Grafikkarte
Intel HD Graphics 620, Intel HD Graphics 620 21.20.16.4550
Hauptspeicher
16384 MB 
, Single-Channel, DDR4-2400 / PC4-19200
Bildschirm
13.3 Zoll 16:9, 1920 x 1080 Pixel 166 PPI, 10-point multitouch, Toshiba TOS508F, IPS, spiegelnd: nein
Mainboard
Intel Kaby Lake-U + iHDCP 2.2 Premium PCH
Massenspeicher
Samsung PM961 MZVLW256HEHP, 256 GB 
, 225 GB verfügbar
Soundkarte
Intel Kaby Lake-U/Y PCH - High Definition Audio
Anschlüsse
1 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 2 USB 3.1 Gen2, 2 Thunderbolt, 1 HDMI, 2 DisplayPort, 1 Kensington Lock, Audio Anschlüsse: Combo microphone / headphone, Card Reader: microSD, 1 Fingerprint Reader, Helligkeitssensor, Sensoren: Infrared retina scanner
Netzwerk
Intel Dual Band Wireless-AC 8265 (a/b/g/n/ac)
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 15.9 x 315 x 226.1
Akku
48 Wh Lithium-Ion
Betriebssystem
Microsoft Windows 10 Pro 64 Bit
Kamera
Webcam: HD
Sonstiges
Lautsprecher: 2x 2W, harman/kardon, Tastatur: Chiclet, Tastatur-Beleuchtung: ja, Toshiba eco Utility, Toshiba Password Utility, Toshiba Service Station, 36 Monate Garantie
Gewicht
1.043 kg, Netzteil: 353 g
Preis
2109 usd
Hinweis: Der Hersteller kann abweichende Bauteile wie Bildschirme, Laufwerke und Speicherriegel mit ähnlichen Spezifikationen unter dem gleichen Modellnamen einsetzen.

 

Gehäuse

Das Gehäuse besteht aus einer Magnesiumlegierung und ist sehr gut verarbeitet. Es gibt keine unsauberen Übergänge und alles passt hervorragend zusammen. Beinahe jede Oberfläche ist mit Metall überzogen, lediglich für den Bildschirmrahmen und die Tastatureinfassung kommt Kunststoff zum Einsatz. Das verleiht dem Notebook eine kühle, hochwertige und elegante Haptik. Zudem gibt es eine ganz leichte Textur, die sich ein wenig nach Schleifpapier anfühlt. Daher kann der Laptop nicht so leicht aus der Hand rutschen, wenn man das Gerät aus der Tasche oder dem Rucksack zieht.

Unser Testgerät ist das Modell "Onyx Blue" mit einem gebürsteten Muster und einem leichten Hauch von Kobalt. Zudem strahlt die Farbe je nach Lichteinfall ein wenig, was dem Laptop ein einzigartiges Aussehen gibt, ohne kitschig zu wirken. Dieses Notebook fällt in einem Tagungsraum mit langweiligen schwarzen Geräten auf. Einen Nachteil gibt es jedoch. Toshiba liefert das System mit einem großen Mikrofasertuch aus, was man auch braucht. Die Oberfläche zieht Schmutz und Fingerabdrücke praktisch an und sie lassen sich nicht einfach wieder abwischen.

Trotz der dünnen Konstruktion fällt die Stabilität sehr gut aus. Auf der Unterseite lässt sich die Oberfläche ein wenig eindrücken, doch der Tastaturbereich bleibt selbst unter Druck sehr fest. Es gibt keine Knarzgeräusche, wenn man mit dem Gerät hantiert. Lediglich beim Bildschirm haben wir einige Bedenken. Den dünnen Deckel kann man leicht eindrücken und auch verbiegen. Die Scharniere sind jedoch sehr stabil und gut eingestellt. Das Öffnen mit einer Hand ist kein Problem, dennoch bleibt der Bildschirm auch beim Tippen in Position.

"Kompakt" ist hier die richtige Bezeichnung. Die Stellfläche des X30 entspricht dem X1 Carbon von Lenovo, letzteres ist jedoch rund 100 Gramm schwerer. Ein wenig schwerer ist auch das HP Spectre 13. Dieses nimmt zudem eine größere Stellfläche ein, ist im Gegenzug aber noch einmal etwa 5,5 mm dünner. Dank des Magnesium-Gehäuses ist das X30 also eines der leichtesten 13,3-Zoll-Notebooks.

331 mm 227 mm 19 mm 1.4 kg323.5 mm 217.1 mm 15.95 mm 1.1 kg325 mm 229 mm 10.4 mm 1.1 kg315 mm 226.1 mm 15.9 mm 1 kg280.5 mm 196.5 mm 13.1 mm 920 g

Ausstattung

Einige Notebooks haben für ihre dünnen Gehäuse Anschlüsse geopfert, doch Toshiba hat einen guten Job gemacht. Das X30 bietet einen Steckplatz für ein Kensington Lock, 1x USB 3.0 (Typ-A), einen vollwertigen HDMI-Anschluss und einen microSD-Leser. Uns gefällt die Integration von zwei modernen USB-3.1-Typ-C-Steckern mit voller Thunderbolt-3-Unterstützung. TB 3 ist sehr vielseitig und unterstützt hochauflösende Bildschirme, eGPUs, schnelle externe Laufwerke und mehr. Allerdings muss einer von den beiden Anschlüssen für das Netzteil benutzt werden, eventuell sollte man sich also einen USB-Hub zulegen.

links: Kensington Lock, USB 3.0 Typ-A, Combo-Audio
links: Kensington Lock, USB 3.0 Typ-A, Combo-Audio
rechts: microSD, 2x USB 3.1 Typ-C mit Thunderbolt 3, HDMI
rechts: microSD, 2x USB 3.1 Typ-C mit Thunderbolt 3, HDMI
vorne: Status-LEDs
vorne: Status-LEDs
hinten: Lüfterauslass
hinten: Lüfterauslass

SD-Kartenleser

Mit unserer Referenzkarte von Toshiba (Exceria Pro M401) ermitteln wir in AS SSD ordentliche 89,6 MB/s, was auch auf dem Niveau der Konkurrenz liegt. Ein Ordner mit Fotos wurde mit 63,2 MB/s auf das X30 übertragen. Der microSD-Leser ist nicht der schnellste am Markt, sollte für Business- und Privatnutzer aber schnell genug sein.

SDCardreader Transfer Speed
average JPG Copy Test (av. of 3 runs)
Dell XPS 13 9360 FHD i7 Iris
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
186.1 MB/s ∼100% +194%
Lenovo ThinkPad T470s-20HF0012US
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
73.67 MB/s ∼40% +17%
Toshiba Portege X30-D (PT274U-01N001)
  (Toshiba Exceria Pro M401)
63.2 MB/s ∼34%
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2017-20HQS03P00
  (Toshiba Exceria Pro M401)
61.2 MB/s ∼33% -3%
maximum AS SSD Seq Read Test (1GB)
Dell XPS 13 9360 FHD i7 Iris
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
219.8 MB/s ∼100% +145%
Lenovo ThinkPad T470s-20HF0012US
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
91.23 MB/s ∼42% +2%
Toshiba Portege X30-D (PT274U-01N001)
  (Toshiba Exceria Pro M401)
89.6 MB/s ∼41%
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2017-20HQS03P00
  (Toshiba Exceria Pro M401)
82.88 MB/s ∼38% -7%

Kommunikation

Das WLAN-Modul Intel Dual-Band 8265 macht seine Sache im X30 sehr gut. In unserem Test ermitteln wir Übertragungsraten von rund 490 (Senden) bzw. 650 MBit/s (Empfangen). Die Empfangswerte sind vor vielen Konkurrenten, doch beim Senden von Daten fällt das X30 ein wenig zurück. Dennoch gibt es in der Praxis keine Probleme und die Verbindung ist sehr stabil.

Zum Zeitpunkt des Tests ist noch kein WWAN-Modul verfügbar, laut Toshiba soll sich das in Kürze aber ändern.

Networking
iperf3 Client (receive) TCP 1 m 4M x10
Apple MacBook 12 2017
Broadcom 802.11ac
660 MBit/s ∼100% +2%
Toshiba Portege X30-D (PT274U-01N001)
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
647 MBit/s ∼98%
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2017-20HQS03P00
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
644 MBit/s ∼98% 0%
Lenovo ThinkPad T470s-20HF0012US
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
634 MBit/s ∼96% -2%
Dell XPS 13 9360 FHD i7 Iris
Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter
634 MBit/s ∼96% -2%
HP Spectre 13-v131ng
Intel Dual Band Wireless-AC 8260
485 MBit/s ∼73% -25%
iperf3 Client (transmit) TCP 1 m 4M x10
Apple MacBook 12 2017
Broadcom 802.11ac
689 MBit/s ∼100% +41%
HP Spectre 13-v131ng
Intel Dual Band Wireless-AC 8260
663 MBit/s ∼96% +36%
Dell XPS 13 9360 FHD i7 Iris
Killer Wireless-n/a/ac 1535 Wireless Network Adapter
589 MBit/s ∼85% +21%
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2017-20HQS03P00
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
580 MBit/s ∼84% +19%
Lenovo ThinkPad T470s-20HF0012US
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
495 MBit/s ∼72% +1%
Toshiba Portege X30-D (PT274U-01N001)
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
488 MBit/s ∼71%

Sicherheit

Der Fingerabdruck-Scanner ist im Touchpad integriert.
Der Fingerabdruck-Scanner ist im Touchpad integriert.

Um Business-Kunden zufriedenzustellen bietet das Portégé X30 eine Reihe von Sicherheitsfunktionen. Zusätzlich zum TPM kommt das X30 mit einem Fingerabdruck-Scanner (in das Touchpad integriert) sowie einem Infrarot-Iris-Scanner, der ausgezeichnet mit Windows Hello funktioniert. Beide biometrische Scanner arbeiten schnell und insgesamt zuverlässig. Der Fingerabdruck-Scanner hat unseren Abdruck immer sofort erkannt. Der Iris-Scanner ermöglicht ebenfalls schnelle und bequeme Logins, sogar in dunklen Umgebungen, doch unsere Augen wurden nur etwa 90 Prozent der Zeit erkannt. Insgesamt stehen dem Nutzer aber ausreichend Möglichkeiten für den sicheren Zugang zur Verfügung: PIN, Passwort, Augen-Scan oder Fingerabdruck.

Wartung

Im Gegensatz zu anderen sehr dünnen Notebooks sind die Komponenten im X30 einfach zu erreichen. Die Unterseite ist mit 12 Kreuzschrauben gesichert; eine davon ist unter dem mittleren Gummistandfuß versteckt. Nach dem Entfernen der Schrauben lässt sich die Platte problemlos entfernen, einen spitzen Gegenstand braucht man nicht. Danach erhält man Zugang zum CPU-Lüfter, dem RAM und dem WLAN-Modul. Auch der Prozessor liegt unter einem recht simplem Kühlkörper. In unserem Testgerät ist noch ein freier RAM-Steckplatz vorhanden, maximal sind also 32 GB möglich. Die SSD konnten wir aber nicht finden, möglicherweise befindet sie sich auf der anderen Seite des Mainboards (was eine weitere Demontage erfordert) oder der Speicher ist aufgelötet.

RAM, Akku und WLAN-Modul sind leicht zugänglich.
RAM, Akku und WLAN-Modul sind leicht zugänglich.
Ein RAM-Steckplatz ist noch frei.
Ein RAM-Steckplatz ist noch frei.

Garantie

Die Garantie liegt bei nur einem Jahr. Sie beinhaltet einen Vor-Ort-Service in Deutschland und Österreich, was jedoch eine Ameldung bei der Hotline erfordert. Optional bietet Toshiba aber Erweiterungen an: Die Verlängerung auf drei Jahre kostet beispielsweise 69 Euro.

Eingabegeräte

Tastatur

Die Tastatur ist normale Notebook-Kost: ordentlicher Tastenhub in Verbindung mit schwammiger Rückmeldung. Der Anschlag ist jedoch gut eingestellt. Die einzelnen Tasten sind mit einem tiefen Klackgeräusch recht laut. Es gibt noch schlimmere Notebooks in dieser Hinsicht, doch einige Nutzer dürfte es sicherlich stören. Die Tasten sind angenehm groß und auch weit genug auseinander, das Tippgefühlt ist insgesamt also dennoch gut.

Ein Problem gibt es mit der rechten Shift-Taste. Um Platz für dedizierte Bild-auf/Bild-ab-Tasten zu machen, ist die rechte Shift-Taste nur halb so groß. Wir hatten beim Testen einige Schwierigkeiten damit und Vielschreiber werden auch nicht unbedingt glücklich sein. Die Anordnung der Medien- bzw. Sondertasten ist ebenfalls verwirrend. Ein Beispiel ist der Mute-Button auf Escape (FN + ESC schaltet die Lautsprecher stumm), doch die Lautstärkeregelung befindet sich auf den Tasten 3 und 4. Diese Tasten sind zudem nicht beleuchtet, was das Problem vor allem in dunkleren Umgebungen verstärkt. An dieses Layout muss man sich sicherlich erst gewöhnen.

Die weiße Hintergrundbeleuchtung wird entweder nach einigen Sekunden deaktiviert (wird bei Tastendruck wieder aktiviert) oder kann dauerhaft eingeschaltet werden. Es gibt nur eine Helligkeitsstufe, die jedoch einen guten Kompromiss darstellt. Es ist hell genug für normal beleuchtete Räume, gleichzeitig ist es in dunklen Umgebungen aber nicht anstrengend für die Augen.

Touchpad & TrackPoint

Das Touchpad besitzt eine glatte Oberfläche mit guten Gleiteigenschaften. Der Klick-Mechanismus im unteren Teil bietet eine straffe Rückmeldung und ist angenehm zu bedienen. Insgesamt gibt es keine Kritik für den Mausersatz. Einige Nutzer befürchten vielleicht, dass der integrierte Fingerabdruck-Scanner im Weg sein könnte, doch bei unseren Tests gab es keine Probleme. Die dedizierten Tasten oberhalb des Trackpads fühlen sich sehr schwammig an. Sie lösen zwar zuverlässig aus, doch die Bedienung macht nur wenig Spaß.

Der TrackPoint funktioniert ordentlich. Zeigerbewegungen sind flüssig, doch insgesamt ist das Ansprechverhalten nicht so gut wie bei den Gegenstücken von Lenovo. Der TrackPoint des X30 erfüllt seinen Zweck, fühlt sich aber ein wenig glatt an und man rutscht ab und zu mal ab.

Touchscreen

Die Touchscreen-Eingaben werden schnell und zuverlässig umgesetzt; Scrollen funktioniert ebenfalls schnell.

Tastatur, Touchpad und TrackPoint
Tastatur, Touchpad und TrackPoint
weiße Hintergrundbeleuchtung
weiße Hintergrundbeleuchtung

Display

Subpixel-Anordnung
Subpixel-Anordnung

Toshiba bietet das 13,3-Zoll-Display im X30 mit zwei verschiedenen Auflösungen an: 1.366 x 768 oder 1.920 x 1.080 Pixel. Unser Testgerät ist mit dem Full-HD-Panel (1.920 x 1.080) samt dem optionalen 10-Finger-Touchscreen ausgestattet. Das IPS-Panel ist exzellent. Mit durchschnittlichen 323 cd/m² reicht die Helligkeit für die meisten Umgebungen aus und die Konkurrenz von Lenovo wird deutlich übertroffen. Die Ausleuchtung ist ebenfalls gleichmäßig, allerdings lässt die Leuchtstärke auf voller Helligkeit vor allem im unteren Bereich ein wenig nach. Die Reaktionszeiten fallen etwa 10-15 Prozent besser aus als bei der Konkurrenz. PWM kommt nicht zum Einsatz.

342.6
cd/m²
334.6
cd/m²
345.1
cd/m²
320.5
cd/m²
332.6
cd/m²
316.8
cd/m²
298.1
cd/m²
312.6
cd/m²
302.9
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 345.1 cd/m² Durchschnitt: 322.9 cd/m² Minimum: 18.02 cd/m²
Ausleuchtung: 86 %
Helligkeit Akku: 332.6 cd/m²
Kontrast: 1188:1 (Schwarzwert: 0.28 cd/m²)
ΔE Color 2.6 | 0.6-29.43 Ø6.1
ΔE Greyscale 2.5 | 0.64-98 Ø6.3
94% sRGB (Argyll 3D) 62% AdobeRGB 1998 (Argyll 3D)
Gamma: 2.12
Toshiba Portege X30-D (PT274U-01N001)
Toshiba TOS508F, IPS, 13.3, 1920x1080
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2017-20HQS03P00
B140HAN03_1, IPS, 14, 1920x1080
Lenovo ThinkPad T470s-20HF0012US
LEN40A9 (R140NWF5 R1), IPS, 14, 1920x1080
Apple MacBook 12 2017
APPA027, LED IPS, 12, 2304x1440
HP Spectre 13-v131ng
CMN1374, IPS UWVA, 13.3, 1920x1080
Response Times
-10%
-4%
-5%
-18%
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
36.8 (18.8, 18)
41.6 (20.4, 21.2)
-13%
40.8 (22.8, 18)
-11%
40.8 (19.6, 21.2)
-11%
46 (26, 20)
-25%
Response Time Black / White *
29.6 (17.2, 12.4)
31.6 (18.8, 12.8)
-7%
28.8 (14.8, 14)
3%
29.2 (15.8, 13.4)
1%
33 (21, 12)
-11%
PWM Frequency
219.3 (99)
116000
Bildschirm
-31%
-60%
-30%
Helligkeit Bildmitte
332.6
311
-6%
271.6
-18%
404
21%
Brightness
323
288
-11%
264
-18%
382
18%
Brightness Distribution
86
85
-1%
88
2%
91
6%
Schwarzwert *
0.28
0.24
14%
0.24
14%
0.35
-25%
Kontrast
1188
1296
9%
1132
-5%
1154
-3%
DeltaE Colorchecker *
2.6
5.5
-112%
6.1
-135%
5.37
-107%
Colorchecker DeltaE2000 max. *
6.7
9
-34%
28.6
-327%
9.46
-41%
DeltaE Graustufen *
2.5
6.2
-148%
3.4
-36%
6.44
-158%
Gamma
2.12 104%
2.02 109%
2.12 104%
2.52 87%
CCT
6720 97%
5950 109%
6077 107%
6738 96%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
62
55.96
-10%
38
-39%
58
-6%
Color Space (Percent of sRGB)
94
85.77
-9%
60
-36%
89
-5%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
-21% / -27%
-32% / -51%
-5% / -5%
-24% / -28%

* ... kleinere Werte sind besser

Das Toshiba schneidet auch bei der Farbwiedergabe sehr gut ab. Die durchschnittlichen DeltaE-Abweichungen der Graustufen und Farben liegen jeweils bei rund 2,5 und eignen sich daher auch für anspruchsvollere Aufgaben (Werte unter 3 sind in der Regel akzeptabel für professionelle Nutzer). Die Kalibrierung verbessert die Werte nur leicht, ist aber für die meisten Nutzer sicherlich nicht erforderlich. Die Farbraumabdeckung ist mit 94 Prozent sRGB bzw. 62 Prozent AdobeRGB ebenfalls ordentlich.

CalMAN Graustufen
CalMAN Graustufen
CalMAN Graustufen (kalibriert)
CalMAN Graustufen (kalibriert)
CalMAN ColorChecker
CalMAN ColorChecker
CalMAN ColorChecker (kalibriert)
CalMAN ColorChecker (kalibriert)
Sättigung
Sättigung
Sättigung (kalibriert)
Sättigung (kalibriert)
vs. sRGB: 94%
vs. sRGB: 94%
vs. AdobeRGB: 62%
vs. AdobeRGB: 62%

Dank der guten Helligkeit in Verbindung mit der matten Bildschirmoberfläche kann man das Notebook auch im Freien vernünftig benutzen. Direkte Sonneneinstrahlung sollte man zwar vermeiden, doch im Schatten oder bei bewölktem Himmel bleiben Bilder und Texte klar genug. Auch in Innenräumen kann man problemlos an Fenstern arbeiten. Im Freien sollte man jedoch möglichst gerade auf das Display schauen.

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
29.6 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 17.2 ms steigend
↘ 12.4 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind mittelmäßig und dadurch für Spieler eventuell zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 71 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten schlechter als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (25.1 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
36.8 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 18.8 ms steigend
↘ 18 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 32 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten durchschnittlich (40.1 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM nicht festgestellt

Im Vergleich: 51 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 9429 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

gleichmäßige Hintergrundbeleuchtung ohne Screen-Bleeding
gleichmäßige Hintergrundbeleuchtung ohne Screen-Bleeding

Die Blickwinkel sind auf dem üblichen IPS-Niveau. Selbst aus extremen Winkeln von mehr als 45 Grad bleiben Bilder sehr akkurat und es gibt keine Farbverfälschungen. Bei der Verwendung auf den Oberschenkeln gibt es keine Probleme und auch mit mehreren Leuten kann man den Inhalt betrachten (beispielsweise bei einem Meeting). Screen-Bleeding ist kein Problem.

Leistung

Das Portégé X30 ist mit modernen Ultrabook-Komponenten verfügbar. Intels Kaby Lake Core i7-7600U ist aktuell einer der schnellsten Dual-Core-Prozessoren. In Verbindung mit der schnellen NVMe-SSD und bis zu 32 GB RAM ist das X30 damit sehr leistungsfähig und kommt mit vielen Aufgaben zurecht. Eine Ausnahme sind komplexe 3D-Operationen inklusive Spielen, denn die integrierte Intel-HD-Graphics-620-GPU ist dafür nicht leistungsstark genug.

 

Prozessor

Der Dual-Core Core i7-7600U basiert auf Intels Kaby-Lake-Architektur und arbeitet standardmäßig mit 2,8 GHz, via Turbo-Boost können beide Kerne aber bis zu 3,9 GHz erreichen. Damit gehört der 7600U (15 Watt) aktuell zu den schnellsten Dual-Core-Chips von Intel. Hyperthreading wird ebenfalls unterstützt, womit die beiden Kerne des 7600U maximal 4 Threads gleichzeitig bearbeiten können.

Doch bringt das Spitzenmodell in der Praxis auch etwas? Leider nicht viel. Im Cinebench R15 Single-Test liegt das X30 sogar 10-18 Prozent hinter den Rivalen, während die Ergebnisse im Multi-Test vergleichbar ausfallen. Die i5 und i7-U-Prozessoren sind technisch sehr ähnlich (Dual-Core + Hyperthreading), weshalb auch die Leistung oft auf einem ähnlichen Niveau liegt. Wer sich für das X30 interessiert, kann daher auch den günstigeren Core i5-7300U nehmen, ohne viel Leistung zu verlieren. Deutlich langsamer sind hingegen die Core-m-Prozessoren wie der m3-7Y32 im MacBook 12.

Auch bei längerer Belastung bleibt die CPU-Leistung stabil. Unsere Schleife des Cinebench-R15-Multi-Tests ermittelt recht konstante ~340 Punkte.

Weitere Informationen zum Intel Core i7-7600U sind in unserer Techniksektion verfügbar.

Cinebench R10
Cinebench R10
Cinebench R11.5
Cinebench R11.5
Cinebench R15
Cinebench R15
Cinebench R15 (Akkubetrieb)
Cinebench R15 (Akkubetrieb)
0102030405060708090100110120130140150160170180190200210220230240250260270280290300310320330340350Tooltip
Cinebench R15 CPU Multi 64 Bit
Cinebench R15
CPU Single 64Bit
Dell XPS 13 9360 FHD i7 Iris
Intel Core i7-7560U
153 Points ∼70% +21%
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2017-20HQS03P00
Intel Core i7-7500U
143 Points ∼66% +13%
Lenovo ThinkPad T470s-20HF0012US
Intel Core i5-7300U
143 Points ∼66% +13%
HP Spectre 13-v131ng
Intel Core i7-7500U
140 Points ∼64% +11%
Toshiba Portege X30-D (PT274U-01N001)
Intel Core i7-7600U
126 Points ∼58%
Apple MacBook 12 2017
Intel Core m3-7Y32
120 Points ∼55% -5%
CPU Multi 64Bit
Lenovo ThinkPad T470s-20HF0012US
Intel Core i5-7300U
369 Points ∼8% +8%
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2017-20HQS03P00
Intel Core i7-7500U
360 Points ∼8% +6%
Toshiba Portege X30-D (PT274U-01N001)
Intel Core i7-7600U
341 Points ∼8%
Dell XPS 13 9360 FHD i7 Iris
Intel Core i7-7560U
336 Points ∼8% -1%
HP Spectre 13-v131ng
Intel Core i7-7500U
314 Points ∼7% -8%
Apple MacBook 12 2017
Intel Core m3-7Y32
265 Points ∼6% -22%
Cinebench R11.5
CPU Single 64Bit
Toshiba Portege X30-D (PT274U-01N001)
Intel Core i7-7600U
1.68 Points ∼69%
Lenovo ThinkPad T470s-20HF0012US
Intel Core i5-7300U
1.59 Points ∼65% -5%
HP Spectre 13-v131ng
Intel Core i7-7500U
1.35 Points ∼55% -20%
CPU Multi 64Bit
Lenovo ThinkPad T470s-20HF0012US
Intel Core i5-7300U
4.13 Points ∼15% +8%
Toshiba Portege X30-D (PT274U-01N001)
Intel Core i7-7600U
3.82 Points ∼14%
HP Spectre 13-v131ng
Intel Core i7-7500U
3.45 Points ∼13% -10%
Cinebench R10
Rendering Single 32Bit
Toshiba Portege X30-D (PT274U-01N001)
Intel Core i7-7600U
6130 Points ∼57%
HP Spectre 13-v131ng
Intel Core i7-7500U
5613 Points ∼52% -8%
Rendering Multiple CPUs 32Bit
Toshiba Portege X30-D (PT274U-01N001)
Intel Core i7-7600U
12177 Points ∼24%
HP Spectre 13-v131ng
Intel Core i7-7500U
11223 Points ∼23% -8%
wPrime 2.0x - 1024m
Toshiba Portege X30-D (PT274U-01N001)
Intel Core i7-7600U
525.9 s * ∼6%
Lenovo ThinkPad T470s-20HF0012US
Intel Core i5-7300U
446.9 s * ∼5% +15%
Super Pi Mod 1.5 XS 32M - ---
Lenovo ThinkPad T470s-20HF0012US
Intel Core i5-7300U
560 Seconds * ∼2% -3%
Toshiba Portege X30-D (PT274U-01N001)
Intel Core i7-7600U
542 Seconds * ∼2%

* ... kleinere Werte sind besser

Cinebench R10 Shading 32Bit
8631
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 32Bit
12177
Cinebench R10 Rendering Single 32Bit
6130
Cinebench R11.5 OpenGL 64Bit
31.6 fps
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
3.82 Points
Cinebench R11.5 CPU Single 64Bit
1.68 Points
Cinebench R15 Ref. Match 64Bit
97.7 %
Cinebench R15 OpenGL 64Bit
35.2 fps
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
341 Points
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
126 Points
Hilfe

System Performance

Die Systemleistung ist auf Augenhöhe mit anderen Business-Laptops. Das ist kaum überraschend, sind mittlerweile doch viele Systeme mit ähnlichen Dual-Core-CPUs, DDR4-RAM, integrierter Grafik und NVMe-Laufwerken ausgestattet. Im PCMark 8 Work-Test liegen die Konkurrenten von Lenovo, HP und Dell innerhalb von 3 % des X30.

Insgesamt ist das X30 sehr reaktionsschnell; Anwendungen werden schnell geöffnet und es gibt keine großen Verzögerungen. Das Notebook kann auch problemlos mit mehreren Programmen und Tabs gleichzeitig umgehen.

PCMark 8 Home
PCMark 8 Home
PCMark 8 Work
PCMark 8 Work
PCMark 8 Creative
PCMark 8 Creative
PCMark 8 Storage
PCMark 8 Storage
PCMark 8
Work Score Accelerated v2
HP Spectre 13-v131ng
HD Graphics 620, 7500U, Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP
5053 Points ∼78% +3%
Lenovo ThinkPad T470s-20HF0012US
HD Graphics 620, 7300U, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
4999 Points ∼77% +2%
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2017-20HQS03P00
HD Graphics 620, 7500U, Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP
4978 Points ∼76% +1%
Toshiba Portege X30-D (PT274U-01N001)
HD Graphics 620, 7600U, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
4910 Points ∼75%
Dell XPS 13 9360 FHD i7 Iris
Iris Plus Graphics 640, 7560U, Toshiba XG4 NVMe (THNSN5512GPUK)
4890 Points ∼75% 0%
Apple MacBook 12 2017
HD Graphics 615, 7Y32, Apple SSD AP0256
3946 Points ∼61% -20%
Creative Score Accelerated v2
Dell XPS 13 9360 FHD i7 Iris
Iris Plus Graphics 640, 7560U, Toshiba XG4 NVMe (THNSN5512GPUK)
5083 Points ∼53% +11%
Lenovo ThinkPad T470s-20HF0012US
HD Graphics 620, 7300U, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
4910 Points ∼52% +8%
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2017-20HQS03P00
HD Graphics 620, 7500U, Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP
4874 Points ∼51% +7%
HP Spectre 13-v131ng
HD Graphics 620, 7500U, Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP
4655 Points ∼49% +2%
Toshiba Portege X30-D (PT274U-01N001)
HD Graphics 620, 7600U, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
4561 Points ∼48%
Apple MacBook 12 2017
HD Graphics 615, 7Y32, Apple SSD AP0256
3904 Points ∼41% -14%
Home Score Accelerated v2
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2017-20HQS03P00
HD Graphics 620, 7500U, Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP
4025 Points ∼66% +14%
Lenovo ThinkPad T470s-20HF0012US
HD Graphics 620, 7300U, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
3987 Points ∼65% +13%
Dell XPS 13 9360 FHD i7 Iris
Iris Plus Graphics 640, 7560U, Toshiba XG4 NVMe (THNSN5512GPUK)
3902 Points ∼64% +10%
HP Spectre 13-v131ng
HD Graphics 620, 7500U, Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP
3789 Points ∼62% +7%
Toshiba Portege X30-D (PT274U-01N001)
HD Graphics 620, 7600U, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
3543 Points ∼58%
Apple MacBook 12 2017
HD Graphics 615, 7Y32, Apple SSD AP0256
3078 Points ∼51% -13%
PCMark 7 Score
5667 Punkte
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
3543 Punkte
PCMark 8 Creative Score Accelerated v2
4561 Punkte
PCMark 8 Work Score Accelerated v2
4910 Punkte
Hilfe

Massenspeicher

Toshiba bietet das X30 mit verschiedenen NVMe-SSDs an (128, 256, 512 GB). Das Samsung-Laufwerk in unserem X30 ist reaktionsschnell. Es gehört zwar nicht zu den schnellsten Modellen auf dem Markt, wenn es um die Transferraten geht, doch die Ergebnisse sollten dennoch locker für den privaten Einsatz und im Büro ausreichen. Im Vergleich zur Konkurrenz ist das X30 etwa 15 Prozent schneller als das HP Spectre 13, fällt aber hinter das Lenovo ThinkPad T470s (10 %) und X1 Carbon (45 %) zurück.

Der Flash-Speicher ist vermutlich nicht austauschbar, man sollte sich also im Vorfeld überlegen, wie viel Speicherkapazität man benötigt.

Toshiba Portege X30-D (PT274U-01N001)
Samsung PM961 MZVLW256HEHP
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2017-20HQS03P00
Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP
Lenovo ThinkPad T470s-20HF0012US
Samsung PM961 MZVLW256HEHP
Apple MacBook 12 2017
Apple SSD AP0256
HP Spectre 13-v131ng
Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP
CrystalDiskMark 3.0
19%
8%
-39%
-3%
Write 4k QD32
535.7
495.6
-7%
499.4
-7%
370.1
-31%
416
-22%
Read 4k QD32
625.5
601.2
-4%
580.1
-7%
521.3
-17%
497.1
-21%
Write 4k
143.6
172.2
20%
159.2
11%
12.78
-91%
140.2
-2%
Read 4k
40.9
60.97
49%
60.7
48%
9.721
-76%
57.47
41%
Write 512
762.9
1098
44%
855.8
12%
579.3
-24%
911.3
19%
Read 512
857.6
814
-5%
830.5
-3%
658.1
-23%
753
-12%
Write Seq
1213
1383
14%
1213
0%
898.5
-26%
1088
-10%
Read Seq
1270
1827
44%
1399
10%
954.8
-25%
1090
-14%
Samsung PM961 MZVLW256HEHP
Sequential Read: 1270 MB/s
Sequential Write: 1213 MB/s
512K Read: 857.6 MB/s
512K Write: 762.9 MB/s
4K Read: 40.9 MB/s
4K Write: 143.6 MB/s
4K QD32 Read: 625.5 MB/s
4K QD32 Write: 535.7 MB/s

Grafikkarte

Die integrierte Grafikkarte der Kaby-Lake-Generation bringt einige Neuerungen mit sich. Die HD Graphics 620 kann nun einen 4K-Bildschirm mit 60 Hz (via Thunderbolt 3) und insgesamt 3 Displays ansteuern, dann allerdings nicht mit 4K. Die zunehmend beliebten Dual-Monitor-Setups in Büroumgebungen sind damit kein Problem für das X30. Die Grafikkarte hat auch keine Probleme mit dem Streamen bzw. der Wiedergabe von 4K-Videos.

In den 3DMarks fällt die Grafikkarte jedoch hinter die Konkurrenz zurück. Das Dell XPS 13 mit der Iris-GPU ist verständlicherweise schneller (62 % schneller in Fire Strike), doch auch das HP Spectre 13X1 Carbon und ThinkPad T470s lassen das X30 hinter sich. Aufgrund der identischen Konfigurationen ist das ungewöhnlich. Wir haben die Tests wiederholt, doch die Ergebnisse blieben gleich. Dieser Unterschied wirkt sich jedoch nicht auf den eigentlichen Einsatzzweck des Laptops aus.

Für den Alltag ist die integrierte GPU schnell genug, doch Gaming gehört nicht zu den Stärken. Viele aktuelle Titel sind – wenn überhaupt – nur mit den niedrigsten Auflösungen/Details spielbar. Hier sollte man sich auf simplere Spiele aus dem Windows-Store oder ältere Klassiker konzentrieren, die besser laufen. Wer nach einem langen Tag im Büro aber auch mal intensiver spielen möchte, sollte sich nach einem anderen Gerät umsehen.

Ice Storm Extreme
Ice Storm Extreme
Cloud Gate
Cloud Gate
Fire Strike
Fire Strike
3DMark 11
1280x720 Performance Combined
Dell XPS 13 9360 FHD i7 Iris
Intel Iris Plus Graphics 640, 7560U
1838 Points ∼8% +50%
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2017-20HQS03P00
Intel HD Graphics 620, 7500U
1653 Points ∼7% +35%
Lenovo ThinkPad T470s-20HF0012US
Intel HD Graphics 620, 7300U
1494 Points ∼7% +22%
HP Spectre 13-v131ng
Intel HD Graphics 620, 7500U
1413 Points ∼6% +15%
Toshiba Portege X30-D (PT274U-01N001)
Intel HD Graphics 620, 7600U
1225 Points ∼5%
Apple MacBook 12 2017
Intel HD Graphics 615, 7Y32
1124 Points ∼5% -8%
1280x720 Performance GPU
Dell XPS 13 9360 FHD i7 Iris
Intel Iris Plus Graphics 640, 7560U
2124 Points ∼4% +47%
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2017-20HQS03P00
Intel HD Graphics 620, 7500U
1641 Points ∼3% +13%
Lenovo ThinkPad T470s-20HF0012US
Intel HD Graphics 620, 7300U
1578 Points ∼3% +9%
HP Spectre 13-v131ng
Intel HD Graphics 620, 7500U
1562 Points ∼3% +8%
Toshiba Portege X30-D (PT274U-01N001)
Intel HD Graphics 620, 7600U
1446 Points ∼3%
Apple MacBook 12 2017
Intel HD Graphics 615, 7Y32
1227 Points ∼2% -15%
3DMark
1920x1080 Fire Strike Graphics
Dell XPS 13 9360 FHD i7 Iris
Intel Iris Plus Graphics 640, 7560U
1369 Points ∼3% +62%
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2017-20HQS03P00
Intel HD Graphics 620, 7500U
1093 Points ∼3% +29%
Lenovo ThinkPad T470s-20HF0012US
Intel HD Graphics 620, 7300U
1044 Points ∼3% +23%
HP Spectre 13-v131ng
Intel HD Graphics 620, 7500U
948 Points ∼2% +12%
Toshiba Portege X30-D (PT274U-01N001)
Intel HD Graphics 620, 7600U
847 Points ∼2%
1280x720 Cloud Gate Standard Graphics
Dell XPS 13 9360 FHD i7 Iris
Intel Iris Plus Graphics 640, 7560U
11232 Points ∼6% +59%
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2017-20HQS03P00
Intel HD Graphics 620, 7500U
8971 Points ∼5% +27%
Lenovo ThinkPad T470s-20HF0012US
Intel HD Graphics 620, 7300U
8725 Points ∼5% +23%
HP Spectre 13-v131ng
Intel HD Graphics 620, 7500U
8104 Points ∼4% +15%
Toshiba Portege X30-D (PT274U-01N001)
Intel HD Graphics 620, 7600U
7068 Points ∼4%
Apple MacBook 12 2017
Intel HD Graphics 615, 7Y32
6863 Points ∼4% -3%
1920x1080 Ice Storm Extreme Graphics
HP Spectre 13-v131ng
Intel HD Graphics 620, 7500U
47546 Points ∼7% +30%
Toshiba Portege X30-D (PT274U-01N001)
Intel HD Graphics 620, 7600U
36544 Points ∼5%
3DMark 11 Performance
1577 Punkte
3DMark Ice Storm Standard Score
52149 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
5812 Punkte
3DMark Fire Strike Score
780 Punkte
Hilfe

Stresstest

Mit dem Stresstest untersuchen wir das Verhalten des Systems bei starker Belastung. Bei reiner Prozessorlast durch Prime95 erreicht der i7-7600U zwar den maximalen Takt von 3,9 GHz, pendelt sich dann aber bei der Basisfrequenz von 2,8 GHz ein. Die Temperatur bleibt mit 72 °c aber recht gering. Mit dem Start von FurMark schlägt sich die GPU ganz gut (900 MHz). Bei der Belastung von beiden Komponenten muss der Prozessor die Leistung auf 1,9 GHz drosseln und die GPU arbeitet noch mit 650 MHz. Die Temperatur bleibt dabei mit nur 60 °C erstaunlich kühl. Hier wäre also noch eine Menge Spielraum für höhere Takte.

Prime95
Prime95
FurMark
FurMark
Prime95 + FurMark
Prime95 + FurMark
CPU-Takt (GHz) GPU-Takt (MHz) durchschnittliche CPU-Temperatur (°C) durchschnittliche GPU-Temperatur (°C)
Last Prime95 2,8 - 72 -
Last FurMark 1,5 900 70 70
Last Prime95 + FurMark 1,9 650 60 60

Emissionen

Geräuschemissionen

Lüfterprofil
Lüfterprofil

Das Portégé X30 ist ein leises Notebook. Bei vielen Aufgaben bleibt der einzelne Lüfter oftmals deaktiviert und läuft nur bei höherer Last an (z. B. bei der Verwendung von mehreren Programmen gleichzeitig). Selbst bei voller Auslastung ermitteln wir nur 38 dB(A); viele Konkurrenten sind hier lauter. Der Lüfter gibt auch keine hochfrequenten Geräusche von sich und ist im Alltag damit nicht störend.

Lautstärkediagramm

Idle
28.4 / 28.4 / 28.4 dB(A)
Last
33.2 / 37.9 dB(A)
  red to green bar
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light    BK Precision 732A (aus 15 cm gemessen)   Umgebungsgeräusche: 28.4 dB(A)
Toshiba Portege X30-D (PT274U-01N001)
HD Graphics 620, 7600U, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2017-20HQS03P00
HD Graphics 620, 7500U, Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP
Lenovo ThinkPad T470s-20HF0012US
HD Graphics 620, 7300U, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
Apple MacBook 12 2017
HD Graphics 615, 7Y32, Apple SSD AP0256
HP Spectre 13-v131ng
HD Graphics 620, 7500U, Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP
Dell XPS 13 9360 FHD i7 Iris
Iris Plus Graphics 640, 7560U, Toshiba XG4 NVMe (THNSN5512GPUK)
Geräuschentwicklung
-5%
-1%
-9%
-3%
aus / Umgebung *
28.4
29.3
-3%
27.8
2%
30.4
-7%
29.9
-5%
Idle min *
28.4
29.3
-3%
27.8
2%
30.4
-7%
29.9
-5%
Idle avg *
28.4
29.3
-3%
27.8
2%
30.4
-7%
29.9
-5%
Idle max *
28.4
32.2
-13%
27.8
2%
30.4
-7%
30.3
-7%
Last avg *
33.2
34.3
-3%
34.8
-5%
40
-20%
33.9
-2%
Last max *
37.9
39.3
-4%
42
-11%
40
-6%
34.9
8%
Witcher 3 ultra *
42

* ... kleinere Werte sind besser

Temperatur

Bei den Temperaturen sehen wir die Vorteile der Leistungsreduzierung unter Last. Die Oberflächen erreichen maximal 41 °C im Bereich des Lüfterauslasses am Heck. Der Tastaturbereich bleibt aber immer angenehm und auch die Handballenauflage bleibt kühl. Insgesamt hat Toshiba seine Sache hier sehr gut gemacht.

Temperaturverteilung (Oberseite)
Temperaturverteilung (Oberseite)
Temperaturverteilung (Unterseite)
Temperaturverteilung (Unterseite)
Max. Last
 33 °C40.6 °C35.4 °C 
 27.4 °C34.2 °C32 °C 
 26.4 °C27.2 °C26 °C 
Maximal: 40.6 °C
Durchschnitt: 31.4 °C
32 °C40 °C35 °C
29.8 °C36.2 °C32 °C
27.8 °C29 °C28.8 °C
Maximal: 40 °C
Durchschnitt: 32.3 °C
Netzteil (max.)  41 °C | Raumtemperatur 23 °C | Fluke 62 Mini
(+) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 31.4 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Office auf 29.4 °C.
(±) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 40.6 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 33.9 °C (von 21.2 bis 62.5 °C für die Klasse Office).
(±) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 40 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 36.4 °C).
(+) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 26.7 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 29.4 °C.
(+) Die Handballen und der Touchpad-Bereich sind mit gemessenen 27.2 °C kühler als die typische Hauttemperatur und fühlen sich dadurch kühl an.
(±) Die durchschnittliche Handballen-Temperatur anderer getesteter Geräte war 28.1 °C (+0.9 °C).

Lautsprecher

Lautsprechermessungen
Lautsprechermessungen

Angesichts des dünnen Gehäuses sind die Lautsprecher sehr ordentlich. Bass ist zwar kaum vorhanden, doch Mitten und Höhen sind ausgeglichen und klar. Insgesamt ist der Klang sehr gleichmäßig und angenehm. Die beiden Module werden mit knapp 77 dB(A) ausreichend laut und selbst bei hohen Pegeln vibriert das Gehäuse nicht mit. Für Videokonferenzen eignen sich die Lautsprecher sehr gut, was Business-Kunden freuen wird.

dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2042.2382537.234.43135.835.44035.334.75033.732.26332.533.78032.63310031.231.41253031.316028.737.320028.349.925027.458.831527.261.740026.860.550026.160.663025.458.980024.965.6100024.462.9125023.962160023.367.8200023.366.3250023.367.4315023.261.7400022.965.150002359.963002362.480002367.31000023.269.31250023.165.11600023.161SPL3677N2.640.8median 23.9median 61.7Delta1.96.131.635.231.633.138.433.144.138.544.136.632.136.629.129.329.129.126.629.127.425.727.425.926.425.92726.12733.923.733.933.322.733.339.321.639.34620.84653.52053.551.319.451.35018.85050.418.350.452.617.652.65817.8586117.56163.117.563.164.817.464.867.317.867.367.717.967.767.118.167.165.118.365.16418.46463.618.463.661.718.361.758.118.358.17630.476331.433median 58median 18.3median 5810.61.910.6hearing rangehide median Pink NoiseToshiba Portege X30-D (PT274U-01N001)HP Spectre 13-v131ng
Toshiba Portege X30-D (PT274U-01N001) Audio Analyse

(±) | Mittelmäßig laut spielende Lautsprecher (77.04 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 16.7% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (14.2% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 2.6% abweichend
(+) | lineare Mitten (6.8% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 3.5% abweichend
(±) | durchschnittlich lineare Hochtöne (9.3% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (17.2% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 22% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 8% vergleichbar, 70% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 8%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 51%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 25% aller getesteten Geräte waren besser, 7% vergleichbar, 69% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

HP Spectre 13-v131ng Audio Analyse

(-) | Nicht sonderlich laut spielende Lautsprecher (68 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 23.8% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (9.6% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(±) | verringerte Mitten, vom Median 5.1% abweichend
(±) | Linearität der Mitten ist durchschnittlich (7.6% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(±) | zu hohe Hochtöne, vom Median nur 7.7% abweichend
(+) | sehr lineare Hochtöne (3.1% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (26.4% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 80% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 4% vergleichbar, 16% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 8%, durchschnittlich ist 20%, das schlechteste Gerät hat 50%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 78% aller getesteten Geräte waren besser, 5% vergleichbar, 17% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Frequenzdiagramm im Vergleich (Checkboxen oben an-/abwählbar!)

Energieverwaltung

Energieaufnahme

Das X30 benötigt sogar für ein sehr mobiles Gerät wenig Strom. Im Leerlauf sind die Werte noch durchschnittlich, doch unter Last benötigt das Testgerät teilweise deutlich weniger Strom als die Konkurrenz. Hier macht sich natürlich auch die Leistungsreduzierung bemerkbar. Insgesamt ist das X30 damit sehr sparsam.

Geladen wird das X30 über einen der beiden USB-C-Anschlüsse. Das mitgelieferte 45-Watt-Netzteil ist ausreichend dimensioniert.

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.4 / 0.7 Watt
Idledarkmidlight 4.6 / 7.6 / 8.2 Watt
Last midlight 23.8 / 28 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy
Toshiba Portege X30-D (PT274U-01N001)
7600U, HD Graphics 620, Samsung PM961 MZVLW256HEHP, IPS, 1920x1080, 13.3
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2017-20HQS03P00
7500U, HD Graphics 620, Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP, IPS, 1920x1080, 14
Lenovo ThinkPad T470s-20HF0012US
7300U, HD Graphics 620, Samsung PM961 MZVLW256HEHP, IPS, 1920x1080, 14
Apple MacBook 12 2017
7Y32, HD Graphics 615, Apple SSD AP0256, LED IPS, 2304x1440, 12
HP Spectre 13-v131ng
7500U, HD Graphics 620, Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP, IPS UWVA, 1920x1080, 13.3
Stromverbrauch
-24%
-20%
29%
-8%
Idle min *
4.6
3.84
17%
4.8
-4%
2
57%
3.6
22%
Idle avg *
7.6
6.3
17%
6.6
13%
5.4
29%
6.4
16%
Idle max *
8.2
8.6
-5%
7
15%
6.6
20%
9.2
-12%
Last avg *
23.8
41.9
-76%
39.2
-65%
22
8%
34
-43%
Last max *
28
48.7
-74%
44.8
-60%
20
29%
34.4
-23%

* ... kleinere Werte sind besser

Akkulaufzeit

Der 48-Wh-Akku ermöglicht normale Laufzeiten. Mit etwas mehr als 7 Stunden im praxisnahen WLAN-Test kommt man nicht über den ganzen Tag, ohne zwischendurch mal das Netzteil anzuschließen. Allerdings eignet sich das X30 gut als Reisebegleiter. Mit deaktivierten Funkverbindungen und minimaler Helligkeit läuft der Laptop fast 15 Stunden lang. Das HP Spectre 13 mit seinem kleineren 38-Wh-Modul wird überboten. Wer längere Akkulaufzeiten benötigt, ist mit dem X1 Carbon oder T470s von Lenovo besser beraten.

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
14h 58min
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3
7h 10min
Last (volle Helligkeit)
2h 01min
Toshiba Portege X30-D (PT274U-01N001)
7600U, HD Graphics 620, 48 Wh
Lenovo ThinkPad X1 Carbon 2017-20HQS03P00
7500U, HD Graphics 620, 57 Wh
Lenovo ThinkPad T470s-20HF0012US
7300U, HD Graphics 620, 51 Wh
Apple MacBook 12 2017
7Y32, HD Graphics 615, 41.4 Wh
HP Spectre 13-v131ng
7500U, HD Graphics 620, 38 Wh
Akkulaufzeit
15%
24%
26%
-21%
Idle
898
1252
39%
1062
18%
718
-20%
WLAN
430
496
15%
487
13%
540
26%
394
-8%
Last
121
110
-9%
172
42%
77
-36%

Fazit

Pro

+ ansprechendes Design
+ hochwertige Materialien
+ stabiles Gehäuse (abgesehen vom Bildschirm)
+ extrem dünn und leicht
+ Bildschirm mit akkurater Farbdarstellung
+ schnelle Fingerabdruck- & Retina-Scanner
+ 2x Thunderbolt 3
+ bleibt recht kühl

Contra

- Bildschirm gibt schnell nach
- Magnet für Fingerabdrücke
- enttäuschende CPU-Leistung
Im Test: Toshiba Portégé X30. Testgerät zur Verfügung gestellt von Toshiba.
Im Test: Toshiba Portégé X30. Testgerät zur Verfügung gestellt von Toshiba.

Toshiba hat mit Portégé X30 einen guten Herausforderer auf die Beine gestellt. Der Hersteller hat ein sehr dünnes Notebook realisiert, welches dennoch nicht auf Features verzichtet. Vor allem die beiden Thunderbolt-3-Anschlüsse kompensieren ein Problem von vielen dünnen Geräten – die eingeschränkte Anschlussvielfalt. Allerdings ist das Toshiba in dieser Hinsicht ohnehin schon ordentlich aufgestellt. Hier gefällt uns das X1 Carbon zwar noch etwas besser, dafür ist es aber auch ein wenig größer und schwerer. Das X1 bietet zudem die bessere Tastatur.

Trotz des geringen Gewichts fällt die Stabilität sehr gut aus. Die Tastatur und die Unterseite geben praktisch überhaupt nicht nach. Allerdings lässt sich der Bildschirmdeckel leicht verwinden, was auf lange Sicht vielleicht ein Problem werden könnte. Weitere kleine Schwachpunkte sind die mittelmäßige Tastatur, die komische Anordnung der Sondertasten sowie die Schmutzanfälligkeit der Oberflächen. Ein weiteres Problem ist die Prozessorleistung. Theoretisch müsste der i7-7600U eigentlich schneller arbeiten. Möglicherweise ist das Throttling schuld (um die Temperaturen gering zu halten), auf die allgemeine Systemleistung wirkt sich das aber nicht aus. In den Benchmarks sieht man zwar einen kleinen Nachteil gegenüber der Konkurrenz, doch im Alltag spürt man davon wenig.

Das Toshiba Portégé X30 ist ein exzellentes Notebook für alle, die viel unterwegs sind. Zu den Highlights gehören die Anschlussausstattung, der tolle Bildschirm und die gute Verarbeitung. Zusätzlich bekommt man noch einen schnellen Iris-Scanner.

Toshiba Portege X30-D (PT274U-01N001) - 27.06.2017 v6
Sam Medley

Gehäuse
91 / 98 → 93%
Tastatur
75%
Pointing Device
92%
Konnektivität
67 / 80 → 84%
Gewicht
75 / 20-67 → 100%
Akkulaufzeit
89%
Display
88%
Leistung Spiele
59 / 68 → 86%
Leistung Anwendungen
88 / 92 → 96%
Temperatur
93%
Lautstärke
96%
Audio
70%
Kamera
50 / 85 → 59%
Durchschnitt
79%
88%
Office - gewichteter Durchschnitt
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Autor: Sam Medley,  7.07.2017 (Update: 12.01.2018)
Andreas Osthoff
Andreas Osthoff - Senior Editor Business
Ich bin mit Computern und moderner Unterhaltungselektronik aufgewachsen. Seit meinem ersten Computer, einem Commodore C64, habe ich mich für die Technik interessiert und angefangen, meine eigenen Computer zu bauen. Bei Notebookcheck kümmere ich mich schwerpunktmäßig um die Business-Geräte sowie die mobilen Workstations, doch ich mache auch gerne Abstecher in den mobilen Bereich. Es ist immer wieder eine tolle Erfahrung, neueste Geräte zu testen und miteinander zu vergleichen. Den passenden Ausgleich schafft der Sport, im Sommer vor allem mit dem Rad.