Notebookcheck

Test Lenovo ThinkPad T480 (i7-8550U, MX150, FHD) Laptop

Christian Hintze, 👁 Andreas Osthoff, Tanja Hinum, 27.03.2018

Nicht nur für Studenten. Über das Campus-Programm wird das neue, 14" große T480 derzeit für Studenten und Lehrkräfte stark reduziert angeboten. Mit Intel Core i7 8550U und NVIDIA GeForce MX150 möchte der Business-Laptop in die Fußstapfen seines erfolgreichen Vorgängers T470 (91 %) treten. Ob dem neue Thinkpad dies durch sinnvolle Erneuerungen gelingt und er auch in "Softskills" wie Temperatur, Lautstärke, Energieverbrauch und Akkuausdauer punkten kann, wird im Folgenden erörtert.

Der Inbegriff des Business-Laptops geht in die nächste Runde und serviert uns einen Kaby-Lake-Refresh. Vor etwa einem Jahr hatten wir den Vorgänger T470 im Test, es konnte satte 91 % abstauben. Nach der damaligen Überarbeitung der Reihe bleibt das Gehäuse diesmal unangetastet. Wir konnten das neue ThinkPad T480 im Rahmen des Campus-Programms beziehen, hier ist das Gerät mit dedizierter Geforce MX150 für Studenten, Lehrkräfte und wissenschaftliche Mitarbeiter zum Preis von nur 1.399 Euro zu bekommen. Stellt man sich als Normalkunde im Shop von Lenovo die in dieser speziellen Version vorhandenen Komponenten selbst zusammen, dann muss man dort wenigstens 1.700 Euro dafür blechen.

Der Thinkpad Laptop bietet nämlich allerhand Raum zur freien Konfiguration der gewünschten Bauteile, so kann man das Business-Notebook einfach an die eigenen Bedürfnisse anpassen. Etwas speziell ist beispielsweise der zweite Akku, welcher zusätzlich zum internen Akku aufgesetzt werden kann. Wir werden in den entsprechenden Sektionen auf die alternativen Ausstattungsoptionen eingehen.

Betrachtet werden auch die Unterschiede zum Vorgänger T470. Außerdem haben wir parallel das ebenfalls neue und etwas noblere T480s im Test, das außer dem verdoppelten RAM beinahe die gleiche Ausstattung aufweist, sich ebenfalls über das Campus-Programm beziehen lässt und mit einem Preis von 1.499 Euro zu Buche schlägt. Zusätzlich zum Schwester- und Vorgängermodell muss sich das neue Lenovo ThinkPad auch gegen das Dell Latitude 5490, das HP EliteBook 840 und das Fujitsu LifeBook U747 beweisen. Für die Grafik- und Spieletests ziehen wir außerdem noch das Thinkpad T470p heran, welches über eine Geforce 940MX verfügt, aber einen weniger Business-konformen Prozessor.

Lenovo ThinkPad T480-20L6S01V00 (ThinkPad T480 Serie)
Grafikkarte
NVIDIA GeForce MX150 - 2048 MB, Kerntakt: 1469 MHz, Speichertakt: 1502 MHz, GDDR5, 23.21.13.8816, Ja, Optimus
Hauptspeicher
8192 MB 
, 1 x 8GB, DDR4-2400 MHz, max. 32 GB, 2 Slots
Bildschirm
14 Zoll 16:9, 1920 x 1080 Pixel 157 PPI, Lenovo LP140WF6-SPB7, IPS, Model LEN40A9, spiegelnd: nein
Mainboard
Intel Kaby Lake-U + iHDCP 2.2 Premium PCH
Massenspeicher
Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ, 512 GB 
, 446 GB frei, 446 GB verfügbar
Soundkarte
Intel Kaby Lake-U/Y PCH - High Definition Audio
Anschlüsse
3 USB 3.0 / 3.1 Gen1, 1 USB 3.1 Gen2, 1 Thunderbolt, 1 HDMI, 1 DisplayPort, 1 Kensington Lock, 1 Docking Station Anschluss, Audio Anschlüsse: Mikro-/Audio-Out-Kombo, Card Reader: Full SD, 1 SmartCard, 1 Fingerprint Reader, NFC
Netzwerk
Intel Ethernet Connection I219-V (10/100/1000/2500/5000MBit/s), Intel 8265 Tri-Band WiFi (Oak Peak) Network Adapter (a/b/g/n = Wi-Fi 4/ac = Wi-Fi 5), Bluetooth 4.2, vorbereitet, Antennen verlegt
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 20 x 337 x 233
Akku
72 Wh, 24 + 48 Wh (interner + externer Akku), Akkulaufzeit (laut Hersteller): 15 h
Betriebssystem
Microsoft Windows 10 Pro 64 Bit
Kamera
Webcam: HD
Primary Camera: 1 MPix
Sonstiges
Lautsprecher: Stereo 2 x 2 Watt, Tastatur: Chiclet, Tastatur-Beleuchtung: ja, externer Zusatzakku, 48 Wh, 36 Monate Garantie
Gewicht
1.776 kg, Netzteil: 356 g
Preis
1400 Euro
Hinweis: Der Hersteller kann abweichende Bauteile wie Bildschirme, Laufwerke und Speicherriegel mit ähnlichen Spezifikationen unter dem gleichen Modellnamen einsetzen.

 

Gehäuse - Lenovo PC mit Extra-Akku

Gummiertes Finish am Deckel
Gummiertes Finish am Deckel
Angerautes Plastik an der Basis
Angerautes Plastik an der Basis

Im letzten Jahr hat Lenovo dem T470 seit langer Zeit erstmals wieder ein neues Gehäuse spendiert. Dieses bleibt nun beim Lenovo T480 unverändert, genaue Details lassen sich also auch im Test des Vorgängers nachlesen.

Der Hersteller setzt auf ein schwarzes Gehäuse mit gummiert anmutender Oberfläche. Daher wirkt das Gerät durchaus griffig, zieht allerdings auch Fettspuren magisch an. Die Basiseiheit ist aus angerautem Kunststoff und recht stabil, auch der Tastenuntergrund biegt sich beim Tippen nicht merklich durch. Allerdings ist die Basis nicht ganz verwindungssteif. Insbesondere am rechten Rand, wo bei uns ein Fingerabdrucksensor sitzt, kommt es zu deutlichen Knack- und Knarzgeräuschen beim Verbiegen und Eindrücken. Die Scharniere halten den Deckel sehr gut in Position und lassen sich auf bis zu 180 Grad aufklappen.

Der Bildschirmdeckel ist sehr dünn gehalten, was optisch einiges her macht, jedoch zu Lasten der Stabilität geht. Dass sich ein Displaydeckel verbiegen lässt, ist nicht weiter ungewöhnlich, allerdings resultiert bereits dezente Krafteinwirkung beim Thinkpad-Laptop besonders an den Rändern in häßlichen Leuchtartefekten. Der Verdacht liegt nahe, dass das dünne Display unter Screen Bleeding leidet und dieses durch Pressdruck temporär arg verstärkt wird. Dazu später im Abschnitt Display mehr.

Der rote Punkt am Deckel leuchtet, wenn eingeschaltet
Der rote Punkt am Deckel leuchtet, wenn eingeschaltet

Auf der Oberseite ziert ein "ThinkPad"-Schriftzug eine der oberen Ecken, das "i"-Pünktchen kommt als roter LED-Punkt daher und zeigt an, ob das Gerät eingeschaltet ist. Die Unterseite offenbart eine der Besonderheiten des T480: Ein externer Akku kann zusätzlich zum intern verbauten Akku hinten mittig angeklemmt werden. Dieser verdickt allerdings das ansonsten recht dünne Gehäuse an dieser Stelle um 1 cm bzw. 10 mm. Über eine Wartungsklappe verfügt das Lenovo Thinkpad weiterhin nicht.

Das Lenovo T480 ist bei den Abmessungen quasi identisch zum Vorgänger T470. Das etwas teurere T480s ist nochmals um wenige Millimeter kleiner und dünner, ansonsten weist die übrige Konkurrenz ähnliche Maße auf. 

Das Gewicht ist hingegen gar nicht so leicht zu vergleichen, da dieses stark je nach gewähltem Zusatzakku variiert. Das relativ hohe Vergleichsgewicht von rund 1,8 kg versteht sich als inklusive des 48 Wh großen Zusatzakkus. Hier sind die Konkurrenten ausnahmslos leichter und bringen teils bis zu 400 Gramm weniger auf die Waage. Ohne Zusatzakku wiegt das T480 allerdings nur noch 1.480 Gramm, was den Vorsprung der anderen Geräte relativiert. Wer auf eine besonders lange Laufzeit verzichten kann, der profitiert von einem geringeren Gewicht ohne Zweitakku bei der mobilen Nutzung. Der Vorgänger wog mit Zusatzakku in etwa genauso viel.

Größenvergleich

337 mm 233 mm 20 mm 1.8 kg338 mm 237 mm 18.9 mm 1.5 kg336.6 mm 232.5 mm 19.95 mm 1.7 kg333 mm 229 mm 21 mm 1.7 kg332.6 mm 234 mm 19 mm 1.4 kg331 mm 226.8 mm 18.45 mm 1.3 kg

Ausstattung - Fast wie Thinkpad T470

Bei den Anschlüssen gibt es eine leichte Veränderung gegenüber dem Lenovo T470: An der linken Seite muss der ehemals vorhandene USB-Typ-A-Port einem Docking-Port weichen, letzterer befand sich zuvor auf der Unterseite. Hier lassen sich viele extra von Lenovo angebotene Dockinglösungen anschließen. Dadurch gibt es jetzt nur noch zwei normale USB 3 Typ-A-Anschlüsse. Gleichzeitig fungiert der Docking-Port als Thunderbolt-3-Anschluss. Auch der Stromanschluss hat sich geändert. Mit Energie wird das Thinkpad T480 nun per USB-C versorgt. Die Leistung der USB-3-Ports ist ordentlich, wir messen Transferraten von ca. 370 MB/s mit unserer externen Samsung SSD T3.

Außer den ansonsten üblichen Anschlüssen wie USB, LAN, HDMI und SD-Kartenleser verfügt unser Testmodell noch über einen optionalen Smartcard-Reader auf der linken Seite. Auf die in Firmen teils noch verwendete VGA-Schnittstelle verzichtet der Hersteller, hier tut es im Bedarfsfall aber auch ein nicht mitgelieferter Adapter. Die Anschlüsse sind größtenteils sinnvoll verteilt, auf der rechten Seite kommen die Ports allerdings recht weit nach vorne, sodass sie der Maus von Rechtshändern in die Quere kommen könnten. Vorne und hinten gibt es keine Anschlüsse.

Rechts: Power (USB C), Dockingport inkl. Thunderbolt 3, SmartCard-Reader
Rechts: Power (USB C), Dockingport inkl. Thunderbolt 3, SmartCard-Reader
Links: Headset, USB 3 Typ A, HDMI, USB 3 Typ A Powershare, RJ45/LAN, SD-Reader, Kensington
Links: Headset, USB 3 Typ A, HDMI, USB 3 Typ A Powershare, RJ45/LAN, SD-Reader, Kensington
Hinten: Nichts
Hinten: Nichts
Vorne: Nichts
Vorne: Nichts

SDCardreader

Die Leistung des SD-Kartenlesers messen wir mit unserer Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II Referenz-Speicherkarte. Dabei gibt es quasi keine Unterschiede im Vergleich. Einzig das Modell im Latitude 5490 rennt der Konkurrenz gnadenlos davon und ist mehr als doppelt so schnell, alle anderen Geräte unterscheiden sich zwischen 3 und 7 Prozent voneinander, das T480 befindet sich unauffällig im gehobenen Mittelfeld.

SDCardreader Transfer Speed
average JPG Copy Test (av. of 3 runs)
Dell Latitude 5490-TD70X
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
166.4 MB/s ∼100% +114%
Lenovo ThinkPad T480-20L6S01V00
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
77.8 MB/s ∼47%
Lenovo ThinkPad T470-20HD002HGE
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
76.6 MB/s ∼46% -2%
Lenovo ThinkPad T480s-20L8S02E00
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
75.2 MB/s ∼45% -3%
HP EliteBook 840 G4-Z2V49ET ABD
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
74.9 MB/s ∼45% -4%
Fujitsu LifeBook U747
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
72.6 MB/s ∼44% -7%
Durchschnitt der Klasse Office
  (10.2 - 191, n=273)
62.4 MB/s ∼38% -20%
maximum AS SSD Seq Read Test (1GB)
Dell Latitude 5490-TD70X
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
208.2 MB/s ∼100% +141%
Lenovo ThinkPad T470-20HD002HGE
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
88.74 MB/s ∼43% +3%
Lenovo ThinkPad T480s-20L8S02E00
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
87.4 MB/s ∼42% +1%
Lenovo ThinkPad T480-20L6S01V00
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
86.4 MB/s ∼41%
HP EliteBook 840 G4-Z2V49ET ABD
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
83.7 MB/s ∼40% -3%
Fujitsu LifeBook U747
  (Toshiba Exceria Pro SDXC 64 GB UHS-II)
83.3 MB/s ∼40% -4%
Durchschnitt der Klasse Office
  (9.5 - 255, n=248)
79 MB/s ∼38% -9%

Kommunikation

Ähnlich sieht es bei der kabellosen Kommunikation aus: Das Lenovo Thinkpad nimmt zwar den ersten Platz bei der Sendeleistung ein, das schwächste Vergleichsgerät ist allerdings nur 2 Prozent dahinter. Auch bei der Empfangsleistung sind kaum Unterschiede feststellbar, unser Testmodell befindet sich also innerhalb der Norm ohne Maßstäbe zu setzen.

Für die WLAN-Verbindungen ist ein Intel Tri-Band-Modul verbaut, welches zusätzlich Bluetooth 4.2 unterstützt. Laut Herstellerangaben ist in dem Gerät ein WWAN-Modul "vorbereitet". Es gibt also einen Schacht für den Einbau eines separat zu erwerbenden Moduls, die nötigen Antennen sind bereits verlegt.

Die HD-Webcam bleibt in ihrer Auflösung und der Qualität gleich, sie lässt sich über einen Schieberegler ("ThinkShutter") schließen.

Networking
iperf3 Client (receive) TCP 1 m 4M x10
Lenovo ThinkPad T470-20HD002HGE
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
657 MBit/s ∼100% +5%
Fujitsu LifeBook U747
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
655 MBit/s ∼100% +5%
Lenovo ThinkPad T480-20L6S01V00
Intel 8265 Tri-Band WiFi (Oak Peak) Network Adapter
625 MBit/s ∼95%
Lenovo ThinkPad T480s-20L8S02E00
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
623 MBit/s ∼95% 0%
Dell Latitude 5490-TD70X
Intel 8265 Tri-Band WiFi (Oak Peak) Network Adapter
607 MBit/s ∼92% -3%
HP EliteBook 840 G4-Z2V49ET ABD
Intel Dual Band Wireless-AC 8265 (jseb)
579 MBit/s ∼88% -7%
Durchschnitt der Klasse Office
  (5 - 688, n=220)
467 MBit/s ∼71% -25%
iperf3 Client (transmit) TCP 1 m 4M x10
Lenovo ThinkPad T480-20L6S01V00
Intel 8265 Tri-Band WiFi (Oak Peak) Network Adapter
520 MBit/s ∼100%
Lenovo ThinkPad T480s-20L8S02E00
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
515 MBit/s ∼99% -1%
Lenovo ThinkPad T470-20HD002HGE
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
512 MBit/s ∼98% -2%
Dell Latitude 5490-TD70X
Intel 8265 Tri-Band WiFi (Oak Peak) Network Adapter
511 MBit/s ∼98% -2%
HP EliteBook 840 G4-Z2V49ET ABD
Intel Dual Band Wireless-AC 8265 (jseb)
509 MBit/s ∼98% -2%
Fujitsu LifeBook U747
Intel Dual Band Wireless-AC 8265
509 MBit/s ∼98% -2%
Durchschnitt der Klasse Office
  (34 - 688, n=220)
443 MBit/s ∼85% -15%

Sicherheit

Fingerprint-Reader
Fingerprint-Reader

Als waschechtes Business-Notebook hat das T480 einige Sicherheitsmerkmale zu bieten: Neben dem fast obligatorischen, dedizierten TPM 2.0-Modul und dem Kensington Schloss hat das T480 optional noch NFC, einen ebenfalls optionalen Smartcard-Reader und einen immer vorhandenen Fingerprint-Reader zu bieten. Letzterer funktioniert in Kombination mit Windows Hello problemlos. Gesichtserkennung wird über Windows Hello bei unserem Testgerät hingegen nicht angeboten. Über das Bios kann man außerdem noch Computrace einstellen.

Zubehör

T480 & Netzteil
T480 & Netzteil

In die Verpackung legt der Hersteller nur das Gerät selbst, einen externen Zusatzakku und ein 65 Watt großes Netzteil. Hiervon gibt es auch eine schwächere Variante mit nur 45 Watt. Weiteres Zubehör kann allerdings auf der Webseite für zusätzlichen monetären Aufwand erworben werden, beispielsweise in Form weiterer externer Akkus oder mehrerer Docking-Stationen, die nun an der linken Seite des T480 angebracht werden und sodann zusätzliche Anschlüsse und Funktionen, z.B. Wake on LAN, offerieren. Diese kosten allerdings rund 230 - 320 Euro. Die Dockingstationen passen übrigens auch bei gleichzeitig angeschlossenem Zusatzakku, egal welcher Größe.

Wartung

Eine Wartungsklappe hat das Thinkpad 480 nicht zu bieten. Wie beim Vorgänger lässt sich jedoch die über nur 6 Schrauben befestigte Bodenplatte abnehmen. Positiv: Die Schrauben fallen nicht heraus, sondern verbleiben auch nach dem Herausdrehen in ihrer Position. Ganz so einfach gestaltete sich der Ausbau der Grundplatte allerdings nicht, da nicht unerhebliche Anstrengungen beim Aufhebeln vonnöten sind und man leider immer Angst haben muss, die dünne Bodenplatte bei den Hebelversuchen nicht zu zerbrechen, insbesondere im Bereich des dünnen Einschubs für den externen Akku. Beim Öffnen regiert ständiges Suchen nach dem Mittelmaß zwischen hinreichender Kraft und nötiger Vorsicht.

T480 von unten - 6 Schrauben
T480 von unten - 6 Schrauben
T480 geöffnet
T480 geöffnet

Hat man die Hürde genommen, so gewährt das Innenleben praktischen Zugang auf die Lüfter, den internen Akku, die zwei RAM-Slots, von denen nur einer mit 8 GB belegt ist und die Bios-Batterie. Der zusätzliche M.2-Slot ist ebenfalls gut erreichbar, dieser lässt sich mit einer zusätzlichen SSD oder eben mit einem WWAN-Modul bestücken. Die vorhandene SSD sitzt per Adapterkabel im 2,5-Zoll-Slot. Der freie M.2-Slot kann für eine zweite SSD herhalten, ist aber eigentlich für ein WWAN-Modul gedacht und dementsprechend kurz. Vermutlich passt nur der Formfaktor M.2 2242. Der M.2-Anschluss fasst übrigens auch den neuen Optane-Speicher von Intel, welcher allerdings noch recht teuer ist.

RAM-Steckplatz
RAM-Steckplatz
Interner Akku
Interner Akku
Freier M.2-Slot
Freier M.2-Slot

Garantie

kostenpflichtige Garantieoptionen
kostenpflichtige Garantieoptionen

Lenovo gewährt für den Akku nur 12 Monate, für das restliche Gerät 3 Jahre Herstellergarantie. Diese lässt sich in verschiedenen Stufen zu unterschiedlichen Preisen aufrüsten. Verlängern lässt sie sich auf vier Jahre (66,64 Euro) oder fünf Jahre (149,94 Euro). Eine höher priorisierte Express-Reparatur kostet zwischen 42 (3 Jahre) und 207 Euro (5 Jahre). Für die zusätzliche Option einen Techniker kommen zu lassen, zahlt man, abhängig von den 3 - 5 Jahren, zwischen rund 75 und 265 Euro. Ein Geräte-Unfallschutz kostet rund 150 Euro und soll zusätzlich die Reparatur bei Herunterfallen, Flüssigkeitseintritt und Überspannung garantieren.

Eingabegeräte - Hervorragende Thinkpad T Serie

Tastatur

Die Eingabegeräte
Die Eingabegeräte

Die verbaute Chiclet-Tastatur im T480 ist zum Vorgänger quasi unverändert und sucht noch immer ihresgleichen. Die nach unten hin konkaven Tasten haben einen vergleichsweise langen Hub und erfreuen den Schreiber mit einem guten Anschlag und Feedback. Die Beschriftung ist etwas gewöhnungsbedürftig, da insbesondere die Zifferntasten teils mit bis zu drei Funktionen belegt sind und dies per verringerter Schriftgröße auch ausweisen.

Die F-Tasten sind gefühlt nochmal kleiner geraten als bei der Konkurrenz, jedoch übersichtlich in Vierer-Gruppen angeordnet. Wirklich gewöhnungsbedürftig und eher ungünstig erscheint uns die fn-Taste, welche ganz links unten ist und dort die Strg-Taste nach rechts verdrängt. Dadurch wird das gleichzeitige Drücken von Strg + LShift (z.B. zum Markieren von Text) zum Krampf, aber auch so sucht der kleine Finger des Öfteren die falsche Taste. Allerdings lässt sich im Bios die Funktion der fn-Taste mit der Strg-Taste vertauschen.

Die Tippgeräusche sind angenehm leise, nur größere Tasten wie Eingabe, Leertaste etc. gehen etwas lauter zu Werke. Die Tastatur kann bei unserem Modell in zwei Stufen beleuchtet werden. Allerdings lässt sich auf der Lenovo-Seite per Konfigurator auch eine Tastatur ohne Beleuchtung auswählen, hier gilt es also auf die gekaufte Version zu achten.

Touchpad

Das Touchpad & NFC
Das Touchpad & NFC
Der TrackPoint
Der TrackPoint

Das Touchpad ist etwa 10 x 7 cm groß, der untere Bereich lässt sich anstatt dedizierter Tasten herunterdrücken. Die Klickgeräusche sind nicht übermäßig laut, eher auf dem Level der Tippgeräusche. Die Oberfläche des Pads ist angenehm und erlaubt ein gutes Hinweggleiten der (trockenen) Finger. Die Verarbeitung kann überzeugen, nichts klappert oder knarzt. Gesten mit bis zu vier Fingern funktionierten tadellos.

Zusätzlich verfügt das T480 über einen Trackpoint samt dedizierter Maustasten. Von Letzteren gibt es insgesamt drei Stück, die Klickgeräusche variieren stark, je nachdem, wo man sie herunterdrückt. Drückt man ganz vorne, so sind sie recht leise, drückt man weiter hinten, dann werden sie deutlich lauter.

Display - High End Laptop Druckempfindlichkeit

Subpixel
Subpixel

Das Lenovo Thinkpad kommt wahlweise mit vier unterschiedlichen Panels daher. Das HD-Modell mit einer niedrigen Helligkeit von 220 cd/m2 und einer Auflösung von nur 1.366 x 768 Pixel entspricht nicht mehr der aktuellen Norm und sollte gemieden werden. In unserem Testmodell steckt ein mattes Full-HD-IPS-Panel von LG mit angegebenen 250 cd/m2. In unseren Testwerten kann es diese Angabe mit durchschnittlich 295 cd/m2 bei einer Helligkeitsverteilung von 90 Prozent noch toppen.

Wie befürchtet, macht sich beim Bildschirm leichtes Screen Bleeding bemerkbar. Der Effekt ist eher leicht ausgeprägt und grobflächig. Zwar ist es unter normalen Umständen nicht störend, allerdings reagiert das Display auf Pressdruck und Verwindungen mit temporär stark zunehmenden Beleuchtungsartefakten.

Alternativ gibt es das Full-HD-Panel auch mit Touch-Funktion, außerdem existiert noch ein WQHD-Display mit einer garantierten Helligkeit von 300 cd/m2 und einer Auflösung von 2.560 x 1.440 Pixel.

Leichte Leuchthöfe, normaler Zustand
Leichte Leuchthöfe, normaler Zustand
verstärkter Leuchthof bei minimalem Druck oben rechts
verstärkter Leuchthof bei minimalem Druck oben rechts
293
cd/m²
289
cd/m²
300
cd/m²
297
cd/m²
307
cd/m²
309
cd/m²
278
cd/m²
282
cd/m²
302
cd/m²
Ausleuchtung des Bildschirms
Lenovo LP140WF6-SPB7
X-Rite i1Pro 2
Maximal: 309 cd/m² Durchschnitt: 295.2 cd/m² Minimum: 3.6 cd/m²
Ausleuchtung: 90 %
Helligkeit Akku: 311 cd/m²
Kontrast: 1228:1 (Schwarzwert: 0.25 cd/m²)
ΔE Color 5.7 | 0.6-29.43 Ø6, calibrated: 4.7
ΔE Greyscale 3.7 | 0.64-98 Ø6.3
58.7% sRGB (Argyll 3D) 37.4% AdobeRGB 1998 (Argyll 3D)
Gamma: 2.11
Lenovo ThinkPad T480-20L6S01V00
Lenovo LP140WF6-SPB7, , 1920x1080, 14
Lenovo ThinkPad T470-20HD002HGE
N140HCA-EAB, , 1920x1080, 14
Lenovo ThinkPad T480s-20L8S02E00
LP140QH2-SPB1, , 2560x1440, 14
Dell Latitude 5490-TD70X
AU Optronics AUO263D, , 1920x1080, 14
HP EliteBook 840 G4-Z2V49ET ABD
AUO123D, , 1920x1080, 14
Fujitsu LifeBook U747
LG LP140WF3, , 1920x1080, 14
Response Times
-27%
-7%
-29%
-2%
3%
Response Time Grey 50% / Grey 80% *
35.6 (17.6, 18)
41.6 (20.4, 21.2)
-17%
36 (17.6, 18.4)
-1%
46.9 (23.6, 23.3)
-32%
39 (20, 19, Plateau)
-10%
36 (16.4, 19.6)
-1%
Response Time Black / White *
24.8 (13.2, 11.6)
34 (9.6, 24.4)
-37%
28 (15.6, 12.4)
-13%
31.2 (18, 13.2)
-26%
23 (6, 17, Plateau)
7%
23.2 (12.4, 10.8)
6%
PWM Frequency
Bildschirm
-6%
22%
-2%
-44%
10%
Helligkeit Bildmitte
307
306
0%
311
1%
227
-26%
346
13%
291
-5%
Brightness
295
287
-3%
302
2%
211
-28%
317
7%
296
0%
Brightness Distribution
90
88
-2%
91
1%
88
-2%
86
-4%
84
-7%
Schwarzwert *
0.25
0.3
-20%
0.36
-44%
0.19
24%
0.86
-244%
0.32
-28%
Kontrast
1228
1020
-17%
864
-30%
1195
-3%
402
-67%
909
-26%
DeltaE Colorchecker *
5.7
6.2
-9%
3
47%
5.6
2%
8.64
-52%
4.3
25%
Colorchecker DeltaE2000 max. *
21.3
13.6
36%
6.1
71%
22.4
-5%
13.58
36%
7.5
65%
Colorchecker DeltaE2000 calibrated *
4.7
1.7
64%
DeltaE Graustufen *
3.7
5.8
-57%
4
-8%
2.4
35%
11.24
-204%
4.3
-16%
Gamma
2.11 104%
2.04 108%
2.17 101%
2.44 90%
2.62 84%
2.31 95%
CCT
7353 88%
6277 104%
6961 93%
6506 100%
12530 52%
6529 100%
Farbraum (Prozent von AdobeRGB 1998)
37.4
39.62
6%
66.7
78%
34.5
-8%
52
39%
55.46
48%
Color Space (Percent of sRGB)
58.7
61.44
5%
96.7
65%
54.4
-7%
80
36%
84.77
44%
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
-17% / -10%
8% / 18%
-16% / -6%
-23% / -37%
7% / 9%

* ... kleinere Werte sind besser

Auch der Schwarzwert von 0,25 und der Kontrast von guten 1:1.228 können überzeugen. Letzterer ist gar der Spitzenwert im Vergleich. Graustufen und Farbabweichungen sind ebenfalls in Ordnung, wobei bei letzteren die Maximalwerte etwas schwächeln.

Graustufen
Graustufen
Mischfarben
Mischfarben
Sättigung
Sättigung
Graustufen kalibriert
Graustufen kalibriert
Mischfarben kalibriert
Mischfarben kalibriert
Sättigung kalibriert
Sättigung kalibriert

Subjektiv gesehen ist der Bildschirm etwas weniger gut als seine Messwerte, was vor allem am Screen Bleeding und der spürbaren Druckempfindlichkeit liegt, welche Ersteres noch verstärkt. Denn selbst wenn man den Monitor aufklappt, dann werden die Leuchtartefakte bereits durch den geringen Aufklappdruck deutlich verstärkt und jedes Handanlegen ruft einem das vorhandene Screen Bleeding wieder deutlich vor Augen. Berührt man das Display nicht, so kann man sich aber durchaus an den guten Kontrasten und der Helligkeit erfreuen.

Dennoch kann das Display insgesamt in nahezu allen Messwerten überzeugen und würde die versammelte Konkurrenz schlagen, wäre da nicht die Farbraumabdeckung: 59 % sRGB und 37 % AdobeRGB sind wahrlich keine Spitzenwerte. Andererseits ist die Farbraumabdeckung meist nur für (semi)-professionelle Foto- und Videobearbeiter wirklich wichtig. Mit Außnahme der mangelnden Farbraumabdeckung und dem vermutlich vermeidbaren Screen Bleeding verbaut Lenovo hier also ein sehr gutes Display.

sRGB: 59 %
sRGB: 59 %
AdobeRGB: 37 %
AdobeRGB: 37 %
Bei Sonnenschein im kalten März
Bei Sonnenschein im kalten März

Das Display des Thinkpad T480 bringt alle Voraussetzungen für einen guten Außengebrauch mit. Seine hohe Helligkeit von fast 300 cd/m2, der gute Schwarzwert und die starken Kontraste sorgen auch im Freien für ein angenehmes Arbeiten und ein gutes Erkennen der Bildschirminhalte. Die matte Oberfläche schluckt zudem den Großteil aller störenden Reflexionen.

Reaktionszeiten (Response Times) des Displays

Die Reaktionszeiten (Response Times) beschreiben wie schnell zwischen zwei Farben eines Pixels umgeschaltet werden kann. Langsame Response Times können zu einer verschwommenen Darstellung, Schlieren und Geisterbilder führen. Besonders bei schnellen 3D-Spielen sind kurze Umschaltzeiten wichtig.
       Reaktionszeiten Schwarz zu Weiss
24.8 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 13.2 ms steigend
↘ 11.6 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind gut, für anspruchsvolle Spieler könnten der Bildschirm jedoch zu langsam sein.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.8 (Minimum) zu 240 (Maximum) ms. » 40 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten durchschnittlich (25 ms).
       Reaktionszeiten 50% Grau zu 80% Grau
35.6 ms ... steigend ↗ und fallend ↘ kombiniert↗ 17.6 ms steigend
↘ 18 ms fallend
Die gemessenen Reaktionszeiten sind langsam und dadurch für viele Spieler wahrscheinlich zu langsam.
Im Vergleich rangierten die bei uns getesteten Geräte von 0.9 (Minimum) zu 636 (Maximum) ms. » 29 % aller Screens waren schneller als der getestete.
Daher sind die gemessenen Reaktionszeiten besser als der Durchschnitt aller vermessenen Geräte (39.8 ms).

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM nicht festgestellt

Im Vergleich: 51 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 9418 (Minimum 43, Maximum 142900) Hz.

Wie von IPS-Panels gewohnt, ist auch das vorliegende LG-Modell sehr blickwinkelstabil. Lediglich die Helligkeit wird beim schrägen Blick auf das Display schnell reduziert, insbesondere beim Blick von oben.

Durch Thunderbolt 3 unterstützt das Business-Lenovo auch die externe Bildschirmausgabe von 4K-Inhalten bei bis zu 60 fps. Über die integrierte HDMI-1.4-Schnittstelle ist die Darstellung von 4K auf einem externen Bildschirm nur in 30 fps möglich.

Blickrichtungen aus 45°
Blickrichtungen aus 45°

Leistung - Business Laptop mit Grafik

Unsere Konfiguration des T480 ist mit einem Intel Core i7-8550U, einer Nvidia Geforce MX150, 8 GB Arbeitsspeicher und einer SSD von Samsung mit 512 GB Speicherplatz ausgestattet. Damit sollte das Business-Notebook nicht nur für einfache Office-Aufgaben, sondern bedingt auch zur Bildbearbeitung, Videoschnitt und stark eingeschränkt sogar zum Spielen geeignet sein. Dennoch konzentriert sich der T480 mit seinen vielseitigen Sicherheitsfeatures vorrangig auf Firmenmitarbeiter, Studenten, Lehrkräfte und Business-Kunden.

Bei unserem Test auf Latenzen konnte das Tool LatencyMon keine Hinweise auf eine eingeschränkte Funktionsweise erkennen. Alle Treiber scheinen gut konfiguriert zu sein, sodass derart bedingte Verzögerungen nicht zu befürchten sind.

Prozessor

Zum Einsatz kommt ein aktueller i7-8550U von Intel. Der Prozessor besitzt 4 reale Kerne und kann dank Hyperthreading bis zu 8 Threads gleichzeitig bearbeiten. Außerdem kennzeichnet das "U" besonders stromsparende CPUs von Intel, weswegen er häufiger in Business-Laptops und Ultrabooks zum Einsatz kommt. Die Taktrate der Kerne rangiert von 1,8 bis 4 GHz. Außerdem hat er die integrierte Grafikeinheit Intel UHD Graphics 620 zu bieten.

In unserem Cinebench R15-Loop für mindestens 30 Minuten zeigt sich ein Leistungsabfall vom ersten auf den zweiten Durchgang, danach bleiben die Ergebnisse bis zum Ende hin stabil. Der Leistungsabfall hängt mit dem nur kurzzeitig erlaubten Mehr an Stromaufnahme (29W für 28 s) zusammen und beträgt etwa 5 %. Danach liegt die erlaubte TDP bei 25 Watt, bei erhöhter Temperatur nur noch bei 15 Watt.

Im Akkumodus pendelt der Takt zwischen 2 und 3 GHz im Multicore-Test, durchschnittlich erreicht das Thinkpad nur noch 2,1 GHz und verliert mit nur noch 516 Punkten ca. 19 % an Leistung.

Achtung: Es kommt vor, dass das Thinkpad bei längerer Laufzeit nicht mehr die volle Leistung im Cinebench erbringt, teilweise ist diese um bis zu 40 % reduziert. Scheinbar gibt es Prozesse, die das Gerät verlangsamen, denn nach einem Neustart ist alles wieder ok, unabhängig von der Temperatur und der vorherigen Belastung. Spezifische Prozesse, die die Leistung stören oder eine andere Ursache konnten nicht identifiziert werden. Nach einem Biosupdate (s. Abschnitt Temperatur) ist der Leistungsabfall glücklicherweise verschwunden, weshalb wir nicht mehr abwerten.

0102030405060708090100110120130140150160170180190200210220230240250260270280290300310320330340350360370380390400410420430440450460470480490500510520530540550560570580590600610620630640650660Tooltip
Cinebench R15 CPU Multi 64 Bit

Im Vergleich nimmt das T480 den zweiten Platz ein, das Schwestermodell T480s ist im Cinebench R15 zwischen 6 (Single Core) und 10 (Multi Core) Prozent schneller, bei gleichem Prozessor. Die übrige Konkurrenz folgt mit leicht schwächeren oder älteren CPUs mit mindestens 10 % Abstand. Insgesamt entspricht das Leistungsvermögen dem Durchschnitt hinsichtlich des i7-8550U, die CPU im T480s ist noch einmal extra schnell.

Cinebench R10
Cinebench R10
Cinebench R11.5
Cinebench R11.5
Cinebench R15
Cinebench R15
Cinebench R15
CPU Single 64Bit
Lenovo ThinkPad T480s-20L8S02E00
Intel Core i7-8550U
170 Points ∼100% +6%
Lenovo ThinkPad T480-20L6S01V00
Intel Core i7-8550U
161 Points ∼95%
Durchschnittliche Intel Core i7-8550U
  (108 - 172, n=74)
160 Points ∼94% -1%
Dell Latitude 5490-TD70X
Intel Core i5-8350U
142 Points ∼84% -12%
Fujitsu LifeBook U747
Intel Core i5-7200U
130 Points ∼76% -19%
Lenovo ThinkPad T470-20HD002HGE
Intel Core i5-7200U
126 Points ∼74% -22%
HP EliteBook 840 G4-Z2V49ET ABD
Intel Core i5-7200U
119 Points ∼70% -26%
Durchschnitt der Klasse Office
  (20 - 199, n=530)
112 Points ∼66% -30%
CPU Multi 64Bit
Lenovo ThinkPad T480s-20L8S02E00
Intel Core i7-8550U
723 Points ∼100% +10%
Lenovo ThinkPad T480-20L6S01V00
Intel Core i7-8550U
657 Points ∼91%
Dell Latitude 5490-TD70X
Intel Core i5-8350U
599 Points ∼83% -9%
Durchschnittliche Intel Core i7-8550U
  (301 - 761, n=76)
570 Points ∼79% -13%
Durchschnitt der Klasse Office
  (36 - 1050, n=538)
343 Points ∼47% -48%
Fujitsu LifeBook U747
Intel Core i5-7200U
331 Points ∼46% -50%
HP EliteBook 840 G4-Z2V49ET ABD
Intel Core i5-7200U
329 Points ∼46% -50%
Lenovo ThinkPad T470-20HD002HGE
Intel Core i5-7200U
326 Points ∼45% -50%
Cinebench R10 Shading 64Bit
6784 Points
Cinebench R10 Rendering Multiple CPUs 64Bit
12279 Points
Cinebench R10 Rendering Single CPUs 64Bit
6737 Points
Cinebench R11.5 CPU Single 64Bit
1.43 Points
Cinebench R11.5 CPU Multi 64Bit
6.92 Points
Cinebench R11.5 OpenGL 64Bit
73.6 fps
Cinebench R15 CPU Single 64Bit
161 Points
Cinebench R15 Ref. Match 64Bit
99.6 %
Cinebench R15 OpenGL 64Bit
104.15 fps
Cinebench R15 CPU Multi 64Bit
657 Points
Hilfe

System Performance

Bei der Systemperformance erzielt das T480 sehr gute Werte. Die Geräte liegen zwar generell sehr eng beieinander, dennoch kann sich das neue Thinkpad im Work Score an die Spitze setzen. Im Home Score ist nur das Latitude 5490 um 1 % besser. Auch das teurere T480s ist eher langsamer. Gefühlt ist die Arbeitsgeschwindigkeit ohnehin über jeden Zweifel erhaben, alles läuft flüssig und weitestgehend verzögerungsfrei.

PCMark 8 Home
PCMark 8 Home
PCMark 8 Work
PCMark 8 Work
PCMark 8
Work Score Accelerated v2
Lenovo ThinkPad T480-20L6S01V00
GeForce MX150, 8550U, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
5025 Points ∼100%
Lenovo ThinkPad T480s-20L8S02E00
GeForce MX150, 8550U, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
4909 Points ∼98% -2%
Dell Latitude 5490-TD70X
UHD Graphics 620, 8350U, Toshiba KSG60ZMV512G
4774 Points ∼95% -5%
Durchschnittliche Intel Core i7-8550U, NVIDIA GeForce MX150
  (4063 - 5228, n=20)
4771 Points ∼95% -5%
Lenovo ThinkPad T470-20HD002HGE
HD Graphics 620, 7200U, Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP
4667 Points ∼93% -7%
Fujitsu LifeBook U747
HD Graphics 620, 7200U, Samsung MZYTY256HDHP
4653 Points ∼93% -7%
HP EliteBook 840 G4-Z2V49ET ABD
HD Graphics 620, 7200U, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
4572 Points ∼91% -9%
Durchschnitt der Klasse Office
  (1226 - 5428, n=344)
4019 Points ∼80% -20%
Home Score Accelerated v2
Dell Latitude 5490-TD70X
UHD Graphics 620, 8350U, Toshiba KSG60ZMV512G
3695 Points ∼100% +1%
Lenovo ThinkPad T480-20L6S01V00
GeForce MX150, 8550U, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
3675 Points ∼99%
Durchschnittliche Intel Core i7-8550U, NVIDIA GeForce MX150
  (3145 - 4130, n=21)
3656 Points ∼99% -1%
Lenovo ThinkPad T480s-20L8S02E00
GeForce MX150, 8550U, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
3540 Points ∼96% -4%
Lenovo ThinkPad T470-20HD002HGE
HD Graphics 620, 7200U, Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP
3507 Points ∼95% -5%
Fujitsu LifeBook U747
HD Graphics 620, 7200U, Samsung MZYTY256HDHP
3506 Points ∼95% -5%
HP EliteBook 840 G4-Z2V49ET ABD
HD Graphics 620, 7200U, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
3486 Points ∼94% -5%
Durchschnitt der Klasse Office
  (1169 - 4770, n=403)
3056 Points ∼83% -17%
PCMark 10
Productivity
Lenovo ThinkPad T480s-20L8S02E00
GeForce MX150, 8550U, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
6825 Points ∼100% +5%
Lenovo ThinkPad T480-20L6S01V00
GeForce MX150, 8550U, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
6500 Points ∼95%
Durchschnittliche Intel Core i7-8550U, NVIDIA GeForce MX150
  (4779 - 7244, n=19)
6104 Points ∼89% -6%
Durchschnitt der Klasse Office
  (1266 - 7964, n=146)
5474 Points ∼80% -16%
Essentials
Lenovo ThinkPad T480s-20L8S02E00
GeForce MX150, 8550U, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
8045 Points ∼100% +25%
Durchschnittliche Intel Core i7-8550U, NVIDIA GeForce MX150
  (5448 - 8412, n=19)
7198 Points ∼89% +12%
Durchschnitt der Klasse Office
  (2683 - 9790, n=146)
6953 Points ∼86% +8%
Lenovo ThinkPad T480-20L6S01V00
GeForce MX150, 8550U, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
6423 Points ∼80%
Score
Lenovo ThinkPad T480s-20L8S02E00
GeForce MX150, 8550U, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
3960 Points ∼100% +7%
Lenovo ThinkPad T480-20L6S01V00
GeForce MX150, 8550U, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
3686 Points ∼93%
Durchschnittliche Intel Core i7-8550U, NVIDIA GeForce MX150
  (3056 - 4106, n=19)
3631 Points ∼92% -1%
Durchschnitt der Klasse Office
  (803 - 4597, n=147)
3260 Points ∼82% -12%
PCMark 8 Home Score Accelerated v2
3675 Punkte
PCMark 8 Work Score Accelerated v2
5025 Punkte
Hilfe

Massenspeicher

SSD im 2.5"-SLot mit Adapterkabel
SSD im 2.5"-SLot mit Adapterkabel

Lenovo verbaut bei unserem Testmuster eine Samsung PM981 mit 512 GB als Hauptpeicher. Generell bietet das T480 in Sachen Massenspeicher jedoch ganz unterschiedlichen Varianten. Die einfachste Version ist mit einer SATA3-HDD mit 500 GB ausgestattet. Als kleinste SSD kann eine 128-GB-Variante mit SATA3-Anbindung ausgewählt werden. Die Varianten mit 256 GB, 512 GB und 1 TB sind offiziell für PCIe 4x ausgelegt und im Format M.2 2280. Bei unserem Modell ist die 512-GB-Version im 2,5-Zoll-Schacht untergebracht und per Adapter angeschlossen. Der Anschluss versorgt die SSD allerdings nur mit 2 PCIe-Lanes, bei vier Stück wäre die an für sich flotte Samsung-SSD noch ein gutes Stück schneller. Das wird nirgends erwähnt, spiegelt sich aber in den Messwerten wider. Insofern liegt hier eine unnötige Drosselung der SSD vor, die aber immer noch recht schnell ist.

AS SSD
AS SSD
AS SSD Kopierbenchmark
AS SSD Kopierbenchmark
Crystaldiskmark 3
Crystaldiskmark 3
Crystaldiskmark 5
Crystaldiskmark 5

Im etwas teureren T480s ist diese Einschränkung scheinbar nicht zugegen, hier ist die gleiche SSD verbaut und es werden Messwerte erreicht, welche mehr als doppelt so hoch ausfallen. Aber auch die Samsung PM961 des Vorgängers (mit der gleichen Anbindung) schnitt insgesamt fast 30 Prozent besser ab. Diese hardwareseitige Beschränkung einer an sich sehr schnellen SSD kommt uns doch sehr unnötig vor. Insofern reißt das Speicherlaufwerk geschwindigkeitstechnisch keine Bäume aus, platziert sich aber immerhin vor dem Latitude und dem Fujitsu, deren Massenspeicher nochmals 30 % langsamer abschneiden. Die SSD im HP ist immerhin fast 50 % schneller.

Ein alternativer Betrieb der SSD am noch freien M.2-Port kommt ebenfalls nicht in Frage, da dieser eher für ein WWAN-Modul vorgesehen ist und daher die 80 mm lange M.2 2280 nicht beherbergen kann. Beim Kauf einer Zweit-SSD ist also auf den kürzeren Formfaktor zu achten.

Lenovo ThinkPad T480-20L6S01V00
Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
Lenovo ThinkPad T470-20HD002HGE
Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP
Lenovo ThinkPad T480s-20L8S02E00
Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
Dell Latitude 5490-TD70X
Toshiba KSG60ZMV512G
HP EliteBook 840 G4-Z2V49ET ABD
Samsung PM961 MZVLW256HEHP
Fujitsu LifeBook U747
Samsung MZYTY256HDHP
Durchschnittliche Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
 
CrystalDiskMark 3.0
29%
118%
-32%
46%
-30%
71%
Write 4k QD32
271.4
425.4
57%
706.2
160%
300.2
11%
410.2
51%
249.7
-8%
396 (250 - 706, n=23)
46%
Read 4k QD32
383.4
496.2
29%
446.6
16%
295.6
-23%
512.9
34%
399.1
4%
393 (202 - 612, n=23)
3%
Write 4k
108
134.6
25%
146.8
36%
88.96
-18%
157.1
45%
87.8
-19%
127 (89.6 - 161, n=23)
18%
Read 4k
64.39
55.46
-14%
62.65
-3%
27.34
-58%
61.38
-5%
35.73
-45%
60.3 (50.4 - 66.9, n=23)
-6%
Write 512
566.8
861.6
52%
1863
229%
360.7
-36%
803.5
42%
283.4
-50%
1644 (565 - 1932, n=23)
190%
Read 512
561.1
810.6
44%
1799
221%
410.1
-27%
921.8
64%
396.7
-29%
1195 (419 - 2009, n=23)
113%
Write Seq
927.8
1076
16%
1858
100%
425
-54%
1263
36%
497.8
-46%
1656 (924 - 2100, n=23)
78%
Read Seq
922
1155
25%
2588
181%
465.1
-50%
1819
97%
504
-45%
2045 (922 - 2628, n=23)
122%
Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
Sequential Read: 922 MB/s
Sequential Write: 927.8 MB/s
512K Read: 561.1 MB/s
512K Write: 566.8 MB/s
4K Read: 64.39 MB/s
4K Write: 108 MB/s
4K QD32 Read: 383.4 MB/s
4K QD32 Write: 271.4 MB/s

Grafikkarte

GPU-Z
GPU-Z

Unser Testgerät verfügt über zwei Grafiklösungen, aber natürlich gibt es das Thinkpad auch ohne dedizierte Grafik. Bei wenig anspruchsvollen Anwendungen ist die in den Prozessor integrierte Intel UHD Graphics 620 aktiv, wird es grafisch anspruchsvoller, dann übernimmt dank Nvidia-Optimus-Funktion die separate Geforce MX150 die Berechnungen. Diese ist zwar kein Gaming-Monster, leistet aber doch erheblich mehr als das interne Pendant. Leistungstechnisch reiht sie sich oberhalb einer alten GTX 950M ein. Man könnte sie auch als preiswerten Allrounder bezeichnen, mit ihr kann man in allen grafischen Anwendungsgebieten zumindest mithalten. Das vorliegende Modell verfügt über 2 GB GDDR5 Videospeicher.

Laut GPU-Z taktet der Chip der Karte mit 1.469 MHz, der Boost-Takt liegt bei 1.532 MHz. Die Werte liegen innerhalb der absoluten Norm für eine MX150, theoretisch ist sie also nicht, wie einige andere Modelle, von Beginn an gedrosselt.

Bei den synthetischen 3DMark-Tests kann die Leistung des T480 überzeugen. Dass es in den 3D-Tests die Konkurrenz mit interner Grafik abhängt, liegt in der Natur der Sache, allerdings lässt es auch das teurere T480s hinter sich, und zwar stets um durchaus spürbare 20 %. Andererseits kommt im T480s auch die langsamere Max-Q-Variante der MX150 zum Einsatz, diese ist naturgemäß etwas weniger schnell, generiert dafür aber auch weniger Abwärme. Immerhin schneidet das Testmodell aber auch stets minimal besser ab als der Durchschnitt aller jemals bei uns getesteten Geräte mit Nvidia MX150. Vor dem Thinkpad T470p mit der älteren Geforce 940MX hält das T480 im 3DMark11 einen Vorsprung von ca. 26 %. Im Cloud Gate Test des 3dMark 2013 wächst der Vorsprung auf etwa 34 %.

3DMark 11 - 1280x720 Performance GPU
Lenovo ThinkPad T480-20L6S01V00
NVIDIA GeForce MX150, Intel Core i7-8550U
4300 Points ∼100%
Durchschnittliche NVIDIA GeForce MX150
  (2796 - 4905, n=47)
4191 Points ∼97% -3%
Lenovo ThinkPad T480s-20L8S02E00
NVIDIA GeForce MX150, Intel Core i7-8550U
3551 Points ∼83% -17%
Lenovo ThinkPad T470p-20J7S00000
NVIDIA GeForce 940MX, Intel Core i7-7700HQ
3164 Points ∼74% -26%
Dell Latitude 5490-TD70X
Intel UHD Graphics 620, Intel Core i5-8350U
1617 Points ∼38% -62%
Lenovo ThinkPad T470-20HD002HGE
Intel HD Graphics 620, Intel Core i5-7200U
1432 Points ∼33% -67%
Durchschnitt der Klasse Office
  (185 - 5332, n=652)
1308 Points ∼30% -70%
3DMark
1920x1080 Fire Strike Graphics
Lenovo ThinkPad T480-20L6S01V00
NVIDIA GeForce MX150, Intel Core i7-8550U
3585 Points ∼100%
Durchschnittliche NVIDIA GeForce MX150
  (2323 - 3739, n=44)
3310 Points ∼92% -8%
Lenovo ThinkPad T480s-20L8S02E00
NVIDIA GeForce MX150, Intel Core i7-8550U
2807 Points ∼78% -22%
Lenovo ThinkPad T470p-20J7S00000
NVIDIA GeForce 940MX, Intel Core i7-7700HQ
2399 Points ∼67% -33%
Durchschnitt der Klasse Office
  (138 - 4109, n=471)
1007 Points ∼28% -72%
Dell Latitude 5490-TD70X
Intel UHD Graphics 620, Intel Core i5-8350U
981 Points ∼27% -73%
Lenovo ThinkPad T470-20HD002HGE
Intel HD Graphics 620, Intel Core i5-7200U
818 Points ∼23% -77%
1280x720 Cloud Gate Standard Graphics
Lenovo ThinkPad T480-20L6S01V00
NVIDIA GeForce MX150, Intel Core i7-8550U
21893 Points ∼100%
Durchschnittliche NVIDIA GeForce MX150
  (16227 - 22183, n=43)
19512 Points ∼89% -11%
Lenovo ThinkPad T480s-20L8S02E00
NVIDIA GeForce MX150, Intel Core i7-8550U
17743 Points ∼81% -19%
Lenovo ThinkPad T470p-20J7S00000
NVIDIA GeForce 940MX, Intel Core i7-7700HQ
14360 Points ∼66% -34%
Dell Latitude 5490-TD70X
Intel UHD Graphics 620, Intel Core i5-8350U
8226 Points ∼38% -62%
Durchschnitt der Klasse Office
  (1208 - 27117, n=517)
6975 Points ∼32% -68%
Lenovo ThinkPad T470-20HD002HGE
Intel HD Graphics 620, Intel Core i5-7200U
6824 Points ∼31% -69%
3DMark 11 Performance
4236 Punkte
3DMark Cloud Gate Standard Score
9981 Punkte
3DMark Fire Strike Score
3218 Punkte
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Gaming Performance

Die gute Nachricht: Man kann mit dem Thinkpad T480 sogar spielen. Die schlechte Nachricht: Das sieht meistens nicht sehr schön aus. Grafisch anspruchsvolle Titel stellt der Lenovo Laptop nur in 1.280 x 720 und minimalen Details da. Weniger anspruchsvolle Spiele kann man womöglich auch in Full-HD und mittleren Details genießen.

Beispielsweise läuft The Witcher 3 in 1.024 x 768 und minimalen Details bei durchschnittlich 59 fps flüssig. Hier könnte man entweder den Detailgrad oder die Auflösung noch leicht nach oben regeln. Allerdings werden bei mittleren Details und 1.366 x 768 nur noch rund 34 fps erreicht, was in noch anspruchsvolleren Szenen keinen flüssigen Spielablauf mehr garantieren kann.

Rise of the Tomb Raider hingegen läuft auch bei den genannten mittleren Einstellungen mit 37 fps noch halbwegs flüssig. Bei Doom erreichen wir in den gleichen Einstellungen sogar 57 fps. Möglicherweise kann man bei reduzierten Details hier sogar zur Full-HD-Auflösung greifen. Weniger anspruchsvolle Spiele, wie z.B. Rocket League, sollten auch in Full-HD flüssig laufen, möglicherweise sogar in hohen Details.

Unser Langzeittest von The Witcher 3 bescheinigt dem Lenovo T eine sehr stabile Leistung. Abgesehen von dem arg ruckeligen Spielerlebnis in den höchsten Details, geht über die Zeit hinweg keine Leistung verloren, die GPU des T480 wird also nicht bei lang anhaltender Beanspruchung gedrosselt.

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The Witcher 3 ultra

Beim Vergleich mit den anderen Geräten fällt zunächst auf, dass das "einfache" T480 zumindest bei The Witcher 3 stets 7 - 15 % Vorsprung vor seinem teureren Schwestermodell T480s hält. Letzteres bleibt eher unter den Möglichkeiten einer Geforce MX150, unser Testmodell hingegen agiert stets in der Norm oder sogar leicht darüber.

Der Vorgänger und die anderen Business-Konkurrenten verfügen nur über eine integrierte Grafik, weshalb sie wenig überraschend in Sachen Spieleleistung stets deutlich hinter dem T480 liegen. Der Rückstand beträgt rund 75 %. Ausgehend von der Leistung einer Intel (U)HD Graphics 620 leistet also eine Nvidia Geforce MX150 mehr als doppelt so viel, wenn sie denn wie beim T480 mit ihren Standardtaktraten agieren darf. Das T470p mit 940MX kann stets um ca. 20 % abgehängt werden.

Zusammenfassend bestätigt sich unsere Eingangsbehauptung: Zum Spielen eignet sich das Thinkpad mit Abstrichen: Selbst anspruchsvolle Titel bringt das Gerät flüssig auf den Schirm, allerdings nur in niedrigen Details und Auflösungen. Manchmal sind auch mittlere Details möglich. Weniger anspruchsvolle Titel oder gar Casual Games können u.U. in Full-HD dargestellt werden.

The Witcher 3
1920x1080 High Graphics & Postprocessing (Nvidia HairWorks Off)
Lenovo ThinkPad T480-20L6S01V00
GeForce MX150, 8550U, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
20 fps ∼100%
Durchschnittliche NVIDIA GeForce MX150
  (13.3 - 23.8, n=25)
19 fps ∼95% -5%
Lenovo ThinkPad T480s-20L8S02E00
GeForce MX150, 8550U, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
17.06 fps ∼85% -15%
Lenovo ThinkPad T470p-20J7S00000
GeForce 940MX, 7700HQ, Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP
14.6 fps ∼73% -27%
Durchschnitt der Klasse Office
  (3.1 - 31.7, n=48)
11 fps ∼55% -45%
1366x768 Medium Graphics & Postprocessing
Durchschnittliche NVIDIA GeForce MX150
  (24.4 - 43.2, n=26)
34.3 fps ∼100% +1%
Lenovo ThinkPad T480-20L6S01V00
GeForce MX150, 8550U, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
34 fps ∼99%
Lenovo ThinkPad T480s-20L8S02E00
GeForce MX150, 8550U, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
31.47 fps ∼92% -7%
Lenovo ThinkPad T470p-20J7S00000
GeForce 940MX, 7700HQ, Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP
28.4 fps ∼83% -16%
Durchschnitt der Klasse Office
  (5.8 - 50.3, n=57)
18.2 fps ∼53% -46%
Dell Latitude 5490-TD70X
UHD Graphics 620, 8350U, Toshiba KSG60ZMV512G
9.63 fps ∼28% -72%
1024x768 Low Graphics & Postprocessing
Lenovo ThinkPad T480-20L6S01V00
GeForce MX150, 8550U, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
59 fps ∼100%
Durchschnittliche NVIDIA GeForce MX150
  (42.6 - 72, n=24)
58.2 fps ∼99% -1%
Lenovo ThinkPad T480s-20L8S02E00
GeForce MX150, 8550U, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
52.96 fps ∼90% -10%
Lenovo ThinkPad T470p-20J7S00000
GeForce 940MX, 7700HQ, Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP
49.2 fps ∼83% -17%
Durchschnitt der Klasse Office
  (8.3 - 81.7, n=89)
24 fps ∼41% -59%
Dell Latitude 5490-TD70X
UHD Graphics 620, 8350U, Toshiba KSG60ZMV512G
14.61 fps ∼25% -75%
Lenovo ThinkPad T470-20HD002HGE
HD Graphics 620, 7200U, Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP
13.3 fps ∼23% -77%
HP EliteBook 840 G4-Z2V49ET ABD
HD Graphics 620, 7200U, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
12.9 fps ∼22% -78%
Rise of the Tomb Raider
1920x1080 High Preset AA:FX AF:4x
Lenovo ThinkPad T480-20L6S01V00
GeForce MX150, 8550U, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
21.8 fps ∼100%
Durchschnittliche NVIDIA GeForce MX150
  (14.8 - 27, n=28)
20.9 fps ∼96% -4%
Lenovo ThinkPad T470p-20J7S00000
GeForce 940MX, 7700HQ, Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP
17 fps ∼78% -22%
Lenovo ThinkPad T480s-20L8S02E00
GeForce MX150, 8550U, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
16.5 fps ∼76% -24%
Durchschnitt der Klasse Office
  (4.2 - 32.9, n=62)
11.7 fps ∼54% -46%
Dell Latitude 5490-TD70X
UHD Graphics 620, 8350U, Toshiba KSG60ZMV512G
5.5 fps ∼25% -75%
1366x768 Medium Preset AF:2x
Durchschnittliche NVIDIA GeForce MX150
  (28.2 - 60, n=29)
38.7 fps ∼100% +3%
Lenovo ThinkPad T480-20L6S01V00
GeForce MX150, 8550U, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
37.5 fps ∼97%
Lenovo ThinkPad T480s-20L8S02E00
GeForce MX150, 8550U, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
32.6 fps ∼84% -13%
Lenovo ThinkPad T470p-20J7S00000
GeForce 940MX, 7700HQ, Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP
30.6 fps ∼79% -18%
Durchschnitt der Klasse Office
  (4.1 - 53.5, n=76)
17.6 fps ∼45% -53%
Lenovo ThinkPad T470-20HD002HGE
HD Graphics 620, 7200U, Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP
12.6 fps ∼33% -66%
Dell Latitude 5490-TD70X
UHD Graphics 620, 8350U, Toshiba KSG60ZMV512G
11.1 fps ∼29% -70%
1024x768 Lowest Preset
Lenovo ThinkPad T480-20L6S01V00
GeForce MX150, 8550U, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
70.5 fps ∼100%
Durchschnittliche NVIDIA GeForce MX150
  (41.6 - 86, n=28)
64.6 fps ∼92% -8%
Lenovo ThinkPad T480s-20L8S02E00
GeForce MX150, 8550U, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
54.6 fps ∼77% -23%
Lenovo ThinkPad T470p-20J7S00000
GeForce 940MX, 7700HQ, Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP
51.8 fps ∼73% -27%
Durchschnitt der Klasse Office
  (6.2 - 111, n=107)
27.2 fps ∼39% -61%
Dell Latitude 5490-TD70X
UHD Graphics 620, 8350U, Toshiba KSG60ZMV512G
18.68 fps ∼26% -74%
Lenovo ThinkPad T470-20HD002HGE
HD Graphics 620, 7200U, Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP
17.8 fps ∼25% -75%
Fujitsu LifeBook U747
HD Graphics 620, 7200U, Samsung MZYTY256HDHP
14.45 fps ∼20% -80%
Doom
1920x1080 Medium Preset
Durchschnittliche NVIDIA GeForce MX150
 
26.1 fps ∼100% 0%
Lenovo ThinkPad T480-20L6S01V00
GeForce MX150, 8550U, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
26.05 fps ∼100%
Durchschnitt der Klasse Office
  (10.1 - 26.1, n=2)
18.1 fps ∼69% -31%
1366x768 Medium Preset
Lenovo ThinkPad T480-20L6S01V00
GeForce MX150, 8550U, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
56.58 fps ∼100%
Lenovo ThinkPad T480s-20L8S02E00
GeForce MX150, 8550U, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
49.6 fps ∼88% -12%
Durchschnittliche NVIDIA GeForce MX150
  (24.5 - 61.4, n=5)
48.3 fps ∼85% -15%
Durchschnitt der Klasse Office
  (8.3 - 56.6, n=8)
23.9 fps ∼42% -58%
1280x720 Low Preset
Lenovo ThinkPad T480-20L6S01V00
GeForce MX150, 8550U, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
65.88 fps ∼100%
Durchschnittliche NVIDIA GeForce MX150
  (58.8 - 68.6, n=4)
63.5 fps ∼96% -4%
Lenovo ThinkPad T480s-20L8S02E00
GeForce MX150, 8550U, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
60.5 fps ∼92% -8%
Durchschnitt der Klasse Office
  (9.3 - 65.9, n=10)
28 fps ∼43% -57%
min. mittel hoch max.
The Witcher 3 (2015) 59342011fps
Rise of the Tomb Raider (2016) 70.537.521.818.6fps
Doom (2016) 65.8856.5826.0824.14fps

Emissionen - Leiser Thinkpad Laptop

Geräuschemissionen

Bei der Lautstärke gibt sich das Thinkpad T480 gnädig mit den Kundenohren. Wirklich richtig laut wird es eigentlich nie. Die Lüfter drehen zwar auch in Situationen mit geringer Last manchmal hoch, stehen oftmals aber auch still. Und selbst bei anspruchsvollen Anwendungen wird es maximal 35,5 db laut, beim Spielen von The Witcher 3 messen wir 32,5 db aus 15 cm Entfernung. Da agiert das Dell Latitude beispielsweise lauter und das wohlgemerkt trotz nur interner Grafiklösung. Die restlichen Rivalen verfügen über eine ähnlich unauffällige Geräuschentwicklung, besitzen aber eben auch eine allgemein leisere, interne Grafikkarte.

Nervige Pieptöne oder Spulenfiepen sind uns im Test nicht weiter aufgefallen. Insgesamt hängt die Lüfterdrehzahl fast ausschließlich von der CPU-Auslastung ab.

Lautstärkediagramm

Idle
29 / 29 / 29 dB(A)
Last
35.6 / 35.6 dB(A)
  red to green bar
 
 
30 dB
leise
40 dB(A)
deutlich hörbar
50 dB(A)
störend
 
min: dark, med: mid, max: light   Audix TM1, Arta (aus 15 cm gemessen)   Umgebungsgeräusche: 29 dB(A)
Lenovo ThinkPad T480-20L6S01V00
GeForce MX150, 8550U, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
Lenovo ThinkPad T470-20HD002HGE
HD Graphics 620, 7200U, Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP
Lenovo ThinkPad T480s-20L8S02E00
GeForce MX150, 8550U, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
Dell Latitude 5490-TD70X
UHD Graphics 620, 8350U, Toshiba KSG60ZMV512G
HP EliteBook 840 G4-Z2V49ET ABD
HD Graphics 620, 7200U, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
Fujitsu LifeBook U747
HD Graphics 620, 7200U, Samsung MZYTY256HDHP
Geräuschentwicklung
4%
-2%
-3%
-3%
5%
aus / Umgebung *
29
28
3%
29
-0%
28.8
1%
31
-7%
28.2
3%
Idle min *
29
28
3%
29
-0%
28.8
1%
31
-7%
28.2
3%
Idle avg *
29
28
3%
29
-0%
28.8
1%
31
-7%
28.2
3%
Idle max *
29
29.4
-1%
29
-0%
30.9
-7%
31
-7%
28.2
3%
Last avg *
35.6
31.4
12%
36.5
-3%
35.6
-0%
33.5
6%
31.2
12%
Witcher 3 ultra *
32.5
32.8
-1%
Last max *
35.6
34.6
3%
38.2
-7%
41.4
-16%
33.7
5%
33
7%

* ... kleinere Werte sind besser

dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2031.531.131.134.12528.93229.334.83130.833.331.131.74027.129.331.129.25026.925.929.728.56324.8262626.38026.125.626.625.710025.625.825.725.612524.524.123.924.316024.224.223.825.920023.622.922.624.725021.622.322.424.1315212120.422.840019.920.918.921.150020.421.518.121.963020.82317.72380020.922.316.722.2100020.923.216.722.5125021.323.416.123.5160021.823.415.722.620002123.415.922.5250021.225.515.923.4315021.928.215.927.2400019.32316.322.6500018.321.316.620.5630018.12116.920.2800017.718.517.218.21000017.718.217.217.91250018.419.417.317.71600018.519.517.417.5SPL32.535.62934.9N1.72.21.22.2median 20.9median 22.9median 17.2median 22.6Delta1.11.41.71.633.631.628.131.231.132.533.228.529.129.629.329.130.33032.231.231.130.83030.529.529.931.129.527.226.828.82829.727.226.326.326.225.72626.526.125.124.72626.625.926252525.525.724.823.924.6252423.925.225.125.12323.323.824.123.324.522.222.722.62422.823.421.521.322.422.921.720.920.820.720.422.220.620.320.320.218.921.422.420.521.119.718.12222.319.621.619.117.722.321.519.520.21916.721.523.119.92219.716.723.225.220.624.422.116.125.527.723.627.12415.727.229.42327.122.915.929.328.822.126.923.315.928.128.320.525.720.715.928.12920.126.921.116.328.524.718.422.318.616.624.32017.619.217.916.919.918.417.618.317.717.218.31817.818.318.117.2181818.218.518.917.317.91918.520.521.217.418.638.232.836.533.229382.61.82.31.81.22.6median 23.1median 20.5median 22median 20.7median 17.2median 23.22.42.42.61.91.72.2hearing rangehide median Fan NoiseLenovo ThinkPad T480-20L6S01V00Lenovo ThinkPad T480s-20L8S02E00

Temperatur

Leichte Office-Arbeiten bringen den Thinkpad Laptop nicht ins Schwitzen. Bei geringer Last wird es nie wärmer als 24 °C. Leider ändert sich das Bild, wenn das Lenovo Notebook stark beansprucht wird. In diesen Situationen bleibt die Temperatur an der Oberseite zwar mit 41 °C noch im akzeptablen Bereich, unten messen wir aber bis zu 50 °C, was uns dann doch etwas zu heiß ist und das Thinkpad 480 für einen Betrieb auf den Oberschenkeln disqualifiziert. Das T480s wird leider ähnlich heiß, im Unterschied zum 480 wird es auch oben fast 50 Grad heiß, ansonsten bleibt die Konkurrenz etwa 5 bis 15 (Fujitsu) Grad kühler. Natürlich ist das Fehlen einer dedizierten Grafikkarte bei den übrigen Konkurrenten bei der Betrachtung miteinzubeziehen, dennoch könnte das T480 an der Unterseite kühler bleiben.

Hitze beim Stresstest oben
Hitze beim Stresstest oben
Hitze beim Stresstest unten
Hitze beim Stresstest unten

Bei der Hitzeverteilung kann man dem Lenovo Thinkpad zugutehalten, dass die Handballenauflagen zu den kühleren Bereichen gehören. Die Hitze konzentriert sich vor allem zentral und auf der linken Seite und eben besonders unten.

Max. Last
 39.6 °C39.9 °C38.9 °C 
 39.6 °C41.2 °C39.7 °C 
 35.2 °C34.2 °C33.5 °C 
Maximal: 41.2 °C
Durchschnitt: 38 °C
40 °C45.1 °C46.4 °C
40.8 °C49.9 °C47.3 °C
27.5 °C32.8 °C31 °C
Maximal: 49.9 °C
Durchschnitt: 40.1 °C
Netzteil (max.)  40.8 °C | Raumtemperatur 20.4 °C | Voltcraft IR-900
(±) Die Durchschnittstemperatur auf der Oberseite unter extremer Last ist 38 °C. Im Vergleich erhitzte sich der Durchschnitt der Geräteklasse Office v7 auf 29.4 °C.
(±) Die maximale Temperatur auf der Oberseite ist 41.2 °C. Im Vergleich liegt der Klassendurchschnitt bei 33.9 °C (von 21.2 bis 62.5 °C für die Klasse Office v7).
(-) Auf der Unterseite messen wir eine maximalen Wert von 49.9 °C (im Vergleich zum Durchschnitt von 36.4 °C).
(+) Ohne Last messen wir eine durchschnittliche Temperatur von 23.4 °C auf der Oberseite. Der Klassendurchschnitt erreicht 29.4 °C.
(-) Beim längeren Spielen von The Witcher 3 erhitzt sich das Gerät durchschnittlich auf 38.3 °C. Der Durchschnitt der Klasse ist derzeit 29.4 °C.
(±) Die Handballen und der Touchpad-Bereich können sehr heiß werden mit maximal 36.4 °C.
(-) Die durchschnittliche Handballen-Temperatur anderer getesteter Geräte war 28.1 °C (-8.3 °C).
Ohne Eingriff: CPU schläft ein, GPU bei 70°C und 1,2 GHz
Ohne Eingriff: CPU schläft ein, GPU bei 70°C und 1,2 GHz

Beim absoluten Stresstest mittels Prime95 und Furmark gleichzeitig für eine Stunde ergibt sich ein ungewöhnliches Bild: Die CPU scheint irgendwann "einzuschlafen" und läuft nur noch mit 399 MHz, während die Grafikkarte mit voillen 1,6 GHz taktet, wenn sie nicht heißer wird als 70 Grad, dann wird sie ebenfalls auf bis zu 1,2 GHz heruntergetaktet. Auch die Lüfter säuseln hierbei trotz Stresstestszenarios wegen der eingeschlafenen CPU nur leise vor sich hin. 

Nach Mausbewegung: CPU wacht kurz auf, GPU wird stark gedrosselt
Nach Mausbewegung: CPU wacht kurz auf, GPU wird stark gedrosselt
Stresstest nach Bios-Update
Stresstest nach Bios-Update

Bewegt man nun aber den Mauszeiger, so wacht die CPU (und minimal der Lüfter) wieder auf und taktet kurzzeitig auf bis zu 3 GHz hoch, geht dann aber wieder auf knapp unter 1 GHz herunter, da die Kerntemperaturen auf 90 Grad hochschnellen. Gleichzeitig wird dafür nun aber die GPU stark gedrosselt und erreicht plötzlich nur noch 150 MHz! Nach einiger Zeit schläft die CPU wieder ein, die GPU-Taktrate erholt sich dafür. Diese Inkonsistenz lässt auf nicht optimierte Treiber schließen, hier gibt es Nachholbedarf seitens Lenovo. Auf die Art wird scheinbar auch der recht leise Lüfter erkauft.

Update: Nach einem Bios-Update von Version 1.07 auf 1.11 ist dieses Verhalten nicht mehr zu beobachten. Der CPU-Takt pegelt sich nach 1 Stunde etwa auf 2 GHz ein, die Kerntemperaturen steigen auf bis zu 76 °C. Die GPU taktet konstant zwischen 1 und 1,3 GHz, die Taktrate wird durch eine Maximaltemperatur von 70 Grad beschränkt.

Lenovo ThinkPad T480-20L6S01V00
GeForce MX150, 8550U, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
Lenovo ThinkPad T470-20HD002HGE
HD Graphics 620, 7200U, Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP
Lenovo ThinkPad T480s-20L8S02E00
GeForce MX150, 8550U, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ
Dell Latitude 5490-TD70X
UHD Graphics 620, 8350U, Toshiba KSG60ZMV512G
HP EliteBook 840 G4-Z2V49ET ABD
HD Graphics 620, 7200U, Samsung PM961 MZVLW256HEHP
Fujitsu LifeBook U747
HD Graphics 620, 7200U, Samsung MZYTY256HDHP
Hitze
4%
-2%
3%
4%
5%
Last oben max *
41.2
37.2
10%
49.2
-19%
38.3
7%
37
10%
42.6
-3%
Last unten max *
49.9
45.1
10%
48.2
3%
44.7
10%
39.4
21%
34.4
31%
Idle oben max *
24.1
24.4
-1%
23.2
4%
23.7
2%
25.9
-7%
25.1
-4%
Idle unten max *
23.9
25
-5%
23
4%
25.4
-6%
25.6
-7%
24.6
-3%

* ... kleinere Werte sind besser

Lautsprecher

Stereo-Speaker auf der Unterseite
Stereo-Speaker auf der Unterseite

Um es vorwegzunehmen: Die Lautsprecher des Thinkpads sind bestenfalls durchschnittlich. Sie können nicht besonders laut aufspielen und haben kaum Bass zu bieten, außerdem geht ihnen die Linearität bei den Mitten und Höhen ab. Wer nicht unbedingt auf die internen Ohrenschinder angewiesen ist, sollte lieber zu externen Lösungen, wie einem Headset/Kopfhörer oder einer Anlage, greifen. Für den Anschluss solcher Geräte steht, wie bei Business-Laptops leider üblich, nur ein kombinierter Mikrofon- und Kopfhörer-Anschluss zur Verfügung. Die Stereo-Speaker befinden sich ansonsten im vorderen Bereich der Unterseite, jeweils links und rechts.

dB(A) 0102030405060708090Deep BassMiddle BassHigh BassLower RangeMidsHigher MidsLower HighsMid HighsUpper HighsSuper Highs2031.130.82529.330.63131.133.24031.129.95029.728.7632627.58026.625.910025.726.712523.925.116023.829.220022.637.925022.444.731520.451.140018.955.950018.158.463017.756.480016.764.4100016.764.9125016.162160015.760.6200015.956.1250015.962.6315015.966.9400016.365500016.658.8630016.961.8800017.262.11000017.260.81250017.355.41600017.451.3SPL2974.6N1.233.9median 17.2median 58.4Delta1.7831.129.529.328.631.13131.130.129.727.12624.726.623.725.724.923.928.623.837.922.645.822.451.720.454.818.956.618.16617.772.116.774.416.770.816.161.615.761.915.961.715.959.115.95816.364.216.668.516.968.117.260.917.26017.358.217.454.42978.91.242.9median 17.2median 601.75.3hearing rangehide median Pink NoiseLenovo ThinkPad T480-20L6S01V00Lenovo ThinkPad T480s-20L8S02E00
Lenovo ThinkPad T480-20L6S01V00 Audio Analyse

(±) | Mittelmäßig laut spielende Lautsprecher (74.6 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 22.6% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (11.6% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(+) | ausgeglichene Mitten, vom Median nur 3.1% abweichend
(±) | Linearität der Mitten ist durchschnittlich (8% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 4.1% abweichend
(±) | durchschnittlich lineare Hochtöne (8.1% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (21.1% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 52% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 12% vergleichbar, 36% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 8%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 51%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 49% aller getesteten Geräte waren besser, 9% vergleichbar, 43% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Lenovo ThinkPad T480s-20L8S02E00 Audio Analyse

(±) | Mittelmäßig laut spielende Lautsprecher (78.9 dB)
Bass 100 - 315 Hz
(-) | kaum Bass - 19.4% niedriger als der Median
(±) | durchschnittlich lineare Bass-Wiedergabe (12.1% Delta zum Vorgänger)
Mitteltöne 400 - 2000 Hz
(±) | zu hohe Mitten, vom Median 6.5% abweichend
(±) | Linearität der Mitten ist durchschnittlich (9.6% Delta zum Vorgänger)
Hochtöne 2 - 16 kHz
(+) | ausgeglichene Hochtöne, vom Median nur 3.5% abweichend
(±) | durchschnittlich lineare Hochtöne (7.6% Delta zum Vorgänger)
Gesamt im hörbaren Bereich 100 - 16.000 Hz
(±) | hörbarer Bereich ist durchschnittlich linear (20.3% Abstand zum Median)
Im Vergleich zu allen Geräten derselben Klasse
» 44% aller getesteten Geräte dieser Klasse waren besser, 12% vergleichbar, 44% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 8%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 51%
Im Vergleich zu allen Geräten im Test
» 43% aller getesteten Geräte waren besser, 9% vergleichbar, 48% schlechter
» Das beste Gerät hat einen Delta-Wert von 3%, durchschnittlich ist 21%, das schlechteste Gerät hat 53%

Frequenzdiagramm im Vergleich (Checkboxen oben an-/abwählbar!)

Energieverwaltung - 2. Akku = 2. Luft

Energieaufnahme

Das kleine Netzteil
Das kleine Netzteil

Übermäßig stromsparend ist das Lenovo T eher nicht. Dass es mit seiner dedizierten Grafikkarte etwas mehr verbraucht als die Konkurrenz mit interner Grafiklösung, ist wenig überraschend, allerdings scheint auch das T480s in vielen Anwendungen etwas energieeffizienter zu sein. Zwar ist dessen maximaler Energieverbrauch höher als beim Modell ohne "s", allerdings verbraucht es im praxisnahen, durchschnittlichen Lastszenario fast 10 Watt weniger. Und auch beim Spielen vom anspruchsvollen The Witcher 3 verbraucht das T480s mit 34 Watt teils deutlich weniger als das T480 mit 54 Watt. Allerdings haben wir oben gesehen, dass das "s" auch weniger leistet, zumindest in Grafikanwendungen (Nvidia MX150 Max-Q).

Der Stromverbrauch im Idle unterscheidet sich zudem noch je nach gewählter Tastaturbeleuchtung. Ist diese deaktiviert, so verbraucht das Gerät im Idle maximal 7,6 Watt. Aktiviert man die erste Stufe, dann steigt der Verbrauch um ca. 0,5 Watt (auf 8,1 Watt). Wird hingegen die zweite Stufe aktiv, dann steigt der Verbrauch nochmals um ganze 1,4 Watt auf insgesamt 9,5 Watt an. Die erste Stufe ist also deutlich stromsparender.

Das 65 Watt starke Netzteil sollte angesichts der Verbrauchswerte stets gut für jede Anwendungssituation gerüstet sein sollte, schließlich ist der maximale Verbrauch von ca. 67 Watt nur ein kurzer Spitzenwert, welcher sich auch unter sehr hoher Last schnell auf ca. 54 Watt einpegelt. Somit hat der Spannungswandler stets genug Reserven, um das Thinkpad T auch bei schweren Lastzuständen noch aufzuladen. 

Stromverbrauch
Aus / Standbydarklight 0.38 / 0.53 Watt
Idledarkmidlight 3.6 / 7.1 / 9.5 Watt
Last midlight 63.9 / 67.3 Watt
 color bar
Legende: min: dark, med: mid, max: light        Metrahit Energy
Gibt es auch ein 45 Watt kleines Netzteil?
Gibt es auch ein 45 Watt kleines Netzteil?

Laut offiziellem Datenblatt gibt es angeblich noch eine Netzteil-Variante mit 45 Watt, welche wir für deutlich unterdimensioniert halten. Unter Last würde sich das Notebook u.U trotz Stromanschluss entladen und irgendwann ausgehen. Bei der Konfiguration auf der Webseite ließ sich das Teil aber nicht auswählen, hier waren die 65 Watt Standard, womöglich hat Lenovo das schwächere Netzteil noch gestrichen. Trotzdem sollte man bei einem Kauf lieber darauf achten, dass auch die 65-Watt-Variante enthalten ist.

Lenovo ThinkPad T480-20L6S01V00
8550U, GeForce MX150, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ, IPS, 1920x1080, 14
Lenovo ThinkPad T470-20HD002HGE
7200U, HD Graphics 620, Samsung PM961 NVMe MZVLW512HMJP, IPS, 1920x1080, 14
Lenovo ThinkPad T480s-20L8S02E00
8550U, GeForce MX150, Samsung SSD PM981 MZVLB512HAJQ, IPS LED, 2560x1440, 14
Dell Latitude 5490-TD70X
8350U, UHD Graphics 620, Toshiba KSG60ZMV512G, IPS, 1920x1080, 14
HP EliteBook 840 G4-Z2V49ET ABD
7200U, HD Graphics 620, Samsung PM961 MZVLW256HEHP, TN, 1920x1080, 14
Fujitsu LifeBook U747
7200U, HD Graphics 620, Samsung MZYTY256HDHP, IPS LED, 1920x1080, 14
Stromverbrauch
31%
5%
19%
32%
18%
Idle min *
3.6
3.21
11%
3.4
6%
3.3
8%
2.9
19%
4.11
-14%
Idle avg *
7.1
6.15
13%
7.5
-6%
5.54
22%
5.6
21%
7.87
-11%
Idle max *
9.5
6.82
28%
10.8
-14%
6.59
31%
8.15
14%
8.74
8%
Last avg *
63.9
28.5
55%
55.4
13%
42.4
34%
30.6
52%
30.2
53%
Last max *
67.3
34.5
49%
70.3
-4%
67.6
-0%
31
54%
32.4
52%
Witcher 3 ultra *
53.9
34
37%

* ... kleinere Werte sind besser

Akkulaufzeit

Unser Gerät verfügt praktischerweise wie bei den Vorgängern über zwei Akkus. Ein kleiner, 24-Wh-Akku ist intern verbaut, darüber hinaus gibt es noch drei Varianten eines externen Akkus, welcher zusätzlich aufgesteckt werden kann, sogar mitten im laufenden Betrieb ("Hot Swap"). Der externe Akku fasst wahlweise nochmals 24 Wh (3 Zellen) oder aber 48 bzw 72 Wh (jeweils 6 Zellen). Durch den Aufsatz ist das T480 an der hinteren Seite nochmals deutlich dicker und wird schwerer, dennoch begrüßen wir die Funktion. Immerhin hat der Nutzer so die Wahl, ob ihm ein schmales und leichtes Gerät lieber ist, oder ob gerade die Akkulaufzeit besonders wichtig scheint. Unserem Testmodell war die Variante mit zusätzlichen 48 Wh beigelegt. Damit führen wir folgende Laufzeittests durch.

Der interne Akku mit 24 Wh
Der interne Akku mit 24 Wh
Der externe Akku mit 48 Wh
Der externe Akku mit 48 Wh

Die maximal zu erwartende Akkulaufzeit wird mittels BatteryEater bei minimierter Helligkeit, deaktivierten Kommunikationsmodulen mit dem Energiesparmodus ermittelt. Der Zusatzakku hievt das T480 auf beinahe 28 Stunden.

Unser Praxistest ermittelt die Laufzeit beim WLAN Surfen. Die Helligkeit ist reduziert, WLAN und der "Ausbalancierte Modus" aktiviert. Per Skript wird auf verschiedenen Seiten gesurft inklusive Seitenwechsel und vereinzelter Youtube-Videos. Unser Testmodell hält hier 13 Stunden und 14 Minuten lang durch. Verlässt man sich alleine auf den internen Akku, so reicht es noch für knapp 5 Stunden.

Unser nächstes Testobjekt ist die Wiedergabe eines H.264-kodierten Films in der Dauerschleife. Der Energiesparmodus ist aktiv, die Helligkeit wieder reduziert, WLAN und Bluetooth sind aus. Ein sehr umfassender Filmabend auf dem 14-Zoll-Bildschirm ist so für 10 Stunden und 38 Minuten garantiert. Lässt man den externen Akku zu Hause, dann reicht es immerhin noch für rund 3 Stunden.

Die minimal zu erwartende Akkulaufzeit bei Last wird wieder mittels Batteryeater ermittelt, diesmal per Classic Test: Alle Stromfresser wie Displayhelligkeit, Kommunikationsmodule, Höchstleistungsprofil sind maximiert bzw. aktiviert und das Tool simuliert eine starke Last. Nach zwei Stunden und 39 Minuten gehen dem Thinkpad trotz Extraakku die Lichter aus.

Aussparung für den externen Akku
Aussparung für den externen Akku
Der externe Akku erhöht das T480
Der externe Akku erhöht das T480

Insgesamt macht sich das Vorhandensein eines Zusatzakkus positiv bemerkbar, denn abgesehen vom Last-Test schneidet das Lenovo T480 recht gut damit ab. Wobei es der Konkurrenz keineswegs hoffnungslos enteilt. Das Fujitsu Lifebook schneidet zwar etwa 37 % schlechter ab, aber insbesondere das Dell, oder auch das HP liegen nahezu gleich auf, und das wohlgemerkt ohne Zusatzakku, dafür aber auch ohne dedizierte Grafik.

Der interne Akku des T480 ist hingegen recht klein geraten, hier sind vergleichsweise nur kurze Laufzeiten möglich. Dafür kann die Technik helfen Gewicht bei der Mobilität einzusparen oder die Laufzeit bei Bedarf zu erhöhen. Die interne Variante ist nach schnellen 60 Minuten wieder aufgeladen. Wir begrüßen die Möglichkeit den Akku auswechseln und anstecken zu können.

Akkulaufzeit
Idle (ohne WLAN, min Helligkeit)
27h 51min
NBC WiFi Websurfing Battery Test 1.3
13h 14min
Big Buck Bunny H.264 1080p
10h 38min
Last (volle Helligkeit)
2h 39min
Lenovo ThinkPad T480-20L6S01V00
8550U, GeForce MX150, 72 Wh
Lenovo ThinkPad T470-20HD002HGE
7200U, HD Graphics 620, 48 Wh
Lenovo ThinkPad T480s-20L8S02E00
8550U, GeForce MX150, 57 Wh
Dell Latitude 5490-TD70X
8350U, UHD Graphics 620, 68 Wh
HP EliteBook 840 G4-Z2V49ET ABD
7200U, HD Graphics 620, 51 Wh
Fujitsu LifeBook U747
7200U, HD Graphics 620, 50 Wh
Durchschnitt der Klasse Office
 
Akkulaufzeit
-26%
-29%
-2%
-13%
-37%
-48%
Idle
1671
1366
-18%
1556
-7%
1155
-31%
782
-53%
H.264
638
623
-2%
550
-14%
791
24%
591
-7%
490
-23%
WLAN
794
438
-45%
530
-33%
897
13%
571
-28%
430
-46%
415 (105 - 964, n=349)
-48%
Last
159
110
-31%
76
-52%
97
-39%
184
16%
117
-26%

Fazit - Sehr gut mit Bios-Update

Pro

+ Thunderbolt 3
+ Webcam abdeckbar (ThinkShutter)
+ WWAN vorbereitet, Smartcard, Fingerprint, NFC, TPM, Computrace
+ gute Tastatur (beleuchtet) & Touchpad
+ Display ist hell & kontrastreich
+ starke CPU & GPU, kaum Leistungsverlust am Strom
+ vergleichsweise leise
+ Zusatzakkus zum Einrasten/Aufstecken

Contra

- Display sehr drucksensibel
- Screen Bleeding
- schwache Farbraumabdeckung
- fragile Bodenplatte (Wartung)
- Drosselung im Akkumodus
- SSD wird durch schwache Anbindung ausgebremst
- Unterseite kann recht heiß werden
Das Lenovo Thinkpad T480, zur Verfügung gestellt von
Das Lenovo Thinkpad T480, zur Verfügung gestellt von

Das Lenovo Thinkpad T480 macht sehr vieles richtig und hat kaum ernsthafte Schwachpunkte.

Die starke Druckempfindlichkeit des Displays sowie die anschlussseitig ausgebremste (aber immer noch schnelle) SSD sind die beiden "Normalkritikpunkte" und eigentlich durch den Hersteller vermeidbar. Darüber hinaus lässt uns jedoch das seltsame Drosselungsverhalten unter (starker) Last sowie der unerklärliche Leistungsabfall während eines längeren Normabetriebs mit einem Stirnrunzeln und einiger Ratlosigkeit zurück. Glücklicherweise ist dies durch ein manuelles Bios-Update (z.B. auf 1.1) vermeidbar.

Dem gegenüber stehen die zahlreichen positiven Aspekte, wie das helle und kontraststarke Display, die hervorragenden Eingabegeräte, die zahlreichen Sicherheits-Features, der praktische Zweitakku und mit Einschränkungen auch die meist sehr gute Leistung. Wer ein qualitativ hochwertiges und mit vielen Sicherheitsfunktionen bespicktes Business-Notebook sucht und zudem in die Zielgruppe des Campus-Programms fällt, sollte eigentlich zuschlagen. Viel kann man mit dem Thinkpad T480 eigentlich nicht falsch machen. Die Hardware und insbesondere die dedizierte Grafikkarte qualifizieren es (mit Einschränkungen) quasi für alle Anwendungsbereiche, ohne auf Mobilität verzichten zu müssen - ein echter Business-Allrounder also.

Für 1.399 Euro ist es allerdings sogar in der preisreduzierten Variante kein absolutes Schnäppchen, der Normalkunde legt mindestens 1.700 Euro auf den Ladentisch. Dennoch muss man eine klare Kaufempfehlung für das Gerät, zumindest nach dem Bios-Update, aussprechen.

Lenovo ThinkPad T480-20L6S01V00 - 27.03.2018 v6(old)
Christian Hintze

Gehäuse
87 / 98 → 89%
Tastatur
94%
Pointing Device
89%
Konnektivität
72 / 80 → 89%
Gewicht
66 / 20-67 → 97%
Akkulaufzeit
94%
Display
83%
Leistung Spiele
70 / 68 → 100%
Leistung Anwendungen
86 / 92 → 94%
Temperatur
87%
Lautstärke
97%
Audio
70%
Kamera
46 / 85 → 54%
Durchschnitt
80%
90%
Office - gewichteter Durchschnitt
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Autor: Christian Hintze, 27.03.2018 (Update: 30.04.2019)
Christian Hintze
Christian Hintze - Editor
Aus Interesse an Computer-Spielen habe ich ein Informatikstudium begonnen, bin dann doch Diplom-Psychologe geworden, aber den Spielen und der Hardware treu geblieben. Z.B. beim Auslandsjahr in London als Spieletester bei Sega. In meiner Freizeit finde ich neben PC-Spielen Ausgleich beim Sport (mittlerweile vorwiegend Hallenfußball und meinem Kleinkind hinterher laufen), Gitarre spielen und Bambusräder bauen (na gut, bisher nur ein einziges unter Anleitung).